Altersarmut: Tun Sie etwas dagegen


New York, 6. März 2016
Renter, der in einer Bruchbude leben muss.

Leben in einem verfallenen Haus. Wer nicht ausreichend fürs Alter vorsorgt, wird zu kämpfen haben.

In der Schule brauchen wir dringend Finanzunterricht. Ich würde diese Hausaufgabe aufgeben:

„Was machst Du mit einem familiären Einkommen von 4.000 Euro im Monat? Teile es auf. Wie viel brauchst Du für Wohnen/Miete, Lebensmittel, Benzin, Auto, Versicherungen, Kleidung, Internet/Smartphone/TV, Vergnügen (Kino, Ausflüge, Party…). Achte dabei, dass mindestens 15 Prozent (besser 20 Prozent) für den Ruhestand investiert werden müssen.“

Ein guter Weg, wie das geht, ist: Eine alte Autoschüssel fahren. Und kein Auto-Clown sein. In einer relativ kleinen Bleibe wohnen. Auf Extra-Räume verzichten.

Es geht nur darum, dass Sie wirklich Fortschritte machen. Wer sich anstrengt, kann es schaffen, um ausreichend fürs Alter vorzusorgen. Wer natürlich nur ein Minigehalt kassiert, für den ist es nahezu unmöglich. Das gebe ich zu.

Grundsätzlich ist es so, dass jene, die keine Rücklagen bilden, sich es nicht ausmalen können, welches Vermögen dank des Zinseszinses heranwachsen kann. Selbst wenn man klein anfängt.

Die Reichen sind deshalb so reich, weil deren Geld ständig mehr Geld verdient. Die Reichen haben herrliche passive Einkommensströme.

Wer Geld anlegt, und zwar für ein paar Dekaden, macht automatisch immer mehr Geld. Es ist mit der Zeit so einfach. Es ist ein Kinderspiel. Am besten, wenn Sie es automatisieren. Sie müssen nur früh anfangen, jeden Monat etwas zu investieren.

Hart arbeiten. Sparsam sein. Unterhalb Ihrer Verhältnisse leben. Anstrengen. Dann geht das. Sie können es schaffen.

Die meisten Menschen leben aber überhalb ihrer Verhältnisse. Deshalb haben sie kaum oder keine Ersparnisse. Sie kaufen zu große Wohnungen/Häuser. Fahren dicke Autos. Sie leisten sich Urlaube, die nicht ins Budget passen. Sie gehen oft in Restaurants und geben zu viel Geld aus.

Drei Viertel der heutigen Rentner hatte schon mal Geldprobleme. Sie haben den Geldbedarf im Alter einfach unterschätzt. Das kann eine Tragödie werden. Natürlich hängt es von Ihrem Wohnort ab. Wer im Alter in München residiert, hat es schwerer mit einer durchschnittlichen Rente als in einer kleinen Stadt in Ostdeutschland.

Lebemenschen häufen liebend gerne Konsumschulden an. Sie kommen eines Tages in die Bredouille.

Es ist ja nicht in erster Linie das Scheitern der Riester-Rente oder das geringe Leistungsniveau der gesetzlichen Versicherung daran Schuld. Das gebe ich zu. Wer will, kann selbst mit schwachen Instrumenten wie Riester eine Lösung finden. Die Leute suchen sich halt immer Gründe, warum sie etwas nicht schaffen. Es sind meist Ausreden.

Es ist vielfach ein unverantwortliches Verhalten zu beobachten. Das wird sich natürlich eines Tages rächen. Wer nicht hören will, muss fühlen.

Leute, lernt einfach mehr über den Zinseszins. Am besten als Schüler. Sie können das im Internet durchrechnen. Sie werden sehen, wie unglaublich dynamisch der Zins am Ende wirkt. Ein paar Hunderter im Monat in einen Indexfonds investiert, wird nach drei oder vier Dekaden zu einem enormen Vermögen führen.

Es gibt Leute, die sind 50 oder 60 Jahre alt und haben keinen Cent gespart. Für sie ist der Zug schon fast abgefahren. Traurig.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Altersarmut: Tun Sie etwas dagegen

  1. Felix

    „Die meisten Menschen leben aber überhalb ihrer Verhältnisse.“ – stimmt das oder ist das eine Vermutung? Belege?

  2. Frank

    Hallo,

    ich lebe im teuren München, habe mein ganzes Leben bisher nur Teilzeit gearbeitet, ich habe 2 Kinder, meine Frau hat bis unsere Kinder 6 Jahre alt waren nicht gearbeitet, trotzdem habe ich mir ein Depot angespart, dass mir später aus den Dividenden mal die Miete bezahlt.

    Es ist nicht leicht bei bestimmten Einkommensgrenzen zu sparen, aber es geht. Man muss eben seine Prioritäten so setzen, dass  dies möglich ist.

  3. Tobias

    @Tim

    Betrachte das doch mal nicht immer so einseitig. Altes Auto und kleine Wohnung ist doch nicht die einzige Möglichkeit Geld fürs Alter zu sparen.

    Ein altes Auto kostet Geld, häufig deutlich mehr Unterhalt/Reparatur als ein neues modernes. Eventuell kann man ein neues Auto steuerlich geltend machen usw. Vom Umweltaspekt mal abgesehen…

    Zur Mini-Wohnung… abgesehen davon, dass ich glaube das solche Hamsterkäfige über die Jahre krank machen wäre doch folgender Ansatz mal erwähnenswert. Wenn es Jobbedingt möglich ist – zieh aus dem Zentrum einer Metropole raus. Auf dem Land lebt es sich nicht nur gesünder sondern auch billiger. Die Kinder können noch vernünftig großwerden, mit Bäumen auf die man raufklettern kann usw. Ein einfaches Haus mit 1500qm Grundstück auf dem Land kostet so viel wie eine 70qm Wohnung in der Großstadt (teilweise noch wesentlich heftigere Unterschiede).

    Also ich gehe mit deinen beiden Argumenten Null komma Null mit.

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Felix

    Belege habe ich dafür nicht. Das ist meine Wahrnehmung im Alltag. Wenn ich sehe, was Leute einkaufen, was sie besitzen: Wohnung, Autos… Wohin sie in den Urlaub gehen.

    Der Trend, Gespartes anzuzapfen oder Schulden aufzunehmen, ist da. Für Mode, Konsumelektronik, Luxusurlaube, Möbel… Das gab es früher nicht in diesem Ausmaß.
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/nachrichten/fuer-besonderes-leiht-sich-der-deutsche-gern-mal-geld-14014522.html
     

    67 Prozent der Bundesbürger glaubt, die gesetzliche Rente genügt im Alter. Die Menschen beschäftigen sich lieber mit dem neuesten Handy, Urlaub oder Möbelstück, als sich über die Altersvorsorge schlau zu machen:
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vorsorgen-fuer-das-alter/altersvorsorge-viele-deutsche-hoffen-vor-allem-auf-ihre-rente-14099987.html
     
    Im übrigen schrieb ich, dass Drei Viertel der Renter in Geldnot geraten. Das zeigt schon, dass es viele Menschen betrifft.

     

    @ Tobias

    Klar. Es gibt viele Wege, um zum Ziel zu kommen. Das muss jeder selbst entscheiden. Es geht mir darum, dass es ratsam ist, 15 bis 20% des Einkommens zu investieren. Und nicht das gesamtes Einkommen für den Konsum auszugeben. Wie das jemand macht, hängt von den individuellen Umständen und Prioritäten ab.

    Wenn Du auf dem Land wohnst, sparst Du in Relation zu demjenigen, der in der Großstadt wohnt. Jedenfalls an Miete. Das stimmt.

    Grundsätzlich hat die Lage, Größe und Ausstattung eines Hauses einen Effekt auf die Höhe der Ausgaben.

  5. Vali

    Ich wohne im  BMW-Bundesland. Viele der Eltern arbeiten bei BMW, verdienen an den neu verkauften Autos. Die BMW-Mitarbeiter halten Aktien. Ich bezweifle, dass irgendjemand möchte, dass die Lehrerin den Schülern was von alter Rostlaube als Altersvorsorge-Motivator erzählt 😉

    Bei vielem hast du recht, Tim  – man kann sich selbst helfen, in dem man kritisch seine Finanzen überprüft, seinen Wohnort, seine Ausgaben, sich finanziell bildet.  Aber es zum System machen, wird nicht gehen.

    Wir halten Aktien, wir brauchen Wachstum. Das geht nur über Konsum.

    Oder wir werden links 😉

    Volker Pispers 28.11.15 (bis neulich )NEU über VW, Flüchtlinge, Ebola und Creutzfeldt-Jakob

    @Felix, wahrscheinlich dies USA – Reich Auf Pump

     

  6. chaostrader

    Altes Auto und kleine Wohnung ist doch nicht die einzige Möglichkeit Geld fürs Alter zu sparen.

    Aber gerade für junge Leute eine der effektivsten. Und auch im mittleren Alter kanns nicht schaden.

    Ein altes Auto kostet Geld, häufig deutlich mehr Unterhalt/Reparatur als ein neues modernes.

    Ein altes Auto kann man wegwerfen, wenn es sich nicht lohnt. In eine neue Karre versenkt man viel mehr Geld. Ich fahre alte Autos seit Jahren für weit weniger als die 30ct/km, die das Finanzamt anerkennt.

    Eventuell kann man ein neues Auto steuerlich geltend machen usw.

    Der Privatmensch wohl kaum.

    Vom Umweltaspekt mal abgesehen…

    Das umweltfreundlichste Auto ist immer noch das, was nicht gebaut wird. Ein altes Auto, das weiter gefahren wird ist immer noch weniger schädlich als ein neues.

    Wenn es Jobbedingt möglich ist – zieh aus dem Zentrum einer Metropole raus. Auf dem Land lebt es sich nicht nur gesünder sondern auch billiger. Die Kinder können noch vernünftig großwerden, mit Bäumen auf die man raufklettern kann usw.

    Rechnet nach! Pendeln ist auch Lebens- oder unbezahlte Arbeitszeit. Und der dann evtl. unabdingbare Zweitwagen geht auch ordentlich ins Geld.

    Ein einfaches Haus mit 1500qm Grundstück auf dem Land kostet so viel wie eine 70qm Wohnung in der Großstadt (teilweise noch wesentlich heftigere Unterschiede).

    Aber auch nur im Osten. Oder das Landhaus liegt wirklich am A… der Welt. Geh mal im Süden gucken, wie die Preise da sind. Gefühlsmäßig kostet da alles um den Faktor 3-5 mehr, und da red ich nicht mal von Großraum Stuttgart oder München.

    Also ich gehe mit deinen beiden Argumenten Null komma Null mit.

    Das sind wir ja schon gewohnt. Vermutlich weil du den Zinseszinseffekt über Jahrzehnte hinaus noch nicht ganz begriffen hast (ist wirklich schwer abzuschätzen ohne nachzurechnen), oder weil diese Philosophie nicht so ganz mit deinem gewählten Weg als Unternehmer (und Fortführer der Familientradition) übereinstimmt?

    „Auto-Clown“

    Zu viel MMM gelesen? 😉

    Sein Blog bringt ihm übrigens so um die 400.000$/Jahr ein. Wahnsinn!

  7. Couponschneider

    Ich habe auch einen Fall in meiner Familie. Ein Ingenieur mit Schwerpunkt IT bekam durch die Wiedervereinigung in die kommode Situation, plötzlich sehr viel mehr zu verdienen als vorher. Nur ein knappes Jahr seit 1990 mal arbeitslos, sonst immer gutes Gehalt, Dienstwagen. Die Frau brachte auch noch Geld nach Hause. 2008 dann die Trennung von der Frau. Was blieb übrig? Unterm Strich nichts, weil das Geld in den Jahren zuvor nur so verpulvert wurde.

    Es gab ständig neue Möbel. Urlaubsreisen noch und nöcher. Die Altersvorsorge bestand aus einer Kapitallebensversicherung, die gekündigt wurde, als das Geld zu  knapp war, um in den Urlaub zu reisen. Die hatten so viel Zeug angesammelt, dass die Lagerraum anmieten mussten.

    Es wurde konsumiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Die durchschnittliche Rendite des DAX von 1991 bis 2012 betrug 6,9 % p.a. Hätte er nach einem kurzen wiedervereinigungsbedingten Konsumrausches ab 1991 jeden Monat 500 € (bzw. 1000 DM) in DAX-Papiere gespart, erhätte 2012 266091 € gehabt. In der DDR war es relativ einfach, zu sparen, denn viele Konsumverlockungen gab es nicht. Ein Guthaben von 20000 Valuta-Mark wäre vielleicht in 15000 DM umgetauscht worden (Regelung ist schwierig, hing von Kindern ab und kann ich heute nicht mehr nachvollziehen.). Auch diese 15000 DM hätten sich heute in 60900 DM bzw. 31000 € gewandelt. Ich weiß nun leider auch nicht, wie viel Geld tatsächlich vorlag. Einfach mit 1,069^21 multiplizieren. Und 2012 war ja nun auch knapp nach einem Crash. Zahlen bis 2015 kenne leider nicht; das DAX-Rendite-Dreieck, was immer so publiziert wird, geht nur bis 2012.

    1000 DM pro Monat sparen? Geht das überhaupt? Ja, es geht, wenn man KLV sein lässt. Für so einen Quatsch haben die Leute komischerweise immer Geld.

  8. Oliver

    @Tobias: Das mit dem Leben auf dem Land ist etwas einseitig betrachtet, außer Du bist in der Lage, von zu Hause aus zu arbeiten. Wäre bei mir theoretisch möglich, aber trotzdem mit mehr Aufwand verbunden, wenn ich reisen muß. Und das muß ich doch mal. Die gutbezahlten und interessanten Arbeitsstellen sind aber meistens in Ballungsgebieten und dann brauchst Du ein Auto. Gut, auf dem Land brauchst Du das immer. Ein Freund von mir ist in so ein Kuhkaff gezogen, hat jetzt drei Kinder und beide erzählen mir, dass sie aufgrund der Entfernungen und den Kindern ohne nicht auskommen und ständig am fahren sind, um ein Kind wo hinzubringen, abzuholen oder besorgungen zu machen.. Dazu die Anfahrten zur Arbeit, das ist Lebenszeit (mir noch viel wichtiger als das Geld) und die Mehrausgaben. Außerdem ist alles beschwerlicher, weil weiter weg. Große Grundstücke mit 1.500 m² kannst Du in Südbayern vergessen. Bestenfalls Bayrischer Wald oder tiefstes Niederbayern. Da ist es landschaftlich schön, aber leider alles weit ab vom Schuß.  Obwohl ich Natur liebe (ich wohne in zwei Richtungen etwa 5 Minuten vom Wald entfernt), brauche ich auch das Angebot einer Stadt, um mal ein bissl wegzugehen etc. Was die Wohnung betrifft: Alles ist relativ. Wir sind sowieso verwöhnt ggü. fast allen Gegenden dieser Welt. Außer vielleicht in den USA & Kanada, die platzmäßig noch verwöhnter sind. Aber nach deiner These müßten die meisten Inder und Chinesen krank sein. Sind sie aber nicht, sondern nur gewohnt, dass jeder individuell nicht viel Platz hat. Es gibt nicht die eine Wahrheit und deine finde ich weder erstrebenswert noch allgemeingültig. Wenn es für dich aber so OK ist, ist es deine persönliche Wahrheit.

    Um mal auf den Artikel von Tim einzugehen: Das mit der Schulbildung wäre zwar ein Ansatz, aber der Umgang mit Geld ist wie viele andere Dinge am besten praktisch zu lernen. Das Problem ist, das viele nicht genug verdienen und daher sicher mit Anstrengung sparen könnten, aber eben nicht sonderlich viel. Es darf in Deutschland nicht viel schiefgehen. Kommt einer in H4, muß er seine Rücklagen auflösen und alles war dann umsonst. Trotzdem sollte man versuchen zu sparen. Aber das wichtigste ist, in seinen jungen Jahren Geld für seine persönliche Ausbildung auszugeben. Das hat Prio 1 vor allen anderen Dingen. Gerade die Leute, die niemals viel verdienen oder immer arbeitslos sind, haben häufig keine Schulabschlüße und/oder Berufsausbildung. Ohne diesem braucht man sich keine Gedanken ums sparen zu machen, weil man chancenlos ist. Außer man hat die geniale Idee und macht sich selbstständig. Aber das haben die meisten nicht.

    Um vernünftig ein paar hundert € im Monat weglegen zu können, braucht man einen guten Verdienst. 500 € freies nicht genutztes Einkommen z.B. ist schon eine Herausforderung für sehr viele Leute. Wenn man aber so diszipliert ist, und diesen Betrag wertmäßig über 30 oder 40 Jahre pro Monat weglegen kann, ist die Rente dann kein großes Problem mehr. Aber genau hier liegt der persönliche Schweinehund: Es gibt einige Leute, die das machen könnten. Viele tun es aber nicht und werden mit unserem ständig schlechteren Rentensystem in 20 oder 30 Jahren ganz schön blöd aus der Wäsche schauen. Aber dann bleibt einem nur noch übrig, sich im Alter nebenher als Putzhilfe oder Zeitungsausträger ein paar € extra zu verdienen, so lange wie es noch geht. Kein schöner Ausblick.

  9. Couponschneider

    Ich wollte noch erwähnt haben: Man sollte nicht immer von Altersvorsorge sprechen, sondern vom Vermögensaufbau und welche Vorteile es hat, schon im mittleren Alter einen kleinen Vermögensstock zu haben. In meinem Falle sind es durchschnittlich über 300 € Nettodividende pro Monat. Umso eher man beginnt, umso besser. Hätte ich doch nur als Student schon begonnen. Selbstverständlich ist das Studium auch eine Investition und Geld und Aktien hatten mich da wenig interessiert, obwohl ich schon Budgets aufstellt. Hätte ich 2003 mit der Entlassung aus der Bundeswehr schon begonnen, 100 € pro Monat anzusparen, wäre so toll gewesen. Ich begann tatsächlich erst 2009. Von 2003 bis 2009 gab’s 8,3 % Rendite beim DAX. Was hätte ich 2009 gehabt, hätte 100 € monatlich in DAX-Papier investiert? (1,083^6 – 1) / 0,083 * 1200 € = 8869 €. Das wäre doch schon ein Anfang gewesen. Viel wichtiger aber wäre der Erkenntnisfortschritt gewesen. Ich hätte dann 2009 Qualitätsaktien eingesammelt wie ein Blöder. (2009 kannte ich leider nicht die Begriffe Qualitätsaktie und Dividendenaristokrat). Angenommen, die 8869 € hätten sich bis heute mit 8 % jährlich weiterentwickelt (bei Dividendenreinvestment), dann wären daraus schon 15199 €, zusätzlich zu den 140000 €, mit denen mein Portfolio heute taxiert werden.

    Übrigens: Mit der Altersvorsorge bin ich praktisch durch. 140000 € werden jährlich 8 % Rendite ab (inkl. Dividendenreinvestment). In 26 Jahren wäre ich dann Millionär und knapp 60, ohne dass ich auch nur einen Cent vom Gehalt in die Aktien stecken muss. Finanzielle Freiheit könnte ich noch früher schaffen, da ich nicht den Bedarf habe, um 3,5 % Nettodividende von einer Million jährlich zu verpulvern. Da ich aber dennoch von meinem Gehalt ordentlich in Aktien investiere, geht’s noch schneller. Ich denke, mit Anfang 40 sollte dann Schluss sein. Dann arbeite ich nur noch, weil es Spaß macht.

    Es wäre cool, wenn man aus der gesetzlichen Rente aussteigen könnte. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Politik ein paar Jahren, den Leuten Deals anbietet, praktisch eine Rückkaufmöglichkeit der Rentenansprüche. Und wenn es erstmal nur 30000 € wären. 20 Jahre angelegt käme da auch ein netter sechsstelliger Betrag heraus. Und dann spart man ja auch noch die monatlichen Rentenbeiträge, die man für das Aktiensparen frei hätte, das man ja ohnehin betreibt.

     

  10. Vali

    @Couponschneider, super, gratuliere!  Das motiviert 🙂

    Dividende gut, alles gut 😉

    @Tobias, euer Kind ist noch klein? Meine Tochter kommt jetzt in die Pubertät. Die will nicht mehr auf Bäumen steigen, sondern schnell bei ihrer Freundin sein, in der Schule, in der Stadt. Meist mit dem Fahrrad.

    Ein Leben lang ein Auto zu nutzen, kostet im Leben so viel wie ein Haus/Wohnung in der Stadt zu kaufen. Habe ich irgendwo mal ausgerechnet gelesen.

    Ich habe mich von Anfang an entschieden, kein Auto zu haben. Gebaut haben wir mit 26 gleich nach dem Studium. Kleines Haus in der Stadt, innerhalb von 8 Jahren abbezahlt.

    Draußen auf dem Land bauen viele große Häuser mit Riesengärten. Solange die Kids klein sind, klettern sie idyllisch auf Bäumen. Spätestens mit 18, stehen 3-4 Autos vor den Doppelgaragen, denn man muss in die Schule fahren, in die Stadt, zur Arbeit.

    Das halten manche aus. Bis 70-80. Dann schaffen sie es nicht mehr und brauchen polnische Pflegerinnen, die bei ihnen im riesigen Haus alle 2 Monate wohnen, für sie einkaufen, sie zum Arzt fahren usw.

    Alles kann ich in der unmittelbaren Bekanntschaft beobachten.

     

  11. Felix

    Nunja, ob man die 8 % p.a. Aktienrendite so ohne weiteres für die nächsten 40 Jahre fortschreiben kann, sei mal dahin gestellt. Und selbst wer dann einen schönen Depotwert aufgebaut hat, kann sich nicht sicher sein, ihn behalten zu dürfen.

    Sollten wirklich 90 % der Rentner darben, dann werden radikale Parteien, etwa eine Koalition aus Die LINKE mit der AfD, regieren und den 10 % Aktienbesitzer ihren Besitz enteignen und die Mehrheit wird jubeln. Diesen Reflex der dt. Politik erkennt man auch jetzt bei der SPD wieder, nachdem es sich nicht mehr leugnen lässt und dies die Menschen inzwischen auch merken, dass die verfehlte Flüchtlingspolitik viele Milliarden kosten wird, sollen einfach noch „mehr Mittel mobilisiert werden“ (Sigmar Gabriel), um auch den Armen bei den Einheimischen (das sind nicht selten die, welche Vorsorge und sparen in der Zeit schnurz waren) was zu geben. Von wem werden diese Mittel wohl mobilisiert werden?

    Mit dauernder Angst vor Altersarmut sein gesamtes Leben zu gestalten, kostet auch Lebensqualität. Deshalb alles mit Maß.

    Couponschneider ist natürlich ein cooler Typ und kann als Single mit Akademikergehalt echt was weglegen. Bei einer Familie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener sowie entsprechend höherer Miete und der sonstigen höheren Lebenshaltungskosten ist das schon eine andere Nummer so ohne weiters noch 500 € übrig zu bringen. Ob man dann wirklich den Nerv hat, das in den volatilen Aktienmarkt zu geben oder doch lieber für die kaputte Waschmaschine oder das reparaturbedürftige Auto zurück legt, ist die Frage. Auch für de Ausbildung der Kinder muss vorgesorgt werden; lauter Dinge von denen ein urbaner Single nichts weiß.

  12. PIBE350

    Da ich kein Auto und nur eine kleine (Eigentums)wohnung habe, gebe ich Tim Recht. Dadurch spart man enorm. Meine monatlichen Ausgaben belaufen sich auf lächerliche 350-400€. Dazu kommen noch viele Reisen, aber immer günstig: Bin z.B. gerade für 3 Wochen in Tunesien (Pauschalreise, 400€, 4*, DZ zur Alleinbenutzung, AI). Mir mangelt es wirklich an nichts. Klar, jeder Mensch ist anders, aber sehr hohe Sparquoten setzen für mich nicht zwingend sehr hohe Einnahmen voraus. 😉

  13. chaostrader

    Ob man dann wirklich den Nerv hat, das in den volatilen Aktienmarkt zu geben oder doch lieber für die kaputte Waschmaschine oder das reparaturbedürftige Auto zurück legt,

    Wer nicht gerade ein totaler Adrenalinjunkie ist, der wird ja hoffentlich nicht 100% Aktienquote fahren. Ein Notfallpolster von mindestens 3-6 Monatsgehältern sollte jederzeit verfügbar sein, z.B als Tagesgeld. Das kann auch gern der risikoarme Anteil des Investments sein, für Notfälle und böse Aktiencrashs zum Nachkaufen.

    Volles Risiko-Aktienquote 100% bringt ja nicht unbedingt dramatisch mehr Rendite als „nur“ 85-90%, aber mit 60-70% Aktienquote können die meisten Menschen sehr viel besser schlafen.

    Aber das seht ihr Dividendenfans sicher mal wieder ganz anders, oder? Alles oder nix, vermute ich mal.

    Natürlich könnte man versucht sein, die „sicheren“ Einnahmen wie Mietzahlungen, Dividenden etc. für die nächsten paar Monate auch zu seinem Notfallpolster zu zählen…

  14. PIBE350

    Jeder braucht ein individuelles Notfallpolster. Auch Leute, die nicht in Aktien investieren. Der Dispo käme für mich jedenfalls niemals infrage. Schulden sind die Pest. 😉

  15. Markus

    Na ja, wenn man bedenkt, dass ab 2030 nur noch 40 % des „Netto`s“ als Rente rauskommen, dann sieht dass nach ganz ordentlichem Zwangssparen aus.

    Kann man ja heute schon mal mit 60 % Sparquote üben. 😉

  16. Slazenger

    @Vali

    ist doch Polemik was du schreibst!!!

    Ich kann auch in einer ETW auf eine Pflegekraft angewiesen sein, und es kann genügend individuelle Gründe geben sich ein Haus mit oder ohne großem Garten auf dem Land zu leisten!!!!!

    Sorry eigentlich mag ich deine Kommentare.

  17. Wurstbrot / Tobias

    Ich wollte meine Ausführunge nicht als Doktrin betrachtet sehen. Ich wollte nur meine (komplett andere) Sicht darstellen und zur Diskussion zur Verfügung stellen. Hat ja offensichtlich auch geklappt. Jeder muss nach seiner Fasson leben. Allerdings – und das fällt mir gerade sehr auf – ist es merkwürdig sich seinen Weg und seine Vorgehensweise ständig bestätigen zu lassen und sich gegenseitig dafür zu beweihräuchern. Der Aufklärungsaspekt hier im Blog ist von daher irgendwie nicht mehr vorhanden, als das alle Leute dem Selben Dogma hinterherlaufen und alle andersartigen Meinungen niederreden.

    Ich schreibe hier ja auch weil ich eigentlich „Anerkennung“ für meine etwas gemäßigtere Sparweise gesucht habe aber die gibt es hier nicht. Jeder der schreibt, dass er sein Leben im Hier und Jetzt etwas mehr genießt, konsumiert und es (hier in unserem Deutschland – nicht in Tokyo) zum Beispiel vorzieht nicht auf 70qm zu viert zu Leben sondern in einem Haus auf dem Land, wird virtuell erdolcht.

     

  18. Markus

    @Tobias

    Ist jedem sein Bier, Wein oder Moet.

    Virtuelle Erdolchung… 😉

    Jeder hat so seine Überzeugungen und findet es schön, diese sich bestätigen zu lassen, da jeder Mensch auch nach Anerkennung/Wertschätzung süchtig ist.

    Ich bemühe mich eigentlich relativ objektiv zu sein und Überzeugungen oft zu hinterfragen. Trotzdem schaffe ich es nicht komplett rational zu sein.

    Wobei natürlich die 40 % Rente vom Netto in nur knapp 14 Jahren schon ein gewaltiger Hammer sind. Dieses Thema ist für meinen Geschmack viel brisanter als die aktuelle Situation.

    Prognosen über 10 – 70 Jahre… da gibt es schönere Dinge im Leben. In dem Punkt muss ich Dir Recht geben! 😉

     

     

  19. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tobias,

    also ich bin schon der Meinung, dass man sich keiner Spardiktatur unterordnen sollte, die einem ein lebenswertes Leben raubt. Mittlerer Weg eben. Wer sich Sparen leisten kann, im Sinne von beiseite legen, der sollte das tun. Aber wer damit auch den letzten Rest an Lebensfreude verlieren würde, der kann es lassen. Weil eben wirklich die Politik der Wirklichkeit angepasst werden wird.

    Ich habe letzte Woche wieder (nach fast 4 Jahren) eine neue Brille gebraucht, weil kaputt gegangen. Und mindestens 2 sollte man haben. Da habe ich nach sparsamen Modellen (1 € plus Gläser) Ausschau gehalten. War zwar Ansprechendes dabei, aber in meiner Größe leider nichts wirklich gefunden, höchstens mit Kompromiss beim Tragekomfort, bzw. ich benötige einfach eine breite Größe für meinen Dickschädel. Dann habe ich eine etwas teurere aufgesetzt, bei der ich mich gleich wohl gefühlt habe. War nun „dummerweise“ eine Ray-Ban, die kostet halt paar Euro. Aber hier mache ich dann keinen Kompromiss. Die habe ich jeden Tag auf, und das muss mir dann passen. Dann gebe ich lieber Geld für die Brille aus, und unterbreche für den Monat meine Sparrate.

    Geld ansammeln ist prima, wenn das Leben nicht drunter leidet, ansonsten kann man sich gleich das ganze Leben sparen. Vor allem Kinder sollten nicht unter „krankhaftem“ Sparehrgeiz der Eltern leiden müssen. Was sein muss, muss sein.

    MS

  20. ZaVodou

    @PIBE350

    „Bin z.B. gerade für 3 Wochen in Tunesien (Pauschalreise, 400€, 4*, DZ zur Alleinbenutzung, AI)“

    Glückwunsch. Echt ein Preiskracher. Ist das Hotel empfehlenswert? Wie heisst es?

    Fliegst Du nur nach Tunesien oder auch woanders hin?

     

  21. Slazenger

    @Vali

    kleiner Nachtrag für dich, das wirkliche Glück meines Lebens sind meine beiden Enkeltöchter, und die freuen sich immer ungemein auf unseren großen Garten auf dem Land!

  22. PIBE350

    An Tobias: Entspann dich, hier ist doch alles vertreten: Familien, Paare und Singles. Vom absoluten Karrieristen bis zum totalen Minimalisten. Hohe und niedrige Einkommen. Jeder hat individuelle Lebens- und Sparziele, setzt andere Prioritäten. Es geht eher um die Leute, die sich durch ihr Konsumverhalten vieles verbauen, nicht an später denken, aber sich oft über Geldmangel beklagen. Drohende Altersarmut, um beim Thema zu bleiben, muss für diese Personen nicht alternativlos bleiben. 😉

    An ZaVodou: Houria Palace in El Kantaoui. Jau, bin zufrieden. Ich habe keine hohen Ansprüche, Hauptsache raus. Ne, ganz unterschiedlich. Dieses Jahr z.B. Marokko, Tunesien, Ägypten, Griechenland und Spanien.

  23. chaostrader

    Wurstbrot, wenn deine Lebensplanung so aussieht, dass du noch 20 Jahre oder mehr malochen willst, dann ist das doch ok. Andere wollen das nicht, und die meisten haben auch nicht dein Einkommen als selbständiger Unternehmer und Mediziner. Dein Investment ist primär mal deine Praxis, die auf Krediten basiert welche irgendwann zurückbezahlt werden müssen.

    Leute mit anderem Beruf müssen eben einen anderen Weg beschreiten, um ihr Ziel der finanziellen Unabhängigkeit oder zumindest des finanziell gesicherten letzten Lebensviertels zu erreichen. Das geht nunmal am schnellsten, wenn man so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich investiert. Der erste Euro, den man mit 20 investiert bringt halt viel mehr Rendite wie der letzte Euro, der direkt vor dem Ruhestand ins Depot wandert. Klingt doof und konsumfeindlich, ist aber einfache Zinsrechnung. Wenn dir diese simple Tatsache nicht gefällt, weil sie nicht mit deinem Lebensmodell korreliert dann ist das eben so.

    Wer früh anfängt und viel Zeit hat, erreicht sein Ziel auch mit geringen Sparraten, wer erst spät anfängt oder möglichst schnell fertig sein will muss ungleich mehr sparen, weil ihm die Zeit für die eine oder andere Verdopplung des eingestezten Kapitals fehlt. Bei ca. 7% Rendite verdoppelt sich das eingesetzte Kapital alle 10 Jahre, ohne das man einen Finger krumm machen oder frisches Geld zuschießen muss. Wer keine 40 Jahre warten will oder kann, muss sich halt ranhalten und mehr beiseite legen.

  24. Herrje!

    @Felix. Wie kommen Sie denn auf so etwas? …

    „… dann werden radikale Parteien, etwa eine Koalition aus Die LINKE mit der AfD, regieren und den 10 % Aktienbesitzer ihren Besitz enteignen und die Mehrheit wird jubeln.“

     

    Wie kommen Sie darauf? Wieso werfen Sie die AfD in einen Topf mit der Partei Die Linke, also der ehemaligen SED? Die AfD ist keine sozialistische, sondern eine bürgerliche Partei, die sich der Marktwirtschaft verpflichtet fühlt.  Also bitte, ja?

     

     

  25. WW

    @ Vali
    Haben auch eine Tochter in dem Alter. Sie weigert sich, sich mit Finanzdingen zu beschäftigen, zu lernen. Kann ich verstehen, finde das Thema aber wichtig für Ihr späteres Leben. Machts Du da was und wenn ja was? Wir verkaufen jetzt Ihren alten Schreibtisch und haben mit Ihr vereinabart, daß das der Grundstock für Aktien wird. Mal sehen was draus wird.

    Das mit den zu 90% darbenden Rentern, das habe ich mir auch schon so gedacht. Erwarte da nichts Gutes. In unserem Freundes und Bekanntenkreis ist die Altersversorgung fast nie ein Thema, und wenn, dann kommen Sprüche, wie: Das können die doch nicht machen; das wird schon ….

    Sehr seltsam ist, daß viele das auf eine komische Art und Weise als für Sie nicht relevant betrachten, quasi unbeteiligt sind, dabei sind alle mehr oder weniger weit über 40 und nicht mehr 20?

    Ich hatte eine Tante, die extrem sparsam gelebt hat, die hat zum Kochen den Kompost nochmal durchsucht. Sie hat selbst nciht gearbeitet und 3 Kinder gr0ßgezogen. Als dann später zu Ihrem Geburtstag immer die riesigen Blumensträuße der Sparkasse kamen, da war klar, daß mehr sein als ein normales Guthaben sein muß. Glücklich was sie aber nicht, aber das hat sicher auch mit anderen Umständen zu tun, aber auch mit dieser extremen Sparsamkeit. Es ist also zu überlegen, wie wichtig einem die aktuelle Qualität ist.
    Genauso wie keiner die Aktienkurse vorhersagen kann, genau so weiß keiner wie es in 10 Jahren oder so persönlich bei einem aussieht.

    ps – Vali – finde, Volker Pispers haut einem die Dinge so um die Ohren, da bleibt das Lachen im Hals stecken. Schade daß der aufhört.

  26. Tobias

    @Alle

    Danke. Ist für mich schon wieder ein ganz anderer Zungenschlag als die Antworten auf meinen ersten Kommentar. Ich bin einfach zu sensibel! 😉

  27. PIBE350

    An chaostrader: Ja, für drei. Mittelmeer, nicht Karibik. 😉

    An Vali: Danke für das Video mit der USA. Gucke ich mir später an.

  28. Christoph

    bezieht ihr das mit dem Geld auf die hohe kante legen auf Arbeitslosigkeit oder defekte Dinge? Oder auf Crash vom Markt und Chancen billig zu kaufen?

     

    Eine Kollegin von mir verdient fast das gleiche wie ich. Sie wohnt mit ihrem Freund zusammen in einer Dachgeschoss Wohnung bei seinen Eltern im Haus. Sie zahlen nur die Nebenkosten. wenn sie das freie Geld, sicher 1.500 im Monat und da ist schon genug für Konsum und Lebensmittel abgezogen, in Dividenden Aktien anlegen würde, und die würden sich Wie die letzten 10 Jahre entwickeln, würde sie in 20 Jahren 5.500 netto an dividenden im Monat bekommen.in 24 wären es über 11.000

    da ihr freund noch mehr verdient kann man sich vorstellen was möglich wäre.

    aber dreimal dürft ihr raten ob das gemacht wird.

     

     

  29. Anna

    @ Couponschneider

    Zu deiner Information: Umtausch von Ost- in Westmark (für DDR-Bürger) erfolgte so:  Für 2 Ostmark gab es 1 Westmark.

    Freibeträge gab es auch, und zwar für Rentner ab 60 waren das 6000 Ostmark, für die anderen 4000 Ostmark und für Kinder bis einschl. 14 Jahre waren das 2000 Ostmark. Also waren das für meine Familie 12000 DM. Mehr war nicht. Ansonsten wurde dann alles anders.

     

  30. Kai

    @Christoph.

    Wie rechnest du das??

    Wie kann ich solch eine Summe an mtl.Dividenden erreichen?

    Mit welchen Werten?

    Lese gerade ein Buch. Finanzberatung nein danke.

    Er nimmt nur Aktien die eine Hausfrau im Einkaufswagen hat.

    Danke für eine Antwort

  31. Christoph

    @Kai

    habe die oben genannten 1.500 als monatliche Grundlage genommen

    pro Quartal also 4500

    Aktie coca Cola.

    Steigerung der dividend 8% im Schnitt Preis Erhöhung 4% pro Jahr.

    klar ist nicht genau aber man sieht was möglich ist.

    das Buch was du liest klingt gut. da sind dann sicher auch noch procter und gamble und Johnson und Johnson dabei

  32. Christoph

    übrigens din durchschnittliche Erhöhung in den letzten 13 Jahren war 12%.

    mit den 8 % bin ich also deutlich drunter

     

    procter und gamble hatte auch über 12% in den letzten 13 Jahren.  ist also realistisch

     

  33. chaostrader

    procter und gamble hatte auch über 12% in den letzten 13 Jahren.  ist also realistisch

    Unbegrenztes exponentielles Wachstum ist nicht realistisch.

  34. Christoph

    natürlich ist es realistisch die letzten 13 Jahren als Basis zu nehmen und um ca. 25% zu kürzen und dies als Basis zu nehmen. oder meinst du wirklich es werden weniger Menschen in den nächsten Jahren auf der Erde leben?  weniger die sich die Haare waschen,  weniger die Zähne putzen, weniger die Medikamente benötigen usw

     

  35. Christoph

    derzeit leben ca 7 Milliarden Menschen auf der Erde.  Bis zum Jahr 2050 sind es über 9 Milliarden Menschen. diese benötigen Medikamente, Hygiene Artikel usw.

    und so komisch es klingt coca Cola ist meist selbst in den ärmsten und entlegensten Gebieten verfügbar und wird gekauft.

     

  36. Couponschneider

    Herr Schäfer, was halten Sie eigentlich von Horst Lüning?

    „Seitenwechsel“: https://www.youtube.com/watch?v=Cj9uEj6q9m8

    „Haushaltsbuch und Wohlstandsaufbau“: https://www.youtube.com/watch?v=cMQPhe8-zpw

    „Geldanlage in Fonds“: https://www.youtube.com/watch?v=IMwqUJT7GD4

    „Rente und Altersvorsorge“: https://www.youtube.com/watch?v=4r7fSQP8gIA

     

    Ich finde, vieles von dem, was er sagt, ist sehr vernünftig. Ich stimme ihm zu und finde mich sogar wieder. Die Videos kann ich allen Leuten empfehlen, die nur zu Tim Schäfer kommen, und sich bestätigt wissen wollen. Die Dosis bei der Selbstbeweihräucherung muss kontinuierlich steigen. 🙂

  37. chaostrader

    Ich wollte nur davor warnen, weiterhin unbegrenztes Wachstum als gegeben anzunehmen. 12% Steigerung der Dividende bedeutet alle 6 Jahre eine Verdoppelung. Das müssen die vielgeliebten Aristokraten die nächsten Jahrzehnte erstmal schaffen. Die meisten von uns werden einen Anlagehorizont von 40 Jahren, einige länger haben.

    Die US-Schulden wachsen auch exponentiell.

    It’s Official – Obama’s Deficits in 6 Years more than all Prior US Presidents Combined
    Das kann noch ne weile so weitergehen, aber wie lange noch?

    Die USA (und auch Europa) haben einen sinkenden Anteil an der Weltwirtschaftsleistung nach BIP, und auch die Marktkapitalisierungen der USA und Europa werden weiter sinken. Noch haben die USA mit ca. 28% der Wertschöpfung der Welt eine Marktkapitalisierung von ca. 56% . Die Schwellenländer machen knapp 40% Welt-BIP, sind aber am Markt nur 11% wert. China hat wohl so um die 3% Marktkapitalisierung, aber 12% des Welt-BIPs. Offensichtlich sind die USA irgendwie überbewertet. Irgendwann wird sich das ändern. Sich nur auf einige wenige Aristokraten, die auch noch hauptsächlich aus einer Region kommen zu konzentrieren ist langfristig gesehen vermutlich nicht das Optimum.

     

  38. Patently Absurd

    Solange Staatsschulden exponentiell wachsen, wird auch das Geld exponentiell an Wert verlieren. Dann ist es nur logisch, dass der Wert (gemessen in Geld) der Unternehmen weiter exponentiell wächst.

    Gegen das Exponentielle im Wachstum kann kein vernünftiger Mensch etwas dagegen haben, es sei denn, er hat nur Sparguthaben oder Geldforderungen, die nicht mehr wachsen und exponentiell an Wert verliert.

    Das Ganze nennt man dann im Übrigen „Umverteilung“.

  39. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Couponschneider

    Der Horst macht die Videos gut. Ich habe mir das erste Video angeschaut und erkannte mich tatsächtlich selbst. Er spricht über die Mittelschicht, die stets zur Arbeit geht und dann das Geld rausballert für Leasingrate, Luxusschiff und Zeug.

     

    @ chaostrader

    Die USA haben das stabilste System. Eigentum ist dort sicher. Deshalb wandern die reichen Chinesen, Russen etc. dorthin mit ihrem Geld aus. Die Amis haben die hellsten Köpfe, die besten Unis. Das Wissen dort ist enorm (siehe Pharma, Internet, Software, Rüstung, Silicon Valley…).

  40. James

    chaostrader:

    Natürlich ist das realistisch, da sich die Menschen exponentiell vermehren!

  41. Christoph

    @Coupon: Ich muss gestehen ich bin ein Optimist. Denn wenn diese ganzen Szenarien wahr werden, dass alles den Bach runtergeht, dann hat die ganze Welt größere Probleme als Rendite.

    Die Staatsschulden in den USA sind wirklich angewachsen. Ander dafür sind die letzten 72 Monate die Jobzahlen immer positiv gestiegen. das sind 6 Jahre! Und man muss ja schauen wo man war. 2008 der Finanzcrash.

    Trump sagt derzeit ja zB er wird die USA wieder groß machen. Clinton sagt. die USA ist auch jetzt groß und man muss einfach weiter machen.

    Die großen US Unternehmen erwirtschaften den Hauptteil der Umsätze ausserhalb der USA. Und wo sind die meisten Innovationen? in den USA!

    Hab gerade am WE einen Bericht über eine Art Silicon Valley in Peking gesehen. DIe Gründer werden extrem unterstützt. Aber es werden nur vorhandene Dinge kopiert und verbessert. Oder es gibt Dinge wie Auslieferung per Rad die den Konsum betreffen. Aber die Industrie an sich .. da passiert nix. Wieso? Weil die Menschen sich nicht freu äußern dürfen. Keine verrückten Gedanken haben dürfen. und Genau dies braucht man für Innovationen.

     

    @Tim: Trump sagte die Tage die USA habe bei den 30 stärksten Ländern die höchsten Kosten für Bildung aber man wäre auf platz 30 beim Erfolg. Weißt du ob dies so ist?

     

  42. ZaVodou

    @PIBE350

    Das Hotel schneidet bei holidaycheck leider nicht so gut ab. 38 % Weiterempfehlungsrate.

    Meiner Meinung nach bekommt man in der Türkei zurzeit den besten Preis-Gegenwert. Da schaue ich allerdings, dass ich ein Hotel mit einer Weiterempfehlungsrate so um die 90 % bekomme.

    Wir scheinen aber einenen ganz ähnlichen Lebensstil zu haben.

     

  43. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Trump nehme ich nicht ernst. Du kannst für jede Behuptung irgendeine Statistik finden. Die Frage ist, wie seriös solche Daten sind.

  44. Christoph

    @Tim: Ich denke es wird aber auf ihn als Kandidat hinauslaufen. Rubio ist zu schwach. Und bei Cruz bestehen ja zweifel ob er überhaupt Präsident werden darf. Er ist ja in kanada geboren und eigentlich muss man ja in den USA geboren sein um Präsident sein zu dürfen.

    Ich hoffe am Schluß wird es Clinton, denn unter Bill lief es sehr gut. 1 Billion Überschuss hatten die USA damals.

     

  45. Markus

    @Tobias

    Bei dem Pauschalsatz: „Jeder kann finanziell frei werden“ fehlen die Sternchen…

    *nicht die Mehrheit der Bevölkerung

    *schon gar nicht alle Menschen dieser Erde…

    Hier geht es eindeutig auch um Privilegien und deren Verteidigung in diesem System.

    Angenommen alle Menschen oder Großteile der Menschheit wären finanziell unabhängig… (ist natürlich Utopie)

    Wer sollte noch die Drecksarbeit mit Chemikalien & Stoffen für die Gewinnmargen der Weltmarkführer z. B. im Sportartikelbereich machen wollen? Ist natürlich ein super, super, super US-Unternehmen… sorry Pep, äh Tim. 😉 Sollen wir noch die langweiligen Branchen Lebensmittel, Pharma und Tabak durch den Kakao,Wasser und Süchte ziehen? 😉

    Wie sollen die exponentiellen Steigerungen von Gewinnausschüttungen zu Stande kommen, wenn wir nicht genügend „Konsumkasperle“ zur Verfügung stehen haben und man diese gleichzeitig einer medialen Gehirnwäsche unterzieht?

    Die Jünger des Kapitalismus bekommen ihr täglich FAZ, Handelsblatt und „chaka Du schaffst es“ von komplett objektiven reichen Familienimperien… die anderen ihre Beschallung mit Konsum als Ersatzbefriedigung. Die, die es wirklich geschafft haben oder schaffen, sind in diesem System nur Minderheiten.

    Ein Schelm bzw. böser Sozialist wer da ausgeprägte Machtinteressen und Beeinflussung der Großkonzerne & Medienimperien in Kombination mit der Politik gegenüber der Mehrheit der Bevölkerung vermutet…

  46. Vali

    @WW, hah, die Mädls in dem Alter sind weit entfernt von Aktien 😉

    Meine Tochter schreibt Liebesbriefe an Harry Potter, da ist es schwer ihr so was langweiliges wie Aktien beizubringen. Sie können leider nicht zaubern. Neulich lachte sie mich sogar aus, dass ich ja „soooo viel“ Dividende bekomme – da war ich sogar sauer… 😉

    Ich habe ihr Coca Cola zu Weihnachten gekauft. Sie ist bereits im Plus in ihrem Depot, hat aber noch keine Dividende bekommen und das findet sie ziemlich langweilig… Noch dazu ist der Betrag noch nichts weltbewegendes….

    Das einzige, was ich mache, ist Vorbild sein, Sparsamkeit vorleben und immer wieder über Aktien erzählen (auch Immobilien, Mieten und Unternehmer, die mich faszinieren). Neulich aßen wir wieder bei McDonalds – da erwähne ich immer die Dividende, aßen abends Lays-Chips (Pepsico) und die Milka-Keks (Mondelez)  ist ihre Lieblingsschokolade. Lieblingszahnpasta von Glaxosmith Kline usw. Ich erzähle, dass ich die Aktien habe und dass sie auch wieder welche bekommen. Zeige ihnen den Dax, wobei mein Sohn da faszinierter ist –  nur meinen Depotwert halte ich noch geheim. Zumindest wissen sie nichts vom zweiten Depot 😉

    Sie ist aber relativ sparsam. Als sie gemerkt hat, dass ein Großteil ihres Taschengeldes fürs Kantinenessen draufgeht, macht sie sich eine Brotzeit für die Schule. Sie spart gern die Scheine, das ist etwas, was sie sehen, zählen und eben vermehren können. Auch ihr Bruder spart sehr hartnäckig seine Scheine ;-). Und das fördere ich, lobe und motiviere 🙂

    Aller Anfang ist schwer – aber Vorbild bleiben, ist wichtig. Und immer wieder motivieren und loben, auch für kleine gesparte Beträge.

    @James, danke 🙂

    Ich finde auch, dass gerade die Menschheit fürs Wachstum sorgt. Wie viel genau, weiß keiner, aber China plant Jing-Jin-Ji: 130-Millionen-Megacity .  Sie haben letztes Jahr die Ein-Kind-Politik abgebrochen. Wir werden alle essen und trinken müssen, Zähne putzen und waschen ( Danke Christoph :-))

    Ich habe tatsächlich kein „Börsen-Crash-Geld“ mehr, sondern rechne, dass die Dividenden im Falle einer Crashphase voll einsetzbar sind.

    Geld für Notfälle und Steuer, halte ich aber fern von den Depots 😉

  47. Couponschneider

    @Tobias

    ‚Bei dem Pauschalsatz: „Jeder kann finanziell frei werden“ fehlen die Sternchen…‘

    Wer hat das denn behauptet? Man kann ja ganz spitzfindig  sein und sagen, es besteht ein Unterschied  zwischen „Jeder kann…“ und „Alle können…“. Oft wird der Fehler gemacht, dies synonym zu interpretieren. Ist aber verkehrt.

    Man sollte keine Illussionen aufbauen. Tatsächlich können nicht alle finanziell frei sein und auch nicht jeder. Persönliche Unzulänglichkeiten, Schicksalsschläge und andere Dinge können einen persönlich einen Strich durch die Rechnung machen. Aber es geht gar nicht um das Endziel „finanzielle Freiheit“. Es geht darum, man ein angenehmeres Leben führen kann. Schulden und der Schuldzins liefen dem zuwider.

    Schon für einen Niedriglöhner mit 1000 € netto wäre es möglich, wenigstens ein paar tausend Euro im Alter zu haben. Angenommen, er spart 600 € järhlich in einem DAX-Sparplan. Nach 40 Jahren könnten daraus 155000 € werden. Man muss nur anfangen.

    Ich favorisiere das flexible Berserker-Sparen, also gerade in jungen Jahren sehr aggressiv in Aktien gehen und später, wenn Kinder da sind, das Sparen ein wenig zurückschrauben. Bis die Kinder da sind, hat man dann häufig schon ein solides Depot, welches ein paar Dividenden ausschüttet.

    „Hier geht es eindeutig auch um Privilegien und deren Verteidigung in diesem System.“

    Die Privilegierten bekommen Pensionen vom Staat. Ich habe die Befürchtung, dass deutsche Richter neue Steuern und Steuererhöhungen durch die Legislative immer erlauben werden, während der Kappung von Pensionsansprüchen ein Riegel vorgeschoben wird.

     

  48. Michael

    Moin,

    ich hab diesen Monat 1K in Albemarle gesteckt und dazu eine HTC Vive vorbestellt. Beim zweiten werde ich sehr bald mit abnehmender Tendenz Spaß haben, beim ersten wird es wohl hoffentlich umkegehrt :D.

     

    Grüße Michael

  49. Markus

    @Couponschneider

    Ich weiß nicht, ob diese Sätze so Tobias geschrieben hat.

    Das war eher diese Diskussion mit den 100 k bis 30, wie denn dass möglich sein soll?

    Hier bejahen dass viele… nur verallgemeinern (z. B. für über 50 % der Bevölkerung) lässt sich das Ganze nicht.

    Ich habe daraus jetzt die Diskussion „finanzielle Freiheit“ abgeleitet, wenn man den Spaß z. B. 20, 30 Jahre weiter mit „flexiblen“ Variablen hochrechnet.

    Du und Vali… ihr freut euch über die paar hundert € Dividenden monatlich… Ja, ist ok und ihr seit Stolz darauf. Dass ist euer Glaubensbild bzw. Vali impft dass schon ihren Kindern ein. Ist auch pflegeleichter wie ne Immobilie zur Vermietung.

    Für andere ist ein ganz anderes Lebensmodell sinnvoller oder vorstellbar. Hier werden die „Konsumheinis“ belächelt, belehrt usw. Nur werden sich wenige von denen hierher verirren.

    Ich frage eigentlich nur, wo das Ganze herkommt, bzw. ob nicht zwangsläufig Ungleichgewichte von Nöten sind… damit es einem kleinem Teil immer besser geht…

    Angenommen die ganze Mittelschicht in den USA & Deutschland macht jetzt Berserkersparen mit Aktien um die Rente aufzubessern… könnte sogar noch evtl. funktionieren, da anteilsmäßig die restliche Weltbevölkerung noch genügend willige Konsumenten darstellt… Allerdings sieht man auch, dass die Menschen in Zeiten des Internets auch gerne den Lebensstandard der Industrieländer möchten uns sich auf eine Reise begeben… Protektionismus ala Schweiz funktioniert allerdings für bestimmte Zonen und bestimmte Gruppen.

    Nur für alle Länder der Welt und allen Menschen einen Lebensstandard zu schaffen, der den paar Industrienationen gleicht (Wegwerfmentalität, Übergewicht, 50.000 Dinge zu besitzen, Chemie etc.)… wird für unseren Planeten etwas schwierig werden…

    Wenn Multimillionäre und Milliardäre Steuern hinterziehen, in Steueroasen schaffen (nie genug bekommen)… wo ist da der Aufschwung für breite Massen in einem kapitalistischem System für ein besseres Leben möglich???

  50. Christoph

    @Michael: Vorbestellt? Ichvermute du hast einen Kurs angegeben zu dem du kaufen willst und wartest ab bis dieser Unterschritten ist?!

    Abnehmende Tendenz heißt fallender Kurs?

    @Vali: Das hört sich gut an wie du deinen Kids das schmackhaft machst. Mir geht es auch so:; Wenn ich irgendwo eine Caterpillar bagger sehe sag ich immer: Ha der gehört mir bzw bringt mir Geld ;o)

    Oder auch bei Coca COla usw.

    ja das mit der Mega City hab ich schon gelesen. Da soll es einen Arbeitsbereich, einen Wohnbereich usw geben. Aber erstmal abwarten wie China die derzeitige Krise bewältigt. Kostet ja extrem viel Geld so ein Projekt. Das geht sicher in die Billiarden. Und ganz wichtig ist dann auch die Versorgung. Strom, Wasser etc. Dazu noch Umweltbewußt bauen und versorgen…

     

     

     

  51. Christoph

    @Michael: Meinst du damit das was das Unternehmen jeweils herstellt/leistet?

    Oder dass du denkst das Unternehmen hat nur kurzfristigen Erfolg ? *kopf Kratz*

  52. PIBE350

    An ZaVodou: Ich schaue selten bis nie auf die Bewertungen. Die Anzahl der Hotelsterne sind mir auch völlig egal. Mal von notorischen Meckerern abgesehen, denen es niemand (das geht schon in der Warteschlange des Abflughafens los) recht machen kann: Es gibt einige Menschen, die wenig ausgeben wollen, aber anschließend perfekte Leistungen erwarten. Ich nicht, daher wurde ich noch nie enttäuscht. Anstatt mich ständig über Kleinigkeiten aufzuregen, genieße ich lieber die Zeit. 😉

    An Vali: Ich finde es toll, wie du deinen Kindern schon in frühen Jahren den richtigen Umgang mit Geld beibringst. In meinem Elternhaus war dies nur bedingt der Fall. Es wurden mir anstandslos alle (Konsum)wünsche erfüllt. Also musste ich es auf die harte Tour lernen, als der Auszug anstand. 🙂

  53. Vali

    @Markus, danke für die Blumen 😉 (falls es welche waren;-)

    Es muss allen klar sein, dass grundsätzlich…

    …Jeder finanziell frei werden kann, aber nicht alle.

    …Jeder Akademiker werden kann, aber nicht alle.

    …Jeder Unternehmer werden kann, aber nicht alle.

    …Jeder Hartz4 empfangen kann, aber nicht alle 😉

    usw. Das lässt sich beliebig fortsetzen.

    Die Frage ist immer wie?

    Und hier gibt es oft super Lösungsvorschläge, vor allem für die Buy&Hold-Strategie (ob mit Dividenden, oder ETFs oder Qualitäts-, Wachstums-oder Valueaktien und wie die alle heißen).

    Wenn jemand definitiv nichts mit Zinseszins, ewiges Wachstum und Dividendenstrategien anfangen kann, dann stehen andere Möglichkeiten offen.

    Was aber nicht möglich ist, ist dass alles, was hier geschrieben wird, für jeden passt. Daher mag ich Beiträge, die erzählen, wie jeder es selbst macht, pers. Erfahrungen und Ansichten hat. Wir diskutieren und jeder zieht seine eigenen Schlüsse daraus. Mehr kann man nicht machen.

    Couponschneider hat das so schön formuliert:“Die Privilegierten bekommen Pensionen vom Staat. Ich habe die Befürchtung, dass deutsche Richter neue Steuern und Steuererhöhungen durch die Legislative immer erlauben werden, während der Kappung von Pensionsansprüchen ein Riegel vorgeschoben wird.“

    Oder du: „Wenn Multimillionäre und Milliardäre Steuern hinterziehen, in Steueroasen schaffen (nie genug bekommen)… wo ist da der Aufschwung für breite Massen in einem kapitalistischem System für ein besseres Leben möglich???“

    Dagegen können wir nichts tun. Egal wen wir wählen, sie haben die Macht alles so zu ändern und so zu entscheiden, dass es für sie gut und für mich weniger gut wird. Ich habe keine Macht, Geld und Einfluss. Das war im Sozialismus so, im Kapitalismus usw. Nur Diktaturen sind noch schlimmer 😉

    Wir können nur das Beste hoffen und an uns selbst arbeiten!

    Übrigens heute  100 Jahre BMW , wenn das mal nicht Wachstum+Erfolg ist 🙂

    NTV heute um 22 Uhr  anschauen 😉

  54. PIBE350

    ,,Wir können nur das Beste hoffen und an uns selbst arbeiten!“

    Richtig. Und wenn man bedenkt, dass selbst H4-Empfänger zu den einkommensstärksten 10% der Welt gehören, tun sich ganz neue Gerechtigkeitsdebatten auf. Ich habe es mir abgewöhnt, immer nur nach oben zu schauen. Es gibt viele Milliarden Menschen auf der Welt, die gern unsere Alltagsproblemchen hätten, aber nichts an ihrer Situation ändern können. 🙂

  55. Christoph

    @Michael: Jetzt hab ich es kapiert *gg*

    @Vali: Ja BMW kann man nur gratulieren. Was mich immer wundert: Bei Apple sagen die ganzen Analysten dass es riskant ist nur ein richtig profitables Produkt zu haben.

    Aber bei Autoherstellern ist das ja auch fast nie anders. Klar gibt es verschiedene Modelle aber es ist im Prinzip das gleiche Produkt.

    Übrigens: York Water zahlt seit über 198 Jahren Dividende! Das nenne ich auch Erfolg.

  56. Markus

    @Vali

    Keine Blumen aber auch nicht negativ gemeint. Einfach nur neutral. 😉 Wenn Du Dich in dem System gut zurecht findest und dass gut ausnutzt, ist es finanziell vorteilhaft für Dich und Deine Familie, solange dieses System so weiter läuft.

    Nein, auch nicht jeder kann z. B. € Millionär werden. Dazu müssen einige Bedingungen (Start, Umgebung, Zielsetzung, Unterstützung, Gesundheit, Glück etc.) passen.Wenn John Doe`s Zahlen stimmen, dann 0,18 % der Menschheit.

    Ich finde es halt irgendwie seltsam, wenn Leute z. B. Altria wegen den Dividenden über den grünen Klee loben und man eigentlich weiß, dass die Produkte sehr viele Menschen süchtig gemacht haben. Wegen dieser Sucht sind viele Menschen extrem hässlich über den Jordan gegangen.

    Ja, jetzt feieren wir noch ein bisschen BMW mit der Nazi-Vergangenheit und freuen uns über diesen tollen Erfolg. Tja, wenn man sich damals nicht anpasst hätte, dann wäre der Erfolg wahrscheinlich in einer Tragödie geendet…

    Irgendwie scheine ich ein Problem mit unkritischer Selbstbeweihräucherung zu haben, solange nur die Dividenden/Geld schön fleißig fließt…

    Versteh mich nicht falsch. Die perfekte Moral gibt es nicht! Auch ich mache viele Fehler und finde schöne Autos toll. Auch ist die Schweiz ein sehr schönes Land mit sehr unterschiedlichen Menschen.

    Nur diese rosarote Schulterklopfen und die Verdrängung unserer eigenen Fehlerhaftigkeit und Vergangenheit finde ich falsch.

    Evtl. bin ich auch persönlich vorbelastet, da ich schon öfters „Erfolgsmenschen“ gesehen habe, die alles schön positiv sehen und sobald etwas negatives wie ein Pflegefall eines Elternteils  eintritt… sich vom Acker machen…

    Wobei ich mich frage, in wiefern man so etwas wie bei BMW oder bei so übertrieben positiven Menschen ohne Rückrat überhaupt verurteilen kann… Nur es zu verdrängen finde ich den falschen Weg.

    @Pibe

    Ja, Du hast auch Recht von Deinem Standpunkt aus. Selektiv auf ein Industrieland geblickt.

    Nur habe ich irgendwie die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich die Menschheit irgendwann weiterentwickelt und mehr ganzheitlich denkt.

    Vielleicht ist es unrealistisch:

    Wenn man die Zahlen z. B. die G7 Staaten mit 800 Millionen Menschen und 40 % Rohstoffverbrauch für das Lebensniveau gegenüberstellt und sich fragt, wenn die 1 Milliarde Chinesen und auch die 1 Milliarde Inder dasselbe Lebensniveau (mit je 40 % Rohstoffen) wollen… und noch 4 Milliarden Menschen und 20 % übrig bleiben… Wie soll das funktionieren?

    Es wird schwierig bis hin zu unrealistisch. Klar kann der Mensch gewaltige Verbesserungen erzielen… Wie viel davon bei der Mehrheit hängen bleibt?

    Da geht es dann alternativ nur wieder über das Thema Protektionismus bestimmter Länder. Allerdings wird es komplex, dass mit Globalisierung in Einklang zu bringen.

  57. Felix

    @ Markus

    Ich will ja nicht zynisch sein, mir ist da ein Liedtext im Ohr, der ungefähr heißt, … ich muss noch 40 Mails checken und eben mal die Welt retten … „.

    Vielleicht ist es mein Alter, das mich zwischenzeitlich davon abhält, eben mal den Hunger aus der Welt schaffen zu wollen, den Weltfrieden herzustellen, Krankheiten zu besiegen und die Armut zu beseitigen, …

    Angeblich oder tatsächlich gibt es einen allmächtigen Gott, der das auch nicht schafft (was sagt uns das?) oder dem es egal ist (und was sagt uns das?). Dann gibt es supranationale Organisationen wie die UNO, EU usw. – siehe oben. Dann gibt es Supermächte, Staaten mit Armeen usw. Alle kennen die Probleme dieser Welt und können oder wollen Sie nicht lösen. Und da soll ich kleines Menschlein mit ein paar Euronen im Depot ständig mit schlechtem Gewissen und einer überbordenden Moral herumlaufen, weil es irgendwo auf der Welt Übles gibt? Und an allem soll der Kapitalismus schuld sein und der Westen, am meisten die Amerikaner, …

    Übrigens gab es schon vor unserer Zeit viel Übles auf der Welt. Genau genommen war es nie besser als jetzt, aber das glaubt eher keiner.

    Wie dem auch sei, ich fühle mich für meine kleine Welt verantwortlich und versuche die in Ordnung zu halten. Die ganze Weltkugel auf den Schultern ist mir zu schwer. AM ehesten gefällt mir da noch Bill Gates, der konkret und mit eigenen Mittel etwas tut. Unsere grünen und linken Weltverbesserer sitzen mit dicken Diäten in Parlamenten und Talkshows rum und reden uns wie die Kirchenvertreter ein schlechtes Gewissen ein, wo doch sie selbst eines haben sollten – nee, nicht mit mir.

  58. Markus

    @Felix

    Ich will nicht die Welt retten! 😉

    Trotzdem darf man doch noch hoffen, dass die aktuell beste aller Welten 😉 sich noch verbessern kann!

    Bei Deinen vorigen Post`s glaube ich manchmal, Du denkst, es wird sowieso alles schlechter werden (Steuern etc.).

  59. Vali

    @Slazenger , ich freue mich sehr zu lesen, dass jemand sein Glück in den Kindern und Enkelkindern sieht 🙂 Kann ich vollkommen nachvollziehen und finde das großartig!

    Natürlich kann man auf eine Pflegekraft auch in der Stadtwohnung angewiesen sein.

    Ein großes Haus mit Garten auf dem Land, ist aber mit viel mehr Arbeit verbunden, um es auch im Alter zu pflegen. Dazu kommt, die von Oliver  erwähnte Lebenszeit, die für Fahrten mit dem Auto verloren geht, zum Arzt, Einkaufen, um soziale Kontakte zu pflegen.

    Das sollte man in Betracht ziehen, wenn man jung ist. Wenn das Landhaus  glücklich macht – nur zu! 🙂

    Meine Kinder lieben es auch am Wochenende bei den Schwiegereltern auf den Apfelbäumen zu klettern, im hauseigenen Gartenteich die Fische zu füttern und im Gemüsegarten Erdbeeren zu pflücken.

    Montags heißt es wieder – Schule, Arbeit, Freunde (in der Stadt;)

    @Markus, hab mich also umsonst über Blumen gefreut 😉

    Du hast doch den MSCI World-ETF?

    Wie kann man sich da über die Altria-Dividenden aufregen und über die BMW-Nazi-Vergangenheit, wenn man in alle diese Unternehmen gleichzeitig investiert. Die Dividende wird nur reinvestiert, oder?

    Ich wünsche dir, dass du die Welt „besser“ erleben kannst. Ich versuche meine kleine Welt und die Menschen um mich herum glücklich zu machen. Und vor allem meine Kinder.

    Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt!

    @Felix, sehe ich auch so. Danke für deine Erfahrung 🙂

  60. Oliver

    @Markus

    Ich weiß nicht, woher Du deine negative Einstellung hast. Ich finde die einfach deprimierend, da Du anscheinend in sehr vielen Dingen ausschließlich etwas schlechtes siehst.

    Nehmen wir mal die Unternehmen mit der Nazivergangenheit. Da ist der halbe DAX vertreten. Die IG Farben war mittendrin und Du dürftest heute keine BASF, Bayer, Lanxess und einige andere Ableger kaufen. Die hatten ihr Gelände z.B. in Ausschwitz und ein bisschen Gas haben sie auch verkauft. VW hat sein Firmenlogo sogar geändert, weil stilisiertes Hakenkreuz. Die Schweizer solltest Du mal ganz außen vor lassen, die haben sogar den Fortgang des Krieges mitfinanziert, in dem sie das Beutegold der besetzten Länder aufgekauft haben. Wenn Du in München wohnst, geh zu keinem Fußballspiel von 1860 München (Naziverein), am besten meidest Du München ganz, denn der Name der Stadt war „Hauptstadt der Bewegung“. 10. November 1923 ist da das Stichwort. Vor ca. 10 Jahren hab ich das Buch IBM und der Holocaust von Edwin Black gekauft. Ein grauenhaftes Buch, was ich nicht ganz durchgelesen habe. Aber ich bin so weit gekommen, dass IBM für die Registrierung der Juden durch die Zählmaschinen mitverantwortlich war. Da gabs z.B. ein Bild mit Gauleiter zur Eröffnung des Dehomag-Werkes in Berlin. Oder ein nettes Foto von Thomas J. Watson (Vorstandsvorsitzender) beim Besuch bei Hitler. Er war strammer Antisemit. Es gab sogar eine Lochkarte speziell mit Aufdruck Rassenamt-SS. Wenn Du dich ganz schlecht fühlen möchtest, kannst Du von Solschenizyn „Der Archipel Gulag“ durchlesen. Der Mann war zu Zeiten, wo er das Buch geschrieben hat, hochgradig verbittert. Die Gründe stehen im Buch: Vernichtung durch Arbeit.

    Die Welt ist so gut wie wir sie als Menschen machen. Aber die Welt besteht nicht nur aus guten Menschen. Ich habe von Marcel Reich-Ranicki „Mein Leben“ gelesen, der die Verfolgung als Opfer beschreibt. Ich mag ihn von seinen Ansichten und er schreibt erstaunlich gut, obwohl er Literarturkritiker war. Trotzdem beschreibt auch er seine dunkle Seiten, die jeder Mensch in uns hat.

    Die oben beschriebenen Firmen dürftest Du also gar nicht kaufen, wenn es nach der Vergangenheit ginge. Das finde ich persönlich zu weitgehend, da Unternehmen sich den geschichtlichen Gegebenheiten anpassen wie lebende Organismen. Ich meine damit, dass jedes dieser Unternehmen mit der gängigen Regierung kooperieren wird, sei sie noch so schlecht. An den oben beschriebenen Beispielen waren auch ausländische Organisationen involviert und die Amerikaner haben an dem WK 2 genauso kräftig auf beiden Seiten mitverdient, wie Organisationen und Länder unterschiedlichster Nationen. Griechenland versucht heute noch, an Deutschland durch sehr fragwürdige Forderungen daran zu verdienen.

    Dann die ach so böse Altria mit ihren Zigaretten. Anscheinend gibt es viele Menschen, die sich gerne berauschen und Drogen aller Art nehmen, dabei auch Zigaretten. Und es ist gewiss, dass viele daran sterben. Trotzdem tun sie es, weil sie eben rauchen möchten. Das gleiche für jede Art Alkohol, Hanfpflanzen oder andere Dinge, die z.T. fatale Folgen hat. Aber jeder ist für seinen Körper selbst verantwortlich und wir sind auch nicht unsterblich. Jeder von uns muß eines Tages gehen. Von daher hat auch jeder das Recht, seine verfügbare Zeit so zu nutzen, wie er will, solange er unmittelbar keinem anderen schadet. Es steht keinem an, dort jemanden hereinzureden oder etwa zu retten. Die Altria bietet nur Dinge an, die Menschen konsumieren möchten und zwingt keinen dazu, die Produkte zu kaufen. Das Unternehmen macht nichts illegales und solange das so ist, investiere ich in dieses Unternehmen.

    Ich kann nur die negativen Dinge betrachten und dabei sagen: Auweih, alles ist so schlecht auf dieser Welt. Am besten wäre es, alles schlechte zu verbieten. Nur kämen wir dann in die Diktatur, weil es Menschen gibt, die gerade gerne verbotene Dinge tun. Vor allem: Wer könnte ganz objektiv beurteilen, was man alles verbieten müßte? Was macht man mit den Menschen, die sich das nicht verbieten lassen möchten? Sperrt man also größere Mengen an Menschen ein, nur weil sie nicht konform leben möchten? Das ist mir zu eindimensional. Das meiste auf der Welt ist grau und die grauen und schwarzen Tendenzen sind im Menschen genauso vorhanden wie die guten. Das ist ähnlich wie der Kommunismus die Individualität und den Egoismus des Einzelnen ausmerzen wollte. Es klappt nicht. Fazit für mich persönlich: Das einzige, was man tun kann, ist ein Leben zu führen, wo man in den Spiegel mit gutem Gewissen schauen kann und seine unmittelbaren Umgebung positiv zu beeinflussen. Mehr kann ich als kleines Menschlein sowieso nicht tun. Syrien retten geht z.B. für mich persönlich nicht, obwohl es wünschenswert wäre.

  61. Slazenger

    @Vali

    es ist sicherlich Geschmackssache ob man lieber auf dem Land oder in der Stadt wohnen möchte. Die Argumente die du anführst mag ich nicht so recht gelten lassen! Wir wohnen  20 km von Stuttgart, herrlich ruhig auf dem Land. Haben aber immer die Möglichkeit in kürzester Zeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem PKW in der Großstadt zu sein. Soziale Kontakte, Arzt, Schule, etc. alles in Reichweite! Die anderen Dinge wie Musical, Theater, Bundesligafußball beim VFB, etc. sind sehr gut erreichbar. Was will man mehr!

    München ist sicherlich eine Aussnahme, es hat ein einzigartiges Flair, die mit Abstand schönste Großstadt die ich kenne, habe dort selbst mal ein Jahr gelebt. Noch heute fahren wir regelmäßig dort hin um ein paar herrliche Tage zu verbringen.

    Aber die Hektik und der Lärm einer Großstadt wäre nichts mehr für uns. Und was soll ich mir mit 30 oder 40 Gedanken machen ob ich im Alter mein Haus und meinen Garten noch pflegen kann! Die Ruhe und das entspannte Leben auf dem Land ist für mich pure Lebensqualität!

  62. Christoph

    Das Problem mit der Ethik ist wo macht man da einen Strich? Ich selbst verurteile niemanden mehr wegen der Nazi Geschichte. Heutzutage ist es leicht zu sagen: Ich hätte das damals nicht mitgemacht. Aber oft war die Alternative nur: tu das oder du wirst erschossen oder dergleichen.

    Deshalb finde ich es so Schwachsinnig wenn jetzt noch immer alte Menschen jenseits der 80 wegen dem Regime vor Gericht kommen. Wer hat was davon?

     

    Auch mit dem Thema wo investiere ich Geld ist es so ne Sache. Zigaretten? Ja die machen süchtig. Also lieber nicht?! Alkohol? ebenso. Waschmittel usw? Tierversuche? Medikamente die der Menschheit und selbst der Tierwelt was bringen? Auch nicht wegen Tierversuchen. (Wobei man die wohl eigentlich nicht braucht)

    Industrie? Raubbau an der Erde.

    Also kann man eigentlich fast in gar nichts investieren.

    Oder man investiert einfach und versucht mit dem Geld irgendwann selbst was gutes zu tun.

    Ich selbst will ja irgendwann er Wohnmobil ne Weltreise machen. und Danach will ich mir ein Haus kaufen mit großem Grundstück kaufen und viele Tiere (Hund, Katze Ziegen usw) aufnehmen und denen ein schönes Leben geben. Das wäre dann mein teil für eine bessere Welt.

     

    Eigentlich müsste wirklich niemand auf der Welt hungern. Derzeit werden ja in Ghana wars glaube ich aber wieder Bauern enteignet weil das Ackerland an Hedgefonds verkauft wird.

    Ebenso glaube ich nicht dass in den nächsten 100 Jahren überall Frieden herrscht, weil Die Menschheit einfach dumm ist.

    Vielleicht wäre die einzige Möglichkeit, wenn Geld und Gold keinen Wert mehr hätte. Es keine Staaten geben würde sondern nur eine Erde und alle zählen dazu. Arbeit würde von Robotern erledigt werden und jeder hätte das gleiche Haus und das gleiche Auto/Flugzeug etc. Dann gäbe es keinen Neid und keinen Anlaß für Mord usw.

    Aber alleine wegen dem Religionsschwachsinn wird das nie klappen

     

    *traurig*

  63. Markus

    @Oliver

    Ich bin nicht nur negativ eingestellt.

    Das interpretierst Du falsch.

    Ich finde nur, dass man negatives nicht komplett verdrängen sollte, wenn man auch das Schöne genießen will.

    Zudem ist es hilfreich, wenn man Verbesserungen anstrebt. 😉

  64. Vali

    @Slazenger, wir selbst wohnen hier in einem Haus mit Garten. Sogar mit Apfelbäumen, Himbeeren, Erdbeeren und einer Hecke mit Amselnestern + Grillplatz mit Weinstock 😉 Ich liebe es Gänseblümchen und Veilchen im Frühjahr zu pflücken und esse sie sogar 😉
    Aber alles klein und in der Stadt.

    Ich kann dich sehr gut verstehen. 20 km von Stuttgart ist Luxus pur 😉

    Ich musste nach München und zurück 7 Jahre lang 2 Stunden am Tag mit der Bahn pendeln um lernen, studieren und arbeiten zu können. Jetzt, als Selbstständige arbeite ich, wo ich wohne. Meine Kinder können mit dem Fahrrad zur Schule, ich gehe zu Fuß einkaufen und der Arzt ist 5 min. zu Fuß entfernt.

    Ich meine die kleine Dorfgemeinde „weit weg vom Schuß“. Die nächste Schule ist in der nächsten Stadt, genau so wie Einkaufsmöglichkeiten und Arzt.

    Ich kenne ein solches Paar. Nach Schlaganfall und Sturz konnten sie nicht mal selbst mehr Brot kaufen, geschwiege denn zum Arzt, weil sie weder Auto fahren konnten, noch fährt ein Bus oder eine Bahn dort. Die Tiere (nur zur Selbstversorgung) haben sie verkauft, das Gewächshaus ist leer. Die Pflegekraft wohnt bei ihnen jetzt. Kauft ein, putzt, mäht den Rasen und fährt sie zum Doktor.  Sie tun mir leid! Mich macht es traurig, das mit anzusehen! Und das möchte ich irgendwie vermeiden, dass ich zu viel Privatbesitz habe, das Pflege braucht und Kosten verursacht… ob es mir gelingt, weiß ich nicht…

    Ich habe mir schon immer Gedanken gemacht, mit 20, 30 usw. was am besten für mich und meine Familie wäre. Und nach meinen Möglichkeiten habe ich die beste Lösung gefunden.

    Und ich teile hier meine Ansichten mit. Hoffe, du verstehst das 🙂

    @Oliver, wow! Toll geschrieben 🙂 Danke!

    Markus, du bist ein guter Kerl, und ich verstehe dich zum Teil, aber wir sind zu machtlos, um uns aufzuregen. Bringt nichts! Lieber schauen, dass wir Spaß am Investieren, Arbeiten, Sparen und Kommunizieren haben 😉

    Haben alle hier was davon 😉

  65. Slazenger

    @Vali

    natürlich verstehe ich das, jeder soll so Leben wie er kann und sich am wohlsten fühlt. Mir war deine Aussage zum großen Garten nur zu extrem negativ, und ganz ehrlich was soll ich mir Gedanken machen , was in 20,30 Jahren ist, ich weiß ja nicht mal ob ich morgen noch lebe, also gönne ich mir mein Haus mit dem großen Garten und wenn der Fall X dann mal eintrifft mache ich mir Gedanken, und so mache ich es mit allem in meinem Leben, ich beschäftige mich damit sobald es relevant ist, denn wenn ich nach dem Motto, was wäre wenn…. , leben würde müsste ich ständig über Dinge nachdenken die vielleicht irgendwann passieren könnten, und das ist nicht meine Welt.

    Ich wollte dich auch nicht großartig kritisieren, fand nur deine Aussage zu krass. Alles Gute für dich und deine Family!!!

  66. Markus

    @Oliver

    „Anscheinend gibt es viele Menschen, die sich gerne berauschen und Drogen aller Art nehmen, dabei auch Zigaretten.“

    „Die Altria bietet nur Dinge an, die Menschen konsumieren möchten“

    „solange er unmittelbar keinem anderen schadet“…

    Sorry, meine Meinung ist, dass zig süchtig machende Stoffe in Zigaretten sind. Nicht alle verfügen über eine so starke Resilienz (Widerstandskraft) wie evtl. wir paar hier, gegenüber Süchten. Und auch über den unmittelbaren Schaden was das passive Rauchen oder Unfälle mit Alkohol angeht, kann man sehr geteilter Meinung sein.

    Ich denke wirtschaftlich & emotional „stärkere“ Menschen haben eine Verantwortung gegenüber schwächeren Menschen. Einer Firma explizit Geld zu geben, die von der gesundheitlichen Schädigung emotional schwächerer Menschen profitiert, um selbst davon zu profitieren… ist für mich persönlich kein Investment, mit dem ich mich wohlfühle.

    Glyphosat & Monsanta ist auch was ganz leckeres…

    Glyphosat nicht so schlimm?

    Klar, die Grenzen der Moral ziehen die Menschen unterschiedlich… Nur ich möchte sie soweit es mir praktisch möglich ist, möglichst unabhängig meiner Geldzuflüsse aufbauen. Klappt natürlich nicht 100%… aber ich denke darüber nach und versuche in die richtige Richtung zu gehen.
    Auch wenn ich selbst nur ein kleines Lichtlein bin und sehr, sehr wenig bewegen kann, werde ich meinen Charakter nicht für Geld verkaufen. Sonst könnte ich mir selbst nicht beim Vermögensaufbau in den Spiegel sehen, was keine gute Grundvoraussetzung ist.

    Mit der Vergangenheit der Firmen… na ja, solange die Firmen sich weiterentwickeln und aus Fehlern lernen, habe ich kein Problem damit.

  67. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Markus,

    in meinen moralischen Momenten sehe ich es wie Du, andererseits schätze ich Oliver sehr. Ich bin ebenfalls sehr nah bei ihm. Und ich habe mich auch entschieden, nicht (mehr) bei den „Underdogs“ sein zu wollen, soweit sauber machbar wie möglich.

    Aber mit dem Investieren und Geld- oder Aktienhorten hat man bereits generell den moralischen Rubikon überschritten. Alles was dann noch an Rechtfertigung kommt, kann nur Beschwichtigung sein. So ist es halt. Ich kenne keine wirklich ethischen Investments. Wäre irgendwie ein Paradoxon. Aller Gewinn kommt aus Handel, und wie wir aus alter Weisheit wissen, steckt die Sünde zwischen An- und Verkauf wie der Nagel zwischen 2 Ziegeln, o.s.ä. 😉

    Mit Altria, Monsanto etc. halte ich es so, dass ich sie icht unbedingt haben muss, solange es Alternativen gibt. Ich würde aber auch keinen ETF der die hält, deswegen gleich verkaufen.

    Du hast recht, es gibt Normen der Moral. Für sich muss sie jeder selbst stecken, die Gesellschaft gibt sich verbindliche, die bestimmte Verstöße unter Strafe stellt. Es kann nicht jeder für sich entscheiden was er tun will. Wenn die gesellschaftlichen Normen gebrochen werden, greift die Bestrafung. Wir haben uns geeinigt, dass niemand direkt jemanden bestehlen oder verletzen/töten darf. Wer trotzdem denkt, er könne das tun, weil er doch tun und lassen können muss was ihm gefällt, dann wird halt bestraft.

    Da wir eine kapitalistische Gesellschaft sind, die egoistische Motive persönlicher Bereicherung fördert („divide et impera“), solange sie nicht gegen das Gesetz verstoßen, kommt eben das dabei heraus was wir haben; einseitiger Reichtum des Stärkeren/Gewitzteren/Umtriebigeren/Arbeitsameren usw. Ist nicht zu verurteilen, da so gewollt und legitim. Wenn man das nicht mitspielen will, dann bleibt nur, im Sinne Albert Schweitzers und Genossen irgendwo für Brot und Dach überm Kopf „Gutes“ zu tun.

    Felix kam auf den scheinbar untätigen/unvermögenden „Gott“, da nicht einmal „Er“ das ändern könne, bzw. durch Nichtändern man seine Nichtexitenz anzunehmen wäre… Also ich bin zwar konfessionslos, aber ich habe heraus gefunden, dass die Erde nicht der Ort des Wohlgefallens ist, sondern den Mächten der Finsternis untertan. Hehe 😉 Hier ist sowas wie „Bewährungsstrafe“ nach dem Rausschmiss Luzifers und seiner verführten Gefolgschaft: UNS!

    Ok, das führt zu weit.

    Don’t worry, be happy. Hilft ja alles nichts. Wo man kann, soll man sauber bleiben, nach eigenem Ermessen halt.

    MS

  68. Oliver

    @Markus:

    Mir ist schon klar, dass gerade bei Rauschmitteln die Meinungen weit auseinander gehen. Rauchen ist eines der wenigen Sachen, das komplett an mir vorbeigegangen ist. Im Jahr vielleicht ein oder zwei gute Zigarren für ganz besondere Anlässe. Bei Alkohol bin ich nicht so abstinent, da ich gerne mal einen Wein oder Bier trinke. Alkohol ist eigentlich die wesentlich gefährlichere Droge für einen selber und dort gibts die meisten Toten in Deutschland. Hab jetzt aber die Quelle nicht.

    Bei Rauchen ist die Sache perfider, da andere Menschen schnell mit beeinträchtigt werden. Ich finde es z.B. gut, das in öffentlichen Gebäuden oder Restaurants nicht mehr geraucht werden darf. Wobei das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird. Im frommen Bayern wird es sehr strikt gehandhabt. Hier wäre ich dafür, dass es spezielle Kneipen gibt, wo die Raucher rauchen könnten, trotz der Schädlichkeit. Das finde ich z.B. eine Diskriminierung und Intoleranz der Leute, die andere erziehen oder von Unheil abhalten wollen. Hier denken wir unterschiedlich. Das ist aber nicht so schlimm, weil genau aus den Unterschieden häufig eine Weiterentwicklung entsteht.

    Was die Weiterentwicklung der Unternehmen angeht, bist Du weit positiver eingestellt als ich. Meiner Meinung handeln sehr viele Unternehmen opportun. Die meisten lernen auch nicht aus ihren Fehlern, da sich das Management bei vielen Unternehmen ständig abwechselt und häufig nicht die positiven Leute die Managementpositionen besetzen. Aber siehst Du: Damit hast Du deinen vorherigen Post bestätigt, dass Du nicht nur negativ denkst :).

    Mir gefällt übrigens dein Ansatz, dass Du dir viele Gedanken machst, in was Du investieren möchtest.

  69. Markus

    @Oliver

    Ich schätze Deine Kommentare. Wir lesen beide evtl. auch andere Interpretierungen des anderen in unterschiedlicher emotionaler und kognitiver Verzerrung. 😉 Lese gerade Kahneman und danach ist Piketty dran.

    Diskriminierung der Raucher… na ja, die letzten 10 – 15 Jahre ist da ja gewaltiger Umbruch mit den Rauchverboten in Deutschland von statten gegangen, der auch von Oben diktiert war.

    „Oberlehrerhaftigkeit“ finde ich falsch, da jeder von uns sehr häufig dumme Entscheidungen treffen.

    Bei Autos ist es doch schön, dass diese z. B. immer sicherer werden.

    Bei VW ist es meines Erachtens auch eine große Scheinmoral, wenn man bedenkt dass 3 Containerschiffe mehr Dreck ausstoßen als die komplette Autoflotte weltweit.

    Trotzdem ist so ein Management mit viel Staat in den Gremien auch häufig suboptimal.

    @Matthias

    Kapitalismus… ich versuche dieses System besser zu verstehen, wobei es auch hier gewaltige Interpretationsspielräume und sehr individuelle geprägte Meinungen gibt.

    Ich denke jedes System ist nur so gut, wie die Menschen, die dahinter stehen.

    Politik, die Lobbyverbände, die mediale Macht… es ist komplex.

     

  70. Sebastian

    Beim Thema Finanzerziehung der eigenen Kinder sollte man behutsam und bedächtig vorgehen. Druck und Zwang, hier etwas lernen zu MÜSSEN führt oft nicht weiter. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Kinder, die mit knausrig-geizigen Eltern auskommen müssen, später erst recht dem Konsumwahn frönen – im Sinne von „jetzt aber endlich“!

    Ich versuche einfach mit Wort und Tat ein Vorbild zu sein, erkläre bei Bedarf Zusammenhänge und gebe Denkanstöße. Der Rest kommt von allein.

    Prima klappen konkrete Beispiele. Wenn die Sprache auf Markenunternehmen und ihre Produkte kommt – da kennen sich die Teens aus – dann kann ich mit einem Lächeln sagen:“ Na, dann ist ja gut, dass uns Adidas, Disney und Apple auch gehören.“ Da lernen sie, dass man sich nicht nur die Produkte, sondern die Unternehmen selbst zu eigen machen kann, wenn man spart und in Aktien investiert. Das leuchtet ihnen ein.

    Noch schöner: die Dividenden. Wenn ich meine Kids in den neuen Star-Wars-Film einlade und bemerke, dass uns Disney mit der Dividende praktisch den Eintritt selbst finanziert, merken sie, dass man also vom Investment auch ganz konkret profitiert.

    Der Zusammenhang hinkt natürlich ein wenig (die Dividende wird reinvestiert, der Kinoeintritt kommt aus dem Haushaltsbudget), aber das ist ersteinmal egal. Sie wissen: Millionen Kinozuschauer sorgen für einen Ertrag, der uns zugute kommt.

    Bei Matthias Anmerkung musste ich schmunzeln. Ja, der reichste Mann von Babylon ist sehr simpel geschrieben. Darum liebe ich dieses Buch auch so sehr. Hier geht´s nicht um Asset-Allocation und Dividendenrendite, sondern um eine simple Methode, Vermögen aufzubauen. Einfache Mathematik. Nette Geschichten.

    Meine Tochter war mit 11 nur mäßig begeistert von diesem Buch. Eher gelangweilt. Wir müssen uns klar machen: das ist nun einmal nicht die Welt der Kids und Teens. Solange Taschengeld und Geldgeschenke von außen kommen, hat das mit ihrer Lebenswirklichkeit nichts zu tun. Mir war es trotzdem wichtig, dass sie zumindest von der Ideen gehört hat.

    Da kommen dann auch Fragen wie „wenn ich das Geld nie wieder ausgebe, warum soll ich es dann überhaupt sparen?“ Berechtigter Einwand. Da muss dann das Beispiel von der Gans und den goldenen Eiern herhalten. Okay, das leuchtet wiederum ein…..

    Vorbild sein, das finde ich wichtig. Auch in anderen Bereichen des Lebens. Hilfsbereit sein, freundlich sein, wissbegierig sein, dankbar sein – das erleben und verstehen auch die Kinder. Der Rest ist Vertrauen, dass sie es schon packen.

    Markus´ Einwände zur Moral finde ich wichtig. Sie halten uns den Spiegel vor, machen deutlich, dass nicht alles Eitelsonnenschein auf der Erde ist. Man sollte genügsam bleiben, mitfühlend, auch an das große Ganze denken und vor allem dankbar sein, wie gut es uns geht. Wer in Deutschland meckert, der tut das auf unglaublich hohem Niveau.

    Andererseits habe ich für mich einen Weg gefunden (siehe oben) damit umzugehen. Ich mache die Welt nicht besser, wenn ich mich gräme. Wenn ich vor lauter Elend, für das ich als Bürger der Industriestaaten mit verantwortlich bin, gar nicht mehr aufstehen mag. Meine Taten entscheiden. Ich denke positiv.

    Natürlich kann man sich stunden- und tagelang mit Krieg, Mord, Totschlag, Verbrechen, Hunger, Umweltzerstörung, und und und beschäftigen. Aber was bringt mir das? Was bringt das den Opfern?

    Es wird immer schlechte Menschen, schlechte Taten geben. Das Paradies kommt nicht! Aber bei allem, was ich gelesen habe, wird das Leben im großen und ganzen immer besser. Für alle!

    Natürlich, das einzelne Folteropfer hustet mir was. Was erlaube ich mir….

    Aber wie sieht es aus bei Hunger, Kindersterblichkeit, Alphabetisierung, Stromzugang, etc. Wie ging es dem „normalen“ Europäer 1850 und wie sieht es jetzt aus? Welche famose Entwicklung haben die Schwellenländer und ihre Bürger genommen? Und ein Ende ist nicht abzusehen….

  71. Sebastian

    Und was den scheinbaren „Konformitätsdruck“ hier im Blog betrifft – den kann ich nicht erkennen.

    Vom scheinbar schon ausgestiegenem Single, der um die Welt reist, über die Familienmenschen – lieber Gruß an Vali und auch Frank aus München (wir haben das hier in Berlin bisher ganz ähnlich gehandhabt) – , bis zu den (Entschuldigung!) älteren Semestern ist doch alles und jeder vertreten.

    Alle eint der Vermögensaufbau, aber die Wege und Ziele sind doch ganz andere. Das finde ich völlig in Ordnung, ja sogar recht spannend. Ich freue mich für jeden, der seinen Weg gefunden hat und/oder der Selbstverwirklichung nahe ist. Auch wenn das so anders aussieht, als bei mir.

    Gerade die Erfahrungen, die Geschichten und Erlebnisse machen die Texte so lesenswert. Da hat alles seine Berechtigung. Danke dafür an alle!

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