Chiquita erntet süße Früchte


New York, 8. Mai 2008

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Heute morgen sprach ich mit Finanzvorstand Jeff Zalla. Die Führungsspitze des Bananenimperiums war nach New York gereist, um über die Fortschritte der Restrukturierung zu berichten. Die Schulden sinken und Ergebnisse steigen. Das gefällt der Wall Street. Der Kurs hat sich binnen sechs Monaten prächtig entwickelt: Er kletterte von 18 auf aktuell 23,75 Dollar. Ein Zeichen von Stärke ist, dass der Titel selbst in den schwachen Börsenmonaten anzog.
Der Börsenwert erreicht dennoch erst eine Milliarde Dollar. Dabei setzt der Früchtevermarkter stolze 4,7 Milliarden Dollar um. Der Kurs hat also noch reichlich Potential, sofern das Management die Ergebnisse weiter nach vorne bringt. Für mich ist die Aktie einen Bissen wert angesichts des weltweiten Gesundheitstrends.
Ganz gleich, welches Marktforschungsergebnis Sie nehmen, die Menschen wollen sich gesünder ernähren. So fand Datamonitor beispielsweise heraus, dass 64 Prozent der Europäer aktiv verstärkt nach gesunden Lebensmitteln Ausschau halten. Zudem suchen 58 Prozent der Europäer bequeme und gesunde Produkte. Genau auf diese Nische hat sich Chiquita spezialisiert. Der Lebensmittelhändler bietet geschnittene Äpfel, Salate oder Karotten in Frischebeuteln an. Laut der IRI „Consumer Snacking“ Studie versuchen 63 Prozent der US-Verbraucher, hohe kalorienhaltige Snacks durch gesündere Optionen zu ersetzen. 78 Prozent der Amerikaner wollen gar gesünder essen. Kein Wunder, dass Fast-Food-Ketten wie McDonalds zunehmend auf Salate und Obst setzen. Selbst Starbucks hat Früchte und Salate im Sortiment.


tim schaefer (Author)

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