Tesla geht durch die Decke, ein Aktienmärchen?


New York, 7. Juli 2020

Elon Musk ist ein grandioser Tüftler. Er hat mit Tesla einen Zukunftskonzern aufgebaut. Aber es sind jede Menge Spekulanten in seiner Aktie. JP Morgan hat das Kursziel von 275 auf 295 Dollar erhöht. Dabei notiert der kalifornische E-Autobauer bei 1.380 Dollar.

Das ist der Tesla-Chart, es ist eine Kursrakete:

Tesla bringt 257 Milliarden Dollar auf die Börsenwaage. Aber kann erst 25 Milliarden Dollar Umsatz vorweisen. Mit anderen Worten wird Tesla mit dem zehnfachen Umsatz taxiert. Vergleiche das mit Toyota: Die Japaner bekommen nur 170 Milliarden Dollar von der Börse zugebilligt, sie setzen aber 280 Milliarden Dollar um. Toyota wird also mit dem 0,6-fachen Umsatz bewertet.

Eine andere Betrachtung. Ford verkaufte 2,4 Millionen Autos. GM setzte 2,8 Millionen Stück im vergangenen Jahr ab. Beide machten mehr Marge als Tesla. Tesla kommt auf bloß 368.000 verkaufte Fahrzeuge. Ford und GM haben zusammen nur 63 Milliarden Dollar Börsenwert. Tesla hat 257 Milliarden Dollar.

Um es kurz zu machen: Tesla wird als hippe Tech-Firma gesehen, nicht als Autobauer. Klar ist da was dran. Ist der Unterschied aber gerechtfertigt?

Ich habe Tesla verpasst. Ich hätte sie schon gerne im Depot. Sie ist mir jetzt aber davon gefahren.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Tesla geht durch die Decke, ein Aktienmärchen?

  1. AvatarKarenDetector

    Elon Musk ist mutig und ein Pionier.
    Aber das rechtfertigt diese Übertreibung in keinster Weise.
     
    Die Autos sind qualitativ schlechter (google: tesla spaltmaß kfz meister).
    Das einzige Alleinstellungsmerkmal ist die Erwartung über den vermeintlichen (!) Vorsprung im autonomen Fahren. Lustigerweise hat Tesla die meisten technischen Fehler im Infotainment (“Infotainment verursacht die meisten Probleme”). So viel zu technologischem Vorsprung 🙂

    Uber, Google, Apple, Bosch, alle erforschen sie seit Jahren das autonome Fahren und Tesla soll es besser können, pfuscht aber am laufenden Band?
    Wieso sollte für die Entwickler weniger Druck und Stress gelten als für die restlichen Mitarbeiter? Zumal vorgefallene Todesfälle durch Versagen des autonomen Fahrassistenten darauf hindeuten, dass hier einfach zu Lasten der Sicherheit und Präzision bei der Bilderkennung der Effektivität wegen mit Heuristiken gearbeitet werden.
     
    Reinforcement Learning ist hier das Stichwort auf das alle setzen und die Zukunft sein wird, da alle anderen maschinellen Lernverfahren an der Kreativität und Genauigkeit ihrer Erschaffer leiden.
     
    Und gerade hier ist es fraglich ob Tesla wirklich so viel mehr Informationen und Erkenntnisse sammeln konnte wie alle erwarten.
     

    “Qualitätsstudie von J.D. Power: Tesla baut die fehleranfälligsten Autos”, https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/tesla-baut-die-fehleranfaelligsten-autos-108.html

     

  2. AvatarNils

    “Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.” – Mahatma Gandhi (angeblich)

    Alles fällt, der NASDAQ steigt trotzdem. Und Tesla kennt auf der Gewinnerstraße sowiso nur noch die Richtung nach oben, der Chart ist seit Herbst letzten Jahres schon hyperbolisch. Irgendwie wartet man schon noch auf eine Korrektur, aber dass der Kurs nochmal unter die $1000 geht glaube ich nicht mehr. Währenddessen schaufelt sich hier unsere Autoindustrie ihr eigenes Grab, fleißig unterstützt von der Bundesregierung.
     

  3. AvatarChrisi

    Hi,
    Also von Tesla halte ich nicht viel. Der ganze Hype ums E-Auto, wo die Akkus ja so sauber erzeugt werden können, Strom aus der Steckdose kommt und gewisse Leute immer noch denken, sie dürfen gratis tanken. Das Autonome Fahren klappt auch nicht so toll.
    Und dafür, das Tesla keinen Gewinn macht, alle Achtung. Da ist die Bewertung ein Wahnsinn.
    Sollten die Zinsen mal steigen, erledigt sich das früher als später und auch sonst gebe ich nicht soviel darauf, auch wenn Tesla schon länger besteht als ich bisher gedacht habe. Auch wenn der Kurs wegen einen Crash sinken würde, die sind nix für mich.
    Obwohl, wenn die Deutschen weiter ihre Autoindustrie so kaputt machen, vieleicht doch.  😉 Obwohl da ganz Brüssel fleisig dabei mitmacht, die Industrie aus Europa zu vertreiben.
    Meine Persönliche Meinung. Und ich irre mich des öfteren.
    Schönen Abend, Chrisi

  4. AvatarRüdiger

    Währenddessen schaufelt sich hier unsere Autoindustrie ihr eigenes Grab, fleißig unterstützt von der Bundesregierung.
    Obwohl, wenn die Deutschen weiter ihre Autoindustrie so kaputt machen,
     
    Totgesagte leben länger  😉
     

  5. AvatarFelix

    Ich bin natürlich froh, diesen Blockbuster Tesla gerade noch rechtzeitig vor der Kursexplosion in mein Depot genommen zu haben, für unter 200 €. Die Verfünffachung ist bereits geschafft.
    Bis jetzt habe ich darauf gesetzt, dass Microsoft, die ich bereits seit 2012 im Depot habe, mein erster Tenbagger wird. Nun bin ich mir da nicht mehr so sicher. Könnte sein, dass es Tesla wesentlich schneller schafft.
    Natürlich habe ich langsam feuchte Hände, wenn ich das Depotgewicht ansehe. Inzwischen könnte ich mir davon den teuersten Tesla ohne eigenes Geld kaufen.
    Anderseits bin ich sehr von der Zukunft Teslas überzeugt. Ihnen spielt natürlich der Zeitgeist in die Hände. Keiner will mehr die stinkenden, giftigen Verbrenner, sondern saubere Luft und grüne Mobilität. Tesla ist Kult wie Apple: Die Kunden sind nicht Kunden, sondern Fans. Soetwas wie den Cybertruck, traut sich eben nur ein echter Unternehmer wie Musk, kein angestellter Manager. Grüne Energie braucht Akkus und wer baut die hochautomatisiert, mit steigender Energiedichte und regressiven Kosten in großer Stückzahl so nebenbei: Tesla. Hinzukommen die Solardächer, das autonome Fahren, die Software, Big Data, eine Autoversicherung, das fast weltweite Ladenetz (auch ein Asset, das viel nicht auf dem Schirm haben und das VW, Daimler und BMW nicht einmal für D hingekriegt haben.).
    Kaufen würde ich jetzt auch nicht, aber ich mache es wie Tim und bleibe stur investiert. 

  6. AvatarPaluma

    @Felix was soll am Tesla Modell 2 umweltfreundlich sein? Ich denke ein Benziner mit 200 ps ist deutlich umweltfreundlicher. Der Strom muss auch erzeugt werden. Klar für die Städte ist es besser, es erhöht die Luftqualität. Aber was ein Tesla an Aku verbraucht, steht glaube ich nicht im Verhältnis. Kleinwägen mit Akutechnik müssten her, um wirklich Akzente für’s Klima zu setzen.
    Ich habe mir letztes Jahr als kleiner Zock auch 3 Tesla Aktien ins Depot geholt und freue mich über die Entwicklung. Aber mit einem Tesla braucht man sich bestimmt nicht als Klimaverbesserer brüsten.
    Mit ihrem Know How in der Programmierung von E-Autos und der ganzen EDV und Autonomes Fahren sind sie definitiv Vorreiter in der Autoindustrie. Da werden die deutschen Autobauer noch eine Weile brauchen. Aber VW, BMW, Audie, Daimler werden nicht verschwinden, nur vielleicht ihre Vorreiter Rolle abgeben.
    Lg Paluma 

  7. Avatarjul

    Tesla und Apple, sind für mich, die besten innovativsten Unternehmen der Welt ! Schon der Kapitalstock ermöglicht es, Visionen zu generieren, siehe Space X, zukünftige Mars Missionen oder Menschen als Freizeitunterhaltung  in den Orbit zu bringen unendliche Synergien des Wachstums !!

  8. AvatarEx-Studentin

    Musk ist ein Pionier. Er hat Visionen. Aber das macht ihn unberechenbar. Wenn ein Unternehmen so sehr von einer Person abhängt, kann es immer zu Skandalen kommen. Ich kann verstehen, wenn man von Tesla begeistert ist. Aber die Marktkapitalisierung ist so hoch, dass er nun erst mal auf das Niveau anderer Autobauer kommen muss. Ich bin mir nicht sicher, ob Tesla nicht erst mal nur Pionier ist, bis dann andere kommen und es günstiger & hochwertiger hinbekommen. In der Produktion von Autos steckt viel KnowHow.

  9. AvatarFelix

    @ Paluma
    Ich weiß natürlich, dass Tesla die Gemüter spaltet, genau wie Apple; das gleitet dann immer schnell ins Persönliche ab.
    Ich will mich mit gar nichts brüsten, sondern nur meine Erfahrung schildern und halt meinen Senf dazugeben wie andere auch.
    Ein Tesla Modell 2 gibt es (bislang) nicht. An vielen Tagen wissen wir in D gar nicht wohin mit regenerativen Strom. Da lade ich mir doch gerne einmal 100 kWh in den Akku und fahre damit 500 km ohne jede Emission. Was soll daran schlecht sein?
    Akkus müssen und können recycelt werden. In den Labors wird gerade an den 1 Mio. Miles Akku gearbeitet. Die Entwicklung steht am Anfang und geht gerade eben in die exponentielle Phase über. Das erkennen jetzt viele Menschen.
    Ich hoffe auf den 5000 $ Kurs von Tesla, dann verkauf ich. Was da der Olaf Scholz bekommt, geht auf keine Kuhhaut.

  10. AvatarMeinungslemming

    Ich mag Elon Musk nicht. Ich respektiere ihn schon etwas. Aber er ist mir sehr suspekt. Das ganze Modell um ihn und Tesla finde ich nicht koscher. Ich muss mich bei einem aktiven Invest auch ein klein wenig wohl fühlen. Das geht für mich mit so einem Invest garnicht. Vielleicht lasse ich damit Rendite liegen. Das wird die Zukunft zeigen.
    Durch meinen ACWI bin ich aber trotzdem ein ganz klein wenig investiert. Damit komme ich klar. 🙂

  11. AvatarWolke

    Er hat Visionen…
     
    Visionen sind ein Fall für die Psychiatrie.
    Wirecard reicht nicht, es braucht noch Tesla für die Vision in die ganz große Tiefe.

  12. AvatarKarenDetector

    Auch wenn das KGV sehr diskutabel ist.
    Bei KGV 2019 und KGV 2020e um die 14.392,16 oder 325,24 (je nach Erwartungen und Schätzungen), frage ich mich dann schon manchmal wie die Leute es schaffen mehrere Jahrhunderte zu leben, dass sie diesem Investment gelassen entgegen blicken und es als attraktiv erachten.

  13. AvatarWerner

    Tesla ist im Wesentlichen ein politisches Unternehmen. Ohne die Unterstützung aus der Politik wäre da nichts.
    Die Ablauforganisation und die sozialen Nebenbedingungen sind nicht so, dass Mutter stolz darauf wäre.
    Natürlich ist alles Geschmacksache, aber Exterieur und Interieur sind schon ziemlich bieder.
    Aber TESLA hat Fans, die TESLA bedingungslos lieben. Solange das so ist, ist mit dem Aktienkurs auch alles irgendwie gut. Ist das mal nicht mehr so, solltest Du die Aktie am Tag davor verkauft haben.

  14. AvatarOli

    Ich habe Tesla auch im Depot (für ~ 200 € pro Aktie gekauft), wenn auch mit geringer Stückzahl. Tesla ist für mich ein extrem spekulativer Wachstumswert mit hohem Risiko, dass das alles in die Binsen geht. Ich finde da kann man Tesla auch nicht in einen Topf werfen mit weniger risikoreichen Aktien.
     
    Was macht Tesla für mich aus:

    Die brutale Innovationskraft. Ich bin selber mal einen Tesla gefahren und ja unsere deutschen Automobilhersteller machen bessere Autos (Spaltmaße etc.), aber Tesla traut sich noch was! Das ist ein riesiger Vorteil!
    Computer auf Rädern: Tesla tickt wie ein Software-Unternehmen, dass Autos herstellt. Das ist nicht mit unseren Automobilhersteller zu vergleichen. Unsere Automobilhersteller sind zu einem großen Teil noch Maschinenbauer. Wenn es um Software im Fahrzeug geht, ist Tesla meilenweit voraus. Tesla hat Verstanden, dass ein ordentliches Betriebsystem im Auto ein Mehrwert für den Kunden und den Hersteller sein kann. Was das angeht ticken Tesla und Apple sehr ähnlich. Hardware und Software kommt aus einem Guss. 

    Es bleibt spannend 🙂
     
    Viele Grüße
    Oli

  15. AvatarThorsten

    Andere haben das Kursziel 1000. Da wären wir immer noch deutlich überbewertet. Allerdings sind Kursziele nicht viel wert, bei Wirecard lagen wir bis zum Schluss bei 130€ bis über 200€. Es kann also gut sein, dass Tesla auf 2000€ steigt und die Analysten ihre Kursziele mit Zeitversatz notgedrungen nachziehen. Die Fabrik in Brandenburg ist eine Kampfansage an die Deutsche Autoindustrie. So und nicht anders ist das zu verstehen.

    Ich lasse Autoaktien nicht in mein Depot. Tesla ist in einem ETF, das reicht.

    Gold geht dagegen auf 2000€, das ist sicher, die Frage ist nur wann. Braucht man vielleicht dieses Jahr mehr als Tesla, das dicke Ende von Corona oder der Shiller-Hammer folgen vielleicht dort bald.

    Meine US-Aktien sind reduziert, europäische Aktien laufen anscheinend.

  16. AvatarRüdiger

    Ich hoffe auf den 5000 $ Kurs von Tesla, dann verkauf ich. Was da der Olaf Scholz bekommt, geht auf keine Kuhhaut.
     
    Bis dahin haben wir einen neuen Finanzminister, der das dann “bekommt”. Das ist für dich dann sicher nicht gar so schlimm  😉
     

  17. AvatarWolke

    @Thorsten
    Gold auf 2000? Normalerweise sagen das nur Crashpropheten. Optimisten würden derartige Aussagen niemals wagen, schon gar nicht in gewissen Finanzblogs. Gold auf 2000 bedeutet eine wenig rosige Zukunft für uns alle, Goldbugs inbegriffen.

  18. AvatarPaluma

    @felix model S meinte ich. Finde es nur befremdlich, wenn von einem Autohersteller für Sportwägen und Schlachtschiffen, von einer Wende für’s Klima gesprochen wird. Grundsätzlich sehe ich Tesla positiv.

  19. AvatarKay

    Die “normalen” Bewertungsmaßstäbe scheinen hier außer Kraft gesetzt.Ein perfektes Marketing, das angereichert durch die Phantasie, Euphorie und Gier vieler Anleger den Kurs in astronomische Höhe katapultiert hat.
    Mir fällt es schwer zu glauben, dass sich diese Börsenstory ewig so fortschreiben läßt.  Aber die Anleger sind gierig und auf der Suche nach der neuen Apple, Amazon, Google etc. Da wird noch viel passieren …

  20. AvatarPaluma

    @GOD ich denke auch, dass Verbrennermotoren deutlich besser wären, wenn noch weiter am Verbrauch und Abgasausstoß verbessert werden würde. Aber das Verbrenner verbannt werden, haben die deutschen Autobauer  auch mit zu verantworten. 

  21. AvatarBeobachter

    Tesla ist wird schon sehr gehyped momentan, ich bin aber der Meinung zurecht.
    Das Unternehmen beginnt doch gerade erst so richtig durchzustarten. Die Prognosen sehen so aus, dass das Model Y sich besser verkaufen soll, als Model S, X und 3 zusammen. Dann noch der Cybertruck (ohne China über 600.000 Vorbestellungen), der Roadster, der LKW und es ist für mich nur eine Frage der Zeit bis auch noch ein kleines Model kommt (in der Klasse Golf). Dann noch die Solar-Sparte, die Energy-Packs, dann die ganze Software die weltweit auf Knopfdruck ausgerollt werden kann, es soll ein App-Store kommen, dann autonomes Fahren, keine Abhängigkeit von Zulieferern, es werden immer mehr Giga-Facotries gebaut, die Technik im Auto wird immer besser, deutlich ansteigende Reichweite, die kein deutsches Auto im Ansatz hat, die besten Beschleunigungen, und und und……wer sich mit Tesla mal wirklich tief auseinandersetzen will, dem kann ich den YouTube-Kanal “Solving the money Problem” sehr ans Herz legen. Da gibt es wirklich spitze Content. Von deutscher Seite sehe ich momentan nur Porsche als einzige Konkurrenz und im Ansatz VW. Bin selber gespannt, was unsere Vorzeige-Industrie hier noch so einfallen lässt. 
    Ich sehe den Anstieg der Aktie schon als etwas übertrieben an, bin aber der festen Überzeugung, dass die Aktie in ein paar Jahren Richtung 5000 Dollar gehen wird und Tesla damit zur Trillion-Dollar-Company wird. 
    Das einzige Risiko wäre meiner Meinung nach wenn Elon Musk etwas passieren würde. Aber sonst schätze ich das Unternehmen mit ihm als zu innovativ und unaufhaltsam ein. 
    Aufgrund des hohen Aktienkurses könnte demnächst auch mal ein Aktien-Split folgen, Elon Musk hat hierzu auf Twitter verlauten lassen, dass das eine Überlegung wert wäre. 
    Was mir persönlich schwer fällt, ist nicht doch schonmal einen Teil meiner Aktien zu verkaufen und ein paar Gewinne mitzunehmen. Es juckt schon in den Fingern. Deshalb muss ich nochmal los werden, wie bewundernswert es ist, wie Tim, zwei Fifty-Bagger auszusitzen. Das muss man erst mal hinbekommen. 
    Tim, wo siehst Du Tesla in 5 Jahren?
    LG

  22. AvatarSparta

    @Karen
    “Bei KGV 2019 und KGV 2020e um die 14.392,16 oder 325,24 (je nach Erwartungen und Schätzungen), frage ich mich dann schon manchmal wie die Leute es schaffen mehrere Jahrhunderte zu leben, dass sie diesem Investment gelassen entgegen blicken und es als attraktiv erachten.”

    Prinzipiell kann der Gewinn ja auch wachsen (die Auto-Branche ist ja eher Margenschwach) wobei es das typisch, amerikanische Roll-Out (möglichst viel Risikokapital, keine Gewinnerzielungsabsicht wenn genügend Cash da ist, Marktteilnehmer welche Gewinne erzielen und Steuern zahlen die Anteile abgraben und irgendwann die Marktmacht gnadenlos ausspielen solange die Wettbewerbshüter und die Steueroasen dieses Modell so mitmachen und wegschauen)…

    Die Growth-Werte sind aktuell in einer großen Diskrepanz zu den Value-werten… in der Vergangenheit kam irgendwann immer die Umkehr… 

    Ob diesmal wirklich alles anders mit der Liquidität für lau ist, bleibt die spannende Frage… 

  23. AvatarNico

    Für mich ein klarer Hype. Habe in der Automobilindustrie gearbeitet. Die Margen sind gering, außer man baut Maybachs und Bentleys, das macht aber nicht Tesla. Die Konkurrenz ist enorm. Die Investitionskosten sind astronomisch. Das Knowhow steckt großteils bei den Zulieferern und nicht bei den Autoherstellern selber (tendenz zunehmend). Tesla wird bald an den Punkt kommen, wo der Absatz sich einpendelt und dann läuft die Aktie für immer seitwärts.

  24. AvatarThorsten

    @Wolke die Frage, die mich dann bewegt wäre : was bekomme ich für 2000€ ? Mehr als ein Schnitzel, wahrscheinlich so viel wie heute für 1600€. Sind die Aktien dann auch aufgebläht, möglich . Oder sie dümpeln herum und Gold steigt, weil das Geld in Gold fließt. Am Ende steigen auch die Aktien wieder.

  25. AvatarBeobachter

    @Nico das ist doch genau der Punkt, dass Tesla gerade NICHT von den Zulieferern abhängig ist, sondern nahezu alles in den eigenen Fabriken herstellt. Tesla macht keine Werbung, sie haben kein Vertriebsnetzwerk wo 100.000e von Leuten mitverdienen wollen. 
    Meiner Meinung nach ist der Absatz momentan noch ein Witz und wird mit allen Produkten, die noch in der Pipeline sind in den nächsten 5 Jahren explodieren. 

  26. Avatar-M

    Beobachter,
    Genau das könnte ich nicht einschätzen, ob das Gewinnwachstum eine jetzige Bewertung von 250.000.000.000 rechtfertigt von Tesla.
    Aber ich kenne mich in der Branche und speziell mit Elektromotoren gar nicht aus.
     
    @Felix 
    Hast du eine Quelle wo du dich informiert hast. Ein wenig mehr ins thema elektroauto würde ich gerne eintauchen.
     
    -M

  27. AvatarKarenDetector

    Wow. Dafür, dass hier einige Tesla Investoren sind haben diese aber wirklich wenig Ahnung worum es wirklich geht.
     
    Glaubt ihr wirklich VWAG, BMW, Porsche & Co. Schaffen es nicht Elektroautos zu bauen die besser sind als Tesla? Schaut euch mal die Zulassungsstatistiken an.
     
    Das ist alles zweitrangig. Darum geht es nicht. 
     
    Tesla wird als Technologieunternehmen gehandelt. Es geht also um die Software. Technisch und motorisch sind Robotiksysteme sehr gut ausgereift und können präziste Abläufe übernehmen. Es mangelt alleine an der Steuerung – die Software ist nicht soweit.
     
    Bei Tesla & Co. geht es ums autonome Fahren und dieses steht und fällt mit den Daten welche zur Verfügung stehen um die neuronalen Netze zu trainieren.
     
    Und gerade hier verspricht man sich einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz wie Waymo (Google). Obwohl diese schon wesentlich länger an dem Thema forschen. Der Grund ist recht simpel. Tesla erhält stetig Daten über unbekannte Objekte welche auf den täglichen Wegen durch die echten Nutzer und Fahrer entdeckt werden. Hierdurch wird eine enorme Datenmenge ohne Notwendigkeit von Simulationen generiert. Zwangsläufig erhofft man sich hierbei, dass diese Kombination aus (Deep) Reinforcement Learning und ständigem Zuwachs an guten Trainingsdaten schlussendlich ein qualitativ überlegeneres Netzwerk generiert. Die Technologie, also das Wie ist nämlich allen bekannt. Die Daten sind das Entscheidende. Mit ihnen lassen sich auch längerfristig immer bessere Rewardfunktionen entwickeln und schlussendlich kommen noch ein paar Optimierungsalgorithmen dazu und schon fährt die Kiste in 99,99% der Fälle ohne Schwierigkeiten.
     
    Es geht um drei Dinge:
    1. Visuelle Erkennung von Objekten & Co.
    2. Vorhersage und Abschätzung von Ereignissen (Pferd rennt auf die Straße, Ball rollt ums Eck, …)
    3. Optimierungsgebahren (Überholmanöver, Ausscheren, Routenplanung)
     
    Überall hilft nur eines: Daten sammeln. Und das tut Tesla tag täglich mit ihrer Fahrzeugflotte die so schön ständig Updates erhält. 
     
    Alles andere ist absolut zweitrangig. Die Margen in der Automobilbranche sind viel zu mini um solch eine Bewertung zu rechtfertigen. Die Entwicklungskosten und Risiken unterstreichen dies umsomehr.
     
    Es geht also einzig und alleine darum ob Tesla ein Technologieunternehmen ist und die Softwareschiene zum Gewinn wird oder nicht. Ist dieselbe Geschichte wie mit Uber. Hier handelt es sich um die erste Phase eines längeren Plans.
     
    Der kann aufgehen, muss es aber nicht. Letztendlich gewinnt wieder nur einer oder zwei wie bei Apple und Google.
     
    Ich glaube Waymo & Co sind hier viel weiter und Tesla nur ein Hype weil eben die anderen weniger bekannt sind. Aber man muss eingestehen, Tesla hat einen riesen Vorteil durch die ständige Datensammlung. Waymo hat mit Google Streetview, Captchas & Co. aber vermutlich einiges mehr an Erkenntnissen sammeln können über die ganzen Jahre und vielleicht auch einfach die besseren Leute und Ressourcen um die Daten zu sichten und verwerten, sodass hier ein zuverlässiges System entwickelt werden kann, welches nicht in einen LKW rauscht sobald die Sonne zu sehr scheint (z.B. Juni 2020: https://www.golem.de/news/autopilot-tesla-model-3-faehrt-in-umgekippten-lastwagen-2006-148864.html).
     
    Nichtsdestotrotz, das ist pure Spekulation. 400$ lasse ich mir noch gefallen, aber mehr wert als VWAG aber weiterhin Verluste machen und sonst nur die Hoffnung das Rennen um die beste Software zu machen? 
     
    Warren Buffet hat recht. Nur investieren wenn man versteht um was geht! Und das scheinen die wenigsten, daher Finger weg!

  28. Mark 85Mark 85

    Tesla macht aktuell in meinem Welt-ETF 0,25 % aus. Ich genieße es, keine eigenen Einschätzungen zu einzelnen Unternehmen haben oder abgeben zu müssen. 😉

    An GOD (grumpy old dad): Michael Moores Filme sind grundsätzlich super, weil sie einen zum kritischen Nachdenken anregen sollen.

    Wenn wir schon bei Dokumentarfilmen sind: Zuletzt habe ich mir Thomas Pikettys Buchverfilmung von ,,Das Kapital im 21. Jahrhundert” angesehen. 
     
     

  29. Avatarghost

    ich schrieb schon vor ca. 2 Jahren. Es ist völlig egal was jeder persönlich von Tesla hält. Es ist auch völlig egal was jeder persönlich von Musk hält. Niemanden interessiert eine Meinung. 
     
    Das was zählt ist…. dieser Mensch (er muss ja ganz schlimm sein, er raucht böse Kräuter und hat Visionen bezüglich Zukunft, und Elektroautos und er möchte die Welt verändern, er zwingt die anderen benz und co. zu Veränderungen, das geht nicht mit techten Dingen zu….. sagt man doch so, oder? )
     
    Jeder kann sich noch dran erinnern, wie die Dummköpfe Elon Musk auslachten, naja und nun…   und mir ist auch völlig klar hier während ich das hier schreibe, wenn es dann einer liest, wird nicht jeder von meiner Meinung begeistert sein.   Das ist auch völlig egal, was zählt ist, Musk zwingt die anderen in die Knie, Musk zwingt die anderen sich zu verändern…..
     
    Persönlich muss ich zugeben, ich war ein Idiot, nicht ein paar Teslas ins Depot zu legen,  bräuchte auch eine Glaskugel:).
    Selbst, wenn Musk noch mehr böse Kräuter raucht und am Ende alle Bilanzbücher fälscht. …  das wichtige daran ist, er zwingt die anderen sich zu verändern und das kommt der Umwelt zu Gute…. selbst, wenn Elektro Autos nicht das Wahre sind :)…  es gibt einevVeränderung und irgendwann kommt einer auf “die” revolutionäre Idee, wie wir uns zukünftig bewegen werden.
     
    Übrigens, der kleine dummkopf nennen wir ihn doch mal O.L.A.F._vier_punkt_null hatte ja Recht, in Bezug auf sein Sparbuch 🙂  , Aktien sind ganz böse, wenn man in Unternehmen wie Wirecard investiert….. , Riester und extra Einzahlungen in die Rentenkasse sind etwas ganz tolles 🙂
     
    nun denn jedem der tesla im Depot hat herzlichen Glückwunsch :):):)
     
    mfg
     

  30. Avatarghost

    So allgemein……also auch über dieses Forum hinaus gesehen…..
    ich finde es schlimm und peinlich und lächerlich diese Diskussionen a la ” glaubt ihr wirklich, dass Unternehmen wie Vw und co. es wirklich nicht besser machen könnten, wie Tesla?
     
    Ja das glaube ich, ohne Tesla müssten die garnix, die würden doch nicht mal auf die Idee kommen auf Elekroautos umzusatteln….
     
    Aber Fanboys muss es auch geben, die gegen Tesla gehen 🙂
     
    mfg

  31. AvatarNico Meier

    Ich muss ehrlich zugeben ich habe vor einiger Zeit Tesla genauer angeschaut der Kurs lag bei um die 200$.
    Die Aktie war zu diesem Zeitpunkt für mich überbewertet, daher habe ich nicht gekauft. Ich kann die Gewinnentwicklung im Bereich Akkufahrzeuge einfach zu wenig abschätzen. Elon Musk als Person finde ich spannend er hat soviel Geld, dass er sich auch traut unpopuläre Sachen zu sagen. Wenn ich mich richtig erinnere hat Musk als die Aktie über 1’000$ gestiegen ist ein Tweet abgesetzt in dem er schrieb die Aktie wäre überbewertet.
    Ich mag jedem seinen Erfolg mit Tesla gönnen aber ich halte mich hier an Buffet “Kaufe keine Aktie die du nicht bereit bist ein Leben lang zu halten”

  32. JosefJosef

    @Tesla
    25 Milliarden Umsatz über 200 Milliarden Börsenwert, für mich eine massive Überbewertung.
    Kiffender CEO wo man nicht genau weiss, ob er krank oder Brilliant ist.
    Ich selbst würde aber keinen Musk als Chef wollen.
    Für mich kein Invest, sollen andere dort ihr Geld verdienen.
    Nur meine bescheidene Meinung.

  33. Avatar-M

    @Ghost 
    Wieso die anderen nicht vorher selbst auf die Idee Kamen Elektroautos zu bauen ? Wieso sollten die das tun ? Die verdienen Milliarden mit verbrennern. 
     
    @Elektro gut für die Umwelt 
    Ich kann mir immer noch nicht vorstellen wie Elektroautos gut für die Umwelt sein sollen, wenn die Batterieherstellung immense Folgen für die Umwelt hat und auch die kaputten Batterien wieder die Umwelt belasten. 
     
    Ja, im dem Land in dem die Autos dann fahren stößt das Auto keine Emissionen aus, aber was ist mit dem gesamten ökologischen Zusammenhang? Ist das Auto dann sauberer? Ich weiß es nicht wie gesagt. Vielleicht kann mir einer eine Quelle nennen. 
     
    Josef
    Das musk wohl brilliant ist, das sehen die meisten so. Die Frage ist, ob er krank (Wahnsinn) noch dazu ist 🙂 aber das liegt ja oft nah beieinander bei großen Erfindern 🙂  
     
    -M
     

  34. AvatarWorldofdividens

    Die Übertreibung im Marktwert liegt darin das Tesla ein amerikanisches Unternehmen ist und kein europäisches, denn dann wäre der Wert wesentlich geringer, die deutschen Autohersteller können E Autos genau so gut wie tesla , die warten nur bis man damit auch Geld verdienen kann. Zudem wird Wasserstoff sich langfristig durchsetzen.

  35. AvatarRüdiger

    Zudem wird Wasserstoff sich langfristig durchsetzen.
     
    Da bin ich ja mal gespannt, ob auf der IAA heuer schon etwas davon zu sehen sein wird  😉
     

  36. AvatarDaniel

    @Felix was soll am Tesla Modell 2 umweltfreundlich sein? Ich denke ein Benziner mit 200 ps ist deutlich umweltfreundlicher. Der Strom muss auch erzeugt werden. Klar für die Städte ist es besser, es erhöht die Luftqualität. Aber was ein Tesla an Aku verbraucht, steht glaube ich nicht im Verhältnis. Kleinwägen mit Akutechnik müssten her, um wirklich Akzente für’s Klima zu setzen.
    nein ein Benziner ist nicht umweltfreundlicher. Die meisten Studien (gerne auch finanziert von Verbrennerlobby) gehen von völlig falschen Annahmen aus. So nach dem Motto Akku ist nach 100.000km Schrott, wird nur mit Braunkohlestrom gebaut und ein zweites Leben gibt es nicht und Recycling der dort hochkonzentrierten und extrem teuren Materialien findet nicht statt und wird nicht stattfinden. Das Gegenteil ist der Fall wie Tesla bereits beweist. 400.000 bis 500.00okm …kein Problem. Degratation des Akkus? Vernachlässigbar. Wegwerfmodell? Im Gegenteil, Zweitleben als Hausspeicher. Recyling-Fabrik? Steht schon oder ist schon in Planung.
    Deine CO² Bilanz ist katrastrophal wenn man die gesamte Wirkungskette deines Verbrenners einplant..und nein, ein altes Auto weiterzufahren ist keine Umwelt-Entlastung sofern man die Fahrleistung weiter hochhält und wir hier nicht von alle 2 Jahre Autwechsel reden. 
     
    @Elektro gut für die Umwelt Ich kann mir immer noch nicht vorstellen wie Elektroautos gut für die Umwelt sein sollen, wenn die Batterieherstellung immense Folgen für die Umwelt hat und auch die kaputten Batterien wieder die Umwelt belasten.
    Unsinn…ein großteil der angeblich für Elektromobilität benötigten Metalle sind Beiwerk der Kupferförderung. Und Kobalt wird ebenfalls in der Verbrennerindustrie massiv verbraucht. Platin und Palladium sind ebenfalls selten und kommen in Katalysatoren. Niemand fragt danach wo das Zeug herkommt. Fein zerstäubt über tausende Kilometer Fahralltag. Für immer verloren. Verbrannter Treibstoff kommt nie wieder zurück. Ein Batterie ist recycebar. Kraftwerke die E-Autos aufladen laufen immer im optimalen Betriebspunkt, laufen durch und sind effizient. Das Gegenteil ist bei kalten Verbrennern der Fall. Abgasbehandlung funktioniert da noch gar nicht. Selbst mit reinem Kohlestrom geladen wäre ein E-Auto sauberer.
     
    Zudem wird Wasserstoff sich langfristig durchsetzen.
    Das hören wir schon seit 40 Jahren. Kann man sich im Mercedes Museum anschauen wo man damals die Zukunft von Wasserstoff propagiert. Ich sags mal so…das Pferd ist tot und man sollte absteigen. Niemand will einen hochkomplexen Motor im Auto haben der mit viel Wartung am Leben gehalten werden muss wenn er billigsten Batterie und E-Motor Großserientechnik haben kann die quasi wartungsfrei ist und jeder Depp versteht weil die Grundlagen seit 100 Jahren bekannt sind. Und während die E-Mobilität jedes Jahr neue Reichweiten und Ladeleistungserfolge feiert und schon längst mit 300-450km Netto im vollständig nutzbaren Alltag angekommen ist, bleibt Wasserstoff ein Papiertiger dessen Tanken schon jetzt so teuer ist wie das Tanken mit Benzin. Mal davon ab dass es quasi keinen Wasserstoff gibt der regenerativ erzeugt wird.
     
    @GOD ich denke auch, dass Verbrennermotoren deutlich besser wären, wenn noch weiter am Verbrauch und Abgasausstoß verbessert werden würde. Aber das Verbrenner verbannt werden, haben die deutschen Autobauer  auch mit zu verantworten. 
    Auch das Thema ist quasi durch. Schau doch mal ein paar Youtube Videos von Werkstätten. Neuster Golf, 100.000km gefahren. Motor komplett verkokt. Teuerste Reperaturen, teure Wartung, immer anfälligere Arbeiten an Abgasnachbehandlung und seine Folgen. Vierstellige Reparaturkosten für AGR bzw. Ventile. Teure Ad-Blue Folgekosten….klar kann man mehr machen. Es zahlt aber der Kunde der in den Genuss kommt einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Soviel dann zur Nachhaltigkeit.
     
    @felix model S meinte ich. Finde es nur befremdlich, wenn von einem Autohersteller für Sportwägen und Schlachtschiffen, von einer Wende für’s Klima gesprochen wird. Grundsätzlich sehe ich Tesla positiv.
    Für einen E-Wagen spielt das Gewicht quasi keine Rolle, da ein nicht unerheblicher Teil der Energie durch Rekuperation zurückgewonnen wird. Masse die rollt braucht nicht viel, da ist es auch egal was sie wiegt und wieviel PS sie hat. Da zählt Aerodynamik primär. Und da hat sowohl der Model 3 als auch der S sehr gute Werte. 

  37. AvatarThorsten

    Ich wundere mich, dass es keinen Kapazitätsabbau bei den Akkus geben soll.
    Bei Lithiumakkus im Notebook geht das sehr schnell, nach ein paar Jahren sind sie hin. Was ist bei Teslaakkus anders ?

  38. Avatar-M

    Daniel, danke für deine Antwort. Du scheinst dich da gut auszukennen im Gegensatz zu mir. Ich sagte ja, es ist bei mir eher das Gefühl das ich habe. Kann ich deine Ausführungen irgendwo gut nachlesen? 
    Kommst du aus der Branche oder handelt es sich um selbstangeeignetes wissen? 
    -M

  39. AvatarHighroller

    Tesla ist ein bisschen wie ein 11-jähriges, fiktives, Fußballtalent. Er hat glänzende Aussichten, wird mit Sicherheit das Spiel revolutionieren; und in Folge dessen wird er jetzt schon mit einem Millionengehalt vergütet. 
    Am Ende kommt es aber trotzdem anders, er spielt nur 2. Liga und die ehemals Verantwortlichen stellen fest, dass sie damals evtl. zu viel gezahlt haben.
     
    Tim hat es ja schön beschrieben. Selbst wenn Tesla mal die Absatzzahlen, Produktivität und Profitabilität der derzeit großen Autokonzerne erreichen würde, wäre die Aktie immer noch zu teuer. Tesla wird in 20 Jahren nicht der einzige Autobauer sein. 

    Da die jüngste Verfünffachung offensichtlich auf einem schlichten “nach oben schrauben” der Zukunftserwartungen beruht, kann ich auch nicht ganz verstehen, wieso einige Kommentatoren jetzt glauben, dass mit 1.000$ eine Untergrenze etabliert worden ist und dass die Aktie auf 5.000$ steigt. Also noch mal eine Verfünffachung aus heiterem Himmel. Da gibt es Erklärungsbedarf!?

    Wenn also die 5.000$ schließlich erreicht sind, dann würde ein Kommentator namens “Felix” verkaufen. Aha. Ja… und wenn ich morgen im Lotto gewinnen würde, dann würde ich den Gewinn auch einlösen, was so ziemlich das Gleiche wie die vorherige Aussage wäre.
     
     

  40. AvatarAlexander

    Habe Tesla bei ca. 120 gekauft. Aber mittlerweile sprengt der Kurs alles. Viel zu viel und zu übertrieben und in meinen Augen mit keiner Fantasie der Welt rechtzufertigen. 
    Fair ist es nicht, ein fetter Rücksetzer sollte den Kurs ordentlich korregieren.

  41. Avatarghost

    @M
    genau das meinte ich, die kamen nicht drauf weil es sie nicht interessiert hat. Und alles würde einfach so weiter laufen höchstwahrscheinlich die nächsten 50 Jahre.
    Ich sag nicht dass E -Auto besser sei als Benziner oder Diesel, ich sage nur dank Musk und sonst niemanden, wird an d3r Entwicklung weiter geforscht, man überlegt E – Autos , Wasserstoffautos in 20 Jahren dann Luftautos , egal es findet eine Veränderung statt, da die anderen fürchten Anteile zu verlieren und irgendwann kommt noch der Druck aus der Bevölkerung Greta und co:”musk, kanns warum ihr ned?” Dank Musk weil die anderen Verlust der Marktanteile befürchten.
     
    ————
    Jedem das seine Ich trinke ab und zu ein Bierchen oder guten Wein :),
    aber wo bitte ist bewiesen kiffen ist und darum ist Alcohol gesund 🙂
    Achja die lieben Politiker und Medien die wissen genauestens Bescheid dass das so ist:) und ich bin  mir völlig sicher dass kein Politiker Drogen nimmt, weil das eben so ist!
    Die schwerkranken oder die denen Morphium(heisst es doch), die bilden sich nur das alles ein, dass eine kleine grüne Pflanze ihnen hilft :). 
    Egal, meine Persönliche Meinung:” Bitte achtet auf eure Gesundheit, keine Macht den Drogen”.
    2018 pro Kopf 100 Liter Bier :). Bier ist ja flüssige Nahrung :). Egal.
     
    Ich finde Musk leistet Pionierarbeit, kann man das so sagen :)? ich hoffe ja :).
     
    mfg
     
    p.s: ein über 60 jähriger Nachbar wurde durch eine Zecke gebissen, Nerven kaputt, nichts half und dann kam ein Arzt auf die Idee ihm eine Biopflanze sozusagen zu verschreiben und siehe da, er kann sich mittlerweile besser bewegen und weniger Krämpfe…..

  42. AvatarSparta

    @Daniel

    Naja, die Größe des Akku`s bzw. das Gewicht des Autos spielt sehr wohl eine entscheidende Rolle. 

    Zumindest aktuell. Wenn die Energiedichte besser wird, verbessert sich dieser Wert natürlich auch. Allerdings sind kleinere E-Autos mit kleineren Akku`s von der Umweltbilanz größtenteils besser als SUV´s (welche eher die Gewinnbringer für die Autoindustrie sind).

    Bzgl. Umweltfreundlichkeit kommt es auch auf den Energie-Erzeuger-Mix an.
    Bei mehr gebauten Kohlekraftwerken weltweit wird es schon Umwelt- / Klimatechnisch eine etwas deutlich komplexere Rechenaufgabe.

    Die problematischen Metalle bei den Akku`s versucht man ja schon zu ersetzen, bzw. da gibt es interessante Forschungsansätze.

    Wasserstoff hat das Diffundierungsproblem, den schlechteren Wirkungsgrad, aber mehr Power für LKW`s, Schiffe etc.

    Gas (diverse Formen) ist aber unter ökologischen Gesichtspunkten in einigen Testberichten sogar vor den Stromern…

    Mal sehen wer welche Marktanteile sich schnappt…
     

  43. AvatarThe European View

    Ich finde viele Studien, die den E-Autos eine schlechtere Umweltbilanz erstellen, ebenfalls methodisch nicht ganz nachvollziehbar. Da wird jeder Bestandteil des Akkus sowie die Kleidung der Leute, die die Erze abbauen, bewertet und gewichtet. Bei Benzinern aber spielen die einzelnen Schrauben in den Bohranlagen oder den Ölplattformen und den Pipelines auf einmal keine Rolle mehr. Ich bin allerdings nicht vom Fach, wohlgemerkt, und daher nicht ganz sicher, ob das Verständnisproblem bei mir liegt. 

  44. Avatarghost

    wir müssten uns mal alle eingestehen……
     
    jeder hätte Tesla bei 140 Euro kaufen wollen um einfach von der Kursentwicklung zu profitieren und derjenige der nun sagt nein ich nicht bei mir käme Tesla nicht ins Depot, weil der ja verrückt ist und kifft, derjenige ist einfach für mich ein ganz trauriger 🙂
    Aber gut manche würden aus Protest gegen Musk nochmal 10 Jahre länger arbeiten gehen anstatt sich 10, 100 oder 1000 Aktien bei 140 Euro damals pro Aktie oder wieviel sie mal wert war, zu kaufen.
    mfg

  45. AvatarKarenDetector

    @ghost
    Es geht nicht darum was war, sondern was ist. Und hier muss man feststellen, rein fundamental betrachtet ist die Bewertung überzogen und höchstens aus spekulativen Aspekten über den eventuellen innovativen Vorsprung nachvollziehbar.
     
    Was du da sagst macht absolut gar keinen Sinn. Demnach hätten wir alle all in in Tesla Bitcoin und Amazon gehen müssen. Das hat nichts mehr mit Investitionen aus Anlegerperspektive zu tun und ist ein reines spekulatives Gebaren.
     
    Das kommt gleich mit der Behauptung gestern gewannen die Lottozahlen 1234567, jeder der widerspricht, dass er da nicht gerne alle Lose gekauft hätte und sich jetzt nicht ärgert ist lächerlich und ein Spinner.
     
    Was soll der Käse? Wie machst du denn bitte Unternehmensanalysen? Für mich klingt das nur nach Trends und Stimmungen hinterherlaufen.
     
    Ex-ante ist alles trivial. Was soll die Diskussion?

  46. AvatarJens

    Wer Tesla verpasst hat, kann es jetzt noch mal mit NIO probieren. Ein Unternehmen, dass erst kürzlich von der Chinesischen Regierung mit umgerechnet 1 Mrd. USD finanziert wurde. Dieses Projekt wird China nicht sterben lassen. Nio verkauft schon fleißig Autos und bietet eine Lösung für den schnellen Akku-Tausch.

  47. AvatarKarenDetector

    Sicher sind die Dickschiffe bequem und faul geworden. Keine Frage.
    AMD vs. Intel mit den verlöteten statt verklebten Chips ist genauso auf diese Bequemlichkeit und Marktmacht zurückzuführen wie im Automotive Sektor. 
    Die Innovatoren und Pioniere sind absolut essentiell. Aber wie Ex-Studentin schreibt ist es fraglich ob sie rein aus operativer Sicht auch als Unternehmen erfolgreich sein können.
    Dass die deutschen Autokonzerne gepennt haben ist schon richtig, wobei bereits in den 80ern und früher E-Fahrzeuge wie Busse ausgiebig getestet wurden und ganz klar ein Voranschreitem machbar gewesen wäre. Durch die Subventionen der Dieseltechnologie und ihrer Erforschung ist es aber auch nachvollziehbar wieso hier zwecks Gewinnmaximierung weniger investiert wurde. Zumal ein nachhaltiges profitables Speichersystem (Akku, Gas, etc.) noch nicht ersichtlich ist. Da ist es doch einleuchtend als profitables Unternehmen nicht zu investieren bis es aussichtsreich ist.
     
    Kann ja keiner wissen, dass die grüne Welle durch die Welt geht und alle völlig verblendet E-Autos wollen obwohl hier im ganzen Lebenszyklus absolut gar nichts ökologisch ist. Dazu gibt es sogar ein schönes ausführliches Dokument vom Bundesamt für Energie und Umwelt, welches genau das attestiert. Sicher ist ein Verbrenner nicht wesentlich besser, aber wie schwachsinnig ist es denn bitte jetzt alle noch funktionsfähigen Fahrzeuge gegen neue E Autos zu tauschen? Umweltschädlicher geht es kaum.
     
    Aber jetzt mal ehrlich. Der günstigste Tesla kostet über 40.000 und lohnt sich monetär nicht einmal durch Subventionen. Kein Wunder sind die Zulassungszahlen lächerlich. Wenn es wirklich um Öko geht dann ist der Renault Zoe (übrigens sehr erfolgreich!) der richtige Weg.
    Wenn es wirklich darum geht dann müssen die Autos kleiner werden une auf alltägliche Strecken abzielen. Und hier macht das ganze in der Stadt enorm Sinn! Aber auf Tesla Premium Segmentniveau wird es keine Chance haben gegen einen Q4, Porsche Taycan, ID.x usw.
    Der Porsche ist schon heute besser und somit kommen wir wieder zurück was die einzigen Burggräben sind:
    1. > 500.000 Fahrzeuge weltweit spannen ein riesen (neuronales) Netz auf welches zig tausende Kilometer an Daten sammelt und weiter wächst
    2. Akkuproblematik, Knappheit und Entwicklung durch Eigenproduktion angegangen 
    3. Apple Fanboys die im Tesla das nächste iPhone sehen
     
    Schaut euch doch nur mal den modularen elektrischen Baukast2n von VW an (MEB). Selbst Ford hat hier 600.000 Stück gekauft und möchte darauf aufbauen.
    Nur so geht ein gewinnbringende Produktion. In 5 Jahren gibt es dann 20 verschiedene VWAG Fahrzeuge und jeder kann sich nach Gusto raussuchen was er will. Und Tesla kämpft dann immernoch mit der Ineffizienz ihrer zig Einzelsysteme.
    Daher, Tesla ist nur in der Software voraus (vw.OS) und kann hier Punkten. Aber ob das reichen wird um diese Gewinnerwartungen zu erreichen?
     
    BMW und Nvidia können das vielleicht schneller nachholen als man denken mag.

  48. AvatarFelix

    @ M
    Daniel hat die Argumente mustergültig dargestellt, die für E-Mobilität sprechen. Bisher gab es nur Prototypen und Experimentalfahrzeuge. Tesla hat den Durchbruch in die Serienfertigung und den Massenmarkt geschafft. Man über Elon Musk sagen, was man will: Er setzt die Dinge um, ist kein Maulheld. Tesla liegt voll im Plan, den er vor rund 10 Jahren bekannt gegeben hat. Er gehört in die Kategorie von Bill Gates, Steve Jobs, Jeff Bezos und den Googlegründern. Eine Gründer- und Unternehmerpersönlichkeit sowie ein Technologiebesessener wie es nur wenige auf diesen Planeten gibt. Dass er ein paar skurrile Eigenschaften hat, die einem 08/15-Angestellten nicht gefallen – geschenkt.
    Die Verbrennertechnologie ist über 100 Jahre alt, kann Umweltstandards (Dieselskandal) nicht erfüllen und ist technisch ausgereizt. Genauso wie NOKIA keinerlei Gefahr für sein Geschäftsmodell durch das iPhone sah, sehen das jetzt die VWs dieser Welt nicht (schade um den Automobilstandart D). Das spielt sich so klar sichtbar vor unseren Augen ab wie bei Apple, Google, Amazon.
    Und Tesla macht nicht nur Programme, sondern verbindet Software und reale Welt (Mobilität). Bei den FAANGs war ich nicht von Anfang an dabei. Nun bei Tesla schon und ich brauche gerade noch einmal +75% zum Verzehnfacher. 
    @ M 
    Es gibt das Buch “Der letzte Führerscheinneuling ist bereits geboren”, das den Ansatz der Silicon-Valley-Firmen zur Disruption der Mobilität gut beschreibt. Auf YT finden kann ich die Videos von Tony Seba empfehlen, z.B: Clean Disruption – Energy & Transportation. Dort gibt es massig Erfahrungsberichte zur eMobilität, meist von Jüngern :-).

    Seit wann bin ich vom Durchbruch der eMobilität überzeugt: Seit 2 Jahren, seither fahre ich ein eAuto und, was soll ich sagen: Es ist Autofahren 2.0.

     

     

  49. Avatarghost

    @karend
     
    und damit möchtest du mir sagen, dass ne tesla überbewertet sei und ne amazon fair bewertet und damit klar ein Kauf 🙂  ?
     
    mfg

    wo bitte sage ich all in???

    ich sagte 10 , 100 1000, ach Verzeihung mal wieder nicht deutlich genug ausgedrückt 🙂
    je nach der depot grösse in einem bestimmten prozentsatz bla bla, will niemand hören, jeder also hier die meisten reden von 10bagger oder mehr. Und nun sagt man zu 10 Oder 100 Stück Tesla dies sei spekulativ 🙂

  50. AvatarKarenDetector

    @ghost
    Man kann natürlich auch einzelne Begriffe rauspicken und diese völlig aus dem Kontext reißen, wenn man keine Lust hat inhaltlich auf etwas einzugehen.

    Damit hast du dich für mich disqualifiziert.

    Hier geht es um Anlageentscheidungen und sauer verdientes Geld das man gewinnbringend und erfolgversprechend anlegen möchte und da ist nunmal entweder auf die inhaltlichen Aspekte einzugehen wie von mir oben erläutert oder man lässt es sein.
    Alles andere ist Spielkasino. Tesla ist ohne die Innovationskomponente hoffnungslos überbewertet und mit ihr bei 1200€ das Stück eine äußerst gewagte Wette auf einen von vielen möglichen Gewinnern.

    Wer darauf nicht eingeht und immer wieder nur vom E-Auto selbst spricht und alleine auf dieses bei Tesla blickt, der zockt und spekuliert hier effektiv auf einen Trend und investiert ganz sicher nicht aus inhaltlichem Verständnis heraus.

    Und dann muss man unweigerlich zum Punkt kommen, dass die Aktie abenteuerlich überbewertet ist, wenn für einen das autonome Fahren nur eine unwichtige Randerscheinung ist und man meint E-Auto vs. Vebrenner wäre dasselbe wie iPhone vs. Nokia.

    Es geht um die Mobilität als solche, das E-Auto ist nur ein Vehikel für die möglichen großen disruptiven Innovationen. Das ist die Wette, nicht das lächerliche E-Auto. Das ist doch keine Innovation wenn es den Elektromotor schon seit 1834 gibt und im selben Jahrzehnt das erste E-Auto gebaut wurde.

    Energiespeicher und Automatisierung sind die Kernpunkte dieser Mobilitätswende.

  51. AvatarTrottel.v.D.

    Nach gut 5 Jahren stillem Lesen nutze ich dieses thema einfach mal um mich zu mitzuteilen.
    eMobilität wird und ist das neue Ding. Wasserstoff ein typisch deutsches Phänomen. Und meiner Meinung nach nur von den deutschen Automobilherstellern getrieben. Aber Daniel hat es schon gut dargestellt. Hinzufügen möchte ich nur dass es selbst wirtschaftlicher wäre den Sprit zu verstromen und in Akkus zu laden als ihn in die Verbrenner zu kippen.
    Zu Tesla:
    Zur Zeit eine eher klare Überbewertung. Nur geht es dabei weniger um Gier und Hype sondern hauptsächlich um die Shorty´s die ihre Positionen eindecken müssen. Ich kenne einen der hatte den “richtigen Riecher” das sich Fahrzeuge durch Corona schlechter verkaufen lassen und Tesla ist doch sowieso nur ein Hype, bei gut 500 geshortet, bei 800 ausgestiegen. Bei 1000 ging es seitwärts und hat er es noch einmal versucht, diesmal mit einem Short Call. Auch er wird eingedeckt haben. Die Shortquote ist von über 30% auf ca. 10% runtergekommen und diese 10% werden zur Zeit auch schwitzen.
     
    Was lernen wir dabei? An der Börse geht es um das Geld verdienen und nicht um das Rechthaben.
    Ich bekomme bei einem SP mit Strike 300, 150 Euro bei einer Laufzeit von bis Mitte August. Das langt mir und wenn Tesla soweit abgeht, dann nehme ich die Aktie für 300.
     
    mfg Trottel

  52. AvatarChris1

    Karen: es kommt immer drauf an was man als Basis für die Bewertung nimmt.
    Die harten Fakten wie Umsatz, Gewinn usw? Oder die innovation, Patente, Datensammlung usw?
    Tesla ist die nummer 1 in der Datensammlung bei Autos und das mit riiiiiesigem Abstand.
    Dazu ist tesla in der Technik und in der Unabhängigkeit bei den Akkus die nr1.
    Und vielleicht im Hinterkopf behalten ob spacex und tesla nicht doch die gleichen klugen Köpfe hat oder es zumindest einen regen Austausch gibt.
     

  53. Avatarghost

    das habe ich schon sehr oft gehört ich hab mich disq……  🙂
    was mit mir aber ist interessiert niemanden.
     
    wichtig ist tesla, amazon, google, facebook sind weltmarken
     
    die grossen Anleger interessiert meine Meinung nicht, die interessiert noch weniger ob ich mich disq habe ……
     
    die legen dort ihr Geld an.
    und wer meine Texte liest, der weiss dass ich noch nie irgendwie was von Spekulation oder schnellem Geld geschrieben habe.
     
    und kla, ich besitze überhaupt kein inhaltliches Verständnis,
    um auf den oberen Text einzugehen, weil um über Aktien zu reden muss man dieses besitzen, man muss sich mindestens ein Jahr lang mit einem Unternehmen beschäftigen und noch dazu mindestens 60 Jahre Erfahrung besitzen und Fachwörter und Fremdwörter benutzen und überaus “gebildet” Am besten noch ein Börsenführerschein machen.
     
    Tesla,
    Es ist ein Usa Unternehmen, dass du dich mit dem Unternehmen auseinander gesetzt hast interessiert nicht, warum?
    Weil es ein Usa Unternehmen ist, Musk könnte den Trabi kaufen und Tesla mit nem Buntstift drauf malen,  einfach ein Tesla Logo in weiss und in Farbe. Und Musk würd damit Millionen machen und die Aktie würde steigen umd du würdest irgendwelche Zahlen aus nem etf raussuchen und von fair bewertet reden. Keiner der Analysten schafft es ein Unternehmen jemals richtig zu bewerten, sonst müssten die garnicht mehr arbeiten…..wie viele Leerverkäufer hatten sich an Tesla verbrannt…..
    und du redest von fair bewertet 🙂
    und du kommst hier mit Verständnisss an……
    Mach dir nicht in Hemd, um es mal leicht verständlich und überhaupt nicht böse gemeint zu sagen…
     
    🙂
     
    ein Unternehmen ist einem zu teuer oder nicht zu teuer man kauft es oder man kauft es eben nicht je nach dem wie man vorgeht, wenn man ein Plan hat.
    und ja ein bitcoin ist reine Spekulation, das tut doch jeder wissen….. wo gibts die glaskugel, möchte auch in Zukunft schauen…
    mfg

  54. AvatarChristian

    Dass Autos so sehr die Gemüter spalten… Mein Vater erklärt mir immer, wie super sauber sein neuer x3 Diesel ist. Mag ja stimmen… dass das für viele (VW)-Diesel lange Zeit nicht stimmte, ist auch ein Fakt. Er sagt außerdem, der Wagen ist super sparsam, er braucht nur 6 Liter, er weiß gar nicht was alle immer gegen SUVs haben. Mag aus seiner Sicht stimmen, er hatte zuvor einen x5. Dass aber ein 120d vor 10 Jahren bei vergleichbarer Fahrweise mit 5,x Liter bewegt werden konnte, blendet er aus / hat er vergessen.

    Ich weiß nicht wie es mit Tesla weitergeht, aber sie haben die Branche revolutioniert. Da sind andere (gerade Infotainment) und kleine Spielereien noch meilenweit davon entfernt.
     
    Und ob die Batterie der richtige Weg ist? Weiß ich auch nicht, ich denke aber ja. Immer wenn ich meinen Benziner in der Tiefgarage starte oder betanke, wünsche ich mir es wäre ein Hybrid/Stromer. Wenn man sich die Norm-Verbrauche aktueller Hybride ansieht in der Werbung, zB BMW 5er Kombi sieht man dass der Verbrauch doch signifikant unter 3 Liter fällt. Toyota macht schon sehr lange gute Erfahrungen damit.
     
    Ich denke, ich darf den Tag noch miterleben, an dem sich kleine Kinder nicht vorstellen können, dass so ein Auto mal nicht „digital“ war. 🙂

  55. AvatarMichael (Bergkamen)

    Moin,
    ich sehe es wie @Tim. Ich habe auch den Aufsprung verpasst. Aber egal… Man kann nicht auf jedes Pferd setzen. Man sollte auch nicht jeden Hype mitmachen.
    Klar sagt man im nachhinein, wäre ich mal bei Amazon, FB oder ähnliches früher eingestiegen.
    Vielleicht gibt ja noch mal die Gelegenheit dazu, bei Tesla zu investieren. Wenn nicht, auch gut.
    Wie sagte früher immer meine Mutter.!? Auch andere Väter haben hübsche Töchter. Die Börse hat genug für alle.
    VG
    der Michael (Bergkamen)

  56. AvatarSparta

    @Chris
    “Und vielleicht im Hinterkopf behalten ) doch die gleichen klugen Köpfe hat oder es zumindest einen regen Austausch gibt.”
    Ich habe es befürchtet… Teslas fliegen bald. 😉

  57. AvatarDanielKA

    @ Sparta: einer wurde doch schon in den Weltraum geschossen 😉
    Gratulation an alle Frühinvestierten
    Tesla: too late next…

  58. AvatarRüdiger

    @Tesla:
    Wie sagt es der Volksmund so treffend:
    “Man muss die Hühner reiten, so lange sie Milch geben!”
     
    Tja, ich war und bin bei Tesla halt nicht dabei. Schwamm drüber  😉
     

  59. AvatarComebackaktionär

    Tesla habe ich verpennt, genauso wie Wirecard uvm.. Da ich selbst keinerlei Kompetenzen bezüglich Elektroautos bzw. deren Herstellung vorweisen kann, beobachte ich das Kaufverhalten der breiten Masse. Teslas sehe ich recht selten im Straßenbild. Bei all den zutreffend beschriebenen Vorteilen scheint Tesla aufgrund des Kaufpreises lediglich bestimmte Käuferschichten anzusprechen, ich finde den gezogenen Vergleich zu Apple-Fans eigentlich ganz gut. Darüber hinaus bin ich ziemlich optimistisch, dass die hiesigen Autobauer recht schnell wieder aufholen. Die Autobranche ist in meinem Depot eher unterrepräsentiert, habe Ford, Porsche und SAF Holland.

  60. AvatarZwitsch

    Denke die Info hv Fresenius und fmc interessiert einige der Gruppe… VG Dieter

  61. Avatar-M

    @Daniel / Felix/ andere gut informierte
     
    Aber wie soll ich mir so einen stromer daheim hinstellen ? Mehrparteienhaus Parkplatz zu weit weg etc. Wie soll es für die lassen tauglich werden ? 
     
    Der 1Fam.hausbesitzer Grüße an Nico könnte das locker machen, aber die leute, die ihr Auto auf die Straße stellen – no way denk ich mir da.
     
    -M

  62. KievKiev

    @ M
    Die Menschen in Mehrparteienhäusern werden in Zukunft vermutlich  weniger KFZs verwenden. Ich erkenne in meinem Freundeskreis eindeutig die Tendenz zu weniger KFZs. Selbst ein Dienstwagen hat bei einem Freund keine Begeisterung ausgelöst. Er hat den Vorschlag abgelehnt. Eine Gehaltserhöhung hat er statt dessen eingefordert. Bei einer Tiefgarage zu einem MFH gibt es meine ich schon einen Anspruch auf einen Ladeplatz.
    Bei Carsharing gibt es allerdings mehr Möglichkeiten für Ladestationen. Und hier macht es vielleicht auch Sinn mehr von diesen Fahrzeugen zu verwenden, da sie auch tagsüber geladen werden können, wenn z.B. die Sonne scheint und das KFZ nicht verwendet wird. Den Zoe sehe ich aber ebenfalls vor dem Tesla bezüglich des täglichen Gebrauches.
    Wenn ich solche Bilder aus den USA sehe frage ich mich schon welche Freiheit ein KFZ in seinem Haupteinsatzfeld mit sich bringt:
    https://images.app.goo.gl/Mwh3Xcu44A2CVrm79
    Auf dem Bild ist unter anderem ein Prius zu sehen. Ob das wohl Spaß macht?
    Freiheit in Zusammenhang mit einem KFZ stelle ich mir in den USA so vor:
    https://images.app.goo.gl/v3cWfoaxaA493hW2A
    Aber bei wem ist dies repräsentativ für den täglichen Weg zur Arbeit? Ich kann zu Fuß zur Arbeit gehen. Es dauert dann halt 20 Minuten. Die Zeit nehme ich mir…

    Mit dem Rad bin ich in der Stadt schneller als ein Tesla S. Ich wusste nicht, dass man mit dem Rad auch auf der Quater mile schneller ist:
    https://www.youtube.com/watch?v=16U1xTx2vuY
    Das wäre aber zugegebenermaßen nichts für mich. Ein Bordstein an der falschen Stelle und ein paar Sekunden später kann ich einen Tesla Roadster aus der Nähe sehen… (Im All)

  63. AvatarAlf

    *ich notiere für mich mal..*

    Menschen in Mehrfamilienhäusern brauchen weniger Autos.. Weil? Na, halt so… Lehrer hat es so gesagt
    Carsharing.. In ländlichen Gebieten sollte das wohl nicht das Problem sein!.. 25 Minuten mit dem Fahrrad hin.. Auto nehmen, wenn verfügbar.. Banges Hoffen, dass Auto zum Feierabend verfügbar ist.. Nachts um 23 Uhr 25 Minuten mit Fahrrad zurück

    Ich werde dies mal meinen Kollegen vorlegen.. Pendelweg 75km pro Strecke.. Habe nie verstanden, warum die nicht zu Fuss gehen

  64. AvatarDaniel

    Ich wundere mich, dass es keinen Kapazitätsabbau bei den Akkus geben soll.Bei Lithiumakkus im Notebook geht das sehr schnell, nach ein paar Jahren sind sie hin. Was ist bei Teslaakkus anders ?
    ich kenne dein Notebook nicht aber auch bei den Notebooks, zumindest bei den höherwertigen ist auch ein guter Trend zu beobachten…die Akkulebendauer steigt rapide. Das die Zellen geringfügig besser wurden kann man annehmen, im Wesentlichen ist es aber die Ladeelektronik. Wenn man weiss dass LiIonen Akkus es hassen leer und randvoll zu sein sondern immer gerne so zwischen 30-70% bewegt zu werden, dann wird man feststellen dass die Zyklenzahl ziemlich nebensächlich wird. Je größer der Akku umso eher bewegt man dem Akku im optimalen Bereich. Auch hohe Ladeströme werden dann egal.
    Das Gegenteil erlebt man derzeit bei den Plugin-Hybrids. Laut gesetz sollen sie etwa 40km schaffen. Genau das ist aber das Problem wenn der Besitzer es ausnutzt. 40km ist nicht viel. Der Akku fährt also fast täglich von 0 auf 100 und wieder auf 0. Klar bleiben ein paar Prozente Puffer aber der Akku wird oftmals in ungüsntigen Betriebszuständen bewegt und auch mit vielen Ladezyklen versehen. Um beim Tesla zu bleiben. Für die gleiche Fahrtstrecke muss er nur ein Zehntel der Zyklen auf die Akkus schieben.
     
    Daniel, danke für deine Antwort. Du scheinst dich da gut auszukennen im Gegensatz zu mir. Ich sagte ja, es ist bei mir eher das Gefühl das ich habe. Kann ich deine Ausführungen irgendwo gut nachlesen? Kommst du aus der Branche oder handelt es sich um selbstangeeignetes wissen? 
    Einer meiner Kumpels ist KFZ Meister der sich auch mit Hochvolt Technik weitergebildet hat ohne die er zukünftig nicht solche E-Autos warten darf. Von ihm bekomme ich regelmäßig zu hören wieviel Halbwissen immer so umhergeistert zumeist von Leuten die noch nie im E-Auto saßen. Ich selbst bin aber auch Technik Narr was sowas angeht. Statt mir irgendwelche Serien anzugucken schaue ich auch genausogern auf Youtube stundenlange Vorträge von Professoren zum Thema Energieversorgung und Technik im Allgemeinen.
    Ich selbst hatte mir von meinem besten Freund während seines Urlaubs nen i3 ausgeliehen und so etliche Eindrücke sammeln können. Neben der Reichweitenangst die schnell verfliegt musste ich mir auch eingestehen das ich oftmals schlichtweg falsch lag.
    Naja, die Größe des Akku`s bzw. das Gewicht des Autos spielt sehr wohl eine entscheidende Rolle. 
    Zumindest aktuell. Wenn die Energiedichte besser wird, verbessert sich dieser Wert natürlich auch. Allerdings sind kleinere E-Autos mit kleineren Akku`s von der Umweltbilanz größtenteils besser als SUV´s (welche eher die Gewinnbringer für die Autoindustrie sind).
    Wie gesagt, bei rollender Masse ist es egal ob das Auto 2,2 oder 2,4t auf die Waage bringt. Der “Strom-Mehraufwand” dürfte vernachlässigbar sein. Der erhöhte CO² Fußabdruck ist natürlich größer. Dagegenhalten muss man aber, dass eine Degradation des Akkus nicht sofort zu einer Unbenutzbarkeit führt. Sprich, Ein E-Auto das Neu 400km schafft und nach 8 Jahren 280km ist nicht sofort unbrauchbar wohingegen ein E-Auto mit 100km Reichweit welche auf 50km sinkt nahezu wertlos ist bzw. eines neuen Akkus Bedarf. 
     
    Bzgl. Umweltfreundlichkeit kommt es auch auf den Energie-Erzeuger-Mix an.Bei mehr gebauten Kohlekraftwerken weltweit wird es schon Umwelt- / Klimatechnisch eine etwas deutlich komplexere Rechenaufgabe.
    Bei Benzin/Diesel wird gerne die gesamte Wertschöpfungskette wegelassen. Das fängt bei extrem energieintensiver Exploration an, dann muss man fördern (ebenfalls energieintensiv), anschließend wird das Rohöl über den Globus geschifft zu einer Raffinierie die dort extrem Energieintensiv das Öl crackt, welches anschließend wieder per Schiff um die Welt geht, anschließend irgendwo in Rotterdam in Lager kommt, wieder durch Pipelines oder LKW zu den Tankstellen muss um anschließend mit einem Wirkungsgrad von ca. 20% im Otto/Diesel in Fortbewegung verbrannt zu werden.
    Sagen wir mal das wäre alles uper effizient, was ich nicht glaube. Dann verbraucht ein 7Liter Auto wohl eher 10Liter Brutto.
    In einem Liter Benzin sind ca. 8kw/h Energie gespeichert. Das heisst ein Tesla käme auf etwa 3Liter Verbrauch.
    Man braucht an dieser Stelle nicht weiterrechnen, denn selbst wenn man mit Braunkohle nochmal mehr CO² ausstößt pro kw/h im Vergleich zum Öl wird das E-Auto um Längen besser sein. Egal welcher Energiemix hier vorliegt. 
     
    Wasserstoff hat das Diffundierungsproblem, den schlechteren Wirkungsgrad, aber mehr Power für LKW`s, Schiffe etc.
    Schiffe und Langstrecken LKW sind auch die einzigen Fortbewegungsmittel bei denen ich langfristig eine Brennstoffzelle sehe. Weil es in einem Schiff egal ist wenn so etwas einfach mal ein paar Millionen Euro kostet, weil auch die Wartung permanent erfolgt. Es ist aber aus heutiger Sicht sinnvoller man würde die Energie die zur Verfügung steht statt über den Weg des Wasserstoffs einfach in CNG oder Erdgas nehmen um Schiffe damit zu betreiben. Denn die vorherige Umwandlung ist ineffektiv und unnötig. Und da stellt sich die Frage, wäre da eine Power to Methan Lösung nicht sinnvoller bzw. schlichtes Biogas aus Abfällen. Ich halte nichts davon Biokraftstoffe aus Lebensmitteln zu erzeugen.
     
    Ich finde viele Studien, die den E-Autos eine schlechtere Umweltbilanz erstellen, ebenfalls methodisch nicht ganz nachvollziehbar. Da wird jeder Bestandteil des Akkus sowie die Kleidung der Leute, die die Erze abbauen, bewertet und gewichtet. Bei Benzinern aber spielen die einzelnen Schrauben in den Bohranlagen oder den Ölplattformen und den Pipelines auf einmal keine Rolle mehr. Ich bin allerdings nicht vom Fach, wohlgemerkt, und daher nicht ganz sicher, ob das Verständnisproblem bei mir liegt. 
    Das ist das Problem. Es ist immer die Frage wer diese Studien finanziert. Die E-Mobilität ist eine Disruption die uns hart trifft. Wir konnten hierzulande stets damit glänzen perfekt zu arbeiten. Es ist extrem wichtig das ein Zylinder absolut gut gebaut ist um mit hohen Downsizing Effekten weiterhin zuverlässig zu sein. Diese Feinmechnaik spielt aber zukünftig keine Rolle mehr. Es kommt ein Rohbau daher, da drückt man akkus rein, ein paar E-Motoren aus dem Regal dazu und der Rest ist Optik + gute KI sowie Konnektivität.
     
     
    Aber jetzt mal ehrlich. Der günstigste Tesla kostet über 40.000 und lohnt sich monetär nicht einmal durch Subventionen. Kein Wunder sind die Zulassungszahlen lächerlich. Wenn es wirklich um Öko geht dann ist der Renault Zoe (übrigens sehr erfolgreich!) der richtige Weg.
    Ich sehe das ähnlich. Der Tesla ist der Vorreiter für Spielkinder die ein paar Jahre voraus sein wollen. Auch in gewisser Hinsicht Beta-Tester. Man müsste schon Extrem-Fahrer sein, sprich, 50-60tsd KM im Jahr. Da ist dann allerdings wieder das Laden nervig. Dennoch tut man dem Tesla häufig unrecht. Denn ein Tesla mit 400PS darf natürlich nicht mit einem Polo TDI konkurrieren der nur ein Bruchteil kostet und auch egal wie man fährt günstiger bleiben wird.
    Diese Leistungsklasse hat als Konkurrenten den BMW M3 oder nen Mercedes AMG. Und wenn man schaut, dann ist der Telsa dann gar nicht mehr so teuer sondern fast günstig. 
    Für den Alltag werden diese Fahrzeuge ab 20-30tsd € interessant. Denn wenn man dann mal so Wartungsintervalle mit allen Verbrenner-typischen Eigenheiten weglässt + günstige Steuern, dann kann so eine Rechnung schon nach 5-6 Jahren aufgehen.
    Mein Fahrzeug ist 17 Jahre alt. Es wird zunehmend zur Dauerbaustelle. Nix was man dem Fahrzeug übelnehmen kann, aber hier mal 200€ da mal 300€. Und es sind nur Komponenten die mit Verbrenner Dingen zu tun haben. Auspuff, Öl, Schläuche, Nockenwellen, Zündkerzen usw.
    Ich kalkuliere auch grade mit dem i3 als Gebrauchtwagen und wenn ich nicht allzu optimistisch rechne, dann würde ich, da ich dann auch mein Bus/Bahnabo kündigen könnte nach 5-6 Jahren in die Gewinnzone kommen, zumal ich derzeit über 10 Liter Super+ benötige. Also bei mir kommt es schon sehr nah an die Wirtschaftlichkeit heran.
     
    Wenn es wirklich darum geht dann müssen die Autos kleiner werden une auf alltägliche Strecken abzielen. Und hier macht das ganze in der Stadt enorm Sinn! Aber auf Tesla Premium Segmentniveau wird es keine Chance haben gegen einen Q4, Porsche Taycan, ID.x usw.
    Ich verweise mal darauf das Audi derzeit einen SUV E-Tron anbietet der bei 117.000€ liegt. Und nein, ich habe keine Null zuviel drangeschrieben. Dafür bekomme ich einen SUV mit 400km Reichweite. Es wird schon jetzt ein Ladenhüter sein. Qualität lässt sich einkaufen. Auch ein Innenraum von Audi oder Mercedes wird zugeliefert. Ich glaube kaum das die alles in Eigenregie bauen. You get what you pay for. Zumal Tesla, sollte es ihnen zukünftig sehr gut gehen solche Zulieferer aufkaufen kann. Ist bereits geschehen. BMW und Co schauen in die Röhre weil Tesla die deutsche Firma aufgekauft bzw. belegt hat die Fertigungsstraßen für neue Fabriken schafft.
     Schaut euch doch nur mal den modularen elektrischen Baukast2n von VW an (MEB). Selbst Ford hat hier 600.000 Stück gekauft und möchte darauf aufbauen.Nur so geht ein gewinnbringende Produktion.
    das Prinzip ist gut, aber schau mal bitte was VW pro Auto verdient. Es ist extrem wenig. 
    Ich bin davon überzeugt das Tesla wie der Bitcoin den Anfang gemacht hat. Gut gemacht aber nicht perfekt und vielleicht sind sie in ein paar Jahren weg. Aber ich prophezeie es werden nicht Daimler oder BMW sein. Es wird der Chinese sein der ähnlich gute, multimediale Autos für einen sehr guten Kurs raushaut. Es mag kunden geben die für ein Auto 50, 60 oder 80.000€ ausgeben. Aber warum war und ist Hyundai so erfolgreich? Weil sie Golf-Niveau für weniger Geld anbieten.
     
    @Daniel / Felix/ andere gut informierte Aber wie soll ich mir so einen stromer daheim hinstellen ? Mehrparteienhaus Parkplatz zu weit weg etc. Wie soll es für die lassen tauglich werden ?  Der 1Fam.hausbesitzer Grüße an Nico könnte das locker machen, aber die leute, die ihr Auto auf die Straße stellen – no way denk ich mir da.
    Nachvollziehbar. Aber es zeigt das Problem der herangehensweise. Für sich genommen hast du genau das Problem erkannt. Aber die Frage sollte erstmal andersherum anfangen. Wer könnte denn heute schon umsteigen? Und das sind enorm viele. Das sind eigentlich quasi fast alle Einfamilienhausbesitzer und Leute die im Speckgürtel leben. Der Rest ist Entwicklungsarbeit von 2-3 Jahren. Heute sind 150-300km Standard, Fahrzeuge mit 400km und mehr gibt es schon. Auch das wird Standard. Dein Weg zur Arbeit sind laut Bundes-Durchschnitt ungefähr 50km Hin/Zurück. Das heisst bei 5 Werktagen musst du 250km packen. Sollte schon jetzt machbar sein. Am Samstag oder Sonntag besucht man irgendwem und hält außerhalb der Stadt oder an irgendwelchen Parkplätzen an und schiebt in 30min 80% in den Akku. Tada..die nächste Woche ist im “Tank”.
    Die Alternative wäre Häppchenladen wo immer es geht. Schon heute baut Ikea, Aldi, Lidl das Ladenetz weiter aus. Vielleicht haben wir in wenigen Jahren als Kundenfang überall auf den Parkplätzen kleine Lader. Dann kommen halt nur 5-6kw/h rein aber es reicht. Du fährst eh zum Einkauf? Kein Problem. Während du das tust wird geladen.
     

  65. KievKiev

    @ Alf
    Ich finde Daniel bringt es gut auf den Punkt. Auch in einem MFH mit 50km Anfahrt ohne die Möglichkeit den Akku zu laden kann das Fahrzeug bei dem Arbeitgeber geladen werden. Das ist natürlich nicht für alle möglich. Bei mir nutzen es allerdings einige Kollegen. Und die fahren teilweise Tesla. Aber klar, das ist der Anfang und die breite Masse braucht mehr Lösungen als der technikaffine Nerd.
    Die Frage zur Bewertung von Tesla war eine andere. Der Anteil an elektronischen Autos wird sicher zunehmen. Auch das Stück vom Kuchen für Tesla wird wachsen. Eine andere Frage ist wer noch kommen wird und wie groß der Kuchen überhaupt sein wird. 
    Indizien für einen kleineren Kuchen sind folgende:
    Änderungen des Bußgeldkataloges wird Dir zeigen, dass Carsharing und Fahrräder künftig bevorzugt werden. Es ist z.B. möglich öffentliche freie Parkplätze für Carsharing zu nutzen. Das war bisher nicht der Fall. Der leittragende ist der herkömmlichen PKW Fahrer, der weniger Parkplätze vorfindet. Ebenfalls werden Parkplätze in Lastenrad Parkplätze gewandelt. Es werden Strassen exklusiv für den Radverkehr gewandelt, Radschnellwege angelegt usw. Der Radanteil nimmt auch schon seit Jahren in Schwarmstädten zu.
    Ich kenne Deine Stadt nicht und ein allgemeiner Trend muss nicht überall in gleichem Maße anzutreffen sein. Individualverkehr mit dem PKW wird es weiterhin geben. Allerdings in geringerem Ausmaß. Auch wenn in vielleicht 30 Jahren 60% der Fahrzeuge auf Elektro-Basis funktionieren hat der in Isolation lebende Sibierer nichts davon. Er wird vermutlich weiterhin Diesel fahren, wenn er mal in eine Stadt muss…
    Carsharing wächst auch so weit ich es betrachte. Es gibt auch immer mehr Städte mit City Maut. Ich sehe hier auch eher eine Zunahme als eine Abnahme an diesem Trend.
    Die Verkaufszahlen von Lastenrädern, Pedelecs sind auch ein Indiz für die Entwicklung.
     

  66. Avatar-M

    Eine sehr angenehme Diskussion! Ein Thema in dem ich noch nicht durchblicke aber viel Input bekommen habe. Danke an die Kommentatoren. 
     
    Kiev eine Frau in meiner Straße fährt einen Zoe. Das war auch mein erster Gedanke als ich das Auto sah: cooles Teil, genau für Stadt, einkaufen und für die Arbeit zu gebrauchen. Sowas wäre was für mich wenn ich das in einer Garage laden könnte. 
     
    -M

  67. AvatarAktien Noobs - Sky

    Verpasst habe ich Sie auch. Aber nun habe ich mit meinen Neukauf hoffentlich eine interessante Aktie gefunden, die sich vielleicht zu einen Tenbagger entwickelt. Mal sehen.
    @Tim,
    hast Du denn irgendwie Unternehmen gerade auf deiner Liste die zukünftig sich wie Tesla, Amazon und Co. entwickeln könnten? Das schreit einfach nach einen Blogbeitrag von Dir oder eher eine Serie mit interessanten Aktie/Unternehmen die ein Potential aufweisen.
     
     

  68. AvatarZwitsch

    Kurz Frage an die Runde… steht Bei Alibaba ein Aktien Splitting bevor… die Aktien sind heute gestiegen wie Sau…??… danke im voraus…. schönen Abend… Gruss Dieter

  69. AvatarThorsten

    Gartenarbeit, Hornissennest in der Erde, 10 Hornissen, eine Hornisse, die schneller war als ich, Lähmung, Schwellung, Ausschlag , Atemnot, Notarzt, anaphylaktischer Schock, Krankenhaus. Ich wäre heute der vierte Fall. Ich hoffe ihr seid alle wohlauf.

  70. KievKiev

    @ M
    Den Zoe sehe ich ja als ein sehr gutes KFZ für Carsharing. Von der Größe zumindest. Ich habe keine praktische Erfahrungen damit. Wir benötigen eigentlich nur gelegentlich ein KFZ für den Urlaub. Hier darf es gerne eine Nummer größer sein. Für Ausflüge am Wochenende wäre ein Zoe allerdings ausreichend. Falls ich ein neues KFZ kaufen müsste wäre es ein größeres Modell. Es würde vermutlich ein Benziner. Ich möchte mindestens 500km am Stück fahren können. Ein Stromer ist hier zu teuer.
    Wir werden nach Klärung des VW Abgasskandals entweder Carsharing nutzen oder einen Firmenwagen. Hier würde mir ein Stromer knapp unter 40k gefallen mit hoher Reichweite. Ob es das schon gibt? Ein Hybrid wäre auch möglich. Allerdings muss hier 0.5% versteuert werden und das wohl auch einigermaßen durchgeführt werden. Ein reiner Stromer ist hiervhier steuerlich 50% von Vorteil. Tesla und Audi A6 gibt es auch im Carsharing. Ebenso 9 Sitzer usw. Mit Carsharing bieten sich mir eigentlich mehr Möglichkeiten. Die Tankflatrate hat allerdings seinen Reiz. Da wir nicht Pendeln müssen können wir entsprechend mehr in der Freizeit fahren ohne negativ aufzufallen…

  71. AvatarFit und Gesund

    @Thorsten,
    am Montag hat meine Freundin auch ein Hornissennest entfernen lassen, die wurden eingefangen, der Typ trug nur normale Kleidung, Hornissen sind nicht aggressiv, er hatte Eine auf der Hand und meinte wir dürften die ruhig mal streicheln, was ich aber dann doch nicht tat. 
    Das Nest wird nummeriert und im Wald wieder ausgewildert, im Herbst schaut dann der Typ danach und meine Freundin bekommt ein Bild, der Spass kostet an die 400 CHF, aber das zahlt ihr Vermieter.
    Gute Besserung Dir, bei uns wärst Du mit anaphylaktischem Schock aber eine Nacht am Monitor geblieben, seltsames Verhalten in deutschen Kliniken.
     
     

  72. AvatarChris

    @Kiev
    Bin Anfang des Jahres die neue Zoe (ersten E-Auto) kurz mal gefahren, danach will man eigentlich nie wieder zurück zum Benziner/Diesel, leider kostet eine vernünftig ausgestattete Zoe mind. 30-32k € vor Förderung, also ca. 20.000 € nach Förderung mit Batterie.
    Renault muss endlich die Miete abschaffen, für 15.000 € incl. mit Batterie incl. Förderungen wäre das Auto echt nicht schlecht, fahre allerdings weiter meinen Benziner (Toyota Yaris), der hat noch nicht mal sechstellige Kilometeranzahl und geht auch weiter… vl. gibt es dann auch schon Batterien in der Preisklasse mit 400-500 km… irgendwann…

  73. KievKiev

    @ Chris
    Den Zoe gibt es bei Carsharing ebenfalls. Vielleicht bin ich ja bald schon Mitglied und kann die diversen Modelle einmal testen. In meiner Nachbarschaft gibt es diverse E Fahrzeuge. Der Porsche Taycan ist optisch mein klarer Favorit. Tesla wird Konkurrenz bekommen. Einen Tesla mit Lunatic Button würde ich alle auch gerne einmal Probe fahren.
    Ein Firmen Stromer würde mir besonders gefallen. Die Steuer liegt bei 0.25%. Somit kostet ein 40k KFZ 100€ im Monat an Steuer inkl Verbrauch. Ich würde privat Photovoltaik einrichten und das KFZ damit laden und von der Firma erstattet bekommen. So hätte ich für meine Stromüberschüsse mittags einen guten zuverlässigen Abnehmer. Das Fahrzeug benötigen wir nur am Wochenende, wenn überhaupt…
    Mit meinem aktuellen Schummeldiesel fahre ich 1000km am Stück. Das gefällt mir auf dem Weg nach Spanien. Ich sehe den Diesel auch nicht so kritisch. Ich fahre den Karren ja nie. Außer in den Urlaub und mal am Wochenende für einen Ausflug. Aber die Politik wird hier wohl noch stärker regulieren…

  74. KievKiev

    @ Thorsten
    Gute Besserung! Wir sind auch schon in Kontakt mit Hornissen gekommen, die es sich in Spanien in einem verlassenen KFZ bequem gemacht haben. Die sind ohne Grund auf uns losgegangen. Die fand ich schon aggressiv.

  75. KievKiev

    @ Fahrzeuge
    Das habe ich hier schon einmal erwähnt. Ich wundere mich in Spanien bei meinem Ferienhaus immer über die Gäste. Ein Audi A4 ist hier gefühlt das Einstiegsmodell. Daran erkennt man zumindest deutsche Gäste. Pfingsten ist normalerweise komplett belegt. Da ist das Dorf dann voll mit Touristen Autos. Die Eigentümer fahren eher Autos bei denen es auf den ein oder anderen Kratzer nicht so ankommt. Sonst hat man in der Region öfter etwas Stress. Ein Eigentümer fährt zugegebenermaßen einen Jaguar. Er ist aber auch schon gefühlt ein Jahrzehnt frei und hat ein großes Immobilienportfolio.
    Reich aussehen und reich sein ist oft ein großer Unterschied. Mir kommt das zugute. Reich aussehen und sich vermeintlich reich aufführen muss man sich leisten können. Das ist mir vor Ort schon bei neuen Handwerkern aufgefallen.

  76. AvatarAndrea

    Zwitsch: Meine China-Aktien sind heute alle um mehrere Prozent gestiegen, nicht nur Alibaba war betroffen.
     
    Ich habe übrigens keine Tesla-Aktien. Ich finde Elon Musk auch visionär, aber möchte von ihm nicht wissen, ob oder dass er kifft. Trotzdem hätte ich mir fast ein paar wenige Tesla-Aktien gekauft, als sie vor ein paar Monaten abgestürzt sind. Ich habe es doch nicht getan, keine Ahnung mehr, warum (vielleicht kein Geld gehabt?).
     
    Seit ein paar Jahren habe ich BYD-Aktien, jetzt gehen sie mal wieder nach oben. Ich werde sie erst einmal behalten.

  77. AvatarTom

    @Tim
    Im Beitrag schreibst du
    “Ich habe Tesla verpasst. Ich hätte sie schon gerne im Depot. Sie ist mir jetzt aber davon gefahren”
    Ab wann ist dir eine Aktie zu teuer, oder warum steigst du nicht noch ein.
    Würde mich mal interessieren.

  78. AvatarZEN INVESTOR

    Würdet ihr eher auf VW oder auf Tesla setzen, wenn ihr 10% eurer flüssigen Mittel in eine der Aktien stecken müsstest für den Zeitraum bis 31.12.2025?
    Ich würde klar VW nehmen, wie ist eure Meinung?
     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *