So schaffen Sie die 1 Million oder mehr


New York, 4. Juli 2015
Fotolandschaft: Grundsätzlich führen Sie zwei Wege zur Million: Gewöhnliches Gehalt, sparsamer Lebensstil. Sparen und Investieren. Oder aber ein hohes Gehalt kombiniert mit  moderatem Konsum. (Mein Motiv stammt aus "Foto kaputt", Volksfoto, von Andreas Seither und Dieter Hacker)

Fotolandschaft: Grundsätzlich führen zwei Wege zur Million: Gewöhnliches Gehalt, sparsamer Lebensstil, sparen und Investieren. Oder aber ein hohes Gehalt kombiniert mit moderatem Konsum.
(Mein Motiv stammt aus „Foto kaputt“, Volksfoto von Andreas Selzer und Dieter Hacker)

Es gibt kein Patentrezept. Viele Wege führen nach Rom. Ich verallgemeinere den Erfolgsweg in meinem heutigen Blogeintrag ein wenig.

Menschen wollen am liebsten ganz schnell reich werden – möglichst mit wenig Arbeit. Das geht natürlich meist schief. Wenn Sie sich Zeit lassen, geht es aber. Es ist viel einfacher, als Sie denken.

Es gibt zwei Kategorien der Reichen. Die einen kommen mit langsamen, stetigen Sparen mit einem gewöhnlichen Eikommen zum Ziel. Die anderen schaffen es schneller, weil sie ein besonders hohes Einkommen kassieren.

Fangen wir mit dem Durchschnittsverdiener an. Mit Aktien- oder Indexsparplänen zum Beispiel können Sie ein stattliches Vermögen aufbauen. Legen Sie einfach regelmässig von Ihrem Gehalt einen Betrag direkt in Aktien an. Sagen wir 400 oder 500 Euro. Wenn Sie das Dekaden lang durchziehen, kann ein nettes Sümmchen zusammen kommen.

Niemand muss ein großes Einkommen haben, um reich zu werden. Mit einem gewöhnlichen Einkommen ist es möglich. Das ist ja das Erstaunliche. Es geht recht bequem. Voraussetzung ist natürlich stetiges Sparen. Sie müssen lernen, bodenständig bzw. bescheiden zu sein. Sonst bleibt Ihnen kein Geld zum Sparen am Monatsende übrig.

Ich habe nie enorm hohe Gehälter verdient. Trotzdem gelang es mir, mit stetigen Aktienkäufen ein schönes Vermögen aufzubauen.

Kommen wir nun zur zweiten Gruppe, den Gutverdienern. Wer ein hohes Gehalt verdient, bei dem geht der Vermögensaufbau schneller. Natürlich ist auch hier eine gewisse Bodenständigkeit beim Konsum nötig. Wenn Sie hartnäckig, ideenreich, clever, entscheidungsfroh und engagiert sind, können Sie sehr viel verdienen. Als Selbständiger, Angestellter, Geschäftsmann.

Die Erfolgreichen sind extrem energiegeladen. Sie nehmen selten Urlaub, denken ständig an die Arbeit, an die Firma. Ihnen macht die Arbeit sehr viel Spass. Es ist wie eine Berufung für sie. Millionär zu werden war nie deren eigentliches Ziel, sondern sie kamen automatisch zum Ziel, weil sie die richtigen Entscheidungen trafen, die dorthin führten. Gutverdiener sind meist gut ausgebildet.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „So schaffen Sie die 1 Million oder mehr

  1. Ric

    Hallo Tim,

    wie Benjamin Franklin schon sagte: „Der Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit“

    Ich denke grade Unternehmer schaffen es im Verhältnis oft große Vermögen aufzubauen, da es auch für den Aufbau eines Unternehmens die beiden Dinge also Arbeit und Sparsamkeit benötigt. Durch das Unternehmen kann der Unternehmer gut Skalieren und dadurch seinen Gewinn in die Höhe schrauben .Als Angestellter ist einfach das Gehalt oft nicht groß genug (Außer man ist im Vorstand einer börsennotierten Gesellschaft). Ich meine als Akademiker kann man es auch durch Arbeit und Sparsamkeit schaffen, jedoch dauert es hier oft länger und die Vermögen sind dann nicht so exorbitant hoch.

    Natürlich hat alles zwei Seiten. Als Unternehmer hat man zwar die Aussicht auf einen höheren Gewinn, dafür aber auch das Risiko des scheiterns. Als Angestellter hat man Sicherheit, dafür nicht einen so ein hohen Geldeingang.

    Was meiner Meinung nach auf jeden Fall zusätzlich zu den beiden Werten „Arbeit und Sparsamkeit“ noch notwenig ist, ist Selbstverantwortung. Man muss das Steuer seines Lebens bewusst in die Hand nehmen, sich Ziele setzen und Handeln. Zum Thema Selbstverantwortung, habe ich weil es grade passt einen Eintrag in meinem Blog unter : http://www.frei-mit-42.de/selbstverantwortung/

     

    Gruß Ric

     

  2. Claudius

    Hallo Tim,

    Ich bin der Meinung, dass ein eigenes Unternehmen (egal ob Haupt- oder nebenberuflich) den größten finanziellen Erfolg bringt. Natürlich sind Aktien vom Verhältnis des Ertrags zum geleisteten Zeiteinsatz unschlagbar aber wenn man genug Zeit hat und die Arbeit liebt, ist die Selbstständigkeit immer noch der beste Weg zum finanziellen Erfolg.

    Gruß,

     

    Claudius

  3. Eckkehard

    Was ist eigentlich aus Bodo Schäfer ( „In sieben Jahren zur ersten Million“) geworden?

  4. Couponschneider

    Bodo Schäfer ist Millionär dadurch geworden, dass er Leuten erklärt, wie sie Millionäre werden. Bodo Schäfer halte ich ein wenig obskur. Man muss nur seine Youtube-Videos anschauen; mir gefällt er nicht, auch wenn er das eine oder andere richtige Rezept für den Vermögensaufbau in die Köpfe der Leute bringt.

  5. Felix

    Ich habe Bodo Schäfers Bestseller vor vielen Jahren, als er herauskam, durchaus mit Gewinn gelesen. Es war für mich so etwas wie ein Erweckungserlebnis, mich intensiv mit meinen Finanzen zu beschäftigen. Ich habe vorher zwar auch schon immer gespart, aber ohne mir viele Gedanken zu machen.

    Ich habe halt genommen, was mir die Sparkasse so empfohlen hat, ohne das zu hinterfragen. Das hat sich nach Lektüre des Buches radikal geändert. Und zwar nicht in sieben, sondern in 15 Jahren hat es auch mit der Million geklappt. Insofern verdanke ich Bodo Schäfer sehr viel. Ich habe dann auch Seminare von ihm besucht. Er ist ein guter Verkäufer.

    Gestört hat mich dann, dass er immer mehr esoterischen Quatsch einbaut wie die Wünsche an das Universum, welche jenes dann erfüllt. Oder dass er immer 1000€ in bar einstecken hat, weil Geld anderes Geld magisch anzieht. Erst später habe ich entdeckt, dass das Schäferes Millionärsbuch nur ein neuer Aufguss des Klassikers der Erfolgsratgeber, Napoleon Hills „Denke nach und werde reich“, ist, was bereits 70 Jahr vorher erschienen ist und was Schäfers Leistung erheblich relativiert.

  6. AlexanderAlexander

    Selbständig sein birgt natürlich rel. hohe Risiken. Ich fahre da lieber zweigleisig, ich bin halt eher sicherheitsorientiert. Als Angestellter habe ich ein festes Einkommen (Hamsterrad), welches mir meinen Lebensunterhalt, eine bescheidene Rente und eine gewisse Sicherheit bietet. Dadurch habe ich den Kopf frei und kann nachdenken. Hier in Deutschland haben wir Möglichkeiten ohne Ende  (auch in Österreich). Ich habe z.B. Eigentumswohnungen vor über 10 Jahren im Rahmen von Zwangsversteigerungsverfahren erworben, da wollte die kein Mensch haben und der Immobilienmarkt war völlig uninteressant. Die haben sich durch die Mieteinnahmen von alleine getragen, Zins, Tilgung etc. Allerdings braucht man Geduld, nach 10 Jahren konnte ich diese dann mit zusätzlichen Gewinn verkaufen.

    Ich schaue auch immer, ob ich mich an Geschäften beteiligen kann. Also Augen und Ohren offen halten, nachdenken und Risiken abschätzen, dann wird das schon. Oberste Tugend ist einfach Geduld, Geduld, Geduld.

    Auch sollte man nicht vergessen, dass Kleinvieh ebenfalls Mist macht. Selbst wenn ein Geschäft „nur“ 100 € einbringt. 10 solcher Geschäfte bringen 1.000 €, die wieder investiert werden können. Ich werde damit zwar vermutlich nicht zum Millionär, aber bin doch auf gutem Weg dahin (die Umrechnung D-Mark in Euro hat mich da etwas zurückgeworfen^^).

    Ich habe festgestellt, dass man mit der Zeit immer größere Projekte in Angriff nehmen kann. Man wächst mit der Zeit. Inzwischen kann ich 10.000, 20.000 € problemlos investieren. Das war vor ein paar Jahren noch unvorstellbar. Dadurch, dass ich von den Geschäften nicht lebensabhängig bin, kann ich genügend Zeit mitbringen und warten, bis sich der Erfolg einstellt.

    Wie Tim schreibt, viele Wege führen nach Rom.

     

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ric

    Dein Projekt „Frei mit 42“ ist übrigens extrem ehrgeizig. Ich finde es gut, sich hohe Ziele zu stecken. Aber es wird sicherlich nicht einfach.

    @ Claudius

    Das kann sein. Du hast bei einem eigenen Unternehmen bzw. mit einem freiem Beruf, mit einer Selbstständigkeit auch viel mehr steuerliche Möglichkeiten, die ein Arbeitnehmer in dieser Form nicht hat.

  8. Markus

    @Felix

    Darf man fragen, in welchem Alter Du die Mille Depotsumme gepackt hast?

    @Ric

    Die 42 sind sehr ambitioniert… evtl. umreist Du Deinen Plan, Zwischenziele mal etwas genauer auf Deiner Page.?

    Allerdings muss Dir bewusst sein, dass es bei öffentlicher Berichterstattung einige Bedenkenträger geben wird, die Dich gewaltig nerven werden oder aber auch auf Fehler hinweisen können.

  9. Ric

    @Markus

    Ich habe auch lange überlegt ob ich einen Blog mache und mein Ziel öffentlich verfolge. Aber jetzt nach 3 Jahren Überlegung habe ich mich dazu durchgerungen. Ich denke, durch den Blog kann ich andere Menschen zum investieren in Dividendenwachstumsaktien begeistern und mir selbst hilft es auch, da es schon ein Unterschied ist, ob man ein Ziel nur lose im Kopf hat oder ob man es zu Papier bringt und dieses dann auch noch mit anderen die in eine ähnliche Richtung wollen diskutiert. Vor den Bedenkenträgern habe ich keine Angst. Ich freue mich über jede Diskussion und ich bin der Meinung das jede Kritik mein Kommitment und mein Durchhaltevermögen testet 😉

    Guter Hinweis mit den Zwischenzielen. Ist auf jeden Fall eine Überlegung wert 😉

     

    Gruß

    Ric

     

  10. Fräulein Zaster

    @Eckkehard, @Couponschneider:

    Ich bin ebenfalls kein Fan von Bodo Schäfer. Die Bücher haben mMn eher „Tschakaa, du schaffst es“-Charakter, als wirklich Leitfaden zum Erfolg zu sein.

    Bevor ich meinen finanzielle Freiheit Plan wirklich fixiert habe, hatte ich mal ein nettes Gespräch mit einem der Bodo-Schäfer Vertreter, die einen anrufen, sobald man sich für einen der Newsletter registriert. Mit allen Mitteln der Verkaufskunst hat man versucht mir ein Video-Paket aufzuschwatzen. Eine meiner besten finanziellen Entscheidungen war es diese 500€ zu investieren – nicht in das Paket, sondern in meine erste Aktie. 😉

    Grüße!

    pfennigfüchsin

  11. StefanStefan

     

    Ich habe das Buch damals natürlich auch gelesen. Und ich fand es damals echt nicht schlecht. Klar: überspitzt und zu optimistisch was Wachstumsraten des Geldes angeht ist es sicherlich. Aber als finanzieller Beginner kann man da schon einiges Lernen.

    Für richtig unseriös halte ich dagegen diesen Chakka-Motivationstrainer Jürger Höller. Da war gar keine Substanz und nur Geschwalle. Da hatte der Schäfer schon mehr Stil.

    Tja, die Zeiten damals um den Neuen Markt rum waren schon verrückt.

  12. Marko

    Wichtig ist vielleicht noch der Gedanke, dass man Freiheit oder Glück nicht vom Geld abhängig machen sollte. Denn wer ohne Geld nicht frei oder glücklich ist, wird es auch mit Geld nicht sein. Freiheit oder Glück muss von innen kommen, statt das „Ziel“ zu sein, dass man mit Geld zu erreichen versucht.

  13. Klaus-Dieter

    Um ein umdenken der eigenen Geldanlage zu fördern, sind die Bücher von Bodo Schäfer natürlich sehr hilfreich. Ich bin der Meinung, wenn noch mehr Menschen die Bücher (oder auch ähnliche) lesen würden, gäbe es sehr viel mehr Menschen die sich Gedanken um die eigene Geldanlage machen würden. Und deswegen denke ich, dass die Bücher von Bodo Schäfer sehr lesenswert sind. Mann muss natürlich dann für sich selber entscheiden, welche Tipps man für sich einsetzt und welche nicht.

     

    Gruß

    Klaus-Dieter

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