Ob YouTuber, Freelancer oder Angestellter: Zieh das Aktiensparen langfristig durch


New York, 14. Juli 2020
Youtuber Echtso alias Max Müller mit seiner Freundin. Mit 17 Jahren verdient der Vlogger Geld wie Heu. Er dürfte finanziell frei sein, wenn er seine Einnahmen clever investiert hat. (Foto: Screenshot YouTube).

Ich finde die Youtube-Überflieger spannend. Da gibt es etliche, die Geld scheffeln ohne Ende, und das im Alter von 20 Jahren oder jünger. Nimm Max Müller mit seinem Kanal Echtso. Der 17-jährige filmt seit Juni 2013. Er hat 855.000 Youtube-Follower. Mit seiner Freundin lebt er im Elternhaus, filmt seine Mutter, Vater, seinen jüngeren Bruder. Die gesamte Familie macht Geld mit YouTube-Kanälen. Meistens gehen sie Plunder einkaufen in Möbelhäusern und öffnen Amazon-Boxen. Mit Konsum kann man die Zuschauer locken. Haha.

Die erfolgreichen Youtuber müssen den Umgang mit Geld lernen. Ich hoffe, sie investieren in kostengünstige Indexfonds/ETFs. Sie suchen bestimmt nach Möglichkeiten, um legal Steuern zu sparen.

Ich kann nur raten, kaufe ETFs und bekomme keine Panik.

Wer erfolgreich an der Börse sein will, widersteht dem Drang, in Panik zu verkaufen. Erfolgreiche Anleger investieren regelmäßig ihre Einnahmen. Und gut ist. Es ist so einfach, wenn man mal das Prinzip verstanden hat. Deshalb mache ich “Buy and Hold EXTREM”. Alles, was ich kaufe, bleibt im Depot.

Belle Delphine: Sie hat vermutlich auf YouTube mehrere Millionen Dollar verdient. Wenn sie clever ist, hat sie ein beträchtliches Privatvermögen. Im Idealfall steckt es langfristig zum Großteil in Indexfonds.

Youtuberin Mary-Belle Kirschner alias Belle Delphine (20) hat bestimmt mehrere Millionen Dollar verdient.

Auf Reddit gibt ein YouTuber an, ein Nettovermögen von aktuell zwei Millionen Dollar zu haben. Das Vermögen setzt sich zusammen aus einem Eigenheim im Wert von 800.000 Dollar. 200.000 Dollar sind flüssig auf Konten. Der Rest von 1 Million Dollar steckt in kostengünstigen Indexfonds. Ich kann nur sagen: Respekt! So macht es der Youtuber clever.

So jemand kann mit einem moderaten bis bescheidenen Lebensstil schon heute finanziell frei sein.

Auf Reddit erklärte der erfolgreiche YouTuber mit über 1 Million Fans: “Im Moment macht mir meine Arbeit wirklich Spaß, daher habe ich nicht die Absicht, aufzuhören.” Hier ist seine 1 Million-Abo-Gratulation von YouTube als Beweis:

Dieser Youtuber will zwischen 5 und 10 Millionen investiert haben, erst dann sei er/sie reif für den Ruhestand.

Es wäre bestimmt ein Fehler, wenn so jemand sich nach Strandhäusern für 1 bis 3 Millionen Dollar umschaut. Das machen typischerweise solche Leute. Stichwort: Lebensstilinflation. Letztendlich muss das jeder selbst wissen. Aber mit so einem zusätzlichen Immobilien-Klotz am Bein wäre der YouTuber unfreier. Besser ist es, ein fettes ETF-Aktien-Depot zu haben und vielleicht ein moderates Haus.

Mein Weg war extrem

Ich habe mit extremer Sparsamkeit und Fleiß im Job und Nebenjob die Freiheit erreicht. Wohlstand kommt von Sparen. Wer nicht spart, kann sich nichts aufbauen.

Es hat mir Spass gemacht, auf die Freiheit hinzuarbeiten. Das Investieren ist aufregend. Eine Strategie zu entwickeln war super motivierend für mich.

Manchmal hätte ich mir im Rückblick hin und wieder doch den kleinen Luxus gönnen sollen. Ich hatte phasenweise zu viele Nebenjobs. Es war purer Stress. Manchmal habe ich mir ein 5-Dollar-Shirts nicht gegönnt. Aber in meinem Kleiderschrank ist noch immer zu viel Zeug. Ich brauche einfach die nächsten Jahre nichts Neues im Kleiderschrank. Ich hab zu viel Mode – selbst ich Geizkragen habe zu viel.

Der Nervenkitzel waren die ersten 100.000, 500.000, 1 Million Euro usw. Feier das.

Achte immer auf deine physische und psychische Gesundheit. Die Gesundheit ist wichtiger als die finanzielle Freiheit. Priorität hat das Wohlbefinden.

Leser Freelancer Sebastian und andere hier im Blog zeigen, dass du es auch “freiberuflich” schaffen kannst. Du erzielst Einnahmen, um deine laufenden Kosten zu decken und hast zudem genug zum Sparen und Investieren übrig. Im Idealfall kannst du als Freelancer mit der Zeit deine Preise erhöhen, während dein Lebensstil bescheiden bleibt.

Was niemals der Fall sein sollte: Wenn du deinen eignen Job haßt wie die Pest. Dann wird das anstrengend. Es kann dich kaputt machen.

Du magst also deinen Job – zumindest meistens. Es muss kein Traumjob sein – den gibt es eh nicht. Aber es sollte ein Job sein, den du ertragen kannst. Wichtig ist ferner: Du möchtest mehr als das Minimum auf der Arbeit machen.

Dann investierst du stetig während deiner Karriere in die Aktienmärkte. Es wird immer mal wieder ein “kluger” Kollege auf der Arbeit vorbei kommen, der allen erzählt, dass er seine Aktien/ETFs versilbert hat. Solche Leute verbreiten den Eindruck, dass sie die Börse timen können. Sie sagen im Prinzip, dass sie schlauer als der Rest sind.

Solche Kollegen verkünden also, dass die Börse überteuert ist und sie ihr Geld aus dem Aktienmarkt abziehen. So kann man auf die Nase fallen. Ich habe zum Glück das “Buy and Hold” durchgehalten. In guten wie schlechten Zeiten. Deshalb habe ich die guten Läufe nicht verpasst. Auf die kommt es an. Und das kann niemand perfekt timen. Das Geschenk bekommt nur, wenn man geduldig das Auf und Ab der Börse erlebt.

Meine Anlagestrategie war immer nur Kaufen und Halten. Ich mache das seit den 1990er Jahren. Ich habe die Dotcom-Pleite im Jahr 2000 und die Immobilienkrise im Jahr 2008 durchgemacht. Mit Buy and Hold. Es war eine wilde Achterbahnfahrt. Es hat sich gelohnt. Ich kann mich nicht über mein Depot beklagen.

Ich habe so oft gehört, dass die Börse gerade viel zu teuer sei und wir vor einer großen Korrektur stehen. Wenn es nicht passiert ist, haben mir diese “Experten in meinem Umfeld” gesagt, dass ihre Vorhersagen richtig sei, es werde passieren, ich sollte nur abwarten. Etwas länger abwarten. Blablabla.

Die Leute lassen sich verunsichern. Sie ändern ständig ihr Depot. Dabei eilt die Börse langfristig zu neuen Rekorden. Es ist klar, dass “diese mahnenden Experten” nur kurzfristige Trends betrachteten und keine tatsächlichen Einsichten haben.

Im März knallet die Börse um 40% nach unten. Statt zu verkaufen wäre es besser gewesen, wie ein Irrer zuzukaufen.

Als COVID-19 im März die Kurse zum Beben brachte, knickte die Börse um 40 Prozent ein. Das war eine Zukaufgelegenheit. Der S&P 500 Index fiel von 3200 auf 2600 Zähler. Wie viele Leute haben sich in dieser hektischen Zeit von der Börse verabschiedet? Der Expertenrat war, dass der Markt weiter fallen würde. Die Schlaumeier gehen dann in Cash. Sie warten ab. Niemand wird ihnen aber sagen können, wann das Tief genau erreicht ist. Es ist absurd. Rein- und rauszuspringen ist nicht die Lösung.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Ob YouTuber, Freelancer oder Angestellter: Zieh das Aktiensparen langfristig durch

  1. AvatarThomas der Sparkojote

    Belle Delphine, ist ja abgetaucht und hat jetzt ne Firma mit ihrem Freund. Über die sie Investments tätigt, sie hat safe ausgesprgt 😉
    Das Badewasser ist ja auch ein Klassiker oder, muss ich auch mal raushauen ???Konsum per se ist ja nicht schlecht. Jemand der für 200k lebt im Jahr und 1 Mio oder mehr verdient, kann sich ja den Lebenstill gönnen. Er spart trotzdem noch mehr als die meisten Frugalisten und hat vermutlich Spass an seiner Tätigkeit als YouTuber. 
    Grüsse
    Thomas

  2. AvatarThorsten

    Hallo Tim,
    Buy and Hold geht. Das Leserwikifolio beweist es auch. Obwohl ein Totalausfall im Depot ist (Wirecard), immer zu einem hohen Grad investiert zu sein ist Bedingung , die abrupten Anstiege mitzumachen. Verpasst man die, geht die Rendite runter.
    https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf0futperf
    Seit 3.10.2018 : 36% Zuwachs, 18,6% jährlicher Zuwachs. Da es nur Aktien sind und keine Commodities im Depot, war der maximale DD -37,7%.
     
     

  3. AvatarMichael (Bergkamen)

    Hi Tim,
    ja, BUY and HOLD ist die Lösung. Die meistens Youtuber sind auch wieder so schnell weg, wie sie auf einmal da waren. Einige schaffen es ja, reich zu werden. 
    Aber das sind die Wenigsten. Und ich hoffe, sie gehen mit dem Geld sparsam rum. Sie sind jung. Woher sollen sie es wissen? Manchmal muss man erst einmal auf die “Schnauze” fallen, dann ist der Lerneffekt um so größer.
    Ich würde auch noch einmal gerne 20 sein, mit dem Wissen von heute 🙁
    Aber du hast Recht, DIE GESUNDHEIT IST DAS HÖCHSTE GUT!!!!!!
    Schätze und pflege sie.
    VG
    der Michael (Bergkamen)

  4. AvatarNiklas

    Lieber Tim, 
    Darf man fragen, in welchem Alter Du die Meilensteine 100k 500k und 1mio. geschafft hast? 
    Ich habe  nach ca.  5 Jahren etf-sparen gerade  die 50k im Depot geknackt. Als Beamter kann ich mit Nebenjob nun mittlerweile  ca. 2500 Euro monatlich zurücklegen.
    U.a. dein blog motiviert mich sehr dazu, dranzubleiben. Vielen Dank!
     
     
     

  5. AvatarFinanzbär

    Ich muss zugeben, direkt im Kriesen-tief einen 5 stelligen Beitrag zu investieren hat mich schon Überwindung gekostet.
    Jetzt ein paar Monate später lache ich drüber 😀

  6. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    Bei den YouTubern gibt es wirklich viele die es richtig krachen lassen. Aber auch zum Glück welche, die wissen, das man auch etwas investieren muss. Mich interessiert es auch sehr oft, wie es um deren Finanzen steht.
    Gute Beitrag?
     
    Gruß Stefan

  7. AvatarFit und Gesund

    Auweia, wer guckt sowas? ich musste nach 1 Minute ausmachen….hoffentlich träum ich heute Nacht nicht von dem PinkMonster, ich lasse das Licht brennen, frugal oder nicht frugal    🙂         🙂              🙂
     
    Ansonsten, bitte kein extremer Geiz: sich ein 5$ T’shirt nicht zu gönnen ???
    Gut hingegen: nicht dauernd seine Anlagestrategie ändern!
    Priorität hat das eigene Wohlbefinden, es nutzt nix Andere zu kopieren oder es zu versuchen, man muss seinen eigenen Stil finden und sich nicht kirre machen lassen wenn Andere es halt anders sehen. Sich von den Erfolgreichen was abgucken, prima, aber es muss für Einen selber stimmen, 
    z.B. Manche können gut mit Gold, Andere nicht so, wer hat Recht? Antwort, es spielt keine Rolle, es ist wichtig hinter seiner jeweiligen Entscheidung zu stehen. 

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    Gut gemacht. Sind das 18% Rendite pro Jahr? Alle Achtung.

    @ Michael (Bergkamen)

    So ist es. Buy and Hold. Und auf die Gesundheit aufpassen.

    @ Niklas

    Das freut mich, wenn ich dich motiviere. Der Rest ist ein Geheimnis.

  9. AvatarThorsten

    @Tim : die Leser hier hatten die Aktien bestimmt, ich habe nur das Wikifolio blind angelegt.

  10. AvatarNico Meier

    Ziemlich alle Währungen haben sich gegenüber dem CHF abgewertet, auch die nordischen Währungen.
    @Fit und Gesund
    Richtig ein sich stetig aufwertenden Franken muss man immer berücksichtigen wenn man die Pwrformance einer CH Aktie mit einer Aktie aus einem anderen Land vergleicht. Ich habe vor einigen Wochen hier die “langweilige” Nestleaktie dem MSCI Worldindex gegenübergestellt in einem Vergleich über 30 Jahre. Schon bei der reinen Performance schlägt Nestle den Index wenn man die Währungsaufwwrtunf des Frankens zusättlich berücksichtigt so verbessert sich die Nestleperformance noch stärker.
    Ich habe bewusst Nestle gewählt das als defensiver Wert gilt.
     

  11. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Hallo Tim!
     
    Ja, richtig, ich habe die letzten 15 Jahre sehr gerne als Freelancer gearbeitet, dabei ständig meinen Horizont erweitert, neue Projekte initiiert, Umsätze und Gewinne kontinuierlich gesteigert. Eine tolle Zeit.
     
    Meine Frau und ich haben in dieser Lebensspanne – bis auf Episoden – immer nur in Teilzeit gearbeitet, dabei drei Kinder groß gezogen und viel Zeit für Familie, Freunde, Hobbies und das gute Leben gehabt. Da wir als Postmaterialisten kein Interesse am Konsum von Kram und Plunder haben, konnten wir immer einen ansehnlichen Teil unserer Einkünfte zur Seite legen und investieren. Zu Letzt ein gutes Drittel. Für das gute Leben geben wir dennoch bereitwillig viel Geld aus.
     
    Da ich gerne Herausforderungen annehme, lerne und mich weiter entwickle, werde ich nun eine Stelle in Vollzeit annehmen. Die nächsten zehn Jahre möchte ich noch einmal Vollgas geben. Meine Sparrate wird sich in dieser Zeit um 75% erhöhen. Die finanzielle Unabhängigkeit ist absehbar, frei fühle ich mich jetzt schon. Wir könnten Jahre ohne Erwerbsarbeit auskommen. Wir haben über die Jahre ein Vermögen aufgebaut und ernten die Früchte. Das Portfolio ist wie ein großer Obstgarten, der uns ständig mit Früchten versorgt.
     
    Deine Artikel haben mir in all den Jahren sehr geholfen, eine konsistente Anlagestrategie zu entwickeln. Vielen Dank dafür!
     
    Stur und stetig wird in Bluechips investiert. Regelmäßig, Monat für Monat. Was der  Markt macht, ist mir völlig egal. Ich kaufe Unternehmensanteile und lasse sie für immer liegen. Das Vermögen und der Cashflow wächst und wächst. Ein sehr gutes Gefühl.
     

  12. AvatarHarald | ReichwieRockefeller.de

    Ich finde die Youtuber auch recht spannend, wenn sie veröffentlichen was sie damit verdienen. 
    Im deutschsprachigen Raum z.B. Montanablack, einer der größten Youtuber und Twitch-Streamer. Es ist ziemlich sicher dass er 5-6-stellig jeden Monat verdient. Sein Lebensstil ist allerdings auch ziemlich hoch.
    Letztens kam ein interessantes Video vom Kanal “Tomary”, der aufgeschlüsselt hat, dass er rund €30.000 jeden Monat verdient (ich meine mich sogar zu erinnern dass das bereits nach Kosten vor Steuern war).
    (Leider) müsste man heutzutage seinen Kindern wohl raten zu versuchen auf Instagram oder Youtube bekannt zu werden. Stößt man dort in gewisse Größenordnungen vor, sind die Verdienste unerreichbar für “normale” Angestellten-Jobs.
    Viele Grüße
    Harald

  13. AvatarLisa Aktiengram

    Hallo Tim,
    schön geschrieben – ich finde es bemerkenswert, dass du deine Strategie so eisern verfolgt hast. Dabei möchte ich gar nicht wissen, wie oft du dir “dumme Kommentare” dazu anhören musstest. Heute kannst du wirklich darüber schmunzeln und die Früchte der Disziplin ernten. 🙂
    Liebe Grüße,
    Lisa

  14. AvatarFit und Gesund

    @Nico Meier,
    Nestlé ist eine meiner grössten Positionen bei den Einzelaktien, die kann man unbesehen IMMER kaufen, erst Recht nach einem Kursrückgang.
    Es gibt noch andere sehr gute CH-er Titel, ein weiterer Vorteil ist natürlich dass wir die Verrechnungssteuer vollumfänglich zurückerhalten, ebenso zu erwähnen ist, Kursgewinne werden nicht besteuert. 
    Es ist meines Erachtens durchaus möglich als Schweizer nur in Schweizer Titeln zu investieren, ich glaube so ein Portfolio würde einem international diversifizierten Portfolio nicht nachstehen. Mit einer Ems-Chemie hätte man gegenüber BASF z.B deutlich besser abgeschnitten.
    Auf jeden Fall wird mein Hauptaugenmerk auf Schweizer Titeln liegen. Im Moment warte ich ein wenig ob ich noch Geberit und Sika oder Lonza etwas günstiger bekommen kann.

  15. KievKiev

    @ Harald
    Lindy Effekt und Winner takes it all sollte man bei der Betrachtung berücksichtigen. Vielleicht kann ich mit einem furzenden Leguan 30k € über Affiliate Links auf Youtube verdienen. Ob mir solche profitablen Einfälle und auch die entsprechende Reichweite allerdings die nächsten 50 Jahre gelingen wird ist eine andere Frage. 
    Es ist immer von Vorteil wenn man in einem Bereich über Wissen verfügt. Man kann auch an sich arbeiten um besser verkaufen zu können: Ausdrucksweise und freie Rede üben. Das würde langfristig einer Youtube Karriere zugute kommen. Allerdings ist es auch wichtig für einen Selbstständigen und auch Angestellten. Viele Influencer arbeiten an der Reichweite als an ihrem Inhalt. Hier kann der Lindy Effekt zuschlagen. 1*0 =0 gilt genauso wie 10*0 = 0…. Langfristig wird sich die Reichweite an dem Inhalt orientieren.

  16. AvatarMarcus

    Vor einer Korrektur und Kursrückgängen wird immer gewarnt, aber wann soll die denn kommen? Und wenn sie kommt, dann steht die FED mit der Gießkanne bereit, um das kleine Strohfeuer wieder mit Liquidität zu löschen. Klar, günstige Einstiegskurse wären schön, aber die kommen nicht mehr. Sollen die ewigen Warner ruhig weiterwarnen, der Markt kennt nur die Richtung nach oben 😉

    Machen wir uns nichts vor: an der Börse herrscht gerade Goldgräberstimmung. Es ist fast schon egal, was man kauft. Mit dem S&P500 oder NASDAQ macht man nichts vekehrt, die sind sowiso nur am steigen. Geht es 2% runter, geht es am nächsten Tag 3% wieder hoch. Einfach die Indizes kaufen und liegen lassen, einfacher kann man kein Geld machen. Angesichts der aktuellen Entwicklung liegt der S&P am Ende des Jahres mindestens bei 3600, dazu muss man nicht mal Optimist sein. Dass der nochmal unter die 3000 geht, oder der NASDAQ unter die 10000, halte ich beim derzeitigen Trend schon für fast ausgeschlossen.

    Mag vielleicht etwas euphorisch klingen, aber ich beschreibe nur den aktuellen Stand der Dinge. Bullenmärkte steben nicht an Altersschwäche 🙂

  17. AvatarNico Meier

    Es ist meines Erachtens durchaus möglich als Schweizer nur in Schweizer Titeln zu investieren, ich glaube so ein Portfolio würde einem international diversifizierten Portfolio nicht nachstehen.
    @Fit und Gesund
    Eine grosse Diversidizierung ist mit CH Titeln durchaus möglich. Neben CH Aktien habe ich auch die Tabakfirmen IMP, BAT und MO im Depot, hier finde ich kein Pendant in der Schweiz. Natürlich gibt es mit Roth oder Villiger und Söhne auch CH Tabakfirmen aber diese Familienbetriebe sind in der Regel nicht Börsenkotiert und daher kommt man als Kleinanleger nicht rein.
    Mit Firmen wie Nestle, Novartis, Roche, Swatch, Lafarge Holcim, Swiss RE oder Schindler und viele andere machen ihre Umsätze europaweit oder gar weltweit was eine gewisse zusätzliche Stabilität bringt.
    Natürlich ist die volle und unkomplizierte Rückerstattung der Verechnungssteuer via Steuererklärung ein klarer Vorteil bei CH Aktien.
    Da Kursgewinne für Bewohner der Schweiz generell steuerfrei sind ist jedoch kein expliziter Vorteil von CH Aktien, da dies ja für alle Kursgewinne auf Aktien gilt egal aus welchem Land die Firma stammt.

  18. AvatarFit und Gesund

    @Nico Meier,
    mit den Kursgewinnen hast Du völlig Recht, es trifft auf alle Aktien zu. 
    Ich habe auch viele ausländische Titel, z.B JNJ, MDT, ADM, Stryker, Pepsi, Unilever, Diageo, Amgen um nur ein paar zu nennen, ich habe auch BAT, die Letzteren haben sich jedoch nicht zu meiner Zufriedenheit entwickelt, die Tabakbranche erachte ich nicht gerade als tot, aber man käme durchaus auch ohne Takakaktien klar. Ich würde sie nicht mehr aufstocken.

  19. AvatarBruno

    “(Leider) müsste man heutzutage seinen Kindern wohl raten zu versuchen auf Instagram oder Youtube bekannt zu werden. Stößt man dort in gewisse Größenordnungen vor, sind die Verdienste unerreichbar für “normale” Angestellten-Jobs.”
    Das kann man auch nicht vergleichen. “Youtube-Karriere” ist einfach eine Art der Selbständigkeit. Und ähnlich wie bei einer “konventionellen” Selbständigkeit ist auch auf Social Media die Bandbreite riesig. Von brotlos bis superreich wird man alles finden. Es kommt auf die persönlichen Fähigkeiten und Ehrgeiz an. Nicht jeder ist für Social Media gemacht. Wenn jemand sehr introvertiert ist und nicht gerne vor eine Kamera sitzt wird das voraussichtlich nichts oder es ist ihr oder ihm sehr unwohl dabei. 
    Aber es ist natürlich trügerisch zu denken, einfach ein Youtube-Kanal eröffnen und schon bald ist man reich. Genauso wenig wie es andernorts immer so einfach funktioniert. Wie viele Fastfood-Imbisse gibt es, aber die wenigsten werden börsenkotiert und wie Mc Donalds enden.
    Ich finde Social Media ist einfach u.a. ein modernes Marketinginstrument, dass man nutzen sollte heutzutage. Aber es gibt unterschiedliche Wege. Aber man muss wie auch in einem andern Geschäft auch etwas bieten können, was gefragt ist oder andere nicht können, sonst funktioniert es nicht. Das kann auch Unterhaltung oder Comedy sein. 
    Und jeder Privatinvestor kann davon einfach profitieren, Alphabet, Facebook etc. ins Depot legen 🙂

  20. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund
    Ich bin Nichtraucher und habe auch nicht vor in den nächsten Jahren mit dem Tabakkonsum anzufangen und trotzdem mag ich Aktien von Tabakfirmen. Ich habe auch einige Swatchaktien aber besitze keine Swatch wobei ich den Kauf einer Uhr aus dem Hause Swatch in Zukunft nicht generel auschliessen möchte.
    In meinen Augen sind Tabakaktien zurzeit einfach sehr billig zu haben und sie sind Garanten für hohe Ausschüttungen (ja IMP hat die Dividende gekürzt). Trotz Corona wird die Weltbevölkerung weiter wachsen und daher die Anzahl Raucher weltweit weiterhin zunehmen.
    Hier übrigens ein guter Artikel über “die beste Aktie der Welt”
    https://beamteninvestor.de/tabak-im-depot-alles-schall-und-rauch-oder-riesenchance/

  21. AvatarThorsten

    Swatch ? Habe eine , eine Black Swatch. Aber für das Unternehmen sehe ich schwarz. Die Armbanduhr ist aus dem Alltag verschwunden. So wie der Taschenrechner oder der Stadtplan aus Papier.

    Was Konsumaktien angeht, das Produkt muss saubillig oder Luxus sein, der Mittelstand wird kleiner, arm und reich nehmen zu. Also Billigketten oder Luxustempel. Huawei oder Apple, preiswertes Türkeiplagiat oder Guccioriginal.
    Ein Cocktail aus Ross stores, Hermes und Kering sollte das Segment “Mode kaufen bis zum Umfallen” abdecken.

  22. AvatarFit und Gesund

    Fitness-Uhren laufen glaub gut, ich möchte meine Apple-Watch nicht missen, meine schöne und nicht billige Uhr hingegen vergammelt, schade.
     
    Vom Mode-Segment werde ich eher die Finger lassen. 

  23. AvatarFelix

    @ Freelancer Sebastian
    Hallo Sebastian, ja so einfach kann Börse sein. Trotzdem habe ich Jahre gebraucht, um meinen Weg zu finden. Investieren lernen, ist tatsächlich ein iterativer Prozess. Man muss sich herantesten, Fehler machen, Niederlagen einstecken und entscheidend: Dran bleiben, nicht aufgeben, auch wenn’s manchmal weh tut. Wenn sich dann der Erfolg eingestellt hat, sieht es ganz einfach aus. War es aber nicht. 
    Die wesentlichen Dinge im Leben muss man wohl doch durch reale Erfahrungen lernen. Man kann sich begleiten lassen, wie eben mit Tims Blog, muss es aber selber tun, nicht nur darüber schwadronieren.
    Mich würde noch interessieren: Wie hast du deine Altersversorgung organisiert als Freelancer? In die gesetzliche Rente einbezahlt oder verlässt du dich ganz auf dein Depot?
    Weiterhin viel Erfolg!
     

  24. JosefJosef

    @Influencer
    Gibt es bald zuviele, der Markt wird es irgendwann regeln.
    Irgendwann haben zu viele You Tuber rosa Haare und Quitschen übermotiviert in die Kamera.
    Es wird wohl auch mehr in die Information/Schulung richtung gehen.
    Viele junge You Tuber findens toll wenn sie aus ihrem Wissen, anderen was erklären können und diese dann Daumen hoch geben und sogar posotive Kommentare schreiben.
    Doch der Schein trügt, einmal was falsches gesagt, kommen die Hasskommentare.
    Ich finde viele Influencer Psychisch krank, vielleicht liegt es aber an meinem alter.
    Als influencer darf man dies aber nicht sagen, immer Scheinheilig konform bleiben, sonst kommen die Hasskommentare.
    Da nützen zum Teil auch falsche/richtige Tränen nichts mehr.
    Ich finde es schade wenn diese Menschen sich was antun, weil diese die Realität nicht mehr Wahrnehmen können, meisst sind es sehr nette liebe Leute.
     

  25. AvatarBruno

    Swatch ist ja nicht nur diese Plastikuhren, ob SwatchPAY sich durchsetzt ist eine andere Frage. Aber sie haben ja auch diverse Luxuslabel im Konzern.
    https://www.swatchgroup.com/de/marken-und-gesellschaften
    Von den Marken bevorzuge ich Richemont, die sind nur auf Luxus fokussiert und da ist die Applewatch keine Alternative. Richemont ist eine gute Ergänzung zu LVMH. Gerade wenn wir bei Youtuber sind, dort sind Luxusbrands sehr beliebt und die Zuschauer wollen die Sachen auch haben. 
    https://www.richemont.com/our-businesses.html
    Aber Swatch ist volatiler und so häufiger günstig zu bekommen. Beide sind natürlich zyklisch und für Buy & Hold nur sehr langfristig geeignet.

  26. AvatarNico Meier

    Swatch ? Habe eine , eine Black Swatch. Aber für das Unternehmen sehe ich schwarz. Die Armbanduhr ist aus dem Alltag verschwunden. So wie der Taschenrechner oder der Stadtplan aus Papier.
    Was Konsumaktien angeht, das Produkt muss saubillig oder Luxus sein.
    @Thorsten
    Wenn du dir die Liste der Marken die zur Swatch Group gehören anschaust, so wirst du schnell merken, dass Swatch auch teurere Uhren verkauft. Also für meine Verhältnisse sind Uhren von Omega keine Billiguhren, ein Millionär mag dies eventuell etwas anders sehen. 😉
    https://www.swatchgroup.com/de/marken-und-gesellschaften

  27. AvatarNico Meier

    Man muss sich herantesten, Fehler machen, Niederlagen einstecken und entscheidend: Dran bleiben, nicht aufgeben, auch wenn’s manchmal weh tut. Wenn sich dann der Erfolg eingestellt hat, sieht es ganz einfach aus. War es aber nicht.
    @Felix
    Investieren ist wie Fahrradfahren am Anfang denkt man man wird es nie lernen und fällt immer wieder hin und holt sich Schürfungen oder Prellungen. Wenn man es aber mal gelernt hat so scheint es einem ganz einfach. Aber auch ein routinierter anleger sollte wie der routinierte Radfahrer nicht zu übermütig werden, denn wer mit mehr Tempo stürzt, bei dem sind die Verletzungen/Schäden auch erheblich grösser!

  28. AvatarJessica

    War mal wieder ein Schnellschuss vom Thorsten. So kennen wir ihn mit seinen ständigen Fehleinschätzungen. Swatch ist nicht nur die kleine Plastikuhr (die übrigens sehr gut sind), sondern verfügt auch über einige sehr angesehene Luxusmarken im Portfolio mit ihren mechanischen Dauerbrennern. Und diese liegen aktuell mehr im Trend denn je!

  29. AvatarFelix

    Ich denke, mechanische Uhren sind wie Oldtimer, ein Nischenprodukt für Liebhaber im fortgeschrittenen Alter. Insofern ein schon biologisch schrumpfender Kundenkreis.
    Ich kann mir ehrlich gesagt keinen Jugendlichen, erst recht keinen Youtuber :-), vorstellen, der auf mechanischen Armbanduhren steht.
    Die meist verkaufte Armbanduhr ist, wenn ich es richtig weiß, die AppleWatch. Insofern setzte ich jedenfalls nicht auf die Schweizer Uhrenindustrie. Die tickt anders.

  30. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Felix
     
    Ja, sehr richtig. Es hat auch bei mir einige Jahre gedauert, bis ich eine (für mich) erfolgreiche Anlagestrategie entwickelt hatte. Es ist wie bei allen neuen Dingen im Leben. Ausprobieren, Fehler machen, reflektieren, lernen, Zuversicht und Sicherheit bekommen. Mit Willensstärke und Disziplin kommt der Erfolg. Es gelingt nicht allen, diese Abfolge zu meistern. Günstige Umstände, Gnade und Glück sind hilfreich.
     
    Tims Blog – mit all den wertvollen Leserkommentaren – ist auf diesem Weg eine wertvolle Hilfe. Allerdings muss man diesen Weg auch konsequent allein beschreiten, das ist richtig. Manch einer lernt einfach nicht dazu und ist verdammt, immer wieder die gleichen Fehler zu begehen.
     
    Es gibt ausreichend Studien (ich lese im Urlaub gerade erneut Jason Zweigs “Gier”). Je höher der Depotumschlag, je häufiger aufgrund von Annahmen über die Marktentwicklung hin und her gehandelt wird, desto schlechter die Rendite. Die besten Renditen erzielen dagegen diejenigen Anleger, die gar nichts in ihrem Depot verändern, sondern nur kontinuierlich hinzukaufen. Wenn man diese Fakten akzeptiert, wird man erfolgreich sein.
     
    Was deine Frage anbelangt: Als freiberuflicher Musiklehrer bin ich über die Künstlersozialkasse gesetzlich sozialversichert. Mein Portfolio wird im Alter aber definitiv mehr abwerfen, als die gesetzliche Rente.
     
    Ich bin kein Freund von Hochrechnungen, rechne aber mit jährlichen Erträgen von ca. 80.000 € im Alter von 70 Jahren (das wird das Rentenalter meiner Generation). Da wird die Gesetzliche nicht herankommen.
     
    Alles Gute auch dir. Ich lese deine Beiträge immer sehr gerne.
     

  31. AvatarBruno

    “Ich denke, mechanische Uhren sind wie Oldtimer, ein Nischenprodukt für Liebhaber im fortgeschrittenen Alter. Insofern ein schon biologisch schrumpfender Kundenkreis.Ich kann mir ehrlich gesagt keinen Jugendlichen, erst recht keinen Youtuber :-), vorstellen, der auf mechanischen Armbanduhren steht.”
    Ich denke da täuschst Du dich 😉 Viele Youtuber (und die kopieren es von den Künstlern, Rappern etc.) brüsten sich doch mit solchen Uhren, es gehört zum “Flexen” dazu genauso wie die Luxusautos und zunehmend auch Immobilien. Ob gemietet oder geliehen ist dann ein anderes Thema…
    Aber klar es sind jetzt aktuell weniger Breguet oder Lange und Söhne sondern halt, Einsteigermodelle Rolex und dann Philip Patek, Audemars Piguet, Hublot etc. teilweise grauenhafte Modelle aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten 😉 Iced out Modelle sind beispielsweise gerade besonders gefragt, je funkelnder und dicker desto besser haha.

  32. AvatarDanielKA

    @ bruno: Das ist aber eine Nische für Rapper und deren Anhänger. Für die Uhrenhersteller ist es oft ein Graus wenn nachträglich von Juwelieren Diamanten draufgepappt werden, als gebe es kein morgen.
    Finden vielleicht 15 jährige teenies cool, aber zu Umsätzen für Uhrenhersteller führt das nicht wirklich.

  33. AvatarBruno

    @DanielKA
    Doch, aber bei den Fake Uhren 😀 Nein die  iced out natürlich nicht, aber sonst natürlich schon, es gibt schon einen Grund weshalb diese Youtuber so gutes Geld verdienen. Aber klar ist nur ein Marketingkanal…

  34. AvatarThorsten

    O.k. interessant was Swatch angeht. Das Bezahlen mit der Uhr war das Praktischste für mich was Bezahlen angeht.  Beide Hände frei und über die Apps volle Kontrolle. Aber außer Boon bieten sie derzeit nichts an. Auch keine Visa Karte, obwohl man die in der App eintragen kann. In UK würde sie akzeptiert. Halbherzig oder ? Ich hoffe sie bekommen noch eine andere Bank als Partner, die Verkäuferin murmelte etwas von Commerzbank und dass sie boon  auch von ihrer Uhr abgekoppelt habe . 

    @Bruno Du meinst manche Uhren werden so gepimpt, dass man sie am Flughafen abgeben muss, weil sie als Schlagringe detektiert werden, haha

  35. AvatarFrank

    Ich kann das nur bestätigen was Tim da schreibt: kleine Geschichte aus dem Büro: als im März die Kurse runter gekracht sind, haben meine Kollegen in Panik geschrien, Frank auf keinen Fall jetzt investieren, das geht noch weiter runter.
    ich hab mich davon nicht beeindrucken gelassen und fünf stellig investiert.

    diese Woche kam ein Kollege zu mir und hat einen Aktien Talk begonnen. Iwann meint er so, er hätte sich schon viel früher mit Aktien beschäftigen sollen. Im März wäre die beste Zeit gewesen einzusteigen.

    ja und genau im März habe ich stur jede Woche einen großen Betrag investiert. Heute freue ich mich über erheblich Kurs Gewinne und saftige Dividenden.

    zum Glück hab ich diesen Blog hier Gelesen und nicht auf die Angsthasen im Büro gehört. In diesem Sinne wie kostolany sagen würde:

    wer die Aktien nicht hat wenn sie fallen, hat sie auch nicht wenn sie steigen

  36. AvatarNico Meier

    @A.Zahn
    Nein Modernboard sagt mir nichts.
    In meiner Jugend haben wir an Computern geschraubt da gabs das Motherboard auf dem der Prozessor sowie die RAM aufgesteckt wurde und an das man alle anderen Komponenten anschliessen musste.
    @Frank
    Richtig ich hab zwischen März und April mehr investiert als ich dieses Jahr eigentlich wollte. Es scheint sich auszuzahlen.

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