Jim Cramer: Ich kann ihn nicht mehr sehen


New York, 12. Februar 2009

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Ich kann den Jim Cramer nicht mehr sehen. Der Börsenclown geht mir so richtig auf den Wecker. Und er gibt den Leuten keine Richtung mehr vor. Täglich erscheint er auf dem Börsenkanal CNBC in seiner Sendung Mad Money. Kultig war er, als er im Sommer 2007 ausrastete. Seinerzeit hatte FED-Chef Ben Bernanke (Foto) nicht wie erwartet die Leitzinsen gesenkt. Cramer rastete daraufhin im Studio aus. Schauen Sie sich nur das Video an. Wie sich Cramer da aufregt, ist einfach klasse. Leider hat Cramer seither nicht mehr so einen Höhepunkt gehabt. Posten Sie Ihre Meinung hier im Blog.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Jim Cramer: Ich kann ihn nicht mehr sehen

  1. MK

    Der Ausraster ist ein sehr geschickter und vor allem kostengünstiger PR Gag. Er konnte sich sicher sein, dass er damit zumindest auf Youtube sehr oft gesehen wird, was seinen Bekanntheitsgrad steigert. Interessant ist auch ein anderer Aspekt: Er wettert, weil die FED die Zinsen nicht gesenkt hat. Schwachsinnig. Heute wissen wir, dass die Bankenkriese in erster Linie durch billiges Geld verursacht wurde. Greenspan lässt grüßen. Also war Bernakes Entscheidung so schlecht doch nicht. Vergleichen Sie die Situation, insbesondere auch Cramers Verhalten einmal mit einem Heroinabhängingen auf Enzug. Dieser schreit genau so nach weiterem Stoff. Was wäre hier die richtige Entscheidung …?

  2. tim schaefertim schaefer

    Klar muss Cramer schreien, um Aufmerksamkeit zu erreichen. Klappern gehört zum Handwerk. Bernanke hat das Ausmaß der Krise im Sommer 2007 nicht erkannt. Wenn die FED radikaler die Zinsen gesenkt hätte, dann wäre uns einiges erspart geblieben. Bernanke sollte zurücktreten. Jetzt haben wir eine jahrelange Rezession. Die Leitzinssenkung ist natürlich nur ein Teil der Lösung.

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