Historische Wende beim Dollar


New York, 26. August 2008

bild

Ich schreibe hier schon seit Anbeginn über die drastische Unter- bewertung des Dollars. Nun kam die Wende. Der Chart zeigt Ihnen den brutalen Verfall des Dollars gegenüber anderen wichtigen Währungen seit den 70er Jahren (Quelle: Federal Reserve Bank St. Louis). 2001 stand die US-Währung noch recht solide da, doch dann setzte ein Ausverkauf ein. Fast 50 Prozent ihres Wertes büßte die führende Währung ein. Weil in Europa und Japan sich die ökonomische Stimmung nun eintrübt, konnte der Greenback zuletzt massiv aufholen. Ich halte den Dollar noch immer für stark unterbewertet. Mindestens ein Abschlag von 30 Prozent gegenüber dem Euro sehe ich.
Nun fließt wieder mehr Geld in die USA. Die neue Stärke zieht Cash an. Ebenfalls locken die sich abzeichnenden steigenden FED-Zinsen. Gleichzeitig werden Amerikaner ihre Auslandsinvestitionen reduzieren und vermehrt im Inland mit ihren Mitteln bleiben. Wie Sie am Chart schön sehen, griff die US-Regierung in den Jahren 1985 und 1995 in das Währungsgefüge ein. 1985 war der Dollar zu teuer, da stoppte Washington den bärenstarken Dollar – aus Sorge, dass der Export zum Erliegen kommt. Mitte Juli taxierte der Euro noch bei fast 1,60 Dollar. Nun hat der Euro in wenigen Wochen acht Prozent eingebüßt und kostet aktuell nur noch 1,46 Dollar. Der Trend dürfte sich fortsetzen. Wenn Sie US-Aktien kaufen, können Sie von der Trendwende profitieren.


tim schaefer (Author)

drucken


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *