Wenn Sie reich sind, leben Sie lockerer

Wenn Sie vermögend sind und Ihr Geld klug anlegen, brauchen Sie sich nie mehr große Sorgen in Ihrem Leben machen.
Wenn Sie vermögend sind und Ihr Geld klug anlegen, brauchen Sie sich nie mehr große Sorgen in Ihrem Leben machen. Aber Sie müssen vorsichtig mit Ihrem Vermögen umgehen. Sie müssen es hüten wie einen Schatz.

Wer finanziell unabhängig ist, kann sich zurücklehnen. Das Leben genießen. Nichts braucht Sie mehr aufzuregen. Denn Sie sind ja unabhängig. Sie können tun und lassen, was Sie wollen. Sie müssen natürlich schlau sein. Und Ihr Vermögen schützen. Sie dürfen Ihr Geld nicht für Luxus verplempern (Villa, Protzauto, teure Kleidung, Urlaube). Sie müssen es hüten wie einen Schatz. Dann kann Ihnen nichts mehr passieren.

Ihr Leben wird richtig entspannt sein. Ängste und Sorgen verlassen Sie. Sie brauchen sich über nichts mehr aufzuregen. Sie sehen alles ganz locker. Ärgert Sie jemand, sagen Sie einfach „Mach Dich vom Acker“. Geht Ihnen Ihr Chef auf den Wecker, hängen Sie den Job an den Nagel und suchen sich in aller Ruhe eine neue Beschäftigung, die Ihnen Spass macht. Grundvoraussetzung ist: Sie haben ausreichend gespart und investiert. Und Sie halten Ihr Geld zusammen und verpulvern es nicht. Das ist klug. Alles andere wäre dumm.

Schauspieler John Goodman erklärt den schlauen Umgang mit Geld im Film „The Gambler“ auf seine Art. Seine Wortwahl ist deftig. Was er aber zum Ausdruck bringt, stimmt:

Sagen wir, ich gebe Dir 2,5 Millionen Dollar! Dann weiß jedes Arschloch auf dieser Welt, was zu tun ist. Du kaufst Dir ein Haus mit einem Dach, das 25 Jahre hält. Dann kann die Wirtschaft scheiße laufen. Das ist Deine unzerstörbare wirtschaftliche Lösung. Kein Scheiß-Haus.

Setze den Rest in das Geld-System. So kannst Du mit den drei bis fünf Prozent Rendite Deine Steuern zahlen. Und das ist Deine Grundlage. Hast Du mich verstanden? Das ist Deine Festung. Dann kannst Du „Fuck You“ sagen. Das bringt Dich für den Rest Deines Lebens auf ein Niveau von „Fuck you“.

Jemand will Dir etwas antun? Wenn Dir Dein Chef auf die Nerven geht, dann gehst Du zu ihm und sagst ihm: „Fuck you“. Dir gehört das Haus. Du hast ein paar Dollar auf der Bank. Du darfst natürlich nicht trinken. Das ist alles, was ich auf der sozialen Ebene jemanden raten würde.

Das Leben eines klugen Manns baut auf dem Prinzip des „Fuck you“ auf. Die Vereinigten Staaten von Amerika basieren auf dem Prinzip des „Fuck you“. Du bist König. Sie haben eine Armee. Die größte Marine in der Geschichte der Welt. „Fuck you! Blow me.“ Uns ist alles Scheiß egal. Was haben wir eine schöne Einstellung nach dem Motto „Fuck You“.

In der englischen Original-Version sagt es John Goodman irgendwie besser:

Ich habe das Video übrigens in meinem Lieblingsmagazin “The Atlantic” entdeckt. Ist es nicht herrlich? Trotz der derben Sprache.

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33 Kommentare
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Felix
6 Jahre zuvor

Geld löst natürlich nicht alle Probleme; es macht nicht mal automatisch glücklich, aber natürlich macht es ein Stück frei.

Dinge wie Krankheit, Tod, Scheidung, Schicksalsschläge bleiben natürlich auch den Reichen nicht erspart. Manche von ihnen werden sogar zum Grießgram, weil sie sich ständig um ihr Geld sorgen, während der Arme nichts zu verlieren hat. In der Literatur ist gewöhnlich der Reiche der Asoziale, Verbitterte, der verhärmte Geizhals, der jedwede Lebensfreude, Lebendigkeit und Geselligkeit eingebüßt hat.

Aber ich finde auch: Lieber gesund und reich als arm und krank.

PIBE350
6 Jahre zuvor

,,Fick dich!” gehört zwar nicht zu meinem Sprachgebrauch, aber ich genieße es definitiv, nicht von Arbeitgebern, Sozialämtern und Gläubigern abhängig zu sein. Den Film werde ich mir trotzdem mal ansehen, klingt lustig. 🙂

6 Jahre zuvor

Ich liebe diesen Film! Und er erinnerte mich beim ersten Sehen an die ketzerische Frage des Kabarettisten Hagen Rether in dessen Bühnenprogramm: “Sind Sie auch so froh, dass Sie bei den Guten sind?” (wer das nicht kennt, unbedingt auf youtube anschauen 😉 )

Die Welt ist verrückt, die Systeme sind verrückt. Medien und Politik spielen uns ein Schauspiel nach dem anderen vor. Schön, dass es zumindest noch Kunst gibt, die uns das vor Augen führt.

 

Leon
6 Jahre zuvor

Keine Ahnung wie unsere Wirtschaft aussehen würde, wenn jeder Unternehmer/Firmeninhaber (welcher den Großteil des Vermögens in der Firma stecken hat, gegenüber Angestellten, Lieferanten und Kunden langfristige Beziehungen pflegt, Verpflichtungen spürt usw.) bei jedem Problem weg rennt und …. … schreit.

Unternehmer sollten im Normalfall Problemlöser und nicht Problem-Weg-Renner sein.

Für die Klientel ich nutze das System bestmöglich aus und klinke mich dann aus kann das ein passendes Motto sein.

O.T.
6 Jahre zuvor

Viele glauben die Beziehung Arbeitgeber/Arbeitnehmer ist die gleiche wie Vater/Sohn oder Eltern/Kind.

Das ist Gott sei Dank nicht der Fall! Der Unternehmer kauft Zeit vom Arbeitnehmer – und darüber hinaus schuldet er ihm “nur” das Gehalt. Keine Freundschaft, keine sonstige Beziehung, nur was der Arbeitsvertrag hergibt. Umgekehrt natürlich genauso, der Arbeitnehmer schuldet dem Arbeitgeber “nur” die vom Arbeitgeber bezahlte Zeit, sonst nichts.

Daraus folgt das “beide” jederzeit sagen können: Fuck you!

Christoph
6 Jahre zuvor

Tim: Du hast sowas von Recht.

Reich sein macht glücklich(er).

Klar kann man nun sagen, was ist wenn man krank ist usw. Aber das kann einem auch ohne Geld passieren. Wenn man zB Probleme mit Kälte hat dann kann man bei entsprechendem Vermögen ein Haus in der Sonne kaufen. Und dort geht es einem dann besser.

AUch die Freiheit tun und lassen zu können ist sicher toll.

Was mache ich nächste Woche? Och ich könnte in Urlaub fliegen.

Oder ich besuche Freunde. Oder oder oder

Die die hier schon die Mietkosten durch Dividenden abgedeckt haben: Herzlichen Glückwunsch! Freut mich für euch.

Bei mir dauert es noch etwa 9 Jahre. Derzeit bin ich bei ca € 100/ Monat. Aber es geht immer besser.

 

 

Leon
6 Jahre zuvor

@Christoph

Welche Grundüberlegung / Rechnung / Faktoren stehen bei 9 Jahren dahinter???

 

Christoph
6 Jahre zuvor

@Leon: Nun das kaufen von weiteren Aktien natürlich als allererstes. Dann eine grobe Steigerung der Kurse und der Dividenden. Genau ist es natürlich nicht. Aber es sollte etwa hinkommen. Habe zB für Coca cola die Dividendenerhöhungen der letzten 10 jahre genommen und davon ein bißchen was abgezogen. Habe mir eineGOogle Tabelle gemacht in der ich bis ins Jahr 2048 gerechnet habe.

Da wäre ich dann stinkreich ;o), allerdings schon 70 lol

Aber als Ansporn ist es schön zu sehen, ab wann etwa die Miete bezahlt ist, ab wann ich genausoviel wie das jetzige Gehalt habe, ab wann ich aufhören kann zu arbeiten und ab wann ich reich bin..

klar kann kann es auch anders kommen, aber schön ist es zu sehen ;o)

 

@All: Facebook und Mircosoft bauen zusammen ein Kabel von den USA nach Europa:

 

Hier eine interessante Karte der aktuellen Tiefseekabeln: http://www.submarinecablemap.com/#/landing-point/island-park-new-york-united-states

Und hier der Artikel:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/marea-microsoft-und-facebook-bauen-schnelles-transatlantikkabel-a-1094481.html

 

Christoph
6 Jahre zuvor

Gerade einen schockierenden Artikel gelesen:

 

Rente mit 67? Kann man vergessen. Rente mit 70? Auch vergessen. Rente mit 73!!!!!!

 

http://www.welt.de/wirtschaft/article155727199/Deutsche-muessen-sich-auf-Rente-mit-73-einstellen.html

 

Wieder viele Gründe mehr, eisern zu sparen und zu investieren um dies nicht machen zu müssen…

 

Leon
6 Jahre zuvor

@Christoph

Also mal grob und als Schnellschuss ohne exakt zu rechnen, angenommen:

50 k akuteller Depotwert mit 3,5 % Dividende bzw. Dividendenstrategie ist ganz grob in etwa a bisserl mehr als 100 € monatlich nach Steuern davor.

1 k monatliche Sparrate, 6 % Kursrendite und 3,5 % Div-Rendite, 9 Jahre Anlagedauer, 1, 5 % Ausgabeaufschlag/Spread etc. ergeben grob ca. 270 k ohne Steuer und Inflation.

Bei 3,5 Vorsteuerrendite kommt man auf knapp 800 € monatlich…

Bei Mietwohnung, Familie etc. sind 800 € monatlich verdammt wenig und dass ganze noch ohne Inflation.

Ob wir 9,5 % p. a. Aktienmarktrendite die nächsten 9 Jahre sehen werden, ist zudem auch fraglich.

Über 20, 30 Jahreszeiträume sind es andere Summen… aber aufgrund von 9 Jahren halte ich die Aussage für sehr spekulativ. Außer ich rechne mit zu negativer Sparquote…

 

Christoph
6 Jahre zuvor

@Leon: ich zahle weniger als 700 als Miete. ist eine 2 Zimmer Wohnung.

Ich kaufe zb Coca Cola, J%J usw. Die haben ja schon über 3% an Rendite. Und durch die Erhöhungen wären es zb bei Coca anstatt 0,35 schon 0,54 an Dividende im Quartal. Das wäre bei nur 4% Steigerung im Jahr. zuletzt waren es 8%.

Derzeit spare ich etwa 900/ MOnat. Aber das Urlaubs/Weihnachtsgeld und der jahresbonus kommen noch dazu.

 

Meine Kalkulation zeigt derzeit folgendes, ich nehme mal nur das letzte Quartal vom jeweiligen Jahr

2015: 147

2016:350

2017:461

2018:596

2019:722

2020:882

2021:1.041

2022:1.242

2023:1.492

2024:1.674

2025:1.941 (hier sollte dann die Miete bezahlt sein)

Gewisse Faktoren habe ich ausser Acht gelassen: Gehaltserhöhungen, Meiterhöhungen (gerade erst bekommen), Freibetrag.

Aber das ist schon durchaus realistisch.

 

Christoph
6 Jahre zuvor

die Tage wurde hier ja über Buffet und wieso er P&G verkauft hat:

Das lag daran, dass er mit P&G einen Deal hatte. Dadurch bekam er die alleinige Kontrolle über Duracell

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/investorenlegende-warum-warren-buffett-gerade-alle-seine-aktien-von-procter-gamble-verkauft-hat_H1955897562_280118/

tim timmer
6 Jahre zuvor

@Christoph, Leon:

Sparrechner mit 50.000 € Startkapital, 850 € Sparrate und den berühmten 8% Rendite…

http://www.directupload.net/file/d/4368/amlnggpf_jpg.htm

Ich denke ab dem 12 Jahr könnte ich davon leben. Oder sogar schon nach dem 11 Jahr. Dann bin ich gerade mal 43, das ist doch super. 🙂

Mr. Braun
6 Jahre zuvor

hab auch zum 01.08 eine Mieterhöhung bekommen. Natürlich die max. Erlaubten 15% mehr für die Kaltmiete – damit kann ich weiterhin gut leben. Aber für die Garage will der Vermieter 40 % mehr – ist das rechtlich zulässig, kennt sich da jemand aus? Überleg ob ich dem Widersprechen soll, auch wenn es nominal nicht viel ist …

Christoph
6 Jahre zuvor

@Tim Timmer: Und es gibt einige verlässliche DIvidendenzahler mit 7-8 %

Shell, HCP usw.

Wobei ich rechne immer lieber mit einer niedrigeren Rendite, da bin ich positiv überrascht wenn die SUmmen höher sind als gedacht
@Mr. braun: Bei uns kosten die Parkplätze nun auch Geld, bisher kostenlos. Der 0 Zins Politik sei Dank.
Glaube Du hast da keine Chance, da es ja kein Wohnen ist.

6 Jahre zuvor

Ein gewisses Grundvermögen erleichtert das “Fuck You” massiv. Ohne Schulden schläft es sich super. Mein Haus ist bezahlt und das Dach hält noch etwas länger.

Ich habe mir ebenfalls eine Tabelle wie Christoph erstellt. Einfach um zu sehen “Was wäre wenn”, dies spornt mich schon an und man weiß, wo man etwa rauskommen könnte. Jedes Jahr die Zahlen aktualisieren und das Spielchen von vorne. So weiß man, ob man im Plan liegt oder wo man nachjustieren muss. Sind zwar alles Theorien, aber sie geben einem ein gutes Gefühl und eine theoretische Sicherheit.

Wenn alles glatt läuft, kann ich sogar mit 63 in Rente (frühester derzeit möglicher Zeitpunkt) und kann die Abschläge locker verschmerzen. Ich kann dann wirklich “Fuck you” sagen 🙂

Mr. Braun
6 Jahre zuvor

@Christoph, vielleicht der gleiche Hausverwalter … ; P

tim timmer
6 Jahre zuvor

@Christoph:

Wobei ich 7 – 8% Dividende immer etwas bis sehr fragwürdig finde. Aber man munkelt ja, dass das 8% so die allgemeine Aktienrendite über die Jahrhunderte hinweg sei.

Jedenfalls finde ich so Tabellen auch immer motivierend. Man spürt dann auch, dass es irgendwann einfacher werden wird und “der Schneeball von selbst rollt”.  Gefühlt sogar schon ab dem vierten Jahr, weil man da ja dann schon aus den Zinsen sinnvoll neue Positionen kaufen kann…

Christoph
6 Jahre zuvor

Ich finde es ohne solche Tabellen einfach echt schwierig. Da hat man ja überhaupt keine Idee was wann etwa rauskommen könnte.

Spart man monat für monat und investiert fleißig ohne am Emde zu wissen was man in 30 Jahren Haben könnte kann das deprimierend sein.

ICh finde es aber auch wichtig zu sehen, was in 5 und 10 Jahren ist.

Ein Bergsteiger will ja auch vorher wissen wie hoch der Berg ist. Ob das jetzt der Feldberg ist den er besteigt oder der Mount Everest ;o)

Und auch beim Everest sind die zwischen Ziele ja wichtig.

@Alex: Du bist auf einem tollen Weg!

tim timmer
6 Jahre zuvor

@Christoph:

Die Tabelle hat doch total viele Zwischenwerte.

Mich motiviert das total, dass da nach 5 Jahren schon 10.000 € Wertzuwachs/Jahr stehen, für die man nichts mehr machen muss. Oder dass nach 6 Jahren der automatische Wertzuwachs die Höhe der Einzahlungen überschreitet – nur 6 Jahre, das ist doch echt super!

Oder so eine Tabelle aus einem relativ frischen Artikel bei Seeking-Alpha, die zeigt, was aus 1000 $ geworden ist, wenn man die 1994 angelegt hat.

Wahnsinn dieser verrückte Zinsesszinseffekt – ich finde das ist schon motivierend.

Und Vali müsste sich über die Vorteile der Dividendenwiederanlage freuen. 🙂

 

Christoph
6 Jahre zuvor

@Tim Timmer: ja wenn man sieht was rauskommen kann, motiviert einen das umso mehr.

Aber wie gesagt ich rechne lieber mit weniger als den 8% der letzten Jahre und habe dann eine positive Überraschung anstatt dann eine niedrigere Rendite zu haben und mich zu ärgern.

Am besten wäre es natürlich gewesen wenn die Eltern am Tag der Geburt 50 Coca Cola Aktien gekauft hätten und immer reinvestiert hätten.

Aber leider gibt es ja hier keine tollen Reinvest Programme.

Ich würde gerne das Reinvest Programm der USA nutzen

 

Christoph
6 Jahre zuvor

@Tim Schäfer:

 

Was ist eine Holder Account Number?

So wie ich das verstehe ich das eine Nummer für den Aktienbesitz. Ist das die Depotnummer?

Dies taucht nämlich hier auf:

https://www-us.computershare.com/Investor/Wizard/Registration

Option 2.

So kann man wohl auch ausserhalb der USA das Reinvestment programm nutzen.

Aber was für eine nummer ist das? Sie darf nur 20 stellig sein. Die IBAN ist es also schonmal nicht.

gerade nochwas im Netz gefunden, ein Kommentar aus einem Blog
hat jemand damit erfahrung?

Zitat:

war von euch schon einer einmal übern See in USA/CA?
drips/dspps sind da keine unbekannten begriffe.

die ernüchterung für den deutschen bürger wird
schnell klar, wenn er versucht zu „enrollen“ –
hier geht es los:
keine kontoeröffnung von computershare, wells fargo,
american transfer & stock trust company
in dtl. möglich. (sind die Transfer Agenten
der meisten us/ca-firmen, d.h. aktienorganisation usw. managen.)
ABER, geht schon, allerdings nur, wenn man eine effektive aktie,
d.h. namensaktie einer firma besitzt. Eine aktie reicht schon aus.
diese bekommt man entweder über oneshare.com oder
giveashare.com. Zum Marktpreis kommt noch eine verdiente
vergütung bzw. bearbeitungsgebühr dazu. Jaja, dann kommt noch
der versicherte versand (unversichert wär dämlich). Zahlung erfolgt
per kreditkarte. bsp: aktie 60$+39$ Gebühr+34$ Bearbeitung+39$
versand macht 172$. & dann dauerts bis 8 wochen bis das ding
ankommt.
der firma angeschlossene transferagent meldet sich meistens schon
vorher per post. als nicht us-bürger muss ein w8-ben Formular
ausgefüllt werden. (erleichterung im netz: „w8-ben hilfe“ eingeben,
da werden sie geholfen)
das wird dann postalisch an den transferagenten geschickt.
ist alles glatt gegangen, habt ihr eine aktie registriert auf euren
namen/adresse, ein konto bei einem transferagenten eröffnet
und nun die möglichkeit mit den neuen daten online
über den transferagenten neue aktien zuzukaufen. gebührenfrei.
(& ihr könnt euch die papieraktie an die wand hängen)

Steuerlich haben viele angst wegen den Unklarheiten
bei der st-erklärung. es ist aber leichter als wie bei
offshore-firmenbeteiligungen und master-limited-
partnerships (ausl. Kommanditgesellschaften).
die kontoauszüge mit ausgewiesener quellensteuer-
einbehaltung werden dieser beigefügt und der gezahlte
betrag wird dann auf den heimischen abgeltungssatz
angerechnet. bsp. 10$ dividende bekommen 2012.
1,5$(15%) in USA einbehalten. in dtl. werden nicht 25%
sondern nur noch 10% abgezogen. es bleiben 7,5$.
(anrechnung freibetrag muss jeder selbst abrechnen,
bzw. wenn er sowieso drüber ist, darlegen.)

jeder muss schon entscheiden, ob die hohen (möglichen)
erstkosten es wert sind. ABER, IHR seid eigentümer
von aktien. nicht nur Besitzer – die seid ihr nämlich nur,
wenn ihr sie über banken oder broker handelt.
und wehe dem, einer sagt, er hätte das nicht gewusst!
;-))
(empfehlung suchbegriffe hierfür:
„globalurkunde“ & „girosammelverwahrung“ & „namensaktie“)

allerdings sei hier ehrlich erwähnt, dass
int. topfirmen es manchmal gar nicht erst erlauben,
steuerausländern zugang zu ihren drips/dspps zu gewähren.
hier macht es wirklich sinn, diese über günstige
broker für auslandswerte zu beziehen.

tim timmer
6 Jahre zuvor

@Christoph:

Ich rechne das auch eher konservativ für mich  und meine Planung. Dennoch ist es manchmal auch schön, so Rechner mit 8% zu benutzen. 🙂

Ich bin seit ca. 6 Jahren an der Börse, dadurch habe ich natürlich einen super Einstiegspunkt erwischt und bin eher bei 17%/Jahr. Zumindest war das Anfang des Jahres so, weil sich seitdem eben ganz viele Kurse verdoppelt haben.

Dafür fällt mir Nachkaufen so schwer, weil ich dann meine Einsteigsdurchschnittskurse verschlechtern würde…

Mr. Braun
6 Jahre zuvor

Hat jemand Tiffany & Co. ? 872811

Leon
6 Jahre zuvor

@Tim Timmer

270 k für finanzielle Freiheit???

@Christoph

Deine Tabelle erscheint mir sehr optimistisch und nicht konservativ.

Christoph
6 Jahre zuvor

leon: wieso sehr optimistisch und nicht konservativ?

Wie gesagt anstatt den Durchschnitt der letzten Jahre zu nehmen habe ich weniger als Rendite angenommen

chaostrader
6 Jahre zuvor

Wem das Video gefallen hat, hier ist die Version mit jlcollinsnh:

https://www.youtube.com/watch?v=eikbQPldhPY

jlcollinsnh ist eines der Urgesteine der FIRE-Bewegung. Seine “Stock Series” muss man gelesen haben. http://jlcollinsnh.com/stock-series/

 

tim timmer
6 Jahre zuvor

@ Leon:

Ich habe nur gesagt, dass ich dann von den Zinsen leben könnte. Mehr als 1.500 netto brauche ich zur Zeit nicht.  Ich muss dann ja nicht aufhören zu arbeiten, das möchte ich ja gar nicht. Aber ich denke, dass man dann schon sehr entspannt sein wird, wenn man das so als Nebenverdienst hat.

 

Christoph
6 Jahre zuvor

tim

das dachte ich auch. aber auf der Website wird ja extra eine alternative angegeben

 

Lad
6 Jahre zuvor

Angeblich Warren Buffett war nicht so dumm, um die kalte Aktie der warmen Firma Apple (die mit Steuer betrügt) zu kaufen. Der Kauf könnte für Berkshire Hathaway Holding jeder von den 17 Herrschaften aus dem Büro tätigen, z.B. der Combs oder der Weschler.

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