Kriege und Attentate sind gut für Aktienkäufe


New York, 14. Juli 2009

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So traurig es ist, gute Einstiegszeitpunkte sind Katastrophen, Kriege oder Terroranschläge. In solchen Situationen reagieren die Menschen panisch und verkaufen ihre Aktien. Ideal ist es in solchen Phasen zunächst noch abzuwarten – ein paar Wochen vielleicht und dann zuzuschlagen. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 fiel der S&P 500 von 1092 am 10. September auf 944 Zähler die Woche darauf. Es war die reinste Verkaufspanik. Sechs Monate später, am 18. März 2002, schloss der Markt schon wieder bei 1165. Erstaunlich an dieser Rallye ist, dass mehrere Horrornachrichten folgten. Es begann der Krieg in Afghanistan, Enron ging pleite, Tyco und WorldCom gerieten in Turbulenzen. Doch nichts konnte die Börse mehr erschüttern.
Als Kennedy erschossen wurde, da brach die Börse schlagartig ein. Oder als Pearl Harbor 1941 von den Japanern angegriffen wurde. Als Präsident Kennedy am 22. Oktober 1962 bekannt gab, dass in Kuba Nuklearwaffen stationiert sind, da stürzte der S&P von 55,59 auf 53,49 am gleichen Tag. Eine Woche später stand der Index bereits wieder bei 55,72 – so als ob nichts geschehen war. Und sechs Monate später waren wir schon wieder bei 70,14.
Alles in allem sind also herbe Einbrüche eine gute Kaufgelegenheiten. Jedoch nicht gleich am Tag des Ereignisses Aktien ordern, sondern lassen Sie ein paar Tage verstreichen. Fazit: Kaufen, wenn die Kanonen donnern.


tim schaefer (Author)

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