Taxi-Schreck Uber schockiert die Anleger


New York, 10. August 2019
Eine Uber-Fahrerin mit ihrem Auto. Die Aktionäre haben Geld verloren bei dem IPO. Auch die Fahrer sind nicht immer begeistert, in den USA sind einige am Streiken.

Der Taxi-Schreck hat über 5 Milliarden Dollar Verlust im Quartal eingefahren. An jeder Fahrt verliert das Unternehmen Geld. Je mehr Fahrten es folglich abwickelt, desto höher wird der Verlust. Das Geschäftsmodell ist ziemlich krank. Wie das was werden soll. Der Uber-Cheflenker Dara Khosrowshahi muss was machen. Der Börsensender CNBC hat Khosrowshahi ziemlich gut ins Kreuzverhör genommen. Er versuchte lässig den Fragen auszuweichen. Aber das, was er sagt, überzeugte nicht. Die Aktie stürzte ab.

Heute geben die jungen Leute viel für die Mobilität (Auto, Reisen) aus, für Lebensmitteltransporte (Dilveroo), Handys, Entertainment (Konzerte). Das Wohnen ist zunehmend mit mehr Quadratmetern verbunden. Hinzu kommen wöchentliche Besuche im Nagelstudio, beim Friseur und Masseur. Streamingangebote werden genutzt, ebenso wird im Internet alles mögliche per Klick geordert. Es bestehen zig Abos (Apps, Fitnessstudio). Das war bei der alten Generation anders. Heute achten viele einfach nicht auf ihre Ausgaben. Da werden ständig 50 oder 60 Euro rausgeballert.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Taxi-Schreck Uber schockiert die Anleger

  1. AvatarThorsten

    Strom kommt aus der Steckdose,  Geld gibt es (anscheinend) günstig. Wer hält solchen Verschwendern eine Standpauke  ? Außer Geburt und Tod gibt es nichts umsonst. 

  2. AvatarDaniel

    Strom kommt aus der Steckdose,  Geld gibt es (anscheinend) günstig. Wer hält solchen Verschwendern eine Standpauke  ? Außer Geburt und Tod gibt es nichts
    umsonst.  

    Der Tod ist nicht umsonst…er kostet das Leben.
    Warum sollte man diesen Menschen eine Standpauke geben? Es ist ihr gutes Recht das Leben so zu führen wie sie es wollen und es ist jetzt nicht grade so dass der Staat etwas gegen diese Konsumenten hätte.
    Hinzu kommen wöchentliche Besuche im Nagelstudio, beim Friseur und Masseur. Streamingangebote werden genutzt, ebenso wird im Internet alles mögliche per Klick geordert. Es bestehen zig Abos (Apps, Fitnessstudio). Das war bei der alten Generation anders. Heute achten viele einfach nicht auf ihre Ausgaben. Da werden ständig 50 oder 60 Euro rausgeballert.
    Ich glaube unsere Eltern hätten diese Angebote genauso genutzt wie die jüngeren Generationen danach. Etwas was nicht existiert hat kann auch nicht konsumiert werden, deswegen ist der Vergleich etwas unfair.
    Und wenn man ehrlich ist. Wären all unsere Eltern die perfekten Anleger gewesen dann wäre Deutschland ein Land das zu 90% aus reichen Erben-Kindern bestünde….tut es aber nicht.
    Es ist schon richtig dass man früher das Geld mehr zusammengehalten hat, aber hauptsächlich darin begründet, dass weniger Geld da war. Und wenn man mal draufschaut, dann wurde das Geld meist gesammelt und gespart um es anschließend genauso in ein neues Auto zu stecken um die Nachbarn zu beeindrucken, in den Urlaub zu fliegen/fahren oder sich sonst irgendeinen Traum zu verwirklichen. Sparen ist für die meisten lediglich damit verknüpft kurzzeitig auf Ausgaben zu verzichten um sich eine noch größere Ausgabe zu leisten. Da sehe ich keinen Generationenunterschied.
    Eher im Gegenteil. Es ist eher die jetzige Generation die schon mit 20-30 merkt, dass sie später kaum noch etwas zu erwarten haben vom Staat und frühzeitig und langfristig auch etwas zur Seite zu legen. 

  3. AvatarNico Meier

    Und wenn man ehrlich ist. Wären all unsere Eltern die perfekten Anleger gewesen dann wäre Deutschland ein Land das zu 90% aus reichen Erben-Kindern bestünde….tut es aber nicht.
    Wenn ich mich in meinem Umfeld unsehe so stelle ich fest, dass die Eltern und Groseltern meiner Freunde und Kollegen in den allermeisten Fällen über ein abbezahltes Haus oder mindestens über eine abbezahlte Eigentumswohnung verfügen zum Zeitpunkt der Pensionierung also mit 65 Jahren. Diese Menschen haben gearbeitet als Angestellte Schreiner, Plattenleger, Krankenschwestern, Kaminfeger, Automechaniker oder in einfachen Bürojobs. Die Löhne dieser Menschen waren zeitlebebs eher bescheiden. Diese Menschen haben 1 bis 5 Kinder grossgezogen und trotzdem ihre Immobilie nebenher abbezahlt und damit beträchtliches Vermögen geschaffen. 
    Diese abbezahlten Immobilien versüssen ihnen nun den Lebensabend weil sie nicht jeden Monat 2’000 Franken für Miete verschwenden müssen.

  4. AvatarFelix

    Sehe ich auch so. Erstmals haben wir in D nach 70 Jahre Frieden, übrigens auch Dank der EU, eine echte Erbengeneration. Mindestens Immobilien, meist auch Geldvermögen geht in den Familien an die nächste Generation über. Diejenigen, die jetzt um die 60 sind, erben jetzt, wenn sie aus streb- und arbeitsamen Familien stammen.
    Das ruft natürlich die Linken und die SPD auf dem Plan, um das möglichst wegzusteuern, weil sie Klientel vertreten, das eher wenig zu vererben hat. Aber, wofür baut man den Vermögen auf, wenn nicht für die eigenen Kinder. Bestimmt nicht für den Staat. Schließlich ist Vermögen aus bereits versteuertem Geld gebildet worden. 

  5. AvatarNico Meier

    Man kann mir vieles vorwerfen aber garantiert nicht, dass ich ein Linker wäre.
    In der Schweiz gibts keine Erbschaftssteuer für direkte Nachlommen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mit einer Erbschaftssteuer von sagen wir 1-2% der geerbten Summe bei einem Freibetrag von sagen wir 1Mio pro Erben durchaus einverstanden wäre. 
    Mal angenommen der Erbe erhält 11 Mio Frankem so hätte er eine Steuer von 100’000 bis 200’000 zu entrichten.
    Natürlich ist Erbe bereits mehrfach besteuert. Zuerst als Einkommen und danach in jedem Jahr als Vermögen.
    Aber ich finde wenn Vermögen von 100en von Millionen an Einzelpersonen fliessen ohne dass diese eine Leistung erbracht haben so soll ein kleiner Teil der Allgemeinheit zufliessen. Ein Kind hat keinen Einfluss darauf ob es in eine reiche oder arme Familie geboren wird.
    Ich würde diese Erbschaftssteuereinnahmen danach aber einer Zweckbindung zuweisem zum Beispiel könnte das Geld direkt in die AHV fliessen.

  6. AvatarFlorian

    Uber greift das Monopol Taxiindustrie auf Kosten der Fahrer preislich massiv an. Es ist auch ein Versagen der Taxi-Fahrer, dass sie sich nicht früher am Kunden orientiert haben. Taxi fahren in Berlin ist oft ein echter Albtraum. 
    Trotzdem löst Uber das Kernproblem nicht. Uber braucht immer noch Autos mit einem festen Fahrern drin. Die Zukunft gehört Sharing-Lösungen oder autonomen Mobilitätslösungen ohne Fahrern.

  7. AvatarThorsten

    Das Geld , was der Staat hat gehört übrigens auch den Bürgern.  Sie haben die Verfügung darüber an Politiker abgetreten, die demokratisch gewählt wurden. Ob die EU irgendwas mit dem Frieden zu tun hat, wer weiß. Es sind die Lehren aus zwei Weltkriegen, die in stetigen Dialogen mündeten. Ob man das EU nennt oder zwischenstaatliche Vernunft, egal.  Nico hat es auf den Punkt gebracht. Eigentum war möglich. Und wer es nicht versoffen oder verkonsumiert hat, der kann etwas vererben. Manche strukturgebeutelten Regionen halten sich noch ganz gut, weil Opa mit Nachbarn das Haus in den 50ern auf Schutt und Asche in den Wirtschaftswunderjahren aufgebaut hat und über Generationen keine Miete gezahlt werden muss. Und Felix zeigt die Begehrlichkeit der Linken auf : Umverteilung von Vorhandenem anstatt Förderung von Wertschöpfung und Bewahren von Erarbeitetem. Dehnung des Eigentumsbegriffs bis zur Enteignung durch Verfügungsentzug. Siehe Berlin. Am Ende der staatliche Kollaps weil es keine privaten Investoren mehr gibt. Die Wohnungsnot wird in den nächsten Jahren noch schlimmer werden. Klagen beim Verfassungsgericht, ich warte darauf.

  8. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Uber mag ja für den Nutzer ganz angenehm sein, aber für den Investor? Skalierung macht keinen Sinn, jeder Fahrer kostet. Wo sollen die Gewinne herkommen?

    Ziel ist wohl das fahrerlose Mobil. Aber wer wird da die Nase vorn haben? Mit Alphabet (Waymo) bin ich im Spiel.

    @ worrier

    Ist schon eine Weile her, dir aber noch einmal vielen Dank für den herrlichen SPIEGEL-Artikel von 1983. Ich liebe solche historischen Dokumente. Eine Immobilienwelt, die heute „natürlich“ 😉 so nie wieder kommen kann.

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519072.html

    Schon während der Boom-Zeiten kursierte auf Makler-Tagungen die alte Branchen-Weisheit: „Der Laie baut, der Fachmann wohnt zur Miete.“ So reden auch die Bausparkassen-Vertreter – wenn sie unter sich sind. Ihren Kunden erzählen sie etwas anderes.

    Teurer als zur Miete ist das Wohnen in den eigenen vier Wänden auf jeden Fall.

    Aus gutem Grund wohnen so viele Immobilienprofis zur Miete.

    Herrlich!

    @ Felix

    Erstmals haben wir in D nach 70 Jahre Frieden, übrigens auch Dank der EU, eine echte Erbengeneration.

    Sehr richtig! Vor allem der Zwischensatz mit der EU.

  9. AvatarRon

    Wieso versteuert der Staat schon versteuertes Geld?
    Ich gebe ein Teil meines erarbeiteten  Geldes jeden Monat in Form von Einkommensteuer ab dazu kommen Mehrwertsteuer,Versicherungssteuer,Grunderwerbsteuer,Ökosteuer usw. das reicht doch.
    Aber nein dann soll ich noch meine Rente versteuern,Gewinne aus Aktien und ETFs die ich für meine Altersvorsorge angespart habe  und dann noch meine Kinder das Erbe zu versteuern haben ?
    Es reicht!
    Dazu kommt noch das hunderte Millionen von diesen Geldern verschwendet werden,das ist doch krank?
     
    Das kostet alles viel mehr als popelige 60 Euro an monatlichen Beiträgen für Streaming oder sonst was,davon habe ich zumindest etwas nämlich Spaß 

  10. Avatar-M

    Freelancer
     
    Haha danke für die nochmalige Verlinkung. Der Artikel gefällt mir auch sehr.
    Ich lese da eher raus, was ich die ganze Zeit zur heutigen Zeit denke (immopreise steigen immer weiter und werden wohl nicht mehr günstiger, heißt es ja heute immer öffter) 
    Toll wenn dann in so einem historischen Artikel die Rede von ist, dass die Preise nie mehr wieder steigen werden von Immos…..
    Es ist wie an der börse: Mr Market ist mal depressiv und mal total manisch.
    Ich bin mir sehr sicher, dass die Immos irgendwann auch wieder in wert total einbrechen werden. Dann ist halt mal wieder depressive Stimmung.
    Es pendelt immer zwischen diesen extremen so lange es Menschen gibt.
    -M

  11. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ -M
     
    Weißt du, ich gönne jedem sein Wohneigentum. Im Familienbesitz befinden sich zwei Grundstücke mit Häusern. Ich kenne aus eigener Erfahrung die Vorteile und auch die Nachteile. Gerade letztere werden von den Fans immer gerne verschwiegen oder verdrängt. Ich bin gerne Mieter –  bei einer Wohngenossenschaft, wie man wohl hinzufügen muß. Verstehe aber auch jeden, der gerne im Eigentum wohnt. So oder so, alles gut.
     
    Nein, mir geht es um die Bemerkungen der Fachleute, was die monetären Aspekte anbelangt. Wir haben hier ja einen Leser, der uns alle vier Tage mit seiner Neurose – „Kaufen ist IMMER besser als mieten“ – behelligt. Finde es dann amüsant, von den Profis bestätigt zu sehen, dass das blanker Unsinn ist.
     
    Ansonsten bin ich ganz bei dir. Diese historischen Ausschnitte öffnen Augen. Wir Menschen sind sehr kurzsichtig, nehmen nur die augenblickliche Wahrnehmung als gegeben hin und haben Probleme mit dem langfristigen Blick (und die Vergangenheit schon wieder vergessen).
     
    In den nächsten zehn Jahren wird gebaut auf Teufel komm raus. Wie immer bei (Wirtschafts-)Zyklen, zum Ende hin reichlich über Bedarf. Wobei, diesmal ist ja alles anders…. 😉 .
     
     

  12. AvatarSlazenger

    @-M
    In der Region Stuttgart gehen die Preise für Immobilien schon leicht zurück, bzw. Die Nachfrage geht erheblich zurück, bedingt durch die Krise der dort stark niedergelassenen Autoindustrie plus Zulieferer! Die Arbeitsplätze sind in vielen Firmen mittelfristig sehr unsicher, und da geht die Bereitschaft sich hoch zu verschulden stark zurück! 

  13. KievKiev

    @ Freelancer Sebastian
    Bin heute noch unterwegs und habe den Artikel nicht gelesen. Was sind das für Fachleute? Wie viele EIGENE Einheiten haben sie? Mehr als 50, mehr als 100 oder mehr als 500? Kommer hat selbst keine Einheit und einen Ratgeber geschrieben. Hier hat er gut recherchiert und Daten zusammen gesammelt. Ahnung hat er dennoch nicht in dem Bereich. Da das bei den meisten Käufern ähnlich ist kann man es zumindest für den Vergleich Kaufen vs. Mieten für Normalos tolerieren.
    Bei Fachleuten bin ich generell skeptisch. Wenn Sie den absoluten Überblick haben so müssten sie mindestens 500 Einheiten haben. Das verhält sich an der Börse genauso. Wenn ein Crashprophet wirklich weiß was er macht, dann müsste er doch NUR auf die richtigen Aktien in einem passendem Zeitrahmen Short gehen. Hier würde ich Beyond Meat, Uber, Netflix usw nehmen. Wenn mir nur jemand verbindlich einen Zeitrahmen nennen könnte… Umso höher das KGV umso besser 😉
    Die Immobilieninvestoren, die ich kenne leben alle im Eigentum. Sie haben zu der Zeit ihr Portfolio aufgebaut. Sie leben aber alle unter ihren Verhältnissen, auch wenn sie heute teilweise in beachtlichen Villen leben. Das war nicht immer so und bei 100 Einheiten darf das Eigenheim auch mal mehr als eine Millionen kosten.
    Kaufen vs. Mieten kann man doch relativ einfach an einem konkreten Objekt selbst prüfen. Und hier sieht es heute in der Tat oft nicht so günstig für den Kauf aus. Kreativität ist gefragt.
     

  14. AvatarAlbr

    @Freelancer, ich weiß nicht ob diesmal alles anders ist, aber zu bedenken ist nunmal der recht starke „Zuzug“ nach Deutschland, im Prinzip kommt jedes Jahr (netto) eine größere Stadt dazu 😉
     
     

  15. Avatarsteve

    @ Freelancer Sebastian
    interessante Einsichten, sollte man auf jeden Fall im Blick behalten, auch wenn der Zyklus definitiv lange ist. Da fällt man im Leben wahrscheinlich nur einmal auf die Nase oder sahnt ab. 
    Der momentane Anstieg geht meiner Ansicht noch eine Weile. Erstens die Nachfrage bleibt aufgrund des Zuzugs hoch. Zweitens steigt das Angebot nur bedingt. Bauen ist teuer, weil die Firmen viele Aufträge haben, ich selbst habe das Gefühl die Straßenbauarbeiten der letzten zehn Jahre werden auf einmal nachgeholt. Dann lockt man mit Mietpreisbremse, Mietpreisdeckel und Enteignung definitiv keine Investoren. Die in Deutschland weltweit führende Bürokratie tut ihr übriges neben hohen Gebühren. Förderung nicht viel zu sehen, Eigenheimzulage zu einem wirklich ungünstigen Zeitpunkt abgeschafft. In Bayern jetzt Baukindergeld was zu über 80% in Bestandsimmobilien gehen. Wirklicher Pluspunkt für Häuslesbauer die niedrigen Zinsen bringt aber nicht viel, wenn der Rest nicht passt.

  16. AvatarValueer

    @FreelancerSebastian
    Ziel ist wohl das fahrerlose Mobil. Aber wer wird da die Nase vorn haben? Mit Alphabet (Waymo) bin ich im Spiel.

    Nicht nur das, kann mich nicht mehr erinnern wo Ich das gehört habe, aber scheinbar wurde die Uber-Sparte die autonomes Fahren entwickelt kurz vor dem Börsengang ausgegliedert. Sprich der Uberaktionär besitzt diese gar nicht.

    Wenn die Technik so weit ist dass man sich die Fahrer, die ja den größten Kostenblock ausmachen, sparen kann hat man die Kosten für die Technik an der Backe. Skalieren also wieder nicht so ohne weiteres möglich.

    Es gibt Geschäftsmodelle vor denen man sich als Aktionär fernhalten sollte, Uber gehört da dazu.
     
    Gruß
    Valueer

  17. AvatarAlbr

    @Uber, ich kann mich recht gut an Facebook erinnern, als beim IPO gesagt wurde, mit was wollen die ihr Geld verdienen ? FB ist ein unmöglicher Kauf, Geld verbrennen usw… zum Glück hab ich auf die „Experten“ nicht gehört 😉
    Also ich habe Uber in Madrid und Barcelona schonmal ausprobiert und bin begeistert 😉
     
     
     
     

  18. AvatarAlbr

    @Freelancer, und heute sitzt der Vertriebler der Bausparkasse von damals als Rentner in Frankfurt in seiner überteuerten 2-Zimmer Wohnung – aus der er jetzt dummerweise wegen Eigenbedarfskündigung ausziehen muss – und muss sich auch noch das Gemeckere seiner Frau anhören, die schon immer wusste, dass man Eigentum erwerben sollte 😉
     
     

  19. AvatarAlbr

    @Freelancer, genau zu dieser Zeit so 1985 (+-), war in Deutschland die Diskussion, das wir Deutsche definitiv aussterben 😉
    Das ist auch der Hintergrund dieses Artikels oben, die SCHRUMPFENDE Bevölkerung (heute sind es die Insekten 😉 ) in Deutschland 🙂
     
    also auf KEINEN Fall eine Immobilie erwerben, wer soll die kaufen, wenn ich sie in 30 Jahre verkaufen will ? DAS war der Hintergrund !
     
     
     

  20. AvatarAlbr

    Ich erfreue mich gerade – nach der Wanderung – auf MEINER großen Terrasse der Sonne bei einer schönen Zigarre und gleich wird gegrillt 😉
     
     

  21. AvatarNico Meier

    Ich finde es grossartig, dass wir in DE, AT und CH in Ländern leben in der es anständige Wohnungen gibt auf dem Mietmarkt. Ich habe auch gut 10 Jahre in Mietwohnungen gelebt. Dadurch habe ich in diesen Jahren gelernt was ich später im Eigentum nicht haben will. Zum Beispiel Teppichboden oder Nachbarn in unmittelbarer Nähe.

    @Alber
    Ja ist herrlich lieg gerade im Liegestuhl im Garten unter einem Baum bei einem kühlen Bier.

  22. Avatar-M

    @Freelancer 
    Wollte auch gar nicht so in Bezug auf deinen Post gehen, da ich den anderen Teil des Artikels interessant fand. Aber ja, Eigenheim zu groß gewählt und vlt der falsche Standort kann sich schnell als schlechter wie mieten herausstellen.
     
    Wir haben auch in einer gemeinnützigen Genossenschaft gewohnt: 62qm, 2ZKB bei 470€ und nur noch Strom von 80€ dazu für licht, Warmwasser, heizen. Also 550€. Jetzt mit Kind benötigen wir eine 3ZKB Wohnung – wäre zur Miete locker 800€ gewesen. 
    Wir haben 82qm, 3ZKB zu 2.000€ den qm bekommen in Rhein-Main ohne Markler und alles selbst renoviert für kleines Geld. Das Darlehen kostet uns 550€ und 250€ NK – also so viel wie eine vergleichbare Miete. Klar Zinsen zahlen wir über die Zeit und der Vergleich geht schon direkt nicht mehr auf, wenn wir 100qm gekauft hätten. Will sagen, wenn man es nicht übertreibt, dann macht es oft eher Sinn. 
     
    UND ja: Immos werden IMMER teurer und es hört nie auf ! Diesmal ist alles anders ! 🙂 🙂 🙂 und aktien auch. Menschen sind herrlich !
     
    -M

  23. AvatarFelix

    Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit Uber. Dass disruptive Konzerne nicht geliebt weden, die alteingesessene, verkrustete Branchen durcheinander wirbeln, ist nachvollziehbar, bedeutet aber Fortschritt. Und die Taxibranche ist in manchen Ländern mehr als verkrustet, um nicht zu sagen mafiös.
    Und jetzt kommt da ein Unternehmen, wie Amazon auch, und stellt den Kundennutzen ins Zentrum. Auch Airbnb ist inzwischen in der Kritik.
    Was mir auffällt: Alle, die schon Erfahrung mit Uber gemacht haben, berichten davon begeistert. Skaleneffekte sehe ich schon: Jeder weitere Fahrgast bringt Umsatz mit Grenzkosten gegen null, da Hard- und Software ohnehin da sind.

  24. AvatarJohn

    Wohneigentum ist schön und gut. Wenn man es hat.
    Ich habe es nicht und nun kommts. Eine eigene Wohnung sehe ich nicht als attraktiv. Man hat die gleichen Nachteile wie zur Miete. Nachbarn, nur ein Balkon. Aber mehr Ärger und ist gebunden. Dazu die Kosten. Der Wahnsinn was Neubau in CH kostet. Kein Wunder wenn die Gastarbeiter später wieder gehen. Dabei ist es ein tolles Land, vielleicht sogar das Beste. Ich weiss ihr echten Schweizer seid immer überrascht wenn man das sagt. Euer Land ist fantastisch. Die Freiheit, das Geld, die Landschaft, Freizeitmöglichkeiten und vor allem die Demokratie. Nur eines stört, die Kosten im Ruhestand und das Arbeitspensum.
     
    Ein Haus wäre toll. Aber nicht der Illusion hingeben die Kinder hätten was davon. Also in ihrer Kindheit schon, als Erbe versucht man dann zu verkaufen. Kinder haben ihr eigenes Leben. Es ruft die Arbeit, die Liebe in der Ferne. Das alte Elternhaus wird alt. Hat nicht mehr den neuesten Schrei in Sachen Dämmung. Das sind alles Kosten und dann steht das Ding irgendwo, weit weg vom Job.
     
    Hört sich jetzt vielleicht Schwärzer an als es ist. Nur Mal so als Anregung.

  25. AvatarNico Meier

    @John
    Die Schweiz ist schön viele Schweizer sagen dies nur hinter vorgehaltener Hand da sie Angst haben als Bünzli gesehen zu werden.
    Das Arbeitspensum ist hart nicht ohne Grund ist unsere Wirtschaft extrem wettbewerbsfähig und unsere Löhne gehören zuden höchsten weltweit.
    Die Lebenshaltungskosten sind hoch auch das stimmt.

  26. AvatarThorsten

    Wohnungen werden nominal immer teurer, weil die Währung an Kaufkraft verliert. Deshalb steigen auch Aktien ( nicht nur deshalb). Nur was über Inflation/Kaufkraftverlust liegt ist echter Gewinn. Ein Dax , der heute 12.000 steht und in 20 Jahren auf 18.000 hat unter dem Strich nichts dazugewonnen, denn alle 20 Jahre halbiert sich sich der Wert der Währung ….

  27. AvatarNico Meier

    @Thorsten
    Immobilien werden in der Regel mit einem Hypothekarkredit gekauft. Mit anderen Worten man kauft ein Objekt mit Hebel. Wenn sich nun das Geld mit 2% entwertet die Hypothekarschuld aber nur 1% kostet wird die Schuld real immer kleiner. 
    Natürlich soll man nicht blind ein überteuertes Objekt kaufen. Wir haben damals bewusst ein Mittelschichthaus erworben zu einem moderaten Preis. Wir haben inzwischen Angebote für unser Haus gehört die 25% bis 30% über unserem Kaufpreis liegen. Aber wir wollen nicht verkaufen.

  28. AvatarAlbr

    @Nico Meier, so mache ich das auch ! obwohl ich problemlos die ca. 60K an die Bank zurückzahlen könnte, mache ich das nicht, da der vereinbarte Zins – für 3 Jahre – deutlich unter der Inflation liegt 😉
     
     

  29. AvatarAlbr

    @Felix, so sieht es aus… das Taxi Gewerbe – in Frankfurt – ist das allerletzte !
    die Fahrer sind sehr bemüht unfreundlich zu sein!! Klar es ist ein Monopol mit staatl. festgelegten Preisen, da erübrigt sich Freundlichkeit und Dienstleistung 😉
    Wenn der Fahrer zu unfreundlich ist, zahle ich auch kein Trinkgeld !
     
    bei Uber ist mir das nie passiert, hier ist echte Dienstleistung und die Fahrer waren ausnahmslos freundlich und die Wagen in einem tatellosen Zustand 🙂
     
    Ich würde in Frankfurt, wenn es flächendeckend gäbe, sofort nur noch Uber nutzen 😉
     
     
     

  30. AvatarRüdiger

    Ich freue mich auch gerade … weil ich den Crash heute Nachmittag auf der Autobahn unbeschadet überlebt habe. Nur Blechschaden, Gott sei Dank! Hätte auch saublöd ausgehen können. So ein Verkehrs-Rowdie wollte mich rechts überholen und hat mich dabei abgeschossen, sein Auto (VW-Bus) voll besetzt, unter anderem mit vier!!! kleinen Kindern. Leute gibt’s …
    Manchmal hängt das Leben am seidenen Faden 😉

  31. Avatarsteve

    @  Rüdiger Glück im Unglück, gut wenn’s nur Blech betraf.
    Zu Uber ist ja super wenn die es benutzen zufrieden sind, nur wo ist die Gewinnmarge, verdienen Uberfahrer gut? Bringt es Uber wirklich viel wenn sie  ohne Autofahrer auskommen. Wo ist der Burggraben kann nicht jeder im Internet sein selbstfahrendes Auto anbieten? Da entfallen sogar Sicherheitbedenken, selbstfahrende Autos begehen wohl kaum Verbrechen. Das irgend eine Ware gefällt heißt doch gar nichts, Tesla baut auch gute Autos (zumindest war es so) schafft es aber nicht die zu einem Preis zu verkaufen das Geld übrig bleibt. Macht aber nichts solange neue Aktien gerne gekauft werden, mit der Begründung disruptiv neu. Das ist ein gutes Geschaeftsmodell Aktien verkaufen.

  32. AvatarBenni

    Ich bin sehr gespannt wie das mit Uber weitergeht.. Geht die Frage ist natürlich auch, ob das rechtlich alles so überhaupt erlaubt ist, im Gegensatz zu den Taxi Unternehmen..
    Spannendes Thema !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *