Wer zieht nach Südspanien für 1.000 Dollar im Monat an den Strand?


New York, 12. März 2019

In Andalusien kannst du in Strandnähe für 1.000 Dollar Miete eine schöne Wohnung finden. Hier kannst du bestimmt deine finanzielle Freiheit genießen.

Seit ich die finanzielle Unabhängigkeit erreicht habe, haben sich meine Prioritäten verändert. Seit ich die Zielgerade erreicht habe, bin ich mit meinen Investitionen konservativer geworden. Ich mag ETFs und konservative Blue Chips. Dividenden sind besonders cool.

Ich denke, dass ein großer Rückgang meines Portfolios im Moment einen größeren Einfluss hätte als eine starke Steigerung. Ich bin immer noch paranoid, wenn ich über meine Ausgaben nachdenke. Die steigenden Kosten machen mir immer noch ein bisschen Angst. Mein Fokus liegt auf meiner Gesundheit.

Was hast du von der Freiheit, wenn du sie nicht genießen kannst? Ich konzentriere mich immer mehr darauf, mich gesund zu ernähren. Es gibt viel Obst und Gemüse täglich. Ich gehe jeden Tag ins Fitnessstudio.

Ich bewege mich frei in der Welt. Der Gedanke, eine Wohnung am Strand in Südeuropa zu haben, etwa nahe Costa Tropical, Spanien, das klingt sehr ansprechend! Ich hab kürzlich auf dem Sender HGTV eine Sendung gesehen, in der sich ein Ehepaar aus der Filmbranche drei coole Wohnungen/Häuser für 900 bis 1.250 Dollar Monatsmiete in Strandnähe angeschaut hat. Das fand ich nett. In Spanien kriegst du wirklich tolle Wohnungen für überschaubare Summen. Ein Umzug nach Spanien steht aber derzeit nicht für mich an, ich fand die Sendung nur super. In New York musst du für eine schlechte WG schon mehr als 1.200 Dollar im Monat kalt bezahlen.

Mein Rat: Achte schon heute mehr auf deine Gesundheit. Es ist wie eine Investition, außer dass du keine wachsende Zahl wie im Depot sehen kannst. Es ist am besten, so früh wie möglich damit zu beginnen.

Wenn ich verreise, hab ich übrigens keine Lust in einer Boeing 737 MAX zu sitzen. Wie kann ich das im Vorfeld herausfinden? Kann man das bei Kayak als Filter setzen? Bloß keine 737 MAX!

Noch was: Die jungen Amerikaner haben immer weniger Aktien. Nur 37 Prozent der 35-jährigen (und jünger) besitzen Aktien. Das ist umso erstaunlicher, weil das Aktiensparen für die Rente von Washington massiv unterstützt wird. Geldprobleme können ein Grund sein.

Mir hat ein Blogleser aus Deutschland geschrieben, dass er in einer Akte jemanden entdeckt hat, der ein typisch konsumorientiertes Leben lebt. Der Konsumjunkie musste bei einer Behörde Angaben über seine wirtschaftlichen Verhältnisse machen. Daraus geht hervor: Er ist 40 Jahre alt, verdient 1.600 Euro netto. Es ist kein Vermögen vorhanden. Aber er fährt ein „Prollauto“. Weiter schreibt mir der „Informant“:

„Er zahlt derzeit noch seinen Kredit für den alten Wagen ab, den er nicht mehr besitzt (200,- € monatlich). Zusätzlich hat er sich einen neuen Wagen gekauft, natürlich voll finanziert, in Höhe von 28.000,- €. Hinzugerechnet werden müssen noch 5.000 € laut Darlehensvertrag für einen Kreditschutzbrief und 5.000 € Zinsen, insgesamt reden wir also von einer Summe von 38.000 € (vollfinanziert). Für das neue Auto zahlt er 400,- € jeden Monat… insgesamt also 600,- €, wenn ich die Rate für das alte Auto mitberücksichtige… total bescheuert oder? Er lebt halt das Leben, was der normale Deutsche lebt… sein Gehalt reicht gerade so, dass er seine ganzen Ausgaben decken kann. Es reicht aber kein Auto für 5.000 €, sondern es muss gleich ein Wagen für 38.000 € sein mit Zinsen und der Versicherung. Echt unbegreiflich.“

Was für ein Vollposten. Wie kann man so viele Verpflichtungen eingehen bei nur 1.600 Euro netto? Gegenüber der Bank hat der Lebemann zudem falsche Angaben gemacht. Im Darlehensvertrag steht, dass er angeblich 2.100 Euro netto verdient, was gar nicht stimmt. Die Bank scheint das nicht kontrolliert zu haben. So kann sie sich dann vermutlich herausreden, weil vorsätzlich falsche Angaben gemacht worden sind, dann ist die Forderung von der Restschuldbefreiung ausgenommen.

Aus dem Überschuldungsreport (PDF) des institut für finanzdienstleistungen e.V. (iff) geht hervor, dass die meisten Menschen wegen Arbeitslosigkeit, Einkommensarmut, gescheiterter Selbständigkeit, Krankheit und Scheidung pleite gehen. Aber auch „unreflektiertes Konsumverhalten“ ist einer der wesentlichen Gründe.

Deutsche Banken reiben sich derweil über die Konsumsüchtigen die Hände. Da wird manch ein Kunde abgezockt, dass es nur so kracht. Durch Testkäufe ist herausgekommen, dass klamme Bürger Kredite bekommen, die sie gar nicht bekommen sollten. Besonders teuer ist diese ominöse Restschuldversicherung, die abgeschlossen werden muss.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Wer zieht nach Südspanien für 1.000 Dollar im Monat an den Strand?

  1. AvatarBruno

    Ja Südspanien ist interessant, auch die Türkei, wobei dort vermutlich die Meisten keinen Mut mehr hätten. Mir gefällt auch das Klima dort, am Mittelmeer ist es warm aber trocken. Mein Favorit wäre aber Griechenland oder eine griechische Insel, gerade die griechischen Inseln sind noch günstiger als die Spanischen. 
    Heute ist ja im Trend nach Asien auszuwandern, natürlich günstig, auch schön, optisch zumindest, aber das Klima wäre mir zu schwül. Für Urlaub sicher schön aber für dauerhaften Aufenthalt einfach zu heiss und schwül für mein Befinden, und ich wäre nicht gemacht mich wie die Meisten dort dauerhaft in klimatisierten Räumen aufzuhalten, ich liebe die Natur und die frische Luft.
    Daher ist Südeuropa interessant. Dazu kommt, dass man auch sehr schnell wieder in Deutschland oder der Schweiz ist. Ohne Boeing 737 Max 😀

    Ach ja und ein Auto sollte eigentlich nicht mehr als 2-3 Monatseinkommen kosten, wer sich dann noch einen Lambo oder Ferrari leisten kann, für den ist das auch kein Problem und sei ihm oder ihr gegönnt.

  2. AvatarMatthias

    Hi Tim,
    dann folgende Airlines meiden .. bzw. prüfen wenn du dort buchst welcher Typ eingesetzt wird.
    Southwest Airlines
    American Airlines
    Air Canada
    Norwegian Air Shuttle
    China Southern Airlines
    Lion Air
    Flydubai
    Air China
    China Eastern Airlines
    WestJet
    United Airlines
    TUI Group
    Xiamen Air
    Aerolíneas Argentinas
    Turkish Airlines
    SpiceJet
    Hainan Airlines
    Gol Transportes Aéreos
    Shandong Airlines
    Jet Airways
    SilkAir
    Shenzhen Airlines
    Qatar Airways
    LOT Polish Airlines
    Ethiopian Airlines
    Copa Airlines
    Aeroméxico
    Icelandair
    Royal Air Maroc
    Fiji Airways
    Enter Air
    Smartwings
    SCAT Airlines
    Mauritania Airlines International
    Garuda Indonesia
    Comair (South Africa)
    9 Air

    Viele Grüße,
    Matthias
     

  3. AvatarLOL

    37 % der jungen Amerikaner besitzen keine Aktien !!  Vielleicht in der weisen Vorausahnung, dass das ganze Kartenhaus, mit der Staatsverschuldung von 22 Billionen Dollar sukzessiv steigend  irgendwann zusammenbricht !!

  4. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ LOL

    Johnson & Johnson kosten gerade den 16fachen Jahresgewinn (Aktienblase geht anders).

    Kannst du mir sagen, was die Aktie mit der Staatsverschuldung zutun hat? Kaufen die Leute nach Einsturz des Kartenhauses keine Augentropfen mehr?

    Anteile an Unternehmen sind die beste Versicherung gegen finanzielle Weltuntergangsängste. Staatsverschuldung hin oder her, das Leben geht weiter.

    @ Tim

    Richtig so. Gesunder Körper, gesundes Depot. Die Dividenden fließen und der Kopf ist frei.

    Packst du auch Kerne, Saaten und Kräuter in den Salat?

  5. AvatarTom

    Für 1000 Dollar im Monat gibt es zur Langzeitmiete schon eine kleine Villa. Ich hatte das Glück in der Immobilienkrise in Spanien (nähe Alicante) eine Wohnung mit 110qm für einen fast genau mittleren 5stelligen Betrag von der Bank kaufen zu können. Es war Erstbezug mit eingebauter Küche und Balkonen und nur 10km vom Meer entfernt. Jetziger Wert deutlich drüber.Aber auch was die Lebenshaltungskosten angeht, deutlich günstiger als in Deutschland. Das Gemüse und Obst vom Markt schmeckt deutlich besser und vom Fischangebot ganz zu schweigen. Beispiel Orangen: 5kg für 2,50 Euro und richtig lecker. Hier zahle ich 2€ für 2kg. Durch das Klima steigt auch die Lebensqualität, da ich keinen Winter mag. D.h. als Paar mit bezahlter Immobilie würde man mit 1500 Euro schon gut (Definitionssache) Leben können.Wenn wir dann nicht mehr arbeiten müssen, wird das unser Hauptwohnsitz. Der Vorteil in Europa gegenüber exotischen Ländern ist doch mehr oder weniger der gleiche Standard und eine kurze Reisezeit nach Deutschland.

  6. AvatarJohn

    Bei Google.flights und vielen Airlines sieht man welcher Typ verwendet wird. Mit der Flugnummer kann man dann bei flightradar24.com jederzeit nach kontrollieren.
    Jetzt aber nicht generell die 737 verteufeln. Die alten Versionen sind und bleiben Klasse.

  7. KievKiev

    @ Tom
    Ich finde diese Vorstellung auch ganz nett. Bei mir ist die Hauptsaison gar nicht so interessant für meine eigenen Aufenthalte im Alter. Ich werde vermutlich in der Zeit vermieten. So behalte ich meinen Wohnraum in Deutschland und zahle trotzdem nicht viel Geld und habe keine Probleme mit Steuerbund Krankenkasse. Krankenhäuser sind definitiv besser in Deutschland…

  8. Danny Danny "Pfeffersack"

    @ Bruno: Richtig, ich glaube es war Bodo Schäfer der sagte, ein Auto solle nicht mehr kosten als zwei Monatseinkommen. Allerdings weiß ich nicht, ob er brutto oder netto meint…
     
     

  9. AvatarFinanzmixerin

    Ich fliege generell nicht gerne und bin glaube ich in meinem Leben 5 Mal geflogen.
    Allein aus Umweltgründen fliege ich wenig.
    Ich habe gar kein Auto. Brauche derzeit keines, hatte noch nie eins.
    Ich bin leidenschafltiche Bahnfahrerin *lach*
     

  10. AvatarGuido

    Ich finde es schade, dass Konsumenten, welche über ihren Verhältnissen leben, oft diffamiert werden. Unser System ist auf dieses Verhalten ausgelegt, es ist alles andere als einfach, dort auszusteigen.

  11. AvatarNico Meier

    @Guido
    Ich finde schade, dass dumme Konsumenten die über ihre Verhältnisse leben und alle (Kredit)Verträge selber unterschrieben haben, am Schluss über die bösen Banken fluchen die sie in die „Schuldenfalle“ gelockt hätten.
    Wer mehr ausgibt als er einnimmt, der geht über kurz oder lang pleite es sei denn er ist die USA und kann die Weltwähnrung unbegrenzt selber drucken, dann zahlen die anderen die Zeche!

  12. AvatarAndrea

    Guido, es stimmt nicht, dass das „System“ dafür ausgelegt ist, dass Menschen über ihre Verhältnisse leben. Es gibt etliche Leute (mich eingeschlossen), die hier jeden Monat genug Geld übrig haben, um es zu sparen / investieren. Diejenigen, die Konsumschulden machen, konsumieren ihre Zukunft weg. Denn das aufgenommene Geld müssen sie später zurückzahlen. Tims Kritik daran ist berechtigt, ehrlich gesagt, ist es ein dummes Verhalten.

  13. AvatarTimo

    @Andrea:
    Ja ja, die Trottel, die Konsumschulden machen. 20 % der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in D haben in 2018 für einen sog. Niedriglohn geackert (Quelle: Bundesregierung). Für jeden 5. Arbeitnehmer in D ist das System genau so ausgelegt! Manche Kommentare hier müssen diese armen Teufel als blanken Hohn empfinden.
    Aber sogar Tim hat erkannt, dass die rückläufigen Aktionärszahlen u. U. mit Geldproblemen zusammenhängen könnten. Man hat halt definitiv andere Sorgen, als sich um sein Aktiendepot zu kümmern, wenn man mit ein paar lumpigen €/ Dollar das tägliche Leben bestreiten muss.

  14. AvatarNico Meier

    @Timo
    Natürlich gibts Menschen im Tieflohnbereich, die gabs schon immer. Aber früher haben diese ein bescheidenes Leben geführt und sind so der Verschuldung entgangen. Heute hat jeder Hilfsarbeiter das Gefühl die zwei Wochen Malle im Sommer, der dicke BMW oder die grosse Mietwohnung in der Stadt wäre ein Menschenrecht!
    Habe selber Vorfahren die in Fabriken gearbeitet haben damals noch 10 Stunden am Tag inklusive Samstag! In der „Freizeit“ wurden die Kühle gemolken, die Hühner versorgt oder selber Gemüse angebaut um nicht nur Haferbrei zum Essen zu haben!
     

  15. AvatarAlbr

    @Guido, niemand diffamiert Konsumenten, die über „Ihre Verhätnisse“ leben!
    nur man sollte dies NICHT zum Vorbild nehmen !!
     
    ich finde Bescheidenheit, Reflexion und Familie deutlich wichtiger als den ganzen Firlefanz 😉
     
    für mich sind diese Konsumenten kein Vorbild, sondern abschreckendes Beispiel…
     

  16. AvatarLad

    🙁 Nun, in Spanien sollte man nicht mehr Miete als in München zahlen, sondern 2x weniger. Für 1.000 € monatlich könnte man vielleicht 120 m2 große Wohnung 1-3 km weit vom Strand in Spanien finden. Aber für 120 m2 große Wohnung braucht ein Mann 2 Frauen und 6 Kinder. Für 1 Mann, 1 Frau und 2 Kinder genügen 60 m2. Für 2 Rentner ohne Kinder genügen 50 m2 für 400 € monatlich in Spanien. Also keine 1.000 € Miete in Spanien zahlen! 🙁 

  17. AvatarDanielKA

    1.000- 1.200 im Monat sind wirklich teuer, gerade an der Küste (also nicht die Balearen und das wirtschaftsstarke „Strand“ barcelona) bekommt man die Wohnungen im Winter regelrecht nachgeschmissen, da gibt es viele Rentner die paar Monate überwintern und nur wenige hundert Euro für eine vollausgestattete Wohnung/Haus in Strandnähe zahlen. Oft sind die Eigentümer froh, dass keine Geistersiedlungen entstehen und nach den Sachen geschaut wird.

  18. AvatarRobert

    Hallo,ich lese schon seit einiger Zeit den Blog hier und bin abgesehen von den Beiträgen auch immer wieder vor allem über die Menge und Qualität der Kommentare beeindruckt. Echt genial wie Informativ und Sachlich diese hier sind! Da macht es Spaß auch mal Seitenweise nur Kommentare zu lesen 😉
    Nun kurz zu meiner Frage welche mit dem Beitrag zwar nichts zu tun hat, wo mir aber ggfs. jemand Infos geben kann.
    Oft wird hier ja vom Vanguard FTSE All-World UCITS (A1JX52) gesprochen. Dieser kostet bei meinem Broker (SBroker) jedoch im Jahr insgesamt etwa 2,5% Gebühr da nicht kostenfrei. (Würde aber gerne auch bei SBroker einen Sparplan einrichten).Dort gibt es bsp. von DEKA einen neuen ETF ohne Gebühren (DE000ETFL508) oder aber auch Aktionen von ComStage bzw. UBS.Wenn ich mir die Werteentwicklungen aus der Vergangenheit betrachte ist es ja fast egal ob ich nun FTSE oder MSCI nehme, oder? Bis auf kleinere Abweichungen geben die sich ja am Ende nicht viel // Was ich mit günstigeren Gebühren ja wieder raus hole.Oder habe ich hier einen Fehler?
    Robert

  19. AvatarDaniel

    Ich fliege generell nicht gerne und bin glaube ich in meinem Leben 5 Mal geflogen.Allein aus Umweltgründen fliege ich wenig.Ich habe gar kein Auto. Brauche derzeit keines, hatte noch nie eins.Ich bin leidenschafltiche Bahnfahrerin *lach*
    Ein großer A380 vollbesetzt im Langstreckenflug ist sehr effizient wenn man ihn auf einzelne Personen herunterrechnet. Das dürften etwa 3-4Liter pro 100km sein, also ein Wert den man mit dem Auto praktisch nie erreicht. Die Bahn, u.A. auch der ICE ist in dieser Hinsicht nicht besser. Lediglich kurze Distanzen sind ein Faktor die die Effizienz beim Flugverkehr sinken lässt, bei der Reise in den Urlaub kann man aber nicht von einer Entlastung sprechen, wenn man mit dem Zug durch halb Europa fährt.

  20. AvatarNico Meier

    In vielen Ländern macht es mehr Sinn eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen als es zu mieten. Wie das in Spanien ist kann ich nicht beantworten aber ich würde das in die Überlegung mit einbeziehen wenn ich sowas planen würde.

  21. Avatarslowroller

    @Daniel: Wo hast du diese Aussagen her? Alles was ich kenne und eben noch gefunden habe, widerspricht deinen Aussagen. Dazu kommt, dass a) Die Alterantive zum Flug nach New York nicht das Auto ist sondern der nicht-Flug nach New York. b) die eh recht effiziente Bahn das Potential hat, mit dem Energiemix noch sauberer zu werden und c) die Emissionen im Flugverkehr sind nicht nur das CO2 – auch Wasserdampf, Kondensstreifen und andere Dinge sind nicht ganz ohne.
     
    Ich selber fliege auch ab und an, lässt sich vor allem beruflich nicht immer vermeiden. Aber auch im Privaten möchte man natürlich die Welt sehen, Kulturen kennenlernen und sich so entwickelt. Aber das muss eben im Rahmen bleiben. Fliegen ist derzeit so spottbillig, dass es schlicht Überhand nimmt. Über den Teich für niedrige dreistellige Beträge? Da is doch was kaputt im System…

  22. AvatarWohnung mit Domblick

    Was soll man denn immer am gleichen Strand? Ich bleibe lieber in meiner günstigen Wohnung als Ausgangsbasis, um nach Gusto reisen zu können. Wobei mir Binnengewässer oder Berglandschaften als Ziele lieber sind. Es gibt attraktive Ziele in der Welt. Eine feste Bleibe im Paradies, und Du rührst Dich nicht mehr weg. Das sehe ich bei meinem Bruder in Brisbane.

  23. AvatarAndrea

    Timo, ich habe großen Respekt vor Menschen, die im Niedriglohnbereich arbeiten.
    Man kann aber mit dem Geld auch auskommen und muss keine Konsumschulden machen. Viele der Frugalisten in den einschlägigen Blogs beweisen, mit wie wenig Geld man leben kann. Ich selber habe im Studium von Beträgen gelebt, die weit unter dem damaligen Sozialhilfesatz lagen. Das Wohnungsamt lehnte meinen Antrag auf Wohngeld ab, da sie es nicht glaubten und behaupteten, es sei unmöglich, von diesem Betrag zu leben.
    Insofern weiß ich, wovon ich spreche und meine das keineswegs zynisch, wenn ich behaupte, dass man mit wenig Geld auskommen kann. Eine meiner Schwestern lebt übrigens von Hartz IV und kommt mit ihrem Geld aus.

  24. AvatarDaniel

    @Daniel: Wo hast du diese Aussagen her? Alles was ich kenne und eben noch gefunden habe, widerspricht deinen Aussagen. 
    Ich habe einfach Treibstoffverbrauch pro Person gegooglet und komme immer wieder zu ähnlichen Werten. Um mal eines zu Zitieren:
    Der Verbrauch pro Passagier variiert durch Auslastung und Flugstreckenlänge. So liegt der durchschnittliche Kerosinbedarf auf Kurzstrecken (< 800 km) bei 4,2 bis 6,8 Litern pro 100 Personenkilometer, auf Mittelstrecken (800 bis 3.000 km) bei 2,6 bis 4,2 Litern und auf Langstrecken (> 3.000 km) bei 2,9 bis 3,5 Litern pro 100 Personenkilometer. Reine Touristikflüge verbrauchen im Schnitt pro Person weniger Kerosin, weil sie aufgrund langfristiger Planung und Buchung in der Regel eine noch höhere Auslastung aufweisen als Linienflüge.
    Dazu kommt, dass a) Die Alterantive zum Flug nach New York nicht das Auto ist sondern der nicht-Flug nach New York.
    Nein, das ist keine Alternative, weil es keine Vergleichbarkeit gibt. Denn genausogut könnte man alle Reisen in Frage stellen. Man muss schon von gleichen Voraussetzungen ausgehen, denn es könnte ja ein wichtiges Geschäftsmeeting sein das nur vor Ort stattfinden kann. Die Alternative wäre eben die Fahrt mit dem Schiff und anschließende Inland Reise.
     
    die eh recht effiziente Bahn das Potential hat, mit dem Energiemix noch sauberer zu werden und c) die Emissionen im Flugverkehr sind nicht nur das CO2 – auch Wasserdampf, Kondensstreifen und andere Dinge sind nicht ganz ohne.
    Die Bahn ist alles anderes als effizient. Meines Wissens nach liegt der pro Kopf verbrauch in einem ICE über dem eines Langstreckenfliegers, der Strom-Mix ist weder in Deutschland gut noch in vielen anderen Ländern. Das auch auf längere Zeit. Denn der volatile Strom muss durch Reservekapazitäten durch fossile Energieträger aufrechterhalten werden. Wir haben relativ viel EE weil wir den überflüssigen Strom günstig verklappen.
    Hinzu kommt das Problem der Bahn an sich. Denn damit die Bahn überhaupt dauerhaft akzeptanz behält, müssen die züge regelmäßig fahren. Auch weit außerhalb der Hauptpendelzeiten. Das heisst überspitzt formuliert, zwischen 9 und 15 Uhr sowie 19- 6 Uhr gondelt man gefühlt nur leere Wagen von A nach B mit hundsmiserabler Energiebilanz pro Kopf der darin sitzt. Bei Flugzeugen ist das nicht so, diese werden immer voll ausgelastet oder die Linie wird gestrichen. Selbst wenn ein Flugzeug mit Passagieren nicht ausgelastet wird, dann wird man Güter mit reinladen, Luftfracht eben.
    Ich bin ja bei dir, Fliegen muss nicht spottbillig sein, aber ich finde es schöner man verschenkt Tickets für ein paar Euro hat aber die Flieger ausgelastet als wenn ein leerer Sitz mitfliegt. Muss man ja auch bedenken.

  25. Avatar42sucht21

    @Nico Meier / kaufen statt mieten rechnet sich
    Unter dem Artikel ist ein weiterer Artikel vom 10.9.18 verlinkt, der sich mehr nach pro Miete liest:
    „Der Schweizer Immobilienmarkt ist ein Pulverfass – … in der Schweiz rekordhohe Leerbestände. Experten warnen vor einem Kollaps. Bei Mietwohnungen hat sich die Leerstandsquote in den vergangenen neun Jahren mehr als verdoppelt.  Mit kreativen Lockangeboten suchen Wohnungsbesitzer Mieter: die erste Wohnungsmiete gratis, zum Einzug ein Fitnessabo oder Einkaufsgutscheine…“

    Also doch am besten sehr günstig in sehr guter Lage, Lage kaufen 😉
     

    @Daniel / Liter pro Kopf im Flugzeug
    Dazu fällt mir nur die Ed Force One ein.
    https://www.rollingstone.de/iron-maiden-der-von-bruce-dickinson-ist-laenger-als-der-von-hollande-und-von-aeh-merkel-1039969/

    @Finanzmarkttransaktionssteuer
    Könnte ab 2020 kommen für zumindest 10 Länder inkl. DE sagt Scholz. Ab Minute 5:28
    http://ec.europa.eu/avservices/audio/audioDetails.cfm?ref=I169126&sitelang=en

  26. AvatarRuben

    @Robert: bei einem All World ETF sind bereits die Emerging Markets enthalten. Ansonsten kann man auch die Paare MSCI World + Emerging Markets oder FTSE Developed World + Emerging Markets bilden, um die Welt abzudecken. Der Unterschied von FTSE zu MSCI ist, dass bei MSCI Südkorea ein Schwellenland und bei FTSE ein Industrieland ist. Wenn man also MSCI und FTSE mischt, könnte Südkorea gar nicht oder sogar doppelt vertreten sein.
    Ansonsten achte ich auf geringe Kosten, physische statt synthetische Replikation und Ausschüttung statt Thesaurierung. Die letzten beiden Punkte, also Replikationsart und Ertragsverwendung sind aber Geschmackssache. Bei Just ETF kannst du verschiedene ETF miteinander vergleichen.
    Alles Gute,
    Ruben

  27. KievKiev

    @ Kurt
    Ich habe selbst ein Ferienhaus. Danke für den Link. Ich kann Teile aus der Beschreibung bestätigen. Eine Fewo im Steuerparadies Deutschland würde mir sehr gefallen. Viele Möglichkeiten der Abschreibung habe ich nicht. Die Ausgabebseite ist definitiv zu hoch. Hier ist noch viel Potenzial. Bei mir ist Lohn auch sehr teuer. Auf die Idee kommt man als Deutscher oder Schweizer wohl nicht bei manchem Land.
    Was würde ich dafür geben meine Aufenthalte natürlich rein zur Arbeit in Eigenleistung absetzen zu können. Vielleicht darf man auch einmal Essen gehen um die Baumaßnahmen zu besprechen. Das klingt herrlich. Bei mir gibt es das alles nicht. Dafür fallen die Einnahmen nicht unter die Progression. Ich zahle somit an meinem Ferienort nicht hohe Steuern und hier durch Familie auch nicht. Ich bin lieber auf 10 Ländern verhältnismäßig arm als in einem reich 😉
    Ich würde bei so hohen Ausgaben jeden Posten durchgehen und überlegen wie ich ihn stark reduzieren kann. Die Gartenarbeit ist beispielsweise horrend teuer. Einen.Garten kann man auch etwas anders anlegen. So könnte man die Rasenfläche reduzieren und damit den Aufwand. Überhaupt macht mich viel unbebauter Grund als Investor nervös. Die Handwerkskosten erscheinen mir auch sehr hoch. Vielleicht wurde aber auch der Umbau mit eingerechnet. Ich würde mit Unterstützung in der Nebensaison anreisen. Es gibt auch Zimmervermietung an Arbeitskräfte. Hier wäre die Auslastung vermutlich besser. Und man kann pro Zimmer vermieten. Damit wären Reinigung und Reparaturen schon einmal sehr günstig abgedeckt. So muss ja nicht gleich die Belle Etage vermietet werden. Es gibt oft weit mehr Möglichkeiten als man denkt. Ob man alle möchtest ist eine andere Frage.

  28. AvatarRobert

    @Ruben.
    Das beantwortet meine Fragen soweit, vielen Dank!Dann werde ich einfach mal schauen und rechnen.Robert

  29. AvatarAnton

    @ Tom
    Eine tolle Idee mit der Wohnung in der Gegend von Alicante. Die Region zwischen Valencia und Cartagena gehört zu unserem Lieblingsurlaubsziel. Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen dort meinen Lebenabend zu verbringen.
    Lasst Ihr die Wohnung leer stehen oder wird sie vermietet? Was betragen die Nebenkosten pro Jahr inklusive Steuern (Grundsteuer), etc.? Habt Ihr über eine Agentur von D aus gesucht oder selbst alles abgewickelt?
    Würde mich über ein paar Infos freuen.
    Grüße, Anton

  30. AvatarDiana

    Hi ich melde mich auch mal wieder zu Wort. In den letzten Wochen ist viel bei mir passiert. Also nicht so sehr im Depot, abgesehen vom Absturz von H&M, dem Höhenflug und Absturz von Nio und dem langsame  Aufstieg von Snap (meine Zockerstücke). Privat, ganz kurz gesagt, habe ich zum Glauben gefunden. Ich hatte mal vor einigen Wochen in einem Kommentar gelesen, dass es hier auch den ein oder andere Gläubigen gibt. Jetzt meine Frage: Laut Bibel, aber auch Koran, sind Zinsen und Zinsgeschäfte verboten. Wie handhabt ihr das? Ich war ehrlich gesagt sehr erstaunt, als ich das las. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass zu biblischen Zeiten so gezockt und so eine Zins-basierte Wirtschaft betrieben wurde, wie heute. Finde diesen Hinweis daher sehr modern. Schließlich wurde die Bibel/Koran für alle Menschen in allen Zeiten geschrieben. Auch wenn viele etwas Anderes behaupten, aber da will ich mich jetzt nicht streiten oder ein Gespräch über Gott anfangen. Mich interessieren einfach die Gedanken der Gläubigen dazu. Der positive Aspekt am Depot, für mich ganz persönlich, ist eben die Auseinandersetzung mit der Finanzwirtschaft, das Sparen (und shoppen im Sinne von Aktien) und trotzdem mal etwas auf der Seite zu haben..und auch die Spielerei. Denn trotz konservativen Buy-&-Hold-Geschichten macht mir gerade das auch Spaß. Tja, kleine Sinnkrise diesbezüglich. Ich könnte mir natürlich ein Musterdepot zulegen und mich diebisch freuen, wenn ich mit meinen Spiele-Aktien Gewinn mache…Aber ob das im Endeffekt so cool ist…
    Südeuropa klingt für mich auch verlockend und besonders auch Griechenland. Allerdings werde ich hier wohl noch eine Weile ausharren.
    Ansonsten wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche. Grüße.

  31. AvatarDanielKA

    Hallo Diana, ich kann dich beruhigen. Du verwechselst das nur wie viele andere auch.
    Bei Aktien gibt es keine Zinsen und damit keinen Zinseszins, deswegen sind auch Aktien „Bibel- und Koranfest“. Es gibt Dividenden und die sind eine Gewinnausschüttung. Deswegen gibt es ja auch isalmic bonds bei denen keine Zinsen sondern nur Gewinne aus Projekten ausgeschüttet werden dürfen. Es handelt sich um Unternehmensbeteiligungen und die waren schon immer erlaubt, als Händler durfte man also immer Geld verdienen (solange es keine Zinsgeschäfte wie bei den Juden waren).
    Das Sparbuch ist die Ausgeburt der Hölle, da man nunmal mit Geld keinen Zins verdienen darf.
    Also Aktien sind safe. Und die meisten Verrechnungskonten sind auch bei einem Zins von 0%, also sollte das passen.
    Andere Sparanlagen müsstest du auflösen.
     
     
     

  32. AvatarBruno

    @DanielKA @Diana
    Kann Daniel eigentlich zustimmen, das grösste Problem diesbezüglich sind Schulden (Hypothek), das pure Zinsgeschäft. Aber das passt eigentlich auch in die Philosophie, möglichst schuldenfrei zu leben.
    Die Welt ist nicht zinsfrei, jedes Produkt hat einen schönen Anteil Zins dabei, wir könnten im Kapitalismus gar nicht mehr ohne leben. Aber wenn man auf Obligationen, Sparbücher und Kredite verzichtet, hat man schon sehr viel erreicht.
    Ob man jetzt gläubig ist oder nicht, es hat schon seinen Sinn 😉 Das primäre Problem ist ja wohl, dass durch Wucherzinsen Leute in Not gebracht werden, das war früher so und ist auch heute noch so. 
    Darum habe ich z.B. auch keine P2P Kredite, für mich ist das Abzocke an den Ärmsten, auch wenn es Fälle gibt, wo sich so eine Existenz aufbauen können, aber ich bin kein Fan davon.

  33. Avatarslowroller

    Und wie immer wird das ach so heilige Buch so gedreht und gewendet, dass es zumindest in die eigenen Realitäten passt 😉   Ist zumindest einfacher als es gegen die Wissenschaft zu verteidigen.
     
    @Daniel: Vielen Dank für deine Denkanstöße. Mir war nicht bewußt, dass der Unterschied zwischen den Verkehrsmitteln garnicht sooo groß ist. Die Flieger scheinen wirklich sparsamer geworden zu sein.
    Das mit dem Fliegen vs. Nicht-Fliegen ist ein wenig anders gemeint: Ich kann natürlich eine Leistung nicht nur mit einer analogen Leistung vergleichen (Zugfahrt nach Rom vs. Flug nach Rom) sondern auch mit einem Substitut. Ökologisch hauen Flüge halt so rein, weil die überbrückten km in relativ wenig Zeit im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln wirklich wirklich hoch sind. Geschäftstreffen kann man vielleicht z.T. durch eine gute Mettingsoftware ersetzen (klappt auch nicht immer, klar), statt zum shoppen von Bonn nach London zu fliegen könnte man auch die S-Bahn nach Düsseldorf nehmen. Den Strandurlaub auf den Malediven könnte man auch in der Bretagne, in McPomm oder Kroatien verbringen.  Vielleicht gibt es ja auch mal Züge on demand. Die derzeit doch recht starren Fahrpläne im Fernverkehr müssen vielleicht nicht sein – vielleicht sollte man die Züge vorher ausbuchen bevor sie fahren. Zumindest ist die Bahn das letzte Verkehrsmittel, was noch wirklich Zeitunabhängige und Auslastungsunabhängige Tickets verkauft.

  34. AvatarBruno

    @slowroller
    Ja das stimmt, aber wenn Du ein völlig zinsfreies Leben willst, dann geht das in Deutschland oder der Schweiz nicht, dann musst Du auf eine Insel mit Selbstversorgung und Anlagen sind gar keine erlaubt ausser vielleicht Gold, aber das hat auch Dreck/Blut am Stecken.
    Fast jede Aktie hat ihrerseits Fremdkapital (Zinsen), und auch so gut wie jedes Produkt, das man kaufen kann. Nicht einfach… 

  35. Avatar42sucht21

    @Zinsen
    die Aufnahme ins Paradies sei der Zins für ein gottgefälliges Leben.

    Als zinslose Bank gibt es in DE ja die KT Bank. Wenn man zB eine Immohypothek von denen möchte, dann nimmt man keine Hypothek auf sondern, dann kauft die Bank das Haus und verkauft es in kleinen Raten an mich weiter. Mit einem Aufschlag. Das nennt man aber nicht Zins. So einfach kann ich mir die Welt so ethisch korrekt bauen wie ich möchte.

    Für katholische AnlegegerInnen vielleicht interessant: Global X S&P 500 Catholic Values  Wobei wohl die weltweit >100 islamkonformen Scharia-Fonds angeblich besser performen als der catholic values. Tja, ich habe es nicht überprüft.

  36. AvatarMartin K.

    Hallo Tim,
    ich verfolge schon lange als stiller Mitleser Deinen Blog. Ich finde es klasse welche Mühe Du Dir gibst und in welcher Qualität Du Deine täglichen Botschaften mit uns teilst.
    Dennoch fällt mir immer öfters auf, dass das Thema Angst eine große Rolle in Deinem Leben spielt. Auch das Thema Sicherheit gehört dazu. Es ist ein Unterschied ob man aus Überzeugung spart und investiert, und dabei ruhig und entspannt leben kann, oder ob man aus ständiger Angst vor der Zukunft nicht mehr im hier und jetzt lebt und sich nur noch auf das Geld fixiert. Du willst mir echt sagen dass dich das glücklich macht? Wer nur halbwegs empathisch zwischen den Zeilen lesen kann, merkt eine große Verunsicherung in Dir, die Dich Ruh und Rastlos werden lässt. Mit der Kohle die Du hast, müsstest Du der entspannteste Mensch auf Erden sein… 
    Wärst Du das, und so kommen wir zum nächsten Punkt, würdest Du Dich nicht immer so (manchmal herablassend) gegenüber „Prollclowns“ äußern. Lass sie doch leben wie sie wollen!? Solange sie sich dabei wohl fühlen und Glück empfinden..warum nicht? Klar wissen wir alle, Glück ist kein Zustand und man kann es nicht festhalten. Auch findet man langfristige Zufriedenheit niemals im Außen, sondern nur im in Innen. Aber nicht jeder Mensch sieht die Welt derart Komplex und tiefsinnig. 
    Die Menschen werden immer verchiedene Interessen haben, und Hardliner gibt es überall. Frugalisten sind auch Hardliner auf ihre Art. Im Grunde ist egal WIE man lebt, hauptsache es geht einem GUT dabei. Also lieber Tim, jedem das seine. 
    Und nein, ich fühle mich nicht angesprochen. Meine Spar und Lebensbalance ist einwandfrei. Ich halte es mit dem Motto, das ich nicht Ergebnis sondern Erlebnisorientiert bin. Nicht den schnellen Reizen, sondern einer nachhaltigen, respektvollen und intensiven Lebens und Liebensweise.
    Dennoch, ich finde Deine Seite äußerst wertvoll. Mach weiter so und, mach Dir nicht das Herz so schwer wegen dem lieben Geld 😉
     
    LG
    Martin

  37. AvatarSlowroller

    @Bruno Ich selbst bin nicht Kirchengläubig und war es auch nie. Daher ist mir der kindliche Blick auf Religion und Kirche ein wenig erhalten geblieben. Viele Dinge, die in den „heiligen Büchern/Schriftrollen“ stehen sind echt prima und im Grunde sind es ja auch die Grundwerte unseres Zusamme lebens.
    Was ich nicht verstehe ist, wieso man offensichtlich überkommene Passagen nicht nacharbeitet oder als das nimmt was es ist: Geschriebs aus dem vorletzten Jahrtausend. Selbst der Vatikan nimmt das doch nicht ernst, Enthüllungen über Geldwäsche oder Waffenhandel sind nichts besonderes.
    Am Ende kann und soll jeder leben und glauben wie er will – ein wenig obskur mutet vieles aber doch an. Googelt mal nach Mikro- und Makroevolution. Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus 😉
     

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