Horrorzahlen: Noch mehr Arbeitslose!


New York, 6. März 2009

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Am Freitagmittag tritt der Dow Jones auf der Stelle. Der Index rangiert um die 6.590 Punkte. Der Kurs von General Motors bricht um 20 Prozent auf 1,50 Dollar ein. Die Aktie erreicht das Kursniveau des Jahres 1933. Es zeichnet sich wohl die Insolvenz des Autobauers ab. Die Citigroup krebst um die Marke von 1,02 Dollar herum. Das marode Institut dürfte bald aus dem Index herausfliegen und durch einen anderen Wert ersetzt werden. Für einen Pennystock ist im Dow 30 kein Platz. Ebenfalls steht General Motors vor dem Rauswurf aus dem Dow Jones.
Ungebremst setzt sich die Talfahrt am Arbeitsmarkt fort. Im Februar sind nach Zahlen des amerikanischen Arbeitsministeriums 650.000 Stellen abgebaut worden. Der Rückgang übertraf die Vormonate um 150.000 Stellen. In den vergangenen vier Monaten fielen insgesamt 2,6 Millionen Jobs dem Rotstift zum Opfer. Seit Beginn der Rezession Ende 2007 gingen 3,6 Millionen Arbeitsplätze verloren. Präsident Barack Obama will mit seinem Infrastrukturprogramm diesen Wegfall mehr als wettmachen. Aber bis sich die Investitionen am Arbeitsmarkt bemerkbar machen, dürften Monate ins Land gehen. Ich rechne mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf mehr als zwölf Prozent in den kommenden Monaten. Die offizielle Arbeitslosenquote erreichte im Februar 8,1 Prozent an. Der höchste Stand seit einem Vierteljahrhundert! Der reinste Horror.


tim schaefer (Author)

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