Immer locker bleiben


New York, 29. März 2019

Das Schöne an der finanziellen Freiheit ist die Leichtigkeit des Lebens. Es ist alles andere als Sensationell. Eher langweilig würde ich mein Leben beschreiben. Ausschlafen. Kaffee trinken. Lesen. Dösen. Spaziergang. Sport. Lesen. Einen oder zwei Artikel schreiben. Bekannte treffen. Kochen. Putzen. Relaxen. Netflix schauen.

In der heutigen Zeit dreht sich aber leider alles um sensationelle Ereignisse. Aber darum geht es mir nicht. Ich mache genau das, was mir Spass macht. Kürzlich war ich an der Columbia Universität, dort wo Warren Buffett studiert hat. Ich habe mir eine Vorlesung in der Business School reingezogen. Ich habe etwas über das ESG gelernt. Wie man grün, ethisch, sozial, umweltgerecht investiert. Es ist ein großer Trend. Vor allem die französische BNP Paribas Bank will das nachhaltige Investieren massiv ausbauen und Vorbild werden.

Wenn du dich in ein Thema einarbeitest, was dich interessiert, kannst du eine eigene Meinung dazu haben. Du brauchst nicht auf die Meinung anderer angewiesen zu sein. Das ist etwas Herrliches.

Über Kurskorrekturen rege ich mich nicht mehr auf. Ich schaue nicht jeden Tag in mein Depot. Mein Depot ist automatisiert auf Sparen programmiert: Dividenden werden reinvestiert. Fertig. Als im Dezember die Kurse einknickten, bekamen viele Anleger kalte Füße. Ich bleib gelassen. Sinken die Kurse, kaufe ich munter zu.


Hast du mal aufgelistet, wie viel Geld du für Restaurantbesuche und Entertainment (Bars, Ausflüge, Kino…) ausgibst? Manch einer merkt gar nicht, was er/sie im Jahr verpulvert. Bei manch einem sind es vielleicht 8.000 oder 10.000 Euro im Jahr, ohne es zu wissen.

Du sparst langsam, aber sicher dem Ziel der Freiheit entgegen. Am besten bist du dir deiner Ausgaben bewusst. Mach eine Liste, wenn du das Gefühl hast, dass deine Sparquote zu gering ist. Stelle fest, wo dein Geld hin fliesst. Ein Haushaltsbuch führt oft zu Überraschungen. Nach dem Motto: „Meine Güte, ich wusste gar nicht, dass mein Kaffee to Go so teuer ist aufs Jahr gesehen.“ Es können schnell 1.200 Euro zusammen kommen.

US-Schuldenberaterin Suze Orman kauft nie unterwegs einen Kaffee. Ihr ist das Geld dafür zu schade, sagt die Multimillionärin. Orman meint, wer 40 Jahre lang Kaffee regelmässig unterwegs kauft, verzichtet auf 1 Million Dollar. Denn das Geld hätte ja angelegt werden können in der Zeit. Einschließlich des Zinseszins wäre eine schöne Summe zusammen gekommen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Immer locker bleiben

  1. AvatarKarsten

    Wie wahr. Der Kaffee täglich geht richtig ins Vermögen.
    das war eines meiner ersten Einsparpotenziale in Verbindung mit Snacks und dem Mittagessen außer Haus. Im Grunde war Tim mit seinen Youtube Videos meine Initialzündung und Motivation.  Heute habe ich mehr Geld zum Investieren. Jeder Mensch findet so Einsparpotenziale und kann etwas beiseite legen.
    https://finanziell-autark.de/der-taegliche-coffee-to-go/

  2. AvatarSmyslov

    Danke für den schönen Artikel.
    Mittagessen oder Snaks außer Haus gibt es bei mir in der Regel schon lange
    nicht mehr. Liegt auch daran, daß ich die Preise gerade in Innenstädten oder
    Bahnhöfen als ungerechtfertigt hoch empfinde. Wenn ich längere Zeit unterwegs
    bin, meist mit dem Zug oder Rad, dann habe ich einen kleinen Rucksack dabei,
    mit einem Vesper u, etwas Obst, sowie Wasser oder eine Thermosflasche mit
    Tee oder Kaffee. Damit komme ich locker über den Tag. An einem schönen Platz
    bin ich auch gerne bereit, eine Tasse Kaffee oder ein Espresso zu genießen, sofern
    der Preis nicht völlig überteuert ist. (zb Markusplatz Venezia). Oft ergeben sich
    hier auch nette Gespräche.
    So handhabe ich es selbst bei Auswärtskämpfen . ( Bin noch Teil einer Sport-
    mannschaft). Wenn meine Kameraden dann abends im Lokal fürstlich speisen
    und trinken, dann bin ich zwar dabei, belasse es jedoch bei einer Apfelschorle.
    Da ich auf meine Fitness u. mein Gewicht achte, kommt es mir auch entgegen,
    genau zu wissen was ich esse. Habe die Erfahrung gemacht, daß man unterwegs
    meist sehr mäßige Qualität zu doch recht ansehnlichen Preisen angeboten
    bekommt. Davon habe ich mich dann irgendwann verabschiedet. Jedoch bin
    ich kein geiziger Mensch.

  3. AvatarFelix

    Der Tagesablauf eines finanziell Freien, wie Tim ihn beschreibt, klingt in der Tat eher langweilig. Ich denke jeder kennt solche Tage aus dem Urlaub, die halt einfach so vergehen. 
    Man hat vermutlich auch wenig soziale Kontakte, weil alle anderen ja arbeiten müssen während der Woche. Es ist schon komisch, wenn man arbeitet hat man Kollegen und Struktur, möchte aber aus diesem Korsett heraus, hat man nur noch frei, fühlt es sich auch irgendwie leer an.
    Deshalb scheint eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit sehr vernünftig zu sein.

  4. AvatarChrissie

    @Felix
    Da hast du Recht. Im Moment könnte ich zwar erst einmal eine ganze Menge leerer Tage vertragen, weil die letzten Jahre auf der Arbeit sehr anstrengend waren und erstmal auch so bleiben werden. Mal wieder zur Ruhe kommen zu können und die Batterien aufladen wär schon toll.
     
    Aber letztendlich würde ich mir, wie die meisten hier wahrscheinlich und Tim ja auch, etwas suchen was man zwischendurch machen kann. Der Vorteil ist, man kann dann ja fast alles machen, weil der Gedanke der Absicherung nicht mehr im Vordergrund steht. Ich selber hätte wahrscheinlich am meisten Lust, Architektur zu studieren. Da gibt es so viele tolle neue nachhaltige Erfindungen und Bauweisen die in der Alltagsbauweise kaum Anwendung finden. Für so etwas könnte ich mich begeistern, ist aber jetzt neben dem Job nicht mehr zu schaffen und letzten Endes finanziell auch kein zusätzlicher Gewinn.
     
    Oder man versucht sein Hobby zum Beruf zu machen (funktioniert bei mir nicht, da ich kein durchgehendes Hobby habe sondern mich immer mal wieder für etwas Neues begeistere). 
     
    Man muss ja aber auch nicht ganz aus dem Job raus. Vielleicht wäre eine Halbtagsstelle eine Möglichkeit. So behält man die Struktur und die sozialen Kontakte, ist weiterhin in der Krankenkasse, und hat dennoch viel Zeit für eigene Interessen. Und kann sein Angespartes auch weiter wachsen lassen.

  5. AvatarRalf

    „Hast du mal aufgelistet, wie viel Geld du für Restaurantbesuche und Entertainment (Bars, Ausflüge, Kino…) ausgibst?“

    Wir halten uns hier massiv zurück. Manchmal durchaus schade, spart aber viel Geld. Ab und zu sollte man aber durchaus ausbrechen aus dem Spartrip.

    @Felix: „Deshalb scheint eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit sehr vernünftig zu sein.“

    So ist auch mein Eindruck. Nur daheim rumhocken, Netflix und chillen wäre nicht so ganz das Wahre, wenn der Arbeitsplatz halbwegs passt. Kann man im hohem Alter mit dann hoffentlich guter Aktienrente noch tun. Wenn die Gelenke und Knochen mehr Probleme machen. Mein Ziel ist es eher, beim noch neuen Arbeitsplatz möglichst bald wieder auf eine 4-Tage-Woche zu kommen wie im alten Job. Das liebe Geld (mäßiger Tarifvertrag) ist der Bremsklotz dabei. Trotzdem ist der Arbeitsplatz in der Abwägung gut (geregelte Arbeitszeiten gut für Familie, sichere Anstellung im öffentlichen Dienst).

  6. KievKiev

    @ Smyslov
    Ich kanm Deine Beschreibung sehr gut nachvollziehen. Ich handhabe es auch so. Mit zwei Kindern ist es umso wichtiger. Man tut seinen Kindern nicht unbedingt etwas gutes wenn sie im Urlaub 1-2 Eis pro Tag bekommen. Das ist einfach nur Routine. Und sie wollenauch immer mehr. Egal wie viel oder wenig sie bekommen…
    Ich bin aber nicht geizig. Als Erlebnis gehen wir dann lieber in schöner Atmosphäre zu passender Zeit am Meer in ein Eiskafee. Ich gehe im Urlaub auch mit der Familie 2-3 mal essen. Es ist nicht so teuer. Viel mehr schlagen die täglichen Ausgaben wie Snacks am Strand zu buche. Die haben wir aber nicht, also bleibt viel Geld für Restaurantbesuche als Erlebnis. Ich gehe hier auch zu speziellen Plätzen mit Voranmeldung. Hier kostet ein Besuch für die Familie um die 70€. Dafür gibt es viele Gänge und es ist ein phantastisches Erlebnis. Manche Museen sind auch sehr teuer. Das nehme ich bei schlechtem Wetter aber auch gelegentlich wahr. Erlebnisse sind manchmal sehr teuer. Allerdings bleiben sie im Gegensatz zum Snack beim Bäcker auch in Erinnerung.
    @ Felix
    Wenn Du frei bist kannst Du Deinen Tag einteilen wie Du möchtest. Als Beispiel hast Du Freitag frei. Du unternimmst etwas mit Freunden ab 16 Uhr. Du kannst folglich morgens 15km laufen, Kraftsport betreiben, aufräumen und putzen und einkaufen. Und ein paar Stunden lesen. Da Du dann genug für die nächsten Tage erledigt hast, kannst Du gleich Sanstag und Sonntag weitere Freunde besuchen, ins Kino gehen usw. Ich werde auf eine 4 Tageswoche reduzieren und es so ungefähr wahrnehmen. Ich könnte auch morgens eine 4-6h Radtour machen. Ich bin hier flexibel. Wenn man morgens unfassbar viel erledigt hat, so ist man bereits frei für den Tag. Das gefällt mir auch. Ich komme manchmal um 8 ins Büro und bin schon 10km gelaufen und habe Sportich gemacht. Wenn ich dann vormittags schnell ein paar Aufgaben erledigt habe, so bin ich nach dem Mittagessen eigentlich mit dem notwenigen Pensun durch. Der Rest ist je nach Gusto….
     

  7. Avatarlol

    „Coffee to go go“ , viele Restaurantbesuche, Big Cars, große Häuser, überteuerte Klamotten ! …Geldverschwendung !! Streaming dienste wie netflix und co. … Volksverblödung !! Ein ganz bestimmtes Klientel von Personen die diese Sachen konsumieren ! Kann man nur bedauern !!!
    l

  8. AvatarBruno

    Ein Coffee2Go in Zürich, sagen wir mal MO-FR einen Machiato oder Latte, wir sind ja sparsam also ein TALL den Kleinsten…
    https://brainstorm.vszhaw.ch/wp-content/uploads/2016/11/IMG_2527.jpg
    in den Ferien keinen, also nur werktags, so kommt man locker auf 1.5k+
    Einen grossen Machiatto für 8.30 CHF (ca. 7.40 EUR) für einen Tasse Kaffee ist schon eine stolze Summe, auch ohne Zineszins kommt da schon sehr viel zusammen, und da ist kein Brötchen nix dabei.
    Aber die Läden sind immer voll, von daher liebe ich meine Starbucks Aktien 😀
    Gut, besser noch die 8.30 für einen Kaffee ausgeben als für ein Päckchen Zigaretten, das ähnlich viel kostet oder sogar noch mehr je nach Marke…

  9. AvatarAlbr

    Gibt mehr als genügend Leute die das Zeug kaufen… ist auch optimal so, in Frankfurt sind die Starbucks Läden immer voll 😉
     
    das ist ist gut für meine Starbucks Aktien, genauso MC Donalds !!
    Ich liebe meinen Kaffee zuhause, gemacht von meiner Jura Maschine, mit speziell gekauften Bohnen bei Wacker in Frankfurt 😉
     
     
     

  10. AvatarRalf

    Wir als Aktiensparer sollten eigentlich lobpreisen, wenn viel Konsum erfolgt. Insgesamt hat es natürlich durchaus auch negative Folgen (Ressourcen, Umwelt…).

    4-Tage-Woche kann ich jedem empfehlen der sich das irgendwie Jobmäßig und finanziell erlauben kann. Ermöglicht freiere Zeiteinteilung und bei mir steht das nach dem erfolgtem Jobwechsel auch wieder auf der Agenda. Allerdings würde ich dann meine Sachverständigentätigkeit entsprechend mehr forcieren, aber eben doch etwas freier.

    Essen gehen mit Familie ist schön, geht aber vor allem wegen der Getränke mitunter stark ins Geld. Das ärgert mich am meisten. Das Essen an sich ist im Preisverhältnis meist günstiger als die oft überteuerten Getränke. Da geht gerne der Geiz mit mir durch…

  11. KievKiev

    @ Bruno
    7.40€ für Plörre ist wirklich extrem. Wenn man wenigsten für den Preis einen richtigen Cappuccino bekommen würde. Aber klar zum Mindestlohn gibt es so etwas nicht. Die Rendite muss maximal sein. Schade, dass ich keine Starbucks habe. Das Problem daran ist, dass ich hier aktuell nicht mehr viel Potential sehe. Da bin ich vieeel zu spät.

  12. AvatarHendrik

    Netflix macht dumm? Naja also wenn ich die ältere Generation ansehe und sehe was so im Fernsehen läuft dann glaube ich nicht dran. Netflix hat tolle Serien – z.B Narcos, wo man extrem viel über den Kokainhandel von Kolumbien zwischen 70-90 lernen kann. 

  13. KievKiev

    @ Ralf
    Deine 4 Tageswoche klingt sehr gut. Vor allem kannst Du mit Deiner Selbstständigkeit den monetären Verlust auch noch bei freierer Zeitanteilung kompensieren. Zusätzlich ergeben sich steuerliche Möglichkeiten. Ich würde es sofort machen wenn ich die Möglichkeiten hätte. Du hast viel Glück.
    Das Problem mit den Getränken kenne ich. Mit den Getränken machen die Restaurants nunmal die Rendite. Daher gehst Du lieber seltener essen, aber dafür umso besser. Preislich macht es nicht viel Unterschied. Ich gehe im Urlaub gerne mal essen. Sonst eigentlich nicht. Die Preise sind dort wesentlich niedriger bei höherer Qualität. Ein Faktor 2 ist es günstiger. Das ist beachtlich, da Lebensmittel im Ausland meist von höherer Qualität und auch preislich teurer als in Deutschland sind.

  14. AvatarAndrea

    Hendrik, was machst du mit deinem ganzen Wissen über den Kokainhandel in Kolumbien zwischen 1970 und 1990?  ?

  15. AvatarRuben

    Die Serienlandschaft ist schon sehr viel niveauvoller geworden, wenn man das möchte. Es gibt natürlich auch viel einfache Unterhaltung. Wenn ich etwas schaue, dann meist in Englisch Original, wahlweise mit Untertiteln. In der Synchronisation gehen doch viele Feinheiten verloren und im Originalton hat man selbst im Fall einer einfachen Unterhaltung noch einen Lerneffekt.
    Suze Ormann hat in letzter Zeit verstärkt durch ihre Kritik an der „FIRE“ Bewegung mediale Aufmerksamkeit erlangt. Ihrer Meinung nach benötigt man mindestens 5 Mio USD um die Arbeit aufgeben zu können, eher noch mehr. 
    Ich schaue mir ab und an gerne „BeatTheBush“, „Minority Mindset“ und „Matt D’Avella“ an, wenngleich das Rad dort natürlich auch nicht neu erfunden wird. 
    Ganz aufhören zu arbeiten werde ich sicher so schnell nicht, bei mir wird es eher auf eine 4 Tage Woche hinauslaufen.
    Ich gehe nicht so oft auswärts essen, viel wichtiger sind jedoch die täglichen Einsparungen durch die eigene Zubereitung des Frühstücks und Mittagessens.

  16. AvatarOlly Wood

    Hallo ihr Mitleser,
    mal ne kleine Zwischenfrage an euch alle so zu sagen „off topic“ 🙂 Mich würde mal interessieren wie das Verhältnis von Angestellten zu Selbstständigen unter den Lesern hier ist. Ich hab den Eindruck, dass kaum Selbständige hier unterwegs sind…täusche ich mich ? Ich für meinen Teil bin / war selbständig.
    @albr
    🙂 Wackerkaffe mag ich auch sehr (meiner kommt aus Hanau 🙂 ), frisch mit der Handmühle gemahlen und dann in der Frenchpress zubereitet 🙂 So ein gepflegtes Tässchen Kaffee ist was feines. Ich hab noch nie einen „Coffee to go“ gekaufte allein weil mir dass viel zu unbequem zu trinken wäre…

  17. AvatarFit und Gesund

    @Andrea,
    na ja, man kann sich schlau machen wie es nach 1990 dann weiterging und so vielleicht eine neue Geschäftsidee daraus entwickeln, Tim spricht doch öfter davon dass man sich einen Nebenerwerb zulegen sollte  🙂 
    Spass beiseite, 
    ich habe gestern Abend noch meine Quartalsabrechnung gemacht, das hat sich seit Ende 2018 tatsächlich sehr schön entwickelt, es wird schon wieder schwieriger „Schnäppchen“ zu finden. Die letzten Käufe waren Walgreens Boots (kleine Portion) und Dominion Energy hab ich aufgestockt. 
    Dieses Jahr werde ich noch jeden Monat etwas kaufen, danach sollte dann aber endgültig mal Schluss sein und nur noch Dividenden-Reinvestment angesagt sein, irgendwann werd ich dann die Dividende auch verbrauchen, die Zeit steht nicht still.
    Wünsche Allen ein schönes Wochenende, geht mal raus, die Sonne scheint.

  18. Avatar-M

    @Kiev 
    Wo soll die Rendite bei Starbucks nun auch herkommen mit ~KGV 30?
    3,3% Gewinnrendite mit der man startet + das Wachstum der Gewinne…. Dauert ja ewig, bis man da ordentlich verdient.
    Unter 12% zu erwartender Rendite investiere ich nicht.
    -M

  19. Avatar-M

    @Kiev 
    Wo soll die Rendite bei Starbucks nun auch herkommen mit ~KGV 30?
    3,3% Gewinnrendite mit der man startet + das Wachstum der Gewinne…. Dauert ja ewig, bis man da ordentlich verdient.
    Unter 12% zu erwartender Rendite investiere ich nicht.
    -M

  20. AvatarThorsten

    Früher hat man Hühner in Käfigen gehalten um die Rendite zu maximieren. Das hat man zum Glück verboten. Es hält mich aber nicht davon ab eine Millionenherde Konsumenten zu halten. Haha.
    Geiz und Sparsamkeit sind bei uns nie Thema gewesen, das ist eine Bewertung aus Konsumentensicht. Man vergleicht sich mit anderen oder mit den gesellschaftlichen Gepflogeheiten. Wenn ohne großen Konsum jeder in der Familie zufrieden ist und trotzdem jede Menge Geld übrig ist, dann ist es richtig. Wir haben nie gespart, wir hatten und haben einfach keine Lust auf Shopping, Prollautos oder Prestigeurlaube gehabt. Ausnahmen gab es als die Kinder noch klein waren und das Verreisen ins Ausland noch preiswert. 
     

    @-M Reits , die schlagen den S&P500 um ein Vielfaches. Rendite und Cashflow. 5, 10, 12% gar kein Problem.

  21. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Das Schöne ist doch, dass ich mir mit der FU genau das Leben einrichten kann, das meinen eigenen, ganz individuellen Vorstellungen entspricht.

    Und da ticken wir nun einmal alle anders. Ist doch völlig in Ordnung. Der eine ruht sich aus, die andere verwirklicht sich 60 Stunden im Traumjob. Jeder wie er oder sie mag. Die Kritik an anderen Lebensmodellen kann ich nicht nachvollziehen.

    Mir gefällt unsere liberale und pluralistische Gesellschaft. Ich liebe die Freiheit. Freie Zeiteinteilung ist eines der höchsten Güter.

    Meine nächste Investition geht an T. Rowe Price. Dazu werde ich Illinois Tool Works aufstocken und mal eine kleine Tranche in PetMed Express stecken. Irgendwie haben es mir Dividendenaristokraten und co. angetan.

    @ Thorsten

    Deine Aussage bezüglich des „Teuros“ hat mich stutzig gemacht. Früher kostete die Pizza 8 DM, heute 8€? Na und? Sind doch auch 17 Jahre vergangen.

    Wenn ich die 72er Regel bemühe, komme ich auf knappe 4% Teuerung p.a. So ziemlich in der Norm bei Lebensmitteln wie ich finde.

    Ich gehe ebenso davon aus, dass man heute im Schnitt kürzer für die Pizza arbeitet als früher.

    Was soll´s. Juckt mich eh nicht, da ich der Pizza einen Salat mit selbstgemachtem Brot vorziehe 😉 .

    Diesmal möchte ich vor allem den Lesern ein schönes, sonniges Wochenende wünschen, die sich in den letzten (politischen) Diskussionen für Liebe, Freundschaft, Verständigung, Vernunft und ein friedliches Miteinander eingesetzt haben. Vielen Dank dafür. 🙂

  22. AvatarFit und Gesund

    @Thorsten,
    welcher Reit zahlt denn dauerhaft 10-12% Rendite? von solchen Reits lasse ich persönlich die Finger, ich habe aber auch Reits, so ist es nicht, Simon Property W.P.Carey, PSA (hat schon ewig die Dividende nicht erhöht aber gutes Credit-Rating) und Ventas (Dividende wurde minimal erhöht). 

    huhu lieber Freelancer Sebastian, ITW steht auch noch auf meiner Watchlist ganz oben 🙂

  23. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Thorsten

    @-M Reits , die schlagen den S&P500 um ein Vielfaches. Rendite und Cashflow. 5, 10, 12% gar kein Problem.

    Hat das nicht ein Leser letztens als Falschaussage entlarvt?

    Und wunderst du dich nicht selbst? 12% Rendite – gar kein Problem? Sehr gewagt die Aussage. 12 % Rendite mal so eben nebenher halte ich für unseriös.

    In 20 Jahren werden wir sehen, was aus dem REIT-Hype geworden ist.

    @ Fit und Gesund

    Deine gute Laune ist immer ansteckend 🙂 .

    Genieß die Sonne!

  24. Avatar-M

    @Freelancer 
    Falls es eine falschaussage ist, möchte ich auch nochmal die Quelle. (Ich glaube es auch nicht das reits dauerhaft den SP500 übertreffen, sonst würden ja alle darin investieren 😉 bzw munger oder Buffett würden dazu raten 😉
     
    12% zu erreichen ist eher weniger leicht. Ich versuche es aber, sonst könnte ich mir Stock picking sparen und ETF kaufen. 
     
    -M

  25. AvatarFit und Gesund

    @-M
    redest Du von der „Chowder-Rule“? also z.B eine Aktie hat eine Dividendenrendite von 3% und eine 5 Jahresdividendenwachstumsrate von 9% oder 4% Anfangsrendite und Wachstum 8%? 
    ich meinte weiter oben natürlich eine Dividendenrendite von 12%, in so eine Aktie würde ich nicht investieren.
    liebe Grüsse
     
    @Freelancer Sebastian,
    Sonnenschein ist Super für’s Gemüt, aber nur wenn man raus geht, genau das habe ich gleich vor. 

  26. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fit und Gesund
    Bin jetzt auch draußen in der Sonne. Ausflug mit alten Schulfreunden, die ich regelmäßig treffe. Auch so eine prima Sache, die (fast) nichts kostet und die Lebensqualität enorm erhöht 🙂 .

  27. AvatarFinanzfee

    Bislang bin ich immer stille Mitleserin gewesen, möchte hier aber Tim und auch Frau Orman beipflichten. Der häufige Gang zum Bäcker, eben ein Brötchen in der Pause, mal kurz ein Snack – es summiert sich. Ich habe angefangen, stark zu hinterfragen, was eigentlich für ein Bedürfnis hinter dem Kaffee steck. Meistens ist es die Belohnung für den stressigen Tag. Wir haben mittlerweile eine kleine Laufgruppe auf der Arbeit und wenn uns die Decke auf den Kopf fällt, besprechen wir einige Arbeitsinhalte beim Laufen (bei uns an der Arbeit geht ein kleiner Weg direkt am Fluss vorbei) – den Kaffee trinke ich dann im Büro, der Kopf ist trotzdem frei und das gute Gefühl gibt es umsonst dazu.
    Ein weiterer Punkt, der hinzukommt: Es spart einfach unglaublich viel Plastikmüll.  Diese Coffee to Go Becher sind wirklich eine Plage. Ich besitze McDonalds-Aktien und auch bei uns ist dieses „Spezialitätenrestaurant“ permanent besucht. Für die Aktien freut es einen, aber der BNB-Paribas Ansatz kann gerne Schule machen, ich begrüße jedes Unternehmen, dass sich auch überlegt, ob wirklich jedes Produkt dreimal in Plastik eingepackt werden muss. Besonders ärgern mich Kollegen, die sich angeblich keinen Fairtrade Kaffee leisten können, aber jeden Tag ihren Plastikbecher mitbringen und auf der Arbeit noch den teuren Kapselautomaten stehen haben, obwohl es bei uns Biofilterkaffee gibt…Rechnet man mal den Kilopreis für den Kaffee aus den Kapseln aus, ist das der reine Wahnsinn.
    Zum Essen gehen haben wir für uns Budgets festgelegt. Ich genieße es schon, in schöner Umgebung zu sitzen und einen Kaffee zu trinken. Dann aber mit Genuß, nach dem Wandern und am Wochenende als etwas Besonderes. Das schlägt finanziell auch nicht wirklich stark zu Buche, die früheren unbemerkten Sonderausgaben (schnell mal ne Zeitschrift, schnell mal ein Brötchen) sind da ein viel größerer Posten. Auch durch das Lesen hier im Blog haben wir dies seit ca. 1,5 Jahren erfolgreich abgeschafft. Meistens kochen wir Sonntag und Mittwoch vor, haben Glasbehälter und nehmen uns unser Mittagessen zum Aufwärmen mit zur Arbeit.
    Einige von euch sind ja wirklich schon kurz vor der finanziellen Freiheit oder sogar schon mitten drinnen, herzlichen Glückwunsch! Wir sind noch weit davon entfernt, aber wieviel man sparen kann, wenn man einfach die Ausgaben hinterfragt, merke ich seit 2 Jahren deutlich. Trotz Fehler (Erst Hausbau, ein Jahr später Kommer gelesen…) haben wir mittlerweile eine Sparrate von 30 Prozent und Gehaltserhöhungen fließen zu mindestens 75 Prozent in die Sparrate, sodass wir hoffentlich bald bei 50 Prozent Sparrate ankommen. Da wir auch spät (33 und 40) auf die Idee der FIRE-Bewegung gestoßen sind und keine Managergehälter vorweisen können, ist das Ziel auch nicht finanzielle Freiheit. Aber das Leben ist ja nicht schwarz – weiß. Und was Tim beschreibt, ist auch unser großer Wunsch. Wir möchten ab 50 einfach relativ selbstbestimmt leben, uns für oder gegen Projekte entscheiden können und das Gefühl haben, gerne zu arbeiten, aber nicht Vollzeit arbeiten zu müssen. Bleiben wir dabei, ist unser Ziel ab 55 nur noch 15 Stunden zu arbeiten und das wäre ein großer Erfolg. Im Übrigen finde ich das Sensation-Seeking furchtbar. Alles muss Eventcharakter haben, immer höher, schneller, weiter. Freiheit bedeutet für mich auch, zu einem interessanten Kongress oder einer Fortbildung zu fahren, eine Runde durch den Wald zu laufen und einfach zwei Stunden später zur Arbeit fahren usw. Das macht auch langfristig zufrieden, die Adrenalinjunkies müssen meiner Erfahrung nach immer noch „einen drauflegen“.

  28. Avatar-M

    @FuG
    Nein, nicht Dividendenrendite.
    Ich möchte beispielsweise ein gesundes Unternehmen für KGV 8 kaufen. So bekomme ich auf mein investiertes Geld langfristig ca 12% wenn die Firma ordentlich arbeitet. 
    Oder ich kaufe für KGV 12, dann starte ich mit ca 8% Rendite auf mein eingezahltes Kapital. Dann möchte ich natürlich Wachstum sehen, welches meine gewinnrendite künftig erhöht.
    Dividenden sind ja der ausgeschüttete Teil meiner Gewinnrendite, der reinvestiert Gewinn ins Unternehmen zählt für mich genauso.
    -M

  29. AvatarSkywalker

    Ein guter Freund hat 2008 ein Haus mit zusätzlichem Bauplatz für 300000 € gekauft, mit Eigenleistung renoviert. dieses Jahr für 1. 000. 000 Euro verkauft. in den letzten elf Jahren sehr gut verdient, zusätzlich 500.000 gespart.
    Jetzt baut er neu, ist schuldenfrei, hat ein Neubau mit Pool und verdient weiterhin sehr gut, hat 500.000 Euro auf der hohen kante in ETFs.
     
    Er kauft sich gerne einen Coffee 2 go und fährt einen X5, macht fernreisen, es geht ihm gut. 

  30. AvatarAndrea

    Gehe heute nachmittag mit meiner Freundin Inlineskaten.
    Fit und Gesund, an diese Art der Nebentätigkeit habe ich auch gedacht.
    Olly Wood, ich bin Beamtin und werde bis ins Pensionsalter arbeiten und mir so mit Aktien ein Zubrot fürs Alter verdienen. 
    Dann will ich auch so ein „langweiliges“ Leben führen.
     

  31. AvatarDerBoy98

    REIT´s sind ein fantastisches Investment. Realty Income – über 45 Jahre jeden Monat pünktlich gezahlt. Natürlich alles in der richtigen Dosierung und Diversifikation. Zu meinen persönlichen Dividenden-Lieblingen gehören aber vor allem Kanadische Banken. Ausgezeichnet durch ein extrem sicheres Geschäftsmodell (durch Regulierungen der Regierung vorgeschrieben) und langer Dividendenhistorie. Stichwort „Bank of Nova Scotia“ und „Royal Bank of Canada“ – beide mit einer Dividendenhistorie von über 100 Jahren! Mit 3-4% Div-Rendite und regelmäßigen Steigerung auch aus Renditesicht sehr interessant.

  32. AvatarMr. Pino Cavallo

    Mensch Tim, da lebst du schon in einer der spannendsten Städte der Welt und du verbringst deine Zeit mit Dösen 😀

  33. AvatarNico Meier

    Mittagessen selber am Vorabend kochen hat viele Vorteile. Ich muss sowieso Abendessen kochen ob wir 2 oder 4 Portionen kochen fällt Aufwandstechnich kaum ins Gewicht. Zusötzlich habe ich so selber die Möglichkeit das zu essen was ich mag. Selbergekochte Mahlzeiten kosten pro Person bei hochwertigen Lebensmitteln keine 4 Franken pro Portion. Wer im Schnellimbiss oder Fertigmahlzeiten kaufen muss kommt kaum unter 10 Fraken weg.

  34. AvatarJamirael

    @Freelancer Sebastian
    Bezüglich Reits schlagen den S&P 500
    Dazu hatte ich bisher schon zweimal anhand von charts quasi bewiesen, dass der S&P 500 im Schnitt besser performed.
    Nach 6 Monaten bzw. 1 Jahr liegt der Reit vorne, bei 3, 5 oder max Jahren aber klar der S&P 500 (Bei drei Jahren ist die Performance des S&P 500 doppelt so stark 🙂 )
     
    Hier nun zum dritten Mal der Vergleich :
    Für die Reits tritt an der Index ETF Reit von iShares (jeder andere wäre kaum besser) : 
    iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF
    Für den S&P 500 tritt der Champion an :
    Vanguard S&P 500 UCITS ETF
     
    https://www.justetf.com/de/find-etf.html?listId=first&cmode=compare&groupField=none&sortField=name&sortOrder=asc&tab=comparison
     
    Wer dies sinnvoll widerlegen kann möge dies bitte gerne tun.

  35. KievKiev

    @ M
    So in die Richtung versuche ich auch Aktien zu kaufen. Wenn ich wirklich Wachstumspotential sehe, darf es auch mal teurer sein. Meistens bleibe ich aber bei eher günstigen Titeln. Ich habe gestern Gazprom aufgestockt auf Runde 1000 Stk. TUI habe ich auch zugeschlagen. 
    Meine beste Aktie ist Tencent seid December mit 27%. Auf Platz 2 steht allerdings ATL.mi mit 26.5%. Das finde ich beachtlich. Hier sollten auch in der Krise weiterhin eine hohe Dividenden fliessen.
    Gazprom ist sehr günstig und hat meiner Meinung nach sehr viel Potential für Kursgewinne. Kann halt ein paar Jahre dauern, aber ich habe Zeit.

  36. AvatarFit und Gesund

    @-M
    solche Aktien dürften in der Tat schwierig zu finden sein, hast Du da 2-3 Beispiele für im Bereich von Blue-Chips wenn möglich.
    Danke auch für die Antwort von oben.

  37. AvatarRalf

    „Ein guter Freund hat 2008 ein Haus mit zusätzlichem Bauplatz für 300000 € gekauft, mit Eigenleistung renoviert. dieses Jahr für 1. 000. 000 Euro verkauft. in den letzten elf Jahren sehr gut verdient, zusätzlich 500.000 gespart.“
    Sehr gut gemacht. Beeindruckend!
    Der Bereich Immobilien ist ohnehin sehr interessant.

  38. AvatarJamirael

    @Fit und Gesund
    Vielen Dank für die interessante Quelle.
    Die Zahlen und deren Quellen muß ich erst einmal analysieren.
    Ich hatte schon mal überlegt mir einen Reit ETF ins Depot zu legen, aber bisher konnte ich keinen geeigneten Kandidaten mit überzeugender Perfomance finden.
     

  39. Avatar-M

    @FuG 
    Das ist es in der Tat! In der langjährigen Hausse ist es noch schwerer…weshalb hat Buffett 120.000.000.000 USD sonst auf dem Tagesgeldkonto liegen ? 
    Von den Blue Chips vlt BAT ? Beobachte ich jedoch nicht groß, da ich kein Tabak kaufe. 
    BNP Paribas ist noch so ein Kandidat oder Goldman Sachs.
    Ansonsten heißt es warten für mich und sammeln bis eine Gelegenheit kommt. Ich möchte nur kaufen wenn ich fett entlohnt werde. So hoffe ich natürlich 🙂
    -M
     
     

  40. AvatarJamirael

    @Fit und Gesund
    In dem besagten PDF  PDF reit.com
    sehen die Zahlen für die „All Reits“ schlechter aus als die für den S&P 500.
    Die Zahlen für die „All Equity Reits“ zur Hälfte schlechter bzw. besser als der S&P 500.
    Alles zum Zeitpunkt June 2018 und die Quelle ist reit.com und deren Quellen für ihre Zahlen geben sie nicht an (Warum eigentlich ? )

    Das Verhältnis mag sich zum heutigen Zeitpunkt natürlich zum Vorteil der Reits verschoben haben, da in den letzten Monaten viele Reits gegenüber dem S&P 500 wohl besser liefen.

    Jetzt kommen wir zur spannenden Frage wie Investoren denn nun von diesen „FTSE Nareit All Equity REIT“ profitieren können.
    Welcher ETF bildet denn den „FTSE Nareit All Equity REIT“ ab ?

    Und genau hier habe ich nur den iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF finden können und der performte auf lange Sicht rückblickend schlechter als der S&P 500 ..
     
     

  41. AvatarFit und Gesund

    @-M
    also W.B und ich das sind 2 verschiedene Paar Schuhe, den kann ich nicht als Vergleich heranziehen, ich bin chancenlos in jeder Hinsicht,
    BAT hab ich und auch Ende letzten Jahres aufgestockt, weiter ordentlich im Minus, erholt haben sich diese Aktien, sie zahlen weiter sehr gute Dividende, meine Position ist gross genug, 
    Banken habe ich nur Bank of Nova Scotia, auch im Minus, mit Banken habe ich kein glückliches Händchen, hatte mal CS, ich kaufe Keine mehr.
     
    @Jamirael,
    bei Reits investiere ich nur in Einzelaktien, meine Lieblinge sind PSA und Simon Property, die finde ich sehr gut, ebenso hätte ich gerne Realty Income oder Federal Realty, aber im Moment sind diese Einzeltitel alle ein wenig teuer.
    Ich weiss noch von einem Vanguard Reit-ETF, VNQ, aber ich kann dazu nix sagen.
    Bei Seeking Alpha ist Brad Thomas eine Art Guru, wobei ich arg aufpasse dass ich nicht zu Guru-gläubig werde, hat Alles Grenzen und ich muss mit meinen Investments dann leben können, es ist Vorsicht angebracht.

    Evtl. ist der ishares Reit aber weltweit anlegend, der S&P 500 aber nur US-Aktien??

  42. AvatarHendrik

    @Ablr und Andrea
    Ist Lernen an sich nicht etwas gutes? Fragt doch mal Warren Buffet wie viele Bücher er liest. Lernen ist immer gut und wer Narcos gesehen und verstanden hat, der kann viel über das Land Kolumbien und die Geschichte verstehen. Vor allem zeigen diese Serien auch Gefühle und helfen einen weiter Menschen zu verstehen bzw. das politische System in Südamerika. 
    Drogen als Thematik an sich ist ja auch etwas was die Menschheit seit Tausenden von Jahren begleitet. Sei es als Mittel um Wasser genießbar zu machen und vor Keimen zu schützen (in Ägypten) oder als Panzerschokolade, die als Katalysator des 2. WK fungierte. Und auch heute spielen Drogen auf der Welt eine sehr große Rolle. Der IS hat z.B. seine Waffen mitunter durch Opiate finanziert. 
    Bloß weil man aus solchen Dingen keinen sofortigen monetären Nutzen ziehen kann, glaube ich das man solchen Allgemeinwissen oder speziellen Interessen einiges abgewinnen kann. 

  43. AvatarDaniel

    @M 
    Na da findest Du aber nicht viele Werte und musst ggf sehr lange warten und das Geld unverzinst rumliegen lassen. BAT und Wachstum passt ja auch nicht wirklich zusammen. 

  44. AvatarBruno

    Bei REIT’s muss man die Rendite schon genau anschauen, viele rechnen seit ca. 10 Jahren, da sind die Renditen natürlich traumhaft, man darf aber auch nicht vergessen dass in der letzten Finanzkrise viele REIT’s um 70-95% eingebrochen sind. Da waren natürlich extrem viele Schnäppchen zu finden.
    Die Frage der Rendite ist auch immer, ob man sie zum Tageskurs berechnet oder zum persönlichen Einstand, ich habe auch einige Aktien mit Dividendenrenditen von über 10%, solide Werte, jedoch zum Einstand. Zu heutigen Preisen zahlen sie 3-5% Dividende.
    D.h. REIT’s liefern womöglich höhere Renditen als der S&P500 auch langfristig, jedoch auch entsprechend höhere Risiken, d.h. man muss dann auch Einbrüche von 80% und mehr verkraften können. 
    Risiko und Rendite stehen langfristig halt schon in einem Verhältnis 😉
    Für einen Investor der auf „Einkommen“ angewiesen ist, sollte immer auf Einstand rechnen, denn was nützt jemandem 20% Rendite wenn der Wert sich halbiert hat. 
    https://www.globalxfunds.com/reits-a-key-portfolio-building-block/
     
     

  45. AvatarAndrea

    Hendrik, von mir aus kann jeder seine Zeit verbringen, wie er will, und auch Serien schauen, wie er will. Aber zu argumentieren, dass man amerikanische Serien (= Fiktion, in diesem Fall auf der Basis historischer Ereignisse – ähnlich wie ein Historischer Roman) guckt, um sich weiterzubilden, ist abstrus. Da steht doch der Unterhaltungsaspekt im Vordergrund und man kann das auch ruhig zugeben. Wenn man sich über das Land informieren will, gibt es sicherlich andere Quellen, z.B. Bücher, Dokus …

  46. AvatarA

    @Andrea
    Aber zu argumentieren, dass man amerikanische Serien (= Fiktion, in diesem Fall auf der Basis historischer Ereignisse – ähnlich wie ein Historischer Roman) guckt, um sich weiterzubilden, ist abstrus.  
    Glaube von weiterbilden war da nicht die Rede sondern, dass man auch dabei was lernen kann. 
    Da steht doch der Unterhaltungsaspekt im Vordergrund und man kann das auch ruhig zugeben.
    Also ich gebe es zu, aber es widerspricht nichts zwangsläufig dem ersten Argument. 
    Ich kann hier auch bei Netflix „Das römische Reich“ empfehlen. Ähnlich wie ein Spielfilm gemacht ist aber eine Dokuserie. Bei mir ist mehr Wissen hängen geblieben, als in der Schule. Freue mich schon auf die nächste Staffel. 🙂
     

  47. AvatarA.

    @Kiev
    Hast du Gazprom direkt kaufen können oder hast du die ADRs gekauft? Bei der Consorsbank kann ich nur die ADRs kaufen.
    Interessant ist es allemal, wobei ich hier auch mit Royal Dutch Shell liebäugle. Das Gasgeschäft halte ich für sehr zukunftsträchtig.
    Gruß
    A.

  48. KievKiev

    @ Finanzfee
    Dein Beitrag liest sich sehr gut. Er ist mir erst nicht aufgefallen. Wenn Du Dich einloggst erscheinen die Beiträge schneller und gehen nicht gegen neuere unter.
    Kommer hat selbst kein Eigentum. Das solltest Du immer berücksichtigen. Wenn der Hauskauf wirklich so ein Fehler ist kannst Du es nach 5 Jahren verkaufen. Die Preise sollten bis jetzt zumindest eher gestiegen sein. Falls Du nicht verkaufen würdest ist es vielleicht etwas zu teuer geworden, aber im Grunde fühlt Ihr Euch dort sehr wohl. Da weißt Du weshalb Du nicht die höchste Sparrate bekommst. Dafür habt Ihr aber einen Gegenwert, der Euch langfristige Zufriedenheit gibt. Ihr könntet ja auch im Alter in eine Stadtwohnung gehen und den Überschuss anlegen. Es ist nie zu spät.
    Du bist aber der Beschreibung nach schon auf einem guten Weg. Auch wenn das Vermögen vielleicht noch nicht dort ist wo es für Dich sein sollte lebst Du doch schon ganz gut. Der Weg zur Freiheit ist tatsächlich auch der Weg. Es wird immer schöner je näher sie kommt. Schließlich gibt es immer mehr Wahlmöglichkeiten. Auch wenn Ihr alles belasst wie es ist. Es geht bei vielen Dingen auch nicht um sparen sondern bewissten Konsum. Dein Kaffeegenuss veranschaulicht das. Müllvermeidung ist nicht verkehrt. Ärgere Dich dabei nicht über andere. Ändern kannst Du es nicht. Du kannst es nur vorleben. Ich trinke keinen Kaffee mehr bei der Arbeit. Die Qualität ist mit zu schlecht. Brauchen tust Du ihn nicht. Jede Stunde sollte man sich mal von seinem Arbeitsplatz bewegen und ein paar Schritte gehen. Ich trinke dann einen Tee. Es ist oft nur Bewegung, die man braucht. Oder ein kleines Gespräch mit einem Kollegen. Die Trigger für “schlechte“ Gewohnheiten muss man erst einmal entdecken. Dann kann man etwas neues implementieren. Ich hatte sehr gerne zu Süßigkeiten gegriffen…
    Laufen in der Mittagspause an einem Bach klingt wunderbar. Das gibt es bei mir leider nicht. Ansonsten wüsste ich was ich da besprechen würde. Freigabe Gespräche wären interessant. Ich kann ja lange laufen 😉 So findet sich bestimmt schnell eine Lösung.

  49. Avatar-M

    @Daniel
    Richtig, aber du schreibst es selbst -> nicht viele Werte -> schon 1 mögliches Investment reicht aus pro Jahr und ich bin zufrieden. Wer braucht 10 pro Jahr… qualitativ werden die mit nichten gleich gut sein.
     
    BAT -> kein Wachstum- stimmt ebenso !
    Aber man konnte BAT für ~KGV 8 kaufen -> 12% Gewinnrendite-> sollte sich selbst bei keinem Wachstum lohnen da man sein Geld hart arbeiten schickt. 
    Ich will nicht mehrere Jahre nichts investieren, aber ich möchte nicht alles mitnehmen, weil dann kann ich auch ETF kaufen und brauch mir keinen Kopf machen.
    -M

  50. AvatarRalf

    @Finanzfee: Hausbau ist so eine Sache für sich. Wir besitzen einen Bauplatz in guter Lage und planen ein Haus zu bauen. Allerdings sind unsere Kids bis zum Umzug bereits ca. 14 und 16 Jahre alt. Daher stellen sich uns andere Fragen:

    Macht das Hausbauen Sinn? Wie groß baue ich? Will ich später vermieten oder eher nicht? Bleibt vielleicht doch ein Kind da? Oder nicht?

    Schwierige Fragen. Letztlich immer eine individuelle Entscheidung. Die hohen Mietpreise der Region zwingen uns fast schon zum bauen, es gibt wenig Angebote und hohe Mietpreise. Bisher wohnen wir in einer Mietwohnung ohne Garten. Die bald erwachsenen Kinder schrecken aber auch ab. Das bereitet durchaus Kopfzerbrechen
     

  51. AvatarDanielKA

    Jo Kaffee ist böse aber Netflix ist super 
    Netflix ist der Clownkonsum schlechthin, nicht nur wird man monatlich sein Geld im Abo los, man verschwendet seine wertvolle Lebenszeit genauso wie der nicht so elitäre Standardfernsehkonsument. Dieser Milliardenkonzern kämpft genauso um die Aufmerksamkeit wie Facebook und Co. und müllt einen mit content zu. Hab da auch paar Freunde, die sagen doch tatsächlich: hey habe die komplette Staffel stranger things, narcos (oder andere Hypeserie) am Wochenende geschaut, musst dir auch Netflix holen, da winke ich gleich ab.

  52. AvatarRon

    @DanielKA
    Also wenn ich so einen Schwachsinn höre…jeder kann doch mit seinen 8 Euro monatlich machen was er möchte dieses Vergnügen/Hobby oder Unterhaltung  als Zeitverschwendung zu betiteln ist schon unverschämt.Von mir aus kannst du auch die 8 Euro in einen ETF einzahlen und von Wasser und Brot leben und Leute den ganzen Tag aus dem Fenster oder auf der Barkbank für lau beobachten oder was machst du mit deiner wertvollen Zeit?
    Den ganzen Tag lesen,dein Geld zählen oder schlafen ?
     

  53. AvatarBruno

    @DanielKA
    Hehe, man muss ja nicht alles selber gut finden, was man im Depot hat, Netflix, Starbucks und McDonalds, alles Firmen wo ich selten bis nie etwas konsumiere, trotzdem tun sie einem Depot gut (kommt natürlich immer auch auf den Kaufzeitpunkt an).
    Ich habe weder TV noch irgendwelche Streaming-Abos, schlicht keine Zeit dafür resp. sie ist mir zu wertvoll. Sport interessiert mich, aber da gönne ich mir lieber ab und zu ein Live-Ereignis als vor der Glotze. Generell ist die Glotze doch nur ein Ersatz für ein eigenes Leben. Aber will niemandem zu nahe treten, muss jeder selber wissen wie er seine Zeit verbringt.

  54. AvatarFinanzfee

    @Kiev
    vielen Dank für die nette Begrüßung, es war mein erster Beitrag und er musste erst freigeschaltet werden, wahrscheinlich geht es jetzt schneller.
    Das Haus an sich wäre eigentlich kein Fehler mit Familie, denn hier in NRW sind die Kosten noch halbwegs im Rahmen. Wir haben allerdings gedacht, dass wir mal mindestens zu dritt sein werden und bleiben nun aber zu zweit (für manche Dinge im Leben braucht man halt eine Kristallkugel, nicht alles lässt sich planen). Nun sitzen wir zu zweit auf über 130 m2. Hinzu kommt, dass ich eher minimalistisch unterwegs bin und einen Umzug innerhalb von 48 Stunden sehr überschaubar hinbekommen würde. Wir brauchen also eigentlich vielleicht 50-60m2 und da kommt man ans Nachdenken, mindestens 70m2 ungenutzte Fläche, Gebäudeversicherung, Nebenkosten für das ganze Haus, Grundsteuer B usw. Kurzum, wir versuchen gerade, zu verkaufen, auch wenn es nur fünf Jahre sind. Da wir nicht müssen, haben wir zeitlich keinen Druck. Ich habe mir ausgerechnet, was wir in der Zeit an Miete hätten zahlen müssen, dass gegen die Zinsen gerechnet abzüglich der höheren Nebenkosten und mit Blick auf einen realistischen Kaufpreis werden wir hoffentlich mit einem kleinen Plus rausgehen. Hier dauert ein Verkauf aber auch etwas länger, da wir ländlich wohnen. Ob es dann eine kleine eigene ETW wird, oder die Mietswohnung schauen wir. Wir leben aber sehr bescheiden und eine Wohnung wäre wahrscheinlich in 6-8 Jahren abbezahlt, bei einer Rate, die ungefähr in der Höhe der Kaltmiete liegt. Das sind schon andere Dimensionen, als die Hausfinanzierung.
    Mit dem Kaffee hast du recht, ich lebe schon vegetarisch, gerade in Stressphasen steigt aber der Kaffeekonsum – obwohl ich zuhause klassischer Teetrinker bin. Aber Gewohnheiten kann man ja versuchen zu ändern, ich starte demnächst vielleicht mal wieder einen Versuch.
    Die Idee mit dem Laufen ist wirklich gut, heißt bei uns „Walk and talk“ und funktioniert erstaunlich gut und einmal kurz mit Bewegung an die Luft ist auch fürs Unternehmen produktiver, denn man kommt wirklich schneller auf Lösungen oder denkt auch mal „um die Ecke“, der Geist kommt ja direkt mit in Bewegung.
    @Ralph
    Wir haben so gebaut, dass wir barrierefrei sind. Auch wenn wir jetzt verkaufen, ist das immerhin beim Hauswert ein Vorteil. Beim Neubau macht es keinen Unterschied, ob man die Türen 90cm oder 1m breit baut, aber der Rollstuhl passt durch die Tür. Wir haben auch keine Treppenanlage, sondern eine Rampe, das Arbeitszimmer im EG könnte als Pflegezimmer fungieren und das kleine Gästebad hat den Grundriss von einem Pflegebad eines Altenheims bekommen, inklusive barrierearmer Dusche. Hat im Neubau fast keinen Aufpreis gekostet, ermöglicht aber auf der ersten Etage barrierefreies Leben für den Fall der Fälle. Es gibt ja sogar z.B. von Schwörer die Flying Spaces, werden auf Betonpfähle gesetzt und man kann sie auch wieder versetzen, sind so eine Art kleine Mini-Appartements. Der Vorteil ist, man kann sie auch versetzen und könnte z.B. jetzt zwei bauen, später eins verkaufen und eins z.B. abbauen und am Meer wieder aufbauen. Ich glaube, solche Bauweisen werden zukunftsfähiger werden. Der Klassiker ist ja der Auszug der Kinder und dann sitzen zwei Personen auf viel zu großer Fläche. Vielleicht könnt ihr auch mit zwei abgeschlossenen Wohnungen bauen? Eine vermieten, dann habt ihr steuerrechtlich Vorteile, später Einnahmen und falls ein Kind im erwachsenen Alter bleiben möchte, habt ihr eine abgetrennte Wohnung. Bei uns sind die Preise zum Glück noch nicht dermaßen explodiert. Eine Freundin wohnt in Berlin und den Wohnungskampf dort möchte ich nicht mitmachen müssen, dass ist schon extrem.

  55. AvatarDanielKA

    @ Ron: locker bleiben 🙂 Fernsehen ist kein wirkliches Hobby ob jetzt gestreamt oder nicht, ist da mal egal. Aber vielleicht sind hier wirklich zu viele Studenten mit zuviel zeit unterwegs, wüsste nicht wo ich ganze Staffeln unterbringen sollte, neben Karriere, Familie, Verein/Sport, Freunde Geldzählen und natürlich Ausflüge in die Natur am Wochenende usw. 
    ich hatte es auch auf die Bildungsposts bezogen, nach dem Motto Weiterbildung mit Netflix und das ist nunmal wirklich  Schwachsinn, es ist einfach nur Konsum von Entertainment.
    Achja und  Schnulzen- und Krimi Romane lesen hilft ebenfalls nicht viel bei der Weiterbildung, da kann man Munger und Bill Gates fragen (der veröffentlicht seine Lieblingsbücher auf seinem Blog).
    Wer was erreichen will hat kein Netflix, durch monotone Berieselung ist noch niemand etwas geworden.
    Aber die Aktien der Zeitstehler sind schon mal ein guter Anfang.
     
     
     

  56. AvatarDanielKA

    @ Bruno: Deine Idee zur Smartphone Diät und weniger erreichbar zu sein (das von einem it Unternehmer) war mal wieder ein guter Denkanstoß, fällt mir aktuell noch sehr schwer 

  57. AvatarAndrea

    Bruno, ich schau auch keine Fernsehsendungen und Netflix, o.ä., halte das auch weitgehend für Zeitverschwendung.
    Finanzfee, mein Mann und ich haben uns auch damals eine große Wohnung gekauft, da wir Kinder wollten. Wir haben jetzt auch zu zweit 127 qm, na ja, es gibt Schlimmeres, aber wir würden auch mit der Hälfte an Platz auskommen. So eine große Wohnung ist natürlich von den Nebenkosten (Hausgeld, Strom)  her teurer und muss auch sauber gemacht werden.

  58. AvatarFinanzfee

    Andrea, das ist ja wirklich fast wie bei uns. Stimmt schon, wirklich schlimm ist es nicht. Wenn man aber überlegt, was man wirklich braucht, komme ich eher auf 60m2. Sollten wir also zu einem guten Preis verkaufen können, hätten wir auf einen Schlag nochmal eine deutlich höhere Sparquote und sind mit dem Putzen noch schneller fertig. Wir schauen mal, ob es klappt. Ich persönlich hätte auch nichts gegen Innenstadt mit schöner Dachterrasse oder Balkon :).

  59. AvatarThorsten

    Merkwürdig, dass immer wieder versucht wird Reits als Unterperformer dazustellen. Wenn ich dann die entsprechenden Links mit Belegen poste kommt keine einzige Meldung mehr dazu . 2 Wochen später wiederholt sich das dann, als hätten wir nie drüber geredet. 90% eingebrochen, schlechter als S&P500 ? Welche mathematische Berechnung kann zu einem solchen Ergebnis führen ? Vergessen die Dividenden zu betrachten/reinvestieren ? Egal.

  60. AvatarBruno

    @Thorsten Du hast Dir anscheinend den Link nicht angeschaut, ich denke die Daten dort stimmen und sind nicht kontra REIT’s. Aber dass REIT’s nunmal stärker schwanken, das ist eben nicht jedermann/frau’s Sache. Ich würde wetten viele die REIT’s im Portfolio hatten, 2007-2009 haben verkauft. Nein nicht viele, die Meisten.
    Bei Aktien ist es ja ähnlich, nur bei REIT’s eben noch etwas heftiger, das muss man verkraften, darauf muss man sich auch mental vorbereiten. 
    Ich denke das ist legitim, dies zu erwähnen, denn viele denken vielleicht, schöne Sache, jedes Jahr 10-15% Dividende und es geht immer bergauf oder zumindest stabil, so ist es natürlich nicht 😉 Man muss dann auch sehr langfristig dabeibleiben. 
    Ich finde REIT’s interessant, aber ich habe schon genug Immobilien sonst, und da finde ich als Ergänzung andere Branchen interessanter, die auch z.B. weniger zinssensitiv sind, beispielsweise böse Banken.

  61. AvatarDaniel

    Jo Kaffee ist böse aber Netflix ist super Netflix ist der Clownkonsum schlechthin, nicht nur wird man monatlich sein Geld im Abo los, man verschwendet seine wertvolle Lebenszeit genauso wie der nicht so elitäre Standardfernsehkonsument.
    Als freiheitsliebender Mensch würde ich es schon gerne meiner eigenen Empfindung überlassen was „verschwendet“ ist und was nicht. Ich kann auch behaupten das das Glotzen von Fußball nicht sonderlich zielführend ist bei dem Menschen versuchen eine Kugel beim jeweils anderen Team in einen Kasten zu treten.
    Aber wem es gefällt? Ich halte es jedenfalls nicht für verschwendet. Im Übrigen gibt es mehr als genug Menschen die vorher die Serien entweder illegal aus dem Netz gezogen haben bzw. für viel Geld auf DVD/Blurays gekauft haben um sie sich dann in den Schrank zu stellen. Darin sehe ich für mich in beiden Aspekten eine deutliche Bereicherung. Gleiches gilt für Spotify, fragt doch mal jüngere Kids, die fangen nicht mehr an sich hundertausende Songs illegal aus dem Netz zu saugen oder mussten wie wir früher ganze CDs kaufen in denen nur ein Song gut war den man aber haben wollte.
    Dieser Milliardenkonzern kämpft genauso um die Aufmerksamkeit wie Facebook und Co. und müllt einen mit content zu.
    Die ganze Welt müllt mich mit Content zu. Das Lernen zu Selektieren um das zu sehen was man will ist ja nichts neues.
    Hab da auch paar Freunde, die sagen doch tatsächlich: hey habe die komplette Staffel stranger things, narcos (oder andere Hypeserie) am Wochenende geschaut, musst dir auch Netflix holen, da winke ich gleich ab.
    Kannst Du ja gerne tun, ich wüsste aber nicht was daran verwerflich ist. Ich schaue oft mit guten Kumpels Serien. Warum auch nicht? Ich habe dann genauso Gesprächsthemen als wenn wir ein Kartenspiel gespielt hätten.
    @ Ron: locker bleiben ? Fernsehen ist kein wirkliches Hobby ob jetzt gestreamt oder nicht, ist da mal egal.
    Erzähl das mal jemanden der sich ein Heimkino aufbaut. Film und Fernsehen bzw. seit etwa 10 Jahren Serien sind sowas von ein Hobby. Mit welchem Recht behauptest Du das Gegenteil? Ein Hobby ist per Definition eine Tätigkeit der man mit Eifer hinterhergeht, und das kann so ziemlich alles sein, auch das Putzen von Lampenschirmen wenn man so will.
    Aber vielleicht sind hier wirklich zu viele Studenten mit zuviel zeit unterwegs, wüsste nicht wo ich ganze Staffeln unterbringen sollte, neben Karriere, Familie, Verein/Sport, Freunde Geldzählen und natürlich Ausflüge in die Natur am Wochenende usw. 
    Komm mal bitte von deinem hohen Roß herunter. Vielleicht sind die, die du anklagst zuviel Zeit mit Serien zu verplempern genau diejenigen die keinerlei Sinn darin sehen in einem Verein herumzuturnen oder irgendwelche Ausflüge zu machen. Vielleicht ist es für diese Menschen genauso Zeitverschwendung. 

  62. AvatarWorrier

    Manche haben hier doch echt nicht den Knall gehört! Wow ihr schaut kein Netflix oder TV, immer schön Natur, lernen, Tee trinken, Geld sparen und Karriere…ihr wahnsinns gutmenschen….lol. Hier predigen manche wie von der Kanzel runter, gehts noch? Ich hoffe ich muss nie solche Leute im realen Leben ertragen.

  63. Avatar-M

    @Sparta
    Ne das ist es nicht allein. Man muss ja die richtige Firma zur richtigen Bewertung kaufen.
     
    Der Faktor Mensch spielt noch rein, weil Menschen dumm handeln. Dass muss man so gut es geht ausschalten, also wissen was eine dumme Handlung ist.
    -M
     

  64. Avatarelduderino

    Ich strebe dieses „langweilige“ Leben an. Aufstehen wann man will, entspannt ins Fitnessstudio gehen. Serien gucken, Computer spielen. Vllt. würde ich eine Karriere als Esportler oder Streamer versuchen. Andere Sportarten ausprobieren. Um 14:00 Uhr ein Nickerchen halten. Vllt. über paar Dinge bloggen, die mich interessieren 🙂 Für niemanden mehr buckeln, nur noch machen, wozu ich Lust verspüre.

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