Ich wollte als Jugendlicher Millionär werden

Du kannst reich werden, wenn du früh mit dem Investieren beginnst.

Der Wohlstand konzentriert sich zunehmend auf Haushalte, die ihr Geld nicht ausgeben wollen. Hierzu ist ein interessanter Artikel von Bloomberg zu finden. Die Finanzagentur sagt, dass Menschen, die viel gespart haben, nicht so viel ausgeben, wie sie eigentlich könnten. Die Tendenz nimmt mit zunehmendem Alter zu.

Die Wohlhabenden haben im Laufe der Zeit Ansammlungsgewohnheiten entwickelt. Sie sparen buchstäblich mehr, als sie ausgeben. Sie können mit der Zeit extremer werden. Es gelingt ihnen, die Sparquote zu erhöhen.

Der Artikel ist logisch: Wer spart, hat auch mehr Geld.

Wenn du den Ehrgeiz hast, schon in jungen Jahren, ein Vermögen aufzubauen, ist das hilfreich. Du startest einen ETF-Sparplan oder Aktiensparplan mit 18 Jahren (oder früher). Vielleicht gibst du jeden Monat 200 Euro hinein. Du steigerst die Summe im Laufe der Zeit auf 500, 600, 800 oder 1.000 Euro im Monat. Du ziehst das durch. Du machst Karriere und schaufelst wie ein Irrer das Geld ins Depot. Dann wirst du die Freiheit erreichen. Natürlich gönnst du dir auch was.

Es gibt nicht viele Gruppen, in denen ein solcher Artikel gut ankommen wird. Bei meinem Blog und den Lesern hier ist das wohl eine Ausnahme.

Ich will dir erklären, wie du frei(er) wirst. Schon bevor ich meinen ersten “richtigen” Job hatte (1996), begann ich, für den Ruhestand zu sparen. Ich hatte Nebenjobs und einige tausend Euro auf dem Sparbuch. Ich hatte einen Bausparvertrag und einen Immobilienfonds. Ich hatte als 20-jähriger alles in allem einen niedrigen 5-stelligen Betrag. Ich arbeite seit ich 15 Jahre alt bin. Ich sparte vielleicht anfangs 250 DM im Monat.

Mein Ziel war es Millionär zu werden. Es klingt kindisch, so war es aber schon als Jugendlicher. Ich fand das gut.

Wichtige Tipps:

  1. Die ersten 100.000 Euro dauern am längsten.
  2. Die große Rezession 2008 warf mich zurück, aber mein Depot hat sich erholt (festhalten, nicht verkaufen, zukaufen).
  3. Mein Depot geht seit Jahren stramm nach oben.
  4. Jeder kann das erreichen – es braucht Zeit und Engagement.
  5. Lies Finanzliteratur. Steig in das Thema früh ein.

Ich erhalte viele Emails. Es ist, als ob die Leute nach der magischen Antwort suchen, die hilft, Millionen im Depot anzusammeln. Es ist weder einfach noch kompliziert. Verdiene ein anständiges Gehalt, achte auf deine Ausgaben und spare so viel wie möglich. Genieße trotzdem das Leben. Es gibt viele Wege, die in die Freiheit führen. Die meisten Menschen haben nicht die Disziplin. Die meisten wollen lieber konsumieren als sparen.

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Andrea
2 Jahre zuvor

Tim, ein schöner Artikel, danke dafür.

Eine Kleinigkeit stört mich, zumal ich es schon mehrfach so von dir gelesen habe: Der Imperativ von lesen heißt „Lies“, nicht „Lese“. Wie gesagt, es ist nur eine Kleinigkeit.

Whirlwind
2 Jahre zuvor

Hallo Tim, toller Artikel nach der 4-tägigen Pause. 🙂 Der Artikel bringt es auf den Punkt.

Als 15-jähriger war ich auch erstmals in den Ferien arbeiten. Ich habe Schrauben und Muttern sortiert, Kabel abgesetzt und Lieferungen in ein Lager einsortiert. Ich weiß noch, dass ich im Sommerurlaub als noch 14-jähriger mein Vater damals fragte, ab wann Ferienarbeit denn offiziell “okay” sei. 🙂

Leider habe ich es nicht ganz so konsequent durchgezogen, wie du damals. Parallel zum Abitur (Klasse 11 bis 13) war ich jeden Samstag und Sonntag im Eis-Café arbeiten. In drei Jahren habe ich neben dem Führerschein einige Tausend Euro erspart. Dummerweise hatte ich damals noch keine Ahnung davon, dass man sein Geld für sich arbeiten lassen kann. So kaufte ich mir zum Ausbildungsbeginn für 5.500 € ein Auto und in regelmäßigen Abständen ein neues Handy. Gerade die Marke Sony-Ericsson hatte mir es damals angetan.

Richtig nachhaltig hat sich meine Einstellung geändert, als ich meine heutige Frau kennenlernte, die mich auf mein oberflächliches Komsumverhalten aufmerksam machte und als unser erster Sohn geboren wurde.

Viele Grüße und ein erholsames Wochenende,

whirlwind.

Whirlwind
2 Jahre zuvor

By the way… Ein Community-Mitglied fragte kürzlich hier im Blog, wie die einzelnen Investoren ihre (Aktien-)Investments auswählen, d.h. welche Kriterien und Kennzahlen eine Rolle spielen. Ich habe meine eigene Systematik an dieser Stelle mal niedergeschrieben – https://www.whirlwind-investing.com/unternehmensanalysen/

Ich würde mich freuen, wenn wir basierend auf diesem Beitrag über die ein oder andere Kennzahl diskutieren könnten. Natürlich auch gern hier im Blog.

Viele Grüße,

whirlwind.

La
2 Jahre zuvor

Trump dieser wahnsinnige…er reitet uns mit seinen Starallüren alle ganz tief ins Chaos.

 

Die Taktik dahinter ist mir schon klar,.nur lassen sich die Chinesen eben auch nicht ohne Widerspruch auf sich sitzen. Eine Abwärtsspirale ist hier erkennbar, mit fragwürdigem Ausgang…am Ende kriselts überalles und die falschen wird’s treffen.

-M
2 Jahre zuvor

Whirlwind

Les ich mir morgen mal durch.

Gute Nacht

-M

2 Jahre zuvor

Vielen Dank für den Artikel, Tim.

Jetzt wo Trump wieder loslegt, helfen solche Insights wie zu deiner Situation in der Finanzkrise 2008.

2 Jahre zuvor

Ich hatte mal eine Freundin (damals noch keine 10 Jahre alt), die behauptete, sie hätte sehr viel Geld. Sie versuchte es mit dem folgenden Satz zu verdeutlichen: “Ich spare an meiner ersten Millionen.” Wir anderen Mädels sagten deswegen als Running Gag: “Ich spare auch an meiner ersten Millionen.” Daran sparen die meisten wohl heute noch. Ich taste mich in 100.000er-Schritten ran und so leicht ist es leider nicht.

Skywalker
2 Jahre zuvor

Wenn man als Jugendlicher wirklich Millionär werden möchte sollte man v.a. etwas ordentliches  studieren. Es geht vor allem um das Einkommen, auch wenn Sparsamkeit wichtig ist.

 

Aber es ist eben viel einfacher als Steuerberater, Pilot, Anwalt oder Arzt mit einem Einkommen von > 160.000 Euro /Jahr Millionär zu werden als wenn man Bürokaufmann lernt und dann 38.000 / Jahr verdient.

 

Es gibt Jobs mit garantiert hohem Einkommen, wenn man einen gewissen Punkt erreicht hat. Jeder Notar, die allermeisten Steuerberater, die allermeisten Ärzte, die Piloten (zumindest bei LH), die Sparkassendirektoren, die Geschäftsführer, auch die erfolgreichen  selbstständigen Handwerker, alles verdienen sehr gut.

Albr
2 Jahre zuvor

@skywalker, geben aber auch verdammt viel Geld aus 😉

ich kenne zwei LH Piloten, die sind alles andere als Millionäre, leider beide mehrmals geschieden, mit einer entsprechenden Anzahl an Kindern und Autos 🙂

 

die Frauen ( sprich Stewardessen) schwirren wie fliegen um beide herum 🙂

 

 

Albr
2 Jahre zuvor

@Tim, sehr guter Artikel, finde mich in deinem Beitrag wieder, mit 15/16 Werbung ausgetragen, nach meinem schriftlichen Abitur gleich in der Fabrik angefangen zu arbeiten (für die mündliche Prüfung müsste ich mir einen Tag Urlaub nehmen), dort möglichst viel gearbeitet (sprich mind. 50 h pro Woche), bis zum Studium durchgezogen und sehr ordentlich verdient… während des Studiums als HiWi gearbeitet, auch gut bezahlt… etc…

 

wenn ich ich mir heute ansehe, nach Abitur gleich nach Malle fliegen, oder ein Jahr Auszeit 😉

 

aber egal, nächste Woche – wenn die Kurse hoffentlich noch deutlich weiter runter gehen – wird ordentlich eingekauft 🙂

 

 

Slowroller
2 Jahre zuvor

Es gibt verschiedene Wege sich Ziele zu setzten. Oft genannr sind die “echten Zielsetzungen”, an denen man sukzessive arbeitet. Ich selbst mach das ein wenig anders – meine Zielsetzung ist eher der Weg: Vernünftig (sparsam aber nicht geizig) leben, seine Versicherungen und Verträge im Griff haben, gut und einfach investieren und bei alles staatlichen Regelungen ein wenig Powergaming betreiben (gerade bei Elterngeld und der Steuererklärung kann man da wirklich das beste rausholen).

All das macht mir wirkluch Spaß. Und dann guckt man mal irgendwann auf die Vermögenszusammenstellung und sagt sich “Wow, so viel.” (relativ gesehen natürlich) Das motiviert mich dann – auch wenn ich das als Ziel so nie hatte.

Der Beruf ist hier natürlich auch ein Weichenstellung, ich bin kurz vor der neue-markt-blase in die IT geschlittert obwohl ich eigentlich ganz was anderes machen wollte. Das war dann irgendwie das richtige Pferd. Schaffen kann man das aber mit vielen Jobs – gerade wenn man sich nicht mit anderen vergleicht.

 

Aber ab heute: Ich arbeite an meiner ersten Millionen! 😉

-M
2 Jahre zuvor

@Whirlwind

Schöne übersichtliche Tabelle. So in der Art habe ich es auch mal gemacht, um meine Watchlist zusammen zu stellen. Diese steht nun (mit hoffentlich guten Unternehmen) und ich lege jetzt mehr Wert darauf, den richtigen kaufkurs zu finden.

Du hast alles drinnen, auf das ich auch Wert lege

 

– mir fehlen nur die Treasury Stocks bzw. die Aktienrückkäufe –

 

Welche das Ergebnis teilweise bei Unternehmen negativ verfälschen und diese vlt aus deiner Watchliste fliegen, obwohl die Unternehmen in Wirklichkeit besser sind. (Zuletzt gesehen bei Baums Betrachtung von Home Depot, als Claus das schlechte EK relativiert hat)

-M

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Mein erstes Geld habe ich gemäss den Erzählungen meiner Eltern mit 5 Jahren verdient. Meine Schwester und ich haben damals von den Eltern 10 Franken erhalten und ein kleines Stück des Gartens um das was zu pflanzen.

Ich habe Kohlrabisamen und zwei Kunststoffsaatschalen gekauft mit denen man Setzlinge ziehen kann. So dann 48 Setzlinge gerangezogen und diese dann für ich glaube 50 Rappen das Stück verkauft. So wurden aus 10 dann 24 Franken.

-M
2 Jahre zuvor

Ich hab als Kind Steine gesammelt, bemalt und dann bei den Nachbarn klinken putzen gewesen und die verkauft haha.

 

-M

lol
2 Jahre zuvor

@ La

Noizz.de  /
Politik  /
US-Abgeordnete lassen Trump von Psychiaterin einschätzen

Isabell Finzel Politik, News, Lifestyle

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Wie steht es um seine seelische Verfassung?

Sie fragten die renommierte Psychiaterin Bandy Lee nach einer Einschätzung – wie der US-Nachrichtensender CNN und die Zeitung „Politico“ berichten. Die Abgeordneten sagten, sie seien beunruhigt angesichts der Gefahr, welche die „seelische Instabilität“ des Präsidenten für das Land bedeute.

 

Djerun
2 Jahre zuvor

Da ist schon gewaltig was in der Kindheit schief gelaufen, wer sich hier outed in dem Alter Millionär werden zu wollen.

Was bedeutet Millionär sein? Entweder finanzielle Freiheit oder Konsum. Und eines davon soll der Wunsch eines Kindes sein? Traurig!;)

 

LG

Djerun

Felix
2 Jahre zuvor

@ Beruf

Ja, neben der Sparsamkeit ist natürlich die Einnahmeseite wichtig, um Vermögen aufbauen zu können. Und da macht es schon einen, ob man 30.000 oder 300.000 p.a. einnimmt. Gut es gibt Leute, die kommen auch mit letzterem auf keinen grünen Zweig.

Und beim Beruf ist nicht nur die Frage wichtig Studium / kein Studium. Wenn ich soziale Arbeit studiere und bei der Caritas anfange, dann werde ich davon leben können und nicht verhungern, aber reich werden wird einfach schwierig. Bei mehr Risiko, z.B. Selbstständigkeit, gibt es eben auch andere Chancen.

Manche Jugendliche sind auch glaube ich ziemlich blauäugig bei der Berufswahl. Einmal Googlen, was sind die Top-Berufe im Hinblick auf das Gehalt würde ich schon, bevor ich mich für etwas entscheide. Und gibt es Entwicklungsmöglichkeiten. Das Berufsleben dauert schließlich 40 Jahre.

2 Jahre zuvor

@Djerun,

ich sehe das andersherum. Ich denke, die meisten Kinder/Jugendliche meiner Generation haben mal vom sagenhaften Reichtum (sprichwörtlichen “im Geld schwimmen”) geträumt, weil die meisten Kinder Bittsteller waren, und sich Taschengeld von gnädigen Eltern erhoffen mussten. Dagobert Duck war zwar eher dazu da, um darzustellen, dass Reichtum auch nicht glücklich macht, aber das will wohl jeder selber in Erfahrung bringen. 😉

Wer nicht in gut ausgestatteten Familien aufwuchs, der musste sich eben auch mit Arbeit behelfen, sobald es ging, um voller Stolz eigenes Geld zu verdienen. Wir haben auch als Schulkinder in der Umgebung Dresdens Kirschen wild gepflückt und bei den Nachbarn in der Stadt verkauft. Später dann regulär bei der Obsternte pro Eimer bezahlen lassen. Haben in der Kegelbahn die Kegel aufgestellt (das musste man damals noch so machen), mit Mopedschein dann bei der Post Telegramme ausgefahren, selbst nachts. Morgens dann Schule, da konnte man sich ausschlafen. 😉

Ich denke, jeder Jugendliche mit etwas Stolz in der Brust wollte möglichst schnell selbstständig und unabhängig von den Eltern sein. Na ja, vielleicht sehen das verwöhnte Bübchen nicht so. Die wollen sicher so lange wie möglich gepampert werden.

MS

Hubertus
2 Jahre zuvor

Seltsam. Ich wollte als Jugendlicher etwas ganz anderes:-)

Vor allem viel Zeit mit meiner Freundin und Kumpels verbringen und natürlich Fußballprofi werden.

-M
2 Jahre zuvor

Hubertus,

Das stimmt wohl… Thema Frauen (und andersherum) ist wohl bei vielen hier weniger Thema gewesen als Jugendlicher 🙂

-M

Andreas
2 Jahre zuvor

@Djerun

Auch ich hatte den Traum Millionär zu werden. Neben Geheimagent, Kapitän eines Schiffes und weiteren “spannenden” Berufen.

Geld war in meiner Kindheit einfach knapp, herumgefahren sind wir auch nicht. Wandertage in der Umgebung war das höchste der Gefühle. Ich war damals glücklich und hatte alles was ich brauchte. Nur verglichen mit anderen, die die ersten PC´s bekommen haben, da wird man kurz neidig. Aber als unsere Bande wieder im Wald unterwegs war, war das wieder vergessen.

Es sind einfach die Träume, Kaufen können was man will, herumkommen wie man will.

Nun, um Millionär zu werden muss man nicht studieren. Bevor ich meinen Grundwehrdienst machte, war mein Sparbuch knapp unter umgerechnet 7000 Euro. Leider kam mir dann ein neuer PC in den Weg und noch ein paar teure Ausgaben. Wäre der Euro nicht gekommen, wäre ich schon Millionär (Umrechnungsfaktor!). Nun stehe ich vor den 1sten 100.000 am Depot, wird nicht mehr lange dauern, hoffe ich.

Geht Euren Weg, lasst Euch nicht beirren. Geniest Euer Leben (geht auch mit weniger Geld, oder einfach nicht so oft im Urlaub weg, dafür aber richtig). Viel Glück und Gesundheit an alle Mitleser!

 

Der Baum
2 Jahre zuvor

@ M, Home Depot Diskussion von gestern: danke für die Erklärung! Ich hab wie gesagt nur kurz drauf geschaut, das ändert natürlich alles. Ich hatte mich auch gewundert, wie man bei dem Cashflow zu einem sinkenden EK kommt ??

Nichts desto trotz auch auf der Basis ist mir Home Depot leider zu teuer.

 

Whirlwind, deine Übersicht schau ich mir demnächst Mal an. Ggf. heute Nachmittag. Hübsch ist sie schonmal, da ist meine Excel-Liste eher puristisch ?

-M
2 Jahre zuvor

Baum

War glaube ich Claus der das erläutert hat, ich hab nur geschrieben, das alles geschrieben wurde 🙂

Meine exceltabelle ist auch sehr schlicht. Obwohl ich habe 4 Grafiken!

Depotstand gegenübergestellt mit einem monatlichem sparplan mit 8% kalkulierter Rendite

kuchendiagram mit meinen depotwerten

währungsaufteilung

dividendensumme als graph

 

Meine Lieblingsübersicht ist jedoch wieviel EPS meine Unternehmenteile bezogen aufs investierte Kapital verdient haben im Jahr. Steigt diese Summe wird wohl oder übel mein Depot mit steigen:-)

 

-M

Bruno
2 Jahre zuvor

Die meisten Jugendliche und wohl auch ziemlich viele Erwachsenen, und ich denke das war früher so und ist heute nicht anders, wollen nicht Millionär werden sondern Millionär sein.

Millionär werden ist verbunden mit hart arbeiten, sparen, Verzicht, Bescheidenheit etc. niemand will dies sondern so leben wie ein Millionär, gutes Essen, teure Klamotten, teure Autos, Villa, schöne Ferien etc. das will man 😉

Ich war da nicht anders in dem Alter. Heute ist halt die Verführung einfach grösser und Instagram, Youtube & Co. sein dank sehen natürlich heute Jugendliche viel mehr Luxus auch bei Gleichaltrigen, ob die teuren Wagen und Villen dann gemietet sind oder ihnen gehören, sei mal dahin gestellt. Man will den schnellen Reichtum, und das geht halt bis auf wenig wenig Ausnahmen nicht. Auch wenn man sich selbständig macht, mit einer extrem guten Idee und hart arbeitet, man wird nicht über Nacht reich, oft dauert es viele Jahre bis erste Früchte geerntet werden können.

Die Realität holt sie schon wieder ein.

Schlimm und gefährlich wird es nur, wenn man heute wie ein Millionär leben will und nichts hat, dann ist die Gefahr sich zu verschulden hoch, und da wieder rauszukommen ist hart.

Ruben
2 Jahre zuvor

Finde es auch immer mal wieder interessant die andere Seite zu sehen. Es gibt immer mehr Geringverdiener (<2000 Brutto/Monat), die kaum über die Runden kommen:

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/geringverdiener-in-der-falle-100.html

Ich hatte noch nie den Wunsch von großem Luxus, sondern immer nur den Wunsch von Sicherheit bzw. die Angst so zu enden wie die Personen aus dem Beitrag.

Olly Wood
2 Jahre zuvor

@Bruno

…und für viele bedeutet Millionär sein eine Million aus zu geben und nicht sie zu besitzen (und zu behalten) 😉

Freelancer Sebastian
2 Jahre zuvor

@ Slazenger

Thor Industries habe ich auch schon länger auf dem Schirm. Geschäftsmodell und Marktstellung gefallen mir. Optisch wohl der richtige Moment, um günstig einzusteigen. Geschäftliche Delle – Kurseinbruch – Einkauf.

Zur Zeit packe ich mir aber lieber die Dickschiffe und DivAristokraten ins Depot.

@ Whirlwind

Respekt für deine ausführliche Arbeit! In die Fundamentalanalyse einzutauchen kann nicht schaden.

Erinnert mich an meine Zeit um 2011/2012 als ich inspiriert von Phil Town lauter Tabellen angelegt habe. Bekomme ich grüne Felder für Umsatz- , EPS-, Cash- und Eigenkapitalentwicklung über zehn Jahre? Wie sieht es mit den Kapitalrenditen aus?

Heute bin ich fast nur noch am Aufstocken. Recherchiere eigentlich nichts mehr groß. Gut gestreut einen Haufen Weltmarktführer im Portfolio und gut ist.

Erfolgreiches Investieren wünsche ich 🙂 !

@ Jugendlicher Millionärstraum

Also ich komme aus einer ganz anderen Ecke. Wohlbehütete Kindheit und Jugend in der Mittelklassefamilie. Es war eigentlich immer alles da und möglich. Aus Konsum, Kram und Statussymbolen habe ich mir nie etwas gemacht. Geld war zum Ausgeben da, die Zeit zum Gedeihen in Freiheit und nicht zum Arbeiten (soll nicht despektierlich klingen).

Freiheit ist mir ein sehr hohes Gut. Nur so bin ich auf die FIRE-Schiene und ans Investieren gelangt. Millionär werde ich wohl gemeinsam mit meiner Frau nur so nebenher. Mein Ziel ist es, mit den “passiven” Einkünften das ganz normale Leben zu finanzieren.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Mit 5 Jahren als ich die Kohlrabisetzlinge gezogen habe, habe ich mich noch nicht für Frauen interessiert und hatte auch nicht den Wunsch Millionär zu sein. Viel mehr haben mich die Entdecker oder Piraten fasziniert. Mit der Kinderbande haben wir die Tage im Wald verbracht mit Waldhütte bauen und Feuermachen. Gelegentlich gabs Reibereien mit anderen Kinderbanden die in unser “Revier” wie wir das genannt haben eingedrungen sind. Frauen wurden erst in der Oberstufe so ab 13 ider 14 inzeressant. Da verdiente ich mir das Geld mit Rasenmähen am Mittwoch und Samstagnachmittag um am Samstagabend eine schöne Frau aus der Klasse ins Kino einzuladen.

Daniel (Frankfurt)
2 Jahre zuvor

@Freelancer

Welche Dickschiffe stockst Du auf?

Letzte Woche waren es Cisco, 3M und Shell bei mir.

Whirlwind
2 Jahre zuvor

@-M: Vielen Dank für deine Rückmeldung. In meiner Excel-Tabelle habe ich bereits etwas mehr als 40 Unternehmen nach der beschriebenen Art und Weise hinsichtlich ihrer Kennzahlen und die Lupe genommen. Darunter natürlich Klassiker wie Apple, Microsoft, Coca-Cola, Procter & Gamble, Johnson & Johnson, BASF, SAP…, aber auch kleinere nicht weniger erfolgreiche Unternehmen wie Fuchs Petrolub, Nemetschek, Frosta, Church & Dwight, LAM Research… Mein Ziel ist es Stück für Stück sämtliche Aktien kurz vorzustellen. Der Gedanke dahinter: Wenn ich mir die Arbeit sowieso mache, warum dann nicht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und sich darüber austauschen. 🙂

Das Thema Treasury Stocks habe ich zumindest bei der Analyse zu Illinois Tool Works (https://www.whirlwind-investing.com/illinois-tool-works-analyse-2019-08-15/) kurz aufgegriffen. Damit müsste ich mich tatsächlich noch etwas genauer auseinandersetzen, da hast du Recht. Meine bisherigen Erkenntnisse dazu: Die Rückkäufe haben sowohl psotive, als auch negative Auswirkungen auf verschiedene Kennzahlen. Zum einen sind durch die Rückkäufe weniger Aktien auf dem freien Markt. Damit verbessern sich (künstlich) die pro Aktien Kennzahlen, d.h. Gewinn je Aktie, Umsatz je Aktie… Dagegen werden die Treasury Stocks gegen das Eigenkapital gerechnet, da das Unternehmen den Teil der Gewinne auch hätte akkumulieren können. Damit wäre die Eigenkapitalquote erst einmal höher. Dafür steigt jedoch durch die Minderung des Eigenkapitals die Eigenkapitalrendite…

Weißt du noch, unter welchem Beitrag sich Der Baum und Claus über das Thema Treasury Stocks ausgetauscht hatten?

@Der Baum: Vielen Dank. Freut mich, wenn du dir die Zeit für eine nähere Betrachtung nimmst. Ein wesentlicher Bestandteil der Seite wird auch die PV-Challenge sein. Mein Nachbar hatte nach dem Hausbau noch 10 k€ übrig und steckt das Geld jetzt in eine Solaranlage. Durch die Luft-Wasser-Wärmepumpe, welche kräftig Strom zieht (COP je nach Außentemperatur ca. 1:4, d.h. aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme), will er einen Großteil des erzeugten Strom selber nutzen. Meiner Meinung nach werden bei einer solchen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung jedoch oftmals die Oppotunitätskosten außer Acht gelasssen. Er hätte die 10 k€ ja auch in (Qualitäts-)Aktien investieren können. Nach der 72er Regel und der durchschnittlichen Marktrendite des S&P 500 sollten aus den 10 k€ in 20 Jahren, solange wird eine PV-Anlage üblicherweise abgeschrieben bzw. dessen Nutzungsdauer angenommen, etwa 40 k€ geworden sein. Daher investiere ich innerhalb der nächsten 12 Monate sukzessiv seine Kosten für die PV-Anlage in einen Aktienkorb mit 12-15 Werten. 🙂 Das ganze tracken wir dann regelmäßig. Welchen Ertrag bringt die PV-Anlage? Wann hat sich die Investition amortisiert? Und wie stehen meine Aktien, inkl. Dividenden dann?

Mehr Details sind im folgenden Beitrag niedergeschrieben: https://www.whirlwind-investing.com/die-pv-challenge/ Was haltet ihr von dieser Idee / dieser Challenge?

@Freelancer Sebastian: Vielen Dank für dein Lob. 🙂 Vielleicht magst du ja auch ab und zu mal vorbeischauen und einen Kommentar da lassen. Wir scheinen ja ein ähnliches Mindset zu haben, wie ich in Folge mehrerer Kommentare von dir festgestellt habe. 🙂

@Tim: Ist es okay für dich, wenn ich ab und zu einige Analysen von mir auf deiner Seite verlinke? Du bist natürlich auch als regelmäßiger Leser und Kommentarschreiber herzlich willkommen. 🙂

Viele Grüße,
whirlwind.
(Der sich jetzt an eine Kurzvorstellung von Cisco macht, bevor er mit den Kids zum Familien-Schimmen fährt.)

Sparta
2 Jahre zuvor

Ob die ersten 100 k, 1000 k oder 10000 k wohl die schwierigsten sind?

Mit 100 k oder mit 30 k Einkommen leichter zu 1000k Vermögen…

Sind doch alles Binsenweisheiten…

1000 k sind nach der 4 % oder einer vorsichtigeren 3% Variante allerdings kein Reichtum sondern der finanzielle Cashflow einer Durchschnittsfamilie.

Klar man kann weniger oder gar nicht arbeiten. Allerdings könnte man auch schon die 20 – 40 Jahre Anspardauer damit verbringen seine Arbeit besser zu mögen oder sich etwas anderes zu suchen.

Whirlwind
2 Jahre zuvor

@Sparta: Konfuzius sagte wohl einst dazu: “Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.” So wird es zumindest überliefert.

-M
2 Jahre zuvor

Whirlwind

Es war der letzte Beitrag, aber da ging es nur kurz um Treasury bezogen auf Home Depot.

Du hast doch schon alle Punkte beschrieben, wie die rückkäufe auf die Kennzahlen wirken und es verstanden.

Ich würde das evtl auch mit einfließen lassen in deine Analysen, nicht das du auf einmal ein tolles Unternehmen da durch übersiehst.

 

-M

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Whirlwind

Challenges über Anlageklassen finde ich sehr interessant. Bei der PV Anlage fehlt aber eine Kleinigkeit. Falls ich mir je so ein Teil anschaffen sollte, so werde ich schauen wie die Kreditkonditionen dafür sind. Vielleicht gibt es auch eine KFW Förderung. Bei einer Anlage für 10k würde ich gerne über 10 Jahre 8k zurück bezahlen und gut ist. Und alles ohne Kapital zu investieren. Bei der Challenge würde ich Aktien kaufen und die PV Anlage finanzieren. Wenn die sich selbst abzahlt ist alles gut. Dann kann ich von den Überschüssen weitere Aktien kaufen. So gäbe es am Ende der Laufzeit mehr Aktien.

sammy
2 Jahre zuvor

Da ist schon gewaltig was in der Kindheit schief gelaufen, wer sich hier outed in dem Alter Millionär werden zu wollen.

Lässt sich doch einfach erklären. Bei Tims Eltern war das Geld scheinbar immer knapp somit hat Tim schon früh ein Trauma erlitten das er bis heute nicht verarbeitet hat. Hab ich von Anfang an gemerkt.

Worrier
2 Jahre zuvor

Man muss kein IQ über Zimmertemperatur haben, um festzustellen, dass die Grundsteine in der Kindheit gelegt werden. Klar fällt es Personen leichter zu sparen, die früher unter Geldmangel gelitten haben. Die Wissen halt a) wie es ist ohne Moos dazustehen und b) wie man trotzdem das Leben genießen kann.  Andererseits muss man halt aufpassen dieses “Trauma”, wie es hier betitelt wird, nicht zu sehr die Oberhand gewinnen zu lassen. Ist halt nicht so einfach… . Die menschliche Angst ist in allen Belangen ein echtes Monster.

2 Jahre zuvor

Sehr interessant. Ich hatte früh den Plan erstmal ordentlich Gas zu geben, um später mehr Freiheiten zu haben. Habe als Schüler Ferien- und Kleinjobs gemacht. Mit 16 eine Ausbildung und fleißig drangeblieben. Nebenbei nicht der Lifestyleinflation verfallen und ordentlich investiert. Aktien und Immobilien schon früh und später auch andere Anlagen. Unterwegs habe ich noch 200.000 € in geschlossen Beteiligungen versenkt und mit 40 war ich Millionär. Es folgte eine Auszeit und Stundenreduzierung. Jetzt arbeite ich Teilzeit obwohl ich es auch ganz lassen könnte. Oft werde ich gefragt warum ich überhaupt noch arbeiten gehe: Diese Frage habe hier beantwortet:

https://www.freakyfinance.net/arbeiten-gehen-trotz-finanzieller-freiheit/

Interessant in dem Zusammenhang vielleicht auch meine Millionärs-Trilogie:

Hier der 1. Teil (Wann ist man Millionär?):

https://www.freakyfinance.net/was-ist-ein-millionaer-definition/

Die weiteren Teile sind bei Interesse im Artikel verlinkt. Da werden folgende Fragen behandelt

Ist ein Millionenvermögen überhaupt etwas Besonderes?
Wie sieht die globale Vermögensaufteilung aus?
Welche Bedeutung hat der Millionärsstatus für mich persönlich?
Was können Rückschläge auf dem Weg zur ersten Million sein?
(Wie) sagt man es seinem Umfeld, wenn man es geschafft hat?
Wozu braucht man ein solches Vermögen?
Reicht eine Million überhaupt?
Kann jeder Millionär werden?

 

Beste Grüße

Vincent

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Ich stelle in meinem Umfeld fest, dass die Höhe des Einkommens nur sehr wenig mit der Höhe des Vermögens zu tun hat. Ein Freund von mir ist Handwerker und war immer Angestellt bei kleinen Firmen. Er hat nie einen hohen Lohn bekommen aber immer gut gehaushaltet. Mit 22 eine kleine Zweizimmer-Eigentumswohnung gekauft und diese selber renoviert. Mit 28 geheiratet und erstes Kind. Da wurde die Zweizimmerwohnung zu klein also eine Dreizimmerwohnung gekauf selber renoviert und dort eingezogen. Inzwischen wohnen sie mit zwei Kinder in dieser Dreizimmerwohnung und es sind weitere drei Wohnungen dazugekommen die alle vermietet werden. Ein anderer Kollege hat studiert bis 30 und hat inzwischen eine gutbezahlte Stelle in einer grossen Firma da wird aber erwartet, dass er im Teuren Anzug arbeitet und einen “anständigen” Wagen wolle er auch fahren. Er wohnt zur Miete ohne Kinder mit Freundin mitten in der Stadt auf 160qm. Er jammert uns immer die Ohren voll er könne die Ratenzahlung für Fernseher, Möbel usw. kaum noch zahlen.

Skywalker
2 Jahre zuvor

@ nico:  das sind Einzelfälle,  möglicherweise ganz interessant aber nicht aussagekräftig. Es gibt nämlich auch Leute die sehr gut verdienen und recht sparsam sind und Wohnungen kaufen und Aktien und selbstständig sind und noch ein Eigenheim haben und eine Firmenbeteiligungen an der GmbH.

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Natürlich sind es zwei Einzelfälle ich habe nie was anderes behauptet.

Ich bin ja auch nicht Statistiker der x Tausend Menschen befragen muss.

Ich habe aber das Gefühl, dass die Prägung vom Elternhaus viel Einfluss auf uns hat auch im Umgang mit Geld.

chn
2 Jahre zuvor

@Whirlwind:

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Ja, das wird gerne von Konfuzius zitiert. Eine Variante ist:

“Mache dein Hobby zum Beruf und du musst nie wieder arbeiten.”

Ich antworte darauf mit einem Augenzwinkern:

“Mache dein Hobby zum Beruf und du verlierst dein Hobby.”

Im Ernst: Konfuzius hat vor rund 2500 Jahren in der östlichen Zhou-Dynastie im alten China gelebt. Ich kenne das Originalzitat nicht oder ob es überhaupt von ihm ist. Aber ich glaube nicht, dass der Gute dieselbe Vorstellung von “Beruf” gehabt hat wie wir heute im Sinne einer bezahlten Erwerbsarbeit bei einer Firma. Dieses Konzept gibt es ja erst seit runden 200 Jahren.

Lad
2 Jahre zuvor

Die Investoren können mit den Aktien: Allianz, Munich Re, Procter & Gamble, Wells Fargo, AT&T in den letzten 12 Monaten zufrieden sein. Und auch mit ihren Dividenden.

Die Spekulanten mit überteuerten Aktien: Alphabet, Apple, Amazon, Netflix haben in den letzten 12 Monaten negative Performance erreicht. Das gilt auch für Spekulanten aus der Berkshire Hathaway Holding. Diese sollten mit ihren früheren Aktien: Munich Re und Procter & Gamble zufrieden sein. Und nicht mit den überteuerten Aktien: Apple und Amazon spekulieren.
Man kann sagen, wenn Berkshire Hathaway Holding die Aktien von Munich Re, Sanofi, JNJ, PG verkauft hat, ist es ratsam, sie zu kaufen.
Wenn Berkshire Hathaway Holding die Aktien von Apple und Amazon gekauft hat, ist es ratsam, sie zu meiden.

Einjährige Performance der stärksten Aktien von DAX:
Adidas 22,5% , Munich Re 17,9% 🙂 , RWE 16,1% , Deutsche Börse 11,9% ,
Beiersdorf 9,3% , Allianz 6,5% 🙂 , Deutsche Telekom 4,2% 🙂 , Merck 3,8% ,
SAP 2,7% , Volkswagen 2,3%.

Einjährige Performance aller US-Unternehmen über 110 Milliarden USD:
Procter & Gamble 40,9% , McDonald’s 34,9% , Mastercard 32,4% , Abbott Lab. 24,4% ,
Microsoft 24,0% , Visa 23,3% , Merck 23,1% , Comcast 20,1% ,
Coca-Cola 17,5% , Disney 17,5% , Wal-Mart 16,4% , Pepsico 16,3% ,
Wells Fargo 11,0% , Medtronic 10,9% , Bank of America 10,3% , Home Depot 8,6% ,
AT&T 7,1% , Oracle 5,3% , Eli Lilly 4,4% , Verizon 3,0% ,
Citigroup 2,8% , Facebook 2,8% 🙁 , Boeing 2,4% , Cisco 1,2% ,
Amgen 1,2% , Chevron -2,4% , Nike -2,9% 🙁 , Intel -4,2% ,
Alphabet -4,4% 🙁 , Berkshire Hathaway -4,8% , Johnson & Johnson -5,4% , Apple -5,9% 🙁 ,
JP Morgan Chase -7,5% , Amazon -8,0% 🙁 , United Health -11,7% , Netflix -14,0% 🙁 ,
ExxonMobil -14,6% , Pfizer -18,6% , 3M -23,1% , Abbvie -32,0%.

Albr
2 Jahre zuvor

@Lad, schöne Übersicht, hab eine ganze Reihe von den Aktien, MüRü hat gut performt in den letzten 12 Monate, das war aber auch schon anders 😉

 

man weiss iss es halt nicht…

Lad
2 Jahre zuvor

@Whirlwind@

Ich vermisse in deiner Analyse KUV und KBV. Die sind wichtiger als KGV.
Manchmal kann man KGV total ignorieren.
Das war der Fall bei den Bankaktien 2009. Diese Aktien hatten KGV N/A, oder KGV 1000 und trotzdem waren sie extrem billig. Nämlich mit KUV < 1 und KBV < 1.

-M
2 Jahre zuvor

Lad, deshalb nutzt whirlwind Ja auch ein durchschnittliches KGV der letzten Jahre…. da ist es egal, ob es 1 Jahr negativ ist.    Im Endeffekt muss man das Jahr eh rauslassen wenn was außergewöhnliches passiert da es 5 Jahre später nicht mehr interessiert

 

-M

Gorilla
2 Jahre zuvor

Hallo Lad

 

ich habe meinem Vater letztes Jahr auch Procter & Gamble empfohlen.

 

Aber Aktien sollte man nicht in einem Zeitfenster von einem Jahr miteinander vergleichen. Fairerweise solltest du mit den obigen Aktien den Vergleich auch über 10 Jahre (durchschnittliche Haltedauer von Aktien) machen.

Albr
2 Jahre zuvor

@Gorilla, so sieht’s aus 🙂

 

da gehört z.b. BA zu einem meiner besten Performer 😉

 

 

Chris
2 Jahre zuvor

Mal hoffen, dass sich die ganzen Probleme (Handelstreit, Brexit und co.) mal wieder etwas beruhigen oder lösen, im Moment macht das keinen Spaß mehr, gefühlt ist man ja immer nur eine Trump-Twittermeldung vorm Untergang entfernt.

Whirlwind
2 Jahre zuvor

@Kiev: Ja, der von dir beschriebene Weg wäre auch eine Möglichkeit um zu einer Photovoltaik-Anlage zu kommen. Aber erstens hatte diese Entscheidung bereits mein Nachbar getroffen und ich hatte nur davon mitbekommen, weil ein Bauanhänger mit Werbung für Lieferung und Montage von PV-Anlagen vor seiner Tür stand. Da kam mir zumindest der Gedanke mit der Challenge, da ich persönlich nicht auf solch eine Anlage setzen würde und ich auch nicht glaube, dass bei seiner Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die Opportunitätskosten mit eingeflossen sind.

Zweitens würde ich solch eine Anlage wahrscheinlich ohnehin nicht auf Kredit kaufen, da ich Kredite bis auf Ausnahmen (Hauskredit) eher meide.

Dennoch ist dein Weg sicher legitim bzw. klingt plausibel.

@Lad: Ich habe dir bereits direkt auf deinen Kommentar auf dem Blog geantwortet. Warum noch einmal hierhin kopiert?

@-M: Korrekt. Gerade Gewinne neigen bei zu enger (= jährlicher) Betrachtung dazu auf Grund von Einmalfaktoren zu verzerren. Aber auch bei anderen Kennzahlen (Ausschüttungsquote, Eigenkapitalrendite, Eigenkapitalquote) nutze ich gern Mittelwerte über kurze bis mittelfristige Zeiträume.

So, geh ins Bett. Morgen wollen drei Kuchen gebacken werden, da der Kleinste am Montag sein vollendetes drittes Lebensjahr feiert. 🙂

Viele Grüße,
whirlwind.

P.S. Die erwähnte Kurz-Analyse zu Cisco steht zur Verfügung. Interessant evtl. für alle, die noch auf der Suche nach einem Kandidaten für den nächsten (Nach-)Kauf sind. 🙂

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