Börsenerfolg: Mit einfachen Regeln zum Wohlstand


New York, 19. Juli 2014

An der Börse zahlt es sich aus, sich an ein paar Spielregeln zu halten. Sie sind simpel. Obwohl sie einfach sind, sind sie es wert, sie zu befolgen.

1. Das Traden lohnt sich in den meisten Fällen nicht.

2. Buy and Hold mit den richtigen Aktien wirkt wie ein Wunder.

3. Um Wunder-Aktien zu finden, bieten sich DAX, S&P-500 und Dow Jones zum Beispiel an. Dort sind die besten börsennotierten Großunternehmen eines Landes versammelt.

4. Das Wunder ist der Zinseszins.

5. Er wird von wenigen verstanden.

6. Windel- und Rasierer-Fabrikant Procter & Gamble stieg seit Januar 1970 um 4.629 Prozent.

7. Online-Händler Amazon kletterte seit Mai 1997 um 23.810 Prozent.

8. Der Zahnpasta-König Colgate-Palmolive kommt seit Januar 1977 auf ein Plus von 4.517 Prozent.

9. Nike stürmte seit Dezember 1980 um 23.526 Prozent nach oben. Beim Börsengang kostete die Aktie (bereinigt um Splits) 30 Cents. Heute kostet der Sportstar 77,50 Dollar.

10. Das Geld an der Börse verdienen im Grunde genommen nicht die Finanzdienstleister für uns. Es sind die börsennotierten Firmen. Jene, die Bier, Cremes, Brot, Handys, PCs, Sportschuhe, Software, Öl, Strom herstellen.

11. Es kommt beim Aktiensparen sehr wohl auf die Bankgebühren, Fondsgebühren, Steuern, Verwaltungsgebühren und sonstigen Kosten an. Gerne werden sie unterschätzt.

12. Niemand kennt exakt die Zukunft. Wer meint, sie zu kennen, leidet unter Selbstüberschätzung. Börsenexperten reden blanken Unsinn, wenn sie exakte Kurse prophezeien.

13. Sie sollten an der Börse nicht hin- und herspringen. Das ist Geld- und Zeitverschwendung.

14. Wenn ein Trader etwas gewinnt, muss ein anderer Trader etwas verlieren. Es gleicht sich in der Gesamtheit aus. Am Ende des Tages gewinnt das Kasino bzw. die Bank. Sie kennen sicherlich den Spruch: Hin und her macht Taschen leer.

15. Ich verkaufe meine Aktien nicht. Ich halte sie für die Ewigkeit.

16. Ich kaufe nur, was ich verstehe bzw. kenne.

17. Fangen Sie klein an, haben Sie Geduld, belassen Sie die Sparrate gleich oder legen Sie mit den Jahren einen Schnaps drauf. Sie werden erstaunt sein, was mit den Jahrzehnten passieren wird.

18. Mit langweiligen Aktien können Sie eine Menge Geld verdienen. Börsianer neigen dazu, heißen Themen hinterherzujagen. Die heißen Firmen sind meistens kurzlebig und teuer. Langeweiler aus den Indizes sind dagegen günstig und solide.

19. Angst, Euphorie, Selbstüberschätzung, Ungeduld kosten uns eine Menge Geld.

20. Warren Buffett rät: „Kaufen Sie nur, womit Sie super zufrieden wären, wenn die Börse für zehn Jahre schließen würde.“ („Only buy something that you would be perfectly happy to hold if the market shut down for ten years.“)

21. Die täglichen Kursschwankungen machen keinen rationalen Sinn. Sie werden von Zufällen bestimmt.

22. Schauen Sie nicht täglich auf die Kurse. Das lenkt vom langfristigen Ziel ab.

23. Der Dow-Jones-Index legte im langen Schnitt um circa zehn Prozent zu (vor Inflation). Der DAX kommt seit der Gründung auf ein Plus von sieben Prozent.

24. Aktien sind anderen Asset-Klassen überlegen. Zur Überlegenheit hat DWS-Manager Asoka Wöhrmann ein exzellentes Interview mit „Euro am Sonntag“ geführt.

25. Aktien bzw. Börsenindizes (S&P 500…) sind folglich ideal als Teil Ihrer Altersvorsorge.

26. Crashs sind ein Geschenk, weil Sie extrem günstig aufstocken können.

27. Unsere deutsche Bundesregierung hat nicht verstanden, welche wichtige Rolle die Aktie in der Altersvorsorge spielen kann (Idiotie im Bundestag). Im Fussball sind wir stolze Weltmeister. Bei der Altersvorsorge schneiden wir mit Riester, Lebensversicherungen und Bausparverträgen grottenschlecht ab.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Börsenerfolg: Mit einfachen Regeln zum Wohlstand

  1. Günter

    Hallo Tim!

    Klasse Liste. Es gibt sicher noch vieles, was auf dieser Liste auch noch stehen könnte.

    Was auf meiner Liste stehen würde:

    Ein klares Ziel vor Augen haben. Was möchte ich erreichen? Fürs Alter vorsorgen? Finanziell unabhängig sein?

    Für mich ist es auch wichtig, mich an Investoren zu orientieren, die besser sind als ich selbst! 😉

    Zu Punkt 15: Das klappt meines Erachtens nicht, wenn Du in Technologieunternehmen investierst. Die Entwicklung ist dort oft so rasant schnell, dass vielen Unternehmen nach einigen Jahren die Puste ausgeht 😉

    Ehrlichkeit sich selbst gegenüber wäre vielleicht noch ein nennenswerter Punkt. Es hilft nichts, sich selbst „reich zu lügen“, dies scheint eine beliebte Krankheit bei „Tradern“ zu sein 😉

    Best

    Günter

  2. tim schaefertim schaefer

    @ Günter

    Danke für die guten Ergänzungen. Ziele können wie ein Wunder wirken. Ich denke, wenige schreiben sich Ziele auf. Buffett rät, positive Persönlichkeiten als Idole auszuwählen, um diese dann ein Leben lang zu kopieren.

    Stimmt. Tech-Firmen sind riskanter als Hersteller von Fliesen, Pizza, Holz, Bier, Fast-Food, Waschmittel….

    Apple, Google, Oracle, SAP und IBM haben ziemlich gut langfristig abgeschnitten. Andere Tech-Firmen haben dafür Probleme (Nokia, Motorola…) bekommen. Ich denke, bei Waschmitteln oder Lebensmitteln ist der langfristige Erfolg eher vorhersehbar.

    Pleiten, Pech und Pannen wird es trotzdem in allen Branchen geben. Daher ist das Streuen wichtig.

  3. StoikerStoiker

    Hallo Tim,

    dass, was Du über Buffett schreibst, lernen wir bereits als Kind – Lernen am Modell (ist seit Bandura als soziale Lerntheorie verankert).

    Viele (US-)Studien z.B. von Bernstein zeigen, dass „buy-and-hold“ in der Praxis von den Wenigsten eingehalten wird. Als Konsequenz halten dann viele sehr lange Cash etc. und sind über weite Phasen nicht oder nur teilweise investiert.

    Ich finde den Punkt „sich wohl fühlen“ + „verstehen, in was man investiert“ für das langfristige Investieren als entscheidend.

    Habe mich z.B. etwas länger mit ETFs beschäftigt und dachte mir, was für geniale & kostengünstige Lösungen das doch sind. Bei weiterem Hinsehen entdeckte ich dann, den „Haken“ an den meisten Produkten, die wir in Deutschland bekommen. Entweder synthetisch (also Derivate-Schrott statt Aktien) oder optimiert (also nur eine oft nicht genannte Auswahl von Aktien, die „repräsentativ“ sein sollen). Dann dachte ich die „replizierenden“ sind endlich die Lösung – bis ich dann sehen musste, dass die Anbieter teilweise bis zu 100% der Aktien verleihen und mir als Gegenwert spanische, italiensche Anleihen als „Sicherheit“ ins Depot packen. Will ich das?

    Kurz um – damit fühle ich mich nicht wohl und würde eine langfristige Anlage darin auch nicht durchhalten.

  4. tim schaefertim schaefer

    Hallo Stoiker,

    beim „Kaufen und Liegeblassen“ ist in der Tat das Wohlfühlen wichtig. Ich habe zum Beispiel beim Tabak und vor allem bei Rüstungskonzernen meine Probleme.

    Das Kriegsgerät (Bomben, Raketen, Minen…) wird ja letztendlich zum Töten und Zerstören hergestellt.

    Ich habe zum Beispiel kein Verständnis dafür, was Ex-Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) bei einem Rüstungskonzern plötzlich macht. Warum kann Niebel sich nicht für eine Stiftung einsetzen?

    Ich habe schon mit Vanguard-Gründer John Bogle und seinen Gefolgsleuten gesprochen.

    Sie sagen, wichtig sei den Indexfonds so günstig wie nur möglich zu gestalten. Nebengeschäfte eines Index-Anbieters (z.B. Verleih von Aktienbeständen) sind vermutlich nicht im Sinne des Kunden. Die exakte Nachbildung des Index hinzubekommen sei nicht so wichtig, wichtiger seien die Kosten. So ist es fraglich, ob es Sinn macht, immer sofort jede Änderung des Index nachzuvollziehen. Wenn der 500. Titel aus dem S&P 500 fliegt, muss das nicht nachvollzogen werden, weil der Einfluss nicht so enorm ist. So können Kosten eingespart werden.

    Es hat in der Branche eine Aldisierung begonnen nach dem Motto: Billig und gut. In den USA sind nach meiner Kenntnis Fidelity und Vanguard sehr gut beim Nachbilden des S&P 500.

    Grüße Tim

  5. Markus

    @Stoiker

    Wenn Du dich länger mit etf`s befasst hast, dann hast Du dir sicher auch die prozentualen Anteile der WP-Leihe und deren Über….sicherung angeschaut???

    Bestimmt kommt jetzt ne rein emotionale Reaktion und keine sachliche. *sorry*
    Aber vielleicht überrascht Du mich und der Name ist Programm. *fg*

    @Tim

    Punkt 15…
    Das menschliche Leben ist begrenzt und es lässt sich auch mit Rebalancing-verkäufen besser die Allocation justieren als rein nur mit Dividendenausschüttungen.

    Ob man bei 7-stelligen Depots noch Kapitalverzehr braucht, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, die hier den Rahmen sprengen.
    Die größten (Immobilienbesitz ja/nein, zusätzliche Miet – Immobilie ja/nein, KfZ 0/1/2… Pflegebedürftige Eltern/Großeltern und nicht zu vergessen die persönliche Familiensituation und der Partner).

    Es nehmen im Alter die Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Krankheiten rapide zu.
    Vom medizinischen Fortschritt, denn du gerne erwähnst, sehe ich nur, dass es viele Pflegebedürftige Menschen gibt, die mit 20 Tabletten am Tag überleben aber nicht gut leben.
    Vielleicht mag sich daran was ändern.

    Aber mindestens 2 Dekaden sollte man schon ein Stoiker sein! 😉

  6. tim schaefertim schaefer

    @ Markus

    Punkt 15 ist bewusst in der Ich-Form geschrieben. Es ist mein Ziel. Es ist meine Grundeinstellung. Stimmt. Es ist verdammt schwierig durchzuhalten.

  7. StoikerStoiker

    @Markus

    Wieso sollte ich darauf emotional reagieren und was wäre eigentlich schlecht daran? Mensch ohne Emotion geht nicht – ist halt manchmal „nur“ unbewusst.

    Mir gefällt einfach generell die Tatsache nicht, dass „meine“ Wertpapiere verliehen werden. Da geht es mir nicht alleine um das (bisher theoretische) Risiko der Besicherung. Das kann ja zum Glück jeder für sich entscheiden.

    Positiv anzumerken ist, dass die Anbeiter jetzt Stück für Stück transparenter werden und man zumindest weiss, dass sie es tun. Aktive Fonds machen das übrigens mit ganz wenigen Ausnamhmen schon seit ewigen Zeiten.

  8. MarvelMarvel

    @Markus

    „Vom medizinischen Fortschritt, denn du gerne erwähnst, sehe ich nur, dass es viele Pflegebedürftige Menschen gibt, die mit 20 Tabletten am Tag überleben aber nicht gut leben.“

    Du scheinst von Medizin und der Forschung/Entwicklung in dem Bereich wirklich keine Ahnung zu haben & greifst ein beliebiges Beispiel raus. Aber trotzdem schön, dass Du wenigstens eine Meinung dazu äußerst.

    Solltest Du ernsthaftes Interesse an der Materie haben, dann gib doch mal Krebs, Hirnforschung, Unfallchirurgie oder Dialyse in die Suchmaschine des Vertrauens ein und guck mal, ob wir heute noch auf dem selbsten Stand sind, wie vor 20-30 Jahren.

  9. Jens

    Was mir hilft die Aktien Langfristig zu halten ist es Unternehmen die ich aus welchen Gründen auch immer gut leiden kann. Z. b. Coca Cola, kann finanziell aber auch nach hinten losgehen. Ich habe mich für Heineken und gegen AB Inbev entschieden da ich finde, dass Budweiser echt mies schmeckt. Die Rendite dort war bisher aber deutlich besser. Momentan überlege ich bei der Muttergesellschaft von victoria's secret einzusteigen. Es ist doch ein wirklich schöner Gedanke, dass die ganzen Supermodels für einen Arbeiten 😉

  10. Markus

    @Marvel

    Die Studien bringen Dir sehr viel, wenn Du mal 2 pflegebedürftige nahe Verwandte zum pflegen hast…

    Leg die mal der Oma mit den offenen Beinen vor, die kein Arzt mehr zum heilen bringt.
    Leider zusätzlich dann auch noch mit Demenz…
    Wo sind in diesem Bereichen die Fortschritte?

    Die stark zunehmende Wahrscheinlichkeit Demenz mit höherem Alter zu bekommen…

    Sorry, dass ist jetzt evtl. sehr subjektiv, aber dass auf Deutschland ein Problem mit der Demographie und Pflege zukommt ist schwierig wegzudiskutieren.

    Das ist kein Einzelfall. Auch dass mit den 20 Tabletten nicht. Kein Arzt der Welt kann die ganzen Wechsel-Wirkungen auf einen menschlichen Organismus einschätzen.

    Die 2-Klassen-Medizin erlebt jeder, wenn er einen Termin will und dann noch später erwähnt, dass er Privatpatient ist.

    Die Sehkraft lässt nach, die Kraft, die Haare, die Koordination, das Laufen u. v. m. Vom Aussehen sieht man schon große Unterschiede zwischen 20ern und 30ern.

    Ich meinte dass Ganze auch nur im Zusammenhang mit ewigen Investieren…
    Ein wenig Demut tut manchem „Halbgott in Weiß“, gut und lässt in besser werden. 😉

  11. Anna

    Hallo Tim,
    passt zwar nicht zum Thema, aber aus aktuellem Anlass: Gibt es in den USA sowas wie eine Tabaksteuer?
    Und wenn ja, wer klagt dann gegen den Finanzminister???

  12. tim schaefertim schaefer

    @ Anna
    Sie zeigen in den USA ständig Anti-Raucher-Werbung. Jedem dürfte mittlerweile klar sein, wie gefährlich das Zeug ist. In den 60er und 70er Jahren war das anders. Damals war die Öffentlichkeit nicht so gut informiert.

    Ja, Zigaretten werden stark besteuert in NY zB.

  13. Couponschneider

    @Stoiker

    Deshalb lehne auch ich ETFs ab. Mir ist da immer noch zu viel Action und dann noch solche, die ich eigentlich ablehne.

    Ich denke, es gibt keine Alternative zum Direktbesitz von Unternehmensanteilen.

  14. StoikerStoiker

    @Couponschneider

    Das ist eigentlich schade, denn Indexfonds/ETFs könnten eine wirklich gute Lösung sein für die meisten Privatanleger. Vielleicht erleben wir das ja noch, dass es auch ähnlich gute Produkte bei uns gibt, wie in den USA (z.B. Vanguard – möchten in Europa leider nur institutionelles Klientel).

    Bin ehrlich gesagt mal gespannt, wie sich die neue Generation privater ETF-Anleger bei der nächsten größeren Korrektur verhalten wird. Ob das passiv Anlegen durch dick & dünn schon verankert ist oder eben nicht.

  15. Markus

    Warum sollte die Masse der etf Anleger anders bei einer Korrektur reagieren, als Aktienanleger?

    Unter den Indexlern gibt es genauso zittrige und hart gesottene Investoren.
    Wie sich die prozentualen Anteile von erfahrenen & institutionellen Anlegern zwischen den Kategorien unterscheiden, könnte eine Antwort auf diese Frage geben…

  16. StoikerStoiker

    @Markus

    Meiner Wahrnehmung nach (die durchaus selektiv sein kann) gibt es medial und in den einschlägigen Foren gerade zu einen Hype um die einfache & kostengünstige Anlage in ETFs.

    Passiv will man sein und durch regelmäßiges „rebalancing“ anti-zyklisch handeln. Alles easy, mit „Beweis vom Professor“ oder nur einmal investieren & dann entspannt reich werden.

    Klingt in der Theorie sehr gut. Ich bin einfach drauf gespannt, ob es dann in der Praxis auch von den (neuen) ETF-Anlegern umgesetzt wird.

    Es wäre wünschenswert. Wer 2008 etc. durchlebt hat, weiss wie schwer das ist.

  17. Markos von Dividenden-Nachrichtende

    Börse kann so einfach sein Tim! Buy and Hold funktioniert immer noch und ich verzichte freiwillig durch das Trading gerne auf ein paar Prozente pro Jahr – haber dafür allerdings einen konstanten und steigendenden Dividenden Cashflow. Dieser steigt Jahr für Jahr weiterhin an.

    Aktuell wird in Spanien die Sparbuch-Steuer eingeführt. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis diese Steuer auch in Deutschland eingeführt wird.

    Parallel dazu werden in den bekannten News-Portalen Ängste der Menschen in Deutschland aktiviert, dass bald ein Crash an der Börse kommen wird, damit die Deutschen ja nicht ihr Erspartes in solide Dividenden-Aktien investieren, sondern es auf ihrem Sparbuch belassen. So kann man dann über die evtl. kommende Sparbuch-Steuer auch in Deutschland einiges an Steuern einnehmen.

    Eine Steuer auf Sachwerte wie z.B. Aktien wird schwieriger umsetzbar sein….

  18. Markus

    @Stoiker

    Es ist ja nicht so, dass ich dotcom und subprime nicht mitgemacht hätte.;-)

    Auch habe ich schon Erfahrungen mit einzelnen Aktien, Aktienfonds, Rentenfonds, Rohstoffen, Anleihen, Reits, Private Equity usw.
    Optionen, Zertifikate, Hedgefonds, Trading habe ich mal ausgelassen und werde es weiterhin nicht mal mit der Kneifzange anfassen.

    Einmal investieren und dann reich werden funktioniert selten. Außer man hat gerade zufällig größere Beträge geerbt und zu einem günstigen Zeitpunkt in das richtige investiert.

    Bei den meisten ist Vermögensaufbau eine längerfristige Angelegenheit von 1 – 2,3,4,5 Dekaden mit guten Sparquoten.

    Kontrolle von Renditen, geometrisch, zeitgewichtet, thesauriert, ausgeschüttet, erzielt und realisiert halte ich persönlich einfacher mit etf`s.

    Einfachste mathematische und gleichzeitig korrekte Kontrollen machen ja leider nicht so viele…

  19. StoikerStoiker

    @Markos von Dividenden…

    „Eine Steuer auf Sachwerte wie z.B. Aktien wird schwieriger umsetzbar sein….“

    Ja, dann träum mal weiter. Die Geschichte der letzten 50-100 Jahre zeigt alleine, wie kreativ ein Staat bei Steuern und (Zwangs)Angaben sein kann.

    Abgeltungssteuer? Gibts schon, warum nicht um 5% erhöhen? Wäre ganz einfach umsetzbar. Vermögensteuer auf alle Vermögen größer x? Wäre kein Problem.

    Was andere Sachwerte angeht. Zwangshypothek auf Immobilien gabs schon hier in Deutschland, Goldverbot etc.

    Nein, ich glaube nicht an den Weltuntergang, aber was Steuern angeht…nichts ist unmöglich.

  20. LK

    @Stoiker
    Bei meinem ETF liegt das Wertpapierleihvolumen zum Glück unter 1 %. Da mach ich mir bis jetzt noch keine Sorgen, beobachte es aber sehr wohl. Ich habe einen Stoxx 600 ETF, ich kann mir schwer 600 Einzelwerte ins Depot legen.
    Allerdings gebe ich dir Recht, mir wäre es eigentlich lieber, der Anbieter würde die WP-Leihe einfach lassen, da es wenig Zusatzrendite, dafür aber Komplexität bringt.

  21. Tom

    hallo zusammen,

    als jemand der auf dem Bauernhof aufgewachsen ist, dachte ich nur durch harte Arbeit wird man wohlhabend.

    seit ich auf den Zug Buy&Hold Aktien investieren aufgesprungen bin, geht es mir und meiner Familie immer besser..
    Das Geld vermehrt sich ohne mein Eingreifen..Bei Korrekturen oder guten Gelegenheiten kaufe ich dazu..
    Wenn möglich wird am „DRIP“ mitgemacht..
    Ja, es geht langsam voran.
    Ja, es ist verdammt schwierig nichts zu tun.
    Ja, es braucht viel Glauben.
    Aber, langfristig lohnt es sich.
    Die Rendite der Pensionskasse kann nicht mal mit der Inflation Schritt halten.
    Wenn man seine Karten richtig spielt, wird das Geld aus den Investitionen die Lebenskosten decken..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *