Fast jeder kann ein fettes Depot aufbauen, comdirect Publikumspreis


New York, 28. August 2019

Ich war in Estland, Lettland und Litauen. Chillen. Daher ruhte mein Blog.

Selbst wer nur durchschnittlich verdient, kann mit einem einfachen ETF-Sparplan oder einem Normalo-Aktiendepot ein erhebliches Vermögen aufbauen. 40 Jahre arbeiten, 40 Jahre investieren, vielleicht mit einer Sparquote von zehn Prozent oder mehr.

40 Jahre lang monatlich einen ETF zu füttern, das kann zur Million führen. Niemand muss deshalb nur mit dem Fahrrad fahren. Niemand muss deshalb nur Bohnen, Linsen und Reis essen. Oder muss im Garten eigenes Gemüse anbauen. Du kannst sogar ins Restaurant gehen. Du kannst Hobbys haben. Du kannst verreisen. Aber eine Sparquote von 50% oder 70 bis 80% wären hilfreich. Eine hohe Sparquote beschleunigt den Weg in die Freiheit.

Mit 1.000 Euro im Monat Sparsumme kannst du innerhalb von 30 Jahren Millionär werden. Mit einem Nebenjob können massig Menschen die 1.000 Euro zusammen bekommen – das sei all den Nein-Sagern gesagt.

Um ein Vermögen aufzubauen, ist es wichtig, keine langen Arbeitslosenphasen oder große Notfälle zu haben. Leute aus der Mittelschicht können 500.000 oder gar eine Million Euro erreichen, wenn persönliche Krisen ausbleiben.

Anders kann man sagen: Viele Menschen könnten 1 Million Euro Vermögen haben. Stattdessen geben sie alles für ihre Konsumbedürfnisse aus. Diese Art von Menschen werden erstaunlicherweise bemitleidet. Als ob sie gezwungen werden, ihr gesamtes Gehalt jeden Monat zu verpulvern.

Wer ein Vermögen mit Eifer und Sparsamkeit aufbauen will, der richtet sich gegen die konsumsüchtige Masse. Es ist eine lebensverändernde Verhaltensweise. Im Prinzip ist es einfach. Du kannst deinen Job an den Nagel hängen, wenn du dein Zielvermögen erreicht hast. Du hast mehr freie Zeit als der Großteil der Bevölkerung. Du hast eine Vision, einen Plan.

Du kannst andere lebensverändernde Verhaltensweisen verfolgen mit Blick auf deine Gesundheit, Beziehungen, das Zeitmanagement, Lernen, Schlafen…

Eine gesunde Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung sollten weitere Ziele für dich sein. Die gesunde Ernährung und sportliche Aktivität bedeutet eine „körperliche Unabhängigkeit“. Deine Gesundheit ist wohlgemerkt viel wichtiger als dein Geld. Vernachlässige deine Gesundheit nicht.

Was du isst und welchen Sport du machst, das musst du entscheiden. Aber es ist schon empfehlenswert überwiegend gesund jede Woche zu essen. Trainiere, bewege dich. Die psychische und physische Gesundheit fördert deine Fähigkeit finanziell unabhängig(er) zu werden.

comdirect Blogger-Preis: Unterstütze mich mit deiner Stimme

Mein Blog erfüllt die formalen Kriterien für den finanzblog award 2019.

Neben dem Jurypreis gibt es wieder einen Publikumspreis, den ich im Vorjahr gewonnen habe. Wenn dir mein Blog gefällt, würde ich mich deine Stimme freuen. Jede Stimme zählt. Die Abstimmung erfolgt über die Website des finanzblog awards. Stimmst du für einen anderen Blog, kann ich damit leben.

Bis zum 11. Oktober 2019 um 22 Uhr kann online abgestimmt werden. Pro Person ist eine Stimmabgabe möglich.

Verleihung beim comdirect Finanzbarcamp am 9. November in Hamburg

Am 9. November 2019 werde ich in Hamburg sein, wenn die Gewinner des finanzblog awards beim comdirect Finanzbarcamp bekannt gegeben werden. Meine Blogleser können sich auch ein kostenloses Ticket sichern. Über diesen Link. Das Kontingent ist begrenzt, schnell sein lohnt sich also. Ich freue mich riesig auf alle Leser und die anderen Finanz-Blogger in Hamburg.

Ich war in den vergangenen Tagen am Relaxen im Baltikum. Daher habe ich eine kleine Pause in diesem Blog eingelegt.

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Thomas Mann hat es auf dieser Insel gut gefallen. In Litauen. Curonian Spit.

Ein Beitrag geteilt von Tim Schaefer (@timschaefernyc) am


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Fast jeder kann ein fettes Depot aufbauen, comdirect Publikumspreis

  1. AvatarGuido

    Schön, dass es wieder mehr Beiträge geben wird, war doch meine Morgenroutine unterbrochen.

    Allen Lesern einen schönen Tag!

  2. AvatarChristian

    Hallo Tim, ich hoffe, du hattest eine schöne Reise. So eine Auszeit tut auch mal ganz gut, oder? 🙂 Ich werde wieder für dich abstimmen.

  3. AvatarChris k.

    Wow exotisch die baltischen Länder und sehr interessant. Hat sich die Reise gelohnt? Wie war der Flug und mit welcher Airline warst du unterwegs?

    Ich fliege ungern hatte paar mal Pech mit Sturm und alten Flugzeugen..

    Ja Tim du hast vollkommen recht, Gesundheit ist das allerwichtigste!

     

    Tim, Youtube wird immer voller von pessimistischen “Profis” die den Kollaps des Systems sehen und ein neues System erschaffen wollen ohne Zinseszins und so weiter.. Und das die Blasen Bildung durch niedrige Zinsen und höhere Schulden größer werden… Und wir alle unsere Jobs verlieren wegen Künstlicher Intelligenz… Das ist etwas haarsträubend.. Ist das nur der Standard Medien Panik mache Modus oder ist das wahrscheinlich geworden?

    Was denkst du darüber? Kaufst du bisl Gold, Silber oder bist du weiterhin in 100% Aktien und Immobilien?

  4. AvatarAlexander

    Hallo Tim! War im August auch in Litauen. Erstaunlich wie wenig die Menschen dort im Mittel verdienen, und wie sauber und ordentlich Vilnius teilweise ist. Ich habe mal ein halbes Jahr in Riga gewohnt. Man muss sagen dass es dort schon erhebliche Probleme gibt mit Korruption gibt. Das erfährt man natürlich nicht wenn man nur kurz dort Urlaub macht. Trotzdem erstaunlich wie die Wirtschaft dort in den letzten Jahren  gewachsen ist.

    Es sei aber gesagt, dass wenn man dort geboren ist und arbeitet es eben kaum bzw. gar nicht möglich ist Millionär zu werden mit einem normalen bis guten Job bei hoher Sparquote. Das ist Fakt. Dort beträgt das Medianeinkommen ca 600€ brutto pro Monat. Das ist wirklich wenig. Trotzdem gibt es einige sehr wohlhabenden Menschen in den Städten. Erstaunt war ich dass die Lebensmittel in den Supermärkten teilweise teurer sind als in Deutschland. Es wandern aus dem Baltikum sehr viel Meschen ab, die Bevölkerung schrumpft rapide.

  5. AvatarKarl

    Sehr geehrter Herr Schäfer,

    die Aussage ist so richtig, wie sie irreführend ist.

     

    Was bedeuten 1 Mio. € in 30 Jahren. Definitiv kein fettes Depot zur finanziellen Freiheit.

     

    Vor 30 Jahren wäre das Mantra gewesen 1 Mio. DM. Das wäre heute ein netter Wert i.H.v. nicht mal ganz 500 TEUR.

     

    Vor 30 Jahre konnte ich mir von dem Geld eine Villa in Berlin, München, Hamburg kaufen. Heute kriegt man dafür in der Stadt keine 4 Zimmer Wohnung.

     

    Damals hat mich meine Krankenversicherung 169 Mark gekostet. Jetzt sind es 700 Euro.

     

    Sie lassen in Ihren Beispielen immer die Inflation außen vor. Das leitet fehl.

  6. AvatarValue

    Bravo Tim, meine Stimme hast Du hab soeben den Button gedrückt.

    PS, bitte liebe Leser bleibt beim Thema und tobt Euch politisch wo anders aus.

  7. Avatarwindsurfer

    Hey Tim,

    da hattest  du aber Glück, dass weder der Finanzwesir noch garnixoderguru in der Liste waren ?

    Ich finde deinen Blog aber auch echt klasse, sonst hätte ich nicht für dich gestimmt!

    grüsse

    windsurfer

  8. AvatarDanielKA

    @ Windsurfer: garnixoderguru ist zwar lustig zu lesen, hat aber nicht viel mit Finanzen zu tun. Der verballert nur sein Kapital mit einem one trick Pony und macht Werbung für Veganer….

    Mittlerweile ist seine Schrottaktie unter 4 Euro, leid tun mir nur alle die blind gefolgt sind.
    FitundGesund du bist hoffentlich draußen?

  9. AvatarFit und Gesund

    @DanielKA,

    sorry, ich schwöre auf den Filter bei Allem was mir heilig ist, die Aktie besitze ich nicht und habe sie nie besessen, natürlich verfolge ich die Geschichte. Sollte das Management mal Aktien kaufen anstatt zu verkaufen, dann könnte man sich eine klitzekleine Portion zum Spielen überlegen, aber selbst das macht keinen Sinn für mich.

    Der GarnixoderGuru hätte besser Beyond Meat gekauft  🙂  aber wer weiss, vielleicht hat er das ja auch getan, und wer weiss das denn so ganz genau was der Guru sonst so Alles treibt ???

    liebe Grüsse

  10. AvatarRüdiger

    @Award

    Jetzt habe ich doch tatsächlich @Tims link im Text oben angeklickt, weil ich mich auf der Seite erst mal informieren wollte … Aber Pustekuchen, man bedankt sich für meine Teilnahme!

    Sauber in die Falle getappt! Na gut, wer’s nötig hat …

  11. AvatarThorsten

    @Karl

    Ich sehe das ähnlich, ich denke es ist für jeden sowieso verschieden, wieviel er benötigt, wann und wieviel er noch arbeiten möchte. Die Million ist halt ein Schlagwort, jeder weiß bei Nennung worum es geht, um sorgenloses Leben.  Um den Verfall der Währung/Kaufkraft zu berücksichtigen müssten die Werte alle 20 Jahre verdoppelt werden. Das Depot muss das auch liefern.

    @Tim habe mich angemeldet, vielleicht sieht man sich dann.

  12. AvatarDanielKA

    @ Fit und Gesund. sorry dann habe ich das verwechselt, wusste nur dass er paar Ärzte und Krankenschwestern als “Berater” hat.

    Wenn das Produkt gut ist, kauft es vielleicht einer der größeren Medizintechniker bald auf. Kurs wäre günstig.

  13. AvatarThorsten

    Bei mir war da keine Falle. Da waren an 20 Blogs zur Auswahl und man musste aussuchen und dann absenden.
    Stimme ging selbstnatürlich an Tim.

  14. AvatarFit und Gesund

    @DanielKA,

    ich glaube schon fast dass der Guru eher Ärzte berät als andersrum,  🙂   der kennt sich tatsächlich sehr gut mit dem Ding aus.  Ob das Produkt aufgekauft wird? Fresenius wäre so ideal, da der Filter ja mit deren Dialyse-Geräten verwendet wird (u.A.)  aber da ist bis jetzt nichts passiert,

    und wer weiss, vielleicht gibt es ja bald günstigere Nachahmerprodukte? oder etwas was noch besser wirkt als der Filter, solche Investitionen sind nicht ohne Risiko, und darauf weist der Guru ja auch hin, das muss man ihm ja lassen.

  15. AvatarThorsten

    Genau da war ich, die Meldung erhalte ich jetzt auch, aber da sitzt wohl ein Cookie , Verprobung gegen IP oder sonstwas. Probier es Mal von einem anderen Gerät, vielleicht ein technisches Problem und nichts wurde bisher gezählt.

  16. AvatarRüdiger

    @Thorsten

    DANKE! Mal schauen, ob es auf einem anderen PC funktioniert …

    @Tim
    Pardon! Du hast alles richtig gemacht. War meine Blödheit 😉

  17. AvatarDerBoy98

    Was haltet Ihr von der Aktie: Tanger Factory Outlet Centers

    Aktuell gibt es die Aktie mit massiven Rabatt (10% Div-Rendite). Hat jemand schon eingekauft oder ist investiert? Was haltet Ihr von Tanger?

     

    Ich würde mich über eure Meinung dazu freuen! 🙂

  18. AvatarPeter Panski

    Bei einem Anlagehorizont von 30 Jahren dürfen Sie die Inflation nicht weglassen. Da reichen 1000€ nicht um Millionär nach heutiger Kaufkraft geht. Wenn es nur nominal um die sechs Nullen geht, dann sollten Sie Investitionen in Yen o.ä. angehen. Dann wird man schneller Millionär.

  19. AvatarFit und Gesund

    @ Der Boy98

    diese Aktie wird sehr von Brad Thomas auf S.A. “beworben”, davon lass ich ganz sicher die Finger, mich locken keine 10% Dividenden-Rendite.

  20. AvatarDerBoy98

    @ Fit und Gesund

    Ok… aber was ich nicht verstehe, eigentlich ist das Unternehmen in einem guten Zustand – wieso fällt die Aktie so stark? Und ist auch ein Aristokrat (25 Jahre infolge die Dividende erhöht). Für mich macht das irgendwie kein Sinn und eigentlich ist das doch echt ein Schnäppchen gerade?

     

    Vielleicht hat jemand noch andere Infos ? 😉

  21. AvatarThorsten

    Wegen Tanger.. (irgendwie erinnert mich der Name an den eines winzigen Kleidungstücks, ist das so beabsichtigt, vermutlich schon 😉 )

    Volle Kasse, 30% Umsatzsteigerung, Kampf der Einkaufscenter gegen Onlinehandel (Transformationsdelle), Wette darauf, dass in freiwerdende Geschäftsräume Unternehmen einziehen, die den Geschmack der Kunden treffen,, Tanger besitzt keine Malls, ist flexibler.

    Man weiß nicht, wo die Leute in Zukunft einkaufen werden, aber immer mehr werden immer länger alt und ggfls. pflegebedürftig oder zumindest betreuungsaffin:

    WKN 890454 Omega Health Care Invest. REIT. Wunderbar diese REITs. Sie outperformen den S&P500 deutlich.  Da wurde immer wieder empfohlen, dann wurde heftig gewarnt, monatelang draufgedroschen , es würde jetzt nur noch fallen und man solle jetzt verkaufen. Habe mich fast manipulieren lassen durch das Gewäsch der “Experten”. 8% Rendite, +47% in meinem Depot, habe sie schon seit ein paar Jahren, die bleiben. Sie haben in Manhattan bei Tim um die Ecke ein Grundstück gekauft gekauft, und bauen jetzt eine Luxuspflegedingens drauf. In der Finanzkrise haben sie die Dividende erhöht bzw. mal gleich gelassen, sie waren nicht betroffen. Regelmäßige Zahlungen und Erhöhungen. Durch den CashFlow sinkt das Risiko bei dieser Aktie in meinem Depot stetig. Irgendwann haben mir die Dividenden den Einstiegspreis bezahlt, dann kann ich nicht mehr verlieren.

    http://www.omegahealthcare.com/portfolio/new-york-2nd-avenue-project

    Interessant in dem Video wie viele Stockwerke der gelbe Auslegerkran hochkommt

     

  22. AvatarFit und Gesund

    @Thorsten,

    Tanger erinnert mich persönlich eher an eine marokkanische Hafenstadt, da wo ich eben lieber nicht sein möchte.   🙂

     

  23. AvatarPuck

    @Karl @Thorsten:

    Ja, wahrscheinlich sind 1.000.000 EUR in 30 Jahren weniger wert.

    Aber was spricht dagegen, die monatliche Sparrate um die Inflationsrate oder sogar noch höher einfach anzupassen? Das ist natürlich ein muss, wenn man wirksamen Vermögensaufbau betreiben will. Tims Beispiel sehe ich auch nur als einfaches Beispiel. Wenn man auf zinsen-berechnen.de einfach mal ein wenig herumspielt sieht man, was alles möglich ist.

    Beispiel: 1000 EUR monatliche Sparrate, 30 Jahre, 6% Steigerung, keine Dynamik macht knapp 980.000 EUR. Das selbe mit 1,5% Dynamik p.a. macht schon 1.150.000 EUR. Und ich wage mal zu behaupten, dass diese Steigerung nicht utopisch ist.

     

    Gruß
    Puck

  24. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Guido

    Danke. Das freut mich.

    @ Christian

    Danke für deine Stimme. Sehr nett.

    @ DanielKA

    Danke! Super.

    @ Chris k.

    Ich bin SAS von Stockholm nach Finnland geflogen. Dort war ich in Helsinki. Später ging es mit der Fähre weiter ins Baltikum. Es war super. Hat mir gut gefallen. Ich hab am Strand Bernstein gesammelt. War kultig.

    Die Schwarzmalerei ist nicht mein Ding. Ich bin ein Optimist.

    Negative Nachrichten auf YouTube und anderswo bekommen mehr Anhänger. Deshalb werden sie bevorzugt produziert.

    @ alle
    Danke für Eure Stimmen.

  25. AvatarMr. M

    Hallo Zusammen,
    schön das Tim wieder zurück ist 🙂

    Eine Frage zu Abbvie. Warum wird die Aktie in Deutschland (z.B. Tradegate) seit Monaten im 50 Cent Raster gehandelt? Ich habe soetwas bisher noch nie gesehen? Kann sich darauf jemand einen Reim machen?

  26. AvatarRüdiger

    @OHI

    Habe ich auch seit Januar 2018 … Gott sei Dank! 60% Wertsteigerung und bereits 15% des Kaufpreises Rückfluss als Dividenden. OHI ist ein Phänomen. Nur schlechte Nachrichen in letzter Zeit … und dat Dingen steigt und steigt und steigt 😉

    Nicht ganz so stark, aber in meinem Depot ebenfalls sehr erfreulich: W.P.Carey

     

    @Tanger

    Wäre mir persönlich zu spekulativ

  27. AvatarNico Meier

    Aber es ist schon empfehlenswert überwiegend gesund jede Woche zu essen.

    Hi Tim schön von dir zu lesen.

    Wie darf ich diesen Satz verstehen? Ich gebe zu ich esse täglich nicht nur einmal die Woche. Oder ist das ein Aufrufeinmal die Woche gesund zu essen?

    Im Moment haben wir eine der schönsten Jahreszeiten. Im Garten sind die Gurken, Tomaten und Bohnen reif. Zusätzlich verssen einem Zwetschgen und die ersten Trauben den Tag. Schon bsld kommen auch Äpfel und Birnen dazu.

  28. AvatarAndrea G

    Hallo Tim,

    bei meinem Gehalt geht keine Sparquote von 1000,– da ich nicht viel mehr als ebendie verdiene, und obwohl ich günstig wohne und kein Auto habe, geht halt das meiste fürs Leben drauf. Und Nebenjob geht nicht, da ich schon einen ehrenamtlichen, also nicht bezahlten Nebenjob habe. Aber ich gebe mir Mühe 😉 und irgendwas geht immer.

    Hätte mir vor 30 Jahren wohl einen besseren Ausbildungsberuf suchen müssen 🙁

    @Award, meine Stimme hast du, und danke für den Link, ich werde am 09.11. also in Hamburg sein 😉 Finanztourismus 🙂

     

  29. AvatarFräulein

    Ich kann diesen Beitrag zu 100% unterschreiben und ich bin das beste Beispiel.

    Meine Sparquote ging vor gut 14 Monaten erstmals mit 200€/ Monat los und war damals schon eine ordentliche Umstellung für mich und meine Konsum-Gewohnheiten.

    Ich habe dann begonnen Haushaltsbuch zu führen, nach und nach Verträge für Mobilfunk, Strom, Krankenversicherung und www zu wechseln, es wurden Versicherungen gekündigt bzw. getauscht. Alle Einzugsermächtigungen wurden aufgekündigt, denn ab jetzt überweise ich. Anstelle des Autos bzw. der Bahn nehme ich immer öfter das Rad zur Arbeit.

    Dazu habe ich mir einen Nebenjob gesucht und das erste Gehalt wird im September überwiesen. Somit werde ich meine derzeitige Sparquote von 600€/ Monat auf 850 bis 1050€ erhöhen können, das wird monatlich schwanken.

    Wenn ich jetzt noch richtig Glück hab, bekomme ich den Mietvertrag für eine 300€ günstigere Wohnung. Runter von 2-Zimmer auf ein 1-Zimmer Appartment. Da schlucke ich momentan noch etwas, aber dann könnte wegen der top Lage das Auto weg.  Das würde meine Sparquote pro Monat nochmal enorm puschen und Höchstsparquoten von 1.400 bis 1.500€ denkbar.

    Hätte mir das jemand vor einem Jahr gesagt, ich hätte nicht gewusst wie das zu machen wäre.

    Liebe Grüße aus Berlin

    PS: Lieber Tim, meine Stimme hast du. Und danke für deine super Beiträge.

  30. Avatarsammy

    @karl

    vollkommen richtig erkannt.

    @Tim warum macht das nicht jeder?

    Die Leute wollen ihr Leben genießen und nicht ein Leben lang rum geizen. Sie gehen gerne zur Arbeit und gründen Familien sind glücklich die Arbeit gibt eine wichtige soziale und geistige Struktur im Alltag. Es ist nicht jedermanns Sache kinderlos in einer mit Ungeziefer verseuchten Kammer vor sich hin zu geizen.

     

     

  31. AvatarRüdiger

    @Fräulein

    Viel besser kann man es nicht anpacken. Sieht gut aus für dich und deine finanzielle Zukunft! Und … Respekt, dass du den Nebenjob auch noch zusätzlich auf die Reihe bringst!

     

    Wie man sieht, fallen Tims Beiträge durchaus auch auf fruchtbaren Boden 😉

  32. KievKiev

    @ Fräulein

    Ich bin beeindruckt. In einem Jahr hast Du Deine Sparsumme von 200€ auf 850€ gesteigert und die Aussicht auf günstigere Wohnkosten und Verzicht der Kosten für ein KFZ. Dadurch geht es dann auf 1400-1500€.

    In den ersten Jahren des Vermögensaufbau ist die Sparleistung entscheidend. Falls Du Dich hier befindest, so hast Du einen perfekten Start hingelegt. Falls einmal ein schlechter Monat kommt, so sehe es am besten gelassen. Mit der neuen Sparrate wirst Du wesentlich erfolgreicher als zuvor sein.

    Woher kommt diese radikale Veränderung? Was treibt Dich an? Wie alt bist Du und was hast Du vor? Entschuldige die nachfragen, aber diese Veränderung erscheint mir ein hohes Motiv zu beinhalten.

    @ Karl

    Warum wird diese Zahl verwendet? Für die meisten Menschen gibt es keinen Unterschied zwischen einer Millionen DM oder Euro. Die Zahl erscheint utopisch hoch. Durch diese Berechnungen auf die monatliche Sparrate rückt sie für einige in greifbare Nähe. Man könnte die Rechnung auch folgendermaßen aufstellen:

    Spare 1000€/DM jeden Monat. So erhälst Du bereits ab dem ersten Monat eine monatliche Dividende von 2,7€ (bei 3%)!!! Nach einem Jahr erhälst Du so bereits 30€/DM pro Monat. Mit Variante B kannst Du wohl niemanden dazu bewegen irgendetwas zu bewegen. Auch wenn am Ende dasselbe rauskommt.

    Bei der 4% Regel würde ich bei 30 Jahren Inflationsbereinigt auf 687k€ kommen. Es gibt schlimmeres, oder nicht? Von der Summe dauert es auch nicht mehr lange bis zu der inflationsbereinigten Millionen.

     

     

  33. NicoleNicole

    Lieber Tim,

    Soeben habe ich für Dich gestimmt. Es ging 2mal, einmal mit dem Iphone und einmal  am Laptop. Hoffentlich kommt man dafür nicht in die comdirect-Hölle ;-).

    Schön, wieder von Dir zu lesen, Deine Einträge sind mein tägliches Mantra.

    Was die Sparquote angeht, ich spare mindestens 1000€ jeden Monat, ich überweise es sofort am Anfang auf mein Depotkonto. Am Ende des Monats habe ich meistens noch  200-300€ übrig, die werden dann auch noch aufs Depotkonto geschafft.

    Ich werde dieses Jahr 42 und habe tatsächlich erst vor knappen 6 Jahren angefangen, mein Depot zu besparen. Davor war ich in erster Ehe mit geminsamen Konten verheiratet und nach der Scheidung stand ich ohne Haus mit knappen 30.000 € und Kind da.

    Mit meinem jetzigen Mann habe ich alle Finanzen getrennt, er hat seins, ich meins. Das ist auch gut, denn so kann jeder seine Aktien selber verwalten. Ich mache stur Buy and hold, er ist eher der Typ “Man muß auch mal Gewinn mitnehmen”.

    Mein Depot ist mittlerweile 6stellig (mit 1 ganz vorne), auf dem Tagegeld versuche ich immer 20.000€ zu haben und tatsächlich habe ich vor kurzem noch einen schönen 5stelligen Betrag geerbt, wird natürlich auch ins Depot gepackt.  In Frührente wirds damit wohl eher nicht gehen, aber ich arbeite mich auch nicht krumm.

    Neben meiner selbstständigen Haupttätigkeit habe ich vor 5 Jahren noch einen kleinen Onlineshop für Spinnfasern und handgefärbte Wolle hochgezogen (sozusagen das Hobby zum Nebenerwerb gemacht), was als kleine Spielerei begann, zahlt mir tatsächlich heute die monatliche Krankenkasse.

    Was ich damit eigentlich sagen will, es ist nie zu spät, reinzuhauen und anzufangen.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag,

    LG,

    Nicole

     

     

     

  34. AvatarMatthias

    Danke Tim für deine mühevolle Arbeit!

    Mich würde interessieren wieviel Cash ihr so haltet?

    Beste Grüße

    Matthias

  35. AvatarThorsten

    @Puck

    Da spricht nichts gegen. Sparraten hoch ! Immer ! Man muss nur sehen, dass auch das Einkommen steigt, damit man quantitativ auch wirklich steigern kann. Und das könnte das Problem sein, funktioniert vielleicht nicht mehr so garantiert.

    Sollte eine Rezession kommen, dann fallen die ersten Häuser bei Kurzarbeit etc. Das hat dann aber nichts mit Blase oder sonstwas zu tun, das war dann eingetretener  Schadenfall bei vorhandenem Kredit und gehört nun mal dazu : Jobverlust, Krankheit, Scheidung, Tod, Einkommenseinbuße woher auch immer. In einer Rezession können sich Menschen ohne Kredit und Erparnissen etwas sicherer fühlen.

  36. AvatarDanielKA

    @ Nicole: Jetzt mal nicht übertreiben, du bist doch mit 41 noch keine Oma 😉 Und mit 35 anzufangen ist doch top, das würden sich viele wünschen.

  37. AvatarFelix

    @ DerBoy98 – Tanger

    Was nützen 10 % Div-rendite bei Tanger, wenn der Kurs wie in den letzten 3 Jahren jährlich um fast 20 % fällt? Entsprechend rückläufig ist der Gewinn des Unternehmens.

    Outlets zu betreiben, heißt hohe Infrastrukturkosten bei rückläufigem Geschäft (dank Amazon u.a.) zu haben. Während Amazon mit seiner WebSite potenziell alle Käufer Amerikas anspricht, erreicht ein outlet die Kunden in einem Radius von vielleicht 60 Milen.

    Kein Geschäftsmodell mit Zukunft.

  38. AvatarRüdiger

    @Nicole

    Das Hobby zum Nebenerwerb auszubauen, ist natürlich genial. Vielleicht ist etwas von deiner Wolle auch bei mir gelandet 😉

  39. AvatarPuck

    @Thorsten: Die meisten, die ich kenne, haben nicht das Problem, dass das Einkommen nicht steigt, sondern dass die Sparrate (sofern überhaupt vorhanden) nicht angepasst wird und alles verpulvert wird.

    Und mancher einer macht es sich auch in seinem Job sehr bequem. Statt sich um eine Gehaltsverbesserung – entweder durch Verhandlung beim derzeitigen Arbeitgeber oder Jobwechsel – zu bemühen, wird gejammert.

    Ich persönlich hatte meine großen Gehaltssprünge immer bei einem Jobwechsel (zwischen 10-20%). Und ich sehe auch zu, dass ich jedes Jahr mindestens 2-3% mehr raushole, die dann sofort die Sparrate erhöhen.

  40. NicoleNicole

    Toll, mein ganzer Text weg 🙁

    @Fräulein: Haushaltsbuch ist immer gut. Da sieht man, was man so raushaut.

    Beim Handy hab ich mittlerweile nur noch Prepaid, ein Vertrag lohnt sich für mich nicht.

    Mein Auto ist von 1996, dass hab ich zum Führerschein von meiner Patentante inkl. Versicherung auf Autolebenszeit bekommen. Ich selber zahle nur Inspektion, Tüv, Reparaturen, Sprit.

    Noch 2 Jahre, dann ist es ein Oldtimer. Ich werde es fahren, bis es tot ist. Allerdings nehme ich tatsächlich meist das Rad.

    Am Gehalt zu drehen ist immer super, da bin ich ebenfalls noch am optimieren. Momentan bin ich in meinem Hauptjob bei 60% Auslastung, ab Dez sind es dann 80% und ab Februar 2020 100%. Da erhoffe ich mir natürlich noch eine schöne Steigerung meiner bisherigen Sparquote.

    Am Wohnen können wir nichts sparen, mein Mann braucht ein Arbeitszimmer und ich die Einliegerwohnung für den Hauptjob und als Lager/Werkstatt für den Shop. Wir haben es so aufgeteilt, dass mein Mann die Miete/NK zahlt und ich das Haushaltsbudget übernehme. Urlaub machen wir 50/50 und sonstige Freizeitaktivitäten mal er, mal ich.

    Kleidung kaufe ich was geht gebraucht, allerdings grundsätzlich Marken, die ich dann später auch weiter verkaufe(n kann).

    @ Daniel KA: Weiß ich, und ich bin auch äußerst zufrieden mit meinem Leben, aber manchmal, da denkt man halt doch “hätte, hätte…”

    @Rüdiger: Wer weiß, wobei ich tatsächlich mehr Spinnfasern als Garne verkaufe. Strickst Du selber,  oder eher Deine Frau.

     

    LG,

    Nicole

  41. AvatarFräulein

    @ RüdigerDanke!@ Kiev

    Danke. Ich bin auch ganz beeindruckt was da passiert und freue mich schon jetzt, obwohl noch nichts erreicht ist, auf meine Zukunft. Früher war das eher alles dunkel und ungewiss.

    Zitat: “Woher kommt diese radikale Veränderung? Was treibt Dich an? Wie alt bist Du und was hast Du vor? “

    Ich bin 38 Jahre und ich möchte mit 60 Jahren schon mittags auf der Bank in der Sonne sitzen, Sekt trinken und reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Da muss ich jetzt ran, als unverheiratete Frau hab ich jetzt noch fünf bis acht Jahre in denen ich was reißen kann.

    Der Startschuss fiel mit einem Todesfall in der Familie.

    Seitdem trenne ich mich erfolgreich von dem ganzen unnützen Krempel, ich brauche immer weniger und merke wie mich die Verschwendung langsam etwas “anwidert”, vielleicht zu vergleichem mit kaltem Zigarettenrauch als Ex-Raucher.

  42. AvatarMIA

    @Nicole

    Ich bin CH und habe auch ein passives Einkommen und ich spare bei den Briefmarken, soviel ich weiss, geht das in DE auch: Man kann postgültige Briefmarken kaufen, die 20% weniger kosten. In CH ist es der Post egal, es müssen nur postgültige sein. Bei mir ist das im Jahr alleine ca. 100-200 CHF an Porto wo ich durch meinen online shop spare. Es hat einige die das als Business betreiben und diese verkaufen, da halt viele die geerbten (oder was auch immer) Briefmarken zu Geld machen.

    @Tim und Ihr alle Zusammen

    Tim einfach DANKE für diesen Blog.

    Nochmals ein Hallo an alle und ich kenne euch rel. gut, da ich schon sehr lange immer wieder mitlese, aber ich mich halt kaum äusserte, sorry deshalb …. Aber dachte jetzt oute ich mich halt auch mal. Ist ja wirklich unfreundlich, wenn man einfach Dreinpostet, aber meine Geschichte hat mich halt gelehrt, etwas weniger in Vordergrund zu treten.

     

    @Reserve / Unfall-Ereignis

    Wir mein Mann und ich haben seit 1992 gespart wie wild und nur mit Sparkonti, kauften im 1995 (damals 27 und 29J.) unser Eigenheim und im 1998 haben wir angefangen via Bank ein Depot aufzubauen, damals halt extrem teuer (Gebühren), als dann die ersten online Broker Konkurrenz machten stiegen wir um und nahmen es selber in die Hand. Wir verdienten sehr gut und sparten immer etwas, aber nie übertrieben. Je 2 Säule 3a bestückten wir seit dem Hauskauf jedes Jahr mit einem Dauerauftrag. Zum Glück hatten wir Ende 2004 schon ein stattliches Polster beisammen…

    Es lief alles blendend bis im Jahr 2005 – als ein schwerer Arbeitsunfall meines Mannes – 8 Wochen Spital, 7 Monate Reha, alles zerstörte. Wir wussten nicht, was kommt und wie es weitergehen soll.. es zog einem den Boden unter den Füssen weg. Trotz Reserve und meines guten Jobs kamen alle möglich Gedanken, warum wir etc und wir hatten noch nicht mal Kinder…..

    Als dann die Kinder kamen, war halt der Papa noch im Rollstuhl… über die 5 Jahre kamen 20 OP dazu bis es recht gut ging…

    Heute sind unsere Kinder 9 und 12 J. alt. Der grosse hat bereits ein paar Nebenämtli wo er was Kleines verdient und das Basiswissen der Finanzen verinnerlicht. V.a. er hat viel zurückstecken müssen, Papa kann nicht lange laufen, rennen schon gar nicht, schwer heben auch nicht und immer und immer wieder Spital… und so glaub von selbst bemerkt, wie gut uns Geld getan hat…

    Ich habe sehr lange gehaddert, ob ich mich hier outen soll, aber trotzdem finde ich, es gibt vielleicht so manchem Mut, dass er dranbleibt, egal was kommt….

    Seit ich 42 bin arbeite ich nur noch mit meinem onlineshop und mein Mann übt seinen Beruf mit Leidenschaft aus. Ohne die Reserven hätten wir uns glaub nie getraut, dass ich den Job aufgebe, aber mit einem Polster kann man machen was man WILL – und das tut einfach nur GUT …

    @ FF

    Ich glaube wir haben es erreicht indem wir Tun und Lassen können was wir wollen und wir wirklich v.a. in Zeit mit Familie und kleinen Ausflügen und 1x im Monat essen gehen und 1x im Jahr grosse Ferien frei leisten können…. alles Ansichtssache.

     

     

  43. AvatarRüdiger

    @Nicole

    Ich und Stricken … na, das möcht’ was werden 😉 Nein, Häkeln und Stricken waren (neben anderen) die Hobbies meiner Frau.

    Mein Ressort ist alles, was mit Zahlen zu tun hat. Deshalb war und bin ich auch der “Rechenknecht” für die Familie und für die Geldanlage zuständig 😉

     

  44. AvatarWohnung mit Domblick

    @Tim Dein Blog ist sowieso der einzige, den ich lese. Also meine Stimme hast Du sofort bekommen 🙂

    Ich hatte schon befürchtet, wegen den vergangenen Diskussionen ist Dir die Lust vergangen. Schön dass das nicht der Fall ist! Wie man heute mal wieder sieht, hilft Dein tägliches Mantra vielen weiter. Ich freue mich auch an jedem Monatswechsel über  die frischen Investitionen und das steigende Nettovermögen. Mit regelmäßigen Sparplänen fühle ich mich wohler als mit größeren Einzelkäufen. Das läuft einfach immer weiter.

  45. AvatarThorsten

    @Puck die im Tarif gefangenen, äh ich meine abgesichterten, können nicht ohne Gewerkschaft verhandeln oder ? Die Außertrariflichen schon. Da ist eine Stelle, da bekommst Du Tarif XY-0815.  Egal, was Du leistest in der Zeit und ich meine Leistung, nicht Anwesenheit. Man kann dann nur die Stelle wechseln, intern oder extern, um eine besser bezahlte Stelle zu kriegen, aber da wo man sitzt ist finanzielle Endstation. Trickserei mit Überstunden und Feiertagen lasse ich nicht zu, da hat man zwar mehr und das ist ganz klasse für die Sparquote, aber man hat das Gehalt ja nicht wirklich hochverhandelt, der durchschnittliche Stundenlohn steigt durch Zulagen.

  46. NicoleNicole

    @MIA:

    Vielen Dank für den Tipp mit den Marken, da werde ich mich mal reinlesen. Find ich gut, dass Du Dich getraut hast, Dich zu outen. Ich hab auch lange überlegt, bevor ich es getan habe.

    Da hat Euch das Schicksal aber böse mitgespielt. Umso schöner und bewundernswerter, dass Ihr das so gemeistert habt.  Daran sieht man, das Wichtigste ist die Gesundheit.

    Darf ich fragen, was Du in Deinem Shop vertreibst, ich finde es immer spannend, was Andere so anbieten.

    @Rüdiger: Ich dachte es mir fast, aber da es einige strickende Männer gibt, hätte es ja sein können. Mein Mann strickt übrigens auch nicht und ich glaube, dass er meine selbstgestrickten Socken eher mir zuliebe trägt 😉

    @Wohnung mit Domblick:

    Ich lese auch nur Tims Blog und 2 Tageszeitungen. Mit den Monatswechseln gehts mir wie Dir, ich freu mich ebenfalls jeden Monat, frisches Geld anlegen zu können. Und mehr Netto ist ja eh immer gut.

    Mit Sparplänen hab ich es nicht so, ich kauf lieber selber (Suchtverlagerung, Aktien statt Handtaschen und Schuhe).

    LG

  47. AvatarRobert

    Ja ja. Das Baltikum kann man nur empfehlen. Viele Seen, sehr viel Grün und man hat seine Ruhe, um einmal durchzuschnaufen. Heutzutage würde ich dort zu arbeiten alle male Deutschland vorziehen.

  48. AvatarRüdiger

    @Thorsten: Der tarifgebundene Arbeitgeber darf jederzeit mehr zahlen, als den Tariflohn der jeweiligen Lohn-/Gehaltsstufe. Nur eben nicht weniger. Das kann dann zu solch kuriosen Fällen führen, wie bei einer Bekannten von mir. Sie hat einen Meisterbrief und ein abgeschlossenes Ingenieur-Studium. Sie wäre auch mit einer Einstellung (und Bezahlung) als Meister zufrieden gewesen. Das ist aber einem Betrieb mit Tarifbindung nicht erlaubt. Sie hätte gemäß Tarifvertrag und gemäß ihrer Qualifikation als Ingenieur bezahlt werden müssen – und damit war sie dem Arbeitgeber zu teuer. Ist schon ein paar Jahrzehnte her, ob es heute noch so ist, weiss ich nicht.

     

    @Nicole: Das ist wahre Liebe 😉

  49. AvatarMIA

    @Nicole

    ich bin fast auf deiner Linie … ich nähe Taschen mit Stickereien, v.a. Kindergartentaschen, Portemonnaie aus Leder auch bestickt, Taschen für die Biker etc., die Stickdateien erstelle ich via PC stecke den Stick in die Maschine und die rattert das Bild. Das Nähen eignete ich mir vor vielen Jahren selber an, war mitunter Kriesenbewältigung. Ich mache keine Werbung nichts, alles via Mundpropaganda, meine sind halt anders als die die alle so anbieten….. Es läuft recht gut und so kann ich machen was ich möchte… und eben bei den Briefmarken schön sparen 😉 die kleinen Dinge schenken mit den Jahren ein.

    PW musste schmunzeln, weisst du was ich fahre…. einen BMW E30 Kombi (ja an alle hier, einen BMW) Jf. 1989 bar bezahlt vor 18 Jahren, Veteraneneintrag und da ist die Versicherung noch günstiger – man kann mit BMW auch sparen…… und er läuft und läuft und hat selten mal was gehabt… klein Sorge tragen, immer gut pflegen, dann spart man noch mehr – UND noch schlimmer mein Mann hat ein SUV X5, wir wohnen sehr ländlich und meine Eltern haben noch Wald und wir haben einen Anhänger wo wir Holz laden können, ein bisschen Holz weg, ist auch gut fürs Depot – und auch der X5 ist bar bezahlt und so mit passivem Einkommen ok.

    Daheim kompostieren wir alles, im Garten haben wir glaub so alles was es gibt an Beeren und auch sonst an Gemüse, Apfelbäume, Aprikosen etc. 6 Vogelhäuschen, 2 spezielle Abdeckungen bei der Garage damit uns die Fledermäuse erhalten bleiben (haben wir mit Fledermausstation extra so gemacht), 4 Insektenhäuser, 1 riesige Blutbuche und einen grossen Wildgartenteil nebst dem Zierrasen, da die Kinder ja auch fussball spielen sollen – was ich damit meine: man soll nicht immer alles generell verpöhnen (BMW, SUV etc.) denn es gibt auch solche, die es wieder kompensieren… eben Ansichtssache.

    Ui wurde etwas viel……. schmunzel

  50. AvatarEx-Studentin

    @MIA

    Danke für das Teilen deiner Geschichte. Respekt, dass ihr das zusammen gestemmt und sogar noch 2 Kinder groß gezogen habt. So eine starke Partnerschaft ist nicht selbstverständlich.

  51. AvatarRüdiger

    @MIA: Mit dem E30/5 hast du bei mir nostalgische Gefühle geweckt. Für das Fahrzeug haben wir Kabelsätze gebaut, als ich 1989 in der Automobil-Zulieferindustrie angefangen habe. Was Autos angeht, hat halt jeder andere Vorlieben oder Bedürfnisse. Ich wollte ein Auto mit Händler/Werkstatt im Dorf, Kofferraum groß genug, dass der Rollstuhl meiner Frau locker reinpasst, also Kombi … habe ich gefunden und es steht halt KIA drauf. Für mich völlig ausreichend 😉

  52. AvatarMattoc

    @Rüdiger, Thorsten

    Die Tarifangestellten, die ich kenne, sind Stellen zugeordnet. Die Stellen wiederum sind Tarifgruppen zugeordnet und die Tarifgruppen sind sogenannten Entgeltbändern zugeordnet. Die Entgeltbänder haben wiederum ein unteres Ende (Jahresgehalt zum Beispiel 35.000 Euro) und ein oberes Ende (Jahresgehalt zum Beispiel 50.000 Euro). Die nächst höhere Tarifgruppe beginnt beispielsweise bei 45.000 Euro und endet bei 65.000 Euro (überlappend). Das Spiel geht bis über 80.000 Euro. So haben Arbeitgeber und Tarifmitarbeiter selbstverständlich die Möglichkeit Gehälter innerhalb der Entgeltbänder frei zu verhandeln und auch bei guten Leistungen innerhalb des jeweiligen Entgeltbandes individuell zu erhöhen. Durch die Überlappung wird die Möglichkeit geschaffen, insbesondere älteren Mitarbeitern, die ihre Stelle und damit die Tarifgruppe und das Entgeltband nicht mehr wechseln wollen oder können dennoch ein höheres Gehalt zu zahlen als dem jungen Uniabsolventen, der direkt in der höheren Stelle und dem höheren Entgeltband eingestiegen ist. Durch die Tarifbindung und die Verhandlungen werden die Grenzen der Entgeltbänder im Laufe der Jahre immer weiter nach oben verlagert.

    Es ist also selbstverständlich möglich, auch im Tarifbereich Gehälter in einer großen Bandbreite relativ frei zu verhandeln. Teilweise werden gleiche Stellen mit bis zu 20.000 Euro pro Jahr unterschiedlich bezahlt.

  53. AvatarAndreas (Generation Finanzen)

    Tim Schäfer kommt nach Hamburg. Großartig. Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit zu einem persönlichen Kennenlernen. Würde mich wahnsinnig freuen. Dein Blog ist ja quasi die „Benchmark“ Ich werde auch da sein…

    Herzliche Grüße, Andreas (ein Bloggerkollege)

  54. AvatarAlbr

    Komme gerade von einem guten Freund, dessen Hund morgen eingeschläfert werden muss (Metastasen), unglaublich wie sensibel Hunde sind, meine Hündin hat gemerkt, das was nicht in Ordnung ist und sich neben ihn gelegt und ihn abgeleckt… unglaublich wie man sich an Hunde gewöhnen kann…

     

     

     

     

  55. AvatarAndrea

    Wie kann ich da für Tim voten? Mir wird nur für meine Teilnahme gedankt. Ich finde nirgendwo die Möglichkeit, abzustimmen.

  56. AvatarRüdiger

    @Andrea

    Das Problem hatte ich heute früh auch. @Thorsten hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass eventuell eine Sicherheitseinstellung, Cookie oder sowas im Weg steht. Auf einem anderen PC geht es. Keine Ahnung, warum. Vielleicht können die PC-Experten hier dir den richtigen Tip geben.

  57. AvatarAndrea

    Vielleicht liegt es daran, dass ich im letzten Jahr schon abgestimmt habe? Doof aber auch.

  58. Avatar-M

    @Neue Schreiber

    Schön das man hier von neuen Leuten liest und auch noch einige Frauen, die in der Investmentwelt eher in der Minderheit sind. Vielleicht kommt hier mehr Balance wieder rein, obwohl in den letzten Tagen wieder mehr normaler umgangston angesagt war 🙂

    -M

  59. AvatarThorsten

    @Mattoc

    Kann ich nicht allgemein bestätigen, ist vielleicht  branchenunabhängig. Die Stellen sind vielleicht manchmal zu niedrig tarifiert ? Ich kann nur für den Bereich Finanzen schreiben, also Banken und Versicherungen.  Da ist nix mit Bändern oder Verhandlungsspielräumen. Die Branche geht seit 20 Jahren bergab, Qualifizierte gehen weg und kehren dann als teure Berater zurück. Damit die wenig Verdienenden überhaupt was Vernünftiges herausbekommen, wird den Ausertariflichen der Bonus, also der variable Anteil regelmäßig drastisch gekürzt und auf die Niedrigtarifler verteilt. Damit man gute Leute halten kann, ihnen aber nicht mehr zahlen kann,  erfindet man Aufgaben, die dann sage und schreibe 200 Euro im Monat mehr bringen,  z.b ‘Gruppenleiter’.

  60. AvatarChris k.

    @ Thorsten

    Welche Branche oder welcher Job siehst du als relativ zukunftssicher und anständig bezahlt?

    Außer It computer bereich…

    Wir brauchen alle dringend niedrigere Abgaben vom brutto und mehr gleichgesinnte wertpapierdepot Sparer… Ansonsten haben wir kein Gewicht gegen links und rechts.

     

    Hab mir grad 2 burger vom McDonald’s geholt… Als cut morgen Will ich wieder sauberer essen anfangen und Sport wieder starten…

    McDonald’s aktie habe ich nicht, aber diese Öffnungszeiten sind einzigartig lang (24h) allein deswegen schon ein Monopol. Vllt in ner korrektur nachkaufen…

    Wenn ihr ein neues lang haltbares Handy braucht und euch iPhone zu teuer und Huawei unsympathisch sind, schaut euch mal das neue Fairphone 3 an. Wenn ich ein neues bräuchte würde ich mir das genauer anschauen… Kostet 450 euronen.

     

     

  61. AvatarAlbr

    Zum Glück, bin ich nicht Tarif angestellt 😉

    woher soll die Gewerkschaft wissen, was ich wert bin und verdienen will 🙂

     

    in meine Abteilung kommen keine Berater rein, wenn die Geschäftsleitung meint wir bräuchten die, dann ohne mich 😉

     

     

     

     

  62. AvatarThorsten

    @Albr mich hättest Du vielleicht schon  reingelassen und vielleicht sogar da behalten, wenn die Bude zu lange gekracht hätte und es für die Aufrechterhaltung gefährlich geworden wäre (zu viel neue Arbeit für das knapp bemessene Stammpersonal).
    @Chris es bedarf einer Steuerreform, die den Mittelstand entlastet. Der Mittelstand ist über die Jahrzehnte in die hohr Progression reingerutscht, die eigentlich für Reiche gedacht war.

  63. KievKiev

    @ Tarifvertrag

    Es hängt stark von der Branche ab wie die Bezahlung geregelt wird. Es ist ein Rahmenvertrag für ein Beschäftigungsverhältnis. In anderer Form gibt es ein Vertragsmuster bei jeder Firma.

    Falls in meinem Arbeitsbereich eine Stelle besetzt werden soll wird das auf üblichen Portalen eingestellt. Hier wird die Aufgabenverteilung grob angegeben. Dann gibt es Bewerbungen und es stellt sich hier raus wer am besten passt. Vielleicht kommt der Bewerber direkt von der Uni oder hat schon sehr viel für uns brauchbare Qualifikationen. Das Einkommen bewegt sich grob zwischen 50k und 85k. Das finde ich jetzt nicht so starr wie hier dargestellt. Es kommt vermutlich stark auf die Branche und Individualität innerhalb des Arbeitsbereichs an.

    Ich habe selbst bei meinem Arbeitgeber 6 Stufen übersprungen und dazwischen diverse Leistungsstufen besetzt. Am Ende kann das monatliche Gehalt hiermit im einstelligen Bereich geregelt werden. Bei uns steigt man auch nicht automatisch mit dem Alter auf. Es sind Gehaltsgespräche notwendig wie in jeder anderen Firma auch.

    Allerdings hat der Tarifvertrag sehr gute Vorzüge, die uns zu gute kommen. Die tariflichen Gehaltsanpassungen gelten für alle Mitarbeiter. Auch für die, die bereits in der Sättigung sind und z.B. über 50 Jahre alt sind. Somit wird mein Gehalt mehr als die Inflation gesteigert, auch wenn ich bereits in der Sättigung bin. Ich könnte auch mehr Gas geben und Personalverantwortung übernehmen. Dann kann ich auch weiter aufsteigen und das Gehalt verhandeln. Das ist aber kein Ziel für mich und ich verfolge es nicht. Mit der Arbeitszeitregelung bin ich sehr zufrieden. Die gebe ich nicht her.

  64. AvatarFuseboroto

    Hallo Tim,

    danke für den Blog, Abstimmung ist raus.

    Vielleicht mal eine kleine Meinung zu den Sparraten. 1000 Euro im Monat klingen nach viel und für viele ist es das auch. Bei mir wird mittlerweile ein Drittel davon durch Dividenden erwirtschaftet, Tendenz steigend. Dadurch muss man weniger selbst sparen oder was ich bevorzuge, mehr investieren.

    Gruß

    Fuseboroto

  65. AvatarMattoc

    1000 Euro im Monat klingen nach viel und für viele ist es das auch. Bei mir wird mittlerweile ein Drittel davon durch Dividenden erwirtschaftet, Tendenz steigend. Dadurch muss man weniger selbst sparen oder was ich bevorzuge, mehr investieren.

    Das wäre zu schön, um wahr zu sein.

    Die ausgezahlte Dividende reduziert deinen Depotwert um die ausgezahlte Dividende, Steuerzahlungen mal außen vor gelassen. Wenn du die Dividende dann reinvestiert, stehst du wieder da, wo du vor der Dividendenzahlung gestanden hast.

    Beispiel:

    Du hast 100 Anteile im Wert von je 100 Euro (Gesamtinvestition 10.000 Euro) an einem ausgezeichneten Qualitätsunternehmen, dessen herausragendes Management (viele Grüße an den Freelancer 🙂 ) beteiligt seine Anteilseigner regelmäßig an den außerordentlich hohen Gewinnen des Unternehmens und schüttet 5% Dividende im Mai eines jeden Jahres aus. Am Tag der Dividendenausschüttung erhältst du also 500 Euro, freust dich wie Bolle. Beim Blick in dein Depot fällt dir auf, dass deine Anteile an dem Qualitätsunternehmen noch mit 95 Euro bepreist werden, so dass deine Beteiligung am Qualitätsunternehmen bei 100 Anteilen auf 9500 Euro gesunken ist. Nun reinvestiert du die 500 Euro, die du als Dividende erhalten hast, zum Kurs von 95 Euro per Sparplan, so dass du ca. 5,263 weitere Anteile eingebuchtet bekommst. Du hast dann also 105,263 Anteile an dem Qualitätsunternehmen zum Kurs von 95 Euro, was einen Gesamtwert von 10.000 Euro ausmacht.

    Du hast also keinesfalls „mehr“ gespart oder musst „weniger“ sparen, um deine monatliche Gesamtsparrate zu erreichen.

    Ich weiß, dass diese Wahrheit schmerzt, im Hinterkopf bekannt ist und etwas nervt. Ich hätte auch gerne, es wäre anders. Aber wir müssen stark sein, das aushalten und unsere Sparraten hoch halten. Nur das hilft. Das Ziel ist das Ziel! 🙂

  66. AvatarMIA

    @Ex-Studentin

    Danke, ja es blieb keine Wahl, davon rennen oder hinstehen, wir machten letzteres und versuchten postiv denken können… Wir haben viele Paare in Reha v.a. erlebt, die es leider nicht schafften, es gingen viele Ehen kaputt – mein Mann hat es sehr schnell geschnallt und sagte immer, irgendwie kommt es gut, es ist so, pasta, wir können es nicht ändern, ja man muss seinen inneren S—hund überwinden… Heute ist es gut so wie es ist, es hat uns allen sehr viel Demut und Einblicke auf die wirklich wichtigen Dinge gegeben, zusammen geschweisst – und wir geniessen und leisten uns auch immer wieder mal was, man weiss nie was morgen kommt.

     

    @Rüdiger

    ja ist die Nostalgie, mal sehen wie lange mein E30 noch da ist…. und wenn es nicht mehr geht, ist es sicherlich wieder ein Kombi, ob mit oder ohne KIA am Heck, Hauptsache es dient einem für seinen Zweck und mir muss er einfach gefallen, ein bisschen was fürs Ego darf eine gute Occassion sein – für Rollstuhl war meiner echt mühsam, v.a. da das Heck zu klein und wegen der Kofferraumform mühsam ist, musste immer alles drüberfugen… Sitz umklappen..

    @Finanzen

    ja das ist mein Job gewesen, war oft ziemlich alleine als Frau in der Anlageberatung, da ich noch ein Team führte und es war auch schwer die jungen Frauen für die Anlageberatung zu ermutigen, die waren immer im 3. Lehrjahr in der Anlageberatung und die wenigsten fanden diesen Bereich gut, fühlten sich nicht wohl, die machten lieber Kredite und sehr viele stiegen gar aus nach der Lehre und gingen Richtung Treuhand, also das viel mir immer sehr auf, aber eben ja die Banken ist halt ein Thema für sich… und die weibliche Mehrheit ist da eher gefühlsmässig betroffen….. v.a. Gebühren und ein guter Berater?… aber bitte jetzt keine Diskussionsrunde wegen Berater, ich zu meinem Teil, habe das  wo für mich/uns wichtig war genutzt und bin sehr dankbar dafür – sprich ich konnte immer Geschäft und Privat trennen/abgrenzen….

    McDonald / Depot

    wunderbare Aktie – habe ich schon gefühlte Ewigkeit, ich habe auch Cola, Nestle und Pharma, Versicherung und div. Versorger, kunterbunte 45 Aktienpostionen.., v.a. CH/USA eher weniger Europa/Asien/Schwellenländer, wegen Diversifikation noch einige ETF, die machen bei mir aber nur einen kleineren Teil aus – habe mehrheitlich Aktien, teils zykliker, teils wachstum…. aber v.a. die langweiligen Aristokraten – dann ein paar IPO’s das lief mehrheitlich extrem gut, ging aber auch schon mal total in die Hose…. aber ich finde genau da, darf man mal was probieren, mein liebstes war actelion aber es ging sehr sehr lange und zeitweise gar für fast “bankrott” erklärt…. (das  wurde von J&J übernommen und war ein richtiger Goldesel) heute halte ich die aus Actelion Verkauf hervorgehende Idorsia (IDIA), Biotech, welche ich ziemlich sicher bin, dass diese auch gut werden könnten, ich möchte hier klar sagen, dass ich nur immer für uns selber einen winzigen Betrag so dazu mische und niemanden einen Rat gebe, davor hüte ich mich – da das Risiko sehr sehr hoch ist, und ja die Stadler Rail habe ich auch, da kenne ich diverse Mitarbeiter, denn die Firma ist hier gleich neben mir mit dem Hauptsitz und der Inhaber ist ein sehr seriöser Geschäftsmann und besitzt ein Patent auf Schmal- und Breitspurumstellung und sein Reichtum kam v.a. auch aus schlauen Kreditverleihungen an anderen Unternehmen zu Stande, also wirklich bodenständig – auch das IPO habe ich seit Anfang an aber auch nur ein kleinerer Betrag – aber hier denke ich braucht es sehr viel Zeit, denke da wird eher ein konstanter und stetiger Aufstieg bei Gelingen kommen, eher ein langweiliger beständiger Titel..

    Nimmt mich wunder was ihr dazu meint 😉

     

     

     

     

  67. AvatarKarl

    @Mattoc

     

    Hör auf und mach dich nicht unglücklich. Die Jünger hier gehen davon aus, dass die Dividende der neue (bessere) Zins ist. Soviel Finanzverstand ist hier nicht gewollt und stört nur die Glaubenssätze.

  68. AvatarAlbr

    Idorsia habe ich auch aus der Actelion Übernahme durch JNJ 😉

     

    ich mag IPOs, einige gingen in die Hose, andere sind explodiert, in diesem Bereich setzt sich halt die alte Weisheit durch: verlieren kann man Max. 100%, der Gewinn kann unendlich sein 🙂

     

     

     

  69. AvatarFit und Gesund

    @MIA,

    bewundernswert was Du geleistet hast, Du kannst sehr sehr stolz sein.  🙂

    Stadler Rail werde ich auch irgendwann mal kaufen, diese Aktie gefällt mir.

    liebe Grüsse

  70. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Mattoc

    Auf dich ist Verlass, das wusste ich 😉 .

    Jetzt würde mich aber auch interessieren, was du von folgenden Sachverhalten hältst:

    https://www.suredividend.com/voya-corporate-leaders/ (Danke an Fit und Gesund 🙂 !)

    und

    „We calculated the return of all 500 of the original S&P 500 firms and the new firms that have been subsequently added to the index. Contrary to earlier studies, we found that the buy-and-hold returns of the 500 original firms have outperformed the returns on the continually updated S&P 500 index and have done so with lower risk. The new firms added to the S&P 500 Index since 1957 have underperformed the original firms in nine of the ten industrial GICS sectors.“

    Many in the financial community believe that the active updating of firms in the S&P 500 Index is essential to obtain the high returns that this index has recorded over the past half century. This study shows that this is not the case.

    – Jeremy Siegel

    http://web.archive.org/web/20060216223405/http://finance.wharton.upenn.edu/~rlwctr/papers/0429.pdf

    Ohne Bedarf an einer giftigen Debatte frage ich das, weil auch du mir als jemand in Erinnerung geblieben bist (neben Rüdiger), der meint, nur mit einem ETF sei man auf der sicheren Seite, da ja alle Einzeltitel, die man heute so hält, irgendwann aus “dem Index” verschwinden würden und das eigene (Einzeltitel-)Portfolio dank Buy-and-Hold somit vor die Hunde gehen müsse.

    All den freundlichen Lesern hier wünsche ich einen schönen Start ins Wochenende 🙂 !

  71. AvatarRüdiger

    … weil auch du mir als jemand in Erinnerung geblieben bist (neben Rüdiger), der meint, nur mit einem ETF sei man auf der sicheren Seite, da ja alle Einzeltitel, die man heute so hält, irgendwann aus „dem Index“ verschwinden würden und das eigene (Einzeltitel-)Portfolio dank Buy-and-Hold somit vor die Hunde gehen müsse.

    @Free: Um einmal Frauke Petry zu zitieren: “So habe ich das nie gesagt!” 😉  Mit einem ETF hat man die Sicherheit, die Rendite des Marktes zu bekommen, mal abgesehen von geringfügigen Abweichungen, über die man nicht wirklich zu philosophieren braucht. Dazu stehe ich. Über Einzeltitel, die irgendwann aus dem Index verschwinden, habe ich mich noch nicht geäußert. Auch nicht, dass das Einzeltitel-Portfolio deshalb “vor die Hunde gehen” müsse. Die gekonnte Auswahl von Einzeltiteln, mit buy-and-hold,  kann erfolgreicher sein als die Anlage in einen ETF. Das kann nicht bestritten werden, jedenfalls fehlen mir dafür die Sachargumente. Selbstverständlich kann man bei der Auswahl von Einzeltiteln auch die falschen aussuchen … und dem ETF auf Dauer hinterherwinken. Ich habe hier gewiss auch schon früher einmal geschrieben, dass ich mir die Auswahl der Einzeltitel nicht unbedingt zutraue. und dass es meiner Bequemlichkeit entgegen kommt, in einem (oder zwei oder drei …) ETF das passende Instrument für den Großteil meiner Anlagen gefunden zu haben. Auswählen … Sparplan auf Autopilot … läuft! Einfacher geht’s nicht! Das macht für mich den Charme der ETFs aus. Die Sicherheit meiner ETFs ist mir gewiss. Ein paar zusätzliche Einzeltitel (für buy-and-hold) habe ich natürlich auch und es werden gewiss noch mehr im Laufe der Zeit.

    Danke! Ein schönes Wochenende all den freundlichen Lesern und Schreibern hier 😉

  72. AvatarNico Meier

    @Chris es bedarf einer Steuerreform, die den Mittelstand entlastet. Der Mittelstand ist über die Jahrzehnte in die hohr Progression reingerutscht, die eigentlich für Reiche gedacht war.

    Wenn wir eine Teuerung von 1% pro Jahr haben und die Löhne nominal 1% steigen so bleibt die Kaufkraft gleich mit anderen Worte die Löhne sind real nicht gestiegen. Wenn nun die Steuerprogression nicht der Teuerung angepasst wird zahlen alle die noch nicht im Spitzensteuersatz sind jedes Jahr mehr Steuern bei gleicher Kaufkraft. Das nennt man kalte Progression und sollte durch die Politik verhundert werden.

  73. AvatarMattoc

    @Freelancer
    🙂 Ja, wir machen doch auch mal Spaß hier.
    Du willst meine Meinung, du bekommst meine Meinung:
    Ohne auf den Link, den du gestern dazu gepackt hast, geklickt zu haben, glaube ich, das hat Siegel bereits vor 15 Jahren (oder so) veröffentlicht. Zumindest habe ich den Text bereits vor sehr sehr langer Zeit gelesen. Die Feststellung, die er zum “ursprünglichen S&P500” gemacht hat, ist allerdings wenig aussagekräftig bzw. für Anleger wenig hilfreich, da es sich um eine einzige(!) Stichprobe handelt.
    Um nachzuweisen, dass ewiges Buy and Hold (Einmalkauf ohne jegliches Update des Depots) besser ist als regelmäßige Depot-Updates (wie bei ETFs) hätte er mehrere Stichproben des S&P500 in verschiedenen Jahren einfrieren und bis zum Stichtag auswerten müssen. Es gibt da sehr viele Jahre, in denen diese Strategie zu einer deutlichen Unterperformance gegenüber der dynamischen Aktualisierung des Depots (wie beispielsweise mit ETFs) geführt hätte.
    Oder anders gesagt:
    Wenn du heute einmalig 40 Unternehmen aus dem S&P500 kaufst und das Depot dann nie wieder anpackst, um dann nach 10, 20, 30, 40 Jahren die Performance mit einem S&P500 ETF zu vergleichen, kann es gut zu einer erheblichen Unterperformance (oder auch Überperformance) des von Siegel beschriebenen Ansatzes gegenüber einem S&P500 ETF kommen. Das Verfahren grundsätzlich als risikoärmer zu bezeichnen, halte ich für fahrlässig. Es ist eben eine Einzelaktienauswahl und das Risiko, was damit verbunden ist.

    Und ich will für mich auch nur die Marktrendite. Und ich freue mich für jeden, der mit Einzelaktien auch die Marktrendite erzielt oder besser abschneidet. Kein Neid von meiner Seite. 😉

  74. Avatar42sucht21

    @Mattoc – Und ich will für mich auch nur die Marktrendite.

    Ihren Text oben würde ich auch so unterschreiben. Ich habe aber mal eine Frage weil viele immer wieder von “Marktrendite” schreiben. zB auch @Rüdiger oben “Mit einem ETF sicher die Rendite des Marktes”. Was bedeutet denn Marktrendite für Sie. Welchen Markt haben Sie als Benchmark gewählt?

  75. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Rüdiger

    Bin noch mal über deinen Text von gestern geflogen und muss sagen….. du hast recht. Ich habe dir die falschen Worte in den Mund gelegt. Entschuldige.

    Die Überlegenheit zu einem ETF will ich übrigens gar nicht propagieren. Meine Auswahl an ausgezeichneten Qualitätsunternehmen wird wohl wie ein ETF rentieren.

    Nur die Aussage “die miesen Titel fallen automatisch aus dem Index/ETF, daher ist das automatisch viel besser und sicherer als ein Buy-and-Hold-Portfolio” (die wohl nicht die deine ist), kann als irrige Annahme nicht stehen gelassen werden.

    Die heute 40 größten Unternehmen der Welt nach Börsenkapitalisierung werden in 200 Jahren, selbst wenn sie dann alle nicht mehr in der heutigen Form existieren, einen riesigen Vermögenswert darstellen. Auch wenn das Portfolio bis dahin nie wieder angerührt wird.

    Der Voya Fonds zeigt das sehr schön auf.

  76. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Mattoc

    Wenn du heute einmalig 40 Unternehmen aus dem S&P500 kaufst und das Depot dann nie wieder anpackst, um dann nach 10, 20, 30, 40 Jahren die Performance mit einem S&P500 ETF zu vergleichen, kann es gut zu einer erheblichen Unterperformance (oder auch Überperformance) des von Siegel beschriebenen Ansatzes gegenüber einem S&P500 ETF kommen.

    Okay, dann sind wir uns ja im Großen und Ganzen einig. Wobei – erhebliche Unterschiede zum ETF? Glaube nicht, dass das so starke Auswirkungen hat. Aber gut, das sind nur Nuancen in der Sichtweise- unerheblich.

    Danke für den sachlichen Austausch im freundlichen Tonfall 🙂 .

    Und sag mal, unser Leichtmatrose hier an Bord hat sich auf deine wichtigen Fragen nicht mehr gemeldet, oder?

     

  77. AvatarMattoc

    @42sucht18

    Das ist eine interessante Frage.

    Ich bin mit einem freien Versicherungsmakler gut bekannt. Dieser schwärmte er erst gestern noch von einem aktiven Fonds mit einer TER von 1,75%, der den MSCI World seit sagenhaften 5 Jahren deutlich outperformt. Lustig ist, dass dieser aktive Fonds vorwiegend amerikanische Technologiewerte beinhaltet. Ich habe ihm daraufhin also gesagt, dass man seinen aktiven Fonds eher mit einem Nasdaq 100 ETF vergleichen müsste, der wiederum seinen aktiven Fonds deutlich outperformt hat. Die ganzen anderen aktiven Fonds, die jeweils Schwerpunkte im Finanzsektor oder Transportsektor oder Energiesektor haben, hat er gestern nicht aus der Tasche geholt. Der Punkt ist, dass es immer einzelne Branchen, Länder gibt, die besser sind als der breite Markt (MSCI ACWI ist mein Vergleichswert). Das muss ja auch so sein. Nur leider weiß man vorher nicht, welche Branche oder welches Land (schon gar nicht, welches Unternehmen) das sein wird. Und deshalb überlasse ich mein finanzielles Schicksal der ganzen Welt sortiert nach Marktkapitalisierung. 🙂

  78. AvatarMattoc

    @Free

    Ich kann dich gut verstehen. Und ich finde deine Herangehensweise, in den Aktienmarkt zu investieren, vollkommen tragfähig, um das nochmal deutlich zu sagen. Ich freue mich sehr, wenn wir uns hier gesittet und auch mit Spaß an der Sache austauschen können.

    Richtig: Der Kollege gab mir keine Rückmeldung. 😉

  79. AvatarRüdiger

    @42sucht21: Es kommt darauf an, welchen Index ich auswähle. Bei einem ETF auf MSCI World bekomme ich die Wertentwicklung des MSCI World. Bei einem ETF auf den Dax, die Wertentwicklung des Dax, bei einem ETF auf den Index für nepalesische Wasserbüffelaktien … Ok, ich habe Index als “Markt” bezeichnet und nicht weiter differenziert. Habe ich nicht für nötig erachtet … Pardon!

    Also, es muss richtigerweise heißen: Mit einem ETF bekommt man sicher die Rendite des zu Grunde liegenden Index 😉

    @Free: Kein Problem. Alles gut!

  80. AvatarFräulein

    @ Karl “Die ausgezahlte Dividende reduziert deinen Depotwert um die ausgezahlte Dividende, Steuerzahlungen mal außen vor gelassen. Wenn du die Dividende dann reinvestiert, stehst du wieder da, wo du vor der Dividendenzahlung gestanden hast.”

    @Mattoc

    “Hör auf und mach dich nicht unglücklich. Die Jünger hier gehen davon aus, dass die Dividende der neue (bessere) Zins ist. Soviel Finanzverstand ist hier nicht gewollt und stört nur die Glaubenssätze.”

     

    Bitte nicht aufhören.

    Genau wegen dieser Beiträge lese ich mich durch alle Kommentare unter Tims Beiträgen. Die helfen mir persönlich sehr weiter.

    Also, Danke dafür und weitermachen!

     

  81. AvatarSparta

    Selbst mit etf`s ist es ja auch nicht trivial welche Benchmark denn nun nimmt:

    Den Standard World, den AWCI oder nach BIP gewichtet…

    Manche wiederum sehen ja den S&P 500 als Nonplusultra…

    Über 2-3 Dekaden war BIP mit Rebalancing sehr stark.

    Die letzte Dekade schwächelt allerdings wegen den früher sehr starken Emergings und der besseren US-Performance seit der Subprime.

    Ob es die günstigeren Bewertungen zukünftig wieder ausgleichen können wir erst wieder im zukünftigen Rückspiegel sehen und klug darüber (im Nachhinein!) philosophieren. 😉

    Bei den Faktoren (Kommer, Swedroe etc.) gibt es ja auch 2 unterschiedliche Lager (Finanzwesir, Boogle etc.) mit teilweise sehr guten Argumenten.

  82. KievKiev

    @ ETF vs Einzelaktien

    Ich konnte einem Kollegen bei dem Zugang zum Aktienmarkt unterstützen. Ich habe es meine ich geschafft, auch wenn das sicher keine einfache Sache ist. Ich habe ihm jetzt auch die passende Lektüre gegeben. Buffett, Siegel, Bogle. Darauf kommt es nicht an. S&P, World, Einzeltitel, Aristokraten oder gemischt? Ist egal. Sie werden sicher unterschiedlich Performer, aber welcher die nächsten 10 Jahre am besten ist kann man heute nicht sagen. Warum lesen wir Tim Schäfer? Richtig, ich bevorzuge 2000€ an monatlichen Käufen gegenüber 1000€. Das kann man beliebig vorführen. Es dauert sehr lange bis die Investitionen maßgeblich beim Aufbau des Vermögens unterstützen. Bis dahin sollte man sich auf viel hilft viel konzentrieren. Kannst Du heute 200€ sparen so überlege wie Du 400€ sparen kannst. Die Auswahl des ETFs spielt dabei eine nebensächlichen Rolle. Wenn man natürlich all in in eine Aktie geht kann man Glück oder Pech haben. Das ist klar.

  83. Avatarsteve

    @ Fräulein

    Es ist durchaus zu empfehlen für die Diskussion für und wieder Dividende ältere Beiträge durchzulesen.

    Was noch zu denkbar ist, das Dividenden Aktien aufgrund der Dividende beliebt sind und deshalb gut performen, nicht jeder Investor hat Mattocs Wissen.

    Zudem kann es gut sein, wenn ein Unternehmen nicht zuviel Geld hat. Nehmen wir Tabakaktien die letzten 30 Jahre hohe Dividende und lange seitwaerts Phasen, wo ein DRIP Plan aufgrund der irgendwann erfolgenden Kursperformance eine super Rendite brachte. Während dieser Zeit haben alle Tabakfirmen horrende Entschädigungen gezahlt. Gut möglich dass die Strafen höher ausgefallen wäre bei entsprechend rumliegenden Geld.

  84. PeterPeter

    Warum fällt es bei Einzelwerten I’m Vergleich zu ETFs/Fonds eigentlich so schwer, einfach die 10-20 Werte zu kaufen, die man gerne I’m Portfolio haben möchte unabhängig vom aktuellen Kurs.

    Beim ETF/Fonds schaut man ja auch nicht, ob Wert x gerade y% zu teuer ist. Das führt dann meiner Meinung nach eher dazu, dass man gewisse Werte nie kauft.

    Wie gehts Euch damit?

  85. AvatarNico Meier

    Natürlich wird die Dividende aus dem Gewinn des Unternehmens ausgeschüttet, das wird ja wohl niemand bestreiten. Wer auf Aktien mit hoher Dividendenrendite setzt hat verschiedene Motive. Ein Rentner hat evtl. keine Lust mehrmals im Jahr Aktien zu verkaufen und dabei Gebühren zu zahlen. Ein anderer ist davon überzeugt, dass Aktien mit hoher Dividendenrendite über lange Zeit besser performen als der Markt. Ein anderer möchte mit den Dividenden weiter diversifizierem und neue Positionen aufbauen oder Markeinbrüche zu Nachkäufen mittels Dividenden nutzen.

  86. AvatarNico Meier

    @Peter

    Immer wenn ich Cash aus Dividenden oder Sparleistung in den Markt bringen will schaue ich mir meine Watchlist mit neuen Werten sowie meine bestehenden Positionen an. Danach entscheide ich mich was ich kaufe oder ob ich zuwarte.

  87. PeterPeter

    @Nico

    Genau, so mache ich das auch. Das heisst aber, dass ich diverse Werte schon seit Ewigkeiten auf der Liste habe, weil immer zu teuer.

  88. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Value

    @ windsurfer

    @ Fuseboroto

    @ MIA

    @ Nicole

    Wow. So viele Stimmen für mich. Herzlichen Dank an Euch alle. Ich kann mich gar nicht bei allen bedanken… es sind so viele.

    @ Andrea G

    Ich freue mich aufs Treffen in Hamburg, prima. “Finanztourismus”, das mache ich auch. Witziger Begriff.

    @ Nico Meier

    Überwiegend gesund zu essen je Woche bedeutet, 6 Mal gesund und ein Mal ungesund. So ist das zu sehen. Super Garten ist das. Ich finde das ist ein schönes Hobby, das mir auch Spass machen würde. Leider habe ich keinen Garten, nur eine Dachterrasse.

    @ Andreas (Generation Finanzen)

    Ich freue mich aufs Treffen in Hamburg. Super.

    @ Albr

    Ja, Tiere haben Mitgefühl.

  89. AvatarNobbi

    @Mattoc: Bitte teile foch mal die Formel wie genau ein Börsenkurs zustande kommt. Scheint ja was simples zu sein Vermögenswerte des Unternehmens- Dividende.

  90. AvatarNico Meier

    @Tim

    Überwiegend gesund Essen mit Ausnahmen die man dan umso mehr geniessen soll kann ich unterschreiben.

    @Peter

    Ja es gibt tatsächlich Aktien die schon sehr lange auf der Liste sind und bisher immer zu teuer waren. Manchmal kaufe ich bei so einem Wert auch eine Startposition um später aufzustocken. Im Nachinein ärgere ich mich nicht mehr beim Einstieg gekauft zu haben. Der Ärger verfliegt jedoch schnell weil man soll einer verpassten Chance nicht nachtrauern sonst verpasst man schon die nächste Chance.

  91. AvatarDanielKA

    @ Peter: Beim ETF geht es ja auch nicht anders du kaufst direkt alle enthaltenen Unternehmen, wobei da wird es genauso Zögerer und Zauderer geben (ich bleib erst mal in tagesgeld und warte auf den Crash, oder der zugehörige Markt muss mindestens 20 % zurückgehen bevor ich einsteige) die eben auch beim klassischen MSCI World ETF aus den benannten Gründen nicht einsteigen. Da würde ich jetzt keinen Unterschied zwischen Einzelaktien und ETF Anleger machen.

    In den letzten US-Auswertungen waren ETF Anleger auch viele Prozentpunkte unter Benchmark, da diese Vehikel genauso hektisch hin-und her gehandelt werden wie Einzelaktien.

  92. AvatarAlbr

    @Nico, ich kaufe auch ab und zu „zu teure“ Aktien, weil sie vermutlich noch teurer werden 😉

     

     

  93. AvatarDanielKA

    Ist auch der große Vorteil von echten Indexfonds, dass die nicht sekündlich wie ETF, von irgendwelchen Algos gehandelt werden können. Bogle war ein schwerer Kritiker dieser extremen Tradinglastigen ETF Welt.

    Die monatlichen 50 EUR ETF Anleger tragen überhaupt nichts zum Markt. Die ganzen Instis bewegen die ETF hin und her.

  94. StefanStefan

    @ Tim:

    “leider habe ich keinen Garten, nur eine Dachterrasse…”

    Nur ist gut. Die ist sensationell. Vor allem der Blick auf die Brooklyn Bridge 😉

     

    Meine Stimme hast du auch…

    Gruss

    P.S.: Heute hat übrigens der Warren Geburtstag. 89 Jahre alt ist er geworden.

  95. AvatarMathias

    Mal eine Frage:

    Wie bewertet ihr Privatkredite (im Speziellen Bondora)?

    Ich muss immer recht hohe Summen als Steuerrücklagen+Eiserne Reserve bereithalten.

    Dieses Geld liegt einfach tot rum (Tagesgeld).

    Ich würde gerne zumindest einen kleinen Teil davon auch investieren (der mich nicht wirklich schmerzt, wenn er weg ist).

    Aber ich frage mich, ob das Seriös ist und wie sich solche Plattformen in Krisenzeiten verhalten.

  96. AvatarMattoc

    Altersvorsorge – Die 50/50-Strategie
    Ich weiß leider nicht mehr wo, aber ich habe von einer einfachen Idee gelesen, wie auch „ängstliche Anleger“ mit Hilfe eines einzigen ETFs und einem Tagesgeldkonto fürs Alter vorsorgen und ihre Rente aufbessern können. Vielen von euch wird es so oder in abgewandelter bekannt sein, aber da es so einfach und naheliegend ist, und die Stimmung hier im Blog gerade so gut ist, möchte ich das Verfahren nochmal kurz beschreiben, wohlwissend, dass es kein Hexenwerk ist und die Gesamtperformance eine andere ist, als wenn man immer voll an der Börse investiert ist.

    Die Ansparphase

    Die monatliche Sparrate wird halbiert. 50% der Sparrate gehen aufs Tagesgeld und 50% in einen thesaurierenden ETF, z.B. den MSCI ACWI (thesaurierend), so dass die Dividenden automatisch wiederangelegt werden. Das kann man prima automatisieren. Am Ende eines jeden Jahres macht man Rebalancing: Falls also die Börse besser gelaufen ist, kommen z.B. die letzten beiden Sparraten nur aufs Tagesgeld. Falls die Börse schlecht gelaufen ist, kauft man nur den ETF nach. Das Verfahren läuft über viele Jahre und Jahrzehnte so.

    Die Entnahmephase

    Z.B. nach 20 oder 30 Jahren möchte man mit 60 Jahren in Rente gehen und sieht, dass eine erhebliche Summe zusammen gekommen ist, eventuell sind es 360.000 Euro   (180.000 Euro auf verschiedenen Tagesgeldkonten und 180.000 Euro im ETF oder auch mehreren ETFs) oder „nur“ 180.000 Euro (90.000 Euro im ETF, 90.000 Euro im Tagesgeld.) Anmerkung: Das hört sich jetzt vielleicht für einige „viel“ an, aber innerhalb von 20 oder 30 Jahren kann man diese Beträge definitiv auch unter Nutzung des Zinseszinseffekts im ETF-Anteil zusammensparen, wenn man gut verdient und diszipliniert ist.
    Was macht man nun mit 60 Jahren? Ganz einfach. Man macht sich überhaupt keinen Stress mit der Frage, ob man nun Dividenden von Einzelaktien haben möchte oder Anteile eines ETFs verkaufen soll, um Cashflow zu generieren. Stattdessen teilt man ausgehend vom 360.000 Euro-Beispiel die 180.000 Euro, die aktuell auf verschiedenen Tagesgeldkonten liegen, durch 15 Jahre. Man erhält 12.000 Euro pro Jahr. Diese teilt man nun durch 12 und erkennt, dass man 1000 Euro jeden Monat für die nächste 15 Jahre verbrauchen kann.  Hierauf müssen natürlich keine Steuern gezahlt werden. Das ist doch eine schöne Netto-Zusatzrente (trotz Inflation). Übrigens sehr, sehr nah an der „4%-Entnahme-Orientierung“. 😉 Und das ist noch zinslos gerechnet. Wenn man einen Bank-Auszahlplan wählt, gibt es für das Geld aktuell noch leicht über 1% Zinsen von den zunächst 180.000 Euro, die zu den 1000 Euro hinzukommen. Das  sind im ersten Jahr noch ca. 1700 Euro brutto (jährlich abnehmend), die man zu den 12.000 Euro dazu bekommt.
    Die 180.000 Euro im ETF oder in den ETFs laufen für die nächsten 15 Jahre einfach parallel weiter. Wenn man innerhalb der 15 Jahre stirbt, haben die Kinder ein leicht zu verwaltendes Erbe (Rest vom Bank-Auszahlplan und die wenigen ETFs). Wenn man allerdings 75 Jahre alt geworden ist (Tim möchte ja 100 werden 🙂 ), schaut man wieder nach seinem ETF, und mit etwas Glück hat sich der Wert nach 15 Jahren verdoppelt. Dafür ist eine Bruttorendite von knapp 4,8% p.a. erforderlich. Mehr Redite ist natürlich immer besser. Dann verkauft man unter Berücksichtigung der Abgeltungssteuer Anteile im Wert von 180.000 Euro, legt das Geld wieder in einen Auszahlplan und hat wieder 15 Jahre Ruhe  vor der Börse bzw. muss sich nicht mehr täglich mit der Börse auseinandersetzen.
    Vor der  nächste Runde wäre man dann schon 90 Jahre alt;)
    Welche Vorteile bietet diese Strategie:
    – Man kann von der Börse profitieren, ohne voll investiert zu sein
    – Man muss sich für sehr lange Zeit keine Gedanken um Einzelaktien, Dividenden und ETF-Anteilsverkäufe machen
    – In der Entsparphase muss man sich für 15 Jahre ( das ist eine lange Zeit) keine Sorgen machen, ob die private Zusatzrente kommt, wie bei Dividenden, die ja zumindest nicht hundertprozentig gesichert sind)
    – Die Zusatzrente kommt regelmäßig zum 1. des Monats
    – Falls sich das Kapital im ETF bereits innerhalb der 15 Jahre verdoppelt, kann man auch dann bereits für die nächsten 15 Jahre durch Verkauf vorsorgen, um das Risiko zu reduzieren
    – In der Ansparphase kann man sich sehr leicht aurechnen, wie viel Rente man schon selbst angespart hat (Cashanteil geteilt durch 180 (15*12) gleich private Monatsrente). Das könnte motivieren.
    – Wem 15 Jahre zu sportlich sind, kann das Verfahren auch auf z.B. 20 Jahre ausdehnen. Dann hat man zwar monatlich weniger Rente, dafür hat aber die Börse 20 Jahre Zeit, den ETF-Wert zu verdoppeln, so dass dann „nur noch“ eine Rendite von knapp 3,6% p.a. erforderlich ist.
    Was gibt es zu bedenken?
    – Natürlich kann es passieren, dass der ETF innerhalb von 15 oder 20 Jahren nicht die für eine Verdopplung erforderliche Performance erreicht. Dieses Performance-Problem haben dann aber auch alle anderen börsenbasierten Altersvorsorgestrategien.
    – Eine Verdopplung des Werts des ETFs reicht nicht aus, da beim Anteilsverkauf Abgeltungssteuer zu zahlen ist, nach 15 Jahren hat man also möglicherweise etwas weniger Zusatzrente als in den ersten 15 Jahren (Anmerkung: Vielleicht hat man aber auch sehr viel mehr.)

    – Wenn man die 1000 Euro (4%) nicht vollständig als Rente benötigt, kann man auch davon z.B. 200 Euro monatlich wieder in den ETF investieren. Dann hat man faktisch weniger entnommen und kann der zweiten 15 Jahresperiode ganz gelassen entgegen schauen.

     

    Wie gesagt: Die Strategie ist kein Hexenwerk, aber bringt tatsächlich so manchen Bekannten an die Börse.

  97. AvatarThorsten

    Das Tagesgeld ist nach 10 bis 20 Jahren nur noch halb so viel Wert, das ist heute ein Riesenproblem. Cash will keiner mehr. Anstatt 50% Tagesgeld 50% Dividendenaktien mit 4% Nettorendite. Dann verbraucht sich auch nichts. “Entnahmephasen” sind u.U. unnötig, wenn man es richtig strukturiert.

  98. AvatarMattoc

    @Thorsten

    Auf deine Falschaussagen zur Dividende gehe ich nicht mehr ein. Es ist nur schade, dass du manche Leser  offensichtlich bewusst in die Irre führst.

    Und weißt du, wieviel Menschen ihr gesamtes Geld auf dem Tagesgeldkonto und Festgeldkonten parken? Da wäre es schon gut, wenn die Hälfte davon an die Börse gebracht würde.

  99. AvatarBruno

    “Das Tagesgeld ist nach 10 bis 20 Jahren nur noch halb so viel Wert”

    Die Geldentwertung in den letzten 10 Jahren in Deutschland war 12.9%, und in den letzten 20 Jahren 32.5%. Früher war die Inflation deutlich höher als in den letzten Jahren. In Anbetracht der Geldmengenausweitung zwar erstaunlich, aber die Globalisierung hat geholfen. Hätte Deutschland eine eigene Währung, wäre zusätzlich noch die Währung deutlich stärker, die Inflation noch deutlich tiefer.

    Wichtig individuell ist aber die individuelle Inflation, und die ist bei jedem anders, sehr abhängig von Bedürfnissen, Wohnform- und Lage etc.

    Natürlich kein Argument für ein Festgeldkonto langfristig, aber kurzfristig läuft es einem dort sicherlich nicht davon.

    Privat halte ich wenig Cash, aber in der Firma schon, und ich habe keine Angst dass mir dieses weginflationiert wird. Ein anständiger Cashbestand ist wichtig für unvorhergesehene Ereignisse oder auch mal Krisen, die Zahlungsmoral beispielsweise hat sich in den letzten 2-3 Jahren deutlich verschlechtert, insbesondere die Zahlungsfrist hat sich stark verschlechtert (früher im Schnitt 35 Tage heute sind wir fast bei 60)….

     

  100. Avatarsteve

    @ Bruno vielleicht die EZB rechnet sich die Inflation wie sie sie gerne hätte, die anderen Länder genauso. Das ist doch die Crux einen Laptop der jedes Jahr billiger und besser wird, gleich zu gewichten wie z B eine Krankenversicherung die jedes Jahr um 5% steigt (zumindest die Private) und schon Inflation nahe beim Nullpunkt. Nutz nur nichts Krankenversicherung ist jeden Monat, und spätestens in ca 6 Monaten gleichwertig den Laptop. Der  Laptop sollte und wird hoffentlich nicht 2 mal im Jahr angeschafft. Nehmen wir nur mal Autos, meiner (Firmenwagen) 50.000 nach Liste. Bei unter 2% Inflation? Ne vor € wären 50000DM ein wow Preis gewesen. Ne Inflation heute, geht wirklich nach Pipi Langstrumpf sowie es manchen Leuten gefällt.

    @ Mattoc ich finde deine Argumente gut und nachvollziehbar, dass du Dividende nicht als Pluspunkt ansiehst bekannt. Was mich stört, es scheint mir, du hast einen Absolutheitsanspruch. Zu 200% hast du recht oder? Wie ich oben schon angedeutet habe, wenn ein Großteil der Investoren “zu blöd ist” und aus den “falschen Gründen” Dividenden Aktien kauft, dann performen die gut oder sogar besser als der Markt. Dass die Anleger irrational anlegen, da brauchen wir nicht lang suchen, es gibt genug Aktien die in erster Linie Erfolg haben, weil es genug Käufer gibt.

  101. AvatarAlbr

    @Steve, der Absolutheitsanspruch von anderen Leuten spielt doch für die eigene individuelle Entscheidung keine Rolle 😉

     

     

     

  102. AvatarHans-Georg

    Der einzige Weg den Index garantiert NICHT zu schlagen, ist einen ETF auf den Index zu kaufen!

    Mit jeder anderen Strategie, sogar mit Lotto spielen, hat man die Möglichkeit den Index zu schlagen.

    Daher rate ich jeden, bevor er in ETFs investiert, doch eher Lotto zu spielen 🙂 .

    Ausgenommen ist nur der VUKE.L, der bringt wenigstens 4 % quellensteuerfreie Dividende für GB Staatsbürger (Vorschlag kam irgendwann vom Maschinisten).

     

     

     

  103. AvatarSparta

    @Steve

    “@ Mattoc ich finde deine Argumente gut und nachvollziehbar, dass du Dividende nicht als Pluspunkt ansiehst bekannt. “

    Nein, Mattoc sieht die Dividende nicht mal als Negativpunkt an (hat er ja selbst in seinem Thesaurierer automatisch reinvestiert)!

    Er ist da nur neutral bzw. sachlich unterwegs…

  104. AvatarBruno

    @steve

    Irgendwie muss man rechnen, aber ist klar jeder hat einen anderen individuellen “CPI”, je nach Konsum- und Ausgabengewohnheiten.

    Meine persönliche Inflation hat sich in den letzten 10 Jahren eher gesenkt, bis auf Krankenversicherung ist fast alles günstiger geworden, Lebensmittel (klar Schweiz da hat es mehr Konkurrenz gegeben), Wohnen wurde günstiger (sinkende Zinsen), Autos/Elektronik etc. wurde alles günstiger für “dasselbe” etc. klar wenn Du immer das “Neuste” und “Beste” willst, explodiert deine individuelle Inflation. Früher war das teuerste Modell bei Mercedes deutlich günstiger als heute der teuerste AMG, aber heute bekommt man ein Auto mit ähnlicher Ausstattung wie vor 10 Jahren für deutlich weniger Geld etc.

    Und es gibt ja durchaus Bereiche, wo einem die Inflation freut: Aktien, Immobilien etc. alles ist DEUTLICH mehr gestiegen als die alltäglichen Dinge, von daher verstehe ich das Jammern nicht.

  105. AvatarRuben

    Wenn es nur so einfach wäre, den Index zu schlagen. Es darf aber jeder sein Glück versuchen. Wie schreibt der Finanzwesir sinngemäß: das Ziel der Indexanlage ist es nicht reich zu werden, sondern nicht arm zu sterben.

    Insgesamt befürworte ich verschiedene Ansätze in der Aktienanlage sehr. So kann jeder nach seinem Gusto anlegen und fühlt sich mit seiner Anlage wohl.

    Mit Sorge blicke ich auf den recht geringen Anteil an Aktionären in Deutschland, es sind nur knapp über 10 Millionen:

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/in-deutschland-gibt-es-jetzt-250-000-aktionaere-mehr-16074565.html

    Wenn sich von heute auf morgen die Anzahl der Aktionäre verdoppeln und davon jeweils 1/4tel auf Einzelaktionäre, Dividendensammler, Indexanleger oder gar auf Anleger von aktiven Fonds verteilen würde, würde ich vor Freude in die Luft springen.

    Dazu ist aber wohl noch einiges an Aufklärung nötig. In den Kommentaren von Online Artikeln bekannter Nachrichtenportale über Aktien liest man doch öfter von Aktien als Lotterielose anstatt von handelbaren Unternehmensanteilen.

  106. AvatarBruno

    “Wenn sich von heute auf morgen die Anzahl der Aktionäre verdoppeln”

    Wohl eher das Gegenteil spätestens in der nächsten Baisse wird sich der Anteil eher halbieren als verdoppeln. Analysen von Depotbanken zeigen dass die normalen Privatanleger extrem prozyklisch und sehr träge agieren, was nicht wirklich gut fürs Depot ist langfristig.

    Das war aber wohl schon immer so.

  107. Avatarsteve

    @ Sparta was du betreibst ist aber jetzt Wortklauberei wo ist bitte der Unterschied zwischen kein Pluspunkt und neutral?

    Und ja Mattoc ist sachlich er hat aber meiner Meinung einen Missionierungseifer und das gefällt mir nicht. Kann’s doch auch nicht sein, jeden der sich an seiner Dividende freut, sie diesem madig zu machen.

    Beim ETF zeigst du mir bitte welche die komplett keine Dividendenzahler drin haben.

    @ Albr Richtig jeder trifft seine eigene Entscheidung und mich persönlich freut jede Dividende auch wenn es wie gestern nur 1,38€ sind.

    @ Bruno jammern ist nicht mein Ding, ich will mir aber auch nicht vorrechnen lassen, das ich superreich bin und von der niedrigen Inflation profitiere. Du schreibst ja selbst das du in Teilbereichen von der Inflation profitierst also kann sie so klein nicht sein. Dann bitte auch so benennen und nicht mut niedrigen Zahlen rechnen.

  108. AvatarJohn

    ETF vs Einzelaktien.

    Ich kaufe keine Aktien in der Absicht den Index zu schlagen.

    Sondern weil ich

    – von der Firma begeistert bin

    – oder weil ich nicht alles in ETFs haben will

     

    Primär also als Sicherheit. Wer weiss was passiert. Aber als fauler Mensch landet dennoch 2/3 im ETF. 😉

    Begeisterung z.b. Bei Apple. Als Student fand ich Apple schlecht. Teuer aber nicht besser, umständlich. Aber viele waren wie besseren. Hätte ich damals die Sache neutral als Anleger betrachtet, schade….

  109. Avatarkripofrankfurt

    “Der einzige Weg den Index garantiert NICHT zu schlagen, ist einen ETF auf den Index zu kaufen!

    Mit jeder anderen Strategie, sogar mit Lotto spielen, hat man die Möglichkeit den Index zu schlagen.

    Daher rate ich jeden, bevor er in ETFs investiert, doch eher Lotto zu spielen ? .

    Ausgenommen ist nur der VUKE.L, der bringt wenigstens 4 % quellensteuerfreie Dividende für GB Staatsbürger (Vorschlag kam irgendwann vom Maschinisten).”

    Da der Index der Durchschnitt ist, wer wird da wohl besser sein? Der Privatanleger der immer fleißig Geschäftsberichte liest? Bestimmt! Sind immer die gleichen Investoren besser wie der Index? Die Anzahl der Investoren weltweit die über 30 Jahre besser als der Index sind dürfte einstellig sein.

    Man sollte sich mal die wertvollsten Unternehmen des MSCI World der letzten Jahrzente anschauen!

    Zum Dividendenverständnis hier: Problem bei thesaurierenden ETF ist das man ohne Ausschüttung eine Vorabpauschale bezahlen muß. Sollten die Zinsen ansteigen wird diese bei großen Depots (>100.000€) >1000€ betragen. Diese wird zum Jahresanfang vom Konto eingezogen. Beim Ausschütter wird die Dividende versteuert und fertig. Erst bei extrem hohen Basiszinsen wird auch beim Ausschütter eine Vorabpauschale berechnet.

    Rechnet man alles zusammen kommt der Thesaurierer trotzdem besser weg. Hier ein Rechner: https://www.justetf.com/de/etf-steuerrechner.html

    Zum Vergleich ETF vs Aktien oberhalb des Freibetrages: Aktiendividenden werden mit mindestens 25% Kapitalertragssteuer besteuert. (Schweiz ect mit weitaus mehr) Bei Aktien-ETFs bleiben 30% der Ausschüttungen unversteuert und der Rest wird mit 25% besteuert.

  110. AvatarAlbr

    Bin ich froh, das ich mich mit solchen „Strategien“ nicht rumschlagen muss 😉

    ich kaufe Aktien, lasse sie jahrzehntelang liegen und gut ist 🙂

    sollen sich meine Kinder oder Vlt meine Frau damit rumärgern 🙂

     

    manche schütten aus wie BASF, andere nicht wie AMAZON oder werden zum Ausschütter mit der Zeit wie Hyatt 🙂

     

    Als ich vor mehr als 35 Jahren mit Aktien anfing, gab es keine ETFs… so hab ich nunmal den ganzen Stall voll mit dem Zeug von damals, unzufrieden bin ich aber nicht mit der Situation 😉

     

     

  111. Avatarsteve

    @ Albr

    mein Rat an dich, dass du die Menschen die sich damit rumärgern müssen mal einweihst. Vielleicht langsam, plötzlich reich ist schon heftig, (es könnte schlimmer sein). Nur kann ich mir nicht vorstellen das jemand der sich nie mit den Thema Reichtum auseinander gesetzt hat konfrontiert wird gut damit fertig wird.

  112. AvatarSparta

    @Steve…

    Missionierungseifer?

    Hier…in dem Blog?

    Ne, noch nie und von keinem einzigen hier bemerkt. 😉

    Nein, Mattoc missioniert nicht!

    Er hat nur vergeblich versucht emotionale Falschaussagen mit Fakten zu wiederlegen.

    “Thesaurierung/Wiederanlage ist z. B. die neue Sparquote.”

    “Privater Konsum von Dividende sei keine Entnahme.”

    “Die Reits garantieren quasi Überrenditen…”

    Eine (negative) Missionierung empfinde ich eher wenn man Falschaussagen als absolute Wahrheit verkauft.

     

  113. AvatarLars

    Heute Nachmittag im Autohaus:

    War heute beim hiesigen Skoda Händler, um mich nach dem gebraucht Fahrzeug umzuschauen. Max 15 Tsd sind mein Budget.

    Nebenan war der Verkaufsraum. Ein junges Paar (Mitte20) schaut sich den neuen Superb an und fachsimpelt mit dem Verkäufer was ja alles unbedingt drin sein muss! Was ich so hörte, klang nach voller Hütte!! Somit kann man von voller Mal 40TSd ausgehen, die über den Ladentisch gehen. Innerlich schon meinerseits Kopfschütteln wie man soviel Kohle ausgeben kann. Aber ok.

    Ich schlenderte weiter und sah wie im Übergabe Raum des Autohändler ein weiteres Fahrzeug auf seinen Besitzer wartete. Auch wieder ein Superb und auch mit gefühlt noch deutlich mehr Ausstattung und 20″ Felgen. BLP an die 50k. Kurz darauf kam auch schon der Käufer und seine junge Frau…auch hier geschätzt keine 30 Jahre alt!!

    Ich dachte umso mehr, wie doof man nur sein kann.. in dem Alter soviel Kohle zu verbrennen.

    Klar sind andere Marken noch teurer, aber dennoch ist auch trotz Skoda ein Preis der mich abschreckt.

    Mit dem geld besser zu wirtschaften und an die Zukunft zu denken scheint einigen der jungen Generationen noch nicht in Sinn gekommen zu sein. Schade, dass sie so vernarrt sind in den kurzfristigen Konsum und sich die Kaufkraft versauen für schlechtere Zeiten.

     

     

     

     

  114. AvatarAlbr

    @steve, das wird definitiv ein Problem, nur fast 40 Jahre Erfahrung kann man nicht so einfach weitergeben… momentan schieb ich das Thema vor mir her…

     

     

  115. Avatarsteve

    @ Sparta gut wenn du es nicht so empfindest. Du wirst mir wohl meine eigene Meinung und Sicht zugestehen. Alleine Tatsache das ein Unternehmen eine Dividende zahlen kann ( immer hinterfragen ob sie nachhaltig ist) ist für mich ein positives Kriterium. Muss ja schon mal Gewinn da sein und nicht nur Phantasie. Ich komme dann nicht mehr auf neutral wie du und Sparta und manche andere auch nicht. Wenn mir jemand immer wieder erklärt das es nur rechte und linke Tasche ist, dann wird’s mir irgendwann zu viel. Aus meiner Sicht ist es dann legitim auf die Vorzüge einer Dividendenzahlung hinzu weisen.

  116. AvatarThorsten

    Die Sätze zur Geldentwertung erscheinen mir zu niedrig, wer wie was berechnet.. Ich bleibe bei der Pizza, Energie, Mieten,…. Preise haben sich verdoppelt seit 2000. Schön, dass es nun viel billigere und leistungsfähige Geräte zum betreuten Zusehen gibt, die den Inflationskorb abdämpfen. Vollkommen irrelant, ich kann die nicht essen oder verheizen und darin wohnen schon gar nicht.
    @Mattoc niemand hat die Absicht Leser in die Irre zu führen, Beiträge dienen dazu die Meinungsbildung zu fördern. Soll der Leser nachdenken und findet vielleicht was gsnz anderes heraus. Nicht notwendig auf andere zu schimpfen, warum machen die Deutschen das so gerne, die Rechthaberei ?

  117. AvatarAlbr

    @Thorsten, klar ist die tatsächliche Inflation deutlich höher als die offizielle Inflationsrate, die kann nach Lust und Laune manipuliert werden 😉

     

    Die Inflationsrate MUSS niedrig berechnet werden, um der EZB die Möglichkeit zu geben, die Leitzinsen niedrig zu halten…

    allein die Steuern und Abgaben (demnächst die CO2 Steuer) heizen ordentlich ein 🙂

     

     

  118. AvatarBruno

    “Die Sätze zur Geldentwertung erscheinen mir zu niedrig, wer wie was berechnet.. Ich bleibe bei der Pizza, Energie, Mieten,…. Preise haben sich verdoppelt seit 2000”

    Mag für Deutschland so sein wobei ich es auch da für übertrieben halte, ich habe die Preisvergleiche aber nicht ajour, aber hier ist es definitiv nicht so, ich habe gerade geschaut die Miete wo ich vor 20 Jahren bezahlte für eine Wohnung ist exakt dieselbe wie damals, klar die Zinsen sind gesunken, aber was zählt ist was ich bezahle. Die Krankenkassenprämie ist ca. 20% gestiegen, dank geschickter Wahl noch moderat. Die Pizza ist ähnlich wie damals, die Energiekosten sind nicht gestiegen (Strom), Benzin leicht mit Schwankungen. Steuerlast ist tiefer als vor 20 Jahren. Lebensmittel sind leicht gestiegen, wobei ein Wocheneinkauf niemals doppelt so hoch ist wie vor 20 Jahren.

    Also von verdoppeln kann hier keine Rede sein.

    Aber gehört heutzutage auch zum guten Ton, die Verschwörungstheorien überall, alles nur noch Fakenews, Merkel die schlimmste Kanzlerin seit Gedenken, es geht uns immer schlechter und Schuld sind natürlich die Ausländer… ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören.

     
    Korrektur: die Mietwohnung die ich vor 20 Jahren hatte ist heute ca. 10% günstiger, mittlerweile renoviert.

    Wenn alles so schlecht ist, aber man finanziell frei ist und Millionen auf dem Depot sind, warum tut man sich das täglich an? Mir würde die Lust vergehen, wenn alles immer schlechter wird. Ich wäre längst abgehauen an einen Ort, wo alles viel besser ist, und aufhören zu jammern und zu lästern. Das Leben ist dafür doch verd* nochmals zu schade. Aber jeder wie er will.

  119. AvatarAlbr

    @Bruno, wo ist die Steuerlast geringer als vor 20 Jahren ? Auf jeden Fall nicht in D. 🙂

     

     

  120. Avatarsteve

    @ Albr klar wird das schwierig die Erfahrung weiter zu geben, aber niemand kann das so gut wie du. Ich denke auch du must gar nicht zu viel Erfahrung weiter reichen, leider lernt man durch Fehler am meisten, am besten unter deiner Aufsicht. Wenn du mal nicht mehr da bist kann’s bitter werden und das willst du doch nicht. Trau dir und deiner Familie jetzt was zu. Du wirst auch schnell merken ob die ganze Familie Interesse hat oder vielleicht nur einer. Ich find’s auch ein bisschen fies, das Gefühl der Sicherheit was du selbst hast, gönnst du deiner Familie nicht. Aber gut ist letztendlich deine Entscheidung.

  121. AvatarBruno

    @Albr Ich sagte ja in der Schweiz und für Deutschland habe ich keine Vergleichszahlen, aber alles doppelt so teuer wie vor 20 Jahren scheint mir etwas hoch gegriffen, natürlich wenn die Ansprüche laufend steigen mag das so sein.

    https://nzzas.nzz.ch/wirtschaft/steuern-schweizer-sind-stark-gesunken-ld.1364798?reduced=true

    Ich bin ja auch kritisch mit einigen Dingen, aber wenn es mir so gar nicht mehr passen würde, dann würde ich mir einen neuen Platz suchen, da haben wir ja das grosse Glück und können fast überall frei in der Welt hin wo es einem gefällt, das Privileg haben nicht viele auf dieser Welt!

     

  122. AvatarThorsten

    @Bruno,  vielleicht ist es ja schon spät, aber die Pizza hat damals 8 DEM, gekostet, heute 8 Euro oder mehr.

  123. AvatarAlbr

    @Bruno, ok Schweiz, da kann ich nix/wenig dazu sagen, es kann sein das es dort so ist… nur meine Schweizer Aktien, von denen ich eine ganze Menge habe, werden immer teurer und der Franken auch 🙂

     

    in Frankfurt steigen die mieten rasant, da würde ich sagen, das diese sich sicherlich in den letzten 20 Jahren verdoppelt haben, von den m2 Preisen für Eigenheime will ich erst gar nicht sprechen, die haben sich in den letzten 10 Jahren locker ver-3facht 😉

     

     

     

  124. AvatarAlbr

    @ Steve, komplexes Thema, ich hatte meiner Frau vor einigen Monaten vorgeschlagen, sie soll doch mal ein Depot bei comdirect eröffnen, jaja macht sie 😉

     

    bis heute ist nix passiert 🙂

     

     

  125. AvatarDanielKA

    Also allein unsere sowieso nicht ganz geringe Miete ist in nichtmal 5 Jahren um über 20 % gestiegen. In der vorherigen wohnung das gleiche, erst Aussage Miete wird niemals erhöht, dann Verkauf des MFH, neue Gesellschaft erhöht direkt die Miete

    mitunter auch ein Grund warum wir uns Eigentum zugelegt haben.

    20 Jahre stabile Miete, die Schweiz scheint ein Paradies zu sein.

     

  126. AvatarAlbr

    @DanielKA, 20 Jahre gleiche Miete, keine Teuerung UND sinkende Steuern 🙂

    paradies 😉

     

     

  127. AvatarSparta

    @Steve

    Sicherlich kann jeder meinen was er mag solange man damit niemanden schadet.

    Es ist auch definitiv bis dato eine sehr gute Entscheidung gewesen Div-Aristokraten längerfristig zu besparen.

    In der Ansparphase ist die Wiederanlage der Dividende in weitere Aktien dann aber sehr empfehlenswert bzw. nach J. Siegel ein Renditeturbo.

    Die Dividende an sich wird von Mattoc, mir etc. nicht verteufelt, sondern als eine Teilkomonente der Gesamtrendite gesehen.

    Nur die Verklärung zur eierlegenden Wollmichsau mit hanebüchenen Behauptungen … ist eigentlich der springende Punkt (nicht die Dividende an sich!), den wir kritisieren…

    Zum Glück hatten wir die Thematik noch nicht so häufig diskutiert! 😉

     

  128. AvatarAlbr

    @Sparta, exakt so sieht es aus, die Dividende ist nicht mehr und nicht weniger als eine TEILkomponente der Rendite, aus diesem Grund wird bei der Berechnung des DAX auch die gezahlten Dividenden (korrekterweise) mit berücksichtigt…

     

     

  129. Avatarghost

    🙂

     

    Nehmen wir ne altria oder pm oder eine t oder oder ….die zahlen alle ca. 5% dividende

    Demnach dürften sie ja nicht steigen weil der wert verringert sich immer um die dividende.

    Ich glaub ich hab da ganz schlechtes beispiel gewählt, da diese aktien ja eingebrochen sind 🙂

    Nehmen wir procter und gamble … ich denke dass das ja eine dividendenaktie ist ein arristokrat, oder ne noch besser ne colgate palmolive oder wie das ding heisst, auch ein arristokrat. Diese aktien dürften ja kaum steigen, weil sie zahlen ja den gewinn ja aus.

    Aber diese ganzen aktien, die ich nannte steigen von jahr zu jahr weiter, verdammt das kann doch ned sein, weil linke tasche rechte tasche, aber vermutlich haben diese aktien ja ne tasche hinten rechts damit sie doch steigen können.

    Ja ich schreib alles klein.

     

    Nehmen wir ne shell…die zahlt auch gut dividende ….wenn also nun usa mehr oil auf den markt haut wird diese aktie einen kurseinbruch erleiden sagen wir mal grosszügig 40%. Und sie zahlt und erhöht weiter dividende und dann müsste sie sich doch im nichts auflösen……..aber sie wird wieder steigen und ich erhollen. Oh man du redest einen blödsinn ghost………

    Aber warum ist genau das ca 2014 passiert….und seit damals erhollte sich shell ziemlich gut.

    Schweigen ………. schweigen und weiter darauf bestehen dass ein etf besser ist und alle aktienanleger ja den markt schlagen wollen und darum ist das mit aktien eh dumm und hat kein sinn…….

    Wobei ich selbst auch etfs habe und diese ganz zufrieden handle..

    Aber zurück zu aktien das ist alles linke tasche rechte tasche, und aktien wie pg, pm, mo, t, und ca. 20 weitere aristokraten…..die divi zahlen und weiter prächtig steigen das ist nur glück…

    Die professionelen anleger von heute haben etf, diese gibts doch seit 20 jahren ….demnach müssten doch alle professionellen anleger ja multimillionäre sein, weil sie ja nur in etfs anlegen……aber ich glaube eher sie tun nur das was die zwei sehr bekannten leute ihnen vorkauen: etfs sind gut kauft etfs…

    Und alle sollten auf etfs umsteigen weil die wo aktien haben haben kein plan…..

     

    Und in ner krise wenn es daimler für 20 euro gibt…..sollte man einen etf lieber kaufen

    Und wenn es eine mo, p&g, k, clx, und andere aristokraten für ein-drittel zu kaufen gibt, sollte man trotzdem etf kaufen. Weil dividenden nix wert sind.

    Weil ca. Zwei bekannte leute in deutschland sagen dass etfs super sind sollte die masse cool und faul sein und nur etfs kaufen……

     

    Merkt der eine oder andere wass für müll er redet????

     

    Trotzdem habe ich etfs, nur ich erzähl keine märchen von der linken und rechten tasche

     

    Ja in drei jahren gibt es keine oil-aktien, es wird nichts zu rauchen 🙂 geben und die pharmaaktien gehen auch kaput. Dann gibt es nur einen etf :)…

     

    Mfg

  130. AvatarAlbr

    @all, soweit ich das verstehe, sind in der Wertentwicklung von ETFs AUCH Dividendenzahlungen enthalten, solange/sobald Aktien enthalten sind, die Dividenden zahlen, z.b MSCI world oder S&P500 etc… 😉

    (ich rede jetzt mal von „thesaurierern“)

     

     

     

     

     

     

     

  131. Avatar42sucht21

    @Mattoc @Sparta u.a.
    Ihre Beiträge Heute sind wieder Top finde ich. Danke fürs posten.

    @albr
    Ihr Sache natürlich. Die Familie gehört informiert über das Vermögen finde ich. “Versteht ihr Euch noch in der Familie oder habt ihr schon geerbt?” Haben Sie diese Podcastfolge schon angehört? Wird Ihnen gefallen. Es geht um 2 der 3 Taboos Sex, Geld und Tod. Welches davon nicht besprochen wird verrate ich nicht 😉
    https://geldbildung.de/richtig-schenken-und-vererben-dr-thomas-fritz/

    @Inflation
    das wurde ja schon mehrmals ausgiebig behandelt die letzen Monate mit guten Posts mit Datensätzen und Links. Schade, dass man immer mal wieder eine subjekive Meinung gepostet wird anstatt mal nachzulesen. Die Lebenshaltungskosten für Grundbedürfnisse fallen seit Dekaden in DE sehr stark (Lebensmittel, Transport, Kommunikation, Unterhaltung…). Ausnahmen davon betreffen eigentlich nur die letzte Dekade aufgrund der sog. Assetinflation wie Immobilien= Mieten und Energiewende. Höhere Kosten werden durch unglaublich höhere Konsumgstandards und Bequemlichkeit verursacht. Selbst die Mieten sind nicht so stark gestiegen wie die Gehälter über 40 Jahre gesehen. Kaum zu glauben. Aber genau deshalb sollte man nicht auf sein Bauchgefühl vertrauen sondern auf reale Daten.

    @Lars – Autohaus
    Solange Einkäufe in vernünftiger Relation zum Gesamtvermögen stehen, solange ist jeder Kauf OK denke ich. Ich habe aufgehört mir Gedanken über die Handlungen Anderer zu machen und darüber zu urteilen.

    @Dividende
    Echt jetzt? Bitte nicht schon wieder …

  132. Avatarghost

     

    @all, soweit ich das verstehe, sind in der Wertentwicklung von ETFs AUCH Dividendenzahlungen enthalten, solange/sobald Aktien enthalten sind, die Dividenden zahlen, z.b MSCI world oder S&P500 etc… ?

    (ich rede jetzt mal von „thesaurierern“)

     

     

    Hm interessant 🙂

    Ich glaube (thera etfs habe ich nicht) man zahlt doch ab 2018 eine Vorabsteuer für diese Etfs 🙂

    Mich würde interessieren wie hoch diese ist bei einem angelegten Betrag von 250000 Euro in einen thera Etf.  Und im Vergleich zu 10000 Euro an Dividende die versteuert wird. Wie hoch ist da der Unterschied.

    10000 Dividende – 250000 angelegt.

    250000 in thera Etf  ——-> Vorabsteuer die man ab jetzt zahlt???

    Macht es dann ein Unterschied ob man eine Steuer am Anfang eines Jahres zahlt, oder wenn Dividendenzahlungen eintreffen?????

     

    Mfg

     

     

  133. AvatarDanielKA

    42sucht21: natürlich ist es subjektiv aber mich interessiert nicht die Immobilieninflation der letzten 40 Jahre. Ich bin vor 10 Jahren bei den Eltern ausgezogen. Hatte in der Zeit in 2 Wohnungen 3 Mieterhöhungen plus steigende Nebenkosten, für mich ist die Inflation also real. Und ein großes Thema am Spielplatz/Kindergarten der jungen Leute sind heute einfach Mietpreise, viele wohnen auch mittlerweile in zu kleinen Wohnungen trotz Nachwuchs.

     

  134. AvatarAlbr

    Der Statistik, die ich nicht selbst gefälscht , ähhh erstellt habe, glaube ich nicht 😉

     

     

  135. AvatarNobbi

    @Die Performance des Index mitnehmen, mit Sparplänen möchte ich nochmal ein wenig differenzieren. Da ich eine längere Unterhaltung mit meinen Sohnemann hatte, der den MSCI World bespart. Nehmen wir an wir fangen im Januar 20 an mit den Sparplan monatlich 1 k. Im Februar steigt der Index um 10%, danach haben wir eine Seitwärtsbewgungen von 10 Jahren oder einen leichten Abschwung, so dass der Index nur noch 8% höher steht. Die Gesamtperformance des Geldes liegt dann nicht bei 8%, sondern wird evtl. sogar negativ.

    Sowas sehe ich auch öfters in Blogs, dort wird dann oft vorgehalten, mit dem Index hättest du in der Zeit x % gemacht. Der Vergleich ist natürlich unzulässig.

    Jetzt hatte ich gerade folgenden Gedanken, man müsste als Verkäufer seine Aktien immer am 1. oder 15. Des Monats zu Mondpreisen anbieten. Wenn die Sparplan ausführungen laufen. Aber sicherlich gibt es da Mechanismen oder das ganze ist schlicht unpraktikabel.

  136. KievKiev

    @ 42sucht21

    Ich sehe das Thema Inflation genau wie Sie. Es kann auch jeder seine persönliche Informationen ermitteln, wenn man grob einen Überblick hat wohin das Geld fließt. Dann kann man diese Bereiche entsprechend gewichten.

    Ein ehemaliger Kollege von mir war sehr gebildet und eloquent. Er hätte Marcel Fratzscher durchaus vertreten können. Er hatte leider die falsche Einstellung. Er sah sich als Opfer, da er in nicht idealer Zeit geboren wurde und keine finanzielle Unterstützung seitens der Eltern für Wohnraum erwarten kann. Er war wirklich sehr intelligent und hat auch positive Versuche unternommen vorwärts zu kommen. Ich habe mein bestes gegeben wie er zu seinem Weg finden könnte. Ob es ihm heute gelungen ist weiß ich leider nicht. Meine Argumente hat er auch oft abgelehnt oder als Glück angesehen. Und das es heute so nicht mehr möglich sei. Ich könnte auch Bruno fragen wie er genau die Firma aufgebaut hat. Damit kann ich heute natürlich nicht einfach eine Kopie hochziehen und den selben Erfolg erreichen. Wenn Bruno ein perfekt Modell für heute wüsste so würde er es vielleicht selbst hochziehen…

    @ DanielKA

    Die Themen auf den Spielplätzen sind vermutlich oft sehr ähnlich. Natürlich geht es hier um die Wohnfrage. Das war bei mir 5-8 Jahre früher nicht anders. Es hängt auch von der wirtschaftlichen Lage ab. Bei einer schweren Rezession werden vielleicht andere Themen präsent sein. Da solltest Du dann Deine Freude für günstige Kaufpreise oder gar den Gedanken an die FF für Dich behalten. Vermutlich werden um die 70% Deiner Spielplatz Bekanntschaften aus der Stadt wegziehen. Wir sind noch immer hier und und bleiben hier. Wir  haben durch die Schule wieder neue Freundeskreise gefunden. Aus dem älteren Freundeskreis sind bis auf eine Familie alle aus der Stadt gezogen. Zwei weitere wohnen noch in einem äußeren Stadtteil.

  137. AvatarHans-Georg

    @Lars  Heute Nachmittag im Autohaus:

    Vielleicht waren die beiden Pärchen Youtubler oder Blogger und konnten sich das locker leisten.

    Woher der Neid? Wenn du doch mit deiner 15k gebrauchten Karre glücklich und zufrieden bist?

     

  138. AvatarDanielKA

    @ Kiev: Wir sind auch in der Stadt geblieben, jetzt nicht direkt Innenstadt, aber ein gutes Viertel am Stadtrand.
    Klar am Ende hilft nicht lamentieren sondern handeln, nach 1,5 Jahren hat es mit dem Eigentum geklappt

  139. AvatarLars

    @42sucht21

    @HansGeorg

    Danke, ging mir nicht um Neid, sondern einfach nur um die Erkenntnis daß wir im Jahr 2019 immer noch genug Konsumclowns haben, wo ich eigentlich Dank Aufklärung dachte dass es immer weniger wird. Frugalismus muss man ja nicht übertreiben, aber mit Mitte 20 sich so mit Ausgaben zu zuballern ist schon unnötig.

    Von mir aus können sie das ja machen, nur ich frag mich, welche finanzielle Bildung die haben. Ist bekannterweise ja als Privatier das unwirtschaftlichste überhaupt einen Neuwagen zu kaufen.

     

  140. KievKiev

    @ DanielKA

    Es muss nicht schlecht sein, wenn man aus der Stadt zieht. Ich wünsche all meinen weggezogen Freunden, dass sie die Wohnform gefunden haben, die sie sich vorgestellt haben.

    Mein Kollege hat jetzt nicht nur rumlamentiert. Er hat Piketti gelesen, sich auch mit der Inflation beschäftigt und vieles mehr. Er hat bei sehr vielen Dingen auch Recht. Das habe ich nie bestritten. Dennoch hat er sich zu viel mit Dingen außerhalb seines Einflussbereichs beschäftigt. Er hat auch ein Mint Fach studiert, einen Doktortitel erworben. Das garantiert aber noch nicht ein überragendes Gehalt. Man darf nie erwarten, dass das Geld einem zufliegt. Man muss immer schauen wie man sein Können am besten einsetzen kann.

  141. AvatarBruno

    @Kiev

    Ich denke auch wenn ich mein Geschäftsmodell in einem Buch sehr ausführlich mit einer Schritt für Schritt Anleitung abdrucken würde, es wäre schwierig kopierbar da die meisten es nicht konsequent über Jahre durchziehen würden sondern vorher resignieren. Die andern brauchen keine “Anleitung”. Ein erfolgreiches Geschäftsmodell ist in der Regel keine Raketentechnologie, es reicht auch einfachere Dinge gut oder besser oder anders als die Allgemeinheit zu machen.

    Ich hätte schon noch einige Ideen für neue Geschäftsmodelle, aber mir fehlt aktuell einfach die Zeit, und es ist schwierig Leute zu finden, die ähnlich denken die das selbständig durchziehen können. Ich bewundere Leute, die 10,20, 30 Firmen gleichzeitig oder in kurzer Zeit aufbauen können, ich kann das nicht, ich kann mich immer nur auf 1,2 Dinge fokussieren. Ich habe bisher 3 Firmen aufgebaut, bei jeder Firma hat es funktioniert, wenn auch unterschiedlich gut. Bei KMU und entsprechend vernünftigem Risikomodell klappt das auch, wenn das Knowhow und der Einsatz stimmt, aber natürlich schaffen es nur sehr wenige ein Highflyer zu werden mit 100erten von Mitarbeitern und Milliardenumsätzen, aber das ist auch nicht unbedingt nötig. Ich war immer in Nischen tätig, da ist dass Risiko tief, die Erfolgschance gut kalkulierbar, weniger Konkurrenz, aber natürlich das Potential auch limitiert.

    Ich denke mal aber das ist kein Tipp sondern gesunder Menschenverstand, man muss etwas sehr gut können, idealerweise sehr gerne tun mit Leidenschaft, und dann möglichst nah am Kunden das Ding aufbauen. Es braucht Fleiss und Geduld und man muss in den ersten Jahren sehr sparsam sein, der Traum vom Unternehmertum mit fettem Karren und sonstigen Luxus ist da wirklich fehl am Platz, man muss ein Unternehmen zu Beginn aufbauen wie ein Student, die ersten Gewinne in gute Mitarbeiter und Güter/Produkte etc. investieren.

    Die Geschichten im Internet von 20jährigen Neuunternehmern die nach wenigen Monaten schon 1 Mio Umsatz machen sind vielleicht möglich in sehr seltenen Fällen, aber sicher nicht der Standard, der ist zäh und mühsam. Genau gleich wie der Aufbau eines Depots, kann man gut vergleichen nur dass bei einer Firma deutlich mehr Einsatz braucht.

    Wer sich selbständig macht mit dem Gedanken danach weniger arbeiten zu müssen und mehr verdienen zu können und weniger Sorgen und mehr Spass zu haben, der wird auf die Welt kommen, das kann alles wenn man jahrelang dran bleibt kommen und vielleicht besser als man sich je erträumt hat, aber auch da zuerst die Arbeit dann das Vergnügen und nicht mal garantiert.

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