Deutschland schrumpft, die Rente vermutlich auch


New York, 31. Januar 2013

Ich rate Ihnen, beim CIA vorbeizuschauen. Eine spannende Datenbank hat der amerikanische Geheimdienst aufgebaut. Rufen Sie mal auf dem Link Deutschland auf. Wir haben 81.305.856 Einwohner. Unsere Todesrate überwiegt mit 11,04 Fällen die Zahl der Geburten mit 8,33 Fällen pro 1.000 Menschen. Sprich, Deutschland schrumpft.
Laut dem Geheimdienst verlieren wir 0,2 Prozent der Bevölkerung. Ich finde das heftig. Rechnen Sie mal nach. Das sind 162.611 Menschen, die jedes Jahr verschwinden. Stellen Sie sich das so vor, als ob jedes Jahr eine mittelgroße Stadt wie Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) verschwindet.
Ich finde eine solche Entwicklung alarmierend. Denken Sie an die Sozialsysteme. Denken Sie an die Rentenkasse. Langfristig funktioniert das Umlagesystem nicht mehr. Jedenfalls muss die staatliche Rentenversorgung auf lange Sicht sinken. Deutschland vergreist, im Schnitt sind wir 45,3 Jahre alt.
Vergleichen Sie das mit den USA: Die Bevölkerung wächst dort um 0,9 Prozent per annum (anstatt zu schrumpfen). Das ist gesund. Das Durchschnittsalter der Amis ist mit 37,1 Jahren viel vitaler.
Sie wissen ja, dass junge Menschen mehr konsumieren und daher gut für die Wirtschaft sind.
Länder wie Deutschland oder Japan leiden unter einem Methusalemproblem. Die Japaner sind mit 45,4 Jahren nur einen Tick älter als der Deutsche Michel. Senioren brauchen weniger Wohnraum, Senioren fahren alte Autos (wenn überhaupt). Ohne Geburtenzunahme und Zuwanderung trocknet ein Volk langsam aus.
Ich möchte Ihnen keine Angst einjagen. Eine Regierung kann mit einer liberalen Einwanderungspolitik einen negativen Bevölkerungstrend schnell umkehren. Aber machen Sie sich trotzdem Gedanken um Ihre gesetzliche Rente, um Ihr Alter. Sorgen Sie ausreichend in jungen Jahren vor. Wir können die politischen Entscheidungen in Berlin als Individuum nicht steuern. Was wir steuern können, ist unsere eigene Vorsorge.
Vor 100 oder 500 Jahren sorgten die Kinder für Ihre Eltern. Je mehr Nachwuchs die Eltern hatten, desto besser ging es ihnen im Alter. Eine große Familie war vergleichbar mit der heutigen Rentenversicherung. Im reichen Westen ist es aber nicht mehr schick, Kinder aufzuziehen. Je reicher eine Nation, desto weniger Nachwuchs hat sie. Jeder scheint sein eigenes Leben führen zu wollen. In Metropolen wie New York dominieren bald die Singles.
Mir geht es nicht darum, endlosen Reichtum anzuhäufen, sondern nur ein gutes Polster für die Rente zu haben. Das Ziel sollte sein, vernünftig zu sparen. Handeln Sie rational. Schauen Sie sich einfach die Fakten an. Solche Statistiken sind eine gute Informationsbasis. Die negative Altersentwicklung kann kein Politiker leugnen.
Ich möchte nicht verschweigen, dass es auch positive Signale bei der Zuwanderung gibt.
Grundsätzlich wissen wir indes nicht, was wir in 30 Jahren von der Rentenkasse erhalten werden.
Mit Blick auf die Investmentauswahl gilt: Versuchen Sie erst gar nicht, das „beste Investment“ beziehungsweise „die stärkste Aktie der Welt“ zu finden. Denn die gibt es nicht. Suchen Sie eher nach vernünftigen, soliden Unternehmen.
Suchen Sie gute Dividendenzahler und halten Sie an diesen fest. So können Sie sich ein passives Einkommen aufbauen (Dividenden). Jetzt ist die Börse schon gut gelaufen. Der Dow-Jones- und der S&P-500-Index befinden sich fast auf Allzeithoch. Seien Sie also etwas vorsichtiger.
Extrem interessant wird es mit dem Aktiensparen immer dann, wenn wir uns in einer Krise, Crash, Rezession befinden. In solchen kritischen Phasen, wenn die Angst überwiegt, sollten Sie Ihre Sparrate an der Börse massiv hochfahren. Derzeit würde ich die Sparrate eher runterfahren. Nach wie vor ist die Börse zum Geldanlegen ein guter Platz auf lange Sicht. Aber für eine Euphorie ist es zu spät. Das war im Jahr 2009 der Fall, als die Kurse bebten.
Passen Sie bei Immobilien auf. Das sieht in Westeuropa nach einer gefährlichen Blasenbildung aus. Wie lange der Boom beim Betongold noch anhält, das kann niemand vorhersehen. Das kann noch Jahre laufen. Aber es muss irgendwann zu einer Korrektur kommen. In deutschen Großstädten können die Quadratmeterpreise nicht endlos um zehn Prozent pro Jahr explodieren. Jede Party endet irgendwann. Spätestens wenn die Leitzinsen anziehen, wird sich die Nachfrage nach Hypotheken abkühlen.
Fazit: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Das gilt für die Rente, für Aktien, für Wohnraum – für alles.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Deutschland schrumpft, die Rente vermutlich auch

  1. Musti

    Danke für den link. Ist echt interessant.

    Wenn man sich die Einwanderungs- und Auswanderungsdaten in Deutschland genauer anschaut, dann wird einem noch mehr Bange ! Deutschland „exportiert“ sehr gut und kostenlos „entwickeltes“ Humankapital (hoher Bildunsggrad) in die restliche Welt (vor allem in die Schweiz) und holt sich immer mehr „Wachstum“ in der unteren Schicht der Bevölkerung. Ich denke somit versucht die Regierung einerseits zukünftige teure „akademiker-Rentner“ loszuwerden und gleichzeitig viele billige Arbeitskräfte anzuwerben, damit diese viele dann die wenigen Alten versorgen sollen.
    Die Schweiz lacht sich kaputt über Deutschland und bedankt sich dafür, dass Sie top Ausgebildete „Fachkräfte“ für einen Schnäppchenpreis anwerben können.
    Auf Grund der heftigen Rezession in manchen EU-Staaten, strömen viele nach Deutschland, um am „Wirtschaftswunder“ teilnehmen zu können. Ich bin mal gespannt, wann es zu Aufständen in Ballungszentren bei Verschärfung der Situation kommt.

  2. Martin

    Ich würde auch bei hohen Kursen nicht aufhören zu sparen. Investieren und sparen ist nicht das gleiche. Man kann das Geld ja dann auch später investieren, aber es ist schwieriger später mehr zu sparen, wenn die Kurse mal gefallen sind als konstant ein bisschen (Cash=call option). Die Inflation eines Jahres wird überschätzt, jedoch die eines Jahrzehnts eher unterschätzt. Zufrieden bin ich mit einer Nachsteuerrendite in Höhe der Inflation und alles darüber ist sehr gut. Die gesetzliche Rente wird wohl etwas schlechter abschneiden, denn je jünger der Einzahler desto größer seine Nettoeinzahlung in den Staat, weil früher mehr netto ausgezahlt wurde.

    Wenn die Bevölkerung schrumpft, schrumpft vielleicht der Binnenmarkt, aber Deutschland hat ein exportorientiertes Wirtschaftsmodell. Die Weltbevölkerung wächst noch. Für mehr Wohlstand zur Not auch mit weniger Einwohnern könnte mehr Effizienz, Effektivität und teilweise Suffizienz führen. Es bleibt spannend.

  3. finanziell umdenken

    Ich finde es auch immer wieder erstaunlich wie sorglos viele Leute mit ihrer Altersvorsorge umgehen. Die Fakten wie der demographische Wandel und der Preisdruck aufgrund der globalisierten Welt liegen auf der Hand.
    Dabei ist es heutzutage sehr einfach privat vorzusorgen.

    Im Augenblick würde ich auch nicht übermäßig stark in den Aktienmarkt einsteigen. Das Umfeld und die Kurse „riechen“ förmlich nach einer Korrekturbewegung. Allerdings sollte kein ausgewachsener Bärenmarkt folgen und es anschließend wieder nach oben gehen. Einige Indizes wie der MDAX oder der Performancechart des S&P500 haben ja bereits neue Allzeithochs erreicht. Wenn man der Statistik glauben darf, dann folgen nach guten Januarmonaten auch insgesamt erfolgreiche Börsenjahre.

    VG
    Lars

  4. David

    Hallo Tim,
    wie immer ein sehr gelungener Artikel!

    Zum Thema „nicht übermäßig stark in den Aktienmarkt einsteigen“ würde ich sagen dass man differenzieren sollte. Schaut man sich den Dow Jones oder den Dax an, klar sind diese bisher prächtig gelaufen. Doch es gibt noch andere Länder auf der Welt außer DE und den USA. Schaut man sich z.B. Österreich an, super Land, super Wirtschaft, hört man nie etwas von wegen Wirtschaftskrise usw. lediglich die Länder wie Spanien,Italien,Griechenland scheinen betroffen. Doch schaut man sich den Chart an ATX (WKN 969191)(Leitindex Österreich) ist dieser noch so gut wie am Boden. Klar die Erholung hat bereits begonnen wie überall, aber Luft nach oben ist noch massig vorhanden!

    Gruß David

  5. Markus

    Einerseits sind die großen Märkte schon gut gelaufen, aber andererseits wird es auch langfristig gesehen sicher noch höhere Stände geben.
    Bei 5 Jahreshochs vom Einstiegszeitpunkt her darf man dann nicht unbedingt mit zweistelliger Rendite rechnen.
    Sehr günstig sind auch nach wie vor die PIGS-Staaten. Favorit wäre da eigentlich für mich Italien. Die Griechen sind mir dann doch zu riskant bezüglich einer Währungsumstellung.

    Der Firmensitz eines multinationalen Konzerns ist weniger entscheidend, wie dort wo er seine Umsätze generiert.

  6. willihope

    ob die einwanderung von türken und anderem material ins sozialsystem die abwanderung der gut ausgebildeten aufwiegen kann? grosse teile (70%) der türkischen nachkommen haben nichtmal einen schulabschluss!
    viel spass dann in neuköln und co!

    ich denke multikulti clasht an die wand und das schon in wenigen jahren!

    deutschland crasht in spätestens 10 jahren, da fangen die ersten pensionsschübe an und der nachwuchs ist nicht da.

    langfristig investiere ich nur noch usa und der rest ist maximal 5 jahre.

    amerika wird weiterwachsen und der braindrain hilft denen ungemein.

  7. Matthäus Piksa

    @willihope

    Haben Sie mal Samuel P. Huntingtons Buch „Clash of Civilizations“ zu deutsch „Kampf der Kulturen“ gelesen?

    Huntington war ein politischer Berater von George W. Bush. Ich will nicht sagen, dass er ein Architekt des außenpolitischen Vorgehens der Bush-Administration war (Afghanistan+Irak-Krieg), er war diesbezüglich aber sicherlich ein inspirierender Intellektueller, der seinen Einfluss geltend gemacht hat.

    Was wissen wir heute 10 Jahre später? Wir wissen, dass weder Afghanistan noch der Irak stabile Demokratien geworden sind. Und wir wissen, dass beide Kriege Milliarden gekostet haben und eine neue Generation der Veteranen entstanden ist (Kriegshelden). Außerdem profitierten die Rüstungskonzerne und deren Aktionäre.
    Viel mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Ich bin kein Pazifist. Die Zeit wird zeigen, ob die beiden Kriege richtig waren.

    Meine Ausführungen haben nichts mit der Multi-Kulti-Gesellschaft, in der wir leben, zu tun. Allerdings glaube ich nicht daran, dass es zu einem Clash der Kulturen in unseren Breiten kommen wird. Ich bin was das angeht Optimist, bei allen Integrationsproblemen, die es gibt.

    Der bereits verstorbene Huntington sah das anders. Er prophezeite für das 21. Jahrhundert eine Serie von Religionskriegen, die möglicherweise gar in einem 3. Weltkrieg münden könnten. Er war ein Schwarzmaler.

  8. Frank

    Hallo,
    immer wenn sich alle einig sind passiert das Gegenteil.
    Das deutsche Rentensystem fährt an die Wand wegen immer mehr Rentnern und immer weniger Arbeitern.
    Abwarten, ich glaube daß die Menschen wieder früher sterben werden wegen ungesunder Lebensweise.Zusammen mit wieder früher und länger Arbeitenden (G8,schnellere Studiengänge,Wegfall der Militärzeit) und einer steigenden Zahl an Frauen im Arbeitsmarkt ergibt das gute Chancen für das staatliche Rentensystem.Auch beim Zuzug von ungelernten Kräften haben wir den Höhepunkt erreicht, für Wirtschaftsflüchtlinge sind wir schon lange nicht mehr so attraktiv wie früher, auch wenn ich hier noch politisches Potenzial sehe.
    Trotzdem bleibt private Vorsorge natürlich essentiell.
    Frank

  9. tim schaefertim schaefer

    @ Musti
    Ja stimmt. Wir leben in einem globalen Wettbewerb der besten Talente. Dort, wo die Besten die größten Freiräume, Gehälter bekommen, dorthin werden sie ziehen. Die USA wissen, wie sie die hellsten Köpfe ködern.

    @ Martin
    Danke für Deine spannenden Argumente. Ich finde: Der Export finanziert nur indirekt die Sozialkassen. Ich denke, es ist wichtig, dass ein Land nicht vergreist. Japan steckt ja mitunter wegen der Rentnerschwemme in der Klemme.

    @ finanziell umdenken
    Jetzt rennt die Meute bald in Aktien. Wenn wir auf einem Rekordhoch sind, fangen sie an, umzuschichten: Von Bonds in Aktien. Von Cash in Aktien. Das war eine der besten Aktienrallys, die wir je erleben konnten: In 4 Jahren hat sich der Index verdoppelt. Das haben die meisten verpennt.

    @ David
    Danke. Du hast eine gute Statistik auf Deiner Website. Sie zeigt: Das KBV ist in Italien, Spanien, Österreich, Griechenland usw. günstig.

    @ Markus
    Ich gebe Dir Recht. Langfristig ist die Börse immer gut.

    @ willihope
    Ich bin ein Fan von Multikulti. Die USA ist multikulti(g). Schau mal in Städte wie New York, Washington, Paris oder London. Das sind tolle Städte gerade wegen der Vielfalt. Die Menschen leben hier friedlich beisammen.

    @ Matthäus
    Ich bin ein Pazifist (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Wie Du andeutest, die verrückte Jagd nach Terroristen hat doch nix gebracht. Wie viele Menschen sind unnötig im Irak und Afghanistan gestorben? Und wie viele Soldaten kommen krank (mental oder körperlich) zurück in die Heimat? Wie viele werden jetzt drogen- und alkoholabhängig? Stichwort: Posttraumatische Belastungsstörung. Ein Besuch in einem Militärkrankenhaus kann ich jedem Kriegsbefürworter nur empfehlen. Kein US-Präsident, kein Verteidigungsminister schickt seine Kinder in den Krieg. Sie schicken immer andere.

    @ Frank
    Oft kommt es anders als geplant. Wie wahr.

  10. Matthäus Piksa

    @Tim

    Zu der Liste der Ausnahmen zähle ich:

    1. das militärische Selbstverteidigungsrecht Israels ohne das es den Judenstaat wohl nicht mehr gäbe.

    2. den Eingriff der Amerikaner in den 2. Weltkrieg

    3. militärische Interventionen, wenn ethnische Säuberungen stattfinden, Jugoslawien Anfang/Mitte der 90er Jahre fällt mir hier ein.

    Militärexperten wären sicherlich in der Lage hier noch weitere Beispiele anzuführen. Von diesen Ausnahmen abgesehen bin ich auch kein Kriegsbefürworter, zumal ich sog. Kriegsdienstverweigerer bin und keinen Wehrdienst bei der Bundeswehr geleistet habe, der aber mittlerweile ohnehin abgeschafft ist.

    Mitte Januar erschien ein Artikel auf Spon, in dem es heißt, dass mehr US-Soldaten durch Selbstmord sterben als in den Kampfeinsätzen , hier.
    Am Ende des Artikels heißt es aber, dass die Selbstmordrate bei Männern aus der Zivilbevölkerung höher ist, als im Militär.

    Die Adligen schickten wie ich meine schon immer auch ihre eigenen Sprösslinge in den Krieg.
    Aktuellstes Beispiel: Prinz Harry,
    Dritter in der britischen Thronfolge, kam gerade erst neulich von seinem zweiten Afghanistan-Einsatz zurück. Und prahlte damit, dort Taliban-Kämpfer getötet zu haben. Angeblich tötete er sogar einen führenden Chef dieser Krieger.

    Aber ich möchte zu den zwei verlinkten Artikeln auch ergänzen, dass man nicht alles glauben muss, was in der Zeitung steht. Gerade bei Kriegsberichterstattungen kann es sich auch um Propaganda des jeweiligen Militärs handeln.

  11. Markus

    Ich kenne türkische Ingenieure und Techniker. Nicht alle sind in der Obstwarenabteilung gelandet! 😉
    Die Pauschalisierung und Vorurteile sind manchmal etwas peinlich.
    Unsere studierten Frauen wollen so gut wie keine Kinder bzw. wollen erstmal Kariere machen. Sind oder werden wir als Volk deswegen allgemein dümmer???
    Erbliche Intelligenz ist auch wieder ein ganz spezielles Thema. Allerdings ist der Faktor Motivation und Ehrgeiz nicht zu unterschätzen. Es ist nicht alles in „schwarz“ oder „weiß“ ganz klar aufzuteilen. Sicherlich wird es Reformen beim Rentensystem geben. Prognosen hierzu sind extrem schwierig. Die Mathematik sagt uns aber, dass Eigenleistung immer mehr gefragt sein wird.

  12. willihope

    ich habe das letztens im fernsehen gesehen, 70% der türkischstämmigen jugendlichen in de haben keinen schulabschluss und fühlen sich auch nicht wie deutsche sondern wollen türken sein!

    die meisten einwanderer in die sozialsysteme passen sich weniger an, die usa haben so etwas nicht, die einwanderer dort passen sich mehr dem land an, vermutlich denken die ganz anders.

    wichtig wären menschen die ihr leben gestalten wollen und die gehen nunmal lieber nach usa, australien oder neuseeland und nicht ins bürokratische und überreglementierte europa. diejendigen die nach europa und da speziell in den norden wollen sind keine gebohrenen unternehmer und gestalter sondern haben vom paradies gehört, dort müssen sie nichtmal arbeiten um 5 kinder durch zubringen!

    dazu noch diese unsäglichen umverteilungsdiskussionen, der soziale kuchen wird immer grösser und trotzdem wollen die immer mehr!

    ob das eine gesunde basis ist?

    ich denke die usa sind das einzige land das einem investor langfristig (über 30 jahre) eine sichere basis bildet.

  13. tim schaefertim schaefer

    @ willihope
    Die USA haben Millionen von Billiglöhnern ins Land gelassen. Die sprechen kein Wort Englisch. Sie kommen aus China, aus Mexiko und aus anderen Ländern. Sie kommen legal und illegal. Du brauchst diese Menschen in jeder Volkswirtschaft. Sie sind ein Segen. Sie gehen aufs Feld, holen den Müll ab und arbeiten nachts in der Fabrik.

    Wir Deutsche sollten froh um diese Menschen sein. Sie erzeugen eben den Boom. Du kannst nicht nur die Oberschicht haben.

    Denke doch mal nach, wer die Zitronen in Florida und Texas pflückt. Denke mal nach, wer in der Wüste von Nevada die Straßen ausbessert bei einer Gluthitze.

    Was Amerika begriffen hat: So wenig Staat wie möglich. Die Marktwirtschaft motiviert die Menschen. Lasst ihnen Freiräume.
    Ich empfehle diesen Artikel über Ausländer, die mit nichts in die USA kamen und erfolgreich wurden.

  14. tim schaefertim schaefer

    @ Matthäus
    Prinz Harry und sein Kriegseinsatz: Das halte ich für eine reine PR-Kampagne. Nach den Nacktparties in Las Vegas und all den anderen Dingern muss der jetzt halt mal brav den Soldaten spielen.
    Siehe hier: Nackt in Las Vegas.

  15. Matthäus Piksa

    @Tim

    Ich teile deine Einschätzung ja ohnehin. Weil ich gerade zwei Bücher von Peter Scholl-Latour lese, habe ich zum einen gerade einen neuen Blog-Artikel zu diesem Welterklärer, seinen Ideen und Aussagen verfasst und recherchierte insofern, dass allein aus dem Irak ca. 30.000 Verwundete zurückkehrten. Ich will nicht wissen, wie viele von ihnen, aber auch von den nicht Verletzten mit psychischen Problemem zu kämpfen haben.

    Der weltberühmte Regisseur David Lynch hat sich dieses Problems ja bereits angenommen. Ich schrieb darüber schon vor Längerem hier im Blog.

  16. Finanzielle Freiheit mit Dividenden Blog

    Definitiv selber für die Rente vorsorgen und als eine Säule Dividenden Aktien kaufen. Ich würde – auch wenn der Markt schon sehr gut gelaufen ist – weiterhin nach und nach weitere Stk. der US Dividenden Aristokraten kaufen. Es bringt doch nichts das Geld auf dem Tagesgeldkonto zu lassen.

  17. tim schaefertim schaefer

    @ Matthäus

    Da kam eben eine neue Statistik heraus. Es sterben in der US-Armee mehr Soldaten durch Selbstmord als im „Kampfeinsatz“.

    Hier der Link.

    Selbst diese Statistik zweifle ich an. Ich kenne einen Arzt, der in einem Militärkrankenhaus arbeitet. Es ist grauenvoll.

    Ich glaube, dass zufriedene, positiv gestimmte US-Präsidenten dazu neigen, eher weniger Kriege zu führen. Verärgerte alte Männer (die unzufrieden mit sich selbst sind) rasseln viel häufiger mit den Säbeln.

    Oh ja, Hypnose, Religion, Familie, Freunde können helfen. Eine Therapie kann zudem helfen, ein Leben zufriedener zu machen.

  18. Matthäus Piksa

    Hollywood produziert ja ständig Kriegs- und Antikriegsfilme. Diesen habe ich gesehen. Hier wird absolut nichts beschönigt. Noch dazu spielen bekannte Schauspieler mit, ua Natalie Portman.

    „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“, sagte Preußenkönig Friedrich der Große einst. Wer sich die Karten legen lassen will, Horoskope liest etc., der soll das machen.

    Das Leben einfach leben soll glaub ich helfen….

    In diesem Sinne wünsche ich allen in der neuen Börsenwoche satte Kursgewinne.

    Gruß Matthäus

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