Die Sorgen der Börsianer


New York, 3. September 2015
Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, was in einem Tag, einem Monat oder einem Jahr an der Börse passieren wird.

Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, was in einem Tag, einem Monat oder einem Jahr an der Börse passieren wird. Denken Sie besser langfristig. Investieren Sie für 10, 20, 30, 40 oder mehr Jahre.

Am „Schwarzen Montag“, als die Wall Street 1.000 Zähler verlor, bekamen Anleger die Panik. Die Menschen hatten enorme Sorgen. Ich kann mir gut ausmalen, wie sich manch einer an diesem Tag fühlte: Plötzliche Schweißausbrüche, weiche Knie, Herzrasen. Das hatte Folgen: Der Orderfluss bei den führenden Discountbrokern brach angesichts der schnellen Verkaufswelle zusammen.

Ein guter Rat ist: Kaufen Sie, wenn alle verkaufen. Und achten Sie auf Qualität.

Sobald die Notenbank Fed die Leitzinsen in den USA erhöht, kann das Börsengebälk abermals gewaltig zittern. Bereiten Sie sich darauf vor. Volatilität ist gesund und völlig normal. Börsianer sollten lernen, damit umzugehen. Ein guter Börsianer zu sein bedeutet, Erniedrigungen ertragen zu können.

Nobelpreisträger Robert Shiller warnt gar vor einem Absturz des Dow-Jones-Indexes auf 11.000 Zähler. Shiller redet kein dummes Zeug. Das kann natürlich passieren. Niemand kennt indes exakt die Zukunft. Auch Herr Shiller nicht.

Wer Angst hat, was in einem Tag, einem Monat oder einem Jahr passiert, sollte nicht sein Geld in Aktien anlegen. Wenn sich jemand unwohl fühlt in einigen Jahren 40% seines Depots auf dem Papier „zu verlieren“, sollte einen großen Bogen um die Börse machen.

Am besten sind Sie dran, wenn Sie keine Kasinomentalität haben und Ruhe bewahren können.

Zocker sollten wissen: Wenn Sie mit Feuer spielen, werden Sie sich eines Tages die Finger verbrennen. Warum Anleger mit exotischen Wertpapieren, die kein Mensch versteht, herumzocken, ist mir ein Rätsel. Es gibt genug Leute, die Super-Turbo-Scheine kaufen. Ich kann den Kram nicht verstehen, so sehr ich mir Mühe gebe. Lesen Sie sich nur mal die Kosten für diesen Turbo-Schein (PDF) durch:

„Bei einem Turbo-Call-Optionsschein besteht das Aufgeld neben den Risikokosten auch aus den Finanzierungskosten, die dem Risikoanteil hinzugerechnet werden (Risikokosten + Finanzierungskosten). Bei Turbo-Put-Optionsscheinen werden die Finanzierungserträge von den Risikokosten abgezogen (Risikokosten – Finanzierungserträge). Sofern die Finanzierungserträge die Risikokosten übersteigen, ergibt sich hieraus ein Abgeld vom Preis des Turbo-Puts. Übersteigt der Anteil der Risikokosten die Finanzierungserträge, resultiert auch hieraus ein Aufgeld.“

Ich verstehe nur Bahnhof. Warum ist das so unverständlich geschrieben? Meine persönliche Meinung dazu: Alles, was Sie nicht verstehen: Finger weg.

Im Grunde gibt es zwei smarte Möglichkeiten, wie Sie in einem Crash reagieren können: Entweder Sie tun einfach nichts und warten ab. Oder Sie kaufen (zu). Steigen dagegen die Kurse, haben Sie wiederum zwei Möglichkeiten: Entweder Sie verkaufen oder aber Sie tun einfach nichts.

Ich bin grundsätzlich eher jemand, der nichts macht. Abwarten. Aussitzen. Ruhe bewahren. Schmerzen ertragen. Es hilft Ihnen, wenn Sie eine starke Selbstdisziplin haben.

Wer einen Vermögensverwalter oder Fondsmanager hat, sollte auf die Strategie und Kosten des Profis achten. Informieren Sie sich umfassend. Trauen Sie nie einem Berater blind. Vergewissern Sie sich. Prüfen Sie eventuelle Interessenkonflikte. Und die Langfristperformance.

PS: Ich schreibe eine Value-Investing-Kolumne im „aktien“-Magazin. Eine kostenlose Probeausgabe können Sie hier anfordern: http://www.traderfox.de/aktienmagazin


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die Sorgen der Börsianer

  1. Liesschen Müller

    Herr Schäfer, ist ein „Value“-Artikel als bekennender Buy & Hold Anleger in einem Tradingmagazin nicht ungefähr so wie ein Bericht über die Vorzüge von veganer Ernährung in der Zeitung FleischWirtschaft?

    Da fällt mir noch der altbekannte WallStreet-Spruch ein „Bulls make money, bears make money, pigs get slaughtered.“, der sich ja auf übertriebene Ungeduld und Gier bezog.

  2. Pierre

    Natürlich kann es eine Methode des langfristigen Vermögensaufbaus sein, stur jeden Monat etwas in den Aktienmarkt zu investieren und sich nicht darum zu kümmern, wo der Markt steht.

    Theoretisch kann man so garantiert und ohne Stress eine gute langfristige Performance erzielen.

    Nur wer schafft das in der Realität?

    Denn dann muss man sich nicht nur Augen und Ohren zuhalten, wenn medial die Welt untergeht. Man müsste ebenso ignorieren, dass man bei der Bank um die Ecke die Schlangen vor den Schaltern sieht, die panisch ihr Geld abheben wollen.

    Wer kann das also bei einem Einbruch wie 2000 oder 2008 um 50% oder 60%?

    Ich behaupte: fast keiner, auch wenn es vorher fast jeder glaubt.

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Liesschen Müller

    In einem Sportmagazin werden mehrere Sportarten behandelt: Golf, Tennis, Joggen…

    Ich schreibe, wovon ich felsenfest überzeugt bin.

     

    @ Pierre

    Millionen Amerikaner sparen jeden Monat über die Börse. Stetig. Stur. Sie machen das Dekaden lang. Stichwort sind die Depots für die Rente. Sie heißen 401k, SEP IRA, Roth IRA, IRA…

  4. JimKnopf

    Ich muss jetzt mal was zu diesem Aktien-Magazin schreiben:

    Mir ist ja klar, Tim, dass du auch Geld verdienen musst und dass man mit Ratschlägen für Value-Investing kein Geld machen kann, weils halt immer das selbe ist. Deshalb beschweren sich ja auch oft Leute bei dir (dummerweise), dass du hier im Blog immer wieder das selbe schreibst. Was durchaus nachvollziehbar ist.

    Aber ausgerechnet für solch ein Magazin? Das ist doch „Leuteverarsche“.

    Ich habe die Probeausgabe gerade mal durchgescrollt und bin beim „High Quality Musterdepot“ gelandet. Wohl gemerkt: Das war die erste Ausgabe des Aktien Magazins und mich hat es sehr gewundert, dass die Aktien im „Musterdepot“ haben die mit 250% im Plus sind. Deshalb hab ich mir die Seite dann doch mal etwas genauer angesehen.

    Die feiern sich quasi, dass man nach „ihrer“ Anlegestrategie in den letzten Jahren über 15% Rendite gemacht hätte, aber sie haben diese Anlagestrategie nie selbst durchgeführt. Ganz unten steht im Kleingedruckten, das Aktiendepot besteht quasi gedanklich seit 1999, die Performance wurde „backgetestet“. Was ist denn das für ein Unsinn? So eine Volksverarsche. Wie unseriös ist das?

    Ich kann mir auch im Jahr 2015 ein Musterdepot einrichten und sagen ich rechne jetzt zurück, gedanklich hab ich da bereits im Jahr 1985 insgesamt 10.000 Apple Aktien reingekauft, huuuu deshalb ist das Depot heute schön im Plus. Warum kann es nicht einfach mal ein seriöses Aktien-Magazin geben, das dem Leser einen Mehrwert bietet und nicht einfach nur verarscht?!

    Wie dreist… die stecken wirklich in die Erstausgabe eines neuen Magazins ein Musterdepot, das mit – bescheidenen – 917,33% im Plus ist! Und dann haben sie noch die Dreistigkeit, die nie bestandene Performance dieses Depots mit der Entwicklung des S&P500 zu vergleichen. Schön mit Chart und allem. Wenn man das Kleingedruckte nicht liest und nicht weiß, dass es sich um ein neues Magazin handelt, denkt man sich „wow, die haben es echt drauf“.. denen muss ich folgen und alles kaufen und verkaufen was die sagen.

    Wie gesagt, mir ist klar, dass du nicht vom Bloggen leben kannst und Geld verdienen musst, aber gibt es nicht vielleicht ein Stück weit eine seriösere Möglichkeit? Warum muss die Finanzindustrie die Leute immer verarschen? Und sich dann wundern, wenn niemand den Banken und dem System vertraut…

    Wieso kann man nicht seriös wie du im Blog über die Aktienanlage berichten? Es gäbe soviele Themen, die man ernsthaft beleuchten könnte. Geschäftsberichte studieren und verstehen. Qualitätsaktien herausfiltern. Psychologie, lernen mit Verlusten umzugehen, langfristige Entwicklung der Wirtschaft, Geschichte der Unternehmen, Interviews mit Starinvestoren die es geschafft haben, Aufzeigen ihrer Strategien.

    Enttäuschte Grüße

  5. JimKnopf

    Nachtrag: Oh, ich sehen gerade, beim DIVIDENDENmusterdepot waren sie viel bescheidener, das ist lediglich 1038,14% im Plus! Warum auch übertreiben, richtig? 🙂 Das ist doch wohl ein Witz. Auch dieses Depot hat natürlich nie existiert sondern wurde „backgetestet“. Cooles Wort übrigens.

    Ich mach jetzt auch ein Girokonto auf und schreib mir hier ins Kleingedruckte „wenn ich vor zwanzig Jahren eine Million darauf eingezahlt hätte, wären da heute eine Million Euro drauf“. Krank.

  6. ValueriaValueria

    @ JimKnopf,  hast du es jetzt mit Gemütlichkeit ausprobiert oder nicht 😉

    Ich gebe dir recht. Ich mag es auch nicht, wenn ich lese wie XY vor 120 Jahren Aktien gekauft hat und heute MultiTrillimilliardär geworden ist/wäre, (hätte seine Frau nicht alles verpulvert… ;-)) Trotzdem motiviert mich der Erfolg anderer sehr!

    Aber wir haben nun mal nichts in der Hand, außer die Vergangenheit für die Zukunft und das kleine Bisschen Heute. Leider lassen sich wenige Menschen einfach so motivieren, in dem man ihnen sagt: „Kauf jetzt die Richtigen, sie sind günstiger als in 50 Jahren, warte 50 Jahre und alles ist gut.“ Die Beerdigung wird reich ausfallen 😉

    Die meisten fangen sofort an, Argumente zu finden, warum das nicht funktionieren wird. Immos zu teuer, Aktien zu teuer, noch dazu werden einige Pleite gehen, das Dach wird einbrechen, Meteoritenhagel, Weltuntergang.

    Es hilft eigentlich nur in die Vergangenheit zu schauen um zu sehen, dass durchaus viele Dinge sich erfolgreich entwickelt haben und an ihre Zukunft glauben.

    Ein lieber Freund von mir pflegte den Spruch zu sagen:“ Hätte ich bloß hier Immobilien vor 10 Jahren gekauft“. Ich sage ihm immer das Gleiche: „Hast du aber nicht. Denke ab jetzt. Was machst du heute für morgen.“ Er hat jetzt bereits 3 Wohnungen in den letzten 3 Jahren gekauft, super erfolgreich.

    Viele denken in 1000-er% Rendite. Vielleicht haben sie Glück, vielleicht auch nicht. Ich denke eher in Dividenden und schiebe nicht so eine Panik, ob und wann ich die richtige Aktie kaufe.

    Ich mag lieber diesen Gedanken: 1000 investierte Euro sind 3,50 Euro monatlich Cash. Hier zu lesen: http://finanziell-umdenken.blogspot.de/2012/10/merken-sie-sich-den-wert-350-euro.html

    Angeblich verdoppeln sie sich alle 7 jahre – wäre schön. Dazu breit diversifizieren.

    Vielleicht hilft dir das mehr? 🙂

    @Tim danke, mal wieder sehr beruhigend und motivierend!!!

  7. Felix

    @ Jim

    Ich verstehe nicht ganz, wie man sich über ein Magazin so aufregen kann. Sie müssen etwas schreiben, was Leser findet, sonst sind sie pleite. Offensichtlich findet das Leser.

    Ich vergleiche das mit der BILD-Zeitung, die aus meiner Sicht hanebüchenden Unsinn schreibt. Es fiele mir nicht im Traum ein, für diese Art von Journalismus Geld auszugeben. Nichtsdestotrotz ist sie die auflagenstärkste Zeitung in D.

    So What?

  8. JAn

    Verstehe ich schon. Ist es zuviel verlangt seriösen Journalismus und Berichterstattung zu erwarten?

    Das Magazin kostet im Übrigen 10 Euro für eine Ausgabe…

    Qualität hat wohl seinen Preis.

  9. Trapper Toni

    Was erlauben Draghi?

    Welchen Zweck hat das QE der EZB eigentlich? Konjunkturbelebung. Welchen Zweck erfüllt das QE der EZB nicht? Konjunkturbelebung.

    Und wie sieht die Lösung aus? Ein erweitertes QE-Programm.

    Durch die niedrigen Zinsen werden Bürger enteignet und in Risikoklassen getrieben. Der Dank eine höhere Inflation.

    Also für das Vorzeigeland Deutschland heisst das. Niedriglohn, keine Zinsen mehr für konservative Spareinlagen + steigende Güterpreise. Sowas kann sich auch nur die Ökonomie ausdenken.

    Mit welcher Legitimation darf Herr Draghi das?

    Darüber sollte aufgeklärt werden und nicht über die Börse. Denn wenn die Tausenden von Milliarden, die Herr Draghi druckt fällig werden, dann ist ein Crash an der Börse das geringste Problem.

    In den Medien werden aber nur eine Hand voll Chaoten gezeigt, die gegen die EZB-Politik demonstrieren. Damit auch klar wird, wer der Gute und wer der Böse ist.

    Wenn wird das am Ende nicht mehr jucken? Herrn Draghi, Juncker, Dijsselbloom, Frau Merkel…denn die Pensionen sind sicher.

    Darf man sicherlich nicht drüber sprechen. Es lebe die Börse.

  10. Uffpasse

    Delray Beach, Florida – es ist heiß in Florida. Dunstig heiß. Die Haare kräuseln sich und die Körper erschlaffen.

    Das Rennen der Erleichterung ging weiter. Auf der ganzen Welt stiegen die Aktien. Genau wie die Kurse von Öl und Rohstoffen. Der Dow stieg; ebenso die chinesischen Aktien. Wieso?

    Die Zahlen des amerikanischen BIP für das zweite Quartal waren höher, als erwartet. Die Wirtschaft wuchs um eine jährliche Rate von 3,7%.

    Und der einflussreiche William Dudley von der Fed sagte, dass das Argument für den Zinsanstieg im September „weniger zwingend“ sei.

    Ein Rückgang im Übermaß von 50%

    Oh, ihr Kleingläubigen… fürchtet euch nicht! Die Dinge geschehen genau so, wie sie es sollen. Es ist das Ende des Sommers. Die Märkte geben starke Hinweise auf die Dinge, die im Herbst kommen werden. Wie über dem Vesuv, steigt eine Rauchwolke auf… und es hängen Dunstschwaden über den Märkten. Die Erde der Wirtschaft rumort… und die Tiere ergreifen die Flucht.

    Doch da treten auch schon die Cronies auf und sagen uns, dass wir uns nicht darüber sorgen sollen. Und wer weiß schon, was als nächstes passiert?

    Ihr Autor ist ein ziemlich guter Klempner. Ich kann Rohrleitungen legen und die Toilette von Verstopfungen frei machen.

    Leider ist meine Bilanz als Wahrsager der Märkte eher unregelmäßig.

    Ich liege selten falsch, doch oft genug bin ich so früh dran, dass ich, wenn es dann eintrifft, oft bereits vergessen habe, dass ich es vorhergesagt habe.

    Doch heute bin ich beherzt und ermutigt. Ich schwadroniere weiter, wie ein schriller Poet in einer derben Bar, sicher in dem Wissen, dass da Hünen hinter mir stehen.

    Die Vorhersage des Ökonom und Disponenten, John Hussman, ist meiner sehr ähnlich.

    In einer Mitteilung schrieb er:

    „Wenn man einen Karren voller Dynamit in eine Horde von Feuerjongleuren schiebt, dann ist die Chance, dass die Dinge gut ausgehen, äußerst gering.

    Die Ursache für die unausweichlichen Trümmer ist nicht das Dynamit, sondern der Auslöser ist der Typ, der seine Fackel ansteckt.

    Gleichermaßen ist, wenn extreme Bewertungen als Ergebnis von gewinnsuchenden Spekulationen einmal etabliert sind, was durch die Federal Reserve ermöglicht (1997-2000), ermutigt (2004 – 2007), oder aktiv beworben wird (2010 – 2014), ist ein etwaiger Zusammenbruch unausweichlich.

    Indem Sie den Investoren sichere Anlageformen genommen hat, hat die aktivistische Politik der Fed Spekulationsblasen und unweigerlich darauf folgende Zusammenbrüche bei riskanten Vermögensanlagen gefördert.

    Auf der Basis der fundamentalen Bewertungen (…) erwarten wir, dass der S&P nach der Beendigung des derzeitigen Marktzyklus um 40-55% gefallen sein wird. Die einzige Unabwägbarkeit sind die Auslöser gewesen.“

    Quelle: Kapitalschutz Akte
    Die Märkte sind ein „Karren voller Dynamit“(von Bill Bonner)

  11. Sams1974

    Hm Trapper Toni?

    Beschreibst du den Istzustand in Deutschland oder ist das die Entwicklung die du vorhersiehst?

    Übermäßig steigende Güterpreise? Wo? Was?  Nur mal als Beispiel, ein Interview mit dem Chef von Migros. Es geht um die Tengelmannmärkte.

    Ich zitiere nicht wörtlich „köpfschüttelnd beobachten wir den Deutschen Markt……. davon hat niemand was…….. niemand verkauft ein Stück mehr alle verlieren Spanne….. wirtschaftlichen Unsinn werden wir nicht mitmachen….. gefühlt sind wir mit Tegut immer im Preisniveu über dem Markt!…“

    Siehe Thema Marken, Discounter Beispiele RedBull, Coca Cola, InBev (Franziskaner)…..  Jetzt mal auf Getränke bezogen weil ich da arbeite….

    Lidl haut das RedBull fast ohne Spanne raus Aldi kontert mit Monster um den Kontrahenten davon abzuhalten weitere Energiedrinks aufzunehmen. Colamehrweg 12X1 Liter ist jede Woche für 3 Euro billiger zu haben je nach Wahl Rewe,Edeka,Globus, Real…………. und nächsten Monat von vorn. Schokolade, Kaffee…. steht in jedem Handzettel jedes Unternehmens jede Woche. Die Leute fragen sich nicht mehr wo gibt es Kaffee billig,sondern wo gibt es meine Marke billig…..

    Es wird keine Preissteigerungen geben die Spanne wird die nächsten Jahre nicht über den Preis steigen sondern über minderwertige (billigere) Bestandteile unserer Nahrung. Also Lohnsteigerungen, Steuern werden natürlich evtl über (Rasenmähermethode) draufgeschlagen, wenn der Staat etc wieder gieriger wird.

    Hm Öl? Technische Geräte, Weiße Ware…. wo siehst du jetzt die Preissprünge? Da haben wir eine unterschiedliche Wahrnehmung anscheinend und jetzt lasse ich den Onlinehandel schon weg und gebe nur meinen Eindruck was den Stationären Handel angeht.

    Was Niedriglohn angeht? Was ist das Netto? Brutto! Brutto mit Arbeitgeberabgaben!!!!! Ist Augenwischerei zu sagen die Leute haben zu wenig Geld. Die Leute haben nicht zu wenig Geld sie bekommen IHR erarbeites Geld nur nicht auf das Konto! Sie füllen nur Übergebühr die Schweinetröge.

    Also über Niedrige Zinsen lasse ich mich jetzt nicht aus, aber haben Sie den Eindruck das Geld Mangelware ist?

    Staatshaushalt auf Rekordhöhe, Steuereinnahmen auf Rekordhöhe, Exporte auf Rekordhöhe, Importe auf Rekordhöhe….. beim besten willen? Warum soll jemand das Heu für den Preis von Weizen kaufen?

    Deshalb meine Frage Istzustand oder Zukunftsprognose.

    Was interessiert mich die EZB? Ist doch nur ein weiterer Player an der Börse, so sehe ich das.

    Ein schönes Wochenende und Deutschland ist gottseidank nicht der Nabel der Welt, sonst müsste ich es wohl mit der Angst bekommen.

    Weiter Glückliches Händchen beim Investieren.

    PS ich finde darüber müsste mal aufgeklärt werden…. so ihr geh jetzt arbeiten und fülle mal ein paar Schweinetröge.

    Nix für unguad.

  12. Trapper Toni

    @Sams1974

    Herr Draghi hat klargemacht, dass er alles dafür tun wird, um eine Preissteigerung zu erzielen. Es braucht anscheinend 2% Inflation p.a. in der Eurozone. Deshalb wird der ganze Murks ja (offiziell) veranstaltet mit QE.

    Inflation haben wir bereits bei Immobilien (Kaufpreise und Mieten) und anderen Sachwerten wie Aktien.

    Das heisst, dass Traummodell von Herrn Draghi sieht so aus:

    Löhne runter (Er & Mutti mit dem deutschen Zeigefinger mahnt zu „Reformen“)
    Preise hoch (Inflation = mind. 2% p.a.)
    Zinsen niedrig (Negativ oder Null damit Staaten nicht unter den Schulden kollabieren)

    Konsequenz? Wenn das Modell nicht eines Tages zusammenbricht, dann werden Besitzer von Geldwerten (Cash, Lebensversicherungen…) weiter enteignet. Das Kapital wird somit umverteilt auf Sachwertbesitzer, deren Vermögen durch die Inflation weiter steigt.

    Da das Modell aber nicht ewig funktionieren kann, wird man den einen oder anderen Parameter anpassen müssen.

    Was wird dem deutschen Steuerzahler über den Regierungs-Newsletter suggeriert?

    Ein Schelm, wer da Böses denkt. Gewinne privatisieren, Schulden/Verluste sozialisieren.

  13. Linksradikaler Spiegel-Leser

    @Toni

    Aber, Toni das ist doch alles super für Aktienbesitzer. Frau Merkel hat also Recht: Uns geht es gut.

    Einfach Gehirn ausschalten und egal zu welchem Preis weiter Aktien kaufen.

    P.S.: Für mich würde es von Anstand & Größe zeugen, wenn Vallerie Haller bei der nächsten Schalte an die Börse sagt „Wisst Ihr was, wir lassen den ganzen Börsenkäse heute und nutzen die kostbare Sendezeit lieber für ein wichtigeres Thema, wie Flüchtlinge.“

    Da die Politik aber „die Märkte“ befriedigen muss und die Notenbanken „die Märkte“ berücksichtigen müssen, werden wir auch weiter höhren, was der Dax macht.

    Nur Schade, dass diesmal keine Fussball-WM über die ganzen Probleme hinwegtäuschen kann.

  14. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ JimKnopf

    Ich habe mit Simon Betschinger vor vielen Jahren in Frankfurt zusammengearbeitet. Ich habe ihn damals als aufgeweckten, wissbegierigen Praktikanten kennengelernt. Er ist in jungen Jahren ein erfolgreicher Unternehmer geworden. In Deutschland gibt es leider viel Missgunst und Neid.

  15. Lukas der Lokomotivführer

    @Herr Schäfer

    „Misgunst und Neid“ sind die Totschlagargumente, die immer wieder benutzt werden, um Kritiker des Finanzsystems ruhig zu stellen.

    Zum Glück gibt es das in den USA ja nicht. Besonders hier wohnen ja ganz glückliche Leute.

    Aber auf der Insel der Glückseeligkeit gibt es Lösungen.

  16. wilihope

    @Sams

    Minderwertiges Fressen sind die Deutschen doch gewohnt! Das war immer schon so, ich glaub Kostolany sagte schon: Der Franzose fährt mit dem zerbeulten Renault zum besten Restaurant und der Deutsche fährt mit dem Mercedes zu Aldi. Bin immer wieder erstaunt welchen Müll die Discounter unter die Leute bringen, läuft dann unter Eigenmarke und ist aber angeblich aus dem Qualitätswerk vom Markenhersteller. Wozu braucht man z.B. Erdbeeraroma im Kuchen? Na weil keine Erdbeeren drinnen sind!

    http://www.welt.de/print-wams/article612440/Haben-Deutsche-Geschmack.html

    http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/ernaehrung/61146-215-chemiestattfrüchtetäuschungmitaromasto.html

    http://www.sueddeutsche.de/leben/kuenstliche-aromen-schmeckt-echter-als-echt-1.10943

    Leider fällt mir die deutsche Firma mit den künstlichen Aromnen nicht ein, die boomt denn die Deutschen werden in Zukunft noch viel mehr aromatisierte Scheisse fressen! Der Firma sage ich eine glänzende Zukunft voraus!

    https://weltverschwoerungen.wordpress.com/2013/04/18/probiotischer-joghurt-besteht-aus-scheise/

    Mahlzeit!

    Edit: Die Zauberer die die Grundlagen für bestest deutsches Essen machen: http://www.symrise.com

    Noch ein Nachschlag, die Serie ist gut!
    https://www.youtube.com/watch?v=UUIcGhCdxUg

  17. Fleissiger Michel

    @willihope

    Wichtig ist doch, dass man Aktien kauft, hart arbeitet, viel spart und dann wieder Aktien zu kaufen, viel arbeitet und…

    Falls der Herrgott will, dass man dann mit Anfang/Mitte 50 stirbt, dann wars halt kein so guter Plan.

  18. willihope

    @Fleissiger Michel

    Man kann auch gut leben *und* investieren, die Deutschen tun sich damit aber schwer, beides mögen sie nicht. Lieber der billigste Fraß und dafür das dicke Sparbuch.

    @Tino

    Guter Link! Bis auf die nobelgepreisten Banalitäten!

    Der Preis spiegelt das Risiko und die erwartete Rendite wieder.

    Oder:

    Der Preis ergibt sich aus Angebot und Nachfrage.

    Nein ist das wahr! Für sowas gibt es den Nobelpreis!

  19. JimKnopf

    @Tim:

    Schön, dass du Simon Betschinger persönlich kennst.

    Aber war das jetzt eine Antwort bzw. ein Kommentar zu meiner Feststellung, dass das Magazin die Leute verarscht?

    Grüße

  20. Robert Michel

    @Lukas der Lokomotivführer:

    Was willst du uns eigentlich sagen? Sollen diejenigen die es zu etwas gebracht haben das Geld, das sie für ihre Altersvorsorge brauchen spenden, damit sie im Alter genauso Arm sind, wie jene die immer in Armut gelebt haben? Hilft zwar niemanden, aber fühlt sich wenigsten gut an, ernsthaft?

  21. willihope

    Apropos Essen, ich gehe heute wieder zu meinem Türken, der mach alles selber, sein Teig mit Olivenöl aus Kreta ist unglaublich! Heute gibt es Capricciosa mit viel Knoblauch, schwarzen Oliven, Habaneros und Tabasco drauf!

    Ich hoffe ihr alle werdet heute auch ein solches Glücksmoment haben! 🙂

    Leider wird manche/r dabei sein der/die damit nichts anfangen kann, noch! 🙁 Eine frische Pizza aus dem Ofen hat nichts mit der Chemieflade zu tun die deutsche Discounter um 1 Euro vertreiben!

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106380754/Wie-wir-verlernt-haben-das-Leben-zu-geniessen.html

    Aber es ist nie zu spät!

    Schaut zu den Nachbarn und fahrt zu ihnen hin, auch übers Wochenende!

    http://www.welt.de/sonderthemen/made-in-france/article122385751/Lebensart-made-in-France.html

    http://www.genusstraining.at/bilder/Genuss_Artikel.pdf

    https://www.kaprunerhof.at/blog/rezept-pinzgauer-kasnockn

    http://www.wein-wandern.it/

    Oder geht zur Thai und bestellt euch Thai Streetfood, ein phat kra pao gai (ohne Ei)! Thais kochen immer frisch, man muss etwas warten aber das steigert nur die Vorfreude! 🙂
    https://www.youtube.com/watch?v=OV5fQ6EHFyk

  22. Rugier

    @JimKnopf

    bin da ganz deiner Meinung, wie viele Unternehmen gibt es die auch in die Strategie der Zeitschrift zur damaligen Zeit gepasst haben aber nicht mehr sind? Es sind seit den 80ern bis jetzt nur mehr 40% der damaligen Unternehmen auch heute noch im S&P500 vertretten, wo sind die restlichen 60%?

    Natürlich hat man schöne Gewinne wenn man die jetztigen Unternehmen Backtestet, was anderes wäre auch gar nicht möglich.

  23. Vali

    @willihope, das klingt lecker!

    Bei uns gibt  es heute Kürbissuppe mit Kürbis von Papis Garten, griechische Moussaka und als Nachtisch „Apfelkuchen nach Omas Art“ mit den Äpfeln aus dem eigenen Garten. Die Würmer habe ich  eigenhändig ausgeschnitten 😉

    @Linksradikaler Spiegel-Leser , als ehemaliges Flüchtlingskind kann ich dir bestätigen, dass ich genauso interessiert Börsennews ansehe, wie das Flüchtlingsdrama in den Nachrichten. Das eine schließt das andere nicht aus. Im Gegenteil – da ich den Flüchtlingsweg gegangen bin, über Grenzen, Ungewissheit, Auffanglager, Asylheim und der schwere Wege nach oben in die Eigenständigkeit und Integration, kann ich nur eines sagen: All diese Chancen für  Sicherheit, Arbeit, Investition, die Deutschland und „der Westen“ bieten, sind das Argument, das diese Flüchtlinge, die solche lebensbedrohliche Strapazen auf sich nehmen, motivieren weiterzugehen.

    Mein Vater (ehemaliger Flüchtling) mit einer Rente von 300 Euro im Monat hat am Freitag 100 Euro für Flüchtlingshilfe gespendet. Warum? Aus Mitgefühl und Dankbarkeit und weil er es sich leisten kann. Er hat ein Haus in Deutschland gebaut und lebt sparsam von Rente und seiner Mietwohnung, weil er hier arbeiten, sparen und investieren durfte. Seine Tochter , ich, ehemaliges Flüchtlingskind sieht die Sicherheit,  die Immobilieninvestments, die Arbeit und die Investments an der Börse/(Firmen deren Produkte ich konsumiere) hier als das höchste Gut dieses Landes. Mögen alle diese Chancen erkennen!!!

    PS: Ich habe diese Woche einen Teil meiner Produkte an bedürftige Familien gespendet. Ich hätte das niemals geschafft, hätte ich die Börse und die Investments gemieden.

     

  24. Linksradikaler Spiegel-Leser

    @Vali

    Welchen Mehrwert bringen Dir die Berichte von Anja Kohl oder Valerie Haller genau?

    Wie lange hat es gedauert 100te von Milliarden für Banken locker zu machen? Welchen Stellenwert hatte es Griechenland weiter mit Geld zuzusch******?

    Wieviel davon bräuchte man, um die Flüchtlingsproblematik zu lösen, da wo es sinnvoll ist?

    An wieviel Wochenenden kann Deutschland weiterhin 10.000 Flüchtlinge ohne Plan und Strategie der Integration, Unterbringung usw. aufnehmen?

     

  25. Linksradikaler Spiegel-Leser

    @willihope

    Alles, was der Deutsche macht, dient dem Zwecke seiner Arbeitskraft. Leistung bringe, schaffe, Häusle baue. Nahrung ist für viele leider nur Mittel zum Zweck.

    Auch schön. Nur noch Profit. Billiger produzieren mit möglichst hoher Marge bei günstigen Preisen, weil der Deutsche es so mag.

  26. Vali

    @Linksradikaler Spiegel-Leser , ich gebe zu, ich bin ein Fan von NTV-Börse und Markus Koch 🙂 Läuft bei mir täglich am Rechner nebenbei… Sie haben unter anderem mein Interesse für Börse geweckt.

    Die anderen Fragen kann ich dir nicht beantworten, ich denke die Antworten, haben die wenigsten. Ich bin nur der Meinung, dass Sicherheit+Wohlstand für alle möglich sein sollte. Wie das gehen soll, weiß ich nicht, aber mit Sicherheit nicht mit Verneinung und Verweigerung. Öffne dich, sträube dich nicht dagegen, informiere dich, tue was  und du wirst erkennen, dass es für alles Möglichkeiten gibt und solange etwas für den Menschen und nicht gegen ihn ist, wird alles gut!
    Gerade die Deutschen, sind ein Volk, das wie Phönix aus der Asche aller Welt gezeigt hat, wie es geht: Wir alle werden Möglichkeiten finden! Für mich ist das hier schön http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44845547.html Dein Spiegel 🙂

  27. Tobias

    @ Linksradikaler

    Wir haben 17 Mio Ostdeutsche nach dem Mauerfall integriert, da sind 1 Mio Flüchtlinge hier doch kein Problem.

    Manche Dinge kann man leider auch nicht vor Ort lösen. Wenn das Geld für Griechenland nach Syrien ginge, was würde sich ändern? Der IS würde es früher oder später in die Finger bekommen,  hätte dann Drohnen und Interkontinentalraketen – toller Plan…

  28. Linksradikaler Spiegel-Leser

    @Tobias

    Das hier ist kein Politikblog. Mir ging es schlicht um die Einordnung der Wichtigkeit.

    Inwieweit die „Integration“ der Ostdeutschen erfolgreich war, überlasse ich mal Deiner Einschätzung.

    @Vali

    Entschuldige, aber Du denkst zu eindimensional. Wenn man gegen etwas ist (z.B. weiteres Geld in die Banken zu pumpen), dann kann man auch gleichzeitig für etwas sein (z.B. Verwendung der Mittel für bessere Bildungssysteme).

     

     

  29. Sams1974

    Guten Hunger, Willi.

    Bei uns ist heute die Lust auf „altbackenes“ deutsches Essen ausgebrochen. Gemüse für die Suppe ist geschnipselt und Schatzi ölt gerade die Rindsrouladen ein.

    Schönen Sonntag

  30. C*R*A*S*H

    Wohl bekomms. Ein von mir geschätzter Journalist schrieb in seinem aktuellen Newsletter:

    DAX: 30 Prozent Luft nach unten

    Wenn eine Notenbank wie die EZB nach der Super-Bazooka die Super-Super-Bazooka anku?ndigt, ohne dass der Markt darauf noch länger als einen Tag
    reagiert, dann hat er kapituliert!

    Und dieses Bild sehen wie heute im DAX: Das Vertrauen der Anleger in die Omnipotenz des billigen Geldes ist dahin. Und damit ist es m. E. an der Zeit,
    dass auch u?berzeugteste Bullen zumindest einmal Stopps unter ihre Positionen setzen. 7.000 Punkte im DAX halte ich innerhalb der restlichen Monate
    dieses Jahres fu?r realistisch. Punkt.

    @willi no hope

    Also schön Pulver trocken halten für die Nachkäufe.

  31. Felix

    @ Vali

    Wahrscheinlich muss man wirklich sozusagen von Außen kommen, um noch erkennen zu können, welche Werte der Westen seinen Menschen bietet. Vielen Dank für deine erhellenden Erfahrungen, die sich wohltuend vom sonstigen Deutschland- und Kapitalismus-Bashing unterscheiden.

  32. von Aufdenboden

    @C*R*A*S*H

    Angenommen der DAX steht in einigen Monaten bei 7,000. Kann ja durchaus sein. Wo siehst Du den DAX dann ein Jahr später? Bei 4,000? Und dann?

    Ich verstehe, dass es verschiedene Meinungen zur Marktentwicklung gibt, aber nach einem crash geht es irgendwann wieder nach oben. Ja, vielleicht muss man im Extremfall ein, zwei Dekaden warten. Wenn man diese Zeit nicht (mehr) hat sollte man auch nicht voll in Aktien investiert sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass der DAX bis auf 0 fällt, der Laden dicht macht und alle nach Hause gehen, tendiert gegen null.

    Oder wie siehst Du das? Wie geht es Deiner Meinung nach nach einem crash weiter?

    Gruss, vAdB

     

  33. Ecckehard

    Wenn man Bild-online glauben soll, erwägt die EU deutsche Sparguthaben  für die Pleitebanken in den Schuldnerstaaten einzusetzen sprich zu enteignen.

     

    Ecckehard

  34. C*R*A*S*H

    @von Aufdenboden

    Das kommt grundsätzlich auf den Grund für den Crash an. Ein komplettes Scheitern der Notenbanken bzw. ein systemisches Problem usw. hätten substanziellere Auswirkungen.

    Im „Normalfall“ gabe ich Dir durchaus Recht. Nach dem Fall auf 7000 Punkte (nicht wenige sehen den „Fair Value“ beim Dax bei 5000) kann es wieder aufwärts gehen. Langsam oder kräftig. Trotzdem brauche ich den Weg nach unten nicht voll investiert mitmachen, um dann „billiger nachzukaufen“. Wenn ich ab 7000 einsteige, reicht das je nach Lage auch.

  35. Vali

    @Felix, danke Dir! Auch, dass Du mich richtig verstanden hast!

    @C*R*A*S*H , ich warte auch immer noch darauf, dass die Quadratmeterpreise in München wieder bei 3000 Euro sind;-) Noch bevor der Dax 8000 erreicht, werden die Leute ihn wieder hochkaufen… aber vielleicht hast du ja recht, und wir können noch billiger hinein 🙂

    Man darf bei der ganzen Schnäppchenjagd nicht vergessen, dass man nicht zu lang auf der Zuschauerseite verharrt. Ich erwarte dafür nämlich eine hübsche Inflation 🙂

    @Linksradikaler Spiegel-Leser , ich nehme deine Entschuldigung an. Du hast mich wirklich falsch verstanden.  Ich denke nicht eindimensional. Ich sehe die Dinge ganz neutral von oben. Ich denke nicht in entweder/oder –  ich bin für alle Möglichkeiten! Und zuerst ändere ich mich und mein Leben, bevor ich auf Banker und Politiker zeige. Banker haben die Finanzierung meiner Immobilien ermöglicht, Politiker haben mir die Chance gegeben, hier zu bleiben, Lehrer haben mir Deutsch beigebracht, Journalisten haben mein Interesse für Börse geweckt. Ich bedanke mich mit Tilgungszins, Steuer und einem Job, der gut für die Gesellschaft ist, Investitionen und mit tolerantem Denken. So funktioniert nun mal das System. Dass nicht alles perfekt ist, ist klar, aber Deutschland ist sehr nahe dran und das sollten wir alle begrüßen, fördern und mitmachen und nicht immer nur die negative Essenz herausziehen und dafür Schuldige suchen.

    „Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.“ Mahatma Gandhi

     

  36. Macher

    @Tim:

    Möchtest du den Vorwurf von „JimKnopf“ nicht kommentieren?

    Ich habe das Aktienmagazin auch mal angesehen und verstehe seinen Frust!

    MfG

  37. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Macher

    Ich dulde und akzeptiere andere Meinungen.

    Ich finde, das Magazin ist sehr gut gemacht. Es gibt immer Leute, die etwas auszusetzen haben.

     

    Ich habe hier im Blog einige, die nur meckern, obwohl ich den Blog aus freien Stücken ohne Hintergedanken schreibe. Anstatt etwas Positives beizutragen, kritisieren sie unentwegt.

  38. Felix

    Ich weiß nicht, ob das alle richtig verstanden haben: Anders als beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk muss man dieses Magazin gar nicht abonnieren. Wenn es einem nicht gefällt, muss man also gar nichts tun.

  39. Gordon Gekko

    @Tim: Mir kommen gleich die Tränen.  Natürlich wird keiner was dagegen haben, wenn Du für wen/was auch immer schreibst, irgendwie must Du ja auch Deine Brötchen verdienen(wobei, unter uns gesagt, es mir schon komisch vorkommt, dass Du als selbstbezeichnender Finanzjournalist noch nicht einmal das Finanzkauderwelsch der Future und Optionen durchschaust). Aber in einemöffentlichen Blog wird doch wohl noch erlaubt sei, Dinge beim Namen zu benennen. Solange dürftest Du doch noch garnicht im gelobten Land leben, dass Du nicht mehr tolerieren kannst, dass es noch objektiv gebildete Menschen gibt, die Schrott von Nichtschrott unterscheiden können? Und wie auch Valeria schon gesagt, gibt es objektive Kriterien und nur weil etwas emotionalere Menschen irgendetwas gut finden heisst das noch langenicht, dass dad genauso werhaltig ist wie ein Ergebnis einer sachkundigen Analyse. Ansonsten wird hier auch bald behauptet 1+1=3, und alle die dagegen sind, werden dann, weil sie ja alles immer schlecht machen, verdammt.

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