Drei geldwerte Tipps für den nächsten Crash


New York, 22. Juni 2014

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Nach fünf Jahren Hausse möchte ich über den nächsten Crash sprechen. Der wird irgendwann kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur wann? Das ist die große Frage. Den Zeitpunkt kann niemand mit Sicherheit bestimmen. Ein Crash bietet ungeheuerliche Chancen. Es ist eine unglaubliche Zeit. Es kann der Grundstein für ein enormes Vermögen gelegt werden, wenn die Fetzen fliegen. Wie bereiten Sie sich am besten darauf vor?1. Haben Sie etwas Cash für den Crash. Das kann nicht schaden. Ohnehin ist ein Notpolster jederzeit gut in der Hinterhand zu haben.2. Leben Sie unterhalb Ihrer Verhältnisse. Nur wer dazu in der Lage ist, kann Geld sparen, um investieren zu können. Wer sich ständig neue Sachen kauft, tolle Autos fährt, eine neue Einbauküche bestellt, hat eben kein Geld übrig. So einfach ist das. Von nichts kommt nichts! Wenn Sie sparsam sind, werden Sie unglaubliche Chancen bekommen – die sonst keiner hat. Diesen Zusammenhang verstehen Lebemänner nicht.3. Wenn es knallt an der Börse, werden die Schwarzmaler rumrennen und jedem noch mehr Angst einjagen. Sie werden den Untergang der Währungssysteme, Finanzmärkte und Arbeitsmärkte an die Wand malen. Sie werden Ihnen raten, Gold zu kaufen. „Raus aus Aktien. So schnell wie möglich“, werden die Pessimisten schreien. „Cash ist King“, werden die Untergangspropheten raten. So wie sie es immer tun. Und viele Anleger werden auf sie hören. Anleger werden ihre Aktien auf einem extrem niedrigen Niveau verkloppen – aus lauter Sorge. Wer clever ist, macht das Gegenteil. Dazu brauchen Sie Mut. Sie sollten Aktien kaufen, wenn die Angst um sich greift. Das Gegenteil der Masse zu tun – das ist gewiss schwierig. Ich weiß. Es ist einfacher gesagt, als getan. Angst und Mut – das Wechselbad der Gefühle müssen Sie lernen, zu beherrschen. Wer das schafft, dem stehen unglaubliche Chancen offen. Sie hätten, wenn Sie 2009 all ihren Mut zusammengenommen hätten, ihren Einsatz verdoppeln können bis heute. 100 Prozent in fünf Jahren ist eine tolle Rendite, die mit Standardtiteln möglich gewesen wäre.Ich habe im März und April 2009 Großbanken gekauft. Ich dachte: „Die schwerste Finanzkrise seit mehr als 80 Jahren bietet herrliche Chancen.“ Seither stiegen meine Finanzaktien um 60 bis 80 Prozent (wenn Sie Aktienzusammenlegung etc. berücksichtigen). Außerdem sammelte ich einen Mittelständler im März 2009, auf dem Tiefpunkt der Krise, ein, der kräftig zulegte. Übrigens haben sich die Banken leider nicht so toll entwickelt wie der Gesamtmarkt. Über die folgenden Monate kaufte ich mehr Aktien zu. Stetig! Bereits Mitte 2008 hatte ich den Ketchup-Riesen Heinz gekauft. Später landete ein Übernahmeangebot von Warren Buffett für den Roten-Soßen-König auf dem Tresen und ich musste meine Heinz zwangsweise verkaufen – mit einem fetten Gewinn selbstverständlich. Es handelte sich um eine meiner größten Positionen.Genug des Eigenlobs. Fehler? Ja, die machte ich. Einen bitteren. Ich kaufte während den Turbulenzen die Hypo Real Estate. Ich dachte, dass der Bankkoloss gerettet wird. Pustekuchen. Die deutsche Bundesregierung ließ die Hypo Real Estate wie eine heiße Kartoffel fallen, während sie andere Finanzdienstleister mit üppigen Rettungspaketen vor der Insolvenz bewahrte. Ich empfand das als unfair. Ich musste folglich diese Position fast vollständig abschreiben. Ich wurde zwangsenteignet. Berlin bezahlte für die Papiere einen Minibetrag. Das gehört zum Leben eines Börsianers einfach dazu. Das Paket war recht klein, aufgrund meiner Streuung war es verschmerzbar. Trost spenden mir George Soros und Warren Buffett. Den Legenden passieren ähnliche Missgriffe.George Soros sagt dazu: „I am only rich because I know when I am wrong… I basically have survived by recognizing my mistakes.“ – „Ich bin nur reich, weil ich weiß, wann ich falsch liege. Ich habe im Prinzip durch die Wahrnehmung meiner Fehler überlebt.“Immer dazu lernen ist deren Motto. Die Börse bringt jeden mit beiden Füßen zurück auf den Boden. Es ist emotional hart. Ziemlich erniedrigend.Fazit: Meine Tipps für die nächste Krise: Sparen Sie nach Möglichkeit etwas Cash. Lassen Sie sich nicht verunsichern von Schwarzmalern, wenn es zur Korrektur oder zum Crash kommt. Steigen Sie ein, wenn alle die Flucht ergreifen. Warten Sie anschließend ab. Blicken Sie zurück. Gehen Sie Ihren größten Fehlern auf den Grund.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Drei geldwerte Tipps für den nächsten Crash

  1. Michael C. Kissig

    Das hast Du ganz richtig beschrieben, Tim, man sollte vor Crashs keine Angst haben, wie auch nicht vor Erdbeben. Sie gehören dazu, man kann und sollte sich aber vorbereiten. Und immer ein Cashpolster in der Rückhand zu haben, ist die beste Crashversicherung, viel besser, als durch Timing die Marktschwankungen ausperformen zu wollen. Das gelingt kaum jemandem.

    Ich habe mich dem Thema vor einiger Zeit mal etwas ausführlicher gewidmet und bin zu dem Fazit gekommen, dass „Liquidität langfristig die Rendite bringt. Auch wenn es nicht leicht ist, bei stiegenden Kursen auf einem Berg Cash zu sitzen.

  2. Felix

    Die Finanzkrise 2008/09 hat auch mir hervorragende Renditen gebracht. Ich bin aber nicht so sehr wegen der Krise eingestiegen, sondern wegen der Abgeltungssteuer, die zum 1.1.09 auf Aktiengewinne eingeführt wurde. Deshalb habe ich Ende 2008, als die Luft bereits bleihaltig war, all meine Ersparnisse zusammengenommen und die Aktien gekauft, welche ich auf Dauer behalten wollte. Deren Kursgewinne steuerfrei realisieren zu können, hat mich zum Kauf motiviert. Die meisten dieser Käufe liegen nun im 3-stelligen-Prozentbereich im Plus.

    Das Phänomen, das ich nun habe (ein echtes Luxusproblem), ist, dass sich bei mir Sparen nicht mehr lohnt. Meine täglichen Depotschwankungen (zur Zeit meist nach oben zeigend) sind so groß, dass sie meine monatliche Sparrate deutlich übertreffen. Will sagen, mein leistbarer Sparbeitrag macht sich gar nicht mehr in meiner Vermögens-Aufstellung bemerkbar, weil er zu niedrig im Vergleich zur Volatilität der sonstigen Depotschwankungen ausfällt.

    Was folgt daraus? Am Anfang seiner Vermögensbildung ist das Sparen und Investieren von enormer Wichtigkeit. Mit zunehmenden Vermögensaufbau wird es immer irrelevanter. Deshalb sollte man am Anfang seines Arbeitsleben richtig was auf die hohe Kante legen, das sich später dann von allein vermehrt und keine Unterstützung durch Sparanstrengungen mehr braucht. Sparen ist immer gut, so bin ich sozialisiert und mache es deshalb weiterhin, in jungen Jahren (wenn es besonders schwer ist) ist es besonders wichtig!

  3. Couponschneider

    Ich bin 2009, also auf der Höhe der Krise, eingestiegen. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Leider hatte ich da noch nicht viel Geld, da ich gerade Berufsanfänger war.

  4. Couponschneider

    @Felix:

    „Was folgt daraus? Am Anfang seiner Vermögensbildung ist das Sparen und Investieren von enormer Wichtigkeit. Mit zunehmenden Vermögensaufbau wird es immer irrelevanter. Deshalb sollte man am Anfang seines Arbeitsleben richtig was auf die hohe Kante legen, das sich später dann von allein vermehrt und keine Unterstützung durch Sparanstrengungen mehr braucht.“

    Absolut richtig. Ich empfehle auch, dass man in jungen Jahren wie ein Berserker sparen sollte:

    http://couponschneider.blogspot.de/2014/01/in-jungen-jahren-gilt-sparen-wie-ein.html

    Solange man jung ist, schmerzt es auch am wenigsten. Und man muss ja nicht bis zum Renteneintritt warten, bis man etwas vom Aktiensparen hat. Es ist ja schon mit 40 ein Gewinn, wenn da nebenbei ein Dividendeneinnahmen sprudeln, sodass man unerwartete Ausgaben (Beerdigungkosten, Reparaturkosten etc. pp.) mit links schultern kann. Und wenn man erstmal 200000 € Aktienvermögen zu vererben hat, dann kann man auch die Prämie für die Risikolebensversicherung runtersetzen oder die Degression verstärken, wenn man möchte, was noch mehr spart.

  5. Tom

    hallo Tim,

    Du triffst den Nagel auf den Kopf. Man kann es nicht genug wiederholen. An der Börse muss man antizyklisch handeln. So entfaltet sich das Buy&Hold am Besten.
    Gute Gelegenheiten gibt es nicht nur in der Krise.
    Wichtig ist genügend Kapital auf der Seite zu haben um reagieren zu können. Geduldig abwarten und wenn der Zeitpunkt kommt, zuschlagen 😉

  6. Fabian S.

    Hallo Tim, Du schreibst wie immer alles toll und wirklich genau richtig wie man es machen sollte.

    Nur ich finde man muss auch vor einem Crash seinen Großteil der Aktien, (die man nicht ewig halten will) verkauft haben und sollte dann erst zuschlagen. So lautet ja auch der altbewährte Graham-Ansatz: billig und teuer verkaufen!

  7. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Felix

    >„Das Phänomen, das ich nun habe…“

    Die Sparrate bleibt ein Muss. Mir geht es auch so. Wenn der Dollar mal wie gerade eben ein paar Cent an Wert gewinnt, dann rückt das Depot gleich mal im 4-stelligen Bereich vor, und umgekehrt. Aber das ist ja egal. Auch muss man negative Entwicklungen mit stetigem Cashflow auffangen. Neulich wurde die Dividende von „Just Energy“ gesenkt, und auch noch von monatlicher auf Quartalszahlung umgestellt. Auch ein anderer Posten bei mir, FAP (Aberdeen Asia-Pacific Income Investment) senkt für min. 12 Monate die Monatsdividende von 0,05 auf 0,04 CAD wegen sinkenden Bond-Einnahmen usw. Da braucht man Munition. Ich sehe dann Lücken in meiner Investmentfront, die mit Ersatz gefüllt werden müssen, damit die Front weiter vor rücken kann. 😉
    Meine Sparrate beträgt derzeit 700 Euro plus die monatliche Dividende, also min. 1000 Euro. Die monatliche Einzahlung „verschwindet“ zwar oft, wenn der USD-Kurs mal wieder fällt, aber dann lasse ich halt das EUR-Cash eine Zeit lang ansammeln. Wenn der Dollar wieder billig genug ist, dann tausche ich um und kaufe wieder ein. Das Gute ist, wenn man die USD-CAD-Werte in Originalwährung hält, dann kommt die Dividende in Dollar und füllt die USD oder CAD Cashposition. Man ist unabhängig vom EUR.USD Kurs. Man bekommt Dollars und kauft in Dollars. Wenn man irgendwann eine Entnahme plant, dann tauscht man bei schwachem Euro zurück.

    MS

  8. tim schaefertim schaefer

    @ Michael
    Ja. Angst und Panik sind das Kernproblem in der Krise.

    @ Felix
    Früh anzufangen mit dem Sparen im Leben hilft enorm, weil der Zinseszins sich voll entfalten kann. Die ersten Aktien sollten die Eltern für ihre Kinder kaufen. Und ihnen ein sparsames Leben (statt verschwenderisches) beibringen. Das macht das Leben insgesamt angenehmer (stressfrei). Die Kinder sollten lernen, die Belohnung in die Zukunft verlagern zu können.

    @ Tom
    Es ist so simpel.

    @ Fabian S.
    Ben Graham, der Lehrmeister von Buffett, war in der Tat aktiver an der Börse. Buffett fand heraus, dass sich Buy & Hold besser auszahlte. Warum? Wegen der Nebenkosten, Steuern, schlechtem Timing, Selbstüberschätzung, Zinseszins, Dividenden.

  9. Crash

    Den perfekten Einstieg gibt es nicht. Deshalb ist es besser, in ein Portfolio von Qualitätsaktien regelmässig zu investieren, statt seit mehr als drei Jahren auf den „längst überfälligen“ Crash zu warten und die Füsse still zu halten.

    Was sich dagegen lohnt und gut in ein Langfristkonzept passt ist die „Pyramidisierung“ im Crahs-Fall. Hier sollte tatsächlich die Investitionsqoute erhöht werden und Cash vorhanden sein.

  10. Sin

    tja, ich bin auch 2008 eingestiegen…….und habe die letzten Jahre so etwa 20 000 EUR verloren. Echt blöd für mich der Depp unter uns Genies zu sein……..

  11. Tino

    der Markt bietet immer Chancen, wenn ein Markt einbricht, profitiert ggf. ein anderer. Bestimmte Einzelwerte laufen in der Krise einfach weiter, max. mit kleiner Korrektur. Ich horte auch keinen Cash in großen Mengen, weil ich perfektes Timing für ausgeschlossen halte und weil ich auch nicht Unmengen habe. Das Verkaufen vor vermeintlicher Krise gehört auch dazu, es entspricht dem Bibbern emotionaler Spekulanten und geht häufig schief bzw. bringt nur zusätzliche Kosten. Zyklische Werte hab ich keine Erfahrung. Da wo Dividenden fließen, ist der Nutzen eines Ausstiegs immer zu hinterfragen. Wenn Aktien in den Himmel schießen, würde ich auch die Überlegung fahren auszusteigen, aber nicht wegen der bloßen Vermutung der gesamte Markt könnte morgen einbrechen, sondern weil Realwert und Bewertung weit auseinanderliegen, ein Fakt, keine Vermutung.

  12. Anna

    @ sin,
    bist kein Einzelschicksal. Von denen, die ich bis Herbst 08 gekauft habe, sind noch einige in den Miesen, z.B. ThyssenKrupp, UBS, Randstad und auch Porsche.
    Wirst aber immer von den Erfolgen hören, der Mensch ist nun mal so.

  13. Crash

    @sin: Jeder der an der Börse nach Jahren erfolgreich ist, hat vorher Verluste gehabt. Ich kenne jetzt nicht die Geschichte von Warren Buffet, aber es würde mich wundern wen es bei ihm anders sein sollte.

    Auch Personen die Ihnen nun weis machen wollen wie erfolgreich sie jetzt sind, haben vorher mal Verluste erlitten. Evtl. sogar mehr als sie aktuell erwirtschaftet haben.

    Das Wichtigste ist, das sie das Geld nicht umsonst bezahlt haben und durch das Erlernte nun mit dem restlichen Geld sinnvoll investieren können.

    Und vergessen sie die Verluste. Versuchen sie nicht den Markt outzuperformen um Verluste auszugleichen!!!
    Das führt automatisch zu weiteren Verlusten.

  14. Mario

    @Sin,

    verloren ist das Geld wenn die Verluste realisiert werden!

    Bei mir sind ebenfalls zwei Aktien im Minus. Eine davon z. Zt. bei ca. 35% zum Einkauf. Waren auch schon mal mehr Prozente. Da ich jedoch jährlich dafür Dividende kassiere, lasse ich den Titel weiter laufen. Also habe ich einen Buchwertverlust und keinen realen Verlust. Interessiert mich nicht weiter, ist übrigens ein deutscher Stromkonzern.

    Nur nicht die Panik bekommen. Ich hoffe für dich, dass du ein paar Dividendentitel dabei hast. Ärgere Dich nicht, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern freue Dich, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.

    Mario

  15. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Martin

    Ich hätte jede Menge Ideen auf meinen Einkaufszetteln, die ich gerne kaufen würde, aber es fließt mir immer noch zu wenig Cash zu. Habe vorhin gerade noch nachbörslich 100 Stück vom KKR Fund „KIO“ gekauft. Wird mit Discount gehandelt, zahlt etwas über 8% p.a. bei monatlichen 12,5 US-Cent derzeit (geht besser, aber ich habe ihn mir schon länger eingebildet, und man soll ja nicht zu gierig sein), hält hauptsächlich US-Corp Bonds und kostet nur 0,56% TER.
    So, der ist im Körbchen, nun was jetzt als nächstes kaufen? Die Qual der Wahl… 😉

    MS

  16. Martin

    Gilt der KKR nicht als intransparenter ausländischer Fonds mit entsprechender Strafbesteuerung? Ich habe mein Depot in DE, also bezahle ich auch ganz normal die Steuern. Daher kommt der Fonds wohl nicht in Frage.

  17. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Martin

    Keine Ahnung was deutsche Broker da machen. Genau für diese Zwecke bin ich bei Lynx. Die sind in Holland/England gemeldet, haben deutsche Niederlassung in Berlin; Bafin usw. Aber rechtlich müssen die nicht die 25% an den Fiskus abführen.
    Ich zahle lediglich bei allen US- oder CAD Titeln 15% Quellensteuer. Und ich habe einige kanadische und US-Funds.
    (http://www.lynxbroker.de/abgeltungsteuer.php) Die werden einbehalten von Haus aus.
    Am Jahresende lege ich meiner Steuererklärung die Jahresteuerdoku von Lynx bei; „Realized Profits“, „Dividend Revenue Summary“, „Dividend Summary by Country“ (wegen Anrechnungsfähigkeit der Quellensteuer).
    Bisher hat das Finanzamt nur die fehlenden 10% plus Soli nachveranschlagt. Muss mich also immer auf Nachzahlung einrichten.

    Ach, gestern wurden mir 50 Euro für eine Freundschaftswerbung gut geschrieben. Dank an den Geworbenen. Weiß nicht wer er ist, sieht man nicht.

    MS

  18. Christian

    Bäruchte mal kurze ein/zwei Denkanstöße:

    Zu 80% habe ich Qualitätsaktien, die mir eine schöne Dividende bringen (werden). Gut gemischt. Diese Aktien will ich auch nicht mehr verkaufen. Also das was Tim hier öfters schreibt: kein Trading, da oft Selbstüberschätzung, Timingprobleme, Kosten, Steuern etc.

    Mit den anderen 20% will ich mir Aktienanleihen kaufen auf 2-3 Werte. Das Timingproblem will ich lösen durch einen Sparplan.
    Mit Aktienanleihen erhalte ich ca. 7% Zinsen p.a., also mehr als mit Qualitätsaktien-Dividenden.
    Ich mache den Aktienanleihen-Sparplan mit Aktien, die ich eh haben will.
    Ich kaufe mit 0% Abstand zum Basispreis, denn ich brauche keinen Puffer, da ich die Aktie ohnehin haben wollen würde.

    ABER: ich will eben den hohen Zins mitnehmen.

    Machen oder nicht?

  19. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christian,

    da stehe ich etwas auf dem Schlauch. was meinst Du mit „0 Abstand“ usw. Ich glaube nicht, dass Du von Top-Aktienwerten 7% Anleihe-Rendite bekommst. Die haben meistens geringen Kupon und werden über 100% gehandelt, so das die Rendite vielleicht bei höchstens 3% liegt. Höhere Rendite bringen nur windige Bonds, die man nie als Einzeltitel kaufen sollte, sondern eben als Bond-Fund so wie mein KKR Fund siehe oben.

    Sage doch einfach mal eine Aktie als Beispiel, von der Du auch eine Anleihe kaufen wollen würdest.

    MS

  20. Sams1974

    Ich war es Herr Schneider.

    Auch mir wurden die 50 Euro gutgeschrieben.
    Kleinvieh…
    Ich sage auch nochmal danke.
    mfg

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