Wie uns Zivilisationskrankheiten quälen


New York, 23. November 2018

Dieses Foto hat Leser Matthias geschickt. Ihm fehlte in jungen Jahren die Motivation. Dann kämpfte er sich durchs Leben und wurde erfolgreich: „Hier siehst du mich bei meinem Lieblingshobby, beim Wandern. Vor ca. einem Monat aufgenommen in den Dolomiten.“


Bist du finanziell frei, sind deine Eltern bestimmt stolz auf dich. Sie müssen sich keine Sorgen mehr um dich machen. Du kannst mit deinem Leben machen, was du willst. Freunde und Bekannte können neidisch werden. Natürlich werden sie es kaum offen sagen, aber du kannst es vielleicht fühlen.

In einigen Kommentaren kannst du die Eifersucht womöglich zwischen den Zeilen lesen. Finanziell wohlhabend zu sein, macht dich unabhängig. Außer der Familie würde ich es niemanden auf die Nase binden. Behalte es für dich, wenn du finanziell frei bist. Sich anderen gegenüber zu öffnen, schadet mehr als das es nutzt. Wir leben schließlich in einer Konsumgesellschaft. Das Arbeiten bis 65 oder 67 ist Usus.

Hast du die Freiheit erreicht, hast du mehr Zeit dich um deine Gesundheit zu kümmern. Deine Fitness kannst dann in Schuss bringen. Die meisten Probleme kommen heute aufgrund der Zivilisationskrankheiten. Es ist der falsche Lebensstil, der uns krank macht: Zu wenig Bewegung, schlechte Ernährung etc. Die Folgen ist Fettleibigkeit. Ist jemand übergewichtig und vielleicht 50 Jahre alt, kommen die Tabletten gegen Diabetes, Cholesterin… Aber Tabletten sind in meinen Augen keine gute Dauerlösung.

Im Alter von 60 kommt der Gelenkersatz. Arthrose ist der Grund. Medikamente gegen Bluthochdruck sind nötig. Immer mehr Schmerzmedikamente liegen in der Schublade – jederzeit bereit. Die Herz-Kreislauf-Krankheiten werden schlimmer.

Schlaganfälle und Herzinfarkte können ein Leben zerstören. Ein anderes Malheur sind verstopfte Arterien an den Gliedmaßen. Was ist der Grund dafür? Schlechte Ernährung, Diabetes, Zigaretten, Übergewicht… verstopfen die Adern.

Eventuell brauchen Menschen Sauerstoff-Masken, wenn sie schlafen. Das Reisen per Flugzeug oder Zug ist nicht mehr möglich. Etliche Krebsarten können auftauchen.

Stress sind ein anderer Belastungsfaktor: Menschen haben berufliche Angstzustände. Sie können ihren Job nicht aufgeben, weil sie Schulden haben. Das wirkt sich auf Schlaf, Appetit und Beziehungen aus. Sie werfen Pillen ein, um ihren Lebensstil aufrechtzuerhalten. Aber die Medikamente sind keine gute Lösung. Wer gestresst ist, isst ungesund. Wer traurig ist, nimmt ebenso zu viele Kalorien zu sich.

Also vernachlässige deine Gesundheit nicht. Millionen Menschen behandeln mit Pillen ihren schlechten Lebensstil. Rauche nicht! Trinke nicht zu viel! Werde nicht fett! Wenn du übergewichtig bist, nehme ab. So schnell es geht. Vor allem das Bauchfett ist gefährlich. Eigentlich ist das allerseits bekannt. Doch zu wenige Menschen kümmern sich darum. Vorsorgen ist besser als Heilen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Wie uns Zivilisationskrankheiten quälen

  1. Florian HFlorian H

    Ich habe zuletzt 2 Wochen gefastet 18/6, weil ich etwas zugenommen hatte( am Bauch).  Ich wollte meinen Körper mal wieder entgiften. Mein Körperfettanteil liegt bei 11%. Ich fühl mich wunderbar. Ich war aber auch nie wirklich fett. Ich kann es euch sehr empfehlen. Man hat danach auch keine Lust mehr auf Süßkram.

    Saufen tue ich nicht. Ganz selten mal ein Glas Wein.

    Rauchen tue ich schon länger nicht mehr. Ich war mal Gelegenheitsraucher. Totaler Schwachsinn die Glimmstängel…

    Jeden Tag gibt es Portion Obst, Gemüse, Nüsse usw.

    Ich finde diese Einstellungen gehören auf dem Weg in die finanzielle Freiheit dazu.

     

     

  2. Ex-Studentin

    Ich esse seit ein paar Wochen weniger Kohlenhydrate. Backe Leinsamenbrot, esse viel Salat und dadurch automatisch weniger Fleisch. Fiel mir leichter als gedacht und werde nun mehr Rezepte ausprobieren. Letztens gab es z.B. Kohlrabi-Pommes. Aufgrund von Junes Schwärmerei werde ich nun auch den Slow Cooker testen. So komplett ohne Zucker halte ich es nicht aus. Zwar trinke ich nun keine Cola mehr, aber ab und zu Zartbitter-Schokolade oder zuckerhaltiger Balsamico-Essig sind für mich ok. Halte No Carb für übertrieben. Mal sehen, ob ich damit ein paar ungeliebte Pfunde loswerden kann. Fasten ist nichts für mich. Lieber Eier + Gemüse zum Frühstück und man hat kein Mittagstief mehr.

    Mache derzeit einen VHS-Kurs zur Muskelentspannung und habe seit ein paar Monaten keine Kopfschmerzen mehr.

    Auch Nahrungsergänzungsmittel kann ich empfehlen, sofern man Mängel hat. Man kann mit gesunder Ernährung allein nicht alle Nährstoffmängel beheben.

  3. KievKiev

    @ ex-studentin

    Das klingt doch nach einem Plan. Ich kann Dir den Ernährungskompass von Bas Kast sehr empfehlen, falls Du ihn noch nicht kennst. Hier werden entspannt Möglichkeiten gelistet, die man für sich ausprobieren kann.

    Zucker vermeiden ist sicher nicht verkehrt. Vollkornmehl statt Weißmehl. Ich weiss es ist hart, aber Brezeln kannst Du vielleicht auch etwas meiden. Olivenöl, Nüsse auch Erdnüsse (frugalistische Preis/Leistung) und Hülsenfrüchte kannst Du verstärkt in den Speiseplan aufnehmen. Nüsse esse ich anstatt Süßem. Und 1-2 mal die Woche einen Fisch wie Lachs. Ich verwende auch Garnelen zwecks Portionierung. Fritten, Kartoffeln und Reis kannst Du eher meiden.

    Das intermittierende Fasten hat bei mir scheinbar noch mal einiges bewirkt. Ich wiege knapp 10 Kilo weniger und kann bei H&M das Skinny Zeugs anziehen. Auch als Ende 30er. Ich esse gern mein Frühstück mittags. Es ist oft ein Müsli mit einer extrem großen Hand Nüsse, einer Banane, Joghurt ( gut normales Fettanteil), Leinsamen, Chia Samen und 100% Kakaopulver und Milch (nicht optimal). Das hat vermutlich den Energiegehalt um zum Mond zu fliegen, aber ich betreibe ja auch Sport.

  4. Ex-Studentin

    @Kiev

    Klingt bei dir auch gut! 🙂 Ich knabbere gerne Kürbiskerne oder auch Pistazien. Ich kann noch nicht auf alles verzichten bzw. lebe nach dem Motto: „Kein Extrem ist gut.“, z.B. trinke ich gerne Milch oder esse unterwegs normal.

    Danke für den Buchtipp. Was ist grob das Konzept von dem Autor? Ich suche vor allem nach Rezepten und tipps, körperlich fitter zu werden. Nicht nach „Du musst mehr Gemüse essen und Sport treiben.“

  5. John

    Jeder kann mit Kohlenhydraten, Eiweiss und Fett anders umgehen. Ich halte darum nichts von low Carb oder no fett. Man muss sehen, was einem bekömlich ist. Buffet trinkt angeblich täglich Cola. Mir ist das zu viel Zucker, daher nie Cola. Er verträgt es offenbar.

    Was ich festgestellt habe, Kollegen neigen dazu einem den Appetit am Mittag zu vergraulen. Wenn es im Pausenraum mal wieder wirklich bestialisch stinkt (wie kann man so was essen?) vergeht einem der Hunger. Zwangsfasten bis zum Abend sozusagen. Hat man sich dran gewöhnt braucht man auch sonst nicht immer drei Mahlzeiten. Spart sogar Geld. 😉

  6. KievKiev

    @ ex-studentin

    In dem Buch geht der Autor auf die verschiedenen Diäten ein. Er betrachtet auch Gruppen von Menschen, die besonders lange leben. Hier gibt es unterschiedliche Ernährungen. Mit mehr oder weniger Kohlenhydrate Anteil.

    Eine Reduzierung der Kohlenhydrate war bei mir hilfreich. Das ist nicht bei jedem so. Reduzierung muss nicht eine lowcarb Diät sein. Ich esse einfach weniger Pasta, Kartoffeln… Hülsenfrüchte esse ich gerne, da sie mich auch sättigen. Ich verzichte so nicht und hungere auch nicht.

    Rezepte gibt es in dem Buch leider nicht sehr viele. Die mediterrane Diät wird u.a. beschrieben und es werden gezielt Getränke, Fette, Gemüse usw. durchgegangen. Im Prinzip gibt es am Ende einen Kompass. Nüsse und Olivenöl sind ganz oben. Würste, Bratkartoffeln und Pommes meine ich weit unten. Vielleicht kannst Du das Buch auch ausleihen. Bei mir gab es dieses in der Bücherei.

    Er betrachtet auch das Alter in Zusammenhang mit der Ernährung. Über Vitamine und Ernährungsergänzungsmittel geht er auch ein. Ich werde mich mit B13 weiter beschäftigen. Vielleicht ist es bei meinem Hauttyp und Wohnort zumindest im Winter von Vorteil. Omega3 gibt es bereits ausreichend im fetten Fisch. Ich werde auch einmal den Bulletproof Coffe ausprobieren. Auch wenn mir ein Kaffee mit Butter und MCT Öl sehr seltsam erscheint. Milch habe ich ohne Verzicht reduziert. Ich habe z.B. viel Joghurt im Müsli und entsprechend weniger Milch. Vielleicht schmeckt mir irgendwann auch ein Porrige? Ein Verzicht auf eine Gruppe von Lebensmitteln kann langfristig nicht funktionieren. Chips usw. kann man natürlich völlig ausklammern.

  7. Ralf

    Regelmäßige Bewegung ist wichtig. Jedoch nicht nur Ausdauertraining. Krafttraining ist so wichtig wie eine Ausdauerbelastung.

    Der Aufbau von mehr Muskelmasse (auch ohne ein Schwarzenegger zu werden den ich im Hinblick auf seine Disziplin bewundere) durch regelmäßige Kraftübungen ist der Schlüssel für mehr Gesundheit.

    Es muss nicht das Fitnessstudio sein. Das können auch effektive Übungen mit dem eigenen Körper sein wie Liegestütz, Dips, Planks, einbeiniges Wadenheben. Ich mache dreimal in der Woche solche Übungen zuhause, dauert mit Aufwärmen vielleicht 25-30 Minuten. Das kann jeder umsetzen.

    Der Vorteil von mehr Muskelmasse ist ein höherer Grundumsatz. Muskeln verbrennen mehr Kalorien und man fühlt sich einfach stark. Ab 30 verliert der Mensch zunehmend Muskelmasse. Ausgleich ist wichtig.

  8. KievKiev

    @ Ralf

    Das sehe ich ähnlich. Wenn man wenig wiegt und dabei über ordentlich Muskelmasse verfügt ist man relativ stark.

    Ich würde gerne den Muscle Up in den nächsten 6 Monaten schaffen. Damit verfüge ich dann über sehr viel relative Stärke. Damit kann man Radfahren, mit den Kindern toben und alle möglichen Arbeiten verrichten ohne schnell erschöpft zu werden. Wer sich nicht vorstellen kann wie sich relative Stärke anfühlt kann mal einen Klimmzug ausprobieren.

  9. Bruno

    @ex-studentin

    Ich finde es gut wie Du das machst, extreme Sachen bei der Ernährungsumstellung sind meistens von kurzer Dauer, dann kommt der jojo-Effekt. Ich finde auch man sollte immer kleine Schritte verbessern, wie generell im Leben so kommt man langfristig weiter, darum funktionieren auch all die Vorsätze auf den Jahreswechsel selten, eigentlich beginnt ja jeder Tag ein neues Leben und so hat man 365 Chancen etwas zu verbessern als nur 1.

    @Bulletproof Coffee: Für mich eine schreckliche Sache, Butter wie auch Kokosöl sind wohl von den schlimmeren Fetten, der Kaffee alleine ist ok wer ihn verträgt, Tee wäre besser da das Koffein dort besser abgegeben wird, ist wie Weissmehl vs. Vollkornmehl.

    Kohlenhydrate sind nicht schlecht, man sollte nur die richtigen nehmen. Vollkorn anstatt Weissmehl, Kartoffeln sind gut, sie haben gute Nährstoffe und relativ wenig Energie pro Masse (natürlich nicht in Form von Bratkartoffeln oder Pommes), Reis ist auch sehr gut, besser Vollreis anstatt weisser Reis. Hülsenfrüchte haben viel Eiweiss, 100g mehr als eine Hähnchenbrust, wenn man die richtigen Gewürze nimmt hat man auch weniger Probleme bei der Verdauung (gerade bei Umstellern häufig ein Problem).

    Kohlenhydrate sind aber auch in Früchten und Gemüsen vorhanden, von denen man eigentlich nie genug haben kann. Bei den Ölen finde ich Olivenöl „ok“, um etwas warmes zu kochen z.B. Gemüse oder etwas zu braten ja (nicht zu heiss!), aber für die kalte Küche (Salate etc.) gibt es bessere Öle bezüglich Omega3, z.B. Hanföl, das perfekte Öl und es schmeckt auch gut, ist leider nicht ganz günstig aber man braucht auch nicht sehr viel davon.

    Mit Bewegung und Sport kann man viel auch kompensieren, was in der Ernährung suboptimal läuft, daher einer der wichtigsten Punkte für eine gute Gesundheit.

    Alles perfekt machen kann man kaum, ich denke die 80:20 Regel ist auch hier ganz gut, und so verträgt es auch mal ein Stück Schokolade oder ähnliches. Die beste Umstellung ist in der Regel schon, wenn man nicht mehr oder weniger unterwegs isst sondern selber kocht, und mit kochen meine ich dann auch kochen und nicht Dosen öffnen 😀

    Nahrungsergänzungsmittel: Je nach Ernährung machen einige Sachen Sinn, bei veganer Ernährung (aber auch bei vielen Fleischessern) ist B12 wichtig, im Winter in Deutschland ist auch eine Vitamin D3 Supplementierung sehr sinnvoll. Seit ich dies mache, war ich nie mehr krank. Ich bin mir bewusst es gibt keinen Kausalzusammenhang. Alternative wäre regelmässig Urlaub in einer Region wo die Sonne stark genug ist, Solarium würde ich persönlich eher meiden. Ansonsten bekommt man eigentlich fast alles aus gesunder Ernährung, aber auch Vitamine können Sinn machen wenn man von einigen Dingen zu wenig erhält, besser so als gar nicht.

    Man sollte auch aufpassen mit Tipps aus dem Internet, nicht alles ist korrekt, und jeder Mensch ist auch etwas anders, Nüsse (insbesondere Walnüsse) sind sehr gesund, aber natürlich nur für leute, die sie auch vertragen und keine Allergie haben. Daher ist es nie verkehrt, mehr auf den eigenen Körper zu hören und nicht einfach blind Vorschläge oder Tipps nachzuvollziehen.

  10. DanielKA

    Für die 20er hier vielleicht noch nicht interessant, für die 30er sollte definitiv der erste Gesundheitscheck erfolgen. Ich mache das über den Betriebsarzt, aber meines Wissens bezahlt das auch die gesetzliche Krankenkasse. Viele machen irgendwelche Diäten/-Ergänzungen ins Blaue hinein.

    man muss auch das große Blutbild im Labor analysieren lassen, dann kann der Arzt schnell und gezielt Hinweise geben, wo eventuell Probleme vorhanden sind, die dementsprechend frühzeitig angegangen werden können.

  11. Ex-Studentin

    @Kiev

    Ich habe früher gut mit Kalorienzählen abgenommen. Allerdings war das auch oft mit Hungern verbunden, da mein natürliches Sättigungsgefühl in meiner Jugend quasi nicht vorhanden war. Hatte zudem einen „Saumagen“ und kannte sowas wie Magenprobleme nicht. Mein Umdenken kommt jetzt erst durch meine Schilddrüsenprobleme. Low Carb ist bisher das einzige, um einigermaßen mein Gewicht zu halten und bei dem ich mich wohlfühle. Der Magen ist aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Spieler, wenn es um die komplette Gesundheit geht.

    Werde mal schauen, was meine Bücherei zum Auslesen anbietet. Wenn er auch auf Nährstoffe eingeht, ist es für mich interessant. Bisher habe ich noch kein gutes Buch gefunden, was die Umwandlungsprozesse gut beschreibt. Selbst die medizinischen Fachbücher in der Richtung klangen bisher nicht viel versprechend. Viele Mängel kann man theoretisch anhand körperlicher Symptome gut erkennen, aber die wenigsten Hausärzte kennen sich damit aus. Viele Krankheiten & Medikamente können durch eine angepasste Lebensweise reduziert werden.

    @Bruno
    Bin generell ein großer Fan von Pareto. Bzw. halte mich an meine Leitsätze „Kein Extrem ist gut.“ und „alles in Maßen, nicht in Massen“. Wenn man sich selbst kasteit, ist das schlecht fürs Unterbewusstsein. Lieber sanfte Übergänge ohne harten Verzicht.

  12. elduderino

    Ernährungsgewohnheiten ändern ist gut, aber wer abnimmt und kein Muskeltraining betreibt, der nimmt auch immer Muskelmasse neben Fett ab. Muskeln sind sehr energiebedürftig und im Defizit spart der Körper ein, um den Bedarf zu reduzieren und eneegieeffizienter zu werden.

    Demnach werden Muskeln verstoffwechselt, wenn diese nicht trainiert und mit genug Eiweißzufuhr (ca. 1-2g pro kg Körpergewicht) „beschützt“ werden. Da Muskeln viel Energie auch im Ruhezustand verbrauchen, ist es sinnvoll, eine gute Muskukatur zu haben, um schlank zu werden und zu bleiben. Daher rate ich jedem, mit Freihanteln im Fitnessstudio zu trainieren und Grundübungen zu machen (Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben, Langhantelrudern, Schulterdrücken). Keine Angst, ihr werdet bestimmt nicht zu einem Arni 🙂 Das ist ohne „Stoff“ auch gar nicht möglich.

  13. Wohnung mit Domblick

    Ich meide jede ‚Diät‘, die einen Namen hat 🙂

    Nach einigen Versuchen bin ich der Überzeugung, jeder muss selber herausfinden, was ihm gut tut. Wir sind einfach zu unterschiedlich. Meine aktuelle Ernährung hat mich von Sodbrennen und Müdigkeit befreit, von Insulinschwankungen mit Unterzuckerungsproblemen ebenso, und stellt mir genug Energie zur Verfügung. Ausserdem purzelten in den ersten Monaten die Pfunde, 12 Kilo bisher. Jetzt hat es sich eingependelt auf nur noch geringen Gewichtsverlust.

    Ausschlaggebend war ein Video von Kolja Barghoorn noch aus seiner Strandfigurenzeit, ein Morgenshake. Den mache ich mir jetzt zum Frühstück, Mittags nur noch etwas Salat und ein handflächengroßes Fladenbrot aus einem proteinhaltigen Teig, das sehr gut schmeckt und schnell auf Vorrat gebacken ist. Abends meistens eine Gemüsepfanne mit zwei Eiern drin und etwas Feta oben drüber. Das Rezept kann man variieren. Am Wochenende gibt es natürlich auch mal was aufwendigeres zur Abwechslung. Nach 18 Uhr esse ich normalerweise nichts mehr. Das gibt dem Körper Zeit zum regenerieren.

    Grundsätzlich mache ich keine Wissenschaft draus. Alles was frisch ist, Obst, Gemüse, ist gut. Bei  Kohlehydraten gucke ich genauer hin. Zucker hab ich mir problemlos komplett abgewöhnen können. Durchschnittskosten 7 Euro/Tag für alles, was ich dem Bereich Ernährung zuordne. Also auch mal ein Glas Wein am Abend.

    Ich finde es super, dass Tim auch den Bereich Gesundheit anspricht. Denn was ist die Freiheit wert, wenn an krank ist!

  14. Friedrich

    @exstudentin

     

    bzgl. Nährstoffe ( US aber auch das Thema Schildrüsenhormone) kannst du dir mal den Blog und die Bücher von Edubily anschauen. In Deutschland mE die Spitze des aktuellen Wissens.

     

    +1 für Grundübungen (mit und ohne Gewichte)

  15. June

    Hallo zusammen,

    wir waren gerade Lebensmitte einkaufen. Und bevor ich in meiner Küche verschwinde und alles mögliche für die nächste Woche vorbereite, damit ich weniger Arbeit abends habe hier noch schnell meine Crockpot Anregung für Jenny.

    @Jenny,

    ich mache Morgen im Crockpot ein Kalbstafelspitz. Dazu gibt es, Selleriepüree aus  1/3 Kartoffel 2/3 Knollensellerie pürriert mit etwas Milch und Butter. Als Beilage Rote Beete und Feldsalat mit Granatapfelkernen. Bei der Sauce bin ich noch unschlüssig. Schnittlauch- oder ganz milde Meerrettichsauce. Es wird eine spontane Entscheidung.

    Die Suppe vom Tafelspitz gibt dann nächste Woche einmal eine Nudelsuppe und der Suppenrest wird zusammen mit einem Teil vom  Tafelspitz an einem der Adventssonntage Ragout fin.

    Take care,

    June

  16. Thorsten

    Wie ich mit meinem Gehalt den Cashflow langfristig gehebelt habe : mit Unternehmensbeteiligungen. Aktien waren für mich immer 2.Wahl gestehe ich. Verluste im (Aktien-)Unternehmen konnte ich nicht steuerlich geltend machen, da geht bloß die Bilanz unter und damit wahrscheinlich der Kurs. Zu viel Kapital blieb in meiner Vorstellung im Wasserkopf und immer gefährdet durch kolassale Fehlentscheidungen des Managements. Letzeres hat sich leider immer wieder in großen Konzernen bestätigt. Zweimal bin ich gegangen bevor es mich getroffen hat, meine Antennen waren immer auf Empfang gestellt. Ich habe früh angefangen neben Aktien Unternehmensbeteiligungen aufzubauen.  Die steuerliche Anrechnung von Verlusten hat mein Anfangskapital enorm gehebelt. Ich habe lange Jahre wenig oder vielleicht sogar mal gar keine Steuern gezahlt, weil ich die Verluste anrechnen konnte.  Die Auszahlungen aus diesen Beteiligungen sind inzwischen 5% und 50% pro Jahr, meistens so um die 20% . Aber Vorsicht : hohe Rendite, hohes Risiko. wer schon bei sehr konservativen Anlageklassen wie Aktien Bauchmerzen hat, sollte lieber nicht unternehmerisch tätig werden. Manches ging schief, ich wiederhole : manches ging schief und muss durch Überrenditen aus anderen Beteiligungen kompensiert werden. Diversifikation ist eben essentiell. Heute gehe ich keine neuen Engagements ein, „sammle lieber langweilig Aktien wie Oma hinterm Herd“, aber dafür haben ich dann auch keine (steuerliche) Arbeit damit. Zinsanlagen sind derzeit Kapitalvernichtung, im Jargon der Bankverkäufer sind das „konservative Anlagen“, sicher ist nur eins : der Verlust.

    Geldanlage, stark vereinfacht

     

  17. Bruno

    @Thorsten

    Ich verstehe Dich nicht, Aktien sind ja Unternehmensbeteiligungen. Oder meinst Du nicht börsenkotierte Firmen? Oder geschlossene Fonds? Oder Mehrheitsbeteiligungen? Oder Private Equity / Startups?

    Wäre interessant mehr zu erfahren.

    Mir sind am liebsten Beteiligungen, wo ich eine möglichst hohe Beteiligung habe, idealerweise die Mehrheit. Aber das geht (leider) nur bei kleineren Unternehmen, ich heisse nicht Warren Buffet 😀

  18. Olly Wood

    @ Thorste

    Direkte beteiligungen an GmbH‘s etc sind wirklich gut aber da brauchst du deutlich mehr Ahnung und vor allem auch Sitzfleisch. Zumindest nach meiner Erfahrung geht das nicht so schön „passiv“ wie bei Aktien. Das Risiko bei 25 TE GmbH ist, gemessen an der möglichen Rendite sicher OK (> 100 % pA ist gut möglich) aber bis so eine kleine Firma mal Kosten deckt und Gewinne erwirtschaftet dauert es schon einige Jahre (wie gesagt nach meinen Erfahrungen) und du hast es auch unmittelbar mit Mitarbeitern un Mitgesellschaftern zu tun, was auch nicht immer unproblematisch ist. Gerade auch über die vielen Jahre die so eine Firma läuft und wächst bis es zum (Dividenden)Ertrag kommt. Natürlich kommt auch dazu das diese Form der Beteiligung auch nicht mal so auf die schnelle bepreist und verkauft ist. Da muss / sollte das eingesetzte Kapital möglichst zügig durch Dividenden / Ausschüttungen zurück fließen. Wie siehst du das ? Setzt du „im Geiste“ einen Buchwert von 0 an?

  19. A.

    @Thorsten

    Ich persönlich, wenn ich denn hebeln will, dass Immobilien für mich die bessere Wahl sind als Unternehmensbeteiligungen (außer Aktien). Ist aber eine Typfrage, wie ich schon mal zu dem Thema geschrieben habe.

    @Ex-Studentin

    Meine Frau hat seit der Geburt unserer Tochter leider auch Schilddrüsenprobleme. Umstellung bei der Nahrung soll etwas helfen, allerdings hat sie zurzeit andere gesundheitliche Probleme bekommen, die sie zuerst in den Griff bekommen muss.

    Übrigens, haben wir uns für einen gebrauchten BMW X1 entschieden, mit 1 Jhr Garantie und allen aktuell fälligen Insektionen sowie neuem Tüv und auf Kreditraten.

    Zwar könnte ich einen Teil barzahlen, aber ich bleibe lieber flüssig, da ich zurzeit gefühlt etwas wenig Cash habe. Damit ich nicht wieder in die Werkstatt/Reparatur Phase komme, haben wir vor den Wagen in 2-3 Jahren wieder in Zahlung für einen anderen, dann wieder jüngeren Gebrauchtwagen zu geben. Ist besser für uns aus heutiger Sicht als wieder in den Reparatur und vor allem Unzuverlässigkeitswahnsinn reinzukommen der uns dieses Jahr einen mittleren vierstelligen Betrag gekostet hat und wichtiger:Zeit und Nerven.

     

    Gruß

     

  20. Ex-Studentin

    @June

    Bei dir melde ich mich eh noch, wenn mein Slow Cooker da ist. 🙂 Bin schon sehr gespannt.

    @A.

    Das Auto klingt nach einem guten Kompromiss. Zeit und Nerven sind wichtig.

    Bei mir kamen leider auch schlimmere Probleme dazu als die Schilddrüse. Wenn ein Organ nicht richtig läuft, heben andere Organe/Hormdrüsen leider auch die Hand. Das war dieses Jahr für mich eine schlimme Phase, aber dadurch überdenkt man vieles im Leben. Falls ich jemals wieder so fit werden sollte wie früher, wird das noch eine Weile dauern. Du kannst mir gerne eine Mail schreiben exstudentin@gmail.com, wenn du willst.

  21. Hans-Georg

    @A.

    Ich bin immer wieder froh, kein Deutscher zu sein!

    Bei Autos darf ich mir auch billige Koreaner oder Japaner kaufen, die sind „neu“ billiger als die deutschen Gebrauchtwagen ohne nach dem Kauf vom Nachbarn geschnitten zu werden. Sicher, qualitätsmäßig, wenn ich der Werbung glaube, ist die Lebensdauer um 2 bis 3 Monate kürzer als von den Deutschen, Wiederverkaufswert kann schon gar nicht mit den Deutschen mithalten.

    Aber welcher Privater verkauft schon ein Auto das er neu gekauft hat? Doch nur wenn es ein Montagsauto war, ansonsten wird es gefahren bis es auseinanderfällt.

    Liesing-, Miet- und Firmenautos landen dann auf den Gebrauchsmarkt wenn sie nach zwei- bis drei Jahren runtergerammelt sind (scheißt’s sich ja keiner was wenn ihm das Auto nicht gehört), da verwundert es nicht das bei einem Gebrauchten nach kurzer Zeit immer mehr Reparaturen anfallen. Deswegen würde ich NIE einen Gebrauchten kaufen. Besser einen neuen Japaner auf Kredit, als einen runtergerammelten Deutschen (bei denen die Reparatur auch nochmal viel teurer ist, weil ja angeblich Qualitätsware)!

     

  22. A.

    @Hans-Georg

    Bei Kauf von Dingen spielen natürlich auch die persönliche Erfahrung eine Rolle.

    Ich habs mit Opel und Ford probiert. Ja kriegt man Neuer bzw. Neu und dann auch günstiger. Aber ich fahre seit über 10 Jahren einen BMW e39. Zwar auch entsprechend alt. Aber jederzeit fühle ich mich da sicher und das Fahrgefühl ist sehr gut aus meiner Sicht.

    Auf langen Fahrten die wir regelmäßig haben (Familienbesuch) kann ich mich mit meiner Frau und Kind auch unterhalten ohne laut reden oder gar schreien zu müssen. Bei dem Ford musste ich im Auto auf der Autobahn wirklich sehr laut sprechen damit die mich hört und versteht und ich sie.

    Und nochmal: der Sicherheitsaspekt spielt auch eine Rolle. Mein Schwager hatte mal einen schweren Autounfall (Auto hat sich u.a. auch Überschlagen). Der Kommentar vom Arzt war: Gut das sie ein deutsches Auto fuhren, bei einem Japaner wäre das anders ausgegangen.

    Einen Hyundai habe ich mir auch angeschaut, leider war keine Probefahrt möglich, ansonsten sehr schönes Auto zu akzeptablen Preis gewesen.

    Mir ist es im Grunde egal, ob Deutsches oder anderes Auto, aber aus eigener Erfahrung bevorzuge ich dann doch im Zweifel einen jungen Gebrauchten BMW.

  23. Stefan Stulle

    Und wieder der Unsinn von Ernährung und Gesundheit. Zivilisationskrankheiten entstehen deshalb, WEIL, die Leute so alt werden.

    Früher sind die Leute gestorben, bevor sie solch hohes Alter erreichten. Natürlich kannst du mit Bewegung, rauchfreiem Leben deine Gesundheit erhalten, stirbst aber anderen Krankheiten.

    Diabetes ist eine komplexe Erkrankung mit etliche Ursachen, hat aber nichts mit Kohlenhydraten der  Nahrung zu tun.

    Wenn dann noch die Leser von esoterische Entgiftung faseln, gleitet der Blog ins Absurde ab.

    Bitte zurück zu den Wurzeln, dem Markenkern, der Geldanlage und den Märkten.

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