Der Weg in die finanzielle Freiheit ist steinig. Es erfordert viel Arbeit und Hartnäckigkeit. Aber es geht. Es klappt mit den Dekaden


New York, 2. Juni 2017

Der Gang zum Aldi ist eine Möglichkeit, um zu sparen. Ich liebe Discounter.


Auf dem Weg in die finanzielle Freiheit ist extrem wichtig, dass Du weniger ausgibst, als Du einnimmst. Wenn Du es möglichst schnell in die Freiheit schaffen willst, sollte der Unterschied zwischen Einnahmen und Ausgaben natürlich groß sein.

Ein Weg, um das zu erreichen, sind mehrere Einnahmequellen zu haben. Etwa ein Hauptjob und ein Nebenjob. Oder eine blitzsaubere Karriere mit einem sechsstelligen Einkommen. Es gibt gefragte Berufe. Etwa im IT-Bereich. Im Vertrieb. In der Medizin etc.

Aber das hohe Gehalt ist ja keine Garantie dafür, dass Vermögen aufgebaut wird. Es gibt viele Top-Verdiener, denen das Geld wie Wasser wegfließt. Sie müssen ihre Ausgaben in den Griff bekommen. Sonst müssen sie bis 65 arbeiten.

Dann gibt es Leute, die könnten mehr verdienen, wenn sie sich mehr anstrengen oder den Arbeitgeber wechseln würden. Firmen suchen händeringend gutes Personal. Offene Stellen bleiben ewig unbesetzt. Wir haben in Deutschland fast eine Vollbeschäftigung. Die Chancen sind also für Arbeitgeberwechsler und Neueinsteiger gut (Jammerlappen mag ich gar nicht.)

Klar, es hängt von der Person und den Umständen ab.

Meine Einkommensquellen sind Dividenden, eine kleine Mieteinnahme und meine freie Mitarbeit. Der Trick sind nie meine (hohen) Einnahmen gewesen, sie waren nie besonders üppig, sondern meine ziemlich kleinen Ausgaben. Selbst in New York waren meine Ausgaben eine zeitlang extrem gering (ich lebte in WGs).

Wenn Du Deine Ausgaben im Griff hast, investierst Du im Idealfall volle Kanne an der Börse Deine Ersparnisse. Sie sollten stetig dorthin fließen (ETFs, Aktien).

Es ist mühselig. Die erste Million dauert lange. Dieser Amerikaner brauchte 20 Jahre (siehe Grafik). Danach kam die zweite Million aber viel schneller. Es waren nur fünf Jahre nötig, um Multimillionär für ihn zu werden. Es liegt am Zinseszins. Aller Anfang ist schwer. Aber dann kommt der Schneeball irgendwann ins Rollen.

Ich sehe übrigens Sparsamkeit als einen umfassenden Ansatz. Es geht nicht unbedingt immer darum, das billigste Produkt zu finden. Sondern andere Aspekte spielen eine Rolle. Ich kaufe zum Beispiel oft Bio-Eier. Ja, sie kosten etwas mehr. Hier kam ich vom Einkaufen zurück. Ich hatte nur rund acht Dollar ausgegeben:

Ich bin Vegetarier. Es geht bei aller Sparsamkeit manchmal um die Zeitersparnis, die zu berücksichtigen ist. Nehme ich den Direktflug und zahle dafür 180 Dollar mehr? Oder steige ich einmal um und spare?

Grundsätzlich habe ich mein Leben so designt, dass ich wenig Geld im Jahr brauche. Restaurants kommen ganz selten in Frage. Ich habe kein Plunder zuhause. Ich kaufe ganz selten neue Kleidung (ich hab zu viel). Ich unterscheide zwischen dem, was ich brauche (MUSS) und was ich haben kann. Weniger Geld auszugeben, als Du einnimmst, ist sehr kraftvoll. Die meisten Konsumenten verstehen das nicht.

Sich mehr im Job anzustrengen oder einen Nebenjob zu suchen, ist ebenfalls ein großartiges Werkzeug. Es kann Dich mit Dankbarkeit belohnen. Ich empfand es immer als Ziel, mindestens 50 Prozent meines Einkommens zu sparen. Ich wollte mein Geld für mich arbeiten lassen (und nicht gegen mich).

Mir ging es beim Geldanlegen nie darum, um es später wieder für Konsum auszugeben. Nein, mir schwebte immer vor, unabhängig zu werden. Ich wollte nie schnell zum Ziel kommen. Sondern ich wusste, dass es dauern wird. Und dass es nicht leicht werden wird. Finanzielle Unabhängigkeit erfordert viel Arbeit. Du musst motiviert sein. Du musst Geld schätzen. Du musst die Freiheit lieben. Du musst bodenständig bleiben und eine Dankbarkeit entwickeln für all das, was Du zwischenzeitlich erreichen wirst. Selbst Fehler/Rückschläge sollten Dich nicht abhalten. Im Gegenteil. Sie sollten Dich stärker und dankbarer machen.

Über den Konsumwahn denke ich so:

Von dem Mode-Zeug halte ich gar nichts. Ich denke so darüber:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Der Weg in die finanzielle Freiheit ist steinig. Es erfordert viel Arbeit und Hartnäckigkeit. Aber es geht. Es klappt mit den Dekaden

  1. Lad

    Den Weg in die finanzielle Freiheit hat Donald Trump mit Hilfe von kriminellen Russen geschafft. Alles was er besitzt, haben ihm die kriminellen Russen bezahlt. Donald Trump hat einige Male Bankrott gemeldet, damit er der Deutschen Bank und anderen Banken nur Teile von ihren Krediten zurückzahlen muss. Und so bekam er keine neuen Kredite von den Banken mehr. Doch er hat weiter Häuser, Hotels, Casinos, Yachten, Flugzeuge, Airline, Grundstücke, Golfplätze gekauft. Und die nötigen Milliarden bekam er von den russischen Milliarden-Betrügern, die ihre Büros im Trump Tower in New York haben, z.B. die Firma Bayrock. ZDF Infokanal hat gestern 1.6.2017 darüber 44-minutigen Film gesendet.

    https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-gefaehrliche-verbindungen-100.html

    Donald Trump hat auch 140 Millionen von der Börse bekommen. Seine Firma Trump Hotels & Casino Resorts – DJT hatte Börsengang IPO 1995. Es wurden 10 Millionen Aktien DJT zu 14 USD verkauft. Dann stieg die Aktie auf 34 USD und 2004 war es Pennystock für 0,19 USD. Donald Trump hat Millionen aus der Firma abgezogen und dann wieder Bankrott gemeldet.

    http://money.cnn.com/2016/08/15/investing/donald-trump-bankrupt-casino

  2. Jan

    Hallo Tim,

    wer mag schon Jammerlappen? Und ja, das günstige Produkt muss nicht immer die richtige Entscheidung sein. Ich campe gerade auf Rock im Park. Das Zelt ist billiger Aldi-Mist und reicht völlig. Daheim liegt aber fürs Trekking ein sehr teures Ultraleicht-Zelt. All-Inclusive wäre trotzdem teurer und ich kann mit dem teuren Zelt machen, was ich liebe. Ebenso die Kleidung. Privat trage ich C&A. Auf Tour die gewachste Funktionshose. Dafür trage und nutze es über Jahre, teils Jahrzehnte.

    Kosten und Nutzen müssen in einem gesunden Verhältnis stehen.

     

    Rockige Grüße

    Jan

     

  3. AlexAlex

    Betreff Discounter:

    Ich bin bei manchen Lebensmitteln kein Freund von Supermärkten.

    Eier zum Beispiel kosten im Supermarkt zwischen 15c und knapp über 50c. Bei meinem Bauern um die „Ecke“ bekomme ich Sie um 20c. Und die sind aber Freiland und viel besser vom Geschmack.

    Die Milch kaufe ich zwar bei unserem Supermarkt, jedoch ist der Milchhof und die drei Bauern, die diese erzeugen nur etwa 3km von meinem zu Hause entfernt. Die Milch ist klasse und es gibt keinen weiteren Zwischenhändler, da die 4 Bauern selbst die GmbH führen …

    Ich sehe Supermärkte immer wie Zwischenhändler an. Wenn du eine Bio-Marke im Supermarkt kaufst, zahlst du das Marketing etc mit. Kaufst du direkt beim Bauern, bekommst du es ziemlich wahrscheinlich billiger, hast bessere Qualität und der Bauer hat mehr davon.

    Ich kaufe wirklich sehr viel im Supermarkt, möchte das aber längerfristig ändern, da ich auch hier, wie beim sparen möglichst unabhängig und frei sein will.

    Wir bewirtschaften auch ein kleines Beet; nur Salat, Radieschen, Schnittlauch, Rucola und Petersilie.

    Ich sage euch, es ist einfach geil, wenn man raus geht in seinen kleinen Garten und einfach mit einem Handgriff einen frischen Häuptel Salat in Händen hält.

    Übrigens! Hier geht es zu meinem aktuellen Video:

    https://youtu.be/e3vNhKDdvWg

    Schönes Wochenende,

    liebe Grüße,

    Alex – alexstyria

  4. Obama

    @Tim

    Es ist immer wieder schöne Deine Artikel zu lesen. Danke !

    Wünsche Dir und allen Lesern ein schönes Pfingstwochenende !

    Alles Liebe,

    Obama

  5. Obama

    @All

    In Sachen Lebensmittel kaufe ich auch nicht gerne bei den Discountern.

    Am liebsten beim Hofladen um die Ecke oder aus dem eigenen Garten.

    Bin auch nicht immer ein Fan von dem preiswertesten, da dies auch oft ein teurer Kauf sein kann.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Qualität oft auszahlt. Denn preiswertes hält leider oft auch nicht so lange.

    Alles Liebe,

    Obama

  6. Gabriele

    Wir essen Gemüse und Obst nahezu komplett aus eigenen Beständen, bzw. das was Eltern und Schwiegereltern im Garten übrig haben. Im Winter essen wir lange Zeit nur eigene Äpfel. Durch die verschiedenen Sorten, die auch unterschieglich lange halten, gibt es auch da Abwechslung. Ansonsten wird viel in der Saison eingefroren. Aber gerade Krauskohl und Rosenkohl sowie Zuckerhut (Salat) haben wir den ganzen Winter frisch. Rote Beete werden im Frühbeet in der Erde überwintert usw. Eier haben wir selbst, Rindfleisch kaufe ich bei einer Freundin, die sich meldet, wenn sie schlachten. Dann kaufe ich größere Mengen. Optimal wäre für uns eine komplette Selbstversorgung, aber das schaffen wir derzeit nicht. Einkaufen gehe ich dann trotzdem bei Aldi, aber halt mehr so Dinge wie Zucker und Mehl, Süßigkeiten etc.

    Bei dem was ich anschaffe, kaufe ich gerne Qualität, nicht unbedingt Marken, aber habe gelernt, wer billig kauft, kauft zweimal.

  7. Tobey

    Hallo an alle,

     

    lange habe ich hier nichts mehr kommentiert. Wieder ein gelungener Artikel, Tim. Ich wollte die Community mal auf ein „Problem“ ansetzen, und hoffe, vielleicht ein paar hilfreiche Vorschläge zu bekommen.

     

    Folgendes: Meine Frau und ich verdienen beide gut. Wir sparen jeden Monat mehr als die Hälfte unseres Einkommens und können somit gut 2.400€ investieren. Wir haben beide sehr sichere Jobs auf Lebenszeit. Keine Schulden. Uns geht es finanziell sehr gut, wofür ich auch enorm dankbar bin.

     

    Ich möchte mit dem Geld aber auch bestimmten Menschen in meinem Umfeld helfen, gutes bewirken. Ich halte es nicht für selbstverständlich, dass es uns so gut geht, und ich möchte davon auch etwas abgeben.  Wir haben beispielsweise eine sehr gute Freundin, die nicht viel verdient (Ausbildung), aber weit fahren muss und die Zugkarte ist teuer. Sie ist ein wunderbarer Mensch, würde, trotzdem sie nicht viel hat, jederzeit ihr letztes Hemd für andere geben. Wir möchten sie unterstützen, indem wir z. B. in Form von Geschenkgutschein der DB für ihre Zugtickets aufkommen oder ähnliches. Nur einmal zum Vergleich: Eine monatliche Sparrate weniger würde uns nicht wehtun, könnte aber ihr Leben um ein Vielfaches erleichtern. Es würde mich und meine Frau sehr glücklich machen, wenn sie es dadurch ein wenig einfacher hätte.

     

    Ich weiß aber, sie ist sehr bescheiden und würde so etwas niemals annehmen. Zudem möchte ich auf keinen Fall „großkotzig“ aussehen. Ich würde ihr am liebsten anonym  auf irgendeinem Weg etwas zukommen lassen, sodass sie gar nicht weiß, dass es von uns kommt. Ich habe mir schon so viele Gedanken gemacht, aber ich will auch nicht, dass sie irgendwie denkt, es sei irgendeine Betrugsmasche oder  so (woher kommt denn schließlich anonym Geld oder ein Geschenk?).

     

    Habt ihr Ideen, wie wir das anstellen könnten?

  8. Dennis

    Hallo,

    ich habe jeden Tag einen 28 km langen Arbeitsweg vor mir mit einige Bergen, darum überlege ich mir ein E Bike zu kaufen anstatt mit dem Auto zu fahren dürfte Langfristig die bessere alternative sein oder was meint ihr? Arbeite in 3 Schichten und morgens um 04:30 bin ich noch gar nicht richtig wach deswegen ein E-Bike auch wenn es mehr kostet als ein normales.

     

    Viele Grüße aus dem Saarland

     

  9. Andrea

    Meine Schwester und ihr Mann haben im Garten ein Hochbeet angelegt. Meine Schwester ist begeistert, dass sie damit mehrmals im Jahr ernten kann und will in den nächsten Jahren noch weitere Hochbeete anlegen.

    Ich habe ihr den Tipp gegeben, die Sachen anzupflanzen, die am teuersten sind, weil ich dachte, dann spart sie am meisten. Aber nein, und ich kann diese Sichtweise auch gut verstehen, sie sagte, sie pflanzt sie Sachen an, die sie am liebsten mögen.

  10. June

    Ein schöner Artikel 🙂

    Ich bin ja bekennende Aldi-Käuferin. Wobei wir nicht alles dort holen. Die Wurst kommt vom Mezger, der Spargel vom Bauern um die Ecke dort holen wir auch die Erdbeeren. Und das Rindfleisch hole ich auf dem Markt bei einem Biobauern. Und trotzdem kaufe ich gerne bei Aldi. Der Grund ist einfach, gute Qualität, fairer Preis, viele Bioprodukte und den unschlagbaren Zeitvorteil. Wenn ich bei Aldi einkaufe, bin ich in 30 Min mit meinem gesamten Wocheneinkauf fertig, mehr Zeit will ich dafür nicht investieren. Gehe ich in einen anderen Laden brauche ich die doppelte und dreifache Zeit.

    Bei unseren Anschaffungen achten wir sehr auf Qualität und Langlebigkeit. Auf Dauer spart das viel Geld. Diese Vorgehensweise schließt aber Schnäppchen nicht aus. So trage ich z. B. fast nur Markenkleidung, kann mich aber nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal den vollen Preis bezahlt habe. Auserdem vertrete ich den Standpunkt weniger ist mehr. Mit dieser Einstellung spart man automatisch.

    @Andrea,

    ich kann deine Schwester gut verstehen, wenn sie die Lebensmittel anbaut was die Familie gerne mag, dann wir die Eigenproduktion umso lieber gegessen.

    @Tobey,

    wir haben in 2015 und in 2016 zwei Menschen unabhängig voneinander in einer besonderen Situation unterstützt. Ich fand es wichtig den Personen das Geld persönlich zu geben. Wir haben keine Bedingung an die Verwendung geknüpft.  Einmal wurde es für eine Kurzreise verwendet. Darüber bin ich heute noch froh. Es war der letzte kleine Urlaub und ich weiß, dass die Person in diesem Moment unheimlich glücklich war. Man kann also sagen, dass das Gute das man tut wieder zurückkommt.

    @Jan,

    viel, viel Spaß bei Rock im Park. Ich drück mal ganz kräftig die Daumen, dass es dieses Jahr nicht so viel regnet.

  11. ZaVodou

    @Tobey

    Wie wäre es, wenn ihr mit eurer Freundin redet und sagt, dass ihr gerne die Fahrtkosten für sie übernehmen würdet, weil sie es momentan als Azubi finanziell nicht leicht hat.
    Dies wäre als ein zinsloser Kredit zu sehen und wenn sie später mal einem festen Job hat, könnte sie es ja dann wieder zurückzahlen.
    Das wäre dann also kein Geschenk und würde ihren Stolz nicht verletzen.

  12. Fit und Gesund

    @June,

    bin auch Aldi-Fan, aber auch ich kaufe natürlich nicht Alles im Aldi, bei „Anschaffungen“ bevorzuge ich eindeutig Qualitätsware, bei Kleidern kauf ich auch gerne im Schlussverkauf, ich seh das ziemlich ähnlich wie Du, und mein Aldi ist schön geräumig und sehr sauber, auch nie so überfüllt, sie müssen hier glaub ziemlich viel Schweizer Produkte verkaufen, Gemüse kommt eindeutig aus der Umgebung, also für mich passt das.

    Als ich letzthin im Coop war, wegen Kichererbsen, hab ich mehr im Korb gehabt als geplant, an der Kasse bin ich fast in Ohnmacht gefallen, passiert mir so schnell dann nicht wieder.

    Paar Kräuter und Basilikum pflanz ich auf dem Balkon, aber nicht in grossen Mengen.

    @Tobey,

    die Idee ist sehr nobel und schön, wenn die Sparrate aber 2400€ beträgt, würde ich mich als Empfängerin nicht mit wohlfühlen, egal was das für eine Freundschaft ist, ich würde mich so verpflichtet fühlen und mir wäre das nur peinlich, ich würde das auch niemals annehmen, eher trocken Brot und Wasser , aber das, never ever…. schwierige Sache, gut gemeint, der Schuss kann aber nach hinten losgehen, ich würde Euch glaub dann eher meiden…anonym würde ich es aber auch nicht machen, vielleicht mal ab und an eine kleinere Summe, aber soooo viel…überlege gut.

    @Jan,

    viel Spass,

    und noch @K.

    herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs und viel Spass 🙂

  13. Gurki

    Ich bin mittlerweile ein großer Fan von LIDL. Die Produkte dort finde ich besser als vom Aldi. Außerdem sind sie günstiger als zum Beispiel bei REWE oder Edeka. Das Gemüse bei LIDL war bisher auch immer sehr gut und frisch.

  14. Slazenger

    @Tobey

    ganz ehrlich, niemals heimlich, immer mit offenen Karten spielen, und wenn sie ihren Stolz hat, einfach akzeptieren! Manchmal hilft man mit Freundschaft viel mehr als mit Geld, und vielleicht ergibt sich mal eine Gelegenheit wo ihr finanziell aushelfen könnt, aber bitte immer offen, ehrlich und transparent bleiben, sonst geht eventuell die Freundschaft kaputt!

  15. Michael

    Hey Tobey,

    sehe das auch so, dass wichtig ist, dass ihr klar ist, die Schenkung ist an keine Bedingungen geknüpft. Ich verstehe nicht, warum manche Menschen ein Problem haben, so etwas anzunehmen. Wenn jemand dem es besser geht, einfach nur helfen will…
    Außerdem ist geteilte Freude doppelte Freude, sagt man doch so schön.

    Ich würde ihr evtl einfach das Ticket kaufen und sie im Prinzip vor vollendete Tatsachen stellen. Natürlich muss sie das dann immer noch nicht annehmen, aber es wird ihr leichter fallen.

    Just my 2 Cents…

    Michael

  16. Ralf

    Hauptjob und Nebenjob sind in der Tat ein effektiver Weg.

    Zum steinigen Weg: Die Gesundheit oder Ehe dürfen nicht darunter leiden. Und da kenne ich leider einige Negativbeispiele im Bekanntenkreis. Gerade mit Familie ist es nicht immer einfach zu schultern, wie ich auch aktuell selbst erfahren muss.Das ist eine Herausforderung alles zeitlich unter einen Hut zu bekommen. Vor allem wenn die Großeltern nicht mal ausnahmsweise bereit sind, nach den Enkeln zu sehen.

    Für mich bleibt das Thema Job ein sehr schwieriges Thema. Ich würde z.B. gerne im IT-Bereich arbeiten. Aufgrund einer starken Kurzsichtigkeit ist das aber mit einigen Risiken verbunden und auch mein Augenarzt hat mir wegen der ständigen Augenbelastung und bereits vorhandenen Problemen abgeraten. Damit fallen natürlich wichtige Job-Optionen weg. Muss nicht eintreten, sollte man aber auf dem Schirm haben: Mögliche gesundheitliche Probleme bei all diesen Planungen.

    Jeder muss halt seinen Weg finden. Ich habe meinen optimalen beruflichen Weg mit knapp 40 immer noch nicht gefunden. Speziell das Thema Wohnen läuft derzeit bei uns in Süddeutschland dem Thema Kosten niedrig halten ebenfalls stark entgegen. Die Mietpreise und Kaufpreise für Immobilien ziehen vielfach deutlich an. Sogar in vielen Dörfern.

    Wir sparen weiter. Trotz aller Steine auf dem Weg.

  17. Fit und Gesund

    @Ralf,

    hör auf mit der Jammerei, und die Grosseltern sind nicht verpflichtet die Enkel zu hüten, auch nicht ausnahmsweise, sie werden vielleicht ihre Gründe dafür haben, was Du vermutlich wieder völlig anders siehst, sind eben DEINE Kinder, warum sollen immer Andere herhalten?????

    Hat von uns bestimmt so Mancher auch schon sein Päckchen zu tragen gehabt, von all den Lesern die sich hier vorstellen, besonders die mit Familie, hat KEINER auch nur im Entferntesten rumgejammert, gib’s auf, es führt zu nix, Du stehst Dir damit selbst im Weg!

    so, das musste nun mal raus!

  18. Ex-Studentin

    Ich kaufe auch gerne beim Discounter. Dort kaufe ich auch Bio-Eier und „ein Herz für Erzeuger“-Fleisch. Zwar trotzdem nicht unbedingt ideal, aber beim Hackfleisch kann ich keinen geschmacklichen Unterschied zum Metzger feststellen. Nur von Discounter-Geflügel lasse ich die Finger.

    @Ralf

    Ja, das mit der Kurzsichtigkeit am Bildschirm ist wirklich ein Problem. Meine Augen werden leider auch immer schlechter. Wäre denn kein IT-Job möglich, bei dem du auch mal unterwegs bist? Es gibt meines Wissens zudem spezielle Brillen für die Arbeit am PC. Leider sind immer mehr Jobs mit Bildschirmen verbunden.

    @Tobey

    Kann den Stolz eurer Freundin verstehen, ich würde auch keine Hilfe wollen. Solltet ihr auch niemanden aufzwingen, auch nicht irgendwie heimlich. Auch wenn es sehr gut von euch gemeint ist! Ihr könnt ihr ja ab und zu was Nettes zum Geburtstag/zu bestimmten Anlässen schenken, aber sie sollte sich zu keiner Gegenleistung verpflichtet fühlen. Wenn ihr ein Auto habt und sie ab und zu mal Hilfe beim Einkäufen und Co. braucht, hilft das vielleicht auch schon. Oder ihr sagt sowas wie: „Wir haben viel zu viele Kartoffeln gekauft/selbst angebaut und bekommen die alleine nicht weg.“ etc. So kleine Lebensmittelunterstützungen sind auch schon hilfreich.

  19. Ralf

    @Fit und Gesund: Kein Grund gleich so ausfallend zu werden. Was soll dieser Ton? Ich habe meine ehrliche Meinung geschrieben und das Sparen an sich nicht in Frage gestellt. Es würde uns leichter fallen mit den Nebenjobs wenn die Großeltern ab und zu mitspielen würden (mangels Betreuungsangebote). Und die Gesundheit ist auch ein wichtiges Thema in dem Zusammenhang. Das muss man sagen dürfen. Punkt. Ich würde es begrüßen wenn verschiedene Meinungen und auch ein Jammern zugelassen wird.

    @Ex-Studentin: Das mit den Augen ist in der Tat eine Herausforderung. Laut Arzt soll ich z.B. die Bildschirmarbeit reduzieren (wurde wg. Netzhautproblem gelasert), was heute ja fast unmöglich ist. Aber da muss man eben durch.

    Was ist eigentlich von Wells Fargo als Aktie zu halten? Die ist in letzter Zeit gefallen und soll ja auch bei Warren Buffett eine Rolle spielen.

  20. Fit und Gesund

    @Ralf,

    ausfallend *lach* na das sähe aber anders aus….

    meine jüngeren Arbeitskollegen arrangieren sich problemlos, da isst mal das Eine Kind bei einem Anderen, oder es schläft mal ein Kind bei seinem Kumpel, und umgekehrt, es geht wenn man möchte.

    und mal Jammern?, Du jammerst nur und immer über’s Gleiche, auf mich wirkt das einfach abstossend. Punkt. Kann man mich jetzt schelten wie man mag, mir egal.

    Dennoch wünsche ich Dir ein wenig Glück und mehr innere Zufriedenheit.

     

     

  21. Rainer Zufall

    @ Ralf

    Ein neuer Anlauf. Wenn Du davon ausgehst, dass die ImmoPreise (in Süddeutschland) sicher weiter anziehen (Ich bin der Meinung, dass es hier immer noch günstige Flecken gibt, wenn mir HD zu teuer wäre, käme noch MA in Betracht. Oder LU), gibts eine recht einfache Lösung: den Wohnungsmarkt Hedgen.

    In dem Fall eine grössere Summe in ImmoUnternehmen wie Vonovia stecken, oder in Reits, nationale oder internationale.

    Steigen die ImmoPreise, dürften diese Unternehmen gut abschneiden. Und du bekommst über Deine Beteiligungen etwas zurück an Dividenden und Kurssteigerungen.

     

  22. Andrea

    Wieder einmal ein schöner Beitrag von Tim, der die vielen Möglichkeiten aufzeigt, um es finanziell zu etwas zu bringen. Jeder kann sich das Richtige für sich herauspicken.

  23. Slazenger

    Fit und Gesund

    ich mag deine Kommentare und deine Art eigentlich sehr gerne, denke aber bei Ralf bist du etwas zu hart!

    Viele Grüße in die Schweiz

     

     

  24. Fit und Gesund

    @Slazenger,

    nö, denk ich nicht, meine ich auch genauso wie ich es gesagt habe, ich kann einfach mit der ständigen Jammerei nix anfangen, man kann was ändern wenn man möchte und nicht immer eine riesige Erwartungshaltung an das Umfeld haben,

    aber lassen wir es gut sein, ich kann mich hier sehr gut zurücknehmen. Liebe Grüsse auch an Dich und geniesse Dein Enkelkind 🙂

  25. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Lad

    Es wird ja an vielen Stellen strafrechtlich gegen den Präsident und sein Team ermittelt. Mal sehen, ob was dran ist an den Vorwürfen.

    @ Jan

    rockige Gruesse. Klingt super.

    @ Alex

    ich stimme zu. Auf dem Bauernmarkt kaufe ich auch gerne.

    @ Obama

    danke fürs Lesen und das Lob. Das freut mich. Schönes langes Wochenende wünsche Dir und all den anderen.

    @ Gabriele

    Das klingt super mit dem Garten. Das würde mir Spaß machen!

    @ Tobey

    Lade sie zum Essen ein. Sag ihr, Du möchtest ihr ein klein wenig helfen, wie es am besten wäre.

    @ Dennis

    Mit dem E-Rad klingt super. Es gibt teure Anschaffungen, die wirklich langfristig Spaß machen. Leute sagen oft, eine Qualitätsmatratze, Laserbehandlung der Augen oder so ein E-Rad macht sich bezahlt, auch wenns teuer ist.

    @ Andrea

    danke! Freut mich.

     

     

  26. Slazenger

    Fit und gesund

    ich mag einfach deine offene ehrliche direkte Art, danke ja ich genieße jede Minute mit meinem Enkelkind, für mich gibt’s nichts schöneres, auch wenn SIE sehr anstrengend ist!

    Nice Weekend

  27. Slazenger

    @Tim, Tobey

    ich sehe das etwas anders, ich würde mir auch von meinem besten Freund nicht mit Geld helfen lassen, Freundschaft bedeutet immer viel viel Mehrwert als Geld, und was auf den ersten Blick gut gemeint ist, kann komplett in die Hose gehen, es gibt Menschen denen ihr Stolz mehr wert ist als vermeintliche Hilfe mit Geld! Das Thema ist nicht zu unterschätzen!!!

  28. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Slazenger

    verstehe. Ich stimme zu. Man kann zum Essen einladen. Kleine Geschenke machen. Aber nicht übertreiben.

  29. Skywalker

    Es hilft ja auch einfach 100 prozentige Loyalität zu signalisieren. Das würde im Notfall ja alles einschließen.

    Meinen guten Freunden würde ich immer aushelfen, durch Unterstützung, moralisch und auch finanziell.

  30. Tobey

    Hallo,

     

    vielen Dank für die Kommentare. Ich werde mir wohl noch ein wenig Gedanken darüber machen, wie ich mit dem Thema umgehen werde. Leider ist das Thema Geld immer wieder ein heißes Eisen (was ich blöd finde, ist aber halt eben leider so). Keinesfalls möchte ich ihren Stolz verletzen oder, dass sie sich dabei irgendwie komisch vorkommt, sich zu irgend etwas verpflichtet fühlt oder so. Ich werde noch ein wenig Nachdenken und mir da eine passable Lösung überlegen. Ich werde auf jeden Fall aufpassen und nichts dummes / unüberlegtes machen. Vielen Dank für eure Meinungen!

  31. Mark85Mark85

    An Tobey: Anstatt es ihr einfach schenken zu wollen, könntest du ihr auch eine Abmachung vorschlagen: ,,Ich möchte gern bis zum Ende deiner Ausbildung für deine Fahrtkosten aufkommen, damit du dich voll und ganz auf einen möglichst guten Abschluss konzentrieren kannst. Je besser dieser Notendurchschnitt am Ende ausfallen wird, desto weniger brauchst du mir insgesamt zurückzuzahlen.“

    So könnten beide Seiten ihr Gesicht wahren und es wäre etwas Motivation im Spiel. 😉

    Generell finde ich deine Lebenseinstellung klasse. Ich handhabe das so, dass ich die Höhe meines Spendenvolumens an die Höhe meines Vermögens gekoppelt habe. Das motiviert zusätzlich.

  32. Gabriele

    @ Tobey

    Es gibt verschiedene Aspekte zu berücksichtigen.

    Zuerst würde ich wohl mit der Freundin sprechen, wie sie sich fühlen würde, wenn Freunde ihr Geld schenken, damit sie es leichter hat und ob sie glaubt, dadurch würde sich die Freundschaft negativ verändern. Wenn sie dann sagt, eher ja, sagst du, habe ich mir gedacht, solltest du es dir anders überlegen, darfst du dich gerne bei mir melden. Im anderen Fall, kannst du ihr ein Angebot machen, wie die Unterstützung aussehen soll. Fakt ist, die Freundschaft wird sich vermutlich eher negativ verändern, wenn sie annimmt. Sie wird sich abhängig fühlen, womöglich sogar als weniger wert, im Extremfall wird sie sogar aggressiv, ihr mit eurem „Reichtum“ glaubt wohl ihr seid mehr wert und könnt euch alles kaufen. Sind Risiken, die man vielleicht  vorher einkalkulieren sollte.

  33. Obama

    Ich finde es immer am besten mit der Person offen zu sprechen: „Ich würde Dir gerne helfen, weiß aber nicht wie Du es auffasst, wenn………..“

    Meistens – so meine Erfahrung – sollte man nicht zu viel nachdenken und einfach seinem Herzen folgen und offen miteinander kommunizieren.

    Wünsche euch allen ein schönes Pfingstwochenende !

    Obama

     

  34. K.

    @Fit und Gesund

    Danke schön.

    @Tim
    Danke für die interessanten Artikel und Leserbriefe. Ich feile auch an einem aber es ist aktuell eher ein Roman… (Leider). Dabei gibt es viele wichtige Aspekte finde ich.

    @Tobey

    Ein ähnliches Thema sorgt in meinem nahen Verwandtenkreis auch immer (wiederkehrend) für Diskussionsstoff. Hauptpunkt ist oft die Ungerechtigkeit bzw. der Stolz: Wieso können es sich die einen „leisten“ andere zu unterstützen, während es andere (ggf. aus der anderen Familie) nicht können oder nicht in derartiger Höhe können.
    Dabei kommt die Unterstützung von Herzen und es war auch beruflich etwas Glück im Spiel das man nun „soviel“ verdient, das man etwas abzwacken kann für andere. Man schwimmt nicht im Geld, aber man kann gut auf einen Teil verzichten.

    Selbiges setzt sich dann fort in Diskussionen bei Familienfeiern: Jeder Familien/Verwandtenteil soll den gleichen Anfahrtsweg haben, auch wenn es dann für die Feiernden (Heirat oder Geburtstag oder oder oder) am unpraktischsten ist und diese dafür sogar selbst stundenlang zum „Ort der Feier“ fahren müssten, anstatt bei sich zu Hause zu feiern, wie es usus wäre. Bei Verwandten die über halb Deutschland verteilt sind, ein fast unlösbares Problem. Manche werden halt eine Stunde Anfahrt haben, manche 3,5 und manche 6h.  Thats Life. Niemand kann etwas dafür wer wo wohnt oder wer wieviel verdient oder Glück im Job hatte.

    Vorallem da diejenigen die Glück im Job hatten dies wirklich als solches ansehen und selbst vor 20-30 Jahren noch froh über Unterstützung waren. Dieses Argument das man selbst mal von Verwandten unterstützt werden musste und nun in anderer Art und Weise und schon gar nicht direkt sondern „global“ gesehen etwas zurück geben will, da man es nun kann, das kann man anbringen sofern es ehrlich gemeint ist.

    Niemand kann etwas dafür wo er wohnt, wie sein* bzw. das Leben der Verwandten gelaufen ist oder in welche Familie er/sie geboren wurde. Das lässt sich nie fair ausgleichen oder gerecht aufteilen oder aufwiegen. Diesen Gedankengang zu ändern bzw. eine andere Sichtweise zu erzeugen, braucht viel Zeit und Geduld, so meine Erfahrung.

    *) pro forma: Ja, sein eigenes Leben kann und sollte man beeinflussen, aber manchmal geht das eben nicht. Manches ist trotzdem Schicksal und lässt sich nicht ändern.

  35. steve

    @ralf, ich denke fit und gesund hat innen drin einen guten tipp er schreibt Freunde und Bekannte da sind die Kinder einmal da und einmal dort. Wenn du noch nicht die passenden Freunde und Bekannten hast such sie. Lass deine Kinder ihren besten Freund Freundin zu euch nach Hause einladen da geht ihr in Vorleistung, wenn sich die Kids gut verstehen was spricht dagegen das auszubauen und einmal hier einmal dort. Wenn das nicht klappt geh auf Spielplätze da siehst du auch gleich ob es mit euch Eltern passt. Logisch du willst deine Kinder natürlich ordentlich untergebracht wissen. Dir fallen selbst Gelegenheiten ein wo ihr als Familie andere Familien kennenlernt da musst du dann noch ans Kinderrotieren denken. Viel Erfolg dabei.

    Gruß Steve

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