Konsum kann Ihr Leben ruinieren


New York, 16. September 2016
Konsum, Konsum, Konsum. Wenn die Mode sie erfasst.

Konsum, Konsum, Konsum. Wenn die Mode sie erfasst. Seien Sie lieber sparsam, dann haben Sie mehr Freiheiten und Wahlmöglichkeiten im Leben. Wer im Konsumrasuch lebt, der lebt in einem Gefängnis – ohne es zu  merken.

Folgendes Phänomen beobachte ich häufig: Jemand erhält eine freudige Mitteilung vom Chef: Ein Bonus oder eine Gehaltserhöhung ist im Anmarsch. Klar freut sich der Angestellte darüber. Dann kommt aber der Fehler: Die bevorstehende Mehreinnahme wird sofort ausgegeben, obwohl das Geld noch gar nicht vom Arbeitgeber ausgezahlt worden ist.

Wir Menschen befinden uns in einem Wettlauf um Konsum: Urlaube, Kleidung, Autos. Mit steigendem Einkommen wachsen die Ansprüche. Immer mehr Luxus. Ganz besonders schwierig ist ein solches Konsumverhalten, wenn Menschen kurz vor dem Ruhestand stehen. Oder wenn das Ruhestandspolster zu dünn ist. Wer vorsichtig ist, hält seine Ausgaben unter Kontrolle – selbst wenn das Gehalt steigt.

Weltweit ist ein Trend zu beobachten: Die Hypotheken werden größer. Die Konsumkredite wachsen. 225 Milliarden Euro haben die Deutschen für Konsum auf Pump ausgegeben. Jedes dritte Auto wird hierzulande geleast, Tendenz steigend.

Wie können Sie dem Konsumterror entkommen? Eine Lösung ist das regelmässige, automatisierte Aktiensparen. So können Sie ein üppiges Aktiendepot mit Dividendentiteln aufbauen – dieses Video habe ich gestern nachmittag an der Südspitze Manhattans aufgenommen:

Für private Ausgaben zuhause gilt: Kaufen Sie nur das, was Sie sich wirklich leisten können. Lassen Sie Schulden sein. Setzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein, wenn es um Ihre Finanzen geht. Geben Sie einfach weniger Geld aus, als Sie einnehmen. Achten Sie auf Ihr Budget. Am Anfang mag so eine Umstellung hart sein. Aber im Laufe der Zeit geht das Sparen in Fleisch und Blut über.

Wenn Sie keine Schulden mehr haben, ist das wie ein Befreiungsschlag. Sparsam zu leben (wie kaum jemand in Ihrem Umfeld) ist es wirklich wert. Es bringt Ihnen eine unglaubliche Freiheit.

Klar, kommen dann wieder die Lebemenschen und sagen: „Ich bin doch nicht blöd. Warum soll ich wie ein Irrer sparen?“ Dabei übersehen die Konsumgeilen gerne, dass die schönsten Dinge im Leben gar nichts (oder wenig) kosten: Der Strandspaziergang, die Wanderung, das Fest, Ausflug, Radtour, Camping, Lagerfeuer…

Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten. Und nicht für die Bank. Fahren Sie Autos aus zweiter Hand. Kaufen Sie Dinge mit einem hohen Rabatt. Natürlich ist es manchmal hart, wenn Sie auf etwas verzichten müssen. Aber die Zeit und Energie, die Sie dafür investieren, lohnt sich. Sie können womöglich in den Frühruhestand. Sie können Ihren Job von Vollzeit auf Halbzeit ändern, wenn Sie ein schönes Finanzpolster zusammen haben. Ihre Freizeit und Freiheit nimmt zu. Und nicht ab. Folgen Sie einfach Ihrem Herzen. Kommt die Erntezeit, haben Sie längst die harte Zeit der Pflege und Aufzucht vergessen.

Sich am Kaufrausch der Freunde zu beteiligen, rächst sich. Was bringt es, ein schöneres Auto zu besitzen? Warum müssen die Häuser immer größer werden? Ich zahle lieber meine Schulden ab, als neue aufzuschichten.

Wenn Sie eine Immobilie kaufen möchten, kaufen Sie lieber eine kleine. Wenn Sie wirklich später einen größeren Wohnraum möchten, können Sie den Mehrpreis mit Cash bezahlen, das Sie in der Zwischenzeit gespart haben. Das Leben in den großen vier Wänden ist sehr teuer: Es kostet alles mehr: Heizung, Steuern, Putzen, Abgaben, Renovierung… Lieber habe ich ein kleines, abbezahltes Heim, als ein großes Haus, das hochverschuldet ist. Das eine ist Freiheit, das andere ist ein Gefängnis.

Wenn Sie das Haus schuldenfrei besitzen, ist es ein besseres Gefühl, als wenn das Haus Sie besitzt. Es gibt Leute, die machen ihr Leben mit zu großen Anschaffungen kaputt (Haus, Auto etc.). Sie merken nicht einmal, was ihnen entgeht.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Konsum kann Ihr Leben ruinieren

  1. Stefan Meisel

    „Folgendes Phänomen beobachte ich häufig: Jemand erhält eine freudige Mitteilung vom Chef: Ein Bonus oder eine Gehaltserhöhung ist im Anmarsch. Klar freut sich der Angestellte darüber. Dann kommt aber der Fehler: Das bevorstehende Mehreinnahme wird sofort ausgegeben, obwohl das Geld noch gar nicht vom Arbeitgeber ausgezahlt worden ist.“

    Da bin ich wohl ein gutes Gegenbeispiel. Ich habe mein monatliches Netto-Einkommen von Anfang 2013 bis jetzt um 90% gesteigert, also nahezu verdoppelt in dreieinhalb Jahren. Alles durch 2 Gehaltserhöhungen beim alten Arbeitgeber, dann Arbeitgeberwechsel, dann 3 Gehaltserhöhungen beim neuen Arbeitgeber. Im selben Zeitraum habe ich meine monatlichen Ausgaben nur um etwa 5% erhöht.

    Und, wie vor ca. 2 Wochen hier im Blog bereits erwähnt: Ich habe in meinen 30 Jahren noch keinen einzigen Cent für Zinsen ausgegeben.

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Gratulation Stefan! Hut ab! Du hast eine enorme Selbstdisziplin. Ich kann mir vorstellen, dass Du sehr früh in den Ruhestand gehen kannst.

  3. Rainer Zufall

    Hallo Tim,

    kann das nur bestätigen, das automatisierte sparen vorzugsweise am Monatsumfang ist am sinnvollsten. Will man sparen, am besten sich selbst am Monatsanfang Geld auf ein extra Konto oder ins Depot überweisen.

     

  4. K.

    Letzten Monat gab es auch zwei Gehaltserhöhungen (1x Tariferhöhung und zeitgleiche „zufällige“ 1x Höhergruppierung wg. Weiterbildung). Nicht viel aber jeweils so 40-70 EUR netto pro Monat.

    Circa die Hälfte habe ich jeweils in die Erhöhung der Sparquoute (Rücklagen + kurzfristiges Ansparen) und je in den Aktien/ETF-Sparplan gesteckt. Und das Gefühl plus zu sehen was sich damit an „Mehrkäufen“ tut, hat mich mehr befriedigt als alles andere was ich damit hätte tun können. Solange das geht (sofern Erhöhungen die Lebenskostensteigerungen wg. steigenden Preisen ausgleichen bzw. übersteigen, was immer nur knapp geht), werde ich das weiter tun.

    Ich kann für andere jüngere & neue Mitleser nur nochmals betonen, wir gerne ich diese Taktik und das was hier im Blog beschrieben wird, gerne schon 5-12 Jahre eher gewusst hätte. Trotzdem ist noch genug Zeit, aber mit mehr Zeit ist es noch leichter und einfacher. Man kann nie früh genug anfangen.

    So wie Rainer Zufall handhabe ich das auch.

    Schönen Freitag.

  5. Fabian

    Hallo Tim,

    ich stimme allem zu, tue das auch selbst weitestgehend, allerdings darf man sein eigenes Menschsein auch nicht verneinen und dieser hat auch Leidenschaften, die einem das Leben versüßen. Ich mache es zum Beispiel so, wenn mich ein Kaufwunsch übermannt: Ich halte mich erstmal zurück und warte mindestens eine Woche ab, besser einen Monat. Wenn der Kaufwunsch dann immer noch da ist, kaufe ich es vielleicht. Meistens ist es so, dass der Wunsch dann nicht mehr so groß oder gar weg ist. Kaufwünsche hängen ja meist auch mit der eigenen psychischen momentanen Konstitution zusammen, und die ändert sich vielleicht in einigen Tagen.

    Und ich habe aber auch Dinge bei denen ich so gut wie kaum nachdenke, wenn ich sie haben will und der Preis nicht übertieben hoch ist, das sind zum einen Bücher und zum anderen Musikinstrumente.

    Beides tut der Seele gut!

    In diesem Sinne, fröhliches Investieren allen!

  6. K.

    @Christoph

    ein interessanter Link bzgl. McDonalds.

    Ich war vor ein paar Jahren eine Woche in Peking gewesen. Dazu kann ich – teils zum Artikel gegensätzliche – folgende Eindrücke beisteuern:

    Gefühlt gab es in Peking alle paar Straßen ein kleines McDonalds. Klein, mit nur Straßenverkauf und maximal 3-4 Tischen. Dafür hatte jeder Laden eine Armada an McDonalds-Fahrradauslieferern. Jeder Laden brummte und hatte beim Vorbeigehen immer alle Hände voll zu tun. Ich denke das Franchise-Konzept wird sich in China sicher auch umsetzen lassen, sofern die Regierung nicht dazwischen funkt.

    Das die Produkte nicht angepasst sind an den „asiatischen Raum“ kann ich so nicht bestätigen. Ja es gab die gewohnten „westlichen“ Standardprodukte, aber viele waren auch in Details abgewandelt* und es gab auch gänzlich andere Produkte die ich so aus Deutschland, Europa, USA oder Australien nicht kannte.

    Für Singapur konnte ich diese Beobachtung vor bereits 15 Jahren in Bezug auf die angepasste bzw. erweitererte Produktpalette (viel Fischprodukte und anderes) nur genauso tätigen. Mehr „Hot“-Produkte und anderes. Nur mit mehr Tischen als in Peking (eher wie in Europa) und damals keinen Fahrradkurieren.

    Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht gab es in Peking z.B. einen Cheesburger mit grüner Soße bzw. „grünem Käse“. Ich muss mal die alten Fotos rauskramen, evtl. finde ich noch eines. Ich konnte nur heimlich Fotos der Filialen oder der Produktwerbeschilder machen, da man sofort vom Personal angesprochen wurde mit „No Pictures please“ und Hinweis auf das Fotografierverbotsschild im jeweiligen McDonalds.

  7. Christoph

    Also ich gebe zu ich bin mittlerweile Kaufsüchtig.

    nach Aktien!!! ;o)

    Wenn ich Urlaubs/Weihnachtsgeld oder Boni bekomme denke ich mittlerweile: Oh oh oh was für Aktien kaufe ich mir davon.

    Aber ich denke diese „Sucht“ ist auf jeden Fall positiv.

    Du hast Recht dass die wirklich schönen Dinge im Leben nichts kosten.

    Aldi schaltet derzeit ja zum ersten mal einen TV SPot. Da ist das genau das Thema. Das man im Alter verlernt sich an einfachen Dingen zu erfreuen.
    https://www.youtube.com/watch?v=rKfdXr5Z8js
     

  8. Konsumist

    Also ich habe momentan keine Schulden – okay abgesehen vom gut genutzten Dispo und zwei Konsumkrediten (Kfz und unser letzter Urlaub – Karibik). Aber sonst bin ich komplett schuldenfrei und mir geht es gut. Für das Alter zahlen ich und mein Chef gemeinsam in die gesetzliche Rentenversicherung ein (das passiert soweit ich weiß, sogar automatisch – wird also irgendwie gleich abgezogen).

    Gespart wird natürlich auch monatlich – bspw. für einen neuen Flachbildfernseher oder für ein Kfz… oder halt wenn was übrig bleibt halt auch für das Alter. Gerade in einer Zeit, wo der Wert des Menschen zunehmend auch über sein Kfz oder sein Smartphone und nicht nur über seine Kleidung definiert wird, darf man unmöglich an der falschen Stelle sparen.

  9. Aktienfilter

    Ich bin auch kaufsüchtig. In dem Absatz „in Bonus oder eine Gehaltserhöhung ist im Anmarsch. Klar freut sich der Angestellte darüber. Dann kommt aber der Fehler: Die bevorstehende Mehreinnahme wird sofort ausgegeben“ sehe ich mich komplett wieder. Der Unterschied: Ich kauf mir davon Aktien!! So habe ich vor einigen Jahren mal einen sehr hohen fünfstelligen Bonus bekommen. Der floß direkt nach Auszahlung in Altria Aktien. Die Dividende daraus ist mittlerweile ein weiteres Monatsgehalt. 🙂

  10. Mario

    Gerade in einer Zeit, wo der Wert des Menschen zunehmend auch über sein Kfz oder sein Smartphone und nicht nur über seine Kleidung definiert wird, darf man unmöglich an der falschen Stelle sparen.

    Geht es nach deiner Definition bin ich wirklich ein ganz kleiner Wurm. Ich habe kein Auto und ich lebe nachwievor ohne Smartphone – für die meisten wohl undenkbar.  Gerade dieser Handy Wahn kann ich nicht nachvollziehen. Vieler meiner „Kollegen“ belächeln mich deswegen. Irgendwie tun mir diese Leute aber auch Leid. Immer haben Sie den Drang alles dokumentieren zu müssen, dabei verpassen sie oftmals die schönsten Momente im Leben, da Sie damit beschäftigt sind das ganze mit dem Smartphone in bestmöglicher Qualität  festzuhalten. Ich „speichere“ meine Erinnerungen lieber im Kopf.

    @Christoph

    Mir geht es ähnlich. Ich kann es immer kaum abwarten einen neuen Kauf tätigen zu können. Und Dividendenzahlungen sind dabei fast wie Weihnachten. 🙂 Gestern habe ich mir sogar mal wieder einen deutschen Wert ins Depot gelegt – die Deutsche Beteiligung AG. Normalerweise bevorzuge ich auch Unternehmen die quartalsweise ausschütten, aber die DBAG dürfte auf längere Sicht eine ähnliche Kursentwicklung wie Aurelius hinlegen und von daher war der Kauf gestern nach der Kapitalerhöhung ok für mich.

     

     

  11. Fit und gesund

    der Konsumist macht das schon richtig *zwinker*, so bisschen im Dispo und so bisschen Konsumkredit…er legt ja auch Geld weg für Auto, Flachbildschirm und Smartphone, vorbildlich,

    ich hingegen krieg das nicht so hin, ich lebe viel zu bescheiden, kein Auto, kein Fernseh, im Urlaub bin ich daheim geblieben, ich bin doch eine arme Socke…*zwinker*,

    aber nächste Woche kauf ich mir was, was Schönes….ich bin ja noch am Rechnen, gute Qualität soll es sein aber nicht zu teuer! Dreimal dürft Ihr raten was ich wohl kaufen werde…. hi hi….

  12. StefanGE

    Diese „Konsum = Böse“ Theorien sind mir zu stumpf.

    Keiner von uns lebt autark auf nem verdammten Bauernhof, baut sein Essen selbst an und häkelt sich Abends noch lecker Kleidung für die Kirche am Sonntag. Von daher : Alles großes BLAAAAAA.

    Wir sind alle Konsumenten von irgendwas und daran ist NICHTS schlechtes zu erkennen. Das bedeutet sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze und natürlich florierende Gewinne für die Unternehmen, was wiederum in Dividenden und Kursgewinne bei uns landet.

    Richtig ist, dass Konsumkredite oftmals eine denkbar falsche Variante des Konsums darstellen, aber auch würde ich hier nicht pauschal alles verteufeln.

    Angesprochen sind sicherlich diejenigen, die sich den halben Hausstand auf Pump via Otto-Katalog bestellen und anschließend die Raten nicht mehr tragen können, aber auch das sehe ich weniger kritisch. Davon leben ja auch wiederum Leute.

    Finanzielle Unvernunft und Überschuldung sind im Einzelfall sicherlich ne traurige Sache, aber ganz im Ernst, die meisten Menschen sind Idioten und damit habe ich mich arrangiert.

    Ob ein 80.000€ Auto für jemanden, der kaum damit fährt, Abschluss eines Mobilfunkvertrages mit 8GB Internetflat für jemanden, der nur von zu Hause (im kostenfreien W-Lan…) surft, oder das Bestellen von Maxdome, Amazon Prime, Netflix UND Sky-Komplett in ein und demselben Haushalt mit 2(!) TV-Geräten. Alles im eigenen Freundeskreis wirklich passiert. Ich sage da nichts mehr zu.

    Die Leute sehen das Geld und wollen es los werden, sich was gönnen oder damit angeben. Soll jeder nach seiner Facon glücklich werden.

  13. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Rainer Zufall

    Genau. Automatisch zu sparen ist der Trick. Bodenständig sein. Es ist wie beim Sport. Wenn man es automatisiert, ist man erfolgreicher. Mit dem Rad zur Arbeit. Oder zu Fuß/Bus/Bahn zur Arbeit. Gesund ernähren. Gesunde Ernährung zur Gewohnheit machen.

     

    @ K.

    Prima. Gratulation.

     

    @ Fabian

    Clever. Das Aufschieben von Käufen ist schlau. So vermeidest Du impulsive Käufe. Und freust Dich viel mehr auf etwas im Vorfeld. Und: Wer eine hohe Selbstdisziplin hat, fühlt sich besser.

    Die Masse der Konsumenten hat ein anderes Dogma: „Kaufen, was ich will. Sofort. Gleich. Bestellen. Kaufen. Schnell. Schnell. Schnell. Klick. Order.“ Es glaubt fast jeder Konsument, dass das schnelle Kaufen die richtige Einstellung ist.

     

    @ Christoph

    Kaufsüchtig nach Aktien zu sein ist prima. Ist besser als süchtig nach Zeug oder Kalorien zu sein.

  14. Freelancer Sebastian

    @ Mario

    Irgendwie tun mir diese Leute aber auch Leid. Immer haben Sie den Drang alles dokumentieren zu müssen, dabei verpassen sie oftmals die schönsten Momente im Leben, da Sie damit beschäftigt sind das ganze mit dem Smartphone in bestmöglicher Qualität  festzuhalten. Ich „speichere“ meine Erinnerungen lieber im Kopf.

    Freut mich, dass das mal jemand ähnlich sieht. Kann das Gedaddel um mich herum nicht nachvollziehen, wenn ich auswärts bin.

    Mal ein Foto, okay. Aber 130 mal am Tag das Smartphone checken? Leben ist doch viel schöner…. 🙂 .

    @ Tim

    Wie immer ist es eine Einstellungssache. Nach 4 Monaten Aushilfe in einer Schule habe ich das komplette Gehalt in Aktien angelegt. Waren einige Tausend Euro. Andere hätten sich sicher etwas „Handfestes“ davon gegönnt. Als sofortige Belohnung. Meine Belohnung habe ich dagegen um einige Jahrzehnte aufgeschoben 🙂 .

     

  15. Delura

    @Mario

    Ich habe kein Auto und ich lebe nachwievor ohne Smartphone – für die meisten wohl undenkbar.  Gerade dieser Handy Wahn kann ich nicht nachvollziehen. Vieler meiner „Kollegen“ belächeln mich deswegen.

    100% Zustimmung, ich habe seit bald 20 Jahren ein Firmenhandy, vor zwei Jahren ist mein Vorgängermodell (normales Handy zum Telefonieren) defekt gegangen. Normal hätte ich als Nachfolgemodell ein Smartphone kostenlos bekomen.

    Um bloss nicht so ein „Ding“ zu kriegen, habe ich mir privat wieder ein „normales“ Handy gekauft. Also ich möchte nicht zu der Generaion gehören, die nur noch Ihre Smartphones angucken, am normalen Leben nicht mehr teilnehmen, die Tageszeit nicht sagen können und Knöpfe im Ohr haben.

    Glück Auf!

     

  16. Delura

    @Mario

    P.S.: Mehr als Glückwunsch zur DBAG !!

    Habe ich seit knapp drei Jahren, eine der ältesten deutschen Private-Equity Firmen (klein aber oho) seit ca. 25 Jahren im SDax, sehr risikoaffines Management (fast alle beteiligt), sehr gute Ausschüttungspolitik – Stichwort Sonderdividende!

    Die wissen was Sie tun, nur es weiss fast niemand 🙂

  17. Andrea

    Ich habe vor ca. einer Woche auch wieder Aktien gekauft (Apple)’und freue mich, sie jetzt schon teurer im Depot zu sehen und auf die Dividenden, auch fpr die anderen Aktien, die quasi monatlich hereinkommen.

    Auto – habe ich nicht, Handy – habe ein gebrauchtes iPhone4,  das super funktioniert. Whatsapp finde ich wirklich nervig und rufe es einmal am Tag ab. Seitdem ich Aktien habe, stört es mich weniger, dass Leute einen Lebensstil haben, den ich nicht gut finde. Schließlich haben wir etwas von deren Konsum. Selber mache ich keine Schulden (nur für die Immpbilie, und die ist abgezahlt) und bin, glaube ich, nicht übermäßig konsumgeil.

    Eine Frage an die hilfsbereiten Experten hier:?Weiß jemand, was ich mit den Air Liquide „Anrechten“ mache, die ich heute in meinem Depot gefunden habe? Ich habe den Eindruck, an der Stelle fehlt mir das Wirtschaftsstudium. Ich habe verstanden, dass es sich um eine Kapitalerhöhung hat und ich wohl pro 8 Aktien in meinem Depot neue Aktien zum Preis von 76 Eur o.ä. erwerben kann. Und jetzt? Sollte man dieses Angebot annehmen? Und wenn ja, wie macht man das?

     

     

     

     

  18. Anna

    @ Andrea

    Du müsstest einen Schriebs in der Postbox o.ä. haben. Da steht eigentlich alles darauf. Wenn du nicht mitmachst, werden die Bezugsrechte dann verkauft. Viel kommt meistens nicht raus. Ich habe schon einige Kapitalerhöhungen mitgemacht und auch einige sausen gelassen. Man muss es nicht machen. In der Regel steigt der Kurs dadurch nicht. Air liquide muss die Übernahme von Airgas stemmen (13,4 Mrd. US-$).

    Es gibt hier aber bestimmt Leute, die betroffen sind und eine Meinung dazu haben.

  19. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Andrea und Anna,

    habe gerade mal auf der Seite geschaut.

    Anna, ich bin der Meinung, dass man die zugeteilten neuen Aktien ohne Kaufgebühren eingebucht bekommt, also nur den Kaufpreis abgezogen bekommt. Kannst Du das bestätigen. Bei mir ist da länger nichts gewesen.

    In dem Fall, weil es sich ja bestimmt nicht um viele Aktien handelt, würde ich das wahrnehmen.

    Andrea, Du kannst die Anrechte natürlich auch jetzt verkaufen, da sie handelbar sind, aber dann wird das Gebühren kosten, was es eher unattraktiv macht.

    Angenommen Du hast 25 Aktien, dann hast Du 25 Anrechte. Du brauchst 24 für 3 neue Aktien, die Dich dann 228 EUR kosten.

    Wenn man die 25 Anrechte derzeit verkaufen will, letzter Kurs 2,52, dann bekommt man 63 Euro wofür man aber die vollen Orderkosten des Broker zahlen muss. Die Anrechte werden immer etwas billiger gehandelt werden, als die Differenz zwischen Kurs und Preis der neuen Aktien. Also; Kurs derzeit 95,55 – 76 = 19,55/8 = 2,44 pro Anrecht. Da wären 2, 52 schon zu teuer. Ich würde wohl die Kapitalerhöhung mitmachen, und mir die neuen Aktien kaufen, ist doch schöner Discount, auch wenn der Kurs danach sinken wird.

    MS

     

  20. Fit und gesund

    ich hatte eine Kapitalerhöhung bei der CS, ich habe sie wahrgenommen, würde heute aber genau überlegen, nur dann wenn ich die Aktie auch nochmal kaufen würde, sonst nicht, bei mir ist der Kurs damals dann sehr bald unter den Discount-preis gefallen.

    Ich hatte dann noch paar Bezugsrechte übrig, der Wert wurde mir am festgesetzten Stichtag kostenlos in mein Depot eingebucht, ich musste da nix unternehmen.
    Vergessen, die neuen Aktien kosteten natürlich keine Kaufgebühren.

  21. Anna

    @ Matthias

    Leider nicht so. Ich habe bei Manz und Vossloh dieses Jahr Gebühren abgezogen bekommen. Beim Verkauf der überzähligen Anrechte bei Manz ebenfalls und bei Panoramic, die ich nicht in Anspruch genommen habe, stand dann ebenfalls eine dicke schwarze Null auf der Abrechnung. Die Erträge = gleich Provision.

     

    @ Christoph

    Clariant hat Ende April d.J. 0,40 CHF gezahlt, aber aus einer Kapitalherabsetzung.

  22. Andrea

    Danke euch schon einmal (Anna, Matthias, fit und gesund). Vielleicht mache ich es einfach, damit ich in diesem Bereich auch Erfahrungen sammeln kann. Bislang habe ich keine Infos von der online-Bank bekommen, wie das Prozedere ist.

  23. Stefan Meisel

    @ all

    Hat jemand von euch schon mal ein Delisting mitgemacht – also einen Börsenrückzug eines Unternehmens, an dem ihr beteiligt wart? Ich könnte mir vorstellen, dass das oft nicht so lustig für die Kleinanleger ist.

    Ich frage mich, ob man dieses Risiko in die Kaufentscheidung von Unternehmen mit sehr niedrigem Streubesitz (z.B. 85% Familienbesitz, 15% Streubesitz) einfließen lassen sollte – vor allem bei Unternehmen, die in der Vergangenheit schon mal laut über einen Börsenrückzug nachgedacht haben.

  24. Fabian S.

    Hallo Tim,

    Du hast Recht. Schau Dir mal die Presseartikel gegenwärtig an. Dort wird Warren Buffett kritisiert, dass er angeblich Milliardenverluste eingefahren hat, weil Wells Fargo durch die Krise Probleme bekommen hat. Daher werden stimmen laut, er hätte sich bei Wells Fargot total verspekuliert. So ein Blödsinn, da dies die größte Position in Buffetts Depot ist und er die Aktien sowieso nie verkaufen will.

     

    Ich lebe auch in einer sehr kleinen Wohnung, in der mich absolut wohl fühle nur die sehr hohen Studienkosten belasten mich im Moment, so dass ich nicht so viel sparen kann wie ich eigentlich möchte und dadurch viel Geld ausgebe.

     

     

  25. Ex-Studentin

    @Stefan

    Glückwunsch zur enormen Gehaltssteigerung!

     

    @Tim

    Schuldenfreiheit und eine Dimension kleiner denken, ist nie verkehrt. Es ist schade, dass viele aus ihrem Schuldensumpf nicht mehr alleine rauskommen. Wer sich erst mal an einen ausgiebigen Lebensstandard gewöhnt hat, sieht leider jegliche Einsparung als großen Verzicht. Man ist ja nicht selbst Schuld an den offenen Rechnungen, sondern alle anderen. Jeglicher Verzicht macht das Leben nicht mehr lebenswert.

  26. Claus

    @ fit und gesund

    ..habe dir in Tims letztem Post 2 Quellen für die Kennzahlen hinterlegt…

    Gutes Gelingen und ein schönes Wochenende!

     

  27. Fit und gesund

    @Claus,

    danke, bin schon am Lesen, aber noch eine Frage, Du schriebst dass Du Royal Dutch Shell aufgestockt hast, aber Umsatz und Gewinn gehen doch nun stetig zurück (Ölpreis), oder hast Du das wegen dem gefallenen Brit.Pfund und den hohen Dividenden gekauft? Wäre diese Aktie nun mit 2% des Portfolio-Wertes vertretbar?

     

    @PIBE350

    aber gut verstecken, gell 🙂 und Niemand sagen, und nicht aus Versehen wegwerfen, mir ging es vor ganz vielen Jahren in England so, ich hatte Ohrringe zwischen 2 ineinandergestapelten Zahnputzbechern versteckt, als ich ausgezogen bin hab ich die selber im Müll entsorgt…hi hi..

  28. Helmut

    „Also ich habe momentan keine Schulden – okay abgesehen vom gut genutzten Dispo und zwei Konsumkrediten (Kfz und unser letzter Urlaub – Karibik).“

     

     

    Wer findet den Fehler?

  29. K.

    @Helmut

    Ich glaube und hoffe das der von Dir zitierte Ursprungskommentar mit viel Ironie geschrieben worden ist.
    Andernfalls ist der ganze Kommentar, aus Sichtweise der hier im Blog beschriebenen Grundeinstellung, ein „Fehler“.

  30. Felix

    @ Stefan

    Zuletzt bei EMC aufgrund der Übernahme durch DELL. War kein Problem; man verkauft vorher an der Börse seine Aktien.

  31. Stefan Meisel

    Danke, Felix. Habe gerade mal geschaut. Dell wollte 13,65 USD pro Aktie als „Entschädigung“ zahlen. Auf Druck von Carl Icahn wurden es 13,75 zzgl. 0,13 USD Sonderdividende. Wenn ich richtig gucke, stand der Kurs bei Ankündigung des Rückzugs knapp unter 15 USD und hat sich dann über 13,25 gehalten. Der Verlust ist ja gerade noch zu verschmerzen. Ist eben das Risiko, das man trägt.

    Ich frage mich nur, ob das in Ländern mit einer weniger stark ausgeprägten Aktienkultur ebenso aktionärsfreundlich gehandhabt wird.

  32. anoli

    @ PIBE350

    relativ grosse Stückelung im Fall der Fälle kann man den doch schlecht teilen wäre es da nicht besser sowas von valcambi  zukaufen mit den sollbruchstellen ?

  33. Robert Michel

    @Stefan: Ich habe das Delisting von greater china precision mitgemacht. Im Nachhinein was das sehr lohnend, aber zwischen durch hatte ich Zweifel, ob ich das Investment nicht als Totalverlust abschreiben muss. Man bekommt über Monate bis Jahre nichts mehr von dem Unternehmen mit. Im Fall von China Precision hat man sich entschieden das operative Geschäft zu verkaufen und den Ertrag an die Aktionäre auszuschütten. Hätten sie das operative Geschäft einfach weiter betrieben, hätte die Phase der Unsicherheit wohl entsprechend angedauert.

  34. Claus

    @ fit und gesund

    Shell ist für mich ein Sonderfall. Ich halte das Management für ausgezeichnet. Es wird alles getan, die Dividende (ohne Kürzung/Streichung) weiterhin zu zahlen. Das kann man nicht von allen Ölwerten behaupten. Exxon und Total sind auch top und mit einem kleineren Anteil ebenfalls in meinem Depot.

    Ich habe mich für Shell entschieden, weil ich meinen USD-Anteil nicht weiter aufstocken wollte, die Franzosen zu viel QST einbehalten, Shell  (noch) die höchste Dividende zahlt. Auch die Kursentwicklung ist dieses Jahr erfreulich, immerhin gab es vom Tief aus eine 50%ige Erholung. Der jetzige Kursrückgang könnte eine sehr gute Einstiegs- oder Aufstockungsgelegenheit sein.

    Die Bilanz ist recht stark und weist immer noch über 1,9 Mrd USD Gewinn aus. Man erhält sehr viel Substanz.

    Trotz des Hypes um neue Energieformen und des „totgesagten“ Öls, das angeblich „bald“ nicht mehr gebraucht wird, steigt der Jahresverbrauch nach wie vor… Ohne Öl würde die Welt fast stillstehen. Das wird auch noch sehr lange so bleiben.

    Das KGV ist aufgrund des geringen Gewinns nicht aussagekräftig (KGV alleine ist für mich eher unbedeutend, viele schauen hierauf und handeln auch danach, weil sie kaum andere Kennzahlen kennen…).

    Einige weitere Kennzahlen sind gar nicht übel:

    KGV: 76,1
    KCV: 4,9
    KBV: 0,4
    KUV: 0,6
    EK-Quote: 48,2%

    Brutto-Marge, Op.-Marge, Nettogewinn und EK-Rendite sind situationsbedingt schwach.

    Vom Umsatz her sind Exxon und Shell mit knapp 269 + 265 MRD USD die größten Unternehmen in diesem Bereich.

    Ich bin davon überzeugt, dass Shell die Kurve kriegt. Hierzu wird auch die BG-Übernahme beitragen.

    Die größten Risiken sind ein weiter fallender oder ein sehr lange tieferer Ölpreis. Bei einer Dividendenkürzung oder sogar -streichung käme der Kurs sicherlich stark unter Druck.

    Die Zukunft wird zeigen, ob meine Rechnung aufgeht.

    Einen schönen Abend!

  35. PIBE350

    An anoli: Das muss jeder selbst entscheiden. Tafelbarren haben ein höheres Aufgeld. Ich denke bei Gold eher nicht an ein Zahlungsmittel während einer größeren Krise (Hunger und Verelendung in Deutschland), sondern an eine teilweise Hinüberrettung des vorhandenen Vermögens durch eine kleinere Krise (z.B. Währungsreform durch die hohe Staatsverschuldung).

    Was mir gerade grundsätzlich einfällt: Wer es ganz einfach haben möchte, hält sich an die 3-Speichen-Regel: 1/3 Aktien, 1/3 Immobilien und 1/3 Edelmetalle. Zuzüglich einer liquiden Notreserve in bar. Fertig wäre das Selbstanleger-Portfolio. 🙂

  36. Felix

    @ Stefan

    Nach meinen Aufzeichnungen habe ich am 01.07.16 meine EMC-Aktien für 24,51 € an der Börse verkauft. Nach Bekanntwerden der Übernehme lag der Kurs ziemlich genau bei dem Kaufpreis von Dell. Und er war um eine bestimmte Marge über den Kurs, der vorher an der Börse gebildet wurde.

    Ich kann mich auch an keine Einbußen erinnern, ganz im Gegenteil, wenn ein Unternehmen eine andere Firma kaufen will, muss sie doch normalerweise mehr bieten. Siehe jetzt die Übernahme von Monsanto durch Bayer. Wenn dann Monsanto vom Kurszettel verschwindet, haben die Aktionäre ihr Geld bekommen oder Aktien von Bayer.

  37. Stefan Meisel

    Ach, SO meintest du das, Felix. An eine Übernahme durch ein anderes börsennotiertes Unternehmen hatte ich gar nicht gedacht, sondern den Fall, dass die Familie 80% der Anteile hält und dann sagt: Wir nehmen das Ding von der Börse. Das Gegenteil eines IPO also.

  38. Felix

    @ Stefan

    Aber selbst in diesem Fall müssten doch die 20 % der anderen Anteilseigner entsprechend entlohnt werden. Man kann sie ja wohl in einem Rechtsstaat nicht einfach enteignen.

  39. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan, Felix,

    DELL selber ist doch das Beispiel. Dell ist von der Börse gegangen nach 25 Jahren. Stefan (siehe oben), da ging es um den Rückzug von Dell selber, nicht die Auszahlung der EMC. Der Freefloat ist mit 13,65 USD abgefunden worden: „The price represents a premium of 25 percent over Dell’s closing share price of $10.88 on Jan. 11, 2013, the last trading day before rumors of a possible going-private transaction were first published…“ (Business Insider)

    Man macht meistens einen guten Schnitt bei so einer Abfindung, wenn man nicht dick im Minus ist. Man verliert halt nur immer einen Wert, den man mochte.

    MS

  40. DivSky

    @Valli,

    wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe hast Du auch welche im Depot 🙂

     

    Tal zahlt 0,45 $ Dividende diesen Monat!

     

     

  41. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @DivSky,

    TAL ist ja jetzt TRTN. Nach der Hanjin-Pleite sollte man meinen, dass die davon profitieren würden. Aber bisher nix zu sehen. Mal sehen, ich warte wohl doch mit einem Nachkauf. Hoffentlich ärgere ich mich nicht.

    MS

  42. DivSky

    Hehe,

    meinte auch TRTN. TAL war reine Gewohnheit.

    Ich will noch einmal nachkaufen, falls das Geld reichen sollte. Dann habe ich mit der Aktie abgeschlossen. Ist ein Leader im Segment und Container werden immer geleast. Mit Hanjin und anderen Pleiten oder Übernahmen wird sich das Geschäft verbessern.

  43. Stefan Meisel

    Herzlichen Dank, Matthias! Das hört sich gut an. Konkret ging es mir um Hermès International. Da gab es wohl 2011 Gerüchte um einen Rückzug vom Parkett.

    @ all

    Hat jemand Hermès im Depot?https://stefansboersenblog.com/2016/09/17/hermes-international/

    @ Tim

    Ganz unten im Beitrag findest du eine ganz ordentliche Zusammenfassung meiner allgemeinen Kaufkriterien. Ich finde, das klingt ein bisschen nach dir und Mr. Buffett, auch wenn meine letzten Käufe nicht unbedingt Value-Charakter hatten im Sinne von „20% unter dem fairen Wert gekauft“.

  44. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Freelancer Sebastian

    Ja, Du hast das richtig gemacht. Du hast Dir Freizeit im späteren Leben gekauft, indem Du früh gespart hast. Dann kannst Du über die Lebemenschen später lachen, wenn Du glücklich in den Frühruhestand gehst und die anderen noch rackern müssen, bis sie ins Grab fallen.

    Ja, manchmal ist das Sparen schon hart. Aber meine Leser wissen ja: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

     

    @ Fabian S.

    Die meisten Journalisten verstehen Buffett nicht. Es wird viel Unsinn geschrieben. Buffetts Kerndepot ist übrigens sehr konzentriert:

    https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1067983/000095012316020120/xslForm13F_X01/form13fInfoTable.xml

    Ja, lieber klein wohnen und frei sein, als großspurig und im Schuldengefängnis sitzen.

     

    @ Ex-Studentin

    Ja, das stimmt. Mit dem steigenden Einkommen drehen die Menschen ihre Lebensstandards immer höher. Dann gibt es plötzlich mehr Schlafzimmer im Haus als Bewohner. Es ist irre. Die Autos werden neuer/dicker/größer. Der Urlaub wird luxuriöser. Die Restaurantbesuche nehmen zu. Aber wenn man genau hinschaut, nimmt die Zufriedenheit nicht zu, weil es immer jemand gibt, der ein größeres Haus oder Auto hat.

     

    @ Christoph

    Ich habe Deinen Apple-Kommentar nicht gelöscht. Vielleicht kannst Du ihn noch mal kurz schreiben.

    @ Stefan
    Ja, Deine Kauf-Kriterien sind gut. Sie klingen nach Buffett.

  45. Christoph

    So hier noch mal mein Post von gestern. Und Guten Morgen erstmal^^

     

    Beim Halftime report gab es wieder interessante Dinge.

    Zunächst betrifft es den S&P 500. Es gibt nun einen 11. Bestandteil. REITs. Diese sind nun nicht mehr in den financials sondern eigenständig. Gewichtet mit 3%.

    TEch ist der größte Teil mit 14%.

     

    APLLE: Hier wurde sich auch mal mit den Lieferanten beschäftigt was ich sehr gut finde.

    Unter anderem auch mein geliebtes Skyworks. Aber auch andere wie IvenSense.

    http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000551748

     

    Schaut euch das Video mal an. Schönen Sonntag wünsche ich

  46. Vali

    @DivSky, ja, mein Sorgenkind lebt noch 😉

    Wenn dies eintreffen sollte: „Star-Ökonom Rogoff fordert 6 Prozent Minuszins und Bargeld-Limit“  https://news.guidants.com/#!Artikel?id=4880231 … werden wir noch von solchen Dividenden träumen, um wenigstens die Zinsen des Spargeldes ausgleichen zu können 😉

    „Allerdings rechnet er damit, dass es bis zu einer Koordination der Zentralbanken noch rund 15 oder 20 Jahre brauche. / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

    😉
     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *