US-Botschafterin Nikki Haley nahm enorme Schulden auf. Jetzt trat sie zurück. Hat sie Geldprobleme?


New York, 10. Oktober 2018

US-Botschafterin Nikki Haley: In einem finanziellen Rechenschaftsbericht musste sie erhebliche Schulden einräumen. Nach ihrem Rücktritt wird gemunkelt, ob sie zu hohe Schulden aufgenommen hat.


Ich schreibe oft im Blog, dass die Mittelschicht nicht mit Geld umgehen kann. Es trifft aber nicht nur auf die mittleren Einkommen zu, sondern auch auf Gutverdiener. Bestes Beispiel ist Amerikas Uno-Botschafterin Nikki Haley. Sie warf gerade überraschend das Handtuch hin. Präsident Donald Trump steht nach ihrem Ausscheiden unter Druck. Er verkaufte den Rücktritt als ganz normalen Vorgang.

In Washington wird gerätselt, warum sie so überraschend zurückgetreten ist. Es gibt mehrere Vermutungen. Eine ist, dass sie ein Geldproblem hat. Auf Basis ihres finanziellen Rechenschaftsberichts hat sie massive Außenstände. Zwischen 25.000 und 65.000 Dollar steht sie mit Kreditkarten in der Kreide. Sie hat eine Hypothek von über einer Million Dollar. Und eine Kreditlinie zwischen 250.000 and 500.000 Dollar. Krass sage ich dazu nur. Sie lebt auf großem Fuss. Ihr Einkommen reicht ihr ganz offenkundig nicht, um ihren Lebenswandel zu bezahlen.

Es gibt zahlreiche Promis, die ihr Geld grottenschlecht managen. Da helfen dann auch die zum Teil enormen Einnahmen nicht, wie sie zum Beispiel Ex-Tennisstar Boris Becker kassierte.

Was Leute wie Becker offenbar nicht begreifen: Es ist ein Unterschied zwischen reich sein und reich erscheinen. Für den Vermögensaufbau sind diverse Prinzipien nötig: Du lebst unterhalb deiner Verhältnisse. Du strengst dich an. Du arbeitest hart. Du fängst früh an. Du wählst gute Investments. Du bist clever. Du lernst dazu. Wenn du das machst, kann nichts schief gehen. Fehler sind erlaubt. Nur solltest du von ihnen lernen.

Bauingenieur Ingo, 30, folgt diesen Prinzipien. Er fing jung an. Mit 20 Jahren kaufte er seine erste Mietwohnung. Mittlerweile gehören ihm 14 Eigentumswohnungen. Er ist fleißig. Er klotzt hin. Er baut ein enormes Immobilienportfolio auf. Er ist, gemessen an seinem Einkommen, sparsam. Ich hab Respekt vor seiner Leistung. Übrigens ist die Serie „Kontoauszug“ in „Die Zeit“ eine super Lektüre.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „US-Botschafterin Nikki Haley nahm enorme Schulden auf. Jetzt trat sie zurück. Hat sie Geldprobleme?

  1. Diana H

    Hehe. Den Artikel über Ingo habe ich auch gelesen. Interessanter waren mal wieder die Kommentare. Mittlerweile lese ich gar keine Online-Nachrichten mehr. Nur „Kontoauszug“ hab ich noch in der Merkliste. Das ist auch irgendwie seltsam wenn man gar nicht mehr obsessiv die Nachrichten studiert. Hat man wieder Zeit für andere Sachen. Lese nur noch den Blog, Firmendaten oder Rezepte 😀 Vor ein paar Tagen endlich mal Kimchi gemacht. Bin gespannt wie es wird.

    Was die „Promis“ angeht, hat ein nicht zu verachtender Anteil enorme Probleme mit ihren Immobilien-Investitionen gehabt. Also war prinzipiell der Wille da, aber die Umsetzung schlecht.

  2. Ralf

    Geldprobleme sind eben nicht alleine das Privileg der normalen Leute…

    Ingo und seine Eigentumswohnungen: „…Fünf Wohnungen habe ich mir schon vor längerer Zeit in meiner ostdeutschen Heimatstadt gekauft“….“Die restlichen neun Wohnungen habe ich Anfang des Jahres günstig im Paket erworben. Sie liegen in einem Elf-Parteien-Haus in einer Kleinstadt im Osten und wurden zusammen verkauft – für 120.000 Euro…“

    Das hört sich toll an, man muss aber doch genauer hinschauen.

    Es ist bekannt, dass in vielen Teilen Ostdeutschlands Immobilien noch recht günstig zu bekommen sind. Oft aber in recht strukturschwachen Regionen. Wo bekommt man z.B. in Süddeutschland 9 Wohnungen für 120.000 €? Daher möglicherweise ein kluger Schachzug, aber wesentlich auch dem Umstand sehr günstiger Immobilienpreise geschuldet.  Und daher auf dem zweiten Blick weniger spektakulär. Trotzdem ein interessanter Weg. Wenn man genug Bock, Nerven und Wissen hat, sich mit Mietern abzukämpfen….

  3. Thorsten

    @Diana,  ja die Kommentare sind echt der Hammer. Meine Frau macht manchmal Kimchi, das sollte klappen. Ich habe gerade schon wieder 7 Gläser Quittengelee gekocht. Ob diese Enteignungsfantasten je ein Glas Marmelade gekocht oder Verantwortung für irgendwas beruflich oder privat übernommen haben, frage ich mich gerade.

  4. Düsseldorferin

    Ich lese gerne die „money diaries“ auf refinery29.com (US-Seite, nicht die deutsche). Mittlerweile wird täglich eines veroeffentlicht. Unglaublich, wofür manche ihr Geld raushauen. Aber es finden sich auch wirklich clevere fire-Anhaenger unter den Beiträgen.

  5. steve

    Das leuchtet mir aber gar nicht ein überschuldet und dann noch einen gutbezahlten Job kündigen. Das bringt sie garantiert finanziell nicht voran. Aber hoffen wir mal.dass sie da zumindest weiß was sie tut

    Ansonsten eine Binsenweisheit das Geld ausgeben einfach ist. Welches zu verdienen und einzunehmen ist offensichtlich etwas schwerer.

  6. Christoph

    Sie nimmt eimfach eine persönliche Auszeit. Es wurde sogar gemunkelt sie will 2020 antreten aber sie hat dies verneint. Sie hat trump bei der letzten Wahl sogar oft kritisiert.

    Sie hat die neue usa Politik sehr offen vertreten und gehört zu Anführern.

     

    Als Botschafterin bekommt sie etwa 180.000 USD und hat ein vermögen von ca 1.6 mio

     

    Hört sich nicht nach finanziellen Schwierigkeiten an

     

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Dass sie ihre Finanzen in Ordnung bringen will, das hab ich mir nicht ausgedacht. Das ist so berichtet worden von diversen Medien wie CNN.

    Heute sprach Präsident Donald Trump in den höchsten Tönen von ihr. Er sagte, dass sie in der freien Wirtschaft sehr viel Geld verdienen wird.

    Es kommt selbst aus dem Weißen Haus der Hinweis aufs Geld. Siehe hier ab Minute 15:00:

    https://www.youtube.com/watch?v=sSXP0OSfuuQ&t=900s

    Als Beraterin oder Rednerin kann sie bestimmt gute Honorare kassieren. Sie ist sicherlich begabt und gut vernetzt. Trump deutete im Prinzip an, dass sie die Regierung vorübergehend verlässt, um Geld zu verdienen, um dann in einer anderen Rolle wieder in die Regierung zurückzukehren.

  8. lol

    Wenn man  dem Größenwahn verfallen ist, nützen einem auch kein Einkommen von 180.000 $. Mike Tyson verprasste 500 Mio. Dollar !!!

  9. Bruno

    Offtopic zum Tagesgeschehen… Ich musste grad jemanden beruhigen, nicht dass er noch alle seine Aktien bestens verkauft aus Angst 😉 Wir wissen alle nicht, ist es nur eine kleine Verschnaufpause und schon bald sehen wir neue Highs oder kommt jetzt wieder mal eine grössere Korrektur, welche gar nicht ungesund wäre. Man muss alles langfristig und ruhig angehen.

    Dazu passend auch eine Aussage (frei übersetzt) von Warren Buffett: „Alle zehn Jahre etwa werden dunkle Wolken am Wirtschaftshimmel heraufziehen, und es wird kurze Zeit Gold regnen. Bei solchen Güssen müssen wir mit Badewannen und nicht mit Teelöffeln hinauseilen“

    Von daher, egal wie es kommt, es wird gut sein für jene, die keine zittrigen Hände haben.

  10. Gainde

    @ Bruno

    Viel Upside-Potential sehe ich global nicht mehr. Dann lieber einige Prozent-Gewinne liegen lassen als vollinvestiert nach unten zu donnern. Das wichtigste ist seine persönliche Asset-Allokation. Bin seit gestern nur noch zu 52% in Aktien.

    Hat mich jedoch erstaunt, dass der grössere Sell-off erst heute stattfindet. Wahrscheinlich hat die Meldung des IWF zum globalen Wachstum noch den Letzten aufgeschreckt, nach den 3.2 Zinsen auf US-Anleihen.

  11. Bruno

    @Gainde

    Ich habe auch eine Cashreserve, aber nur 20%, das ist für meine Verhältnisse schon viel. Ich habe seit gut 2 Jahren nur noch konservative Titel zugekauft, die leiden aktuell auch kaum, einige sind sogar grün. Von daher kann ich dem Geschehen ruhig zuschauen, ich hätte es nicht mal gemerkt hätte ich nicht die Panik-Emails bekommen heute. Ich freue mich wieder günstiger zuzukaufen und das Cash abzubauen, ich hasse Cash.

  12. Fit und Gesund

    @Bruno,

    was kaufst Du?

    ich möchte BASF nochmals aufstocken, Henkel, evtl. BMW, Cisco wenn es noch ein wenig nach unten geht, evtl. eine erste klitzekleine Position Microsoft, Logitech wird auch gerade geprügelt, hoffe Geberit fällt mal ordentlich 🙂 Bank of Nova Scotia wäre auch eine Überlegung wert, ebenso ITW, Zürich Versicherung hab ich vorgestern aufgestockt.

    was kaufen die Anderen?

  13. Thorsten

    @Bruno klasse, ich habe noch 2 Zinkwannen von Anno tobak, die werde ich rausstellen. Wenn die Kurse allzu sehr nachgeben werde ich meine Reserve anknabbern, aber viel zu früh….
    Kurse donnern runter, Dividenden werden reingespült. Sollte sich was ansammeln kann ich nach einiger Zeit auch daraus nachkaufen wo der Holzhammer zu sehr draufgeschlagen hat.

  14. Diana H

    @Thorsten

    Bei mir steht auch Bratapfelmarmelade und Weintraubensaft im Schrank. Demnächst kommt noch Mangochutney dazu. Mir gefällt Selbstgemachtes einfach. Was den „Sozialneid“ bzw. Skepsis angeht… naja, ich gehörte auch lange Zeit zum Roten Lager und in gewisser Weise, gehört es einfach zu einem studentischen Lifestyle dazu. Gerade bei den „Schöngeistigen“ (Kunst und Kultur) glaubt man viel zu wissen und hat eigentlich kaum Ahnung. Und da die Kunst Brotlos ist, bleibt nur die Sozialpolitik als Hoffnung für eine sichere Zukunft. Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte und im Gleichgewicht.

    @ Tagesgeschehen

    Ich habe es nur am Rande mitbekommen und bin bisher noch nicht betroffen. Muss aber unweigerlich an Martin Armstrong denken. Irgendwie gefällt mir ja die Idee, eine „Formel“ für kommende Krisen mit Pi zu berechnen. Na dann mal die Pobacken zusammenkneifen.

  15. Thorsten

    @Diana  Selbstgemachtes ist am besten und anstatt Zucker, Farbstoff, Emulgatoren, Säurestabilisatoren und Fruchtpulver steht dann echte Marmelade auf dem Tisch. Es lohnt sich preislich sogar die Früchte zur jeweiligen Saison z,B. Erdbeeren zu kaufen, wenn man es mit hochwertigen Produkten vergleicht.

  16. Beobachter

    Denke die Henkel Stammaktie und BASF sind gute Investments zu den Kursen, gleiches gilt für BMW.

    Werde morgen aber nochmal deutlich Tesla nachkaufen. Für mich ein Schnapper bei knapp 220 € und den Aussichten. Ich denke was viele unterschätzen ist zum einen die (geplante) steuerliche Begünstigung von E-Autos ab 2019 sowie der Tesla Roadstar. Ich gebe aber zu, dass ich ein bisschen „verliebt“ in die Aktie bin.

  17. Diana H

    Für einen Kauf ist es noch zu früh und noch zu teuer, aber auf meiner Liste wären Cisco, Facebook, Fuchs Petrolub, vielleicht auch Tesla (der kleine Hippie in mir).

  18. steve

    Kann mir einer der zahlreichen Tesla fans mal erklären warum Tesla ab jetzt profitabel ist? Nur weil Musk es gesagt hat? Und wenn die sollen sich verzehnfachen? Die sind heute soviel Wert wie BMW die nicht erst profitabel werden müssen und seit Jahren eine nennenswerte Dividende ausschütten.

    Da soll Tesla mithalten seit Jahren mehr Kredite oder Ausgabe neuer Aktien. Die können meiner Ansicht in die jetzige Bewertung hineinwachsen aber zu mehr fehlt mir echt die Phantasie.

    Die nächsten Zahlen kommen bald meine Prognose wieder Verlust trotz Rekordproduktion, aber ab da nur noch Gewinnquartale zumindest als Behauptung/Versprechen. Oder verkauft er wieder alle CO 2 Zertifikate auf einmal und hat tatsächlich ein Gewinnquartal? Das zweite in der Firmengeschichte?

     

  19. Christoph

    @Steve: tesla verkauft in den usa mehr autos als bmw, mercedes etc.

    Die Produktion geht endlich hoch und daher stellt sich schon die Frage ob bmw usw wirklich noch die kurve bekommen beim E Auto.

    Will man zb wirklich ein auto vom verbrecher konzern vw? Die haben sogar die fahrgestellnummern gefälscht.

     

    https://m.focus.de/auto/news/autoabsatz/absatzzahlen-in-den-usa-tesla-ueberholt-mercedes_id_9733736.html

     

    https://app.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/dieselskandal-audi-betrog-offenbar-auch-behoerden-und-kunden-in-suedkorea-mit-manipulierten-abgaswerten/23159230.html?ticket=ST-6369536-wBKoExjP3NN0Rw5i0emH-ap1

  20. steve

    <h6>@ Christoph</h6>
    das ist ja der Knackpunkt. Letztes Quartal höchste Autoproduktion und gleichzeitig höchster Verlust (600 Mio).

    wo ist die Unbekannte die das Vorzeichen ändert?

  21. KievKiev

    @ Steve

    Ich unterstütze Tesla mit 100$ in Summe mit 10k ab Dezember. Wenn es denn so weit kommt. Ich bewundere alle Investoren, die dies bereits aktuell voll durchziehen. Musk hat keinen angenehmen Charakter für Investoren. Er schimpft auf Short Spekulanten und beschuldigt die Börsenaufsicht genau diese zu fördern. Es würde auch ihm helfen sich in der Sache auf sich selbst zu fokussieren. Wenn er wenigstens das Twittern lassen könnte 😉

    BASF finde ich aktuell sehr verlockend. Es ist natürlich klar, dass BAYN losstartet wenn ich mich gerade für BASF entschieden habe. Ich bin der Fels in der Brandung ab Dezember mit 66€. Ich würde lieber BASF als Tesla unterstützen und gelobe mich auf solche Unternehmen in Zukunft zu fokussieren.

    @ Sparta

    Wenn es an der Börse jetzt bergab gehen sollte bin ich lieber in Dividendenzahler als Wachstumsraketen investiert. Hier ist man mit dem Kurs oft näher am Wert und die Dividenden sind ein sehr gutes Mittel in der Krise. Ich kann mit ihnen noch günstigere und damit rentablere Aktien kaufen. Auch wenn sie im selben Unternehmen bleiben steigere ich damit langfristig meine Dividende auf das eingesetzte Kapital.

  22. Gainde

    Der Trendkanal beim MSCI World ist nun nach unten durchbrochen. Mal schauen, ob die Bären das Ruder übernehmen.

  23. Bruno

    @Fit und Gesund

    Grundsätzlich vertrete ich ja die Meinung, dass man immer kaufen kann und soll, am besten regelmässig und mit einem Plan, wer nicht immer kaufen kann, der kann es dann auch nicht wenn die Kurse tiefer sind. Ich verkaufe auch grundsätzlich nicht, schichte höchstens (sehr selten) mal etwas um.

    Die Aussage von Buffett betrifft Krisen und längere Baissen, so wie wir sie 2000 oder 2008 gesehen haben, von daher ist es dafür noch zu früh jetzt. Ich warte ab, habe aber dauerhaft eine Liste von ca. 20 Titel, die ich mir regelmässig anschaue (ich meine damit jetzt nicht den Chart sondern den Geschäftsgang). Davon werde ich dann etwas auslesen, vielleicht auch ein ETF nachkaufen oder beides. Ich habe beides, ca. 30% Einzeltitel und der Rest in ETFs. Ich fühle mich damit sehr wohl obwohl ich mich schon über 20 Jahre mit der Börse beschäftige.

    Und obwohl ich Cash hasse kann ich sehr geduldig sein, zuerst mal abwarten ob es nur ein Gewitter oder Herbststurm ist oder ob nun tatsächlich wieder mal dünklere Wolken aufziehen.

  24. Insider

    @ FRAGE  was sind eure Erfahrungen / empfehlungen im Bezug auf Wäsche trocknen . ImSommer nutzen wir logischerweise die terrasse und sind sehr zufrieden. Haben jetzt die Möglichkeit unbeheitzter Flur , beheizter Raum oder Wäschetrockner kaufen . Alles hat vor und Nachteile.  Würde mich über Erfahrungen von langjährigen Hausfrauen und HausMännern freuen . Danke

    @selbstgemachtes  meine Freundin hat in diesem rekordjahr auch massig Marmelade gekocht . Zudem frieren wir Früchte für shakes oder zum backen ein.  Auch apfelsaft aus eigenen Äpfeln ist lecker und recht günstig .

     

    @ aktuelle Kurse :  interessant finde ich ebenfalls BASF  und henkel aber auch kion und jungheinrich sowie Alphabet.  Diese Positionen werde ich kaufen wenn sie noch weiter runter gehen und ich wieder Cash habe .  Bin aktuell aber voll investiert und kann gerade nicht zukaufen. (Leider da einige Positionen erst vor kurzem gekauft wurden und direkt 10 % oder mehr  im Minus sind )

  25. Bruno

    @Insider

    Wenn es nicht gerade schneitt, regnet oder extrem neblig ist, kann man die Wäsche auch im Winter raushängen, sie trocknet sogar bei Minustemperaturen, nur dauert es halt länger. Falls nicht möglich, dann würde ich den beheizten Raum vorziehen, wegen der Feuchte. Im Winter ist es kein grosses Problem, wenn man gut lüftet. Die Luftfeuchtigkeit bringt man rasch runter wenn es draussen kälter ist als drinnen. Im Sommer ist das schwieriger bis unmöglich.

  26. Insider

    Bruno das hatte ich auch schon überlegt einfach außen weiter zu trocken . Ein  trockner ist erstmal in der Anschaffung teuer und dann kostet jeder Vorgang auch noch mindestens 30 Cent bis 1 Euro je nach Modell . ( soviel ergaben meine ersten Recherchen .

    @ Diana wie regelt ihr das mit Kind in der kleinen Wohnung ?

     

  27. Sparta

    @Kiev

    „Wenn es an der Börse jetzt bergab gehen sollte bin ich lieber in Dividendenzahler als Wachstumsraketen investiert.“

    Immer diese „Lager-Denkweise“…. Die meisten haben sowieso einen Mix!

    Kennt jemand nen 2020er Put auf Netflix und Tesla? 😉

  28. Ralf

    @Insider: Wir nutzen im Winter einen Wäschetrockner von Siemens, dieser ist ein vergleichsweise sparsames Modell und gerade mit Kindern ist ein Trockner sehr hilfreich. Außerdem steht in der Badewanne ein speziell dafür entwickeltes schmales Modell eines Wäscheständers von Leifheit, dieser packt auch eine Wäscheladung.

    Blackrock finde ich derzeit interessant zum aufstocken.

  29. Daniel

    @ FRAGE  was sind eure Erfahrungen / empfehlungen im Bezug auf Wäsche trocknen . ImSommer nutzen wir logischerweise die terrasse und sind sehr zufrieden. Haben jetzt die Möglichkeit unbeheitzter Flur , beheizter Raum oder Wäschetrockner kaufen . Alles hat vor und Nachteile.  Würde mich über Erfahrungen von langjährigen Hausfrauen und HausMännern freuen . Danke

    Trockner kaufen. Feuchtigkeit hat in der Wohnung nichts zu suchen, insbesondere wenn durch fehlende Heizung Wände nicht durchtrocknen können. Langfristig teurer durch Sanierung als mit nem Trockner. Moderne Wärmepumpentrockner verbrauchen unter einer Kilowattstunde pro Vorgang. Und abends wenn ich nach Hause komme trocknet im Frühjahr, Herbst und Winter auch nichts mehr.

  30. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sparta,

    wenn man etwas kauft, egal ob Option oder Optionsschein, dann muss der Kurs in die gewünschte Richtung immer erst die Prämie abarbeiten um den break even zu schaffen, also Geld zu verdienen.

    Man sollte einen Broker haben, wo man tatsächlich short gehen kann, also die Aktien verkaufen kann, obwohl man sie nicht hat. Man verkauft einfach 10 Netflix und hat eine Position -10 NFLX und bekommt entsprechend Cash im Depot.

    Wenn die dann doch wieder steigt, dann muss man sie teurer zurück kaufen, realisiert also Verlust. Aber es funktioniert eben 1:1 ohne Geld für Prämien zu verschenken.

    Wenn Du stattdessen eine Shortposition von 10 Netflix über einen OS (wie dieser als Beispiel) abbilden willst, dann musst Du ca. 500 EUR für 100 OS des DE000CQ5J736 (da Bezugsverhältnis 0,1) dafür zahlen, um 10 Netflix (später) mal für Basispreis 320 USD verkaufen zu können. Die Prämie ist so teuer bei der Laufzeit bis Jan 20, dass der break even erst bei 261 USD abwärts liegt.

    Das ist rausgeschmissenes Geld. Wenn man stattdessen heute 10 Netflix für 3.250 USD (325 USD derzeitiger Kurs) verkauft, dann hat man 640 USD verdient, wenn sie auf 261 USD fällt, wo der OS erst anfängt Geld zu verdienen.

    Wenn die Aktie schneller fällt als der Zeitwert des OS, dann kann man natürlich auch mit dem OS Geld verdienen. Klar.

    Also, als Käufer von Optionen oder OS vergeudet man das Geld (Prämie), was man eigentlich verdienen sollte, bzw. was der „Stillhalter“ verdient.

    MS

  31. Fit und Gesund

    @Bruno,

    ich kaufe monatlich, habe aber noch bisschen Geld zum „Unterbringen“, werde wohl mal zuschauen, aber BASF werde ich sicher aufstocken, und den Rest auch noch abarbeiten. Die tieferen Kurse kommen mir sehr gelegen, denn ich bin eher am Ende der Reise angelangt.

    liebe Grüsse

    @all, danke auch für Eurer feedback.   🙂

     

    Wäschetrockner hab ich abgeschafft, vor Jahren schon, ich trockne meine Wäsche im Winter auf dem Estrich, ich habe die Erfahrung gemacht dass die Sachen viel schneller kaputt gehen (hatte aber einen sehr guten Trockner von Miele) ausserdem hasse ich so weiche Handtücher.

  32. Diana H

    Ich habe gerade ein paar Sachen verkauft. Das Münzgeld, dass ich bekomme trenne ich immer zwischen ausländischen und deutschen Euros. Die Ausländischen sammel ich eben. Jedenfalls waren jetzt auf einem Euro-stück Schwäne drauf. Die Frau von der ich die habe, war ganz in schwarz. Ich weiß das klingt sehr esoterisch, aber ich bin nur aufmerksam und konnte eine gewisse „Komik“ erkennen.

     

    @Insider

    Also unsere Wohnung ist ca. 55qm groß. Die Küche ist ca. 16/17qm groß und dient uns als Wohnküche. Wir haben eine recht große Küchenzeile, aber trotzdem genug Platz für einen Essbereich und eine Sitzecke. Wir haben hier auch schon Feiern ausgerichtet. Geht alles und ist sehr gemütlich. Dabei habe ich eben auch wert auf die Einrichtung und Funktionalität gelegt. Das Schlafzimmer ist 15qm und das Kinderzimmer vielleicht 14qm groß. Der Rest ist eben Bad und Flur. Die Wohnung ist super geschnitten und wir haben wirklich Platz. Gerade das Kinderzimmer ist doch recht groß und innerhalb meines Freundeskreis das Größte. Andere legen eben wert auf Balkon/e oder große Küche und Wohnzimmer. Gespielt wird überall, aber zum Glück beschränkt es sich meist auf eine Sache. Entweder werden sämtliche Dinos oder das Malzeug irgendwo hin geschleppt. Aber nicht die halbe Einrichtung. So herrscht auch eine gewisse Ordnung. Unser Kind wird auch nicht mit Spielzeug zugesch…. und ich sortier regelmäßig aus, daher ist alles schnell aufgeräumt. Nun wird er bald 3. Am Anfang wohnte ich noch mit dem Baby in einer Ein-Raum-Wohnung. Das reicht vollkommen aus im ersten Jahr. (Wobei die Küche eben auch da sehr groß war und ich auch dort zwei 15qm-große Zimmer besaß.) Allerdings haben wir zeitweise auch beim Papa gewohnt, wenn wir ihn besuchen waren. Der hatte eben nur 23qm. Da waren wir dann auch sehr oft draußen und am nahegelegenen See.

    Zur Wohnung gehört noch ein kleiner Garten. Und die Umgebung ist relativ grün, obwohl wir in der Stadt wohnen. Es gibt auch genug Möglichkeiten etwas zu machen.

    Wäsche trocknen wir im Winter auf dem Boden oder im Schlafzimmer (beheizt und regelmäßig gelüftet).

    🙂

     

  33. Thorsten

    @Wäschetrockner. Haben wir nicht, brauchen wir nicht. Wir haben eher das Problem, dass alles zu trocken ist (doch gibt es, Papier und Holz leidet, Risse wenn zu trocken). Wenn es wirklich mal zu feucht ist stelle ich einen Ventilator auf niedrigste Stufe davor. Das kostet auch Strom, ist aber nicht so oft. Die Hausentlüftung transportiert die Feuchtigkeit weg.  Stoßlüften im Winter ist Pflicht (auch ohne Wäsche). Die Heizung niemals ganz ausstellen, nur runterregeln. Sonst Kondenswassergefahr in älteren Wohnungen. Im Sommer wird unterm Dach aufgehängt, ist im Nu trocken.

    @Diana sehr löblich das Ausmisten, die perfekte Minimalistin. Wir haben noch ein paar Kisten Kinderkram. Die Kinder müssen beim Aussortieren einverstanden sein und hängen an manchem sentimental.

  34. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    gestern hat der Chuck Carnevale ja für Whirlpool (WHR) getrommelt. Wenn man die schwarze Linie so tief im Kaufbereich sieht, dann möchte man gleich zuschlagen.

    Aber wenn Du Wäschetrockner abgeschafft hast, dann ist ein Hersteller „weißer Ware“ eher nichts. 😉

    Ich dagegen werde mir für die neue Wohnung endlich mal einen anschaffen. Aber trotzdem wohl keinen Bauknecht (Whirlpool).

    Bisher hatte ich 3 Zimmer. In dem einen konnte immer ein Wäscheständer stehen, wo ich nach dem Schleudern die Klamotten aufgehängt habe.

    Das geht jetzt nicht mehr. Dafür gönne ich mir eine neue WaMa und einen Trockner für den Waschkeller. Die paar Cent Strom interessieren mich nicht. Komfort geht in meinem Alter jetzt über Geizen.

    Habe lange genug sparsam gelebt. Meine Küche (obwohl mini) bekommt jetzt endlich auch mal einen Geschirrspüler. Das Wichtigste habe ich schon bei ebay geschossen, eine generalüberholte Jura Kaffeemaschine. Die gleiche Maschine (schon etwas ältere C5), wie ich sie schon in die Wohnung meiner Partnerin gestellt habe.

    Grüßle

    MS

  35. Simon

    Wäsche in der Wohnung aufzuhängen ist absolut kein Problem. Es kommr ein bisschen darauf an, wie viel man sich darin aufhält und wieviel Wasser man so rausatmet und ausdünstet. In einer Singlewohnung, die aber Tagsüber nicht bewohnt ist, ist das mit der Feuchte kein Problem.

    Am besten aber natürlich draußen. Im Winter bei Minusgraden trocknet die Wäsche auch nachts. Trocker nutze ich nur, wenn ich z.B. Besuch bekomme und die Wohnung nicht mit Wäsche vollstellen will oder wenn es schnell gehen muss. Neben den Stromkosten leidet die Kleidung im Trockner halt auch stärker und verschleißt deutlich schneller.

  36. Daniel (Fächerstadt)

    Kiev 11. Oktober 2018 um 5:37

    @ Steve

    Ich unterstütze Tesla mit 100$ in Summe mit 10k ab Dezember. Wenn es denn so weit kommt. Ich bewundere alle Investoren, die dies bereits aktuell voll durchziehen. Musk hat keinen angenehmen Charakter für Investoren. Er schimpft auf Short Spekulanten und beschuldigt die Börsenaufsicht genau diese zu fördern. Es würde auch ihm helfen sich in der Sache auf sich selbst zu fokussieren. Wenn er wenigstens das Twittern lassen könnte ?

    Hallo Kiev, du hast hier einen Denkfehler, du unterstützt gar nicht die Unternehmen sondern kaufst nur einem Dritten die Aktien ab, du hast dann z.B. die Aktien und ich das Geld ;-). Am Sekundärmarkt sieht das Unternehmen nichts von der Unterstützung.

    Was anderes wäre bei einer Wandelanleihe oder Kapitalerhöhung, in diesem Falle könntest du ein Unternehmen wie Tesla usw. direkt unterstützen, indem dem Unternehemn direkt liquide Mittel zufließen.

  37. Schleichdi

    @ FRAGE  was sind eure Erfahrungen / empfehlungen im Bezug auf Wäsche trocknen 

    Im geheizten Zimmer auf dem Wäscheständer trocknen. Heizungsluft ist meist sowieso zu trocken, da tut ein Extra-Schuss Feuchtigkeit den Atemwegen gut. Und beim regelmäßigen Lüften geht die überschüssige Luftfeuchtigkeit sowieso wieder raus.

  38. Thorsten

    Ich habe gerade einen Artikel im lokalen Käseblatt über Nikki Haley gelesen. Immerhin eine Drittelseite. Sehr unwahrscheinlich, dass eine wirtschaftlich so erfolgreiche Frau sich selbst nicht managen kann. Sie wird in höchsten Tönen gelobt. Frau Haley hat die Arbeitspause bereits vor 6 Monaten angekündigt, sagt Trump. Das sieht nicht nach überschuldeter Flucht aus. Warum sollte sie ? Sie bekommt doch Geld für den Job. Vielleicht lesen wir irgendwann etwas von ihr selbst. Derzeit wird alles versucht das Umfeld des Präsidenten in den Dreck zu ziehen, um ihm zu schaden. Der Richter im Sog von MeToo, in dem als Folge Männer als Opfer von Rufmordkampagnen leiden müssen. Bitte nicht alles, eher weniger glauben was die Medien schreiben , sie informieren nicht, sie betreiben Politik im Sinne ihrer Auftraggeber.

  39. Sparta

    @Matthias

    Thx für die Erklärung.

    Ist aber nicht meine Welt da ich mich nur selber sabotieren kann.

    Geduld und weiter so wie bisher sollte selbst bei mieser Börsenphase ausreichen um nette Summen zu schaffen.

    Manchmal kommt ein wenig der Spieltrieb durch.

  40. Thorsten

    @Matthias Ein Geschirspüler spart Wasser. Wenn er ein Ecoprogramn hat, dann ist der Stromverbrauch auch nicht so schlimm. Bei vier Personen ist das Handspülen eine Sklavenarbeit. Wichtigstes Gerät nach der Waschmaschine. Singlehaushalte können mit Handwäsche auskommen. Es ist einr Frage für wie viele man wie oft abspülen muss und wie viel backup Geschirr man hat, um die Maschine voll zu füllen. Schon zu zweit wird Handspülen lästig, ist noch machbar. Haben wir viele Jahre gemacht.

  41. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider

    ne….sie trommeln immer für irgendwas, aber ich hab so halbwegs meine Aktienfavoriten gefunden und sie mühselig eingesammelt, Whirlpool steht definitiv nicht auf meiner Liste 🙂

    aber mit dem Geschirrspüler hast Du Recht, ein gewisser Komfort muss immer sein, ich spare nicht um zu Leben wie ein Bettler, ich möchte so angenehm wie möglich meine restlichen Jahre verbringen, dafür hab ich hart gearbeitet, Du wohl auch. Und ich muss auch nix vererben!

     

  42. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten,

    ja, ich bin gewöhnt, in meinem Singlehaushalt mein Geschirr nach Gebrauch immer gleich von Hand sauber zu machen.

    Von dem her würde ich die Maschine gar nicht wirklich brauchen. Aber wenn ich umgezogen bin, dann habe ich oft auch Geschirr von 2 Personen dann. Oder es ist mal Besuch da usw.

    Auch das würde problemlos von Hand gehen. Aber ich will es einfach dann bequemer haben. Ich rechne da nix gegeneinander auf. Man tut dann z.T. einfach Geschirr in die Maschine, was in Sekunden per Hand einfach abgespült wäre.

    Wirklich wichtig für mich sind eigentlich die Gläser. Man quält sich von Hand schon einen ab, wenn man Weizenbiergläser bis unten hin richtig sauber haben will.

    Bisher hatte ich keinen Platz für eine Maschine, jetzt bekomme ich sie unter, und da gibt es auch eine.

    @Fit und Gesund,

    genau! Wenn ich jetzt 20 oder 30 wäre, dann würde ich auch jede eigentlich unnötige Ausgabe vermeiden. Aber jetzt muss ich nicht mehr sparen. Geldeingang ist gesichert, Rente plus Dividenden ermöglichen nettes Leben, fertig.

    MS

  43. -M

    Es wäre ja schon richtig genial, wenn wir das einzigste Forum/Gruppe wären, die sich (Wenn es evtl richtig an den Weltbörsen rumpelt) über das Wäsche trocknen austauscht oder irgendwelche Kochrezepte.

    Gelassenheit ist gut. Habe seit meinem letzten kauf vor 2/3 Monaten noch 1x ins depot geschaut, um meine Dividenden Abrechnungen zu archivieren für meine Jahresendaufstellung. Was gerade passiert (noch eh nicht viel) juckt mich nicht besonders.

    -M

  44. Diana H

    @-M

    Finde es auch amüsant.

    Und ja zu Geschirrspüler! Ich war auch 10 Jahre Tellerwäscherin. Es wurde Zeit.

  45. x_em.pe_x

    Ich halte grundsätzlich fast kein Cash. Ich lasse meine beiden kleinen ETF-Sparpläne stur weiter laufen und versuche, jeden Monat noch eine kleine Position durch die Sparrate + Dividenden zu kaufen.
    Riesiges Cash halten für einen Crash, von dem keiner weiß, wann er kommt, ist irgendwie nichts für mich. Sobald Geld für eine Position auf dem Verrechnungskonto ist, werde ich unruhig und dann wird gekauft. Bei max. einer Position, die ich halte, macht es auch nicht das Kraut fett, wenn ich paar Prozent „Absturz“ verpasse. Mir Cash für vielleicht 10 Positionen vorzuhalten, ist mir aber auch nichts. Da bin ich lieber schon im Markt und erhalte Dividenden, während andere noch warten und 0,0% Zinsen kassieren. 🙂

    Danach ist man immer schlauer, also mal schauen, was richtig war. Ich vermute aber, dass ich an meinem Sterbebett nicht bereuen werde, 50 Shell-Aktien für 29,50 anstelle von 28,50 EUR gekauft zu haben…
    VG markus

  46. Cola-Viez

    Hey, vielen Dank für deine Texte Tim . Bin ein Stiller mitleser aber erfreue mich trotzdem immer an den vielen Kommentaren hier.

    Ich konnte schon vieles lernen von euch!

  47. -M

    Markus,

    Der letzte Absatz gefällt mir 🙂 du musst dich außerdem wohl fühlen. Ich kaufe auch unabhängig vom Markt, wenn mir ein Unternehmen preislich gefällt. Das Kribbeln ist schon witzig „wo darf ich endlich mein Geld arbeiten lassen haben wollen gefühl“

    -M

  48. Mr. Pino Cavallo

    Verstehe irgendwie den Zusammenhang nicht: warum sollte die Dame gerade in Zeiten finanzieller Not ihren (gut dotierten?) Job aufgeben?

    Zur Ingo-Story: habe ich schon gestern gelesen! Respekt, wenn das stimmt. Die Zahlen passen aber nicht wirklich. Zum einen sagt der junge Mann, dass er nichts geerbt habe und zum anderen kauft er sich mit Anfang 20 eine Wohnung, die er sich aus Geburtstagsgeschenken und Jugendweihe-Geld (!) finanziert hat. Wer sich für 120.000 Euro (ein Witz!) 9 Wohnungen kaufen kann, der muss wohl in einer sehr strukturarmen Gegend leben. Dagegen sprechen allerdings die angeblichen 2.800€ Mieteinnahmen pro Monat, also 33.600€ pro Jahr. Wenn man diese Einnahmen auf die Restschuld von 120.000€ rechnet, dann entspricht das einer sensationellen Rendite von 28% vor Steuern. Besser als jeder Hedge-Fonds (ich weiß, eine sehr vereinfachende Annahme, da in den 2.800€ auch Einnahmen aus den anderen 3 Wohnungen stecken). Also wenn das alles stimmt, was Ingo sagt, dann dürfte er wohl in 4-5 Jahren finanziell unabhängig werden. Und das im besten Alter!

  49. Jefferson

    Warum wird hier behauptet, dass Trump aufgrund ihres Ruecktritts unter Druck steht?  Tut er nicht.  Trump ist gegen die UN und ist froh, wenn er sich mit dieser Organisation moeglichst wenig beschaeftigen muss.

    Zudem ist mir eine grosse Kriegstreiberin gegangen, die mit seiner urspruenglichen Wahlkampfplattform schwer vereinbar war.

  50. Ralf

    @Mr. Pino Cavallo:

    Du bringst es auf den Punkt! Irgend etwas bei den Zahlen ist verkehrt oder wurde idealisiert. Oder es ist wirklich absolute Pampa und er hatte riesen Glück beim Kauf. Was sich dann widerum aber eher wenig für jedermann als Beispiel eignet sondern eher hier und da Verunsicherung schafft. Als Immobiliengutachter schrillen jedenfalls bei mir Alarmglocken, wenn ich solche Zahlenkonstrukte höre.

  51. Thorsten

    Da bin ich lieber schon im Markt und erhalte Dividenden, während andere noch warten und 0,0% Zinsen kassieren.

    Das sehe ich auch so. Die Dividenden kann man lecker reinvestieren.

  52. Thorsten

    Denkt bei allen Aktionen in vermeintlicher Panik an Gebühren und Steuern.Ich habe teilweise mehr Steuern und Gebühren gezahlt als Kursgewinne plus Dividenden. Da freut sich nur die Bank und der Staat. Stillhalten ist besser als Umschichten im Abschwung.

  53. chn

    Daniel (Fächerstadt):

    Hallo Kiev, du hast hier einen Denkfehler, du unterstützt gar nicht die Unternehmen sondern kaufst nur einem Dritten die Aktien ab, du hast dann z.B. die Aktien und ich das Geld ;-). Am Sekundärmarkt sieht das Unternehmen nichts von der Unterstützung.

    Wenn du auf dem Sekundärmarkt eine Aktie kaufst, erzeugst du Nachfrage. Dadurch erhöht sich der Aktienkurs. Dadurch wird das Unternehmen auch neue Aktien zu einem höheren Preis los und kann sich so einfacher finanzieren. Auch Fremdkapital geht dadurch einfacher.

    Von den 100€, die du in Tesla-Aktien steckst, sieht Tesla direkt nichts, profitiert aber dennoch. Kein Unternehmen würde neue Aktien loswerden (und sich damit mit Eigenkapital versorgen), wenn es keinen Sekundärmarkt gäbe, auf dem man sie auch wieder verkaufen könnte.

  54. Daniel

    Zum Thema Wäschetrockner und in beheizten Wohnungen trocknen habe ich nochmal die Studie des Öko Institutes angeschaut. Man beachte dass diese inzwischen schon 10 Jahre alt ist und sich in den Vergangenen Jahren die Effizienz der Wärmepumpentrockner nochmals signifikant verbessert hat, während sich die Schimmel-Anfälligkeit der Gebäude durch dichtere Fenster (vorausgesetzt kein Luft-Umwälz-System ist vorhanden) erhöht hat.

    Wäschetrocknen auf der Leine in beheizten Räumen ist entgegen der weit verbreiteten Annahme nicht „gratis“, sondern benötigt wie das Trocknen in Wäschetrocknern Energie (in jedem Fall die Verdampfungsenthalpie des in der feuchten Wäsche enthaltenen Wassers und eventuell Heizwärme bei einem durch die Wäschetrocknung zusätzlich notwendigen oder stattfindenden Luftaustausch) und verursacht hierdurch entsprechende Umweltauswirkungen;
    Unter ökologischen Gesichtspunkten schneidet die Nutzung von Wärmepumpentrocknern während der Heizperiode gegenüber der Trocknung auf der Leine in beheizten Räumen nicht wesentlich schlechter, je nach dem, welches Lüftungsverhalten unterstellt wird, sogar erheblich besser ab.

    Kostenmäßig amortisieren sich die im Vergleich zu konventionellen Wäschetrocknern höheren Anschaffungskosten der effizienten Wärmepumpentrockner im Laufe der Nutzungsdauer durch die geringeren Energiekosten, ….

    Insgesamt hängt der Energieverbrauch bei Trocknung auf der Leine in beheizten Räumen stark vom Lüftungsverhalten der Nutzer ab bzw. davon, ob es eine automatisch geregelte Lüftung mit Luftfeuchtigkeitssensor gibt. Hieraus resultieren große Spannbreiten beim potenziellen Heizwärmebedarf und den damit verbundenen Umweltauswirkungen und Kosten. Die besten Werte werden wahrscheinlich nur selten erreicht, etwa wenn ein Gebäude über eine solche automatisch geregelte Lüftung mit Luftfeuchtigkeitssensor verfügt
    oder wenn die Fenster während des Wäschetrocknens geschlossen sind und lediglich in bestimmten Zeitabständen eine Stoßlüftung durchgeführt wird. Insgesamt liegt die Realität im Durchschnitt sicher näher am „Worst Case“ (gekipptes Fenster während der Trocknungsdauer, Klima Hamburg) als am „Best Case“ (automatisch geregelte Lüftung, Klima Berlin). Das bedeutet aber, dass das Wäschetrocknen auf der Leine in beheizten Räumen in der Regel ähnlich abschneidet wie das Wäschetrocknen in Wäschetrocknern, bei
    der Nutzung von Wärmepumpentrocknern in der Regel deutlich schlechter.

     

    https://www.oeko.de/oekodoc/770/2008-224-de.pdf

  55. Insider

    . @ trockner Vielen dank für die Antworten. Erstmal vorweg freut es mich ebenso wie -M und Diana zu einem „enorm spannenden“ Thema in einem finanzblog bei fallenden Kursen beigetragen zu haben. 🙂 Einmalig dafür liebe ich diese Seite auch so.

    Die Antworten fallen wie fast zu erwarten war natürlich so aus als würden wir über Aktien vs immobilien , Dividende vs. Wachstum oder aktiv vs. Passiv schreiben. 🙂
    Das ist aber nicht schlimm ich werde mich noch was weiter informieren und dinge ausprobieren (z.b. das außen trocknen im winter ) und dann bei handlungsbedarf ggf. Einen Trockner kaufen

  56. KievKiev

    @ Daniel, Chn

    Unterstützen meine ich wie von Chn beschrieben. Ich habe aber nichts investiert. Ich habe mich nur ab Dezember bereit erklärt alles unter 100$ mit 100$ aktiv zu unterstützen. Ich hoffe, dass es noch sehr viele vor mir gibt bei höheren Kursen, so dass es dazu nicht kommen wird 😉

    Ich möchte das Stillhalten aber auch nicht zu sehr loben. Etfs schlagen oft Stockpicker, da die Stockpicker vermutlich manchmal gierig werden. Sie wollen vielleicht auch mal den 10 Bagger oder wie die genannt werden anstatt den langsamen stetigen Weg geplant zu gehen. Daher sind Regeln so wichtig. Sie schützen bei Beachtung den Investor in der Hauptsache vor sich selbst.

    Bei Optionen ist es noch viel wichtiger seine Gier zu beherrschen und sauber nach Plan zu investieren. Hier kann man Käufe verbilligen und Halten von Aktien in Rechnung stellen. Es ist im Prinzip so einfach und man sollte damit eine zusätzliche Rendite einfahren können. Wenn da nicht ein Mensch in die Sache involviert wäre der es vermasselt. Ich zahle gerade Lehrgeld, lerne Gier zu erkennen und mit schwierigen Phasen umzugehen. Ich möchte Bezug zu Aktien bekommen, so dass ich in einer Krise auch wirklich das volle Programm durchziehen kann. Hier ist Erfahrung weit wichtiger als reiner Wille. Ich brauche auch ein Gespür wie ich einen Preis setze, welchen Zeitraum usw. Vermutlich sind meine Aktienkäufe über die neuen Broker mit Neukundenbonus am Ende erfolgreicher.

     

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