Du willst finanziell mehr erreichen. Deine Frau hilft. Ihr beide spart mehr denn je


New York, 1. Oktober 2018

Ihr kauft nicht mehr impulsiv Kleidung und andere Sachen: Ihr beide spart enorm. Das Ziel ist zügig ein sechsstelliges Depot aufzubauen und die Hypothek zu tilgen.


Paare haben oft mit unterschiedlichen Einstellungen zum Konsum zu kämpfen. Sagen wir, du hast deine Frau/Partner schließlich überzeugt. Deine Frau hat endlich ein Depot eröffnet und einen ETF-Sparvertrag zum Laufen gebracht. Sie sagt, sie möchte die Hypothek schneller tilgen. Sie wird ihr Auto länger fahren. Der Urlaub wird nicht mehr so teuer wie früher. Es hat auf einmal Klick gemacht. Ihr mistet den Keller aus. Aufräumen ist gut für die Seele.

Ihr beide könnt nun mehr Geld in Investitionen stecken. Die ETFs wachsen. Anstatt zusätzliches Geld für Konsum zu verpulvern, habt ihr das Gegenteil geschafft. Ihr beide sprecht über Finanzen wie erwachsene Partner, nicht mehr wie Kleinkinder.

Ihr redet mehr über eure Ziele. Ihr plant eure Zukunft. Ihr managt euer Geld smart. Ihr beide tragt zu den Zielen bei. „Es ist so schön, an einem Strang zu ziehen“, denkst du. Es war ein zäher Prozess, weil du deiner besseren Hälfte nichts aufgezwungen hast. Ihr beide seid froh, über eure gemeinsamen Fortschritte.

Deine Frau ist ein impulsiver Käufer. Ihr habt beide beschlossen, im Oktober gar nichts zu kaufen – außer das Nötigste wie Lebensmittel.

Ihr schaut beide auf die Ausgaben wie nie zuvor. An den Wohnungskosten kannst du vorerst wenig ändern. Auch das Netflix-Abo soll bleiben. Aber sonst habt ihr beide eine Offenheit entwickelt, um Kostenblöcke abzuschaffen.

Ihr werdet nicht essen gehen außerhalb der eigenen vier Wände. Auf Amazon werdet ihr beide nicht mehr impulsiv zuschlagen. Neue Kleidung braucht ihr keine. Der Schrank ist voll.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Du willst finanziell mehr erreichen. Deine Frau hilft. Ihr beide spart mehr denn je

  1. Diana H

    Naja, bei uns ist es eher andersrum. Ich als Frau predige schon ewig meinem Partner, das genügsame Leben. Mittlerweile trägt das auch Früchte. Gerade eben habe ich unseren Kinderwagen verkauft und ein neues Aktienpaket gekauft. Dinge, die mein Partner nicht tut.

    Für Oktober habe ich ulkigerweiße genau diese Challenge für mich gesetzt „Keine Käufe, außer Lebensmittel“.

  2. A.

    Bei uns geht’s eigentlich. Ich bin der aggressive Investor, definitiv, aber meine Frau sagt selten Nein zum Kauf von Aktien und vertraut mir da.

    Am besten hilft automatisieren wenn man Gegensätzliche ist denke ich. Sparpläne dürften helfen. Oder automatisch auf ein Sparkonto.

     

     

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Diana H.

    Sehr gut!

    Das sollte kein Vorwurf gegenüber Frauen sein.

  4. Thorsten

    @Tim

    Auch das Netflix-Abo soll bleiben

    Puh, noch mal Glück gehabt.  🙂

    Ich spare gerade Geld „beim Essen“, weil ich keine Süßigkeiten für mich selbst kaufe. Nur eine Schoki mit 78% Kakoanteil ist mir heute in den Einkaufswagen gesprungen, für den Notfall.

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    haha.

    Grundsätzlich rate ich, alles unter die Lupe zu nehmen. Netflix kann meinetwegen auch weg. Es gibt zum Beispiel mit YouTube oder Amazon Prima eine Alternative.

  6. Thorsten

    Netflix weg geht nicht wegen der Kids. 🙂 Bei Amazon kostet es auch ein Abo oder meinst Du man sollte besser nur Einzelfilme ausleihen ? youtube ist ja umsonst, aber sie nerven ständig, dass man bezahlen soll, damit die Werbung ausgeblendet wird. Noch ist Netflix werbefrei.

    Heute morgen habe ich wegen des Dollars gejammert, jetzt hat Trump das Naftadingens mit Kanada eingetütet und Italien tritt als Nachfolger von Griechenland ins Rampenlicht :

    https://www.focus.de/finanzen/news/ungemach-in-der-eurozone-euro-finanzminister-wegen-italiens-schuldenplaenen-in-sorge_id_9690551.html

    Doch wohl nicht vekehrt einen nicht unbeträchtlichen Anteil der Aktien im Dollarraum  ankern zu lassen.

  7. June

    Hallo zusmamen,

    ich habe meine Budgets und mein Partner kauft sehr wenig. Solange ich in meinem Budget bleibe ist kaufen erlaubt. Meist ersetze ich aber nur defekte Dinge. Da bin ich dann aber sehr pingelig, mit einem zerschlissenen Pulli oder kaputten Schuhen laufe ich nicht herum. Das einzige Budget, dass nicht gedeckelt ist sind Arzt- und Apothekenkosten. Man kann es ja nicht beeinflussen, ob man krank wird, zusätzlich nochmal zu Zahnreinigung muss oder eine neue Brille braucht.

    Meist gebe ich meine Budgets sowieso nicht komplett aus. Ab und an haben wir dann noch einen „Kauf nix Monat“. So nenne ich die Monate in denen wir nur Lebensmittel kaufen.

    Vielleicht bin ich anders gestrickt als andere Frauen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass den Männern das Geld lockerer in der Tasche sitzt. Vorallem bei den Kleinigkeiten, die ansich nicht viel kosten sich aber mit der Zeit zu großen Summen summieren.

    Netflix, Amazon und Co… ist kein Bestandteil unseres Haushaltes. Dafür habe ich eine Kochinsel.

    Cola, wird meines erachtens immer noch getrunken. Vielleicht bei uns in Deutschland nicht mehr so viel. Aber in anderen Ländern ist sehr süßes zu konsumieren immer noch weit verbreitet. Und auch Burger King und McDonalds haben nach wie vor ihre Kunden. An der Autobahn, in den Innenstädten oder in der Nähe von Kulturgütern, wo man vornehmlich Touristen findet, sind die Burgerläden immer gut besucht. Denn da weiß man, was man bekommt. Auch wir waren erst letzte Woche an der Raststätte in einer Aktien-Burger-Kette. Burger, Pommes, Cola Zero – schnell und ich weiß wie es schmeckt. Ob die Currywurst bei der Konkurrenz gut oder schlecht ist, stelle ich erst fest, wenn es schon zu spät sein kann. Und das Currywurst Experiment kostet an der Autobahn auch noch das doppelte.

    Take care,

    June, die nur 2 Handtaschen hat (eine wenn ich ausgehe und eine für die 99% der restlichen Zeit)

  8. -M

    Meine Frau liegt neben mir auf der Couch

    “Du, den Monat nix kaufen außer Lebensmittel? Wird gerade auf dem Blog vorgeschlagen den ich immer lese“

    „ai gut, wenn magst“

    ach wie schön, wenn man sich einig ist haha. Aber ich glaube da hatten wir dieses Jahr einige Monate in denen „nix“ angeschafft wurde (2-3 Kleinigkeiten Zähl ich jetzt mal nicht dazu für 5€/10€)

    hmmm Investments. Ich finde momentan nicht viel was es mir wert ist zu kaufen. Macht nix dann warte ich bis ein Unternehmen fällt und interessant wird und kaufe gleich mehr.

    fresenius hat mich heute richtig gefreut 🙂 Akorn abgewatscht und einige Spekulanten sicher mit einer blutigen Nase zurückgelassen. Jetzt ist der Weg für Fresenius frei ohne fesseln der den Kurs drückt.

    -M

  9. Ex-Studentin

    Ich denke oft, dass mein Freund meinen Blog schreiben sollte, weil er sparsamer ist als ich (Schwabe + Informatiker). In unserem New York-Urlaub hat er mich von allen Souvenirläden weggezogen, weil ich bei sowas doch gerne schaue.. (und ab und zu auch was kaufe). Ich nutze meine Souvenirs dann aber auch lange, z.B. einen Schlüsselanhänger oder eine Umhängetasche. Er kauft hingegen gerne Whiskey, vergleicht aber im Laden, ob er es nicht online günstiger bekommt oder kauft nur bei Rabatt-Aktionen.

    Beim Investieren müssen wir beide noch aus uns rauskommen. Wir haben zu viel Geld auf dem Konto liegen. Generell bin ich froh, dass wir sonst sehr ähnlich denken. Wir sind uns bei gemeinsame  Ausgaben schnell einig. Nur bei manchen Sachen greift er zu Marken (z.B. Zahnpasta) – da gibt es Ärger, wenn ich ihm Noname-Produkte untermogeln will.

    An der Stelle Anekdote von meinen Eltern: Mein Vater hat immer nur Vollmilch getrunken und hat die günstigere haltbare verschmäht. In der Geldnot hat meine Mutter die Milch heimlich umgefüllt – mein Vater hat es nicht gemerkt.. 😉

  10. Gorilla

    Wall Street: Aktienrückkäufe sind ein süßes Gift
    Klaus Kaldemorgen
    Die Aktienrückkäufe in den USA erreichen dieses Jahr einen Rekordwert. Anleger profitieren von steigenden Kursen. Doch die Sache hat einen Haken.

    Händler an der Wall Street

    Wie lange hält sich der Aufschwung?

  11. Daniel

    Ich denke oft, dass mein Freund meinen Blog schreiben sollte, weil er sparsamer ist als ich (Schwabe + Informatiker). In unserem New York-Urlaub hat er mich von allen Souvenirläden weggezogen, weil ich bei sowas doch gerne schaue.. (und ab und zu auch was kaufe). Ich nutze meine Souvenirs dann aber auch lange, z.B. einen Schlüsselanhänger oder eine Umhängetasche. Er kauft hingegen gerne Whiskey, vergleicht aber im Laden, ob er es nicht online günstiger bekommt oder kauft nur bei Rabatt-Aktionen.

    Bei mir hat es mit den Souvenirläden gut geholfen sie als Selbstbetrug zu verordnen. USA ist dafür ein Paradebeispiel. Du stehst vor der Freiheitsstatue und siehst all diese Mini-Figuren. Schaust unten drunter…. Made in China. Aha, ich kaufe mir also in den USA etwas was in China gefertigt wurde als Andenken an die USA? Damit waren quasi 95% aller Artikel und Läden abgefrühstückt.

    Es blieben dann 2 Dinge übrig. Ein T-Shirt, das tatsächlich „made in USA“ war, sowie meine obligatorischen alten Auto-Kennzeichen die ich von jedem besuchten Bundesstaat sammle. Vielleicht geht es nächstes Jahr wieder beruflich an die Westküste. Ich liebe diese Gegend in Utah, Ariozona, Nevada….nie freundlichere Menschen getroffen.

  12. KurtKurt

    @Gorilla

    schön das Du den ganzen verlinkten Artikel inkl. Artikel-Links einfach rein kopiert hast.

    Leider ist dies
    a) nicht direkt als Zitat erkenntlich

    und

    b) sind so, ich nennes es mal, ausführliche komplett Zitate von den Zeitungen nicht gerne gesehen. Ohne Genehmigung schon dreimal nicht.

    Ich hoffe das @Tim hier nicht Probleme bekommt.
    Ich kenne Website-Betreiber die in Hinblick auf Urheberrechte und anstehende Gesetzesänderung die Zeitungsverlegerfreundlich sind, nicht mal mehr 1-2 Sätze als Zitate in den Kommentaren zulassen um sich zu schützen vor Klagen der Zeitungen. Z.B. der Finanzwesir.

    Hätte ein Link nicht auch gereicht?
    Und warum keine Kenntlichmachung das der Text nicht aus Deiner Feder stammt? Was ist der Zweck? Willst Du hier eine Texte-Sammlung aufmachen?

    ( https://timschaefermedia.com/du-willst-finanziell-mehr-erreichen-deine-frau-hilft-ihr-beide-spart-mehr-denn-je/#comment-42830 )

    @Daniel

    Naja, die Freiheitsstaute an sich ist ja auch nicht komplett Made in USA. 😉
    https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitsstatue

  13. ggman

    @Gainde

     

    beim googlen habe ich dies bezüglich Blackoutperiode gefunden:

     

    Die US-Unternehmen haben eine Art Selbstverpflichtung, wonach sie vier bis fünf Wochen vor der Bekanntgabe ihrer Quartals-Zahlen keine eigenen Aktien mehr zurück kaufen – die „blackout period“ endet 48 Stunden nach Bekanntgabe der Unternehmens-Zahlen. Der Grund: die Sorge vor erhöhter Volatilität und möglichen Verdachtsmomenten bezüglich Insider-Handels vor Bekanntgabe der eigenen Zahlen. (Quelle https://finanzmarktwelt.de/vorsicht-vor-der-blackout-period-10574/)

  14. Berlinerin

    @Diana, June: bei mir ist es auch so, dass ich mit dem Mann im Haus nicht immer rechnen kann. Ich als Frau bin die Sparqueen. Na egal. Wir gaben uns für Oktober quasi auch eine Sparchallenge vorgenommen. Die Kinder brauchen Herbst- Winterkleidung und das soll vom Budget bezahlt werden. Ab 15. gibt es bei C&A 20 % Rabatt. Meine Söhne haben beide die gleiche Größe und teilen sich die meisten Sachen. Angepeilt ist alles was gebraucht wird für unter 150,-. Um das Minarsbudget nicht zu knacken wird an Lebensmitteln gespart aber mit Spaß. Quasi als Herausforderung. Gestern wurde bei Netto im Angebot ein 10 Kilo Sack Kartoffeln geholt (3,50€). Jetzt dürfen sich die Kids für jeden Tag ein Kartoffelgericht wünschen bis der Sack alle ist. Gestern Abend gab es Quetschkartoffeln mit Sauerkraut und Bratwurst + Möhrenrohkost weil Möhren auch grad im Angebot waren. Alle waren begeistert und wünschen sich für heute Kartoffelsalat…;)

  15. Gorilla

    Ich kenne Website-Betreiber die in Hinblick auf Urheberrechte und anstehende Gesetzesänderung die Zeitungsverlegerfreundlich sind, nicht mal mehr 1-2 Sätze als Zitate in den Kommentaren zulassen um sich zu schützen vor Klagen der Zeitungen. Z.B. der Finanzwesir.

     

    Sorry, ich wollte keine Unamgenehmlichkeiten bereiten. Ich bin gerade unterwegs und habe nur das Ipad dabei. Manchmal ärgere ich mich grün und blau, wenn etwas nicht funktioniert. Ich wollte etwas dazu schreiben, aber das war dann zu kompliziert. Die Quelle findet man auf Handelsblatt… tim kann meinen Löschen, bzw bearbeiten, damit er keine Probleme bekommt.

    sorry…

    ich mag das gar nicht so posten, bin ja selber voll investiert. Aber es ist ein unterschied ob Shiller oder Dalio sich äussern. Oder Dauerpessimisten wie zum Beispiel Dirk Müller, den keiner wirklich ernst nimmt.

  16. Sandy

    @Ex-Studentin:

    was für ein geiziger Freund ohne Kultur. Wenn ich im Einzelhandel mich informiere, zb im Whiskey-Store, dort eine fachliche Beratung und womöglich ein kleines Tasting bekomme, und dann online vergleich um eventuell noch 2 EURO zu sparen – ja dann sorry, dann ist man einfach ein kulturloser Mensch und sollte gleich beim Leitungswasser bleiben. Manche Produkte bedingen auch eine gewisse Kultur. Aber dafür braucht man eine gute Erziehung oder zumindest ein Feingefühl. Dieses Spardiktat, das Tim hier predigt, ist immer ein Grenzgänger zum Geizhals und Einfaltssparer. Wir in der Familie lernen unseren Kindern einen überlegten Konsum aber auch fairen Umgang mit den Händlern.

  17. Andrea

    Mein Mann und ich sind ungefähr gleich sparsam. Das, was übrig bleibt, wird investiert. Eine besondere Challenge haben wir bislang nicht gemacht.

    Ex-Studentin, jemandem, noch ohne sein Wissen, „tote“ haltbare Milch vorzusetzen, um ein paar Cent zu sparen – mir fehlen die Worte.

    Berlinerin, die Kartoffelaktion finde ich super, Kartoffeln sind so gesund und vielseitig.

    Gestern die News bei Fresenius und General Electric haben einen Hüpfer in meinem Depot verursacht.

     

  18. Daniel

    Ex-Studentin, jemandem, noch ohne sein Wissen, „tote“ haltbare Milch vorzusetzen, um ein paar Cent zu sparen – mir fehlen die Worte.

    Naja, mann muss mal die Kirche im Dorf lassen… ich zitiere mal:

    Die homogenisierte H-Milch hat den niedrigsten Vitamingehalt, allerdings liegt dieser noch immer bei bis zu 80 Prozent. Zudem verändert sich der Kalziumgehalt nicht.

    Der Gesundheitsaspekt ist also eher vernachlässigbar und da wohl die wenigsten von uns Rohmilch trinken und darin enthaltene mögliche Keime die aber gleichzeitig das Immunsystem stärken könnten, kann man wohl kaum so tun als ob jemand einen „vergiften“ will, nur weil er die andere Milch nimmt. Auch der Unterschied von der klassischen Vollmilch zur gängigen ESL Milch, dem Zwischenderivat zur H-Milch ist gering. Ob man wenig spart…fraglich. Bei uns wurde früher viel Milch weggekippt weil sie eben nicht lange genug haltbar war und zu wenig davon verbraucht wurde.

  19. Diana H

    @ -M

    Klingt leicht nach Resignation 😀 😉 Es ist viel Wert, wenn der Partner mitzieht.

     

    @ Gorilla

    Kostolany sah die Aktienrückkäufe auch eher kritisch bzw. als Indiz der Sättigung und bevorstehenden Rezession. Sinngemäß: wenn man keinen weiteren Wachstum zu erwarten hat (wozu man das Geld braucht), dann wird die Kohle in die Aktienrückkäufe gesteckt.

    „…In einer Wirtschaftseuphorie werden die Unternehmen alle zur Verfügung stehenden Gelder für direkte Investitionen verwenden, um die hohe Nachfrage befriedigen zu können. Aktienrückkäufe, wie wir sie in den letzten beiden Jahrzehnten vor allem in den Vereinigten Staaten gesehen haben, gibt es in dieser Phase nicht…“ (Andre Kostolany, Die Kunst über Geld nachzudenken)

    Dadurch dass das Geld so billig war und die Unternehmen jetzt so maßlos verschuldet sind, sehe ich es auch eher kritisch. Aber wer weiß, hinterher ist man immer schlauer.

  20. Thorsten

    Wahrscheinlich sollte man einfach wie gewohnt weiter sparen und nicht alle Eier in einen Topf legen. Größere Summen evtl. jetzt nicht auf einen Schlag in ein einzelnes Unternehmen stecken, auch wenn es noch so gut ist ?! Vielleicht dann lieber in einen ETF. Steig- und Sinkflug mit dem Markt. Es schon die Nerven.

    Wer etwa eine Immobilie abbezahlt, kann in Zeiten fallender Aktienkurse auch maximal sondertilgen ohne dass Gefühl zu haben etwas am Markt verpasst zu haben.

  21. Big Ben

    Bei uns ist meine Frau die „Finanzminsterin“, durch die ich eigentlich erst mit dem Thema Finanzanlagen konfrontiert worden bin. Bis Mitte 30 – bevor ich sie kennenlernte – war ich eher sorglos unterwegs. Alles, was reinkam, ging auch wieder raus. Rücklagen hatte ich keine und viel Geld habe ich damals bei Autos „verlocht“. Und sogar für unsere Hochzeit musste ich für meinen Anteil einen  Kredit aufnehmen, worüber sie als Bankerin natürlich nicht gerade begeistert war. Sie hat immer alles Notwendige von ihren Aktiengewinnen bezahlt. Das hat mir zu denken gegeben und meinen Ehrgeiz geweckt.

    Besser wurde es dann, als ich einen Job in der Schweiz fand und wir einen gemeinsamen Haushalt gründeten. Meine Konsumschulden konnte ich relativ schnell tilgen und wir hatten von Anfang an eine Sparquote von rund 40%. Zwar hat es mich immer wieder in den Fingern gejuckt, wenn etwas mehr Cash in der Kasse war, z.B. ein neues Auto zu kaufen oder teure Ferien zu machen – aber letztlich haben dann immer die Vernunft und meine Frau gesiegt. Zum Glück!

    Heute diskutieren wir gemeinsam, welche (grossen) Ausgaben wirklich notwendig sind und in welche Aktien/Aktienfonds/Altersvorsorge wir das Ersparte investieren. Mittlerweile funken wir da auf einer Wellenlänge. Gut ist es aber auch, dass wir nebem dem gemeinsamen Konto auch beide noch jeweils ein eigenes Konto haben, über das jeder verfügen kann wie er will, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Was am Jahresende übrigbleibt, wandert wieder in den gemeinsamen Topf. In den letzten Jahren habe ich beispielsweise von meinem Konto in Aktien meines Arbeitsgebers investiert – und nicht in den Konsum…die Lernkurve war also hoch! 😉

    Cheers

    Big Ben

  22. KievKiev

    @ Thorsten

    Das ein vielversprechendes Geschäftsmodell für Amazon. Amazon könnte ja Deine Herangehensweise mit dem Motivationssparen in leicht optimierter Form übernehmen:

    Amazon Mitglieder erhalten die exklusive Möglichkeit für nur 19,95€ (*) einer Apfel Telefon Flat. Sie erhalten immer das aktuelle Modell im Eintausch gegen Ihr altes. Im Gegenzug erwerben Sie ein Apfel Aktienpaket in Höhe von 10.000€ und verzichten dabei lediglich auf die Dividenden. Die Kursgewinne behalten Sie bei dem Modell bei, so dass diese als Baustein für Ihre Altersvorsorge dienen. Um dieses Investment sofort nutzen zu können bieten wir Ihnen einen Investmentkredit  über 19,95€ im Monat an bei 2.394% Zinsen (*2).

    Bei den Sternchen steht dann etwas von Bonität vorausgesetzt, variablem Zinssatz und eine Warnung über das Risiko an der Börse. Margin wäre vielleicht auch ein schönes (*) Thema. Wenn der Kurs einbricht muss man nachschießen in Form von höheren monatlichen Zahlungen. Auf das Telefon gegeben falls für ein Jahr zu verzichten ist bei einem Handler kein annehmbares Modell 😉

  23. -M

    Diana H

    Ne kam dann falsch rüber 🙂 sie ist eh von Hause aus sparsam. Wenn sie mal ein Kleid anprobiert und es toll aussieht kauft sie es trotzdem selten und da muss ich schon sie drauf bringen das mal mit zu nehmen weil sie sich fast nie was kauft 🙂

    Die hält mir maximal vor das ich immer ihr Erspartes investiere (bzw sie wählt aus, was sie haben möchte an aktien)

    „Waaaas? Ich bekomme jetz für die anlagesumme nur 30€ im jaaaahr? Das dauert ja ewig bis ich mein Geld wieder habe, wenn ich die aktien nie mehr verkaufen darf“  (Börse in kurzfassung)

    Ahhahahaha:-)

     

    Wegen der Milch: also H Milch schleckt doch mit Verlaub ekelhaft, das hätte ich sofort gemerkt, aber ich trinke eh nicht all zu viel Milch da die ja pasteurisiert eh nicht so gesund sein soll. Kalzium Hmmm ob da Milch hilft ? In Japan sind 95% laktoseintollerant und trinken kaum Milch/milchprodukte und es gibt kaum osteoporose dort und in Europa trinken wir wie bekloppt Milch/milchprodukte und haben die höchste osteoporose Rate…. Babys bekommen auch nur Milch in den ersten Monaten/ jahren.

    -M

  24. Bruno

    @-M

    Der tägliche Kalziumbedarf wird auch durch Gemüse und Mineralwasser gedeckt, man muss dazu nicht unbedingt Milch trinken. Asiaten vertragen sie auch schlechter als wir. Ich vertrage sie gut, trinke sie aber schon länger nicht mehr. Wenn Milchprodukte dann eher Käse aus Schafsmilch, die ist auch gesünder.

    Das Problem dass wir hier haben ist weniger ein Kalziummangel sondern Vitamin D Mangel, im Winter sowieso aber teilweise auch im Sommer, wer nicht viel Sonne abbekommt.

  25. ghost

    Milch…egal welche…ist fuer Menschen nicht gesund…..es gibt dazu genug Reportagen Studien (Sende: Arte)

     

    Kalzium wird durch Gemuese/ Koerner und co perfekt gedeckt…….es gibt aber auch ….einen Arzt der sagt…..wenn man sich viel bewegt….Knochen mit Gewichten belastet….sorgt der Koerper selbst dafuer dass Knochen stark sind…. unter anderem wegen der Sonne……

     

    Es ist nur die „Lobby“ die behauptet Milch sei gesund….

     

    Naja….selbst jetzt in meinem Alter….und ich trinke kein Milch ….schau ned auf besonderes Mineralwasser……koennt ich locker durch ne geschlossene Tuer durchgehen…..ass aber immer viele Koerner, Nuesse und Gemuese 😉 und ich hatte noch nie einen Knochenbruch bei meinen Hobbys 😉

     

    Aber …..;) Milch in Kaffe schmeckt lecker 😉

  26. Lukas

    „In Japan sind 95% laktoseintollerant und trinken kaum Milch/milchprodukte“

    Interessant, ich kenne mich mit diesem Thema nicht aus. Mit Japan allerdings schon. Warum essen denn die Japaner sehr gerne Joghurt und Käse?

  27. June

    @Andrea und die Milch,

    Ich muss Jenny, die hier eine kleine Geschichte aus ihrer Kindheit beigetragen hat mal den Rücken stärken.

    Jenny’s Mama musste 5 Mäuler statt bekommen. Und ich weiß, dass das Geld in Jennys Familie immer sehr knapp war. Unter sehr knapp darf man sich hier wirklich ein sehr, sehr unterdurchschnittliches Haushaltsbudget für Lebensmitte  vorstellen. Wenn man als Mama von 3 Kindern, dann dem unverständigen Ehemann, und Vater dieser Kinder, eine etwas günstigere Milch unterjubelt, damit die Familie überhaupt bis zum 30. des Monats was zu essen hat, dann kann ich das nachvollziehen. Und ich hätte dies zum Wohl meiner Kinder auch getan.

    Wir reden hier ja nicht über einer Sparmaßnahme aus Geiz.

    Take care,

    June

  28. Sparta

    Ein Eiertanz um die Milch? 😉

    Prinzipiell als Sauermilchprodukt und von kleineren Tierle ist Sie gesünder und durchaus auch in den blauen Zonen als Lebensmittel auf dem Tisch.

    Die Industriemilch natürlich nicht/weniger, aber selbst die überleben die meisten eine ordentliche Lebensspanne.

    Dass schmale Geister durch geschlossene Türen flutschen… war immer schon so!

  29. Ex-Studentin

    @June

    Danke für deinen Kommentar! Hatte die Milch-Story erzählt, weil ich sie recht lustig fand. Aus meiner Sichtweise fand ich an der Story komisch, dass mein Vater überhaupt auf Vollmilch bestanden hat, wo doch immer das Konto überzogen war. Ich bin mit H-Milch groß geworden, wir hatten immer ein Riesenpaket in der Abstellkammer. So kann man bei Rabatt gleich mehrere kaufen. Die Beispiele von Berlinerin beim letzten Post haben gezeigt, wie wichtig regelmäßige Kleinigkeiten sind. Mein Freund und ich trinken auch nur haltbare Milch, weil Milch uns so schnell schlecht wird.

    Ist ein wenig wie mit Wasser. Manche Leute kaufen teure Wasserflaschen – mir schmeckt das oft nicht, weswegen ich lieber Leitungswasser trinke.

    @-M

    Die Japaner leben generell gesünder. Ob das alleine an der mangelnden Milch liegt, kann ich nicht beurteilen. Wir Deutschen sind zu dick, essen zu viel Fastfood & Kohlenhydrate und nehmen zu wenig Nährstoffe aus. Da ist jede Krankheitswahrscheinlichkeit höher als wenn man von unbelasteter Rohkost, Reis und Fisch lebt.

    Aber als es mir die letzten Monate so schlecht ging und mein Körper gestreikt hat, habe ich meine Ernährung „umgestellt“ und morgens den Tag mit einem Stück Käse gestartet und abends mit einer Tasse Milch oder Kakao beendet. Jetzt bin sehr dankbar, dass ich nicht laktoseintolerant bin. Hat sich die Evolution für mich schon gelohnt. Eine Langzeitstudie, ob ich mir mit 60 deswegen schneller meine Knochen breche, kann ich leider nicht bieten. Ich berichte dann in 34 Jahren, wenn ich dann hoffentlich noch lebe.

  30. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Gorilla

    @ Kurt

    Ich hab den Gastartikel von Herrn Kaldemorgen abgekürzt. Im übrigen glaube ich nicht, dass DWS etwas dagegen gehabt hätte. Trotzdem ist der Text nun ein Zitat mit Link.

  31. -M

    Ich glaube es wollte keiner Jenny runtermachen oder so. Es ging eher darum das H-Milch nicht so gut ist wie normale Milch (dann kam ja noch das Kuhmilch allgemein nicht so das wahre ist)

    Die Anekdote habe ich als witzig interpretiert zumindest 🙂

     

    Von mir auch eine Anekdote:

    Ich habe in der Jugend literweise VITTEL getrunken. Das wurde meinen Eltern auch zu teuer…. Sie füllten Flaschen mit Leitungswasser auf und wollten sehen ob ich was merke. Ich habe nach relativ kurzer Zeit (so sagten sie) meine Eltern angesprochen das mein Vittel komisch schmeckt…..haben erst alles abgestritten und wollen mir nicht glauben das ich was Schmecke. Der ultimative blindtest war dann

    1) Vittel

    2) Billigwasser

    3) Leitungswasser

    Habe dann alles blind und innerhalb eines schluckes genau zugeordnet:-) da waren die Eltern baff 🙂

     

    Witziger weise trinken ich und meine Familie seit 2 Jahren Leitungswasser….Vittel für teuer Geld vermisst keiner

  32. Ex-Studentin

    @-M

    Hatte mich nur über die Milch-Diskussion gewundert. Aber wenn man über sowas diskutiert, geht’s einem gut. 😉

    Das mit dem Wasser ist auch eine sehr gute Story! Ob ich Wasser erschmecken könnte, müsste ich testen. Klingt machbar, da gutes stilles Wasser sehr „weich“ schmeckt. Auch gefiltertes Wasser schmeckt anders. Mein Freund und ich kaufen tatsächlich noch Wasser (Sprudel), weil das mit einem Schuss Holunderblüten-Sirup super schmeckt.

    Ich habe das deutsche Leitungswasser in den USA sehr vermisst. Die meisten Restaurants haben uns ungefragt Wasser auf den Tisch gestellt – durch den hohen Chlorgehalt hat das sicherlich eine magenreinigende Wirkung.

  33. Bruno

    @-M

    Ich schmecke auch Unterschiede im Wasser, am besten schmeckt mir Eptinger, ist ein sehr gutes und gesundes Schweizer Wasser, aber leider auch recht teuer.

    Wir trinken Leitungswasser, das ist bei uns sehr gut, aber das ist natürlich abhängig von Ort und Quelle. Der Nachbar hat eine Wasseraufbereitung (Entkalker), dort schmeckt mir das Leitungswasser nicht mehr.

    Billigwasser von Lidl und Aldi finde ich grauenhaft, es schmeckt wie destilliertes Wasser, sehr unnatürlich. Viel lieber Leitungswasser.

    Ich mag auch Wasser aus PET-Flaschen nicht sonderlich, daher ist Leitungswasser optimal, es ist das günstigste und umweltbewussteste Wasser, dazu muss man nicht schleppen. Aber ich kann verstehen dass je nachdem, wo man lebt, man es nicht oder nur schlecht trinken kann.

    In der Schweiz (und Deutschland vermute ich auch (?)) kann man es eigentlich überall gut trinken das müssen wir wirklich schätzen. In vielen Ländern kann man Leitungswasser nicht oder nur schlecht trinken.

  34. Christian Vierig

    Hier in den Kommentaren lese ich viele Irrtümer und falsche Ratschläge bzgl. Ernährung.

    Kann dazu nur das ausschließlich auf Studien basierende Buch von Dr. Greger „How not to die“ empfehlen.

  35. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund u.a.

    Nur zur Info. Ich hatte ja mal testweise 10 Stück BEP.UN (Brookfield Renewable Partners L.P.) gekauft, nur um die steuerliche Behandlung bei Lynx zu erfahren.

    Also ich habe die kanadische Variante der L.P. in CAD gekauft. Ist ja auch noch eine Bermuda-Gesellschaft.

    Bei mir wurden wie bei jeder kanadischen Aktie 15% Quellensteuer abgezogen. Von dem her steht also Nachkäufen nichts im Wege.

    MS

  36. Fit und Gesund

    hi Matthias Schneider,

    ja, was soll ich sagen, ich habe am 25.9 auch Brookfield gekauft, aber Brookfield Infrastructure und nicht Renewable, auch die kanadische Variante, muss allerdings noch warten bis ich die erste Ausschüttung erhalte, und wenn das dann auch nur 15% Quellensteuer ist, dann werde ich entweder nochmals Infrastructure aufstocken oder aber eine Portion Renewable kaufen, mal sehen. Habe im September noch BASF aufgestockt, jetzt ist Geld alle, muss bis zum 25.10 warten,

    Danke für die Info und weiterhin gute Investments,

    ich überlege aber auch eine kleine Portion Apple zu kaufen, nur um mal den Fuss in die Tür zu bekommen, einer meiner letzten Käufe wird auch nochmals Zürich Versicherung sein, meine Stossgebete dass Cisco mal fällt werden leider nicht erhört 🙂

    liebe Grüsse

  37. AlexanderG

    Durch eine Umstellung der Ernährung lässt sich enorm viel sparen, und gleichzeitig etwas für die Gesundheit tun. Seit einiger Zeit ernähren meine Freundin und ich uns vegan. Ok, ab und zu mal esse ich Fleisch, aber selten, ca. einmal pro Woche. Wenn ich Fleisch kaufe dann nur sehr gutes, was in Deutschland  nur schwer zu finden ist. Ich meide auch industriell verarbeitete Lebensmittel, kaufe fast nur rohe Zutaten, das ist viel günstiger und zudem gesünder. Seitdem ich auf tierische Produkte verzichte, hat sich meine Müdigkeit tagsüber in Luft aufgelöst. Ich wache jeden Tag vor dem Wecker auf. Meine Bestzeit beim Joggen konnte ich knacken, obwohl ich nicht häufiger trainiert habe als sonst

    Zum Thema mit dem Wasser: Mein Hausarzt hat mir dringend davon abgeraten Wasser aus der Leitung zu trinken, es enthält angeblich zu hohe Mengen an Nitrat, Chlor und manchmal auch etwas Blei. Ich habe da so meine Zweifel, denn das Wasser aus den Flaschen im Supermarkt kommt meistens auch aus der Leitung…

    Wie ist die Meinung hier zur Vonovia? Es ist eines der wenigen deutschen Werte in meinem Depot, hat sich aber sehr gut gemacht. Bin überzeugt von dem Unternehmen, deren Strategie und der neuen Zusammensetzung des Aufsichtsrates und des Managements. Ich sehe vor allem viel potential beim Portfolio von Vonovia (wenn man mal deren aktuellen Mietpreis pro qm ansieht!), und der zur  Branche vergleichsweise geringen Abhängigkeit von Banken. Zudem ist das Unternehmen mE nicht zu teuer, wenn man z.B. mal Kurs-Cashflow ansieht, und eine grobe Substanzwertbetrachtung der gesamten Quadratmeter macht.

  38. KurtKurt

    @Tim

    Die DWS ggf. nicht. Aber der Artikel erschien ja im Handelsblatt mit Hr. Kaldemorgen als Autor. 🙂

     

    Das mit dem Leitungswasser ist in Deutschland sicher ein Überlegung wert und in den meisten Regionen bei uns sicher bestens kontrolliert.

    Klar, die letzte Meile (Haus-Leitungen) hat man ggf. nicht so auf dem Schirm, aber trotzdem sicher noch sehr gut und wer will kann ja Filter nutzen. Und man kann auch Wasser in Labore einsenden zum testen, falls man den Leitungen nicht traut oder sich unsicher ist. Gerade wg. den Hausleitungen.

    Ich trinke es auch vermehrt und mische ggf. 1/3 Saft o.ä. für den Geschmack bei. Ab und an wird auch der CO2-Sprudler bemüht.
    Per se will ich mehr Wasser trinken als anderes.

    In einem ist ggf. mehr PVC aus den Plastikflaschen o.ä. im anderen ggf. mehr Dinge(Medikamente die im Kanal landen, etc…) aus dem Grundwasser (sagen manche). Ob es aber in beiden Fällen wirklich so ist, weiß man nicht, bis man es wirklich objektiv labortechnisch mal testen lassen würde. Alles andere ist oft Hören-Sagen. Ein gesunder Menschenverstand kann ggf. helfen.

    Es gab in letzter Zeit ein paar gute Artikel, auch aus dem Finanzbereich dazu:

    https://www.finanzkueche.de/leitungs-wasser-rente/

    und

    https://diefarbedesgeldes.de/das-irrsinnige-geschaeft-mit-abgefuelltem-wasser/

  39. Monaco

    @AlexanderG

    Ich hatte selbst Vonovia, habe aber bei ca. € 40 die Gewinne mitgenommen. Würde die Aktie grundsätzlich auch wieder kaufen, bin aber selbst zu sehr in eigenen Immos in D investiert. Finde deren Arbeit, soweit von außen beurteilbar, sehr gut. Inwieweit deren Expansionsgelüste auf lange Sicht tragbar sind, weiß ich nicht. Aber bei dem Bestand sehe ich grundsätzlich wenig Probleme, m. M. n.

    @ Kurt

    „Per se will ich mehr Wasser trinken als anderes.“

     

    Dazu fällt mir ein Spruch ein, den ich mal im Radio hörte: „Trinken Sie möglichst hauptsächlich Getränke, mit denen Sie auch duschen würden.“

    Finde ich treffend.

  40. chaostrader

    Leitungswasser, mit dem wir auch unser Klo spülen (!) hat strengere Grenzwerte als Wasser in Flaschen. Zumindest bei uns in Doitscheland. Ist doch immer wieder erstaunlich, wie angeblich intelligente Menschen auf sowas reinfallen. Aber die selben Menschen versuchen ja auch ihr Glück mit Stock Picking und Market Timing, also keine Überrraschung…

  41. Iceman

    Für die Qualität des Trinkwassers vom Hochbehälter bis zum Wasserzähler im Gebäude ist der Versorger zuständig. Ab dem Wasserzähler bis zur Entnahmestelle ist es Sache des Eigentümers. Bei Mietobjekt in ist also der Vermieter für die Einwandfreie Qualität des Wassers zuständig. Der Vermieter ist zudem verpflichtet das Trinkwasser im Verteilerzeit des Gebäudes auf Legionellen beproben zu lassen.

    Blei im Trinkwasser kommt wenn dann nur aus dem eigenen Rohren, da alle anderen Rohre und Armaturen der Vorgabe des Umweltbundesamtes entsprechen müssen was den Bleigehalt angeht.

    Bei Wasser aus der Flasche kommt es auf die Zusammensetzung an. Es wird ein max. Grenzwert von hydrogencarbonat im Wasser aus der Leitung empfohlen 300mg/l. Es gibt jedoch höherpreisige Tafelwässer welche den empfohlenen Wert überschreiten.

     

     

     

     

  42. Iceman

    Das Umweltbundesamt gibt weiter eine Empfehlung, dass max 50mg/l Nitrat im Leitungswasser sein dürfen. Dieser Wert ist jedoch für babys schon bedenklich.

    Bei Wasser aus der Flasche kann dieser Wert auch überschritten sein, da es nicht der Trinkwasserverordnung unterliegt.

     

  43. -M

    Iceman es ist wohl so das Nitrat im Wasser nicht gut ist und das der wert von 50mg schädlich ist.

    Bei unserem Wasserwerk werden alle Grenzwerte um Faktor 100 und mehr unterschritten.

    Wenn man bei Leitungswasser bedenken hat, könnte man auch eine wasserprobe aus den eigenen Hahn an ein Labor schicken und untersuchen lassen- kostet unter 100 EUR wenn ich mich recht erinnere. Aber das haben wir nicht gemacht.

    Leitungswasser wird in Längen strenger kontrolliert und es werden viel mehr Inhaltsstoffe kontrolliert.

    Bei tafelwasser werden nir wenige Stoffe überprüft und die Grenzwerte sind viel höher wie du auch schon geschrieben hast.

    Es spricht alles für Leitungswasser. Der Preis ist das i-tüpelchen. 0,02cent oder so war es pro Liter hatte ich mal nachgesehen, Flasxhenwssser teilweise über 0,50cent!

    -M

  44. Bruno

    @Christian Vierig @all

    Ich bin auch der Meinung, dass eine pflanzenbasierte Ernährung gut ist für den Menschen. Jedoch gibt es auch ein paar Tücken, sich vegan ernähren muss nicht automatisch heissen, dass man sich gesund ernährt, man kann sich auch sehr ungesund vegan ernähren, z.B. Alkohol mit Pommes ist vegan aber nicht wirklich gesund. Auch würde ich bei vielen Dingen, die vegan sind und als Ersatzprodukte propagiert werden, aufpassen. Soja ist für viele nicht gut, zu viel Weizenprodukte insbesondere Weissmehl ist alles andere als gut.

    Daher, so habe ich das für mich entschieden, lieber ab und zu mal einen Fisch oder etwas Bio-Chicken, jedoch primär Gemüse und Obst sowie vollkornprodukte und dafür keine Fleischersatzprodukte insbesondere aus Soja. Es gibt auch dort genug Studien.

    Bei Studien muss man immer aufpassen und 3x hinschauen, primär wer sie gesponsert hat und zweitens welchen Zweck sie dienen.

    Das Hauptproblem dass wir heute in der westlichen Welt haben, wir essen zu nährstoffarm, somit essen wir viel zu viel und werden fett. Bewegung hilft, aber nur beschränkt, ohne Ernährungsumstellung wird man der Fettleibigkeit nie Herr werden.

  45. Jessica

    Es ist schön das der Chaostrader-Troll uns Stockpicker als nicht intelligente Menschen brandmarken möchte. Dazu kann ich nur sagen: komm mit deinen ETFs erstmal in meine Regionen, dann reden wir weiter. 😉

  46. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Ernährung

    In meinem Magen landen nahrungstechnisch nur Salate, Kräuter, Gemüse, Obst, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse und Saaten.

    Es geht mir ausgezeichnet. Weniger Müdigkeit als früher, höchstens ein Schnupfen zu Beginn der Winterzeit, stärkere Leistungen beim Sport, Idealgewicht, Blutbild top (nehme Vitamin B12 als Kapseln und Vitamin D3 als Tropfen – gerade bei letzterem herrscht Mangel in der GESAMTbevölkerung, vegan hin oder her), beim Cholesterin meinte mein Hausarzt, dass er so einen Wert bei seinen „Patienten“ noch nie zu Gesicht bekommen hat – hervorragend.

    Was Studien auch immer meinen mögen – ich höre auf mein Körpergefühl. Die pflanzliche Ernährung ist ein Segen. Werde nie wieder zu Tierprodukten zurückkehren.

    Auch dem Ego gefällt´s. Werde regelmäßig für zehn Jahre jünger gehalten. Und wenn ich meine gleichaltrigen Kumpels sehe, weiß ich auch warum….

    @ Kaldemorgen

    Und auch er weiß so viel wie wir. Er hat keine Ahnung, wo die Börsen nächstes Jahr stehen.

    @ Sparsamer Partner

    Ich habe großes Glück mit meiner Frau. Wir ziehen an einem Strang, werden beide gemeinsam finanziell unabhängig. Wir haben einen gemeinsamen Geldtopf. Da geht alles rein, von da geht alles raus. Shoppen ist für uns beide nichts. Aber Erlebnisse, Treffen mit Freunden, Events – die gönnen wir uns beide, ohne dass da gegengerechnet wird, wer jetzt wie viel hatte.

    Investieren tue ausschließlich ich. Das interessiert sie einfach nicht. Sie weiß aber Bescheid und unterstützt das ganze. Ich investiere für uns gemeinsam. Wir sind ein Team, das gemeinsam durch´s Leben geht.

  47. June

    @Andrea,

    leider kann man die Ironie nicht immer aus dem geschriebenen Text herauslesen.

    @Ernährung,

    ich weiß jetzt, warum Tim immer von braunem Reis, Bohnen und Salat schreibt. Wir waren im Urlaub in den USA, und sind zu Beginn ziemlich verzweifelt. Das was man zum Teil als Nahrung auf dem Teller bekommt ist in meinen europäischen Augen reinster Sondermüll. Wir haben dann tatsächlich oft die Timsche Variante gewählt, da man gerade in mexikanischen Restaurants meist braunen Reis und Bohnen bekommt.

    Das Gemüse im Supermarkt war an manchen Tagen unsere Rettung. An anderen haben wir vegertarische und damit gesündere Alternativen in TripAdvisor gefunden.

    Teuerster Supermarkteinkauf waren Weintrauben für 14 $. Quasi Gold zum Essen, aber sie haben geschmeckt.

    Positiver Nebeneffekt, ich habe 2 Kilo abgenommen.

    Zuhause trinken wir Leitungswasser und im Sommer hole ich ab und an eine Kiste Sprudel um dies mit Holunderblütensirup zu mischen.

    Vitamin D3 ist bei uns Pflicht. Leider, leider herscht davon in Deutschland großer Mangel.

    Take care,

    June

  48. Manni

    Hallo zusammen,

    Ich bin 41 Jahre alt bin verheiratet und hab 2 Kinder.

    Ich bin Alleinverdiener und zahle ein Haus mit ner 120% Finanzierung ab. Dies kann man auch als „dumm“ bezeichnen, aber das hat bei mir alles Plan.

    Den Früher war ich ein Clown und hab alles verprasst. Nun leb ich bescheiden, hab aber ein Haus, das in 23 Jahren mir gehört. Und das Geld fehlt nicht, sondern ich hab einfach die Prioritäten geändert. Vom Konsumclown zum Anleger.

    Dies war nicht immer einfach. Ich hatte eine bescheidene Kindheit und nie viel Geld. Jung und dumm und keine Ausbildung gemacht. Hab mit 18 bei Leihfirmen für 6DM in der Stunde gearbeitet. Hab mich dann aber hoch gearbeitet. Wurde schließlich vom Entleiher (ein Industriebetrieb) übernommen und bekamm am Anfang 14 Euro die Stunde. Man war ich froh. Hab mir die Störungsbehebung und das Umrüsten der Anlagen von den Einrichtern abgeschaut, und mit der Zeit immer mehr gemacht, als nur Teil rein, Teil raus. Mein Chef das hat honoriert und stieg auf 16 Euro die Stunde, was in diesem Bereich quasi ein Facharbeiterlohn darstellt. Bin dann vor 12 Jahren freiwillig in die Dauernachtschicht gewechselt was mir dauerhaft 30% Nachtschichtzulage sichert, die zudem Steuerfrei ist. Zudem mach ich am Wochenende gerne eine bezahlte Sonderschicht. Komme nun als ungelernter im Monat auf einen Nettolohn von 3200 Euro im Monat.

    Hiermit wollte ich zeigen, das man sein Leben jederzeit selber zum positiven ändern kann, den durch Wille und Fleiß, ist vieles möglich. Selbst kleinere Rückschläge steck ich locker zurück, und seh das als Lerngeld an.

    Hab inzwischen 10 Etfs am Laufen (Weltweit, Europa, Asien/Pazifik, Emerging Markets, Deutschland und Usa, dazu globale Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, jeweils einmal Investment Grade und einmal Junkbonds)

    In jedem Etf stecken genau 1500 Euro drin. Zudem hab ich 5000 Euro als American Eagle Goldmünzen im Bankschließfach. Und in 7 Jahren kommen über ein Prämiensparbuch sichere 25.000 Euro rein, die ich zur Sondertilgung des Hauskredits nutze.

    Järlich werden ich nun zwei Etf um jeweils 1500 Euro aufstocken. Und dies bis zur Rente.

    Die Etfs bringen momentan pro Jahr etwa 1100 Euro Dividende

     

    Die finanzielle Freiheit werde ich zwar nicht erreichen, aber zum Rentenbeginn sollte ich järliche Dividenden von circa 4000 Euro erreichen, und he das ist doch was.

    Über Anregungen bezüglich des Depots freue ich mich.

    Gruß

    Manni

  49. June

    @Manni,

    toll, wie du in deinem Leben die Perspektive ändern konntest. Du kannst sehr stolz auf dich sein. Bedenke aber bei deiner Strategie, dass du deine Nachtschichtzulagen nicht nur steuerfrei bekommst, sondern das für dieses Geld von dir und deinem Arbeitgeber keine Beträge für die Rente eingezahlt werden. Deine spätere Rente berechnet sich nur aus dem Einkommen ohne Schichtzulagen. Dies könnt ihr als Familie gut kompensieren, indem deine Frau wenn die Kinder groß genug sind, auch wieder arbeiten geht, was ich sowieso empfehle. Da heute leider so viele Ehen geschieden werden ist es besser, jeder Partner kann auf eigenen Füßen stehen. Oder du schaffst es zu deinen Dividenden mindestens 10% deines Nettogehaltes im Monat zu sparen. Besser wären natürlich 20%.

    Mit 5-9 tausend Euro Sparleistung für später habt ihr einen soliden Grundstock.

    Zu deine ETF-Strategie kann ich nur sagen, dass ich perönlich weniger als mehr empfinde. Und dies so einfach wie möglich halten würde. Aber deshalb jetzt umschichten würde ich an deiner Stelle auch nicht.

    Take care,

    June

     

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