Warum es sich auszahlt, gegen den Strom zu schwimmen


New York, 16. April 2009

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Die Gesetze an der Börse sind oft einleuchtend und einfach. Problem ist nur, dass viele Anleger der Masse hinterher rennen. So verzichtet man aber auf eine hohe Rendite. Ich habe beobachtet, dass Sektoren, die in einer Rezession am tiefsten einbrechen sich in der Aufschwungphase am stärksten erholen. Daher rate ich Ihnen immer wieder sich in der Finanzbranche umzuschauen und dort einzudecken. Die Kurse sind derart im Keller, dass sich hier eine rasante Rallye geradezu aufdrängt. Darauf deuten auch zahlreiche Insiderkäufe hin.
Nehmen wir die Rezession des Jahres 1990. Damals brachen die Autohändler am stärksten ein. Sie verloren im Schnitt 71 Prozent ihres Kurses. Als die Konjunktur jedoch wieder in Schwung kam, legten die Kfz-Händler in nur neun Monaten um 105 Prozent zu. Wahnsinn! Da muss man dabei sein. Natürlich müssen Sie bei der Aktienauswahl ein stabiles Unternehmen herausfischen.
In der Rezession des Jahres 2001 stießen Börsianer am brutalsten die Aktien von Elektronikhändlern wie Best Buy ab. Die Kurse des Sektors brachen um 64 Prozent ein. Als sich die Wirtschaft wieder erholte, explodierten die Elektronikvermarkter um 83 Prozent. Dieser Zuwachs kam schon nach neun Monaten zustande. Fazit: Wer tief fällt, kann hoch steigen.
Am Mittwoch kletterte der Dow Jones über die 8000er Marke und endete bei 8.029 die Sitzung. Das Plus fiel mit 1,4 Prozent ordentlich aus. Eingebrochen ist indes Burger King, nachdem sich die Aussichten bei dem Bulettenbrater eingetrübt haben.


tim schaefer (Author)

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