Holzhaus am See: Die Suche nach dem Lebensglück


New York, 3. Dezember 2013

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Was macht mich glücklich im Leben? Früher dachte ich – ein toller neuer BMW. Glänzend, schnell, super. Kaum hatte ich das Ding, verlor ich das Interesse daran. Es machte mich nicht glücklich. Im Gegenteil.
Seither bin ich auf der Suche nach Zufriedenheit. Es ist nicht einfach. In New York sind die Wartezimmer beim Therapeuten voll. Hollywood-Stars werden in Manhattan nachts unter Drogeneinfluss in die Notaufnahme eingeliefert. Alle scheinen auf der Suche nach dem Glück zu sein.
Ich lese gerne, wie andere Leute mit dieser Suche umgehen.
Ich finde das Leben der Erfolgsautorin Joyce Maynard imposant. Kaum hat die 60-jährige die Rechte an ihrer Novelle “Labor Day“ für die Verfilmung verkauft, erwirbt sie ein Holzhaus am See. Dort gibt es keinen Strom, kein Fernsehen, kein Telefon, keine Nachbarn. Sie genießt hier in New Hampshire die Natur mit ihrem Partner. In aller Ruhe. Angeln. Schwimmen. Lesen. Lagerfeuer. Sie ist happy. Ihr ganzes Glück ist schon lange die Ruhe am Wasser.
Das ständige Rennen nach Statussymbolen wie der Rolex oder dem neuesten Apple-Handy macht mich nicht glücklicher. In unserer Konsumgesellschaft scheint es aber vielen nur darum zu gehen: Wohnen, Schlemmen, Reisen, alles wie ein Kaiser.
Teure Elektronik, eine Villa oder ein Luxusurlaub ist meiner Meinung nach kein Zeichen von Erfolg.
Ich finde alte Kulturen super spannend. Die indische zum Beispiel. Der Zusammenhalt der Großfamilie spielt dort eine zentrale Rolle – ein Leben lang.
Was die Eltern ihrem Nachwuchs vermitteln, ist: Vorsicht, Weitsicht, Gesundheit, Ehrlichkeit, Sparsamkeit, Understatement, für andere dazu-sein. Christentum, Judentum und andere Religionen vermitteln ähnliche Lebensformeln.
Ich kann Ihnen folgendes Buch von Monish Pabrai empfehlen: Der Dhandho-Investor: So funktioniert Value-Investing auf Indisch.
Ich habe den indischstämmigen Fondsmanager schon in New York und Omaha getroffen. Er beschreibt in dem Buch, warum ein indischer Stamm (die Patels) überlegen investieren kann. Die Patel-Familie betreibt etliche Hotelketten in den USA. Weil dieser Clan seine Ideale auf die Investmentwelt übertragen hat, ist er so erfolgreich: Sie meiden das Risiko, sie zocken nicht, sie helfen sich untereinander, sie sind fleißig und verfolgen einen langen Zeithorizont. Luxus lehnen sie ab. Sie leben in einfachen Verhältnissen. Und sie sind glücklich.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Holzhaus am See: Die Suche nach dem Lebensglück

  1. Fritz

    Hallo Tim,

    mit dem Glück ist das so eine Sache.
    Ich habe eine Frage an dich:
    Du bist doch bekennender Warren Buffett Fan. Ein Geheimnis seines Erfolgs liegt ja bekanntlich im antizyklischen Investieren. Siehst du momentan (Aktienmarkt heiß gelaufen) Möglichkeiten für ein antizyklisches Investieren bzw. wie handhabst du das?
    Danke und viele Grüße

  2. tim schaefertim schaefer

    Hallo Fritz,

    sehr gut! Wenn die Leute zurück an die Börse stürmen, ist es sinnvoll sich eine solche Frage zu stellen. Antizyklisch sehe ich weltweit den Bergbau und die Finanzbranche. Beide Sektoren hinken anderen hinterher.

    Ich selbst habe seit dem Sommer keine Aktien gekauft. Ich warte ab. Ich kaufe, wenn die Angst zurückkehrt. Ich bin vorsichtig, wenn die Horde gierig wird. Was jeder machen kann, der Aktien kaufen möchte: Es gibt langweiliges Zeug: Waschmittel, Lebensmittel, Öl… Hier ist das Risiko überschaubar. Oder eben antizyklisch. Aber da braucht man Nervenstärke und Geduld. Nach dem Einstieg geht es meist weiter abwärts, bevor der Wind dreht.

  3. willihope

    @tim
    also ehrlich, sollen wir alle in sack und asche gehen? wer gerne ohne strom lebt soll das tun aber die segnungen der zivilisation sollte man doch genießen!

    ich finde nichts dabei wenn jemand einen porsche fährt, wer 1 million verdient kann doch wohl 100.000 für ein auto ausgeben. das problem ist wie bei einem bekannten von mir, gerade ausgewandert nach texas und schon porsche auf kredit, der war aber auch hier ein angeber und ohne frau die zahlt wäre er einfach ein niemand!
    solche leute bilden kein vermögen, nicht in der sozialistischen eu und auch nicht im freien amerika!

    wenn ich genug verdiene dann habe ich sicher villa, pool und jacht, es muss einfach das verhältnis stimmen!

    diese differenzierung vermisse ich hier, das ist typisch deutsche neid- und missgunstgesellschaft, dem anderen nicht die butter am brot gönnen!

    buffet ist in meinen augen ein extrem und ausserdem hat er sehr wohl vorzüge die er nutzt, wenn er in einer alten bude wohn und auf einen pool verzichten kann ist das ja seine sache. ich hatte schonmal einen und muss sagen das ist super, keine anderen die stören, kein kindergeschrei, keine mütter die mitten im weg ihren tratsch halten müssen, keine baderegeln! einfach ein paradies!

  4. StefanStefan

    @ willihope

    Wir haben einen 12,50 m langen Pool im Garten und ich muss sagen, ich würde es wohl nicht mehr machen. Man gewöhnt sich sehr schnell dran. Ist nix besonderes mehr. (Soll keinesfalls überheblich sein…). So ein Pool macht viel Arbeit, trotz Putzroboter, und verursacht erhebliche Kosten. Fast jede Saison ist ewtas kaputt das teuer repariert werden muss. Dazu kommt, dass die Badesaison bei uns in Deutschland dann doch recht kurz ist. Maximal 3,5 Monate. Also, ich bräuchte es nicht mehr…

    Ne Yacht wollte ich gar nicht, da könnte ich Millionär sein. Da würde es mir nur schlecht drauf, bei dem Geschaukel. Da müsste das Schiffchen schon ne AIDA oder MeinSchiff sein, hehe.

    Das mit der Hütte am See ist schön und gut. Für eine gewisse Auszeit. Aber bestimmt nicht dauerhaft. Aber ich verstehe worauf Tim hinaus will…

  5. StefanStefan

    (Das oben sollte Milliardär heissen…)

    Zu Monish Pabrai:

    Weiss nicht was ich von dem halten soll. Der kopiert eigentlich nur, gibt er sogar selber zu. Außerdem hat er sich schon ein paar fette Schnitzer erlaubt. Denke da z.B. an Delta Financial…

  6. dk

    Alles im richtigen Maß.
    Einige verstehen Tims Aussage zu radikal.

    Das Gleichgewicht muss stimmen.
    Ich kann einen Porsche fahren und gleichzeitig ein tolles Verhältnis mit meiner Familie und meinen Verwandten pflegen. Das ist der Ausgleich.
    Nur Statussymbole machen das Leben nicht lebenswert. Nicht auf Dauer. Da hat Tim 100 % Recht.
    Je älter man wird, desto klarer wird das einem.
    Jeder Mensch braucht Zuneigung, Liebe, Freundschaften, die von Dauer sind. Ich glaube keinem, der dies verneint!

  7. anna

    Frank,
    in der Erde gibt es nicht nur Gold…
    Auch gibt es Bergbauausrüster, die machen vielleicht das bessere Geschäft. Aber suchen musst Du selber.
    Viel Glück

  8. tim schaefertim schaefer

    Ja, welchen Materialismus jemand braucht, muss jeder für sich selbst bestimmen. Ich habe sehr viel Reichtum in Nordamerika gesehen und habe festgestellt: Es macht nicht notgedrungen glücklich. In der Bevölkerung wird aber geglaubt: „Wow, der ist reich, also muss er glücklich sein.“ Das ist Unsinn.

    Siehe diesen Herr hier. Der hatte vieles: Macht, Ansehen, Geld… Und ist trotzdem nicht happy.

    @ Stefan
    Mit Blick auf Fondsmanager Pabrai: Fehler machen alle. Ich finde seinen indischen Ansatz spannend.

    @ dk
    Stimmt. Wirklich reich machen einem Beziehungen, Familie, Kinder, Freunde, Bekannte, Nachbarn, Kollegen etc. Nicht das tolle Auto in der Garage oder die Diamanten im Tresor.

    @ Frank
    Ja, Bergbau generell. Alles, was ausgebuddelt wird: Eisenerz, Düngemittel, Kupfer, Kohle, Zink, Silber, Gold….

    Diese Aktien sind im Keller. In der Branche wird gespart. Die Investitionen in den Bergbau sinken, es gibt Pleiten. Irgendwann dreht der Zyklus. Dann marschieren die Kurse in die andere Richtung. Weil weniger investiert und abgebaut wird, müssen ja irgendwann die Preise drehen.

    Es muss mehr investiert werden in Brücken, Häuser, Häfen, Flughäfen, Straßen, Verkehrsmittel. Die Bevölkerung wächst von 7 Milliarden auf 10 Milliarden.

    Gold ist auf lange Sicht ein guter Inflationsschutz (100-Jahres-Schnitt). Vermutlich bietet Gold einen besseren Schutz als Immobilien. Ab wann es Sinn macht, das gelbe Edelmetall zu kaufen? Keine Ahnung. Es kann weiter abwärts gehen. Irgendwann werden sich die Zeiten ändern.

  9. Felix

    Ich versteh' den Zusammenhang bei Tim nicht so ganz. Auf der einen Seite der ganze geistige, zeitliche usw. Aufwand, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Insbesondere, um im Alter auf einen Geldberg sitzen zu können.
    Auf der anderen Seite, das Bedürfnis, möglichst asketisch zu leben. Mir scheint hier fast eine verborgene Angstpsychose vorzuliegen, das Geld könnte nicht reichen. Ich plädiere für einen weniger zwanghaften, entspannten Umgang mit Geld. Ich betrachte das Ganze eher als Spiel. Intellektuell herausfordern, aber nicht todernst.

  10. tim schaefertim schaefer

    @ Felix
    haha.

    Ja, ich leide unter der „Krankheit“, mich mit der Börse zu beschäftigen und denke über das Sparen und die Rente nach. Außerdem interessiere ich mich für Religionen und alte Kulturen.

  11. willihope

    @Stefan
    ich habe den pool täglich morgens mit freude geputzt denn ich wusste spätestens ab mittag werde ich zeit für das leben am pool haben! 🙂

    @all
    für reiche menschen ist eine villa oder ein boot eben kein statussymbol sondern teil ihres lebens. wer lebt schon gerne in einem wohnblock mit lauten nachbarn tür an tür!

    für menschen mit schwachem selbstbewusstsein ist es notwendig ein statussymbol zu haben aber wer in sich selbst ruht braucht soetwas nicht. trotzdem kann er einen mercedes fahren, einfach weil es mehr komfort bietet und die kosten relativ sind.

    das vermisse ich hier bei tim immer mehr, als würden nur die armen in askese lebenden jemals glücklich sein.
    der verzicht soll gücklich machen? für mich ist das leben nicht so einfach. wozu dem geld hinterherjagen wenn man es dann nicht genießen kann?
    nur um sich an zahlen am bildschirm zu erfreuen? vergeudetes leben.

  12. Markus

    @willihope

    Ist doch schön, wenn Du eine zusätzliche Motivation hast, mehr zu tun und zu investieren!

    Allerdings mir ist ein einsamer Waldsee trotzdem lieber wie der Pool.
    Zusätzliche Technikartikel belasten nur meine Nerven.;-)

    In erster Linie ist es mir wichtig, frei und unabhängig zu sein.
    Da ist es mir egal, ob ich mit nen gut gewartetem VW-Käfer oder nen Porsche fahre.
    Komfort hat nichts mit Freiheit für mich zu tun. Zudem braucht man für Luxus deutlich mehr Depotvermögen.

    2 Mio sind deutlich leichter zu erreichen wie 10 Mio.

  13. Felix

    @ Tim: Take it easy!

    Das kommt doch auch den „american way of life“ viel näher, als das Grübeln oder das Schwelgen in alten Mythen und Religionen.
    Ich hatte auch mal so eine Phase (Midlife-Crises), und habe sie abgestreift. Die Lebenszeit ist mir inzwischen zu kostbar, um mich mit diesen alten Mythen rumzuschlagen. Aber das muss natürlich jeder selber wissen. Ich habe sogar einen Freund, der darüber depressiv geworden ist.

  14. Matthew

    Hallo Tim,

    ich möchte Dich für Deinen Blog sehr loben, eben weil Du Dich nicht nur mit dem Thema Geld beschäftigst.

    Viele Menschen die in der Finanzwirtschaft arbeiten oder die sich intensiv mit Aktien beschäftigen, haben eine einfachere Perspektive, die lautet viel Geld gleich viel Glück. Na klar, man kann sich vieles kaufen, teure Autos, eine Luxusvilla mit Pool, wo man sich über den unfähigen Gärtner ärgert, man kann sich selbst Menschen kaufen. Man kann sich Respekt kaufen und Macht…! Ist das nicht wunderschön? Ein Paradies sozusagen?!

    Ich bin der Meinung, dass sich Renditestreben und die Suche nach dem Lebensglück nicht ausschliesst.

    Und jeder Mensch kann sich sein Glück selbst definieren. Und wenn dass dann der Porsche ist, dann ist das ja auch gut.

    Ich mag den Satz, dass Du auf der Suche nach Zufriedenheit bist.

    Eine andere einfache Formel ist, dass man so leben sollte, dass man möglichst viele schöne Momente sammelt und die Unzufriedenheitsfaktoren eher meidet.

    Dann sollte man sich ehrlich fragen, was war der schönste nachhaltigste Momente des Jahres.

    Bei mir war es nicht der Kauf des neuen, gebrauchten Autos. Vielleicht sagen jetzt einige na klar weils bloss nen Honda Civic war. Es waren auch nicht die Aktiengewinne. Seien wir mal ehrlich die Börse hat es uns dieses Jahr ziemlich einfach gemacht.

    Mein schönster Moment des Jahres war, als ich mit meiner Frau vor diesem Holzhaus in Dänemark sass und wir nicht mehr aufhören konnten zu lachen. Dieses Lachen, dass dazu führt, dass hinterher einem der Bauch und der Nacken weh tut. Wenn uns jemand dabei gesehen hätte, hätte er vermutlich gemeint, wir wären auf Drogen gewesen. Aber nein dass ist einfach nur Liebe und das macht mich jeden Tag ziemlich meist ganz schön viel zufrieden, neben dem ganzen unangenehmen Krempel, der eben auch manchmal sich eben nicht vermeiden lässt.

    Ich wünsche allen Glück und Zufriedenheit.

  15. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Es ist richtig und wichtig, sich um sein eigenes wirtschaftliches Wohl zu kümmern. Das verhindert, dass sich Andere um einen kümmern müssen (Kosten für die Gesellschaft), und hilft, dass man seine Würde bewahren kann. Und vor allem führt es dazu, dass man ein Gebender werden kann. Und Geben ist ja bekanntlich seliger denn Nehmen.

    Oft sind es kleine Dinge, die große Wirkung entfalten. Besitz macht unabhängiger und zufriedener (oder kann es zumindest), Glück hat aber ein eigenes Geheimnis.

    Als „Handreichung zum Glück“ hätte ich da einen Tipp. Es reichen schon 30 Euro im Monat um glücklicher zu sein. Wenn man nämlich z.B. eine Patenschaft für ein Kind übernimmt, damit dieses die Schule besuchen kann. Das ist ein möglicher Weg. Durch eine kleine materielle Hilfestellung einem Kind eine große Unterstützung zu sein, und seinen Werdegang positiv beeinflussen zu können, das kann großes Glücksempfinden hervor rufen.

    Glück Suchende hier entlang –> „Plan“ gibt Kindern eine Chance.

    MS

  16. Tino

    Es sind häufig die ganz einfachen Dinge, die unbändige Neugierde und Freude eines Kindes beim Öffnen eines Geschenks zu beobachten und mitzufiebern, seinem Lebenspartner ohne Worte zu verstehen, jemandem als erfahrener Lebensberater zur Seite stehen zu können und die Früchte dieser Investition an Geduld und Zeit irgendwann zu sehen, der Spaziergang mit Familie im indian summer (den es auch manchmal in Deutschland gibt) oder einfach mal gerade jetzt die Last des Jahres auf einem Weihnachtsmarkt abfallen zu lassen und in eine frische Schaumwaffel beißen und sich mit Freunden unterhalten.

    Dazu braucht man keine iDingens (ich mag Apple-Produkte und nutze sie auch),4 Endrohre als Herr der Ringe oder goldenen sprechenden Wasserhähne. Auf die richtige Kombi kommt es an, Geld als Mittel zum sinnvollen und maßvollen Zweck, nicht zum Selbstzweck. Diese Suche nach Sinnhaftigkeit zeigt sich ja auch immer wieder bei Multimilliardären, Schauspielern, gestandenen Geschäftsführern usw.

    Heute morgen ein interessantes Erlebnis von Maßlosigkeit und Egozentrik erlebt. Der erste Schnee, die Straßen waren vereist, warum also nicht mal den neuen schwarzen Porsche ausfahren, auf einer belebten Straße die zugleich Schulweg für Erstklässler ist, den Motor richtig aufheulen und die Reifen durchdrehen lassen, um dann schlitternd einen Linienbus zu überholen, um seine Mitmenschen in Kenntnis zu setzen „..Halloho, seht her welch Reichtum, welch Herrlichkeit meines Seins!“ Wohl dem, der es noch richtig einzuordnen vermag und nicht in gleicher Weise nacheifert.. Die materiellen Dinge allein schaffen kein Glück, erst die richtige Kombination aus allen Elementen. Und oft können die ärmsten Menschen herzlicher und wärmer lächeln, als jene die im Überfluss leben.

    @Matthias, ich kann mir gut vorstellen wie erfüllend so eine Patenschaft sein kann und wie entrückt man sich vorkommen muss, wenn man merkt wie einfach Glück für einen Menschen sein kann.

  17. willihope

    wenn ich das alles so lese dann frage ich mich wirklich wozu manche noch großartig investieren! das leben im verzicht ist doch gerade in deutschland auf rentenlevel 1.500.- easy möglich! kein kopfweh und wenn man krank ist zahlt sowieso die krankenkassa!

    also wozu tut ihr euch die sparerei eigentlich an?

    bringt doch nichts wenn man es nicht auch ausgeben kann, der neid der nachbarn ist das doch alles nicht wert.

    die zukunft ist doch klar, die plege zeigt es doch schon, wer etwas hat wird erstmal selber zur kasse gebeten!
    pension bekommt ihr doch erst wenn alle rücklagen aufgebraucht sind. die rücklagen werden alle, es geht immer mehr links und den kommunisten sind die 25% sowieso schon lange ein dorn im auge.

    also schon bald gibt es in deutschland 50% kapitalsteuer und keine pension für spekulanten!
    wenn ihr das leben nicht vorher genießen könnt dann seid gerade IHR der deutsche michel!

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