Lehrer Steffen Kriese: 21 Wohnungen gehören ihm. Er will hoch hinaus


New York, 22. Juni 2020
Der Lehrer Steffen Kriese ist Immobilieninvestor. Er hat hat schon 21 Wohnungen. Eine weitere wird bald dazu kommen.

Steffen Kriese, Jahrgang 1975, sammelt Wohnungen wie andere vielleicht Münzen oder Briefmarken sammeln. Er hat schon 21 Wohnungen. Vor zwei Jahren waren es noch 13. Und er sucht weitere. Weil es so viele geworden sind, lässt er sie von einem Dienstleister zum Teil verwalten. Seine Wohnungen werfen im Monat schon bis zu 220 Euro Cashflow je Einheit ab. Nimmt man die Tilgung hinzu, bringen die Besten etwa 300 Euro je Monat.

Findet er eine neue Wohnung, vereinbart er generell zwei Prozent Tilgung mit der Bank. Hinzu kommt das Recht der Sondertilgung. Er zurrt den Darlehensvertrag für zehn Jahre fest. “Nach zehn Jahren kann ich steuerfrei verkaufen”, sagt er. Dabei ist er eher am Kaufen. Sein Jagdrevier ist die Gegend um Mannheim und Schwetzingen.

Den letzten Cent beim Zins zu sparen – davon hält er nichts. “Da spart man am falschen Ende. Ich kann die Zinsen voll (von der Steuer) absetzen, wenn ich vermiete.” Daher nutzt er Vergleichsportale wie Dr. Klein nicht. Er hat vier Banken, mit denen er bevorzugt zusammenarbeitet. Die Mitarbeiter kennen ihn. “Schnell sein ist wichtig”, erklärt er. Wenn er einen Deal an der Angel hat, will er schnell den Sack zu machen.

Steffen Kriese hat zwei Kinder. Sie sind sieben und elf Jahre alt. Der Lehrer gibt seinen Job so an: “Studierter Wirtschaftspädagoge / YouTuber / Autor / BWL Dozent / Immobilien-Investor / Börsianer”. Ein Multitalent. Seine Hobbies sind Fitness, Schwimmen, Reisen. Er hatte mich schon auf YouTube interviewt.

Steffen hat einen Gastbeitrag für meinen Blog geschrieben:

Hallo lieber Leser von Tim’s Blog!

Als großer Fan von Tim Schäfer, seiner bodenständigen Art und seinem überaus informativen und inspirierenden Blog, möchte ich Dir an dieser Stelle gerne meine Geschichte schildern und Dich vielleicht auch inspirieren.

Steffen Kriese spricht hier übers Sparen, Ziele haben, Freiheit.
Auf was musst du achten, wenn du Immobilien kaufst?
Wie findest du Wohnungen?

Warum interessiere ich mich für Finanzen? Eine gute Frage eigentlich… Geld ist natürlich nicht alles im Leben, aber es kann Dir Freiheit ermöglichen. Diese Freiheit ist für mich entscheidend. Für mich zählen nicht die Konsummöglichkeiten. Wenn wir ehrlich zu uns selber sind, so brauchen wir die wenigsten Dinge, die wir uns kaufen. Ich musste schon oft feststellen, dass an dem Spruch „Je mehr Dinge Du hast, desto mehr Dinge haben Dich!“ viel dran ist! Die Freiheit ermöglicht uns aber unsere wertvollste Ressource – die Zeit – eigenverantwortlich einzuteilen. 

Mein Weg begann eher weniger zielgerichtet. Nach dem Abitur wollte ich zunächst zur Polizei, was ich dann aber wieder verwarf. Erst mal den Wehrdienst – ja den gab es 1995 noch – ableisten und dann mal weitersehen, war zunächst angesagt.

Nach dieser lehrreichen Zeit folgten viele Jahre des Studiums. BWL, VWL, Statistik, Recht usw. Ich kann Dir sagen: Dies war an der Universität zu Köln mit über 60.000 Studenten kein Zuckerschlecken. Klar, ein Diplom bekommt man nicht geschenkt, aber was musste ich doch für mich sinnlose Theorien lernen, die ich im Leben nicht mehr brauchen würde. Über Aktien, Immobilien oder Geldanlagen lernte ich nichts. Dies brachte ich mir später alles selber bei.

Wichtig für meinen Weg war daher immer, dass ich über den Tellerrand schaute und offen für andere Menschen und deren Erfahrungen war. So fand ich früh den Zugang zur Börse. Ich war beim Aufschwung und vor allem auch beim Abschwung des „Neuen Marktes“ um die Jahrtausendwende voll mit dabei. Es war ein richtiger Börsenhype. Im „Neuen Markt-Index“ waren aufstrebende Technologierunternehmen enthalten. Ein Index der Kursraketen. Zu der Zeit studierte ich noch und viele meiner Mitstudenten sahen sich als angehende Börsenmillionäre. Es sollte anders kommen. So schnell die Kurse gestiegen waren, so rasch stürzten sie auch wieder in sich zusammen. Diese Erfahrung muss man einfach mitgemacht haben, um es sich vorstellen zu können. 

Die alte Börsenweisheit vom Börsenaltmeister André Kostolany bewahrheitete sich: Wenn alle von Aktien und der Börse reden, steige aus. Er misstraute dem Neuen Markt damals und viele belächelten ihn… Seit dieser Erfahrung setze ich – wie Tim Schäfer – auf Qualitätsaktien

Meine Hauptaktivitäten liegen allerdings bei den vermieteten Immobilien. So sprach ich mit vielen Immobilieneigentümern, die von ihren Mieteinnahmen gut lebten. Für mich war dies eine neue Welt. Dein Elternhaus prägt Dich ja immer sehr. Bei mir war dies auch so. Meine Eltern kannten und kennen nur das Sparbuch und das eigengenutzte Haus. Vermieten oder Aktien kamen für sie nie in Frage. 

Ich wollte aber wieder über den Tellerrand schauen. Ich sprach daher mit Vermietern, die ich kannte. Vermieten? Das kann doch nur jemand, der richtig viel Geld besitzt… Nein: Der Fremdkapitalhebel erlaubt es, durch den Einsatz von Krediten und relativ wenig Eigenkapital, Immobilien zu erwerben und mit einem monatlichen Überschuss zu vermieten. 

Gehen wir an dieser Stelle etwas genauer auf den sogenannten Leverage-Effekt ein. Der Leverage-Effekt besagt, dass die Eigenkapitalrentabilität durch den Einsatz von Fremdkapital steigt. Schauen wir uns dies genauer an:

Eigenkapitalrendite = Gewinn/eingesetztes Eigenkapital

Beispiel:
Eigenkapitaleinsatz zum Erwerb einer Wohnung: 60.000 €

Gewinn pro Jahr: 3.000 Euro

Eigenkapitalrendite = 3.000 / 60.000 = 0,05 -> 5%

In diesem Beispiel hätten wir nun also eine Wohnung mit einem Eigenkapitaleinsatz in Höhe von 60.000 Euro erworben. Gehen wir nun davon aus, dass wir uns 40.000 Euro Fremdkapital beschaffen und nur noch 20.000 Euro Eigenkapital bereitstellen müssen. Wir gehen weiter davon aus, dass die Fremdkapitalzinsen 2% p.a. (pro Jahr) betragen. Wir müssten somit 800 Euro Zinsen pro Jahr für das Fremdkapital bezahlen (40.000 * 2%). Nun vernachlässigen wir steuerliche Faktoren (die Fremdkapitalzinsen könnten bei Vermietung der Immobilie von den zu versteuernden Mieteinnahmen abgezogen werden) und ziehen diese 800 Euro Zinskosten von den 3.000 Euro Jahresgewinn ab. Es verleibt ein Jahresgewinn in Höhe von 2.200 Euro.

Wie sähe nun unsere Eigenkapitalrendite aus?

Eigenkapitalrendite = 2.200 / 20.000 = 0,11 -> 11%

Wir haben unsere Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals somit mehr als verdoppelt, obwohl wir die Zinsen voll vom Gewinn abgezogen haben. 

Es ist logisch: Je weniger Eigenkapital wir einsetzen müssen, umso rentabler wird es für uns. Zu beachten ist hierbei allerdings immer, dass die Rendite der Immobilie immer über dem Fremdkapitalzins liegen muss. Fallen unsere Einnahmen aus der Immobilie beispielsweise für einen längeren Zeitraum aus, so dreht sich der Leverage-Effekt ins Negative und wir müssen nicht nur den Leerstand verkraften, sondern auch noch die Fremdkapitalzinsen bezahlen. Der Leverage-Effekt bietet gerade im Bereich der Immobilien-Investments riesige Chancen, um ein Vermögen aufzubauen. Auf der anderen Seite lauern natürlich die Gefahren. Eine finanzierende Bank möchte die vertraglich vereinbarten Zins- und Tilgungsraten für die vereinbarten Darlehen pünktlich und vollständig jeden Monat erhalten. Sollte dies nicht der Fall sein, so steht der Weg zu einer Zwangsversteigerung – durch die erfolgte Absicherung im Grundbuch der Immobilie – nichts im Wege. 

Den Leverage-Effekt sollte man daher nie voll ausreißen, er ist aber ein nicht zu unterschätzendes Instrument zur Vermögensbildung.

Ich baute mir im Laufe von 4 Jahren einen guten zweistelligen Immobilienbestand auf, der einen guten monatlichen Cash-Flow abwirft. Ja, nun werden einige wieder rufen: „Das fliegt Dir um die Ohren, beim nächsten Immobilien-Crash!“. Es ist wie immer: Der Gewinn liegt im Einkauf! So habe ich mir im Laufe der Jahre ein gutes Netzwerk aufgebaut und komme daher immer wieder an gute Deals. Auch würde ich niemals eine Wohnung kaufen, bei der ich monatlich draufzahlen muss. Durch die Tilgungen und Rücklagenbildungen steigt zudem von Jahr zu Jahr die Sicherheit. Eine nachhaltige Vermietungssituation ist zudem gegeben.

Langer Anlagehoizont

Auch über die Börse kann es gut tun, sich auszutauschen. So beruhigt Tim’s Blog immer wieder und sorgt dafür, dass manche Entscheidung mit einem längeren Anlagehorizont getroffen wird. Dies liebe ich auch an den Immobilien. Es ist eine langfristige Anlageform, an der nicht jeden Tag ein Preisschild hängt. So werde ich nicht so schnell nervös und verkaufe zu früh. Dies ist auch bei Aktien oftmals von entscheidender Bedeutung! Leider musste ich mich oft schon dabei ertappen, dass ich trotzdem zu früh verkaufte. Dies ist mir bei meinen Immobilien noch nicht passiert. 

So habe ich beispielsweise vor drei Jahren eine 2-Zimmer-Wohnung in der Rennfahrerstadt Hockenheim erworben. Mein Kaufpreis betrug 93.000 Euro. Heute – im Jahr 2020 – hat die Wohnung einen Marktwert von 160.000 Euro. O.k., ich habe das Badezimmer saniert und die Wohnung renoviert, aber die Wertsteigerung ist schon enorm.

Da ich mich gerne austausche und selber dadurch dazu lerne, entschloss ich mich, im Juni 2016 meinen YouTube Kanal „Wirtschaft verstehen“ ins Leben zu rufen, in dem ich schwerpunktmäßig andere Investoren interviewe, so auch Tim Schäfer.

Wir können so viel dazu lernen, wenn wir mehr Fragen stellen, als selber zu reden. Hätte ich damals nicht Vermieter befragt, so hätte ich niemals den Mut gefunden, selbst Immobilien zu kaufen und zu vermieten. Ich kann Dich daher nur ermutigen: Tausche Dich mit anderen Menschen aus, lasse Dich inspirieren und komme ins Handeln. Die graue Theorie der Schule oder der Uni hilft im Leben selten weiter. Es sind die Praxiserfahrungen und das eigene beherzte Handeln, welche zum Erfolg und auch zur eigenen Freiheit führen können.

Da ich gerne kreativ tätig bin und mein Wissen weitergebe, bin ich als Autor aktiv. Ein Buch zur Börse und zum Trading, ein Buch zum Vermögensaufbau, zwei Immobilien-Bücher und ganz neu ein Buch über den Vermögensaufbau und die Sicherung des Vermögens in Krisenzeiten und im Crash habe ich mittlerweile verfasst. Hierdurch sind schon viele tolle Kontakte entstanden und dies soll Dich inspirieren, Deiner Leidenschaft zu folgen. So war ich zum Beispiel am Anfang der Corona-Krise wie erschlagen und gelähmt, dachte mir aber irgendwann: Nun nutze die Zeit und werde sinnvoll für Dich und andere Menschen aktiv, so dass ich mein neues Buch schrieb und zudem weitere Immobiliendeals in die Wege leitete.

Ich sage mir immer: Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn sich etwas ändert, aber ich weiß, dass sich etwas ändern muss, damit es besser werden kann. 

Mein Antrieb beim Umgang mit den Finanzen war stets die persönliche Freiheit! Hinzu kommt ein Interesse am Spiel. Investieren ist manchmal ein wenig wie ein Spiel. Es gibt Regeln, die gilt es zu befolgen und am Ende kann man gewinnen.

Heute bin ich finanziell sehr breit aufgestellt. Ich habe schon einige Aufschwünge und Crashs an den Finanzmärkten miterlebt. Rückschläge gehören dazu und nur wer weiter macht, gewinnt am Ende. 

Mein Ratschlag zum Schluss: Informiere Dich, sei offen und tausche Dich mit anderen Menschen aus, finde Deine Passion und frage Dich nach Deinem „Warum“ und dann: Komme ins Handeln!

Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg, denn der Weg ist das Ziel!

Herzliche Grüße!
Steffen Kriese, Blogger und Youtuber (“Wirtschaft verstehen“) 

Das ist sein neues Buch:

Vermögen aufbauen und sichern im Crash: Strategien zum Aufbau alternativer Einkommen und zum Schutz des eigenen Vermögens

* Affiliate


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Lehrer Steffen Kriese: 21 Wohnungen gehören ihm. Er will hoch hinaus

  1. AvatarRalf

    Ein sehr interessanter Leserbrief. Wie kommst du an die Immobilien? Hast du einen Tipp?

    Ich finde derzeit trotz Corona eher eine hohe Nachfrage und wenig interessante Angebote. Die erzielbaren Mieten sind mittlerweile im Verhältnis zu den Kaufpreisen oft eher moderat bis schlecht und staatliche Regelungen und noch mehr Mieterschutz werden wohl zunehmen. Die Immobilienpreise sind hier teils schon heftig, vor allem im Raum Heidelberg und umliegenden Gemeinden. Mit etwas Glück haben wir selbst eine attraktive Studentenwohnung als Einsteigerobjekt ergattert. War aber viel Glück und rhetorische Überzeugungskunst mit im Spiel. Weiterhin viel Erfolg.

  2. AvatarRalf

    “Der Kauf vieler Wohnungen mit geringem EK kann aber auch sehr schnell “nach hinten losgehen”. Dieses Risiko sollte man nicht unterschätzen.”

    Das sehe ich ähnlich. Wenn dann noch die Tilgungsraten sehr gering sind sowieso. Nur auf steigende Immobilienpreise zu setzen vernachlässigt Einflussfaktoren wie den Staat oder eine Wirtschaftskrise. Ebenso schwierige Mieter, von den es genug gibt. Aus eigener Gutachtererfahrung erlebe ich derzeit zwar weiter steigende Preise für Eigentum, die Mieten scheinen aber zunehmend zu stagnieren. Wie lange das noch gut geht mit Immobilien?

  3. AvatarSteffen Kriese

    @Ralf
    Heidelberg ist bei mir vor der Haustür. Dort ist es in der Tat schwierig noch Immobilien zur Vermietung zu finden. Offmarket ist das Zauberwort.  Viele Tipps zu meinem Vorgehen habe ich hier in den Sprachnachrichten hinterlegt und auch in meinen Immobilienbüchern. Wichtig ist vor allem ein gutes Netzwerk…. Ausdauer und Geduld sind auch bedeutsam und nicht nur irgendwas kaufen weil andere kaufen…

  4. AvatarBruno

    Der Lehrer sagt: “Alle die glauben ein Idiot zu sein, stehen jetzt bitte auf!”
    Keiner steht auf. Nach einer Weile steht dann der Klassenbeste auf.
    Fragt der Lehrer: “Was machst denn du da?”
    Sagt der Schüler: “Es tut mir leid Sie als Einzigen stehen zu sehen.”
     
    Sorry aber muss man ertragen als Lehrer, Schmerzensgeld in Form von 13 Wochen Ferien müssen genügen 😀
    Aber im Ernst, finde ich gut, endlich mal ein Lehrer der etwas aus seinen Möglichkeiten macht! 
    Das mit dem (Over-)Leverage kann ich mich Claus anschliessen. Die letzten Dekaden ging es eigentlich immer gut, da die Zinsen nur eine Richtung kannten (und unter der Voraussetzung, dass man nicht den grössten Mist zu schlechten Kursen gekauft hat). 
    Ich denke das bleibt solange noch bestehen, bis die Inflation nicht ungemütlich wird. Dann haben wir aber auch sonst ein ziemliches Problem.

  5. AvatarThomas

    Warum sind Immobilien im “Offmarket” günstiger als im herkömmlichen Markt? Welche Motivation hat ein Verkäufer im “Offmarket” ein Objekt günstiger zu verkaufen als er es am Markt könnte?

  6. AvatarRalf

    Danke für die Rückmeldung. Heidelberg ist recht teuer, Tendenz weiter steigend. In Mannheim sieht es je nach Gegend schon anders aus.

    Aus Interesse recht direkt gefragt (bitte nicht falsch verstehen): Wie bringst du das alles zeitlich unter den Hut? Vielleicht habe ich es auch überlesen. Familie, Beruf, Immobilien, Youtuber, Bücher schreiben, Eigentümerversammlungen etc.? Oder hat man als Lehrer (Beamter? Angestellt? Freiberuflich?) tatsächlich so viel frei wie viele immer wieder annehmen und diesem Berufsstand öfters auch vorgeworfen wird?

    Mittlerweile hat es sich ja auch bei Eigentümern recht herumgesprochen, dass derzeit sehr hohe Preise erzielbar sind. Wer sollte da im Offmarket günstiger verkaufen?

  7. AvatarSteffen Kriese

    Danke für Eure coolen Kommentare! Der Lehrer-Witz ist gut, Bruno 🙂
    Ja: Stimmt! Ich meine auch, dass man was aus seinen Möglichkeiten machen sollte. Jeden Abend mit einer Tüte Chips vor Netflix sitzen ist das sicher nicht…auch wenn man es könnte..
    @Thomas: Offmarket ist immer wichtig, kein Konkurrenzkampf, persönliche Bindung, ein Verkäufer der problemlos verkaufen möchte, usw… Probleme für den Verkäufer lösen ist das Stichwort… Das Thema ist für einen Kommentar etwas zu umfangreich…

  8. AvatarBruno

    @Offmarket
    Wäre interessant, ich kenne eigentlich nur 2 Gründe, in unserer Gegend geht es einerseits teilweise um Diskretion (sind dann eher Villen oder Luxuswohnungen) oder wenn es sehr eilt. 

  9. AvatarSteffen Kriese

    @Ralf: 
    Ich sage mir immer: Zeit ist eine Frage der Prioritäten.  Arnold Schwarzenegger sagt immer wenn ihm jemand sagt, dass er keine Zeit zum Trainieren hat: Sleep faster…
    Es ist in der Tat eine Frage des Zeitmanagements… und viele Dinge kann man auch delegieren… etwas zu komplex um dies kurz zusammenzufassen…
    Bezüglich der Offmarket-Immobilien-Strategie habe ich mein ganzes Wissen in mein Buch “Das Immobilien-Investoren-Netzwerk” gepackt und noch 14 weitere Investoren interviewt und deren Strategie aufgenommen..  Das ist in der Tat etwas komplexer… aber machbar…nur halt nicht sooo einfach..
    Viele Grüße!!
     
     

  10. AvatarRalf

    Es mag etliche Leute geben, die sich davor scheuen ihre Immobilie öffentlich anzubieten. Auch Bequemlichkeit könnte ein Punkt sein. Aber angesichts der Lage auf dem Immobilienmarkt halte ich Schnäppchen auch über diese Wege für schwieriger zu erzielen. Die hohen erzielbaren Immobilienpreise dürften sich auch Offmarket mehr und mehr herumsprechen.

  11. AvatarBruno

    @Ralf
    Vielleicht gibt es Erben, die aus persönlichen Gründen ein Objekt rasch los werden möchten und nicht so auf den Preis schauen. Oder Rentner, die ihr Haus nicht mehr unterhalten möchten weil es zu gross geworden ist und lieber in eine Wohnung wechseln, und ihnen die Energie fehlt. Oder andere persönliche Gründe, Krankheiten, Arbeitslosigkeit etc. wo es rasch gehen soll und man es auch nicht an die grosse Glocke hängen möchte, dass man verkauft oder verkaufen muss. 
     

  12. AvatarFelix

    Mit vermieteten Immobilien habe ich keine eigenen Erfahrungen, deshalb meine dummen Fragen (mehr aus der Perspektive des Eigenheimbewohners):
    1. Die Renditeberechnungen oben sind ja gut und schön. Aber bei Immobilien fallen auch immer Reparaturen an. Die machen schnell eine Jahresmiete zunichte. Mir scheint die Rendite daher viel zu optimistisch.
    2. Es wird immer davon ausgegangen, dass Immobilien im Wert mit der Zeit steigen. Tatsächlich mutieren sie doch eher zum Pflegefall. Nach etwa 30 Jahren ist eine Generalsanierung (Dach, Heizung, Fenster, Fassade, …) fällig. Wo ist die eingepreist?
    Ich habe mir das auch schon überlegt, ein paar Studentenbuden zuzulegen. Aber unterm Strich wirft eine vielleicht 200 € monatlich ab. Und dafür den ganzen Kram mit den Mietern, Handwerkern, Verträgen, Notare, Steuer usw. Gefällt mit gefühlt nicht.
     

  13. AvatarWolke

    21 Wohnungen. Bravo! Besonders wenn sie mit Sparraten vom Lehrergehalt erworben wurden…eher unwahrscheinlich.

  14. AvatarRalf

    “21 Wohnungen. Bravo! Besonders wenn sie mit Sparraten vom Lehrergehalt erworben wurden…eher unwahrscheinlich.”

    Faktoren wie evtl. Schenkung, Erbschaft, Einkommenssituation des Partners, in diesem Fall der konkrete Lehrerstatus (Beamtenstatus ja/nein) spielen natürlich finanziell mit eine Rolle. Wird aber in den Leserbriefen häufiger nicht ausgeführt. Schade eigentlich. Ich halte gerade derartige Randbedingungen für oft nicht unerheblich, auch wenn der Einfluss gerne kleingeredet wird.

  15. AvatarBruno

    @Felix
    Man muss dafür gemacht sein denke ich. Der grosse Vorteil an Immobilien ist der Leverage-Effekt. Aktien sind langfristig rentabler, aber da hat man eben kein Leverage-Effekt oder nur beschränkt und wenn dann (für Privatanleger) zu schlechten Konditionen. 
    Ich kenne einige, die haben sich ein kleines “Immobilien-Imperium” aufgebaut die letzten Dekaden. Ich habe etwas anderes bevorzugt, und zwar ein (auch international) skalierbares Geschäftsmodell. Mir liegt das näher als Immobilien. Der Aufwand ist anfänglich deutlich grösser, dafür aber auch der Burggraben. Bei Immobilien ist der relativ klein, ich meine insbesondere das Maklergeschäft, da gibt es Konkurrenz ohne Ende. Aber natürlich trotzdem ein interessantes Geschäft, insbesondere die letzten 30-40 Jahre, wo man fast nichts falsch machen konnte, da die Landpreise die Renovationen eigentlich schon gedeckt haben oder mehr.
    Ich kenne mehr Leute, die mit Immobilien reich geworden sind als mit Aktien. Leverage ist wohl ein Grund, die Langfristigkeit dürfte ein andere Grund sein. Durch die doch immer noch relativ hohen Transaktionskosten ist man etwas geschützt vor “hin und her”.

  16. AvatarRalf

    Immobilien sind definitiv sehr interessant. Aber es muss einem auch liegen und die zunehmend Vermieterfeindliche Rechtsprechung und Politik stellen Risiken dar. Interessanter finde ich Investments in Garagen und Bauplätze. Was derzeit leider fast nicht zu bekommen ist.

  17. AvatarFit und Gesund

    Ich habe ja gerade meine geerbte ETW in D verkauft (ich wohne selber in der CH und gedenke hier auch zu bleiben) Ende Jahr kündigte mir der Mieter auf Ende April, ich hatte die Whg. 2x absolut problemlos vermietet. 
    Ich wollte im Hinblick auf mein Alter die Wohnung nicht ein drittes Mal vermieten, ich kannte einen tüchtigen Makler und so fuhr ich Mitte Februar das erste Mal nach Überlingen um mit ihm den Verkauf zu besprechen.
    Bereits 2 Tage später rief er an und sagte dass er einen ernsthaften Interessenten hätte, es kam dann Corona und der Lockdown, der Makler wickelte Alles ab, völlig ruhig, er vertrat mich beim Notar. 
    Eine Eigentümerin im gleichen Haus wollte die Wohnung auch unbedingt haben, allerdings ohne Makler, für mich kam das nicht in Frage und ich musste ein paar eher unangenehme mails beantworten, die Dame liess einfach nicht locker, ich auch nicht 🙂
    Die Wohnung, schön gelegen, soweit top in Schuss, ging unter der Hand weg, ich kenne nur Namen und Anschrift der Käufer, habe nie auch nur ein Wort mit ihnen gewechselt, für mich lief Alles problemlos ab, dank dem Makler der sein Geld wert war. 
    Ich bin überzeugt dass es viele Verkäufer gibt, die einfach nur an einem reibungslosen Verkauf interessiert sind, mir machte die Maklerprovision nix aus, Anderen ist es wichtig den letzten cent irgendwo rauszukitzeln. Ich denke in meinem Fall war ich höchstzufrieden, die Käufer auch und der Makler sowieso.
     
    Heute habe ich ein Konto bei einer weiteren Bank eröffnet, es gibt 0.25% Zinsen und ich kann pro Monat 20k abheben.  Wieder ein Steinchen im Mosaic das gesetzt werden konnte.
     
    Den Bericht vom Lehrer Kriese fand ich interessant.

  18. AvatarWolke

    Es gibt diese erstaunlichen Talente. Einer meiner Bekannten begann im Alter von 10 Jahren mit Meerschweinchen und Karnickeln zu handeln. Er wurde von Null zu einem der größten Immobilienbesitzer im Land mit Burgen und Schlössern im Depot. Einer seiner Tricks war beispielsweise im Gasthaus den Gesprächen der Bauern zuzuhören…Offmarket!

  19. AvatarBruno

    “zu einem der größten Immobilienbesitzer im Land mit Burgen und Schlössern im Depot”
    Ich hoffe nicht “nur” Schlösser und Burgen, denn das sind meistens Problemobjekte. Mich würden eher kleine und mittlere Wohnungen in guten Lagen (Stadt oder Speckgürtel) interessieren, die kann man immer vermieten.

  20. AvatarWolke

    @Bruno
    Die Burgen und Schlösser waren das Sahnehäubchen. Er besaß (ist in hohem Alter verstorben) eine Unzahl von Häusern, Wohnungen und Weingütern…und lebte sparsam und bescheiden.
    Ich versuchte mal mit ihm über Aktien und Gold zu reden. Er meinte, bitte nicht, ich habe nicht geringste Ahnung und es interessiert mich auch nicht.
     

  21. Avatarjul

    Hat vielleicht jemand Porsche SE  im Depot und kann mir bitte sagen, wann die HV stattfindet ??  Offiziell angegeben am 19.05.2020;

  22. AvatarSkywalker

    Jaja, diese Internethelden… https://www.youtube.com/watch?v=v7VwUbrd0ng

    Vielleicht hat er wirklich diese Anzahl an Wohnungen, fest steht: Er will sein Buch verkaufen, mich langweilt das mittlerweile sehr.

    Erfolg kommt selten auf Youtube und Instagram, ich habe Erfolgt durch jahrelange beharrliche Planung und Fleiß sowie Mut und Glück. 
    Wohnungen habe ich eine HAnd voll, aber die Arbeit stört mich, dann lieder Dividendenaktien und ETFs und im Hauptjob richtig Geld machen, so richtig!!! Mein Rat an die jungen Leute, die gerne etwas erreichen wollen: Bleibt am Ball, sucht euch etwas, was euch Spaß macht ohne dass es eine Brotlose Kunst ist, seid geduldig und riskiert mal etwas, wenn ihr selbst davon überzeugt seid, nicht wenn es ein netter Mann im Ineternet anpreist! 

  23. AvatarC.

    Sehr schön zu lesen der Artikel, gerade für mich als Vermieter. Allerdings würde ich gerne mal (anhand des Beispiels) wissen wo man Wohnungen findet mit einem Kaufpreis von 20 JNKM. Meist werden die >30 angeboten + Kaufnebenkosten.
    Beispiel hier in Hessen:
    Kaufpreis 100.000€
    Kaufnebenkosten 14.000€
    Eigenkapital sollte mindestens 34.000€ betragen
    Kredit 80.000€ zu 2%
    JNKM: 100.000€/30 =3.333€
    Steuerlich absetzbar sind hier jährlich 1/50 des Kaufpreises abzüglich Grundstückswert aber inkl. Kaufnebenkosten. Ebenso die Zinsen und im ersten Jahr die Aufwendungen zu Kapitalbeschaffung.
    2% Zinsen und 2% Tilgung sind in den 10 Jahren ~1.400€ Zinsen jährlich. 
    Sind nachher ~1.933€ Einkommen jährlich, die auch noch über den persönlichen Steuersatz laufen (nix Kapitalertrag).
    In meinem Fall 42% sind das noch 1.120€ (die AfA mal außenvor) Gewinn bei 34.000€ Investition. Macht 3.3% Rendite unter der Annahme die eigene Zeit ist kostenlos, die Wohnung bedarf keiner Renovierung und die Mieter machen kein Problem.
    Ob ich die Wohnung in 10 Jahren dann teurer loswerde als eingekauft hängt vom Markt und vom Zustand ab.
    Alles andere als risikolos oder super Rendite.
    Aber wie schon erwähnt wurde, liegt die Rendite im Einkauf. Ich kaufe daher grundsätzlich maximal zur 18xJNKM und dann bevorzugt Häuser mit mehreren Mieteinheiten um das Ausfallrisiko durch schlechte Mieter zu streuen und mich nicht mit den anderen Eigentümern streiten zu müssen. 

  24. KievKiev

    @ Felix
    Eine kleine Studentenbude lohnt sich für Dich nicht. Du hast doch schon genug Vermögen. Wenn Du vermieten möchtest kaufst Du am besten ein ganzes MFH. Das gibt es im Verbund günstiger und hier gibt es auch oft eine Art offmarket. Es soll diskret abgewickelt werden.
    Ich habe letztens auch den Kontakt einer Eigentümerin ausfindig gemacht. Ich könnte ein Haus mit viel Potenzial erwerben. Ich möchte es aber vermutlich nicht. Das wäre aber eine Bruchbude.
    Instandhaltungskosten müssen von der Eigenkapitalrendite abgezogen werden. Unsere Einheit ist aber nach 6 Jahren und Sanierung fast so viel Wert wie das ganze MFH zum Kaufzeitpunkt. Die Rendite erziele ich mit Aktien leider nicht ansatzweise. Ich traue mich auch nicht für 500k WDI zu verkaufen. Damit kann man vielleicht schneller Geld verdienen. Das Risiko ist allerdings wesentlich höher. 
    Bei Immobilien kommt es auch nicht in unbedingt auf den Preis an. Außer Du möchtest verkaufen. Die Immobilie sollte von ersten Tag einen positiven Cashflow erzeugen. Bei der Refinanzierung sollte dieser steigen. Somit verdienst Du zu jeder Zeit Geld mit der Immobilie. Schlechte Investments haben einen negativen Cashflow. Hier muss man auf Preissteigerungen und Oder Mietsteigerungen spekulieren. Das ist wie bei Aktien auch nicht unbedingt als Basis zu empfehlen. Heute ist es sehr schwer eine gute Immobilie zu finden ich habe eine Zeit lang vergeblich gesucht.

  25. AvatarAnna

    @ jul
    Lt. investor relations (Finanzkalender) ist die Hv abgesagt worden, neuer Termin steht noch nicht fest. Stand 15.6.20.
    Gruß
    Anna

  26. AvatarValue

    @Stefan, kannst Du uns nicht mit Deinen inhaltslosen Kommentaren verschonen . . . . . . . . wenn Du es nicht schaffst könntest Du wenigstens den Link auf Deine HP unterlassen.
     

  27. KievKiev

    @ Anleihe
    Damit kenne ich mich nicht aus, aber vielleicht ist eine Lufthansa Anleihe für manchen interessant:
    https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/lufthansa-bonds-trotz-staatshilfe-auf-ramsch-niveau-a-1307888.html
    Die Anleihen kann man ebenfalls weiterverkaufen. Das ist dann allerdings keine langfristige Investition. Die würde man vermutlich nach Erholung abstoßen. Das könnte vielleicht als Alternative zu einem Investment in LHA ausprobieren. Eine yverwässerung der Aktie wäre hier egal, oder? Hauptsache die Lage beruhigt sich

  28. AvatarMichael (Bergkamen)

    Hi Tim,
    danke für den Leserbrief. Content, Content und noch einmal Content ist wichtig für jedes Segment. Aber ich bleibe lieber bei meinen Aktien. Immobilien ist nichts für mich.
    Allen weiterhin gute Geschäfte.
    VG
    der Michael (Bergkamen)

  29. Avatarsammy

    Mich würde mal interessieren ob Tim Geld dafür verlangt dass andere hier Werbung für ihre Businneses machen dürfen und die Reichweite nutzen. Für mich ist das nichts anderes als Werbung. 

  30. AvatarSteffen Kriese

    Ich danke allen konstruktiven Kommentaren! 
    Generell bin ich sehr offen und hilfsbereit und gebe meine Erfahrungen gerne weiter. Ein Austausch ist immer wichtig, meine ich. So lerne ich auch immer wieder durch Interviews und Gespräche mit anderen Investoren dazu und höre auch jeden Abend Podcasts.
    Natürlich möchte jeder, der hier einen Blog-Beitrag verfasst, auch auf sich aufmerksam machen. Finde ich auch völlig in Ordnung, so lange keiner abgezockt wird und hochwertiger Content dahinter steht, der Hand und Fuß hat und kein Fantasiegebilde ist.
    Ich wünsche allen viel Erfolg und vor allem Geduld, Ausdauer und Disziplin auf dem Weg der persönlichen Weiterentwicklung.

  31. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Hi Michael (Bergkamen)

    Danke fürs Lesen und Kommentieren. Jeder wie er mag. Mein Schwerpunkt sind auch Aktien, ich habe gleichwohl zwei Wohnungen.

    Steffen hat für seinen Gastbeitrag (super Content, finde ich) nichts bezahlt.  Wertvolle Gastbeiträge sind jederzeit willkommen.

  32. AvatarNico Meier

    Der klassische Grund eine Wohnung oder ein Haus unter der Hand zu verkaufen ist sich einen Makler sowie die Kosten fürs Inserieren zu sparen.
    Gerade im ländlichen Bereich kennt man sich. Da kennt man die alten Leute und wie es ihnen gesundheitlich geht. Wenn da dann jemand aus gesundheitlichen Gründen ins Altersheim oder ins Pflegeheim muss, weis sman schnell mit wem man verhandeln muss um die Eigentumswohnung oder das Haus zu kaufen. In vielen solchen Fällen ist niemand böse wenn schnell Geld fliesst zur Finanzierung des Heims. Ode rjeman dstirbt zu Hause und die Erben wollen schnell Geld sehen. So kommt man unter der Hand zu Immobilien die in der Regel günstiger sind als sie auf dem Markt wären zusätzlich spart man sich den Makler.
    Mein Patenonkel hat so über die Jahre viele Wohnungen und Häuser gekauft die er vermietet.
    Aber Vermieten bringt auch Aufwand mitsich, das merke ich, da ich seit einigen Jahren drei Wohnungen sowie ein Gewerbelokal für meinen Vater bewirtschafte. Im Gewerbelokal sind seit über 10 Jahren dieselben Mieter drin da gibts kaum Aufwand aber bei den drei Wohnungen gibts immer mal wieder einen Wechsel oder es sind Handwerker zu organisieren für kleinere Reparaturen. Wenn eine Wohnung neu vermietet werden soll will ich bei jeder Besichtigung mit dabei sein, da ich mir ein Bild machen möchte von den Kandidaten. Die Wohnungen liegen in der nähe des Spitals, daher haben wir häufig Pflegepersonal als Mieter.

  33. AvatarThorsten

    @Nico
    Der Aufwand ist, was mich am Ende abschreckt wenn ich das weiterdenke. Jetzt ist es noch o.k. , aber will ich das noch wenn ich alt bin oder ist es schöner einfach Dividenden zu bekommen , natürlich mit den entsprechenden Schwankungen. Ich habe mehrere Immobilien, ich kann mir vorstellen die in 10 oder 20 Jahren nach und nach abzustoßen. Es sei denn…es will eins der Kinder einziehen, aber das weiß man heute halt noch nicht. Damit rechnen kann man nicht , Jobs, Mobilität sind vielleicht ganz woanders und es passt dann nicht , in der Großstadt kann man am falschen Ende wohnen wenn man zur Arbeit muss ….

  34. AvatarWolke

    @Sammy
    Interessantes Interview mit Gerd Kommer. Ich teile seine Ansicht, Dividenden seien eine rein „emotionale Kiste“. Erklärt er sehr gut.
     

  35. AvatarNico Meier

    @Thorsten
    Wie das im Alter sein wird wird man sehen. Mein Vater war einige Zeit aufgrund Arbeit in Afrika, da er von dort aus die Immobilien nicht schlau bewirtschaften konnte habe ich das übernommen. Nach seiner Rückkehr aus Afrika hat er mich gefragt, ob ich mir vorstellen könne die Bewirtschaftung weiterhin zu erledigen für ihn. Ich habe zugestimmt. Hier sind es nur drei Wohnungen und eine Gewerbeeinheit, die es zu bewirtschaften. Ich lerne viel dabei. Extrem wichtig sind gute Kontakte zum lokalen Handwerk. Inzwischen reicht ein anruf und der Handwerker steht spätestens am Folgetag in der Wohnung um die Reparatur zu machen. Solche Beziehungen muss man pflegen.
    Ob ich später diese Immobilien meines Vaters übernehmen werde kann ich zurzeit nicht sagen die Lage ist gut und in meinen Augen schadet eine Diversifizierung nicht. Mietwohnungen für Private wird es immer benötigen und durch immer mehr Induvidualität werden tendenziell immer mehr Mietwohnungen nötig.
     
     

  36. AvatarWolke

    Beim derzeitigen Wohnimmobilienbestand könnte es einen starken Wertverlust durch neue Klimavorschriften geben. Die EU Politik zeigt eindeutig in diese Richtung. Nicht nur „Verbrennerautos“ will niemand mehr, auch Wohnungen mit herkömmlichen Heizungs-und Dämmsystemen werden uninteressant. Da kommt noch einiges an Sanierungskosten oder eben Wertverlust auf die Immobesitzer zu.

  37. AvatarNico Meier

    @Wolke
    Heizungen müssen sowieso alle 20 bis 25 Jahre erneuert werden. Wenn politisch bedingt teurere Heizungen angeschafft werden müssen, so werden die Kosten auf die Mieter umgelegt das ist eine einfache Rechnung. In der Schweiz wird Heizen über die Nebenkostenabrechnung abgerechnet, dann steigen die Nebenkosten für die Mieter, ist mir als Eigentümer egal.

  38. JosefJosef

    Ich bin auch der Aktien Typ. Investieren und Dividenden bekommen, dies ist meine Welt.
    Immobillien kommen für mich nicht in Frage.
    Da ich als ehemaliger Handwerker weiss, dass die Telefone meisst am Wochenende und Abends klingeln.
    Wenn ich dann im Ausland bin möchte ich mich nicht noch mit solchen Dingen rumärgern müssen.
    Für eine Verwaltung bräuchte ich auch mehrere Immobilien damit sich dies wieder  für mich Lohnt.
    Dafür bin ich dann wiederum  zuwenig Vermögend.
     

  39. AvatarWolke

    @Nico Meier
    Ich denke, daß es mit einer teureren Heizung nicht getan ist. Die zukünftigen Klimavorschriften werden das ganze Gebäude betreffen. Beim Diesel kannst du auch nicht einfach einen Elektromotor einbauen.
    Auf den Mieter umwälzen, da seh ich schwarz. Von was soll der dann noch leben?
    Das wird ein Gamechanger, wie beim Auto. Immobesitzer, die da nicht mithalten können, werden mit älteren Immobilien massive Wertverluste erleiden.
     

  40. AvatarNico Meier

    @Wolke
    Der Grossteil der Immobilien sind ältere Immobilien diese können nicht auf einen Schlag alle ersetzt werden. Mit anderen Worten entweder wird nicht saniert oder die Sanierung geht zu Lasten der Mieter.
    Dann müssen die Mieter wieder etwas bescheidener werden bei der Wohnfläche wenn die Mieten teurer werden ist eine einfache Sache.

  41. AvatarWolke

    @Nico Meier
    Dann müssen die Mieter wieder etwas bescheidener werden bei der Wohnfläche wenn die Mieten teurer werden ist eine einfache Sache.
     
    Bei den meisten Mietern ist „bescheidener“ kaum mehr möglich, weder bei Preis noch Wohnfläche, sieh dich doch mal um.
    Die Politik wird die Vermieter zu günstigeren Mieten in alten Wohnungen zwingen oder es wird saniert oder neu gebaut, diese Tendenz zeichnet sich ab.
    Schießlich hängt da eine neue Industrie dran, die in Zukunft stark gefördert wird.
    Frag mal nach in Brüssel…
    Ist halt ein Problem der Immobilien, sie werden alt.
     

  42. AvatarThorsten

    @Nico man muss es beobachten. Immobilien in guten Lagen sind immer noch gut im Preis gewesen. Die alte Hütte auf dem Land fernab von Arbeitsplätzen , wo man zwei Autos braucht, die könnte Probleme machen.
    Da war ein Video über ein 260 qm Haus in der Nähe von Nürnberg. Früher wohnte dort über Generationen eine Großfamilie . Keins der Kinder will dort wohnen, für die Besitzerin ist es nicht mehr haltbar, viel zu groß. Neumieter oder Käufer finden sich auch nicht , es fehlt die Kita, ohne Auto verhungert man. Das Objekt ist praktisch unverkäuflich wie alles andere in dem Dorf. Die Frage ist wo und wie wollen die Menschen leben,
    derzeit in den Städten.
    Also beobachten, ob die Leute wegziehen oder eher hinziehen.

  43. AvatarThorsten

    @Josef während die Politik Aktien als Altersorsorge ignoriert, ist die vermietete Wohnung als Altersorsorge anerkannt. Ich denke eine Wohnung sollte gehen vom Aufwand her. Aber ich kann das verstehen, insbesondere wenn man in der Rente reisen möchte , ist eine fernab vermietete Wohnung nicht immer ideal. Deshalb auch meine Überlegung dazu diese im Alter eher abzustoßen, wer weiß wo dann die Kinder wohnen und ob man dann hinterher ziehen möchte ? Das zeigt sich alles zur rechten Zeit.

  44. AvatarPocahontas

    Was ist mit den Kaufnebenkosten und den laufenden Kosten der Immobilie? Sieht mir etwas schöngerechnet aus die Rendite.

  45. AvatarThorsten

    Pocahontas, laufende Kosten zahlt der Mieter. Es ist implizit in der Miete enthalten.  Der Unterhalt von Immobilien mit zu niedriger Kaltmiete ist ein Problem.  Das werden sie in Berlin schon mit der Zeit merken . Früher Toilette auf der Zwischenetage, 5€ kalt. Und genau so wird man wieder bauen , oder eben gar nicht, wenn die Mietdeckel so bleiben. Dann ist das Gejammer groß “die Bundeshauptstadt verfällt” wird es heißen. Neubau könnte sich noch lohnen , ab 15€ oder 20€ aufwärts. Anders geht es nicht, weil ja beim Mieterwechsel wieder die Deckel und Bremsen ziehen. Also greift man vorher schon hoch.
    Summa summarum : Altsubstanz wird verfallen, gefördert wird Sozialwohnungsbau und das Luxussegment . Dazwischen : nichts, der Mittelstand geht leer aus. Für ihn gibt es noch weniger Wohnungen. Warum wundert und das nicht …

  46. AvatarMarcoZ

    sammy du lässt nach, wir warten auf neue Nachrichten von WDI
    Mal ein bisschen mehr Kontinuität wenn ich bitten darf. danke.
     
    Für mich sind Immobilien auch nichts, außer meine eigene.
    Gleicher Grund wie beim Josef, wenn ich auf Reisen mal bin, will ich niemanden haben der mich anruft, weil irgendwas nicht geht oder kaputt ist. Kann dir mit Aktien nicht passieren, in dem Umfang.

  47. KievKiev

    @ MarcoZ
    Eine Privatperson kann auch einen unangenehmen Anruf von ihrem Broker erhalten. Hier schließt sich der Kreis zu WDI und Herrn Braun. Mit Buy & Hold, ETFs sollte dies natürlich nicht passieren. Die Schließung eines ETFs ist vermutlich das Ärgerlichste oder die Pleite einer Einzelposition, die bei einem Kleinanleger auftreten kann.

  48. AvatarRalf

    Immobilien sind interessant und ein wichtiger Baustein. Vielerorts aber sehr teuer geworden, daher muss man genauer hinsehen und sollte wie Lehrer Kriese ausreichend Zeit (Vorteil Lehrer ja/nein?) für solche Geschäfte und hinreichend Kenntnisse investieren.

    Dazu hat nicht jeder die Lust, Zeit und Energie. Angesichts der mieterfreundlichen Rechtsprechung und Politik sehe ich Vermieter in D zunehmend im Nachteil. Vor allem Neueinsteiger die noch wenig Erfahrung mitbringen. Hinzu kommt tendenziell künftig eine weitere Verkomplizierung und Verteuerung durch noch restriktivere Bauvorschriften und energetische Vorgaben für Bau und Bestand.

    Auch eine Neuauflage eines Lastenausgleichs zu Lasten der Immobilienbesitzer wie in den 50ern ist nicht so ganz abwägig. Irgendwer muss ja die Corona-Zeche bezahlen. Darum breit streuen in verschiedene Anlageklassen.

    Schon Adenauer wusste zum Immobilienbesitz:

    “Hausbesitzer zetteln keine Revolution an”…
     

  49. AvatarBruno

    Herr Braun und Konsorten (Bafin?) könnte man ja zusammen mit den Randalierern aus Stuttgart in eine Massenzelle schliessen anstelle ein Hotel. Dann würden solche Sachen auch abnehmen 😉
    Heizung sanieren:
    Einfacher wäre auf Massentierhaltung zu verzichten, dann schlägt man mind. 2 Fliegen mit einer Klappe. Problem der Krankenkassen-Prämien, Gesundheit und Klimawandel.
    Alleine die Problematik der multiresistenten Bakterien resp. dass Antibiotika langsam nicht mehr funktioniert, sollte zu denken geben. Das sind grössere Probleme als Corona. Wirft uns ins Mittelalter zurück gesundheitstechnisch.
    Alleine schon die Idee, Antibiotika prophylaktisch in unglaublichen Mengen zu verfüttern ist der helle Wahnsinn.
    Viele Viren kommen auch von der Tierzucht. 
    Aber das interessiert kaum jemanden, der Mensch reagiert erst, wenn es ihn persönlich (hart) trifft!
    Und jetzt sind die Tore geöffnet fürs allgemeine Vegan/Vegetarier-Bashing…

  50. AvatarMarcel

    Ich kenne Steffen Kriese persönlich als einen sehr hilfsbereiten und sehr zielstrebigen Menschen. Sein neues Buch habe ich mir auch direkt bestellt und muss sagen das es mir sehr gut gefallen hat. 
    Viele Menschen denken alles bleibt für immer so “schön” und in großen Teilen so “sorgenfrei” wie bisher. Vorbereitung für schlechte Zeiten? Fehlanzeige. Die Masse wird jedes Mal aufs Neue von mehr oder weniger plötzlich eintretenden Krisen (Coronakrise, Finanzkrisen, Währungsreformen, Blackout, Katastrophen, Wirtschaftskrisen, …) übel erwischt und verliert oft viel oder alles. Das muss nicht sein! Unter anderem dieses Ziel wurde sich mit diesem Buch gesetzt.
    Ich finde es sehr gut das in diesem Buch nicht nur trockene Theorie sondern sehr Praxis nahe Tips und eigene Erfahrungen vom Autor in bestimmten Krisenzeiten aufgezeigt werden von den man besonders als Anfänger viel lernen kann. Das Buch zeigt die aktuelle Lage auf, es ist umfassend und stellt sämtliche Zusammenhänge für jedermann verständlich dar, es liefert Lösungsideen und gibt Denkanstöße und es macht sogar Mut. Mut, dass wir bei der jeder Krise (wann immer sie kommt) nicht verlieren, sondern gewinnen! Es ist ein nützlicher Ratgeber.
    Wer einen weiteren Beweis für die Qualität von Steffens Arbeit benötigt, kann natürlich auch gerne seinem YouTube-Kanal “Wirtschaft verstehen” einen Besuch abstatten und/oder der dazugehörigen Facebook-Seite. Danach sollte dann aber klar sein, dass hier ein Kauf mehr als ratsam ist. 
    Neben diesem Buch hat Steffen Kriese aber auch noch 4 weitere Bücher geschrieben rund um die Themen Immobilien, Aktien, Vermögensaufbau usw… Wer sich in der heutigen Zeit mit diesen Themen beschäftigt und sich das nötige Wissen dazu aneignen möchte schaut auch am besten mal bei den anderen Büchern von Steffen Kriese auf Amazon vorbei.

  51. Avatarsammy

    Markus Braun, der ehemalige CEO von Wirecard, verkauft für 141 Millionen Euro Wirecard-Aktien.
    Hahaha echt zu geil wie er die Leute gef… hat.

  52. AvatarRüdiger

    Irgendwer muss ja die Corona-Zeche bezahlen.
     
    Niemand wird diese “Zeche” je bezahlen. Die Schulden bleiben.
    Wen juckts?  😉
     

  53. AvatarOlly Wood

    @Rüdiger
    ja…das sehe ich auch so „nur“ die Last der Zinsen müssen die nächsten n Generationen Jahr für Jah bezahlen…

  54. AvatarOlly Wood

    edit @sammy
    <<<Am späten Nachmittag wurde im Rahmen einer Pflichtmitteilung bekanntgegeben, dass Braun Wirecard-Papiere in der Größenordnung von mehr als 155 Millionen Euro verkaufen musste. Grund: er hatte einen Teil seiner Beteiligung als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt. Wegen des Kurseinbruchs sank der Wert der Sicherheiten und die Aktien wurden zwangsverkauft.>>>

  55. AvatarWolke

    @Bruno
    Du hast leider nur allzu Recht. Das Risiko, sich im Krankenhaus einen multiresistenten Keim einzufangen wird immer größer. Bei den Antibiotika hat es in den letzten Jahren kaum Weiterentwicklungen mehr gegeben, was resistente Bakterien besonders freut.
    Ohne Antibiotika keine Massentierhaltung! Bin kein Vegetarier, aber die „Fleischeslust“ ist mir ziemlich vergangen.
     

  56. AvatarRalf

    “Niemand wird diese “Zeche” je bezahlen. Die Schulden bleiben.Wen juckts?”

    Das ist eine der gängigen Lehrmeinungen. Das mag bis zu einem gewissen Grad funktionieren. D kann aus den Schulden herauswachsen. Wenn aber irgendwann der halbe Euroraum über irgendwelche Konstruktionen mit am Tropf der Euro-Leistungsträger hängt, anstatt eigene notwendige Reformen und Anstrengungen endlich nachhaltig zu unternehmen, wird die Gleichung irgendwann nicht mehr aufgehen. Oder der Euro verblasst immer weiter.

    Warum wird dann der Steuerzahler in D immer weiter kräftig und mit möglichst neuen Quellen wie einer geplanten Finanztransaktionssteuer zur Kasse gebeten wenn Schulden scheißegal sind?

    @Antibiotika: Vielleicht könnten neben bewussterem Fleischkonsum auch sogenannte Phagen einmal ein Weg sein, den großen Antibiotika-Einsatz im Tierbereich und beim Menschen effektiver mit einzudämmen. Daran lässt sich halt nicht so gut verdienen seitens der Pharmaindustrie. Daher forschen mehr oder weniger fast nur staatliche Einrichtungen. Hier ein Artikel dazu:

    https://www.rnd.de/wissen/viren-gegen-bakterien-wie-phagen-lebensmittel-sicherer-machen-konnten-RG4DA3OGTNCYRGX4KSMI3B35IA.html

  57. AvatarBruno

    @Wolke
    Ich bin ja nicht extrem eingestellt, es würde ja auch anders gehen, ich bin heute an einer Weide vorbei gelaufen wo junge Kälber ein Sonnenbad bei ihren Müttern genossen haben. Die brauchen auch kein Antibiotika oder wenn dann nur sehr gezielt, wenn mal eine Kuh krank wird. Auch Ziegen oder Schafe bei uns in den Alpen oder steilen Hängen machen durchaus Sinn. Hühner welche täglich an die frische Luft und Sonne können ohne Kraftfutter, alles gut, auch die Eier würde ich hier essen.
    Aber wenn man sich auf das beschränken würde, dann gäbe es halt nicht 90kg Fleisch / Jahr sondern halt deutlich weniger, dafür nachhaltiger und gesunder. Und natürlich auch teurer. Es stimmt doch etwas nicht mehr, wenn Fleisch günstiger ist als frisches Gemüse.
    Schätzungen sagen ja eine Verdoppelung des Fleischkonsums weltweit in den nächsten Jahren, Asien will jetzt auch mehr Fleisch, obwohl sie doch gut gefahren sind mit ihrer Ernährung bisher.

  58. AvatarNico Meier

    Die Idee keine Mieter zu finden für Wohnungen kenne ich aus meiner Region nicht. Meine Region liegt zwischen den Städten Zürich, Basel und Bern die je in rund einer halben Stunde erreichbar sind. Zurzeit wird gebaut wie wild auch Mietwohnungen. In Zürich kostet eine Familienwohnung mit 4 Zimmern schnell über 3’700 Franken Miete im Monat. Dieselbe Familienwohnung gibts bei uns für um die 2’000 Franken im Monat! 

  59. AvatarNico Meier

    @Bruno
    Ich warte darauf, dass die Inder das Fleisch entdecken, dann verdreifacht sich der Fleischkonsum!

  60. AvatarThomas

    @Schließung von ETFs als wahrgenommene Gefahr. 
    Was soll dabei schlimmes passieren? Man würde eben den Wert in Euro auf das Verrechnungskonto ausgezahlt bekommen und man würde Kapitalertragssteuer bezahlen als hätte man selber verkauft. 
    Ich habe bisher aber nur Steuerneutrale Veränderungen bei ETFs kennengelernt. Wenn z.B. 2 ETFs eines Anbieters verschmolzen wurden. Alles total schmerzlos.
    Solche Änderungen kann es auch bei Aktien geben. Habe ich vor Jahren bei Google erlebt. Als der Split in die A und B Aktie mit unterschiedlichen WKNs gemacht wurden. Das war nicht steuerneutral. Da hat das Finanzamt mal eben die Hand auf gemacht. Einfach so als hätte man 50% Gewinn über Nacht gemacht. Was allerdings nicht der Fall war.

  61. KievKiev

    @ Thomas
    Wenn ich zwischen der Schließung eines ETFs in meinem Depot oder einem Margin Call aussuchen dürfte, würde ich natürlich die Schließung des ETF nehmen.
    Falls man einen großen Teil des Vermögens in dem ETF hat und es steuerunschön geschlossen wird, macht das nach 20 Jahren Haltezeit nicht unbedingt Freude. 
    Ich wünsche mir für die Anleger, dass es bei Braun keinen Unterschied macht, ob er Aktien verkauft hat oder durch einen Margin Call verkauft wurde. Für den Betrug in der Größenordnung sollte er entsprechend haften und einsitzen.
    Sammy, falls Braun so Geld machen wollte, dann hätte er mit seinem Wissen wohl eher über seine Bekannten auf den Philippinen WDI leerverkauft. Die Entlassung mit einer Kaution über 5Mio und Auflagen finde ich auch skandalös. Ich habe noch Hoffnung, dass ihm ordentlich der Prozess gemacht wird. Deutschland hat hier in mehreren Bereichen eine peinliche Darstellung gegeben. 
    Dafür haben mich die User von TikTok erstaunt. Die App grenzt an geistige Apathie. Dennoch haben die User darüber Tickets für Trump’s Auftritt reserviert und sind nicht hingegangen. Das hätte ich den Usern der App ehrlich nicht zugetraut. Und die machen so etwas auch noch aus ideologischen Gründen. Die Menschheit ist noch nicht verloren…

  62. AvatarThorsten

    Die EU erwägt ein Einreiseverbot für US-Bürger. Es ist das Land mit der höchsten Infelktionsquote. Die Entscheidung fällt nächste Wiche.
    Dow Jones 16.000 bzw. 1,20 EURUSD bleiben meine Kaufmarken. Aktien sind zwischen 20 und 40% zu hoch bewertet in den USA. Ein Crash ist jederzeit möglich.

  63. AvatarDer Domi

    @Ein Crash ist jederzeit möglich.
    Im Falle vom Aktienmarkt stimmt diese Aussage immer.

  64. AvatarThorsten

    quelle : n-tv
    +++ 21:40 EU erwägt Ausschluss von US-Bürgern +++Die EU-Staaten werden Medienberichten zufolge bei der Wiedereröffnung ihrer Grenzen möglicherweise US-Bürger von der Einreise ausschließen. Hintergrund sei, dass die USA die Epidemie nicht in den Griff bekämen, berichtet die “New York Times” unter Berufung auf einen Entwurf entsprechender EU-Länderlisten, die dem Blatt vorliegen. Die USA – wo es weltweit die meisten bekannten Fälle gibt – würden dann in einer Kategorie mit Russland und Brasilien geführt. Das sei “ein schwerer Schlag für das Ansehen der USA in der Welt” und eine Absage an US-Präsident Donald Trump und seinen Umgang mit der Epidemie, schrieb die Zeitung. Eine endgültige Entscheidung der Europäer werde Anfang nächster Woche erwartet. Eine offizielle Reaktion aus Washington lag zunächst nicht vor.
    @der Domi und wenn man die besten Börsentage verpasst hat, hat es  Performance gekostet

  65. AvatarMarcoZ

    @chaos, ja der is immer wieder gut! gibt so viele davon, der passt sehr gut 😀

  66. AvatarNico Meier

    @Thorsten
    Wenn ich mir NRW anschaue scheint Deutschland das Coronavirus auch nicht im Griff zu haben sonst wäre ein erneuter Lockdown in dieser Grössenordnung wohl nicht nötig! Deutschland hat zurzeit einen R Faktor von 2.88 also steckt jeder Infiszierte im Schnitt 2.88 Menschen an.

  67. AvatarThorsten

    @Nico das sind lokale Ausbrüche, wie in jedem Land, die Karte ist ansonsten grün.

    “Es sind außerhalb der Beschäftigten in der Fleischindustrie so gut wie keine Fälle bisher bekannt”.

    https://www.n-tv.de/politik/Laschet-warnt-Soeder-verteidigt-article21866955.html.

    Deutschland macht es vorbildlich.
    Durch die Definition des R-Wertes geht der hoch,
    unabhängig von der totalen und niedrigen Anzahl der Infizierten . Schlachthöfe bzw  Fleischverarbeitung durch importierte Arbeiter unter niedrigen Temperaturen sowie extreme religiöse Feste mit Singen und Körperkontakten , ohne Abstand sind ein Problem. Da ist ein Normalbürger nicht dabei, in der Regel. Für die meisten Deutschen ist Corona daher keine direkte Bedrohung, die Regeln werden weitgehend eingehalten. In den USA leider nicht.
    Trump steuert in die Katastrophe, er gibt bei seinen Veranstaltungen ein schlechtes Vorbild, hält keine Abstände ein und gibt sich nicht belegten Wundermitteln hin, die Bundesstaaten lehnen sich bzgl. Corona gegen ihn auf. In Deutschland gibt es keine positive Berichterstattung mehr über Trump bzw. die USA.

    https://www.n-tv.de/politik/Trump-nennt-Coronavirus-erneut-Kung-Flu-article21866989.html

  68. AvatarRalf

    @ETF: Ich hatte schon zweimal den Fall, dass ein ETF (recht großes Volumen) wegen Fusion oder einem anderen Vorgang (weiß es nicht mehr ganz genau) fast drei Wochen nicht handelbar war. Zu einer kritischen Marktphase. Die ganzen Buchungen haben sich in die Länge gezogen und die Bank gab nur schwammige Antworten auf Nachfragen. Das stellt für mich einen durchaus kritischen Nachteil von ETFs dar. Trotz aller Vorzüge daher immer noch ein Finanzprodukt mit einigen Nachteilen. Trotzdem eine gute Sache für die meisten Anleger.

    @Corona: Diverse Hotspots wie Kühlhäuser oder Hochhäuser als teils sozialer Brennpunkt sind bekanntlich Risikofaktoren für eine Verbreitung. Hier kann man nur auf Tests und strenges Durchgreifen der Behören hoffen. Sonst wird es spannend im kühleren Winterhalbjahr.

    @Immobilienpreise: In unserer Region um Heidelberg steigen die Preise je nach Wohnort ordentlich. In Heidelberg selbst steigen die Immobilienpreise bis zu 15 Prozent im Jahr. Neueinsteiger im Bereich der Vermietungen haben es daher schwer. Tendenz weiter steigend, allerdings stagnieren zunehmend die erzielbaren Mieterträge trotz steigender Kaufpreise.

  69. AvatarNico Meier

    Immobilienpreise
    Die Immobilienpreise in der Schweiz werden weiter steigen insbesondere bei den Wohnimmobilien. Die Zunwanderung in die Schweiz hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 9% zugenommen.
    Januar bis März sind 18’386 Menschen mehr eingewandert als ausgewandert. Wenn wir das auf das ganze Jahr hochrechnen sind wir bei einen Wanderungssaldo von 73’544 Menschen.
     
    Mit anderen Worten die Schweiz wächst durch starke Zunwanderung jährlich um gut 1%! Und jeder dieser Migranten möchte irgendwo wohnen.

  70. AvatarSlowroller

    Interessant wird bei WDI sein, welche Bereiche betroffen sind und ob es Bereiche gibt, die besonders betroffen sind. Den Verlautbarungen nach scheint das Bank- und Zahlungsabwicklungsgeschäft in Europa ja zu funktionieren. Eventuell kann man durch eine Aufteilung etwas bewirken – damit quasi das Asiengeschäft in eine Art Bad Bank auslagern.
    Viel spannender kann so ein Krimi aver nicht sein
    Ein anderes Thema: heute kam die Telekomdividende, diese ist tatsächlich bei Auszahlung abgeltungssteuerfrei. Das ist mir in den letzten Jahren garnicht bewußt aufgefallen.

  71. AvatarRalf

    Abgeltungssteuer fällt oberhalb des Sparerpauschbetrags von 801 € für Alleinstehende und 1.602 € für Verheiratete an. Es kommt auch darauf an, wie man den Freistellungsauftrag (z.B. bei mehreren Banken) aufgeteilt hat. Der Pauschbetrag ist ein Witz und war früher deutlich höher.

  72. AvatarThorsten

    Schweiz, Heidelberg, München , Hamburg….
    Da wird vermutlich gar nichts mehr fallen bei den Immobilien. Bei Krisen höchstens stagnieren. Der Zuzug ist so stark, dass es immer jemanden geben wird , der das nötige Geld hat. Platz ist halt begrenzt. Wer mehr zahlt muss weniger pendeln .

  73. AvatarRalf

    @Thorsten: Sehe ich auch so. Die Immobilienpreise werden weiter klettern. Nun auch außerhalb der Städte. Allerdings sehe ich teilweise in unserer Region eine Stagnation bei den erzielbaren Mietpreisen. Macht Immobilien für Kapitalanleger natürlich immer weniger interessant, außer man hat ein gutes Netzwerk wie Lehrer Kriese. Bauland ist hier absolute Mangelware und potentielle Flächen weitgehend ausgeschöpft.

    Das Thema “bezahlbares Wohnen” hat enormes Konfliktpotential in D.

  74. AvatarBruno

    @Immobilienpreise
    Wer gerne vergleicht und denkt überall ist es besser als dort wo man lebt:
    https://www.numbeo.com/property-investment/comparison.jsp
    Kann man gerne mal mit New York, Hong Kong oder andern asiatischen oder amerikanischen Städten vergleichen 😉
    Ist also noch etwas Luft nach oben…

    @Nico “Meine Region liegt zwischen den Städten Zürich, Basel und Bern die je in rund einer halben Stunde erreichbar sind. Zurzeit wird gebaut wie wild auch Mietwohnungen. In Zürich kostet eine Familienwohnung mit 4 Zimmern schnell über 3’700 Franken Miete im Monat. Dieselbe Familienwohnung gibts bei uns für um die 2’000 Franken im Monat! ”

    Klar wer muss zieht auch in den Aargau 😀

    @WDI für 1 EUR
    Je tiefer der Kurs desto höher die Wahrscheinlichkeit für einen Totalausfall. Daher Hände weg von Pennystocks, kann ja 1 aus 1000 mal gut gehen aber meistens geht es schief.

  75. AvatarNico Meier

    @Bruno
    Ich stelle immer wieder fest, dass bei Neuvermietungen auffällig viele Zürcher eine Mietwohnung im Aargau suchen weil sie nicht willens sind überteuerte Mietpreise in Zürich zu zahlen.
    Gerade für Familien macht es viel aus ob die Wohnung gegen 4’000 oder 2’000 Franken Miete kostet im Monat. Das sind pro Jahr immerhin 24’000 Franken Differenz! Für einen reichen Unternehmer wie Bruno spielt Geld natürlich keine Rolle 😉
     
    Ich bin froh, muss ich seit 2017 keine Miete mehr zahlen 😉

  76. AvatarBruno

    @Nico
    Du bist doch ein guter Beobachter, dann hättest Du auch festgestellt, dass mein Statement ein Scherz war 😉

  77. Avatarsammy

    @nico meier
    Ich bin froh, muss ich seit 2017 keine Miete mehr zahlen ?
     
    Dafür musst du Kaufnebenkosten, Reperaturen , Instandhaltung, Versicherungen und Opportunitätskosten zahlen 😉
     

  78. AvatarThorsten

    Oh je. Genau genommen wohnt der Mieter quasi umsonst , denn der Vermieter zahlt ja alles. Satire beendet.

  79. AvatarWolke

    Kauf ist günstiger als Mieten das haben diverse Studien gezeigt…
     
    Andere Studien haben das Gegenteil gezeigt.
    Wohnungsbesitz ist halt auch so eine „emotionale Kiste“.
    Für mich habe ich nicht nachgerechnet. Ich möchte nicht in einer Wohnung leben, die nicht mir gehört. Ist aber nur ein Gefühl.
     

  80. AvatarBruno

    Kaufen vs. Mieten
    Kann man doch nicht generell beurteilen, was besser oder günstiger, es kommt halt immer drauf an. Beides hat Vor- und Nachteile. Es kommt halt auch immer auf die Angebote an, nicht jedes Objekt kann man mieten oder kaufen, meist ist nur eine Option möglich.
    Wer häufiger umzieht oder umziehen muss und flexibel bleiben will, der mietet besser. Wer lange sesshaft ist und das auch bleiben will, fährt wohl mit dem Kauf besser. 
    Immer vorausgesetzt, man vergleicht nicht Äpfel mit Birnen. Häufiger wird ja etwas mehr in Luxus investiert wenn man kauft, dann ist der Vorteil rasch wieder weg. Auf der andern Seite sind neuere Mietwohnungen auch auf Standard von Eigentum. Aber natürlich nicht immer.
    Ist wie wenn man eine einzelne Aktie vergleich mit dem Index, so ist es auch mit  Immobilien, es kann stark vom Durchschnitt abweichen.
    Und natürlich gibt es auch Vermieter, die nicht rechnen können.

  81. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Ralf,
     
    die “steuerfreie” Dividende bei der Telekom hat nichts mit dem Freibetrag zu tun. Sie wird ohne Abzug gezahlt, weil laut Telekom  “die Dividende der Deutschen Telekom in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinn des § 27 des Körperschaftsteuergesetzes geleistet wird, erfolgt die Auszahlung ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Bei inländischen Aktionären unterliegt die Dividende nicht der Besteuerung. Eine Steuererstattungs- oder Steueranrechnungsmöglichkeit ist mit der Dividende nicht verbunden. Die Ausschüttung mindert allerdings nach Auffassung der deutschen Finanzverwaltung die steuerlichen Anschaffungskosten der Aktien. Aus heutiger Sicht wird auch in den nächsten Jahren, die Ausschüttung aus dem steuerlichen Einlagenkonto erfolgen.”
     
    Das läuft ähnlich ab wie US-Dividenden, die teilweise RoC zahlen, also Return of Capital. Dieses erfolgt natürlich steuerfrei. Der Anschaffungskurs wird um diesen Betrag gesenkt, und eine Versteuerung erfolgt dann später bei einem Verkauf. Für Anleger, die keinen Verkauf in Betracht ziehen, hat das also den Vorteil der Steuerfreiheit. So ist es wohl auch gedacht.
     
    In meiner Dividendengutschrift heute liest es sich so:
     
    “Bei dieser Dividendengutschrift handelt es sich um eine Dividendenzahlung aus dem steuerlichen Einlagenkonto nach § 27neu KStG in Höhe von 0,60 EUR pro Aktie. Aus diesem Grund wurde der Anschaffungskurs um diesen Dividendenbetrag gemindert.”

    Mein Kaufpreis liegt inzwischen bei 5,293 Euro.
     
    MS

  82. AvatarSlowroller

    @Matthias @Ralf
    Genau das meinte ich. Ansonsten ist mir die gesetzliche Regelung zur Kapital- und Einkommenssteuer schon bewußt. 😉  In der Tat ist die Telekom als “Rentenpapier” damit ein gutes Stück interessanter geworden – selbst unter der falschen Annahme, dass die Dividenden Abgeltungssteuerpflichtig seien, hatte ich den Titel so eingeschätzt. Es gibt also auch schöne Überraschungen 🙂

  83. AvatarRalf

    @MS: Danke für die Info, war mir nicht bekannt. Wieder was gelernt ;o)

    @Kaufen vs. Mieten: Viele Immobilienbesitzer unterschätzen die Unterhaltskosten und bilden wenig/keine Rücklagen. Eigentum ist nicht immer der günstigere Weg, vor allem in schlechteren Lagen mit mäßiger Verbindung/ÖPNV. Und ich habe mittlerweile auch aus diversen Gutachten den Eindruck, dass gerade in sehr guten Lagen Mieten oft günstiger ist als kaufen. Gerade in städtischer Lage kann man sich manches Risiko teuer mit einkaufen (soziales Umfeld etc.).

    @Wohnen: Der Druck auf den Immobilienmarkt wird wohl steigen und die Preise in guten Lagen auch. Laut Focus werden aber auch die Kosten für HartzIV explodieren, bleibt spannend:

    https://www.focus.de/finanzen/news/hartz-iv-politik-muss-sich-fuer-bessere-alternative-entscheiden_id_12136064.html

  84. AvatarSlowroller

    Es bleibt aber auch abzuwarten, inwieweit die Coronazeit zu einem nachhaltigen Umdenken bei den Unternehmen führt. Wenn ich nur noch 2 oder 3 Tage in der Woche wirklich im Büro sein muss (manchmal auch Wochenlang garnicht), dann werden Wohnlagen im schönen Mecklenburg oder in SH deutlich interessanter und gleichzeitig Wohnraum in HH frei. Ansonsten gibt es viele, furzdie sich nach derzeitigem stand Bauen oder Kaufen HIER nicht lohnt – zumindest nicht wenn man eine ordentliche Bestandswohnung hat.

  85. AvatarRalf

    Ein Recht auf Homeoffice könnte die Entwicklung beschleunigen. Viele Firmen tun sich bei geeigneten Arbeitsplätzen aber weiter schwer damit (ausgeprägte Präsenzkultur). Daher wäre eine gesetzliche Regelung nicht so verkehrt, um zumindest 1 oder 2 Tage in der Woche damit unbürokratisch at home arbeiten zu können. Ich hatte beim vorherigen Arbeitgeber massiv zu kämpfen um einen Tag pro Woche zu erhalten (sehr lange Anfahrt). Trotz sehr gut geeigneter Arbeit. Neid oder Missgunst war der eigentliche Grund. Vielleicht gibt es nun ein Umdenken. Ergebnisse müssen zählen, nicht die pure Anwesenheit.

  86. AvatarBruno

    @Recht auf Homeoffice
    Ich würde ergänzen Recht und Pflichten. Es braucht aber eine etwas andere Führungskultur, entweder man stellt auf Leistungsprinzip um, was nicht überall gut funktioniert, oder es braucht halt trotzdem eine gewisse Kontrolle, das können z.B. regelmässige Videokonferenzen sein oder ähnliches. 
    Es funktioniert aber nicht für alle, einige machen einfach nichts wenn sie nicht müssen, resp. können sich selber nicht motivieren. Hier wären u.U. dezentrale coworking-Spaces die bessere Lösung, da wären dann auch Meetings möglich und der Chef darf dort auch mal unangekündigt vorbei schauen, was zu Hause natürlich nicht möglich ist.
    Es kommt ganz auf die Familiensituation und Infrastruktur an, sind Kleinkinder vorhanden, leidet natürlich die Konzentration. Oder was geschieht, wenn der Hund bellt während Kundengespräch oder ähnliche Probleme. 
    Ich denke es braucht ein Mix aus verschiedenen Möglichkeiten.
     

  87. AvatarNico Meier

    Es funktioniert aber nicht für alle, einige machen einfach nichts wenn sie nicht müssen, resp. können sich selber nicht motivieren.
    @Bruno
    Diese Leute gibts im Büro auch. Die fallen dadurch recht schnell auf. Ab und zu gibts mal wieder ein par Entlassungen und man kann diese Leute so entsorgen.

  88. Avatarchaostrader

    > Lehrer Steffen Kriese: 21 Wohnungen gehören ihm.

    Einspruch. Die 21 Wohnungen gehören überwiegend der Bank. Er hat vermutlich Verbindlichkeiten in 6-7stelliger Höhe. Das kann langfristig klappen, kann aber auch schnell mal schiefgehen wenns dumm läuft..

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