Geld kann Ökonomen beeinflussen


New York, 30. Dezember 2013

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In der „New York Times“ vom Samstag war auf der Titelseite ein Artikel über zwei US-Professoren, die in einem Interessenkonflikt zu stecken scheinen.
Ganz generell geht es um dieses Problem: Ökonomen kassieren von der Finanzindustrie Honorare bzw. haben andere finanzielle Verbindungen und erstellen gleichzeitig gefällige Gutachten.
Wie kann ein Wissenschaftler neutrale Studien erstellen, wenn er aus der Branche munter Geld kassiert? Das geht rein theoretisch, ist aber eher unwahrscheinlich.
Sind wir ehrlich: Es gibt kaum einen Job bzw. Persönlichkeit ohne Interessenskonflikte.
Als aufmerksamer Konsument merken Sie schnell, wenn eine Studie einseitig erstellt worden ist.
Wenn ich zum Beispiel Hotelkritiken auf dem Portal Tripadvisor.com lese, merke ich, wenn eine Hotelbeurteilug zu positiv ausfällt. Mein Bauchgefühl schlägt Alarm. Dank unseres gesunden Menschenverstandes erkennen wir, wenn etwas nicht stimmt.
Wir Verbraucher sind kritischer denn jemals zuvor. Ich finde, das ist ein guter Trend.
Im Endeffekt steckt in dem Artikel der New Yorker Tageszeitung nichts Neues. Es ist ja allgemein bekannt. Setzen Sie den gesunden Menschenverstand ein. Vertrauen Sie Ihrer Intuition.
Fazit: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Hauptberufliche Professoren sollten alle Honorare offenlegen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Geld kann Ökonomen beeinflussen

  1. Martin

    Das trifft auf die genannte Zeitung genauso zu. Gute unabhängige faktenbasierte Berichterstattung ist nicht leicht zu finden und das bei immer mehr Informationen über das Internet. Ich lese ganz gerne Blogs.

    Der Großteil der Sell-Side dient eher als Kontraindikator und zur Belustigung. Wenn ich das lese, frage ich mich schon was die AUtoren so zu sich genommen haben. Wenn man dann aber daran denkt, wer sie bezahlt, macht es wieder Sinn 🙂

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