Sonnenfinsternis für deutsche Solarfirmen, China holt auf

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Der Dow Jones schloss mit einem Mini-Plus von vier Punkten bei 9.543. Im Grunde sind die täglichen Schwankungen für Value-Investoren kaum von Interesse. Wichtig ist für sie vielmehr der langfristige Trend. Value Investoren haben einen langen Horizont. Auch Warren Buffett interessiert sich nicht für die täglichen Kursbewegungen. Für Value Anleger ist etwa folgendes wichtig: Wir bewegen uns nun mehr als 40 Prozent über dem Tiefpunkt, der im Dow Jones im März bei etwa 6.500 lag. Wie geht es nun weiter? Mehren sich die Anzeichen für ein Ende der Rezession, dürfte sich die Aufholjagd fortsetzen. Solide Dividendenzahler sind für mich erste Wahl.
Für die einst hoch gelobten deutschen Solarfirmen sieht es düster aus. Da zeigt sich einmal mehr, dass sich heiße Themen (Modeaktien) nicht für eine langfristige Anlage eignen. Chinesische Konkurrenten machen den westlichen Firmen das Leben schwer. Die Asiaten treiben mit ihren Niedriglöhnen die Preise für Solarplatten in den Keller. Chinas größter Hersteller von Solar-Panel, Suntech Power Holdings, gibt Gas. Die Chinesen erobern den amerikanischen und den europäischen Markt. Suntech wird wohl bald auch an der deutschen Q-Cells, der Nummer zwei in punkto Zellenproduktion, vorbeiziehen. First Solar ist die Nummer eins. Q-Cells kündigte nun an, 500 der 2.600 Beschäftigten abzubauen. Kein Wunder: Das erste Halbjahr fiel blutrot aus, der Umsatz kollabierte regelrecht.
Ich sammle derzeit Aktien ein, die sich seit Monaten seitwärts bewegen. Wer tief gefallen ist und einen Boden über mehrere Monate ausgebildet hat, für den stehen die Chancen gut, dass demnächst ein Ausbruch nach oben stattfindet. Darauf warte ich. Eines dieser Beispiele ist die Commerzbank.

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