Gewinnspiel: 5 Buffett-Bücher zu gewinnen


New York, 12. August 2013

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Ich saß kürzlich etliche Stunden im Zug. Einige Bücher, Zeitungen, Magazine hatte ich mit. Von einem Buch war ich begeistert: „Buffett Beyond Value“.
Es ist bei John Wiley & Sons im Jahr 2010 erschienen. Professor Prem C. Jain hat es mit vielen Details verfasst. Er beleuchtet Warren Buffetts Strategie.
Was ich gut finde: Der Autor erklärt, wie wir als Privatanleger ähnlich wie Buffett Aktienperlen finden können. Jain macht dem Leser Mut, es zu versuchen.
Selbst wenn wir die 20 Prozent Rendite des Genies aus Omaha vermutlich nicht erreichen würden, könnten wir als Privatanleger durchaus mehr als der Index erzielen, meint der Börsenexperte. Mehr als zehn Prozent jährlich seien für Privatanleger drin. Komplizierte Formeln seien nicht nötig.
Wir, als Privatanleger, seien in der Lage, besser als die meisten Fondsmanager abzuschneiden, glaubt Jain. Voraussetzung sei: Wir sollten uns in einem Branchenumfeld sehr gut auskennen und uns genug Zeit für die Analyse nehmen.
Er schreibt: „…finden Sie außergewöhnliche Unternehmen, die von kompetenten und ehrlichen Managern geführt werden, deren Aktie zu einem vernünftigen Preis angeboten werden.“
Die rund 300 Seiten sind gespickt mit Praxistipps. Der Professor macht klar, dass Buffett wachstumsstarke Firmen (außerhalb des Technologiesektors) in sein Herz geschlossen hat. Buffett kaufe ungern Firmen, die schrumpften. Und: Buffett lege außerordentlich großen Wert auf ethische Verhaltensweisen von Managern. Integrität, Verlass, Vertrauen seien für Buffett Grundvoraussetzung für ein Investment.
Mit Blick auf den Direktversicherer Geico und den Kreditkartenanbieter American Express erklärt Jain den Vorteil während einer vorübergehenden Firmenkrise einzusteigen. Allerdings müsse klar sein, dass das Unternehmen nur temporär von einem Problem heimgesucht werde.
Der Verlag John Wiley & Sons stellt fünf Bücher für mein Gewinnspiel zur Verfügung. Ich finde das super und bedanke mich dafür. Die Bücher sind in Englisch verfasst. Sie werden nach Deutschland, Österreich und die Schweiz an die jeweiligen Gewinner versandt.
Gewinnen kann jeder, der ein paar Gedanken zu Warren Buffett in die Anmerkungen in diesem Blog unten schreibt. Was halten Sie von den Themen Ethik und wachstumsstarken Unternehmen?
Ein paar Stichpunkte genügen. Wer mehr Ideen hat, kann selbstverständlich mehr schreiben.
Ich werde das Gewinnspiel aufteilen: Zwei Bücher gehen an die zwei besten Kommentare. (Ich bin die Jury.)
Für die verbliebenen drei Bücher haben alle anderen Kommentare eine Chance. Alle Beiträge (sofern es kein Scherz ist) landen im Lostopf.
Ich werde das Gewinnspiel einige Tage (eventuell eine gute Woche) laufen lassen. Ich teile das Ende des Spiels in den Anmerkungen mit. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.
Bitte beachten Sie: In den Anmerkungen brauchen Sie nicht Ihren Namen verwenden. Es genügt ein Pseudonym oder lediglich der Vorname. Achten Sie darauf, die richtige (hinterlegte) Email anzugeben, sonst kann ich Sie nicht informieren, wenn Sie gewonnen haben. Keine Sorge, ich belästige niemanden mit Werbe-Emails. Die Anschrift brauche ich nur von den fünf Gewinnern. Viel Glück!


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Gewinnspiel: 5 Buffett-Bücher zu gewinnen

  1. alex

    Den unterschied von temporären Problemen (z.B. Amex Saladölproblem, das New-Cola Desaster) zu „Lebensbedrohlichen“ Problemen zu erkennen ist schwierig. Rückblickend betrachtet erscheint alles natürlich logisch und klar.

    Meiner Meinung nach, waren GEICO und Salomon Brothers zwei Wetten im Buffet-Portfolio die auch schief gehen konnten.

    Die Frage für den heutigen Investor ist z.B.
    -ist K+S ein Schnäpchen oder Value-Trap
    -werden die Stromversorger mithilfe der alten Technik neue Resourcen erschließen
    -können die Computerhersteller (Dell,HP) sich wie IBM richtung Service umfirmieren
    -kann WeightWatchers seinen Schuldenberg tragen (abtragen) und dabei wachsen
    -Wird Herbalife doch reguliert werden
    -Sind Ölsande die Lösung eines Energieproblems

    Der Ausgang dieser Fragen wird rückblickend als total logisch empfunden werden, aber vom heutigen Punkt aus Vorhersagen zu treffen ist schwieriger.

  2. Feli

    Warren Buffett ist zweifellos ein genialer Investor, das zeigen seine Resultate.
    Was ich aber nicht so recht erkennen kann, ist die Frage, inwieweit in der umfangreichen Literatur über ihn doch ein Mythos entstanden ist, den es so in der Realität nicht gibt. Er wird beschrieben als der nette Onkel von nebenan, der zwar etwas skurril aber doch liebenswert ist und der keiner Fliege etwas zu leide tun kann. Man würde ihn tatsächlich gerne zum Onkel haben, und zwar nicht in erster Linie wegen seines Geldes.
    Nur, so frage mich, kann man so ein Milliarden-Imperium aufbauen. Menschen, denen man das zutraut, treten uns doch mit ganz anderen Eigenschaften gegenüber: Rücksichtlos, ausbeuterisch, über „Leichen“ gehend, egoistisch usw.
    All diese Merkmale hat Warren Buffett nun gerade nicht (jedenfalls wird er so anders beschrieben). Er hat auch kein Unternehmen wie Bill Gates aufgebaut.
    Wenn er tatsächlich so ist, wie er in den Medien dargestellt wird, dann ist er wirklich ein Leuchtturm, ein Kapitalist im besten Sinne, für den man sich nicht fremdschämen muss, wie das oft bei anderen Menschen mit viel Geld der Fall ist.

  3. Falk

    @alex
    Als Aktionär von K&S hat man es die Tage nicht leicht. Ich bin aber ziemlich entpannt. Einer der Gründe dafür ist mein Vetrauen in das Management rund um Norbert Steiner: Nachhaltig, konservativ, fast schon langweilig.

    Buffett mag solche Manager, keine Tausendsassas, die meinen, alles besser zu wissen und für die Wachstum um jeden Preis im Vordergrund steht. Oder aber Manager, die mehr an ihrem eigenen Kontostand als am Unternehmenswert interessiert sind.

    Deshalb: ein Unternehmen kann noch so günstig sein. Wenn ich dem Management nicht vertraue, dann steige ich nicht ein. Bei K&S würde ich jederzeit nachkaufen, die Commerzbank würde ich nicht einmal mit der Kneifzange anfassen, egal wie günstig sie wäre…

  4. Joachim

    Warren Buffett steht ja für das sogenannte Value Investing. Der Begriff „Value Investing“ ist letztlich aber nicht so klar definiert, wie man meinen könnte, wenn man die üblichen Pressebeiträge liest.

    Es genügt ja leider nicht, die Unternehmenskennziffern anzuschauen und einen „fairen“ Börsenwert mit dem tatsächlichen zu vergleichen und bei einer entsprechenden Unterbewertung zu investieren und zu warten.

    Vielmehr sollte man für eine Investitionsentscheidung auch noch der Überzeugung sein, dass der Markt die Unterbewertung abbauen wird. Die Zukunftserwartung spielt auch hier eine Rolle … dies ist leider wieder ein weicher Faktor, der Spielraum in der Bewertung zu lässt. Letztlich ist Value Investing also natürlich kein Mechanismus, der bei richtiger Anwendung automatisch Geld vermehrt.

    Bilanzen ausführlich vor einem Investment zu studieren , ist richtig. Zu beurteilen, ob ein Unternehmen zusätzlich Wachstumspotential aufweist oder sonst wieder zurück in den Anlegerfokus rücken wird, ist ein schwieriges Geschäft. Zumal die meisten Anleger ja nur sehr vage Kenntnisse in den meisten Geschäftsfeldern aufweisen.

    Von daher bin ich gespannt auf die Lektüre des Werks und lasse mich gerne überraschen … in der Hoffnung meine Anlage-Strategie weiter zu verbessern.

  5. nightyhawk

    Ich weiß nicht, inwieweit das mit Warren Buffet zu tun – aber meiner Meinung nach schließen sich „wachstumstark“ und „ethik“ per definitionem aus.

    Ganz simpel betrachtet: Wachsende Unternehmen machen nicht nur Umsätze sondern auch Gewinne. Mitunter horrende Gewinne. Wäre es hier nicht ethischer, auf die gewaltigen Gewinnen zugunsten der Kunden zu verzichten? Im Grunde muss doch auch jeder Investor wissen, dass er Dividenden von Unternehmen erhält, die für ihre Produkte mehr (teilweise weitaus mehr) verlangen als eben diese Produkte (I-gentlich) „wert“ sind.

  6. Martin

    Value Investoren und auch Buffett setzen nicht auf Ethik und Wachstum, sondern auf Rentabilität+Wachstum, da die Kombination von hohen Kapitalrenditen+weiteres Investitionspotential zu diesen hohen Renditen eine unschlagbare Kombination ist.
    Buffett arbeitet z.B. mit 3G Capital zusammen, über die z.B. das ZDF „Zoom“ im Rahmen von Burgerking in Deutschland nichts Gutes zu berichten hatte. Ethik ist ihm besonders wichtig, damit Berkshire nicht von seinen Managern oder Managern der Firmen im Investmentportfolio betrogen wird.
    Wie ethisch ist z.B. Goldman? Für Buffett ethisch, denn er investierte.
    Ethik kann man meiner Meinung nach eher aus den Handlungen der Privatperson Buffett ableiten, als an der Rolle als BRK CEO.

  7. Sams1974

    Also irgendwie sind Werke über Buffett für mich schön langsam wie soll ich sagen Belletristik. Wie „Der Tod in Venedig“ manchmal wie „Der Mann ohne Eigenschaften“.
    Manchmal trifft für einen die Beschreibung „Kafkaesk“ zu. Manchmal hat man den Eindruck ein Sachbuch zu lesen.
    Was mich zur Zeit wie ein Schlag trifft sind aber eher Lyrische Werke.

    Ein kleines Büchlein von Comentis „100 Finanzkennzahlen“. Aufschlagen und mal 5 Minuten über was weiß ich „Liquidität 2. Grades“ nachdenken.
    Formel
    Eläuterung
    Vorteile/Nachteile
    Fertig
    Das habe ich auf dem Nachttisch.
    Klar irgendwann hat man das Gefühl im Nirvana zu verschwinden weil sich alles dauernd relativiert aber was soll ich sagen, ich steh halt drauf. Die einen wissen, die nächsten glauben, die anderen sind sich nie sicher. Wer weiß schon nach welchen Regeln alles läuft. Zufälle, Bestimmung? Wer sich sicher ist ein Multimilliardenunternehmen anhand ein paar Zahlen zu verstehen, und damit Erfolg hat, soll dabei bleiben.
    „Investieren mit Warren Buffett Sichere Gewinne mit der Fokus-Strategie“ die einen sagen ja ich sage für mich nein. Da gesteh ich mir lieber schwächen in der Analyse ein streue mein Risiko und verschenke halt ein paar Chancen. Soll ja ein Unterschied zwischen den Menschen bestehen.
    Damit kann ich gut leben. Für mich kommt es auch darauf an, damit gut leben zu können.
    mfg

  8. Roter Franz

    „wachstumstark“ und „ethik“ eigentlich zwei Gegensätze , aber einige Firmen bekommen diesen Spagat trotzdem hin.
    Diese Firmen stehen meist in Firmenbewertungsportalen z.B. http://www.glassdoor.com/Interview/General-Mills-Interview-Questions-E278.htm ganz vorne. Die Ethik fängt schon bei dem Umgang mit den eigenen Mitarbeitern an. Wer hier punktet, hat ein gutes Fundament für Wachstumsstärke. Zugleich sind Mitarbeiter die der Firma emotional verbunden sind (da Sie sich ernst genommen fühlen) auch sehr engagierte Mitarbeiter. Diese „generieren“ das Wachstum einer Firma, sorgen aber gleichzeitig dafür, das die negativen Auswüchse des Wachstums ( z.B. Abholzung von Regenwäldern, Vertreibung von Ureinwohnern usw.) gar nicht erst in dem Unternehmen „einen Platz“ finden. Somit fängt die Ethik hinter der Bürotür des CEO an und zieht sich bis zum Pförtner durch. Das Wachstum ist dann eine logische Folge. Als negatives Beispiel kann hier Schlecker genannt werden.

  9. Kin

    Ich bin mein eigener „Warren Buffet“.

    Ich finde es interessant über erfolgreiche Personen zu lesen, allerdings am Ende des Tages treffe ich meine eigenen Entscheidungen.

    Weil würde ich nur Buffet oder andere „Gurus“ nachmachen hätte ich zwar Erfolg aber es würde sich anfühlen, wie wenn ich nur ein Mitläufer wäre und es wäre nicht mein eigener Erfolg.

    Deshalb sollte man, soviel wie möglich von erfolgreichen Personen lesen, um das wichtigste davon mitzunehmen und dann seine eigenen Gedanken dazu zu machen. Denn was mal erfolgreich war, muss in der Zukunft nicht unbedingt funktionieren.

    Einnahmen>Ausgaben=finanziell frei !

  10. StefanStefan

    Ich denke der Erfolg von Buffett besteht zu einem Großteil daraus, dass er einfach die Unternehmen erkennt die es jahrzehntelang schaffen bestehen zu bleiben und ihren Gewinn kontinuierlich zu steigern. Nicht viele Unternehmen schaffen das.

    Hat man ein solches Unternehmen erkannt und darin investiert braucht es erstaunlicherweise keine großen Summen um über längere Zeiträume zu einem beachtlichen Vermögen heranzuwachsen. Das Coca Cola Beispiel aus einem seiner Vorträge bleibt mir ewig im Gedächtnis: Wer beim Börsengang eine einzige Aktie für 40 $ gekauft hätte und die Dividenden reinvestiert hätte, hätte heute fünf Millionen $. Der Kurs ist sogar nach einem Jahr um die Hälfte auf 19 $ gesunken! Doch das war langfristig irrelevant. Hier der Link zu dem Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=N9Ny6pjCS-8

    Entscheidend ist es also nicht die nächste Apple oder Google zu finden sondern auf Bewährtes zu setzten und dem kontinuierlichen Gewinnwachstum zuzusehen.

    Toll und beeindruckend ist sein offener Umgang mit seinem Wissen. Er hat nichts davon aller Welt sein Wissen breit darzulegen. Das ist wirklich altruistisch. Leider geht er nicht soweit, dass er mal ausführlich erklären würde wie er den inneren Wert eines Unternehmens berechnet…

    Ein weiterer Erfolgsfaktor ist sicherlich seine enorme Geduld. Wenn er keine guten Preise sieht kauft er notfalls jahrelang nicht. Bricht dann der Markt ein hat er als einer der wenigen die entsprechende Liquidität um sich Aktien billig einzuverleiben. (Fehlende Liquidität ist zum Beispiel oft mein Problem, nicht so sehr das Erkennen von Chancen.)

    Überaus faszinierend finde ich seinen genügsamen Lebensstil. Was treibt diesen Mann an wenn nicht das Streben nach Häusern, Yachten, Ferraris…es ist das Spiel an sich, wie er sagt. Er mag es „das Spiel“ zu spielen und richtig zu liegen. Und am Ende gibt er alles wieder her! Man muss sich das mal vorstellen: ein Mann verbringt sein gesamtes Leben damit Kapital anzuhäufen um es am Ende wieder herzugeben! Welche Größe! Die meisten würden daran kleben! (Mich bestimmt eingeschlossen).

    Zum ethischen Handeln: er kauft jedenfalls keine Zigarettenhersteller oder Rüstungskonzerne. Das ist auch in Ordnung. Ich denke man darf es mit der Ethik auch nicht übertreiben. Sonst würde man bei jedem Unternehmen einen Grund finden es nicht kaufen zu dürfen.

    Wachstum ist in unserem bestehenden System des Kapitalilsmus schlicht und ergreifend notwendig. Stagnierende Unternehmen werden von anderen verdrängt. Dies hat Arbeitsplatzverluste zur Folge, daraufhin können ganze Regionen oder Länder in die Abwärtsspirale geraten. Den Menschen geht es dann immer schlechter. Wachstum ist notwendig und daher auch ethisch wünschenswert.

    Was mich im Falle von Buffett noch interessieren würde ist: könnte er es wiederholen? Nähme man ihm sein Vermögen weg und ließe ihm 10.000 $. Würde er es noch einmal schaffen zum Milliardär zu werden? Lag es an der speziellen Zeit? War es Zufall, Glück?

    Ich glaube er würde es wieder schaffen. Seine Prinzipien sind zeitlos und funktionieren. Wenn auch langsam und langfristig.

    Gruss an alle.

  11. Sebastian

    Wer die ausgezeichnete Biographie „Das Leben ist wie ein Schneeball“ gelesen hat, weiß, dass Warren Buffett eine höchst integre Person mit hohen moralischen – eben „ethischen“ – Ansprüchen ist.

    Neben seinem hervorragenden „Investmentgen“ beeindruckt mich noch mehr seine philanthropische und quasi „postmaterialistische“ Art.

    Wer braucht schon Luxusgüter, wenn er das Leben in einfachen Zügen genießen kann? Warum das Geld selbst verbraten, wenn man die Menschheit als Ganzes weiterbringen kann?

    Die ökonomische Ethik im Handeln Buffetts sehe ich vor allem bei der Behandlung von übernommenen und/oder eingegliederten Unternehmen ins Berkshire-Universum.

    Partnerschaft, Vertrauen und Respekt werden hochgehalten. Den Partnern wird nicht großmännisch ins Geschäft geredet, nein, die Experten sollen ihr Unternehmen weiter selbstständig leiten.

    Nur die Gewinne, die möchte der größte Investor aller Zeiten dann doch selbst investieren :)…..

  12. D.K.

    Ein genialer Investor, über den schon viel geschrieben wurde. Ein Vorbild für viele.
    Danke für die Möglichkeit ein weiteres Buch gewinnen zu dürfen!
    Viel Erfolg an alle!

    Schöne Restwoche noch.

    D.K

  13. Dr.Evil

    Ich befasse mich jetzt seit einem Jahr mit dem Thema Finanzen und insbesondere mit Aktien. Natürlich habe ich schon Verluste erlitten, wie auch Gewinne. Beim Thema Ehtik bin ich mir noch uneins. Ich habe nicht vor in für mich „unethische“ Unternehmen zu investieren wie Waffenhersteller, Ölfirmen,..

    Allerdings finde ich auch bei vielen anderen Unternehmen genügend Dinge die ich für unethisch halte. Da Frage ich mich immer, ob ich dies durch mein Investment unterstützen möchte oder nicht.

  14. Pat

    Warren Buffett – für mich der größte Investor aller Zeiten, langfristig orientiert, absoluter Value-Anleger, an großartigen Unternehmen interessiert, investiert nur in Geschäftsmodelle, die er versteht, ist resistent gegen Mode-Themen und die Hightech-Branche, bevorzugt „langweilige“ Branchen, muss dem Management vertrauen können, knallharter Verhandler und Geschäftspartner, Mitglied von Giving Pledge, insgesamt ein ganz großes Vorbild für Integrität, Langfristigkeit und Nachhaltigkeit.

    Ethik halte ich in der heutigen Zeit für unabdingbar. Unternehmen müssen ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden. Wer nicht nachhaltig handelt, wird die negativen Konsequenzen zu spüren bekommen. Demzufolge sollten beispielsweise Versicherungsmakler auch mal auf (für den Kunden) unsinnige Geschäftsabschlüsse verzichteten. Der Kunde wird dies bemerken, so dass in Zukunft beide Seiten profitieren.

    Wachstumsstarke Unternehmen genieße ich mit Vorsicht, da sie i.d.R. höher bewertet sind. Generell bevorzuge ich Value-Unternehmen.

  15. Cosimo

    Buffets Anlageprinzipien „Wachstum“ und Ethik“ ergänzen sich sehr sinnvoll. Dies ist der Schlüssel zu seinem Erfolg. Für ihn ist es entscheidend, Unternehmen zu finden, die nachhaltig profitabel sind und diese dann zu einem Preis zu erwerben, der unter dem “Wert“ des Unternehmens ist. Dies beruht auf Grahams Lehre von der „Sicherheitsmarge. In den „Wert“ eines Unternehmens fließen zahlreiche Komponenten mit ein. Das ethische Handeln des Managements ist von zentraler Bedeutung. Als Gegensatz hierzu können die zahlreichen Skandale um Bilanzfälschungen, wie z. B. Enron genannt werden. Einem ethisch handelnden Management kann auch vertraut werden. Ihm braucht bzw. soll der Investor auch nicht in das Alltagsgeschäft hereinreden.
    Wichtig ist auch den „Wert“ einer Investition reifen zu lassen. Über einen kurzen Zeitraum kann es Ereignisse geben, die einem gesunden, wachstumsstarken Unternehmen eine Zukunftsperspektive rauben. Hier werden dann aber zumeist aus rechtlichen Gründen „Werte“ zerstört. Der Aktieninvestor soll sich als Teilhaber verstehen und langfristig in ein Unternehme investieren. Dann macht auch ein starker Kurseinbruch bzw. ein Crash nicht so viel aus. Über eine längere Periode wird der Anleger dann belohnt werden. Für eine Investition muss der Anleger Geduld mitbringen. Es ist dann auch egal, ob die Börse eine längere Zeit geschlossen ist. Der Investor kann dann von den Cash Flows „leben“. Buffet lebt seine Investmentphilosophie auch vor. Sein bescheidener Lebensstil und seine Lehrtätigkeit über Prinzipien von erfolgreichem Investieren spiegeln sein e ethische Lebenshaltung wider. Als die Börsen im Jahr 2009 aufgrund des Investmenthypes (Überinvestition in Immobilien, Bankenkrise etc.) „unten“ waren, hat er die Menschen in mehreren Briefen dazu ermuntert, in amerikanische Standardwerte zu investieren. Dies hat auch mit dazu beigetragen, wieder Vertrauen und Optimismus bei den Menschen für eine positive Zukunft zu schaffen. Die Investition in Aktien ist gerade in Amerika ein wichtiger Baustein für die Vermögensbildung.

  16. Tom

    Hallo,

    Warren Buffet hat anfang dieses Jahres H.J.Heinz gekauft.
    Er kauft Qualität und hält diese für „immer“.
    Er ist geduldig, weil die Zeit und der Effekt vom Zinseszins für Ihn arbeitet. Er sieht die Gewinne welche er in Zukunft machen wird. Seine Investition wird sich x-fach auszahlen.
    So simpel ist es und doch nicht so einfach. 😉

    Zu Ethik find ich das Zitat vom Werner von Siemens zutreffend: Für den augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht…
    Dies ist meiner Meinung nach der Grundstein für ein wachstumsstarkes Unternehmen…

    Viel Glück allen Teilnehmern 🙂
    Danke an Tim für das neue Gewinnspiel.

  17. StefanStefan

    So eine Beteiligung wäre auch bei anderen Artikeln mal schön, wenn es nichts zu gewinnen gäbe…

  18. Tobias

    Hallo Zusammen!

    Nicht zu vergessen ist bei diesem Investmentansatz die steuerliche Komponente. Aufgrund der idealerweise unendlichen Haltedauer bei Buffett wird die Versteuerung des Kursgewinns auf einen weit in der Zukunft liegenden Zeitraum verschoben. In der Zwischenzeit erbringt die latente Steuer-Verbindlichkeit Zinsen und Zineszinsen. Die entstehenden Renditen sind mit einem aktiveren Investment-Stil oder sogar Trading nicht zu erreichen.

    Viele Grüße

    Tobias

  19. Jozsef

    Hallo.

    Ich habe den Eindruck dass Herr Buffett einige gossen Vorteile hat die wir uns schon verpasst haben. (Vielleicht unsere Kinder noch nicht…)
    – Sein Vater arbeitete in dieser Branche, so dass er schon von Zuhause wichtige Ideen und Denkensweise mitgebracht haben konnte.
    – Er fing alles sehr früh an, und das berühmte Zinseszins-Effekt, wie wir wissen, zählt seht viel.
    – Er ist früh gross geworden. Im Grosshandel ist alles billiger, und grosse Spieler können oft eigene Voraussetzungen ausmachen, vor allem wenn sie viel Geld haben und Geldnot besteht. Haben wir 2008 oder 2009 gesehen als Buffett mit Vorzugsaktien oder Wandelanleihen einsteigen konnte wo andere nur mit Stammaktien.
    – Unter vielen grossen Investoren (Soros, Icahn usw.) ist schon Verdacht der Insider-Handel, irgendeiner Manipulation oder Erpressung aufgetaucht worden. Vielleicht haben alle erfolgreiche Leute Probleme mit solchen Belastungen, aber Buffett steht noch ziemlich sauber da. Unter vielen scheint noch der beste zu sein, wenn auch kein Engel.

    Waschstumsstark. Warum ist ein Unternehmen wachstumsstark? Wenn es die Politiker bestochen hatte und Monopolien erwarb, oder wenn es mit Kinderarbeit oder Leichen afrikanischer Bergbauarbeiter gross geworden ist, dann soll es verschwinden. Oder wenn viele sterben weil sein Medikament ihnen zu teuer ist.

    Aber wenn es eine Firma ist die grossartige Ideen hat, z. B. eine Innovation die alle haben wollen (IPhone), oder eine neue Methode Öl aus der Erde viel billiger zu holen, oder ein neues Medikament das viele Rettet – dann soll sich das Unternehmen „zu Tode“ verdienen.

    Ethik bei den Firmen lässt sich so anscheinend leicht zu definieren, aber manchmal ist es viel komplizierter, vor allem bei grossen Firmen. Was wenn z. B. eine Firma verdächtige Atomanlagen verkauft aber gelichzeitig wichtige Rolle in der Produktion von medizinischen Geräten hat? (Siemens vielleicht?) Oder wenn eine Fabrik wichtige Medikamente erfindet, und andere billig verteilt, viele Sehlen damit rettet – einige neue Medikamente aber zu teuer verkauft und viele darum sterben müssen?

    Mit freundlichen Grüssen
    Jozsef
    Ungarn

  20. Robert Pal

    Warren Buffett und sein Partner Charlie Munger haben in Berkshires jährlichen Briefen an ihre Geschäftspartner präzise dargelegt nach welchem qualitativen Prozess sie Unternehmen erwerben.

    Warren Buffett: Wir suchen nach…
    1) Unternehmen deren Business wir verstehen
    2) Das Unternehmen besitzt nachhaltige Wettbewerbsvorteile, die den Besitzern langfristig gute Erträge bescheren
    3) Unternehmen die von ehrlichen und kompetenten Menschen geführt werden – wir können sie nicht ersetzen!
    4) Das Business kann zu einem attraktiven Preis erworben werden

    zu 1) Kaufe niemals ein Business, dass du nicht verstehst. Nach Warren's Meinung sollte jeder Investor sich vor Augen führen, dass er einen eigenen Kompetenzereich besitzt. In diesem sollte sich der Investor bewegen, weil das nach Warren's Meinung die Fehlerquote bei seinen Investmententscheidungen gering halten wird. (So investierte Warren bspw. niemals in das Unternehmen seines engen Freundes Bill Gates obwohl dieser es ihm nahelegte – Warren wusste einfach nicht wie das Business von Microsoft in 10 Jahren aussehen würde.)

    zu 2) Stellen Sie sich folgende Frage, wenn Sie ich ein Unternehmen anschauen:“Sie haben das beste Managementteam und unbegrenzte finanzielle Ressourcen – können Sie das Unternehmen dann in Schwierigkeiten bringen?“ Im Falle von Coca Cola lautete Warren's Antwort nein:“Stellen Sie sich vor Sie würden für 10 Jahre auf den Mond fliegen – welches Business würden Sie dann gerne besitzen? Natürlich ein Business von dem Sie wissen, dass es in 10 Jahren besser dasteht als wenn Sie den Planeten verlassen.
    Coke wird in 10 Jahren mehr verdienen als heute, in 20 Jahren mehr als in 10 Jahren und so weiter.“

    zu 3) Nur Unternehmer, die ehrlich, leidenschaftlich und kompetetent sind können die maximale Wertschöpfung aus einem Business herausholen – dazu Warren: Unser Ideal ist Miss B., Geschäftsführerin des Nebrasa Furniture Mart. Sie kam als junge Frau mit 500$ nach Amerika, machte ihr eigenes Geschäft auf, arbeitete 7 Tage die Woche und liebt ihr Business – Heute ist Miss B. über 100, arbeitet immer noch 7 Tage die Woche, führt das größte Möbelhaus der USA und liefert ihren Kunden die besten Möbel zu günstigsten Preisen. Wir sind völlig aus dem Häuschen in einem Boot mit ihr zu sitzen.

    zu 4) Selbst wenn Sie das beste Business auf dem Planeten erwerben müssen Sie – um adequate Renditen zu erzielen – auf den Preis achten. Der Preis schien zur Jahrtausendwende niemanden zu interessieren: Unternehmen, die seit ihrem Bestehen (häufig wenige Monate…) noch keinen Cent Gewinn erzielt hatten wurden zu Milliardenbeträgen verscherbelt. Für den letzten Idioten endete dieses „Spiel der Hornochsen“ konsequenterweise im Totalverlust. Viel interessanter ist allerdings, dass selbst diejenigen, die zu dieser Zeit die besten „Tech-stocks“ erwarben permanent Kapital verloren haben – und dass obwohl Microsoft, Cisco und Intel heute deutlich mehr Geld verdienen als 2000. Der Grund dafür ist einfach: Sie haben zuviel bezahlt! Deshalb sollten Sie darauf achten für Unternehmen niemals zuviel zu bezahlen – gleichgültig wie „rosig“ die Aussichten auch sein mögen!

  21. Dr. Maravich

    Bevor ich mich mit Ethik und Value-Investing auseinandersetze,
    erörtere ich zuerst das Thema Ethik und Investing. Unter Investing
    verstehe ich alles, was zu einer Verbesserung der Einkommenssituation
    führt oder führen kann. Es geht nicht nur um Aktien, sondern auch um
    die persönliche Bildung und Ausbildung. Ist es denn unethisch, wenn
    man viel Zeit darin investiert, sich weiterzubilden? Wenn man dem
    Arbeitgeber und letztendlich dem Kunden einer besserer Diener wird?
    Bestimmt nicht. Und wenn man im Gegenzug eine Gehaltsaufbesserung
    erfährt, ist es auch für einen persönlich sehr lohnend. Dieses
    Anreizsystem sorgt dafür, dass sich mehr Menschen anstrengen und so
    der allgemeine Wohlstand gesteigert wird. Die „unsichtbare Hand“
    regelt es und zugleich zügelt sie unverschämte Preis- und
    Gehaltsforderungen, denn jedem steht es offen, sich weiterzubilden und
    viele machen es auch, sodass die Konkurrenz einen zügelt.

    Gibt es denn auch unethische Geschäftsmodelle? Sicherlich,
    z. B. Drogen, Tabak, Alkohol, Prostitution, Schutzgelderpressung. Aber
    welche Rolle spielt es denn, ob man dann als Value-Investor, als
    Nicht-Value-Investor, als Arbeitnehmer oder als Kunde dort auftritt?

    Was zeichnet Value-Investing aus? Buffet wird nachgesagt, dass man
    zwei Dollar für einen Dollar kaufen soll. Wann ist ein solches
    Geschäft unethisch? Wenn der Verkäufer ein Kind ist, betrunken oder
    nicht Herr seiner Sinne ist. Derartige Situationen auszunutzen, ist
    zutiefst unethisch und kann vernünftigerweise bestraft werden.

    Unethisch ist es meiner Meinung nach auch, wenn man wissentlich eine
    missliche Lage des Verkäufers ausnutzt, um den Preis zu drücken. Ich
    konstruiere einen Fall: Hauseigentümer A hat eine Tochter, die schwer
    krank ist. Die notwendige Operation kostet so viel, dass A sein Haus
    verkaufen muss. Wer als Käufer diese Situation ausnutzt, um den Preis
    für das Haus weiter zu drücken, handelt unethisch, richtig schäbig.

    Aber wie verhält es sich an der Börse? Sofern man kein Insiderwissen
    hat, haben Käufer und Verkäufer die gleichen Informationen. Da der
    Handel an der Börse weitestgehend anonym abgeht, kann man als Käufer
    nicht eine missliche Lage des Verkäufers ausnutzen. Der Käufer weiß
    nicht, warum der Verkäufer verkaufen will. Für Stoppmarken der
    Verkäufer sind die Verkäufer selbst verantwortlich. Als Käufer kennt
    man diese Stoppmarken auch nicht, um durch gezieltes Preisdrücken den
    Kurs unter die Stoppmarken zu bekommen.

    Und in diesem Sinne ist Value-Investing auch nicht unethisch, wenn man
    das Geschäftsmodell mit seinem Gewissen vereinbaren kann und wenn man
    sich als Käufer an das Gesetz hält und die Verkaufspartei nicht
    bewusst übervorteilt, was an der Börse wegen ihrer Anonymität ohnehin
    nicht möglich ist. Dann kann man zwei Dollar kaufen und nur einen
    Dollar bezahlen.

    Als Käufer einer stark unterbewerteten Aktie verhält man sich
    vielleicht sogar besonders ethisch. Der Value-Investor ist vielleicht
    der rettende Anker… Während 95 % des Marktes an den Misserfolg des
    Unternehmens glauben, ist der Value-Investor in der
    Minderheitenposition und glaubt an den Erfolg des Unternehmens, samt
    seiner vielen Arbeitsplätze. Der Value-Investor ist zudem an
    langfristigen Investments interessiert und was besseres kann sich ein
    Unternehmen mit seinen Angestellten doch gar nicht wünschen. Alle
    beklagen sich über zu viel Aktienhandel, über das Denken in Quartalen,
    über mangelnde Langfristigkeit un teilweise zurecht. Der
    Value-Investor ist bereit, Aktien langfristig zu halten und solide
    Unternehmen zu stützen. Der Value-Investor ist nicht bei der ersten
    schlechten Nachricht wieder weg; eventuell kauft er dann sogar nach,
    weil er große Stücke auf das Unternehmen und seine Mitarbeiter hält.

    Sorgen sollten sich eher Charttechniker machen. Losgelöst von allen
    Unternehmensdaten prophezeien sie, wo die Kurse morgen und übermorgen
    stehen. Die Mitarbeiter des Unternehmens können noch so gute Arbeit
    leisten; die Charttechniker schauen sich nur den Aktienkurs an und
    verstärken die Volatilität des Aktienkurses, mit der Folge, dass ein
    Unternehmen zu Übernahmekandidat wird oder von einer
    Privat-Equity-Gesellschaft ausgeschlachtet wird.

  22. Johnn

    Vielleicht liegt der Erfolg von Buffett auch einfach an der expansiven Geldpolitik in den letzten 30 bis 40 Jahren, in Kombination mit einem guten Händchen, genau die Aktien herauszufischen die eine gute Chance haben so eine lange Zeit zu überleben 😀 .

  23. Nils

    „You can't make a good deal with a bad person“, ist eines der zahlreichen Zitate von Warren Buffet.

    Ich denke, dass ein moralisch korrekt handelndes Management essentiel für einen langfristigen Valueinvestor ist.

    Kapriolen des Managements können ein Unternehmen zugrunderichten – unabhängig davon ob das Geschäftsmodell tragfähig und mit Burggräben geschützt ist.

    Nur wie soll sich ein Investor davor schützen? Sicherlich mit Verträgen, Anwälten und co.

    Wobei die wahrscheinlich (auch wirtschaftlich) bessere Methode Vertrauen heißt. Vertrauen in langfristig verantwortungsvoll hadelnde Personen.

    Übrigens sagt man auch der Deutschen Hanse nach, dass das Vertrauen ihrer Kaufleute untereinander eines ihrer Erfogsfaktoren war.

  24. tim schaefertim schaefer

    @ alle
    Die Teilnahmemöglichkeit endet nun.

    Ich bedanke mich für die rege Teilnahme an dem Gewinnspiel. Die Beiträge sind super-spannend. Ich bin beeindruckt.

    Ich werde die Kommentare jetzt ausdrucken und in aller Ruhe lesen. Die Gewinner werden von mir per Email informiert.

    Mein Dank geht außerdem an den Verlag.
    Herzliche Grüße an alle TS

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