Sparen löst viele Probleme. Steckt Euch Ziele. Tilgt Schulden. Investiert in Aktien oder ETFs. Plant den Exit aus dem Job

Ich freu mich, wenn meine Leser beim Sparen/Investieren Fortschritte machen. Sparen löst viele Probleme. Teilt den anderen Lesern in den Kommentaren bitte mit, wenn Ihr voran kommt. Das motiviert uns alle. Wir sollten die Fortschritte feiern.

Wir leben in einer verrückten Zeit, in der die Menschen materiellen Gütern immer mehr hinterher jagen. Wir scheinen den Blick für die wirklich bedeutenden „Dinge“ zu verlieren.

Gute Ausbildung machen. Job finden, der verdammt viel Spaß macht. Familie. Freunde. Natur. Hobbys. Sport. Bilden. Schulden tilgen. Notgroschen aufbauen (aber nicht zu viel. Für die meisten dürften wohl 3.000 bis 4.000 Euro als Notpolster reichen).

Den Rest volle Kanne investieren. In Aktien oder ETFs. Ja, geh ins Risiko. Denn das wird langfristig mit mehr Rendite belohnt. Vergiss es zu traden. Das endet bei den meisten im Verlust. Investier mit langer Perspektive, extrem lang. “Wenn Du nicht bereit bist, eine Aktie für zehn Jahre zu halten, denk erst gar nicht darüber nach, sie für zehn Minuten zu besitzen”, rät Warren Buffett. Hab eine Exit-Strategie aus dem Job. Plan Deinen Weg in den (Früh-)Ruhestand.

Ok, nicht jeder Job wird ein Traumjob sein. Du musst versuchen, das Beste daraus zu machen. Geh mit Optimismus an die Sache. Steck Dir Ziele. Deine Zufriedenheit kommt von innen.

Leute, die behaupten, sie verdienen zu wenig, sollten wissen: Du kannst mit einem kleinen Gehalt das Leben gestalten. Ja, es kann hart sein. Aber mit 25.000 oder 30.000 Euro kann man über die Runden kommen.

Was ist nicht hilfreich? Wenn sich Leute ständig beschweren. Wer nicht an sein Weiterkommen glaubt, wird nicht weiter kommen. Hört auf zu jammern. Das bringt nichts. Es zieht Euch nur weiter runter. Arbeitet lieber an einem Plan. Steckt Euch Ziele. Ja, es ist nicht leicht. Fortschritte sind schwierig. Mit der richtigen Einstellung kannst Du aber mehr erreichen.

Ein Geheimtipp ist ein Nebenjob, sollte Dir das Geld nicht reichen. Du solltest eine Sparquote von mindestens zehn Prozent haben. Besser ist mehr. Strukturiere Deine Ausgaben so, als ob Du ein kleineres Einkommen hast. Such ständig nach Sparmöglichkeiten. Wir haben die Tendenz unseren Lebensstil schnell nach oben zu fahren – zum Teil schneller als das Gehalt steigt.

Ja, niemand ist perfekt. Wir machen alle Fehler. Wir sollten uns trotzdem anstrengen.

Zum Schluss hab ich ein Rezept für Euch gefunden. Du kannst günstig kochen. Es kann lecker schmecken und gesund sein.

Ramen-Nudelgerichte sind ein Renner in den USA geworden. Sie macht zum Beispiel in dem Video eine phantastische japanische Suppe. Ich muss das unbedingt ausprobieren. Was haltet Ihr von der Suppe?

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Kinah
5 Jahre zuvor

Hallo Tim!
Lese schon seit lange deinen Blog und wollte dir danken. Durch dich habe ich endlich den Mut gefunden mein Geld in Aktien anzulegen. Kaufe vorwiegend defensive Aktien diverser Konsumartikel Hersteller (z.B. Ul, J&J, Nestle, P&G). Ein großer Teil meines Geldes liegt aber noch auf dem Tagesgeldkonto, da alle Welt ständig den großen Crash prophezeit und mir jeder aus dem Bekanntenkreis von Aktien abrät. Aber je mehr ich lese, desto mehr wird mir klar das es keine wirkliche Alternative zu Aktien gibt. Mach bitte weiter so!! Lg

Martin
5 Jahre zuvor

Mal wieder ein sehr ansprechender Artikel. Auch wenn der Inhalt oft gleich oder ähnlich ist, trotzdem motiviert er jedes Mal aufs neue.

Vor allem das Vorstellen einzelner Leser und ihr aktueller Stand und Umgang mit Finanzen, Aktien etc. finde ich sehr interessant. Bitte mehr davon.

Im eigenen Umfeld kann zumindest ich nur sehr begrenzt über Aktien und Börse im allgemeinen sprechen. Ich bin 27 Jahre alt und mache gerade meinen Master. In meinem Bekanntenkreis sind entweder noch alles Studenten, die gerade so über die Runden kommen jeden Monat oder aber Berufsanfänger, die jetzt zum ersten Mal aus dem voll schöpfen können und dies auch tun.

Dieses Jahr werden meine jährlichen Dividendenertränge wohl die 1200€ übersteigen. Wobei ich eine Mischung aus value und Dividendenstrategie verfolge. Dank Grundfreibetrag bzw. Nichtveranlagungsbescheinigung kann ich zumindest dieses Jahr noch die volle Dividende einbehalten. Mein Depot setzt sich aus Ca 30 Einzelunternehmen und 3 ETFs zusammen.

Mark 85
5 Jahre zuvor

Ich habe gestern mein Kontenmodell überarbeitet, weil ich in Finanzdingen viel von Automatisierung, aber auch Einfachheit halte. Über eine kurze Einschätzung eurerseits würde ich mich sehr freuen. Auch ich lerne jeden Tag mit Freude etwas Neues dazu. 😉

Konten:

– Fixkostenkonto (für alle festen Ausgaben)

– Spaßkonto (zur überwiegenden Mehrheit für Reisen gedacht)

– Zukunftskonto (Verrechnungskonto für Wertpapierkäufe und sonstigen Vermögensaufbau)

Ich habe alle 3 Konten nach meinen persönlichen Wünschen in feste Werte meines monatlichen Einkommens aufgeteilt und entsprechende Daueraufträge vom Fixkostenkonto eingerichtet, nur 1 Sache treibt mich noch etwas um: Soll ich meine Notreserve für unvorhersehbare Ausgaben auf dem Fixkostenkonto belassen oder getrennt verwahren?

Für das Belassen spricht ein gewisser Puffer, weil es dann wegen Unachtsamkeiten oder Fehlern nicht gleich auf 0 oder sogar ins Minus gehen kann und ich einen festen Wert habe (Höhe der Notfallreserve), an dem ich mich regelmäßig orientieren und bei Überläufen zusätzliche Überweisungen ans Spaß- und Zukunftkonto veranlassen oder nach unvorhersehbaren Mehrausgaben wieder auf den Ursprungswert auffüllen kann.

Für die getrennte Verwahrung spricht eine gewisse Zugriffsdistanz, aber ich habe mich bei meinen Begehrlichkeiten relativ gut im Griff.

Jonas
5 Jahre zuvor

Guter Artikel, wie immer.

Ich verdiene nicht mal 1.600 netto und kann trotzdem  problemlos 400€ pro Monat direkt in den Sparplan füttern. Der Rest kommt aufs Tagesgeld. Und es wird immer mehr.

Niedrige Fixkosten sind der Schlüssel, dann mss man auch nicht auf jeden Euro gucken. Mit 550€ p.P. auf das Gemeinschaftskonto haben meine Freundin und ich jeden Monat genug zusammen für Miete, Nebenkosten, Nahrung, Auto, Geschenke und sogar Wochenendausflüge. Nochmal 20€ für Handy und BU-Versicherung und fertig ist die Laube.

Trotzdem fehlt es mir an nichts, im Gegenteil.

Viel Erfolg allen anderen Lesern hier weiterhin und natürlich auch Dir Tim.

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Jonas: Sehr schön. 400 von 1600 Euro fest zurücklegen zu können, ist eine tolle Leistung. Man kann immer an der Erhöhung seiner aktiven Einnahmen arbeiten, aber für mich liegt ebenfalls in den Ausgaben der Schlüssel zum Erfolg. Auch bei kleineren und mittleren Einkommen.

Es lassen sich in der Ausgangssituation immer Kostenblöcke finden, die man minimieren oder dezimieren kann, davon bin ich überzeugt. Es kommt auf den Veränderungswillen an. 😉

Jonas
5 Jahre zuvor

@Mark85

Ja, ich arbeite in einem Job, den manche als brotlos bezeichnen würden. Mir bringt er Spaß, keine Überstunden und gute Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukuft. Aber muss ja jeder selber wissen wo seine Prioritäten liegen.

Das Einkommen kann man natürlich steigern, aber ich sehe bei vielen in Freundeskreis und Verwandtschaft das Hamsterrad kräftig am rotieren. Da kommt das größere Auto, die exklusivere Wohnung, das traumhaftere Haus und so weiter.

Von meinem letzten Bonus habe ich ETFs gekauft. Andere gönnen sich einen fetten Urlaub. Aber das muss ich hier natürlich nicht erzählen.

Mit realistischen Zielen, klarem Kopf und ein bisschen Glück kann man schon einiges erreichen, glaube ich. Und mit Aktien/ETFs natürlich 😉

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Tim: Gut, ich habe auch extra etwas Spielraum bei der Aufteilung gelassen, damit es auf Dauer eher zu Über- als Nachschüssen auf dem Fixkostenkonto kommt. Die werde ich dann regelmäßig zusätzlich weiterleiten.

Es macht nämlich aus meiner Sicht keinen Sinn, wenn man seine festen Ausgaben zu knapp bemisst und dadurch ständig ins Rudern gerät. Sparen und Investieren soll Spaß machen. 😉

Andi
5 Jahre zuvor

Hallo zusammen,

ich bin Andi und lese seit ca. einem halben Jahr aufmerksam den Blog und die vielen Kommentare, welche mir wirklich einen Mehrwert bieten. Danke an Tim und alle aktiven Blogger.

Mir geht es wie Martin. Ich bin auch 27, mit dem Master fertig geworden und seit einem Jahr im Berufsleben. Im Freundes- und Bekanntenkreis fällt es mir schwer über Finanzthemen zu sprechen. Viele meiner Freunde sparen sich kaum etwas an, bzw. nur auf materielle Ziele. Die wenigen die doch etwas ansparen, wollen sich damit nicht intensiv beschäftigen bzw. darüber sprechen. Darum lese ich Bücher und unter anderem hier im Blog.

Zu meiner finanziellen Situation. Ich habe stets neben dem Studium und auch davor mehr Geld verdient als ausgegeben und dieses investiert, so dass ich mir eine ganz einfache Wohnung bereits nach dem Bachelorstudium kaufen konnte. Hier hat mir mein Vater einen Kredit gegeben. Da ich in meinen Augen ein sehr gutes Einstiegsgehalt bekomme konnte ich diesen bereits zurückzahlen.

Da ich meinen Lebensstandart nach dem Studium nicht geändert habe, reicht mir ca. 1/3 des Gehaltes für Freizeit/Urlaube/Fixkosten aus. Dies führt dazu, dass ich aktuell viel zum investieren übrig habe. Das übrige Geld lege ich aktuell hauptsächlich in Qualitätsaktien alla TIM an. @ Mark85, ein solches von dir beschriebenes Kontenmodell benutze ich nicht. Ich versuche lediglich zuerst „mich zu bezahlen“, also zu investieren und dann den Rest auszugeben.

Nun zu einer Frage an euch Blogger: Zum Einen Teil werde ich einen Anteil an Qualitätsaktien mit Haltedauer gegen unendlich behalten und ausbauen. Zum Anderen suche ich nach einer Investitionsmöglichkeit mit einer Haltedauer von ca. 5-10 Jahre, welche ich zu gegebener Zeit in eine Immobilie verlagern möchte. Wie würdet ihr das jeden Monat wachsende Vermögen für die geringere Haltedauer anlegen?

Im Aktienmarkt wie das restliche Vermögen?
Alternativen wie etwa Gold/Silber?
Tagesgeld mit geringen Zinsen?
Oder etwas ganz anderes?

Ich bin mir nicht sicher ob stark volatile Assets hier angebracht sind.

Natürlich freue ich mich über jede Anregung.

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Jonas: Amen. Man kann seine Boni ja aufteilen. Auf Autos und Häuser kann ich ebenfalls gut verzichten, nur meine Reisen lasse ich mir nicht nehmen, weil sie für mich Bildung (fremde Eindrücke, Kulturen und Sprachen) und Gesundheit (Wohlbefinden) bedeuten. Es müssen aber keine 4- oder 5-Sterne-Hotels sein. Hauptsache Sonne, Strand und Meer. Der Rest ergibt sich von allein.

Max
5 Jahre zuvor

Zum Thema Notgroschen würde mich mal eure Meinung interessieren.
Wie groß fällt dieser bei euch aus? Warum haltet ihr überhaupt einen, wenn ihr euch in einer Notsituation für wenig Zins Geld leihen könnt? Macht es aus Eurer Sicht überhaupt Sinn?
Ich für meinen Teil halte aus den oben genannten Gründen keinen Notgroschen und kann damit gut schlafen. Das ist jedoch sicher auch meiner hohen Einnahmen-Seite geschuldet.

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Max: Bei mir fällt er nicht sehr groß aus, weil meine monatlichen Ausgaben überschaubar aussehen und ich keine teuren Dinge besitze, die kaputtgehen können.

Genau wegen deiner Begründung habe ich einen, wenn ich sie umdrehe: Ich lehne Schuldenaufnahmen kategorisch ab. 😉

Mattoc
5 Jahre zuvor

Lustig, Pibe! So mache ich es auch…

Fixkostenkonto:

– Notgroschen 12k

– monatlicher Gehaltseingang

– alle Fixkosten werden monatlich und jährlich abgebucht

– Standardbetrag auf Spaßkonto (Variable Kosten) wird monatlich abgebucht

– Standardbetrag auf Verrechungskonto wird monatlich abgebucht

Fertig.

 

Jonas
5 Jahre zuvor

@Max: Der Notgroschen muss sein, da würde ich mich auf keinen Fall auf irgendwelche Kredite verlassen. Wenn die Hütte brennt, im übertragenen Sinne (hoffentlich), musst du schnell reagieren können. Dafür gibt es das Tagesgeld. Das ist die Reserve für alles wichtige was kaputtgehen kann.

Die Höhe richtet sich bei mir an meinen Ausgaben, bei anderen sind es mehrere Nettogehälter. Konkret bei mir sind es Fixkosten mal sechs, also ein halbes Jahr.

Bist du beispielsweise auf ein funktionierendes Auto angewiesen musst du im Schadensfall erstmal dafür aufkommen können ohne dass du einen Kredit aufnehmen musst. Sowas willst du nicht an der Backe haben, wenn die Hütte brennt. Oder denke an Zahnarztkosten, Waschmaschine etc.

Je nachdem wie dein Lebensstandard aussieht brauchst du einen unterschiedlich großen Notgroschen. Hier zeigt sich wieder die Macht des Minimalismus. Denn wer wenig besitzt, bei dem (oder der) kann auch weniger kaputt gehen.

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Perfekt, dann mache ich das so. Man kann zwar für seine Ausgaben noch mehr Konten anlegen, manche machen 5 bis 6, aber ich möchte es einfach halten. 🙂

Mattoc
5 Jahre zuvor

Ich finde das gut und einfach so. Vor allen Dingen bekommen viele Berufstätige zusätzlich zum monatlichen Gehalt halbjährliche oder jährliche Sonderzahlungen und demgegenüber gibt es jährliche Fixkosten. Das verrechnet sich dann automatisch miteinander und man kann nach einem Jahr einmalig die positive Differenz zwischen Notgroschen und Kontostand aufs Verrechnungskonto überweisen. Außerdem kann man versuchen, noch einen Teil der variablen Kosten zu sparen und das auch nach einem Jahr abrechnen.

Weiterhin sollte man bedenken, dass besonders viele Girokonten auch nicht gut für den Schufa-Score sind (vermute ich).  Aus Diversifikationsgründen habe ich aber auch 3 Banken:

Bank A: Fixkostenkonto

Bank B: Spaßkonto

Bank C: Verrechnungskonto und Depot

Bei Bank A und Bank B ist automatisch noch jeweils ein Tagesgeldkonto dabei, so dass man hier noch unterteilen könnte, wenn man wollte. Will ich aber nicht. 🙂

chaostrader
5 Jahre zuvor

Ich finds wichtig, Konten bei mindestens zwei Banken zu haben. Letztens wurde aus unerfindlichen Gründen meine EC-Karte der örtlichen Bank gesperrt, da ist man echt aufgeschmissen wenn man nicht an Bares kommt. Und der TAN-Generator meines Online-Brokers ging auch mal kaputt, da ging dann auch nix mehr (kein Zugang zum Tagesgeldkonto).

Richtet euch nicht zu viele Konten ein, unsereins sollte es hinbekommen, den Betrag X auf dem Tagesgeldkonto mental in Notgroschen, risikoarmen Investmentanteil, Sparbüchse für geplante Anschaffungen etc. zu unterteilen.

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Bank B kann man sich theoretisch ersparen und mit Bank A zusammenlegen: Girokonto = Alltagskonto und Tagesgeldkonto = Spaßkonto. Bank C auch, wenn Bank A ein gutes Depot anbietet: Verrechnungskonto = Zukunftskonto.

Am liebsten hätte ich ja alles bei der Ing-Diba, weil ich die Depotkonditionen und die Menüführung liebe, aber mein Hauptkonto ist bei der Consorsbank, weil man dort nicht nur im Euro-Raum gebührenfrei Geld abheben kann.

Bei manchen Banken kann man sich sogar weitere Unterkonten anlegen. Bei der Consorsbank werden mir 2 Tagesgeldkonten und Depots angezeigt, weil ich vor der Zusammenlegung ein Konto bei der DAB hatte. Das kann man aber auch manuell beantragen. Bei der Ing-Diba ebenfalls. Wer’s braucht. 😀

Mattoc
5 Jahre zuvor

PIBE, aber das Spaßkonto muss doch ein Girokonto sein, bestenfalls sogar in Verbindung mit einer kostenlosen Kreditkarte, damit man auch die Möglichkeit hat, per Karte und ggf. im Ausland zu zahlen. Oder machst du alles in bar?

Ich habe jedenfalls genau diese Kombi bei der Comdirect-Bank. Das ist perfekt für mich.

Das von dir als Allgagskonto bezeichnete Konto ist bei mir das Fixkostenkonto. Das sollte meiner Meinung nach klar getrennt sein von den variablen Kosten (Spaßkonto).

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Hmmm, kurz nachdenken: Wenn ich das Tagesgeldkonto als Spaßkonto nehmen sollte, könnte ich auf jeden Fall externe Überweisungen tätigen, zum Beispiel für Reisebuchungen. Bargeldabhebungen und bargeldlose Zahlungen zum Spaßhaben auf Reisen (Mietfahrzeuge, größere Eintrittsgelder usw.) würden dann vom Girokonto (Alltagskonto) abgehen. Eine komplette Trennung wäre so nicht gegeben, aber interne Ausgleichsüberweisungen wären nach jeder Spaß(aus)zahlung möglich und hätten generell keine Verzögerungen wie bei externen Überweisungen.

Soll ich mir ein weiteres Girokonto + Karten zulegen? Vorteil: klare Trennung, Nachteil: etwas Komfortverlust.

Ich möchte es auf jeden Fall möglichst einfach haben. 😀

Mattoc
5 Jahre zuvor

Hin- und Herbucherei zum Ausgleich des Fixkostenkontos ist Gemurkse meiner Meinung nach. Ich empfehle ganz klar 2 Girokonten, wobei man für das Fixkostenkonto gar keine Karten braucht, denn darüber laufen nur automatisierte Buchungen.

Das Spaßkonto für das monatliche operative Geschäft hingegen  braucht gute Karten (EC und Kreditkarte kostenlos) und sollte getrennt vom Fixkostenkonto sein. So meine Meinung. 🙂

Fit und Gesund
5 Jahre zuvor

@Tim,

wieder ein super Artikel, die Ramen-Suppe sieht echt lecker aus, ganz günstig dürfte die nicht sein wenn man Alles neu kaufen muss, aber ich werde das mal ausprobieren, die neu gekauften Sachen kann man ja weiterverwenden.

wie Du sagst, Ziele haben, sich anstrengen, nicht zu viel jammern, nicht jeder Job ist ein Traumjob, manchmal mehr, manchmal weniger, ich füge deswegen hinzu: nicht übergrosse Erwartungen haben, kommt es besser, schön, kommt es schlechter, auch damit wird man fertig. Ich habe auch keine Erwartungen von 10% p.a für meine Aktienanlage,

innere Ruhe und Zufriedenheit haben bei mir einen sehr hohen Stellenwert.

 

@Jonas,

Deine Einstellung ist absolut Klasse

 

Notgroschen,

den brauch ich, damit schlaf ich ruhig, oder soll ich erst zur Bank und einen Kleinkredit beantragen bevor ich z.B zum Tierarzt fahre???

immer kurz vor Lohneingang (mein Lohn ist nicht immer gleich hoch)rechne ich aus:

Fixkosten, Reserve, Variable Kosten, kleiner Spassbetrag,  da ich Haushaltsbuch führe weiss ich ja was ich benötige,

dann ziehe ich meine Sparrate ab, die ist auch fix und es ist mir bisher immer gelungen sie auch einzuhalten,

sollte dann was über sein, was mal vorkommt wenn ich besonders viel Schichtzulagen hatte, so wandert der Betrag auch auf das Anlagekonto.

Konten hab ich nur, Girokonto CH, Girokonto D, Sparkonto CH für die Reserve, und Anlagekonto CH, insgesamt 2 Banken. Das Girokonto in D ist kostenlos und manchmal ist es ganz nützlich, aber brauchen würde ich es nicht.

noch was Lustiges:

http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Unerwartetes-Ostergeschenk-Hunderte-Euro-in-Konstanz-verteilt;art372448,9220690

was da wohl dahintersteckte?

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Ja, das wäre mit etwas Aufwand verbunden, aber durchaus handhabbar, wenn man nicht gerade jeden Tag Spaß braucht.

Warum braucht das Fixkostenkonto keine Karten? Nicht alle Alltagsausgaben lassen sich per Überweisungen oder Lastschriften regeln. Wie soll man so alltägliche Einkäufe und Erledigungen bezahlen? Ohne Karten kein Bargeld/keine bargeldlosen Zahlungen. 😉

Mattoc
5 Jahre zuvor

Für mich sind sämtliche “alltägliche Einkäufe und Erledigungen” varible Kosten. Diese zahle ich nicht vom Fixkostenkonto sondern vom Spaßkonto, daher brauche ich für das Fixkostenkonto keine Karten.

Aber ich sehe schon, die Meinungen können auch hier auseinndergehen. 🙂

Max
5 Jahre zuvor

@All: Danke für Eure Beiträge zum Thema Notgroschen. Ich sehe, dass auch hier jeder seine eigene Meinung zu hat. Und jeder persönliche Lebensumstand bedarf offenbar eines anderen Notgroschens. Ich werde auch in Zukunft meinen Notgroschen minimalistisch halten, da ich keine ‘Katastrophen’ zu erwarten habe.

Ich gehe sogar weiter und könnte mir unter optimalen Bedingungen vorstellen, für Dividenden-Könige (überschaubare) Schulden aufzunehmen.

Fit und Gesund
5 Jahre zuvor

@Max,

Kein König ist Schulden wert,

und Schuldenkönige gibt es auch schon genug, also ich finde den Gedanken völlig abwegig, aber mach man…Jeder muss wissen was er tut.

5 Jahre zuvor

Ganz was anderes…

Gerade läuft auf arte eine tolle Doku. Hoffentlich kommt sie nachher in die Mediathek.
Die Silicon Valley-Revolution (Doku über die Pioniere des Personal Computers – und das waren nicht Bill Gates und Steve Jobs!)
“Die Sixties an der US-Westküste: Bob Dylans „The Times They Are A-Changin’“ steht schon 1964 für eine Zeit der Umstürze. Das Land ist aber noch nicht bereit für die liberalen Ideen der jungen Generation, denn noch 1966 wird der konservative Hardliner Ronald Reagan als Kaliforniens Gouverneur gewählt. Im Silicon Valley träumen Hippies und linke Technikfreaks von neuen Lebensweisen, einer besseren Welt – und davon, den Konzernen und der Regierung die alleinige Macht über die Computer zu entreißen. In exklusiven Interviews erzählen PC-Experten, Künstler und Politaktivisten über die Anfänge des Zeitalters der Heimcomputer. Eine einzigartige Erinnerungsdoku über eine wilde Aufbruchszeit!”

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Verstehe. Bei Spaß denke ich eher an Annehmlichkeiten, die man sich außer der Reihe genehmigt. 😀

Für die reine Grundversorgung ist mein Alltags- bzw. dein Fixkostenkonto gedacht. 😉

5 Jahre zuvor

Ich verstehe diese Kontenmodelle nicht, ganz ehrlich. Warum sollen die “alltägliche Einkäufe und Erledigungen” variable Kosten sein? Das sind zwei unterschiedliche Kategorien. Andere Leute kategorisieren anders und schlagen die Lebensmitteleinkäufe zu den Fixkosten, den Restaurantbesuch zu den variablen Kosten.

Die Konzepte Fix/Variabel und Verwendungszweck sind orthogonal und sollten nicht vermischt werden. Beispiel: Wohnen. Die Ausgaben für sind sowohl fix als auch variabel. Fix, weil 12 mal im Jahr eine Warmmiete überwiesen wird. Der variable Teil ist die Betriebskostennachzahlung oder -rückzahlung. Oder nehmen wir Telefon und Internet. Der Internetanschluss ist fix, das Aufladen des Prepaidvertrages aber variabel.

Deppert ist die Deutsche Bahn mit ihren Mülleimern. Habt ihr euch die schon einmal angesehen? Da gibt’s vier Abteilungen: Glas, Papier, Verpackung und Restmüll. Ist ein Glasflasche denn keine Verpackung? Kann Papier keine Verpackung sein? Auch hier wurde die Orthogonalität verletzt. Die Beschaffenheit (Glas, Papier, Rest) wurde mit dem Verwendungszweck vermischt.

Ich habe übrigens keine “Konten und Töpfe”. Ich habe mein Girokonto, ich kenne mein Maß und gönne mir auch was. Aber ich befülle kein “Spaßkonto” mit Geld, was ich dann später verballere. Es gibt auch Leute, die dokumentieren eine Ausgabe, mit welchem Zahlungsmittel bezahlt wurde, und jede Barausgabe fällt dann “variable Kosten” oder “Lebensführung”. Halte ich für Unsinn. Ich dokumentiere jede Kategorie und jede Unterkategorie. Lebensmittel ist eine Kategorie. Unterkategorien davon sind: Küche und Gastwirtschaft. So kann ich feststellen, ob ich viel auswärts gegessen habe. Es spielt bei mir auch keine Rolle, wie ich bezahle, ob bar oder mit Karte.

 

5 Jahre zuvor

So, wer nicht aufstehen muss, Bier aus dem Kühlschrank holen, alternativ Tüte drehen, Doku anschauen

Prädikat: unbedingt sehenswert. 😉

MS

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Matthias: Das schaue ich mir morgen an. Für heute bin ich bedient: Zuerst das 2:4 in Madrid – und als es dann ans Bezahlen ging, bekam ich zu wenig Wechselgeld zurück. Das nächste Mal markiere ich meine Scheine vorher. Die Örtlichkeit war aber super: http://www.megapark.tv

Gute Nacht! 😉

 

Mattoc
5 Jahre zuvor

@Coupon

Wir haben alle unterschiedliche Lebenssituationen und irgendjemand findet immer eine Lösung, auch wenn gar kein Problem da ist. Wenn PIBE und du euch einmal im Monat oder einmal pro Woche zu gleichen Preisen Lebensmittel in die Schränke legt, sind das gerne Fixkosten. Ich habe gar keine Küche und schon gar keine Lagerungsmöglichkeiten für geplante Großeinkäufe.

Ich bin froh, wenn ich direkt vom Aldi komme und mein Buttergemüse auf meiner mobilen Herdplatte direkt (just-in-Time) zubereite. 🙂 Am nächsten Tag sind es Spaghetti. Das ist für mich “spontan”, “Spaß” und variabel. Bei euch ist das anders. Das ist für mich ok, und ich erkläre das, was ihr macht, ausdrücklich nicht für unsinnig.

Jetzt Doku schauen.

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Halb so wild, ich fasse lediglich anders zusammen: alle fixen und variablen Kosten für den Grundbedarf. Deshalb nenne ich es Alltagskonto.

Selbstverständlich kaufe ich nicht jedes Mal für den gleichen Betrag Lebensmittel ein, aber ich kenne meinen ungefähren Monatsbedarf. Ersetze Fixkosten einfach durch Fest- oder Lebenshaltungskosten.

Nahrungsaufnahme kann sicherlich auch Spaß machen, aber in erster Linie dient sie dem physischen Fortbestehen. Bei Restaurantbesuchen sieht dies schon anders aus: kein Muss, reiner Spaß. 😉

Mattoc
5 Jahre zuvor

@Pibe

Genau! Bei mir sind Miete, Strom, GEZ, Kabelanschluss, Datenkarte, BUV, PKV und Monatskarte Fixkosten.

Alles andere mache ich nach “Budget, Lust und Laune”. Darunter fallen dann natürlich auch Hygieneartikel, Nahrung, Getränke etc. Das sind aber im Detail keine vorher festgelegten Kosten. Dafür  habe ich 500 EURO im Monat eingeplant, die ich auf ein separates Konto überweise. Das geht easy.

Jetzt habe ich es vollständig dargestellt. 🙂

Mattoc
5 Jahre zuvor

Das mit den Mülleimern werde ich morgen mal meiner cholerischen Nachbarin vortragen: “Könnten Sie bitte aufhören, ständig die Orthogonalität zu verletzen!” Mal schauen, wie sie schaut. 🙂

Mattoc
5 Jahre zuvor

@Max

Ich würde auch immer etwas Cash irgendwo bunkern. Irgendwann kommt der Blackout. 😉

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Jau, ich verstehe, was du unter Fixkosten meinst. Feste Kosten, die regelmäßig und in gleicher Höhe anfallen, wobei sich bei deinen genannten Dingen die aktuellen Höhen mit der Zeit auch ändern können, aber das wäre jetzt Haarspalterei.

Für mich als Minimalist ist spannender, wie viel man ungefähr insgesamt an Geld braucht, um das persönliche Existenzminimum aufrechterhalten zu können. Alles Darüberhinausgehende geht für mich schon in Richtung ,,Luxus”. Das staatlich garantierte soziokulturelle Existenzminimum für den Regelsatz setzt sich beispielsweise wie folgt zusammen (nach unten scrollen): https://www.sozialhilfe24.de/hartz-4-alg-2/regelsatz.html

Bei sparsamer, durchdachter und vorausschauender Lebensführung kommt man mit den insgesamt 409 Euro sicherlich zurecht, mich würde mehr die Abhängigkeit psychisch zu schaffen machen, weniger die fehlende Erwerbsarbeit oder die Leistungshöhe. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens hat etwas in meinen Augen. 😀

Egal, letztendlich geht es bei Kontenmodellen um die Vorteile der Automatisierung, nicht um Feinheiten. Wer Perfektion betreiben möchte, wird mit 3 Konten sowieso nicht hinkommen. 🙂

Oliver
5 Jahre zuvor

Interessant, wie viel Gedanken sich um Fixkosten etc. gemacht wird. Ich bin da eher sehr faul eingestellt, kommt aber sicher daher, dass ich ganz gut mit Zahlen umgehen kann. Ich weiß, was ich ungefähr im Monat brauche (bleibe sehr häufig unter dieser Zahl, ohne darauf zu achten) und überweise den überschüssigen Betrag auf eine meiner Depotbanken. Das lege ich dann ganz gemütlich an, fertig ist die Laube. Viele Konten brauche ich da nicht.

Weiter oben wurde nach der Notreserve gefragt. Da hat jeder auch eine andere Philosophie. Das war für mich gerade am Anfang des Investierens noch eine wichtige Frage. Inzwischen ist das in den Hintergrund gerückt. Der Grund ist, dass es sehr wenige Notfälle gab und diese durch laufende Einnahmen abgedeckt werden können. Eine kaputte Waschmaschine ist z.B. locker aus den Einnahmen finanzierbar. Auto besitze ich nicht, daher kann mir hier nichts passieren. Ich spare immer über drei Monate die UST an, damit ich die nicht mit einem Monatseinkommen mitfinanzieren muß. Deshalb sind auf meinem Giro immer ein paar Tausender. Das ist aber Automatismus.

Ich denke, eine größere Notreserve wird dann wichtig, wenn ich mehr Güter besitze, die im Schadens- und Renovierungsfall große Kosten verursachen. Hier denke ich an Auto, eigenes Haus/Wohnung und natürlich Kinder. Krankheit ist etwas, wo man sowieso nicht geschützt ist. Wenn das etwas ernstes ist, wird mir in der Regel die erste Notreserve sowieso nicht reichen. Gleiches für Berufsunfähigkeit. Eine Notreserve ist bei den ganz großen Sachen sowieso nur der Tropfen auf dem heißen Stein. Gleiches für Pflegefall in der Familie. Ein Freund von mir hat gerade das Problem und wenn man mitbekommt, wie sich die Pflege- und Krankenversicherung aufführen, da kann es einem schon anders werden. Ein elektrischer Rollstuhl kommt dann mal eben auf 18.000 EURO und das ist nur ein Posten von vielen. Also hier nutzt die nichts.

Wenn man z.B. arbeitslos ist, hilft einem eine Notreserve für drei Monate ganz gut über den Berg. Dann dürften, wenn man festangestellt war, die ganzen Formalitäten beim Arbeitsamt durch sein und es geht erstmal weiter.

Mein Fazit: Nicht zu viele Sachen besitzen, die einem im Monsterfall viel Geld abverlangen. Das hilft mehr als eine große Notreserve.

Ich hab mir das Rezept mit der Rahmensuppe mal angeschaut. Billig käme die mir zwar nicht, weil ich die meisten Zutaten nicht habe. Aber sehr lecker sind solche Sachen schon.In München gibts am Isartor einen ganz günstigen Japaner, der diese Suppen anbietet. Äußerst gut und mit vielen Varianten. Kommt in etwa auch an die großen chinesischen Suppenteller heran. Solche Suppen finde ich sehr gut, wenns draussen kalt ist. Würde passen, hier schneits gerade.

 

ZaVodou
5 Jahre zuvor

@Mark85

Lustig, dass Du das erwähnst. Ich habe nämlich mein Haushaltsbuch nach diesen Kategorien (Zusammensetzung des Regelsatzes) aufgeteilt.
Im Handelsblatt wurde das mal näher erläutert. Mit Anmerkungen was in die einzelnen Kategorien reingehört.
Erweitert habe ich das nur um die Kategorien “Reisen” und “Ausgehen”.

 

Mattoc
5 Jahre zuvor

@ZavVodou

Meinst du diese Zusammensetzung:

http://uploads.hartziv.org/regelsatztorte2017.jpg

 

Mark 85
5 Jahre zuvor

An ZaVodou: Reisen fallen wohl unter ,,Beherbungs- und Gaststättendienstleistungen” (8,10 €) und Ausgehen unter ,,Freizeit, Unterhaltung und Kultur” (45,15 €), aber ich muss zugeben, dass mit 8,10 Euro pro Monat natürlich keine Weltreisen drin sind. 😉

Mattoc
5 Jahre zuvor

Aus meiner Sicht ist der Gesamtbetrag grundsätzlich machbar, wenn man diszipliniert ist. Nur die Einzelaufteilung ist zweifelhaft:

100 Euro pro Monat in Summe für “Dienstleistungen, Klamotten und Haushaltsgeräte” finde ich viel, wenn man berücksichtigt, dass für Bildung nur 1,55 Euro vorgesehen ist. Außerdem gibt es natürlich auch bei dieser Kategorisierung Überschneidungen.

Grundsätzlich denke ich, dass es bei der von Tim regelmäßig vorgetragenen Quintessenz bleibt:

1. Leben wie ein Student

2. Kein überflüssiges Zeug

3. Kein Auto

4. Gute Ausbildung / Hohes Einkommen

5. Glück nicht in materiellen Dingen suchen und Geld für Freiheit nutzen

 

So schwierig ist das nicht. Das Problem ist nur, dass die meisten Menschen sich 0,0% Gedanken über ihren Lebensstandard / Vorsorge / diszipliniertes Leben machen. Sie hauen wirklich alles raus. Im ZDF kam gestern wieder ein Bericht über zwei Frauen, die in Hartz 4 “gelandet sind” nach Scheidung. Die dargestellten Lebensumstände (Haus mit Edelküche, Auto, schicke Kleidung) deuteten aber auch wieder daraufhin, dass die beiden Frauen auch jetzt noch kein Verständnis ihrer Lebenssituation haben. Echt ärgerlich.

Mark 85
5 Jahre zuvor

An Mattoc: Der Betrag für Bildung ist in der Tat ein Witz. Mein letztes Sachbuch hat 7 Euro gekostet, was schon nicht viel ist. Ich weiß, dass der Gesetzgeber Vorgaben machen muss, damit sie einigermaßen nachvollziehbar sind, aber ich würde mir die 409 Euro definitiv auch anders einteilen.

Den Aufbau einer Notreserve und einen ETF-Sparplan würde ich mit jeweils 25 bis 50 Euro bedenken und mich dafür in den aus meiner Sicht großzügiger bemessenen Posten einschränken. 🙂

Sams1974
5 Jahre zuvor

Wenn es dich freut gerne Tim.

Das feiern verschiebe ich, passend zur CL gestern. “Das war es noch lange nicht!” Kurz im Ordner geblättert und festgestellt das ich ab 2011 im Frühjahr mit dem Direktinvestieren in Wertpapiere angefangen habe. Es sind 2011 genau 244,01 Euro Dividenden angefallen. Also mehr oder weniger bei 0 angefangen. (Kommt mir kürzer vor als ich es in Erinnerung habe, aber Papier lügt wohl nicht.)

Das Ziel waren etwa 8-10 Jahreseinkommen was auf eine 6stellige Summe hinauslaufen würde. Im Moment fehlen noch 2K auf 80K. (na ja Kurswerte)

Monatlicher Cashflow etwa 250 – 350 aus den Kapitalanlagen , im Moment etwas darüber aber ich schätze gerne etwas konservativer.

Gut etwa 4% der Summe sind noch fremdkapitalfinanziert aber ich habe jetzt aufgehört in Einzelunternehmen zu investieren. Ich warte auf bessere Kurse oder Wechselkurse oder am besten beides. Mit dem Cashflow bespare ich per Autopilot jetzt mit jeweils mit 200 Euro 2 Etf´s.

Alles andere an Cash sammelt sich oder wird für den Kredit verwendet.

Wenn ich 6-stellig werde mache ich eine Flasche auf. Weihnachten habe ich im Pfandhaus 2 Silberbecher gefunden. Für den Tag stehen die jetzt in meinem Schrank und schwärzen so vor sich hin. Werde ich wohl in  mal putzen müssen. Schönen Tag noch.

 

 

Heinz
5 Jahre zuvor

@Matthias Schneider
Doku anschauen…

Prädikat: unbedingt sehenswert.

Ja die Doku ist sehr gut. Kann man die irgendwie abspeichern ?

Es gibt noch eine “Vorgängerversion” von 1996: https://en.wikipedia.org/wiki/Triumph_of_the_Nerds

Ist die auch irgendwo auf Youtube ?

Auch damals wurden größtenteils dieselben Leute interviewt, das macht die Sache noch spannender !

Matthias, noch etwas: Wenn du nochmal zu IB gingest, würdest du captrader oder lynx wählen und warum ? Welche Vor- und Nachteile gibt es ? So wie ich es verstanden habe, hat lynx das bessere Webtrading (Ich brauche auch nur den Browser und nutze kein GTS oder sonstwas…) Ich vermisse nach wie vor eine deutsche Steuerbescheinigung…

Heinz
5 Jahre zuvor

Hat hier jemand synthetische Comstage (zB World oder EM; ETF110 oder ETF127)

Ich frage mich, wie sich das von den Gebühren und Steuern her auswirken wird…

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/comstage-verabschiedet-sich-von-synthetischen-etfs-14978222.html

Heinz
5 Jahre zuvor

World und EM sind wohl nicht betroffen…

https://www.etf-comstage.de/umstellung/

5 Jahre zuvor

@Heinz,

wird es sicher mal auf youtube geben. Es gibt ein Programm zum Downloaden. Das habe ich auch schon mal gehabt, aber nach Computerwechsel noch nicht neu installiert. Es werden auch nicht alle Sendungen dort angeboten.

Muss ich auch noch durch arbeiten

Ob ich zu Captrader, Banx oder wieder Lynx ginge weiß ich nicht. Kenne halt nur Lynx von denen. Die TWS ist gleich, nutze ich kaum noch. Der Webtrader von Lynx gefällt mir gut. APP ist auch gleich. Dann sind halt die Gebühren. Bei Captrader und Banx günstiger. Ob die Möglichkeiten des Handels identisch sind, weiß ich nicht. Jetzt habe ich auch noch von Agora gelesen.

Ich habe schon überlegt, mal direkt zu IB zu gehen. Mal sehen. Noch nicht so weit.

Neulich kam Mail von Lynx, dass sie die Sollzinsen um 1% erhöhen, statt Strafzinsen wie woanders. Aber das ist natürlich ein schlimmes Geschehen bei einem Margin-Konto. Ich werde so schnell wie möglich meine USDs ins Plus bringen.

Aber wenn ich wieder bei einer Put-Option ausgeübt werde, dann gehe ich automatisch wieder ins Minus. Auswahl der Aktien zum Puts schreiben muss also noch genauer überlegt werden.

Gerade beim Kolja in der Facebookgruppe ging es um DCF-Preis bei BRK.B.

Dabei habe ich nebenbei wieder ein Schmankerl (AFSI) entdeckt, auf die ich heute einen Put verkaufen will. Denke an Strike 12,50 bis Mai. Hat gerade stabil bis positiv eröffnet, könnte man evtl auch 15 nehmen, mit höherer Gefahr der Ausübung. Mal sehen… Bei dem Preis sollte der Boden ziemlich sicher sein. Gut, man weiß nie… Es gibt natürlich Gründe für den Discount.

MS

Rainer Zufall
5 Jahre zuvor

Hallo Heinz,

Danke für die Info zur Umstellung bei Comstage.

Ich habe u.a. die Etfs auf MSCI World und EM von Comstage. Ansonsten habe ich ausschliesslich physisch replizierende Ausschütter.

Ich gehe davon aus, dass es bei thesaurierenden Etfs zukünftig für die Steuer irrelevant ist, ob der Etf synthetisch oder physisch repliziert. Finde ich eigentlich gut.

Gut dargestellt hier,

http://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/

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