Depotkosten, Dividendenkönige und Depotleichen


New York, 2. Januar 2020
Depotleichen lasse ich neben den Dividendenkönigen im Depot liegen. Die Schrott-Aktien können mal etwas wert werden.

In den USA sinken die Depotkosten immer weiter gegen Null. Nun hat die Fondsgesellschaft Vanguard angekündigt, Aktien und ETF-Orderkosten zu streichen. Fast alles gibt es mittlerweile gratis bei Vanguard. Konkurrenten wie Fidelity, Charles Schwab, TD Ameritrade oder e*Trade haben das ähnlich gemacht. Dieser Trend wird sich vermutlich in Europa ähnlich abzeichnen.

Wenn Firmen über 50 Jahre ihre Ausschüttungen erhöhen, werden sie Dividendenkönige genannt. Unter ihnen: Johnson & Johnson, Black & Decker, der Baumarkt Lowe’s, der Tabakriese Altria, Federal Reality Investment Trust sowie Farmers & Merchants Bancorp. Es gibt andere spannende Dividendenzahler, die Anleger kaufen und vergessen können. Bislang liefen jedenfalls Walt Disney, der Rüstungskonzern Lockheed Martin, der Chipbauer Broadcom, der Versorger NextEra, der Pharmakonzern Abbvie recht überzeugend. Aber es gibt keine Garantien. Selbst ein Star kann zu einem Albtraum werden.

Ich besitze einige Kursraketen. Aber auch eine Handvoll Depotleichen. Man darf es nicht vergessen: Es gibt hunderte Schrott-Firmen am Aktienmarkt. Wie Brokat, Comroad, Gigabell, Pets.com, Alno, Sunways, Solarword, Euromicron, Thomas Cook, Mologen… Ich lasse solche Nieten im Depot. Ans Ausbuchen denke ich nicht.

Die Banken schreiben manchmal Kunden an, um ihnen vorzuschlagen, dass sie ihre wertlosen Pennystocks ausbuchen. So können die Banken Gebühren sparen, die sie an Clearstream zahlen müssen. Doch mit dem Ausbuchen der Depotleichen verliert man als Kunde die Rechte an den Wertpapieren. Manchmal können diese Aktien wieder in Schwung kommen. Es kommt selten vor, ist aber möglich. Mein Rat: Behalte deine Schrott-Aktien lieber.

Wer übrigens ein Buch schreibt, vielleicht über die Börse, sollte seine Ausgabenbelege aufheben. Es lassen sich die Kosten bei der Steuer geltend machen, wenn du die Absicht hast, mit dem Buch Geld zu verdienen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Depotkosten, Dividendenkönige und Depotleichen

  1. AvatarNico Meier

    @Kiev
    Preise Gebäudeversicherung
    Die von mir genannten 35 Franken im Jahr sind nur die zusätzlich mitversicherten Umgebungsarbeiten. Die komplette Gebäudeversicherungsjahresprämie liegt bei rund 500 Franken wobei da neben Feuer auch Wasserschäden mitversichert sind. 
    Die Preise der Gebäudeversicherungen variieren von Kanton zu Kanton und sind auch abhängig vom Wert des Hauses.
     

  2. AvatarViez

    Hallo zusammen, heute morgen erst Mal einen “Schock” bekommen.  Der Crash in meinem Depot wurde mir angezeigt.
    Mein Gold ETC von der Commerzbank wurde gekündigt ohne das ich es gemerkt habe. Bei OnVista steht der derzeit mit 100% im Minus und zieht meine Gesammtrendite doch stark nach unten 😀
    Leider muss ich jetzt Steuern bezahlen + Gebühren zum Wiederanlegen, wenn das Geld denn am 08.01 kommt… Noch nicht erlebt aber man lernt dazu

  3. AvatarRalf

    @Depotkosten: Die DAB-Bank fand ich super, leider von Consorsbank geschluckt und die Kosten haben sich seitdem teilweise verdoppelt. Flatex führt ab März sogar Depotgebühren ein. Ist zwar nicht so hoch aber kein schönes Signal.

    https://www.finanzen.net/nachricht/trading/saftige-preiserhoehung-flatex-fuehrt-depotgebuehr-auf-wertpapiere-ein-8350121

    Habe grade eben Unilever noch ein wenig aufgestockt. Überflieger im Depot war dieses Jahr Danaher, ein wahres Aktienjuwel. Leider derzeit zu teuer zum Aufstocken. Die Kurse könnten heute noch nachgeben wegen Vorkommnissen im Irak.
     

  4. AvatarNico Meier

    Einige Freunde haben sich vorgenommen sich im neuen Jahr das Rauchen abzugewöhnen.
    Ich als Nichtraucher hab mir vorgenommen mehr Tabakaktien zu kaufen. Gestern gings gleich los mit Imperial Brands.

  5. KievKiev

    @ Nico
    Dann ist die Versicherung ähnlich teuer in Deutschland. Ich habe bei mir auch etwas mehr versichert, da Fremde das Objekt nutzen. Bei einer Eigennutzung würde ich ein paar Punkte rausnehmen. Zu Versicherungen möchte ich auch noch folgendes anmerken: 
    Ein Depot kann man absichern. Das geht auf die Performance, da man nicht weiß wann der Schaden auftritt und in welcher Höhe. Hier sagen natürlich die Buy and Hold Investoren, dass es irrelevant ist. Die Anteile ändern sich nicht und die Kurse werden auch wieder hoch gehen. Das betreibe ich auch in ähnlicher Form. Eine Gebäudeversicherung würde ich allerdings immer haben. Auch wenn ich es nicht müsste. Falls das Haus abbrennt, oder einen großen Schaden erleidet baut es sich nicht von selbst wieder auf. Das Haus bietet mir Wohnraum und ca. 22k Einkommen im Jahr. Die Versicherung kostet um die 800€ im Jahr. Ein maximaler Schaden für den Aufbau des Gebäudes liegt bei vielleicht 800k. Die  Versicherung muss ich aufgrund von Vermietung nur zu einem kleinen Teil bezahlen. Ich finde die Absicherung sehr angemessen. Auch heute kann ich mit meinem Vermögen nicht Schäden abdecken, die eine Haftpflichtversicherung abdeckt. Die Versicherung ist so günstig, da diese Schäden entsprechend selten auftreten. Die großen Schäden sollte man versichern. Die kleinen sind für die Rendite der Versicherung. An den großen verdienen sie natürlich auch. Aber sie können sie begleichen und sie sind eingepriesen. Für die Versicherung bedeutet ein großer Schaden eines einzelnen nur ein kleiner Schaden.

  6. AvatarRalf

    @Tabakaktien: Bin auch am überlegen Altria aufzustocken. Zahlt Imperial Brands wirklich so eine hohe Dividende?

    @Depotabsicherung: Kann manchmal sinnvoll sein, kostet aber auch Rendite. Wie würde eine vernünftige Depotabsicherung für die nächsten 9-12 Monate aussehen? Optionen, Optionsscheine, Futures, Reverse-Bonus…?

  7. AvatarChris

    Was versteht ihr unter Depotkosten?
    Bei consorsbank ist das depot zb kostenlos.
    Oder meint ihr die kosten für kaufen, verkaufen etc?
    Sollte man trennen, sonst verwirrt es nur.
    Sparplan bei consorsbank zb 1,5 % der kaufsumme. Günstiger hab ich es noch nicht gesehen. Und es geht schon bei 25 euro los, andere erst bei 50 euro.
    Kommt halt immer drauf an wie man kauft, da gibt es dann große Unterschiede bei den Kosten.

  8. AvatarNico Meier

    @Ralf
    Imperial Brands hat 2019 2.0002 GBP ausgeschüttet und steht zurzeit bei 18.75 GBP da liegt die Dividendenrendite bei über 10%.
     
    @Kiev
    Richtig grosse Risiken wie Brandfall oder Wasserschaden oder Haftpflicht will ich versichert haben.
    Brandfälle hatte ich in meinem Umfeld noch nicht aber Wasserschäden kommen doch ab und zu vor im Umfeld. Da geht nur mal ein Bach übers Ufer und schon ist der Keller geflutet. Gibt mehr Arbeit und Kosten als man denkt bis der ganze Schlamm und die Steine wieder draussen sind. Teilweise müssen Abwasserrohre, die verstopft sind, vom Spezialisten freigemacht oder gar ersetzt werden. Wenn nun noch die Heizung im Keller im Wasser gestanden hat wird die Rechnung noch höher.

  9. AvatarThomas

    @Chris. Ich halte 1,5% der Kaufsumme für extrem teuer.
    Hängt aber von der größe der Orders ab.
    DKB verklangt z.B. fixe absolute Orderkosten die bei meinen Ordergrößen erheblich günstiger sind als 1,5%.  
    Traderepublic macht es ja noch günstiger 🙂
     

  10. Avatarsammy

    @Fuseboroto
    Wen 10.000 Euro bereits in den Ruin stürzen, der wird sich gegen solche Schäden versichern. Spricht ja auch nichts dagegen.
    Intelligenter Satz. Hm was glaubst du wieviele Versicherungsbeiträge du bezahlen kannst bis du annähernd an 10.000€ kommst? Nein da zahlt man lieber nichts und bezahlt dann im Falle eines Schadens 10.000€, wie bescheuert muss man sein.

  11. AvatarKevin

    @Kiev: meine Nachricht im letzten Artikel hast du glaube ich übersehen.
    Finde 1,5% auch zu viel. Versuche immer bei unter 1% zu landen. Das geht mit Ordergrößen von 1000€ bei Degiro recht einfach. Da muss man sich zwar um die Steuer kümmern, aber das ist auch kein großer Akt, wenn man sich damit einmal auseinandergesetzt hat.
    Habe letztens noch einen sehr interessanten Blog gefunden AtypischStill. Der wurde meine ich vom Finanzwesir empfohlen.
    Die Betreiber haben eine UG mit AtypischStill Beteiligten zur Verwaltung ihres Kapitals gegründet um Steuern zu sparen. Und sie hebeln das Depot mit FK über einen Degiro Wertpapierkredit zu 1,25% Zinsen.

  12. AvatarRüdiger

    @Versicherungen:
     
    Gibt es eigentlich irgendwo im www eine Art “Hitliste” der teuersten Fälle, die eine private Haftpflichtversicherung beglichen hat? Es sagt sich so leicht: “Ein Unfall beim Skifahren oder Radeln kann einen Schaden in Millionenhöhe verursachen”. Wie oft kommt das in der Realität vor? Ich habe mal gegooglet, aber keine Statistiken gefunden.

  13. Avatarsammy

    Also meine Orderkosten belaufen sich auf 0,2 – 0,4% bei vielen Sparplänen zahlt man über 1% das ist extrem teuer.

  14. AvatarThorsten

    Ich versuche von von einer teureren Online-Bank wegzukommen . Angeblich seien sie zwei Monate im Rückstand , ich solle Geduld haben schreibt man mir per Mail. Meine Bitte den Wechsel dann doch bitte zum Jahresende durchzuführen wurde nicht beantwortet. Es gibt ein Münchner Urteil , dass eine Bank den Depotwechsel innerhalb von 2 bis 3 Wochen durchgeführt haben müsse. Was dort gerade los ist, da kann man nur spekulieren. Massenflucht ? Die nächste Woche rufe ich ansonsten beim Kundendienst an.

  15. Avatarsammy

    Heute sehen wir ein so genanntes “schwarzer Schwan” Ereignis auf das sich zb Markus Krall immer wieder beruft. Dies hat das Potential für große Verwerfungen. Es bleibt spannend!
    @Thorsten
    Wenn sichs um die Deutsche Bank handelt viel Glück!
     

  16. Avatarslowroller

    Aus meiner Sicht sind 1,5% “Ausgabeaufschlag” für ETF ziemlich teuer. Z.b. bei der DKB kostet jede Ausführung 1,50€, d.h. ab 100€ Investsumme ist man schon günstiger. Hier lohnt es sich gegebenenfalls auch von monatlicher auf zweimonatlicher oder vierteljähriger Ausführung umzustellen.
    Dieses Jahr kann man dort auch Sparpläne von Vanguard, Lyxor und Amundi für pauschal 0,49 € ausführen.
     
     
    Ansonsten euch allen ein frohes Neues Jahr! Hoffen wir, dass uns der Unsinn, den sich Potus zum neuen Jahr ausgedacht hat nicht direkt um die Ohren fliegt. Peace!

  17. AvatarWolke

    @Thorsten
    Verwerfung
    Bin auch immer beeindruckt, wie schnell der Markt fällt und Gold steigt, wenn ein schwarzer Schwan daherkommt. Fear & Greed bei 97, da braucht es nicht mehr viel. Es wird wieder billig demnächst, nur Gold nicht, das ist abgefahren.

  18. AvatarWolke

    @Gainde
    Tötung eines iranischen Generals durch die USA. Liest du keine Zeitung? Ach ja, soll man ja nicht, um nicht beim Anlegen abgelenkt zu werden.

  19. Avatarsammy

    @Gainde
    Ich weiß nicht was an einem Krieg zwischen Iran und den usa super sein soll? Deutschland ist nicht so weit vom Iran entfernt wie die USA. Es wird Menschenleben kosten darüber sollte man sich nicht freuen!

  20. AvatarThomas

    am 5. werden meine Sparpläne ausgeführt. Bis da hin ist der vermutete schwarze Schwan vielleicht wieder weggeflogen.

  21. AvatarWolke

    @sammy
    Manchen Menschen, im Inneren noch ganz Kind geblieben, sollte man ihre rosarote, optimistische Sicht auf die Dinge nicht zu früh nehmen.
     

  22. Avatarsammy

    Wahrscheinlich könnte der dritte Weltkrieg  ausbrechen und die Märkte würden wieder steigen. Hey kein Problem dann werden eben ein paar Trillionen Dollar gedruckt Hauptsache die Märkte steigen. Bin mal gespannt wie hier agiert wird.

  23. AvatarGainde

    Und sonst sterben täglich keine Menschen an anderen Ursachen? Wieder mal nur im Lichtkegel von CNN, CNBC und FOX unterwegs…
     
    Und was will der Iran schon gegen die Hegemonialmacht ausrichten. Sind doch froh, dass das Embargo aufgehoben wurde. Und der General war sich seinem Berufsrisiko bewusst. Inch Allah.

  24. AvatarNico Meier

    Der Iran spielt ein gefährliches Spiel im Irak und in Syrien. Man hat die Iraner viel zu lange machen lassen. Nun zeigen die Amis den Iranern eine rote Linie auf und im Gegensatz zum Hasenfuss Obama hat Trump auch die Eier mal zuzuschlagen. 
    Es gibt Momente da muss man in der Aussenpolitik als Grossmacht stärke zeigen.

  25. AvatarChris

    Klar wenn man für 1.000 und mehr kauft, sind 1,5% zuviel.
    Aber wenn man per Sparplan kleine Mengen kauft, geht es nicht besser.
    Ich kaufe fast nur noch so. So mache ich mich unabhängiger von den Preisen.
    Zb hatte ich Microsoft anfangs zu € 45 etwa gekauft und immer mal zugekauft.
    Hätte ich erst jetzt per Einzelkauf gekauft wäre es deutlich teurer geworden.
    Das gleiche bei Boeing und noch ein paar anderen.
    Und andersrum zb bei 3m. Da kaufe ich momentan günstiger nach.
    Da sind die höheren Gebühren lächerlich zum cost average effekt.

  26. Avatarsammy

    Chris mein Freund nichts für ungut aber ich empfehle dir etwas Nachhilfe im Prozentrechnen zu nehmen.

  27. Avatarslowroller

    @Chris
    Der Break even bei 1,5% liegt aber eben nicht bei 1.000 sondern bei 100. Viele Sparpläne liegen doch eher deutlich drüber.
     
    @Nico
    Der Iran ist kein Kind von Traurigkeit. Im Gegensatz zu den USA gehört er aber in diese Region und agiert dort auch. Ich hoffe uns bleibt ein Krieg erspart. Ich hoffe aber auch, dass Europa sich endlich mal grade macht – ohne Krieg Mordattentate auf Diplomaten anderer Staaten in anderen Staaten zu begehen und das dann als Selbstverteidigung hinzustellen ist schon starker Tobak. Der Gipfel war denn der Aufruf von Pompeo in Richtung Iran “Eskalation zu unterlassen”.
    Hier muss man einfach mal sagen dürfen: So geht das nicht, wir finden das nicht gut. Was macht Maas? Er lässt sich vor Pompeos Karren spannen.
    Interessant auch die Masse an Amerikanischen Trollfabrikeinträgen in (sozialen) Medien, die denen der Russen in nichts nachstehen und genauso schlecht/offensichtlich gemacht sind.
    Ich hoffe, dass alle Europäischen aber auch Amerikanischen Zivilisten rechtzeitig aus dem Land kommen bevor es für sie sehr ungemütlich wird. 

  28. AvatarThorsten

    Bitte keine Panik ! Aber könnte mir jemand vielleicht ganz schnell eine Taschenlame, Feuerzeug und eine Flasche Wasser leihen ?
    Der USD ist unbeeindruckt, er legt sogar leicht gegenüber dem Euro noch zu.
    Ich vermute, dass die “patriotischen Kräfte einfachen Gemüts” in den USA das Ereignis sogar ganz anders anders bewerten als wir Europäer. Wie stark die Nation sein muss, wenn da jemand punktgenau im fremden Land von einem großen Böller getötet wird. Das beeindruckt sie, sie wissen es nicht besser.Es könnte sogar den Dollar weiter beflügeln und die US-Börse oben halten.
    Bis zum Gegenschlag. Der Iran wird was tun und wenn er es in den USA oder Europa macht, dann sieht die Börse anders aus. Denn der Mord war eine reine Kriegserklärung, als “Warnung” deklariert.

    Ich habe bis zum Ende des letzten Jahres meinen Anteil an US-Aktien auf 2,89% (zwei Komma acht neun !) gesenkt. Dazu kommen noch ein paar REITS, die mir den Bereich Holz/Wald abdecken.

  29. AvatarRalf

    Ruhe bewahren und Kursrücksetzer nutzen. Und nicht bei jeder kleinen Schwankung in Missstimmung verfallen. Bei der Bundeswehr hat man zu Zeiten meiner Wehrpflicht auch mal George Washington zitiert:

    “Wer auf den Krieg vorbereitet ist, kann den Frieden am besten wahren.”

    Auch wenn die Bundeswehr selbst derzeit in eher schlechtem Zustand ist. Es braucht auch mal starke Signale um rote Linien aufzuzeigen.
     

  30. AvatarNico Meier

    Ich habe soeben mal nach dem Kurs von Imperial Brands geschaut der liegt inzwischen bei 19.2 GBP.
    Sind aber immernoch ne Dividendenrendite von über 10%.

  31. AvatarSparta

    @Chris
    Ich finde 1,5 % vollkommen ok.
    Der Finanzwesir hat das Delta ja auch schon mal grob nachgerechnet.
    Diese “Rumgeitzerei” ob jetzt 0,5 oder 1,5 % bei monatlichen Käufen sind nicht groß Entscheidend! Lieber habe ich nen vernünftigen & zuverlässigen Broker, wo ich nicht immer hin und herspringe, wegen ein paar Kröten. 😉
    Geduld (langer Atem), hohe Sparquote und an der Karriere schrauben sind deutlich effektiver.
    100,00 € – 300,00 € Unterschied p. a. von den Orderkosten sind Peanuts gegenüber einer Erhöhung der Jahressparquote oder einem höherem Gehalt!
    Wenn man dann mal ein etwas höheres Depot hat, gibt es Tagesschwankungen im 4, 5 oder XX…stelligen € Bereich.

  32. Avatarsammy

    Bin ich der Einzige der weiß, dass viele kleine Orders zu 1,5% genausoviel sind wie eine große Order zu 1,5%? Scheinen hier einige nicht zu kapieren.

  33. AvatarSparta

    @Sammy
    12 x 100,00 € x 1,5 % = 1.200,00 € x 1,5 % … da kann und will ich Dir nicht widersprechen! ;-).

  34. AvatarThorsten

    Gold steigt 1,3%, Dax fällt 1,4%.
    Leider habe ich zu wenig von dem Zeug, vom Gold meine ich 😉

    Habe gerade einen Guru auf youtube gesehen, der sagte “Gold hat erst seit 1975 Rendite gebracht, davor nicht, obwohl es schon seitz 6000 als Geld verwendet wurde, auch weil Gold an die jeweilige Währung gebunden war.” Boaa ! Er hat verschwiegen, dass Gold die jeweilige Papierwährung überlebt hat. Die ein oder andere Familie hat es (oft in Form von Schmuck) auf der Flucht im zweiten Weltkrieg vor dem Hungertod bewahrt. Geld war ja nichts mehr wert. Was der immer wieder zu Gold oder auch Immobilien absondert, da schüttel ich nur den Kopf.

    Gold aktuell 1548,57$. Oberhalb von 1550 charttechnisch nur noch der Himmel.

  35. AvatarNico Meier

    Gold steigt 1,3%, Dax fällt 1,4%.
    @Thorsten und was hat der Dax gestern gemacht?

  36. Avatarsammy

    Gold steigt immer bei Verunsicherung durch mögliche Krisen. Genauso fällt es bei sicherer Lage.

  37. AvatarChris

    @Sammy
    Sorry, aber scheinbar hast du es nicht verstanden 
    Also nochmal
    Ich hab Microsoft peu a peu per Sparplan gekauft.
    1,5% zb für 40 euro, dann mal 25 euro und mal 80 euro
    Der kurs war 45 euro, dann 50 usw.
    Und nun steht Microsoft bei 142 euro!
    Ich hab 20 Stück und dafür 1.178 bezahlt
    Das ging weil ich per Sparplan kaufte.
    Hätte ich Microsoft aber erst jetzt per Einzelkauf machen können würden die 20 Stück mich 2.840 kosten.
    Dazu hab ich in der Zwischenzeit auch dividenden erhalten.
    So, nun erklär mir doch mal wieso in diesem Beispiel, die 1,5% zu viel sind?
     
    Eben, sind sie nicht, da ich so die Möglichkeit habe kursschwankungen auszugleichen. Und ich kann sehr viele Unternehmen monatlich kaufen, hab eine breite Streuung usw.
     
    Weitere Beispiele wären: Boeing, Intel, McDonald’s, Amgen, qualcomm usw usw.
     

  38. AvatarLithium85

    @thorsten
    Gold Blabla. Ich bleibe bei echten Daten.
    https://www.gerd-kommer-invest.de/gold-als-investment/
    “Wer diese Argumentation akzeptiert, für den beginnen die aus Investmentsicht relevanten Preisschwankungen von Gold frühestens im September 1971. Vor diesem Datum waren die realen Goldrenditen weit, weit niedriger als danach. Von 1792 bis August 1971 (180 Jahre) sank der reale Goldpreis in USD um durchschnittlich –0,4% pro Jahr – das entspricht einem kumulativen Preisrückgang von über 50%. Ab September 1971 zogen die Goldrenditen im Vergleich zu den vorhergehenden 180 Jahren stark an.
    Allerdings dürfte auch der September 1971 kein wirklich gut geeignetes Startdatum für ein historisches Gold-Rendite-Benchmarking gegen andere Asset-Klassen sein. Die US-Regierung und auch andere Staaten ließen erst ab Anfang 1975 privaten Goldbesitz ihrer Bürger wieder zu.”
    Gold ist kein Investment sondern höchstens eine Versicherung, solange Leute bereit sind dafür zu bezahlen, letztlich ist es nur Metall. 
    Mit dem Verweis auf “Charttechnik” driftet es nun wirklich ins okkulte ab… Da kann ich auch mein Horoskop lesen.
     
    @gainde
    Du bist aber auch nicht wirklich entschlossen oder ? Erst überzeugt “value stocks picken”, dann alles verkaufen, dann indexing, jetzt doch wieder Cash? Mach das noch ein paar Jahre abwechselnd und der Index läuft besser.
    Asset Allokation festlegen -> Strategie Festlegen -> ausführen -> Dampfer auf Kurs halten. Es ist ganz einfach

  39. AvatarKall

    Bonjour ,
    @Ralf: danke für den Hinweis, dass Flatex zum 1.3.2020 Kontogebühren einführt. Ich werde nun zu Onvista wechseln. Denn Flatex macht eine Scheibchen Erhöhungsstrategie. Gebühren bei ausländischen Dividenden ab 15 €, Negativzinsen für das Cashkonto und jetzt noch Gebühren. Das finde ich zu happig. Obwohl ich bisher mit dem Service zufrieden war.
    @Alle zum Iran:
    Dass der Iran keine lupenreine Demokratie ist, ist bekannt. Seine extreme Feindschaft zu Israel ist auch alles andere als Friedenspolitik.
    Zwei Sachverhalte sollte man in dem Konflikt, vielleicht bald (hoffentlich nicht) Krieg gleichzeitig nicht übersehen.
    Der Iran hatte das Atom Abkommen mit den USA und Europa unterschrieben . Und sich nach Auffassung fast aller daran gehalten. Trump hat es aus reiner Ranküne gekündigt. Das war  auch ein Auslöser der zunehmenden Konfrontation.
    Des Weiteren befiehlt Trump die Ermordung eines Generals auf Verdacht. Für einen Rechtsstaat ist das nicht nur moralisch fraglich. Es ist auch strafrechtlich nicht gedeckt. 
    Unabhängig von fallenden oder steigenden Märkten hoffe ich deshalb sehr, dass sich sowohl im Iran als auch den USA die vernünftigen Kräfte durchsetzen und ein Dialog wieder aufgenommen wird. 
    Umso mehr wünsche ich allen Mitlesen*innen ein friedliches und glückliche Neues Jahr.
    Kall

  40. Avatarsammy

    @chris
    Ich wollte dir damit nur klar machen dass es keine Rolle spielt ob du lauter kleine Orders zu 1,5% oder eine große Order zu 1,5% kaufst. Deine kleine Positionen summieren sich auf und am Ende sind 1,5% sehr teuer.

  41. AvatarChris

    Sammy, da hast du natürlich recht.
    Wenn ich 10 x immer zum gleichen Preis kaufen würde, wäre das teurer wie 1x fpr die Gesamtsumme.
    Aber dafür hab ich beim Sparplan halt den Vorteil der Schwankungen.
    Das meinte ich mit nicht teuer.
    Hab jetzt mal bei DKB geschaut, aber nur sparpläne für  etfs gesehen. Und aktien gibt es nur per Einzelkauf und da gehts los ab 10 Euro Entgelt 

  42. Avatarsammy

    Nochmal 1,5% bleiben 1,5% cost average hin oder her. du kannst auch mit größeren summen zu unterschiedlichen Preisen kaufen.

  43. Avatarsammy

    Die USA fühlen sich sehr sicher. Dass dies eine Illusion ist hat der 11.9.2001 gezeigt. Jederzeit kann ein Angriff starten. Ich denke nicht dass der Iran diesen Schlag einfach so hinnimmt und sich durch Gespräche einlullen lässt.

  44. AvatarChris

    Sammy: ich kann leider nicht monatlich 20 Aktien monatlich für 1.000 kaufen, so dass die Gebühr Sinn macht.
    Für 25 bis 100 kann ich das allerdings schon. Und da ich nicht 2 jahre warten will bis die letzte Aktie auf meiner liste dran ist, macht Sparplan zu kleineren Summen Sinn.
    Und dadurch ist es nunmal billiger.
    Wenn es nur 3 Aktien wären, ok aber nicht bei über 40.
     
    Muss aber jeder selbst wissen

  45. KievKiev

    @ Kevin
    Ich bin bei BANX. Das ist vermutlich ähnlich zu Degiro. Ich meine Du hattest vor einiger Zeit auch grob dieselbe Depothöhe wie ich. Somit hast Du vermutlich sehr viel Geld in letzter Zeit einzahlen können. Das ist ein sehr großer Vorteil.
    Bei Wertpapier Kredit und Optionen muss man vorsichtig sein. Ich verkaufe meinen zukünftigen Cashflow manchmal bis zu 6 Monaten. Es ist aber klar, dass ich bei so einer Aktion auch eine längere Performance Durststrecke erleiden werde, wenn die Börse nach der Aktion weiter absackt. Ich mache solche Aktionen nur bei Korrekturen um 5-10%. Dann gibt es oft viele gute Aktien mit sehr schönen Dividenden. Manche Werte haben eine sehr hohe implizite Volatilität. Falls der Preis stimmt! (Blick auf Einzelpositionsgröße), die Volatilität und ich das Unternehmen auf jeden Fall haben möchte schreibe ich einen SP. Meist auf dem aktuellen Kurswert mit entsprechend hoher Prämie. Manchmal kaufe ich auch einen Teil und schreibe zusätzlich Optionen. Ich habe gestern 200 CXW gekauft und noch SPs auf den Wert offen. Auch 200 STK. Damit würde mein Bedarf an CXW komplett gedeckt sein. Ich habe bereits Optionen auf CXW gehabt und hoch gerollt. Sie sind ja schon etwas gestiegen. So habe ich es auch bei UNFI gemacht. Die sind vor kurzem an einem Tag um 27% gefallen. Ich habe außerbörslich 300 STK gekauft. Und dann direkt noch 200 SP’s mit niedrigem Preis hinterhergeschossen, da die Vola sehr hoch war. Damit hätte ich die Position voll. Es wird aber vermutlich nicht eintreten. Ich habe es gemacht um meinen Kauf zu verbilligen. Ich habe die Option so aufgesetzt, dass ich 10% vom Marktwert an Prämie bekommen habe. Ich werde den Trade vermutlich bei 70% schließen. Es ging mir hier nur darum meinen Einstiegspunkt weiter zu verbilligen. Bei Optionen benötige ich keinen Wertpapierkredit. Ich habe auch ein Margin Konto. Aber damit muss man sehr vorsichtig sein. Das empfiehlt sich aktuell auch nicht.
    Ich habe als größte Positionen 1000 Gazprom und 200 Luckin Coffee. Die haben sich aber teilweise selbst hochgearbeitet. 500 STK Gaz sind für mich eine Investition nach Buffett. Die weiteren gehören zu meinem Kern und sind unverkäuflich. Steigt mein Depot schneller als der Preis werden alle Anteile zum Kern. Falls die Dividendenpolitik allerdings vorher einen guten Sprung nach oben verursacht verkaufe ich einen Teil. Dafür habe ich die Positionen in zwei Depots. Meine älteren sind bereits um 80% im Gewinn. Hier muss ich dann bei Anlass prüfen welche ich verkaufen möchte.
    Die Themen um UG verfolge ich nicht. Mir fehlt eine Firma dafür. Damit würde es viel Spaß machen. Ohne Firma ist das Vermögen viel zu gering.

  46. AvatarWolke

    @sammy
    Ein paar Fenster der US Botschaft werden die Iraner einschlagen. Alles andere wäre Selbstmord. Die Wallstreet weiß das und bleibt daher ziemlich locker.
     

  47. Avatarsteve

    Nur mal am Rande das der Iran keine lupenreine Demokratie ist stimmt. Daran haben die USA aber mit der Rückholung des Schah 1953 einen erheblichen Anteil. Ob die USA selbst eine lupenreine Demokratie sind bezweifle ich aber auch.
    @ Chris ich glaube du machst es richtig, kleine Beträge sofort investieren, da kommt bei vielen Banken eine Mindestgebühr die wohl höher als 1,5% sind. 

  48. AvatarThorsten

    @Lithium
    Ich hatte neulich einen Link und Kommentar geschrieben. Die Heatmap hat für Gold eine jährliche Rendite von 8,2% angezeigt. Das ist eindeutig mehr als bloße Versicherung. Papierwährungen kommen und gehen, sie inflationieren oder verschwinden.
    @Nico gestern ist der Dax gestiegen (Gold auch). Darum geht es aber nicht. Es geht mir darum – und das hätte ich hinschreiben sollen – dass man mit Gold, Cash, unterschiedlichen Märkten und Branchen eine geringere Volatilität ins Depot bekommt.
    @Wolke und wenn es der wäre, dann wäre meine Empfehlung die Alte : genau das Gegenteil machen von dem was er sagt. Gold, Immobilien , natürlich auch Aktien.

  49. AvatarKevin

    @Kiev: danke für deine Ausführungen. 
    Mit Optionen habe ich mich noch nicht ausführlich beschäftigt. Bei Degiro hat man da, meine ich, keinen Zugriff auf US Optionen. Daher leider nicht interessant für mich. Werde wohl über kurz oder lang aus Diversifikationsgründen noch eins bei IB oder Ableger eröffnen.
    Wie hoch sind denn da die Zinsen für das Margin Konto? Bei Degiro kostet das ohne Zuteilung 4%, mit nur 1,25%. Die Zuteilung kann jederzeit geändert werden und gilt dann immer ab dem 1. des Folgemonats.
    Zum Thema UG, die Firma (ein “richtiges Geschäft”) brauchst du dafür nicht. Fand das sehr spannend. Die machen allerdings auch nahezu alles selbst: Buchhaltung, Steuern, etc.
    Vorteile waren Gewinne aus Aktienverkäufen sind zu 95% steuerfrei und auf Dividenden zahlt man nur ca. 17%. (Vs Privat 26,375%)
    Alles mögliche absetzbar, z. B. Kosten für Wertpapierkredite, Lektüre (Werbungskosten halt).
    Nachteile sind halt hoher Aufwand (viel Recherche) bzw. hohe Kosten bei Auslagerung… Und das Geld wieder aus der Firma zu ziehen, ist wohl auch recht schwierig (teuer), eignet sich halt zum thesaurieren ziemlich gut, da die gesparten Steuern wiederangelegt werden. Auch deren Aktienauswahl wird erläutert. Finde neuen Strategien immer interessant
    Habe die letzten Tage alle ca. 70 Artikel gelesen und fand es sehr spannend. Mir fehlt allerdings die Muße mich durch die Steuerthemen zu quälen. Daher bleibe ich vorerst weiter nur privat investiert.
    Da hier aber der ein oder andere Unternehmer unterwegs ist, würde sich für diese der Aufwand wahrscheinlich nicht sehr stark erhöhen.
    Der Blog heißt übrigens AtypischStill.
     

  50. AvatarNico Meier

    @Thorsten
    Natürlich ist wichtig nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Tim hat meines Wissens neben Aktien auch zwei Wohnungen die er vermietet. Wir haben Wohneigentum in Form unseres Häuschens mit Garten.

  51. AvatarWolke

    @Thorsten
    Gold, Immobilien , natürlich auch Aktien
    Richtig, die alte Dreispeichenregel. Hatte schon funktioniert als es noch keine Finanzblogs gab.

  52. AvatarCap

    @ Kall
    OnVista führt ab sofort für Neukunden 0,5% Strafzinsen ab einen Betrag von 200.000€ auf dem Cashkonto ein.
     
    Ich denke nur für Leute interessant die auf den ganz großen Crash warten…
     

  53. AvatarThorsten

    @Nico, Wolke  ja, Tim vermietet und ist Selbstnutzer. 
    @Cap das ist schlecht, einmal eingeführt, kann die Grenze jederzeit nach unten gehen. Apropos die Finanztransaktionssteuer von 0,2% wurde in Frankreich ganz zügig nach Einführung auf 0,3% angehoben. Scholz wird das ca.2 Jahre nach Einführung unter “harmonisietenden europaweiten Bedingungen” ebenfalls auf den dann höchsten Satz erhöhen. Hoffentlich ist er dann schon weg vom Fenster. Ich wünsche mir Söder als Finanzminister. Sobald eine Esken oder Kevin Schulden machen möchte, würde er sie lautstark überjodeln und kaltnass abtropfen lassen.

  54. KievKiev

    @  Kevin
    Ein Unternehmen muss auch Steuern auf die Gewinne zahlen. Und wenn man sich das Geld wieder ausbezahlt muss wieder Steuer bezahlt werden. Ich sehe hier bei den 100k kein Vermögen für das sich der Aufwand lohnt. Mit einer Firma, die ihre Gewinne statt Gehalt in eine Cash GmbH zahlt und dann dort das Geld investiert wird kann ich eher etwas anfangen. Da fehlt mir aber die Firma…
    Mein Ziel ist die Steigerung der Divideneinnahmen grob um 100%. Ich habe neben CXW auch weitere 100 REE gekauft. CXW und REE sind natürlich beide heute gefallen. Wenn mir die Dividendensteigerung in 2020 gelingt bin ich sehr zufrieden. Sobald ich “genug” Dividenden erhalte suche ich relativ günstige ETFs oder Beteiligungen wie Danaher oder Berkshire. Berkshire kassiert immerhin selbst einiges an Dividenden. So kann ich auch Steuern aufschieben. Vielleicht macht mir die Jagd nach Aktienschnäppchen auch in 2-3 Jahren nicht mehr so viel Spaß und ich kaufe einfach MSCI World. So schlecht lief er ja auch nicht und die Dividendenrendite ist gering. Vielleicht kaufe ich auch weiterhin Wachstumswerten mit fairen Preis. Cisco, FedEx wäre vielleicht aktuell interessant. Ich kaufe relativ entspannt und mache keine Wissenschaft daraus. Ich habe aktuell um 30 Aktien. Ich kann mir vorstellen langfristig mehr als 200 Aktien zu haben. Um die möchte ich mich allerdings nicht kümmern.

  55. Avatar-M

    Wir stehen auf einem Dax Stand von Dienstag Abend und hier geht der schwarze Schwan um? Na, Prost Neujahr! 
    Irgendwo ist bestimmt auch ein Sack Reis umgefallen. 
     
    Sorry, aber wegen der ganzen Kommentare habe ich tatsächlich die börsenkurse aufgemacht (habe seit Weihnachten keinen einzigen Index angesehen)…sagt bescheid, wenn der dax auf 10k steht, aber vorher bleibt doch mal ein wenig gelassener…
     
    -M

  56. AvatarNico Meier

    @-M
    Richtig völlig normale Tageskursveränderungen. 
    Da scheinen bei manchen die Nerven blank zu liegen.

  57. AvatarSlowroller

    @Torsten
    Ein Söder wird außerhalb Bayerns nichts werden. (Ausser Verkehrs- oder Landwirtschaftsminister) Jede Wette 😉
    Ich bin aich noch nicht so richtig entschlossen ob ich die Politik der schwarzen Null derzeit angebracht finde oder auch nicht. Investitionen in die Infrastruktur wären teils wirklich notwendig – allerdings benötigt die freie Wirtschaft schon fast alle Ressourcen. Eine Staatsoffensive würde hier Konkurrenz schaffen und private Projekte verteuern oder abwürgen. Irgendwie ein Dilemma.

  58. AvatarKevin

    @Kiev: wie das Geld wieder rausgezogen wird, weiß ich auch nicht ganz genau. Es war die Rede von Darlehen an die UG.
    Steuertechnisch sind es schon ein paar Prozent. Auf Jahr(Zehnt)e ist das schon nicht unerheblich. Aber der Aufwand der da hinter steckt ist nicht ganz unerheblich denke ich. Habe schon ein wenig Zeit bei meiner letzten ESt benötigt, um alle Erträge korrekt anzugeben, da die Degiro Kontoübersicht nicht ganz korrekt war…
    Durch die Eintragung in Portfolio Performance und Excel ist das mittlerweile aber schnell gemacht.
    2019 sollten es so um die 2.800€ Dividende geworden sein.
    Ziel für 2020 sind 4.100€ Dividende. Wobei das Ziel wahrscheinlich zu niedrig gesteckt ist. Evtl. setze ich das noch etwas höher. Der genaue Plan für 2020 steht noch nicht fest.
    Habe mir vor ein paar Tagen auf SA Mal eine Watchlist mit hier häufig diskutierten Aktien angelegt, so bekommt man Kurseinbrüche und News deutlich besser mit.
    Werde vorraussichtlich Sonntag nochmal ein paar Zahlen nennen können. 

  59. AvatarAndreas

    Nun hab ich auch meine Jahresbilanz abgeschlossen und bin zufrieden. Mein Jahresziel hab ich übertroffen dank der gut laufenden Börse, so dass mein Depot zum Jahresende erstmals sechsstellig ist, 115.000 Euro, mein Ziel waren mindestens 100.000
    Und das Vermögen insgesamt hab ich um ca. 50.000 Euro gesteigert auf rund 190.000 Euro. Mit dabei u.a. festverzinsliche Anteile über den Arbeitgeber für die Altersvorsorge und Cash. 

    Bin Mitte 30 und werde einfach weiterhin die Aktien kaufen, die ich gut finde. Parallel laufen zwei ETF-Sparpläne. Was ich bisher noch nicht gemacht habe sind Sparpläne auf Einzelaktien. Überlege derzeit aber ernsthaft das mal zu probieren für Microsoft und LVMH z.B. Irgendwie waren mir die immer zu teuer, sind es jetzt auch, aber so komm ich da wohl nie rein;)
     
    Und ernsthaft auf Lebensqualität verzichten werde ich weiterhin hin, spricht ich gehe in den Urlaub, ins Kino, mal ins Restaurant und kaufe gute Lebensmittel. Das bin ich mir wert;)

    Iran und USA ist nicht zu unterschätzen, hoffen wir mal, dass das nicht eskaliert. Aber vermutlich will Trump nur mal zeigen, dass er außenpolitisch nicht ganz weichgespült ist und etwas vom Impeachment ablenken. 

  60. Avatarsammy

    @M
    Gerne nochmal für dich damit du es auch verstehst: Ein sogenannter schwarzer Schwan ist ein unvorhergesehenes negatives Ereignis. Was daraufhin passiert weiß niemand.

  61. AvatarRalf

    “…Richtig völlig normale Tageskursveränderungen. Da scheinen bei manchen die Nerven blank zu liegen.”

    So ist auch mein Eindruck. War auch 2019 bei Minirücksetzern gut zu beobachten. Auch ist es interessant und teilweise verwunderlich, was für eine Wissenschaft hier aus dem Thema Aktien und ETF produziert wird. Oft dazu mit einem Depot von nicht einmal 100.000 €…

    Mehr Gelassenheit bei Investments.
     

  62. Avatarsteve

    @ sammy die Definition für einen schwarzen Schwan braucht hier wohl niemand. Ich habe aber auch den Eindruck, dass du glaubst einen gesehen zu haben.

  63. AvatarLad

    @Andreas
    ”Bin Mitte 30 ….. Sparpläne auf Einzelaktien….Überlege derzeit ….. Microsoft und LVMH”
    Du hattest keine extrem überbewerteten Aktien beim Crash 2000-2003 und so wirst du es beim nächsten Crash sehen, wie die teuersten Aktien der Welt wie Microsoft, Visa, Mastercard auf 1/3 bis 1/10 ohne Stop Loss Order  fallen. Am besten, kaufe nur Bluechips mit Dividendenrenditen über 3%, KUV unter 3, KBV unter 3! Und sei  mit Dividenden zufrieden, meide die stärksten Aktien! Günstig sind heute mit guten Dividendenrenditen: AT&T, BHP Group, British American Tobacco, Royal Dutch Shell B, Allianz, BASF, Munich Re.
    Kaufe niemals Aktien auf dem Hoch aller Zeiten wie Microsoft heute!

  64. AvatarNico Meier

    Ich werde nie verstehen warum es Leute gibt die Aktien kaufen und danach täglich die Kurse anschauen.
    Das wäre ja wie wenn ich täglich die Bank anrufen würde um sie zu bitten mir zu sagen wo der Marktpreis unseres Hauses liegt.
    Das Haus habe ich um darin zu wohnen der Wert desselben ist erst im Verkaufszeitpunkt relevant.
    Aktien kaufe ich um mein Geld anzulegen und Erträge daraus zu ziehen, wie der Bauer der Kühe kauft um täglich deren Milch zu bekommen und zu verkaufen. Solange die Milch (Dividenden) fliesst interessiert der Preis nur sekundär.

  65. AvatarPaluma

    Nicht der schwarze Schwan, sondern der Sammy geht hier im Forum um ?
    Politische Ereignisse haben an der Börse meistens relativ kurze Auswirkungen.

  66. Avatar-M

    Sammy
    Und vom letzten Dienstag bis Donnerstag war es ein weißer ! Da ging es hoch 🙂 lass gut sein, Definition hin oder her. Lächerlich! 
     
    Ich sehe auch gewisse Risiken auf dem Bewertungsniveau wie Wolke oder auch du. Mahnende Worte, dass die künftigen Renditen evtl nicht mehr so sind wie die letzten 10 Jahre finde ich absolut in Ordnung. Nur jetzt jede Bewegung sei es Gold oder aktien die 1%+- machen was bei zu messen, ich weiß nicht. Und das war jetzt nicht auf dich nur gemünzt. Fand einige Kommentare sehr bedenklich was alles interpretiert wird. 
    Mal locker bleiben 🙂
    -M

  67. Avatarsteve

    @ Nico Meier
    es kommt halt auch darauf an ob man nur Etf s und buy and hold Aktien im Depot hat. Sind da auch Spekulationen dabei wie z.b biotech dann sollten die schon eng gemonitort werden. Klar es zwingt einen niemand Aktien dieser Sorte zu kaufen, und zu hoch sollte der Anteil nicht sein.
    Allerdings geht es bei solchen Aktien schon ein bisschen schneller 50% oder mehr intraday in beide Richtungen ganz normal.
    Wenn du solche Aktien niemals kaufst, was durchaus nachvollziehbar ist, dann kannst du das Depot alleine lassen.
    Es gibt auf der Erde ja Zonen wo 2 oder sogar 3 Ernten im Jahr möglich sind logisch, dass die Arbeit da anders aussieht.
     

  68. AvatarNico Meier

    @Steve
    Absolut einverstanden im Bereich Biotech kenne ich mich zu wenig aus das decke ich mittels BB Biotech ab. Wäre sicher ein spannender Bereich.

  69. Avatarsammy

    Man wird sehen was aus dem Iran USA Konflikt wird, unterschätzen würde ich das Risiko jedoch nicht. Bei euch super intelligenten Börsenprofis kann ja dann nichts mehr schief gehen 😉

  70. Avatarsteve

    @ Nico Meier spannend auf jeden Fall, aber tatsächlich nicht leicht. Neben den guten Produkten bin ich zwischenzeitlich der Meinung ist noch wichtiger Geld eintreiben, wenn noch kein cashflow da ist. Schlussendlich kommen noch die Zulassungsbehörden die ab und zu nicht nachvollziehbare Entscheidungen treffen.

  71. AvatarRalf

    @Aktiencrash: Wer Angst vor größeren Rücksetzern oder gar einem Crash hat, kann ja Absicherungsstrategien nutzen. Allerdings kosten Put-Optionen, Futures, Short-ETFs oder Zertifikate eben je nach Absicherungsgrad auch einiges an Geld und es sind einige Besonderheiten zu beachten.

    Rücksetzer werden kommen. Auch größere Einbrüche.

    Gelassenheit ist sinnvoll. Und wer damit ruhiger schlafen kann, spart z.B. parallel zu ETF-Sparplänen monatlich einen gewissen Cash-Anteil an für den Fall der Fälle. So mach ich das und fahre gut damit.
     
     

  72. AvatarAndreas

    @Lad
    Doch, ich hatte extrem überbewertete Aktien in der Zeit;) Hab sogar zwei Totalverluste erlebt. Damals mit 17/18 hab ich mich aber nicht wirklich selbst um mein Depot gekümmert, sondern mein Onkel und es waren ja kleine Summen. Aber auch Werte wie Pfizer oder BASF liegen seit damals ununterbrochen im Depot. 
    Und genau weil Microsoft ja hoch bewertet ist, überlege ich einen Sparplan laufen zu lassen. Wer weiß schon, wann und ob eine größere Korrektur kommt. Wenn sie kommt, umso besser bei einem Sparplan. 

  73. AvatarThorsten

    Interessiert das jemanden ? Ist auf YouTube.
    Infflationsbereinigt soll der S&P500 seit Bestehen bis 1990 (“die ersten 60 Jahre”) keine Rendite über den Index (also nur Dividenden) gebracht haben. Da gab es x 10-Jahreszeiträume , in denen man heftige Verluste hatte oder gerade mal so wieder rauskam.
    Der Sprecher bemerkt, dass die regulären Anlegerzeiträume um die 20 Jahre sind und man im Fall der Fälle keine 30 Jahre hätte , mit Hinweis auf den Nikkei, der bis 1989 auf 40.000 Anstieg und dreißig Jahre später nur die Hälfte des damaligen Standes hat (20.000). Und das obwohl das Land hochentwickelt ist.
    Ab 1990 (“die letzten 30 Jahre”) ging es im S&P 500 steil bergauf. Die Kurve ähnelt mehr und mehr der des Nikkei..

    Dann werden etliche Gurus zitiert, die in die gleiche Kerbe schlagen. Buffet verkauft nicht, sammelt aber Cash, seine Cashkurve deckt sich mit dem S&P500. Die Geduld und Zeit habe ich nicht. Daher gehe ich in andere Märkte/Assets. Dividenden müssen reichen. Es gibt keine “Entnahmestrategie” über den Verkauf von Vermögen. ETFs sind ausschüttend, damit mir die Steuern nicht eine solche Entnahmestrategie aufzwingen.
    Reich werden ist eine Sache, reich bleiben eine andere. Märkte und Politik ziehen am Geld.

  74. AvatarPaluma

    Ich halte von Absicherungen auf Aktien nicht all zu viel. Lieber würde ich breiter in verschiedene Anlagen diversifizieren. Im Endeffekt setzt man doch so gleichzeitig auf steigende, wie auf fallende Kurse. Oder lieg ich hier falsch?
    Dirk Müller hat auch sein Fond stark beworben, dass er gegen Verluste begrenzt ist. Die Rendite ist aber auch sehr Überschaubar, da die Kurse fast nur gestiegen sind.

  75. Avatarsteve

    @ Paluma der trick an Absicherungsstrategien wie Put Optionen ist das dir Verkaufsgebühren und Steuern sparst die Dividende weiter kassierst. Dafür setzt du einen kleinen Cashanteil, vielleicht 1% deines Depotwerts als Versicherung ein. Für die Versicherung kalkulierst du den Totalverlust ein, was aufgrund der kleinen Summe nicht schmerzt. Für den Fall der Fälle das es um 50% oder wie bei Lehmann um 70% nach unten geht ist deine Put Option extrem gestiegen vielleicht auf das 20 fache (von mir geschätzt). Was dann im Vergleich zu deinen stark gefallen Depot sehr viel ist, dass kannst du dann nach Versteuerung deines Gewinns aufstocken. Du kannst Stand heute auch Verluste im Depot realisieren und dir die Steuer zurück holen.
    Eine Absicherung ist deshalb wie der Name sagt eine Versicherung, natürlich kann man mit Optionen auch wetten ist dann was anderes. 

  76. AvatarFlorian

    @M
    Hier nochmal die Definition Schwarzer Schwan für dich (damit selbst Du es verstehst!!!). Ein unvorhergesehenes und extrem unwahrscheinliches Ereignis. Also zum Beispiel ein Konflikt zwischen den in tiefer Freundschaft verbundenen Ländern USA und Iran. Wer hätte damit auch rechnen sollen? Aber es kann ja jeder für sich selbst definieren. Wenn man aber jedes Ereignis nimmt was einen Rückgang/Korrektur/Crash am Aktienmarkt auslöst, würde ich die Bezeichnung Weißer Schwan bevorzugen.

  77. AvatarWolke

    @Thorsten
    Es gibt keine “Entnahmestrategie” über den Verkauf von Vermögen.
    Wenn man genug Vermögen hat und/oder alt genug ist, die Kinder versorgt sind, warum sollte man es nicht verkaufen? Mitnehmen kann man eh nichts.Sonst „ziehen halt Märkte und Politik am Geld“.
     

  78. AvatarGainde

    Am besten jedes Quartal seine Watchlist aus soliden, internationalen Value Unternehmen (bsp. aus Top 300 Market Cap) durchgehen und dann ein Schnäppchen kaufen:
    Meine Watchlist für Q1/2020:
    – BASF
    – Royal Dutch Shell
    – Rio Tinto
    – ICBC
    – China Mobile

  79. AvatarThorsten

    @Wolke dann schon,aber wenn man 90 wird ? Inflation, Krankenkasse, alles wird teurer. Ich bezweifle , dass man gedankenlos 4% abverkaufen kann,  wenn um einen herum elementare Dinge 5 oder 10% teurer werden  besser ist Substanzerhalt.

  80. AvatarWolke

    @Thorsten
    Ja klar, genau voraussehen kann man das nicht. Cash flow in Form einer Rente sollte auf jeden Fall vorhanden sein. Andrerseits hab ich meine Zweifel, ob es sinnvoll ist mit 70+ noch am Aktienmarkt herumzudaddeln und sich um die „Altersvorsorge“ sorgen. Das ist verlorene Lebenszeit.

  81. AvatarPaluma

    @Gainde China Mobile hab ich letzten herbst mir eine Position gekauft. Bank of China könnte auch intressant sein. Will gerade ein bisschen noch China in meinem Depot haben, denke hier gibt es viel Potential. Wegen Handelsstreit und den Demonstrationen in Hongkong sind die Kurse auch intressant.
     
    @steve danke für die Erkältung. Kann man machen, muss man aber sicherlich nicht;-) mir wäre das Ganze zu aufwendig. Will es lieber einfach haben.
    Das gebashe von Einzelnen macht es schon teilweise schwer, alle Kommentare zu lesen. 

  82. Avatarsammy

    @Paluma
    Dann lese doch nur Kommentare die deiner Welt entsprechen. Realitätsverweigerer gibt es hier ja zu genüge.

  83. AvatarDaniel

    @Wolke dann schon,aber wenn man 90 wird ? Inflation, Krankenkasse, alles wird teurer. Ich bezweifle , dass man gedankenlos 4% abverkaufen kann,  wenn um einen herum elementare Dinge 5 oder 10% teurer werden  besser ist Substanzerhalt.
    Letztlich endet die Diskussion wie schon 100x zuvor in der Dividenden vs. Anteils-Verkauf Geschichte.
    Für mich ist es gleichzusetzen. Der Wesentliche Unterschied bestünde (Stand heute) darin, dass Dividenden (noch?) umsonst auf dein Verrechnungskonto wandern wohingegen Anteilsverkäufe oftmals überproportional teuer sind da sie analog der normalen Käufe eine Art manueller Vorgang sind. Trade Republic oder wie der Krempel heisst deutet aber bereits jetzt schon an, dass wir aufgrund der Konkurrenz zukünftig wohl nicht mehr mit hohen Kosten für Käufe/Verkäufe rechnen müssen.
    Ich sehe darin kein Problem 4% Entnahmestrategie zu fahren. Es ist wohl eher nicht damit zu rechnen dass die meisten von uns über 25 Jahre Kapitalentnahme kommen und selbst da ist ja fraglich, ob man mit 4% Entnahme seinen Kapitalstock überhaupt signifikant abgeschmolzen hat.
    Ich habe ohnehin nie verstanden warum sich viele daran stören anteilig Aktien zu verkaufen aber gleichzeitig eine Dividende begrüßen. Beides frisst am investierten Kapital an der Börse da eine Umschichtung auf das Referenzkonto stattfindet. Und letzten Endes ist die Stückzahl der Aktien im Depot auch nichts anderes als ein willkürlicher Wert eines Unternehmens.
    Selbst wenn ich von 1000 (Wert 100€ = 100000€) gehaltenen Coca Cola Aktien 500 durch Entnahme-Abverkauf entnommen habe, diese 500 Rest-Aktien aber z.B. durch Wertzuwachs auf 200€ nach zig Jahren ebenfalls wieder auf 100000€ Depotwert geklettert sind, bin ich genausoweit wie vorher. Und wenn dann Coca Cola einen Aktiensplit durchführt haben ich sogar selbst wieder die gleiche Anzahl an Aktien wie vor der ganzen Entnahmephase eingebucht. 
     

  84. AvatarWolke

    Ich weiß nicht, wie es andern Rentnern hier im Forum geht. Ich kann von meiner Rente ziemlich gut leben und wenn ich mal etwas mehr brauche verkaufe ich halt was von den Anlagen. Ich mach mir da keinen Kopf und rechne nicht lang herum. Reichen sollte es bis zum Ende, es sei denn, der heute viel zitierte schwarze Schwan kommt angeflogen. Aber selbst dagegen kann man sich absichern meint jedenfalls Nassim Taleb, der Erfinder dieses schönen Tieres.

  85. AvatarThorsten

    @Daniel
    Ja elendige Diskussion, ich weiß. Wenn die Gebühren runter gehen , dann könnte man ungeliebte Papiere abstoßen ( das könnte man auch so ich weiß ). Man muss sich dann entscheiden, welches Papier man wann verkauft. Nicht jeder möchte in einem einzigen Welt-ETF stecken. Ich mag das so nicht. Knackpunkt ist auch Cash zu verwahren. Wenn die Banken da zugreifen, dann müsste man sofort alles abheben. Ich plane nicht Rentenpapiere umzschichten, das hätte man ja früher empfohlen. Frau Sander gibt auch nichts her, ich finde sie klasse. Also ich hoffe doch sehr über die 25 Jahre zu kommen. 40 Jahre wären auch klasse 😉  Und es muss auch ohne Staatsrente reichen, da verspreche ich mir nicht von.

  86. AvatarRalf

    @Absicherungsstrategien: Sind nicht unbedingt schlecht. Es gibt Phasen wo eine Absicherung vom Depot sinnvoll sein kann. Allerdings muss man sich schon intensiver damit befassen. Für Optionen braucht es z.B. oft ein extra Margin-Konto für EUREX-Handel. Wenn jemand gute und einfache Absicherungsstrategien fürs Aktiendepot gefunden hat bin ich ganz Ohr.

  87. AvatarThomas

    @alles in einen World ETF….
    Würde ich auch nicht machen, obwohl ich zu 100% nur ETF s im Depot habe. Ich wechsle ab einer gewissen Größe oder Gewinn mit besparen auf einen anderen ETF Anbieter. Wenn eines Tages etwas verkauft wird verkaufe ich um den steuerlichen Nachteilen von Fifo möglichst zu entgehen den ETF mit dem kleinsten Gewinn. 
    @Gebüren beim Entsparen.
    Ich würde quartalsweise entnehmen. Das würde bei der DKB 40€ im Jahr kosten. Halte ich jetzt nicht für dramatisch. Bei z.B. 24T€/Jahr wären das 0.17% auf den Entnahmebetrag. Kein Problem

  88. Avatarsteve

    @ Ralf wenn du die Put Option kaufst brauchst du kein margin Konto. Mehr als Totalverlust geht nicht. Was anders zur Absicherung auch Quatsch, wenn du die Option verkaufst, ist dein Gewinn gedeckelt und das Risiko nach oben offen außer du schließt sie wieder.
    Willst du doch nicht zur Absicherung oder? da geht’s doch um begrenzten Verlust und unbegrenzten Gewinn genau das erreichst du mit den Kauf einer Put Option. Da aber eine Empfehlung abzugeben schwierig hängt immer von der Situation am Markt und welche Laufzeit du wählst.
    Als Beispiel nehmen wir mal an Sammy hat wirklich einen schwarzen Schwan gesehen und die Indizes schmieren wegen USA und Iran im Januar 30% ab. Dann braucht dein Put nur eine Laufzeit bis Feb/März 2020, das der dann billiger ist als der Put der bis Ende 2020 läuft wohl klar. Dann kommts drauf an wie viel vom jetzigen Preis soll der Put abweichen, oder soll er im Geld sein. Beispiel dax put 10000 viel billiger als dax put 13000.
    Es gibt Absicherungen die kaufen immer einen Put auf den Russell 2000 ganz knapp am jetzigen Kurs. Das machen die aber auch nur um ihre Calls abzusichern. Die setzen 3 mal mehr auf steigende Kurse und planen den call mit Gewinn zu verkaufen. Wenn nicht muss der 25% Einsatz auf den Put für Schadensbegrenzung sorgen.
    Ich selbst hab das bisher erst 3 mal gemacht, Lerneffekt bei Optionen auf jeden Fall ein stopp loss setzen und wenn’s nur ein paar übrige cents sind, Verlust ist dann gegenrechenbar. Sowie Gewinne von 50% und mehr drehen nicht mehr in den Verlust.

  89. AvatarThorsten

    @Thomas
    ich weiß nicht wann ich wieviel brauche, das macht mir auch schon wieder Arbeit. Dividenden automatisch aufs Konto und gut ist. Verkauf von Anteilen für unterkapitalisierte Depots, o.k. dann geht es nicht anders.

  90. Avatarsammy

    @Entnahmestrategie
    Wenn man seine Einnahmen und Ausgaben trackt weiß man ja ganz genau wieviel man im Schnitt pro Jahr braucht. Dann einfach am Jahresanfang diese Summe vom Anlagevermögen liquidieren und übers Jahr verkonsumieren. Ist doch gar nicht so schwer nach belieben können auch nur die 4% p.a. entnommen werden zusammen mit der Rente sollte das bei einem gut gefüllten Depot reichen. Ich weiß übrigens auf den Cent genau wieviel ich pro Jahr brauche.

  91. Avatarsteve

    @ sammy Kompliment das wäre mir zuviel Arbeit zumal noch der Zufall mitspielt. Ich runde beim einkaufen auf 50 cent oder den vollen Euro auf. Ich finde die Verkäuferinnen an der Kasse haben auch keinen leichten Job, warum soll immer nur eine Bedienung was kriegen. 
    Aber die Idee eine Jahresbudget oder besser 2 in der Zeit wo keine Arbeit cashflow bringt, da bin ich absolut dabei. Hat mehrere Vorteile bei einem crash muss man nicht billig verkaufen, sondern kann ein Jahresbudget und Dividenden reinvestieren. Ist auch eine Absicherung und wahrscheinlich ähnlich teuer wie eine Absicherung mit Put wenn kein crash erfolgt.

  92. KievKiev

    @ Sammy, Steve
    Ihr seid noch ein wenig weg von der Rente, oder? Vielleicht können ja Leser von ihrer Strategie berichten, die bereits von der Rente leben. Ich bin hier auch noch weit entfernt. Ich würde folgendes Vorschlagen:
    Bei Renteneintritt hat man ein gutes Cash Polster aufgebaut. Ob es die Jahresausgaben decken muss ist mal dahingestellt. Als Orientierung ist es aber mal eine Idee. Es gibt ja auch noch Rentenansprüche und vielleicht andere Einnahmemöglichkeiten. Schließlich ist das SoRR Risiko für ein zu kleines Depot am Anfang am größten. Ich würde einfach jeden Monat das Geld entnehmen welches ich benötige. Somit bleibt das Polster einfach bestehen. Falls es eine Korrektur bzw. Crash gibt könnte man mit der Entnahme aufhören bis alles wieder im Lot ist. Und im Anschluss dann wieder Cash aufbauen. Zusätzlich kann man mit den Jahren das Polster auch reduzieren. So ein Polster ist auch sinnvoll für unvorhergesehene Ausgaben. Warum sollte man sich Ende des Jahres in die Situation eines klammen Cash Kontos begeben? Am Ende gibt es genau da einen Crash und dann möchte man auch kein Cash aufbauen.
    Mein Ziel ist überhaupt keine Entnahme durchzuführen, daher ist der Ansatz auch eher theoretisch. Für mich dient das Depot nur als Freiheitskonto. Mit Eigenheim, Mieteinnahmen und freiwilligen Tätigkeiten und später Rente sollten die Ausgaben sehr gut gedeckt sein. Es kann natürlich bei dem Punkt unvorhergesehenes eine einmalige Ausgabe anstehen. Dafür verwende ich das Depot. In der Regel wird dies allerdings nicht notwendig sein, so dass ich eher weitere Überschüsse investieren kann.

  93. Mark85Mark85

    Die ING-Aktion (viele ETFs ab 500 € entgeltfrei kaufbau) wurde zwar verlängert (nun ab 1.000 €), aber dafür sind meine beiden ETFs (Vanguard FTSE All-World und iShares Developed Markets Property Yield) rausgefallen.

    Normale Kaufaufträge kosten 4,90 € + 0,25 % des Kurswerts. Ich überlege, ob sich ein Wechsel zu einer anderen Bank überhaupt lohnt, weil ich ansonsten sehr zufrieden bin.

  94. KievKiev

    @ Mark85
    Hast Du nur einen Broker? Ich würde immer mehr als einen haben. Du entnimmst manchmal Geld, oder? Aufgrund von Fifo empfiehlt sich bereits ein weiteres Depot mit demselben ETF. Vielleicht hast Du alte Anteile mit sehr hohem Gewinn. Baue doch neue Anteile separat auf und nutze diese zuerst wenn es mal sein muss… Bei zwei Anbietern hast Du zumindest die Wahl.

  95. AvatarManniB

    Hab mir gestern noch Tencent und Ping An Insurance ins Depot gelegt. Dadurch macht der Asien Anteil, bei mir inzwischen 60% aus.
     

  96. AvatarTobs

    @ManniB
    Zwischenzeitlich habe ich auch einige Asien-Werte: Yuexiu Transport Infrastructure, China Water Affairs, China Everbright International, MTR, Anta Sports, Ping An, Yum China, CSPC Pharmaceutical, Sinopharm Group und Luck in Coffee. Es gibt noch einige weitere, die ich auf der Watch-List stehen habe…

  97. AvatarThorsten

    Interessant, dass jemand meint zu wissen, was er im Folgejahr benötigt. Die Glaskugel hätte ich gerne. Ich komme ohne Rücklagen und ohne Entnahmen aus. Ich brauche weniger als mir Dividenden gezahlt werden und erwarte, dass das Depot weiter zunimmt.

  98. AvatarThorsten

    Es bleibt nur noch wenig Zeit, vielleicht Tage. Ich würde Sparpläne auf amerikanische Aktien inkl. MSCI-World aussetzen und einen Asia ETF ggfls. Einzelaktien in der Pacific Region / Russland / UK besparen. Für Gold ist das Zeitfenster noch kürzer.

  99. AvatarThorsten

    Ich hatte nicht verstanden warum die Leerverkäufer auf die Unternehmen eindreschen. Sie haben sich positioniert, um  maximal kassieren zu können, es hat nichts mit den Unternehmen zu tun, volatile Wachstumsaktien versprechen eine höheren Gewinn als Puts auf den S&P500. Oh je.

  100. Mark85Mark85

    An Kiev: Geld entnehme ich nicht, weil ich die Ausschüttungen reinvestiere. Ich besitze noch Depots bei der DKB und Comdirect, welche brachliegen.

    Würdest du wegen einer jährlichen Ersparnis in Höhe von 20, 30 Euro ein 2. Depot besparen? 🙂

  101. AvatarMattoc

    Ich gucke mir die Videos von Jens Rabe grundsätzlich nicht so gerne an. Ist sicher Geschmacksache. Aber in folgendem Video hat er das Geschäftsmodell der Crashgurus, wie F&W, Krall, Homm etc. sehr gut dargestellt. Jeder, der an den Untergang des Finanzsystems glaubt, weil es „plausibel“ von einem „Experten“ dargestellt und erklärt wird, sollte sich das Video mal anschauen:
    https://www.youtube.com/watch?v=7_ca8tZ4WAM

  102. Mark85Mark85

    An Mattoc: Auf der anderen Seite gibt es Leute, die in Ermangelung eigener Börsenkracherfahrungen viel zu euphorisch und somit zu risikoreich zu Werke gehen. Vielleicht liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte: Hoffe auf das Beste, aber sei auf das Schlimmste vorbereitet. 🙂

  103. AvatarPaluma

    @Tobs & ManiB wo findet ihr Zahlen zu den chinesischen Unternehmen? Gibt es da eine gute Seite wo man genaueres zu den Unternehmen findet?

  104. KievKiev

    @ Mark85
    Falls die brachliegenden Depots ihre Zielhöhe erreicht haben ist das sehr gut. Lebst Du rein aus den Dividenden der ETFs? So viel Dividendenrendite haben die doch nicht. Zumal nur um ein Drittel Deines Vermögens in Produktivkapital steckt. Es können ja nicht immer nur Cash und Gold ausreichend steigen um den Lebensunterhalt zu finanzieren? Oder arbeitest Du aus Spaß ein wenig hier und da und das reicht bereits aus?
    Ich würde für 40€ im Jahr einen weiteren Broker hinzunehmen. Bei Trade Republik gibt es den Vanguard aber leider nicht. Habe ich gerade mal nachgesehen. Ich werde bald ein IB Konto eröffnen. Mein BANX hat die Zielhöhe bald erreicht. IB ist im Vergleich noch günstiger. Ich habe auch Trade Republik und Consors. Alle haben neben den  Vorteilen der Diversifikation  ihre Vor- und Nachteile. Trade Republik gefällt mir sehr gut. Sie haben aber leider nicht alles was ich kaufen möchte.

  105. Mark85Mark85

    An Kiev: Mein Sollwert liegt bei 60 Prozent in Produktivkapital (Unternehmen und Immobilien), wobei ich nicht auf die Ausschüttungen der beiden ETFs angewiesen bin. Ich werde mir die von dir genannten Anbieter ansehen und dann eine Entscheidung treffen. Am liebsten mag ich es möglichst einfach. Am Dienstag geht es aber erst einmal für 8 Wochen auf die Kanaren, ein wenig Wärme und Licht tanken. 😉

  106. AvatarStefan Müller

    Habe ein Depot bei Flatex und bei der Comdirect.
    Flatex habe ich wegen der versteckten Depotkosteneinführung nach Hinweisen aus diesem Blog gekündigt und die Papiere zur Comdirect übertragen.
    Einen Broker, der klammheimlich eine Gebühr einführt, hat für mich das Vertrauen verloren.
    Vielen Dank im Bolg für die Info.

  107. Mark85Mark85

    Ich renne auf jeden Fall keinen befristeten Aktionen hinterher, nur um ein paar Kröten zu sparen. Bei der ING hatte ich immerhin für fast 5 Jahre durch die 500-€-Kaufaktion Ruhe. 😉

  108. AvatarRuben

    @Mark85: wie bereits Slowroller schrieb, hat sich das Angebot der Aktions-ETF bei der DKB verändert. Es sind nun wesentlich mehr Vanguard ETF dabei und ich behaupte mal, das Angebot lässt hinsichtlich der Vanguard Palette keine Wünsche mehr offen: 
    https://dok.dkb.de/pdf/uebersicht_etf_sparplaene.pdf
    Die Aktion ist gültig bis 31.12.2020. Der einzige Wehrmutstropfen: es werden nun unverschämte 0,49 EUR je Ausführung eines Aktions-ETF gefordert 😉
    Für nicht Aktions-ETF beträgt die Gebühr immer noch 1,50 EUR, auch hier kann man nicht meckern. Bislang hat sich für mich die DKB als ein Anbieter mit dauerhaft guten Konditionen bewährt. Vorher habe ich auch immer die Diba mit ihren 500 Euro Mindestbetrag genutzt.
    Ich finde diesen Bericht noch interessant, welche Änderungen bei welchem Anbieter für 2020 anstehen:
    https://www.justetf.com/de/news/etf/gebuehren-hammer-bei-den-online-brokern-schlaegt-zu.html?utm_campaign=20200105-de-newsletter&utm_content=Mailing_11740122&utm_medium=email&utm_source=CleverReach

  109. Mark85Mark85

    An Ruben: Über 0,50 bzw. 1,50 € kann man auf jeden Fall nicht meckern. Einziger Nachteil: Bei Sparplänen kann man nicht ganz so flexibel wie bei manuellen Zukäufen agieren.
     

  110. KievKiev

    @ Mark85
    Die von mir genannten Broker haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Das war auf mich bezogen. Bei Banx oder Interactive Broker kann ich so ziemlich alles handeln was ich möchte. Dafür muss ich aber auch die Steuer mit mehr Aufwand erstellen. Falls Du nur die beiden ETFs besparen möchtest ist das wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen. Bei Trade Republik gibt es den ETF aktuell leider nicht. Sonst kostet ein Kauf oder Verkauf fix 1€. Das ist sehr angenehm. Hier kann ich viele europäische, auch russische Aktien wesentlich günstiger als bei Banx kaufen. Bei Consors bespare ich meine ETFs und habe die Kinderdepots. 
    Du kannst ja auch erst einmal etwas seltener umschichten. Die Konditionen bei 1000€ klingen ja nicht schlecht. Langfristig gehe ich mit Blick auf USA von günstigere Konditionen aus. Vanguard ist mir hier auch sehr sympathisch. Ich würde jetzt nicht für 20€ ständig wechseln. Meine Gesamtkosten liegen aber auch bei mehreren hundert Euro im Jahr. Das möchte ich dieses Jahr reduzieren. Ich baue aber das Depot stark auf und kaufe im Monat bestimmt 5 Positionen. Da ich Optionen meist vor dem Verfall schließe fallen wieder Gebühren an. Das ist bei IB im Jahr vielleicht 100-200€ insgesamt günstiger. Depot umziehen bei 1% Prämie finde ich auch interessant. Solche Aktionen gibt es ja hin und wieder. Letztes Jahr haben viele ETFs zwar um die 30% Rendite erzielt. Aber das ist ja nicht immer so. Im Gegensatz zu der Prämie von 1%. Das Depot braucht dazu nur einen Wert, dass sich der Aufwand lohnt.

  111. AvatarSiegmund F.

    @Thorsten: Er weiß es sogar auf den cent genau. Kann also nicht nur Schwarze Schwäne, sondern auch Inflation etc. vorraussehen.
    Ich hoffe das man Abseits der Tastatur nicht so ist. Meiner Meinung nach ein Indiz für sexuelle Frustration.

  112. KievKiev

    @ Depot Absicherung
    Das ist nicht so einfach wie es aussieht. Bei langfristiger Anlage und Positionen für Buy and Hold auch nicht notwendig. Nehmen wir die aktuelle Lage. Die Preise sind doch schon gestiegen. Absicherungen sollte man wenn überhaupt kaufen wenn alles rosig aussieht. Da kosten sie entsprechend wenig. Sie verlieren allerdings mit jedem Tag Zeitwert. Für generell den Markt betreffende Ereignisse sollte man Titel mit niedriger Volatilität sichern. Ansonsten ist es viel zu teuer.
    Weitere Möglichkeiten sind Teilverkäufe oder schreiben von SC. Ich werde Montag oder Dienstag weitere Werte prüfen. Vielleicht kann ich den UNFI Gewinn auf einen Strike mit 10 begrenzen. Wenn ich dafür eine gute Gebühr erhalte ist es eine Möglichkeit. Schließlich bin ich hier bereits gut im Gewinn. Dann gibt es Titel wie Apple, die vielleicht überbewertet sind. Hier kann man auch SC schreiben, wenn man 100 STK hat und sie zu einem lukrativen Kurs bereit ist abzugeben. Put kaufen ist hier auch wieder etwas teuer. Microsoft wäre günstig, aber hier ist auch die Frage ob die überhaupt fallen, wenn alle anderen fallen. Alles absichern ist auch sehr teuer. Meistens sind die Schwankungen im Nachhinein betrachtet doch nur klein gewesen. Wenn man jedesmal teuere Absicherungen kauft geht das auf die Rendite. Wie man sieht bekommt man nichts geschenkt und die Richtung ist auch erst im Nachhinein klar. Daher sollte man am besten einfach seinem Regelwerk stur befolgen.

  113. AvatarTobs

    @Paluma:
    Es gibt meines Erachtens kaum Seiten, die im Sinne eines Portals spezifisch zu asiatischen Werten Informationen vorhalten. Deswegen habe ich mit der Zeit  einige Techniken versucht, wie ich erstens auf solche Werte aufmerksam und zweitens sie dann einordnen kann.
    Fonds: Ich habe mir von einigen aktiven Asien-/Chinafonds eine Liste erstellt, und schaue mir regelmässig auf die Schnelle überblicksartig die Top-den Liste an; bei einigen wenigen auch den Jahresbericht um in der Vermögensaufstellung auch die kleineren Positionen sehen zu können. Hier fällt auf, was grundsätzlich bei aktiven Fonds gilt: Einige sind sehr nah an den Indizes und somit auf die grosskapitalisierten und damit natürlich auch schon weit gelaufenen Werte konzentriert. Andere hingegen haben durchaus Werte, die nach unseren Maßstäben nicht als kleine zu bezeichnen wären, aber zum Beispiel mit Größen von 5-15 Mrd. hier bei uns namentlich kaum bekannt sind. 
    Zeitschriften: Neulich war in Barron’s Magazine (hab das Abo) ein Interview mit Fondsmanagern auf China konzentrierter Fonds. Bei anderen Zeitschriften, wie zum Beispiel Handelsblatt oder FAZ, lohnt sich bezüglich asiatischer Unternehmen oft der Blick in den Wirtschaftsteil (aber nicht im Finanzteil), weil diese Unternehmen dort eher weniger unter kapitalmarktspezifischen Aspekten beleuchtet, sondern eher sonst wie behandelt werden.
    Google-Suchtechniken: Deutsche und wichtiger eher englische Sprache, weil in letztgenannter wesentlich mehr content im Internet besteht. Als ein Beispiel: Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, in China nach starken Dividenden-Aktien zu suchen, die aber noch wesentlich mehr Wachstumspotential haben. So eine Art Waste Management, die aber noch richtig schön wächst, wollte ich einfach mal finden. So habe ich verschiedene Begriffe kombiniert und bin dann letztlich auf China Water Affairs und China Everbright International aufmerksam geworden, die eine m.E. erstaunlich starke Bilanz und Ausschüttungshistorie vorweisen, kaum aber einer kennt. Wenn man dann bei solchen Werten auch nochmal nachvollziehen kann, dass sie auch von aktiven Fonds gehalten werden, ist das natürlich kein qualitatives Argument sie auch zu kaufen, hilft mir dann aber trotzdem für eine erste Einordnung. Wenn Sie zusätzlich dann, wie die beiden vorgenannten Werte, eine solche langjährige Ausschüttungshistorie haben, baue ich Vertrauen für einen Kauf auf. 
    Grundsätzlich: Jedes Unternehmen, das man findet, kann man auf den einschlägigen Finanzportalen im Hinblick auf bilanzielle Zahlen anschauen. Letztlich wird meine Watchlist immer länger, so dass ich natürlich in der Folge dann auch regelmässig zielgerichtet nach Informationen suche….

  114. AvatarKevin

    @Kiev: bei Consors hat man durch die Börse München und Ausführungszeit um 8h aber recht schlechte Spreads, wie ich Mal gelesen habe. Bei der Comdirect wird immer gegen 15:30h ausgeführt, zur besten Zeit, da alle relevanten Märkte offen sind. 
    Kannst du das Mal stichprobenartig prüfen. Würde mich Mal interessieren wie groß die Differenzen sind.
    @Tobs: klingt interessant! Danke für deine Ideen. Asien bilde ich momentan größtenteils über den Comdtage MSCI EM ab. Die stehen seit 2017 ziemlich auf der Stelle.
     

  115. AvatarWolke

    Der ganze Absicherungsquatsch ist doch viel zu kompliziert und ineffektiv. Selbst nur wenige Profis schaffen es, ihren Fonds vor einem Absturz abzusichern. Der Wunderglaube, es gäbe Gewinn ohne Risiko, ist trotzdem weit verbreitet. Das Perpetuum Mobile existiert nicht, auch nicht an den Märkten.
    Etwas Gold halten, ohne sich allzuviel davon zu erwarten, das macht vielleicht Sinn. Sonst nichts.
     

  116. AvatarThomas

    @Wolke: so sehe ich das auch. Das Geld an der Börse wird auf dem Hosenboden gemacht, nicht durch viel Aktivität.
    “Illusion of Control Bias” könnte dazu passen 🙂

  117. AvatarRalf

    @Flatex: Hier noch der Link mit den Informationen zu den neuen Gebühren ab März 2020:

    https://www.finanzen.net/nachricht/trading/saftige-preiserhoehung-flatex-fuehrt-depotgebuehr-auf-wertpapiere-ein-8350121

    @Absicherungen: Ist nicht so einfach und verursacht eben auch Kosten. Ich habe das auch schon ausprobiert. Denkbar wäre bei eher seitwärts laufenden Kursen vielleicht als Beimischung oder psychologisches Trostpflaster ein Reverse-Bonuszertifikat zum Beispiel auf den S&P500. Wenn der Basiswert fällt oder sich auch nur seitwärts bewegt profitiert man. Auch moderate Kurssteigerungen gefährden eine Auszahlung des Bonus nicht. Es kommt wie so oft auf Details an (Laufzeit, Barriere etc.) und man hat eben hier ein Emittentenrisiko. Habe damit aber schon gute Erfolge erzielt und denke auch derzeit drüber nach.

    Ein VIX-ETF als Absicherung gegen Kursschwankungen ist möglich. In der Praxis für uns Kleinanleger aber eher nicht. Auch Short-Knockouts mit diversen Hebeln sind denkbar. Alles hat seine Vorteile und Nachteile.

    @Juniordepot Consorsbank: Warum kann man da viele Aktien nicht kaufen für die Kids? Kommt ständig irgendeine Meldung wegen Risikoklassen. Sehr nervig.

  118. Avatarsammy

    @Siegmund F
    Haha der war lustig hast du toll gemacht. Auf den Cent genau bezieht sich natürlich auf das abgelaufene Jahr. Ich nehme dann einen Durchschnittswert der letzten drei, vier oder fünf Jahre. Bisher hat das ziemlich gut gepasst. Für unvorhergesehene Vorfälle gibt es den sogenannten Notgroschen.

  119. AvatarGainde

    Risiko/Volatilität wird mit der Asset Allocation gesteuert.
    Meiner Meinung machen am meisten Sinn:
    1. Aktien global (bsp. FTSE All World ETF)
    2. Tagesgeld oder kurzlaufende Staatsanleihen in Heimatwährung (AAA)
     
    Und dann einfach die Anteile festlegen und jährlich Rebalancing betreiben.
    Hler sind einfach zu viele Stock Picker unterwegs, die zu viel Zeit haben.

  120. Avatarsteve

    @ wolke und Thomas das schwierigste an einer Absicherungsstrategie ist die 1% vom Depotwert abzuschreiben. Gleich danach kommt einen Brooker zu haben wo puts und falls handelbar sind. 
    Einfach einen put auf einen Gesamtindex der Wahl nicht auf Einzelaktien da wird’s dann wirklich kompliziert. Übrigens sind die calls die Kiev und auch M Schneider auf ihre Aktien schreiben Zusatzeinnahmen aber keine Absicherung. Geht der Markt stark nach unten bleibt ihnen die Einnahme erhöht sich aber nicht.
    Das prozedere rechnet sich sogar wenn der put sich einmal in 20 Jahren vervielfacht, denn genau dann kann man den Gewinn des puts wunderbar in den Markt investieren. In den 19 Jahren wo er verfällt kann man es verschmerzen weil da die Märkte ja stabil sind oder sogar steigen.
     Exakt so werde ich es handeln wenn ich die Arbeit aufgebe, dass wird definitiv sein bevor ich Rente beziehe. 
    P.S vielleicht haben wir Glück und es gibt keine Vermögenssteuer, dann kann die Ersparnis zur Absicherung verwendet werden.
     

  121. AvatarMick

    Depotkosten, Dividendenkönige und Depotleichen
    New York, 2. Januar 2020
    Depotleichen sind doch eigentlich totes Kapital wenn man sie liegen lässt !! Hatte auch schon Depotleichen , habe sie dann aber mit anderen Aktien mit Gewinne wieder verrechnen lassen . So konnte ich wieder totes Kapital in neues generieren !!
     
     
     
     

  122. AvatarGainde

    @ Thomas
    Cash ist eigentlich die schlechteste Assetklasse. Leider sind bei mir die Staatsanleihen negativ, was noch schlechter ist. Amerikaner haben wenigstens noch etwas daraus.
    Würde sagen ca. 70% in Equity.

  123. AvatarRalf

    “Cash ist eigentlich die schlechteste Assetklasse”

    Demnach wäre Warren Buffett auch ein schlechter Anleger mit seinem riesen Geldberg. Er hat natürlich aufgrund der Größe andere Herausforderungen als ein Kleinanleger. Angesichts der hohen Bewertung am Markt sind gute Firmen aber schwer zu finden. Cash und Geduld kann sich richtig auszahlen. Auch wenn es Jahre dauern kann bis die Falle zuschnappt.

  124. AvatarThorsten

    Asien Anteil, bei mir inzwischen 60% aus.
    Du könnstest zum Jahresende die bese Rendite einfahren.

  125. AvatarPaul K

    Was denkt ihr, welche Depotgröße benötigt man für die finanzielle Freiheit? Unter der Voraussetzung, dass man mit 1500€ pro Monat leben kann?

  126. AvatarThomas

    @Gainde, Equity 70% bezogen auf Cash und Aktien verstehe ich nicht so Recht. In Bezug auf eine Firma oder Immobilie eine Equity Quote von 70% würde in mein Bild passen. 🙂

  127. AvatarThomas

    @Ralf, Worren hält sein Cash zum Zweck des Markettimings. Darum ging es @Gainde mMn nicht. Es geht um Reballancing und einem dauerhaft festen Anteil an diesem Asset

  128. Avatarsammy

    Sparsam sein ist ok aber leben muss man trotzdem. Ich würde nie darauf verzichten JETZT mit meiner Freundin Wellnessurlaub zu machen, waren vor Weihnachten drei Tage im Schwarzwald auf so etwas werde ich niemals verzichten. Genauso mit Freunden in einer guten Kneipe etwas trinken zu gehen und die Atmosphäre zu genießen das ist leben.

  129. AvatarViez

    @Skywalker, die Frau möchte natürlich provozieren mit ihren Aussagen. Sie redet von Ausgaben von 1500€ im Monat die ein Frugalist hat aber im nächsten Satz unterstellt sie dann aber das man zu zweit in einer 40m2 Wohnung lebt und nur für 100€ im Monat Lebensmittel kauft….  Handy soll auch nicht mehr drin sein… Ist klar 😀
    Wenn die Frau nicht mehr als 300€ im Monat zurücklegen möchte weil sie einen anderen Lebensstil braucht/möchte so ist das auch okay. Denke Mal jeder so wie er möchte.

  130. AvatarPaul K

    https://www.capital.de/geld-versicherungen/willkommen-im-schlaraffenland-des-frugalismus Lustiger Kommentar zum frugalismus. Ich sehe es genauso wie die Autorin. 
     
    Den Beitrag halte ich für ziemlich dumm. Ziemlich weltfremd diese Dame. Was glaubt die, was man in Deutschland so verdient? Wenn die nicht glaubt, dass man von 1676 Euro pro Monat (wo auch immer diese Zahl herkommt) leben kann, sollte sich mal fragen wie das tausende Leute in Frankfurt (einer nicht ganz billigen Stadt) machen. Und diese Leute leben nicht von Haferflocken und ohne Handy und sterben auch nicht an körperlicher und geistiger Mangelernährung.

  131. AvatarWolke

    @Skywalker
    Schon lustiges Völkchen, die Frugalisten. Haferflocken, 40qm, alles ist ihnen lieber, als zu arbeiten, denn dazu scheinen sie ja nun wirklich keine Lust zu haben.
    Die frugale Gesellschaft der Zukunft arbeitet nicht mehr, sie investiert, lebt aber ansonsten wieder auf den Bäumen.
     

  132. AvatarThorsten

    So wie ich es verstehe wollen gar nicht alle Frugalisten finanziell frei werden. Manchen reicht schon die Freiheit nicht mehr alles zu konsumieren und manches selbst zu machen. Es geht um Kontrolle von Bedürfnissen, Konsum. Dass sich dann Geld ansammelt kann auch dazu führen, dass sie sich bzgl. Arbeit weniger gestresst fühlen. Oder sie können auf Zeit oder dauerhaft ihre Arbeitszeit reduzieren oder ggfls. sorgenloser in Rente gehen. Mehr Zeit oder mehr Geld ist das Ergebnis eines bewussteren Lebensstils , der kann minimalistisch sein , muss es aber nicht. Der Frugalist kann durchaus in der vollgestellten Wohnung leben, so lange er diese nicht ständig neu einrichtet und zu sehr konsumiert, der Minimalist würde diese mehr auskehren. Der minimalistische Frugalist bzw. frugalistische Minimalist hat die jeweils höchste Sparquote und am wenigsten Dinge.

  133. Avatarsammy

    Der minimalistische Frugalist bzw. frugalistische Minimalist hat die jeweils höchste Sparquote und am wenigsten Dinge.
    Hat aber auch das einsamste und armseligste Leben.

  134. AvatarMattoc

    Die CSU möchte von staatlicher Seite für jedes neugeborene Kind bis zum 18. Lebensjahr monatlich 100 Euro an der Börse anlegen.
    Das ist doch mal ein guter Plan. Und das Rentenproblem ist gelöst.

  135. AvatarRalf

    Und die SPD-Spitze träumt derweil von einer Bodenwertzuwachssteuer. Dabei wird Bauland beim Kauf/Verkauf ja bereits versteuert. Wäre lustig, wenn es nicht so ernst wäre mit diesen ständigen neuen Steuerphantasien…

    Die sollten sich lieber mehr mit Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Bildung, Demografie, Rentenfinanzierung, Mobilität, Infrastruktur etc. beschäftigen.

  136. AvatarThorsten

    @sammy das kommt darauf an mit wem Du in der Wohnung bist und was Du außerhalb der Wohnung für Hobbies hast. Warum sollte das armselig sein?
    Das bedeutet ja nicht , dass man ein Geizhals ist oder einsam ist.

  137. AvatarFelix

    Die beiden neuen, bieder und verbiestert erscheinenden Vorsitzenden der SPD sind offensichtlich in einen Steuererhöhungs-Überbietungswettbewerb eingetreten. Sie scheinen morgens aufzustehen mit der festen Maßgabe, heute wieder eine neue Steuer rauszuhauen, welche zu Lasten Dritter, nämlich zu den Nicht-SPD-Wählern, geht. Das Geld, das man da holt, soll dann an die eigenen Wähler fließen, eben an die Transferbezieher. So setzt man leistungsmindernde Anreize.

  138. Avatarsammy

    @Thorsten
    Sagen wirs mal so: Wenn sich lauter Frugalisten/Minimalisten zusammen tun und gemeinsam in einer Blase leben mag das funktionieren, nicht aber wenn du mit dem Rest der Zivilisation in Kontakt stehen möchtest.

  139. Avatarsammy

    Frugalist/ Minimalist bedingt ja geradezu geizig zu sein. Wenn du ein ausgewogenes Leben führst bist du kein Minimalist/Frugalist. Diese Menschen reden es sich schön, in Wirklichkeit sind sie geizig ohne Ende.

  140. AvatarPaluma

    @tobs danke für deine ausführliche Antwort. Damit kann ich etwas anfangen. Leider ist die Börsenzeitschrift auf Englisch, dass ist mir zu anstrengend zu lesen 😉 mit zwei kleinen Kindern komm ich aber auch fast nicht zum lesen.
    Wer fließend Englisch kann, ist bei ausländischen Märkten klar im vorteil 🙂

  141. KievKiev

    @ Sky / Sammy
    Ich kann wie von Thorsten benannt sowohl dem Frugalismus und Minimalismus etwas abgewinnen. Vielleicht erfülle ich mit meinen Ausgaben aber nicht die Norm von 1676€? Die Wohnung ist auch größer als 40qm. Und das Kinderzimmer sieht oft leider nicht minimalistisch aus. Auch wenn mir hier unabhängig von Geld ein wenig mehr in Die Richtung gefallen würde.
    Sammy, wie verstößt Dein Urlaub im Schwarzwald gegen Frugalismus? Es geht hier doch nur um die Frage was einen glücklich macht. Eine Fernreise benötigt z.B. viele Ressourcen, sie kostet auch viel Geld. Wenn man nur knapp zwei Wochen weg möchte lohnt sich das doch nicht. Da fährt der frugalistische Geizhals lieber regional für ein paar Tage in den Urlaub. Das könnte z.B. der Schwarzwald sein. Und wenn der Frugalist dabei gerne Wellness machen möchte, kann er das doch tun. Du bist schon länger hier im Blog. Deine Reisen klingen für mich schon fast ein wenig frugalistisch. Gibt acht mit wem Du Dich umgibst. Am Ende bist Du einer von ihnen…

  142. AvatarTobs

    @paluma
    Englische Lektüre zu lesen gibt einem ganz andere Perspektiven auf das ein und dasselbe Geschehen, weswegen sich das wirklich lohnt, hier einfach am Ball zu bleiben. “Fließend” Lesen kommt jedenfalls viel schneller als Sprechen. Fang einfach mit den Headlines an; sofern Dich dann ein Artikel grundsätzlich schon mal anspricht, würde ich ihn einfach stellenweise mit deepl übersetzen. So schulst Du Deine Lesekompetenz fast unbemerkt, aber merklich, wenn Du es einfach stur immer wieder mal probierst. 

  143. Avatarsammy

    @Kiev
    Da könntest du vielleicht etwas recht haben xD nein klar auch ich bin sparsam ansonsten hätte ich mir nicht so ein beachtliches Vermögen aufbauen können. Trotzdem gehe ich in Sommerurlaub und 2-3 mal pro Jahr in Wellnesshotels. Allerdings achte ich auf die Kosten. Gehe auch gerne ins Thermalbad und in den Freizeitpark. Und dennoch meine Sparquote 2019 betrug knapp 73% damit habe ich wohl tatsächlich frugalistische Züge.

  144. KievKiev

    @ Sammy
    Deine Sparquote ist vielleicht ein Indiz für Frugalismus. Ich würde es aber nicht daran festmachen. Sie kann auch mit einem sehr guten Einkommen zusammen hängen. Es kommt auf die Denkweise an. Das man sich überhaupt damit beschäftigt, was einem was Wert ist und welchen Preis es bedeutet. Ich werde es nicht bis 40 in die Freiheit für die Familie schaffen. Aber wenig später und werde dabei absolut aus der Norm für mein Umfeld fallen. Ich möchte ab der FI auch weiterhin einer Arbeit nachgehen. Diese werde ich allerdings in Teilzeit nachgehen und nicht dem Zwang unterliegen Geld verdienen zu müssen. Das ist eine sehr große Motivation für mich.

  145. Avatarsammy

    @ Kiel
    Vielleicht solltest du dir einfach eine Arbeit suchen die dir Spaß macht dann brauchst du auf nichts zu verzichten.

  146. KievKiev

    @ Sammy
    Ich werde bei meinem Arbeitgeber auch nach Erreichen der FI bleiben. Er ist nur 10 Minuten mit dem Rad entfernt und die Work / Life Balance ist sehr gut. Es ist zwar keine Tätigkeit, die mich besonders erfüllt. Das wäre bei anderen Arbeitgebern aber auch nicht anders. Es ist auch keine Freizeitbeschäftigung. 
    Also unzufrieden bin ich dort nicht. Ich muss mich auch nicht einschränken. Mit einem fiktiven doppelt so hohen Einkommen würden sich unsere Ausgaben nicht ändern. Ich würde damit aber sicherlich nicht die Freiheiten bei der Arbeit haben, die ich aktuell erhalte. Also möchte ich auch nicht ein so hohes Gehalt.
    Mit zwei Kindern kommt man außerdem nicht so viel raus. Unsere Freunde haben selbst Kinder und kommen auch nicht so viel raus. Da sind die Kosten für Kneipen absolut zu vernachlässigen. Ich möchte mit der Familie durch England reisen. Dazu sollte mein ältestes Kind zumindest etwas english lernen. Außerdem möchte ich meinen Kindern auch nicht zu viel Luxus vorleben. Wenn Reisen durch England, USA, gute Hotels usw. zur Selbstverständlichkeit werden sind sie auch nichts Besonderes mehr. Für Urlaube fehlt es auch eher an Zeit statt an Geld. Das liegt an den ganzen Ferien und Schließzeiten von Einrichtungen der Kinder, die es zu überbrücken gilt.

  147. AvatarOliver

    Hallo Tim,
    ich bin begeisterter Leser deines Blogs und war bisher nur stiller Leser. Vielen Dank, dass Du jeden Tag aufs Neue deine Ansichten, Erfahrungen und Tipps mit uns teilst.
    Ich persönlich schwanke immer wieder zwischen der Investition in Einzelaktien und dem bloßen Besparen von ETF’s.
    Aus den bisherigen Beiträgen von Dir ergibt sich ja, dass Du beides praktizierst.
    Kannst Du etwa prozentual aufgliedern, wie viel Du anteilig in Einzelaktien vs. ETF’s liegen hast?
     

  148. AvatarManniB

    @Tobs interessante Aktien 🙂
    Dann mal meine Liste:
    Tencent, Ping An Insurance, Inner Mongolia Yili, AIA, Hoya, Shin Etsu Chemical, Pan Pacific, Nidec, Makita, Hikari Tsushin, Fast Retailing, Kweichow Moutai, Hangzhou Hikvisio.
    nun aus Deutschland hab ich nur SAP. aus Europa: Unilever, Roche, Medtronic, Loreal
    USA: Church&Dwight, Ecolab, Eli Lilly, Oracle, Visa, Walmart
    ups wurde ja doch ein Striptease 🙂
     
     

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