Greife nicht in ein fallendes Messer! Günstig soll es aber sein


New York, 26. Juli 2009

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Wer sich gegen die Masse der Anleger stemmt, setzt auf Aktien, die aus der Mode gekommen sind. Oftmals haben solche Firmen ein schwaches Quartal hinter sich gebracht, es kann Probleme im Management geben oder aber sind die Erwartungen einfach gesenkt worden. Manchmal reagieren Investoren regelrecht panisch, wenn eine Firma die Erwartungen in einem Quartal nicht erfüllt. Es kann sein, dass ein Kurs 15, 20, ja selbst 30 Prozent und mehr verliert.
Es hagelt im Anschluss Abstufungen der Analysten. Und die Medien berichten über die Miesere ausführlich, was weiteren Kursdruck auslösen kann. Smarte Anleger nutzen solche Phasen für Zukäufe. Ich rate jedoch nicht einzusteigen, solange sich ein Kurs im freien Fall befindet. Ganz nach dem Motto: Greife nicht in ein fallendes Messer! Warten Sie ab auf die Bodenbildung. Wenn sich der Kurs über Wochen und Monate hinweg seitwärts bewegt, dann wird es interessant meiner Meinung nach.
Wenn Sie sich einmal Aktienkursverläufe anschauen, finden Sie reichlich solche Kandidaten. Oben im Chart sehen Sie etwa TheStreet.com. Der Online-Börseninfovermarkter legt Ende Juli die Zahlen für das zweite Quartal vor. Einen Kurssturz kann ich mir auf dem günstigen Niveau kaum vorstellen.
Einen Bogen mache ich indes um solche Aktien, die von morgens bis abends in den Medien gefeiert werden wie Apple oder Research in Motion (RIMM). In diesen Titeln ist meiner Meinung nach kein Value mehr vorzufinden. Sie sind in Mode und damit überteuert.


tim schaefer (Author)

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