YouTube-Star und Immobilienmakler Graham Stephan: Mit 26 Jahren Millionär. Ohne Studium


New York, 22. November 2019

Youtube-Star Graham Stephan: Mit 26 war er Millionär. Er ist ein Sparfuchs (Bildschirmfoto YouTube).

Graham Stephan ist 29 Jahre alt und schon Millionär. Er hat keine Uni besucht. Gleich nach der Schule im Alter von 18 Jahren wurde er Immobilienmakler. Der Kalifornier ist Feuer und Flamme. Nimmt er sich etwas vor, zieht er es durch. Ich bin ein Fan von seinem YouTube-Kanal. Jetzt hat ihn der Börsensender CNBC in der Serie “Make It’s Millennial Money” vorgestellt.

Obwohl Graham extrem sparsam ist, hat er einen mattschwarzen Tesla Model 3. Ihm gehört eine Doppelhaus. In der einen Hälfte lebt er, die andere Hälfte hat er vermietet. So residiert er im Prinzip kostenlos (durch die Mieteinnahmen).

Graham Stephan arbeitet für die Oppenheim Group seit 2015 als Makler. Er hat mehrere Immobilien verkauft. Jedes Mal, wenn er einen Deal macht, erhält er eine fette Provision. Den größten Teil seines Einkommens verdient er aber mit YouTube-Videos.

Stephan, geboren und aufgewachsen in Los Angeles, beschloss vor gut drei Jahren, ein Video zu filmen und hochzuladen. Es war eine Schilderung, wie man ein erfolgreicher Immobilienmakler wird. Er filmte sich selbst auf seinem iPhone.

“Ich erinnere mich, dass dieses Video neun oder zehn Mal angesehen wurde”, sagt Stephan gegenüber CNBC. “Oh mein Gott, neun Leute haben dieses Video irgendwo gesehen!” Er machte mehr Videos. “Als ich anfing, ungefähr zwei Videos pro Woche zu machen, explodierte das Wachstum einfach.“

Heute hat Stephan fast 1,5 Millionen Abonnenten auf zwei Kanälen. Er verdient im Durchschnitt 90.684 USD pro Monat auf der Plattform. Im laufenden Jahr wird er weit über eine Million Dollar auf YouTube einspielen dank der vielen Werbeeinblendungen, die YouTube in den Videos automatisiert platziert. Seine Videos befassen sich mit dem Wohlstandsaufbau, Depots, Konten, Immobilien.

“Mein Ziel war es, 2018 eine Million Dollar zu verdienen.” Er erreichte es nicht ganz, aber ein Jahr später schafft er es nun.

Stephans wichtigster YouTube-Kanal, Graham Stephan, hat 1,2 Million Abonnenten und konzentriert sich auf die Immobilienbranche. Er filmt meistens die Videos in seiner Garage. Er hat kein Personal. Er ist ein echter Pfenningfuchser. Selbst beim Equipment spart er, wo er kann. Aber es ist harte Arbeit. Er postet im Prinzip täglich neue Videos.

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THIS IS INSANE! THANK YOU!!

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Er startete im Mai 2019 einen zweiten Kanal, The Graham Stephan Show. Hier hat er über 220.000 Abonnenten. Er deckt eine Vielzahl von Geldthemen ab. Er macht das locker, witzig.

85% seines gesamten Jahreseinkommens stammt von YouTube.

Stephan besitzt und vermietet sechs Immobilien in Los Angeles. Er kassiert im Monat 15.100 Dollar Miete.

Drei der Immobilien sind lastenfrei. Die anderen drei sind mit Hypotheken belastet. Nach Abzug der Kosten für Hypotheken, Grundsteuern, Nebenkosten und Versicherungen verdient er etwa 5.000 Dollar im Monat, schreibt CNBC.

Die Vermietung von Wohnraum war nie eine Herausforderung für ihn. „In Los Angeles herrscht ein Mangel an Wohnraum. Es ist leicht Mieter zu finden.“

Millionär Stephan gibt 150 Dollar für Restaurants im Monat aus. Er geht gerne zu einem All-you-can-eat-Sushi-Restaurant mit seiner Freundin.

In diesem Video zeigt er seinen Tesla. Das Video wurde zum Hit. Es ging viral:


Für das Fitnessstudio Equinox greift er tief in die Tasche. Es kostet ihn 220 Dollar im Monat. Er gibt die Verschwendung offen zu. Es ist ein Luxus, den er sich gönnt.

„Ich spare am Ende ungefähr 99% meines Einkommens, nur weil mein Einkommen so hoch ist und ich meine Ausgaben so niedrig halte“, sagt Stephan. „Ich bin wahrscheinlich extrem in Bezug auf Sparen und Sparsamkeit. Ich denke, viele Leute finden es wahrscheinlich ziemlich krass. Aber ich liebe es. Ich liebe die Herausforderung, zu sparen und zu versuchen, mein Geld gut zu managen und es zu vermehren.“

Er hat zwischen 20.000 und 30.000 Dollar auf seinem Girokonto. Als Notgroschen. Den Rest des Geldes parkt er auf hochverzinslichen Sparkonten. “Fast alle zahlen über 2% Zinsen, also bekomme ich zumindest etwas für mein Geld und es liegt nicht nur herum.”

Irgendwann möchte er eine weitere Immobilie kaufen. Er ist ja Insider. Er weiß, was er macht. Folglich wird er vermutlich kein Schiffbruch erleiden.

Mit 26 Jahren war er Millionär. Stephans ursprüngliches Ziel war es, erst mit 30 ein Millionär zu werden. Er schaffte es also vier Jahre früher.

“Sie müssen nicht so extrem sein wie ich, um Millionär zu werden. Sie müssen nicht bei jedem Einkauf sparen. Sie müssen nicht zwölf Stunden am Tag arbeiten. Aber Sie müssen über den Tellerrand hinaus schauen.” Er kocht den Kaffee immer Zuhause. Unterwegs würde er nie “Kaffee to Go” kaufen, weil es ihm zu teuer ist, sagte er einmal in seinen Videos.

Expertin kritisiert ihn

CNBC sprach mit Ashley M. Fox, Gründerin von Empify. Die Finanzberaterin kritisierte ihn, dass er sein Geld besser investieren sollte. Fox empfiehlt Stephan, nicht nur in Immobilien zu investieren, sondern auch per Indexfonds in den Aktienmarkt zu gehen.

“Er ist 29 Jahre alt. Er wird ein paar Rezessionen durchstehen… die durchschnittliche Rendite des Aktienmarktes in den letzten hundert Jahren liegt irgendwo zwischen 8% und 10%, was weit mehr ist als die Rendite dieser hochverzinslichen Sparkonten.“

Eine weitere Investition, die er in Betracht ziehen könnte, ist ein Real Estate Investment Trust (REIT).

Er sollte mehr als 10 Millionen Dollar Einkommen im Jahr anstreben, sagt die Expertin. “Er muss größer denken”, sagt Fox. “In fünf bis sechs Jahren kann er problemlos 10 Millionen Dollar verdienen.” Er lebt sein wahres Potenzial nicht aus. Er lebt in einem komfortablen Umfeld.”

Stephan strebe zwar nicht danach, Milliardär zu werden, aber das sei ein erreichbares Ziel. Sie fügt hinzu: “Was ist falsch daran, Milliardär zu sein? Wenn Sie eine Milliarde Dollar haben, stellen Sie sich vor, wie viele Leben Sie beeinflussen können.”

Fox ermutigt Stephan, darüber nachzudenken, was ihn glücklich macht und keine Angst davor zu haben: „Wo würdest du dich freiwillig melden? Wohin würdest du reisen? Würden Sie eine Schule bauen? Mach das mit deinem Geld. Ich denke, du wirst mehr Freude am Schenken haben als am Sparen und Behalten.”

Frau Fox sagte gegenüber CNBC: “Er muss die Größe nutzen, die er geschaffen hat. Er zeigt der Welt, wie man auf YouTube ein reichhaltiges Leben führt – und das sollte er auch.”

Jedenfalls wird Graham Stephan immer bekannter. Das Magazin Forbes berichtete auch schon über seine Geld-Zauberkünste.

Am Ende dieses Videos lässt er seinen Vater seinen neuen Tesla fahren. Das fand ich witzig:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “YouTube-Star und Immobilienmakler Graham Stephan: Mit 26 Jahren Millionär. Ohne Studium

  1. AvatarThorsten

    Ich habe ein paar Videos von ihm gesehen, ein Alleingänger. Könnte passieren, dass er vereinsamt beim Erreichen aller seiner Ziele, hm ?

    Was anderes: ich habe eben Wirecard nachgekauft, MootleyFool fragt schon reißerisch, ob SAP in 10 Jahren überholt wird. Wer weiß wer hier Joint Ventures oder Beteiligungen in der Zukunft eingeht …der lange mobile Arm im digitalen Business würde wohl gut zu den Walldörfern passen…

    https://www.fool.de/2019/11/22/wer-fuehrt-in-10-jahren-den-dax-an-sap-oder-wirecard/

  2. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Thorsten

    Glaube ist ein gutes Unternehmen. Habe da auch eine 5stellige Summe investiert, will auch nochmal nachkaufen. Haben aktuell bisschen Bilanzprobleme, EY wollte kein Testat für Singapur ausstellen. Kommen bestimmt auch noch paar Meldungen, die den Kurs nochmal belasten werden, würde mich nicht wundern. Das Wachstum ist sehr gut, Onlineshopping boomt, die sind aber deutlich breiter aufgestellt, Zollzahlungsprozess, Autovermietungsabrechnung, auch Aldi und andere große Ketten sind Kunde. Deren Asienaktivitäten nehmen deutlich zu. Bin zuversichtlich, Aktienpreis ist fair für mich und die machen Gewinn, der sogar steigt.

  3. AvatarThorsten

    @inhamsterrad

    EY konnte wohl nicht , weil die Unterlagen wegen einer Untersuchung bei einer Behörde waren. Die Netzgemeinde macht sich schon lustig, ob es in Singapur denn keine Kopierer gäbe :

    https://www.youtube.com/watch?v=xWic1TFyY-g

    Bei Motley Tool hat nun auch jemand gesehen, dass Wirecard ein Angriff auf hergebrachte Banken ist :

    https://de.nachrichten.yahoo.com/wirecard-aktie-bank-mehr-hinsicht-073922866.html

    Bin seit den 90ern nicht mehr so aufgeregt gewesen wie jetzt bei Wirecard. Mag daran liegen, dass ich aus der Branche komme…

     

  4. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Thorsten
    Ja, hatte ich gelesen mit den fehlenden Unterlagen. Normalerweise sollte man die auch digital haben. Die sollten überhaupt alles im Rechner haben und Backups besitzen, schließlich sitzt dort garantiert niemand mit einer Schreibmaschien und tippt die Rechnungen an die Kunden, läuft garantiert alles automatisch. Was das mit der Bank werden soll, ist mir allerdings ein Rätsel, vorallem mit den 0,75% Zinsen. Andere zahlen gar nichts bzw. verlangen schon ab dem ersten Euro Negativzinsen. Selbst bei der DKB bekomme ich auf mein Kredikartenguthaben nur 0,2%. Wie die Geld verdienen wollen, versteh ich nicht, Gewinn kann nur im Kartengeschäft stecken, wie bei N26.

    https://t3n.de/news/n26-geschaeftszahlen-1143881/

  5. AvatarAndrea65

    Ich behalte meine Wirecard-Aktien auch und bin da vollkommen unaufgeregt. 🙂 Ich denke, die 0,75% Zinsen auf Guthaben sind eine vorübergehende Werbeaktion fürs Girokonto (meine Meinung). Sie werden wahrscheinlich quersubventioniert (auch nur meine Meinung, ich habe keine Beweise hierfür). Die Nachrichten über das Girokonto und die Planet Boon Sache gefallen mir, es sieht für mich so aus, als würden sie weiter expandieren.

    Zu dem Millionär fällt mir nicht viel zu ein außer dass ich es eine stramme Leistung finde und dass ich letztens auf der Nik Navarski (Rechtschreibung?) Seite las, dass Finanzvideos bei youtube sehr gut vergütet werden. Anscheinend ist die Klientel, die Geld anzulegen hat, wegen der vermuteten Kaufkraft beliebt bei Werbekunden. Das erklärt auch die ganzen Finanz-Webseiten in den letzten Jahren.

  6. AvatarGeHo

    “Die Finanzberaterin kritisierte ihn, dass er sein Geld besser investieren sollte.”

    Erinnert mich ein wenig an eine ältere Aussage von Warren Buffett – “Die Wallstreet ist ein Ort an dem Menschen mit dem Rolls Royce vorfahren um sich von Leuten beraten zu lassen, die die U-Bahn nehmen”

  7. AvatarSkywalker

    Geld geld geld geld geld…. Manche menschen sind so arm, alles was sie haben ist geld.

     

     

  8. AvatarRalf

    Leider wimmelt es in D nur so von Immobilienmaklern. Ein interessanter Bereich wäre es durchaus.

    Ich habe aber den Eindruck, dass in den Staaten mit Einsatz einfach mehr erreichbar ist als im überreguliertem Deutschland. Die Einstiegshürden und Abgabenlast scheinen teilweise niedriger zu sein. Täuscht der Eindruck oder ist da was dran? Die Papiergläubigkeit in D ist bekanntlich sehr hoch und für fast alles braucht man irgendein Zertifikat, Prüfung, Genehmigung.

    Teilweise voll berechtigt, aber zu Teilen auch hinderlich für z.B. für Existenzgründer.

  9. AvatarRüdiger

    @Ralf:

    Stell dir mal vor, was aus dir alles hätte werden können, müsstest du nicht in diesem blöden Deutschland leben  😉

  10. AvatarRalf

    “Stell dir mal vor, was aus dir alles hätte werden können, müsstest du nicht in diesem blöden Deutschland leben”

    Von blöd war keine Rede. So schlecht ist D nicht. Allerdings, wenn man so manchne Story aus den USA hört, scheint es dort in vielen Bereichen lockerer zuzugehen. Gerade für Gründer. Kann mich auch täuschen.

    Neue Ideen zur weiteren Abzocke der Arbeitenden und Sparer in D wird es sicher geben….

  11. AvatarNico Meier

    Die Papiergläubigkeit in D ist bekanntlich sehr hoch und für fast alles braucht man irgendein Zertifikat, Prüfung, Genehmigung.
    @Ralf

    Solche Massnahmen sollen Wildwuchs verhindern und sorgen für viele Arbeitsplätze für Menschen die lieber stressfrei arbeiten im öffentlichen Dienst. Ralf arbeitest du nicht im ÖD?

     

  12. AvatarRüdiger

    Neue Ideen zur weiteren Abzocke der Arbeitenden und Sparer in D wird es sicher geben….

    Also doch blöd  😉

  13. AvatarRalf

    ” die lieber stressfrei arbeiten im öffentlichen Dienst..”

    Das mag es geben, aber die ruhigen Zeiten sind dort vielerorts längst vorbei. Und gerade in D wurde in den letzten 20 Jahren im ÖD viel zusammengespart. Darum fehlen ja derzeit vielfach z.B. fachkundiges Personal wie Ingenieure in den Bauämtern, Landratsämtern und Planungsgremien. Von Vorteil sind allerdings die halbwegs planbaren Arbeitszeiten und eine relative Sicherheit vom Job. Beamte haben es da aber noch besser, bin nur Angestellter.

  14. AvatarInsider

    @imerial Brands

    Bin mit einem durchschnittlichen Einstiegskurs von 22 € per Sparplan und in 2 tranchen investiert und werde nochmal nachlegen, sobald es wieder auf 19,x runter geht . Dann hat man  Fast 12 Prozent meiner Meinung nach relativ sichere Dividende , ggf sogar leichte Steigerungen möglich. Leider war ich Donnerstag nicht schnell genug handlungsfähig u.a. weil ich gerade ein neues Depot bei der OnVista bank zwecks freebuy eröffne .

  15. KievKiev

    @ Ralf

    Deutschland ist vielleicht in manchen Bereichen etwas bürokratisch. Kommen wir auf Dein Beispiel eines Maklers. Wenn man hier viel Geld verdienen möchte, so sollte man auf eigene Rechnung arbeiten. Als Angestellter wird man hier in jungen Jahren nicht sehr viel erreichen. Ein Gewerbeschein kostet um die 30€. Was brauchst denn sonst ein Makler? Nichts….

    So wird man natürlich nicht reich. Ein Makler muss erst einmal an Objekte kommen, für die er eine Provision kassieren kann. Hier muss sich das Individuum selbst überlegen, wie es einen Mehrwert schaffen kann, der ihm langfristig Erfolg sichern kann. Dann braucht es noch etwas Glück. Und dann ist man auch in Deutschland sehr reich. Ich sehe hier keine standortbedigte Benachteiligung, wenn man selbst eine sehr gute Geschäftsidee mitbringt.

  16. AvatarRalf

    Gerade der Maklerbereich ist aber bekanntlich sehr stark überlaufen. In D hapert es bei Startups sehr häufig immer noch an Geldgebern. Ein Scheitern als Gründer wird in D häufig noch als persönliches Scheitern gesehen und als Unternehmen gilt man bei Banken und Geldgebern damit schnell als Versager. In den USA scheint das tendenziell eher anders gesehen zu werden. Verunglückte Gründer bekommen eher eine zweite Chance. Die Gründerkultur in D könnte besser sein, oder?

    Ist ja auch egal, die Abgabenlast in D ist jedenfall hoch. Tendenz steigend. Oder hat daran jemand Zweifel?

  17. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Nico Meier

    Imperial Brands ist OK, Raucher gibtst genug. Hab ich als als größere Position im Depot, bekomme über 11 Prozent Dividendenrendite. Vom Aktienkurs wird man kein Wunder erwarten können, wenn der sich in 10 Jahren vordoppelt ist das schon gut, aber dafür gibt es ja die hohe Dividendenrendite. Dividende steigt von Jahr zu Jahr um die 5%, ist OK, da man ja schon hoch einsteigt. Gute Wert als Beimischung.

  18. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Kiev

    Was brauchst denn sonst ein Makler?

    Als Immobilienmakler kann ich dir da gerne paar Tipps geben, was man sonst so braucht. Eine Berufshaftpflicht und dickes Konto am Anfang, die Immobilienportale rauben einen aus, die Kosten sidn hoch am Anfang. Die Kunden stehen auch nicht von allein vor der Tür und wenn doch, dann muss die Tür direkt am Marktplatz neben großen Schaufenstern sein und die kostet. Vorschriften werden immer bekloppter, haufenweise Papierkram. DSGVO macht alles noch komplizierter, man muss noch mehr erfragen als früher und sich unterschreiben lassen.

  19. AvatarRüdiger

    @Ralf: Ist ja auch egal, die Abgabenlast in D ist jedenfall hoch. Tendenz steigend. Oder hat daran jemand Zweifel?

    Ach, darum geht es dir mal wieder. Der andere Text über Makler und so ist nur Füllstoff und Verzierung  😉

     

  20. AvatarAlbr

    @Ralf, wieso ist doch alles bekannt bzgl. den Abgaben und Steuern, z.B. wenn Frankreich seine Unternehmenssteuern ab dem Jahr 2020 senkt hat D. die höchsten Unternehmens-Steuern (OECD), die Energiekosten in D. sind doppelt so hoch wie die durchschnittlichen Energiekosten in der EU, die Einkommensteuern sind in D. – glaube ich nach Belgien ? – die zweithöchsten (zumindest sicherlich im oberen 5.-tel); es gibt kein Land in dem die Sozialabgaben (rund 40% des Arbeitseinkommens) so hoch wie in D. sind… die Liste liesse sich beliebig fortsetzen 😉

     

    bekommen tut man für seine fürstlichen Steuern und Abgaben relativ wenig (s. Rente) oder unser schlechtes Gesundheitssystem, Strassen/Infrastruktur etc…

     

     

  21. AvatarThorsten

    @ImHamsterrad @Andrea

    Die Neukundengewinnung kostet eine Bank  zwischen 30 und 60. Wenn da Affiliates zwischen sind kann es dreistellig werden. Wenn auf dem Girokonto 1000 Euro stehen sind das 7,50 Zinsen pro Jahr, da kann die Bank ohne diese Neukundengewinnung 5 Jahre Zinsen zahlen, wenn die Neukunden ohne teure Maßnahmen von alleine kommen. Wie hoch die durchschnittliche Einlage auf boon.planet sein wird, ob sie es verraten werden, wohl kaum. Ohne die Werbung, Filialen, Neukundenwerbungen und mit der Gewissheit an jeder kontaktlosen Zahlung mit Handy ( und Kreditkartenzahlung sowieso ) am Kunden zu verdienen , da bezahlen sich die Kunden quasi selbst.

    Ich war eigentlich Gegner der Zahlung mit dem Handy, inzwischen möchte ich gerne den Münzquatsch und Wechselgeldärger nebst unangenehmen Abholen von Bargeld vorbei an Bettlern und Hantieren mit Geldbündeln in der Öffentlichkeit komplett loswerden. Zahlen mit Handy oder Wearable ist in 5 Jahren normal, in 10 Jahren gibt es auch bei uns die Läden mit “Bei uns leider kein Bargeld” an der Tür, wetten ?!

  22. AvatarRalf

    “Als Immobilienmakler kann ich dir da gerne paar Tipps geben, was man sonst so braucht. Eine Berufshaftpflicht und dickes Konto am Anfang, die Immobilienportale rauben einen aus, die Kosten sidn hoch am Anfang. Die Kunden stehen auch nicht von allein vor der Tür und wenn doch, dann muss die Tür direkt am Marktplatz neben großen Schaufenstern sein und die kostet. Vorschriften werden immer bekloppter, haufenweise Papierkram. DSGVO macht alles noch komplizierter, man muss noch mehr erfragen als früher und sich unterschreiben lassen.”

    Vielen Dank für den Input aus der fachlichen Praxis. Ich habe so den Eindruck, dass es da in den USA doch einfacher ist. Lasse mich aber gerne belehren. Ist ja nicht nur bei Maklern so. Auch im Gesundheitswesen z.B. wird über sehr hohe Bürokratie geklagt. Die nicht unbedingt mehr Schutz für Patienten bedingt.

  23. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Ralf

    Den US-Markt kenne ich nicht gut genug. Bei der Klagefreudigkeit der Amerikaner ist die Haftpflicht bestimmt noch teurer dort. Man hört zumindest immer, dass Firmengründung allgemein in den USA einfacher sein soll, kenne mich mit den ganzen Gesetzen und Vorschriften dort aber nicht aus. Steuerlich ist es dort auch besser, die haben mehr Geld übrig zum Investieren. Bei uns in DE gibt es definitiv viel zu viele Hindernisse.

    @Thorsten

    Guthabenzinsen sind nur die Spitze des Eisbergs, die IT-Infrastruktur, Servicepersonal usw. kostet auch Geld. N26 hat haufenweise Serviceprobleme. Gehackte Konten, von Konten verschwundenes Geld, kein Servicemitarbeiter erreichbar, illegal eröffnete Konten, usw. Da wird einiges an Personal gebraucht. Ich lasse mich gerne überraschen.

  24. KievKiev

    @ ImHamsterrad

    Ich habe nicht gesagt, dass man als Makler mal eben reich wird. Die Eintrittsbarrieren sind aber sehr niedrig. Es gibt immerhin Plattformen auf denen man als Makler inserieren kann. Man muss nicht selbst eine Webseite erstellen, die auch noch gefunden werden muss. Natürlich kostet es etwas. Ich habe schon eigene Einheiten inseriert. Die Kosten hielten sich sehr in Grenzen. Durch die Portale braucht ein Makler heute nicht unbedingt ein Büro. Aber natürlich muss man irgend etwas überragend machen um Kunden zu gewinnen. Es basiert aber auf der eigenen Leistung und Kreativität. DSVGO habe ich auch schon für eine Webseite von mir erstellen müssen. Im direkten Vergleich mit den USA sehe ich nicht,wie man dort als Makler mal eben reich wird und hier nicht. Es wird vermutlich ähnlich sein. Falls der junge Mann in den USA als Makler viel erreicht hat, so könnte er es auch in Deutschland mit ähnlichen Vorraussetzungen. In anderen Bereichen wie Taxen ist Deutschland stärker reglementiert. Hier kann man nur innerhalb kleinerer Grenzen einen Mehrwert schaffen.

  25. AvatarThorsten

    @ImHamsterrad
    Wirecard hat boon seit 2015, die IT ist bei der Fiducia, die gibt es seit Dekaden.  Ich habe bei N26 geschnüffelt, vermute, dass Wirecard an den Erfahrungen von boon und N26 stark profitiert hat. Mit PSD2 ist es sicherer geworden ? !

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wirecard

    (Mobile) Konten mit Gebühren dürften zukünftig eine Nullakzeptanz bekommen. Man verkauft schließlich sein Kaufverhalten und wer weiß noch was viel mehr als Kunden einer klassischen Bank, die mit Bargeld zahlen. Das könnte auch mit der Grund sein warum bei boon die Gebühren abgeschafft und bei boon.planet nicht eingeführt wurden ( bis auf Bargeldabhebung ). Bin gespannt, wie lange N26 noch Gebühren verlangt, wenn boon.planet den Markt durchdringt.

  26. KievKiev

    @ ImHamsterrad

    Die Abgabenlast sehe ich in Deutschland auch nicht so kritisch. Ich verdiene mit Vermietung einen guten Teil meines monatlichen Cashflows. Ich kann mich hier wirklich in keinster Weise beklagen, wie das im gesamten besteuert wird. Hoffentlich liest mein Sachverständiger vom Finanzamt nicht mit. Ich kenne auch Unternehmer, die ähnlich gute Vorzüge genießen. Sie haben sogar noch mehr Möglichkeiten.

    Wie hoch sind denn Deine monatlichen Ausgaben? Sind sie rein privat oder ist geschäftliches getrennt? Falls das Geschäft getrennt betrachtet wird, wie würden Deine monatlichen privaten Ausgaben ohne Firma aussehen? Vermutlich würden sie höher liegen, da es bestimmt Bereiche in guter Symbiose zwischen Arbeit und Freizeit gibt.

    Bei Vermietung ist AFA, Absetzbarkeit von Instandhaltungsmaßnahmen und Zinsen in Kombination mit einem nicht zu besteuerndem Gewinn nach 10 Jahren ein sehr großer Vorteil.

  27. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Thorsten

    Ich denke auch, dass die Konten zukünftig zu Null Gebühren gehen, nur die lokalen Banken langen noch bzw. wieder hin. Meine Sparkasse hatte mir dieses Jahr mein kostenloses Onlinekonto gekündigt, soll jetzt Gebühren zahlen, bin zur DKB gegangen.

    Wirecard scheint aber auch ein Chaotenladen zu sein, die musstuen schon mal Bilanzprobleme eingestehen wegen Buchungsfehler. Würde mich nicht wundern, wenn die das jetzt wieder müssen. Die Gefahr, dass die solche Probleme auch bei ihrem Onlinekonto haben, ist groß. N26 hat laufend damit Probleme, wenn man das so liest im Internet. Auf welchen Stand die IT der Fiducia ist, weiß aber auch keiner so genau. Kerngeschäft der Unternehmensgruppe sind IT-Dienstleistungen für Volksbanken und Raiffeisenbanken. Ist das jetzt gut oder schlecht? Die I alter Banken gilt oft als veraltet und kostenintensiv.  Kann man von außen schlecht einschätzen.

  28. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Kiev

    Abgabenlast kommt auf die Art der Einnahmen bzw. Möglichkeiten der Kostenerzeugung an. Klar schiebe ich alles an Kosten was rechtlich zulässig ist in die Firma rein, versteht sich doch von selbst, ist aber nicht viel. 🙂 Vermietung ist bisschen was anderes, gibt ja auch noch die Vermögensverwaltende GmbH bzw. wenn du die Imobilien als Einzelunternehmen hältst, ist vieles über Abschreibungen möglich, um die Kosten kleinzurechnen. Bei mir ist das anders. Ich habe auch Pachteinnahmen vom Ackerland und Wald, da kann ich nix abschreiben. Als Makler sind die Möglichkeiten etwas gegenzurechnen überschaubar, wenn man keinen Wasserkopf unterhält. Meine größten Firmenkosten sind Diesel, Online-Immobilienportale und Krankenkasse. Meine Fixkosten beruflich wie auch privat sind extrem gering, Mietkosten für Büro habe ich nicht, Haus ist meins. Den Leasingblödsinn mache ich auch nicht. Mein Auto ist bezahlt. Goldene Wasserhähen brauche ich nicht, heute tapeziere ich z.B.. Den Handwerker spare ich mir, nächste Woche verlege ich Parkett. Hatte letztes Jahr Wasserschaden, die eine Hälfte vom Haus, die betroffen war, hat die Versicherung neu gemacht samt Möbel, die andere mache ich selber. Wir haben hier auch noch eine digitale Sparte, damit meine ich nicht meinen Blog, der ist mehr Hobby, die hat so gut wie keine Kosten aber gute Erträge. Dementsprechend sind die Möglichkeiten was gegenzurechnen überschaubar, außer ich würde andere Strukturen aufbauen, wo ich das Geld reinstecke und Abschreibungen verursachen kann. Will ich nicht mehr. Da ich verheiratet bin, gehts mit den Steuern. Wer nicht verheiratet ist, der ist übler dran.

  29. AvatarInsider

    Rüdiger ist mittlerweile auch zu einem zynischen Kommentator geworden. Kritische Entwicklungen sollte man ansprechen dürfen , ohne das direkt mit der imaginären Moralkeule gewunken wird. Die bürgerlichen Menschen und Parteien sollten sich meiner Meinung wieder liberaler in der Ordnungspolitik aufstellen. Eine zunehmende Verstaatlichung und anwachsen des Sozialstaates wird den Wirtschaftsstandort mittelfristig abwerten . Schlimm was man Woche für Woche aus dem rot rot grün regierten Berlin lesen muss.

  30. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Kiev

    DSVGO habe ich auch schon für eine Webseite von mir erstellen müssen

    DSGVO für die Webseite ist der einfachste Teil, da hängen noch paar Wochen weitere Arbeit dran + Geldwäschegesetz

    Ich habe schon eigene Einheiten inseriert. Die Kosten hielten sich sehr in Grenzen

    Über 1.000 Euro monatlich bei rund 20 Immobilien, wenn du die bekannstesten Portale abdecken willst

    Falls der junge Mann in den USA als Makler viel erreicht hat, so könnte er es auch in Deutschland mit ähnlichen Vorraussetzungen.

    Klar, als Angestellter bei Sotheby’s Real Estate oder einer vergleichbaren Firma, wenn man selbst die Kosten nicht tragen muss. Dann bekommt man einen Anteil von der Provision.

  31. AvatarHafenmeister

    Ich habe das Ziel der finanziellen Freiheit auch nicht zuletzt um diesem System durch Arbeitszeitreduzierung nur noch teilweise zur Verfügung stehen zu müssen.

    Dabei finde ich die sozialen Sicherungssysteme wichtig und finanziere diese über meine Abgaben gerne mit, aber irgendwann ist halt eine Schmerzgrenze erreicht. Und erst recht gehe ich nicht für jeden, der die das Wort Asyl in Deutschland ausspricht, in Vollzeit arbeiten und bekomme später Rente in gleicher Höhe.

     

     

  32. AvatarRüdiger

    Ach ja, meine Lieben können mit entspannter Ironie halt nur schwer umgehen. Ich habs’s schon mal gesagt, für euch brauche ich keine Keule, was für eine auch immer  😉

     

    Viel Vergnügen weiterhin in eurer Staats-und-Steuer-Bashing-Kuschelgruppe  😉

  33. AvatarThorsten

    @ImHamsterrad

    Eine Buchung war betragsmäßig korrekt, wurde aber in eine falsche Buchungsperiode (vorhergehende ) gestellt. Das war alles, was nachgewiesen werden konnte. Außerhalb von Wirecard wurden dagegen mehrfach Interessenkonflikte und kriminelle Machenschaften zum Schaden des Unternehmens nachgewiesen, zum Teil mit Haftstrafen. Leerverkäufe scheinen lukrativ zu sein. Das Strafverfahren gegen die FT und McCrum läuft, eine Folge für US-Bürger durch Deutsche Gerichte ist wohl unwahrscheinlich.

     

  34. AvatarRalf

    “Und erst recht gehe ich nicht für jeden, der die das Wort Asyl in Deutschland ausspricht, in Vollzeit arbeiten und bekomme später Rente in gleicher Höhe.”

    Die Rentengerechtigkeit ist in der Tat ein Thema, das die normalen Leute aufreibt und bewegt. Die SPD will nun das Kindergeld nach Einkommen staffeln. Bedeutet vermutlich noch mehr Verteilung auf Kosten der Leistungsträger. Und nebenbei kann das andere Anreize schaffen und Probleme des Sozialsystems verschärfen.

    “Die Abgabenlast sehe ich in Deutschland auch nicht so kritisch.”

    Es kommt auf die Art der Einnahmen an. Gerade Löhne werden im Vergleich recht hoch belastet. D ist laut Studie der OECD ganz vorne dabei, wenn es um Steuern und Sozialbeiträge geht. Gleichzeitig ist in Deutschland eine Infrastruktur die teilweise hohen Nachholbedarf hat. Es wird vor alleme von der gehobenen Mittelschicht und Besserverdienern nach unten umverteilt.

    Und solche Ideen wie nun von der SPD schaffen weitere Anreize, diesen Sachverhalt zu verfestigen. Die Hälfte der Staatausgaben fallen auf Sozialausgaben. Zu Lasten junger Generationen. Wo soll das noch enden?

    Private Vorsorge muss endlich besser gefördert werden wie z.B. in der USA mit dem Modell 401(K). Wäre auch gut zur Förderung einer Aktienkultur in D, oder?

  35. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Thorsten

    Es war noch etwas mehr, hier der Prüfbericht:

    https://ir.wirecard.com/download/companies/wirecard/Stellungnahme/20190326_Letter.pdf

    3 Millionen wurden fälschlich bilanziert, bei einigen Buchungen sei zudem nicht klar, warum sie getätigt wurden. Manche Buchungen gingen an die falsche Wirecard-Tochter, andere wurden gebucht, sind aber nicht eingegangen.

    Stelle dir das mal mit Kundengeldern vor, wenn die dort ein Konto haben.

    Ich bin ja noch optimistisch, habe eine sehr große Wirecard Position und will nochmals aufstocken.

  36. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Ralf

    Die Swiss Re ist aktiv als Bestandskäufer von Lebensversicherungen, macht mir Magenschmerzen. Unfall- und Sachversicherer würde ich bevorzugen, bzw. richtig reine findest du wohl kaum, also eher AXA oder Allianz mal angucken.

    Die Chemieunternehmen schwächeln alle etwas, BASF hatte auch eine Gewinnwarnung rausgegeben. Die Autoindustrie ist mit 20% der größte Kunde von BASF, wenn ich das noch richtig weiß und die hat aktuell Probleme. Wie alle spart BASF jetzt. Bin zuversichtlich. Haben auch die Saatgutsparte von Bayer übernommen. BASF ist übrigens einer der größten Weinhändler in DE, Allianz macht auch in Wein.

  37. AvatarRüdiger

    @BASF

    In Anbetracht dessen, dass es sich um einen “Dinosaurier” handelt, halte ich BASF für ein sehr interessantes, durchaus innovatives Unternehmen. Sie investieren viel in zukunftsträchtige Forschung und Entwicklung. Die Aktie gefällt mir weniger, von der erwarte ich nicht allzu viel. Ein kleiner Anteil schlummert auch in meinem Portefeuille, damit ist es aber auch gut. Aufstocken ist bis auf Weiteres nicht beabsichtigt. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt …

     

  38. AvatarHaftiAbi

    @Rüdiger:

    Viel Vergnügen weiterhin in eurer Staats-und-Steuer-Bashing-Kuschelgruppe  ?

     

    So etwas kann man nur sagen, wenn man selbst sozial schwach ist, getreu dem Motto „bei mir ist so wie so nichts zu holen.“

    Vermutlich ist klein Rüdiger verbeamtet oder Gewerkschafter. Vermutlich muss sich sein Kind noch nicht einmal Gedanken über die Erbschaftsteuer machen, da das Erbe wohl eh nicht den derzeitigen Freibetrag übersteigt (400k zur Info für kleine Rüdigers).

     

     

  39. AvatarRüdiger

    Hahahaaaaaaa … jetzt weiß ich auch, wen ich die ganze Zeit nicht vermisst habe  😉

     

    vermutlich … vermutlich … vermutlich … Träum weiter, Schätzchen  😉

  40. KievKiev

    @ Tesla Cybertruck

    Ich schaue ja keine Nachrichten. Hin und wieder kommt doch die ein oder andere Neuigkeit zu mir. Tesla Cybertruck, was für eine Präsentation? Das hatte richtig unterhaltungswert. Ich muss mir unbedingt eine Variante mit Camping Ausbau reservieren.

    Man muss nicht immer alles so machen, wie die Anderen. Sonst kann man auch nicht mehr erwarten. Designer werden heutzutage auch völlig überbewertet. Aber die Belstaff Jacke hatte schon was. Kann es sein, dass Cannabis Aktien in mir noch unbekannter Weise mit Tesla Neuigkeiten korrelieren? Oder ist so mancher Anleger in vermeintlich sichere Häfen gegangen? Ich werde es im Auge behalten. Ein paar Tesla Aktien würden mir trotzdem gefallen. Wenn sie noch mal günstig sind, kaufe ich ein paar. Da hat man mal etwas seinen Enkeln zu erzählen.

    Das Design könnte man ich Richtung Lamborghini interpretieren. Andererseits ist das letzte Auto, an das ich mich erinnere, mit 3 Sitzen vorne ein Fiat Multipla. Das hat immerhin Michael Schumacher zumindest einmal gefahren. Wir werden sehen, ob es ein Erfolg wird. Vielleicht kann Arni auch noch mal Hand anlegen und einen Mod dafür rausbringen.

  41. AvatarRüdiger

    @Cybertruck:

    Tesla liefert gutes Entertainment. Den medialen “Krieg” zwischen Tesla-Anhängern und Tesla-Skeptikern zu verfolgen, ist auch ein durchaus amüsanter Zeitvertreib. Wer braucht da noch Netflix?  😉

  42. AvatarHafenmeister

    Hallo Kiev,

    ich versuche auch meinen Nachrichtenkonsum zu reduzieren. Ich finde das sehr schwer – wie lange hälst du schon durch?

  43. AvatarKevin

    Folgendes finde ich sehr interessant.

    Lösung für die italienische Quellensteuer?
    Das größte Manko bei Terna bleibt aber die italienische Quellensteuer. Wenn 11% der Dividende einfach einbehalten werden, dann ist das ein großer Nachteil. Und relativiert die Dividendenrendite von 4,1%.

    Lange Zeit galt Ähnliches ja auch für französische Aktien. Bis der DKB-Broker eine Lösung für deutsche Anleger bereitstellte: Für eine Einmalgebühr von 11,90 € kann man sich drei Jahre lang vorabbefreien lassen. Und genau diesen Service bietet der DKB-Broker auch für Italien an!

    Dank eines aufmerksamen Leserhinweises (Danke Clemens!) habe ich selbst bei der DKB nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass sie diesen Service anbieten. In der Antwortmail waren auch die notwendigen Formulare für das deutsche Finanzamt und eine Ausfüllhilfe dabei.

  44. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Thorsten

    Von mir aber nicht und von vielen anderen beim letzten FT Bericht auch nicht, sonst wäre die Aktie nicht abgestürzt. Jetzt zweifeln nämlich viele. Diese Zweifler fragen sich nun, wenn es damals so war, ob es jetzt auch so ist? Ist Wirecard nicht in der Lage die Buchhaltung richtig zu machen oder schlimmeres? Keines weiß es. Damals ging man bei Wirecard auch davon aus, dass alles korrekt war, wars aber nicht. Würde es die Zweifel nicht geben, wäre der Kurs schon bei 200 Euro. Viele Fragen und Antworten gibt es erst in Monaten.

    Gerade rausgekommen. Vertrauenskrise, meine Worte:
    https://www.manager-magazin.de/premium/wirecard-der-kontrollverlust-des-markus-braun-a-00000000-0002-0001-0000-000167041217

  45. AvatarRüdiger

    Was wären wir gelangweilt ohne Tesla, Netflix, Wirecard und Cannabis ? Gääähn….

    Aktien … oder Produkt?  😉

  46. Avatar-M

    Smyslov, hab den Wein im aldi gekauft. Wird demnächst getestet. Heute ist der Rest vom Burgunder dran.

    -M

  47. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Swiss RE bin ich bei 90 Franken eingestiegen. Bei um die 95 Franken habe ich aufgestockt. Im Moment sind die bei 105 Franken rum. Ist ein verlässlicher guter Dividendenzahler.

    Rückversicherungen sind in meinen Augen ein sicheres Geschäftsmodell. Mehr Katastrofen bedeutet höhere Kosten, dann werden auch die Prämien erhöht.

  48. AvatarThorsten

    @imHamsterrad Den Artikel kenne ich, wie verzweifelt müssen diese Medien sein, wenn sie auf Bildzeitungsniveau schreiben ? Man will eine Atmosphäre der Unsicherheit erhalten bzw  erzeugen. Spielt am Ende keine Rolle, operative Zahlen schlagen am Ende immer die Klatschpresse und der Aktienkurs geht dann dahin wohin die Zahlen zeigen. Bin mit 10% in Wirecard und habe Zeit. Bis Q1/2020 sollte das Audit durch KPMG erstellt worden sein. Ich hoffe, ich irre mich nicht in der Aktie, aber eine zweite SAP aus Deutschland, das wäre einfach geil.

    https://www.fool.de/2019/11/23/wirecard-sind-kurse-von-ueber-400-euro-realistisch/

    Ein erfreulicher Grund, weshalb sich dennoch viele Anleger bis dato nicht von ihren Wirecard-Wertpapieren getrennt haben, ist die beeindruckende operative Stärke, die der Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München an den Tag legt. 

  49. AvatarPaluma

    @HaftiAbi

    In unserer Familie wurde von den Großeltern (sie waren damals schon FIRE ?) ein Vermögen von 4 Millionen vererbt an meinen Vater (Einzelkind) und uns Enkelkinder. Das Finanzamt bekam 70.000€ . Ich glaube wenn man gut vorsorgt und den Nachlass vom Steuerberater regeln lässt, lässt es sich gut Leben in Deutschland.

    Finde das ganze gerede in Deutschland wird es immer schlechter bringt niemanden vorran.

    Danke Rüdiger für deine stets humorvollen Kommentare.

    Und danke Tim für deinen Blog.

     

    Jetzt musste ich doch auch mal einen Kommentar verfassen.

     

     

  50. AvatarGainde

    @ Nico Meier

    Ja, Rückversicherungen sind top. Bin bei Munich Re drin. Swiss Re scheint etwas viele Schulden zu haben und der Chart sieht wenig blendend aus, aber sicherlich nichts zu beunruhigendes.

  51. AvatarThorsten

    Bei Musks Cybertruck bin ich immer noch am überlegen, ob es ein DeepFake sein könnte. War es ein Test, ob das Publikum jeden Mist schluckt ? Gepanzert, aber ein PickUp ? Wie dämlich ist das denn… Wenn da der Kurs runterrauscht, dann hat Elon das auch verdient.

  52. AvatarHafenmeister

    @ Paluma

    Was für ein Beitrag, unglaublich.

    Als Multimillionär die Steuern optimieren und sich über das Gejammer derjenigen zu beklagen, die jeden Monat 50% ihres Gehaltes abdrücken müssen und unter dieser Last kein Bein an Grund bekommen.

    Das ist an Überheblichkeit kaum zu überbieten.

     

     

  53. KievKiev

    @ Hafenmeister

    Ich vermisse eigentlich nichts. Seitdem ich die Tagesschau meide, habe ich mehr freie Zeit und bin auch nicht an spezielle Zeiten gebunden. Da ich als Angestellter arbeite, bekomme ich mehr als genug mit. Ich weiß vielleicht nicht immer was gerade für Ideen in der Politik diskutiert werden, aber es interessiert mich auch nicht. Google verfolgt mich dennoch und schlägt einiges vor. Hier müsste ich auch noch weiter reduzieren. Der Cybertruck war amüsant, aber wichtig ist er wohl eher nicht. Ich habe mich auch wie Thorsten gefragt, ob dass vielleicht ein PR Witz ist. Die kaputten Scheiben würden dazu zumindest sehr gut passen.

    Kollegen finden mein Desinteresse hier etwas befremdlich, aber das meiste ist störend und unwichtig. Die Gelbwesten habe ich nicht so mitbekommen. Es gab auch Anschläge, die ich nicht mitbekommen habe. Nachrichten zu kennen informiert einen nicht unbedingt. Da ich mich mit Aktien beschäftige und auch Bücher über Fugger usw. gelesen habe, kann ich Nachrichten besser verstehen. Ich brauche hier gar nicht die Details.

    @ Kevin

    Ich habe um die 5 Blogs, die ich verfolge. Sie passen sehr gut zu meinem Anlagestil. Divantis gehört dazu. Den Artikel habe ich auch gelesen. Ich bekomme diesen Monat vermutlich noch 100 REE eingebucht. Das passt perfekt zu meinem Stil. Terna, REE oder Spark? REE ist aktuell am billigsten. Ich habe nichts dagegen, wenn sie jetzt auch 30% steigen. Es gibt viele schöne Aktien. MCD, Cola, Starbucks. Würde ich alles halten, wenn ich sie hätte. Ob sie gerade zum Kauf einladen muss jeder für sich überlegen. MCD ist momentan etwas günstiger. Aber für mich hat es nicht gereicht. Bei Starbucks habe ich mit Luckin ein alternatives Investment gewählt. Vielleicht habe ich hier einen halbwegs guten Einstand gewählt. Es wird sich in einer Dekade zeigen.

    @ Gainde

    Hattest Du letztens gefragt, was generell von Banken und Versicherungen bezüglich Disruption gehalten wird? Ich habe ehrlich gesagt auch ein wenig Bedenken bei Banken und auch bei Versicherungen. Dennoch haben einige erfolgreiche Investoren gerade viele Bankaktien im Depot. Rückversicherungen finde ich allerdings sehr gut. Ich habe Munich Re. Die gab es im Dezember einigermaßen günstig. Hier sehe ich einen Burggraben. Vielleicht kommen kleine Klitschen, die manche Märkte aufmischen. Im Schadensfall wird hier vermutlich aufgeräumt. Swiss Re ist steuerlich für mich nicht so schön wie Munich Re. Allianz hat mir in Hinblick auf China auch gefallen. Mit Rückversicherungen fühle ich mich allerdings wohler.

     

  54. AvatarLithium85

    @Paluma

    “Nachlass vom Steuerberater regeln lässt”.

    So beobachtet man es häufig, die Großeltern oder Eltern haben erwirtschaftet und gespart. Die nächste Generation nie selbst etwas aufgebaut. Der plötzliche Reichtum wird dann einfach verprasst.

    Ich sehe es vermehrt in meinem Bekanntenkreis. Alle geerbten Sachwerte und Immobilien schnellstmöglich irgendwie zu Geld gemacht und aufgeteilt. Dafür neue Autos, früher Ruhestand ohne eigene Vorsorge, und Urlaube. Für darauf nachfolgende Generationen bleibt nichts mehr übrig. Das ganze vernünftig angegangen und das Vermögen würde stetig wachsen, und als dynastisches Projekt, die Familie auch zukünftig frei sein.

    PS: dein Kommentar war natürlich wenig konstruktiv mit großem Mangel induktiver Denkprozesse, man könnte sagen ziemlich dämlich. Schön, dass du dein Glück hier so zur Show stellst, geleistet hast du selbst nichts. Sei froh, dass dir Omi und Papi etwas abgeben und gib nicht gleich alles auf einmal aus.

  55. AvatarPaluma

    @ Hafenmeistet

    Es ging um den Erbschagtsteuerfreibetrag von 400.000€ für Kinder.

    Ich wollte nur sagen, dass wenn  als Hauptziel auf den Nachlass möglichst  wenig Steuern zu zahlen ist, mann da einiges machen kann.

    – Erbschaftsteuerfreibetrag für Kinder/Enkelkinder voll ausnutzen

    – Immobilien vorzeitig überschreiben mit Eigenen Nißbrauchrecht

    – Immobilie werden allgemeinsteuerlich herunter gerechnet auf den Verkehrswert

    Kann sein das es arogant rüber kam. Aber jeder vermeidet doch letztlich Steuern wo es möglich ist.

    Wenn du einen Nachlass von mehreren Millionen hättest, würdest du auch nicht das hart ersparte Geld dem Finanzamt vor die Füße werfen.

    Meine Großeltern waren nur normale Angestellte und haben fast bei Null angefangen und den Zinseszin für sich arbeiten lassen.

    Verstehen tue ich es aber auch nicht, warum Arbeit besonders in den unteren Gehaltsgruppen überhaupt besteuert wird, um anschließend wieder irgendwelche Bezuschussungen zu geben.

     

     

  56. Avatar42sucht21

    @Paluma

    Yep, genau so ist es.

    @die jeden Monat 50% ihres Gehaltes abdrücken müssen

    An Ihre geschiedene Ex?

  57. AvatarPaluma

    @ lithium

    Du weisst doch gar nichts über mich. Du vermutest weil es bei deinen Freunden so ist, bei mir auch so sein muss.

    Sich im anonymen Blog in der untersten Kommentarspalte zur Show stellen.

    —>genau

  58. AvatarRüdiger

    @Lithium: … geleistet hast du selbst nichts.

    Ganz meine Meinung! Jede Erbschaft, egal in welcher Höhe, gehört sich mit mindestens 80% besteuert … damit die Erben gezwungen sind, selbst etwas zu leisten  😉

     

    @42sucht21: An Ihre geschiedene Ex?

    Hahahaaaaa … herrlich!  😉

     

    @Paluma:

    Danke für die Blumen! Mein Humor wird mich so schnell nicht verlassen und ich lasse andere gerne daran teilhaben  😉

  59. AvatarLithium85

    @Paluma

    Passt schon. Nein ich kenne dich nicht ;).

    Mit einem geerbten Vermögen spontan FIRE gefangen zu haben ist natürlich befreiend. Vom schönen und einfachen Leben zu sprechen, bzw. die Sorgen anderer klein zu reden ist natürlich Käse.

    Ich würde das Vermögen übrigens geheim halten, auch in anonymen Blogs

    Viel Spaß bei der Geldanlage.

    Es wäre konstruktiver gewesen zu erklären oder zu Umschreiben wie deine Großeltern das Vermögen aufgebaut haben aus dem Mittelstand. Immobilien, Aktien, über welche Zeit. Das interessiert die meisten Leser hier mehr.

  60. AvatarPaluma

    @ Lithium

    Ich habe meine Großeltern als FIRE bezeichnet. Ich selber bin Anfang 30 und habe mir selber schon ein bisschen etwas aufgebaut. Aber als einfacher Angestellter und mit zwei Jahren Unterbrechung im Berufsleben wegen einer Fortbildung (ohne Unterstützung des Elternhauses) und einen nicht allzu berauschenden Gehalt war es auch nicht ganz leicht Geld auf die Seite zu packen.

    Jetzt bin ich seit zwei Jahren selbstständig, da sieht es schon anders aus, mit dem Geld was man auf die Seite legen kann.

    Meine Großeltern waren sehr sparsam und haben jeden Cent auf die Bank gebracht. Ich denke ein günstiges Zuhause, die damaligen Zinsen (zwischen 8 und 12%) und ein 10 Familienhaus, welches in den 70er Jahren mit 12% Hypothekenzins erbaut und nach 15 Jahren abbezahlt wurde, haben dann zum Erfolg geführt.

    Ich dachte ich bringe einmal ein Bespiel zum Thema Erbschaft. Es gibt auch viele Meinungen, dass Erbschaften überhaupt nicht mehr versteuert werden sollte, da das Geld schon mehrfach besteuert wurde. Die Meinung teile ich aber nicht.

    Schade das mann mit konkreten Zahlen gleich als arrogant angeprangert wird.

    Wünsche noch einen schönen Sonntag

     

  61. AvatarGurki

    Sparsam…. Tesla, neustes MacBook Pro, Doppelhaushälfte. Jaaaa er lebt total sparsam 😀
    Wenn man das so liest fast man sich eigentlich nur noch an den Kopf. Nein ich kenne den Typen nicht und will es auch nicht…

    Erstmal 20.000€ / Jahr sparen und dann mit 50 Jahren Krebs haben und abkacken. Prost.

  62. AvatarClaus

    @ Kiev

     

    “Bei Starbucks habe ich mit Luckin ein alternatives Investment gewählt. Vielleicht habe ich hier einen halbwegs guten Einstand gewählt. Es wird sich in einer Dekade zeigen.”

     

    Ich wünsche Dir viel Glück hierbei, das Risiko (im Gegensatz zu Starbücks) ist aber sehr hoch. Luckin Coffee ist “ein Winzling”, der massiv Geld verbrennt. Sie erreichen dieses Jahr gerade mal umgerechnet ca. 700 Millionen USD Umsatz und werden hierbei ca. 330 Millionen USD Verlust machen. Die Luckin-Läden sind auch eher klein und liefern an umliegende Büros. Die politischen Risiken und die Währung können mich auch nicht überzeugen.

     

    Luckin ist zwar interessant, mein Geld würde ich hierin aber keinesfalls investieren…

     

    Über Starbucks muss ich nicht viel sagen…. eine “Gewinn-Maschine”. Bei passenden Kursen werde ich hier kaufen.

     

    LG

  63. KievKiev

    @ Claus

    Ich habe als Wachstumswert auch Xiaomi. Hier habe ich bisher nur Buchverluste erwirtschaftet. Luckin sehe ich auch als anderes Investment im Vergleich zu GAZPROM,RDS, ENB, MO usw. die ich halte. Luckin wird Starbucks dieses Jahr in China überholen. So klein sind sie in China dann nicht mehr. Ich finde das Tempo und die Agilität beeindruckend. Markanpassungen sollten solche Unternehmen rasant schnell umsetzen können. Eine kleine Ladengröße ist bei Marktsättigung auch von Vorteil. Bei Luckin werden nur digitale Bezahlsysteme unterstützt. Das wird Thorsten freuen und ist in China sehr populär. Sie haben meine ich auch etwas mit Tee gestartet. Wie schnell sie von 0 auf mehr Einheiten als Starbucks gekommen sind, ist aber sehr beachtlich und kein Zufall. Geld verbrennen sehe ich allerdings auch nicht so gerne. Ich lasse sie mal liegen und schaue was daraus wird. Ich habe auch Interesse daran, Anteile von großen erfolgreichen Aktien zu erwerben. Hier werde ich heute aber nicht mehr mit dem Wachstum von damals rechnen können. Somit möchte ich auch nicht viel für Wachstum ausgeben. Ich habe nur Xiaomi und Luckin in dieser Richtung. Ich werde mir aber nächstes Jahr wieder eine Aktie kaufen, die ich für vielversprechend halte. Der Rest wird halbwegs sicher investiert.

  64. AvatarClaus

    @ Kiev

     

    Luckin hat ein anderes Konzept als Sbux. Für beide ist aber genügend Platz in China.

     

    Ich verstehe durchaus, dass solche Unternehmen viele beeindrucken, doch zu häufig geht die Sache schief, z.B. durch Überschuldung.

     

    Rasantes Wachstum kostet extrem viel Geld. Es ist etwas anderes, wenn ein Unternehmen dieses Wachstum aus dem erzielten Gewinn finanziert oder hierfür Schulden aufnimmt.

     

    Ich drücke Dir die die Daumen!!

     

    LG

  65. KievKiev

    @ Claus

    Ich mag starke Wachstumswerte selbst nicht. Ich verwende allerdings die Core Sattelite Strategie. Ich habe sehr konservative Titel und zwei Sterne. Ich möchte jedes Jahr 1-2 Sterne kaufen. Der Rest bleibt konservativ. Luckin hat einen großen Anteil an institutionellen Investoren. Die wissen vielleicht mehr. Mir gefällt bei Luckin sehr viel. Auch das teure Marketing. Hier scheint eine sehr langfristig orientierte Strategie aufgestellt zu sein. Das ist kein Zufall. Ich möchte mit Luckin mehr als 10% Dividendenwachstum pro Jahr erzielen. Die Tea Abspaltung gefällt mir auch, so lange ich Anteile daran habe. Es ist vielleicht ideal um in die Kleinen Städte zu expandieren.

    Ich brauche den ganzen Tea und Kaffee to Go ja nicht. Aber der Rest der Bevölkerung sieht das scheinbar anders. Bei Starbucks stört mich die gute Präsenz. Für mich scheint es in der westlichen Welt genug Geschäfte zu geben. Bei den Preisen kann ich mir auch nicht viel Wachstum vorstellen. Daher möchte ich dafür nicht zu viel bezahlen. Ich habe auch noch wenig der klassischen Wachstumstitel. Ich warte hier auf eine Korrektur.

    Wenn sich langfristig Starbucks und Luckin China teilen ist das schon sehr gut für mich. Ich benötige mit meiner Strategie keine Einhörner. Ich freue mich aber, wenn ich eins erwischen sollte. Ich werde es dann allerdings langsam verteilen.

  66. AvatarClaus

    @ Kiev

     

    Mit Deiner Strategie wirst Du sicher erfolgreich sein, Du hast ja gute Gedanken und setzt das auch um.

     

    Sollte Luckin richtig durchstarten, werden sie vielleicht mal von einem der Dickschiffe übernommen, wer weiss. Auch Coke könnte dann vielleicht Interesse haben. In GB haben sie ja letztes Jahr schon Costa übernommen…

     

    LG

  67. KievKiev

    @ Claus

    Das Jahr lief phantastisch. Ich mache mir hier nichts vor. Es wird auch andere Jahre geben. Ich habe dieses Jahr um die 1000€ pro Monat an der Börse erhalten. Das wird sich mit meiner kleinen Kontogröße höchst wahrscheinlich nicht wiederholen. Andererseits habe ich in dem Depot mehr als 2000€ pro Monat eingezahlt. Diese Rate werde ich nächstes Jahr ausbauen können. Die kann mir so schnell keiner nehmen. Das meiste Geld investiere ich in günstige Aktien. Hier bin ich zuversichtlich nicht viel zu viel zu zahlen. Gazprom ist aktuell meine Größte Position. Dann kommen Tabakwerte, Shell usw.

    Xiaomi hätte mir unabhängig von meiner Position gut als Partner für Google gefallen. Zumindest besser als Garmin. Aber die Entwicklung ist als aussenstehender Investor auch irgendwo vom Zufall abhängig. Die Beständigkeit und Diversifikation im Kaufen wird es langfristig schon richten. Ich benötige zum Glück kein millionenschweres Depot.

    Ich wünsche Dir konstante Zahlungsströme bei einem geringen Beta. Das ist gut für die Nerven. Das ist für mich wichtiger als diverse Indizes zu schlagen.

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