Finanzielle Vorsorge schafft inneren Frieden


New York, 13. Februar 2016
Wenn Sie ausreichend gespart und investiert haben, können Sie eventuell den Vorruhestand genießen. Irgendwo am Strand. Das ist mein Traum.

Wenn Sie ausreichend gespart und investiert haben, können Sie den Vorruhestand genießen. Irgendwo am Strand. Oder im Holzhaus am See. Das ist mein Traum.

Sie sollten Ihr Geld clever für sich arbeiten lassen. Am Aktienmarkt führt kein Weg vorbei. Langfristig sind Aktien die attraktivste Assetklasse. Sie sollten lernen, mit dem Auf und Ab umzugehen. Die wenigsten Menschen sind dazu in der Lage. Daher wird die Masse nicht in der Lage sein, hohe Renditen zu erwirtschaften.

Wer nicht abgebrüht ist, für den ist die Börse kein Ort, um das hart Ersparte anzulegen. Ermitteln Sie Ihre Risikotoleranz. Ich bin grundsätzlich jemand, der für ein Depot ist, das zu 100 Prozent mit Aktien bestückt ist. Ich halte nichts von einem Anleihe-Anteil. Selbst im Rentenalter sind gering verzinste Anleihen nicht nötig. Sie haben ja neben den Aktien andere Einnahmenquellen. Insofern sind die Kursschwankungen zu ertragen. Ich stimme mit diesem Autor überein, der sich für ein reines Aktien-Depot (ohne Anleihen) ausspricht.

Sie sollten nach Möglichkeit mindestens drei Geldströme im Alter haben. Das kann die gesetzliche Rente, eine Betriebsrente, ein Dividendendepot, ein vermietetes Objekt oder die Riester-Rente sein.

Allerdings eignen sich nicht alle Anlagen gleichermaßen. Wie Sie wissen, bin ich kein Fan von Riester-Renten, weil sie häufig mit zu vielen Gebühren belastet werden. Und Sparbücher, Festgelder, Versicherungen, Anleihen bringen ebenfalls wenig bis nichts. Nach Abzug der Inflation ist die Rendite häufig negativ oder allenfalls lausig.

Und nicht zu vergessen: Die Inflation nagt still und heimlich an Ihrem Ersparten. Schauen Sie sich nur an, was Lebensmittel, Flug- und Zugtickets, Urlaube, Mieten, Müllabholung, Wasserversorgung und Versicherungen kosten. Es geht stetig rauf.

OK, das Benzin kostet weniger, weil der Mittlere Osten und die USA die Welt mit Öl/Gas überfluten. Der billigere Sprit mag zwar dem Bürger momentan helfen, um an der Tankstelle ein wenig zu sparen. So viel macht es aber wiederum nicht aus.

Der Unterschied zwischen Sparen und Investieren ist: Sie sollten für kurzfristige Ausgaben sparen: Autokauf, Reparatur, Renovierung, Urlaub. Sie sollten zusätzlich investieren, das ist für den Ruhestand, sprich langfristig.

Wer unterhalb seiner Verhältnisse lebt, braucht keine Kredite. Wer einen Notgroschen hat, um Reparaturen, Unfall, Arbeitslosigkeit, Schicksalsschlag überbrücken zu können, lebt entspannter.

Wie fangen Sie an? Fragen Sie sich, was Sie sparen können! Sagen wir, Sie entscheiden sich für 150 Euro im Monat. Fangen Sie an. Entbehren Sie Dinge. Erhöhen Sie den Betrag um zehn oder 20 Prozent. Wenn Sie dann 180 Euro sparen, ist es hart. Aber so machen Sie Fortschritte. Sie sollten sich anstrengen. Sie müssen sich zwingen. Es ist ratsam einen Notgroschen zu haben. Und ein ausreichendes Polster fürs Alter. Die Vernunft sagt Ihnen das ja schon.

Klar ist es nicht glamourös, wenn Sie sparsam leben. Das kann etwas langweilig für andere erscheinen. Was aber andere über Sie denken, sollte Ihnen egal sein. Denn die „anderen“ zahlen ja nicht Ihre Rente im Alter.

In manchen Familien sind Geldthemen ein Tabu. Das ist nicht gut. So lernen die Kinder nicht den Umgang mit Geld. Wenn die Kinder dann zu Beginn des Berufslebens in die Privatinsolvenz schlittern, weil sie nicht wissen, wie sie mit Geld umgehen sollen, brauchen sich die Eltern nicht zu wundern. Kinder sollten wissen, was es bedeutet, wenn Menschen arm sind. Sie sollen wissen, wie es ist, wenn jemand reich ist. Kinder sollen Preise, Güter, Konsum verstehen. Sie sollen wissen, was Hypotheken, Konsumkredite, Sparbücher und Aktien sind.

Hoffentlich haben Sie das Sparen in jungen Jahren gelernt. Es ist so schwer, wenn Sie spät im Leben damit anfangen. Aber Sie müssen anfangen! Selbst wenn es nur zehn oder 20 Euro im Monat sind. Fangen Sie so früh wie möglich an. Wenn Sie das Geld nicht haben für etwas, was Sie sich wünschen, kaufen Sie es niemals. Kaufen Sie nur Dinge, die Sie sich leisten können. Es ist alles eine Frage der Selbstdisziplin. Es ist eine Einstellungssache.

Haben Sie ausreichend vorgesorgt, ist das Leben viel entspannter. Sie fühlen sich so, als ob Sie in diesem Massagesessel sitzen würdne. Ich sitze oft am Flughafen in diesen. Es gibt ein Geschäft, in dem können Sie Probesitzen. Ich bleibe als eine halbe Stunde in ihnen sitzen.

Haben Sie ausreichend vorgesorgt, ist das Leben entspannter. Sie fühlen sich so, als ob Sie in diesem Massagesessel sitzen würden. Ich sitze als am Flughafen in diesen. Es gibt dort einen Laden, wo Sie Probesitzen können. Ich bleibe als eine halbe Stunde.

Im Idealfall haben Sie mindestens drei Geldflüsse im Alter: Es kann die gesetzliche Rente, eine Betriebsrente nebst Dividendendepot sein. Oder Riester Rente, Indexfonds, Pension und vermietete Wohnung/Haus.

Im Idealfall haben Sie mindestens drei Geldflüsse im Alter: Es kann die gesetzliche Rente, eine Betriebsrente nebst Dividendendepot sein. Oder Pension, Indexfonds, Riester Rente und eine vermietete Wohnung.

Ok, Geld ist kein Wundermittel. Es löst keine Probleme. Aber es macht die Lösung von Problemen einfacher. Wenn Sie all Ihr Geld für Dinge ausgeben, die Sie sich wünschen, haben Sie kein Geld für Dinge übrig, die Sie wirklich brauchen.

Im Falle eines Notfalls ist es eine große Last, wenn Sie dann erst nach dem Geld suchen müssen, das Sie für den Notfall brauchen. Es macht das Unglück „ertragbarer“, wenn Sie nicht zusätzlich ein Geldproblem haben.

Kurzum: Haben Sie einen Notgroschen. Haben Sie zudem ein ausreichendes Ruhestandspolster. Wer beides hat, hat eine gewisse Freiheit, Unabhängigkeit, Frieden im Kopf. Das ist unendlich viel wert. Respektieren Sie Geld. Und Sie werden es dann haben, wenn Sie es brauchen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Finanzielle Vorsorge schafft inneren Frieden

  1. SL_Franziskus

    Danke Tim für einen wieder mal sehr guten und wichtigen Beitrag!

    Ein bewusster Umgang mit unseren materiellen Ressourcen ist unbezahlbar, weil er uns Sicherheit, Gelassenheit und Struktur gibt. Ich werde meinen Eltern immer dankbar sein, dass sie mich einen guten Umgang mit Geld gelehrt haben! Auch mit Aktien bin ich – für Deutschland ganz ungewöhnlich – zum ersten Mal durch meinen Vater in Berührung gekommen, wenn auch noch in Form von Fonds, die er seit meiner Geburt für mich bespart hatte. Ich konnte dadurch sehr früh lernen, mit Besitz und der daraus resultierenden Verantwortung umzugehen. Und während meines Studiums konnte ich deshalb, trotz der damals zeitweise eingeführten Studiengebühren, vielfach meinen Interessen nachgehen, statt nur möglichst schnell fertig werden zu müssen.

    Vielleicht kommen durch dieses Blog mehr Menschen zu einem guten „Geld-Bewusstsein“, das sich dann auch sehr positiv auf das Selbstbewusstsein auswirken dürfte. Ich habe grade ein sehr interessantes Interview mit dem Chef des norwegischen Staatsfonds gelesen. Eine solch positive und gelassene Weitsicht wünsche ich mir für jeden einzelnen Bürger, aber auch für unsere gesamte Gesellschaft. Nachhaltig im besten Sinne des Wortes, würde ich sagen!

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ SL_Franziskus

    Danke für das Lob.

    Die Norweger machen es richtig. Es ist vernünftig. Sie haben einen soliden, langfristig durchdachten Plan. Sie helfen so ihrem Volk. Der Staat kann das Aktien-Investieren besser machen, als die Masse seiner Bürger. Hut ab vor Norwegen! Ich habe übrigens über die Nordlichter schon häufiger geschrieben:

    http://timschaefermedia.com/deutsche-sind-gute-sparer-norweger-die-besseren-investoren/

    Die Deutschen haben mit der „Riester Rente“ eine grundsätzlich gute Idee geschaffen. Nur sind die hohen, absurden Gebühren eine traurige Sache. Hier werden die Bürger von gierigen Finanzkonzernen abgezockt. Leider setzt sich die Bundesregierung nicht stark genug für ihre Bürger ein. Die Gebühren müssen bei Riester radikal runter. Gäbe es einen fairen Wettbewerb unter den Riester-Anbietern, würden die Gebühren auf nahezu Null sinken. Leider ist das nicht der Fall. Zu komplex. Zu intransparent. Zu unverständlich. Das ist so bedauerlich. Ich finde, es ist fast zum Weinen, was hier passiert. Der „kleine Mann“ wird abgekocht und Berlin schaut zu.

  3. PIBE350

    Mein ,,innerer Frieden“ ist mir mehr wert als jeder abbezahlte Porsche vor der Haustür oder ein jahrzehntelanges Immobiliendarlehen. Selbst wenn heute alle meine 4 Einkommensarten (3 passiv, 1 halbpassiv) komplett zum Erliegen kommen würden, könnte ich immer noch jahrzehntelang auf meinem jetzigen Niveau weiterleben. Dieses Gefühl ist unbezahlbar. Es gibt für mich nichts Schöneres, als finanziell frei und unabhängig zu sein. Das tun zu können, was man will, wann man will. Das Lustige ist immer, wenn ,,Bekannte“ neidisch auf mein freies Leben schauen, aber nicht sehen, wie es zustandegekommen ist. Ein kurzer Konsum- und Lebensstilvergleich (Wohnungsgröße, Auto, Handy, Konsumverhalten,…) wird nicht akzeptiert. Vorhergegangene Spar- und Investitionsanstrengungen nicht gesehen. Ich meide mittlerweile solche Leute, weil Diskussionen nichts bringen und nur mein inneres Gleichgewicht gestört wird. Gut, dass es auch Menschen wie Vali und Tim gibt: Anstrengungslosen und schnellen Reichtum, sei es viel Geld und Besitz oder einfach nur mehr Freizeit auf einem bescheidenen Lebensniveau, gibt es nicht zum Nulltarif. 🙂

    Meine beiden Lieblingsstellen aus diesem Artikel: ,,Wer unterhalb seiner Verhältnisse lebt, braucht keine Kredite. Wer einen Notgroschen hat, um Reparaturen, Unfall, Arbeitslosigkeit, Schicksalsschlag überbrücken zu können, lebt entspannter.“

    Und: ,,Klar ist es nicht glamourös, wenn Sie sparsam leben. Das kann etwas langweilig für andere erscheinen. Was aber andere über Sie denken, sollte Ihnen egal sein. Denn die „anderen“ zahlen ja nicht Ihre Rente im Alter.“

    Beide Daumen hoch! 😀

  4. Ozwalt

    Hallo Tim,

    danke für diesen Beitrag. Geld ist zwar nicht alles, aber wenn man es hat ist vieles einfacher 🙂

    Für mich war die Börse immer mit diesem Kinoklischee verbunden, billig einzukaufen, teuer zu verkaufen, Daytrading und all das hektische Treiben bei dem das Alphamännchen am Ende des Tages Millionen verdient hat, weil es das höchste Risiko von allen eingegangen ist.

    Seit ich aber das Buy&Hold-Prinzip und vor allem die Dividendenstrategien für mich entdeckt habe, ist das Leben viel ruhiger geworden. Selbst in Zeiten wie gerade jetzt, wo alles den Bach herunter zu gehen scheint, kann ich mich über die günstigen Einkaufspreise freuen, weil ich ja für das gleiche Geld mehr Anteile bekomme, gleich höhere Dividendenrendite.

    Wenn das so weitergeht, kann ich mich auch irgendwann mit 100% Aktien zur Ruhe setzen und mir neue Hobbies suchen 🙂

    Oz

  5. Christoph

    ich habe diese Woche mit einer Kollegin gesprochen. habe ihr erzählt dass coca Cola die Dividende erhöht hat und schon seit 50 Jahren zahlt.

    habe ihr weiter erzählt dass man mit solchen Unternehmen fast nichts falsch machen kann und es unwahrscheinlich ist dass da viele nicht weiter ein solides Geschäft haben. ich sagte ihr sie solle sich doch einfach mal Gedanken machen  (macht sie wohl eh nicht ). Sie fragte dann: wenn das so einfach wäre wieso macht das nicht jeder?

    ich sagte wahrscheinlich weil viele Angst vor Aktien haben oder in kurzer Zeit reich werden wollen anstatt auf lange Sicht abgesichert /reich.

    Sie hat übrigens Riester als Direktversicherung.

    was sagt ihr bei so einer Frage?

     

     

  6. PIBE350

    Christoph: ,,Was sagt ihr bei so einer Frage?“

    Eine Mischung aus deiner Antwort (Unwissen, Panik, Gier), aber auch, dass das Leben nie einfach ist. Ohne konkrete Ziele, Anpackungs-, Veränderungs-, und Durchhaltewillen funktioniert es auch bei anderen Finanzdingen nicht. Solche Gegenfragen sind in extremer Form mittlerweile leider weit verbreitet: Warum für später sparen, wenn ich heute leben kann? Warum überhaupt etwas ansparen, wenn es keine Zinsen mehr gibt? Warum sparen, wenn ich die Sache auch heute schon auf Kredit haben kann? Warum zusätzlich fürs Alter vorsorgen, wenn meine spätere Rente unterhalb der Grundsicherung liegen wird? Warum zusätzlich fürs Alter vorsorgen, wenn ich kurz vor oder nach Rentenbeginn schon unter der Erde liegen könnte? Usw. Wir Menschen sind wahre Meister im Ausredenerfinden, Verschieben und Verdrängen. Das ist halt bequemer. 😉

  7. ZEN Investor

    Christoph:

    wenn das so einfach wäre wieso macht das nicht jeder?

    Genau das fragen mich die Leute auch immer wieder betreffend meiner Strategie (die Buy&Hold beinhaltet).

    Nun: Die Strategie ist total einfach. Es tut nicht jeder, weil die menschliche Psyche dem entgegen steht.

    Wie wenn du in einen Tiger-Käfig gehen würdest und man könnte durch eine bestimmte Bewegung jeden Tiger der Welt vertreiben.

    Aber alle Menschen fliehen vor dem Tiger und werden gefressen.
    Weil niemand den Mut aufbringen würde, einfach stehen zu bleiben.

    Das heisst: Bei der Börse ist es halt ein Massenphänomän:

    1999-2001 kamen immer mehr Leute an die Börse. 2003 und 2009 waren es schon viel weniger.

    Nach jeder Krise gibt es weniger Aktien-Investoren.

    Es braucht Jahre, bis die Masse das Vertrauen wieder hat.

    Abgesehen davon gibt es hunderte, oder tausende Menschen im deutschsprachigen Raum, die ihr Vermögen ver-10-fachten oder mehr an der Börse (über Jahrzehnte).

    Wieso sind die nicht in sämtlichen Medien?

    –> Wieso sollten sie in die Medien wollen? Die sind froh, wenn sie ihre Ruhe haben. (Angst vor Neidern, etc., wer erzählt gerne seinem Nachbarn, dass er 300’000 Euro besitzt?)

    –> Diese Leute haben nach Jahrzehnten vielleicht eine halbe Million Euro angehäuft. Das ist nicht spektakulär genug für die Medien.

    Das Spannende ist ja, dass in der Krise, wenn die Masse anfängt, panisch alle Aktien zu verkaufen (weil die Börsen von ihren Höchständen über 30% verloren haben), dann wäre der ideale Zeitpunkt, langsam zu kaufen anzufangen.

    Umgekehrt ebenso:

    Da man den Markt nicht timen kann, sollte man auch bei höheren Ständen nicht unbedingt verkaufen. Andererseits bereut es Buffett, Coca-Cola nicht im Jahr 2000 verkauft zu haben.

    Aber zumindest sollte man bei zu hohen Aktienständen (zB DAX über 10’000 Punkte, SPI über 8’000 Punkte) vorläufig nichts mehr neues kaufen.

    Aber das braucht halt logisches Denkvermögen und Disziplin.

     

  8. Christoph

    @Zentrum

    dass Buffet coca Cola loswerden wollte ist mir neu. er ist doch großer Fan des Unternehmens. und er besitzt heute noch viele Anteile.

    das mit dem Neid stimmt teilweise. ich glaube aber vermehrt in Deutschland

     

    Tim:

    du lebst ja in den USA. sind die Menschen dort eher neidisch auf erfolgreiche Menschen oder sagen sie: Kompliment gut gemacht.  ich gönne ihm die Villa usw.. ?

     

  9. Armer Charlie

    Danke für diesen guten und ausgewogenen Beitrag!

    Mir gefällt daran besonders, dass die Riester-Rente nicht mehr so fundamental abgelehnt wird wie in früheren Beiträgen. Mit Riester ist es meiner Meinung nach so wie dargestellt: Nicht perfekt, aber eine von mehreren möglichen Einkommensquellen im Ruhestand.

    Was ich mittlerweile besorgniserregend finde, ist die Situation der jungen Generation. Ich habe tatsächlich noch von meinen Eltern gelernt, dass man mit Geld sparsam umgehen sollte. Das wurde jedes Jahr durch eine Zinsgutschrift auf dem Sparbuch belohnt. Heute gibt es das nicht mehr. Durch die Null- und Negativzinspolitik ist das Sparen völlig entwertet worden. Wie soll ein Jugendlicher da noch etwas über finanzielle Vorsorge lernen?

     

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Oz

    Danke fürs Lob. Ja klar. Das sind glorreiche, herrliche, goldene Zeiten für Menschen, die sich in der Sparphase befinden. Wir sollten alle froh um einen Crash sein. Ich verstehe nicht die Aufregung.

    Wenn Du Dir Buffett anschaust, betreibt er ein eisernes „Buy and Hold“ von Dividenden-Königen. Etwa Coca-Cola, American Express, Costco, Wells Fargo, J&J, P&G, Verizon, AT&T… Er bleibt über Dekaden hinweg an Bord. Aber wem erzähle ich das… Wir wissen das im Grunde alle. Es fällt dem Durchschnittsanleger so schwer, die Strategie in die Tat umzusetzen.

     

    @ Christoph

    Das Problem, was sich hier zeigt, ist wohl die mangelhafte Finanzbildung. Es gibt Leute, die schauen lieber „Dschungel Camp“ oder „Bauer sucht Frau“ anstatt eine Finanzzeitschrift, Zeitung oder ein Buch zu lesen.

    Neid ist etwas Menschliches. Das gibt es rund um den Globus. Kann es sein, dass der Amerikaner einem Soros, Bloomberg oder Buffett den Reichtum eher gönnt, als das ein Deutscher tun würde? Kann sein. Ich weiß es nicht. Vielleicht sind es nur Vorurteile.

     

    @ Armer Charlie

    Danke für den Zuspruch. Ja, Riester macht Sinn. Es ist im Kern ein guter Ansatz. Nur beim Vertriebsmodell, den Beratern, den Anbietern gibt es Mängel. Der Sparer wird geschröpft. Warum der Staat nicht eingreift, wenn die Branche 50 Kostenarten in einen Vertrag packt, ist mir schleierhaft. Es liegt vermutlich an der Macht der Branche, am Lobbyismus.

    http://www.sueddeutsche.de/geld/altersvorsorge-riester-rente-wer-blickt-da-noch-durch-1.1102750

    Das Sparen mit Negativzinsen den Kindern zu erklären ist in der Tat schwer. Aber es geht schon, wenn man ein altes Sparbuch/Vertrag findet.

  11. Oliver

    Der aufgezeigte Weg von Tim ist eine Möglichkeit, im Alter völlig unabhängig von der Rente zu leben, wenn man sehr früh mit dem Aktieninvestieren anfängt. Jemand, der in den 20ern startet und regelmäßig dabei bleibt sowie seine Dividenden refinanziert, kommt früher oder später sogar im Erwerbsalter in die Lage, nicht mehr arbeiten zu müssen, sondern zu können. Das Problem dabei ist, dass fast keiner in dem Alter anfängt und viele nicht durchhalten, weil andere Sachen dazwischen kommen. Man muß einfach realistisch sein. Das ständige Investieren ist die Idealform, aber für die meisten Menschen halt nur eine Idealform. Ich schätze, selbst viele, denen das bewusst ist und die hier z.T. schreiben, werden es aus den unterschiedlichsten Gründen nicht durchhalten können. Dafür gibt es genügend gute Gründe. Was also bleibt zu tun? Trotzdem einfach damit anfangen und versuchen, es durchzuziehen. Auch wenn Phasen dazwischen sind, wo man nichts macht, ist man bei der Wiederaufnahme nicht bei null. Wenn ein Depot vorhanden ist mit 10.000 oder 20.000 € ist es auf jeden Fall motivierender, wieder weiter zu machen.

    Das erste Ziel sollten tatsächlich die 100.000 € sein. Ein sehr großes Ziel, zugegeben, aber ab da beginnt das Depot ein Eigenleben zu bilden mit ständigen Auszahlungen von Dividenden, die man refinanzieren kann. Gleiches die Buchwertbildung, die dann sogar täglich nichts mehr mit dem normalen Verdienst zu tun hat. Momentan sind die Leute negativ gestimmt, weil die Buchwertverluste entsprechend hoch sind. Man kann durchaus in die Lage kommen, einen fünfstelligen Betrag innerhalb kurzer Zeit an Buchwert zu verlieren. Der Buchwert als solches wird aber überbewertet, wenn man nicht vor hat, Werte regelmässig zu verkaufen, sondern die Aktien zu halten. Von daher ist die gegenwärtige Lage für Buy&Hold Anleger sehr günstig, da man weiter kauft und entsprechend mehr Aktien für die gleiche Investitionssumme bekommt. Negative Lagen sind positiv. Psychologisch ist natürlich ein Depot im plus wesentlich angenehmer, da es zeigt, was für ein guter Anleger man ist. Bei schnellen Notverkauf der Aktien natürlich auch, aber das sollte man immer nur im äußersten Fall in Erwägung ziehen. Man kann Aktien als Alternative zur Not beleihen.

    Im vorherigen Artikel hat Sebastian gefragt, wie ältere Anleger die vergangenen Baissephasen erlebt haben. Nun, meistens dauerten sie eine Weile, wenn es richtige Korrekturen waren Theoretisch könnte man versuchen, den Markt zu timen, aber das dumme daran ist, dass man nicht weiß, wie lange eine Korrekturphase anhält. Von daher sollte man sich das verkneifen, auch wenn es längere Phasen gibt, wo man z.T. massiv Buchwerte verliert. Ich weiß zwar immer, wie hoch der Gesamtbuchwert der Aktien ist, aber zu wieviel ich die einzelnen Werte gekauft habe, kann ich nur anhand meiner Excelliste nachvollziehen und habe ich nicht mehr im Kopf. Natürlich gibt es einige Werte aufgrund der Haltedauer, die immer noch gut im Plus sind. Andere wie z.B. meine Rohstoffwerte sind im Minus, da dieser Bereich in der Krise ist. Trotz der negativen Stimmung haben dieses Jahr schon einige Werte die Dividende erhöht. Das ist das wichtigste für meine Strategie, obwohl es andere Menschen gibt, die darin keinen Sinn sehen, weil man ja Steuern zahlen muß und den Unternehmen das Geld fehlt. Darüber kann man lange diskutieren, aber an irgendeiner Stelle muß man immer Steuern zahlen und die Auszahlung von Dividenden hilft den Unternehmen, diszipliniert mit ihren Finanzen umzugehen. Negative Zeiten, seien sie vielleicht auch extrem und bringen das gesamte Portfolio in Minus, sind für Anleger in der Ansparphase die besseren Zeiten. Dividenden sind viel konstanter als Kurse und auch in schlechten Phasen wird es keine allzugroßen Verwerfungen geben.

    Ein amerikanischer Blogger (Jason Fieber von dividendmantra.com) hat mal ausgerechnet, was passiert wäre, wenn man einen größeren Betrag 1987 einen Tag vor dem großen Absacken und einen Tag danach angelegt hätte und wie groß der Unterschied zwanzig Jahre später gewesen ist. Selbst der, der das Pech hatte, direkt davor anzulegen, hätte mit unterschiedlichen Aktien trotzdem noch erstaunlich gute Ergebnisse erzielt. Das zeigt mir: Time in the market ist wesentlich wichtiger als Timing the market.  Mir zeigt es das auch: Ich besitze z.B. Altria als recht große Position. Mit denen bin ich vom Buchwert weit im Plus. Aber was viel wesentlicher ist: Die Dividende ist heute sehr viel höher als zum Zeitpunkt des Kaufes. Um eine Idee zu bekommen, die Werte für Q4/2011 0,41 cts, Q4/2012 0,44 cts, Q4 2013 0,48 cts, Q4 2014 0,52 cts, Q4 2015 0,565 cts. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Das ist für mich die Stärke des Investierens auf lange Sicht. Wenn Du natürlich das Glück hast, so wie Tim eine Highflyer-Aktie zu erwischen, dann ist das natürlich sehr schön. Unbedingt notwendig ist es aber nicht, wie man an der Dividendentabelle sieht, um erfolgreich zu sein.

     

  12. Felix

    Ich bin überzeugter und auch erfolgreicher Aktionär. Trotzdem glaube ich, dass das Aktiensparen für die breite Masse hier viel zu optimistisch dargestellt wird.

    Zum einen hat jede Assetklasse so ihre Mode- und Boomzeit, derzeit sind es ETFs oder Dividendenaktien. Man weiß nicht wie lange es dauern wird, aber das geht vorüber. Ich erinnere mich noch gut an Jim Rogers, der während der dot com Blase den ewigen Rohstoffboom ausgerufen hatte. Er hatte viele Argumente auf seiner Seite: knapper werdende Ressourcen, steigender Bedarf wegen steigender Weltbevölkerung und sich entwickelnden Schwellenländern, …

    Alles richtig, dann kam der Goldboom usw. Alles wurde endlos gehypt. Nichts davon ist in den Himmel gewachsen. So wird das auch bei Aktien sein.

    Wer seine Altersversorgung ausschließlich auf Aktien aufbauen will, braucht eine Lehrzeit von ca. zehn Jahren mit unglaublicher Frustrationstoleranz, in der er auch richtig hart verdientes Geld verliert. Nicht alle beginnen 2009 und lernen nur Bullenmärkte kennen. Trotzdem darf er nie auch nur daran denken aufzugeben!

    Ich habe jedes Verständnis dafür, dass das Geringverdiener, die jeden Euro hart erarbeiten (sozusagen im Schweiße ihres Angesichts) und mehrmals umdrehen müssen, nicht machen, weil sie nicht mit ansehen können, wie sich binnen Wochen 20 oder 30 % ihres vom Munde abgesparten Geldes in Nichts auflöst. Mag sein, dass sich das wieder erholt in langer Zeitperspektive. Die am Rande des Existenzminimums lebende Alleinerziehende, die alle Hände zu tun hat, sich und ihre Kinder über die Runden zu bringen, hat am Aktienmarkt nichts verloren – sie käme aber auch nicht auf die Idee, weil sie weder Geld noch Zeit, noch Nerven dafür hätte.

    Nö, der Aktienmarkt ist für Leute, die gewöhnt sind auch jahrelang unter Inkaufnahme von Rückschlägen auf Ziele hin zu arbeiten und die über ausreichend Spielgeld verfügen. Auch ein gewisses Maß an Intelligenz, auch Weltwissen und Bauernschläue sowie außerhalb des Mainstream leben sind hilfreich. Es ist also typischerweise der etwas eigenbrötlischere , gut verdienende Akademiker oder Selbständige, der damit noch reicher werden wird.

    Ich bin gespannt, wer sich angesprochen fühlt.

  13. Markus

    @Felix

    ein letzer Post noch. 😉

    Bei den aktuellen Moden hast Du noch die hier auch beliebten „FANG“-Aktien vergessen.

    Ansonsten ist es richtig, dass gewisse Personengruppen (Selbstständige, Akademiker und evtl. sogar Beamte) diverse Vorteile und zusätzliche positive Faktoren als Grundvoraussetzung für die Vermögensbildung haben.

    Eine allein erziehende Mutter, Handwerker, Pflegekräfte etc. haben es eindeutig deutlich schwerer.

    Hier bereits bestehende Glaubenssätze oder nicht förderliche Weltanschauungen für die Vermögensbildung ändern zu wollen und sich für dieses Ziel rauszukämpfen… ist nicht unmöglich, aber deutlich schwieriger.

    Das Allheilmittel und der leichte Weg innerhalb ein paar wenigen Jahre, Vermögen aufzubauen gibt es unter Garantie auch mit Aktien nicht! Die Wahrscheinlichkeit allerdings, bei Einhaltung gewisser Grundbedingungen, ist besser als bei vielen anderen Anlageformen. Es erfordert aber mitunter Zähigkeit, Sparsamkeit und jahrzehntelange Geduld. Jahrzehntelange Geduld ist schnell hingekritzelt… das Leben ist aber nicht immer eine positive Einbahnstraße.

    Weitere Faktoren sind die eigene Emotionalität, Netzwerke, Fortbildungen, Erbe, Erziehung, Immobilien, Pflege, Gesundheit, Schicksalsschläge und nicht auch zuletzt ein wenig Glück.

  14. chaostrader

    Da stimm ich überhaupt nicht mit dir überein Felix. Ich zitiere mal John Bogle:

     

    Beethoven could tell you how to write a symphony but you can’t write a symphony like Beethoven does. You can’t copy, with any hope of success, a Beethoven or Buffett. You can copy Bogle at any moment of time. Just buy the damn index fund.

     

    Das kann man momentan ab 25€ im viertel Jahr mit Sparplänen machen. Ob das zum Ziel führt ist natürlich fraglich, besser wär natürlich ein dreistelliger Betrag im Monat oder noch mehr, was viele nicht können oder wollen. Aber das wäre ein Anfang, den vermutlich selbst Leute mit sehr geringem Einkommen hinbekommen könnten.

    Dank des Internets ist diese und andere Informationen für jeden verfügbar. Ob man die findet ist natürlich eine andere Frage, gerade die Hektiktrader und Dividendenfans produzieren viel Lesestoff. Für die große Masse wäre aber gerade das Indexing das Mittel der Wahl. Simpel, einfach, billig, verlustbegrenzend, und die langfristige Rendite stimmt auch.

  15. toni

     

    Was mir aufgefallen ist, viele haben die gleiche Strategie,gute Unternehmen günstig kaufen nie verkaufen. Darum wird buy and hold nicht mehr gleich gut funktionieren wie damals bei buffet.Coca cola ist immer zu teuer, die Titel werden immer höher und sehr langsam tiefer. Die Titel die unten sind haben meisst probleme, vor dem Konkurs. Auch Vw ist noch für einen kauf zu hoch bewertet. ausser banken ist nichts käufliches da, aber die Bilanzen der Banken kann ich selbst nicht lesen. Unternehmen locken aktionäre mit hohen Dividenden.

  16. silentbob

    Hallo,

    ich bin sonst stiller Mitleser möchte allerdings auch mal meinen Senf dazugeben.

    @Tim: Toller Blog. Deine Artikel sind immer optimistisch was die Zukunft angeht. Immer gut sowas zu lesen wenn einem leichte Zweifel aufkommen lassen in der aktuellen Phase wo es viele Artikel gibt, die einen nicht so positiv stimmen lassen in Bezug auf Börse, Politik usw…

    Kurz mal zu meiner Geschichte.

    Als ich 2007 erstmals auf Anraten meines „Finanzberaters“ in Fonds investierte und dann ziemlich schnell bei -50 % gelandet bin hatte ich jahrelang erstmal die Nase voll von der Börse. Allerdings habe ich Geduld bewiesen und habe die Sache einfach ausgesessen und später trotzdem mit leichtem Gewinn verkauft. Die Gebühren für die aktiv gemanagten Fonds waren jeseits von Gut und Böse.

    Doch mangels Zinsen auf dem Tagesgeldkonto habe ich mich nach und nach wieder mit der Sache beschäftigt und bin dann leider erst Ende 2014 mit einem neuen Aktiendepot gestartet, was ich auch selbst verwalte. Aktuell ist dieses zwar leicht im Minus, allerdings stimmen mich eure Post hier weitestgehend positiv und ich kaufe vorwiegend Qualitäts-bzw. Dividendenaktien nach. Ob diese nun in einem Monat noch weiter gefallen sind oder schonwieder gestiegen sind kann sowieso niemand genau vorhersagen.

    Jetzt habe ich allerdings noch eine Frage falls es wirklich mal einen richtigen Crash/Hyperinflation geben sollte. Wie verhält sich in solchen Zeiten ein Depot? Kann man solche Zeiten eurer Meinung nach auch einfach aussitzen?

    Ich will hier nicht Schwarzmalen aber man sollte auch mal solche Szenarien im Hinterkopf behalten. Wäre schliesslich nicht das erste Mal. 😉

    MfG silentbob

  17. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Das ist eine sehr interessante Diskussion.

    @ chaostrader

    Du hast Recht. Dauerauftrag. Jeden Monat sparen. In Indexfonds. Für 25, 50 oder 100 Euro. Das ist einfach. Das geht. Was soll daran so schwer sein?

    Die Leute haben auch Bausparverträge, Lebensversicherungen und Pay-TV.

     

    @ silentbob

    Hyperinfaltion – da glaube ich nicht dran. Die Zentralbanken werden in diesem Fall die Zinsen massiv anheben. Und das Geld so dem Markt entziehen. Ok, sagen wir theoretisch käme es zu einer Hyperinflation (was ich wie gesagt nicht glaube). Aktien sind dann das Beste, was Dir passieren kann. Weil sich die Kurse sofort nach oben anpassen – in der Theorie. Besitzer von Sparbüchern, Bausparverträgen, Festgeldern… werden dagegen geschröpft. Sie verlieren masssiv. Weiterer Gewinner sind neben Aktionären: Immobilien- und Goldbesitzer.

    Natürlich hängt es von den Umständen ab. Geht eine Währung, ein Staat unter, kannst Du im Grunde alles velieren. Dann ist es egal, was Du besitzt. Siehe 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg.

  18. ZEN Investor

    Toni

    Was mir aufgefallen ist, viele haben die gleiche Strategie,gute Unternehmen günstig kaufen nie verkaufen. Darum wird buy and hold nicht mehr gleich gut funktionieren wie damals bei buffet.Coca cola ist immer zu teuer, die Titel werden immer höher und sehr langsam tiefer. Die Titel die unten sind haben meisst probleme, vor dem Konkurs. Auch Vw ist noch für einen kauf zu hoch bewertet. ausser banken ist nichts käufliches da, aber die Bilanzen der Banken kann ich selbst nicht lesen. Unternehmen locken aktionäre mit hohen Dividenden.

    Ich glaube nicht, dass Buy & Hold schlechter funktioniert als früher.

    Die gleiche Argumentation brachte man ja auch 1996-2001. Damals auch noch, man müsse jede Internet-Aktie kaufen. Und auch damals wurden Sachen wie Coca-Cola mit nach oben gezogen.

    Und die gleichen Argumente hätte man vor 50 Jahren bei den „Nifty Fifty“-Werten bringen können und vor 90 Jahren (in den 1920er Jahren) usw.

     

    Sorry aber es wiederholt sich immer.

     

    Und wie kommst du darauf, VW wäre zu hoch bewertet? Du machst hier genau die Logik-Fehler und Denk-Fehler die zu Misserfolg an der Börse führen.

    VW verlor bereits rund 65% seines Börsenwertes und das innert nur einem Jahr. Komsich, dass vorher niemand fand, die seien überbewertet.

    Falls VW pleite geht, ist wohl fast jeder Preis zuviel.

    Aber wenn nicht, dann ist VW eines der am stärksten unterbewerteten Untenrehmen im deutschsprachigen Raum.

    Ihr überbewertet die aktuellen kurzfristigen Risken und unterbewertet den langfristigen Erfolg.

    Jetzt haben sie einmal 10 oder 20 Milliarden Euro, die sie verlieren. Das ist viel und schmälert den Buchwert. Aber ein guter Teil davon wurde bereits zurück gestellt und damit als Aufwand verbucht und vom Buchwert zum Fremdkapital verschoben.

    Viel schlimmer wird es kaum mehr kommen.
    Aber falls sich die Vorwürfe als weniger gravierend als gedacht entpuppen, dann ist VW mindestens den doppelten Buchwert (dh 400 Euro) wert.

    Dass die Titel die unten sind, meist Probleme haben, mag zwar sein: Aber man muss den Einzeltitel anschauen. Es gibt immer wieder Titel, die extrem niedrig bewertet sind (BB Biotech, PAX-Anlage), ohne dass es fundamentale Gründe dafür gibt. Das können Unternehmen sein, die einfach keinen interessieren, oder als langweilig gelten (Strom, Eisenbahn, Immobilien, etc).

    Oder es gibt Aktien, die in einer Krise wie jetzt einfach mal vorsorglich verkauft und damit nach unten gedrückt werden.

    Das Geld macht man im Einkauf. Und zwar mit Aktien, die am Boden liegen.

     

  19. AlexanderAlexander

    Zu der Frage von silentbob

    Was, wenn es zu einem richtigen Crash kommt? Also nicht nur ein Börsenrückgang.

    Eine Hyperinflation sehe ich momentan auch nicht, was aber, wenn z. B. das Finanzsystem zusammenbricht? Die Aktien werden auch hier in den Keller rauschen, einige Firmen werden pleite gehen, einige werden überleben. Es wird alles von vorne anfangen. Bargeld ist weg, Schulden werden wohl irgendwie umgerechnet und nicht einfach verschwinden (komisch oder?). Es startet von einem sehr niedrigen Niveau aus, aber die Eigentümer (Aktionäre) von Firmen, die das überleben, haben eine Grundlage, mit der man wieder startet. Andere haben null. Man darf sich nichts vormachen, Kursverluste von über 90 % werden „normal“ sein. Wer dann die Möglichkeit hat, sich bei Firmen zu beteiligen, der wird unter den großen Gewinnern sein. Die Jahre der Rezession werden aber hart, sehr hart.

  20. vonaufdenboden

    @Tim
    Wieder sehr schön zu lesen! Danke!
    Manche Leser kritisieren Dich zwar wegen der ständig gleichen Themen, aber ganau das macht Deinen Blog aus: Beständigkeit und Beharrlichkeit! Die wichtigesten Themen werden immer und immer wieder angesprochen. Nur so finden sie Gehör. Und dazu die Erfahrungen der Leser, die sehr wertvoll sind, da sie das wirkliche Leben widerspiegeln.
    Nicht sehr viele Menschen/Familien in unserer Gesellschaft sind in der Lage monatlich einen derart hohen Geldbetrag anzusparen, um in 20 Jahren eine Million beisammen zu haben um „nicht mehr arbeiten zu müssen, sondern zu können“ (@Oliver: toller Beitrag!). Ich denke, dass ist eher die Ausnahme.

    Aber bei uns zu Hause sagt man: „A bissl wos geht immer“.

    Dazu ein Beispiel: mein Bruder ist Handwerker, hatte 20,000€ Schulden und war ein „Konsumidiot“ mit den besten Voraussetzungen langfristig and den Schulden und and den Zinsen zu ersticken. Er hatte absolut keine Ahnung von Finanzen. Gemeinsam haben wir dann einen Plan erstellt. Zuerst 4 Jahre lang Schulden tilgen. Mit noch mehr Zusatzarbeit an den Wochenenden hat er das geschafft. Seit 2011 spart er jeden Monat 200€ an. Er ist jetzt 40. Er hat sich daran gewöhnt, dass 200€ am 1. abgebucht werden. Das Geld fehlt ihm eigentlich nicht mehr. Wir haben ein online Depot mit €3000 Startkapital eingerichtet (unser Erbe vom Vater) und kaufen einmal im Jahr ein Aktienpakete um 2500€. Wir haben Munich Rück, VW, Alphabet, Baxter und Siemens. Zwei Monatsgehälter (3000€) sind für Notfälle in cash vorgehalten. Mittlerweile hat er verstanden, dass Schwankungen am Aktienmarkt normal und eigentlich egal sind, da wir ja nicht vorhaben zu verkaufen. Ihm ist mittlerweilen auch klar, dass eine ordentliche Korrektur in der Aufbauphase ideal ist, da Anteile von Qualitätsunternehmen günstiger zu haben sind. Heute erhält er jedes Jahr €300 Dividenden. Wenn er 50 ist wird sein Depot im Normalfall auf €60,000 angewachsen sein und er wird Dividenden in Höhe eines Monatslohnes erhalten. Seine Lebensqualität ist gestiegen. Er muss am Wochenende nicht mehr arbeiten, kann aber, wenn er will. Er beschäftigt sich aber lieber mit Laufen. Das alles freut ihn und gibt ihm Sicherheit.

    Das Beispiel beinhaltet fundamentale Finanzthemen, die man nicht oft genug ansprechen kann!

    vonaufdenboden

  21. Finanzrocker

    Hallo Tim,

    das ist ein wirklich toller Artikel geworden, den man nur unterstreichen kann. Genau diese Punkte versuche ich auch immer in meinem Blog rüberzubringen, aber so gut wie Dir ist es mir noch nicht gelungen.

    Viele Grüße

    Daniel

  22. Felix

    @ vonaufdenboden

    Schönes Beispiel. Mir geht es bei meinen Kindern ähnlich: Sie sind beruflich sehr engagiert und eingespannt, verdienen in jungen Jahren – dank guter Ausbildung – erstaunlich viel Geld und sind sparsam.

    Nur zum Investieren sind sie nicht erfahren genug, so dass große Summen auf Tagesgeldkonten schlummern. Zwar haben wir vorsichtig begonnen, am Aktienmarkt zu investieren. Wenn es aber wie jetzt schnell mal 20 % runter geht und über zehntausend Euro weniger Depotwert – Buchwert gewiss, trotzdem tut es weh, denn es ist schwer verdientes und versteuertes Geld – angezeigt werden, dann muss man ihnen erstmal klar machen, dass das jetzt gerade für junge Menschen eine tolle Einstiegsmöglichkeit ist. Und dann mit echtem Geld nachzukaufen, wie ich es mache, dafür sind sie mit Ende 20 einfach nicht abgebrüht genug.

  23. Couponschneider

    @silentbob

    Herzlichen Glückwunsch. Mein Depot ist auch im Minus, aber das liegt daran, weil ich immer kontinuierlich kaufe und sich zwangsläufig ein höher durchschnittlicher Einkaufspreis ergeben hat. Wenn ich nur die Investitionen von 2009 bis 2012, so sind die fast alle ordentlich im Plus nach dem jüngsten Kursrutsch, teilweise über 100 % im Plus.

    Diese Anmerkung möchte ich auch an alle anderen addressiert wissen. Nur weil die Depotverwaltung bei onVista, Yahoo Finance, FAZ.net oder bei eurer Bank eine rote Zahl anzeigt, ist die Strategie nicht falsch, kontinuierlich in Aktien zu investieren. Und dieser Effekt wird sich mit der Zeit erhalten, weil Gehalt und Dividenden steigen und mein Investitionsspielraum wächst, also auch das Volumen jüngerer Investitionen. Und man muss ja sehen: Hätte ich 2010 nicht in tolle Dividendenzahler investiert, ich könnte mich über manche, die ich später (2014, 2015) kaufte, gar nicht ärgern, weil ich das Geld nur hatte, weil ich die Dividenden bekam. Ich habe schon neulich einen Nachkauf getätigt und ich plane demnächst wieder. Mittel von 2000 € sind wieder frei.

  24. Oliver

    @vonaufdenboden:

    Was ihr macht, ist genau richtig. Man kann eben nur das sparen, was einem persönlich möglich ist. Trotzdem wird dein Bruder in 10 Jahren ein eindrucksvolles Depot besitzen, was eben viele andere, die nichts kontinuierlich sparen, nicht besitzen. Wie Du so schön schreibst: Ein Monatsgehalt wird in Dividenden bezahlt. Wenn dein Bruder das noch weitere zehn Jahre macht, ist er deutlich über 100.000 € und bei mehr als zwei Monatsgehälter durch die Dividendenerhöhungen und dem Zinseszinseffekt.

    Wir reden hier von einer Investmentstrategie, die über Jahrzehnte geht und eben nicht über fünf Jahre. Wie hier richtig geschrieben wurde, wird es wenigen vergönnt sein, nur durch sparen in 20 Jahren die Million zu erreichen. Das ist auch gar nicht notwendig. Letztendlich hat ein Depot ein paar sehr positive Wirkungen. Wenn man z.B. einige 10.000 € im Depot hat, besitzt man finanzielle Sicherheit für sehr viele Lebenssituationen. Es ist genügend Geld da, wenn man arbeitslos wird, um sich in Ruhe was vernünftiges zu suchen. Man hat passive Einkünfte, die zumindest einen Teil der Kosten abdecken. Wenn man z.B. mit dem Sparen anfängt und nicht viel abzweigen kann, kann man sich z.B. damit motivieren, dass durch die Jahreseinkünfte ein Viertel einer Monatsmiete durch Dividenden gezahlt wird. Das nächste Ziel ist dann eine halbe Monatsmiete usw. usf. Ich persönlich setze mir genau solche Ziele, um mich zu motivieren. Früher habe ich Langstreckenlauf betrieben und da war es genau das gleiche System: Die und die Ecke erreichen in der und der Zeit und immer weiter. Ich brauche solche Ziele, aber es ist mir bewusst, dass das nicht für jeden arbeitet.

    Was die Buchwerte betrifft, hat Couponschreiber alles richtig beschrieben. Wenn durch die Dividenden nach längerer Zeit eigene Positionen aufgebaut werden oder neue Käufe dadurch aufgestockt werden können, handelt es sich um geschenkte Aktien. Der Effekt tritt natürlich stärker ein, je länger man das Sparen betreibt und das Depot durch die monatlichen Auszahlungen in die Höhe geht. Am Anfang wirst Du überhaupt nicht oder nur wenig durch Zahlungen unterstützt und musst fast alles selber investieren. Das ist die „harte“ Phase und deswegen habe ich die 100.000 € als erstes Ziel benannt. Bis dahin muß man fast alles selber machen. Obwohl man im oberen Bereich die Zahlungen schon merkt. Danach wird es, je weiter man kommt, leichter. Der Weg von 100.000 € zu 200.000 € ist zwar auch noch steinig, aber um einiges leichter als von 0 auf 100.000 €. Darüber wird es dann immer weniger steinig. Das Thema ist: Für die ersten 100.000 € braucht man, je nach Möglichkeiten 10 Jahre oder länger. Also viel Geduld und den Willen, das Ziel zu schaffen. Trotzdem muß man fairerweise sagen, dass man mit 50 € Sparrate da nicht hinkommt. Dann liegt es an einem selber, wenn man so etwas machen möchte, zu schauen, wie man mehr Einkommen generieren kann.

     

  25. Noobsi

    @vonaufdenboden: Schönes Beispiel mit deinem Bruder.

    Mich erschreckt es immer, dass meine Schwester keine Angst vor Altersarmut hat und lieber jetzt lebt und nichts spart.
    @zen: Wahrscheinlich hast du recht mit dem was du sagst über niedrig bewertete Unternehmen. Wahrscheinlich lassen sich so Überrenditen erzielen. Aber nicht jeder traut sich zu den Markt zu schlagen und es bedarf ja viel Eigenrecherche solche Unternehmen zu finden.

  26. Michael

    Hello Christopf,

     

    toller Beitrag und die Kommentare hier sind echt super. Ich schließe mich ZenINvestor an. Psychologie ist beim investieren (und bei vielen anderen Sachen) die entscheidende Komponente.

    Ich weiß noch nicht mal, ob es an der Bildung liegt. Schließlich hat ja auch fast jeder einen Führerschein, ohne das die Medien oder die Schulen darauf pochen. Klar, es hat einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft, jedoch ist es doch auch möglich, in ein paar Stunden das einfach Investieren zu lernen (dank der vielen Bloggern ist das heute leicht möglich und ist sogar, im Gegensatz zum Führerschein, kostenlos).

    Inzwischen glaube ich, das eher Gewohnheiten und Glaubenssätze, Menschen daran hindert Vermögen auf zu bauen. Ist unglaublich welchen Einfluss die inneren Bilder auf uns haben.

    Beste Grüße,

    Michael

  27. JosefJosef

    Super Artikel.
    Ich betreibe auch die Hold and Buy Strategie.
    Noch ist mein Depot komplett im Minus und durfte auch schon eine Banken Pleite Miterleben (Banco Espirito Santo).
    Aber ich gebe nicht auf! Möchte mir auch ein Gewisses Finanzielles Polster aufbauen, damit ich später ruhiger Leben kann.
    Unterstütze aber nebenbei noch eine Familie mit Geld (nicht meine).
    Alleinerziehende Mutter schwer Krank, keinen Beruf.
    Auch Untestütze ich noch ein Familienmitglied Finanziell.
    Kreditfalle getappt und lange nicht getraut es mir zu sagen, Bis schuldzins nicht mehr Zahlbar war.
    Sozusagen Spare ich nicht nur für mich selbst.
    Sozusagen hat mich dies dazu bewogen Geld verdienen zu wollen.
    Mein Konsumverhalten, ich gehe kaum in den Urlaub 1 mal alle 3 Jahre.
    Kaufe einmal im Jahr Kleider Schuhe.
    Auch sonst lebe ich sehr bescheiden.

  28. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ vonaufdenboden

    Danke. Gut, die Wiederholungen gibt es. Das ist immer der Fall, wenn Du Dich in einem Nischenthema bewegst. Vielleicht sollte ich auf mehr Beispiele eingehen. Das lockert eventuell auf.

     

    @ Finanzrocker

    Danke Finanzrocker. Das Lob gebe ich zurück: Du machst einen exzellenten Podcast.

     

    @ Josef

    Danke fürs Lesen. Und das Lob.

  29. Chrushin

    Ich lasse mich durch u.g. nicht verunsichern, dennoch interessant, was Herr Homm so von sich gibt, auch wenn man bestimmt nicht alles für bare Münze nehmen darf.

     

    http://www.deraktionaer.tv/video/ex-hedge-fonds-star-florian-homm-in-endspiel-stimmung-crash-2017—dax-auf-6000-punkte-teil-1-50184385.html

     

    http://www.deraktionaer.tv/video/ex-hedge-fonds-star-florian-homm-in-endspiel-stimmung-crash-2017—dax-auf-6000-punkte-teil-2-50184390.html

     

    Wie seht ihr eigentlich derzeit die Aktie von Novo Nordisk? Auf aktuellem Niveau reizt es mich sehr, davon ein paar ins Depot zu legen. Steht auf meiner Watchlist z.Zt. ganz weit oben.

  30. JosefJosef

    @Crushin
    Niemand weiss was passeren wird.
    Das neue Bankengesetz und der Max Bargeld Besitz und der Negativ Zins.
    Bedeutet für mich, hole Geld von den Arbeitenden und sparenden.
    Zu den Banken:
    Zuviele Schulden —> Bank in Krise —-> Menschen holen Ihr Geld —> Pleitenangst —> Rettung oder Ende.
    Als Aktionäre ist man Unternehmer man leidet mit den Gewinneinbrüchen.
    Kapitalerhöhungen zu leiden der Aktionäre wird bald Gerichtlich möglich sein.
    Fazit:
    Mach niemals Schulden, nimm am besten keine Hyphotek auf die nie Zahlbar ist.
    Lebe einfach und bestimmt und Geiesse das Leben.

  31. Christoph

    Gestern sah ich auf CNBC etwas von einem Startup. Es ist ein Online broker der derzeit noch nur in den USA verfügbar ist, aber die Internationalisierung anstrebt.
    Das tolle ist, die Trades kosten nichts. Ich habe allerdings noch nicht verstanden wie die Geld verdienen wollen. Ebenso was Dividenen betrifft ob die kostenlos sind oder nicht. Klingt aber erstmal interessant (am Namen sollte man sich nicht stören, glaube nicht dass die das Geld der „Reichen“ nehmen und den Armen geben).
    https://www.robinhood.com/

    https://support.robinhood.com/hc/en-us/articles/202853769-How-Robinhood-Makes-Money

  32. Alex

    How Robinhood Makes Money

    Robinhood Support
    November 20, 2015 01:09

    Robinhood makes money in many of the same ways as traditional online brokerages. These include:

    – Collecting interest from customers who choose to upgrade to a margin account. We are testing margin in beta and will offer margin accounts later this year.

    – Accruing interest from customers’ uninvested cash balances. It is important to note that our customers are not charged.

    Robinhood has raised $66 million from NEA, Index Ventures, Ribbit Capital, Vaizra Investments, Google Ventures, Andreessen Horowitz, Social Leverage, Box CEO Aaron Levie, Path CEO Dave Morin, Jared Leto, Snoop Dogg, Linkin Park, and Nas, which gives us the freedom to focus on building an outstanding experience rather than short-term profits.

  33. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christoph,

    das ist (leider) noch in den Kinderschuhen. In 5-10 Jahren sieht das sicher mal anders aus.

    Das sind Bestrebungen, sich von herkömmlichen Praktiken unabhängig zu machen. Eine Art „Fair Trading“. Das fing z.B. auch mit dem aus dieser Sicht geschaffenen „Börseplatz“ IEX an. Die Entstehung, motiviert aus den Auswüchsen der HF-Trader (beschrieben von Micheal Lewis in „Flash Boys“), wurde mit dem Ziel versehen, die HFTler auszubremsen. Genau heute gibt es einen lesenswerten Artikel dazu;

    „Den Weg zum Zentralrechner hat die Börse mit einem 61 Kilometer langen Kabel künstlich verlängert. Bis die Daten durch die Kabelrolle geschossen sind, vergehen 350 Mikrosekunden. Ziel der Übung: die ultraschnellen Hochfrequenzhändler möglichst auf Distanz zu halten, damit auszubremsen und einen fairen Handel zu garantieren – für die neue US-Börse IEX ein Alleinstellungsmerkmal.“ (Quelle: Bilanz.ch) 

    Mittlerweile könnte man seine Order auch bei IB zu IEX schicken lassen.

    Für einen kleinen Anleger spielt das nicht so die Rolle. Man gibt sein Limit ein und fertig.

    Aber die Tendenz ist gut. Blockchain, fair Trading … alles ist im Fluss.

    MS

     

     

  34. Vali

    @Matthias, habe gerade an dich denken müssen 😉

    Habe heute mal wieder auf mein Depot geschaut und was sehe ich da? Neben HCP mit -24%, die mir total leid tun (und ich bald wieder was hineninvestieren werde), steht Hormel Foods (die Fleischaktie;-) mit doppelt so vielen Aktien und dies bei über +46% (die ich erst seit Sept.2015 habe)!!!

    Das ist so coool, habe mich total gefreut! So ein Aktien-Split ist die süße Kirsche auf der Sahne an der Börse… mein erster Split, daher die Euphorie;-)

    Ein Hoch auf die Buy-and-Hold-Anleger 🙂

    Lieben Gruß an alle hier und an PIBE350 und Sebastian ganz speziell 🙂

    Ich muss zur Zeit viel arbeiten, schaue aber immer mal vorbei !

  35. Christoph

    @Vali: HCP ist eigentlich aufgrund der Dividendenhistorie und Höhe interessant. Aber weißt du was genaueres wegen dem hohen Verlust im letzten Quartal?

    Und wie siehst du das Thema Healthcare im Bezug auf „Obamacare“ und dem/ der neuem(n) Präsidenten/Präsidentin ? Einige Kandidaten sagen ja Obamacare ist Mist und muss wieder weg. Wobei Krankenhäuser wird es ja immer geben.

    Gibt es zu HCP genaue Daten im Bezug auf Erträge usw? Ich traue mich an die irgendwie nicht dran, aber man kann ja auch nicht alles machen.

    Bezüglich Hormel Foods habe ich lustigerweise gerade gesten was gelesen. Das dies zwar eine gute Firma mit guter Dividenenpolitik ist. Aber die Gefahr ist da man ja nur Fleisch verkauft extrem anfällig bei Schweinepest/ Vogelgrippe usw ist. Es muss ja nicht unbedingt den Lieferanten von Hormel treffen, aber gerade wenn sowas irgendwo ist, weichen die Leute ja aus.

    Glückwunsch zum Split. Ich hoffe ich erlebe auch in nahe Zukunft meinen ersten reinen Split. Ich finde das immer positiv

     

     

     

  36. Vali

    @Christoph, danke! Ich tappe natürlich genauso im Dunklen wie alle anderen 😉

    HCP mag ich und dies auch ziemlich subjektiv begründet: Dividendenaristokrat, Immobilien+Gesundheit, steigende hohe Dividende. Bei Immobilien und Gesundheit sehe ich Zukunft, weil wir immer mehr werden – egal wie ich es drehe – wir wollen besser wohnen und länger gesund bleiben;-)

    Ich pers. befürchte fast, dass D. Trump gewählt wird, und Health und Immos davon profitieren, aber dies ist nur mein ganz pers. Gedanke. Ich kann genauso auch komplett falsch liegen…

    Bei Hormel Foods gibt es natürlich auch Risiken, aber dort habe ich nicht viel investiert und da ich mit einem Miteigentümer von einer Fleischfabrik (Schweine züchten) befreundet bin, weiß ich wie unglaublich sauber und vorsichtig sie arbeiten. Höchste Qualität, mit Handschuhen, spezieller Klima-Lüftung-Nahrung nach besonderen Normen usw.

    Aus der Geschichte wissen wir, dass jede Grippe kommt und geht, BSE, Schweinepest, Hühnergrippe usw. Ich werde es aushalten, wie HCP jetzt auch 🙂

    Fleisch wird auch in Zukunft beliebt bleiben.

    Einen guten Split wünsche ich dir auch! Aber Bananen-Split ist auch super 😉

  37. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Vali,

    ja, an solchen grellgrünen Tagen macht es Spaß, mal wieder den Deckel zur Gruft anzuheben. 😉 Sogar TGH und TAL schnappen mal wieder nach Luft.

    Mal sehen wann der Panik-Knopf wieder gedrückt wird. Ich vergleiche die Börse derzeit mit Waterboarding für Anleger. Diese Tage lässt man uns mal wieder nach Luft schnappen, bevor das Elend fortgesetzt wird. Immer schön ans Überleben denken!

    Um die HCP würde ich mir keine Sorgen machen. Die haben eben durch eine große Abschreibung auf Finanzierungsleasing (in Bezug auf HCR ManorCare) einen Bilanzverlust gehabt. So what. Das ist für die Götter. Ohne Brandopfer keine Gunst Mammons. 😉

    Deine Hormel ist natürlich ein no-go für mich, das weißt Du ja. Ich würde auch diese CALM (Hühner-KZ-Eier) nicht kaufen, obwohl ich Eier esse, aber eben nicht solche Haltung unterstütze. Da können die Zahlen noch so gut sein.

    @Christoph,

    die genauen Zahlen kann man ja auf den Homepages nachsehen bei den entsprechenden Veröffentlichungen.

    Oder bei der SEC.

    MS

    P.S.: Vali, Du hast mich auf eine Idee gebracht. Bin gleich mal zum Kühlschrank geeilt.

  38. Vali

    Haha Matthias, danke! 😉 Der Bananensplit aus der Packung – lass ihn dir schmecken!  Hatte ich noch nicht. Ich mag diese  Bigger (die eigentlich die kleine Version von Magnum sind, weil ich den nie ganz runter kriege;) und vor allem die mit schwarzer Schokolaaaade 🙂

    Ja, ja die Gruft… Hormel ist im neueren Depot. TAL ist im Alten. Da schaue ich gar nicht mehr rein (wird nur zum Dividenden-melken genutzt;), weil dort Altria+Kraft die Stellung hält. TAL+Creszent Point können sich da komplett auslöschen, am Gesamt-Depotwert ändert das wenig 😉

    Aber lustig ist das nicht und Elend werden wir sicher noch sehen… aber das härtet nur ab… ich war da schon viiiiel zittriger anfangs. Jetzt schaue ich, dass Bargeld wieder reinkommt…

    Lieben Gruß 🙂

    (und natürlich ist so eine Fleischaktie nichts für Vegetarier:-)

  39. fit und gesund

    @Matthias Schneider,

    jetzt musste ich lachen, der Deckel zur Gruft wurde heute auch für meine CS Aktien gelüftet, aber ich fürchte sie werden uns bald wieder zum Waterboarding antreten lassen, im Moment schau ich nicht mehr so genau hin, ich bin anderweitig beschäftigt, muss mich in die Grundzüge des Vermietens einlesen, ich werde die Wohnung meiner Mama nämlich vorerst doch nicht verkaufen sondern vermieten, aber erst muss ich das bisschen renovieren lassen.

  40. Tanja

    @fit und gesund: Mein Vater hat Erfahrung zum Thema Vermieten und er meinte, man renoviert eher zu viel als zu wenig. Wenn man eine Wohnung gut renoviert, kann es schonmal sein, dass die Mieter einem die Bude einrennen. Wenn man nun aber weniger renoviert, gibt es immer noch genügend mietwillige Interessenten. Überlege also gut, was du alles machst.

  41. Christoph

    @Vermietung/ Renovierung

    Ich wohne in einer Wohnung von einer großen Immobilienfirma. Die haben Duescthalndweit Immobilien und machen die Altersvorsorge für das Baugewerbe.

    Wohne sogar in der gleichen Straße wieder, in der ich meine Kindheit verbracht habe. Bis letztes Jahr wurde stetig saniert. Wenn Mieter auszogen die schon lange drinne war, gab es eine komplette Neurenovierung damit alles schick ist. Nun wurde das geändert weil man sparen muss (man muss ja die Altersvorsorge für das Baugewerbe finanzieren). Garagen wurden daher zB teurer.

    Wenn nun ein alter Mieter auszieht (mein direkter Nachbar wohnte da bestimmt 20 Jahre drinn, wird die Renovierung dem neuen Mieter überlassen.
    Resultat: Nun kommt Klientel das man früher nicht hatte und nicht wollte. Über kurz oder lang werden die „normalen“ Mieter ausziehen und dann hat man mehr und mehr Leute die nicht positiv für das vermieten sind. Auf Dauer Mietausfälle und irgendwann auch geringe Mieten.

    Daher würde ich als Vermieter immer renovieren damit wirklich das Klientel kommt das ich will und das auch am wahrscheinlichsten keine Probleme macht.

  42. Tanja

    @Christoph: Damit hast du sicherlich auch recht. Nur man zieht auch nicht nur diejenigen an, die pfleglich mit der Wohnung umgehen. Die Wahrscheinlichkeit einen solchen Mieter bei einer renovierten Wohnung zu bekommen ist natürlich höher, da gebe ich dir Recht.

    Mal zu einem ganz anderen Thema: Was würdet Ihr tun, wenn einer eurer Werte etwa innerhalb eines Monats um 10% steigt. Würdet ihr verkaufen? Wenn man einen Wert hat, der so schnell fällt, dann hofft man ja auf eine baldige Erholung. Wenn er aber umgekehrt schnell steigt, muss man dann nicht auch wieder mit einem Fall rechnen? Ich kann den Titel ja wieder kaufen wenn er etwas gefallen ist. Dazu hätte ich echt gerne mal eure Meinung.

  43. Christoph

    @Tanja: Die Frage ist ob es ein Unternehmen ist, das du eigentlich für immer halten willst. Dann rate ich dir davon ab. Ist es eine Aktie die auch austauschbar ist zB du hast Pepsi und könntest die gerade verkaufen und Gewinn machen. Und selbst wenn die dann in absehbarer Zeit nicht mehr fällt kannst du Coca Cola nehmen..

    Wobei wahrscheinlich steigt auch diese dann in der zeit.

    Ich halte zB Skyworks Solutions. Bin von der Firma auch für die Zukunft begeistert. Die Aktie war letztes Jahr bei € 100,00! da hatte ich über 100% Gewinn. Ich war drauf und dran zu verkaufen. Aber da ich die lang halten will habe ich es nicht getan.

    Aktuell ist Sie bei € 55 etwa.. Da hätte ich für das gleiche Geld die doppelte Anzahl Aktien kaufen können.. Schade aber traurig bin ich nicht.

    Ich halte derzeit auch Bank of America, aktuell im Minus. Sobald die im Plus ist verkaufe ich diese allerdings. Will weg von Banken.

    Dann halte ich auch noch AIG. Eigentlich dachte ich das ist auch ein für immer Invest. Aber mittlerweile denke ich anders. Carl ICahn hat sich dort eingekauft und will dass sich AIG aufspaltet. Bin zwar noch im Plus aber sobald eine gewisse Summe überschritten ist werde ich wohl verkaufen.

    meine anderen Aktien, CIsco, GE, P&G usw werde ich vermutlich nie verkaufen. Ich will da immer nur nachkaufen. Diese sind elementar für meinen Plan.

    Prüf einfach wie elementar dieses Unternehmen für dein Plan in der Zukunft ist.

     

     

  44. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tanja,

    wie schon beschrieben, es kommt sehr darauf an, ob man die Aktie als ein Kerninvestment betrachtet, sie also eigentlich nicht mehr verkaufen will, oder ob man sie mal aus einer Laune heraus, bzw. wegen irgend welchen Berichten gekauft hat. Oder man will eigentlich nur spielen damit.

    10% im Monat finde ich jetzt auch nicht besonders exorbitant. Das halte ich gar nicht der Rede wert. Wenn Du die Aktie magst, dann lass sie laufen.

    Aktien, die an EINEM Tag mal 20%, 30% oder mehr gewinnen wegen Kaufpanik bei guten Zahlen oder so, die kann man schon eher schnell mal hergeben. Solche Gewinne bröckeln meistens wieder um einige Prozent ab. Dann kann man die zurück kaufen.

    Mein Kollege in der Abt. überlegt heute, ob er seine Versicherungsaktie UIHC (United Insurance Holdings Corp) mal vorläufig verkaufen sollte, weil sie nachbörslich um 30% gestiegen ist, nachdem sie am Tage allerdings um 4% gefallen ist. Oder gestern ist FOSL (Fossil Group) fast 30% geklettert, aber auch nachdem sie letztes Jahr furchtbar abgestürzt ist. Aber bei solchen starken Gewinnen an einem Tag, da kann man schon überlegen, ob man das realisiert, und später wieder einsammelt. Sollten sie nicht wieder fallen, dann findet man immer Alternativen.

    MS

  45. Tanja

    Danke für eure Meinungen. Ich halte die Aktie seit einem Monat, gestiegen ist sie im Grund innerhalb weniger Tage um jetzt 11%. Im Prinzip ist dies eine Aktie, die ich für extrem unterbewertet halte und womit ich gedenke, den Markt zu schlagen. Es ist nicht unbedingt ein Buy-and-Hold-Wert für mich. Ich sollte wahrscheinlich erst bei meinem vermuteten fairen Wert verkaufen, anstatt den kurzfristigen Gewinn mitzunehmen.

  46. Tanja

    @Christoph: Hehe. Eigentlich habe ich nicht vor, es hier zu schreiben. Ich habe ja auch selbst recherchiert um dieses Unternehmen zu finden. Wenn es dich brennend interessiert dann schau mal in meinem Blog vorbei und schreib mir eine Mail.

    P.S. das soll keine Eigenwerbung sein, mein Blog ist kein Bisschen kommerziell ausgerichtet und steckt noch in den Kinderschuhen.

  47. Tanja

    @Christoph, danke. Ich habe auch geantwortet. Ich bin mir immer noch nicht sicher, die Titel zum Besten zu geben, die ich mir ins Depot lege. Du kannst mir gerne über das Kontaktformular schreiben.

  48. fit und gesund

    @Tanja,

    danke für Deinen Kommentar, Luxusrenovation werde ich nicht betreiben, aber ein neuer Boden (Teppichboden geht nicht bei vermieteter Immobilie)  und Streichen muss sein, ich möchte Alles ordentlich und in Schuss haben, das kann ein Mieter sicher auch erwarten, ich habe ja auch meine Vorstellungen vom idealen Mieter (hoffe ich falle nicht gleich beim ersten Mal auf die Schnauze damit)

  49. Tanja

    fit und gesund, Das wünsche ich dir, dass du gleich einen guten Mieter erwischst. Soweit ich mitbekommen habe ist es heutzutage aber schon leichter, einen nicht zahlenden Mieter herauszubekommen. Die Gesetze haben sich wohl da etwas geändert.

  50. Christoph

    @ Stefan: Glückwunsch zum Kauf.

    Denke das ist ein Unternehmen das in Zukunft einer der großen werden wird.

    Man wollte übrigens PMC-Sierra zukaufen, das klappte aber nicht da ein anderes Unternehmen mitbot. Irgendwann sagte Skyworks: Es reicht und stieg aus.

    Sowas finde ich positiv, das man Grenzen hat und zur Not Aussteigt.

    Gerade beim IoT erwarte ich viel von Skyworks. Man möchte nämlich unabhängiger vom bisherigen Hauptgeschäft werden. Wie du in deinem Blog schreibst sind die Zahlen wirklich beeindruckend.

     

  51. E

    @skyworks

    Ist die Halbleiterbranche nicht gerade im Konsolidierungsmodus (Sättigunsmodus PC`s, Smartphones) und das nächste große Ding (iPhone) wird sehnlichst herbeigewünscht?

  52. Christoph

    @E: Nun wenn man sich anschaut wieviele Menschen noch kein Smartphone und auch kein Internet haben ist da noch ordentlich Luft nach oben. Des Weiteren haben  noch gar nicht soviele Apple Kunden das jetzige 6/6S. Da kann man beim 7er noch Steigerungen erwarten. Wobei auch der gleichbleibende Stand gut ist.

    Zumal Skyworks bei jeder neuen CHip Generation mehr einnimmt.

    Und das Internet der Dinge: Da kommt einiges. Da werden fast alle Wirtschaftszweige extrem geändert. Schätzungen von Cisco besagen zB das im Jahr 2020 etwa 20 Milliarden Geräte miteinander kommunizieren!

    kleines Bsp. Aufzüge von Thyssen. Die haben zB für Bauteil X ein Wartungsintervall von 6 Monaten.

    Jetzt erkennt der Chip aber: Da ist was nicht in Ordnung. Bitte schon früher einen Techniker schicken.

    Vorteile: 1.) der Aufzug fällt nicht komplett aus 2.) es gehen nicht weitere Teile kaputt. 3.) der Techniker weiß was er austauschen muss und kann genau dieses teil gleich mitbringen.

    Bisher wäre es so gewesen: Teil geht kaputt. Aufzug fällt aus. Techniker kommt vielleicht erst einen tag später. Er prüft was defekt ist. Teil XY hat nun auch Teil Z beschädigt. Beide Teile nicht dabei.

    Also fährt er wieder. Nun ist im Lager aber das Teil Z nicht da und kommt erst in 2 Tagen.

    Man sieht allein bei diesem Beispiel schon die riesen Vorteile. Und es gibt noch viel mehr.

    Hier ein kleines Video dazu:

    http://www.microsoft.com/de-de/server-cloud/customer-stories/thyssen-krupp-elevator.aspx

  53. Finanzmixerin

    Christoph, ich danke dir ebenfalls für den Tipp mit Skyworks. Die steht jetzt auf meiner Watchlist und ich hoffe, dass ich hier nicht den Einstieg verpasse indem ich noch warte.

  54. K.

    Zum Thema Negativ-Zinsen:

    https://www.bibliomedmanager.de/news/-/content/detail/18057693

    Jetzt betritfft es also die Krankenkassenbeiträge auf dem Weg vom Beitragszahler zur Krankenkasse. Verlust 1,8 Millionen. Wie wäre das nur bei anderen staatlichen Fonds….
    Ein Argument mehr, die Vorsorge in Sachen Finanzen selbst in die Hand zu nehmen, dann weiß ich wo mein Geld liegt und was evtl. damit passiert oder passieren könnte. Liegt es nur auf einem Sparkonto und sowas wie oben passiert oder ist es ggf. „investiert“. Klar was sich steuerlich tut weiß man nicht. Aber das weiß man für die Zukunft nie.

  55. Pingback: Aus anderen Finanzblogs – KW 07/2015 mit Wirecard, Commerzbank, Nordex, SGL Carbon, Deutsche Telekom, Barrick Gold, Fresenius - Kapitalmarktexperten.de

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  57. Alois

    Hallo Tim, ich kann mich Ihrer Meinung nur anschließen. Ich spare seit meiner Jugend  regelmäßig. Anfangs war es natürlich schwer, da ich kaum Einnahmen hatte, aber im Laufe der Jahre und mit Eintritt ins Berufsleben wurde es leichter. Später begann ich dann, dieses Kapital nach und nach an der Börse zu investieren, und kann bis jetzt eine positive Bilanz ziehen. Mittlerweile fühle ich mich in aufgrund meines „finanziellen Polsters“ sehr wohl und gut „beschützt“.

    Liebe Grüße
    Alois

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