Gewinnspiel: Investieren wie Benjamin Graham


New York, 10. April 2013

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Ich starte ein neues Gewinnspiel. Es gibt das Buch „Investieren wie Benjamin Graham“ von Rodney Klein und David Darst zu gewinnen. Der Münchner FinanzBuch Verlag wirft auf meine Bitte hin drei Bücher in den Ring.
Die beiden US-Autoren schildern Grahams Strategie. Graham war der Erfinder des Value Investings. Er lehrte an der Columbia University in New York, wo der Student Warren Buffett auf ihn traf und dessen Lehre wie einen Schwamm aufsog. Buffett war derart von der Strategie seines Professors begeistert, dass er nach dem Studium Graham anbot, ohne Gehalt für dessen Investmentfirma zu arbeiten.
Kernthese von Grahams Lehre ist: Der Kurs unterscheidet sich oftmals krass vom inneren Wert eines Unternehmens. Nach Grahams Überzeugung wird der Kurs von Zufälligkeiten, Launen, Übertreibungen, Begeisterung, Verzweiflung bestimmt. Mit strikten Bewertungsformeln suchte Graham nach unterbewerteten Firmen. Der Wert eines Unternehmens hängt von der Fähigkeit ab, Cash und Gewinne zu generieren.
Das Buch ist leicht verständlich geschrieben. Es schildert das Leben von Graham anschaulich, der von 1894 bis 1976 lebte.
Ich bedanke mich beim FinanzBuch Verlag in München. Ich finde es super, dass der Verlag die Bücher für mein Gewinnspiel sponsort. Gewinnen kann jeder, der ein paar Gedanken zu Benjamin Graham oder Warren Buffett in die Anmerkungen in diesem Blog unten schreibt. Was halten Sie von den beiden Gurus? Was beeindruckt Sie, was nicht? Ein paar Stichpunkte genügen. Wer mehr Ideen hat, kann selbstverständlich mehr schreiben.
Aus allen Kommentaren (sofern es kein Scherz ist) werden die drei Gewinner gezogen. Ich werde das Gewinnspiel einige Tage (eventuell eine gute Woche) laufen lassen. Ich teile das Ende des Spiels in den Anmerkungen mit. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
Ich setze damit meine Verlosungsserie aus dem vergangenen Jahr fort.
Bitte beachten Sie: In den Anmerkungen brauchen Sie nicht Ihren Namen verwenden. Es genügt ein Pseudonym oder lediglich der Vorname. Achten Sie darauf, die richtige (hinterlegte) Email anzugeben, sonst kann ich Sie nicht informieren, wenn Sie gewonnen haben. Keine Sorge, ich belästige niemanden mit Werbe-Emails. Die Anschrift brauche ich nur von den drei Gewinnern.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Gewinnspiel: Investieren wie Benjamin Graham

  1. Mario

    Hallo zusammen,

    mein Kommentar zu Warren Buffett ist eine Zitatensammlung die ich mir ab und an anschaue. Vor allem, wenn ich meine abgestürzten Aktien anschaue. Zum Zeitpunkt der Investition waren sie richtig und selbst jetzt werde ich daraus kein Verlustgeschäft realisieren.

    http://www.warrenbuffett.ch/aktien-kurs-1.html

    Gruß Mario

  2. Martin

    Was ich an Graham und Buffett sehr gut finde, ist der Wille ihr wissen auch zu teilen.
    Die Strategie von Graham eignet sich eher für mechanische Screener und er neigte zu einer viel höheren Diversifikation als Buffett. Nachdem es immer weniger kaufenswerte Ziele gab, musste sich Buffett von Graham emanzipieren und nicht mehr ausschließlich auf Bilanz-Schnäppchen setzen. Dazu gehörte dann auch eine umfangreichere Analyse des Unternehmens im Vergleich zu Graham, denn es konnte mehr schief gehen. Buffett hatte da Hilfe von Charlie Munger. Bei Graham ist sein Mitarbeiter Walter Schloss hervorzuheben. Die gehäufte Anzahl von erfolgreichen Investoren, welche bei Graham gelernt haben, deutet schon auf eine exzellente Lehre durch Graham hin, welche ihrer Zeit auf dem Gebiet vorraus war.

  3. Musti

    Hallo,

    ich denke, dass wichtigste was man von diesen beiden Herren (BuffetT/Graham) lernen sollte, ist das psychologische Verhalten am Markt.

    Jeder gute Mathematiker, BWL´ler, VW´ler und Co sollte in der Lage sein, aus den vorhandenen Informationen, den damit verbundenen Makrtwert errechnen können. D.h. so etwas ist durch striktes lernen „erlernbar“.
    Aber die Lehre von Mr. Market, das Umgehen mit der eigenen Psyche, das geduldige warten sind Punkte, die man in keiner Uni der Welt erlernen kann. So ist ein lebenslanger Lernprozess, in welcher man auch die Möglichkeit hat sich selbst sehr gut kennenzulernen.

    Gruss

  4. Finanzielle Freiheit mit Dividenden Blog

    @Musti:

    Das Thema Psyhologie und Börse erwähnt auch Max Otte in seinem Buch „Jetzt endlich Reich werden mit Aktien“, dass ich letzte Woche ausgelesen habe.

    Man muss eben beim Value Investing sehr stark sein, wenn es an den Börsen 20%, 30% und mehr nach unten geht und einfach durchhalten.

  5. Alex

    Ich lese „Der Intelligente Investor“ gerade wieder (zum ca. 5ten mal)

    Was ich an Grahams Gedankengängen so sehr schätze, ist wie klar und logisch diese sind, auch in der Formulierung.

    Besonders gut und interessand finde ich die „Beispielanalysen“ in denen er 2 Unternehmen in Qualität und Preis gegenüber vergleicht.

  6. Sebastian

    Graham lehrt uns, mutig zuzugreifen, wenn „Mr. Market“ in seiner irrationalen Panik bei einem Crash viele Unternehmen zu Schleuderpreisen anbietet.

    Von Buffett lernen wir, uns auf Qualitätsunternehmen zu konzentrieren, statt nur „Zigarettenstummel“ aufzulesen. Durch Geduld und mithilfe des Zinseszins können wir uns so eine Cashmaschine heranzüchten.

    Dazu kommt das „Buy and hold“, um in Ruhe seinem Vermögenspflänzchen beim Wachsen zuzusehen, statt dem hektischen Hin und Her zu verfallen.
    Lethargie kann sehr effektiv sein.

  7. Dieter Wiese

    Gewöhnlich verlieren Anleger Geld, weil sie zu schnell von einer Aktie zur anderen springen. Sie kaufen heiße und teure Aktien und verkaufen, wenn die Euphorie verflogen und der Kurs gefallen ist.
    Wir sollten das Depot dann aufbauen, wenn Qualitätsaktien zu günstigen Preisen verfügbar sind. Qualität ist die Voraussetzung für nachhaltig gute Gewinne. „Es ist besser, einen kleinen Anteil an einem Diamanten zu besitzen als 100 Prozent eines Kieselsteins“, sagt Buffet

  8. Markus

    Ist es eigentlich nur ein Gerücht, dass Graham in seinem späteren Investorenleben gesagt hat, dass er inzwischen ein Anhänger der EMT geworden ist?
    Auch Buffett hat ja schon gesagt, dass er für die meisten Anleger das Indexing als die Beste Lösung ansieht.

  9. Clemens

    Ich lese mir auch immer in unregelmässigen Abständen Buffets Zitate durch, da steckt einfach sehr viel Wissen und Psychologie über die Börse drinnen.
    Und er ist schließlich der Beste von dem man lernen kann, was man ja an seinem Kontostand sieht. 😉

  10. Jan

    Von Graham habe ich noch nichts vollständiges gelesen, insofern wäre ich der richtige Buchadressat ;-).

    Bei Buffett finde ich zunächst mal seine Bodenständigkeit und sein soziales Engagement einfach bewunderswert. Was seine Investmentmethode so erfolgreich macht ist m.E., dass sie vergleichsweise simpel ist. Und zuletzt bleibt einfach festzustellen, dass seine Briefe an die Aktionäre und seine Zitate einfach unterhaltsam, lustig und einprägend sind. Wenn man mich fragt: „Der Typ ist einfach ne colle Sau“!

  11. Alex

    Mein Lieblingszitat von Buffett lautet „Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man wer nackt schwimmt.“
    Dieser Satz passt nicht nur an der Börse…

  12. Jack

    Für mich war Warren Buffett als Börsenneuling das Licht im Finanzdschungel!

    Als Neuling stößt man immer wieder aud Daytrading, den schnellen Gewinn an der Börse, übertriebene aktivität am Aktienmarkt.

    Als Neuling hat man das Gefühl, man müsste 24/7 an den Finanzmärkten aktiv sein und alle Bücher lesen die es gibt.

    Da hatte ich immer im Hinterkopf „Momentmal, der erfolgreichste Investor und einer der reichsten Menschen der Welt macht das viel einfacher und es scheint zu klappen! Die Börse muss also einfacher sein als es im Medienrauschen scheint“

    Danke Warren mit dir verdiene ich leicht und mit minimalen Zeit- und Nervenaufwand Geld an der Börse!

  13. John Doe

    Mir geht dieses anhimmeln eines erfolgreichen Investors zu weit. Wenn jemand zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, das Richtige getan hat, heisst es noch lange nicht, dass dies für jedermann richtig ist. Man sollte sein eigenes Ding durchziehen, seine eigene Zeit finden, um an seinem Ort das Richtige zu machen. Es gibt verschiedene sehr erfolgreiche Investoren die ihren Weg gefunden haben, um erfolgreich an der Börse zu agieren. Diejenigen zu kopieren ist selten von Erfolg gekrönt, es braucht mehr als ein Kochbuch und einen funktionierenden Herd. Ich denke mir Erfahrung ist das Schlüsselwort, ich muss erfahren, wie ich erfolgreich investieren kann, ich kann nicht das Gleiche wie jemand anderes machen, jeder Anleger sollte bedenken. „Wenn zwei das Gleiche machen, ist es nicht dasselbe“ Nur die eigenen Erfahrung sind Wegweiser, um seinen Weg zu finden, hat man diesen mal, dann ist man auf dem Richtigen. So gesehen ist jeder seines eigenen Glückes Schmied.

  14. Fabian

    Diese beiden Personen sind die Könige! Ein Segen für alle die Geld anlegen müssen!

  15. Tom

    Hallo Tim,

    Mir gefällt bei Buffet, dass er sein Wissen weitergibt.
    Er weist darauf hin nicht mit der anlegermasse mitzulaufen, sondern antizyklisch zu handeln.
    Einfaches und übersichtliches depot halten. Qualität zu kaufen, für weniger geld. Lebt einen einfachen lebensstil vor. Im Prinzip alte Binsenweisheiten, welche wenig Leute befolgen.
    Das Glück hat er durch disziplin, geduld und guter planung selber gemacht.
    Glück haben leute die gut vorbereitet sind.

    Grüße aus der schweiz

  16. Micha

    Der Ehrlichkeit halber muss aber auch erwähnt werden, dass Buffett, hätte er Grahams Regeln immer befolgt, nie das erreicht hätte was er bis heute erreicht hat. Er hätte zum Beispiel Beteiligungen an CocaCola oder anderen Unternehmen oft schon nach kurzer Zeit wieder verkaufen müssen und somit auf den Zinseszinseffekt bei den Ertaägen verzichtet.

    Dennoch zählen beide zu meinen absoluten Vorbildern und bietem jedem eine sehr gute Orientierung um seine Investments zu tätigen.

    Viele Grüße aus Tübingen….jetzt gehts erstmal weiter mit Steuerlehre lernen 😀

    Enjoy!

  17. Falk

    @John Doe

    Ich denke auch, dass das bloße Kopieren von Trading- und Anlagestilen häufig genug zu kostspieligen Fehlern führt. Daher sehe ich den Personenkult auch kritisch.

    Trotzdem kann man von Buffett und Graham viel lernen. Da ich gerade die 6ste Auflage von Security Analysis vor mir habe: „we are convinced that to regard investment quality as something independent of price is a fundamental and dangerous error“

    Konkret: ist zwar schön und gut, dass immer wieder die gleichen Unternehmen als „Value-Aktien“ genannt werden (z.b. McDonalds, Exxon, P&G, Heinz, etc.), hilft mir aber als Anleger nur bedingt, wenn ich nicht weiß, wann diese Unternehmen über- und wann unterbewertet sind.

    Value-Investing ist eben doch mehr, als Coca-Cola und P&G Aktien zu kaufen und ein paar Jahrzehnte liegen zu lassen. Stefan hat das in seinem Blog für meinen Geschmack sehr gut auf den Punkt gebracht

  18. Herbert

    Über das Leben ist wie ein Schneeball (über W. Buffet)kam ich zu intellegent investieren von B.Graham. „…mit Abstand das beste Buch, das jemals für Anleger geschrieben wurde.“, kann ich nur bejaen.
    Beide sind für mich beeindruckende Persönlichkeiten, vorallem die „Einfachheit“ von Mr.Buffet!

  19. Herbert

    Hätte ich fast vergessen. Danke für den Blog Tim. Ich freue mich über jeden Beitrag von dir!!! Tolle Arbeit!

    Schöne Grüße aus Wien,
    Herbert

  20. mr.lukoil

    Besonders beeindruckend an Benjamin Graham finde ich, dass er sein Wissen in einer Zeit erworben hat, als die Verfügbarkeit von Investmentliteratur und von Börsendaten eine ganz andere war als heute.

    Auf dieser wissenschaftlichen Grundlage hat er einen Investmentansatz aufgebaut, der einer ganzen Reihe von Investoren und insbesondere seinen Studenten die Grundlage für den erfolgreichen Vermögensaufbau und zum Teil sagenhaften Reichtum ermöglicht hat.

    Das alles ohne elektronische Auswertung von Börsendatenbanken – einfach durch das Studium von Geschäftsberichten und allen weiteren Informationsquellen. Dazu bedurfte es mit Sicherheit eines unglaublichen Zeitaufwandes und einer genau so großen Beharrlichkeit.

    Hinzu kommt, dass die Anlagephilosphie auf Jahrzehnte ausgerichtetet ist.

    Neben der Hinterlassenschaft eines der wichtigsten Werke der Investmentliteratur hat er es geschafft, auch noch eine ganze Serie erfolgreicher Mitarbeiter auszubilden, die Börsengeschichte geschrieben haben.

    Warren Buffett hat nicht nur Grahams Lebenswerk in die Praxis umgesetzt, er hat darüber hinaus aus der Praxis heraus die Investmentansätze verfeinert und neue entwickelt.

    Sein Werk ist hinreichend in der Literatur beschrieben, am anschaulichsten jedoch in seinen Aktionärsbriefen niedergelegt. Und das auch noch seinem besonderen Humor.

    Wer langfristig erfolgreich investieren möchte, muss und darf sich mit diesen beiden Börsenlegenden intensiv auseinandersetzen.

  21. Andreas Teufl

    Hallo Zusammen,
    An Graham und Buffet beeindruckt mich immer wieder der sog. Mr. Market wie er in Intelligent Investieren beschrieben ist.
    Mr. Market bzw. die Marksituation und die Börsenkurse sind nicht in Stein gemeißelt – der derzeitige Kurs muss genau nichts über das Unternehmen aussagen. Anleger können nun von den depressiven oder euphorischen Phasen von Mr. Market profitieren: Günstig kaufen und teuer verkaufen mithilfe von Mr. Market – einfach und genial!

  22. Christian

    Tip für besseren Anlageerfolg (als Ergänzung zu Graham und Buffet):

    Ignoriere die Mode-Themen (Beispiele? – Solaraktien, Facebook-IPO, Apple-Hype im letzten Sommer, zur Zeit wohl das „3D“-Thema …) und setze stattdessen auf „langweilige“ Unternehmen mit überzeugenden Bilanzen, da kann man auch in Deutschland außergewöhnliche Aktien finden!
    Beispiele? – Schaut Euch mal´ die Langfrist-Charts von Fuchs Petrolub, Rational (Garküchen!) oder KWS Saat (Saatgut!) an, die Firmen stehen zwar nicht im Zenit der Medienberichterstattung, aber sie machen dafür einen tollen Job!

    Dir Tim, vielen Dank für Deine ausgezeichnete Arbeit, mach´ weiter so!

    Christian

  23. Frank

    Hallo
    Buffet:“ Es ist schön reich zu sein, aber eine Katastrophe reich zu sterben“

  24. Ulrich

    Diese Anmerkung habe ich in einem Amerikanischen Börsenblog gefunden. Sie beschreibt wunderbar die Vorgehensweise. Ich lese mir den Satz immer wieder durch, bevor ich auf die BUY Taste drücke.

    Summary

    Building a DIY Dividend Portfolio is a marathon, not a sprint. Don't put pressure on yourself to have a fully diversified portfolio overnight. The various sectors will offer good buying opportunities at different times – you just need to recognize them when they are there.

  25. D.K.

    Finde ich gut, dass du wieder einmal ein Gewinnspiel machst, Tim. Danke dir!

    Lese gerade das Buch von Mary Buffett, wie Warren die Unternehmensberichte liest. EInfach traumhaft.Wenn man ein Anhänger Buffetts ist, braucht man nichts mehr, um Spitzenunternehmen zu indentifizieren.

    Viel Erfolg an alle!

  26. willihope

    leute die wissen wie „es“ geht brauchen keine tips, leute die es nicht wissen die brauchen welche.

    versucht doch mal das: kauft 5 oder mehr konzerne (je nach finanziellem vermögen) aus dem dow, keine technik, keine mode, keine tips aus dem tv, langweiliges wie cola, mcd, ge, j&j, p&g,…, die kauft ihr mit 30% eures geldes sobald sie mehr als 5% verlohren haben, danach nachkaufen sobald wieder mehr als 5% kursverlusst vorhanden ist, gesamtverlusst natürlich und nicht pro tag!
    die restlichen 30% werden bei nochmaligem kursverlusst über 5% investiert.

    sobald grüne kurse angezeigt werden wird nichts mehr gekauft, auch wenn es noch so juckt und im tv nur noch darüber gesprochen wird. verkauft wird sowieso nicht, egal welcher kurs.

    es gibt immer rücksetzer auch bei den grössten konzernen der welt und wenn man da kauft und die dividenden reivestiert wird man auf dauer erfolgreich sein! 🙂

    eines ist klar, wenn man die geschäftszahlen irgendwo falsch interpretiert und sich vertut ist seine ganze bewertung futsch, da ist es gleich besser für manche auf sicherm boden zu bleiben und nur in die dow's zu investieren.

  27. Anna

    Tim,
    es lesen doch viele Deinen Blog.

    Willihope,
    eigentlich ganz einfach, nur die Nerven dazu haben ganz wenige. Nachkaufen wenn alle und alles dagegen spricht.

    VG
    Anna

  28. Jan

    Value Investing nach Graham und Buffett funktioniert, allerdings sollte man meiner Meinung nach nicht einfach die Trades von Buffett kopieren sondern selbst nach unterbewerteten Titeln suchen. Einen Guru zu kopieren halte ich immer für den falschen Weg. Trotzdem interessieren mich natürlich die Gedanken und Handlungsweisen Grahams.

  29. Matthias

    Das Schöne an Graham und Buffet ist der Sieg des Verstands über die Gier. Sie zeigen, wie man mit ein wenig Nachdenken, Zuversicht und Gelassenheit mit der Zeit ein riesiges Vermögen aufbauen kann. Die alltägliche Hektik der Finanzparkette dieser Welt lassen sie kalt. Eine Strategie, die von 90% der Anleger berücksichtigt werden sollte – was aber leider nur bei 10% der Fall ist. Der Rest wirft sein Geld in aktive Fonds, weil: Die Profis werden schon wissen, was sie tun. Ja, denkste…

    Viele GRüße,
    Matthias

  30. Max

    Einen der wertvollsten Tipps Buffets finde ich, dass man nur Aktien kaufen soll, deren Geschäftsmodell man versteht und dieses soll nach Möglichkeit auch noch in Jahrzenten vorhanden sein !

  31. Enrico

    An beiden Maennern beeindruckt mich sowohl, dass sie nervenstark handeln als auch ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit dem Rest der Welt teilen.
    Von Graham hab ich bisher nicht viel gelesen, da wuerde das Buch sicher weiterhelfen.
    Zu Buffett: Auch wenn er mit dem Value Investing reich geworden ist, so hatte er einen unheimlichen Startvorteil: Ich kenne niemanden, der mit 20 inflationsbereinigt ~$94.000 zusammen gespart/verdient hat und vorher in der High School eine Farm gekauft hat. Sein Vater war Politiker, also wird da wohl „etwas“ Startkapital gewesen sein.

    Was ich bisher ueber beide weiss: Sie werden oft zusammen genannt, haben aber trotzdem sehr unterschiedliche Investment Strategien. So hielt Graham Buffett's Kauf von GEICO in den 1950ern fuer viel zu teuer. Und Buffett hatte ~75% von seinem damaligen Kapital in GEICO.

  32. Frank H.

    Hallo Tim,

    ich bin eigentlich ein „stiller“ Leser deines Blogs, aber für dieses Gewinnspiel muss auch ich mich einfach melden. Bücher über Graham darf man einfach nicht verpassen.

    Viele Grüße
    Frank

  33. ChriMi

    Ich schließe mich meinem Vorredner an. Deinen Blog verfolge ich (nahezu) täglich in meiner Frühstückspause.

    Danke & weiterhin alles Gute!

    Christoph

  34. ChriMi

    Hallo Tim,

    über Buffett habe ich schon viel gelesen. Von Kindesbeinen an war er ja sehr „zahlenaffin“. Seine Idee, von vielen Firmen jeweils nur eine Aktie zu kaufen, um regelmäßig die Geschäftsberichte zugeschickt zu bekommen, finde ich bemerkenswert.

    Mein Wissen über Graham ist noch ausbaufähig … daher wäre ich sehr an diesem Buch interessiert.

    Viele Grüße
    Christoph

  35. Maximilian

    Hallo Tim,

    über deinen Blog ist es mir gelungen, meinen Sohn zum Aktieninvestment zu bewegen.
    Er sieht das Investieren in solide werthaltige Dividendenpapiere als sinnvoller an, als auf eine Rente irgendwann einmal zu hoffen.
    Zur Aktienauswahl benutzt er die in deinem Blog oft zitierten Kriterien wie KGV, Dividendenhistorie, Marktstellung etc. und damit ist er ein Valueinvestor.
    Da er Dividenden reinvestieren will hat er den Zinseszins schon mal über 30 Jahre hochgerechnet.
    Leider hat er das auf der Schule nicht gelernt, aber dafür gibt es ja deinen Blog und vielleicht bald ein Buch.
    Bitte so weitermachen, danke.
    Gruß Maximilian

  36. Finanzielle Freiheit mit Dividenden Blog

    @Maximilian

    Ist doch wirklich schade, dass Value Investing bzw. das Wissen zum Thema Finanzen nicht an den Schulen gelehrt.

  37. David Absalon

    Wow, beeindruckend was hier schon alles zum Thema Graham,Buffett genannt wurde. Damit bleibt mir nur noch eins zu sagen, was mir zu den beiden einfällt: Graham = Vater, Buffett = Sohn 😉

    Gruß David

  38. LK

    Buffett beeindruckt mich durch sein einfaches Leben, das er sich bewahrt hat. Er ist kein Guru, dem man blindlings folgen kann, sondern er regt zum selbständigen Denken an. Er hat auch die Auswirkungen, die Zeit und eine hohe Rendite auf das Kapital haben, eindrucksvoll veranschaulicht.

    Ben Graham's Buch „The Intelligent Investor“ ist für mich eines der wertvollsten Investmentbücher, die man lesen sollte. Ich musste es mehrmals lesen und auch meine eigenen Fehler machen, um es zu verstehen.

  39. willihope

    @anna
    genau das zeichnet einen mutigen investor aus, kaufen wenn die kanonen donnern. 🙂

    allerdings bei 5% down sind das noch lange keine kanonen. 🙂

    ich meine diese strategie ist etwas für menschen die sich mit zahlen schwer tun und angelsächsische bilanzen lesen ist auch nicht jedermans sache.

    also besser bei rücksetzer kaufen und sonst laufen lassen, damit man nicht ins traden abgleitet kann man sich ja täglich über den kurs informieren und ab minus 5% nachkaufen. auf lange sicht steigen die riesenkonzerne sowieso – egal ob ich jetzt zu 36 oder zu 32 kaufe, bei den minus 5 habe ich einfach früher ein erfolgserlebnis. 🙂

    @stefan
    sinnloser beitrag und leider hast du das thema total verfehlt! valueinvestoren wollen es eben richtig „günstig“ – auch im wirklichem leben. 🙂

  40. waldbauer

    Hab schon ein paar Bücher von bzw. über Buffett gelesen. Wenn man sich nur immer daran halten würde, dann wäre das mit den Gewinnen gar nicht so schwer. Immer wieder ertappe ich mich dabei nach einem Kauf die Investmentmethode zu ändern. Gekauft als Langfristinvestment und dann bei genügend Gegenwind werden dann die Finger nervös und zum denkbar falschesten Zeitpunkt der Verkaufsknopf gedrückt. Da hilft mir dann immer wieder mal die Bücher hervorzuholen und nachzulesen, was gerade Leute wie Buffett u. A. in solchen Situationen machen bzw. gemacht haben. Also Geduld beim Einstieg und dann noch mehr Geduld bis zur Ernte.

    Weiterhin viel Erfolg an alle!

  41. Michael

    Interessiert man sich für die Börse kommt man nicht drum herum bereits relativ früh und immer wieder auf die Namen Graham und Buffett.
    Zu gerne würde ich mich näher mit ihnen befassen – und am besten geht das nun mal mit einem Buch wie diesen.

  42. Jürgen

    Warren Buffett kauft langweilige Aktien von gesunden Unternehmen, welche gerade von der Masse ignoriert werden. Er handelt damit auch ein Stück weit antizyklisch.

    @Tim: Wäre die Commerzbank nicht gerade eine solche Aktie? Ich habe nachgelesen, du meintest mal du glaubst, dass die Commerzbank es schaffen wird, allerdings wären die Risiken sehr groß. Bist du noch immer dieser Ansicht?

    Grüße

  43. tim schaefertim schaefer

    @ Jürgen

    Ich denke, die Commerzbank wird überleben. Der Staat ist ja beteiligt. Und für 2 bedeutende Privatbanken gibt es in Deutschland wohl genug Spielraum.

    Allerdings ist es ein langer, steiniger Weg. Die Aktienzahl ist explodiert (durch Kapitalerhöhungen).

  44. StefanStefan

    Zitat willihope:

    „valueinvestoren wollen es eben richtig „günstig“ – auch im wirklichem leben. :-)“

    @ willihope:

    ok, 1:0 für dich. Da hast du natürlich recht 🙂 Finde es halt so typisch deutsch, dass alle plötzlich anfangen zu schreiben nur weil es ein Buch zu gewinnen gibt…

    Meine Gedanken zu Graham:

    Zu seiner Zeit waren seine Gedanken sicherlich revolutionär. Er betrachtete eine Aktie nicht als ein Blatt Papier sondern als einen Anteil an einem Unternehmen. Jeder Aktie sei ein innerer, fundamental gerechtfertigter Wert innewohnend. Mr. Market jedoch ist mal euphorisch, mal depressiv. Jenachdem in welcher Verfassung er gerade ist steht ein Aktienkurs über oder unter dem inneren Wert. Graham kaufte nur wenn er eine deutliche Unterbewertung in einer Aktie sah. Um die Margin of Safety geht es in Kapitel 20 seines Buches The Intelligent Investor. Zusammen mit Kapitel 8, in dem es um Marktschwankungen geht, sei es laut Buffett das Wichtigste was jemals über das Investieren geschrieben worden sei. Anders als Buffett (zumindest später) interessierte Graham sich nicht für qualitative Elemente eines Unternehmens. Ihm kam es nur auf den Preis an. Entsprechend stark diversifizierte er dafür. Graham ging nach strikten Checklisten vor. Nach einer festgelegten Haltedauer oder einem Gewinn in Höhe von 50 % verkaufte er quasi schematisch.

    Wenn man bedenkt, dass The Intelligent Investor erstmals 1949 erschien -der Vorläufer Securtity Analysis sogar schon 1934- dann ist es schon erstaunlich, dass sich seine damaligen Ansichten noch heute anwenden lassen. Wenn ich auch glaube, dass es heute wesentlich schwieriger ist als damals echte Unterbewertungen zu entdecken. Das Internet macht alle Informationen für jedermann ständig verfügbar.

  45. nightyhawk

    Dann melde ich mich auch mal zu Wort und hoffe auf mein Losglück. Im Gegensatz zum Valueinvesting hilft bei Gewinnspielen tatsächlich nur Glück.

    Zur Sache: Von Buffet habe ich mir angenommen, nur in Unternehmen zu investieren deren Geschäftsmodell ich im großen und ganzen nachvollziehen kann. Allein dieser ansich logische Ansatz hätte wohl viele Anleger vor facebook bewahrt… ^^

  46. willihope

    @stefan

    hast du meinen beiträgen etwas über graham oder buffet entnehmen können? nein? siehste ich auch nicht. 🙂

    den graham trage ich schon jahrelang mit mir rum, so sieht er auch aus mitlerweile, der liegt jetzt hier auf dem nachttischchen. 🙂

    buffet habe ich auch schon gelesen und so warte ich nur noch auf den peter lynch, der sollte nächste woche einfliegen. 🙂

    desswegen poste ich nicht für eins der bücher weil ich habe sie ja schon. sollen auch andere „erleuchtet“ werden! 🙂

  47. tim schaefertim schaefer

    @ -M_

    Ich lasse es noch ein paar Tage laufen, weil ich in Europa auf der Durchreise bin.

    Danke an alle für die spannenden Anmerkungen.

  48. tim schaefertim schaefer

    Danke an alle für die tollen Beiträge. Ich schließe das Gewinnspiel ab sofort. Und teile in Kürze die drei Gewinner mit. Jede Anmerkung mit einem Bezug auf Buffett oder Graham landet im Los-Topf.

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