Dominik hat sich als Blogger selbständig gemacht mit der Website depotstudent.de

Der 25-jährige Dominik aus dem Raum Stuttgart hat seinen Ingenieursjob gekündigt und sich mit seinem Blog Depotstudent selbständig gemacht. Hier ist sein Erfahrungsbericht.

Dominik betreibt die Website depotstudent.de. Der 25-jährige verdient damit seine Brötchen. Seinen Job als Ingenieur bei einem Automobilzulieferer hat er an den Nagel gehängt, weil er mit dem Blog mehr verdient als mit dem Angestelltendasein. Als Angestellter mit 35 Stunden in der Woche hat er bis zu 60.000 Euro brutto im Jahr kassiert.

Die Aufrufzahlen seines Blogs sind ordentlich. Wenn du das Ranking von Alexa nimmst, zählt die Seite zu den Top 500.000 weltweit. Alexa ist eine Tochter von Amazon, sie misst den Traffic im Internet. Mein Blog timschaefermedia.com rangiert deutlich dahinter auf Rang 890.000. Ich muss mich also ganz schön anstrengen, wenn ich Dominik einholen möchte. Er macht das sehr gut, finde ich. Aber lies dir selbst seine Strategie durch.

Das ist Dominiks Leserbrief

Lieber Tim, liebe Community rund um Tims Blog,

ich bin Dominik, 1995 geboren (aktuell 25 Jahre alt) und komme aus der Region Stuttgart. Ich lese sehr gerne die Leserbriefe hier auf dem Blog und möchte mit meiner eigenen Geschichte etwas beisteuern.

Kurzer Steckbrief zu mir:

  • Abitur im Jahr 2014, anschließend Reisen durch Südostasien und Ferienarbeiten bis zum Studium.
  • Oktober 2015 – September 2018: Studium Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW in Stuttgart.
  • Oktober 2018 bis Dezember 2020: Angestellter Projektingenieur bei einem Automobilzulieferer.
  • … und seit Januar 2021: Vollzeit-Selbständiger mit dem Finanzportal depotstudent.de.

Indien

Ich möchte meine Reise mit Euch in Indien beginnen.

Warum?

Viele Inhalte auf Tims Blog drehen sich um die Themen Enthaltsamkeit, Achtsamkeit und Zufriedenheit ohne großartigen Luxus.

Da fragt man sich doch: Was ist eigentlich ein „normaler“ Lebensstandard?

Ein ganz passender Aufhänger, wie ich finde.

Während meiner Zeit als dualer Student hatte ich die Möglichkeit, für 3 Monate in ein indisches Werk meines ehemaligen Arbeitgebers zu reisen und dort zu arbeiten …

… und ein „anderes“ Leben kennenzulernen.

Das war sicherlich ein prägendes Ereignis (im positiven Sinn). Und ermöglicht es mir, den Wohlstand in einer globaleren Perspektive zu betrachten. Und die eigenen finanziellen Verhältnisse besser in den globalen Kontext einzuordnen.

Nicht dass das Leben in Indien schlecht ist, im Gegenteil. Wenn man die Verhältnisse in manchen Ländern der Welt kennt, wird man allerdings etwas geerdeter und wird daran erinnert, dass der materielle Wohlstand – den viele von uns hierzulande genießen – nicht selbstverständlich ist.

Daher zum Einstieg im Folgenden ein paar Bilder von meinem Indien-Aufenthalt.

Verkauf von Fisch am Straßenrand

Wellblechhütten in der Stadt

Volle Züge mitten im Mumbai

Jeden Tag fahren dort unzählige indische Arbeiter nach Mumbai, Neu-Delhi, Bangalore, Pune oder sonst wo hin – und bei Temperaturen um die 40 °C gibt es da wesentlich angenehmeres.

Es ist verrückt.

Vor allem, wenn man das als „Beobachter“ sieht. Und nicht selbst im Berufsverkehr Teil des Ganzen ist.

Frugalismus?

Bin ich sparsam? Im Verhältnis zu meinen finanziellen Möglichkeiten: Wahrscheinlich ja. Im Vergleich zu einem indischen Arbeiter? Mit Sicherheit nicht.

Vom Frugalismus bin ich weit entfernt. Die Lifestyle-Inflation konnte ich dafür bisher immer vermeiden oder erst zeitversetzt einschlagen lassen.

Heißt konkret:

  • Nicht mit dem ersten Job die persönlichen Fixkosten nach oben katapultieren.
  • Nicht mit der Gehaltserhöhung die Ausgaben nach oben anpassen.
  • Und falls doch: Gerne erst zeitverzögert und nicht sofort.

Das gibt natürlich einen schönen Boost, was die finanzielle Stabilität anbelangt.

Und ich merke bereits jetzt: Mit der Zeit wird es leichter, Vermögen aufzubauen. Die Dividenden und Wertentwicklungen vervielfachen sich, sobald eine „kritische Masse“ erreicht ist.

Oder wie Tim zum Zinseszins schrieb:

„Was die meisten Anleger nicht nutzen, ist der Zinseszins. Sie verstehen die enorme Hebelwirkung nicht. Es ist fast wie Zauberei.“ 

Wie sahen meine Einnahmen und Ausgaben in den letzten Jahren konkret aus?

Meine Einnahmen und Ausgaben

  • Während des Studiums habe ich ein „Azubi-Gehalt“ bekommen und hatte eine Sparquote von 50 bis 80 %. Während den Prüfungsphasen war die Quote besonders hoch, da ich hier kaum etwas anderes als Lernen machen konnte.
  • Anschließend in der Festanstellung lagen die Einnahmen zwischen etwa 55.000 und 60.000 € Bruttogehalt im Jahr.
  • Während des Studiums und während der Festanstellung habe ich „nebenbei“ viel am Blog gearbeitet, sodass hier mit der Zeit ein weiterer Einkommensstrom entstand.
  • In 2020 haben die Gewinne des Blogs die Einnahmen aus der Angestelltentätigkeit in manchen Monaten übertroffen, sodass sich diese Investition meiner eigenen Zeit irgendwann auszahlte. Anmerkung: Es dauert aber wirklich einige Zeit, bis sich das auszahlt.
  • Seit Januar 2021 bin ich in Vollzeit mit dem Blog unterwegs und kalkuliere mit Gewinnen in Höhe von etwa 60.000 € im ersten Vollzeit-Jahr. Die Tendenz dürfte nach oben gehen, weil das Projekt meine (fast) ungeteilte Aufmerksamkeit hat.
  • Meine Sparquote bewegt sich um die 50 %. Damit bin ich weit entfernt von Frugalismus, aber auch weit entfernt von enormer Lifestyle-Inflation.
  • Durch meine kontinuierliche Sparquote hat sich mittlerweile ein sechsstelliges Vermögen aufgebaut.
  • Eine Sparquote von 50 % entspricht finanzieller Unabhängigkeit in etwa 14 bis 18 Jahren. Das kann jeder über verschiedene „Finanzielle Freiheit Rechner“ nachrechnen. Wenn schon Vermögen vorhanden ist, entsprechend kürzer.
  • Ich mache mir aber auch nichts vor: Meine Kosten werden sicherlich steigen.

Der Zeitpunkt der finanziellen Freiheit ist für mich nicht so wichtig. Ein wachsendes Vermögen beschert einem auch ohne „totale“ finanzielle Unabhängigkeit viele Freiheiten. Du bist entspannter. Und falls was schief geht: Dann ist es eben so, du hast einen Puffer.

Ein gutes Finanzpolster vor dem Start in die Selbständigkeit vermindert ebenfalls das Stresslevel. Zumindest war es mir sehr wichtig, dass ich anfangs nicht auf das Einkommen aus der Selbständigkeit angewiesen bin.

Schauen wir uns das mal an: Wie teilt sich dieses Vermögen konkret ein?

Meine Asset Allocation

Mit meinen Investments an der Börse halte ich es, wie es Benjamin Graham beschrieben hat:

“While enthusiasm may be necessary for great accomplishments elsewhere, on Wall Street it almost invariably leads to disaster.”

Den “Enthusiasm“ lebe ich in meiner Selbständigkeit, meine Demut dagegen möchte ich an der Börse beweisen.

Wie ich das meine?

In Benjamin Grahams Bestseller Intelligent Investieren*Affiliate („The Intelligent Investor“) kommentiert der Finanzjournalist Jason Zweig, der für Money Magazine, Time, Forbes und Wall Street Journal tätig war/ist:

“Best of all, once you build a permanent autopilot portfolio with index funds as its heart and core, you’ll be able to answer every market question with the most powerful response a defensive investor could ever have: “I don’t know and I don’t care.”

Buchautor und Journalist Jason Zweig
[…]

By enabling you to say “I don’t know and I don’t care,” a permanent autopilot portfolio liberates you from the feeling that you need to forecast what the financial markets are about to do—and the illusion that anyone else can. The knowledge of how little you can know about the future, coupled with the acceptance of your ignorance, is a defensive investor’s most powerful weapon.”

Jason Zweig

Umgesetzt und in meinem Fall bedeutet das: “Langweiliges” ETF-Investieren, mehr oder wenige auf Autopilot.

Mein ETF-Portfolio besteht aus

  • MSCI World ETF
  • MSCI Emerging Markets ETF
  • Vanguard FTSE High Dividend Yield ETF

Der letzte ETF ist der neuste im Depot und soll meinen Einkommensstrom an passiven Einnahmen erhöhen. Durch regelmäßige Dividendeneinnahmen leb ich entspannter. Auch wenn diese Einnahmen anfangs nur den einen oder anderen Lebensmittel-Einkauf finanzieren. Ist es trotzdem ein gutes Gefühl.

Das heißt aber auch:

Kein Stockpicking, keine heißen Aktien, keine Sektor-Wetten. Geringe Kosten, langfristiges Investieren.

Ich betreibe also nur, was keinen Zeiteinsatz erfordert und auf Autopilot laufen kann.

Warum? Dazu passt Charlie Mungers Aussage:

“Intelligent people make decisions based on opportunity costs — in other words, it’s your alternatives that matter. That’s how we make all of our decisions….“

Charlie Munger (Warren Buffetts Geschäftspartner bei Berkshire Hathaway)

Konkret für meinen Fall ausgedrückt: Jeder Versuch, das ETF-Portfolio zu optimieren, verschlingt Zeit, die in meiner Selbständigkeit besser genutzt wäre.

Wie Ihr in der folgenden Grafik erkennen könnt, habe ich eine große Exposure, was den globalen Aktienmarkt anbelangt.

Allerdings sehe ich das Risiko aus einer etwas anderen Perspektive. Temporäre Schwankungen sind durch den langen Anlagehorizont für mich eher von untergeordneter Bedeutung. Für mich fühlt sich ein großer Cash-Anteil riskanter an als ein großer Anteil an Sachwerten wie Aktien. Mit einem hohen Cash-Anteil hätte ich eher Bedenken wegen Geldentwertung und anderer Szenarien.

Aber da muss jeder seine eigene Wohlfühl-Allokation finden.

Kommentare zur Asset-Allocation

  • Der Cash-Anteil versorgt mich über viele Monate hinweg, falls das Einkommen wegbricht.
  • Der Cash-Anteil ist aktuell faktisch deutlich höher. Allerdings handelt es sich dabei um Steuerrückstellungen, die nicht ins Vermögen gezählt werden können. Das ist ja (leider) nicht mein Geld und somit auch nicht in der Asset Allocation aufgeführt.
  • Unternehmenswert. Wenn ich von heute auf morgen „nichts mehr tun würde“, funktioniert mein Geschäftsmodell weiterhin. Der Einkommensstrom versiegt zwar nach und nach, aber viele Monate (oder sogar wenige Jahre) wird es einen Einkommensstrom geben. Somit ist auch meine Unternehmung ein Vermögenswert. Dieser Wert ist nicht in der Vermögensbilanz berücksichtigt.

Kleinere Positionen wie P2P-Kredite oder andere Spielereien sind zwar auch vorhanden. Jedoch ist das Risiko (und damit der „Vermögenswert“ der Anlage) schwer abzuschätzen und der Zeitaufwand ist zu hoch für diese kleinen Positionen, sodass ich dort nicht aufstocken möchte. Also vernachlässigbar.

Ich würde jetzt gerne dem Wunsch von Leser Frank nachkommen. Er hatte unter einem anderen Leserbrief hier auf Tims Blog vor einiger Zeit geschrieben:

„Was man nicht herausliest, wie das Geschäft funktioniert.“

Ich möchte (und kann) natürlich nicht jede Einzelheit offenlegen. Aber das grundlegende Modell kann ich Euch gerne vorstellen:

Das Geschäftsmodell von depotstudent.de

  • Ich teste Finanzprodukte und Finanzberatungen.
  • Das heißt: Ich setze mich (anonym) in Beratungsgespräche, lasse mir Produkte und Verträge von Banken, Sparkassen, Finanzberatern oder Finanzvertrieben anbieten.
  • Dann lege die Vertragsdaten auf dem Blog offen, bewerte die Verträge und stelle Vergleiche mit anderen Produkten an. Häufig sind die Kosten im Vergleich sehr hoch oder es gibt Produkte, die meiner Meinung nach sinnvoller sind.
  • Konkretes Beispiel: Ein Student mit 25 € im Monat sollte sich eher mal mit einem ETF-Sparplan bei einem Online Broker auseinandersetzen als einen lebenslangen Versicherungsvertrag abzuschließen, wenn er noch nicht mal „das normale Leben“ kennengelernt hat.
  • Ein prominentes Beispiel für einen solchen Erfahrungsbericht und die Offenlegung von Vertragsdaten ist mein Testbericht über die Deutsche Vermögensberatung.
  • Da viele Menschen mittlerweile online nach Lösungen suchen, werden die Testberichte über die Google-Suche gefunden.
  • Anschließend erfolgt „klassisches“ Affiliate-Marketing. Hier erzähle ich Euch wahrscheinlich nichts neues. Jedenfalls gibt es eine Vergütung, wenn beispielsweise jemand ein Wertpapier-Depot über meinen Blog eröffnet und dort zum Beispiel einen ETF-Sparplan startet.
  • Es gibt etwa 30 bis 100 € pro Depoteröffnung. 
  • Oder anders ausgedrückt: Wenn im Durchschnitt täglich 3 bis 4 Depots eröffnet werden, erreiche ich ein ähnliches Gehalt wie im Ingenieursjob.
  • Der Ansturm auf Online Depots im vergangenen Jahr spielte dem Geschäftsmodell natürlich in die Karten. Da gab es so viele Depoteröffnungen wie noch nie und die Menschen waren viel online auf der Suche nach Lösungen für ihre Finanzen.
  • Die „Schattenseite“: Wie Ihr Euch vorstellen könnt, gibt es da schon mal Ärger mit dem einen oder anderen Finanzvertrieb – vorausgesetzt, der Erfahrungsbericht war eher kritisch oder negativ geprägt. Aber kritische Berichte gibt es auf dem Blog „leider“ sehr oft. Einerseits ist das schade, weil am Finanzmarkt (meiner Meinung nach) damit noch einiges falsch gemacht wird. Andererseits ist das gut, da ich viele Menschen auf alternative Lösungen aufmerksam machen kann.

Warum eigentlich der Schritt in die Selbständigkeit?

Schwer zu sagen, aber ich habe einen gewissen – ich nenne es mal – „unternehmerischen Drive“ oder Schaffensdrang. Mir hat es viel Spaß gemacht, eine Website zu bauen und das Projekt neben Studium und Beruf voranzutreiben.

Und irgendwann hatte ich dann auch den Anspruch, das Projekt einfach mal in Vollzeit durchzuziehen.

„Verlieren“ konnte ich aus meiner Perspektive nicht wirklich.

Man lernt viel. Probiert viel aus. Macht viele Erfahrungen. Daran kann wenig falsch sein, denke ich.

Zuvor hatte ich eine 35-Stunden-Woche bei einem großen Automobilzulieferer in der Region. Mir hat es bei meinem ehemaligen Arbeitgeber gut gefallen. Tolles Team und gute Aufgaben. Aber irgendwann stand für mich fest: „Du musst das für Dich selbst einfach mal in Vollzeit ausprobieren.“

Und wer noch am Zweifeln ist, ob mal was Neues ausprobiert werden sollte:

Einfach ganz klein neben dem Beruf starten, Zeit investieren und ausprobieren. Lernen und verbessern. Das war zumindest mein Weg.

Ich hoffe sehr, Euch hat mein Bericht gefallen. Stellt gerne Fragen in den Kommentaren, ich versuche dann zeitnah zu antworten!

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  1. Ganz gut gemacht die Seite vom Dominik – schön gegliedert und übersichtlich gestaltet. Sein Portfolio besteht aus 3 sinnvollen ETF und jeder Leser der frägt bekommt die Antwort in ETF zu investieren, was ja an sich auch passt.
    Aber offensichtlich besteht ja der Zweck der Seite ja mehr darin keine aufwendige Portfolios zu diskutieren, sondern Finanzprodukte zu bewerten. Coole Sache.

  2. Hi Dominik,
    mir war gar nicht bewusst, dass du den Blog mittlerweile Vollzeit betreibst. Krass! Als Ingenieurin tut’s mir zwar im Herzen weh, wenn jemand sein Studium ungenutzt lässt.. Aber man soll letztlich machen, wozu man sich berufen fühlst und was einen glücklich macht. Geldschnurrbart Florian & Sparkojote Thomas sind die besten Beispiele dafür, dass man als Angesteller gut verdienen kann, aber in der Selbstständigkeit eben noch mehr. Alles Gute weiterhin!

  3. Respek. Du hast wohl alles richtig gemacht. Mir war aber nicht bewusst dass man mit Affiliate pro Depoteröffnung so viel kassieren kann. Deine Seite ist mir bisher unbekannt geblieben. Werde diese mal besuchen 😉 Da die Deutsche Vermögensberatung mir sowieso ein Dorn im Auge ist, werde ich deinen Bericht sehr gerne lesen.
    Viel Erfolg weiterhin.
    Gruß J.

  4. Hallo und vielen Dank für diesen Beitrag an Dominik.
    Ich hätte allerdings mal eine Frage, die ich mir beim durchblättern deiner Seite gestellt habe. Wie ist es möglich, dass du damit mehr als 60k pro Jahr verdienst? Mir fällt zwar auf, dass du wirklich sehr viel Werbung schaltest, allerdings ist die Anzahl deiner Beiträge doch sehr begrenzt. Mich wundert es, dass man mit einem so schlanken Blog von Google & Co. gefunden wird und dass da viele Leute darauf klicken.
    Ich dachte, dass man als erfolgreicher Blogger regelmäßig, also etwa alle 2-3 Tage, was posten muss, um überhaupt die Chance zu haben wahrgenommen zu werden?

  5. @Josef
    Deine Steuerbelastung rechbest eu aus indem du die Direkte Bundessteuer, Kantonssteuer, Gemeindesteuer inklusive Kirchensteuer zusammenzählst und diese durch dein Bruttojahresgehalt gemäss Jahreslohnausweis teilst.
    Ich bezweifle stark, dass die Steuerbelastung der Einkommenssteuer bei dir in einer Gemeinde im AG bei 30% liegt. Ausser du verdiendt tatsächlich mehr als 1’000’000 im Jahr.

  6. Wie gesagt, ich trage bei Easy Tax meine Dividende ein von der Brutto Bruttodividende zahle ich ca. 30% Steuern.Ich bin überhaupt kein Steuerfachmann.
    Deine Tabelle gilt für 100% einfache Steuer.
    Bei 100% Kantons und 100% Gemeindesteuern müsstest 200% versteuern, also deine Tabelle mal 2.
    Am besten gibst du deine Dividenden selbst bei Easy Tax ein, falls dein Kanton dies auch nutzt.
    Bei diesem Thema würde ich mich aber gerne irren um weniger Steuern bezahlen zu müssen.
    Nein ich hab keine Million Einkommen, hätte aber nichts dagegen.

  7. “Ich hätte allerdings mal eine Frage, die ich mir beim durchblättern deiner Seite gestellt habe. Wie ist es möglich, dass du damit mehr als 60k pro Jahr verdienst? Mir fällt zwar auf, dass du wirklich sehr viel Werbung schaltest, allerdings ist die Anzahl deiner Beiträge doch sehr begrenzt. Mich wundert es, dass man mit einem so schlanken Blog von Google & Co. gefunden wird und dass da viele Leute darauf klicken.”

    Genau diese Fragestellung ist mir beim betrachten der Seite auch durch den Kopf geschossen. Wie geht das? So viel Publikum hätte ich auf dieser Seite nicht erwartet. Der Infogehalt ist doch recht überschaubar. Und letztlich zahlt die Provision pro Depoteröffnung (bis 100 €?) auch der Bankkunde mit.

  8. Ich werde jetzt auch blogger  🙂  Zeit hab ich ja…
    Welcher Name wäre besser? Die Sparkatz gibt es glaub noch nicht und Tiere gehen immer,
    oder doch eher “Sparen im Alter mit Oma Walter”, das kann man sich bestimmt gut merken, 
     
    was meint Ihr?   🙂  
     

  9. @Fit und Gesund
    “Sparen im Alter mit Oma Falter”, dann hast Du auch das Tier dabei 😀

  10. @Bruno
    noch besser, ich sehe, das wird was! ich muss mich beeilen, nächste Woche kommen garantiert 476 neue blogs, das rentiert nämlich super, fragt mal Tim  🙂
    aber jetzt muss ich erstmal los, 
     
     

  11. @Andreas: Lieben Dank für Dein nettes Feedback.
    @Jenny: Freue mich, von Dir zu lesen! Ja, der Schritt war kein einfacher Schritt. “Ungenutzt” liegen lassen würde ich gar nicht mal sagen. Inhaltlich profitiere ich natürlich nur zu einem sehr geringen Teil vom Studium. Das ganze drumdrum (sowohl im Studium als auch im Unternehmen) ist für mich aber sicherlich weiterhin sehr hilfreich. Und analytisches Denken schadet meinem Projekt sicherlich auch nicht. Dir auch weiterhin alles Gute!
    @Johannes: Freut mich, dass Dir meine kritische Sichtweise zur DVAG gefällt. Darf ich fragen, aus welchem Grund Dir die DVAG ein “Dorn im Auge” ist? 🙂 Schon Erfahrungen mit denen gemacht?
    @Mr. Pino Cavallo und Ralf: Stimmt, da wäre ein bisschen mehr Hintergrund interessant gewesen. Was Ihr aktuell unter dem Reiter “Blog” seht, ist nur die Spitze des Eisbergs. Auf der Website sind mittlerweile mehr als 600 Artikel erschienen, darunter viele ausführliche Produktanalysen. Was man aktuell im Blog sieht, ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt. Das liegt einfach daran, dass der Blog für Menschen sein soll, die sich in den Grundlagen-Themen informieren möchten. Da wollte ich nicht “alle” Artikel reinpacken, da ganz verschiedene Produkte analysiert werden und das für die meisten dann gar nicht interessant ist. Aber ja, ich gebe Euch recht. So sieht es tatsächlich etwas leer aus. Sollte ich angehen. Danke für den Hinweis!
    Ach ja, zur Veröffentlichungs-Frequenz: Diese lag viele Monate lang bei 1 Artikel pro Tag (jeweils um die 1.500 – 2.000 Wörter, also etwa 3-4 DIN A4 Seiten pro Tag)
    @Fit und Gesund: Also ich bin eindeutig für “Sparen im Alter mit Oma Walter” 🙂

  12. Hallo Dominik, Glückwunsch zum Schritt in die komplette Selbstständigkeit!
    Folgende Punkte würden mich interessieren:
    – Bist Du speziell gegen Rechtsstreitigkeiten abgesichert, falls eine getestete Institution rechtlich gegen Dich vorgeht?
    -50-80% Sparquote als Student? Hast Du als Student noch bei den Eltern gewohnt oder wie hast das funktioniert?
     
    Viele Grüße
    Ulf
     
     

  13. @ Dominik
    Dein alter Arbeitgeber erscheint mir gar nicht so schlecht. Mal von der Unterbringung in den Wellblechhütten abgesehen… Ich wünsche Dir Erfolg mit Deinem Blog. Wird sich zeigen wie viele Depots weiterhin eröffnet werden, wenn es wieder langweilig weiter geht. Die 60k Einnahmen mit dem Blog erscheinen mir auch sehr gut. Als Selbstständiger gibt es viele Möglichkeiten einen großen Teil davon abzuschreiben und die Überschüsse langfristig selbst zu sichern.
    @ Fit und Gesund
    Der Name muss kurz und prägnant sein:
    BörsenOmi
    Das Orakel vom Bodensee
     

  14. Hallo Dominik,
    ein schöner Leserbrief von dir.
    Was mich bei deinem Geschäft interessieren würde.
    Wie Stellen Sich genau die Kosten gegenüber dem Ertrag dar.
    Du wirst ja bestimmt deine Seite viel in Suchmaschinen bewerben, das kostet alles Geld. Außerdem hast du geschrieben, dass du mit Freiberuflern zusammen arbeitest. Was sind da die Kosten für die Externen Mitarbeiter?
     
    Grüße Paluma
     

  15. Fit u Ges:
    Wealth & Health – Retired Nurse gegen Laster für viel Zaster
    Du kannst da also den gesamtheitlichen Ansatz wählen, das verbessert auch die Wertschöpfung.

  16. @FUG
    “Die Sparkatz gibt es glaub noch nicht”

    Geldkatze gibt es… also vorsicht vor Plagiatsvorwürfen! 😉

  17. Die Börsenomi geht nicht, das war ja Frau Sander….
    Orakel … nein, nein…das bin ich nicht
    Health & Wealth klingt sehr seriös, am Besten noch was mit Swiss, das zieht auch immer, das ist mein Favorit!
     
    Geldkatze hört sich an wie Geldschlange und das wäre negativ, das möchte ich nicht, würdet Ihr Euch etwa von solchen Leuten ernsthaft beraten lassen? Ich nicht.
     
    Geld könnte man auch als Wunderheilerin verdienen, im Appenzellischen gibt es da glaub ein paar davon, Warzenbesprechen, Raucherentwöhnung, Weisse Magie…könnt’ ich mich ja mal schlau machen, meine Katzen könnten sich evtl. an der Geschäftsidee beteiligen.
     
    Na ja, so richtig begeistert bin ich nicht, das hört sich Alles nach Arbeit an, das hatten wir doch erst,  🙂        ich danke Euch aber herzlich für Eure Ideen.
     
     
     

  18. 1 Jahr gearbeitet und anschließend mit einem Blog selbständig gemacht? Und schreibt selbst davon von dem Börsenhype letztes Jahr profitiert zu haben… 
    Nun ja ob dieses Geschäftsmodell so nachhaltig sein wird. Ich hätte den Job vielleicht nicht direkt wieder gekündigt.
    Wünsche trotzdem weiterhin viel Erfolg 🙂

  19. Deine Tabelle gilt für 100% einfache Steuer.
    @Josef
    Nein meine Tabelle beinhaltet alle Steuern die man zu zahlen hat inklusive Kirchensteuer das habe ich auch so geschrieben. 
    Teile deine total bezahlten Steuern durch dein Bruttolohn gemäss Jahreslohnausweis und du hast den % Steuern den du zu zahlen hast.
    30% Steuern zahlt niemand wenn er weniger als 1’000’000 Einkommen hat im Jahr im Aargau! 

  20. Die Sparkatz gibt es glaub noch nicht und Tiere gehen immer,oder doch eher “Sparen im Alter mit Oma Walter”, das kann man sich bestimmt gut merken,  was meint Ihr?     
    Ich bin klar für “spar dich Fit und Gesund” 😉
    Wobei mir  “Sparoma aus Mostindien” noch besser gefallen würde.

  21. @Nico
    Beispiel 100k Lohn im Kt. Aargau, Gemeinde Aarau:
    https://ibb.co/syK8Y1M
    Du hast die Vermögenssteuer vergessen, Beispiel 65.5% Steuern mit 10 Mio. Vermögen 😉
    oooh böses Wort Vermögenssteuer 3 2 1 die Diskussion ist lanciert haha.

  22. @DanielKA
    sehr gut! 
    Braucht Ihr Depot ne Infusion
    Ruft Schwester Annie, die richtet’s schon
    aber nicht für Gotteslohn 🙂
    Weitere Vorschläge können nicht berücksichtigt werden, das artet aus.

    @Nico Meier,
    na ja, wenn die Leute Sparen hören, dann erschrecken sie doch.

    Steuern im Kanton Aargau, ich glaube Ihr habe eine galoppierende Inflation bei Euch, wird immer doller, lass das nicht auf MOSTINDIEN überschwappen.
     
     

  23. @ DanielKa
    Der Name gefällt mir. Hier kommt auf die schnelle brauchbares zusammen. Wenn ich mal einen Blog erstellen möchte… Leider wäre dann aber bekannt von wem der Blog ist.
    Meine Idee von einem herausragenden Finanzblog wurde leider noch nicht umgesetzt. Bin mal gespannt wann der Erste mal etwas in die Richtung macht. MadFinance gibt es bereits im englischen Sprachraum, aber geht in meine Wunschrichtung. Ich würde gerne eine Seite erstellen, die Herr Kommer wie die Verbraucherzentrale verwenden würden, wenn sie kurz etwas nachrechnen möchten. Das wäre zumindest das Endziel. Das wäre allerdings mehr eine Software als eine Webseite.

  24. @Bruno
    Wir haben ja die Einkommenssteuer diskutiert nicht die Vermögenssteuer. Aber als Patron mit wertvoller Unternehmung muss man viel Vermögenssteuer abdrücken
     Mein Vorschlag zahl dir mehr Lohn, dann kannst du auch deine Steuern zahlen. 😉

  25. Hallo Dominik,
    schöner Beitrag! So früh schon zu merken, dass man wenn man die Arschbacken zusammenpresst immer was auf die Beine gestellt bekommt ist unheimlich wichtig für die eigene Entwicklung.
    Egal ob dein Blog wachsen wird oder pleite geht, du wirst immer wieder was aufbauen können. Das am eigenen Leib zu erfahren ist ein tolles Geschenk, eines, das viele Menschen auch in höherem Alter nie erleben werden.
    Viel Erfolg weiterhin,
    Lejero

  26. @Ulf: Lieben Dank für Deinen Glückwunsch! Zu Deinen Fragen: 1. Ganz gegen die rechtlichen Schwierigkeiten absichern geht leider nicht. Ich habe auch schon mehrfach Erfahrungen mit „Abmahn-Kommandos“ der großen Finanzvertriebe gemacht. War nicht lustig, aber ich habe dazugelernt, wie weit man gehen darf – solange man auf fachlich korrekter Basis argumentiert, ist das in Ordnung.
    Andererseits ist es schon sehr bedenklich, was da für ein Druck auf einen “kleinen, nebenberuflichen Blogger” ausgeübt werden konnte. Da muss man schon 2x darüber nachdenken, ob man das Risiko eingeht, ggfs. einen Prozess gegen einen Konzern zu führen. Mit einem guten Anwalt wird aber glücklickerweise auch klar, dass die Wunschvorstellung der Gegenseite und derer Anwälte eben auch nicht ganz realistisch ist. Meinungsäußerung auf sachlicher Basis ist drin … aber nur, wenn man nicht den Schwanz einzieht.
     
    Zu Frage 2: Genau, die Sparquote konnte ich nur dadurch so hoch halten, da ich fürs Studium nicht ausgezogen bin. Der tägliche Fahrtweg und die verlorene Zeit war dann zwar etwas ungemütlich, aber auf die Sparquote hat sich das natürlich positiv niedergeschlagen.
     
    @Kiev: Meine Unterbringung war glücklicherweise nicht in einer der Wellblechhütten. ? Ich gebe Dir vollkommen recht, was die Depoteröffnungen anbelangt. Ich konnte dort im letzten Frühjahr von der starken Nachfrage profitieren. Nachteilig waren anschließend die Provisionssenkungen der Broker, teilweise wurden Partnerprogramme ganz gestoppt – mal sehen, in welche Richtung es diesbezüglich in Zukunft geht.
     
    @Paluma: Die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen erreiche ich allein durch den Content, der auf dem Blog veröffentlicht wird. Das heißt: Ich schalte keine Werbung, auch nicht über Google.
    Die Kosten für externe Unterstützung bewegen sich aktuell (ganz grob) bei etwa 20.000 – 30.000 € im Jahr. Hier kann ich aber sehr flexibel agieren. Sollte keine Nachfrage mehr bestehen, habe ich zumindest keine hohen Fixkosten zu decken. Das Risiko, dass der Umsatz einbricht, ist vorhanden. Das Risiko, dass ich auf irgendeine Art Verluste einfahre, sehe ich aktuell nicht.
     
    @Aston: Ich habe über 2 Jahre in der Festanstellung gearbeitet, insgesamt war ich über 5 Jahre inklusive Studium im Unternehmen. Abgesehen davon habe ich mich aufgrund der Entwicklung des Blogs über 2,5 Jahre selbständig gemacht und nicht weil 2-3 Monate im Frühjahr mal besonders gut gelaufen sind. Nur weil ich vom Börsenhype profitiert habe, bedeutet das ja nicht, dass das die alleinige Grundlage für die Entscheidung war. ? Trotzdem stimme ich mir Dir überein, dass es sehr unüberlegt gewesen wäre, wenn ich mich bereits im Frühjahr letzten Jahres aufgrund eines sprunghaften Interesses vollständig selbständig gemacht hätte.
     
    @Lejero: Freue mich über Deinen Kommentar und sehe es ähnlich: Wenn das Modell nicht mehr funktionieren sollte, dann ist es zwar nicht das „große Geld“, was mir der Blog gebracht hat, aber dafür durfte ich ganz andere wichtig Erfahrungen machen. Danke Dir!

  27. @Nico Ich habe mich nicht beklagt, nur angemerkt, evtl. hat Josef ja ein schönes Vermögen und bezahlt deshalb 30% Steuern.
    Man kann das schon beeinflussen und steuern als Unternehmen, aber es ist halt ein falsches Konstrukt. Man bestraft sparsame und konservative Firmen, jene mit hohem Leverage, also hoher Verschuldung und jene die kaum Reserven bilden, werden belohnt (Reserven entstehen durch Gewinne und die haben hauptsächlich Einfluss auf den Wert der Unternehmung). Gut, Reserven kann man auch privat halten und in der Not einschiessen. 
    An alle Schweizer Dividenden- und Mietertragsfreunde: Die JUSO bringt jetzt die 99%-Initiative, da sollen Kapitaleinkünfte mit dem 1.5fachen der Lohneinkünfte besteuert werden. Wird eh abgelehnt wie jede JUSO-Initiative, und wenn dann auch mal nicht, muss halt wie in Deutschland zunehmend jeder eine Vermögenverwaltungs-AG oder GmbH gründen, und die Gewinne halt als Lohn auszahlen. Man will auf die Reichen abzielen, aber genau die trifft man damit kaum, denn es gibt schon Alternativen und Umgehungsmöglichkeiten. Von daher lassen mich solche Sachen eigentlich kalt, auch in Deutschland wird man mit vielen Dingen nicht durchkommen, welche jetzt für den Wahlkampf hervorgezaubert werden. 

  28. “Die Kosten für externe Unterstützung bewegen sich aktuell (ganz grob) bei etwa 20.000 – 30.000 € im Jahr. Hier kann ich aber sehr flexibel agieren.”

    “Seit Januar 2021 bin ich in Vollzeit mit dem Blog unterwegs und kalkuliere mit Gewinnen in Höhe von etwa 60.000 € im ersten Vollzeit-Jahr. Die Tendenz dürfte nach oben gehen, weil das Projekt meine (fast) ungeteilte Aufmerksamkeit hat.”

    So recht nachvollziehen kann ich das Ganze anhand der benannten Zahlen nicht wirklich. Trotzdem: Viel Erfolg auf diesem Weg und gutes Gelingen!

  29. Ich habe mir das komplette Durchlesen verkniffen. Wünsche gutes Gelingen. Manche Stories sind so kantig, dass sie bei Max Mustermann Staunen hervorrufen. Kann alles sein, aber ich wäre nicht der Typ dafür, hätte den Hauptjob behalten und den Blog als Nebenjob.

  30.  Ich habe mich nicht beklagt, nur angemerkt, evtl. hat Josef ja ein schönes Vermögen und bezahlt deshalb 30% Steuern.
    @Bruno
    Josef hat gesagt er wolle keine Aktien aus den USA mit hohen Dividenden weil er auf US Aktien 30% Einkommenssteuer zahlen müsste. Von Vermögenssteuer hat nie jemand gesprochen. Auch wenn Josef Vermögenssteuer bezahlen würde so hätte die Dividende keinen Einfluss auf die Vermögenseteuer weil dort nur das Vermögen per 31.12. Steuerbemessungsgrundlage ist!
     
    Verkauf deine Firma Bruno,wenn dich die Vermögenssteuer zu stark belastet 😉

  31. @Nico Meier
    wie geschrieben, wenn ich dies in dem Steuerprogramm so Eingebe ist dies so.
    Da kann ich nichts Rütteln, sonst mache ich mich strafbar.
    Wie Bruno schrieb, ist die Gesamtsteuerlast drin, inkl. Vermögenssteuer.
    Über meine genaue Finanzielle Situation möchte ich aber auch nicht zu sehr ins Detail gehen.
    Somit ist dies für mich erledigt.
     

  32. Sehr schön Dominik!
    Bin ja immer noch der Überzeugung, dass diese Vermögensverwalter viel zu viel Geld (Provision etc.) durch das Versagen unseres Schulsystems im Sinne der Finanzbildung erzielen. Daher halte ich Transparente Aufklärung für essentiell. Ich hoffe dein Blog wird noch von vielen gelesen und sorgt für Aufklärung, sodass die richtigen Produkte abgeschlossen werden oder Anleger das Thema selbst in die Hand nehmen.
     
    Weiter so 🙂

  33. Habt ihr in der Schweiz keinee Steuerprogression? Wenn man dann die Dividenden on Top eingibt kommt natürlich der Grenzsteuersatz bei raus.
    Sollte das so sein: Besser die Dividenden vor dem restlichen Einkommen eintragen, dann ist der Steuersatz wahrscheinlich 0 oder knapp über Eingangssteuersatz 😉
     

  34. Tatsächlich interessantzsind die Kommentare unter dem DVAG-Artikel. Wirklich spannend. Man merkt auch förmlich welche Argumentationshilfen den Drückern an die Hand gegeben wird, wenn es Widerspruch gibt. Offenbar kann man Finanzberatung mit einem VW Golf vergleichen – und hey, da geht ja auch mal was kaputt 😉
     
    Meine Erfahrungen mit Strukturvertrieb: Nepper-Schlepper-Bauernfänger. Es ist gut JEDE Aussage nicht nur für sich selbst zu hinterfragen sondern immer direkt den “Berater” zu fragen. Die werden oft schnell unruhig…

  35. “Verkauf deine Firma Bruno”
    Den meisten Leute sind Steuern, welche sie nicht treffen, positiv gestimmt (und umgekehrt). Die Hundesteuer ist eine feine Sache wenn man keinen Hund besitzt. Die Motorfahrzeugsteuern sind sinnvoll und dürften ruhig erhöht werden, wenn man kein Auto fährt. Tabak- oder Alkoholsteuern können ruhig erhöht werden, wenn man nicht raucht oder nicht säuft. Und so auch mit der Vermögenssteuer, was kümmert die Leute, welche kein anständiges Vermögen haben. Das ist pragmatisch egoistisch normal und verständlich.

  36. Weiß jemand warum der FTSE all world in thesaurierender Variante etwas schlechter performt als die ausschüttende Variante?

  37. Wie seht Ihr die Kursrückgänge bei Bitcoin und ETH. Lohnt sich hier ein Einstieg, überlege mal eine kleine Portion ETF bzw. ETN ins Depot reinzuschaufeln. Bin aber noch unschlüssig. Was sagen die ITler hier zum Plattformrevenuegedöns bezüglich ETH? 

  38. @DanielKA Ich sehe nur graue Wolken, etwa wie hier draussen seit Tagen. Wäre schön wenn dieser Monsun dann mal ein Ende findet 😉 Bei Bitcoin ist alles möglich ist ja auch schon 90% getaucht und wieder auferstanden, ich werde aber auch jetzt nicht investieren, warum sollte ich wenn ich auch bei 5k,20k,50k etc. nicht gekauft habe. Die Anhänger werden als als Nachkaufgelegenheit sehen, die andern als Beleg dass es nun vorbei ist 😉 Ist und bleibt halt eine Spekulation…

  39. @Blog
    ein Finanzvertrieb-Blogger der Provisionen durch Weiterleitung (& Werbung) erhält gehört ja selber zum Finanzvertrieb 2.0. Sozusagen der Vertriebler der Vertriebler.

    Alles was zur neutralen Aufklärung in diesem Sumpf beiträgt heisse ich willkommen.

    @DanielKA – BTC Kurs
    Da Bitcoin keinen intrinischen Wert hat oder irgendeinen Cashflow ergibt, muss man vor der Kaufentscheidung lediglich einschätzen ob Dritte zu einem späteren Zeitpunkt bereit sein werden mehr für den Bitcoin zu zahlen als Sie es jetzt tun würden. Ist mir persönlich zu schwierig einzuschätzen wie andere das später mal einschätzen könnten. Zumal man dann auch den richtigen Verkaufszeitpunkt erwischen müsste bzw. für immer halten müsste.

    Was ist denn der BTC Investment case. Eigentlich FOMO bzw. Lotteriespiel, oder?

    Wurde ja alles schon zig mal gesagt. Abgesehen davon regulatorische Fragen wie illegale Tätigkeiten oder steigender Stromverbrach (zur Aufrechterhaltung der BTC-Infrastruktur pro Jahr aktuell ca. 127 TWh (ganz DE hatte letztes Jahr 544 Twh verbraucht – OK es war lockdown).

  40. @42sucht21
    Mein langfristiges Kursziel für Bitcoins ist 0.0, aber ich kann mich natürlich komplett irren und es wird die neue Weltwährung. 
    Wäre interessant, was Herr Kostolany dazu sagen würde, wenn er noch leben würde.

  41. Eben die Nachbarin über den Zaun… das Haus gegenüber wurde verkauft : 1,375 Mio, ein vergleichbares Haus in der Nähe steht noch mit 1,1 Mio. drin. Kaufpreise Neubau 2008 : 280.000€ bzw. 274.000€. Wenn man jetzt die ganze Zeit drin gewohnt hat und die eingesparte Miete dazurechnet ( jaja, Kaufnebenkosten, ohne Makler damals, Grundsteuer über 12 Jahre, Darlehenszinsen… alles Peanuts im Vergleich zur Miete. Natürlich nicht bei Harakiri Sozialfinanzierungen mit 20% Eigenkapital oder mit nur 1% Tilgung.)
     

  42. @ Thorsten
    Die Grundsteuer zählt nicht. Die muss ein Mieter wie Eigentümer in gleichem Maße aufbringen. Die Preisentwicklung bei Immobilien war die letzten Jahre natürlich sehr gut.  Eine Finanzierung sollte meiner Meinung nach immer solide zum Kaufzeitpunkt aufgestellt sein. Eine andere Frage ist, ob die Immobilie in den kommenden 12 Jahren sich im gleichen Maße verteuern wird. Dann würde sie bereits 5M kosten. Dafür bräuchte es vermutlich eine stramme Inflationa als Unterstützung. Bei dem Preis zuckt bei mir zumindest nicht der Finger über dem Kauf Button. Hier müsste ich eine sehr hohe Miete kassieren, damit sich so ein Haus rentiert. Und das wäre bei einem Eigenheim fragil aufgestellt. Ich bin über die Entwicklung natürlich ebenfalls sehr glücklich. Wenn ich eine Refinanzierung mit 2% Tilgung für 10 Jahre bei einer Rate um 500-600€ bekomme bin ich sehr zufrieden. In 10 Jahren wird die Restschuld dann vermutlich nicht mehr besonders erwähnenswert sein.

  43. @42
    “Was ist denn der BTC Investment case. Eigentlich FOMO bzw. Lotteriespiel, oder?”

    FOMO ist ein Punkt, der andere wird aber auch die alternative Tausch-Währung, wo nicht beliebig gedruckt werden kann, bzw. … vielleicht unabhängig vom Staat sein soll.

    Der Staat ist zwar lahm, aber der Arm sehr lang… 

  44. @Sparta -Tauschwährung
    Dazu müsste der Coin ein verlässlicher Wertspeicher sein. Davon sind wir sehr weit entfernt. Eben auch durch die künstliche Knappheit & Übernachfrage in Boomphasen und natürlich übertrieben runter wenn Elon was negatives twittert.
    Das Drucken von Währung wird oft kritisiert. Aber die Druckbarkeit einer Währung und damit die Steuerung des Geldmenge und Krediten gehört zum funktionieren einer Währung und einer Gesellschaft mit wachsender Wirtschaft & Wohlstand dazu. Mit dem gerade in US Foren viel geliebten Goldstandard wären wir mindestens 30 Jahre weniger weit mit dem Wohlstand in der Welt.
    Die Staaten dürfen es halt nicht übertreiben mit dem Drucken.
    Auch gibt es wenig Themen bei denen sich USA, China, EU und Russland so einig sein werden wie beim Verbot einer zu relevanten globalen Fluchtwährung / Wertspeicher.

  45. Danke für das Feedback.
    Bruno, ja wir hier in Baden sind normalerweise auch sehr von der Sonne verwöhnt, dieses Jahr läuft nicht so richtig an 😉
     

  46. Wow, einfach nur brutal wie viel Geld da heute im Crypto Markt “vernichtet” wird:
    https://coinmarketcap.com/de/
    Hoffentlich hat der ein oder andere Mal Gewinne zwischendurch mitgenommen. 

    Übrigens bin ich Mal gespannt, was das mit Tesla macht. 😛

  47. @ Aston
    Es wurde nirgends Geld vernichtet. Ein Preis oder Buchwert wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Alle Besitzer von irgendwelchen Coins werden diese auch weiterhin in ihrer Wallet haben. Bei Firmen können tatsächlich Abschreibungen anfallen. Bei einer absolut misslungen Übernahme können tatsächlich große Abschreibungen anfallen. Ob der Kurs diese 1:1 abbildet ist eine andere Frage.aber das Geld ist dann wirklich weg.

  48. Aston
    Jedem Verkäufer stand ein Käufer gegenüber. Ist wandert lediglich Geld von einer Tasche in die andere.
     
    …der gute Kosto würde es mit Idioten und Papieren erklären…
     
    Bruno, was der zu bitcoin sagen würde? Ich denke sowas ähnliches wie kurz für den neuen Markt bust 🙂 
    -M

  49. Den meisten Leute sind Steuern, welche sie nicht treffen, positiv gestimmt (und umgekehrt). Die Hundesteuer ist eine feine Sache wenn man keinen Hund besitzt. Die Motorfahrzeugsteuern sind sinnvoll und dürften ruhig erhöht werden, wenn man kein Auto fährt. Tabak- oder Alkoholsteuern können ruhig erhöht werden, wenn man nicht raucht oder nicht säuft. Und so auch mit der Vermögenssteuer, was kümmert die Leute, welche kein anständiges Vermögen haben. Das ist pragmatisch egoistisch normal und verständlich.
    @Bruno
    Ich bin hier Pragmatiker ich zahle seit rund 10 Jahren Vermögenssteuer. Ich finde die Steuersätze der Vermögenssteuer im Aargau vertretbar. Da für direkte Nachkommen keine Erbschaftssteuer existiert ist die Vermögenssteuer die einzige Steuer die Vermögen besteuert. ich finde richtig, dass jeder nach seiner Leistungsfähigkeit besteuert wird. 
    Ich bin auch klar für Progression auch bei der Einkommenssteuer weil wer mehr verdient soll Prozentual mehr Steuern abliefern als der Geringverdiener.
    So ausgestaltete Steuern sorgen für mehr Zufriedenheit in der Bevölkerung und Verhindert aufstände der Geringverdiener.  Hundesteuer tangiert mich nicht, da wir einen Kater haben. Wenn ich jedoch sehe wie die Katzendichte zunimmt so frage ich mich ob es nicht sinnvoll wäre auch eine Katzensteuer einzuführen analog der Hundesteuer. Wobei hier der Aufwand für die Überwachung wohl bedeutend grösser wäre.

  50. Sammy
    Ich weiß es nicht, aber setze mal eine Spekulation in die Welt. Die Performance, auf die Du abzielst, müsste ja die sog. BVI-Performance sein. Die ist zeitgewichtet (nicht kapitalgewichtet). Könnte natürlich sein, dass im Rahmen der Wiederanlage (insoweit wie nicht wie beim Pendant des Ausschütters ausgeschüttet wird) dann zufällig zu schlechteren Kursen wieder angelegt wird. Ist aber eine reine Spekulation. Dann startest Du insoweit, wie dies gegenständlich betroffen ist, mit einem niedrigerem Kurs und hast ohne weiteres wegen der Zeitgewichtung einen kleinen dip. 

  51. @ Bruno
    Gottfried Heller war der langjährige Partner von A. Kostolany. Seine Meinung zu Kryptowährungen ist eindeutig:
    “…uninteressant für Langfristanleger”
    https://www.gottfried-heller.de/15-anlageformen-im-kurzcheck/
    Mir gefällt die ruhige und überlegte Art von G. Heller. Tim Schäfer hat in seinen Buchempfehlungen auch ein Buch von Gottfried Heller gelistet, welches m. E. ein gelungenes Werk ist.
    Unterhaltsam aus Tim`s Literaturliste ist auch das Buch “Halt den Mund, …” von Larry Winget. U. a. ein klasse Schenkelklopfer auf Seite 39: “dann haben Sie den gleichen Entwicklungsstand erreicht, wie Ihr Hund”
     1. Frage zur Tourismus-Aktien und Corona:
    TUI war mir wegen der Staatsbeteiligung und der Onlinekonkurrenz zu unattraktiv, Carnival wegen Chapter 11 zu riskant. Daher habe ich mich vergangenen Dezember bei der Nebelhornbahn beteiligt: regionales Monopol in Oberstdorf, während der Coronakrise wurde die Bahn erneuert und die Kapazität verdoppelt. Demnächst wird geöffnet und der Kurs verlässt hoffentlich die Talstation und geht ruhig aber zielstrebig zur (Berg-) Spitze. Hat jemand Erfahrung mir Bergbahnaktien als Langfristanlage?
    2. Frage zur Veröffentlichung der Wirtschaftswoche
    Die Wirtschaftswoche bringt jährlich nach einer Auswertung der BCG eine Liste der besten Unternehmen der Welt. Magazine Luiza aus Brasilien war in der letzten Untersuchung die “beste Aktie der Welt”. Wie treffsicher ist die jährliche Untersuchung der Boston Consulting Group in den vergangenen Jahren für Anleger gewesen? 
    Dominik, ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog und gutes Gelingen in allen Dingen!
    Paulchen

  52. @Thorsten, da bin ich mir sicher, was der alte Großmeister der Spekulation sagen würde:
     
    “Aber eine Sache weiß ich, zum Neuen Markt darf man nicht gehen! Das ist ein Betrug mit gezinkten Karten und Falschspielern! Ich sage es öffentlich und gedruckt und im Fernsehen. Ich traue es. Und werde, wenn die Neue Börse mich anklägt wegen Schädigung, dann werde ich vor dem Richter beweisen, dass ich Recht habe. Schauen Sie, jetzt 80 Jahre Börse habe ich Erfahrung – ich sehe durch die Manipulationen. Das Unternehmen kann fantastisch…., das Unternehmen kann fantastisch gut sein aber die Art und Weise, wie man sie notiert, wie man sie einführt zur Börse und wie man die Kurse manipuliert ist Betrug mit gezinkten Karten!”
    Man ersetze Neuer Markt durch Crypto Markt und Unternehmen durch Crypto Währung.
     
    Schaut es euch an ab 2:55 – > https://www.youtube.com/watch?v=SHW6MscSolc
    Das schlimme ist, dass die Moderatorin herablassend und unverschämt in ihrer Art mit ihm spricht, wie man es nicht mal mit einem senilen Greis machen würde. Eine Frechheit von ihr, so mit dem Altmeister umzugehen. Aber was will man erwarten, sie hat ja keine Ahnung. Leider konnte er seinen Triumpf nicht mehr miterleben. Er ist und war mir ein großes Vorbild.
     
    Viele Grüße
    Jan

  53. @Jan @-M
    Genau dieses Interview kam mir in Sinn heute.
    Einziger Wehrmutstropfen, dass der arrogante Schmid meines Wissens sich rauswursteln konnte, hat damals noch einige Mio. aus der Konkursmasse seiner Frau zugeschrieben auf eine liechtensteinische Bank und wurde auch danach meines Wissens nie verurteilt trotz diverser Prozesse. Vermutlich führt er noch heute ein fürstliches Leben. Das ist nicht was ich unter Kapitalismus verstehe und das macht auch viele heute wütend, dass wenn es schief läuft die Verantwortung ausbleibt.
    Bei Mobilcom beim Absturz von über 1000 auf 1 und späterer Bankrott haben viele Kleinaktionäre Unsummen verloren. Aber das wiederholt sich stets, jüngster Fall Wirecard. 
    Marcel Rohner ist auch so ein Fall, damals CEO beim UBS-Debakel, früherer Risk Chef, ist jetzt neu Präsident der Bankiervereinigung, die für die Reputation der Bankbranche stehen sollte. Mit der Politik war er schon immer verbandelt, so läuft es.

    @Paulchen
    Danke für den Link. Zu deiner 2. Frage kann ich nichts sagen, aber zur 1. Frage, ich habe Aktien von Jungfraubahnen. Die habe ich schon lange und beim Einbruch nochmals leicht aufgestockt, langfristig bin ich da weiterhin überzeugt. Aber das ist eher eine Ausnahme, ansonsten sind Bergbahnaktien häufig nicht profitabel und kein gutes Geschäft, also eher Liebhaberwerte.

  54. Der FTSE all world Thesaurierer sollte doch besser performen als der Ausschütter da reinvestiert wird. Ich verstehe nicht warum dieser im Tagesgeschäft 0,1 – 0,4% hinter dem Ausschütter liegt? Ist doch komisch.

  55. Hallo Zusammen,
    bei uns scheint endlich die Sonne. Es könnte nur noch etwas wärmer sein:(. 
    @Dominik,
    das neue Design deines Blogs gefällt mir sehr gut.
    @Fit und Gesund,
    Health & Wealth. ist mein Favorit.
    @Hausverkauf.
    unser Makler hat mir einen Zwischenstand zum Hausverkauf mitgeteilt, er hat über 100 Anfragen, mehrere Interessenten die gerade bei ihrer Bank nach einer Finanzierung fragen und 3 Interessenten die direkt mit einer Finanzierungszusagen zum Termin gekommen sind. Eine Schulfreundin meiner Schwester und ein junges Ehepaar aus dem Ort und ein Handwerker der einen Alterssitz sucht. In dieser Konstellation bin ich froh, dass ich die Verhandlungen komplett ausgelagert habe. Den Verkaufspreis hat er mir in unserem damaligen Gespräch als Verhandlungspreis mitgeteilt. Inzwischen redet er von einem Bieterverfahren.  Allerdings hat er diese Woche noch weitere Besichtigungen. Wir sind aber bereits jetzt zufrieden. 
    Heute habe ich meine Banken abtelefoniert, denn so einen großen Geldbetrag auf das Konto zu bekommen ist gar nicht mehr einfach. Meine Hausbank möchte inzwischen ab 50 k € auf dem Girokonto eine Verwahrentgelt haben. Das wären über 5 €!  Am Tag!  Leider konnte ich auch keine kurzfristigen Sonderkonditionen aushandeln. Irgendwie bekommend die Banken gerade den Hals nicht voll. Der Typ am Telefon meinte dann auch noch, dass er mir gerne bei der Anlage des Geldbetrages in bankeigene Fonds behilflich sei. Meine Antwort war dann etwas süffisant, dass es mir nach seiner netten Hilfestellung nicht einfallen würde seine Gehalt bzw. die Erträge der Bank zu steigern, da man mir ja auch gerade nicht entgegen gekommen sei. Und außerdem sei ich eine passive ETF Anlegerin und würde eine Core und Satelliten Strategie verfolgen die er mir ja mit seinen aktiv gemanagten Fonds gar nicht anbieten könnte.  Mit freundlichem läccheln in der Stimme Telefonabgang June :). Weiterer Anruf bei meine Broker Bank. Ergebnis: Ja, man nimmt das Geld gerne entgegen. Ich soll nur ein paar Tage vor der Überweisung mitteilen wann der Käufer überwiest und das es sich um einen Hauskauf handelt, sonst müsste man wegen Geldwäsche ermitteln.  Na wenn es weiter nichts ist. Danach verteilen wir den Geldregen erstmal auf verschiedene Banken. 
    Meine nächste Überlegung ist es eine weiteres Depot bei einer anderen Bank zu eröffnen. Dazu sollte aber erstmal meine Strategie stehen. Außer KISS ist mir aber noch nicht so viel dazu eingefallen. Wie ihr seht brüte ich darüber. 
    Take care,
    June

  56. ZB jetzt gerade:
    Ausschütter: -0,31
    Thesaurierer: -0,74

    Warum performt der thesaurierende all world schlechter?

  57. An DanielKA: Eine Anlageberatung kann und möchte hier wohl niemand leisten. Ich kann dir nur meine Gedanken bezüglich Bitcoin mitteilen: An den fundamentalen Daten hat sich aus meiner Sichts nichts geändert. Das Netzwerk funktioniert nach wie vor einwandfrei, indem im Schnitt alle 10 Minuten ein neuer Block mit der festgelegten Blockbelohnung gefunden wird. Die Sicherheit wurde auch nicht beeinträchtigt, weil es zu keinen Doppelausgaben oder ähnlichen Angriffen kam.

    Ich sehe die jüngsten Nachrichtenmeldungen (Elon Musks widersprüchliches Gezwitscher und ein erneuter Verbotsversuch Chinas) als eine weitere dezentrale Bewährungsprobe an. Bislang hat das Netzwerk allen zentralen Angriffsversuchen standgehalten, obwohl es schon gefühlte 1000-mal medial totgesagt wurde. Ich habe nichts verkauft und werde nachkaufen, sobald mein gewünschter Vermögensanteil unterschritten wurde.

  58. An sammy: Wie kommst du darauf? Sieh dir die direkten Chartverläufe auf http://www.justetf.de oder http://www.fondsweb.de an und du wirst erkennen, dass die beiden Linien hinsichtlich der Gesamtperformance absolut deckungsgleich verlaufen. Oder nur der heutige Tag: Beide schlossen auf Xetra mit einem Tagesminus von -1,68 %.

  59. @ Dominik der Depotstudent
     
    was mich bei der DVAG massiv stört ist folgendes:
    da gehen junge Leute (Berater DVAG) ein bis zweimal auf eine Finanzschulung und denken Sie sind Finanzberater und wollen dir z. B. eine Rentenversicherung oder ähnliches verkaufen. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Sie bieten ja auch anscheinend Finanzierugen für einen Hauskredit an. Kann mir aber nicht vorstellen dass das was taugt. Wie seht ihr das?
     
    @ sammy.
    Vllt solltest du dir auch einen Ausschütter ins Depot legen. Ich z. B. habe nur Ausschütter, weil für mich die Psychologie eine große Rolle spielt. Es ist einfach schön zu sehen dass die Ausschüttungen exponentiell steigen. Der Freibetrag spielt für mich nur eine Nebenrolle.
     
    @Ethereum
    Habe nachgekauft. Wer noch ? 😉
     
    Viele Grüße
    J.

  60. @Vanguard – Warum performt der thesaurierende all world schlechter
    Kann ich mir nicht vorstellen, außer vielleicht in kurzen Zeitfenstern wie @Tobs schreibt wg. der zufälligen Wiederanlagezeitpunkte. Ich habe den auch.
    Aber hier wird Ihnen keiner eine Antwort geben können. Kontaktieren Sie doch mal dien Anbieter 49 69 8088 3100 (Mo – FR von 9-17h) oder  info.deutschland@vanguard.com und teilen Sie doch gerne die Auskunft hier mit.

  61. @Johannes,
    @ DVAG,

    als ganz junge Frau mit ca. 20, wollte mich so ein Verein, an den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, anwerben. Nach der „Gehirnwäsche“ waren ich und ein junger Mann die einzigen die gegangen sind. Ich hatte so gar kein gutes Gefühl dabei und mein Bauch erzählte mir was von „Verbrechern“ und „Leute ausbeuten“ obwohl mein Gehirn bereits die Dollarnoten zusammenzählte. Ich selbst wusste viel zu wenig von der Branche um mein Bauchgefühl fundierte zu untermauern. Danach habe ich nur noch absolut notwendige Versicherungen abgeschlossen. Und bin auch tatsächlich nur noch ein einiges Mal mit einer Riesterrente auf so einen Versicherungsheini hereingefallen.  

    Take care,

    June

  62. @Johannes
    Nichts von der DVAG taugt etwas. Zur Hochphase von DVAG, AWD, Bonfinanz und wie sie alle hießen war das noch mieser. Jeder in der Branche wusste es, was da läuft. Verheizen von Personal und Schröpfen von Kunden. Ich sag mal so: Wer einer dieser Firmen in seinem Lebenslauf hat, der verschweigt es besser und sagt er war in dieser Zeit arbeitslos. Lang war man da (als ehrliche Haut) meist eh nicht. Und ja, das ist mein voller Ernst. Man bekommt im Innendienst eh kaum Bewerbungen (zum Glück) von diesen, da sie genau wissen, dass sie von den Fachthemen keine Ahnung haben. Die „Schulungen“ in ihrer Akademie sind unterm Strich lediglich geringstes Basiswissen mit viel Vertrieb. Daher sind die meisten auch Branchenfremde Quereinsteiger. Vor 4 Monaten noch Koch, heute „Vermögensberater“ oder Neudeutsch Wealth Management. 
    Bitte leden: finanzparasiten.de

  63. @mark85
    Wo hast du bitcoin gekauft? Diese ganzen Börsen und Anbieter scheinen ja höchst unseriös zu sein wenn man die Bewertungen liest.

  64. @June,
    schön wenn Du das Haus so schnell und gut verkaufen kannst, ich hatte damals die Wohnung auch sehr schnell weg und einen schönen Gewinn gemacht, nie bereut dass ich das getan habe.
     
    Finanzdienstleister können bei mir nicht landen, sind Alle gleich.

  65. An sammy: Direkt auf der L&S-Seite werden aktuell auf tagesbasis -0,61 und -0,69 % in € angezeigt, also gibt es wirklich keinen Grund zur Sorge. Winzige Abweichungen kann es geben, wenn sich die Uhrzeiten der letzten Kursfeststellungen unterscheiden. Größere an den 4 Ausschüttungstagen pro Jahr. Oder wenn man verschiedene Börsenplätze miteinander vergleicht, weil sich die Handelszeiten unterscheiden. In Deutschland ist Xetra als Leitbörse maßgeblich. Hat Xetra geschlossen (vor 9 oder nach 17:30 Uhr), dann wirkt sich das in der Regel negativ auf die Handelsspannen an anderen Börsen aus. Vergleiche die Gesamtrendite im maximalen Vergleichszeitraum miteinander und du wirst keinen Unterschied feststellen.

    Ich kaufe Bitcoin über Bison und übertrage größere Summen auf eine Bitbox.

  66. Wie sind deine Erfahrungen mit Bison? Die Bewertungen auf Google sind ja nicht gerade gut.

  67. @ Mark85 Danke für deine Einschätzung, habe heute eine mini posi vaneck bitcoin @ 16,10 Euro gekauft. Mal schauen was draus wird.

  68. An sammy: Ich kann mich seit 2019 nicht beklagen. Es gab in diesem Jahr wohl bei den Neukundenverifizierungen Probleme, als ein zu großer Ansturm herrschte.

  69. Also ich find Bison auch super. Vorallem weil es so simpel ist. Kann es nur empfehlen 

  70. @ US Häuslebauer
    In den USA gefällt mir die Einfachheit wie man Dinge umsetzen kann.
    Hier ist ein neues Bauprojekt von Poppas Cottage. Er ist meine ich ein Freund von Pete Adeney (MMM):
    https://youtu.be/1OhKc0Owh78
    Von dem Design bin ich hier nicht immer überzeugt, aber ich finde die Vielseitigkeit beachtlich. Wenn man ein paar seiner Skills hat kann man viel erreichen. In dem Video kann man gut sehen in welchem Zustand sich das Haus vor der Renovierung befindet. Ich bin mir absolut sicher, dass den Meisten hier ganz schön der Stift gehen würde, wenn sie eine Kaufeintscheidung bei einem Objekt mit einem derartigen Renovierungsstau kaufen würden. Ich kenne zwei Vermieter mit 70 und über 100 Einheiten. Die würde das kalt lassen. Mich zugegebenermaßen nicht.
    Er ist tatsächlich ein Freund von Pete und ebenfalls FI. Seine Einstellung gefällt mir und seine Fähigkeiten und Art selbstständig zu arbeiten gefallen mir:

    http://www.poppascottage.com/how-i-became-a-millionaire/
     

  71. An DanielKA: Ich wünsche dir viel Erfolg! Entscheidend ist für mich, dass das Netzwerk seit dem 1. Block vor 12 Jahren wie ein Schweizer Uhrwerk läuft und mit zunehmender Größe immer sicherer/widerstansfähiger wurde. Aktuell sind wir bei Block Nummer 684.230 angekommen. Folgende englischsprachige Seite hat 414 mediale Totsagungen zusammengetragen, aber Bitcoin wollte einfach nicht sterben: https://99bitcoins.com/bitcoin-obituaries/. Zur Zeit stürzen sich halt die Medien auf Elon Musk und China.

    An sammy: Ich habe nicht Buch geführt, weil Umschichtungen nach starken Kursanstiegen stattfanden. Irgendwo im mittleren 4-stelligen Bereich.

  72. @ Bruno
    Ich finde nicht nur seine Fähigkeiten gut. Herkunft usw. gibt er auch als Glück an. Er hat beispielsweise während der Finanzkrise eine weitere Immo gekauft mit Exposure in Immobilien. Das muss man erstmal machen. Ich habe natürlich nicht alle Daten aber kann mir vorstellen wie es funktioniert. Pete Adeney hat ebenfalls eine Zeit als Handwerker gearbeitet. In so einem Freundeskreis kann man ja fast nur erfolgreich werden. Pete hat diverse Dinge für ihn gemacht. Es war vermutlich auch andersrum der Fall.
    Die beiden mir bekannten Vermieter sind ebenfalls Handwerker und natürlich selbstständig. Am Ende hatten sie eigene Bautrupps um die Projekte stämmen zu können. Am Anfang haben sie es vermutlich einfach mit ihren Bekannten gemacht und sich gegenseitig unterstützt.

  73. @FuG,

    ja, ich bin auch froh, denn diese Entscheidung viel mir sehr schwer. Aber in dem kleinen Ort, hätten wir nie die Miete bekommen um nach den notwendigen Renovierungen auch nur annähern eine halbwegs mittelmäßigen Rendite zu erzielen. Und diese auch noch vor Steuer und weiteren Instandhaltungen. Da hätte dann die nächsten 10 – 15 Jahre wirklich nichts mehr kommen dürfen. 

    Und gute Mieter sind auch meist nach 2  -3 Jahren wieder ausgezogen. Den letzten Mieter war der große Garten dann doch zu viel Arbeit. Dabei wollten sie den ursprünglich unbedingt haben. 

    Den Neubau habe ich wegen der Entfernung und meiner Arbeit jetzt auch nicht mehr verfolgt. Ich habe im ganzen letzten Jahr ständig Überstunden gemacht. Vertretung für die kranken Kolleginnen. Urlaubsvertretung für meinen Chef und einen anderen Kollegen. Und zu guter letzt ist seit vielen Monaten eine Kollegin krank und eine weiter in Mutterschutz. Seit Weihnachten habe ich gerade die ersten Tage wieder frei. Aber nur mit genügend Freizeit kann ich Ideen entwickeln die uns weiter bringen. Bei meiner sonst üblichen Arbeitszeit ist das nach Feierabend nicht mehr möglich. Mein Kopf hat denn einfach keine Lust mehr zu denken. Ich bin die Älteste in unserem Team und die Leistungsträgerin und ehrlich gesagt, habe ich keine Lust mehr. Da ich unkündbar bin überlege ich schon eine Weile nur noch Dienst nach Vorschrift zu machen. Aber da bin ich irgendwie nicht der Typ dafür. Eine echte Zwickmühle.

    Miss Juni braucht jetzt noch 2 Jahre unsere finanzielle Unterstützung. Ihr leiblicher Vater hat ihr bereits nach den Prüfungen mitgeteilt, dass er ab sofort nicht mehr zahlt. Dabei weiß sie noch gar nicht ob sie bestanden hat. Die Durchfallquoten in ihrem Studienfach sind extrem hoch. Bis in zwei Jahren weiß ich dann auch wo wir finanziell stehen und ob ich früher aufhören oder wenigstens die Stunden reduzieren kann.

    Take care,

    June

  74. @Kiev – Am Anfang haben sie es vermutlich einfach mit ihren Bekannten gemacht und sich gegenseitig unterstützt.
    Ich denke auch, das ist ein hervorragender Weg zum finanziellen Wohlstand und auch zu sehr guten Freundschaften. Eigenleistung ist ein wahnsinniger Hebel. Man muss halt schon irgendwie einen Zugang dazu bekommen. Mein Vater hat mir als Kind viel gezeigt. Ich habe mit 4 Jahren meine erste Steckdose angeschlossen (wurde aber vom Onkel kontrolliert was mir nicht gefiel 😉 Vater war im Bereich Finanzen tätig aber als Hobby war er Schreiner, Schweißer, Fliesenleger, Maurer, Elektriker uvm. im eigenen Haus und bei Freunden. Das war damals normal. zB Wände schlitzen um neue Leitungen und Dosen zu legen kann wirklich jeder selber machen. Oder ein Marken-Waschbecken / Armatur / Ablage / WC kaufen kostet vielleicht 300€ und selber einbauen dauert 2-3 Stunden oder man lässt es halt für 2,5k und UVP machen. Klar für Fliesen legen / Dusche braucht es schon etwas mehr know how. Tapezieren / Streichen einer Wohnung in 4 Tagen für 300€ selber machen oder 5k bezahlen und machen lassen. Klick-Bodenbelag legen ist auch kein Hexenwerk wenn man sich geduldig dran macht.

    Die meisten meiner Nachbarn hier in der Stadt flicken noch nicht einmal einen platten Fahrradreifen der Kinderräder selber sondern bringen das zum Händler des Vertrauens zur ‘Reparatur’.

    Das Video ist interessant. Am Anfang sagt er den Satz ‘bei Unterschrift hatte er schon 50k Gewinn gemacht” (=30%), ich weiss nicht ob es stimmt, aber in DE hat man bei Unterschrift bei diesem Kauf erstmal 20k Nebenkosten zusätzlich investiert.

    Das Objekt & Lage für den Preis würde mich auch reizen. Wäre halt ein Projekt für einige Monate Vollzeit mit Freunden. Mir gefällt besonders seine 2 punch Listen mit before wife and after 😉 Der Mann hat Erfahrung! Schön auch wie er sich über die great Dachisolierung freut (ich würde sofort alles rausreissen) und die interessante Elektroinstallation zum Hausanschluss. Er denkt positiv und sieht im Haus bereits etwas was für andere Interessenten nicht zu sehen war.

  75. “Ich denke auch, das ist ein hervorragender Weg zum finanziellen Wohlstand und auch zu sehr guten Freundschaften. Eigenleistung ist ein wahnsinniger Hebel. Man muss halt schon irgendwie einen Zugang dazu bekommen. “

    Oh ja, da ist was dran! Gute Freundschaften sind aber sehr kostbar und selten geworden. Zu viel Smartphone und zeitliche Hürden, gerade mit Familie, Beruf, Pflege der Eltern und entsprechenden Termin-Verpflichtungen sehen viele im mittleren Alter zeitlich “Land unter”. Allerdings sehe ich bei Eigenleistungen als Gutachter zunehmend auch Pfusch, der in Folge zu teuren Schäden geführt hat (meist mangelhafte Abdichtungen, Kommunikationsfehler, Materialwahl).

  76. @42sucht21
    Zu den Preisen und Bauarten in den USA möchte ich nichts sagen. Da wundere ich mich auch oft über beispielweise Mieteinnahmen in Vergleich mit Kosten bei einem Mietobjekt. Unser Maßsystem unterscheidet sich wahrscheinlich nicht nur in metrischen Größen.
    Die Can Do Einstellung gefällt mir besonders gut. Er ist auch nicht optimistisch mit rosa Brille unterwegs. Schließlich hat er schon ein paar Projekte vorzuweisen. Neben Bauprojekten hat er übrigens auch mit Freunden ein Elektrofahrzeug Unternehmen aufgebaut und sich vor ein paar Jahren ausbezahlen lassen. Er hat auch Särge produziert. An Kreativität und Können in verschiedenen Bereichen scheint es ihm jedenfalls nicht zu mangeln.
    Die MFHs, die ich angesehen hatte, benötigten auch einen Blick für die nicht sichtbaren Möglichkeiten. In dem Video kann man sehen was einen erfolgreichen Immobilieninvestor ausmacht. Es ist nicht nur Glück notwendig und Hoffen auf steigende Preise. Den größten Hebel hat man bei Schaffung neuer Nutzungsmöglichkeiten, Ausbau in Eigenleistung usw. Es ist aber auch klar, dass man in dem Bereich erst einmal kleinere Brötchen backen muss. Solaranlagen usw. haben sie natürlich auch schon selbst aufgebaut. 
     

  77. Bei uns wird alles gekauft. Objekte gehen an Chinesen , an Syrer. Die haben teilweise enorme Vermögen und kaufen zu jedem Preis, wenn ihnen das Objekt gefällt.
    Vor dem Maklerbüro eine junge Chinesin (?) , spricht Englisch und sieht aus wie eine Backpackingtouristin oder Studentin. Sie hat offenbar ein Budget, das ihr den Kauf einer Eigentumswohnung für 400.000€ ermöglicht. Ihre Begleiter ermuntern sie, aber sie scheint zu zögern. Wir sind weitergegangen, mussten das erst mal verdauen.

  78. moin Dominik,
    Selbstständigkeit soll sich lohnen. Da du erst seit Januar diesen Jahres Selbständig bist, leg bitte schon mal was für die EStB im nächsten Jahr zurück, und dann am besten auch gleich was für die Vorauszahlungen. Nicht, dass du da noch böse überrascht wirst.
    Evtl. hat dich ja schon jemand darauf aufmerksam gemacht, ich hab nur die obersten 5 Kommentare gelesen.
    Alles gute

  79. mussten das erst mal verdauen.”
    Was ist daran so außergewöhnlich? Nicht nur deutsche haben Geld.

  80. @Thorsten
    1000€ netto/M und 20% EK ermöglichen Heute leicht den Kauf von Immobilien bis zu 500k. Kein Wunder, dass die Preise steigen. Bei uns in der Nachbarschaft kaufen auch viele Chinesen und Menschen aus UAE / Arabien / Naher Osten. Die Kaufen gleichzeitig auch zur Vermögenssicherung / Reduzierung des politischen Risikos im Heimatland im stabilen noch relativ günstigen DE.
     

  81. @Thorsten
    China hat mehr als doppelt so viele Millionäre wie Deutschland. Tendenz stark steigend 😉 
    Dass wir in Mitteleuropa das Zentrum der Welt sind ist schon längst vorbei, viele kaufen hier dann nicht nur Immobilien sondern v.a. auch Unternehmen. 
    Warum sollte man sich daran stören, wir haben es auch so gemacht. Irgendwann dreht sich halt der Spiess um.

  82. Ich dachte Thorsten wohnt auf dem Land. So hört sich das für mich an, dass er vor Immobilienbüros in Hamburg rumlungert und mögliche Kaufinteressenten belauscht 😉 , oder einfach Jeden der leise “Immobilie” vor sich hinflüstert.

  83. @June,
    ich hatte auch sehr gute Mieter, nie ein Problem, aber eben… alle 2 Jahre haben sie gekündigt und die Maklerin verlangte ihren Anteil, dazu kam, dass die deutschen Steuern meines Erachtens zu hoch waren, und es gab Streitigkeiten in den beiden Häusern, betrafen mich zwar nicht, aber auf den Eigentümerversammlungen hätte man sich die Haare raufen können. 
    Drücke Deiner Tochter die Daumen für ihr Examen.
     
    So ist das für mich viel besser gelöst.
     
    @Thorsten,
    fang an Chinesisch und oder Arabisch zu lernen, das erleichtert dann das nachbarschaftliche Verhältnis ungemein.  🙂
     
     

  84. @FuG,
    danke für das Daumen drücken. Langsam steigt die Nervosität, bei Miss Juni und bei uns. Sie hat unheimlich viel und diszipliniert gelernt. Eine 50 h Woche und mehr war völlig normal bei ihr. Daher können wir jede Unterstützung beim Daumen drücken gebrauchen. ??
    Unterschiedliche Auffassungen bei einer Eigentümergemeinschaft sind völlig normal. Hier bei uns gibt es Nachbarn die nicht mehr miteinander reden. Solange es mich nicht betrifft stehe ich da drüber.
    Bei der Vermietung eines Hauses, dachten wir, die Leute hätten ein langfristiges Interesse. Meist, haben sie aber nur geschaut, ob ein Haus besser zu ihnen passt als eine Wohnung und habe sich dann selbst ein Haus gekauft. Man kann dann zwar öfter die Miete erhöhen, aber wenn der Mieter ausfällt sind die Kosten auch höher. Jedenfalls mieten meine Studenten ihr Zimmer langfristiger als meine Hausmieter. Ehrlich gesagt, war der Diskussionsbedarf bei unserem Haus auch höher als bei den Wohnungen und die Mieter in den Wohnungen bleiben länger.
    @Kieve,
    es gibt auf youtube einige nette Renovierungsbeispiele aus den USA. Manchmal schaue ich das auch gerne. Allerdings wären viele Renovierungsmaßnahmen bei nicht zulässig. Ohne Handwerker und Abnahme durch einen Meister oder Sachverständigen würden wir hier in Deutschland gar nicht weiterkommen. Ist gut für die Sicherheit und die Umwelt, auf der anderen Seite machen diese Gesetze wohnen natürlich auch teurer.
    Take care,
    June
     

  85. @ Chinesisch
    Ich habe hier einen YouTube Link. Die Beiden sehen nicht unbedingt asiatisch aus, wenn man das so sagen darf. Den Reaktionen nach erwarten Chinesen bei den Personen auch kein chinesisch und sind mitunter etwas überrascht:
    https://youtu.be/CxwJfNMCzIU
    Ich habe auch Freunde aus anderen Kulturen, die nach Deutschland gezogen sind. Ich kenne keine Person, die in solchen Fällen nicht aus einer Familie stammt, die weit über dem Median an Vermögen ihres Landes liegen. Sonst hätten sie vermutlich nicht hier studieren können. Manche müssen sich auch an den Lebensstil etwas gewöhnen. So ganz ohne Haushaltshilfen… In China genießt man die Fahrt im KFZ meines Wissens nach vorne rechts. Wenn man sich ein Luxusfahrzeug gönnt sollte man schließlich über das notwendige Geld für einen Fahrer verfügen. 
     
     

  86. @ June
    Wir haben in Deutschland bereits ausreichend unnütze Richtlinien und Gebühren. Da kommt sicher noch mehr dazu. Hat Jemand eine Idee welche Auswirkungen der neuste CO2 Irrsinn auf elektronische Durchlauferhitzer hat? Lese nur etwas von Gas und Öl, aber nichts mit Strom. Ist schon interessant wie schnell Energiearten böse oder doch wieder gut sind. Ich habe einen Öko Stromfilter verbaut. Dadurch werden bei mir die Durchlauferhitzer nur von effizient betriebenen regenerativen Quellen versorgt. Ich wurde auch mit einem digitalen Stromzähler von den Stadtwerken beglückt. Kann mir Jemand sagen welchen Vorteil dieses Gerät neben den höheren Kosten hat? Vielleicht verleihen diese Gebühren unserem Olaf auch ein breiteres schlumpfiges Grinsen. Da helfe ich doch gerne. 😉 
    Ob sich Olaf wohl so diebisch freut wie der Schurke aus Austin Powers:
    https://youtu.be/jTmXHvGZiSY

  87. @Kiev,

    ich lasse mich im Moment von der neuen Co2 Aufteilung überraschen. Im ersten Jahr werden das wohl nur einige Euros sein. Vorsorglich werde ich vor der Bundestagswahl meinen beiden Dauermieter eine Mieterhöhung zusenden. Bei der kleinen Wohnung ist es die erste. Bei der großen ist es dann die zweite Mieterhöhung. Das nächste WG Zimmer wird im Februar 2022 frei. Dann werde ich wieder moderat erhöhen. Bei der letzten Neuvermietung hatte ich trotz Corona 190 Anfragen. Und bei eine Anfrage lautete doch die Begründung für den Umzug tatsächlich, man würde gerne in dieses Zimmer umziehen, weil die alte Wohnung zu teuer sei. Sprich ich habe mit der Miete noch Luft nach oben. 

    Für dieses Wochenende habe ich auf der to do Liste stehen, alle Hausverwaltungen anzuschreiben und um die Kündigung des Kabelfernsehens zu bitten. Entweder wurde es schon beschlossen oder es kommt demnächst, dass Gesetz, das der Mieter diese Kosten nicht tragen muss. Genauso wird es der Treppenhaus Reinigung ergehen, das könnte der Mieter doch auch selbst machen, so der Ansatz unserer Regierungsvertreter und daher soll der Vermieter in Zukunft die Kosten tragen. Alle diese Regelungen machen es doch nicht besser für die Mieter. Vermieter werden, wo es möglich ist die Miete erhöhen. So zahlt der Mieter diese Kosten eben mittelfristig mit der Miete anstatt mit den Nebenkosten. Also eigentlich eine Augenwischerei. Kleinere Vermieter werden irgendwann aufgeben und die großen haben dadurch mehr Volumen und mehr Macht um Mieterhöhungen durchzusetzen. Wenn sich der Staat einmischt ist es meist zum Nachteil von allen Parteien. 

    Take care,

    June

  88. @June
    Richtig June unter Strich zahlt immer der Mieter die totalen Wohnkosten inklusive dem Gewinn für den Vermieter. Ist ja logisch wer Wohnungen vermietet hat das Ziel neben den Untethaltskosten auch einen Gewinn einzufafahren.
    Ich habe über längere Zeit drei Wohnungen sowie einen Gewerberaum verwaltet für meinen Vater. Da er beeuflich im Ausland war konnte er das während dieser Zeit nicht selber erledigen. Wer behauptet Vermietung wäre ‘passives” Einkomen der irrt gewaltig. Es waren nur vier Einheiten aber ich war immer wieder vor Ort um kleinere Probleme zu lösen oder bei bedarf Handwerker aufzubieten.

    Fresenius schien mir im Februar bei 34€ stark unterbewertet, daher bin ich eingestiegen. Bisher macht Fresenius FREude. 😉

  89. @ June
    Viel Erfolg bei der Umstellung. Kabel und Hausreinigung habe ich bei mir eh nicht. Ich habe den Mietern allerdings gesagt, dass sie einen Service bezahlen müssen, wenn sie das Treppenhaus nicht sauber halten. Das klappt eigentlich auch soweit ganz gut. Aber der Staat weiß es scheinbar auch hier wieder besser. Die neuen Regeln klingen allerdings wieder abstrus. Hoffentlich wird Karlsruhe einlenken. Ich habe auch keinen Schneedienst bei uns engagiert. Es ist klar geregelt wer an welchem Tag zuständig ist. Schnee gibt es hier eh so gut wie nie. Vielleicht muss so ein Service zukünftig angeboten werden. Da verdienen sich dann Firmen eine goldene Nase ohne etwas dafür tun zu müssen. Ist ja fast als Versicherung zu betrachten so selten wie es hier schneit. Und am Ende wundern sich alle wieder warum die Mietpreise steigen. Die müssten bereits ordentlich steigen um den Kaufpreisen zu folgen. Ich habe wegen der Durchlauferhitzer gefragt, da ein Mieter sich von mir diesbezüglich Gedanken gemacht hat. Und es handelt sich hier um Studenten. Die Politik macht mich alle ganz Kirre mit pobligen Dingen anstatt sich mal wichtigen Themen anzunehmen. Ein neues Modell für eine eigenverantwortliche Altersvorsorge wäre vielleicht eher ein Thema. Aber bitte nicht mit Versicherern ausarbeiten. Dann schon lieber die Beziehungen zu Blackrock nutzen, wenn man denn unbedingt professionelle Hilfe in dem Bereich benötigt.
    @ Nico
    Fresenius hätte von mir aus gerne ein paar Monate seitlich laufen dürfen. Jetzt habe ich nur eine halbe Position mit 100 STK. Wenn sie schnell auf 50€ steigen kann ich mit der Position leben. Auf den aktuellen Kurs möchte ich keine Put Optionen schreiben. Da dürfen sie gerne etwas nachgeben. Mich interessiert die Firma eh langfristig.
    Bei OZK Bank of Ozarks habe ich damals den Fehler gemacht die Aktie nach einer Erholung wieder abzustoßen. Es ist natürlich ärgerlich wenn eine Aktie direkt nach dem Kauf ordentlich einbricht. Langfristig hat sie sich aber scheinbar gut entwickelt. Die Gründe habe ich jetzt nicht verfolgt, aber sie hat sich grob von meinem Einstandskurs verdoppelt. Man hätte sie natürlich auch noch 20-30% günstiger bekommen können. Heute schaue ich nach für mich interessanten Aktien und kaufe sie einfach. Danach vergesse ich sie, außer es gibt sehr große Änderungen, die sich mir quasi aktiv aufdrängen.
    Fresenius habe ich leider nur halb gekauft. Dafür habe ich JET voll. Und in China habe ich auch ein paar Unternehmen auf der Liste. Leider warte ich noch auf mein Geld.
     

  90. @Kiev,

    im Moment kann man vermutlich nur der Kabeldienst kündigen. Du bist in einer besseren Situation. Alle meine Wohnungen sind in Eigentümergemeinschaften, ältere Menschen im Haus wollen nicht selbst die Treppe putzen oder den Schnee räumen, daher werden diese Dienste nicht abgeschafft. Denn wenn was passieren würde, wer übernimmt dann die Haftung? Der Schneeräumdienst ist versichert. Wenn du ihn verpflichtest, sendet er dir sogar eine Kopie seiner Versicherung zu. So war es jedenfalls bei uns.

    Außerdem wollen gar nicht alle Mieter selber putzen, viele sind froh, dass es gemacht wird. Noch besser ist jedenfalls, wenn der Vermieter zahlt. Bisher waren meine Mieterhöhungen sehr moderat. Vielleicht muss ich nochmal darüber nachdenken. 
    Allerdings denke ich, dass in 10 Jahren wenn die ersten Babyboomer immobil werden und die Kehrwoche wegen dem Alter alle nicht mehr  selbst machen können wird die Gesetzgebung fordert, dass jetzt die All inclusive Rundumversorgung her muss. Damit nicht so viele Menschen ins betreute Wohnen umziehen müssen. 

    @Nico,

    viel Arbeit ist es mit meinen Wohnungen nicht. Ich habe sehr gute Mieter. Die auch wirklich pünktlich zahlen. Ich kann mich in all den Jahren im Moment nur erinnern, dass wir einen Wasserhahn ersetzen mussten, dann war da eine Spülmaschinen Reparatur (musste dann aber der Mieter zahlen), einen Wasserschaden (okay dass war heftiger und leider höhere Gewalt) und eine defekte Mikrowelle. Nur mit dem letzten Mieter unseres Hauses hatten wir etwas Pech, er war anstrengend. Aber auch hier wurde immer pünktlich bezahlt. 

    Tace care,

    June

  91. @kiev
    Dezentrale Warmwasserversorgung mit Durchlauferhitzern ist gar nicht so schlecht wie viele meinen. Klar die alten Dinger mit ihren 27 kW kannst du in die Tonne kloppen.  Mittlerweile gibt es aber sogenannte Mini-Durchlauferhitzer mit 3-5 kW. Es kommt natürlich immer drauf an was wann vor hat. Einen Waschtisch oder eine 180L Badewanne die man füllen will..
     
    Das einzigste was mich daran stört ist der überteuerte deutsche Strom mit zich Umlagen und Ihren Steuern. 
     
    Gruß J.

  92. @ Johannes
    Aktuell gibt es für die Warmwasserversorgung der Wohneinheit eine Gastherme. Dafür fällt natürlich eine Grundgebühr an und Wartungskosten der Therme. Der Verbrauch pro kWh ist günstiger, aber die ganzen Fixkosten… Der Durchlauferhitzer sollte eigentlich günstiger sein. Mir geht es hier um den freien Kamin. Damit kann ich eine Lüftung integrieren für die ich einen leeren Kamin benötige. 
    @ June
    Du hast meine ich mehr Einheiten. Damit hast Du andere Vorteile. Ich bin mit meinen Studenten sehr zufrieden. Manchmal würde ich zwar gerne von den Eltern eine Art Bildungszuschuss erhalten, aber das lässt sich aktuell noch nicht vermitteln. Ein Beispiel kann ich aber geben. Bei mir zieht bald ein Mieter eines Einzelzimmers aus. Ich habe eine Kündigung erhalten mit Bitte das Auszugsdatum zu benennen. Da dachte ich zuerst, ob der Mieter den Vertrag verlegt hat oder einfach zu faul ist kurz bei Google das Datum zu recherchieren. Darauf teile ich das Datum mit, worauf der Mieter nach reichlicher Überlegung es für beide Seiten fair finden würde wenn er bereits nach 6 Wochen ausziehen könnte und das Mietverhältnis ebenfalls zu dem Zeitpunkt beendet ist. Ist schon lustig. Ich habe mitgeteilt, dass ich das Anliegen verstanden habe und prüfe was möglich ist. Solange es keine andere Option gibt gilt allerdings natürlich weiterhin das ursprüngliche Datum. Das war eine halbe Stunde Training in allgemeinem Leben. Kapitel: Der Vertrag
    Ältere Mieter können allerdings aus anderen Gründen komplizierter sein. Ganz zu Beginn meines Vermieter Lebens hatte ich das Glück einen dummen Mieter zu haben. Das ist das allerschlimmste. Erschwerend kam hinzu, dass ich zu dem Zeitpunkt erst Mitte 30 war und er selbst fast eine Dekade älter aber leider nicht schlauer war.
    Da konnte man besprechen was man will. Es war nie klar was am Ende dabei hinauskam. Das Gewohnheitsrecht lag ihm besonders am Herzen. Ein Highlight gab es bei einem Gespräch mit dem Mieter und seiner Frau an meinem Küchentisch. Sie hatten einen Kinderwagen im Flur stehen der wirklich alles blockierte. Das Treppenhaus ist natürlich auch ein Fluchtweg und wir hatten selbst einen Kinderwagen den wir kurz ein paar Stufen in den Keller abstellen. Das wäre für ihn auch erlaubt gewesen.
    Da sagst er mir doch glatt neben seiner Frau sitzend, dass meine Frau ja auch sportlich sei. Aber seine Frau hätte Probleme den Wagen die 6 Stufen in den Keller zu schieben. Sie sei schließlich nicht so fit. Ich war etwas entsetzt und das Stand mit bestimmt auch ins Gesicht geschrieben. Seine Frau würde ich jetzt auch nicht als die hellste Birne auf der Torte bezeichnen, aber das hat sie wohl dann doch mitbekommen. Zum Glück mussten wir das nicht näher an meinem Küchentisch klären 😉 Ich weiß nicht wie ich das Thema schnell wechseln konnte aber irgendwie sind wir da dann schnell wieder rausgekommen. Heute lache ich über die ganzen dummen Geschichten und da gab es noch viel mehr. Irgendwo da draußen gibt es eine Eigentümergemeinschaft oder vielleicht einen Vermieter der mich vermutlich hasst. Damit muss ich leben, bin aber heilfroh, dass ich diese Mieter los bin.
     

  93. @June
    @Kiev
    Es gab während der Zeit in der ich die vier Mieteinheiten für meinen Vater verwaltet habe nicht täglich etwas zu tun. Aber die Aussage von Kiev über den dummen Mieter liess mich schmunzeln. Eine der vier Wohneinheiten vermietet mein Vater jeweils sehr preiswert, ee hat eine soziale Ader. Der Mieter dieser Wohnung war auch ein spezieller Fall. Er rief mich an und meinte es gäbe Probleme mit dem Strom in seiner Küche ob ich mir das noch am gleichen Tag anschsuen könnte. Ich bin hingefahren und habe am Sicherungdkasten gesehen, dass der FI Schalter den Strom für die Küche unterbrochen hat. Hab gefragt wie das passiert ist. Er meinte nur der Toaster hätte komische Geräusche gemacht ubd danach sei das Licht ausgegangen. Toaster aus der Steckdose gezogen FI eingeschaltet und das Problem war gelöst. 
    Am nächsten Tag gleiches Problem wieder der Toaster eingesteckt. Hab dann den Toaster zum entsorgen mitgenommen. Eine Woche später wollte der Mieter wissen wann ich ihm einen neuen Toaster bringen würde.
    @Fresenius
    Ich steige normalerweise in zwei bis drei schritten in ein Unternehmen ein. Bei FRE hqben mich die Zahlen und der Preis so überzeugt, dass ich gleich eine volle Position aufs Mal eröffnet habe.

  94. @ Nico
    Der eine Mieter war tatsächlich außergewöhnlich. Sonst hatte ich nie komische oder selbstverständliche Dinge zu klären. Mit dem Toaster ist aber auch schon sehr speziell. Immerhin wollte Dein Mieter das Problem nicht selbst lösen wie beispielsweise mit einem Messer im Toaster, was man nie machen sollte. Vor allem mit Stecker in der Dose! Bei mir hat einmal ein Student wegen einer Lampe nachgefragt. Er hat sie von dem Vorgänger übernommen und nach etwas mehr als einem halben Jahr festgestellt, dass sie nicht angeht. Das hat mich bereits etwas verwundert. Darauf dachte er, dass vermutlich etwas mit dem Stromkreis nicht stimmt. An der Wohnung wurde in den letzten Jahren nichts verändert, daher erschien mir diese Möglichkeit äußerst unwahrscheinlich. Ein Zimmer ohne Licht hätte doch in all den Jahren ein Mieter vermutlich bemängelt… Ich hatte empfohlen ein anderes Leuchtmittel zu verwenden und konnte hier auch noch erklären, dass die Lampen und Leuchtmittel in der Wohnung den Mieter betreffen. Hätte er auch ohne Wissen mit etwas Logik darauf kommen können. Schließlich hat er die Lampe vom Vormieter übernommen. Siehe da,das andere Leuchtmittel hat das Problem behoben. Der Mieter hat nichts technisches studiert. Die Wahl war Weise getroffen. Es lag hier aber tatsächlich an fehlendem Allgemeinwissen. Da wundert es mich auch nicht, dass junge Menschen auf AWD Hausierer hereinfallen oder sich mit Konsumkrediten verschulden. Dazu ist bereits mehr Wissen erforderlich. Studenten sind heute allerdings wesentlich jünger als es früher der Fall war. Vielleicht sollte ich mich an das Bildungsministerium wenden. Eine Bildungszulage für Vermieter an junge Studenten wäre vielleicht angemessen. Vielleicht lasse ich es aber auch lieber bleiben sonst wird so ein Service noch eingefordert. Der sollte dann auch kostenlos sein und vom Vermieter bezahlt werden. Außerdem müsste er von speziell geschulten Mitarbeitern durchgeführt werden. Wo kämen wir denn hin wenn Vermieter ohne Qualifikationen Allgemeinwissen vermitteln sollen? Am Ende haben die Studenten dann zwei AWD Verträge abgeschlossen 😉

  95. @Kiev,

    ja, ich vermiete mehrere Einheiten. Am liebsten ist mir die Studenten-WG. Aber auch hier kann ich Geschichten erzählen. Wir vermieten an Töchter aus „gutem Haus“, sprich die Eltern gehören der oberen Mittelschicht an. Den Mietvertrag mache ich immer mit den Eltern, das erspart mir viel Zeit. Nachteil, wenn die Mädels zuhause ausziehen, haben sie meist keinen blassen schlimmer wie Haushalt funktioniert. Es gibt tatsächlich junge Frauen, die mit einem Wischmop überfordert sind. Denn daheim hat das die Putzfrau erledigt. Ich glaube, wenn ich die Wohnung mit 1 Mal die Woche 2 h Putzfee vermieten würde, wäre das der Renner. Inzwischen suche ich immer Masterstudentinnen, sie sind etwas älter und nicht mehr ganz so grün hinter den Ohren. Leider bleiben diese nur ca. 2 Jahre, aber ich erspare mir die Nachhilfe. Da wir aber möbliert vermieten ist die kurze Mietdauer auch nicht von Nachteil. 

    Letztes mal, kam eine Mail, dass die Waschmaschine nicht mehr schleudert und abpumpt. Die Mädels fragten  ob sie denn einen Handwerker beauftragen dürfen und wer das zahlt. Erfahrungsgemäß ist die angeblich defekte Wama, aber eine Socke oder ein Putzlappen, der die Pumpe blockiert.  Es ist unangenehm das Sieb zu öffnen, aber dafür den Handwerker rufen? Die junge Frau hat dann doch eingesehen, dass das zu teuer ist vor allem, als sie verstanden hatte, das wir den Handwerker in diesem Fall nicht zahlen werde. Sie hat ihren Papa angerufen, denn wir wollten für diese Kleinigkeit nicht extra vorbeikommen. 

    Aber auch gestandene Männer können mit einer Spülmaschine überfordert sein. Wegen eines Zahnstochers in der Pumpe musste ich für meinem Mieter den Handwerker beauftragen. Alle Hilfestellungen von unserer Seite an dem Mieter hat nicht geholfen. Nein, die Pumpe ist ganz sicher defekt. Allerdings hat der Mieter dann auch anstandslos den Handwerker bezahlt. 

    Vielleicht ist es mit deinem ehemaligen Mieter gar nicht so schlimm, er musste nur das Glück haben auf einen dummen Vermieter zu treffen. Die soll es ja auch geben ;).

    Wobei es mir inzwischen wirklich lieber ist, die Mieter fragen, als wenn sie irgendwelche Dinge versuchen selbst zu reparieren.

    Take care,

    June

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