Ich bin ein sparsamer bescheidener Aktiensparer


New York, 7. Januar 2020

Während der Rezession 2008 habe ich emsig Aktien eingesammelt. Es waren Unternehmen, von denen ich wusste, dass sie gut abschneiden werden und gestärkt aus der Rezession hervorgehen würden. Ich kaufte Bank of America, Citigroup, Wells Fargo und andere. Vor allem wählte ich abgestürzte Finanzaktien.

Das zahlte sich aus. Heute zahlen mir die Banken flotte Dividenden, sie machen vom Aktienrückkaufprorgramm Gebrauch und steigen noch immer im Kurs.

Ein einfacher Weg, um um ein erfolgreicher Anleger zu werden: Du kaufst, was Warren Buffett kauft. Stürzen seine Lieblingsunternehmen ab, sagen wir um zehn oder 15 Prozent, kaufe ich sie. Wenn sie weitere 15 Prozent fallen, kaufe ich mehr. Deshalb habe ich zuletzt den Lebensmittelfabrikant Kraft-Heinz gekauft.

Ich habe die Sparsamkeit von meinen Eltern gelernt. Mein Vater hatte Dekaden lang einen gut bezahlten Vertreterjob. Meine Eltern hatten nie Konsumschulden. Wir lebten stets unterhalb unserer Verhältnisse. Wir reisten mit einem Sparbudget. Es ging oft auf Campingplätze oder in einfache Pensionen. Auch Bed & Breakfast waren darunter.

Wenn mein Vater im Ausland ist, fragt er noch immer, wo die Einheimischen essen gehen. Er meidet Restaurants, wo sich die Touristen tummeln.

Meine Mutter stopfte Löcher in den Socken. Wir gingen bei Aldi und C&A einkaufen. Möbel wurden ewig lang benutzt.

Du kannst dir vorstellen, welchen Eindruck das auf mich hinterlassen hat. Das ist tief in meiner DNA verankert. Verschwendung lehne ich ab. Es ist eine Art Lektion fürs Leben, es lehrte mich so viel.

Wer hat von den Eltern gelernt? Oder machst du das Gegenteil von ihnen? Nach dem Motto: “Meine Eltern geben jeden Cent für Plunder aus, den sie nicht brauchen. Weil ich nicht so leben will wie sie, bin ich sparsam und minimalistisch. Ich tue das Gegenteil von ihnen.”


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Ich bin ein sparsamer bescheidener Aktiensparer

  1. AvatarLuigi

    Mein Eindruck ist, dass vor allem Menschen mit einer ähnlichen Biografie wie Du zum überschwänglichen Konsum neigen. Warum auch immer. Um dazuzugehören oder zu kompensieren, was sie in der Kindheit nicht hatten.
    Viele Leute aus gutem Hause mit viel Geld sind von Grund auf geizig.

    Wie so oft im Leben ist die goldene Mitte eine gute Lösung in meinen Augen.

  2. AvatarWolke

    Man muß bei Kindern mit der Sparsamkeit vorsichtig sein. Es gibt nichts Schlimmeres für ein Kind, als in der Schule von den Mitschülern als „arm“ angesehen zu werden. Abgetragene Kleider, immer gebrauchte unansehnliche Gegenstände, der Geruch von Armut, das ist furchtbar für ein Kind. Wenn wirkliche Armut herrscht, ok, dann muß man das akzeptieren, leider auch die Kinder. Aus falscher Sparsamkeit, Geiz oder „Minimalismus“ aber sein Kind dem Gespött der Klasse aussetzen, ist unmenschlich und rächt sich.

    Wenn schon, dann lieber bei sich selbst sparen, als bei den Kindern.

    Das heißt allerdings nicht, daß Kinder zu sinnlosem Konsum ermuntert werden sollen.

  3. Avatarslowroller

    @Wolke

    Davon ab, dass das zuemlich übertrieben ist – wer lässt die Kids in dreckigen und abgenudelten Klamotten raus? – erziehe ich meine Kinder lieber zur Bescheidenheit und auch Demut als zu einem markengeilen, unselbstständigen verwöhnten Mobber. Das ist aus meiner Sicht nämlich der wahre worst-case. “Schlimm” für ein Kind sind nämlich weder ältere Klamotten noch gebrauchte aber funktionstüchtige Dinge. “Schlimm” sind für sie die Kinder, die wegen sowas ausgrenzen, mobben oder gar übergriffig werden.

  4. Avatarslowroller

    @Wolke

    Dann habe ich dich falsch verstanden. Ich fände es fatal das Spiel mitzuspielen um dem Ärger aus dem Weg zu gehen. Das wäre ein wenig so wie das Kind zum Rauchen zu animieren weil die Nichtraucher von den “coolen” Kids gemobbt werden. Hier hilft imo nur Selbstbewußtsein und vor allem Selbstständigkeit.

  5. AvatarValue

    Lieber Slowroller das sehe ich genauso, leider spricht die Praxis eine andere Sprache . . . . . ich kenne viele junge Eltern die genau das machen und dieses Spiel mitspielen um vermeintliche negative Rückwirkungen auf Ihr Kind zu vermeiden.

  6. AvatarPatric

    @Value: Das ist die gute, alte deutsche Mentalität. Immer schön mit der Masse mitlaufen. Nur nicht auffallen. Immer schön das sagen, was alle hören wollen. Immer schön nach unten wegducken. Was für ein Wettbewerb der Loser…

  7. AvatarWolke

    @-M

    Ich werde aus der/die wolke? Auch nicht schlau. Ich glaube er oder sie ist hochintelligent aber vom persönlichen weltbild her total miesepetrig eingestellt.

    Zunächst einmal vielen Dank für das Kompliment, das freut mich sehr.

    Ich bin zwar kein geborener Optimist, aber bei meiner Familie und meinen Freunden als humorvoller Lebenskünstler bekannt. Zumindest sagen sie es so.

    Ich genieße das Leben und den finanziellen Spielraum, den ich habe, nach einem schönen, aber ziemlich stressigen Beruf.

    Ärgern tun mich unbegründete Besserwisserei, endlos sich wiederholende Predigten(über Sparen, Konsum, Minimalismus), das Ausblenden oder Verdrängen von Tatsachen in Finanzangelegenheiten und ganz allgemein Dummheit.
    Da übertreibe ich dann manchmal mit dem Sarkasmus.

    Am Anfang empfand ich den Blog als langweilige Echokammer, inzwischen habe ich aber durch die zahlreichen interessanten Kommentare viel gelernt.

    Womit ich immer noch nicht zurechtkomme, sind die in meinen Augen immer gleichen, etwas humorlosen und manchmal unrealistischen Beiträge oder Berichte(finanzielle Freiheit im Camper usw.)des Blogbetreibers. Aber was solls, dafür darf ich hier unglaublich viele interessante und liebenswerte Kommentare lesen.

    So lieber @-M, jetzt weißt Du (fast) alles über mich.

    Gruß Wolke.

     

     

     

  8. Mark85Mark85

    Es spricht nichts dagegen, sich auch mal etwas zu gönnen. Besonders wenn es einen Mehrwert schafft. Deshalb: sonnige Grüße von Fuerteventura. 😉

  9. Mr. DinkMr. Dink

    Tim, du sagst du sammelst fleißig Dividenden.

    Ich höre oft Dividenden sind so als würde man das Geld aus der rechten Tasche rausnehmen und es in die linke Tasche tun.

    Was meint Ihr dazu?

  10. Mark85Mark85

    An Mr. Dink: Das nennt sich Dividendenabschlag. Am sogenannten Ex-Tag startet der Kurswert um die Ausschüttung gemindert in den Handel.

    Weshalb gilt: Ohne regelmäßige Kurssteigerungen sind keine nachhaltigen Dividenden möglich, weil sonst aus der Substanz ausgeschüttet wird. Deshalb finde ich Kurssteigerungen wichtiger als möglichst hohe Ausschüttungen.

  11. AvatarThorsten

    @Wolke gut ausgedrückt. Ich habe Glück , meine Kinder machen – noch ? – von sich aus keinen Konsumterror.

    Heute ist die Kette vom Kinderfahrrad abgesprungen, mal wieder. Die “Reparatur” endete diesmal mit einem von mir nicht reparierbaren Achsenschaden und dem notwendig spontanen Neukuf eines neuen Rads, das bis zum Sommer sowieso eingeplant war. Kinder wachsen schnell…. Busfahrkarte würde 800€ im Jahr kosten. Das Fahrrad amortisiert sich schon nach etwa 6 bis 9 Monaten. Das habe ich den Kindern auch schon mehrfach vorgerechnet und sie ermutigt, dass sich Fahrräder durch ersparte Busfahrkarten von selbst bezahlen und man da ruhig kaufen kann. Das haben sie verstanden.

  12. Mark85Mark85

    An Mr. Dink: Im Grunde kannste auch deine eigenen Ausschüttungen vornehmen, indem du auf thesaurierende Produkte setzt und bei Bedarf Teilverkäufe durchführst.

    Der Vorteil: Es kommt genau so viel bei dir an, wie du wirklich brauchst – und wann du es brauchst. Dann kann es nicht zu einer Wiederanlage überschüssiger Gelder kommen, die nach der Ausschöpfung des Sparerpauschbetrags mit Steuerabzügen vor der Wiederanlage verbunden sind, auch wenn seit der neuesten Investmentsteuerreform dieser Barwertvorteil wegen der Vorabpauschale nicht mehr ganz so groß ausfällt.

  13. Mark85Mark85

    An Matthias Schneider: Danke, meine Rangliste sieht wie folgt aus:

    1. Teneriffa (von allen am vielseitigsten)

    2. Gran Canaria

    3. Fuerteventura

    4. Lanzarote

    5. La Palma

    6. El Hierro

    7. La Gaciosa

    8. Lobos

  14. AvatarMattoc

    @Mr. Dink
    Bzgl. Dividenden wurde hier in diesem Blog (und auch in anderen) mehrfach alles gesagt. Zusammengefasst gibt es zwei Sichtweisen:
    1. Rationale Sicht
    Rational betrachtet ist es so, dass eine ausgeschüttete Dividende dein Gesamtvermögen (bestehend aus Aktiendepot und Verrechnungskonto) ungeachtet von steuerlichen Aspekten nicht verändert. Sprich: Die ausgezahlte Dividende mindert am Ex-Dividende-Tag den Wert des Aktiendepots um die Höhe der ausgezahlten Dividende und erhöht um den gleichen Betrag den Wert des Verrechnungskontos. Das ist mit „Linke-Tasche-rechte-Tasche“ gemeint.
    2. Emotional-esoterische Sicht
    Hier gibt es Kommentatoren, die meinen, dass das, was unter 1. objektiv am Ex-Dividende-Tag stattfindet, in der Praxis „sich nicht so sehr auswirkt“, da „der Markt“, „die Währungsschwankungen“ etc. ohnehin täglich die Kurse hin und her schaukeln. Das ist zwar richtig, aber „der Markt“ und „die Währungsschwankungen“ wirken am Ex-Dividende-Tag auf den um die Dividende reduzierten Kurs. Es wird also wider besseren Wissens geleugnet, dass die Dividende am Ex-Dividende-Tag vom Kurs abgezogen wird. Das ist Esoterik.
    Vince Ebert erklärt Esoterik (das kurze Video gefällt wir immer wieder gut 🙂 )
    https://www.youtube.com/watch?v=-yTjO2HpmIE
    Dann gibt es noch andere Aspekte bei „Dividenden“, über die aus meiner Sicht zurecht unterschiedliche Meinungen bestehen:
    – Sind Unternehmen, die Dividenden zahlen, die besseren Unternehmen? Also erzielen diese Unternehmen eine bessere Gesamtperformance? Dazu gibt es nach meinem Kenntnisstand unterschiedliche Studien/Meinungen/Erkenntnisse. Ich würde hier nicht pauschal urteilen.
    – Dividenden, insbesondere steigende Dividenden, motivieren bei der Geldanlage „am Ball“ zu bleiben. Das kann durchaus sein.

    Die Kommentierungen von Mark85 zum Thema „Dividenden“ sind aus meiner Sicht sehr zutreffend. 🙂

  15. Mark85Mark85

    An Mattoc: Genau. Und es gibt keinen Vorteil, wenn die Entnahme durch eine Dividendenausschüttung statt eines Teilverkaufs stattfindet, auch wenn dies hier gern ab und zu behautet wird. Im ersten Fall hat man anschließend einen geringeren Kurs, im zweiten Fall weniger Anteile – aber die entnommenen Beträge sind gleich hoch.

    Einfaches Rechenbeispiel:

    Aktuelle Anteile: 10

    Aktueller Kurs: 100 Euro

    Aktueller Kurswert: 1.000 Euro

    Nach einer 2-prozentigen Dividendenauschüttung: 10 Teile x 98 Euro Kurs = 980 Euro Kurswert

    Nach einem 2-prozentigen Teilverkauf: 9,8 Teile x 100 Euro Kurs = 980 Euro Kurswert

  16. AvatarMattoc

    @Mark85
    Vollkommen richtig. Gut, dass wir das nun nochmal zusammengetragen haben. 🙂

     

  17. Mark85Mark85

    Ein kleiner Fehler ist mir aber unterlaufen. Wenn man keine Bruchstücke durch Sparpläne erworben hat, lassen sich nur ganze Anteile verkaufen, aber das Prinzip bleibt bestehen. 🙂

  18. AvatarNico Meier

    @Mattoc

    Ich erinnere mich an diesen Absturz in Island. Wenn ich mich richtig erinnere gsbs damals zwei grosse Banken in Island die konkurs gegangen sind. Glücklicherweise hat Island eine eigene Währung, diese haben sie abgewertet und waren dadurch in der Lage schnell Verbesserungen zu erzielen im Export und Tourismus.

    Habe mal gelesen es habe aber auch einige Firmen und Private gegeben, die Kredite in Fremdwährungen am laufen gehabt hätten was bei vielen zum Problem geworden sei.

  19. AvatarFelix

    Was mich mal interessieren würde, wie ihr im hohen Alter mit euren Aktien umgeht?
    Ich lese immer nur, vor allem sehr stark bei Tim hier, sei sparsam und investiere so viel wie möglich in Aktien. Alles schön und gut.

    Wir leben aber nicht für immer.

    Vererbt ihr Eure Aktien oder verkauft ihr irgendwann alles, um dann alles wieder auszugeben? Das wäre mal ein interessanter Beitrag.

    Das letzte Hemd hat ja keine Taschen.

  20. AvatarKurt Hansen

    Die “Thesaurierer” werden am Ende des Tages ziemlich dumm dreinschauen, wenn ihr Depot, ihre sogenannten Wachstumsaktien, auf einmal nicht die Entwicklung machen, die angedacht war.
    Zumal die oft sehr späte “Auszahlphase” ja auch in eine Wirtschaftskrise fallen kann.
    In all diesen Jahren habe ich regelmäßige Dividenden bekommen, die mir ein Leben ermöglichen, wie ich es wünsche – so sieht die Praxis aus.
    Dividenden sind regelmäßige Zahlungen, die dem einen ein Zubrot, dem anderen gar ein komplett souveränes Leben ermöglichen.
    Das wissen die, die es erfahren und kennen, die Theoretiker werden stets schwätzen, und schwätzen … und schwätzen.

     

  21. Avatar-M

    @Wolke

    Ja der Einblick, jetzt fast alles (hoffentlich war das nicht fast alles 🙂 ) über dich zu wissen, hilft mir weiter.

    Ich Habe dann auf jedenfall einiges nicht richtig eingeordnet.

    Grüße -M

  22. JosefJosef

    @Felix

    Gute Frage. Bei mir im Moment sieht’s so aus. Ich möchte einen grossen Teil vererben und den anderen Teil den Arbeitern geben. z.b. der Rentenkasse vererben.

    Da gibt’s aber noch zu viele variablen, da ich darum noch nicht ins Detail gegangen bin.

    Vielleicht bin ich ja dann auch Pleite, oder die Rentenkassen sind voll mit Geld. Oder alles Milliardäre von den Erben ?

     

     

  23. Avatarsmyslov

    Felix: Ich kann nur sagen, wie ich es im Alter halte. Mein Leben bestreite ich

    von meinem Einkommen. Mein Aktiendepot ( wovon ich die Hälfte neulich

    verkauft habe), pflege ich weiterhin. Wenn nichts außergewöhnliches geschieht,

    dann werde ich mein Depot vererben. Man kann sich fragen,weshalb ich denn

    dann so viel gespart habe, obwohl ich dies jetzt voraussichtlich nicht aufbrauche.

    Dazu kann ich nur sagen, daß es ein gutes Gefühl ist, Resourcen zu haben, denn

    man weiß auch im Alter nicht, was noch kommt bzw. wie man sich ein paar

    Jahre später entscheidet. Wäre auch mal interessant, Warren B. zu fragen, wie

    er so darüber denkt. ( Er ist fast 20 Jahre älter als ich). Letzlich vielleicht eine

    philosophische Frage, ob ich nur glücklich bin, wenn ich viel Geld auf den Kopf

    hauen kann oder nicht. Oder einfach Decart: ICH HANDLE AKTIEN,ALSO BIN ICH.  Gruß.

     

  24. AvatarThomas

    @Felix, eins nach dem anderen würde ich sagen. Zuerst steht das Ziel FF oder TeilFF. Was dann mit dem Vermögen eines Tages passiert ist doch erstmal nicht wichtig. Niemand weiß ob er überhaupt lange über die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rente hinaus lebt. Von dem her ist es doch Erstrebenswert sich schon möglichst frühzeitig aus dem Rattenrennen zu verabschieden. Ich würde es gerne sehen wenn ich meinen Kindern ein Vermögen hinterlassen könnte das sie frei macht. Der Unterschied in €/Monat zwischen Kapitalerhalt und Kapitalverzehr in der Entnahme phase über Dekaden ist ohnehin gering. Auf was für eine Arbeitswelt unsere Nachkommen treffen, wissen wir noch nicht. Durch Digitalisierung/Automatisierung steigende Kosten im Sozialen (Abgaben) muss es zu heute nicht zwingen leichter werden.

  25. AvatarWolke

    @Felix

    Mit 70 verbringe ich keine Zeit mehr an den Kapitalmärkten(außer hobbymäßig). Das ist in meinen Augen Lebenszeitverschwendung. Jetzt gehts ans genußvolle, nicht übertriebene Ausgeben, an das ich mich als eher sparsamer Mensch erst gewöhnen muß. Absicherung gegen einen Worst Case ist mir wichtig, aber bei einer Lebenserwartung von ca. 15 Jahre sicher nicht mit Aktien. Geld, Vermögen, die Rente werden unwichtig(sofern genügend vorhanden), jetzt zählt die Gesundheit und die Fähigkeit jeden Tag zu genießen. Das kostet oft nichts, manchmal aber doch. Beim Reisen, Hotel, Restaurant, aber auch beim Kauf alltäglicher Gegenstände im Alltag nicht mehr sparen zu müssen und zu wollen, das ist ein gutes Gefühl. Das will ich mir die nächsten 15 Jahre gönnen.
    Nicht zu vergessen, die Ausgaben für Gesundheit im Alter. Es gibt sie leider, die Zweiklassenmedizin,
    Vererben tu ich, was übrig bleibt.

  26. AvatarRüdiger

    Zweiklassenmedizin:
     
    Kann ich nicht bestätigen, dass es die gibt. Hier in Bayern (Oberpfalz) ist die medizinische Versorgung – inklusive Intensiv- und Palliativmedizin – auf höchstem Niveau, auch für Kassenpatienten.

    In anderen Gegenden mag das anders sein. Das kann ich nicht beurteilen.

  27. AvatarThomas

    @zwei Klassenmedizin.

    Ich bin privatversichert. Im ambulanten sehe ich auch keinen Unterschied. Habe aber im Krankenhaus nach einem Unfall und 2 wöchigem Aufenthalt den Unterschied zwischen Holzklasse und Privatbereich kennen gelernt. Der war wie Himmel und Hölle. Das dürfte nicht in allen Krankenhäuser der Fall sein aber in meinem Fall war das so.

  28. AvatarClaus

    @ Dividenden

    “Weshalb gilt: Ohne regelmäßige Kurssteigerungen sind keine nachhaltigen Dividenden möglich, weil sonst aus der Substanz ausgeschüttet wird”

     

    Im Wort “Kurssteigerungen” ersetze ich “Kurs” durch “Gewinn”, dann stimmt es.

     

    Deshalb gilt für mich:

     

    1. Kaufe Aktien erstklassiger Unternehmen, die Ihre Gewinne und Dividenden langfristig stets steigern, wenn deren Kurse deutlich zu tief gefallen sind und die Dividendenrenditen hierdurch (vorübergehend) überdurchschnittlich hoch sind. Hier kann “überdurchschnittlich hoch” auch mal nur 2% Anfangsrendite bedeuten.

     

    2. Meide Aktien von Unternehmen, die ihre Gewinne langfristig nicht steigern können oder die sehr unkonstante Gewinne erzielen. Hohe Dividendenrenditen bedeuten hier Gefahr, nicht Chance.

     

    Mein Depot erzielt bereits über 15k EUR p.A. nach Steuern an Dividenden. Die Unsicherheiten am Jahresanfang haben mein Depot (und mich) auch nicht “aus der Ruhe” gebracht. Im Gegenteil: Es gab ein neues ATH sowie ein kleines Plus von 0,8% seit Jahresanfang. Hierzu genügen Einzelaktien, ganz ohne Edelmetalle, ETF, “Absicherungen” oder sonstigen “Schnickschnack”.

     

    Für mich macht es daher sehr viel Sinn, an Aktien erstklassiger Unternehmen dauerhaft festzuhalten und keine einzige Aktie aus der Hand zu geben, so lange die geschäftlichen Grundlagen stimmen. Mit den Jahren kommen hier nie für möglich gehaltene Renditen zustande. Das Bild “vom rollenden Schneeball”, der immer größer wird, ist sehr treffend gewählt.

     

    Wünsche allen ein erfolgreiches neues Jahr und werde mich zukünftig nur noch selten mit Beiträgen melden.

     

    LG

  29. AvatarTobs

    Hallo, hier gibt es doch auch einige andere Kommentatoren, die Luckin Coffee halten (Kiev, Albr?).

    Reagiert Ihr auf die neuesten Nachrichten? Ich persönlich bin vom Geschäftsmodell, dem Management und auch der Eigentümerstruktur überzeugt und würde daher nur ungerne meine Anteile verwässert sehen. Auf die Schnelle habe ich mir beim derzeitigen Cap von 8,2 Mrd. USD ausgerechnet, dass weiteres Stammkapital von bis zu 7,15% hinzukommen kann: Ausgabe neuer ADSs (7,2 Mio. + Option weitere 1,8 Mio) sowie convertible senior notes (Konditionen noch unbekannt) in angekündigter Höhe von USD 400 Mio., bezüglich derer ein Wandlungsrecht in Eigenkapital als Option bis 2025 ausgeübt werden kann. Das wären dann zusammen rd. 0,715 Mrd. USD auf -derzeitigem- Cap von 8,8 Mrd.

    Der Kurs ist heute Nacht natürlich entsprechend runtergekommen. Ich denke, ich werde mindestens in Höhe dieser Verwässerung nachkaufen. Wie seht Ihr das?

  30. AvatarThorsten

    Gestern habe ich Waste Management verkauft und gegen eine asiatische Dividendenaktie getauscht (>4% Dividenderendite). Gold läuft. Es “fehlt” jetzt nur noch ein Ereignis oder eine Kombination, die die hohen Bewertungen in USA angesichts der Risiken in Frage stellen. Steigt Öl dauerhaft ? Steigen die Militärausgaben der USA höher als im Haushalt vorgesehen ? Häusermarkt und Arbeitslosenzahlen beobachten, so lange das trägt können die Aktienkurse oben bleiben.

     

  31. AvatarLad

    🙁 “Ein einfacher Weg, um um ein erfolgreicher Anleger zu werden: Du kaufst, was Warren Buffett kauft.” 🙁

    Das muss man umdrehen! Du kaufst, was Buffett verkauft = Munich Re, Sanofi, Johnson & Johnson, Procter & Gamble. Das waren die besten Aktien von Buffett. Und er hat sie verkauft. Ein kluger Dividenden-Investor wird diese 4 Aktien niemals verkaufen.

    Die einzige Buffett’s Aktie, die man auch haben sollte und für immer halten = Wells Fargo.

  32. Avatareki.

    Zitat Mark 85

    Ohne regelmäßige Kurssteigerungen sind keine nachhaltigen Dividenden möglich, weil sonst aus der Substanz ausgeschüttet wird. 

    Da sonst anscheinend keiner darauf hinweist: Diese Behauptung ist kompletter Unsinn und das gleich mehrfach. Gewinne sind für nachhaltige Dividende von Bedeutung.

    Zitat Mattoc

    Das ist zwar richtig, aber „der Markt“ und „die Währungsschwankungen“ wirken am Ex-Dividende-Tag auf den um die Dividende reduzierten Kurs. Es wird also wider besseren Wissens geleugnet, dass die Dividende am Ex-Dividende-Tag vom Kurs abgezogen wird. Das ist Esoterik.

    Zu deiner Verteidigung muss man natürlich sagen, dass die wenigsten Börsen Laien Wissen, dass die Dividende eben nicht automatisch vom Börsenkurs abgezogen wird. Im Markt vorhandene Orders werden in der Regel gelöscht / gecancelt. Warum in der Regel? Weil nicht jede Bank, jeder Broker das für seine Kunden macht. Daraus folgert:

    Es gibt Orders zum alten Kurs (die sind in der Regel zügig vergriffen)
    Market Maker stellen neue Kurse (bereinigt)
    Institutionelle & Private Investoren stellen ebenfalls neue Orders ein (falls nicht von 1. betroffen)

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse um den Betrag der Dividende niedriger notieren ist relativ hoch, hängt letzt Endes jedoch von Angebot und Nachfrage von Punkt 3 ab.

     

    Beste Grüße

    Eki.

     

     

     

     

     

  33. AvatarRüdiger

    Es spricht nichts dagegen, sich auch mal etwas zu gönnen. Besonders wenn es einen Mehrwert schafft.

    Definitiv d’accord! Ich versage mir nichts, was meine Lebensqualität erhöht, beispielsweise altersgerechte Umbauten im Haus, gesundes und gutes Essen, eine gute Matratze für den schmerzenden Rücken, Kunst, Kultur, … wenn ich mal klappriger und schwächer werde, ein Elektroradl  😉 Darauf zu verzichten, wäre sparen am falschen Ende.

    Anderer “Firlefanz” – dickes Auto, immer das neueste und teuerste Iphone, Nobelklamotten, Rolex, 100 Paar Schuhe, Fernreisen, … begeistern mich weniger, erhöhen meine Lebensqualität nicht und machen mich nicht glücklicher. Aber da ist auch jeder Jeck anders  😉

  34. Avatar-M

    @Smyslov

    Hast du die Hälfte deines Depots verkauft aufgrund der allgemeinen Bewertung des Marktes?

    Deine Beweggründe würden mich interessieren. Natürlich nur, wenn die Gründe aus investmentsicht getätigt wurden und nicht aus privater.

     

    @Claus

    Deine Beiträge erden das alles hier immer wieder und bringen Sachverhalte auf einen Punkt. Die Mittel sind stets sehr einfach gehalten, dass versuche ich auch so gut es geht um zu setzen.

    Falls du Zeit/lust hast darauf zu antworten. Ich suche immer noch für mich ein einfaches und nicht zeitraubendes Mittel meinen internen zinsfuß also meine Rendite zu errechnen. Einmal für mein Depot inkl. Cashkonto als gesamtes die p.a. Rendite und auch evtl für meine einzelinvestments die Rendite p.a. inkl. Dividenden.

    Portfoliolerf. Als pro Gramm sagt mir nicht so zu, auch wirkt es sehr aufwändig auf mich. Hast du eine Lösung? Am nie drei wäre mir was einfaches aus Excel.

     

    -M

  35. KievKiev

    @ Tobs

    Meine Luckin Position ist mit 200 Stk. bereits voll ausgeschöpft. Die Aktie drohte über 40$ meine Gazprom Aktie als stärkste Position abzulösen. Ich habe die Unsicherheit kürzlich genutzt und SCs auf manche gestiegenen Aktien geschrieben. Heute habe ich meinen BASF SC erfolgreich geschlossen. Vielleicht fällt BASF auch weiter. Wer kann das sagen. Bei Luckin habe ich nichts gemacht. Bei einem SC hätte ich Sorge, dass sie stark steigt und ich sie danach verpasse wieder zu kaufen und dann davon rennt. Die Aktie fällt manchmal 7% an einem Tag. An anderen Tagen steigt sie dann 6%. Das kann ich überhaupt nicht einschätzen.

    Für mich ist sie als Späteinsteiger eine Alternative für Starbucks. Vielleicht ist es sogar die Alternative. Man kann es erst im Nachhinein sagen. Ich bin bisher sehr zufrieden mit der Entwicklung und werde getreu dem Blog nichts unternehmen. Ich werde allerdings bei starken Anstieg in Bezug auf mein Depot den Gewinn auch irgendwann begrenzen. Eine Dividende gibt es hier leider nicht. Sonst würde dies automatisch bei Investitionen in andere Unternehmen geschehen.

    Ich habe heute Tianneng Power International Ltd gekauft und baue Cash auf. Ich habe auch die Entwicklung von Varta verpasst…

     

     

  36. Avatarsammy

    @M interner Zinsfuß

    Strenge dein Hirn doch selbst mal an! Ich habe mir auch alles selbst in Excel gebastelt.

     

     

  37. Avatarsmyslov

    M  : Es gab keine privaten Gründe für meine Entscheidung. Auch keine rationalen. Nach all den Crashs der letzten 40 Jahre habe ich mir gesagt, daß wenn die Aktien einmal hoch stehen, daß ich dann aussteige. Nach der letzten 10-jährigen Aufwärtsbewegung stehen sie hoch. Nun, da der Rentenmarkt heute leider tot ist, habe ich halt nur die Hälfte verkauft. Hätten wir noch 7 oder 9 % Zinsen für Staatspapiere, so wie ich es noch erlebt habe, dann wäre ich komplett raus. Ob der Markt heute teuer oder billig ist,das weiß ich nicht. Im Vergleich zum Renten – oder Immo markt wahrscheinlich nicht so sehr teuer. Ich glaube an die Effizienz der Märkte, u. mache mir über teuer oder billig nicht so viel Gedanken, da ich die Zukunft nicht kenne. Der Markt spiegelt den momentan richtigen Preis zum jetzigen Zeitpunkt. Natürlich werde ich auf viele Dividenden verzichten, jedoch wollte ich vermeiden, daß sich mein Depot um evtl 50% vermindert. Ich fühle mich mit meiner Entscheidung wohl, u. das ist entscheidend. Gruß.

  38. AvatarJulian

    @Claus

    Bitte schreibe auch weiterhin Deine Beiträge. Die sind herausragend. Ich lese neben den Hauptartikeln von Tim sonst eigentlich nur Deine Kommentare. Du bringst dort immer kondensiert Deine enorme Expertise und Weisheit auf den Punkt. Mir haben die sehr geholfen meine Anlageentscheidungen zu überdenken und meine Strategie weiter zu schärfen.
    Schreibst Du noch auf anderen Blogs Kommentare ? Hast Du schon mal darüber nachgedacht hier oder woanders selbst Artikel zu veröffentlichen?

  39. AvatarThomas

    @-M, wenn du deinen Excel Test hinter dir hast und es stellt dich nicht zufrieden, gib PortfolioPerformance nochmal ein Chance.

    Es lädt die Kurse, selbständig aus dem Netz wenn ein WP entsprechend konfiguriert ist (am leichtesten über das entsprechende WP Symbol und als Quelle Yahoo Finance). Ich kanns mir nicht leichter vorstellen.

     

    Auf deinem Rechner muss eben noch JavaVM installiert sein.

     

    Grüße

  40. AvatarThorsten

    @smyslov

    Nachvollziehbar.   Hast Du überlegt in asiatische und/oder rusische Aktien zu gehen oder auch Emerging Markets ? Da gibt es ausschüttende ETF um Märkte und Länder abzudecken.  Volatilität geht dann runter.  Reifere Depots müssen ja nicht auf Teufel komm  raus mit Risiko wachsen, die Erhaltung des Wertes steht im Vordergrund.  Cash verliert aber an Wert…

    Hätten wir noch 7 oder 9 % Zinsen für Staatspapiere, so wie ich es noch erlebt habe, dann wäre ich komplett raus.

    So ist es . 8% reichen im Schnitt. Aktien bringen es , Gold auch, Immobilien weniger, dafür ist der Verkauf nach 10 Jahren steuerfrei. Nur wer hat in einem Einzelmarkt/Asset 30 Jahre Zeit ? Also  in alle Märkte und Assets gehen, am besten da wo es gerade billig ist. US-Aktien sind NICHT billig, Immobilien erreichen bald faire Werte.  Zinsen gibt es nicht, also geht es dann in Gold, Minen, Platin,…

    Habt ihr das mit Varta mitbekommen ? Das war ein gemachter Hype…

    Meine aktuelle Allokation :
    Europa 47%, davon 28% in UK
    REITS 15% davon 47% in USA
    Asien 10%
    Gold+Minenaktien 13%
    Emerging Markets 11%
    Welt/Themen/Cash 3%
    USA (ohne REITS) 1,5%

  41. Avatarsmyslov

    Thorsten: Sehr plausibel , was du schreibst. Gefällt mir, jedoch den USA scheinst du überhaupt nicht mehr zu trauen. Natürlich sollte man diversifizieren, je mehr,je besser. Viele Anleger haben den Sinn von Diversifikation vielleicht gar nicht verstanden. Für Rußland und auch Rohstoffe habe ich viel Sympathie. Wenn ich sehe, wo eine K u.S. heute steht? Seit der Rentenmarkt gestorben ist und die Staatsschulden weltweit Kurs auf den Mond genommen haben müssen wir mit dem Rest um so mehr diversifizieren. So jedenfalls meine Meinung.Gruß.

  42. Avatar-M

    @Smyslov

    Absolut nachvollziehbar. Danke für deine Gedanken.

    @Sammy

    Natürlich bastel ich mir auch selbst was, ich möchte keine Datei von jemanden bekommen oder so. Bei den Ideen die ich habe hakt es immer an bestimmten Stellen. Vlt denke ich zu kompliziert und kleinere Fehler sind vernachlässigbar.

    ZB

    Ich hab Daimler die schüttet divi aus. Die Rendite berechnet sich aus der kursveränderumg und der divi.

    Mein Problem, die divi wird ja nicht reinvestiert in daimler und liegt auf dem Konto zu 0% also habe ich da ja schon eine Abweichung, da beim IZF unterstellt wird, dass die divi angelegt wird…..

    Darüber zerbreche ich mir den Kopf.

     

    -M

  43. AvatarViez

    Jemand eine sichere Idee für eine “Papier”-Gold Anlage? –> Ja für die richtigen Gold Käufer ist das natürlich Wiederspruch da zählt nur der echte Kauf.

    Mein ETC Sparplan bei OnVista würde gekündigt und es gibt keine andere Alternative. Also würde ich jetzt dazu übergehen den gleichen Betrag halbjährlich manuell zu investieren. (Order Kosten gering halten)

    Xetra-Gold ist ja auch “nur” ein ETC also kein Sondervermögen, das im Falle einer Insolvenz des Emittenten geschützt ist.

  44. AvatarJune

    Hallo ihr,

    das Thema Aktien im Alter sollte man sich unbedingt überlegen, bevor man in die Lebensphase kommt in der man für Änderungen zu unflexibel ist. Und irgendwann kommt diese „starrsinnige“ Einstellung zwangsläufig bei dem einen Menschen früher beim Anderen später. Dann sind schon einfachen Entscheidungen kaum umzusetzen und man hält an bewährtem fest. Wer lange Buy and  Hold betrieben hat und keine Ausstiegsstrategie hat, wird weiter an seinen Aktien festhalten. Ja, wir werden alle Älter und daher denken viele Menschen, sie bleiben auch flexibel, dass muss aber nicht sein. Daher finde ich, dass spätestens so 5 Jahre vor dem Beginn des Rentenalters auch die Entspar-Strategie feststehen sollte und nicht nur im Kopf sondern als Arbeitspapier zum nachlesen für einen selbst, eventuell auch Betreuer, Kinder und Erben. Denn kaum jemand hat wirklich Kenntnisse zum Aktienmarkt.

    Nicht vernachlässigen sollte man bei seinen Überlegungen auch, dass gerade sehr alt werden richtig teuer werden kann. Irgendwann braucht man den Gärtner oder man muss umziehen. Auch wer immer ohne Putzfrau ausgekommen ist braucht diese Unterstützung irgendwann und wenn nur die Fenster geputzt werden. Frisörbesuche nehmen zu und ohne die Fußpflege kommt Mann oder Frau auch nicht mehr aus. Alles teuer Dienstleistungen die man vorher nicht in Anspruch genommen hat.

    Unsere momentane Strategie: Wohnungen werden behalten und im Alter in die Sonderverwaltung gegeben oder von den Kindern betreut werden, dies sie erben. Aktien sollten dann Dividenden zahlen und wenn nötig im fortgeschrittenen Alter zusätzlich verkauft werden. Es gibt im Moment einen, eventuell mehrere ETF‘s deie mit dem Renteneintritt nicht mehr bespart werden und als Notfallgeld den Pflegefall absichern sollen. Alles was übrig ist, wird vererbt. Meine Kinder sind dann vermutlich selbst schon älter und können dann entscheiden, wie sie mit dem Erbe umgehen möchten.

    Bisher gibt es en Testament, dass irgendwann durch einen Erbschaftsvertag abgelöst wird.

    Take care,

    June

     

  45. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Claus

    Was super wäre, wäre ein Gastbeitrag, wie du es geschafft hast auf die hohen Dividenden zu kommen.

  46. AvatarTobs

    @Kiev:

    Danke, den von Dir genannten Batteriehersteller hatte ich bislang gar nicht auf dem Schirm. Ich hab bei solchen Unternehmen immer ein bisschen Sorge, dass ihr Geschäft sehr wettbewerbsintensiv, skalenbasiert (nicht so margig) und deswegen anfällig ist. Wobei ich mich mit dem Unternehmen nicht wirklich auseindandergesetzt habe und schon mal die Ausschüttungsstärke meine allgemeine Einlassung prima facie zu widerlegen scheint.

    LK habe ich nun heute nochmal nachgelegt; ist übrigens auch eine meiner größten Positionen geworden, teilweise “selbstverschuldet”. In der Tat habe ich zwischen Mai und November immer wieder Pakete gekauft, würde mich aber mit den Kursgewinnen niemals rühmen wollen, da ich sie für so nicht für möglich gehalten hätte. Ich habe ja auch ohnehin eher gekauft, weil ich an das Geschäftsmodell und die Rahmenbedingungen (Management mit seinem track record und die Investoren seit der ersten Stunde) langfristig glaube. Andererseits muss LK jetzt auch erstmal in diese Bewertung reinwachsen bzw. überhaupt mal cashflow positiv werden. Ob die Ausweitung des Sortiments ein smart move ist oder dazuführt, dass auf zu viele Kostenpositionen nicht ausreichend Erträge kommen, wird sich zeigen. Die größeren Investoren, die jetzt alle nach und nach reingegangen sind, sind jedenfalls auch schnell wieder weg, die vielleicht nur opportunistisch dieses Mal ihre Chance wahren wollten, das nächste tolle Einhorn nicht zu verpassen. Wenn es soweit käme, wäre es schade, als letztes mit einer Luckin-Tasse in den Händen zu winken…:-)

     

  47. AvatarClaus

    @ -M

    interner Zinsfuss: Nimm Excel

     

    Evtl. ist auch das recht brauchbar, ich habe es aber nicht ausprobiert (nutze Excel).

     

    @ Julian

     

    Vielen Dank für die lieben Worte. Andere Blogs lese ich nur gelegentlich, habe aber nie etwas kommentiert. Da ich niemanden “belehren” möchte, habe ich auch keine Gastbeiträge o.ä. veröffentlicht. Jeder muss seine Erfahrungen selbst machen.

     

    Meine Erfahrung ist (leider), dass gerade wenig erfahrene Börsianer stets “die bessere Strategie” (das meiste ist sicherlich gar nicht so zu bezeichnen…) haben. Merkwürdigerweise haben sie aber keine oder nur minimale Gewinne in ihren Depots… Hieraus mag jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

     

    Das Schlimmste ist m.E. das Festhalten an Verlierern, die oft auch noch aufgestockt werden. Hier noch ein kleiner Tip: Bitte an Verlierer-Positionen bei Einzel-Aktien nicht bis zur Pleite festhalten, denn ab diesem Jahr können Totalverluste nicht mehr mit Gewinnen gegengerechnet werden… Schwierige Zeiten für Anleger in “Kleinunternehmen”, die es sicherlich häufiger und schneller trifft, als “Dickschiffe”.

     

    @ Tim

     

    Auch Dir besten Dank für das nette Angebot. Wenn ich etwas Zeit (und Lust) habe, werde ich vielleicht hierauf zurückkommen. Kann aber etwas dauern.

     

    LG

     

     

  48. AvatarChristian

    @Mattoc und Kollege: Dividendenausschüttungen sind also esoterisch angehaucht? Und Teilverkäufe kommen auf das gleiche Ergebnis, wie eine Dividendenausschüttung? Ernsthaft? Was passiert denn im nächsten und übernächsten Jahr? Dann bekommt derjenige, der gehalten hat, mehr Dividende und Du hast irgendwann auch die letzten Anteile verkauft? Wenn das Esoterik ist, betreibe ich es gerne, zumal bei mir Verkäufe auch noch Geld kosten, das ihr freundlicherweise nicht eingerechnet habt.

  49. AvatarMattoc

    @Christian

    Das Problem ist, dass sich hier alle 3 Wochen ein neuer Leser meldet, der die „technischen Grundlagen“ der Dividendenausschüttung nicht kennt oder nicht verstanden hat. Das meine ich nicht böse. Und dann geht jedesmal wieder das Theater los, von dem alle genervt oder gelangweilt sind. Wenn du dich wirklich mit dem Thema beschäftigen möchtest, dann lies gerne den folgenden Artikel.

    https://frugalisten.de/die-dividenden-strategie-der-grosse-selbstbetrug/

     

    Hier wurden deine Fragen / Aussagen im Kommentarbereich ausführlich diskutiert.

  50. AvatarThorsten

    @smyslov  Tja eine gewisse Ironie mit dem “nicht trauen”. Historisch liesse sich das mehrfach begründen.  Ich traue den Kursen nicht mehr, es gibt jetzty Analysten die Apple überwertet sehen, irgendwp wird es kippen, dannn kippen die anderen HighTecs hinterher und damit der Index mehrfach gehebelt. Aber egal. Die Aktien sind MIR zu teuer. Jeder muss das selbst entscheiden. Es gibt kein richtig oder falsch. Man muss sich mit dem eigenen Depot wohlfühlen.

    Ich habe eben noch Blackrock gegen Credicorp (899417, Peru, 3,8% Dividendenrendite) getauscht und bin somit wieder ein Stück raus aus dem US-Markt.

    Habe einen irren Überhang an Gelsenwasser, warum steigt dieses Biest so ??
     

  51. AvatarSparta

    @M

    Jeweils 31.12. die Entstände + das Verrechnungskonto (wenn Du Cash, bzw. nicht reinestierte Div’s auch berücksichtigen willst (sinkt dementsprechend im Normalfall die Gesamt-Rendite) und dann halt alle Div’s, Käufe, Verkäufe vom Jahreskontoauszug in die Excel-Zellen mit Datum reintippen.

    PP ist komfortabler.

     

  52. Avatar-M

    @Sparta

    So ungefähr habe ich es vor. Die Dividenden erhöhen ja dann den Cash Bestand und dieser mit dem Depot addiert wirkt rebditemindernd was ja die Realität ist. Die Performance der einzelwerte werde ich aufgrund des Aufwands weglassen.

    Das mit Excel ist ja dann irgendwie bei käufen mit negativem Vorzeichen und Verkäufe und divis mit positiven und der zinsformel. Sollte so recht praktikabel bleiben bei 5-20 Unternehmen.

     

    @Claus Danke und hoffe du bleibst uns erhalten auch wenn du weniger kommentierst

    -M

  53. AvatarFabian S.

    @ Tim:

    Toller Artikel. Oder man kauft gleich das Unternehmen von Warren Buffett 😉 Machst Du ja auch zusätzlich!

  54. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    bei der Depotgröße die @Claus mal genannt hat, ist das doch gar keine so hohe Dividendenrendite. Ich überschlage unter 3%, so ca. 2,8 oder so.

    Je größer das Depot, umso sicherere/geringer rentierliche Werte kann man  haben. Wenn ich 10 Mio hätte, dann würden mir auch 1% locker zu einem komfortablen Leben reichen, ohne auch nur 1 Stück zu verkaufen.

    Bei ihm hat es eben nach vielen anfänglichen Rückschlägen, die er ja einige Male aufgezählt hat, dann doch noch geklappt im Schnellzug vorwärts zu kommen. Das finde ich interessanter, wie er da in der Phase vorgegangen ist.

    Die wirkliche Kunst ist ja, aus wenig schnell viel zu machen, und das dann rechtzeitig in den sicheren Hafen zu bringen (Blue Chips), bevor es wieder in Rauch aufgeht.

    Ich hatte leider nicht das Geschick. Deswegen müssen REITs u.a. den Cashflow bringen, weil es keine Zeit gab/gibt, das Vermögen auf die Höhe zu bringen.

    @Tim, Du müsstest ja nur in einträglichere Werte umschichten, da wäre Dein Cashflow ja auch ein ganz anderer. So Zeug wie Netflix hätte ich schon längst in einen soliden Dividendenwert getauscht.

    MS

  55. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Claus hat ein super Depot. Das ist schone eine Leistung. So viel Dividenden erhalten nur wenige Deutsche im Jahr. Er kann auch sehr gut erklären.

    Ich hab genug Cashflow aus Dividenden. Mir reicht das. Zumal ich es gar nicht brauche. Ich reinvestiere alle meine Dividenden automatisiert gleich wieder zurück in die jeweiligen Aktien (Drip-Plan).

  56. Avatarsammy

    Wie hoch ist denn das Vermögen von Claus und auch von dir Matthias Schneider würde mich die Höhe interessieren.

  57. AvatarThorsten

    @-M

    Die Dividenden erhöhen ja dann den Cash Bestand und dieser mit dem Depot addiert wirkt renditemindernd was ja die Realität ist

    Ich halte es so, dass ich von den Dividenden neue Aktien kaufen, die ich noch nicht habe. So mindere ich das Risiko. Die Rendite sollte daher steigen.

    Manche akkumulieren Cash und kaufen in Dips nach oder wollen im Crash billig kaufen. Für diese sind die Dividenden auch willkommen.

     

     

  58. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    ja, schon klar, aber angenommen Du nimmst nichts mehr aus Artikeln usw. ein. Zukünftig wirst Du ja mal aus dem Cashflow leben müssen, oder?

    @Sparta,

    so ist es. Deswegen drückt mich auch nix. Die Rente prognostiziert mir 2114 € Regelaltersrente ohne Anpassung. Geht aber etwas ab, weil ich ja etwas früher gehe ab nächstes Jahr. Jetzt bekomme ich noch 12 Gehälter der Firma in der Altersteilzeit.

    Bei mir dienen die Dividenden als Zubrot, um letztendlich dann mehr netto im Monat zu haben, als jetzt mit Gehalt – Sparrate. Bzw. sollte es dann sogar mehr sein als das jetzige Nettogehalt.

    @sammy,

    bei  mir sind es eigentlich nur “Peanuts”, jedenfalls nicht 7-stellig, nicht einmal die Hälfte einer Mio.

    MS

  59. Avatarsammy

    @Matthias Schneider

    Ist doch trotzdem gut. Wie sicherst du dein Depot gegen einen Absturz ab?

     

     

     

     

     

  60. AvatarThorsten

    Dass Dividendenaktien Nicht-Dividenaktien schlagen, diese Meinung gibt es auch zahlreich, sowohl in Englisch zahlreich als auch in Deutsch gelegentlich. Ganz oben stehen die Reits , aber das wird sicher vehement bestritten, wenn ich das schreibe. Deshalb googelt das selbst besser. Dass Wachstumsaktien Dividendenaktien schlagen ist eine Art Selbstbetrug. Der Anleger ist so sehr vom Unternehmen überzeugt, dass er der Meinung ist, dass das Geld am besten in dem Unternehmen aufgehoben ist. Oft trifft das zu, es kann sich aber ändern.

    https://routestofinance.com/3-reasons-dividend-stocks-tend-to-outperform-non-dividend-stocks

  61. Avatar-M

    Thorsten, bei mir letzteres. Ich investiere nur wenn ich eine Gelegenheit für mich sehe.

  62. AvatarThorsten

    Kennt jemand die YouTubes Von Nils Gajowij ? Er sagt sein Depot wurde im Stresstest 50 % bis 70% einbrechen. Der hat Mut….

  63. KievKiev

    @ Tobs

    Danke für Deinen heutigen LK Kauf. Ich kann Dir gerne weitere Unternehmen nennen, die es für mich nötig hätten. Spaß beiseite. Wie Du heute gesehen hast kann man Wachstumstitel wie LK sehr schlecht bewerten. Vor allem auf Wochenbasis. Bleibe einfach bei Deinem Ziel warum Du wie viel in ein Unternehmen investiert haben möchtest und halte an der Strategie fest. Ich hatte zugegebenermaßen bis gestern einen Calle auf weitere LK gekauft, da sie ja relativ stark eingebrochen sind. Ich habe Gerüchte vernommen, dass LK ein Statement abgeben wird. Ich habe leider nicht mehr finden können und den Calle mit kleinem Gewinn glattgestellt. Behalte Claus Worte im Hinterkopf. LK ist unfassbar schnell aufgestiegen. Darum bin ich Recht früh eingestiegen. Es kann bei solchen Raketen aber dann auch ganz schnell zu Ende gehen. Aus dem Grund begrenze ich auch meinen Gewinn irgendwann. Am Anfang habe ich vielleicht noch nicht sehr viel investiert. Aber wenn der Buchwert sehr groß wird möchte ich mein investiert es Kapital anderweitig investieren. Das muss jeder für sich entscheiden. Das Beispiel für meinen heutigen Aktienkauf war nur wie ich auf Nachrichten reagiere. Es ist mir einfach egal. Ich kaufe jeden Monat zwei neue Aktien. Es wird schon mit irgendwas werden.

    @ MS

    Ich gebe es zu. Daran bin auch ich interessiert:

    Die wirkliche Kunst ist ja, aus wenig schnell viel zu machen, und das dann rechtzeitig in den sicheren Hafen zu bringen (Blue Chips), bevor es wieder in Rauch aufgeht.

    So viel brauche ich ja nicht. Vielleicht schaffe ich es…?

     

  64. Avatarsammy

    @Thorsten

    Die US Aktien steigen unaufhaltsam wie siehst du das? Bereust du deinen Ausstieg?

  65. Mark85Mark85

    Wer hier nach wie vor daran glaubt, dass es die Dividenden einfach so zu den Kurssteigerungen oben drauf gibt, dem kann ich langsam nicht mehr weiterhelfen. Es wird zwar dem Unternehmen Kapital und somit Wert entzogen, aber an der Unternehmensbewertung (Marktkapitalisierung) soll sich nichts ändern. Dies gibt überhaupt keinen Sinn.

    Oder wie hier wieder zu lesen war, dass einem bei Teilverkäufen irgendwann die Anteile ausgehen werden. Dieses Argument lässt sich einfach umdrehen: Bei nicht nachhaltigen Dividenden geht einem irgendwann der Kurs aus.

    Letztendlich ist es völlig egal, auf welche Weise man entnimmt, solange man insgesamt nicht zu viel entnimmt. Außer man plant einen Kapitalverzehr mit ein, dann kann man natürlich mehr entnehmen.

  66. AvatarRüdiger

    die hier so oft gebashte gesetzl. Rente

     

    Ich bin recht glücklich mit meinen “Gummipunkten”  😉

  67. AvatarMattoc

    Ich bin recht glücklich mit meinen “Gummipunkten”

    Ich auch. Jedes Jahr bekomme ich 2 Gummipunkte dazu. Wenn ich das richtig sehe, hat in diesem Jahr ein Gummipunkt den Gegenwert von 34,02 Euro. Also erarbeite ich in diesem Jahr eine zusätzliche monatliche Rente in Höhe von 68,04 Euro.

    Wenn ich die 68,04 Euro mit 12 multipliziere, ergibt das 816,48 Euro.

    Um eine Brutto-Dividende in dieser Höhe pro Jahr zu erwirtschaften, muss man 23.328 Euro p.a. sparen, wenn die angenommene durchschnittliche Dividendenrendite 3,5% beträgt.

    Nicht schlecht diese Gummipunkte. 🙂

     

  68. AvatarThomas

    @Geburtenstarke Jahrgänge, die Gummipunkte sind gut,…. noch. Die Steuerzahler zahlen mit aktuell 100MRD Pa on Top auch einen stolzen Preis dafür. Nur wie schaut es in 10/20/30 Jahren aus und welchen Preis müssen die Jungen dann bezahlen.

  69. AvatarNico Meier

    Wer Imperial Brands mit Dividendenrendite grösser 10% kaufen möchte muss sich beeilen liegen derzeit bei 19.70GBP bei einer Dividende von 2 GBP.

  70. Avatar42sucht21

    @Mark85
    Zustimmung zu den Aussagen (und denen von @Mattoc u.a.). Etwas Vodoo gibt es aber doch. Unternehmen mit nennenswerten (gesunden) Dividendenhöhen erhalten einen Bewertungsaufschlag. Hat man auch gesehen als Apple die Divi erstmalig ankündigte oder wenn Unternehmen unerwartet eine (gesunde) Divi Steigerung verkünden. Nur deshalb steigt die Unternehmensbewertung oft. Sei es aus psychologischen Gründen oder weil es eine größere Käufergruppe erschließt mit (evtl. kurzfristig) erhöhter Nachfrage nach Aktien.

    Als Welt-ETF Sparer macht es finanziell überhaupt keinen Sinn in der Ansparphase ausschüttende zu haben. Vielleicht aber als psycho-Krücke – der wirklich rationale Investor ist doch eine Lüge.

    Wenn man auf Erträge aus Aktien angewiesen ist oder regelmäßig Teilverbrauchen möchte, dann ist es robuster, einfacher und viel günstiger zumindest einen guten Teil aus recht verlässlichen Welt-ETF / Aristokraten / Dickschiff -Dividenden zu beziehen vs. Anteilverkäufen denke ich. Aber das kommt bei Einzeltitelinvestoren ja sowieso anteilig ganz von alleine bei einem guten ausgewogenen Portfolio. Wie @Claus schreibt mit Qualitätstiteln.

    In einer längeren Talsohle Anteile verkaufen zu müssen ist nicht schön. Bei steigenden Kursen aber auch nicht 😉 Etwas zu müssen ist sowieso nie schön. Wir haben ja Aktien ja auch wegen des Selbstbestimmungs- und Freiheitsgedankens!

  71. AvatarThorsten

    @sammy nach so kurzer Zeit kann ich nichts bereuen. Mal abwarten , zum Jahresende machen wir alle die Rechnung auf. Ich bin ja voll investiert, aber halt woanders. Was ich mit den Dividenden mache weiß ich noch nicht. Das hängt dann vom Markt ab. Ich kann damit ja auch USAktien kaufen, wenn mal was 10% einknickt könnte ich schwach werden.

    Depotwechsel : ich habe endlich eine Ausbuchung meiner Aktien bei der alten Bank, zwei sehe ich noch im Kontenstand. Ich gehe davon aus, dass man die Aktien bis zum Jahresende zum Aufhübschen der Bilanz festgehalten hat.

    @Mark85 Bei nicht nachhaltigen Dividenden geht einem irgendwann der Kurs aus. Klasse Spruch ! Das ist wahr. Wer blind 15% Rendite kauft und dann gar keine Ausschüttung mehr bekommt, könnte am Ende auch noch den Buchwert verlieren ….

  72. AvatarMattoc

    @Thomas

    Gesetzliche Rente

    Es wird eine Reform geben, die natürlich dazu führt, dass „Gutverdiener“ etwas mehr abgeben müssen und „Geringverdiener“ etwas mehr bekommen. Die Stellschrauben sind ja bekannt: Rentenniveau, Beitragssatz, Renteneintrittsalter, Steuerzuschuss, Demografiefonds.

    Es ist einfach wichtig, dass junge Leute möglichst früh fürs Alter privat vorsorgen.

    Die „Gummipunkte“ sind auf jeden Fall eine weitere (nicht mehr die entscheidende auf lange Sicht) Komponente in einer breit angelegten Altersvorsorge.

  73. AvatarDividendenSparer

    Ich finde, wem das Sparen liegt, der soll es machen. Wer sich jedoch dazu zwingen muss, der sollte seine Energie besser in die Steigerung seines Einkommens investieren. Natürlich muss man auch dann weniger ausgeben als reinkommt, sonst wird das nie was mit dem Vermögensaufbau.

    Eines ist doch klar: Der Gutverdiener mit einer Sparquote von 10% erreicht mehr als der sparsame Durchschnittsverdiener mit der gleichen Sparquote.

    Und wer richtig fett verdient und sich aus Sparsamkeit trotzdem alles verkneift, der ist einfach nur ein Geizhals. Meiner Ansicht nach nichts Erstrebenswertes.

     

    Viele Grüße

    Mike

  74. AvatarMattoc

    In einer längeren Talsohle Anteile verkaufen zu müssen ist nicht schön. Bei steigenden Kursen aber auch nicht ? Etwas zu müssen ist sowieso nie schön. Wir haben ja Aktien ja auch wegen des Selbstbestimmungs- und Freiheitsgedankens!

    Volle Zustimmung.

     

  75. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten,

    ich sehe den Nils immer. weiß nicht wie er das wissen will. Dazu müsste er jedem einzelnen Wert eine eigenen Risikoklasse beimessen, und einen maximalen Drawdown zugestehen. Wie soll man das machen/beurteilen?

    Bei IB kann man zwar einen Stresstest simulieren, aber der ist nicht “intelligent”. Der macht nur die Rasenmähermethode. Das hat für mich keinen Wert.

    @Tobs/Kiev,

    für die asiatischen Werte interessiere ich mich auch. Es wäre gut, wenn man die Ticker mit dazu schreibt, um sie schneller zu finden. Den Namen googeln bringt zwar meist ein Ergebnis, aber den Ticker kann man gleich eingeben.

    Ich benutze gern aastocks.com. Manchmal wird ein Name abgekürzt und man findet sie nicht gleich. Neulich ging es um China Everbright. In der Liste steht sie als China EB. Mit dem Ticker 00257 hat man sie gleich.

    @Thomas,

    mach Dir mal keine Sorgen. Wenn die Welle der Jahrgänge bis 64 durch ist, dann normalisiert sich das wieder. Werden doch schon seit paar Jahren wieder mehr Geburten.

    MS

  76. AvatarMattoc

    Werden doch schon seit paar Jahren wieder mehr Geburten.

    Ich freue mich auch immer, wenn ich motivierte Schüler und Studenten sehe. 🙂

  77. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mattoc,

    wollte gerade korrigieren in: “Es gibt doch schon seit Jahren wieder mehr Geburten.” Hatte unvollständig den Satz umgebaut. Dann war aber schon gesperrt.

    Ja, hier wird sinnlos Panik geschoben.

    MS

  78. KievKiev

    @ Dividendensparer

    Relativ gesehen geht man bei einer Sparquote von 10% dasselbe Stückchen Weg in die Freiheit und das unabhängig vom Einkommen. Bei z.B. 100k Einkommen hat man aber mehr Möglichkeiten schneller zu gehen als mit 50k Einkommen. Wenn man denn erkannt hat, dass man leicht schneller gehen kann

    @ Dividendenzahler

    Manche REITS müssen den Großteil ihrer Einnahmen ausschütten. Falls der Reit sein Portfolio an Immobilien nicht erweitert und diese Instand hält, so sollte sich der Buchwert theoretisch nicht verändern. Falls dasselbe Konstrukt das Geld nicht ausschüttet und in neue Immobilien investiert, so sollte es an Buchwert gewinnen. Falls das Unternehmen gute Deals macht, so kann man hiermit mehr Rendite erreichen. Falls nicht wird sie schlechter. Ich entscheide lieber selbst in welches Unternehmen neue Gelder investiert werden. Ob man günstige Märkte verwendet oder auch Anlageklassen, oder Drei Speichen usw. Selbst weiß man doch am besten was man machen möchte. Das kann sich mit der Zeit auch ändern.

    Da habe ich doch heute von einem Vorschlag der CSU gelesen, dass Investieren am Aktienmarkt für das Alter unterstützt werden solle. Gewinne sollten nach 5 Jahren steuerfrei sein. Ist nur eine Spinnerei, aber in so einem Fall werden nicht ausschüttende ETFs wieder sehr interessant für mich und Beteiligungen. Wenn sie denn nicht zu hoch bewertet sind.

  79. KievKiev

    @ MS

    Ich kann die Ticker mit benennen: 819.sehk

    Ich bin allerdings kein rationaler Investor. Aktien müssen auch zu meinem Depot passen. Ich wollte hier lediglich benennen, dass ich bei den Rückgängen von LK nichts mache. Ich kaufe einfach weiter neue Aktien ein. Habe gestern auch einen neuen SKT SP aufgesetzt. Heute habe ich schon wieder ein ATH. So schlimm war es dann doch nicht die letzten Tage, auch wenn LK gut runter und wieder hoch ging. ATL war auch sehr volatil.

    Ich möchte in E Autos und E Fahrrädern usw. investieren. TESLA ist mir aktuell zu teuer und ich habe keine andere Marke in die ich ruhigen Gewissens investieren kann. Varta beobachte ich schon länger. Der aktuelle Preissturz ist nach der Entwicklung aber nicht ausreichend für einen Einstieg. Ich habe zwei chinesische Firmen gefunden, die für mich nicht schlecht aussahen. Die Dividende ist sehr gut gedeckt. Und es gibt sehr gutes Wachstum bei starkem Schuldenabbau. Wenn ich Doch habe wird genau das Unternehmen von Varta verklagt. Ich kann auch nicht sagen welches Unternehmen hier vielleicht eine gute Entwicklung erreichen wird. Batterien enttäuschen dich eigentlich schon über Jahrzehnte in ihrer Entwicklung. Ich habe für 2800€ gekauft. Im Mai gibt es direkt eine schöne Dividende zurück. Es wird sich zeigen, ob die Idee funktioniert. Ich beobachte aber auch Firmen in der Türkei und Indien usw. In Indien gab es meine ich eine Gummifirma Recht günstig und in der Türkei ein Telekommunikationsunternehmen. Ich möchte nicht Wachstumstitel alleine in China kaufen um vor einer eventuellen politischen Krise in der Region nicht zu stark betroffen zu sein.

  80. AvatarThorsten

    @Matthias

    Ich weiß es auch nicht , frage mich , in der auch das Währungsrisiko enthält. Das alleine kann schon 40% kosten. Vielleicht nimmt man pro Aktie das Minimum seit 2008 in USD und zieht dann 40% ab ?

    @sammy nach Shiller-KGV sind wir über 30. 17 ist das Mittel, 30 wäre ein Crashauslöser. Aber es gibt Spekulationen, dass der Wert höher sein dürfte wegen der niedrigen Zinsen und den Notenbanken.

  81. KievKiev

    @ Sammy

    Du kannst Einzelunternehmen finden die 6% Dividendenrendite zahlen und dabei noch reichlich Reserven haben. Auch diese Unternehmen werden bei einem Crash abschmieren. Wachstumstitel kaufe ich in der Hauptsache außerhalb der USA. Es wird eines Tages ein Crash kommen. Bis zu dem Tag wird es immer wieder kleine Rücksetzer geben. Hier kaufe ich einfach immer ein paar Aktien oder schließe manch offenen SC. Ich möchte in zwei Jahren einen ordentlichen Dividendenstrom haben. Ich kann nicht ewig warten. Es gibt bei Einzelaktien eigentlich immer was im Angebot. Vielleicht sind es nicht die Aktien die jeder kennt. Wenn diese im Angebot sind kann man vermutlich fast alles günstig kaufen. Das gibt es allerdings nicht sehr häufig.

    Letzten Dezember waren viele chinesische Werte wirklich günstig. Das ist natürlich keine Garantie, dass sie nicht noch viel günstiger werden  Das ist aktuell leider nicht der Fall. Momentan finde ich nur einzelne günstige Aktien. Russland habe ich gerade nicht auf dem Schirm. Vielleicht gibt es hier einen günstigen ETF?

  82. AvatarKevin

    Schlön, dass hier so viele interessante Titel genannt werden. Würde es auch gerne sehen, wenn die Ticker dabei stehen, habe mir bei Seeking Alpha schon eine Watchlist mit diesen Titeln angelegt. Da kann man immer viel zu den Unternehmen finden.

  83. Avataraaron

    Ja Tim. Einer deiner besten Artikel. So habe ich es auch von meinen Eltern gelernt. So haben es mir auch meine Eltern vorgelebt. Wenn man schon als Kind lernt, das Geld nicht für Konsum zu verprassen, übernimmt man das meistens später auch für sich, ohne sich dabei arm oder so zu fühlen.

  84. AvatarSpürnase

    Dividenden sind der neue Zins 🙂 und @Sammy kann ganz tolle Fragen stellen ohne jeweils selbst etwas sinnvolles zu schreiben (bist Du der Troll aus dem WPF mit Deinen 3-4 Nicks hier?).

     

  85. AvatarFit und Gesund

    Ich habe gerade ein paar Royal Gold Aktien gekauft, RGLD    🙂    ich musste einfach

  86. Avataraaron

    Kennt jemand die YouTubes Von Nils Gajowij ? Er sagt sein Depot wurde im Stresstest 50 % bis 70% einbrechen. Der hat Mut….

    Der interessiert sich nur für die Dividenden. Der Depotwert ist ihm egal.

  87. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @aaron,

    der Nils hatte doch kürzlich seine Performance gezeigt. Bei weit über 50% sieht das nicht so aus, als ob einem das Depot egal wäre. Er hat viel mit dem Stillhaltergeschäft gemacht (die Hälfte der Performance angeblich).

    Da kann ich nicht mithalten. Bin auch viel zurückhaltender. Ich lag gerade mal bei 26,58% im letzten Jahr. Übers Jahr war ich fast immer 10 Punkte überm S&P, dann doch wieder abgerutscht. Aber geht schon so.

    MS

  88. AvatarGeddie

    Hallo Tim,

    auch wenn ich deine Seite regelmäßig lese, muss ich auch mal etwas Kritik üben.

    Abgesehen davon, dass du viele Dinge sehr schwarz-weiß siehst, was noch vertretbar ist, um einen Standpunkt deutlich zu machen, schreibst du zwar recht viele Artikel, aber im Endeffekt, sind es immer die gleichen Inhalte. Kaufe Aktien/ETF, lebe sparsam und Leute die Konsum zu schätzen wissen, sind “Idioten”.

    Da kann man vielleicht 3-4 Artikel zu schreiben? Aber gefühlt alle zwei die gleichen Artikel ist sehr schade. Würde mir ein wenig mehr Tiefgang und Abwechselung wünschen.

     

  89. AvatarThorsten

    @aaron ja, der hält das aus, ich nicht. Deswegen bin ich weltweit unterwegs. Interessant, dass er auf wenige Märkte fixiert ist und nicht an einer geringeren Volatilität arbeitet.

  90. AvatarTobs

    @MS

    Na klar, wobei ich den Ticker nie wirklich kenne, aber ich schaue einfach dann mal nach.

    Gerade bei China Everbright darf man in der Tat nicht durcheinander kommen; es gibt gleich mehrere, aber Dein Ticker war richtig (International).

    @generell chinesische Aktien: Ich denke, viele stellen sie in ihrer Betrachtung gerne nur mit mit heißen Wachstumswerten gleich. Man hat dann schnell Bilder im Kopf von dauerrauchenden, schnapstrinkenden Chinesen, die vor der Börse wie im Kasino ihr Geld auf die Straße werfen. Es gibt aber zahlreiche Unternehmen, die etablierte und nachhaltig profitable Geschäftsmodelle haben. Hier sehe ich teilweise tolle Chancen, das beste aus zwei Welten zu bekommen (schon etabliert, gesunde Bilanz und Ausschüttung PLUS weiteres starkes Wachstum). Außerdem entspricht es auch eher dem asiatischen Management Stil sehr langfristig zu planen (10 Jahresplanungen sind keine Seltenheit), was aus meiner Sicht zu einer Interessenkongruenz mit langfristig orientierten Anlegern führt. Thema Rechtssicherheit: Ich persönlich hätte eher Sorgen dass die USA mal den ADSs den Stecker ziehen (das besorgt mich schon in der Tat) als das China Eigentümer rausdrängt.  In der Tat ist China ein kommunistischer Staat qua Verfassung, allerdings ordnet man sich in China in einen sehr langfristigen Kontext ein (und sieht sich eher als auf Wohlstand ausgerichteter Kaufmann und versteht die letzten 50 Jahre, in denen man der Welt hinterherhinkte, eher als nun zu korrigierende Episode).

  91. Avatarsammy

    @Spürnase

    Du bist ja eine tolle Spürnase machst deinem Namen alle Ehre doch leider muss ich dich enttäuschen du suchst wohl einen anderen.

  92. Avatarsteve

    @ Claus ist das den schon durch, das Verluste nicht mehr mit Gewinnen gegengerechnet werden können? Meines wissens Termingeschaefte nur noch mit ebensolchen zu verrechnen, aber Aktiengewinne gegen Aktienverluste sollte noch funktionieren.

    @Josef Chapeau echt löblich das du ein teil deines übrigen Vermögens spenden willst. Aber an staatlich Verschwender ohne Hoffnung auf Besserung ich selbst würde in der Umgebung Leute suchen, vielleicht auch für die Katz, aber zumindest Hoffnung auf Besserung der Situation.  Aber ist natürlich deine Entscheidung.

  93. Avatarsteve

    @ Mattoc danke für den link also ab sofort nur 10000 € Aktienverluste mit Aktiengewinnen pro Jahr verrechenbar. Mir fehlen die Worte soviel Inkompetenz wirklich hahnebuechen.

  94. AvatarMattoc

    @steve

    Wenn ich das richtig verstehe, geht es bei dem neuen Gesetz nicht um „Aktienverluste pauschal“, sondern „nur“ um „Totalverluste bei Aktien“. Das kommt ja zum Glück relativ selten vor.

  95. AvatarNico Meier

    Zum Thema Apple.
    Ich habe nun 50% meiner Apple Aktien verkauft. Sie haben sich innert eines Jahres mehr als verdoppelt im Kurs, daher habe ich quasi nun den Kaufpreis wieder raus. Durch die Verdoppelung wurde mir die Position zu gross.
    Ich verkaufe ungerne Gewinner aber wenn ich mir die Zahlen anschaue ist Apple klar überbewertet was eigentlich für einen Totalverkauf sprechen würde. Das Rausziehen des Einsatzes ist hier also ein Kompromiss.

     

  96. Avatarkripo

    @Mark85

    Gegen den Confimation Bias kommt man hier nicht an. Die meisten Nutzer hier haben 100€ in ihrer Hosentasche, holen am Dividenden-Ausschüttungstag 3€ heraus und haben immer noch 100€.  Entstanden aus dem “Nichts”.

    Selbiges gilt für Einzelaktien vs ETF. Statistisch gesehen ist es grenzwertig naiv in Einzelaktien zu investieren! Einzige Ausnahme: Man hat Spaß daran.

  97. AvatarRalf

    Und die Grünen plädieren für “die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen”. Nicht unproblematisch, es schafft ja auch entsprechende Ansprüche im Sozialsystem das ohnehin vorm Kollaps steht. Dazu fallen bei Minijobs ja schon pauschale Abgaben für den AG an.

    Es fehlen Ideen in der Politik die das Land und die Menschen wirklich voran bringen. Der CSU-Vorschlag zum Thema Aktien ist nicht schlecht. Aber z.B. eine deutliche Anhebung des Sparer-Pauschbetrags wäre schon lange überfällig. Wundert mich eigentlich dass da gerichtlich noch kein Erfolg erzielt wurde…

  98. KievKiev

    @ Nico Meier

    Glückwunsch! So in der Art möchte ich auch bei vielen Positionen vorgehen. Als Schweizer hast Du von einem realisierten Gewinn auch mehr als von den Dividenden. Das handhabe ich bei den hohen Dividendenzahlern auch in ähnlicher Form. Am liebsten sind mir Unternehmen, die bei ordentlicher Auszahlquote eine hohe Dividende aufweisen und 0.5-1 Jahr später eine halb so große. Natürlich sollte dabei die Dividende nicht gekürzt werden… BEP hat bei mir viel prozentualen Buchgewinn erzielt. Leider habe ich hier aber nur eine Einstiegsposition. Die lohnt sich nicht zu reduzieren. Aktuell kaufe ich hin und wieder Unternehmen in China und weiteren Ländern. Hier möchte ich mein investiertes Kapital möglichst schnell weider erhalten und in ein neues Unternehmen in einer anderen Region investieren. Schließlich gibt es in Regionen und Branchen manchmal auch starke Einbrüche. Besonders bei zyklischen Unternehmen.

  99. AvatarRalf

    Gibt es derzeit interessante und halbwegs vernünftig bewertete Dividenden-Aktien aus eurer Sicht? Viele Kurse sind ja sehr stark gestiegen…

  100. AvatarNico Meier

    @Kiev

    Ja du hast recht als Schweizer kann ich den Gewinn steuerfrei realisieren.

    Wenn ich die reine Lehre von Graham befolgen würde so hätte ich die komplette Apple Position verkaufen müssen. Nun ist mein Investiertes Kapital frei für neue Anlagen und nur der Gewinn steckt noch in Apple.

    @Ralf
    Auch in diesem Jahr machen mir die Tabakwerte wieder grosse Freude sie wirken stabilisierend im Depot, zahlen eine sehr hohe Dividende und sind in meinen Augen unterbewertet. Ich meine hier insbesondere MO, BAT und Imperial Brands.

     

  101. Avatar-M

    @Apple
    Wenn ich apple verkaufen würde, müsste der Kurs auf ca. 220€ fallen, dass ich wieder die gleiche Menge apple kaufen könnte die ich jetzt halte.

     

    Ich bleibe lieber zu 125€ Einstandspreis investiert. Steuern, dein Freund und Helfer 😉

    Ich lasse so als in D lebender den Zinseszins besser arbeiten, auch da ich kein viel besseres alternativinvestment habe.

    -M

  102. Avatar42sucht21

    @Thorsten u.a. – Desinvestition USA angesichts Risiken & Umschichtung in EM v.a. China
    Diversifikation ist sicherlich wichtig. Aber ob EM/ China Übergewichtung zu USA wirklich besser ist?

    Die stark steigende Verschuldung Chinas mit immensen Neuimmobilien-Spekulationen und zunehmender Skepsis der chinesischen Vermögenden / Oberschicht (Kapitalflucht v.a. seit 2015 sehr stark) bzgl. der agressiveren, autokratischen Pekingaußenpolitik Xi Jinpings lassen China für mich nicht als risikoärmer erscheinen. Die chinesische Staatsverschuldung wächst v.a. in den letzten Jahren immer stärker im Vergleich zum (geschönten veröffentlichten offiziellen) BIP und USD-Währungsreserven werden stark aufgebraucht (von 4B auf 3B USD innert 1 Jahr!). Dazu kommen eine sehr begrenzte Datenlage und hohe private / gehebelte VC-Finanzierung oft mit kurzen Laufzeiten und innenpolitische Unwägbarkeiten die Planungen oft zunichte die eine seriöse Einschätzung von Unternehmensbewertungen für mich unmöglich machen.
    https://www.baks.bund.de/de/arbeitspapiere/2019/chinas-verschuldung-ein-sicherheitspolitisches-risiko

    Stark steigende Verschuldung: 2018  Schuldenquote von 50,6% trotz (angeblichem) BIB Wachstum um 300% seit 2008.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167167/umfrage/staatsverschuldung-von-china-in-relation-zum-bruttoinlandsprodukt-bip/

    “die Gesamtverschuldung von Staat, Firmen und Haushalten in China inzwischen mehr als 300% der Wirtschaftsleistung. Vor der Finanzkrise lag sie noch halb so hoch. Das aktuelle Niveau ist nur noch unwesentlich niedriger als in den USA, die allerdings über einen weit höheren wirtschaftlichen Entwicklungsstand und ein weit ausgereifteres Finanzsystem verfügen.” – und ein robusteres politisches System.
    https://www.welt.de/finanzen/article201295770/China-Die-Sorge-vor-dem-globalen-Schuldenschock.html

  103. AvatarThorsten

    An China und Russland führt in Zukunft nichts mehr vorbei. Sie haben die Rohstoffe. Mit der Seidenstraße auch noch die Handelswege und die Kunden. Da geht’s hin. Das mit dem robusten politischen System könnte man auch anders herum sehen.

  104. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Gainde,

    war Deine Performance 2019 nachweislich höher als 57%? Dann hast Du Chance auf Guru-Status.

    @Ralf,

    auf die Schnelle kannst Du den Finviz anwerfen und die Vorgaben ändern nach Gusto. Danach Werte auf deren Webseite checken ob der Screener keinen Fehler macht. Oder auf die freie Suche gehen über Indexlisten.

    MS

  105. Avatar-M

    @Vola

    Ich habe das Gefühl, dass vola als absolut böse und schlecht angesehen wird. Ja keine Schwankungen am besten haben, Rendite soll trotzdem da sein.

     

    Ich empfehle da mal bei Markowitz vorbei zu schauen für den Zusammenhang von vola und Rendite.

     

    Wenn man dann noch Buffett, Munger heran zieht und Mr. Market machen lässt, merkt man hoffentlich auch, dass die blöde Vola dein Freund ist.

     

    Am liebsten ist mir jedoch die Aussage vom alten Kosto: manchmal gibt es mehr Papiere als Idioten und manchmal mehr Idioten als Papiere.

    -M

  106. KievKiev

    @ Thorsten

    Du hast einen ETF für Russland, oder? Ist es der RSX.BATS von VanEck? Bei welchem Broker hast Du ihn? Bei BANX/IB müsste ich ihn mir über Optionen andienen lassen, da ich ihn nicht direkt kaufen kann. Das müsste ich aber noch ausprobieren. ETF möchte ich aber eigentlich nicht bei BANX/IB halten. Bin mir bei der Steuer nicht sicher, ob dies anders als bei Aktien gehandhabt wird.

  107. Avatarsmyslov

    Thorsten: Ich bin beeindruckt von deinen Einsichten. Ich sehe es ähnlich. Man(USA) versucht schon lange mit allen Mitteln Rußland u. China klein zu halten. Das wird nicht auf Dauer klappen. Betrachtet man die gigantische wirtschaftl. Entwicklung Chinas, dann kann einem Angst und Bange werden.Vielleicht werden wir in D einmal ein Museum für reiche Chinesen. Was Rohstoffe anbelangt kann gegen Rußland so schnell niemand anstinken. Dieses Land hat unglaubliche Resourcen. Auch waren die Russen in der Vergangenheit für uns immer ein sehr zuverlässiger Lieferant. Egal , wie groß die Spannungen stets waren. Ich bin in Rußland mit einem guten Gefühl investiert. Mein Traum,den ich leider nicht mehr erleben werde wäre ein Achse D-Ruß-China.Gruß.

  108. AvatarWolke

    @Mark85

    6-stellig

    Hunderttausend oder neunhunderttausend? Ein winziger Unterschied.

    Sorry, meine Neugier, aber weil @sammy schon mal so indiskret gefragt hat…

  109. AvatarKevin

    @Kiev:

    ETF möchte ich aber eigentlich nicht bei BANX/IB halten. Bin mir bei der Steuer nicht sicher, ob dies anders als bei Aktien gehandhabt wird.

    Ich habe bei Degiro unter anderem 2 ETF. Steuerlich gibt es da keine Probleme. Zumindest wurde bei meiner Steuererklärung nichts moniert. Man muss dann in der ESt die KAP-INV ausfüllen. Ist aber recht einfach.

    Ich habe allerdings auch ausschüttende genommen, so lässt sich das Problem mit der Vorabpauschale umgehen, da die Ausschüttungen quasi immer größer als die Vorabpauschale sind. Die Vorabpauschale kommt nur zum Tragen, wenn du thesaurierend ETF besitzt.

     

  110. AvatarJune

    @Mark85

    you made my day 🙂

    @Vermögen,

    ich denke: Fragen darf man. Man darf sein eigenes Vermögen in dem Zusammenhang aber gerne sofort selbst offen legen. Und der Gefragte darf es dann beziffern, oder eben auch nicht. Diese Freiheit hat zwei Richtungen. Ich finde dies eine sehr persönliche Frage. Und es gibt hier in Tim’s Blog Menschen, die z.B. mein Vermögen kennen. Aber ich verstehe jede Personen die es nicht öffentlich machen will und es nicht Cent genau  niederschreibt. Im Endefekt ist es doch egal wie hoch das Vermögen ist  und Aktienvermögen muss auch nicht Gesamtvermögen bedeuten.

    Es zählt doch nur Aktien – UHU oder ÜHU.

    Take care,

    June

  111. KievKiev

    @ Kevin

    Danke, hatte schon vergessen was daran so kompliziert war. Der VanEck ist ausschüttend. Ich habe noch weiter gesucht. Thesaurierend ist für mich langsam auch sehr interessant. Es ändert ja nichts an der Tatsache, dass viele starke Dividendenzahler in dem Index enthalten sind.

    Den ishares unten habe ich noch entdeckt. Den könnte ich auch als Sparplan bei TD besparen. Bei der Zusammensetzung kann ich allerdings auch selbst 2-3 Aktien meinem Depot hinzufügen. Außerdem ist die Marktkapitalisierung vielleicht etwas klein. Vielleicht haben die ETF Investoren hier eine Alternative. Die Größten Positionen sollten um 10% betragen. Der RSX gefällt mir schon gut. Die Dividenden benötige ich nicht unbedingt.

    RSX

    GAZPROM PJSC 8.12%

    LUKOIL PJSC 7.86%

    SBERBANK OF RUSSIA PJSC 7.14%

    TATNEFT PJSC 6.31%

    MMC NORILSK NICKEL PJSC 5.88%

    NOVATEK PJSC 5.35%

    SURGUTNEFTEGAS PJSC 4.91%

    ROSNEFT OIL CO PJSC 4.87%

    YANDEX NV 4.46%

    MOBILE TELESYSTEMS PJSC 4.12%

    ——————————————–
    iShares MSCI Russia ADR/GDR UCITS ETF USD (Acc)

    PJSC GAZPROM ADR CDI 20,15%

    SBERBANK RUSSIA SPONSORED ADR REPR 18,60%

    PJSC LUKOIL SPONSORED ADR REPRESEN 17,86%

    PAO NOVATEK GDR 8,59%

    PJSC TATNEFT SPONSORED ADR REPRESE 8,35%

    MMC NORILSK NICKEL PJSC SPONSORED 7,91%

    ROSNEFT OIL COMPANY GDR 3,72%

    SURGUTNEFTEGAS PUBLIC JOINT ADR 2,31%

    MOBILE TELESYSTEMS ADR REP 2,25%

    MAGNIT PJSC SPONSORED RUSSIA RU DR 1,94%

  112. AvatarNico Meier

    @June

    Manchmal ist die Ermittlung des Vermögens auch nicht einfach.

    Wie ermittelt man den Wert einer immobilie die vor einigen Jahren erworben worden ist?

    Wie ermittelt man den Wert einer Firmenbeteiligung?

    Wie ermittelt man den Wert von Land das man geerbt oder vor längerer Zeit gekauft hat?

     

  113. Avatarsammy

    @June

    Die Beantwortung dieser Frage beruht auf Freiwilligkeit somit obligt es mark 85 ob er diese Frage detaillierter beantworten möchte oder nicht. Ich finde diese Fragen viel spannender zu wissen wer hier wirklich finanzielles Gewicht hat und wie er zu diesem gelangte.

     

  114. Avatarsammy

    So ab 300.000 aufwärts. Da kannst du wirklich was bewegen und am besten kein Buchwert sondern fundamental vorhanden.

  115. Avatar-M

    @ Beyond Meat

    So ich habe es getan. Ich habe mir heute Mittag einen Burger auf dem Grill zubereitet. Hmm was soll ich sagen? Also wenn man fleisch mag, stinkt der Beyond Meat geschmacklich ab….

     

    Wenn man eine vegetarische Alternative sucht, scheint der burger sehr gut zu sein (bisher der beste vegane Burger geschmacklich). Der von Mc doof war ekelhaft und ein anderer aus dem Supermarkt war au h nix… also alles in allem war er ok …

    Aber…5€ für 2 patties fand ich happig….da ist nur Wasser, Öl und jede Menge geschmavksverstärker und Aroma drinnen…. gesund ist anders meiner Meinung nach. Kaufe ich in Anbetracht der Zutaten nicht mehr wieder.

    Wer hier im Forum hat eine Alternative mit Bohnen und Haferflocken glaube ich mal gemacht das lecker war?

     

    -M

  116. AvatarThorsten

    @-M

    du hast ja Recht…Vola brauchen wir, aber bitte zu sehr nicht im Depot. Ich probiere es zumindest.

    Wenn ich Buffet und Munger sehe, die bewegen sich ausschließlich im  US-Markt ?? Schön für sie, aber für USD kann ich mir nichts kaufen, ich brauche EUR und die Vola des EURUSD möchte ich  NICHT in meinem Depot zu sehr haben. Ich möchte keine Währungen handeln, das geht woanders. Und nein, das gleicht sich langfristig nicht aus, ein Mittelwert bei z.B 1,10 kann verlassen werden und lange oder für ewig nicht mehr zurückkehren. Dafür gäbe es viele Gründe, wer Währungen handelt weiß warum. Und nein, auch wenn die Konzerne teilweise weltweit was handeln und sich das auf die Bilanzen in USD auswirkt so steigt oder fällt diese Aktie nicht gleichwertig mit dem USD gegen EUR nur wegen der Bilanz.  Ich würde mich jedenfalls nicht drauf verlassen.

    Auch deshalb muss ich als Europäer in Europa investieren.

    Da gibt es eine Übersicht im Netz, dass schon eine Verteilung zu  je 50% auf USA und Europa die Vola dämpft OHNE Renditeeinbruch. Bei drei Märkten (Asien dazu z.B)  geht die Rendite sogar nach oben.

    Der Trick ist, dass man da investiert, woe es gerade billig ist. Da hat dann womöglich die Vola auf einer Aktie oder einem Markt eingeschlagen und man kann billiger zulangen.

  117. Avatarsammy

    @Thorsten

    Ich lese bei dir sehr viel Wunschdenken heraus. Die Wahrscheinlichkeit dass deine Strategie so wie du dir das vorstellst aufgeht halte ich für eher gering. Alleine dein hin und her handeln kostet enorm und wirkliches diversifizieren ist das auch nicht da viel zu wenig Werte.

  118. AvatarWolke

    @sammy

    …sondern fundamental vorhanden…

    Alles klar, das Glänzende oder Beton. Alles andere ist Buchwert.

     

  119. AvatarThorsten

    @sammy
    kene Ahnung wo du was rausliest, hat jemand Knochen geworfen ?

    die Aktien in meinem gehen ja derzeit nur hin, nicht her 🙂

    Bevor sie noch mal  in die USA her gehen, muss es dort schon ganz heftig  hergegangen sein. Das könnte also dauern.

    😉

  120. AvatarThorsten

    @-M wir haben früher Grünkernfrikadellen gemacht. Die habe wenigstens annähernd nach Fleisch geschmeckt. Ich habe das Rezept noch. Der fleischlose hochprozessierte Industriescheiß kommt alle 30 Jahre hoch und verschwindet dann wieder. Der Markt will ihn nicht.

  121. AvatarThomas

    @sammy , wolke
     
    Unterschiedliche Assetklassen im Überblick
    Aktien, Schuldscheine oder festverzinsliche Wertpapiere, Barmittel oder börsenfähige Wertpapiere und Rohstoffe sind die liquidesten Anlageklassen und damit die am häufigsten notierten Anlageklassen.

  122. Avatarsammy

    @wolke

    Also in meiner Welt kann ich noch sehr gut mit Geld bezahlen.

    @Thorsten

    Wenn die Aktien in Amerika einbrechen werden auch deine russischen und chinesischen Aktien einbrechen das ist dir schon klar?

    @Thomas

    Ich meine frei verfügbares Geld

  123. AvatarThorsten

    @sammy hast Du den Link gelesen ?

    @Mattoc jo, jeder kann was erzählen und jeder kann sich was raussuchen 😉 Wer den heiligen Gral findet bitte bei mir melden.

    @-M muss ich mal scannen und im Netz ablegen, ich melde mich wieder

  124. Der BaumDer Baum

    @ Thorsten, M, das Prinzip ist bei vegibratlingen immer dasselbe.

    Getreide/Hülsenfrüchte plus Ei, etwas Mehl/Paniermehl. Wir machen sie regelmäßig aus abgekochtem bzw. gequollemen Buchweizen, Grünkern, Bulgur, Linsen. Neuerdings gibt es auch ein Rezept mit Kidneybohnen (auch aus der Dose möglich). Mit Sojasoße oder Terinyaki kann man das ganz gut herwürzen. Sonst Knoblauch, Zwiebeln dazu. Käse kann man z.B. auch immer mit reinmachen.

    Das einzige was man rausbekommen muss ist die richtige Bindung, damit ein pattie nicht zerfällt.

    Allerdings ist es nie Fleisch aus meiner Sicht. Halt was eigenes, wie alkoholfreies Bier.

    PS: Buchweizen geht auch ohne Ei sehr gut.

  125. AvatarThorsten

    @Mattoc hier ein beliebiger Link mit Zahlen als Gegenstück.

    https://seekingalpha.com/article/3997749-dividend-stocks-outperform

    @Der Baum gut erklärt. Mein Rezept ist etwas anders glaube ich, kann man ja auch alles googeln. Früher  kamen echte Gewürze rein, keine Saucen.  Die genannten Saucen hätte es bei uns nicht zu kaufen gegeben denke ich. Das Rezept ist älter, ich vermute aus den 70ern. Aber wer weiß, ich suche es mal bei Gelegenheit raus,

     

     

  126. AvatarRüdiger

    Allerdings ist es nie Fleisch aus meiner Sicht.

    Natürlich ist es kein Fleisch. Aber die fleischlosen Frikadellen, wie meine Frau sie macht – das Rezept kenne ich leider nicht – schmecken ausgesprochen lecker. Da gibt’s für mich nichts zu meckern. Die sind mir meistens sogar lieber als die “echten”  😉

  127. AvatarMattoc

    @Thomas

    Ich bin kein Verfechter einer Dividendenstrategie.

    Ich bin der Meinung, dass man das beste Ergebnis (im Sinne der besten Gesamtperformance) erzielt, wenn das Kriterium „Dividendenzahlung ja oder nein“ keine Rolle spielt.

    Dennoch glaube ich, dass die Antwort auf deine Frage folgende ist:

    Wenn du den Zeitraum auf „Max“ stellst, siehst du, dass der Vanguard Dividenden ETF erheblich aufholt, sobald die Kurse (stark) fallen. Dann nähert sich der Vanguard All World von oben sehr stark an. Vielleicht kann man hieraus zugunsten des Vanguard Dividenden ETF die Schlussfolgerung ziehen, dass dieser nach einem längeren Bärenmarkt insgesamt vorne ist.

    In jedem Fall ist meiner Meinung nach der Betrachtungszeitraum zu kurz, um eine endgültige Aussage zu treffen, welcher der beiden ETFs langfristig wirklich besser ist.

  128. AvatarThorsten

    @Thomas

    Ich kenne diesen ETF nicht und verstehe nicht was das “High Div” da im Namen soll, es ist irreführend, weil ich dann “hohe Dividenden” erwarten würde.

    In dem ETF, der sich “High Div” nennt ist eine Johnson&Johnson zu 1,71% mit 2,65% Dividendenrendite  drin, eine Procter&Gamble zu 1,41% mit  2,6%, eine Merck zu 1,05% mit 2,4% Dividendenrendite  usw ??

    Das würde zumindest in meinem Portfolio nicht als Dividendeneaktie auftauchen, unter 3% wäre schon längst rausgeworfen. Ich würde das für mich als Wachstumsaktie einstufen.

    Es gibt wohl auch nicht “die (eine ?) Dividendenstrategie”, da gibts es sicher mehr. Ich glaube auch nicht, dass man einfach zwei ETF nehmen kann, um das eine oder andere zu beweisen.
     

  129. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thomas,

    ich kapiere nicht, was dieser Vergleich bewirken soll.

    Es sind 2 ausschüttenden UND Dividenden-ETFs. Der einen hat mehr, der andere weniger Dividendentitel drin. Die Kosten sind unterschiedlich, die Ausschüttungen sind unterschiedlich. Was hat es für einen Sinn, solche ETFs zu vergleichen?

    Das Ansinnen war doch, dass die Gesamtheit aller Dividendentitel besser abschneidet als die Gesamtheit aller Nicht-Dividendentitel. Natürlich kann man nicht eine Amazon oder Google mit eine AT&T vergleichen.

    Der eine (Teil-) Dividenden-ETF schüttet nur 2,41% in 2019 aus, hat eine TER von 0,22%, beinhaltet 3352 Positionen. Von den Top 10 sind 6 Zahler und 4 Nichtzahler (Amazon, Alphabet A und C und Facebook).

    Der andere Dividenden-ETF schüttet 3,90% aus, kostet 0,29% TER, beinhaltet 1614 Positionen und hat alle Top 10 als Zahler.

    Es ist doch wohl klar, dass es da zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen muss.

    Wenn, dann müsste man einen ETF mit sämtlichen Dividendenwerten auflegen und einen mit sämtlichen Werten ohne Dividenden. Das alles dann bei identischen Verwaltungskosten. Das hätte nach meiner Ansicht einen Sinn.

    MS

  130. AvatarRüdiger

    Wenn, dann müsste man einen ETF mit sämtlichen Dividendenwerten auflegen und einen mit sämtlichen Werten ohne Dividenden. Das alles dann bei identischen Verwaltungskosten. Das hätte nach meiner Ansicht einen Sinn.

    Damit käme man dem Geheimnis schon ein Stückchen näher, aaaber … bei den Dividenwerten wären auch die Aktien versammelt, die nur eine lächerlich kleine Dividende ausschütten. Jedenfalls viel zu klein, um für Dividenden-Investoren interessant zu sein (z.B. Mastercard, Visa, Microsoft, …). Von denen würden (Hoch-)Dividenden-Investoren eh die Finger lassen. Aber diese Wachstumsaktien würden das Ergebnis zu Gunsten der Dividenden-Aktien positiv verfälschen, vermute ich  😉

  131. AvatarMattoc

    Es ist doch wohl klar, dass es da zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen muss.

    Dass es zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt, ist klar, aber das hat meiner Meinung nach gar nichts mit Menge der Aktien, Ausschüttungshöhe und TER zu tun, Matthias.

    Die TER ist in dieser kleinen Differenz vollkommen irrelevant. Die Ausschüttungshöhe hat keine Auswirkung auf die Gesamtperformance. Und bei über 1000 Aktien ist auch kein weiterer Diversifikationsvorteil zu erwarten.

    Wichtigster Unterschied der beiden ETFs ist, dass im Vanguard FTSE All World High Dividend Yield ausschließlich Dividendenzahler enthalten sind und im Vanguard FTSE All World neben Aktien, die Dividenden zahlen, auch Aktien enthalten sind, die keine Dividende ausschütten, und daher die Vermutung aufgestellt wird, dass die bisher bessere Performance des Vanguard FTSE All World gegenüber dem Vanguard FTSE All World High Dividend Yield genau dadurch verursacht wird.

    Ich halte es für absolut legitim und sinnvoll, sich die Frage zu stellen, warum der gemischte ETF bisher besser abschneidet als der reine Dividenden-ETF.

  132. AvatarMattoc

    Aber diese Wachstumsaktien würden das Ergebnis zu Gunsten der Dividenden-Aktien positiv verfälschen, vermute ich  ?

    Du bist ein Fuchs, Rüdiger. 🙂

  133. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mattoc,

    das ist spitzfindig. Plötzlich macht es keinen Unterschied, ob 2,41 oder 3,9 Prozent ausgezahlt werden (raus fließen). Sonst macht doch jeder Mückenschiss was aus beim Zinseszins. Das ist doch genau das, was einen Thesaurierer unterscheidet. Wenn ich 10k auf 30 Jahre anlege, dann ist das ein Unterschied zwischen 20.430 und 31.501. Aber na ja.

    Mir ist das alles doch auch echt Wurscht. Wenn ich keinen Wert auf die Höhe der Auszahlung lege, dann nehme ich den mit teilweise Wachstumswerten (der versucht das beste aus beiden Welten abzubilden), oder einen reinen Thesaurierer mit überwiegend Wachstumswerten. Wenn ich Cashflow will, dann ist mir der andere lieber.

    Damit bin ich wieder raus aus dem Thema. Schönen Abend noch.

    MS

  134. AvatarThomas

    @MS,

    Noch als Hinweis ich hatte bei deinem Kommentar das Gefühl dass es nicht ganz rüber kam. Es handelt sich bei dem Vergleich um einen Performance chart

    “Die Angaben zur Wertentwicklung verstehen sich inklusive etwaiger Ausschüttungen”

  135. AvatarMattoc

    das ist spitzfindig. Plötzlich macht es keinen Unterschied, ob 2,41 oder 3,9 Prozent ausgezahlt werden (raus fließen). Sonst macht doch jeder Mückenschiss was aus beim Zinseszins. Das ist doch genau das, was einen Thesaurierer unterscheidet. Wenn ich 10k auf 30 Jahre anlege, dann ist das ein Unterschied zwischen 20.430 und 31.501. Aber na ja.

    Matthias, selbstverständlich zeigt der Vergleich die GESAMTperformance (Kurs + Dividenden) beider ETfs und nicht die Performance ohne Berücksichtigung der Dividenden, die abgeflossen sind. Ich habe vorausgesetzt, dass das klar ist. Alles andere würde in der Tat überhaupt keinen Sinn ergeben.

    Dass es keinen Sinn macht, ETFs und Aktien ausschließlich unter Bezugnahme auf die Kursentwicklung miteinander zu vergleichen und gezahlte Dividenden nicht zu berücksichtigen, ist natürlich vollkommen richtig. Aber das macht hoffentlich auch niemand.

  136. Mark85Mark85

    An Wolke und sammy: Eine genaue Zahl kann und möchte ich nicht nennen, weil nicht alles an Börsen gehandelt wird und ich nicht so gern im Mittelpunkt stehe, aber eine grobe Vermögensaufstellung sähe wie folgt aus:

    – stille unternehmerische Beteiligung: 6-stellig

    – vermietete Wohnungen: 6-stellig

    – Aktien-ETFs: 6-stellig

    – Gold: 6-stellig

    – Silber: 5-stellig

    – Bitcoin: 5-stellig

    – liquide Notreserve: 5-stellig

    Mir persönlich ist es nicht so wichtig, über wie viele finanzielle Mittel jemand verfügt oder wie sein äußeres Erscheinungsbild aussieht. So habe ich auf Reisen viele arme Menschen kennengelernt, die herzensgute Menschen waren, weil sie selbst das Wenige, das sie besaßen, mit mir teilten. Und wenn es bloß hilfreiche Informationen oder eine Tasse Kaffee waren. Mit dem gefallenen Attribut ,,finanzielles Gewicht haben” kann ich daher nicht so viel anfangen. 😉

    Bevor weitere Nachfragen kommen: Ja, Dinge wie Glück und Zufall spielen im Leben auch eine Rolle. Und ja, es ist beim Vermögensaufbau von Vorteil, wenn man ein überzeugter Minimalist ist und nur sich selbst zu versorgen und verantworten hat.

  137. AvatarWolke

    @sammy

    Wieso die Frage nach der Partnerin? Er ist doch Minimalist.

    (@Mark85, nicht böse sein, war ein Scherz)

  138. AvatarRüdiger

    Es ist nicht außergewöhnlich, eine Partnerin zu haben, die sich selbst versorgt und verantwortet  😉

  139. AvatarAndrea

    Mir persönlich ist es nicht so wichtig, über wie viele finanzielle Mittel jemand verfügt oder wie sein äußeres Erscheinungsbild aussieht. So habe ich auf Reisen viele arme Menschen kennengelernt, die herzensgute Menschen waren, weil sie selbst das Wenige, das sie besaßen, mit mir teilten. Und wenn es bloß hilfreiche Informationen oder eine Tasse Kaffee waren. Mit dem gefallenen Attribut ,,finanzielles Gewicht haben” kann ich daher nicht so viel anfangen. ?

     

    Mark, das ist eine super Einstellung, auch die Diversifizierung der Anlagen finde ich sehr gut. Mir ist es übrigens auch egal, wie viel oder wenig Geld jemand besitzt. Ich würde einen Menschen nie danach beurteilen.

     

    Gerade eben habe ich übrigens noch einen Kaufauftrag für eine neue Aktie losgeschickt, mal schauen, ob es morgen früh klappt. 🙂

  140. AvatarFelix

    Mit Apple bin ich auch binnen eines Jahres mit 100 % im plus. Die Postion hat sich damit, obwohl ich sie erst 1Jahr habe, in die top five in meinem Depot geschoben. Ich sehe weiteres Potentential, kgv ist noch moderat, und ich behalte sie.

    Dividende steigt, Aktienrückkaufprogramm läuft, Cash wird generiert und gehortet. Ich wüsste nicht, wodurch ich sie ersetzen sollte. Außerdem gingen beim Verkauf mehrere 10.000 ans Finanzamt und würde keine weiteren Dividendenströme mehr generieren können. Zudem bräuchte ich ein besseres Investment, das sehe ich nicht.

  141. AvatarMattoc

    Gerade läuft „Dieter Nuhr“ in der ARD.

    Er hat gesagt, dass es in Deutschland tatsächlich Menschen gibt, die glauben, dass Deutschland von Merkel und einer „geheimen Klingonenregierung“ regiert würde und dass die alles „im Geheimen“ ausmachen. 🙂

     

    Gut, dass der hier nicht mitliest.

     

  142. AvatarMattoc

    mehrere 10.000 ans Finanzamt

    Respekt! Dann hast du vor einem Jahr mindestens 100k in Apple investiert? Wie groß ist dein Depot?

  143. Mark85Mark85

    An Andrea: Bis 2014 waren mir möglichst hohe erzielbare Renditen am wichtigsten, aber seitdem fasziniert mich zunehmend das Thema Vermögensstreuung/-absicherung. Gar nicht mal so sehr aus einer möglichen Verlustangst heraus, weil ich sehr gut mit wenig Geld auskommen kann.

    Zuerst kamen Aktien hinzu (2015), dann Gold (2016), Silber (2017) und als letzter Neuzugang Bitcoin (2019). Ich finde es spannend zu sehen, wie die spezifischen Vor- und Nachteile unterschiedlicher Anlageklassen im Verbund zusammenwirken und sich ergänzen können. Hierzu gibt es wunderbare Lektüre.

    Ich wünsche dir mit deiner hoffentlich neuen Aktie viel Erfolg! 😉

    An Felix: Als ETF-Anleger verfolge ich selten einzelne Aktien, aber es wird seinen Grund haben, warum Apple in den globalen Indizes die größte Position nach Marktkapitalisierung einnimmt. Beim Blick auf die Wertentwicklung kann ich nur jeden Einzelaktionär beglückwünschen, der den richtigen Riecher hatte. Ein Plus von zirka 200 % allein in den letzten 5 Jahren. 😀

    An Mattoc: Daran glaube ich nicht, aber ihr Satz ,,Deutschland geht es gut, das ist ein Grund zur Freude” mutete schon etwas unfreiwillig komisch an. Man darf nicht die Millionen Leute außer Acht lassen, denen es nicht so gutgeht.

  144. AvatarAndrea

    Ein Plus von zirka 200 % allein in den letzten 5 Jahren. ?

    Bei mir ein Plus von 160% in 3 1/2 Jahren 🙂 Es ist meine größte Position (8,2%). Ich sehe bei Apple auch noch viel Potenzial, behalte alle meine Aktien (oder vielleicht schenke ich 1-2 meinem Neffen …).

     

    Mark, ich habe deinen Weg hier ja mitverfolgt. Das ist sicherlich sehr stressfrei, wie du das Investieren gestaltest.

    Felix, herzlichen Glückwunsch. So ein großes Depot!

  145. Mark85Mark85

    An Mattoc: Bezüglich Frau Merkel ein anderer Kabarettist: https://youtu.be/nk0TRwwd1Zo 😀

    An Andrea: Ich habe nur kurz in der Google-Kurssuche auf die letzten 5 Jahre geklickt. Die Kurssteigerungen sind in jedem Fall gigantisch.

  146. AvatarAndrea

    Ja, die Leute haben geglaubt, Apple würde nicht mehr wachsen wegen des stagnierenden oder sinkenden iPhone-Absatzes. Deshalb waren sie so niedrig bewertet. Jetzt hat die Masse ihre Meinung wieder geändert. Bei der nächsten Enttäuschung kann man dann wieder gut nachkaufen.

    Danaher läuft auch sehr gut.

  147. AvatarNico Meier

    @Felix

    Das Problem mit dem Finanzamt habe ich als Schweizer nicht hier sind Kursgewinne steuerfrei. Ich bin vor gut einem Jahr mit einer grossen Position eingestiegen und hab nun die Hälfte verkauft. Ich habe aber nur 50% verkauft. Natürlich bekomme ich für das Geld reihenweise andere Aktien die bedeutend höhere Dividenden zahlen als Apple.

  148. AvatarThorsten

    @Mark85 “..denen es nicht so gut geht”. Ein Grund mehr die Steuern weiter zu erhöhen.(Achtung Ironie).

  149. AvatarRalf

    “Das Problem mit dem Finanzamt habe ich als Schweizer nicht hier sind Kursgewinne steuerfrei.”

    Beneidenswert! Aber die Schweiz ist uns in vielen Dingen voraus und überhaupt ein schönes Land. Bewahrt euch möglichst die Neutralität und Selbstständigkeit. Auch wenn das in Zukunft sicher nicht einfacher wird.

    @Aktien: Viel Kurse sind gut gelaufen. Vielleicht ist etwas Geduld und warten auf Rücksetzer zum Aufstocken nicht immer ein Fehler. Sparpläne laufen ja weiter. Danaher hat sich z.B. mehr als verdoppelt im Depot.

  150. KievKiev

    @ Felix

    Mir gefällt Schenkung sehr gut für die Übertragung von Vermögen. Falls Deine Kinder bereits auf dem richtigen Weg sind haben sie vermutlich heute mehr Nutzen von einem Zuschuss als in ein paar Dekaden. Außerdem gilt ein steuerlicher Freibetrag von 400k pro Kind pro Dekade. Nach 10 Jahren dürfen erneut 400k pro Kind übertragen werden. Enkel dürfen mit 200k Bedacht werden. Das könnte vielleicht auch für manchen hier im Forum ein Anreiz sein einen Betrag zu schenken als zu vererben. Vor allem wenn eine Steuer auf Gewinnmitnahmen von ein paar 10k ans Finanzamt bereits schmerzen 😉

    Bei Immobilien würde ich eventuell auch einen Verkauf an die Kinder durchspielen. Falls ein Mehrfamilienhaus ohne Verbindlichkeiten einen Marktwert von 600k hat, so könnte es z.B. für 600k an das Kind verkauft werden. Gleichzeitig erhält es eine Schenkung von z.B. 300k. Das Kind nimmt einen Kredit für sehr wenig Geld auf und das MFH zahlt sich rasent schnell ab. Dabei können die Schulden abgesetzt werden. Die AFA der Eltern wird zur Hälfte durch das Kind weitergeführt. Die andere Hälfte würde jedoch neue 50 Jahre Abschreibung erhalten. Das Modell hätte nur notarielle Kosten und Grundsteuer. Das kann man alles beim Notar festlegen in den maximal erlaubten Grenzen. Das sind nur Denkanstöße. Ich bin kein Steuerberater, aber ein interessierter Steuerzahler.

    Falls die FU mit der Antwort auf die ultimative Frage des Lebens, des Universums und überhaupt Alles korreliert, so werde ich diese mit meinem Lebensalter laut der einzig wahren Definition erreicht haben. Ich wünsche meiner Mutter ein sehr gutes Leben. Eventuell werde ich in drei Dekaden eine unbekannte Summe erben. Zu dem Zeitpunkt sollte ich schon lange genug haben. Es wird direkt weitergeleitet. Darüber hinaus ist Schenken auch schöner als erben. Falls jemand ein geerbtes Vermögen verwenden kann, so hat er dies durch den Verlust eines geliebten Menschen erhalten. Da ist Schenken doch netter.
     
    Ich würde einen sinnvollen Umgang meiner Mutter mit ihrem Geld begrüßen. Sie sollte von der Arbeitszeit und Dauer (bis zur Rente) in der Form arbeiten wie es ihr am meisten Freude bereitet und lieber etwas weniger verdienen und eventuell weniger vererben. Ich würde mich in Bezug zu meinen Kindern auch eher über heute verbrachte Zeit mit ihr freuen als über ein höheres Erbe in vielleicht drei Dekaden. Das ist vielleicht auch ein Denkanstoß für manchen sehr wohlhabenden Leser hier im Forum.

  151. AvatarNico Meier

    @Kiev

    Durch die steigende Lebenserwartung werden immer mehr Erbschaften an Rentner vererbt, die in der Regel bis dahin kaum Verwendung haben für die Erbschaft.

    Da vererben 80 und 90 Jährige an 60 bis 70 Jährige. Daher ist die Idee das Erbe oder einen Teil davon direkt den eigenen Kindern weiterzugeben eine gute Idee.

    Gerade im Alter von 30 bis 50 Jahren ist der Kapitalbedarf in meinen Augen am grössten weil in dieser Zeit die Kinder unterhalten und betreut werden müssen, dafür wird in der Regel die Arbeitszeit durch einen oder beide Elternteile reduziert und gleichzeitig steigt der Bedarf an Wohnraum.

  152. Avatar-M

    @Kiev

    Schöne Gedanken hast du da. Mit “warmen Händen” weitergeben, fällt öfters bei unseren Kunden in der Bank. Meine Frau und ich haben von meinen Großeltern 10k bekommen, bei dem Kauf unserer ETW. Da waren fast alle NK bezahlt. Wir hätten das Geld jetzt nicht benötigt, aber es war schon ein besonderes Gefühl als meine großeltern uns das beim Mittagessen bei ihnen mitgeteilt hat.

    Wir hoffen, unseren kleinen mit dem Depot was er jetzt schon besitzt eine gute Starthilfe zu geben. Selbst wenn jetzt nichts mehr eingezahlt würde, wäre es in 14 Jahren wohl eine stattliche Summe. Bis dahin möchte ich ihn behutsam an das Thema investieren heranführen, dass die goldene Gans weiter Eier legen kann und nicht alles verfügt wird 🙂

     

    Unsere beiden Nichten haben auch schon einen ETF laufen. Sind zwar nur 25€ alle 2 Monate (also knapp 6€ im Monat pro Nichte) aner auf 18 jahre kann Onkel und Tante bestimmt auch ein hübsches Geschenk beisteuern 🙂

     

    -M

  153. AvatarNico Meier

    Beneidenswert! Aber die Schweiz ist uns in vielen Dingen voraus und überhaupt ein schönes Land. Bewahrt euch möglichst die Neutralität und Selbstständigkeit. Auch wenn das in Zukunft sicher nicht einfacher wird.

    @Ralf

    Ja das stimmt es wird sicherlich nicht einfacher werden wobei nun nach dem Brexit mit den Briten ein weiteres wirtschaftlich starkes Land in Europa nicht EU Mitglied sein wird.

    Die Schweiz hat eine sehr stark föderalistische Struktur, daher hat jede Gemeinde eine recht grosse Autonomie. Viele finanziellen Entscheide werden in der Gemeinde oder dem Kanton gefällt. Was für einen Stadtkanton wie Basel eine gute Lösung ist muss nicht für einen grossen Landkanton wie Graubünden die beste Lösung sein. Durch diese föderalistische Struktur mit viel ehrenamtlichem Engagement in den Gemeinden werden die Kosten klein und damit die Steuern tief gehalten.

  154. AvatarThorsten

    @Thomas da kommt jetzt täglich ein neues youtube von dem Einen, der hat sich total verrannt und braucht jetzt wohl die Klicks.

  155. AvatarThomas

    @Thorsten, die geben jetzt Gas um für sich den finanziellen Sack zuzumachen bevor klar wird, dass sie mit ihrem vorhergesagten Datum wieder daneben liegen.

  156. AvatarFelix

    Ich fahre keine reine Dividendenstrategie, wichtiger ist mir die Qualität der Aktie und da fùhle ich bei Apple gut aufgehoben, wenn ich sie etwa mit einer IBM vergleiche. Vor dieser Wahl stand ja auch W. Buffett und er hat seinen Fehler rechtzeitig korrigiert und jetzt die Kurssteigerungen bei Apple voll mitgenommen. Solange er drin bleibt, bleibe ich auch bullisch.

    Zur Schweiz:
    Ich kenne sie gut. Sie hat nicht nur Vorteile: Vermögenssteuer, Miete auf die eigene Immobilie, hohe Gebühren der Kommunen, unzureichendes  Krankenversicherungssystem, außerhalb der drei großen Städte eine hanebüchende Provinzialität, Sprachenwirrwar. Außerdem ist sie einwohnermäßig kleiner als Bayern. Auch die direkte Demokratie öffnet Demagogen Tür und Tor.
    Aber sie ist auch schön die Schweiz, landschaftlich ein Juwel.

    Als gut ausgebildeter Single würde ich in die Schweiz gehen, als Familie mit Kindern und normalen Jobs in D bleiben mit den besseren Sozialleistungen. alleine, was Kita kosten, können sich Deutsche nicht vorstellen.

  157. AvatarThorsten

    Von dem Gelsenwassererlös habe ich mir  Pharma in Japan, Telekommunikation in Neuseeland und Versicherung in China eingekauft. Aus einer Aktie somit vier Regionen und Branchen gemacht.

  158. AvatarNico Meier

    @Felix

    Das unzureichende Krankenversicherungssystem kann ich nicht erkennen. Seit 1996 ist die Krankenversicherung obligatorisch und die Kosten haben sich mehr als verdoppelt.

    Beim Mutterschafts/Vaterschaftsurlaub und bei den Kita-Kosten ist die Schweiz leider tatsächlich ein Entwicklungsland.

    Die Vermögenssteuer ist im Kontext zu sehen. Wir haben für direkte Nachkommen keine Erbschaftssteuer und die Steuersätze der Vermögenssteuer sind sehr moderat.

    Ja die schweiz ist mit 8 Mio Einwohnern sehr klein und trotzdem wirtschaftlich bedeutend.
     

     

  159. Avatar-M

    Sammy, so ca 30€ p.a. und du ? Wenn ich schon einzelaktien mache, dann muss es günstig sein.

    -M

  160. AvatarAndy

    @ sammy / Gebühren

    ich nutze die Onvista Free Trades (ca 4 im Monat, da je leider gekürzt wurde) und vorher die Aktions ETF bei der Diba

    PS. ETF Gebühren natürlich nicht berücksichtigt

  161. AvatarWolke

    @Felix

    Bei Apple ist zu bedenken, das Umsatz und Gewinn schon länger stagnieren. Die Kurssteigerung beruht, wie bei vielen anderen, auf Aktienrückkäufen und lockerer Geldpolitik.

    Schön, wenn die Kurse steigen, aber man muß wissen, warum. Damit einem die Reste der Apfelblase nicht zu brutal um die Ohren fliegen.

  162. AvatarThorsten

    @Kiev

    ich habe keinen Russland-ETF . Ich habe Einzelaktien, vorneweg Gazprom. Von den Genannten habe ich glaube ich alle außer der mit ‘Y’. Ich habe aber ETF in Asien.

     

  163. AvatarKevin

    @Kaufgebühren:

    Bei mir sind es etwa 5-6€/Monat, daher pro Jahr 60-70€. Nicht berücksichtigt sind die Währungswechselgebühren, die bei 1% der Summe liegen. Aber die hat ja quasi jeder bei seinen Abrechnungen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *