Fünf Börsenmythen die Sie vom Aktienkauf abhalten


New York, 15. Mai 2010

Viele Menschen haben Angst vor dem Aktienbesitz. Sie fühlen sich mit Sparbüchern oder Immobilien ungleich wohler. Es handelt sich bei diesen klassischen Anlageklassen wohl um etwas, bei dem sich die Menschen sicherer fühlen. Immobilien kann man anfassen, also sind sie reell für die Anleger. Und Festgelder kann man jederzeit auf dem Konto sehen. Daher muss das Festgeld sicher sein.
Problem bei den Aktien ist in der Tat die Schwankungsanfälligkeit. Das macht die Menschen unsicher und ängstlich. Gewiss, jeden Tag schwanken die Kurse. Ja und, sage ich dazu immer. Es gibt viele Mythen über den erfolgreichen Aktienanleger. Ich möchte nun fünf Falschannahmen kurz erläutern:
Erste Annahme: Gute Börsianer sind Experten!
Es ist ein Trugschluss, dass ein guter Aktiensparer ein Börsenexperte sein muss. Das muss ganz und gar nicht der Fall sein. Sie können durchaus ein guter Anleger sein, ohne besondere Kenntnisse zu haben.
Zweite Annahme: Es handelt sich bei der Aktienanlage um enorme Risiken!
Das ist Quatsch. Sie können hochsolide Firmen kaufen, die seit Jahrhunderten existieren. Ideal sind verlässliche Dividendenzahler. Die Münchener Rück oder ExxonMobil sind beispielsweise grundsolide Unternehmen. Auch mit Immobilien können Sie Geld verlieren oder Schiffbruch erleiden.
Dritte Annahme: Man braucht viel Geld für den Start!
Sie können mit kleinen Summen anfangen. Ich rate jedoch dazu, dass eine Aktienorder mindestens 2.000 bis 2.500 Euro umfassen soll. Zum einen aufgrund der Kosten. Zum anderen, weil je größer der Einsatz für Sie ist, desto sorgfältiger gehen Sie bei der Aktienauswahl vor.
Vierte Annahme: Die besten Aktienideen sind längst gelaufen.
Sie brauchen nicht irgendwelchen heißen Geschichten hinterherjagen. Setzen Sie lieber auf grundsolide Hausmannskost. Auf Werte aus dem DAX oder Dow Jones.
Fünfte Annahme: Kein Laie kann die Fondsmanager schlagen.
Sie brauchen kein Vollblut-Profi sein, um exzellente Renditen zu erzielen. Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt. Jeder kann mit einer vernünftigen Vorgehensweise gut abschneiden. Fondsgebühren fressen Ihnen eine gehörige Portion Ihrer Erträge auf. Setzen Sie daher auf sich selbst.


tim schaefer (Author)

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