Geben Sie mehr Geld für Essen und Bewegung aus

Mein Fitbit-Armband und ein neuer Strohhut dazu. Ich muss mich mehr bewegen.
Mein Fitbit-Armband und ein neuer Strohhut dazu. Ich muss mich mehr bewegen.

Ich habe mir ein Fitbit-Armband angeschafft. Ich muss meine Schritte ab sofort mit dem Gerät um den Arm zählen. Es sind 10.000 Schritte am Tag mindestens empfohlen. “Wer rastest, der rostet.” Sie kennen ja bestimmt den Spruch. Ich muss mich mehr bewegen! Ich habe einige Kilos zugenommen. Das ist zwar zunächst eine Ausgabe. Aber mit dieser einmaligen Ausgabe spare ich langfristig. Das Fitbit-Ding hat rund 100 Dollar gekostet.

Wer auf seine Gesundheit achtet, vermeidet Diabetes, Bluthochdruck, Karies, Krebs… Wenn Sie abnehmen möchten, ist FitBit oder die Apple-Watch wirklich ein lohnendes Investment. Denn so können Sie täglich Ihre Bewegung messen.

Ein einfacher Spartip ist: Kochen Sie Ihre eigenen Mahlzeiten mit frischen Zutaten. Gefrorenes Zeug oder Fertiggerichte sind oft teuer. Essen Sie etwas einfaches zum Frühstück. Machen Sie Ihren eigenen Kaffee anstatt ihn unterwegs zu kaufen. Trinken Sie Leitungswasser. Etwas mehr Geld für gesundes Essen auszugeben ist eine große Ersparnis. So bleiben Sie gesund. Das spart Krankheitskosten samt Ausfallzeiten. Das verbunden mit ausreichender Bewegung ist ideal.

Das Sparen beschäftigt mich schon lange. Ich hatte als Kind Angst davor arm zu sein. Ich sah, wie meine Eltern mit einem kleinen Einkommen über die Runden kommen mussten. Manch ein Monat war hart. Manchmal reichte das Geld nicht. Ich schwor mir: Ich wollte nicht am Hungertuch nagen müssen, wenn ich erwachsen bin. Ich arbeitete also neben der Schule. Und sparte.

Angst kann ein Motivator sein. Wer Angst vor Armut beziehungsweise Arbeitslosigkeit hat, investiert. Kauft Aktien. Hat eventuell einen Nebenjob. Ich glaube, ein bessere Motivationsquelle ist Begeisterung. Dann sind Sie zwar auch aufgeregt wie bei der Angst, aber in einem positiven Sinne. Natürlich sollte niemand in Euphorie verfallen. Das kann eine große Gefahr für Ihr Geld sein.

Im Grunde ist das regelmässige monatliche Aktiensparen ein guter Rat. Wer jeden Monat einen Indexfonds/ETF kauft, kann auf lange Sicht wenig falsch machen. Egal, was passiert. Stur und stetig kaufen. Es sollte Sie nichts abschrecken. Auch nicht, was in der Türkei vor sich geht. Der fehlgeschlagene Putsch gegen den Diktator Erdogan. Oder der grausame Terroranschlag auf unschuldige Menschen in Nizza. Am besten Sie sparen regelmässig.

Für jemanden, der sich nicht intensiv mit der Börse auseinandersetzen möchte, ist es ein herrliches Werkzeug. Selbst für einen Aktienprofi spricht eigentlich wenig gegen das Indexsparen. Einfach jeden Monat einen Index kaufen. Und fertig. Das drei bis vier Dekaden durchziehen. Dann dürfte das Ruhestandspolster bequem sein. Glauben Sie mir, eines Tages sind Sie alt und brauchen das Geld. Behalten Sie Ihr „Aktiendepot für den Ruhestand“ bis zum Ruhestand. Liquidieren Sie es nicht vorher. Sie werden dankbar dafür sein.

Ich kann es nicht oft genug sagen: Jeden Monat sollten Sie fürs Alter etwas zurücklegen. Wenn am Monatsende nichts übrig bleibt, sollten Sie Ihre Ausgaben kürzen. Schieben Sie den Schuhkauf einen Monat auf.

Haben Sie im Aktiendepot ein schönes Polster, fühlt sich das herrlich an. Es macht Ihnen Mut. Es motiviert. Es ist einfach genial. Wenn Sie mit dem Sparen anfangen, werden Sie merken, was das für ein schöner Befreiungsschlag ist.

Es genügt mit kleinen Summen anzufangen. Klein anzufangen ist besser als nie zu starten. Und wenn es nur 50 Euro im Monat sind. Es können später 50 Euro in der Woche sein.

Es fühlt sich im Gegensatz dazu grauenhaft an, wenn Rechnungen auf den Tisch flattern und Sie Probleme haben, sie pünktlich zu bezahlen. Wer dagegen seine Rechnungen pünktlich bezahlt, ein Aktiendepot aufbaut, seine Schulden tilgt, dem geht es besser.

Wer kein ETF mag, kann Einzelaktien kaufen. Zum Beispiel bieten sich Konsumgüteranbieter an. Procter & Gamble, Henkel, Unilever, Colgate-Palmolive usw. Ich habe in einem Supermarkt in New York hierzu dieses kleine Video aufgenommen:

Die gesetzliche Rente reicht kaum, um alle Rechnungen bezahlen zu können. Altersarmut ist ein enormes Problem geworden. Nehmen Sie Hannelore B. Die Rentnerin lebt in München. Ihre Mietwohnung kostet 1085 Euro im Monat warm. Doch als Rente stehen ihr nur 1250 Euro zur Verfügung. Das reicht logischerweise nicht. Wovon soll sie Essen, Kleidung, Transport, Versicherung, Urlaub bezahlen? Jetzt zieht sie nach Heilbronn um. Dort kann sie an der Miete sparen.

Eine Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. zeigt: Die Zahl derer über 65, die noch arbeiten, nimmt zu. In München arbeitet bereits jeder Fünfte über 65. Bundesweit jobben rund 17 Prozent der 65- bis 70-jährigen.

Kommen wir zur jungen Generation. Ich finde, dass Kinder zu viel von ihren Eltern erwarten. Ich habe schon Fälle mit verwöhnten Kindern in New York erlebt, ich konnte es kaum fassen. Es fängt bei Konsumelektronik, Taxinutzung, Urlaub, Lebensmitteln, Privatunterricht an. Ich sah Eltern, die schon Neurosen entwickelt haben, was ihre Kinder alles brauchen. Es wird übertrieben ohne Ende. Ich finde, die Basis ist wichtig: Dach überm Kopf, Heizung, warmes Wasser, Essen… Beim Rest muss man in Ruhe sehen, was angemessen ist. Ich habe das Gefühl, dass Kinder nicht mehr warten können. Sie wollen jeden Wunsch sofort erfüllt haben.

Wenn ich Kinder habe, wird es Regeln geben: Bett machen, Zimmer aufräumen, im Garten helfen, Hund ausführen, Müll rausbringen…

Eltern sollten übrigens ein Vorbild sein. Wenn ich sehe, was manch einer mit neuen Autos einen Kult betreibt. Ich sehe es so: Ich habe seit zehn Jahren kein Auto mehr. Autos sind eine enorme Geldvernichtungsmaschine. Gut, das muss jeder selbst wissen.

Grundsätzlich ist Sparen wichtig in einer Zeit, in der die Digitalisierung und Automatisierung voranschreitet. Das Internet und die Roboter machen Jobs überflüssig. Insofern ist es nur vernünftig zu investieren. Auch in die eigene Bildung.

Übrigens: Niemand braucht den klassischen Weg gehen mit einem Job, der um 9 Uhr beginnt und um 18 Uhr endet. Sie können andere Wege gehen, die vom Standard abweichen. Ich finde immer wieder im Internet beeindruckende Geschichten.

Interessant finde ich dieses Paar aus London: Karan Sargent und Pauk Farrugia. Sie leben sechs Monate im Jahr in London, sechs Monate reisen sie um den Globus. Sie verdienen ein sechsstelliges Gehalt – mitunter dank ihrer Blogs. Sie haben das Blog Globalhelpswap. Sie leben im Ausland auf Sparflamme – es macht sie aber nicht unglücklich. Sehen Sie ihre Fotos:

Feeling on top of the world with @walksofturkey! #takewalks #Istanbul #turkey #visit #loveyourtravels

Ein von Globalhelpswap (@globalhelpswap) gepostetes Foto am

Love is always in the air when you visit #Athens with Aegean Airlines! #tbex #thisisathens #tbexathensfilm

Ein von Globalhelpswap (@globalhelpswap) gepostetes Foto am

Sie sparen durchs Reisen viel Geld. Von ihren Ersparnissen kauften sie sich eine Wohnung in London. Das ist das Geheimnis der beiden Wanderlustigen:

„Das ist das Schöne am Reisen: Du hörst auf, Geld auszugeben. Wir verdienten das ganze Geld, aber wir gaben es nicht aus. Wir kaufen kein Zeug, das wir nicht brauchen, was ein großer Umbruch war. Es hat sich geändert, wie wir unser Leben leben.“

Wenn sie reisen, vermieten sie ihre Wohnung.

Kommen wir zu einem anderen Paar: Pete arbeitet für Google. Mit seiner Frau Kara wohnte er auf dem Google-Parkplatz im Wohnmobil. Sie sparten eisern. 80% des Einkommens. Sie speisten gratis in der Kantine. Pete nutzte die Duschen im Büro. Mit der Ersparnis kauften sie sich ein großes Haus in den Bergen in Kalifornien. Sie haben jetzt mehrere Mieter im Haus. Das Haus ist fast abbezahlt, die Mieteinnahmen helfen beim schnellen Tilgen. Clever finde ich, dass das Haus renovierungsbedürftig war. Es glänzte nicht. So kriegen Sie bessere Preise. Sie müssen dann die Reparaturen bezahlen. Aber Sie haben dafür weniger fürs Objekt geblecht. So können Sie unterm Strich bessser abschneiden.

Kommen wir zu Amy Truong. Sie ist 30 Jahre alt. Und reist um die Welt. Sie hat eine Reisefirma, plant Touren für Touristen. Es mag nicht jedermanns Sache sein zu reisen. Trotzdem ist ihr Leben imposant. Wem es Spass macht, kann das so wie Amy Truong machen. Sie macht auf ihren Fotos jedenfalls immer einen entspannten Eindruck:

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63 Kommentare
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Christoph
6 Jahre zuvor

Guten morgen

schöner Artikel

ich beneide Menschen wenn sie es schaffen ihrer Berufung nachgehen zu können. einfach toll.

Das Kinder und Erwachsenen Verhältnis ist echt in Schieflage. Entweder tanzen die Kinder den Eltern auf der Nase rum und bekommen alles oder die Eltern setzen die Kinder extrem unter Druck.

Habe mal im TV eine Familie aus New York gesehen. Die Tochter war ca 4

die Woche war komplett voll gepackt. Unter anderem mandarin. Nur am Wochenende war ein tag nichts wo die kleine wirklich machen durfte was sie wollte.

Das ist echt zu viel des Guten.

Roter Franz
6 Jahre zuvor

Hallo Tim,

 

ich lesen deinen Blog seit Jahre, finde Ihn aber, streckenweise,  ganz schön “verlogen”.

Wenn alle Menschen Deinen Ratschlägen folgen würden, wäre die ganze schöne ETF und Aktienwelt übernacht ein Albtraum.
Ich halte MO, GIS, KO, UL, PG,Barry Callebaut  usw Aktien.
Ich “lebe” davon das andere Menschen unvernünftig sind und diese Firmen somit in der Lage sind  gute, wachsende Dividenden zahlen.

Und hat man sich seine Gesundheut ruiniert hat, dann geht das nächste Geldverdienen mit JNJ, ABT, BDX, Orpea, Coloplast, Novo, FMC usw weiter.

Klingt hart, aber keiner wird gezwungen sich dem täglichen Konsumterror hinzugeben.

Fazit:
Hoffentlich bleibt alles so wie es ist.
Viel Blogleser leben sehr gut davon.

ZaVodou
6 Jahre zuvor

“Sie sparen durchs Reisen viel Geld.”

Bei mir ist es immer genau umgekehrt. Reisen kostet mich Geld. Ist aber ein Luxus, den ich mir ab und an mal leiste.

Zu Hause wäre es billiger, zumal die Fixkosten ja weiter laufen. Meine Wohnung zu vermieten würde mir nicht in den Sinn kommen.

StefanGE
6 Jahre zuvor

Ja, die lieben Kinder :). Unsere sind jetzt 7, bringen ihr benutztes Geschirr selber weg, haben den Müll wegzubringen, den Hund zu füttern und lernen gerade, dass ihr Taschengeld (1€ Woche) für Dinge herhalten muss, bei denen Mama und Papa keinen Nutzen erkennen können.

Bis auf Wischen, Wäsche waschen und Fenster putzen sind sie auch für ihre Zimmer selbst verantwortlich. Fenster ist zu riskant, Wischen und Waschen zu teuer, wenn zu viel oder der falsche Reiniger verwendet wird, bzw. Wäsche zu heiß oder zu bunt gewaschen wird. Das kommt dann später noch auf sie zu.

Kurz wir erziehen sie zu Mitgliedern des Haushalts und sind nicht ihre Bediensteten.

Das ist weit mehr, als die meisten Eltern ihren Kindern in dem Alter zumuten bzw zutrauen, aber wir wollen damit erreichen, dass die Kurzen selbstständig werden und sich selbst disziplinieren lernen.

Ist halt was anderes, wenn ich mein Zimmer verwüste und es dann auch noch selbst wieder auf Vordermann bringen muss.

Ich kann viele Eltern nicht verstehen, deren Kinder jetzt schon verhätschelte kleine A…löcher sind und dennoch weiterhin Zucker mit viel Druck in den Allerwertesten gepumpt bekommen.

Sehe ich regelmäßig im Umfeld der Schule. Da zieht Mutti ihrem 7 Jahre alten Sohnemann noch die Jacke aus und bindet ihm die Schuhe. Den Mist machen unsere schon seit dem Kindergarten selbst.

Da laufen Kinder, die wachstumsbedingt alle 3 Monate neue Sachen brauchen mit Wolfskin Jacken, Nike Schuhen und Markenjeans rum und unsere mit C&A bzw. H&M Kleidung sehen auch nicht schlechter gekleidet aus, kosten uns aber nur nen Bruchteil.

Naja, wir legen dafür aktuell lieber monatlich 1000€ in Aktien an, während die anderen Eltern auf Elternabenden jammern, wie teuer doch alles rund ums Kind so sei. Im Geiste schlage ich mir da permanent mit der Hand an die Stirn.

Patently Absurd
6 Jahre zuvor

Hallo Tim:

ich mag deine Artikel wirklich sehr. Geld für das Alter zu sparen, ist eine schöne Sache.

Ich habe aber Zweifel, dass deine Empfehlung, z.B. Kimberly-Clark und andere US-Konsumunternehmen zu kaufen, derzeit viel Sinn macht. Das KGV (2015) von Kimberly-Clark liegt bei 46.  Der Gewinn pro Aktie hat sich seit 2009 eher verringert, dennoch hat sich der Aktienkurs seither verdreifacht.

Erinnert sich noch jemand an die Nifty Fifty?

Wer persönlich sparsam lebt, der sollte doch auch sparsam beim Investieren sein. Eine IBM (Achtung: “Internetbranche”) ist auch eine starke Marke, ist jedoch bei einem KGV von ca. 12 um den Faktor 3 günstiger zu haben, als Kimberly-Clark.

Auch Warren Buffett kauft derzeit eher Technologiewerte (IBM, Apple u.a.). Seine Coca Cola hat er seit Jahren nicht aufgestockt, wahrscheinlich weil der Preis im derzeit zu hoch erscheint.

 

Sams1974
6 Jahre zuvor

Fitbitarmband! Da bin ich auf einen Erlebnisbericht gespannt.

Ich denke mal als ein Marathonläufer lief die Vorbereitung sicher über eine recht lange Zeit? Belastung, Regeneration….. Ernährung vor Belastung… Ernährung zur Regeneration. Ausreichend Schlaf… Optimierung der Lebensumstände.

Eigentlich müsste doch noch irgendwo im Hinterkopf das “Programm”  auf Eis liegen?

Fitness, Sport ist doch nichts isoliertes sondern doch eher ein Lebensstil. Ich frage mich seit einiger Zeit ob diese Armbänder nur den Rahmen für diesen Lebensstil zeigen oder ob sie wirklich tiefer gehen und die “einzigartige” Person abbilden und beobachten.

Bis jetzt war ich einfach nur zu geizig und skeptisch mir so ein Ding zuzulegen. Wie gesagt da würde ich mich auf einen Erfahrungsbericht in evtl. 3 Monate freuen. Sportliche Grüße.

Fit und gesund
6 Jahre zuvor

Danke Tim für wieder einen tollen Artikel! Die Grundzüge sparsamer Lebensführung hab ich ja als Kind gelernt

“Man kann nicht mehr Geld ausgeben als man hat”

“Spare in der Zeit, so hast Du in der Not”, damit bin ich grossgeworden, habe aber sicher nicht so sparsam gelebt wie meine Eltern damals, ich fand es als Kind nicht sooo lustig wenn die Nachbarskinder viel mehr Klamotten hatten als ich, aber die Grundzüge habe ich immer berücksichtigt, war wohl einprogrammiert und hat sich bis heute bewährt.

Eine junge Arbeitskollegin hat sich letzthin eine Wohnung angeschaut, zusammen mit ihrem Freund, 3000 CHF Miete, ich bin fast umgefallen, aber die Wohnung ist soooo cool, hat Seeblick und viel Schnickschnack..sind doch NUR 1500 für Jeden…genau mit dieser Mentalität wird sie es nie zu was bringen, man braucht ja noch das Auto, Urlaube, und Klamotten müssen auch aus der Boutique kommen, aber bitteschön, macht man…

Demzufolge @Roter Franz wird eher die Hölle zufrieren als dass Alle plötzlich sparsam werden, ich finde Tim’s Artikel immer sehr gelungen, ich kann nicht Alles umsetzen was da steht, die Beispiele aus USA, die Meisten hier aus D, ich aus der CH, ich picke mir das raus was ICH umsetzen kann und das ist eben sparsame Haushaltsführung und regelmässiges Anlegen, es funktioniert, ich habe tatsächlich eine grosse Freude zu sehen wie mein Portfolio doch wächst, auch wenn es mal talwärts geht, dann geht es nachher eben wieder hoch, ich zieh das jetzt einfach durch und auch wenn ich schon älter bin als die Meisten hier, so finde ich, ich habe immer noch eine gute Chance eher in Rente zu können als vom Gesetz her geplant, wenn ich denken würde ich habe keine Chance dann würde ich das eher bleiben lassen, von daher hilft mir der Blog und auch andere blogs die ich so abklappere 🙂

Fitbit,

hatte ich mir vor 2 jahren gekauft und einen Sommer/Herbst lang benutzt, ist sicher hilfreich, während ich es nutzte hätte ich nie klein beigegeben bevor nicht die 10000 Schritte gemacht worden wären und noch bisschen was obendrauf, also als Motivationshilfe sehr geeignet um mal in die Pötte zu kommen, eine Kollegin hatte so was Ähnliches, das hat mich auch motiviert,

Lauf zu Tim!

Markus
6 Jahre zuvor

@Tim

“Clever finde ich, dass das Haus renovierungsbedürftig war. Es glänzte nicht. So kriegen Sie bessere Preise. Sie müssen dann die Reparaturen bezahlen. Aber Sie haben dafür weniger fürs Objekt geblecht. So können Sie unterm Strich bessser abschneiden.”

Eine Analogie zu überteuerten Quality Aktien?

Quality Aktien sind super, kosten oft ein wenig mehr, aber zu teuer würde ich mir die nicht zyklischen Markenaktien auch nicht kaufen.

So wie Felix es bei der Subprime gemacht hat (evtl. auch ein wenig der Druck der Abgeltungssteuer), da hat man dann auch bei den starken Marken eine halbwegs akzeptable margin of safety.

6 Jahre zuvor

@ Patently Absurd

Kimberly-Clark würde ich auch nicht mal mit der Kneifzange anfassen.

Die Eigenkapitalquote 2015 lag unter 0%, d.h. die Verbindlichkeiten überstiegen die Summe der Aktiva. http://www.finanztreff.de/kurse_einzelkurs_facunda.htn?i=8959168&sektion=bilanz

Der Jahresüberschuss 2015 war auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. Ebenso der Free Cash Flow. Ebenso die EBT-Marge. Die Dividende wurde 2015 aus der Substanz bezahlt.

http://www.finanztreff.de/kurse_einzelkurs_facunda.htn?i=8959168&sektion=guv

http://financials.morningstar.com/ratios/r.html?t=KMB&region=usa&culture=en-US

Für 2016-2018 wird mit weiter steigenden Schulden gerechnet und mit Umsätzen, die weiterhin unter dem Niveau von 2011-2013 liegen.

http://de.4-traders.com/KIMBERLY-CLARK-CORP-13266/fundamentals/

 

Christoph
6 Jahre zuvor

Fit und gesund

es könnte einfach am alter liegen. In den 20ern will man oft viel erleben, tolle Sachen haben usw.

Stefan

Kompliment! Wenn ich Kinder hätte würde ich es auch so machen.

Ein  bekannter von mir macht das über Belohnungen.

Einen Tag lang alle Aufgaben erledigt gibt einen Punkt.  erreichen die Kinder eine gewisse Anzahl gibt es zb ein Spielzeug.

Wird aber gemeckert ohne ende oder nicht aufgeräumt werden Punkte auch gestrichen. In der Küche hängt eine Tabelle.

finde das ne gute Idee.

 

Christoph
6 Jahre zuvor

Stefan

ausser letztes Jahr war eps aber immer deutlich über der dividende

dieses Jahr ebenfalls

http://www.nasdaq.com/symbol/kmb/revenue-eps

6 Jahre zuvor

Reisen sind aus meiner Sicht im ersten Moment immer erst teuer.

Weitergedacht kann ich jedoch feststellen, dass meine Reisen mich bisher immer sehr bereichert haben.

Reisen bringen für mich also monetäre Defizite. Auf der anderen Seite bekomme ich eine andere Sicht auf gewisse Dinge und erhalte so einen “intellektuellen Return”.

 

Reisen sind wichtig.

Schönen Sonntag wünscht

 

Florian Günther

 

Jessica
6 Jahre zuvor

@Patiently Absurd

“Das KGV (2015) von Kimberly-Clark liegt bei 46”

Was interessiert uns Mitte Juli 2016 das KGV per 2015? Richtig: gar nicht.
Du solltest generell mal deine Bewertungskennziffern checken, ist nicht das erste Mal das du hier mit sowas rumwirfst.
Es gibt mehr als nur KGV!

Sorry für diese harten Worte.

LG und schönen Sonntag

Christoph
6 Jahre zuvor

Jessica sehe ich auch so. Wenn die Dividenden Rendite noch gut ist und das Unternehmen Gewinn erzielt passt für mich alles

 

wer Fonds vor 2009 gekauft hat sollte das hier lesen.

Künftig steuerpflichtig: Steuern auf Gewinne mit Altfonds ab 2018

http://www.finanzen.net/nachricht/fonds-Kuenftig-steuerpflichtig-Steuern-auf-Gewinne-mit-Altfonds-ab-2018-4987270

Felix
6 Jahre zuvor

Übrigens, so berichtet die WELT, auch in D können immer mehr Menschen ohne Arbeitseinkommen von Ihren Investitionen leben:

Geld Trotz Niedrigzinsen
Immer mehr Reiche müssen nicht mehr arbeiten
Von Olaf Gersemann
Eine wachsende Zahl von Bundesbürgern kann von Kapitalerträgen wie Zinsen und Mieten gut leben. Gerade in den vergangenen fünf Jahren wuchs die Zahl der deutschen Rentiers stark.

Wobei ich glaube, dass unsere Zukunft eher von irrationalen politischen Ereignissen (siehe Nizza, Türkei) bestimmt sein wird, als von unseren eigenen Zielen. Und das scheint mir nicht rosig zu sein.

Nur als Randbemerkung, die Altersarmut in D ist bislang kein “enormes Problem”. Wenn man das statistische Jahrbuch zur Rate zieht, dann gibt es derzeit keine Altersklasse, die weniger durch Armut gefährdet ist, als die Rentner.
Ob das so bleiben wird, will ich hier nicht untersuchen, derzeit ist es – von Einzelfällen abgehen, die es immer gibt – nach den vorliegenden Zahlen jedenfalls nicht so.

6 Jahre zuvor

@ Patently Absurd

Wie Claudia würde auch ich dir empfehlen, im Juli 2016 nicht mehr auf das 2015er KGV zu schauen. Das ist Schnee von gestern.

Wenn dich das KGV von Kimberly-Clark interessiert, könntest du wie folgt vorgehen: „kimberly clark eps per quarter“ googeln. Das führt dich zu folgender Berechnung:

EPS Q1/2016: 1,53

EPS Q4/2015: 1,42

EPS Q3/2015: 1,51

EPA Q2/2015: 1,41

Aktueller Kurs: 136,17

KGV = 136,17 / (1,53+1,42+1,51+1,41) = 23,2

Jetzt stellen sich die Fragen: Inwieweit ist die Erwartung an das EPS aus Q2/2016, das in 8 Tagen veröffentlicht wird, bereits eingepreist? Wie breit ist die Spanne der Analystenerwartungen? Hat das Unternehmen vielleicht im letzten Quartalsbericht einen Ausblick auf das EPS von Q2 abgegeben? Wie gut lässt sich das EPS für das Unternehmen vorhersagen?

Auf vielen Seiten wird das KGV 2016e angegeben. Dabei wird im Zähler ein recht aktueller Kurs verwendet (im Idealfall der Schlusskurs von gestern; auf finanztreff.de wird das 2016er KGV nur einmal wöchentlich aktualisiert) und im Nenner der IST-Wert für Q1/2016 und ein Mittelwert der Analystenschätzungen für die folgenden 3 Quartale. 75% werden also geschätzt (für Unternehmen, die ihre Q2-Zahlen noch nicht veröffentlicht haben). Falls dir das zu viel ist, dann suche über Google den Mittelwert der Schätzungen für das EPS Q2/2016 und rechne damit. Das sollte nicht mehr als 5 Minuten an Zeit kosten.

Liegt der Wert bei 1,36 dann kommst du auf

KGV = 136,17 / (1,36+1,53+1,42+1,51) = 23,4

Ritter von Bogen
6 Jahre zuvor

Ohne Konsum = Deflation

Überschuldung = Inflationäre Spekulationsblase

Gleichgewicht = Weniger Schulden und weniger Konsum

Mir wäre Gleichgewicht lieber! 😛

Darum ist es gut, dass Ray Dalio die Allwetterportfolio erfunden hat 😉

Mein Portfolio wird bald aus

30% Aktien

5% Gold

5% Rohstoffe

(fall es kein Gold gibt, dann 10% Rohstoffe)

60% Langfristige Staatsanleihen

Hier könnt ihr die Funktion der Wirtschaftssystem ansehen!

Da ich Gebührenfabriken und Steuern hasse, bevorzuge ich ETFs!

Denn Steuern sind nichts anderes als Diebstahl!

https://youtu.be/dJMiVGlnLSc

Keek
6 Jahre zuvor

Mal ein “Lifestyle-Tip” an Tim und den Rest, den ich für mich entdeckt habe, der “Bewegung”, “Sparen” und “Spaß” verbindet – das Fahrrad! Allerdings gehört da für mich auch ein guter Drahtesel um die 1.000 Euro dazu. Zur Arbeit, zum Einkaufen, bei Sonnenschein, ich mache mittleweile nahezu alles mitm Rad.

 

Eine Frage an Alle, die an obiges von “Patiently Absurd” und Co anlehnt. Wie handhabt es die Community bei Käufen / Zukäufen vor allem mit Blick auf den Preis???

Tim weiß ich, einmal im Jahr. Einige kaufen nahezu monatlich. Dann losgelöst vom Preis, auch wenn “sauteuer”, oder wie?? Wird da gar nicht auf den Preis geschaut??

Ich kaufe meine Aktien für die Ewigkeit. Schwerpunkt Dividende. Daher sollen es dann auch vorrangig die dicken Schiffe sein. Mein Zielportfolio soll später ca. 25 Werte umfassen. Ich kaufem ca. alle 2 Monate für ca. 4.000 Euro (wäre monatlich für 2.000 eures Erachtens sinniger??).

Derzeit habe ich aber 25 k “über” und da grübelt es in mir tatsächlich, ob ich die bei den aktuellen Bewertungen tatsächlich komplett investieren soll (hatte überlegt 5 x 5.000er Blöcke zu ordern.

Sehr ihr derzeit günstige oder zumindest angemessen bewertete Dickschiffe?? Microsoft oben war ja ein Anfang.

Grüße und schönen Sonntag.

Tobias F.
6 Jahre zuvor

@Keek: Wann sind die Aktien teuer? Es gibt natürlich Bewertungsmethoden, aber bei Minuszinsen und Helikoptergeld werden echte Werte imho immer teurer werden. Dass Qualitätsaktien richtig unter die Räder kommen (d.h. mehr als 20% verlieren), dafür bräuchte es imho einen Big Bang. Und ob so ein gravierender Big Bang dieses JAhr kommt oder erst in drei Jahren oder nie, das weiß ich nicht.

Ich kaufe aktuell in ähnlichem Umfang wie due, nur monatlich, immer von dem was übrig bleibt (meist ca 2500 – 3000). Vom Cashbestand werde ich nicht noch mehr kaufen, sondern den entweder liegen lassen oder bei starken Rücksetzern größerem Umfang kaufen.

 

Keek
6 Jahre zuvor

Ein Satz noch zum Thema KGV: Ich halte nichts vom KGVe. Ich orientiere mich immer am letzten amtlichen KGV. Das e ist für mich einfach Kaffeesatzleserei. Letztendlich wissen wir doch nur zu gut, zu was die Analysten in der Lage sind (also NICHT sind!).

6 Jahre zuvor

Tim, jeder soll so investieren, wie er es für richtig hält. Sehe ich ein Unternehmen mit Jahresüberschuss auf 10-Jahres-Tief, Umsatzrendite auf 10-Jahres-Tief, Free Cash Flow auf 10-Jahres-Tief, Eigenkapitalquote auf 10-Jahres-Tief und sogar unter 0%, Ausschüttungen höher als Gewinne – und das alles in einer ordentlichen Konjunkturphase – dann lasse ich die Finger davon.

6 Jahre zuvor

Ratingagenturen blind zu vertrauen, anstatt selbst einen Blick in Bilanz und GuV zu werfen, kann gefährlich sein:

https://www.theguardian.com/business/2013/sep/13/lehman-brothers-was-capitalism-to-blame

Keek
6 Jahre zuvor

@Tobias: Danke. Teile deine Auffassung, dass man nie sagen kann, in welche Richtung es geht oder wann es mal wieder richtig klappert. Und dann steht man Ewigkeiten an der Seitenlinie. Würde mich schon über einen kleinen 10 % Rücksetzer freuen.

Kürzlich hat der SP500 aber mal wieder ein neues Alltime-High ausgerufen. Ich finde, da darf man dann schon von “teuer” sprechen.

Christoph
6 Jahre zuvor

Keek was heißt denn teuer?

Der s&p 500 war ca 2 Jahre in der gleichen spanne

und vielleicht waren die Aktien zuvor einfach günstig und sind nun normal?

Solange der kurs und die Dividende gleich steigen ist doch der Wert den man erhält der gleiche.

wegen kaufen

kauf doch einfach jeden Monat für die gleiche Summe.  dann machst du dich unabhängig vom kurs und der Frage wann kaufen.

3m zb steigt und steigt.

Ich kauf monatlich. Bei 150 dachte ich oh teurer geworden. nun ist der Preis über 160. Ich kaufe wieder. Bei den 2 käufen wäre der Schnitt 155

 

hätte ich gewartet und würde nun die gesamte Summe einsetzen wäre der Schnitt 160 und ich hätte weniger Anteile.

wobei der erste Schritt nicht exakt ist da ich mehr Anteile für das Geld bekam.

 

Lad
6 Jahre zuvor

”’Warren Buffett kauft derzeit eher Technologiewerte (IBM, Apple u.a.).”’

Nein, das macht nicht Buffett. Das machen die weniger intelligenten Beamten aus dem Büro von Berkshire Hathaway (BRK). Dort sitzen ungefähr 17 Menschen und jeder von denen darf eine kleine Menge Aktien für BRK kaufen. Es ist aber große Schweinerei, dass jeder Aktienkauf für BRK als Kauf von Buffett in den Medien falsch beschrieben wird.

6 Jahre zuvor

@ Tim

Ich habe mir gestern den Finanzkrisenfilm “Too Big To Fail” angesehen und mir anschließend einige Blog-Beiträge durchgelesen, die du von Juli 2008 bis Juni 2009 geschrieben hattest. Ich muss schon sagen: Respekt dafür, dass du damals deiner Linie treu geblieben bist! Da waren keinerlei Angst/Panik/Zweifel herauszulesen.

Übrigens ein hervorragender Film: https://www.youtube.com/watch?v=fXQ5VfBTNpg

Lad
6 Jahre zuvor

KMB Kimberly-Clark Corporation

Aktuelles P/E 45, P/B 449, P/S 2,6, P/C 17, ROE 365% oder negativ.

Total Debt/Equity 2421%

http://financials.morningstar.com/balance-sheet/bs.html?t=KMB&region=usa&culture=en-US

Mit P/S 2,6 und P/C 17 ist die Aktie normal bewertet.

Mit P/E 45 und P/B 449 ist die Aktien 3x oder 200x überbewertet.

Beim Kauf sollte KGV unter 15 sein, KBV unter 3. Und hier ist KBV 449 oder negativ. Denn vor wenigen Monten war der Buchwert negativ, Eigenkapital negativ, ROE negativ. Falls nun ROE 365% ist, ist es nur wegen der hohen Verschuldung, Fremdkapital mehr als 10x so viel, als Eigenkapital, oder sogar Eigenkapital negativ.

”’Die Ratingagenturen vergeben erstklassige Bonitätsnoten.”’
”’Kimberly-Clark ist ein Witwen- und Waisenpapier.”’
Von den Ratingagenturen sollten uns nur ihre Geldstrafen und Gefängnisstrafen interessieren, denn Alles, was die Analysten publizieren, ist Lüge und Betrug und bezahlte Manipulation.
Kimberly-Clark ist kein Witwenpapier! Aber es sind die Aktien BASF, BMW, Munich RE, JNJ, PG, WFC, UTX, PFE, AT&T, Shell, Sanofi, Banco Santander.

Elf On The Shelf
6 Jahre zuvor

@Keek: wenn du “teuer” mit “am Höchststand” gleichsetzen magst – der im Moment am höchsten gewichtete Wert im S&P500 ist auf 1-Jahres-Sicht gerade ziemlich schlecht unterwegs: Apple. Außerdem gibt es ziemlich sicher noch Haufen anderer Unternehmen, die ziemlich schlecht performt haben in den letzten 52 Wochen. Spontan fallen mir hierbei Disney, American Express oder Wells Fargo ein. Auch Starbucks oder Nike haben kursmäßig Federn gelassen (sind aber KGV-mäßig gesehen “teuer”).

Es gibt genügend Werte, deren Kurs in den letzten Monaten nicht wirklich gut verlaufen ist. Alleine die, die ich im Depot haben und ein fettes Minus aufweisen, wären schon ein recht brauchbares Portfolio denke ich. 😀

PIBE350
6 Jahre zuvor

Sehr schöne Reisefotos, da geht mein Reiseherz auf. Ich finde es immer wieder unglaublich, wie günstig sich per Flugzeug in den Süden verreisen lässt.

Meine nächsten Reisen:
8 Wochen Lanzarote im Studio mit Frühstück (Oktober – Dezember): 1800€

8 Wochen Djerba im Doppelzimmer mit AI (Januar – März): 900€

Das sind gerade mal 16-32€ pro Tag. Zum Vergleich ein schnödes 3-Sterne-Hotel in meiner direkten Nachbarschaft: 55€ für ein Einzelzimmer mit Frühstück. OHNE Flüge. 😉

Respekt an Pete und Kara für das Parkplatzwohnen. Das muss ihnen erst mal jemand nachmachen. Sie haben sich ihren anschließenden Erfolg redlich verdient. Schade, dass selbst solche Geschichten in den üblichen Medien wie Spiegel-Online sofort in den Kommentaren zerrissen werden würden. Dort herrschen ekliger Neid und Missgunst. Ich erinnere mich gerade an die vielen negativen Kommentare in einem Artikel über Mr. Money Mustache.

Marci
6 Jahre zuvor

Schon recht euphorische Stimmung im blog und am Aktienmarkt. Wer nicht mehr auf eine gesunde Bewertung schaut, sondern nur noch auf Dividendenrendite schaut geht meiner Meinung nach übermäßige Risiken ein. Kursverluste können dann nicht nur durch Preisnachlass, sondern auch durch Zurückkommen des KGVs zum Mittelwert sehr deutlich auftreten. Renditen, selbst über lange Zeiträume von 10 Jahren können somit mikrig ausfallen. Ich empfehle hier das Konzept der Sicherheitsmarge, welche sich z.T. durch Abschätzung der zukünftigen Gewinne bzw. cash flows berechnen lässt. Eine Sicherheitsmarge reduziert das Risiko enorm. Ein Aspekt meiner Sicherheitsmarge ist das Geschäftsmodell, höhere Margen und Eigenkapitalrenditen als die Konkurrenz etc. Wichtig finde ich auch, dass man von überbewerteten Aktie  die Finger lässt. Lieber eine Barreserve für den nächsten crash. Und der wird doch sicher kommen? Oder hat sich die Börse grundlegend verändert,  aufgrund Niedrigzinsen etc.? Ich glaube auf diesen Irrglauben fällt jeden Generation an der Börse einmal herein.

Tobias F.
6 Jahre zuvor

Nachdenklicher kommentar Marcy… Keiner weiß es…

 

Nur als Anmerkung: Keine Generation hatte jemals mit minus Zinsen oder Helikopter Geld zu tun!

Sollte ein Crash kommen: auch ok, dann ist eben Black friday,  buy time

Ritter von Bogen
6 Jahre zuvor

@tim

Ich musste, bevor ich während der Recherche bei Google über Rente auf deinen Blog durch Zufall gestoßen bin, mehrerer Krisen wie Arbeitslosigkeit überstehen!

Die Immobilienmarkt in Europa sind mittlerweile so überbewertet, dass eine Spekulationsblase irgendwann “BOOM” macht! Ein guter Grund, warum ich die Finger von die Immobilienaktien lasse!

Berlin und andere EU-Ländern machen fleißig Billionenschulden, während ich von diesen Steuerverschwendung über Eurobonds profitiere!

Mario Draghi’s Vorgehen macht mir Freude! Ich verdiene gut an die Wertsteigerung der Aktien, Rohstoffe und Gold mit!

Auch bei Deflation über Europäische Staatsanleihen!

Ob die Wirtschaft steigt oder stagniert, der Portfolio von Ray Dalio ist so Komplex, dass es jede Krisen übersteht!

Nach 10 Jahren und kurz vor meinen Alter von 40 Jahren sehe ich mich als Abenteurer in Freiheit, das rockt!

ES LEBE DIE FREIHEIT!

“Ohne Konsum = Deflation

Überschuldung = Inflationäre Spekulationsblase

Gleichgewicht = Weniger Schulden und weniger Konsum

Mir wäre Gleichgewicht lieber!

Darum ist es gut, dass Ray Dalio die Allwetterportfolio erfunden hat!

Mein Portfolio wird bald aus

30% Aktien (Europe Stoxx 600, S&P 500, MSCI Pacific, MSCI Emerging Markets)

5% Gold (NYSE Arca Gold)

5% Rohstoffe (Europe Stoxx 600 Oil & Gas)

(fall es kein Gold gibt, dann 10% Rohstoffe)

60% Langfristige Staatsanleihen (iBoxx Eur Bonds)

Hier könnt ihr die Funktion der Wirtschaftssystem ansehen!

Da ich Gebührenfabriken und Steuern hasse, bevorzuge ich ETFs!

Denn Steuern und Gebühren sind nichts anderes als Diebstahl!

https://youtu.be/dJMiVGlnLSc

6 Jahre zuvor

Nachdem es hier heute Streit um die korrekte KGV-Berechnung gab, habe ich mich diesem Thema ausführlich gewidmet:

https://stefansboersenblog.com/2016/07/17/crashkurs-kgv-berechnung/

 

 

Patently Absurd
6 Jahre zuvor

Es ist schon interessant:

Beim Thema “Sparen ist sinnvoll” scheinen alle mehr oder weniger zuzustimmen. Tim erhält dann offensichtlich nur einige wenige Kommentare à la “man muss doch auch im jetzt leben”. Ansonsten aber wenige Gegenmeinungen.

Bei den Themen “Welche Aktien soll ich kaufen” oder ” ETF oder Aktien” gehen die Meinungen dagegen stark auseinander.

Zur Bewertung von Unternehmen nach dem Value Investing-Ansatz hat Bruce Greenwald im Übrigen ein gutes Buch geschrieben:

http://www.buecher.de/shop/geld-beruf-karriere/value-investing/greenwald-bruce-c-n-/products_products/detail/prod_id/12362484/

Value Investoren kaufen aus Sicht von Greenwald grundsätzlich dann, wenn ein Unternehmen nach dem KBV günstig bewertet wird. Nur wenn das Unternehmen ein starkes Geschäftsmodell hat und im Markt nachhaltige Wettbewerbsvorteile aufweist, sind hohe KBVs gerechtfertigt, und dann könnte man eine Wertermittlung ausschließlich anhand des KGV rechtfertigen. Das KGV schwankt in der Regel auch viel stärker als das KBV von Jahr zu Jahr.

Bei Unternehmen, die sowohl vom KBV als auch vom KGV teuer sind, d.h. reine Wachstumsunternehmen (Beispiel “Rocket Internet”, “Tesla”), ist der Value Investor sehr vorsichtig. Bei solchen Aktien fehlt in der Regel die Sicherheitsmarge.

Felix
6 Jahre zuvor

Kann es sein, dass die Welt aus den Fugen gerät, während wir uns hier über KGV, KUV, … austauschen. Der Nahe Osten ist ein Pulverfass islamistischer Extremisten und Faschisten. Das strahlt auch nach Europa. Die terroistischen Massaker treten in immer kürzeren Abständen auf. Die Flüchtlingsströme werden nur mit Mühe kanalisiert und führen zu Zulauf radikalisierten Parteien.

In den USA sind Polizeigewalt und Polizistenmord an der Tagesordnung, bürgerkriegsähnliche Zustände drohen in bestimmten Gegenden. Die Bewaffnung der Bevölkerung tut das Übrige. Amokläufe können jederzeit von jeden Idioten mit automatischen Waffen, wie sie in zivilisierten Ländern nur Soldaten haben,durchgeführt werden.

Könnte gut sein, dass viele die angehäuften Vermögen gar nicht mehr werden genießen können.

 

 

PIBE350
6 Jahre zuvor

Felix: ,,Könnte gut sein, dass viele die angehäuften Vermögen gar nicht mehr werden genießen können.”

Was könnte denn deiner Meinung nach genau passieren? Einige Entwicklungen gefallen mir auch nicht, aber war früher wirklich alles besser? Empfindungen sind natürlich immer ein Stück weit subjektiv und von eigenen Erfahrungen geprägt.

Eine Sache ist mir an mir aufgefallen: Seitdem ich weniger Nachrichtenmedien konsumiere, denke und fühle ich entspannter.

Meine Theorie: Die Medien leben in erster Linie von schlechten Nachrichten, schüren teilweise sogar bewusst Ängste/Sorgen und durch die Digitalisierung haben sie die Möglichkeit, uns noch intensiver und schneller mit stets neuen Horrormeldungen zu bombardieren. Im analogen Zeitalter bekam man viel weniger von der schrecklichen Welt mit: 1-mal pro Tag landete eine langweilige, komprimierte und veraltete Tageszeitung auf dem Tisch. 😉

Christoph
6 Jahre zuvor

Felix Ich habe zwar auch das Gefühl, dass alles schlimmer wird, aber wenn man mal die Jahrzehnte nach dem 1. Weltkrieg durchgeht, war leider nie wirklich Ruhe und Frieden. Ölkrise, Attentate, Balkankrieg, Koreakrieg, Vietnamkrieg, 6 Tage Krieg, Iran-Irak usw usw.

Die Menschheit ist leider dumm und wird es wohl immer bleiben.

Freelancer Sebastian
6 Jahre zuvor

@ PIBE350

Super Antwort! Geht mir genauso.

Gerade die digitalen Medien sorgen für permanente Erregungszustände, an denen sich dann auch jeder beteiligen kann. So wird die Wahrnehmung verzerrt. Ein Spaziergang an der frischen Luft wirkt dagegen wunder!

Von Münkler kann man ja halten was man will, seine Antworten in den Tagesthemen nach Nizza fand ich brilliant. Mit den Attentaten sollen sich die Staatsgewalten beschäftigen. Wir Normalbürger müssen – so zynisch das klingt – unser Leben einfach weiter leben!

Sich nun täglich mit diesem Horror auseinanderzusetzen bringt uns was ….?

Stefan
6 Jahre zuvor

Rolf Dobelli hat mal einen super Artikel zu “News” geschrieben:

http://www.dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf

Kann ich nur empfehlen. Leider schaffe ich es nicht “News” konsequent zu vermeiden. Wahrscheinlich schon zu süchtig 😉

Spiegel Online und Co sind meine täglichen Begleiter.

 

Die aktuellen Entwicklungen sind wirlich äußerst besorgniserregend. Aber wenn man sich die Geschichte ansieht, dann hat man eigentlich noch nie so gut gelebt wie heute in Europa, USA, Kanada, Australien und Neuseeland…wir sind global gesehen auf der absoluten Gewinnerseite, nur durch Glück natürlich.

Außerdem vertraue ich darauf, dass die Weltmacht USA “die Dinge regeln wird” wenn es richtig brenzlig wird. Deutschland allein wäre absolut verloren…dieser islamistische Terror ist aber sehr gefährlich. Diese Gestörten würden ja am liebsten ganz Europa auslöschen, sagen die ja selbst.

Hab das Buch von Todenhöfer gelesen: Inside IS. Die sind komplett hirngewaschen. Selbst Deutsche die hier aufgewachsen sind prahlen, dass sie alles einnehmen werden und die Kreuzritter schlachten werden…

Markus
6 Jahre zuvor

Die Terrorakte sind schrecklich und Menschen verachtend, zweifellos!

Allerdings ist es in meinen Augen eine gewaltige Überdramatisierung, wenn man nur noch Angst wegen Terror, Anschlägen oder gar einen Brückenschlag zu den Flüchtlingen macht (da gehen sicherlich auch die Meinungen auseinander).

Nur noch die Zukunft schwarz zu sehen… na ja, steckt halt auch ein wenig in unseren Genen.

Statistisch gesehen empfinden wir viele Dinge als bedrohlich, die es nach der Mathematik gesehen gar nicht sind.

Mücken und andere Dinge sind für viel mehr Tote verantwortlich…

Ob man Amerika mit einigen Angriffskriegen (angebliche Massenvernichtungswaffen Sadam..) immer als weißen Ritter ohne Fehl und Tadel sehen muss, oder ob man nicht auch wirtschaftliche oder hegemoniale Ansprüche dahinter sehen kann… darüber kann man auch geteilter Meinung sein.

Marci
6 Jahre zuvor

Stimmt, die Medien mit schlechten Meldungen sind schon extrem präsent. Schaut man sich die Tagesschau um 20.00 Uhr an geht es von Vorne bis Hinten nur um Mord und Todschlag auf der ganzen Welt. Manchmal denke ich mir dann, dass das für die Betreffenden ja wirklich schlimm ist, aber muss ich das denn wirklich als Wichtigstes für mich persönlich immer so präsent wissen? Warum wird denn nicht über unsere Zukunft hier in Deutschland mehr gesprochen? Ich würde mir Themen wie Bildung, Integration bzw. das gemeinschaftliche Zusammenleben und Ziele / Werte, von mir aus auch Religion, wünschen. Anstatt nur zu Staunen und zu Trauern was überall in der Welt passiert, sollten wir mehr über uns nachdenken. So wie die Themen heute vorgestellt werden ist es eher morbide Sensationslust anstatt nachdenklicher Berichterstattung zur Anregung von Diskussion.

Übrigens, im geschichtlichen Rückblick gesehen finde ich unsere Demogratie und den Lebenswohlstand in Deutschland für meine Generation als Privileg. Vielleicht wird man in Zukunft wieder mehr “politisch” Denken bzw. Denken lernen, um sich das zu erhalten und ggf. zu verteidigen.

Marci
6 Jahre zuvor

@ Stefan: Danke für den link zu dem sehr guten Essay zum Thema News! Teilweise habe ich die new-Diät schon durchgezogen und es stimmt, man lebt viel entspannter und hat mehr Zeit gute Bücher zu lesen.

Stefan
6 Jahre zuvor

@ Marci

gern geschehen…

finde den Essay auch super. Leider hapert es mit der Umsetzung bei mir. Versuche allerdings auch speziell den Handy-Konsum zu beschränken. Schlimm finde ich wenn erwachsene Männer so einen Mist spielen wie Clash of Clans usw…jetzt ganz aktuell dieser Pokemon-Mist. Dann sieht man ja bald nur noch Handy-Zombis rumlaufen. Ich spiele nicht mehr Computer seit ich mit 14 meinen Amiga 500 entsorgt habe, hahahahaha.

 

@ Markus

mit der Amerika-kritischen Haltung hast du nicht ganz unrecht. Aber mir sind die Amis mit ihren Werten doch um einiges lieber als die Moslems mit ihrem mittelarlerlichen Weltbild. Frauenverachtend, gewaltverherrlichend usw.

Normal müsste man Länder wie Saudi-Arabien ähnlich isolieren als Weltgemeinschaft wie z.B. Nordkorea.

6 Jahre zuvor

Interessante Diskussion. Dieser Artikel sollte mal von den Tagesthemen ins Deutsche übersetzt und vorgelesen werden:

http://www.fool.com/investing/general/2014/01/29/50-reasons-were-living-through-the-greatest-period.aspx

 

 

6 Jahre zuvor

Stefan, stimme dir in beiden Punkten zu.

PIBE350
6 Jahre zuvor

Ich habe mir gerade die Top 10 auf Tagesschau.de angeschaut: 9 von 10 Nachrichten haben einen negativen Hintergrund.

Danach habe ich die kompletten Startseiten von Welt.de, Spiegel.de und Focus.de überflogen. Es haben locker 90% der Überschriften einen negativen Hintergrund.

Wie soll man so zu einem positiven Denken kommen? 😉

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