George Soros und Warren Buffett meiden Steuern, wo sie können


New York, 6. Mai 2015
George Soros und Warren Buffett sparen Steuern, wo sie nur können.

George Soros und Warren Buffett sparen Steuern, wo sie nur können.

Wer Aktien kauft und verkauft, weiß, die Steuer kann ziemlich heftig zuschlagen. Das sollten Sie bedenken, bevor Sie Ihre Aktienbestände umschichten.

Warren Buffett hält seine Kernbestände an Wells Fargo, Coca-Cola, American Express, Costco, Wal-Mart oder Moody’s nach Möglichkeit so lange, wie er kann. Am liebsten ewig. So spart er sich die Realisierung des Kursgewinns. Solange er nicht verkauft, solange muss er keine Steuern auf den Kursgewinn bezahlen.

Es handelt sich um eine knallharte Steuervermeidungsstrategie. Das ist ein legales Instrument. Sie sollten das auch machen.

Wenn Sie die richtige Aktie erwischen, kann sich das fürstlich auszahlen. Nehmen Sie zum Beispiel den Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim. Die Aktie schoss in zehn Jahren um 900 Prozent nach oben. Der Mobilfunk-Service-Provider Drillisch legte in der Dekade um 1.000 Prozent zu. Hätten Sie als Aktionär durchgehalten, wäre ein enormer Gewinn aufgetürmt worden, von dem Sie nun ordentlich Dividenden kassieren könnten.

Sie können das selbstverständlich auch mit knochenkonservativen Haushaltsnamen machen, wie uns das Buffett vormacht. Procter & Gamble schoss seit 1970 um 4.600 Prozent in die Höhe. Sie hätten nebenbei enorme Dividenden kassieren können in dieser Zeit.

Wenn Sie sich die Superreichen anschauen, so werden Sie im Regelfall immer eine Steuervermeidungsstrategie entdecken.

Hedgefondslegende George Soros hatte seinen Milliardenfonds offiziell einige Jahre in Irland. Dort zahlte er von Oktober 2008 bis Dezember 2013 ganze 962 Dollar an Steuern. Kaum zu glauben, aber es scheint zu stimmen. Jedenfalls berichtete Bloomberg darüber.

Ich bezahle deutlich mehr Steuern, als einer der reichsten Männer der Welt in Irland an den Fiskus abführen muss. Schon seltsam.

Danach verlegte Soros Fondsgelder auf die Cayman Islands. Vermutlich nicht, weil das Wetter dort so schön ist, sondern weil er Steuern sparen möchte. Soros spendet manchmal seine Milliarden an seine eigene Stiftung. Vermutlich um Steuern zu sparen. Managementgebühren, die er von seinen Kunden kassierte, flossen sofort zurück in den Fonds – vermutlich um Steuerlasten so minimal wie möglich zu halten. Das sind wohlgemerkt legale Instrumente.

Wir Privatanleger sollten uns ein paar Gedanken machen, wie wir völlig legal Steuern sparen können. Ich glaube, dazu gehört, Gewinne länger laufen zu lassen. Und nicht so oft ans Verkaufen zu denken. Natürlich haben wir ganz „normalen“ Bürger nicht die Möglichkeiten wie die Milliardeninvestoren. Die nehmen sich einfach eine Handvoll Anwälte und Steuerexperten, um Gelder von der linken in die rechte Tasche zu schieben. Stets mit dem Ziel: Den Fiskus außen vor zu lassen.

Übrigens zahlt Warren Buffett keine Dividenden. Dabei schwimmt seine Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway im Geld. Warum ist Buffett so knausrig? Weil er so Steuern auf Dividenden vermeidet.

Die Megareichen sind ausgebufft, wenn es darum geht, Geld zu sparen. Und das Geld für sich arbeiten zu lassen. Sie sind Meister darin, den Zinseszins mit seiner ganzen Hebelkraft auszuschöpfen.

Milliardäre sind nicht heilig. Sie agieren nicht wie eine Wohlfahrtseinrichtung. Sie sind nicht mit einem netten Teddybär zu verwechseln. Sie sind knallhart kalkulierend. Sonst wären sie nicht so reich.

Allerdings blieb Buffett seinem Heimatort Omaha immer treu. Er hätte durchaus den Firmen- und Privatsitz in ein Steuerparadies verlegen können. Das tat er aber nicht, was ehrenhaft ist.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „George Soros und Warren Buffett meiden Steuern, wo sie können

  1. Claudius

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Buffett mit seinem extrem langen Anlagehorizont in erster Linie darauf zielt wenig Steuern zu zahlen. Ein lohnenswerter Nebeneffekt wird es aber schon sein.

    Ich als Privatanleger beschäftige mich auch gerade mit dem Thema Steuern und den Freibeträgen die man beantragen kann.

  2. Markus

    @Claudius

    In erster Linie geht es um das bestmögliche langfristige Ergebnis.

    Der Kostenfaktor bei Gebühren und Steuern ist ein nicht unwesentlicher Faktor um das übergeordnete Ziel in erster Linie zu erreichen.

    Deswegen sind Thesaurierungen langfristig steuerlich rein mathematisch, ohne genauer auf eine Aktie/Firma genauer einzugehen, überlegen.

    Die Dividenden-Strategien sind gut und bewährt… aber sie passen auch nicht auf jeden Investor gleich.

  3. Rainer Ernst

    Die Abgeltungssteuerung auf realisierte Kursgewinne ist für mich ein Hauptgrund gegen das ständige Hin und Her. Wer aussteigt und glaubt, später wieder zu günstigeren Kursen einsteigen zu können, muss abwarten, bis die Kurse so weit gesunken sind, dass man die Steuer wieder raushatt.

  4. StefanStefan

     

    Müssen das noch Zeiten gewesen sein als nach einem Jahr Kursgewinne steuerfrei waren!

    Ein Traum. Über 35 Jahre Anlagedauer macht das zehn-, wenn nicht hunderttausende EUR Unterschied aus.

    Wundere mich nur warum ein Land wie die Schweiz nicht eine bessere Aktienkultur hat. Dort sind Kursgewinne weiterhin steuerfrei. Auch komisch , dass viele Unternehmen hohe Dividenden zahlen, die ja wiederum besteuert werden.

    Man müsste sich ein Depot bei einer Schweizer Bank machen und dort die langlaufenden Aktien reinlegen (Berkshire, Danaher, Leucadia). Im Alter zieht man dann für eine Zeit in die Schweiz und realisiert die Kursgewinne steuerfrei. Weiss aber nicht ob das im Detail so funktioniert. Blöd ist auch, dass eine Quellensteuer der USA wohl auch abgezogen wird. Sollten das auch 15 % sein schrumpft der Vorteil auf 10% zusammen.

    Man bräuchte also eine Schweizer Holding wie Berkshire.

    @ Tim:

    was hälst du denn von dem Fonds von Guy Spiers? Aquamarine heisst der glaub ich. Hab neulich zufällig über Google ein Interview von dir mit ihm gefunden 😉

    Sollte der wirklich dauerhaft Renditen um die 20 % schaffen könnte man mit seinem Gebührenmodell sogar leben. 6 % bekommt man ohne Gebühren. Danach 75% von der Rendite und Spiers 25 %. Das ganze ist wohl an der frühen Buffett Partnership angelehnt.

    Und der Sitz ist in Zürich…

    wäre also interessant

    Gruss an alle

     

  5. StefanStefan

     

    noch was zu dem Haus von Buffett:

    es gibt Gerüchte, dass er da schon lange nicht mehr wohnen soll. Kann ich mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen. Das wäre für ihn ein Sicherheitsrisiko. Jeder kennt das Haus, es ist garantiert leicht zu finden in der Farnam Street…

    Vermutlich wird Buffett von entsprechenden Agenten geschützt. Er ist der Zweitreichste Mann der USA/der Welt. Der wird bestimmt Ziel von irgendwelchen Psychopathen oder Islamisten oder was weiss ich was sein.

    Die Vorstellung, dass er abends gemütlich an seinem Haus ankommt ist wohl naiv.

    In New York soll er ein gigantisches Duplex Penthouse im Viertel Sutton Place haben. Mit die teuerste Adresse Manhattans…

    Das mit dem 35.000 Dollar Haus dient wohl der Legendenbildung und der Ablenkung. Und das sage ich als großer Buffett-Fan 😉

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Stefan

    Ja, ich habe Guy Spier schon öfter getroffen. Mitunter in Omaha. Er ist super-nett. Spricht Deutsch. Er hat Erfahrung an der Wall Street gesammelt. Über seinen Fonds kann ich mir kein Urteil erlauben, weil ich mir das nicht im Detail angeschaut habe. Hier findest Du mein Interview mit ihm:

    http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/3869908/Guy-Spier_Umgib-Dich-mit-Leuten-die-besser-sind-als-Du

     @ Stefan

    Ich halte das für ein Gerücht. Buffett lebt in Omaha in seinem Haus. New York mag er gar nicht. Das ist ihm zu teuer und zu hektisch. Das sagt er immer wieder:

    http://www.businessinsider.com/warren-buffett-on-why-he-would-never-live-in-new-york-city-2012-5

  7. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim und Stefan,

    „Über seinen Fonds kann ich mir kein Urteil erlauben, weil ich mir das nicht im Detail angeschaut habe.“

    Informationen sind sehr spärlich. Man findet sein Portfolio in dem SEC File von 2014. Alles recht einfallslos. Diese Werte kann man sich auch selber kaufen, dafür muss man keine Gebühr zahlen. Er hat mal etwas weniger gelitten in den Jahren 2001 und 2002, dafür mehr 1999 oder 2008, andere Jahre etwas besser gewesen. Alles in allem kann mich da nichts begeistern. Also das wäre nix für mich. Viel zu undurchsichtig, als Mutual Fund wohl gar nicht an der Börse handelbar, in DE sowieso nicht usw. Sehe da nichts, was ich nicht besser (transparenter, billiger und interessanter) woanders finde. Fondsvolumen von 150 Mio ist auch nicht gigantisch. Mich stört am meisten, dass man nur diesen einen Jahresbrief 2012 findet. Alles recht wenig kommunikativ.

    Grüße

    MS

  8. Der goldene Adler

    Warren Buffett hat mit seiner P&G-Aktien einen großen Kursgewinn erzielt. Wenn er seine Aktien über die Börse verkaufen wurde, sollte er für die Gewinne Steuern zahlen. Stattdessen hat er seine P&G-Aktien  gegen Duracell-Aktien ausgetauscht. Duracell war vorher im Besitz von P&G. Er hat quasi die Firma Duracell mit seinen P&G-Aktien übernommen und dazu noch Geld bekommen. Das Gute für ihn war, dass er mit diesem Deal alle Steuern vermieden hat. Man kann von ihm noch vieles lernen..

  9. Felix

    Ich habe mir Guy Spier und seinen Fonds auch mal näher angeshen, nachdem ich sein Buch gelesen hatte. Wenn ich mich recht erinnere ist die Mindestanlagesumme 1 Mio. Die Gebühren, wie schon genannt, sind unglaublich. Er legt wohl keinerlei Wert auf Kleinanleger. Ist mehr was für family offices und in erste Linie verwaltet er wohl das Familienvermögen.

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Matthias

    Danke für die Links. Was ich von seiner Anlagestrategie halten soll, weiß ich trotzdem nicht. Es ist eine sehr schwierige Sache.

  11. Musti

    Ich denke, das Bild von Buffett wird viel zu schön dargestellt. Als Neuanfänger könnte man fast meinen, er wäre der kuschelige Opa von nebenan.

    Daher finde ich es sehr gut, dass endlich mal einer etwas kritisches über Buffett sagt. Loeb findet Buffett scheinheilig und hat in vielen Punkten recht.

    http://www.manager-magazin.de/koepfe/hedgefondsmanager-loeb-attackiert-warren-buffett-a-1032602.html

    Ist wie Soros und Co, Wasser predigen Wein saufen . Auch Soros wird aktuell wegen Steuerhinterziehung in den Staaten angeklagt.

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/investor-george-soros-droht-milliarden-steuernachzahlung-13573729.html

    m.M.n werden viele gutgläubige zu einfach an die Börse gelockt. Diese Valuestrategie, buy & hold usw. werden als „jeder kann es machen“ verkauft. Dabei ist es wie im realen leben: “ Nicht jeder wird CEO, nicht jeder wird ein Profifussballer geschweige den Nationaltorwart“. Das wissen die meisten aber an der Börse kann es jeder erreichen. Sogar Buffett hatte mal gesagt “ wenn man anhand den Zahlen und das richtige lesen der Bilanz an der Börse reich werden sollte, dann müsste jeder Buchhalter bereits Milliardär werden.“ (so ähnlich).

    Was viele nicht bedenken ist, dass man auch ein Top-Verkäufer sein muss , um erfolgreich an der Börse zu werden. Auch Buffett hat in seinen jungen Jahren Seminare besucht, die ihn bei Präsentationen behilflich sein sollten.

    Es bringt nämlich nichts, wenn man ein Small- oder micro cap mit hervorragenden Bilanzen gefunden hat und keinen interessierts. D.h. diese Aktie mus auch nun „promoted“ werden. In Blogs erwähnen , in seinem Netzwerk die Infos verteilen und sein Netzwerk überzeugen, dass das eine super Firma ist. Erst wenn das „verkaufen“ gelingt, steigt der Kurs und man kann es dann an die „Kunden“ abstossen.

     

    Zu Guy :

     

    Meiner Meinung nach ist das ein Selbstvermarkter mit heiser Luft. Er hat die selben Werte wie Mohnish in seinem Portfolio und tourt herum um sein Buch zu verkaufen. letztednlich investiert er in das was andere Fondsmanager investieren. Er klont und verdient an Management-Gebühren und hauptsächlich an seinen Seminaren und seinem Buch. Jeder der einen Abschluss von einer guten Uni in der Tasche hat und Zugang zu Startkapital (aus gutem Elternhaus) kann sich seinen Fonds basteln und sich als Fondsmanager bezeichen.

    Soweit ich weiss , hat ein junger Amerikaner Geld in seinem Umfeld gesammelt und alles nur in Berkshire Aktie investiert. Da die Berkshire Aktien für Kleinsparer zu teuer war, konnte er mit dem gesammelten Geld Berkshire Aktien kaufen und kassierte sogar Gebühren von seinen Kunden. Buffett war so genervt, dass er deshalb die B-Aktie auf den Markt gebracht hat.

     

     

    Achso, dem kleinen Bürger der noch nicht von seinem ersparten Leben kann, bleibt das „zocken“ um an größere Summen zu kommen, um dann endlich einen schönen Ertrag zu generieren.

  12. ZEN Investor

    @Musti:

    Schon interessant, wie du alles negativ drehst:

    Vorwürfe von Mister Loeb:Das darf alles seine Meinung sein, aber ich sehe nicht, wo man Buffett etwas konkretes vorwerfen könnte.

    Was Soros anbelangt. Du schreibst: „Auch Soros wird aktuell wegen Steuerhinterziehung in den Staaten angeklagt.“

    Offensichtlich wurde da inzwischen einfach ein Steuergesetz geändert, und Herr Soros hat bis 2017 Zeit, rund 6,7 Milliarden US-$ an Steuern nachzuzahlen.

    Von „Anklagen“ und „Steuerhinterziehung“ steht in deinem Link kein einziges Wort, das hast du schlicht erfunden.

    Dann bringst du ein falsches Buffett Zitat: Er sagte nicht, wenn man durch Lesen der Bilanz reichen würde, wären Buchhalter bereits Milliardäre.

    Was er sagte war in etwa: Würde sich die Geschichte immer wiederholen, wären Bibliothekare die reichsten Menschen.

    Top-Verkäufer: Auch das ergibt für mich nicht ansatzweise Sinn. Du behauptest also, eine Aktie müsse nach einem Kauf „Promoted“ werden, in Blogs erwähnt, etc.

    Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Es gibt nur wenige Aktien, die ein Kleinanleger nur schwer verkaufen kann, und auch da geht es.

    Du suggerierst, man müsse eine Kursmanipulation betreiben, um eine Aktie wieder los zu werden. Tatsache ist, dass der Markt selber zum richtigen Wert findet.

    Also ich habe selber schon Micro-Caps gehalten (mit Marktkapitalisierungen unter 10 Millionen, derzeit Alpha Petrovision), und ich hatte nie Probleme, diese zu verkaufen.

    Vor allem dass du diese Kursmanipulationen in Verbindung mit Value-Investing als Notwendigkeit bezeichnest, ist schon sehr realitätsfern.

     

    Und der Unterschied zum Fussball-Profi oder CEO liegt in der Börse darin begründet, dass man mit extrem simplem Methoden Reich werden kann.

    Ich schaue zB nur auf eine einzige Kennzahl (um den fairen Preis zu berechnen) und prüfe darüber hinaus, ob das Unternehmen  gewisse Qualitätskriterien erfüllt.

    Damit fahre ich ganz gut, und habe bisher (8 Monate) mit meinen Aktien den Index locker geschlagen (nur mit den Spiel-Aktien nicht).

     

     

  13. Markus

    @Musti

    Ein wenig Kritik schadet nicht.

    Auch dass viele Privatinvestoren die Meinung haben, Sie wären überdurchschnittlich gut, intelligent und der nächste Warren Buffett…

    Scalping… also dem Onkel aus Omaha würde ich es nicht unterstellen… eher anderen Personenzirkeln, Medienmogulen usw.

    @Zen Investor

    8 Monate alpha gegenüber willkürlich gewählten Benchmarks sind nichts wert… selbst mehrere Jahre alpha zeigen kein neues Investment-Genie…

    Trotzdem lass Dich nicht entmutigen! 😉

    Demut ist keine schlechte Eigenschaften für einen langfristigen Investor…

  14. Sebastian

    Mit dem Buchhalterbeispiel möchte Buffett wohl eher darauf hinweisen, dass für Intelligentes Investieren eine bestimmte psychische Konstitution von Nöten ist.

    Was nützen einem die nach besten fundamentalen – also buchhalterischen – Kriterien ausgesuchten Unternehmen, wenn man der Panik im Crash nicht widerstehen kann?

    Nur wer hierbei mentale Stärke zeigt und eben nicht den Horrormeldungen und Untergangsszenarien der Presse folgt und Hals über Kopf wie die Masse (der „Profis“ ) seine Anteile billig verscherbelt, hat nach Jahrzehnten die Nase vorn.

    Das Kaufen von (günstigen) Topunternehmen oder ETFs und liegen lassen – eben Buy-and-hold – funktioniert. Das bekommt aber nicht jeder (Buchhalter) hin …. 😉

  15. Jesse Livermore

    Ja die Steuern. Schon die legendaere Leona Helmsley sagte einst ueber ihre eigene Gesellschaftsklasse: „We don’t pay taxes. Only the little people pay taxes.“

  16. Thomas

    Zu Guy:

    Ich verstehe nicht wieso ausgerechnet Mr. Spier als Selbstdarsteller bezeichnet wird.  Er hat den S&P um ca. 6% p.a. über anderthalb Jahrzehnte geschlagen, und damit besser abgeschnitten als 98% aller anderen Vermögensverwalter.

    Ist der einzig mir bekannte Vermögensverwalter der Null !! Managmentgebühr nimmt. Er nimmt ausschließlich 25%Performancegebühr bei über 6%.p.a.(+Highwatermark)

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