Wall Street in Turbulenzen! Was tun wenn es zum Crash kommt?


New York, 12. August 2010

Große Verunsicherung an der Börse. Der Dow Jones unter Druck. Der Index fällt zurück auf rund 10.200 Punkte. Grund: Die amerikanische Wirtschaft erholt sich nicht so schnell, wie von vielen erhofft. Ständig kürzen die Ökonomen die Wachstumsaussichten für die größte Volkswirtschaft. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 9,5 Prozent hoch, die Sparquote der Amis klettert auf immer neue Höhen. 6,4 Prozent ihres verfügbaren Einkommens legen die Konsumenten mittlerweile zurück – so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Vor drei Jahren war die Sparquote noch negativ. Sprich die Bürger gaben mehr Geld aus, als sie zur Verfügung hatten. Dieses Auf-Pump-Leben muss nun korrigiert werden. Ein weiteres Problem: In China trüben sich die euphorischen Wachstumsprognosen mehr und mehr ein.
Fällt der Dow-Jones unter die symbolisch wichtige Marke von 10.000 Punkten zurück, sind das für mich Schnäppchenpreise. Denn die Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Sie haben in der Krise massiv ihre Kosten gekürzt, Personal abgebaut, Schulden getilgt und Cashbestände aufgebaut. Selbst wenn die Umsätze der Unternehmen stagnieren sollten, so verdienen sie doch wenigstens gesunde Margen. Haufenweise finden Sie an der Wall Street Firmen mit fetten Kassenbeständen, heftigen Aktienrückkäufen und saftigen Dividenden. Was können Sie da falsch machen?


tim schaefer (Author)

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