Warren Buffetts Erfolgsstrategie

Zwei Schweizer Schüler kamen nach New York, um mehr über die Wall Street zu erfahren. Sie schrieben für meinen Blog einen Gastbeitrag.
Zwei Schweizer Schüler kamen nach New York, um mehr über die Wall Street zu erfahren. Sie schrieben für meinen Blog einen Gastbeitrag.

Zwei Schüler aus der Schweiz haben mich im Finanzviertel besucht. Mischa Sperlich und David Luginbühl wollten alles mögliche über die Wall Street wissen. Sie arbeiten an einer Abschlussarbeit für ihr Gymnasium. Alle Fragen konnte ich leider nicht beantworten. Aber einige. Bevor ich beide traf, bat ich sie, eine kleine Hausaufgabe zu machen. Ich wollte wissen, wie die Strategie von Warren Buffett aussieht.

Hier ist die Hausaufgabe. Ich finde, sie ist wirklich gut gelungen. Die Schüler bringen es auf den Punkt:

Warren Buffett – der Weg zu seinem Reichtum

Er ist der drittreichste Mensch der Welt mit einem Vermögen von ungefähr 67 Milliarden Dollar. Doch mit welcher Strategie gelangte der 85-jahrige Investmentguru zu diesem Reichtum?

Warren Edward Buffett kam am 30. August 1930 in Nebraska zur Welt. Er ist Chief Executive Officer seiner eigenen Investment-Gesellschaft Berkshire Hathaway, deren Hauptaktionar er selbst mit einem Unternehmensanteil von knapp 19 Prozent ist.

Der 85-jahrige wird dem üblichen Bild eines Traders nicht unbedingt gerecht, da er auf langfristige Investments setzt. Sobald er Unternehmensanteile gekauft hat, behält er diese in den meisten Fällen jahrzehntelang in seinem Aktienportfolio. Beim Kauf achtet er viel mehr auf das Potential des Unternehmens als auf die Kursschwankungen der Aktie. Beispiele hierfür sind Coca-Cola, Procter & Gamble, Apple, Wells Fargo & Co. Damit fährt Buffett grosse Gewinne ein. Coca-Cola-Anteile  kaufte er beispielsweise für 1,3 Milliarden Dollar. Diese 400 Millionen Aktien haben heute einen Wert von rund 17 Milliarden Dollar, was einem Gewinn von über 1.300 Prozent entspricht.

Buffett achtet kaum auf Meinungen anderer Anleger, denn er kauft Anteile derjenigen Firmen, welche von vielen Marktteilnehmern als nicht lukrativ oder gar aussichtslos bewertet werden. Oftmals kauft er in Krisenzeiten, in denen die meisten Investoren Aktien abstossen oder sich gänzlich vom Aktienmarkt fernhalten und profitiert später vom Wiederanstieg des Aktienkurses. Buffett legt zudem grossen Wert darauf, allzeit informiert zu sein. Dafür liest er – wie er dies in einem Interview selbst konstatierte – täglich fünf bis sechs Stunden verschiedenste Zeitungen und andere informative Printmedien.

Mittels seines 1955 gegründeten Unternehmens Berkshire Hathaway kauft der Investmentguru oben erwähnte Unternehmensanteile aber auch Familienunternehmen, deren Führung weiterhin dem Management der jeweiligen Gesellschaft obliegt. Buffett hat demzufolge grosses Vertrauen in die von ihm sorgfaltig ausgewahlten Familienunternehmen sowie in deren Führung. Diese Strategie entpuppt sich als Erfolg, wie sein Vermögen zweifelsohne beweist.

Abschliessend kann festgehalten werden: Der Erfolg Buffetts ist auf seine aussergewöhnliche Anlagestrategie zurückzuführen, die dem womöglich erfolgreichsten Investoren aller Zeiten riesige Erträge beschert hat und dies auch noch immer tut. Womöglich sollten sich einige Händler überlegen, ebenfalls Warren Buffetts Strategie zu fahren, statt täglich zu kaufen und verkaufen. Denn der Milliardär beweist: Wer bei seinen Investments Geduld beweist, wird dafür belohnt.

Warren Buffett: Er schwimmt gegen den Strom. Wenn alle wegrennen, greift er zu. Er ist ein Schnäppchenjäger. Und privat ist er ein Pfennigfuchser. Besitzt er ein Asset (Aktie, Firma oder Immobilie), hat er eine enorme Geduld. Dekaden lang hält er seinen Lieblingen die Treue.
Warren Buffett: Er schwimmt gegen den Strom. Wenn alle wegrennen, greift er zu. Er ist ein Schnäppchenjäger. Und privat ist er ein Pfennigfuchser. Besitzt er ein Asset (Aktie, Firma oder Immobilie), hat er eine enorme Geduld. Dekaden lang hält er seinen Lieblingen die Treue.

Ich versuche schon lange Zeit das Erfolgsgeheimnis des Genies zu ergründen. Ich traf etliche Weggefährten des Milliardärs. Ich sprach mit seiner Freundin Carol Loomis. Sie überarbeitet für ihn seit Ewigkeiten die Geschäftsberichte. Loomis war lange Zeit Redakteurin beim Wirtschaftsmagazin “Fortune”. Das sagt sie über ihn:

Professor Lawrence Cunningham kennt Buffett gut. Mit ihm sprach ich über den Führungsstil des Börsenaltmeisters. Und über seine Familienkonzerne, die er zu 100 Prozent besitzt. Cunningham sieht ein großes Plus in Buffetts Führungsstil, der seinen Managern viel Spielraum lässt.

Schließlich sprach ich mit Fondsmanager Guy Spier, der mit Buffett schon in New York speiste. Spier ersteigerte für einen guten Zweck das alljährliche Mittagessen mit dem Star aus Omaha. Er verriet mir die Lebensweisheiten Buffetts.

Außerdem setzte ich mich mit Thomas Russo zusammen. Er verwaltet zwölf Milliarden Dollar nach den Prinzipien von Buffett. Er setzt vor allem auf traditionsreiche Familienkonzerne. Und auf Geduld. Russos Haltedauer ist die Ewigkeit. So kann sich der Zinseszins am besten entfalten. So kann er sich die Steuern auf die Kursgewinne sparen. Solange er keine Kursgewinne realisiert, sind sie nämlich steuerfrei. Er verdient auf diesem Weg mit steuerfreien Gewinnen immer neue Gewinne. Es ist der berühmte Schneeball, der ins Rollen kommt und zur Lawine wird. Viele Trader unterschätzen den Zinseszins. Nicht aber ein Vollprofi wie Russo. Das sagte mir Russo:

Wer Buffett in jungen Jahren begegnet ist, wusste, dass er schlau wie ein Fuchs ist. Er konnte sich Details merken, wie kaum ein anderer. Er war wie eine Bibliothek auf zwei Beinen. Wie ist das möglich? Buffett hat ein fotografisches Gedächtnis.

Der Geschäftsmann David Gottesman hatte das Glück Buffett in jungen Jahren zu treffen. Gottesman investierte in seine Firma und wurde Milliardär. Auch Journalistin Loomis steckte frühzeitig Geld in seine Berkshire-Hathaway-Aktie und wurde steinreich. Wer 1.000 Dollar vor 50 Jahren investierte, machte daraus zehn Millionen Dollar.

Sie sehen, die beiden Schüler haben genau die richtigen Punkte erfasst. Ich finde, gut ist Buffetts Value-Investing-Strategie in diesem Buch zusammengefasst: “Intelligent Investieren: Der Bestseller über die richtige Anlagestrategie“. Leider ist das Buch mit 40 Euro zu teuer. Das Buch brauchen Sie nicht kaufen. Ich würde es so sagen: Das Genie schwimmt immer gegen die Strömung. Er kauft gute Firmen in der Krise oder wenn sie von anderen nicht geschätzt werden. Krisen sind für ihn ein Freudenfest.

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Joe
5 Jahre zuvor

Ich finde es toll das du den Jungs diese Gelegenheit geboten hast.
Das werden die nie vergessen !
Gruss aus Salzburg

Duterte
5 Jahre zuvor

Sehr wichtig ist und lobenswert, dass die Jungs aus der Schweiz schon Warren Buffett richtig schreiben gelernt haben.
Dagegen der Besitzer vom berühmtesten Aktien-Blog in Spanien „El monje paciente“ schreibt nach vielen Jahren Erfahrung mit Aktien immer noch falsch W.Buffet und schon verkauft er Investment-Kurse an die spanischen Kinder. Eine Frechheit. Er muss erst allein lernen, dass man W.Buffett schreibt und nicht Buffet.
Doch die Jungs aus der Schweiz machen auch Fehler in ihrer Hausaufgabe:
W.B. hat nicht nur 19%, sondern rund 30% der BRK-A Aktien.
W.B. kaufte keine Apfel Aktien, sondern der Combs oder Weschler aus der BRK. Office kaufte sie. W.B. ist nicht so dumm, um die populäre und gehasste Aktie Apple zu kaufen.
Gruss aus Pampanga

5 Jahre zuvor

@Moin!

Das wird bitter heute. Asien -8%, für uns wird auch mit -8% gerechnet. GBP -10% zu USD. US-Futures limit down, usw. Gold +5%. Bin gespannt, ob der Handel überhaupt aufgenommen wird. Könnte mir eine Aussetzung vorstellen.

MS

Vali
5 Jahre zuvor

Guten Morgen! …nach dem Brexit…

Leider wurden meine Befürchtungen wahr. Ich versuche heute was einzukaufen, falls es möglich ist. Wenn nicht, wird sich nächste Woche wieder die Gelegenheit höchstwahrscheinlich ergeben.

Wer sind die nächsten? Wir oder die Italiener? 😉

D.Trump freut sich, er hat ihnen zum Austritt geraten.

PS: Die Jungs haben es super gemacht, Tim! Toll!

5 Jahre zuvor

@Vali,

der Kapitän geht traditionell als letzter von Bord, bzw. mit dem Schiff unter. Der Kapitän ist Deutschland. In Frankreich will die Le Pen ja auch (schon länger) ein Referendum.

Netten Tag trotzdem.

MS

Christoph
5 Jahre zuvor

ich freue mich. BREXIT YES YES YES. Hoffentlich folgen noch andere und das Ende der EU kommt.

Zurück zur EG und den Wirtschaftsabkommen. Weg mit den Regulierungen und Bevormundungen ex Brüssel!

Zurück zu den Entscheidungen der Staaten.

Allein schon dass der Sparkassenkunde hier für ne Bank in Griechenland jetzt mithaftet nee nee nee.

 

Christoph
5 Jahre zuvor

@Vali: Dänemark und Niederlande sind die Nächsten die wohl ein Referendum machen werden. Danach sicher Italien und Frankreich.

Max
5 Jahre zuvor

@Matthias Schneider: Sag das mal den Italienern. Da geht der Kapitän auch schonmal früher 🙂

 

Wie ist den die allgemeine Meinung? Heute schon kaufen oder doch noch warten bis sich die ersten Wellen geglättet haben?

Rainer Zufall
5 Jahre zuvor

Morgen zusammen,

hatte ehrlich gesagt nicht mehr mit einem brexit gerechnet, nachdem die letzten Tage massiv auf einen Remain gewettet wurde. Bin jetzt aber froh, dass ich mich bisher komplett zurückgehalten habe.

Werde es vermutlich wie Du machen, Vali, und schauen, dass ich kaufe. Bin nur noch nicht sicher wann, falls die Börse heute überhaupt offen hat, guter Punkt MS.

Vlt heute falls möglich ein kleiner Betrag und dann die nächste Woche die nächsten Schritte? Was sind so die Meinungen der Sturmerprobten hier im Forum? MS? Claus? Slaze? usw.

Rainer Zufall
5 Jahre zuvor

@ christoph: also auf das schengenabkommen möchte ich persönlich nicht verzichten. bin ganz froh, dass es das gibt. ich stand schon an der grenze libanon und syrien und durfte nicht weiterreisen. Da habe ich die freizügigkeit so richtig schätzen gelernt. Hoffe, dass das so bleibt. Aber über günstige Einstiegskurse freu ich mich auch 🙂

Tobias F.
5 Jahre zuvor

Und ich Depp kaufe gestern meine US-Aktien! :-((( Reingefallen!

 

Ich werde heute oder die Tage nachkaufen, und das ganze wirklich langfrisitg sehen. Die Aristokraten bleiben Aristokraten, langfristig sind die gut. Und wenn es 2-3 bittere Jahre werden, egal. Heute tut es weh. Depotwert von in 12 Stunden um 4000 Euro reduziert 🙁

Christoph
5 Jahre zuvor

@Rainer Zufall: Also ich bin einfach optimistisch. Die EU Befürwortet speziell Politiker aus Brüssel malen ja immer das Horror Szenario an die wand.

Ohne EU, kommen Wirtschaftskrisen, Krieg usw usw

Ich denke, es wird ein Wirtschaftsabkommen mit England/GB kommen. Allein jedes 2. Auto kommt aus Deutschland. Da wird die Industrie soviel Druck machen, dass das kommen wird. Und das erste Schengenabkommen war 1985 also vor der EU.

Somit könnte man die EG aufleben lassen. Mit GB, Deutschland, Italien, Frankreich und noch 2-4 anderen. Griechenland usw aber auf keinen Fall.

Und Schengenabkommen könnte man auch weiter haben. Ob in der jetzigen Größe? ich denke auch hier sollte man leich zurückrudern. Siehe die Ostblockstaaten die da (siehe Flüchtlinge) sowieso nicht ganz so begeistert sind.

GB und eventuell Niederlande usw sind zu wichtig, als das man da jetzt Zölle usw drauf knallen kann. DIe EU darf nur nicht den Fehler machen, aus trotz ein Exempel zu statuieren!

Stefan
5 Jahre zuvor

So ein Tag so wunderschön wie heute! 😉

Danke Ihr Briten 🙂

Das ist eben gelebte Demokratie…kapieren die Festland-Europäer leider nicht!

Sei froh Tim, dass Du überwiegend in den USA lebst!

Christoph
5 Jahre zuvor

@Tobias F. Das passiert. Hätte auch andersrum laufen können.

Ich selbst bin fast traurig wenn die Kurse sehr steigen, weil ich dann teuer nachkaufen muss ;o)

Also freu dich, dass du ne bessere Rendite haben wirst.

Wenn du bisher 2,8% hattest, hast du nun 3,2% zB. ist doch toll!

 

Rainer Zufall
5 Jahre zuvor

@ christop, weiss was du meinst. dass gb jetzt rausgeht passt schon, hoffe nur nicht, dass es einen krassen schritt zurück zu komplett eigenständigen nationalstaaten gibt. aber ich versuche mir auch meinen optimismus zu bewahren 🙂

Pommes
5 Jahre zuvor

Hallo zusammen,

wollte mich auch mal wieder melden. Erst einmal besten Dank an euch beiden für die nette Ausarbeitung über Buffett, ich habe sie sehr gerne gelesen! Besten Dank natürlich auch an Tim für alles was du hier schreibst und das du damit eine Anlaufstelle geschaffen hast für Interessierte!

Ja, das mit dem Brexit ist ja eingeschlagen wie  eine Bombe, erinnert etwas an den Absturz von Asien im letzten Sommer, ich werde heute wohl meine Quartalskäufe tätigen. Meine Vermutung ist, dass die Börse aufmacht, letztes Jahr in den Asia Blitzcrash konnte man auch alles an dem Tag handeln (zumindest in DE und die Sachen die mich interessierten).

Ich wünsche allen schöne Schnäppchenjagd!

Zur EU: ich kann vieles nachvollziehen und ich bin auch eher einer der wieder eine EG mit freiern Grenzen und guten Binnenmarkt möchte, anstatt einer All Inklusive EU (Wirtschaft und Politik auf gleicher Wellenlänge für 28 Staaten).  Trotzallem schwächt der Austritt die EU wirtschaftlich (und vor allem Deutschland), das ist bedauerlich. Die Zeit wird es zeigen wie es weiter geht, immer schön optimistisch bleiben ;).

Fit und gesund
5 Jahre zuvor

Guten Morgen,

nun sind die Tatsachen auf dem Tisch, das ist schonmal was! Aber dabei wird es evtl. nicht bleiben.

Heute kauf ich noch nix, ich warte mal noch ab, so schnell wie die Kurse runtergehen kann ich kein Geld verdienen und ich muss mit Bedacht auswählen was ich kaufen werde, zumal da ja auch noch das Wechselkursrisiko ist.

Irgendwann wird das auch Geschichte sein, ich habe die letzten beiden Crashs mitgemacht, es kommt schon wieder gut.

Hilda
5 Jahre zuvor

@Tobias F.

 

Sei froh, dass es keine britischen oder deutsche Aktien waren! Das kannst du jetzt langsam machen, aber lass dir Zeit, Stichwort: Spanien!

 

Hilda

tim timmer
5 Jahre zuvor

Na toll – bei Cortal Consors kann man sich aus technischen Gründen gerade nicht einloggen… 😀

 

 

Christoph
5 Jahre zuvor

@Rainer Zufall: Also ich glaub nicht, dass es ohne EU eine Abschottung wie zu den Ostblock Zeiten gibt.

Der Herr Hasselbom (Luxemburg) wünscht sich ja sogar die EU als eigenen Staat!

Das wäre für mich der Horror. ich bin für Eigenständige Staaten, die Ihre Vielfalt behalten.

@Pommes: Die Börsen sind offen, kannst also kaufen.

Das kuriose ist ja, Wirtschaftlich schwächt der Austritt angeblich zumindest kurzfristig GB, EU eventuell.

Aber politisch ist es genau andersrum, da GB im Sicherheitsrat sitzt und aussenpolitisch ein global Player ist.

Egal  ob pro oder gegen EU. Ich finde es toll, dass endlich mal ein VOlk gefragt wurde ob man das will. Das hätte man viel früher tun sollen.

 

Christoph
5 Jahre zuvor

@Tim Timmer: ich bin da auch. Also weiss nicht wie es dir geht, aber mich nervt die Bank mit dem schlechten Service. Gerad an so nem wichtigen Tag geht das gar nicht

Christoph
5 Jahre zuvor

@Tim TImmer. über die App geht’s!

5 Jahre zuvor

@Rainer Zufall,

ich mache gar nix. Dazu ist es zu spät. Alles wird sich wieder einpegeln. Die Verhältnisse müssen sich neu finden. Das ist alles keine Katastrophe. Solange kein Asteroideneinschlag die Erde für Jahre verdunkelt, oder es einen neuen globalen Krieg gibt…

Ich finde es bedauerlich, aber gefühlt haben die Briten eh nie dazu gehört. Jetzt können sie nicht mehr gegen die EU stänkern, jetzt ist alles eigenes Versagen. Ernüchterung wird folgen.

Neulich sah ich mal einen Beitrag, dass die Briten mit Altersruhesitz in Spanien über den Verlust ihrer Niederlassungsfreiheit klagen. Da werden vielleicht billige Ferienimmobilien für uns frei. 😉

MS

 

Vali
5 Jahre zuvor

Ich kann auch nicht in die DAB:-(

In der DKB ist mein Depot nicht verfügbar…ha 😉

@Tobias F., Kopf hoch, das wird alles wieder. Bloss nichts verkaufen jetzt. Eher zukaufen 😉

Vertrau keinem Buchmacher, der mit Geld manipulierbar ist. Auf Guidants stand vor einigen Tagen, dass die Buchmacher Wetten angenommen haben, und dass da viel zu viel Geld eingesetzt worden ist, dass entweder aus der Politik oder aus der Finanzbranche stammt. Also das haben nicht die Wähler selbst gemacht.

In solchen entscheidenden Fällen ist es sicherer immer auf das Danach zu warten. Vorher ist alles Spekulation. Und auch wenn du mal die besten Kurse verpassen solltest, so ist dies leichter zu ertragen, als zu teuer eingekauft zu haben.

@Matthias, ein Lächeln ist mir entronnen 😉 Gerade, weil wir jetzt wissen, dass wir im sinkenden Schiff sind…

Mir tun die Osteuropäer leid, für die ist es heute noch schwärzer… die werden alleine das alles nicht schaffen. Sie sind absolut nicht wettbewerbsfähig ohne EU. Wollen wir einen armen Osten… wieder alle Grenzen zu? Die werden sich mit den Russen zusammentun. Mir graust davor.

@Christoph, na ja, ob die nationalistischen Renter die sind, auf die wir unsere Zukunft aufbauen sollen?

Gestern habe ich gelesen, dass eine blinde 93-jährige ins Wahllokal kam und fragte: “Which box for out?” ;-)Genau sowas habe ich befürchtet. Die (radikalen) Renter machen die Wählerstimmen aus, ist hier auch so.

Ich bin zwigespalten, aber optimistisch. Denn es heißt immer: Stolpern, aufstehen, Krone richten 😉 weitergehen!

tim timmer
5 Jahre zuvor

@Christoph: Danke für den Tipp – leider funktioniert die auf meinem Telefon irgendwie nicht. Aber tatsächlich sehr schlecht, dass die das nicht gewuppt kriegen an so einem wichtigen Tag.

 

Bezüglich der Volksabstimmungen bin ich sehr gespalten. Ich finde, dass das oft zu den vorgeblich leichten Lösungen führt und leider zu sehr viel populistischem Unsinn. Habe gerade schon ein Interview mit dem Brexit-Hauptbefürworter gesehen, da hat er quasi Teile seiner Werbekampagne zurück genommen mit einem “so war das ja nicht gemeint”. Da kommt dann glaube ich oft so emotionale Ergebnisse raus. Ich finde, dass die Verteilung wer wie gestimmt hat schon viel aussagt. Ich kenne haufenweise Deutsche, Holländer, Polen und Spanier in London, die halten das alle für eine Katastrophe für das United Kingdom. Und die halte ich eher für schlaue Leute, die das einschätzen können.

tim timmer
5 Jahre zuvor

@Vali: Das finde ich auch faszinierend, dass die Osteuropäer so stark für die Nationalstaaten und gegen die EU sind und dabei ja nun wirklich maximal davon profitieren…

Pommes
5 Jahre zuvor

@Vali, netter Spruch, wenns die alte Queen wäre (R.I.P.), würde noch nach der Krone richten noch ein bisschen Gin ins Glas kommen ;).

Ansonsten sind wir wohl alle eine Leidensgemeinschaft, Börse offen, die Broker aber nicht verfügbar (zumindest habe ich mit der DKB das gleiche Problem wie Vali). Ja, man zahlt gerne für nicht verfügbare Leistungen.

JJ
5 Jahre zuvor

Ich komme weder in mein Depot bei der DAB, noch kann ich bei Finanzen.net irgendwelche Einzelaktien aufrufen, scheinbar ist alles total überlastet. Und dabei freue ich mich schon seit Wochen darauf dass ich Diageo und National Grid im Fall des Falles günstig kaufen kann..

Christoph
5 Jahre zuvor

Cameron tritt zurück!

 

@Vali: Nun das mit dem Alt vs jung ist so ne Sache.

Man könnte sagen, die Jungen sehen das große ganze und sind offener. Andererseits kann man sagen, die älteren kennen noch das Leben ohne EU.

Dein Satz mit der blinden Oma verwirrt mich. Du willst sicher nicht, dass die nicht wählen darf oder?

Die Frage ist ja, wieso schafft es die EU nicht das europäische Volk so zu informieren, dass das Volk der Meinung ist, EU ist toll

Niederlande, Dänemark, Italien.. hier sind nach Umfragen die Menschen auch gegen die EU. Das kann ja kein Zufall sein, dass so eine große Unzufriedenheit herrscht. Die EU muss sich extrem wandeln um sich noch zu retten

Mario
5 Jahre zuvor

Ich habe mir einen Depotauszug vor Bekanntgabe des Brexit gezogen und einen Weiteren nach bekanntwerden. Schon interessant wie die europäischen Kurse gefallen sind. Die Amerikaner gehen hingegen.

Schöne Woche noch, ich verabschiede mich in den Urlaub. Kann also soieso nichts machen.

tim timmer
5 Jahre zuvor

@Christoph:

Vielleicht sind die Argumente für die EU komplexer als die Argumente dagegen und daher schwieriger zu verstehen. Und es ist halt auch einfacher etwas emotional schlecht zu machen, als es rational gut darzustellen.

Schauen wir mal, was passiert – ich glaube nicht, dass es uns gut tut, wenn wir wieder anfangen Zölle einzuführen und Grenzen zu schließen. Ich schätze wir haben in meinem näheren Umfeld zehn Kollegen, die wir ohne die Arbeitnehmerfreizügigkeit nicht hätten. Wo wir da deutschen Ersatz für her kriegen sollten ist mir völlig rätselhaft.

Vali
5 Jahre zuvor

@Christoph, nein ich will keine alt-jung-Diskussion. 30% haben gar nicht gewählt. Aber egal, “its done”, wir müssen das beste daraus machen 🙂

@Tim timmer, im Osten regiert auch viel Dummheit und in der Presse steht wieviel die in die EU einzahlen und dauernd Schlagzeilen welches Projekt die EU nicht mitfinanzieren will. Also, nur Blödsinn!

Die Dummen radikalisieren sich und gehen wählen. Der Rest arbeitet, bildet sich und zieht ins Ausland  (like me;-)

Die Medien sind oft mit schuld, weil nur Schlechtes sich so gut verkauft, deshalb ist Allgemeinbildung, Finanzbildung, Motivation so wichtig…

tim timmer
5 Jahre zuvor

@Vali:

Irgendwie haben die auch alle vergessen, wie es damals war in den Ostblockstatten, ich war 94 mal in Tschechien, Rumänien, Polen und Bulgarien und das war damals alles noch so verrückt grau und kaputt und runtergekommen. Aber irgendwie haben die das alle vergessen. Genauso, wenn von der Meinungsfreiheit in der DDR geschwärmt wird…

O.T.
5 Jahre zuvor

Die EU ist tatsächlich nur für die Anhänger eines Großeuropäischen Reiches gut, für die Deutschen vor allem (und einige versprengte Luxemburger), da können sie so richtig ihre Macht ausüben.

Merkel holt Millionen Flüchtlinge, dann wird sie von den anderen Ländern, vor allem den Osteuropäern ausgestoppt, in dem sie einfach die Grenzen zumachen. Und nun sollen diese Osteuropäer die Flüchtlinge von den Deutschen übernehmen, ernsthaft? So können nur Deutsche ticken – was da gestern bei Illner und Markus Lanz an Meinungen von den Deutschen so rausgehauen wurde – unglaublich!

Gratulation GB – ich hoffe die Hoffnungen von Christoph gehen auf! Ich hoffe ist kommt wieder zur selbstbewussten Nationalstaaten, obwohl ich zumindest für Österreich schwarz sehe. Da stellt sich der Sozialist Kern wieder an die Seite Merkels und fordert die Briten auf in der EU zu bleiben …

Für den Zerfall der EU bin ich gerne bereit 20% meines Depots oder mehr aufzugeben.

 

Christoph
5 Jahre zuvor

Tim Timmer: Soweit ich das mitbekommen habe sind die Brexit Anhänger nicht gegen Zuwanderung. Aber sie wollen sich nicht vorschreiben lassen wen sie nehmen. Wenn ein Arzt aus Neuseland besser als ein Arzt aus Spanien ist, man aber nicht den aus Neuseland nehmen darf, kann ich verstehen dass das Land sagt das tut uns nicht gut.

Ich bin ja sowieso für ein Einwanderungsgesetz für uns wie in Kanada oder Australien.

 

Wenn das mit den Zöllen kommen würde, wäre es wirklich schlecht. Aber das passiert nicht. Der neue IFO Chef sagt auch, es muss ein Freihandelsabkommen mit GB getroffen werden. Deutschland wäre ja dumm wenn man das nicht machen würde.

Oliver
5 Jahre zuvor

Jetzt ist also der Brexit da und die Kurse fallen. Im Grunde bin ich positiv überrascht, dass die Engländer so entschieden haben. Endlich bekommen die EU-Bürokraten mit, dass doch nicht alles so chic ist, wie sie meinen. Wir haben meiner Ansicht nach großen Handlungsbedarf, diese EU zu reformieren und wieder für die Bürger attraktiv zu machen. Schafft die EU das nicht, werden andere austreten und man muß dann wieder versuchen, auf einer kleineren Ebene mit weniger Partnern neue Verträge aufzubauen. Diese Bevormundungen und ständigen Vertragsverletzungen sind für die Menschen auf Dauer nicht zumutbar. Man merkt, dass ich insgeheim gehofft habe, dass die Engländer sich so entscheiden, obwohl ich nicht daran geglaubt habe.

Die Frage momentan ist: Wie reagiert man persönlich auf die Kurseinbrüche und nutzt man den Einbruch für Käufe? Ich persönlich habe mich heute entschieden, nichts zu machen. Wir haben einen tiefen Einbruch und sind jetzt etwa 3% wieder über den Tiefstständen von heute morgen. Persönlich bin ich aber der Meinung, das man noch keine Tendenz sehen kann, wie es weitergeht. Kann sein, wenn sich die Leute vom Schock erholt haben, das wieder viele einsteigen. Kann aber sein, das wir nur eine temporäre Gegenbewegung haben und die nächste Zeit die Kurse eher verhalten reagieren. Ich tendiere zu dieser Ansicht und werde im Juni inaktiv bleiben. Damit kann ich natürlich ganz falsch liegen, aber wenn ich nichts mache, habe ich nur einen entgangenen Kursgewinn. Verkaufen werde ich nichts. Ich wünsche allen viel Glück, die heute die Kurse für Zukäufe nutzen. Letztendlich ist doch das eine oder andere Schnäppchen dabei. Vielleicht ein paar UK-Aktien? Das wäre für mich eine Option im Juli.

Markus
5 Jahre zuvor

 

@O.T.

“Für den Zerfall der EU bin ich gerne bereit 20% meines Depots oder mehr aufzugeben.”

Deine andersartigen Thesen (evtl. der gewünschten Provokation geschuldet) sind nicht rational.

Claus
5 Jahre zuvor

Brexit, und nun??

wir müsses es akzeptieren, so unangenehm es für unsere Depots erst einmal ist.

Hier ist auch wieder mal sehr viel Psychologie und Angst vor dem Ungewissen im Spiel. Eigentlich gute Kaufbedingungen.

Man sollte überlegen, was der Brexit für “unsere” Unternehmen bedeutet. Gibt es vielleicht sogar Vorteile?

Das Brit. Pfund wertet deutlich ab. Hierdurch werden die Produkte brit. Firmen im Ausland günstiger, was zu höheren Exportraten führen könnte. Im Ausland erzielte Umsätze führen beim Wechsel in Pfund zu Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Das könnte die Kurse von BAT, Reckitt B. u.s.w. zukünftig deutlich steigen lassen.

Ich werde am Wochenende in aller Ruhe prüfen, ob und wenn ja, wo ich nächste Woche zuschlage.

Das Wichtigste: Ruhe bewahren, nichts Unüberlegtes tun, erst recht keine Verkäufe! Panik ist ein schlechter und meist sehr teurer Ratgeber…

 

StockMan
5 Jahre zuvor

Die Kanonen donnern. Gekauft. 🙂

O.T.
5 Jahre zuvor

@Markus

Es sind keine Thesen und keine Provokation, es ist meine Meinung.

Jeder kleine EU-Beamtenarsch fühlt sich berufen Seilbahngesetze für Lissabon zu erlassen, oder auch dem italienischen Restaurant vorzuschreiben wie das Olivenöl auszusehen hat, welches auf den Tisch kommt.

Die wirklichen Großeuropäer wie Merkel, Schultz & Co wollen die anderen Ländern für ihre Fehler büßen lassen, die Kölner Vergewaltiger wollen sie auf die osteuropäischen Ländern aufteilen, nur weg aus Deutschland, denn sie wissen das sie so nicht wiedergewählt werden.

Vali
5 Jahre zuvor

Ich habe es jetzt geschafft über die DKB 30 Stk. Imperial Tobacco Brands (mit Davidoff drin;) zu bestellen. Mein Depot sieht erstaunlich gut aus, ich bin weiter zuversichtlich.

Die DAB geht immer noch nicht, aber ich schaue dort nächste Woche rein.

Ich hoffe, dass in Brüssel sich jetzt was bewegt und wir besser und europäischer, nicht bürokratischer zusammen weiter arbeiten. Ich hoffe, die EU bleibt stark!

Sonnige Grüße allen und viel Glück bei der Schnäppchenjagd 🙂

Christoph
5 Jahre zuvor

@Oliver: Sehe ich ganz genauso. Toller Kommentar.

 

Gestern war bei Illner Herr Öttinger. Alle dachten es gibt keinen Brexit.  wurde gefragt was die EU tun muss um die Bürger wieder mitzunehmen. Es kam: Mehr Job schaffen durch mehr Investition in Infrastruktur, Bildung und Forschung.

 

Also das die Menschen solche Phrasen nicht mehr hören wollen ist echt verständlich.

 

Ich bin frohen Mutes auf a) Die EU ändert sich wirklich oder b) Mehr Staaten austreten, die EU zerfällt, Rückkehr zu r EG mit 6-8 starken Ländern und kleineres Schengenabkommen. Denn wenn man ehrlich ist, das jetzige Europa mißtraut sich doch selbst. Daher sollte man den Staaten mehr Freiheit wieder geben damit das miteinander besser wird

Markus
5 Jahre zuvor

@O.T.

Sorry, diese Meinung und dieser Wortschatz ist mir zu emotional und zu wenig rational geprägt.

Ebenso wie Deine Meinung, dass Du Steuerhinterziehung schon mal hier stark befürwortest hast…

Wenn Du mit dieser Weltsicht glücklich und zufrieden als soziales Wesen leben kannst, ok…

Ich halte es für sehr erstaunlich (positiv formuliert)… 😉

Markus
5 Jahre zuvor

@Christoph

“Mehr Job schaffen durch mehr Investition in Infrastruktur, Bildung und Forschung.

Also das die Menschen solche Phrasen nicht mehr hören wollen ist echt verständlich.”

Was ist an den Phrasen schlecht?

Die selbe Argumentation bringst Du doch auch, wenn Du Dich an Produktivkapital beteiligst.

tim timmer
5 Jahre zuvor

Ich bin gespannt, wie das so wird, wenn die “selbstbewussten Nationalstaaten” miteinander verhandeln. Ob das dann so schön wird, wie gerade mit der Türkei die Verhandlungen?  Für mich klingt das alles sehr nach einem Gegeneinander statt eines Miteinanders.

Da fängt dann der erste an, einen bestimmten Schutzzoll einzuführen für irgendein Produkt, der nächste streicht die Arbeitnehmerfreizügigkeit für die Osteuropäer und dann schaukelt sich das langsam so hoch.

Kann natürlich sein, dass es uns dann besser geht, kann aber auch sein, dass es uns dann deutlich schlechter geht. Ich hab halt irgendwie die Erfahrung gemacht, dass ein Miteinander eher besser ist…

Christoph
5 Jahre zuvor

@Markus: Natürlich ist das alles richtig. Aber das weiß doch wirklich jeder. Anstatt zu sagen was die EU Behörde ändern will kam sowas.

Denn sowas kann auch Berlin, paris, Madrid usw selbst tun.

Alternativ könnte die EU sagen. Wir planen jetzt das und das. Also Netzausbau, Digitalisierung wird zb mit Summe X gefördert wenn das und das getan wird.

Mir geht es zumindest so, dass ich einen Plan mit Detaisl hören will. Ebenso bei der nächsten Bundestagswahl. Da sollen die sagen wir wollen dies und das tun. Und zwar so….

Ebenso müsste die EU sagen, wir nehmen die Haftung der Bürger für andere EU Bürger zurück usw usw.

 

Einfach nur sagen man muss Jobs durch Investionen schaffen ist einfach zu wenig.

Christoph
5 Jahre zuvor

@Tim: Aber derzeit haben wir doch ein Gegeneinander. Bei Griechenland sagte Deutschland das wird so und so gemacht. Bei den Flüchtlingen hat auch nichts geklappt.

Türkei ist für mich sowieso ein NOGO für EU. Die haben nur einen Zipfel in Europa und kulturell und gedanklich haben die keine europäischen Gemeinsamkeiten.

Auch das Frau Merkel quasi im Alleingang mit erdogan diesen Deal ausgehandelt hat.. nee nee nee

Selbst Sarkozy sagt, man hätte Merkel nie allein mit Erdogan verhandeln lassen dürfen.

Die EU sagt aber natürlich dass wurde im Parlament verabschiedet.. Wer es glaubt…

Gerade die Osteuropäer schotten sich doch schon ab wegen den Flüchtlingen.

Mario
5 Jahre zuvor

Einen Brexit hätte ich wirklich nicht für möglich gehalten. Da dürfte es die nächsten Tage noch sehr volatil zugehen und es gibt bestimmt noch die ein oder andere Einstiegsgelegenheit. Auf meiner Kaufliste standen heute morgen Unilever und British A. Tobacco. Beide hatte ich noch schon lange auf meiner Liste und heute bot sich endlich eine tolle Gelegenheit.

Heute mittag werde ich evt. noch ein paar amerikanische Standardwerte (PG,PSX,JNJ,WFC,KO) aufstocken. Cash ist noch ein wenig vorhanden.

Jan
5 Jahre zuvor

Ist denn groß etwas passiert? Zum jetzigen Zeitpunkt stehen wir genau da, wo wir vor 2 Wochen auch waren. In meinen Augen muss es noch deutlich weiter herunterkommen um in einen Kaufrausch zu verfallen.

Markus
5 Jahre zuvor

@Christoph

Es ist richtig, dass Phrasen alleine nicht helfen.

Umsetzung und die Kommunikation hat natürlich einen deutlichen Verbesserungsbedarf. Ist einfach gesagt, aber in der Umsetzung deutlich komplexer.

Wenn Du dir die Auswertungen der Wahl in GB anschaust http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-die-ergebnisse-in-einer-karte-a-1099133.html dann hat die Aussage von Vali mit den älteren/jüngeren & gebildet und ungebildet durchaus ein wenig einen wahren Kern…

Bin gespannt, was die Schotten machen…

Im Endeffekt wegen der paar Prozent jetzt hier das große Kaufen zu proklamieren…. die meisten werden sicherlich keine riesige Liquidität im Verhältnis zu einem 6stelligen Depot haben… ein paar k… ist eigentlich ohne Aussagekraft.

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