Der Prinz und die Milliarden


New York, 13. August 2008

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Es ist nicht nötig ein Portfolio mit 30 oder 40 Werten aufzubauen. Ein kleiner überschaubarer Bestand mit vielen großen Paketen macht mehr Sinn aus meiner Sicht. Denn dann überlegen Sie sich als Investor mehrfach, wo sich der Einstieg auszahlt. Je mehr Gedanken Sie sich im Vorfeld machen, desto besser. Wer dagegen Kleinstbeträge einsetzt, neigt eher zu spekulativen Geschäften. Prinz al-Walid ibn Talal Al Saud (Foto: Wikipedia.com), der 19. reichste Mensch der Welt, hält nur eine überschaubare Zahl an Investments. In den frühen 90er Jahren erwarb er einen substanziellen Anteil an der Citigroup. Er stieg zu Schnäppchenpreisen ein, als sich die US-Bank in einer schweren Krise befand. Das Vermögen des saudiarabischen Investors schätzt das Magazin Forbes auf 21 Milliarden Dollar. Wie Warren Buffett erlangte er den Großteil seines Reichtums mit Unternehmensbeteiligungen. Er kauft hauptsächlich Aktien von weltweit bekannten Unternehmen mit starkem Markennamen und hohen Dividendenzahlungen. Zu seinen Lieblingen zählen etwa Walt Disney, McDonald’s, Procter & Gamble, priceline.com, amazon.com oder eBay. Beachtlich ist, dass der Prinz nicht einmal 20 Investment-Profis beschäftigt.


tim schaefer (Author)

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