Wandertour: Dividendensammler Matthias lief in 25 Tagen 1000 Kilometer durch Deutschland bis auf die Zugspitze


New York, 27. Juli 2020
Das Foto eines Lesers vom Gletschersee, es war direkt nach dem Gipfelerfolg an der Zugspitze. Matthias lief 1.000 Kilometer in 25 tagen nach einer beruflichen Pause.

Ich erhielt einen Leserbrief von Matthias. Eine berufliche Pause nutzte er für eine Wanderung durch Deutschland. Er nahm sich vor, jeden Tag einen Marathon zu wandern. Auf Facebook kannst du seine Tour verfolgen. Hier ist der Link.

Hallo Tim,

seit etwa 8 Jahren bin ich regelmäßiger und treuer Leser deines Blogs. Mein Name ist Matthias. Ich bin 37 Jahre alt. Ich schätze diesen vor allem durch deine unaufgeregte, authentische, ehrliche und nicht käufliche Art. Kurzum, Du sagst, was du denkst und viel wichtiger, dein Handeln steht im Einklang damit. Ich beobachte bei Dir keine sprunghafte Richtungsänderung, nur weil die Zeiten hektischer geworden sind. Ich freue mich sehr, dass wir in Kontakt stehen und auf einer Wellenlängen sind. Ja und besonders gilt das für die ganze Community hier. Ich möchte an alle Danke sagen, für den jahrelangen Austausch. Manchmal auch kontrovers und das gehört genauso dazu. Ihr wollt alle voran kommen und seid positiv!

Ich habe mit Tim besprochen, dass ich auf den finanziellen Part sowie auf den beruflichen Bereich in diesem Beitrag (ein gesonderter wird irgendwann später folgend) nicht näher drauf eingehen möchte. Vielen Dank für eurer Verständnis. Trotzdem ein kurzer Einwurf, damit ihr eine Vorstellung habt, wie dieser Bereich ungefähr bei mir aussieht.

Auf dem Weg in die finanzielle Freiheit mit Dividenden-Aktien

Ich befinde mich auf gutem Weg zur finanziellen Freiheit (FI) und verfolge zu 90% eine qualitative Dividendenwachstumsstrategie mit knapp 20 soliden Unternehmen. Zum Beispiel Johnson & Johnson, Unilever, Brookfield Infrastruktur Partners, Mastercard, ITW, Texas Instruments, AT&T… Jeden Monat bzw. jedes Quartal wird ein Unternehmen unabhängig der allgemeinen Wetterlage nachgekauft.

Mein Ziel ist es immer mehr Aktienanteile zu besitzen, also die Steigerung der absoluten Stückzahl. Gerade Corona hat hier nochmal einen Turbo erzeugt. Ich habe kaum Cash, bin nahezu 100% voll investiert. Kürzt ein Unternehmen seine Ausschüttung, wie jetzt zum Beispiel Dominion Energy, so verlässt das Unternehmen, wenn auch schweren Herzens mein Portfolio. Das gehört zu meiner Strategie und da bleibe ich konsequent. Meine Nettodividende liegt ungefähr bei 3% und das Dividendenwachstum p.a. zwischen 7 bis 12%, derzeit eher am unteren Ende.

Mein Traum: Leben in der Natur

Nun aber zu meinem eigentlichen Thema, die Umsetzung meines Traumes, der schon lange in mir arbeitet. Hintergrund ist meine Begeisterung für das Leben in der Natur, Abenteuer, Camping, Bewegung, Freiheit und Begegnung mit Menschen. Vor allem aber das einfache Leben, eine Wanderung, eine Kajaktour durch die wunderschöne Natur, am Abend ein Feuer machen, ein kühles Bier am Fluss genießen, seine Füße darin zu kühlen und ein Zelt für die Nacht aufstellen. Ja oder direkt unter dem freien Himmel schlafen.

Jahrelang habe ich gedacht, ich möchte auch mal raus, aber richtig raus in die Wildnis. Für mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate. Da kam mir auf den Wanderungen mit Freunden die Idee. Ich möchte Deutschland durchqueren. Am einfachsten wäre das mit dem Fahrrad. Aber schnell stellte sich heraus, dass passt nicht zu mir, als Wanderer, Läufer, Kajakfahrer und El Loco, wie ich von meinen engsten Freunden genannt werde. Bald war die Idee geboren, zu Fuß von der Ostsee bis zu Deutschlands höchsten Punkt, die Zugspitze, zu laufen.

Als wäre diese Idee noch nicht verrückt genug, habe ich sie auch noch mit einem möglichen Rückweg per Kajak kombiniert. Der Rückweg soll von der Schweizer Grenze bis in die Nordsee führen. Aber dieser wird später folgen… Der Slogan der Reise: Deutschlandchaostour – 2000 Kilometer in 50 Tagen! Das Wichtigste, ich habe die Wanderung jetzt einfach durch eine möglich gewordene berufliche Freistellung gemacht. Das gemacht, wovon immer viele träumen und reden. Ich habe damit angefangen. Und darauf bin ich ziemlich stolz!

Hintergrund/Planung

Mein Start war Puttgarden auf der sehr ursprünglichen und natürlichen Ostseeinsel Fehmarn. Ich habe mich sehr gut gefühlt. Ich habe knapp zwei Monate lang trainiert, jeden zweiten Tag 25-35 Kilometer zügig zu wandern. In der Stunde machte ich circa 6-7 Kilometer. Dazwischen fuhr ich Kajak oder joggte 14 bis 16 Kilometer.

Mir war relativ klar, dass ich kein 5 Kilogramm Gepäck mitnehmen werde, sondern in der Deutschen Wildnis eine gute Versorgung, Logistik und persönliche Infrastruktur haben möchte, so wie ich das als Camper gewohnt bin. Trotz Einschränkungen kamen ca. 30 KG Gepäck inklusive 4,5 Liter Wasser und Verpflegung zusammen. Das Gepäck transportierte ich auf einem eigens umgebauten Beach Rolly, der normalerweise mein Kajak transportiert. Dieser ist gleichzeitig ein Sitz, wenn man meinen wasserdichten 100 Liter Rucksack (Mein Kajaksack) herunternimmt. Ich hatte also neben zwei Laufbekleidungen, eine Nachtbekleidung, Zelt, Schlafsack, Luftmatratze, Kocher inkl. Campinggeschirr , Kaffeekocher, Verbandskasten, Stirnlampe, Grundverpflegung, Feuerzeug, Tagebuch, Routenplaner, Regenkleidung, Solarpanel… einiges an Ausrüstung mit.

Die Planung war recht umfangreich, da ich viele Dinge berücksichtigen musste, da ich in der Wildnis völlig auf mich alleine gestellt war. Meine Übernachtung fanden überwiegend im Freien statt, außer als ich bei Freunden auf der Strecke unterwegs unterkommen konnte.

Das Gepäck transportierte ich auf einem eigens umgebauten Beach Rolly.

Der Start

Der Start: Es waren auf Fehmarn wunderbare Bedingungen. Ich starte nach einem Powerfrühstück um etwa 9 Uhr von Puttgarden aus. Ich merkte schnell, dass ich sehr zügig unterwegs sein konnte und war die ersten 15 Kilometer von Puttgarden bis zur Fehmarnsundbrücke samt Gepäckwagen in circa 2 Stunden gelaufen, was natürlich trotz sehr guter Bedingungen unter Berücksichtigung der gesamten Strecke ein Wahnsinn war. Trotzdem lief ich weiter und erreichte am Abend Grömitz in 8 Stunden, 53 Kilometern und absolvierte somit jeden Kilometer in circa 9 Minuten.

Den nächsten Tag ging es mit 55 Kilometern über Lübeck weiter durch die wunderschöne Schleswig-Holsteinische Schweiz. Am dritten Tag absolvierte ich nochmal rund 53 KM und erreichte völlig ausgepowert unter Schmerzen in Füßen, Waden und Schienbein einen Bauernhof in Lauenburg. Es waren wunderschöne Momente in der Natur, entlang der Ostsee und das abenteuerliche Übernachten auf Bauernhöfen oder in der freien Natur.

Der Abbruch

Dieses übertriebene untrainierte Anlaufen, mit dem Gedanken mir gelingt das, war sehr verantwortungslos und pure Selbstüberschätzung. Zum Anfang des vierten Tages machten sich schlimme Stiche in meinem Schienbein bemerkbar. Ich ignorierte dummerweise diese. Und auf Höhe Lüneburg kam eben genau das, was darauf folgen musste: Ich fiel samt Wagen um und konnte nicht mehr weitergehen. Ich war am Boden zerstört, mein Traum, mein großes Projekt, worauf ich wochenlang hingegearbeitet habe, war nun gescheitert. Ich musste einsehen, dass es nicht weiter ging.

Zum Glück wurde ich recht schnell von meiner Schwester abgeholt und aufgefangen. Nach Porridge am Morgen, zwanghaft reingezwungenen Powerriegel, Nüssen und am Abend Reis aufgrund der 4000 Kalorien, die ich bei meinen Gewaltmärschen täglich verbrannt habe, war die erste Anlaufstelle ein MC Donald, was ich sonst äußerst selten besuche. Vier Hamburger Royal plus Cola und Pommes ging sofort rein. Sorry Tim! Danach legte ich mich schlafen und ging zum Arzt mit der Diagnose Schienbeinkantensyndrom als Folge von Überbelastung und falscher Gangart aufgrund von Blasen an den Füßen. Kurzum, ich habe meinem Körper in kürzester Zeit zu viel zugemutet und war anscheinend nicht optimal auf so ein Mammutprojekt, wo man jeden Tag einen Marathon läuft, vorbereitet.

Das Weitermachen

Normalerweise verheilt so eine Entzündung in 5 bis 6 Wochen. Ich hatte kaum Ruhe, ich wollte wieder los, unbedingt. Mein Traum arbeitete vom Krankenbett in mir. Ich machte Rehaübungen, ich informierte mich bei Ernährungsberatern, ich recherchierte über das Problem der Blasen an den Füßen, ich klärte die Belastungssteuerung, ich sprach mit meinem Coach über mentale Situationen und suchte eine passende Strategie für einen Restart.

Am Donnerstag, den 2. Juli war es dann soweit. Ich starte die Anreise nach Lüneburg. Verordnet hatte ich mir keine großen Dinge. Ich wollte zunächst etwa 30 Kilometer am Tag laufen und dabei alle 10 Kilometer eine einstündige Pause inklusive Sockenwechsel, Fußpflege, entspannte Nahrungsaufnahme sowie Fuß- und Beindehnung machen. Des Weiteren drosselte ich mein Tempo auf ungefähr 5 Kilometer je Stunde, was mir recht schwer fiel.

Abends beendete ich immer so meinen Tag, dass ich nicht völlig verausgabt war und kühlte in Flüssen meine Gelenke. Ich fühlte mich viel besser als in den ersten 3 Tagen. Bekam neues Selbstbewusstsein und vor allem ein Gefühl dafür, was es bedeutet, in weniger als einem Monat knapp 1000 Kilometer durch Deutschland zu laufen.

Ich kam nun in meinen persönlichen Flow und habe dabei eine Menge gelernt. Am 9. Tag der Gesamttour lief ich beschwerdefrei und voller Freude meinen ersten Tag auf Marathondistanz und mir wurde klar, dass man mit seinen Aufgaben wächst. Ab hieran merkte ich, dass ich nach und nach mein Pensum steigern kann, aber auch zwischendurch wieder etwas Belastung rausnehmen muss.

Acht Mal ist mein Wagen an den unmöglichsten Stellen kaputt gegangen, mehrere Male bin ich in Wäldern oder freien Gelände auf irrtümlich angezeigten Routen gelaufen, gesperrte Wege musste ich durchqueren, die Sonne und nervige Bremsen haben mich gequält, nach dem Aufstehen konnte ich manchmal kaum gerade gehen, Mücken haben mich genervt, meine Gelenke waren schwammig, über 15 Blasen musste ich aufschneiden und trocknen lassen, manchmal kam ich kaum Kilometer vorwärts, der Starkregen ließ mich 3 Tage wie ein Schwamm herumlaufen, manche Tage wollte ich aufgeben…

Aber immer wieder kam Gefühl von Motivation, eine Begegnung mit Mensch oder Tier, ein Lächeln, eine Nachricht von Freunden oder der Familie, ein Meilenstein, eine Flasche Cola, ein überraschender Badesee, ein leckeres Essen am Abend, ein Lagerfeuer, kleine Geschenke unterwegs, gemeinsame Fotos mit anderen interessierten Naturliebhabern… Irgendwie, ja irgendwie war da immer ein Stern am Horizont…

Es ging einfach weiter! Es wurde die unglaubliche Abenteuertour, wie ich es mir nicht hätte besser erträumen lassen können. Und von Corona habe ich ausser der Supermarktbesuche, wo Maskenpflicht besteht, kaum etwas gespürt. 

Da ich das meiste Equipment vorrätig hatte, habe ich für die gesamte Reise nur 681 Euro bezahlt. Und es war die Reise meines Lebens.

Das sind die Details

Wer mehr Interesse hat, kann gerne meine Facebookseite besuchen, dort findet ihr Fotos, Details und Tagesberichte: 
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=3349932298372057&id=100000659584717
Die Route und die Tagesabschnitte in Kurzform: Start Puttgarden Insel Fehmarn 

1. Tag: 52KM Puttgarden-Grömitz

2. Tag: 55KM Neustadt/Holst.-Schabeutz-Lübeck

3. Tag: 53KM Mölln-Lauenburg Elbe

4. Tag: 13KM  ABBRUCH Lüneburg

5. Tag: 33KM RESTART Lüneburg-Uelzen

6. Tag: 33KM Elbe-Seitenkanal

7. Tag: 34KM Wesendorf-Gifhorn

8. Tag: 35KM Braunschweig

9. Tag: 44KM Wolfenbüttel – Bad Harzburg

10.Tag: 43KM Kaiserweg Harz ü1000m-Walkenried

11.Tag: 31KM Südharz nach Thüringen

12. Tag: 39KM Kirchheiligen – Bad Langensalza

13. Tag: 42KM Gotha – Luisenthal

14. Tag: 42KM Oberhof – Rennsteig 973m – Suhl

15. Tag: 40KM Schleusingen – Bad Colberg

16. Tag: 50KM fränkische Schweiz – Bamberg 

17. Tag: 45KM Main-Donau-Kanal – Erlangen 

18. Tag: 35KM Fürth – Nürnberg 

19. Tag: 42KM Schwabach – Weißenburg i.Bayern

20. Tag: 45KM Treuchtlingen – Donauwörth 

21. Tag: 47KM Mertingen – Augsburg 

22. Tag: 46KM Mering – Ammersee 

23. Tag: 46KM Weilheim – Riegsee

24. Tag: 33KM Murnau – Garmisch-Partenkirchen 

25. Tag: 24KM Reintal – Zugspitze 2962m
Absolvierte Strecke: TOTAL 986 KM seit Restart: 822

Der Aufstieg zum Gipfel (Erlebnisbericht): Garmisch-Partenkirchen, Ski-Stadion, Partnachklamm, Bockhütte, Reintalangerhütte, Knorrhütte, Sonn alpin (Zugspitzplatt).

Auf die Zugspitze

 ?

Kurz bevor ich heute Nacht los bin, hat es heftig gewittert. Ich konnte kaum schlafen und sah meinen Aufstieg schon als gefährdet an. Ein Blick in die News der Bergwacht zeigte, dass das Gewitter um kurz vor 3 Uhr aufhört. Um kurz nach 3 Uhr habe ich mich dann aufgemacht, um übers Reintal die Zugspitze zu besteigen. Also startete ich auf 750 Metern.

Nach etwa 3 Kilometern durch Garmisch-Partenkirchen wurde mir klar, dass ich meine Taschenlampe vergessen habe. Umdrehen war keine Option mehr. Also nutze ich die Lampe meines Smartphones und wanderte ab der Partnachklamm durch die stockfinstere Nacht.

Was sich Anfangs als ein Schock herausstellte, war nun ganz besonders. Ein prächtiger Sternenhimmel am Firmament. Eine wunderschöne Geräuschkulisse durch die Klamm, die allerdings noch geschlossen war und ich trotzdem gewaltige Wassergeräusche hören konnte.

Schön vorsichtig ging es also voran und kurz nach vier Uhr wurde es heller. Kein Mensch war zu sehen, ich hatte mal wieder die gesamte atemberaubende Natur nur für mich alleine. Und irgendwie habe ich mich mit google maps, Karten und Schildern zur ersten Hütte auf 1100 Metern (Bockhütte) durchgearbeitet. Irgendwann kam dann die Sonne und ich erreichte die Reintalangerhütte (1400 Meter) bei moderater Steigung.

Nach und nach werden aber steile Felswände sichtbar. Ich fühle mich noch sehr gut und genieße die romantische Alpenkulisse am frühen Morgen. Nach knapp zwei weiteren Stunden und mittlerweile ordentlicher Steigung erreiche ich die Knorrhütte auf etwas über 2000 Metern. Die Berge werden immer karger und zum Teil schneebedeckt.

Irgendwann entdecke ich Stahlseile der Seilbahn. Der Weg wird immer steiniger und meine Kräfte schwinden nach und nach. Vor dem Zugspitzplatt (2600 Meter) rechts führt dann direkt ein steiler Klettersteig hoch zum Gipfel.

Ich brauche mindestens eine halbe Stunde, um Luft zu holen und langsam zu realisieren, was mir jetzt bevorsteht. Eine kleine Gruppe professioneller Kletterer können mich aufmuntern, weiter zu machen. Und dabei erlebe ich eine besondere Erfahrung. Sehr langsam und vorsichtig, Schritt für Schritt geht es hoch zum Gipfel.

Ich liege gut in der Zeit, da ich den unteren Abschnitt schneller als gedacht bergauf gegangen bin. Oben auf der Zugspitze (3000 Meter) angekommen, verweile ich nicht so lange. Ich mache ein paar Bilder und fahre zurück mit der Gletscherbahn auf 2600 Metern zum Zugspitzplatt. Nicht weit davon befindet sich ein kleiner Gletschersee in dem ich unbedingt baden und die Atmosphäre für mich genießen möchte. Es ist ein ganz besonderer Moment!

Danach trinke ich noch ein Bier auf der Hütte und dann geht es mit der Zahnradbahn zurück nach Garmisch-Partenkirchen. Dort angekommen, fängt es gleich wieder heftig an mit Starkregen und Gewitter. Mir kann es egal sein, ich bin für heute fertig, glückseelig und entspanne. 

Mein Fazit

Nun habe ich Deutschland durchquert und bin noch auf die Spitze des Landes geklettert. Diese spektakuläre und abenteuerliche Reise ist nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen. Ich sehne mich nach Ruhe und möchte meinem Körper die Gelegenheit geben, sich wieder voll herzustellen. Der zweite Teil mit dem Kajak wird folgen, ohne jetzt genau zu sagen wann. Ich weiß es nicht. Aber das ist auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist dieses unglaubliche Lebenserlebnis!

Ich wünsche allen Lesern, persönlich alles Gute für diese Zeit. Ich habe Euch viel zu verdanken. Diese Reise ist kein Heldentum, es kann jeder machen. Aber bitte auf seine Art und Weise. Vielleicht könnte ich ein Stückchen inspirieren oder auch vorhandene Träume greifbarer machen. Man muss es einfach machen! 
In diesem Sinne, Matthias 


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Wandertour: Dividendensammler Matthias lief in 25 Tagen 1000 Kilometer durch Deutschland bis auf die Zugspitze

  1. AvatarStefan

    Sehr inspirierend und auch tolle Leistung!
    Alles Gute für die Rückreise.
    Ich sehe jeden Tag die Zugspitze:-)

  2. AvatarBruno

    Tolle Leistung und spannende Tour! Meine Hochachtung. Mir wären die Etappen zu lang ehrlich gesagt, aber ich würde gerne nochmal den Jakobsweg ablaufen, am Besten gleich von Zuhause bis nach Santiago. 
    Ich möchte mir aber Zeit geben, nicht die sportliche Leistung soll im Vordergrund stehen. Die Zeit fehlt aktuell, aber sie wird eines Tages da sein. 
    Finde ich toll, wenn Körper, Geist und Finanzen im Einklang stehen 🙂

  3. AvatarFinanzbär

    Sehr spannende Geschichte. Wenn schon 8 Jahre lang Tims Blog gelesen wurde + auf Dividenden Aktien gesetzt wurde wäre mal interessant wie weit er im Thema Frührente und passivem Einkommen ist :-D.
    Die Aktien sind ja super gelaufen in den letzten 8 Jahren

  4. AvatarTobs

    @Trolle / Bruno
    Bruno, wenn ich mich täusche, so schätze ich Dich so ein, dass Du ein feiner Geist bist, der darüber hinwegsehen wird. Allerdings vermute ich, dass Du aus der Troll-Serie Wolke/Ralf/Rüdiger entstammst. 
    Es ist nicht nur augenfällig, dass Du mit in die direkte Kommunikation mit Wolke eintrittst (fair enough). Dass Du Dich in diese Konversationen auch jedes Mal ad hoc involvierst, obwohl Du ein Unternehmen führst, dass sicherlich Deine Aufmerksamkeit verlangt, geschenkt. Es ist auch nicht nur Dein orthografischer Fingerabdruck, der eine gewisse Nähe nahelegt (und recht wenig schweizerisch anmutet). Als Charakter reihst Du Dich folgerichtig als weiterer komplementärer Part in die verschiedenen Troll-Typen ein (dieses Mal als Schweizer und Vegetarier), der ebenfalls sein Berufsbild hier bemüht (das machen übrigens sehr wenige hier, und betroffen davon sind alle genannten Troll-Identitäten). Auf den Hinweis von Nico Meier, dass Du Dich in Widersprüche bezüglich Deines Wohnorts verstrickt hast, bist Du nicht eingegangen. 
    Also, ich hätte nicht gedacht, dass ich zum Troll-Agenten mutiere, aber ehrlich gesagt, hat mich nach vielen Jahren des Lesens hier das ziemlich genervt, was hier abgezogen wird. Deswegen sage ich das jetzt einfach mal gerade aus.
     

  5. AvatarSebo

    Wow, sehr inspirierend!Da bekomme ich direkt Lust auch weiter das schöne Deutschland zu entdecken 🙂
     

  6. AvatarPaluma

    @Tobs ähnliche Gedanken hatte ich auch schon. Nachdem Tim in seinem Beitrag nur Nico, Thorsten und Freelancer für ihr Engagement gedankt hat und Bruno nicht, fande ich das schon merkwürdig. Da Bruno sich hier wirklich sehr stark engagiert und immer Sachlich bleibt. Aber wenn man einfach mit einem anderen Account unliebsame Schreiber trollt, ist es natürlich einfach immer der Saubermann zu bleiben.
    Und als Unternehmer hat man doch auch besseres zu tun?!?

  7. AvatarRüdiger

    @Andrea; voriger Beitrag: Rüdiger habe ich in dem Zusammenhang mit Wolke und Ralf gar nicht gesehen, da er komplett andere Ansichten vertritt als die beiden oben genannten. 
     
    Danke Andrea! Was unserem lieben Tim bei seiner Jagd nach Trollen zu entgehen scheint, bemerkst wenigstens du die unterschiedlichen Inhalte unserer Beiträge  😉
     

  8. AvatarMyFinancialShape

    Unglaublich inspirierender Artikel, ich strebe ebenfalls die Finanzielle Freiheit an (geplant bis Ende 2024) an, vorwiegend durch Dividendeneinnahmen und solche Berichte sind immer wieder eine tolle Motivation, gut zu sehen dass es möglich ist und Träume verwirklichen werden können.beste Grüsse und weiterhin alles Gute!
    MyFinancialShape

  9. AvatarZeitreisender

    @Matthias: Nimm das nächste mal Barfußschuhe. Aber vorher min. 2 Monate damit trainieren.

  10. AvatarDanielKA

    Whoa, so ein geiles Abenteuer, endlich mal wieder was ohne Finanzen! Ich würde gerne von Frankreich nach Spanien wandern oder Fahrrad fahren. Aber als Familienvater bleibt das wohl ein Traum, oder meine Ausrede 😉

  11. AvatarEx-Studentin

    Cooler Leserbrief! Ich mag diese “anderen” Leserbriefe, die dazu anregen, dass eigene Leben zu denken. Depotaufstellungen überfliege ich ohnehin meistens nur, weil es meistens sowas ist wie: “Ich habe J&J, Apple, Mastercard usw…”
    Komplett alleine zu wandern wäre mir zu riskant. Falls man irgendwo liegt, ohne Handyempfang wäre das unpraktisch. Und als Frau alleine ist es leider auch ein wenig gefährlicher.
    @Trolle
    Ich glaube nicht, dass unter Tims Lesern viele Trolle/Multiaccounts lauern. Man sollte es tatsächlich recht gut an IPs merken, ob diese beim Gesprächsaustausch gleich bleiben. Aber auch am Schreibstil  und der Rechtschreibung (Wolke nutzt z.B. die alte Rechtschreibung). Wenn man auf Lesertreffen ist, findet man sehr unterschiedliche Charaktere. Durchaus auch mal mit speziellen Ansichten. So nun mal auch hier im Kommentarbereich.
    Gerade bei Ralf verstehe ich den Trollvorwurf nicht. Er ist ein Familienpapa, der lange auf der Suche nach einem Haus war und der leider seinen Papa unerwartet verloren hat. Er kommentiert hier schon einige Jahre mit.
    Dass Leute oft gleichzeitig kommentieren, liegt daran, dass jeder hier gewisse Bindungen zu anderen Usern entwickelt. Ich kommentiere auch viel eher, wenn mir bekannte User hier kommentieren.

  12. AvatarWolke

    @Rüdiger
     
    Was unserem lieben Tim bei seiner Jagd nach Trollen zu entgehen scheint, bemerkst wenigstens du die unterschiedlichen Inhalte unserer Beiträge…
     
    Einschmeicheln nützt jetzt auch nichts mehr. Steh zu deinem Troll-Dasein, bist ja von höchster Stelle dazu auserkoren worden. Manche Blogger entwickeln eben im Lauf der Zeit eine Troll-Paranoia, da kann man nichts machen, da muß man durch, lieber Rüdiger.
     
    @Ex-Studentin
    Sehr vernünftiger Kommentar!

  13. Der BaumDer Baum

    Hab wohl einiges verpasst hier, bzw. nichts verpasst. Schade, dass es sich so häufig um irgendeinen Blödsinn dreht.
    Bruno ist jetzt Böse oder wie? Ich fand seine Beiträge gut. Auch von Matthias Schneider, FuG, Ex-Studentin, M, Whirlwind und sogar Rüdiger (zumindest dem Ton nach, wenn auch seltener inhaltlich 😉 ) lese ich sehr gerne. Viele von den neuen Bloggergestalten überspringe ich (Alle Finanztiere und Familienfinanzen blablas).
    Ich bleib dabei, je mehr tatsächlicher Inhalt zum Thema Anlegen, Sparen, desto besser sind die Gespräche. Wenn es sich immer um Livestyle und Meinungen dreht, kommt dabei nichts raus.
     
    Mein Depot ist zwischenzeitlich 3 Jahre alt und um die 20% im Plus (ohne Dividende). Damit bin ich super zufrieden. Und was ist das wichtigste was ich gelernt habe? Tatsächlich ist verkaufen kake. Ich hab wesentlich mehr mit Verkäufen von gut laufenden Aktien kaputt gemacht, als ich durch Nieten verloren habe.
     
    Grüße Baum
     
     

  14. AvatarBruno

    @Tobs
    Ich könnte das jetzt entkräften aber habe keine Lust ehrlich gesagt. Ich könnte z.B. ein paar Sätze auf schweizerdeutsch zu Nico oder einem andern Schweizer hier schreiben dann könnten die beurteilen, aber ist mir ehrlich gesagt zu blöd.
    Tim weiss es, wenn er die IP-Adressen einsieht, ich verdecke sie nicht. Ich schreibe eigentlich nur aus 3 Standorten, zuhause oder im Büro, beides Seegemeinden am Zürichsee aber nicht Stadt Zürich (die Diskussion mit Nico ging um die Stadt ZH, es gibt hier politisch eben ein Gefälle, Stadt ist eher links und “vegan” und auf dem Land eher bürgerlich und “fleisch” um es mal so plakativ auszudrücken), es ging darum dass ich nicht das 08/15 Klischee bedienen kann. Manchmal schreibe ich auch vom Le Léman (Genfersee), dort bin ich aufgewachsen, kann aber mittlerweile auch ziemlich akzentfrei schweizerdeutsch. 
    Mein gelegentlicher Austausch mit wolke oder Rüdiger finde ich nicht verwerflich, beide haben sich mir gegenüber immer korrekt verhalten. Was sonst abgelaufen ist, kann ich nicht beurteilen. 
    Anscheinend ziehe ich diese Diskussionen an, deshalb werde ich mich zukünftig etwas mehr zurückhalten.

  15. KievKiev

    @ Matthias
    Das klingt nach einer tollen Reise. Ich würde sie allerdings eher mit Wanderschuhen und Rucksack bestreiten als mit dem Wagen, aber das ist ja eine persönliche Meinung. Über den Jakobsweg gibt es sehr gute Bücher. Ich habe drei gelesen. Ich weiß leider nicht mehr in welchem was genau stand, aber hier wird auch Dein Problem am Anfang beschrieben. Du hast es beim zweiten Anlauf richtig gemacht. Du musst Dich zwingen kürzere Etappen durchzuführen und langsamer zu gehen. Ich habe selbst vor den Jakobsweg zu gehen. Vielleicht in voller Länge. Diesen möchte ich am Stück gehen. Ohne Unterbrechungen und langsam um in den Flow des Wanderns (ohne Gedanken an irgendwas) zu gelangen. In den gängigen Büchern ist es gut beschrieben. Hape Kerkeling war ebenfalls dabei, aber am meisten hat mir ein anderes gefallen. Ich weiß allerdings nicht mehr den Titel. @ Daniel, die Zeit kommt noch. Halte Dich fit und mit vielleicht 50 Jahren bist Du dann soweit. Da hast Du dann vielleicht auch die finanziellen Möglichkeiten um einfach mal 2-3 Monate frei zu nehmen.

  16. JosefJosef

    @Matthias
    Ja bei solchen extrem Wanderungen lernt man viel über sich selbst.
    Wäre Vielleicht sogar gut für viele Burnout kranke, aber ich bin kein Mediziner.
    @Bruno
    Pass uf es chönt sehr vell Schwizerdütsch, die Meischte dütsche Verstönd velles.
    @Troll
    Bin ich auch auf der Troll Fahndungsliste?

  17. AvatarRüdiger

    @Jakobsweg
     
    Ein früherer Kollege von mir (Ingenieur in der Qualitätsabteilung) ist auch den Jakobsweg gegangen. Danach hat er nach elf Jahren beruflicher Tätigkeit der Industrie den Rücken gekehrt, Religionspädagogik/Kirchliche Bildungsarbeit studiert und arbeitet jetzt als Gemeindereferent in einer kleinen Pfarreiengemeinschaft im Bistum Regensburg. Finanziell frei wird er damit wohl nicht, er scheint aber seine persönliche Erfüllung gefunden zu haben.
    Also Vorsicht: Auf solchen Reisen können merkwürdige Dinge geschehen  😉
     

  18. AvatarMarcel

    Hallo Matthias, 
    Großen Respekt ?. Hätte ich das gewusst das du durch Meine kommst hätte ich an der Shell Tanke gewartet und dir ein Alkoholfreies Erdinger ausgegeben. 
    Blau Gelbe Grüße ?

  19. AvatarBruno

    @Josef
    Jo diä dörfed jo au alles verstoh, aber redä oder schriibe chönds nid, und wer uf so ne stupidi idee chunnt und das alles nume lernt um e falschi identität vorztüsche däm isch nüm zhälfe 😉
     

  20. AvatarChristian

    Respekt und Gratulation zu diesem tollen Erlebnis! Das hast du jetzt für immer auf der Disc im Kopf. Und eine perfekte Metapher, die Buffetts Marathon symbolisiert. Wer zu schnell zu viel will, kann kurzfristig scheitern. Das wieder Aufstehen und weiter machen, etwas durchziehen bis zum Schluss, und sich neue Pläne und Ziele setzen, das ist unser langfristiger Weg! Finde es toll, hoffe die anderen Bereiche werden auch so spannend und wünsche dir alles Gute für die weiteren Vorhaben.  

  21. AvatarRalf

    “Anscheinend ziehe ich diese Diskussionen an, deshalb werde ich mich zukünftig etwas mehr zurückhalten.”

    So mache ich das mittlerweile auch, lese die Beiträge aber nach wie vor sehr gerne. Das ändert aber nichts an meiner Meinung, das ein guter Blog auch von einem kritischen Austausch und konträren Meinungen eher profitiert. Aber wenn dies nicht so erwünscht ist, ist das zu respektieren.

    @Ex-Studentin: Vielen Dank für den Zuspruch. Wie geht es dir derzeit gesundheitlich und wie läuft das Fernstudium? Bist du noch dran am Thema?

    @Kiev: Ich habe nun einen E-Scooter für die Familie bestellt (sehr gutes Angebot gefunden). Wenn das funktioniert, bringt es mir einen deutlichen Zeitvorteil auf dem Arbeitsweg, weil ich dann einen früheren ÖPNV-Anschluss eher noch erhaschen kann als zu Fuß (weniger Wartezeit).

  22. AvatarEx-Studentin

    @Bruno
    Ich lese nicht immer alles mit, aber finde es schade, wenn man persönlich angegriffen wird. Ich habe den Eindruck, dass sich hier deswegen schon viele zurückgezogen haben bzw. es ruhiger um Leute wird, von denen ich gerne was gelesen habe. Falls ich mal vegane Rezepte brauche, werde ich trotzdem mein Glück in Tims Kommentarbereich versuchen.. 😀 June hat hier z.B. mal einen SlowCooker empfohlen, den ich seit dem nutze. 
    @Ralf
    Danke, dass du fragst! Gesundheitlich war’s dieses Jahr wieder ein wenig schwieriger, aber für meine Verhältnisse trotzdem gut. Wenn man die Umstände bedenkt mit Corona und dem neuen Job, dann kann ich zufrieden sein. Bin gerade nicht so leistungsfähig, aber versuche trotzdem in 2 Monaten eine Klausur mitzuschreiben. Wie gehts euch?

  23. KievKiev

    @ Ralf
    Der Vorschlag zu Fuß zu gehen kam von Bruno. So handhabe ich es aber auch. Ich muss allerdings nicht pendeln. Manche Verbindungen sind nicht sehr frequentiert. Hier kann die Zeitersparnis viel bewirken. Andererseits könntest Du auch bei einer 5 Tagewoche an 4 Tagen 10 Minuten früher aufhören und zu Fuß gehen und an einem Tag länger arbeiten. Vielleicht sind so auch alle schnellen Verbindungen verfügbar und Du hast Dich ein wenig bewegt. Das muss natürlich bei der Arbeit machbar sein. Vielleicht läufst Du auch schon genug am Tag herum, dass es egal ist. Ich sitze viel und bin froh wenn ich mal etwas gehen kann. Ich gehe immer zu Fuß wenn es möglich ist.

  24. AvatarBruno

    @ex-Studentin
    Ja es ist halt schade, dass es nicht mehr anders geht aber das ist ja nicht nur bei Tim ein Problem. Ich habe sicherlich auch schon emotional und falsch reagiert bei gewissen Themen wo man wohl besser schweigen sollte, ich versuche mich zurückzuhalten in Zukunft, gewisse Themen werde ich versuchen nicht mehr anzusprechen wie vegane Ernährung (ausser vielleicht mal eine Rezeptidee die für alle passen kann), Corona und Politik und mich auf Finanzthemen zu fokussieren. Einige Dinge habe ich teilweise ironisch gemeint, vielleicht ist das nicht ganz angekommen oder in den falschen Hals, wenn man keine Mimik und Gestik sieht ist das teilweise nicht so einfach im Internet. Für deine Ernährungsform low carb ist pflanzliches Essen nicht so einfach da die meisten proteinreichen Lebensmittel automatisch auch Kohlenhydrate enthalten, muss ja aber auch nicht sein, wichtig finde ich dass man sich ausgewogen, abwechslungsreich, zuckerarm und möglichst wenig Fertigprodukte, dann ist man automatisch schon mal besser dran als die Meisten.
    @Kiev
    Genau darum mache ich das auch so, es gibt eigentlich kein Wetter wo ich nicht mindestens 2x täglich Hin- und Rückweg ins Büro zu Fuss gehe das sind wenigstens schon mal ca. 4000 Schritte, auch wenn es nicht immer angenehmen ist wie heute, wo es doch richtig heiss ist, gefühlt das erste Mal in diesem Jahr. Es geht primär auch ums auslüften des Kopfes.
     

  25. AvatarRalf

    @Ex-Studentin: Die Kids haben heute schöne Zeugnisse von der Schule mitgebracht. Wir hoffen, das der Corona-Kruscht sich endlich im Winde verweht. Viel Gesundheit und Erfolg bei Klausren. Uns hilft mäßig dosiertes Magnesium-Citrat und Vitamin D als Standard täglich recht gut.

    @Aktien: Bevor ich mich als Troll wieder ausklinke, wie ist Intel aus eurer Sicht einzuschätzen? Hat die Firma langfristig genug Potential?

  26. AvatarRüdiger

    @low carb:
     
    Meine Frau ernährt sich auch low carb. Vieles, was sie isst, schmeckt mir auch. Linsen sind mittlerweile beim Gemüse mein Favorit (neben Spargel, Spinat und Stil-Mangold). Linsen-Nudeln sind mir auch schon fast lieber als die üblichen aus Weizenmehl. Wir essen auch gerne Fake-Reis aus Blumenkohl und Fake-Pommes frites aus Kohlrabi. So total low carb kann ich aber nicht. Nach ein paar Tagen fehlt mir mein Reis  😉
     

    Ach ja … es gibt auch einige leckere Rezepte für low carb Brot 😉

  27. AvatarCyril

    Toller Artikel!! So ein Bericht motiviert unglaublich! Persönlich liebe ich auch die Kombination aus sehr soliden Finanzen und viel Zeit in der unberührten Natur verbringen um zu “disconnecten”. Ich plane gleich die nächste Wanderung in den Schweizer Alpen.
    Liebe Grüsse

  28. KievKiev

    @ Bruno
    Du bist den Jakobsweg schon gegangen. Ich habe nur davon gelesen. Der Aspekt des Auslüften des Kopfes fehlt vielleicht bei zu sportlicher Herangehensweise an mehrtägigen Wanderungen. Hape Kerkeling hat meine ich beschrieben, dass ihm die sehr langweiligen Passagen diesbezüglich gefallen haben. Am Anfang war die Landschaft so spektakulär, dass er nicht richtig ins pilgern gekommen ist. Er konnte erst auf den langweiligen Passagen völlig abschalten. 
    In Deutschland hängt der Geldwerte Vorteil von einem KFZ vom Preis und von der Entfernung zum Arbeitgeber ab. Mit den 2km wird es bei uns sehr günstig. Zusätzlich benötigt der durchschnittliche Mitarbeiter 50km an Pendelstrecke am Tag. Damit komme ich auf 1000km im Monat (20 Tage) und 12000km im Jahr. Wir können somit Ausflüge, Urlaube usw. verbringen wie wir wollen. Auf die 12000km müssen wir erst mal kommen und die Anderen fahren auch mal in Urlaub. Wir werden wohl künftig alle Urlaube mit dem KFZ ansteuern. Da ist von Deutschland viel möglich.

  29. Avatar-M

    Ralf 
    Bitte bedenke, dass Intel vor 2 Jahren nur die Hälfte verdient hat. Die aktuelle Bewertung kann sehr schnell täuschen. 
     
    Das Unternehmen an sich finde ich gut (besser als Nvidea beertungstechnisch)
     
    -M

  30. AvatarBruno

    @Kiev
    Da hast Du mich falsch verstanden, ich hatte mich wohl falsch ausgedrückt, ich meinte mit “nochmals gehen” nicht noch einmal sondern noch einmal im Leben diesen Weg ablaufen… Und ja meine ursprüngliche Motivation war tatsächlich nachdem ich das Buch von Hape gelesen hatte.
    Dieses Video hat mich neulich erneut motiviert, schöne Landschaften:
    https://www.youtube.com/watch?v=72JkhMIsTtw
    Von hier bis ans Ende hätte ich wohl 2-3 Monate, und das liegt nicht drin, ich will aus ausklinken können mit den Gedanken und nicht täglich mit Handy und Notebook irgendwelche Sachen beantworten oder entscheiden müssen. Von daher kommt es frühestens in 2-3 Jahren in Frage. Ist auch gut bis dahin sollte Corona hoffentlich erledigt sein, das wäre jetzt auch nicht wirklich angenehm da es teilweise doch recht eng ist in den Unterkünften unterwegs.
    Das Ziel wäre dann auch alleine zu gehen, ich habe so viel um die Ohren ständig auch von Leuten so dass dies einerseits eine Herausforderung wäre aber auch mal etwas ganz anderes, v.a. über so lange Zeit.
     

  31. AvatarDanielKA

    Also ich komme wieder mit meinen Non-Tech Loser Stocks HSY Hershey und Mo Altria, beide haben trotz der Krise die Dividende angehoben.

  32. AvatarDaniel

    @Kiev: Ich habe nun einen E-Scooter für die Familie bestellt (sehr gutes Angebot gefunden). Wenn das funktioniert, bringt es mir einen deutlichen Zeitvorteil auf dem Arbeitsweg, weil ich dann einen früheren ÖPNV-Anschluss eher noch erhaschen kann als zu Fuß (weniger Wartezeit).
    mir persönlich haben die scooter nicht so zugesagt. Ich finde sie im Winter recht kritisch, weil die Reifen m.E.n. schnell wegrutschen. Und obwohl ich nicht sonderlich groß bin habe ich den Eindruck das man aufgrund der Kompaktheit den Lenker nicht so hoch fahren kann / klappen kann wie ich das gerne hätte.
    Als deutlich praktikablere Alternative würde mir da noch das Klapprad einfallen das dich auch keine zusätzlichen Bahn-Gebühren kostet. Mit Ausnahme der etwas ungemütlichen Witterung (Regen/Wind/Glatteis) halte ich es für deutlich flotter und alltagstauglicher. Ich habe es jetzt 2 Jahre bei schönen Sommertemperaturen genutzt um meinen Zug zu erwischen.
    Insgesamt aber hat sich bei mir durch Corona ziemlich viel geändert. Ins Büro fahre ich nur noch einmal die Woche und wir sind weit davon entfernt den Büro-Alltag wieder hochzufahren, da auch fast alles im HomeOffice funktioniert.
    Ich bin jetzt seit Mitte März quasi durchgängig im Homeoffice und hatte genug Zeit über diverse Dinge zu grübeln. Und herausgekommen ist bei mir, dass mir erst jetzt aufgefallen ist, wie sehr mich dieses Leben nach Zug/Bus Taktung gestresst hat. Ich fahre zur Zeit 1x Woche mit dem Auto zur Arbeit und selbst mit Berufsverkehr den ich aber durch etwas verschobene Gleitzeiten kompensieren kann (früh losfahren, früh Feierabend machen) komme ich eigentlich immer ohne Stau durch. Zudem spare ich pro Tag ca. 30 Minuten die ich ansonsten auf windigen Bus und Bahnsteigen verbringe.
    Das einzige was halt mit meinem uralten Auto jetzt massiv zuschlagen würde, wenn ich wieder zu einer 4-Büro Tage Woche zurückkehre wären die Treibstoffkosten. Bei 10Liter SuperPlus pro 100km käme ich auf knapp 2500€ Treibstoffkosten im Jahr. Und das das 18 Jahre alte Auto auch plötzlich zum Langstreckenpendlerfahrzeug wird und auch durchhält ist ebenfalls utopisch.
    Ich werde daher meinen lang gehegten Traum in einem Monat wahrmachen und mir nen Tesla Model 3 gönnen. Bei der jetzigen mwst, 9000€ Umweltprämie, 10 Jahre Steuerbefreiung und der Möglichkeit beim Arbeitgeber kostenlos zu laden werde ich mir zwar den Tesla gegenüber einem Kleinstwagen nicht schönrechnen können, aber ich fahre in wenigen Jahren deutlich günstiger als mit vergleichbaren Fahrzeugen wie Audi , Mercdes und BMW. Zudem sieht Tesla quasi keine Inspektionen vor. Auch das 1200€ teure Jahres-Ticket für die Bahn fällt dann weg. 

  33. AvatarAndreas

    Hi – ich habe so eine Wanderung 5 Tage a 40km mal durch Österreich gemacht. (Mariazeller Weg, von Linz aus.) Man hat ein Problem, sobald irgendwo die Füsse offen sind. Dann wird es schwer. Schön deinen Bericht zu lesen, die Wanderung hast du sehr schön dokumentiert.

  34. AvatarDaniel

    Und im eigenen Auto fallen auch noch die Coronaviren der Fahrgäste weg.
    das käme als Faktor auch noch hinzu. Vor ein paar Wochen hätte ich gesagt…gut, bei der Lage hierzulande ist die Wahrscheinlichkeit im Zug zu stürzen und deswegen ins Krankenhaus zu kommen als an Corona zu erkranken größer, aber bei dieser desaströsen Politik fällt mir wirklich nichts mehr ein.
    Man hat jetzt quasi 4 Monate herumgetrödelt und nichts gebacken bekommen und sieht sich jetzt plötzlich mit Menschen konfrontiert die es tatsächlich gewagt haben zu verreisen. Und statt dass man noch im April Mai festlegt dass für alle Bundesländer, alle Flughäfen usw. ein verpflichtender Test stattfindet tut man jetzt überrascht. Testpflicht für alle, kostenlos für unkritische Länder, auf Kosten der Reisenden die sich bewusst in Risikogebiete gewagt haben. Wäre so einfach gewesen.
    Aber es zieht sich ja wie ein roter Faden. Monatelang noch Flugreisen aus Asien, Verschleppung der Grenzschließung, Maske taugt nicht, Maske taugt evtl., Maske ist ganz wichtig…. 500 Milliarden für andere Länder sind kein Problem, aber den Familien die knapp bei Kasse sind ein 30 Jährigen 0% Kredit zu gewähren damit die Kids nen neues Notebook zu “Fern-Uni oder Fern-Schule” nutzen können….das geht nicht.
    Ich finde wir können bislang recht stolz auf uns sein wie Deutschland sich in der Corona Pandemie geschlagen hat. Aber dies haben wir mitnichten der Politik zu verdanken sondern eine gottseidank noch vorhandenen Grundintelligenz in der Bevölkerung sich adäquat zu verhalten. Gilt leider nicht für alle….aber für viele.
     

  35. AvatarBenjamin

    Als Anregung für eine mehrtägige Wanderung, um den Kopf freizukriegen und mal einen ganz neuen Blick auf die Welt zu kriegen: wie wäre es in Begleitung eines Esels (zB als Taschenträger)?
    Mur gefällt total gut das Buch von Tim Moore: “Zwei Esel auf dem Jakobsweg”, das sich gut lesen lässt und sowohl die anstrengenden als auch die lustigen Seiten einer solchen Reise beleuchtet. 

  36. AvatarEx-Studentin

    @Bruno
    Ja, Low Carb und rein pflanzlich ist ein wenig schwierig. Habe nun versucht, mal mehr KH zu essen (Hafer, Reis, Süßkartoffeln), aber meine Waage spricht da ein klares Veto. Hatte mit Low Carb viel abgenommen (17kg), sofern ich von Putenfleisch & Salat gelebt habe. Fettiges war auch kein Problem (Öle, Nüsse, Mayo, Sahne). Mit Low Carb wird das Kaloriengesetz quasi außer Kraft gesetzt. Seit ich wieder mehr Milchprodukte und ab und zu KH esse, habe ich leider auch wieder zugenommen. Ich bleibe wohl bei Geflügel & Grünzeug & Fett..
    @Rüdiger
    Brot backe ich auch selbst (gerne her mit guten Rezepten!). Nudeln habe ich bisher selten selbst gemacht. Man kann bei LC sehr abwechlungsreich essen. Aber ich bilde mir ein, dass ich mehr esse, um satt zu werden.
    @Ralf
    Magnesium und Vitamin D sind meine Dauergäste. Ebenso Zink.
    Liebe Grüße
    Jenny

  37. AvatarNico Meier

    @Jenny
    Ich habe mal innert drei Wochen 6kg zugenommen, diese wollte ich zügig wieder loswerden. Das hat mit low carb innert 4 Wochen geklappt. Ich habe dann jedoch low carb wieder aufgegeben, da mir durch die fehlenden Kohlenhidrate einfach Energie gefehlt hat im Arbeitsalltag. Das Gefühl der leeren Batterie die sich nicht mehr aufladen lässt wurde ich mit low carb auf Dauer nicht los.

  38. KievKiev

    @ Matthias
    Ich habe noch etwas entdeckt. Das höre ich gerade als Hörbuch. Vielleicht ist es für dich interessant:
    Die Kunst des stilvollen Wanderns – Ein philosophischer Wegweiser
    Es ist ein älteres Werk, aber es passt heute weiterhin sehr gut.
     

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