Gemüse und Obst stehen auf meinem Speiseplan


New York, 12. Januar 2019

Leckeres Essen. Im Supermarkt gibt es immer wieder Produkte zum Sonderpreis. Augen aufmachen.

Viele Leute denken, dass ihr Eigenheim eine Investition ist. Sagen wir so: Es ist ein Ort zum Leben. Es ist aber kein Investment. Für mich bringt ein Investment passive Einkommensströme (Miete, Dividende, Lizenzrechte…). Ein Haus bietet keine liquiden Mittel, eher Abflüsse. Außer du kannst auch ein Zimmer in deinem Haus vermieten, vielleicht über AirBnB oder so, das kann etwas Geld bringen.

Die Menschen neigen dazu, größere Häuser zu suchen. Sie wollen mehr Annehmlichkeiten haben. Bevor du etwas kaufst, musst du dir klar sein, ob du noch in fünf oder acht Jahren in derselben Region leben wirst.

Wer sich ein Eigenheim kauft, muss wissen: Die Hypothek ist nur ein Teil der Kosten. Es gibt weitere Ausgaben, die budgetiert werden müssen.

Ich bin zum Glück nicht drauf aus, auf großem Fuss zu leben. Ich bin mit dem zufrieden, was ich habe.

Wenn ich im Supermarkt einkaufen gehe, schaue ich nach Sonderangeboten (wie an der Börse). Wenn ich Glück habe, finde ich reife Avocados für je 20 oder 50 Cent je Stück.

Ich mache dann eine Avocado-Creme daraus. Es schmeckt so lecker und ist super gesund. Kaum eine Frucht liefert so viele wichtige Nährstoffe wie die Avocado. Das ist eine gute YouTube-Anleitung:

Ich versuche, so genügsam wie möglich zu sein. Aber bei der Ernährung achte ich auf die Gesundheit. Das heißt, massig frisches Gemüse und Früchte. Ich esse auch Grünzeug, dessen Geschmack oder Textur ich nicht mag, solange es super-gesund ist. Schließlich kann ich nicht nur Kuchen essen – nur weil es schmeckt. Ich meide weißes Mehl (Brot, Pasta, Pizza, Kuchen…) weitgehend. Lachs steht wöchentlich auf meinem Speiseplan, die Omega-3-Fettsäuren sind super gesund. Aber ich esse kein Fleisch. Ich bin Vegetarier.

Morgens kochen wir Haferflocken und werfen dazu noch andere Flocken/Körner. Wie Sesam, Mohn oder Leinsamen. Obendrauf kommen Früchte.

Manchmal laufe ich nach Chinatown. Dort gibt es frisches Grünzeug (darunter sind exotische Sachen) zum Schnäppchenpreis.

Mir macht das Kochen Spass. Ich finde das super. Ein Geheimtipp sind zahlreiche Gewürze und Kräuter zu verwenden. Gelbwurzel, Kurkuma genannt, ist mein Favorit.

Viele Menschen müssen sich in der Küche quälen. Sie mögen die Arbeit nicht am Herd. Daher kaufen lieber Fertiggerichte, auch aus Bequemlichkeit. Oder sie gehen in Restaurants. Dabei ist das ungesund.

Es ist wie beim Job. Du musst eben manchmal Dinge machen, die dir nicht gefallen. Du musst aus der Komfortzone kommen. Manche Leute verachten ihren Job. Sie müssen zur Arbeit, weil sie das Geld brauchen. Sie haben Stress, die Firmenpolitik nervt sie, sie haben einen grottenschlechten Chef usw. Daher wundere ich mich, dass nicht viel mehr für die Freiheit gespart wird.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Gemüse und Obst stehen auf meinem Speiseplan

  1. ManniBManniB

    Hallo Tim, super Artikel.

    Bis vor einem Jahr lebte ich auch sehr ungesund. Hab mich hauptsächlich von Fertigprodukten und FastFood ernährt. (Pizza, Kebab, Mc Donalds, Burger King, KFC, Tütensuppen, Fertig-Lasagne etc)

    Beim letztjährigen CheckUp wurde mir mitgeteilt, das meine Blutfett Werte total am Sack und meine Harnsäure Werte viel zu hoch waren….

    Viel mir echt schwer, aber inzwischen geht es quasi automatisch das ich mich recht Gesund ernähre. Auf Wurst und Käse verzichte ich komplett, Fleisch gibts nur noch am Wochenende. Auf Arbeit nehme ich ein Brot mit Pflanzenmargarine mit, dazu gibts Mohrrüben, Gurken, Tomaten, Äpfel. Manchmal bin ich zwar nicht satt, aber verhungern tu ich sicher nicht ???

    Mein Manko sind vielleicht noch Softdrinks, von denen komm ich noch nicht ganz weg. Aber bin zumindest auf die Zero Variante umgestiegen.

    Aber ich fühl mich auf jedenfalls viel fitter und hab nen besseren Schlaf. Und alleine das is es schon Wert.

    Gruß

    ManniB

     

  2. AvatarTina

    Gewürze sind das A und O beim Kochen, völlig richtig. Aber ich verstehe nicht, warum Menschen, die sich als Vegetarier bezeichnen, weil sie kein Fleisch essen, gleichzeitig Fisch essen. Darf ich dich fragen, Tim, aus welchen Gründen du Vegetarier (geworden) bist? Ich selbst esse seit einigen Jahren weder Fleisch noch Fisch – sowohl wegen des Geschmacks als auch aus ethischen Gründen. Meinen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren decke ich über Kapseln aus dem Drogeriemarkt – vegan auf Leinölbasis.

    Ich war übrigens auch mal Eigenheimbesitzerin. Hab es nach Trennung und Scheidung verkauft, zu groß, zu teuer im Unterhalt, ich eine handwerkliche Niete – ein Klotz an meinem Bein. Nach dem Verkauf verschwanden meine Rückenschmerzen, die mich schon seit Jahren belastet hatten …. Das Geld aus dem Verkauf hab ich in ausschüttende ETFs gesteckt, die weiter per Sparplan gefüttert werden, die Ausschüttungen werden reinvestiert. Die bisher BESTE finanzielle Entscheidung meines Lebens! Ich werde weiter zur Miete wohnen bleiben, Vermieterin will ich nicht werden. So wie es jetzt ist, passt es wunderbar für mich.

    Vielen lieben Dank, Tim, für deinen stetigen Output, ich lese hier sehr sehr gerne, auch die Kommentare!

  3. Florian HFlorian H

    Klasse Tim!

    Die Ernährung ist mir genauso wichtig wie meine Finanzen. Ich ernähre mich ähnlich wie du. Man fühlt sich einfach besser und gesünder.

    Vielleicht sollten wir etwas unseren Kaffee Konsum minimieren :D.

  4. AvatarFabian S.

    Hallo Tim,

    auch toller Artikel. Wir machen auch oft Avocado-Creme zu Hause. Schmeckt echt super als Aufstrich, Dip oder zu Chips und Kräcker 😉

     

    Gute Idee das mit den exotischen Obst- und Gemüsesorten. Gelbwurzel muss ich mal probieren….

    Als kleiner Tip wäre es auch gut saisonal zu essen. Bei uns in Deutschland z.b. das was jahreszeitbedingt ansteht…

  5. AvatarBruno

    Ich lebe flexitarisch, das heisst ich esse meistens pflanzlich, aber selten auch mal etwas Fleisch oder Fisch, dann achte ich aber sehr auf die beste Haltung. Vielleicht werde ich mal ganz vegan, ich mache es nicht wegen Geschmack sondern einerseits ethisch (Massentierhaltung) andererseits gesundheitlich, den Geschmack mag ich, aber Massentierhaltung kann man eigentlich nicht mehr gutheissen wenn man wirklich hinschaut, auch ökologisch ein Problem. Bezüglich Omega 3 hat Tina schon Recht, man bekommt es auch mit guten Ölen rein (Leinöl, Hanföl) oder auch Nüsse, auch Avocado ist zum Beispiel gut. Gesund kochen muss nicht aufwendig und kompliziert sein, gerade wer z.B. Gemüse weniger mag, soll es mal mit Suppen versuchen, das geht eigentlich mit jeglichem Gemüse und der Aufwand ist überschaubar, man kocht dann auch gleich die doppelte oder dreifache Portion und kann es nochmals aufwärmen, dann schmeckt es noch besser. Oder noch schneller und einfacher sind Smoothies, einfach beliebige Früchte, Nüsse, Beeren und wer mag auch gewisse Gemüsesorten in den Mixer und fertig. Ich mag zum Glück fast alles Grünzeugs, sogar getrockenete Apfelbeeren esse ich täglich eine Hand voll, wer sie nicht so runter bekommt einfach in einen Smoothie z.B. mit Apfelsaft und etwas Banane. Die besten Antioxidantien und natürliche Entzündungshemmer. Es braucht auch nicht die überteuerten Pulver, einfach die normalen getrockeneten Beeren z.B. vom Aldi reichen.

    Bezüglich Eigenheim stimme ich überein, es ist keine wirkliche Investition, es kann aber trotzdem Sinn machen, man kann so seine Fixkosten reduzieren, die Miete fällt dann weg, indirekt ist es somit auch Einkommen. Das Hauptproblem der Leute ist, wenn ein Eigenheim angeschafft wird, dann muss es grösser, luxuriöser sein als ein vergleichbares Mietobjekt. Natürlich kommt es auf den Preis drauf an. Wer jedoch ein Objekt kauft ähnlicher Klasse wie er mieten würde, kann es sich schon rechnen. Flexibilität nimmt natürlich ab. Es gibt pro und kontra, genau wie die immer kehrende Dividenden-Diskussion.

     

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ ManniB

    Gratulation. Das ist ein super Fortschritt. Du kannst stolz auf dich sein.

    @ Tina

    Warum ich Vegetarier bin? Es hat viele Gründe: Tierleid, Umweltschutz, global Warming, meine Gesundheit. Zu viel rotes Fleisch soll ja ungesund sein.

    Ich mag die mediterrane Ernährung. Fisch ist ein wichtiger Teil dessen: 
    https://www.apotheken.de/krankheiten/hintergrundwissen/10349-die-mediterrane-ernaehrung

    Mir tun aber auch zugegeben die Fische leid.

    Sorry, was du mit der Scheidung/Haus durchgemacht hast. Großartig ist, dass du dich jetzt viel wohler fühlst.

     

    @ Florian H

    Haha. Ja, Kaffee. Den trinke ich. Reichlich. Zu viel? Kann sein.

    Aber er ist ja gar nicht so ungesund, wie man dachte:

    https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Kaffee-Gesund-oder-ungesund-492393.html

    Ich mache es wohl so, wie es die Griechen auf der Insel Ikaria machen:

    Aufstehen, wann es mir passt. Viel Kaffee, Tee, Bohnen. Wenig Zucker. Wenig Weißmehl. Kein Fabrikessen. Jeden Tag bin ich im Fitnessraum…:

    https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2012/10/25/a-greek-islands-secrets-to-long-life-in-11-bullet-points/

    Wichtig ist zu wissen: Ich mache nicht alles perfekt. Ich lerne jeden Tag dazu. Früher speiste ich wie das einst ManniB tat. Mein Lieblingsgericht: Ravioli aus der großen Dose. Oder Fertigpizza aus der Tiefkühltruhe. Ich mochte Pepsi und Cola. Wir haben einiges gemeinsam.

    @ Fabian S.
    Ja, stimmt. Saisonal. Hast Recht.

  7. Florian HFlorian H

    @Tim

    Ein Ratschlag von mir: Trinke erst 1 Stunde nach dem Aufstehen Kaffee. Der Grund? Der Cortisol-Spiegel ist nach dem Aufstehen am höchsten.

    Cortisol sorgt bereits dafür das du wach wirst. Führst du jetzt noch Kaffee hinzu, bringst du deinen Hormonhaushalt durcheinander.  Kannst du Online nachlesen.

    LG

  8. AvatarThorsten

    Gut ist es nach dem Aufstehen Wasser zum trinken,  um den nächtlichen Flüssigkeitsverlust (Ausatmen, Schwitzen,…) auszugleichen und nicht sofort zu essen. Stichwort zum googeln : Autophagie.
    Das Foto oben ist ziemlich abschreckend, zu viel Plastik, ist die Unterschale etwa auch aus Kunststoff?.. Die Tomaten in einer Plastikschale und noch mal Folie drumrum ? Wozu der Mist ?? Ich könnte k*tzen. Gibt es hier kaum noch. Tomaten gibt es lose durchweg in allen Supermärkten. Wir kaufen nur noch loses Obst z.b auf dem Markt, oder bei Rewe. Edeka bietet nur noch Papiertüten an, die machen es vor. Lidl will angeblich auch den Plastikmist mehr reduzieren.Wir benutzen Netze, die es bei Rewe für 2€ gibt. Halten ewig.

  9. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    kann allem eigentlich zustimmen. Aber macht es Euch nicht zu eng.

    Das Leben besteht auch aus Genuss (Epikur!). Man kann sich auch zum Sklaven des „Gesundheitswahns“ machen. Wichtig ist das seelische Wohlbefinden. Essentiell für mich; ein reines Gewissen. Nur nach innerer Überzeugung handeln! Aus diesem Grund bin ich seit Jahrzehnten Vegetarier. Und Fische gehören bei mir auch zu den Tieren! Fettsäuren? Interessieren mich nicht.

    Ich habe mir bei der Entscheidung nie Gedanken um Gesundheit des Leibes, sondern immer nur um die „Gesundheit“ der Seele gemacht, bzw. ob ich mein Handeln verantworten kann.

    Ich bin mit zunehmenden Alter auch immer mehr von dem abgedroschenen Eso-Motto „Mind over Matter“ überzeugt. Man ist nicht Sklave der Materie. Die gibt zwar Rahmenbedingen vor, aber man (Atman in uns) ist dennoch „Herr im Haus“.

    Ich unterwerfe mich keiner materialistischen Ideologie (-> Sokrates). Ich habe zur Genüge erlebt, wie sich Dinge ereignen, die man materialistisch nicht erklären kann.

    So what. Jeder ist auf dem Weg, und muss ihn irgendwie gehen. Macht was draus (wie Olaf Schubert immer sagt 😉 ).

    Ich bin natürlich in der komfortablen Situation; „Too Old To Die Young“ zu sein. Ich habe die Klippen umschifft. Jetzt kommt nur noch die Kür. Aus dem Grund gab es heute Abend eine Flasche Ribianco und eine halbe Schale Mövenpick Cappuccino Eis, nach einem schönen Abendessen. 😉

    Gutes Nächtle

    MS

     

  10. AvatarGoldsternenstaub

    Hallo Tim,

    Obst vertrage ich leider nicht und deswegen stehten Gemüse und Salate im Zentrum meiner Ernährung und ich liebe sowohl das Kochen, als auch das genussvolle Essen desselben. Alles andere ist immer nur Beilage. So bekommt es mir am Besten.

    Falls Du den Kanal von Jasper Caven noch nicht kennst, kann ich Dir diesen sehr empfehlen: 
    https://www.youtube.com/channel/UCv-tPJLsJgh0Up6fwK0OBFQ/videos?disable_polymer=1

    Ein sehr bodenständiger studierter Ernährungsberater und Fitnesstrainer, der sich selbst vegan ernährt, aber überhaupt nicht dogmatisch ist und auch nicht missioniert. Man findet bei ihm sehr viele Tipps zur Umsetzung und wissenschaftliches Hintergrundwissen zu einer gesunden Lebensweise, auch wenn man sich nicht vegan ernährt. Es gibt dort auch einige Videos zu Omega 3. Sehr toller entspannter Kanal.

    Liebe Grüße aus München

  11. AvatarAndrea

    Ich habe mich ca. die letzten 10 Tage hauptsächlich von Obst und Gemüse ernährt, da ich krank bin. Ich mache das immer so, wenn ich krank bin und es tut mir immer sehr gut.

  12. AvatarDavid

    Hallo Tim,

    stimme nicht zu, dass ein Eigenheim generell keine Investition ist. Wir wohnen in einer Stadtwohnung, die genauso groß ist, wie unsere zuvor gemietete Wohnung. Kreditrate entspricht der ehemaligen Kaltmiete (1200 Euro). Davon gehen 200 Zinsen an die Bank und 1000 tilgen das Darlehen. In unserem Haushaltsbuch stehen 1200 als Wohnungskosten. Unser Vermögen steigt (steuerfrei) um 1000 Euro pro Monat. Großartig! Nach 15 Jahren gehört die Wohnung uns und das Geld wird in ETF (oder Studium der Kids investiert). Wir zahlen quasi Miete an uns und verbuchen das genauso.

    Natürlich stimme ich zu, wenn man zu groß/luxuriös wohnt oder nur Zinsen zahlt, aber nicht tilgt.

    Viele Grüße

    David

  13. AvatarZwitsch

    Ich rauche nicht…. kein Alkohol… mache täglich Sport….ausgewogene Ernährung aber eine Tasse Kaffee im bett vor der Arbeit ganz gemütlich…. das gönne Ich mir……

  14. AvatarSkywalker

    Beim aktien kaufen mache ich es oft wie beim guacamole kaufen: buy the dip! 🙂

  15. AvatarEx-Studentin

    Huhu Tim,

    ich habe letztes Jahr meine Ernährung umgestellt. Der moderne Begriff dafür ist „Low Carb“. Viel Rohkost/Salat, Nüsse, selbstgebackenes Leinsamenbrot, aber auch Fleisch/Fisch & Milchprodukte. Seit dem kaufe ich das meiste beim Metzger. Koffein & Softgetränke trinke ich gar nicht mehr, ebenso keine Soja-Produkte mehr. Während Kollegen über ihr Mittagstief jammern, bin ich konstant leistungsfähig. Als Frau auch wichtig: Keine Hormone von außen zuführen.

    Ich habe das Buch „Ernährungskompass“ von Bas Kast gelesen und lese derzeit „Gesünder mit Mikronährstoffen“ von Dr. Bodo Kuklinsi.

    Durch die vielen Giftstoffe & Stress und nährstoffarmes Obst/Gemüse reichen die Nährstoffe in den Lebensmitteln nicht mehr. Vielen Leuten fehlen zudem gewisse Enzyme, sodass sie einen erhöhten Nährstoffbedarf haben.

    Meine Psychopharmaka konnte ich durch Vitamin B & Magnesium ersetzen, meine Schilddrüsentabletten bekomme ich hoffentlich auch wieder weg. Meine Kopf- & Rückenschmerzen sind nahezu verschwunden, ebenso meine Menstruationsbeschwerden.

    Ich hätte all diese Infos gerne früher gehabt. Aber ich bin froh, dass ich mit 26 nun diese Chance bekomme, mein Leben wieder gerade zu biegen.

  16. AvatarFit und Gesund

    liebe Andrea,

    hoffe ja nix Ernstes, gute Besserung auf jeden Fall.

     

    liebe Jenny,

    das klingt um Welten besser, ich freue mich sehr für Dich, das bekommst Du garantiert wieder hin.   🙂

     

    Ich selber esse morgens den üblichen Haferbrei, mit Obst reingeschnippelt und 1kl. Teelöffel Honig, bisschen Nüsse drüber,

    tagsüber esse ich viel Obst und Gemüse/Salat, Käse mag ich sehr gerne.

    Ich habe versucht ohne Fleisch auszukommen, Wurst kann ich ganz weglassen, aber ab und an muss es einfach ein Stück Fleisch sein, ich hatte nach einigen Wochen ohne Fleisch das Gefühl gehabt nie mehr richtig satt zu werden, ich wurde irgendwie schlapper, ich bilde mir ein es gibt mir Kraft, kann es nicht besser erklären, aber ich esse nicht viel Fleisch.

    Fisch hingegen esse ich öfter, schmeckt mir auch sehr gut. Ich esse auch Süsskram, besonders wenn es das auf der Arbeit gibt, kaufen tue ich nur schwarze Schokolade, aber eher selten.

    Kaffee trinke ich bis spät in die Nacht, muss sein.

    Ich habe keine gesundheitlichen Beschwerden, brauch aber demnächst glaub eine Brille 🙂

    Schönen Sonntag an Alle

  17. AvatarRobert

    Hallo Tim, spannender Tip, denen normaler Kaffee zu viel Übersäuerung bedeutet: Lupinenkaffee, angebaut in Deutschland.

  18. AvatarMatthias

    Hi,

    die Zutaten für ein gutes und gesundes Leben werden hier regelmäßig genannt. Was weniger bekannt ist, man kann im Hinblick auf die Ernährung seinen jeweiligen Spiegel im Blut mittlerweile selbst bestimmen und dann ggf. sublementieren. Insbesondere der Vitaminspiegel, der Mineralstoffspiegel, Aminosäuren und Omega3 sind essentiell und durch standardisierte Tests messbar. Selbst wenn man sich ‚gesund‘ ernährt reicht es oft nicht aus, weil z.B. der Vitamingehalt bei Gemüse und Obst durch lange Anfahrtswege und Lagerung gesunken ist. In Deutschland fehlt es z.B. regelmäßig an Vitamin D und Folsäure in der Bevölkerung. Leider zahlen meiner Erfahrungen nach nur die Privatkrankenkassen eine umfangreiche Untersuchung. Wer sich im Internet informieren möchte, der kann z.B. nach Dr. Strunz, Prof. Spitz, oder auch nach Prof. Schacky googlen.

    Beste Grüße

    Matthias

  19. AvatarJJ

    Lieber Tim,

    danke für diesen Artikel. Du entwickelst Deinen Blog immer mehr zu einer Lebensberatung: Finanzen, Ernährung, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit, Sport, …

    Es ist eine gesunde Geisteshaltung, die hinter all diesen Deinen Themen steht und diese lebst Du und motivierst in Deinem Blog. Danke!

    Danke auch an all die regelmäßigen Aktiven hier, ich lese gerne Eure Gedanken und Eure Erfolge. Danke!

     

  20. AvatarThomas W.

    Früh zwei Tassen Kaffee Wiener Melange das muss sein. Leinsamenbrot hole ich vom Dorfbäcker, Fleisch wenig in guter Qualität, Fisch aus dem Fischladen, gutes Obst und Gemüse und ab und zu ein paar Stückchen Lindt-schokolade. Ansonsten Wasser/Tee und wenig Alkohol. Ansonsten schmeckt auch Kartoffeln mit Kräuterquark und Leinöl super! Ach ja auch Paranüsse und Cashewkerne sind herrlich. Ansonsten allen einen schönen Sonntag!
    Thomas

  21. AvatarAndrea

    Fit und Gesund, es ist „nur“ ein Infekt, der mich aber einige Tage lahmgelegt hat.

    Ex-Studentin, das klingt doch gut!

  22. AvatarSlingsby

    Moin Tim,

    bin schon lange ein stiller Mitleser und wollte hier jetzt auch mal hallo sagen. 🙂

    Ich kann Deinem Artikel nur zustimmen. Gesunde Ernährung ist so wichtig! Ich selbst habe mich auch vor vielen Jahren noch ziemlich schlecht ernährt und meine Gesundheit war entsprechend schlecht. Mittlerweile habe ich alles umgestellt und ernähre mich ähnlich wie Du: also viel Gemüse und Obst, etwas Fisch, kein Fleisch und ich meide zudem glutenhaltige Sachen, Fertigprodukte und Milchprodukte. Und siehe da: so nach und nach hat sich meine Gesundheit wieder erholt. Erstaunlich, wie regenerationsfähig der menschliche Körper ist. Reduktion von negativem Stress, eine gute Portion Sport, viel Wasser trinken und guter Schlaf haben ebenfalls ihren Beitrag geleistet. Alles nichts neues, und dennoch erstaunlich, dass es funktioniert. 🙂

    Wenn Du Gemüse nicht magst und es trotzdem essen möchtest: für mich funktioniert es ganz gut, wenn ich das jeweilige Gemüse dann als Beimischung in einer pürrierten Gemüsesuppe esse. Vielleicht hilft Dir das? Dann musst Du Dich nicht quälen. 🙂

    Viele Grüße,

    Slingsby

  23. AvatarGoldsternenstaub

    Robert, der Lupinenkaffee schmeckt sehr gut. Den trinke ich auch gerne mal am Nachmittag. Kann man guten Gewissens empfehlen.

    Ex-Studentin, so ähnlich sieht meine Ernährung auch aus. Low Carb High Fiber nennt sich das wohl neudeutsch 😉 Allerdings vertrage ich ausser Obst auch keine Kuhmilch, so dass ich von daher schon eingeschränkt bin und auch die tierischen Produkte eher selten und wenn dann in bester Bio-Qualität auf den Tisch kommen. Eine sehr wohltuende Ernährung für mich

  24. AvatarFrank

    Hallo,

    ich würde mich als Ketarier bezeichnen, habe damit in 6 Monaten 25 KG abgenommen. Ich esse also Fleisch, Fisch, Gemüse, Milchprodukte, Nüsse.

    Obst ist für mich Zucker pur, die Fructose ist schädlicher als Zucker. Das heutige Obst sind Zuckerbomben, haben mit den früheren Sorten kaum mehr etwas zu tun. Beeren mit Quark find ich trotzdem lecker, zusätzlich esse ich nur noch 2 mal tgl., was inzwischen völlig ausreichend ist.

    Bier trinke ich nicht mehr, ein Glas Rotwein oder einen Scotch/Bourbon am Abend muss trotzdem drin sein, empfinde ich als Lebensqualität pur.

    Habe mich selten so wohl gefühlt, bin jedoch kein Missionar, jeder wie er will.

    Frank aus München

  25. AvatarWohnung mit Domblick

    @Eigenheim:

    Zur Familiengründugng gehen Paare oft über ihre Möglichkeiten hinaus. Eine wenig attraktive Lage im Grünen der Kinder wegen, und schon steckt man mehr Geld ins Haus als es Wert ist. Wertsteigerung ungewiss…

    Aber pauschal zu sagen, das ist keine Investition, finde ich falsch.

    Angemessene Größe, attraktive Lage, langfristige Perspektive, und schon sieht das anders aus. Die Kriterien sind hinlänglich bekannt.

    Bis heute hat mein Wohnungskauf 100.000 Euro Kaltmiete eingespart.  Geld, das seit dem in die Tilgung geflossen ist, und ab März in meiner Tasche landet. Und zwar für den Rest meines Lebens. Je mehr die Mieten um mich herum steigen, desto höher ist meine Rendite durch gesparte Kaltmiete. Ich könnte bis zur Rente jetzt schon nur halbtags arbeiten.

    Die Lebensqualität ist auch eine ganz andere ohne Stress mit Vermieter oder Wohnungssuche, mit mehr Freiheiten bei der Gestaltung der Wohnräume, und langlebigen Nachbarschaften.

    Die dauerhaft geringen Fixkosten erlauben auch, viel auf Reisen zu gehen, ohne dass man ständig Kosten im Nacken hat. Rentner in Mietwohnungen dagegen haben mit steigenden Mieten zu kämpfen und kein Geld übrig, das Leben zu geniessen. Ich kann dann den Schlüssel rumdrehen und im Süden überwintern.

    Eine Investition ist in diesem Falle halt nicht nur Rendite, sondern auch Lebensqualität. Und letztlich geht doch genau darum.

  26. AvatarBlackwater.live

    Hallo Tim, hallo Leute,

    das gefällt mir persönlich an dieser Seite, es kommen immer mal wieder praktische Themen wir gesunde Ernährung mit hinzu. Aber gleichzeitig es gesundes Essen auch ein Genuss. Ab und an Wein trinken auch, habe auf meinem Podcast ETFs und Alkohol das aufgegriffen. Warum? Weil es so ist wie ihr geschrieben habt. Manche machen aus Ernährung eine Religion. Folge ist, das die Lebensfreude verloren geht.

    Interessant ist auch was die Ex-Studentin (habe ich bei ihr auch gelesen) schreibt: Ernährungsumstellung auf gesundes Gemüse und auf einmal kann man auf vieles verzichten an Medikamenten. Das wird nicht immer so gehen, klar. Aber es bringt doch zum Nachdenken.

    Im alten Bekanntenkreis haben alle viel Schweinefleisch gegessen, wenig bis kein Gemüse, viel Süssigkeiten. Alle wurden fett und depressiv. Angeblich lag es aber nicht am Essen.? Naja… Finanzen und Geld gehören eng zusammen. Und Gesundheit und Zeit sind unser höchstes gut.

    @Tim: Danke für die Tipps. Hast Du Dich mal mit Humus beschäftigt? Günstig, sehr einfach zu machen, nahrhaft und supergesund. Sieht man schon an den Zutaten.

     

  27. AvatarDer andere Daniel

    Wem die Umwelt wichtig ist, sollte keine Avocados essen. Die haben eine ganz miese Ökobilanz – hoher Wasserverbrauch, Waldrodung, Transportwege, Bienen werden zur Befruchtung auf LKWs angekarrt, usw.

    Ansonsten alles super. Selbst esse ich auch viel Gemüse, Obst und Nüsse. Morgens Haferbrei mit Walnüssen, Banane, Apfel und etwas Zimtzucker. Auf Nudeln verzichte ich nicht und ab und zu gibt es auch Fleisch, wenn der Rest der Familie darauf besteht. Grundsätzlich verzichte ich auf verarbeitete Lebensmittel. Und wenn ich in eine Speise einen Teelöffel Zucker zugebe – wie in mein Porridge – dann weiß ich zumindest dass ich gerade einen Teelöffel Zucker zu mir nehme.

  28. AvatarMicha

    @Wohnung mit Domblick

    >Aber pauschal zu sagen, das ist keine Investition, finde ich falsch.

    Kommt halt darauf an, was man unter einer Investition versteht. Wenn man es am zurückfließenden Geld bemisst, dann ist eine nicht vermietete Immobilie eben keine Investition, sondern nur eine Verbindlichkeit, ein Konsumgut. Rein von der eingesparten Miete kann man sich ja nichts kaufen, sondern nur von seinen Einkommensquellen, von denen durch Wegfall der Miete natürlich mehr übrig bleibt. Man würde es merken, wenn alle Einkünfte wegfallen würden: Man könnte nichts mehr kaufen, da niemand jemandem etwas für eingesparte Miete anbieten würde.

    So, jetzt erstmal Biathlon anschauen…

  29. AvatarAli

    Ich bin froh das ich meine Eigentumswohnung vor etwa 14 Jahren erworben habe und es bald ausbezahlt ist.

    Je nach wann,wo und wie groß das Eigenheim gekauft wurde ist ist es eine Investition.

    Ich möchte noch 40 Jahre leben und wenn ich die Miete Explosionen so sehe ist es meine richtige Entscheidung gewesen.

    Also bitte nicht gleich das Eigentum verteufeln.

    Essen tue ich alles viel Gesundes aber auch was nicht so toll für den Körper sein soll.
    Ich bin der Meinung das man gegen seine Gene und vorprogrammierte Uhr nicht viel ausrichten kann.
    Viele ja so viele kannte ich die gesund gelebt haben und die 80 nicht erreicht haben.
    Von allem etwas finde ich den besten Weg,aber jeder wie er es möchte.

  30. AvatarJohn

    @Wohnung mit Domblick

    Der Mieter kann die Wohnung verlassen und den grauen Winter hinter sich lassen. Dauerhaft günstig im Süden leben. 😉

  31. AvatarAli

    Den richtigen Mieter zu finden ist auch ne Glückssache,der Schuss kann ganz schön nach hinten los gehen.

  32. AvatarBruno

    Heute gab es Sauerkrautsuppe, gar nicht so schlimm wie es sich anhört 😉 Und sehr gesund, viel Vitamin C/B und auch viel B12 (nicht nur für Vegetarier oft Mangelware), dazu fast keine Kalorien und gut für die Darmflora.

    Normales Sauerkraut ist nicht so mein Ding, aber eine Suppe finde ich nicht schlecht, oder das Sauerkraut mit Früchten pimpen, dann ist es nicht mehr so sauer.

    @Thorsten:

    Leider gibt es völlig sinnlose EU-Normen:

    https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/verdrehte-denkweise-warum-bio-gurken-in-plastik-verpackt-sind_id_8822129.html

    Auch viele Onlinehändler kennen keine Grenze

    https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/verpackungswahnsinn-haendler-haben-unterschiedliche-strategien-2

    Hier ist noch enorm viel Potential, neulich habe ich beobachtet bei einer Garage eine Lieferung von Neuwagen, alle feinsäuberlich und mehrfach in Folie eingepackt! Vermutlich muss so der Garagist nichts mehr reinigen, der helle Wahnsinn. Ich dachte zuerst der Verpackungskünstler Christo sei am Werk…

    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.christo-in-stuttgart-kunst-befreit-in-schoenheit.384980aa-c53a-43e3-8e79-cc4204d5e60f.html

  33. AvatarEx-Studentin

    @Fit und Gesund
    Haferbrei klingt auch gut. Viele Models essen auch nach wie vor Haferflocken / Müsli und nicht komplett Kohlenhydrate-arm.

    @Andrea

    Gute Besserung!

    @Goldsternenstaub

    Ich vertrage auch kein Obst. War meine erste Umstellung, noch bevor ich Weizen & Co. weggelassen habe. Süßes Obst suggeriert unserem Körper angeblich, dass es nun Herbst ist und der Körper deswegen Fett für den Winter vorsorgen muss.

    Den Begriff „High Fiber“ kannte ich noch nicht, wieder was gelernt. Aber ja, trifft es sehr gut. Ich vertrage zum Glück Milchprodukte (ob es generell gesund ist, darüber streiten sich die Geister). Low Carb High Fat wird es durch tierische Produkte recht schnell, aber viel Fett ist prinzipiell nicht ungesund, z.B. gutes Olivenöl, Nüsse. Der Körper braucht Fett.

    Früher mochte ich Salat nicht, jetzt ist es fester Bestandteil. Dauert aber ein paar Wochen bis der Körper merkt, dass da kein Zucker mehr kommt und dann zum Glück auch der Heißhunger auf Süßes verschwindet.

    Noch was Verrücktes: Ich habe mich immer zum Sport gezwungen. Mir ging es erst besser, als ich bewusst keinen Sport mehr gemacht habe. Und jetzt merke ich, dass ich langsam wieder mehr Energie habe und auch mal aus Spaß zum nächsten Zug renne und wieder problemlos den Wäschekorb 3 Stockwerke hoch und runter trage. Ich zwinge meinen Körper zu nichts mehr.

    @Matthias

    Volle Zustimmung! Das mit den Tests ist ein wenig mühselig. Selbst wenn Mängel vorliegen, können Ärzte normalerweise nichts damit anfangen. Bin deswegen bei einer Heilpraktikerin. Dort lernt man dann auch, die „richtigen“ Mittel auszuwählen und nicht irgendeinen Füllstoff-Müll.

    @Frank

    Glückwunsch zur Abnahme! Ich bin gerade noch am Anfang, mein Hormonchaos muss sich noch einpendeln. Ich bin auch kein Missionar, aber es vorleben bringt sehr viel. Mein großer Bruder und seine Frau haben damit angefangen. Ich habe davon anfangs nicht viel gehalten, aber als meine Schwägerin innerhalb kürzester Zeit 10kg abnahm, war mein Ehrgeiz geweckt. Ich teste seit dem viele Rezepte, z.B. Leinsamenbrot, Lachs-Kürbisauflauf, Gurken-Hackfleisch-Auflauf, Wraps, Kohlrabi-Pommes. Das Kochen dauert nicht länger als vorher.

    @Blackwater.live

    Bei uns war es die Krebserkrankung von meinem Vater, die uns zum Umdenken gebracht hat. Operativ kann man nur Tumore entfernen, die man sieht. Alles andere muss man ggf. „aushungern“. Der Körper kann gut von Fett leben, Krebszellen wollen hingegen eher Zucker.

    Eine Leserin ist mein Vorbild: Sie hat mir geschrieben, dass sie durch Low Carb & Auffüllen von Nährstoffmängeln keine Schilddrüsentabletten mehr nehmen muss. Dass ich ohne Psychopharmaka nicht durch den Tag komme, wollte ich auch nicht akzeptieren. Medikamente bekämpfen oft nur 1 Symptom und schädigen dabei den Körper (z.B. Cholesterinsenker).

  34. AvatarMatthias

    Hi Jenny,

    ich glaube, du bist auf einem guten Weg. Low Carb, messen und ggf. auffüllen und bewegen (wer es kann auch meditieren) lässt die Sonne wieder scheinen. Auch nach meiner Erfahrung muss man den Ärzten sagen was gemessen werden soll. Nur wenige Ärzte bieten von Sich aus ein tieferes Blutbild an (Molekularmediziner). Versuch noch ein wenig zu Laufen, wenn möglich in der Natur und man hat nach einiger Zeit eine viel bessere Lebensqualität. Vielleicht kann man dann seiner Rentenversicherung noch ein Schnippchen schlagen;).

    Beste Grüße

    Matthias

  35. Avatarghost

    @ex-studentin

    las grad deinen Beitrag.

    Ein Tip, probiers mal mit cashewnuessen, muessen aber ca 100 gramm am Tag sein und mindestens 4-5 Monate.

    Ich will gar icht erklaeren warum und wieso…..weil es gibt immer einen der es dann besser zu wissen glaubt…..und dann noch das extremst boese Fett in  den Nuessen.

    Aber die Nuesse sind sehr gesund und wirken in manchen Bereichen Wunder.

     

    mfg

     

     

  36. AvatarBruno

    Ich esse eher High carb low fat, wenn man sich mehrheitlich pfanzlich ernährt ist auch gar nichts anderes möglich, sonst hat man Eiweissmangel.

    Low Carb ist sicher gut um abzunehmen, aber für mich wäre es nichts für den Alltag, Frühstück und Mittagessen ja, aber irgendwo braucht man ja die Energie, und so viel Fett essen wäre nichts für mich. Aber ich will es niemandem ausreden, jeder Körper ist anders.

    Nüsse sind natürlich gesund, auch Mandeln esse ich fast täglich, und gesunde Öle, Salate mache ich immer mit Hanföl, dann brauche ich auch keine Omega3 Kapseln. Aber natürlich alles in Massen.

    Um auf den guten Artikel von Tim zurückzukommen, eines eint eigentlich alle Ernährungsformen, Obst und Gemüse sind immer gut. Natürlich nur, wenn man keine Unverträglichkeit hat, genau wie bei Nüssen und Mandeln.

  37. AvatarEx-Studentin

    @ghost

    Danke für den Tipp. Tryptophan und Magnesium sagt das Internet zu Cashew-Kernen. Sind immerhin in meiner Nussmischung enthalten, aber 100g jeden Tag werde ich kaum schaffen (außer mir sind ewige Jugend damit garantiert. :)) . Esse meistens ca. 30g  Nüsse (1 Hand voll) zum Frühstück. Falls du es nicht öffentlich schreiben willst, kannst du mir gerne privat schreiben, woher die Zahl 100g kommt.

    Email: exstudentin@gmail.com

    Liebe Grüße
    Jenny

  38. KievKiev

    @ All

    Ich bin ernährungstechnisch ähnlich Bruno aufgestellt. Einmal die Woche gibt es allerdings einen Lachs. Fleisch fast nie. Zum Grillen mache ich jedoch eine Ausnahme für den Genuss.

    Ich würde gerne Vitamin D in der Winterzeit ausprobieren. Ich habe einen etwas dunkleren Hauttyp und fühle mich im Sommer besser als im Winter. Vielleicht hilft dies ein wenig. Haupt Ihr eine Empfehlung? Suche ein günstiges niedrig dosiertes Produkt.

    Ich esse mein Frühstück unter der Woche um 12 Uhr. Als 5/7 intermittierendes Fasten. Am Wochenende geht das Beisammensein nit Familie vor. Nahrung, Getränke… sind oft mehr Gewohnheit als Genuss. Softdrings trinke ich überhaupt nicht mehr. Wein, Bier sehr selten als Genuss. Nachmittags trinke ich auch meinen Flat White Cappuccino. Mir schmeckt es besser mit Mich als ein Espresso. Die Menge an Milch ist für mich bei einem Cappuccino am Tag zu vernachlässigen. Ich ziehe meine Ernährung nicht boll durch. Ich weiß was eher gut ist und was nicht. Entsprechend habe ich meine Ernährung darauf eingestellt. Ein seltener Genuss ist immer in Ordnung. Ob Alkohol, Zucker…

  39. Avatarghost

    fuer die die daran Interesse haben…..

    das Buch von Galina Shatalowa „wir fressen uns zu tode“.

    ist recht interessant…..und bin der Meinung, wenn man dannach ein wenig lebt….kann man doch vor der einen oder anderen Krankheit wegkommen…..

     

    mfg

  40. AvatarZEN Investor

    Hallo liebe Liebenden,

    ich glaube eine gute und simple Value-Investing-Systematik entwickelt zu haben.

    Erfolg oder Misserfolg seht ihr in meinem Wikifolio: https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30

    Jetzt ist mir aber etwas absurdes passiert:
    Vor etwa einem Monat wollte ich 2 Aktien kaufen, beide zufällig knapp über 100 CHF pro Aktie.
    Diese waren Tamedia und Hochdorf Holding.

    Hochdorf Holding wurde gekauft, Tamedia hingegen ging nicht mehr unter mein Preislimit von 100 CHF.
    Sehr schade.

    Nun das Nervige an dieser Sache:
    Tamedia (das ich virtuell nicht gekauft habe, weil es die 100 CHF nie erreichte) stieg vom Tiefpunkt kurz vor Weihnachten bei 100,50 CHF (Quelle: https://www.cash.ch/aktien/tamedia-n-1117825/swx/chf ) auf zwischenzeitlich 117,50 CHF und damit um 17%, ohne dass ich das Ding kaufen konnte.

    Hochdorf hatte ich wenigstens in mein Depot nehmen können für 99,931 CHF. Diese sind zwischenzeitlich auf 128 CHF angelangt und haben damit eine Performance von über 28% gemacht.

    Das ist schön, aber ich warte eigentlich auf tiefere Kurse, um mein Cash in Aktien umzuwandeln.

    Das Beispiel zeigt für mich mehrere Sachen an den Aktienmärkten ganz deutlich:

    1. Man kann durchaus günstige Aktien heraus filtern, die unterbewertet sind, mit einer guten Chance,
    in den nächsten 1 bis 10 Jahren eine Überrendite / Outperformance hinzulegen.
    2. Market-Timing hingegen gelingt nicht. Es gab kein Anzeichen, dass diese Aktien so schnell steigen
    würden und ich bin sogar überzeugt, dass sie wieder unter 100 CHF sinken, sobald der SPI sinkt.
    3. Es zeigt, wie irrational der Markt ist. Keiner dieser Firmen hat ihren tatsächlichen Wert in den
    letzten 30 Tagen um 20 oder 30% steigern können. Es gab bei beiden Firmen auch keinerlei
    relevante Nachrichten in den letzten 30 Tagen.

    Was mich ärgert, ist, dass ich mich auf tiefere Nachkaufkurse gefreut hatte, und die übertriebene Euphorie des Marktes diese Aktien nach oben schiessen lässt.
    Genau so wird es vermutlich im Februar (sobald der allgemeine Markt mal nachgibt, freut euch auch auf die Panik während des Brexit) wieder steil abwärts gehen.

    Was mich weiter beschäftigt sind Fragen wie:
    Wie schafft man es optimal, dass bei hohen Index-Ständen der Cash-Anteil auch höher wird (ohne zu wissen, ob die Indizes noch weiter steigen oder nicht), und umgekehrt.
    Meine Lösung lautet: Ich stelle sehr hohe Anforderungen (hohe berechnete zukünftige Rendite unter Berücksichtigung der Buchwert-Entwicklung der letzten 5-10 Jahre usw) bei sehr tiefer Bewertung (min. 30 % unter Buchwert).

    In überhitzten Märkten gibt es solche Aktien fast nicht (in der Schweiz sind mir derzeit keine Bekannt, Swiss Re, Swiss Life, Tamedia und Hochdorf Holding kommen dem derzeit am Nächsten).
    In einem längeren Bärenmarkt hingegen häufen sich solche Aktien.

    Ich kaufe in meinem Wikifolio-Depot auch nur zu 20’000 CHF (2% des virtuellen Geldes) pro Aktie,
    wobei ich auch in der selben Höhe Nachkäufe tätige.
    Dadurch könnte ich 50 verschiedene Aktien kaufen.
    Ich rechne aber bei jeder 2.Aktie mit einem Nachkauf, dh ich kaufe nicht mehr als 25 Aktien.

    Bei einem echten Depot gibt es noch eine bestimmte Summe, bei deren Unterschreiten das Geld nur noch für Nachkäufe und nicht mehr für Neukäufe eingesetzt wird.

    Meine Strategie kann natürlich zu hohen Cash-Anteil führen, was die Performance drückt.
    Andererseits finden sich immer wieder unterbewertete Aktien und wenn erstmal ein Bärenmarkt kommt oder ein längerer „Seitwärtsmarkt“, habe ich stets genügend Pulver nachzukaufen.

    Verkaufen tue ich bei Erreichen des Buchwertes, was meist schnell erreicht ist (in 1-10 Jahren) und mir eine hohe Rendite bringt.

    Nach wie vor staune ich darüber, dass fast alle Leute in online-Foren zwar von günstig bewerteten Aktien reden, und Fundamentalanalyse, aber zugleich nennen diese Leute dann sehr hoch bewertete Aktien, die gerade im Trend liegen.

    Für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte sehe ich 2 Szenarien:
    Entweder wird 2019 ein Bärenmarkt oder ein Bullenmarkt.
    Gibt es einen neuen Bullenmarkt, so wird der Bärenmarkt halt erst 2020, 2021 oder 2022 starten.
    Aber die nächste Kaufgelegenheit kommt. Auch für mich.

    Ich freue mich auf die Zukunft.

  41. AvatarChrissie

    Hi,

    leider kann ich, was die armen Fische betrifft, nicht an mich halten und gebe meinen Einstand hier daher mit einem fischigen Kommentar: Fische sind Tiere, daher sind Menschen die Fische essen keine Vegetarier (es sind Pescarier oder Pescetarier). Faszinierenderweise haben Fische kaum eine Lobby, wohl weil sie nicht so puschelig sind. Man stelle sich die allgemeine Empörung vor, würde man Kuhherden in großen Netzen zusammentreiben und ins Wasser ziehen um sie zu ertränken, so wie man Fische aus dem Wasser zieht.

    Ich selbst bin aber kein Vegetarier o.ä., esse zwar wenig Fleisch, aber es ganz zu lassen würde mir schwer fallen. Ansonsten versuche ich mich auch in weiten Teilen gesund zu ernähren. Wenn niemand die Schokolade erfunden hätte, würde mir das leichter fallen 🙂

    @ Tim

    Habe deine Youtube Videos per Zufall entdeckt und sehe sie regelmäßig immer wieder, um mich zu motivieren und als halbtrockener Shopaholic auf dem Weg der Tugend zu bleiben.

    @ All

    Ich finde die Forumsbeiträge hier sehr anregend und interessant und den Umgang untereinander sehr angenehm. Bin froh, diesen Blog entdeckt zu haben.

    Liebe Grüße

     

     

     

     

  42. AvatarEx-Studentin

    @Kiev

    Mit günstig kann ich vermutlich nicht dienen. Generell ist Öl besser zu dosieren (ich nutze das von Heidelberger Chlorella)

    @ZEN Investor

    Schon mal überlegt, dir einfach ETFs zu holen? Wir können alle nicht in die Zukunft sehen und du doktorst nun schon viele Jahre mit deiner Value Strategie rum.

  43. Avatarghost

    @zen

    jop, holl dir einfach was einfaches mit echtem Geld du bist schon sehr lange am rumbasteln mit deiner Strategie, schon seit damals im WPF.

    Ist ueberhaupt nicht boese gemeint…..nur die Jahre wo du mit scheinbar Demogeld verschiedene Strategien ausprobierst, diese Jahre gehen dir verloren….(Geld und Zeit verlierst du)..Es ist nur Geld, mehr ist das nicht…….schmeiss einfach das was du hast in nen Pot und erfreu dich, wenn es mehr  wird…….

    Ein einfacher Etf genuegt…..verstehe es eh ned….wenn jemand der mit Aktien beginnt sich vier verschiedene Etfs zulegt……wofuer????

     

    mfg

  44. AvatarAlexander Moshe

    Hallo Ex-Studentin und Ghost,

    danke für eure Antworten.

    Es war ja nicht so gemeint, dass ich keine gescheite Strategie auf die Beine bekomme. Ich ärgere mich eher über die kurzfristigen irrationalen Schwankungen: Ich empfahl hier 2 Aktien vor 1 Monat (Tamediau und Hochdorf) und diese stiegen seither um 17 bzw. 28%.
    Was ja gut wäre, wenn ich schon gekauft hätte und mein Depot gefüllt wäre.

    Einen ETF fasse ich nicht mal mit der Kneifzange an. Ich habe bisher die bessere Performance (siehe Wikifolio).

  45. AvatarZEN Investor

    Hallo Ex-Studentin und Ghost,

    danke für eure Antworten.

    Es war ja nicht so gemeint, dass ich keine gescheite Strategie auf die Beine bekomme. Ich ärgere mich eher über die kurzfristigen irrationalen Schwankungen: Ich empfahl hier 2 Aktien vor 1 Monat (Tamediau und Hochdorf) und diese stiegen seither um 17 bzw. 28%.
    Was ja gut wäre, wenn ich schon gekauft hätte und mein Depot gefüllt wäre.

    Einen ETF fasse ich nicht mal mit der Kneifzange an. Ich habe bisher die bessere Performance (siehe Wikifolio).

  46. AvatarFabianS

    Hallo Tim,

     

    würdest du sagen, Berkshire ist ein Etf-Ersatz?

    Bitte schreibe mir wieder zu meinem Idol Warren Buffet.

     

    Danke

    Fabian

  47. AvatarFU

    Ich folge… schon immer….den Empfehlungen von Zen!!

    Sehr solide. Jeder ist blöd, der einen Etf kauft, statt auf eine Thoerie von Zen zu hören.

    …Gruß an all die moralisch Überlegenen hier. Ihr seid die einzig wahren und die Guten.

    Geiz und Vegan Rulez.

  48. AvatarBlödbirne

    Hallo,

    die Frage wurde zwar schon dutzende Male hinreichend beantwortet aber können wir uns ein weiteres Mal im Kreis drehen und darüber sprechen ob die Berkshire Aktie ein ETF Ersatz ist? Ich beachte die Antworten nicht, eventuell weil ich dazu nicht fähig bin aber ich empfinde das Verlangen, ständig über die selbe besch***** Frage zu reden!

  49. KievKiev

    Ex-Studentin

    Danke für die Empfehlung. Ich habe mich durchgerungen und tatsächlich Tropfen bestellt. Zu D3 benötigt man ebenfalls K2 und natürlich grob im passendem Verhältnis zueinander. Gesundheitlich ist bei mir ja von außen betrachtet alles in bester Ordnung. Ich versuche eine kleine Dosierung. Vielleicht gibt mir das ein bisschen Kraft für den Winter.

    Die Krankenkasse zahlt leider keinen Aufenthalt in Costa Rica. Das würde mir auch natürlich rein gesundheitlich betrachtet gut tun 😉

    Ich werde vermutlich in ein paar Wochen sehen ob es mit gut tut. Die Tage werden aber auch wieder länger. Was am Ende hilft ist schwer auf einen Punkt zurückzuführen.

  50. AvatarBlackwater.live

    Das von der Ex-Studentin habt mich doch sehr berührt. Aber wie schon gesagt, ich kenne viele Menschen die Vermögensaufbau betreiben, richtig gut sogar, aber wirklich nur Müll essen und so billig wie möglich. Das ist in Deutschland selbst im Vergleich mit den europäischen Nachbarn ein Problem. Bei uns hat essen keinen hohen Stellenwert, Autos und Häuser dafür umso mehr.

    Eine Zeit lang verzeiht einem der Körper das noch. Aber je älter man wird, desto mehr steigen die Risiken. Und den eigenen Körper abzuwirtschaften, auch diese Rechnung wird bezahlt.

    Ich will nicht auf die ganze Industrie eingehen, die per Multilevelmarketing Pillen und Wundermittel verkauft, was ich schlimm genug finde. Die meisten von uns haben Zugang zu gesunden Nahrungsmitteln. Obst, Gemüse, genug trinken und Bewegung. Eigentlich sollte das die Basis eines jeden Finanzbloggs sein, Tim hat es gut vorgemacht.

  51. AvatarChristoph ii

    Auf meine Anmerkungen/Verweise zum Thema Ernährung reagiert ja grds. keiner.

    Ist halt auch ein emotionales Thema und jeder muss sich selbst seine Meinung bilden.

    Anbei dennoch mal der aktuelle Newsletter von Edubily (m.E. nach wie vor cutting-egde-knowledge in dem Bereich =) ), welcher Standpunkte wiedergibt, die gegen eine komplett fleischlose Ernährung sprechen.

     

    ps. Omega 3 ist auch nicht gleich Omega 3

     

    Qualität, Fairness (ggü den Tieren und der Umwelt), Naturnah =)

     

    „Hallo Christoph,
    wir halten bekanntermaßen wenig davon, aus gesundheitlichen Gründen einer veganen Ernährung zu folgen. Das heißt weder, dass wir Gemüsekonsum nicht gut finden, noch dass wir eine extrem fleischreiche Kost empfehlen.
    Bei YouTube lassen sich etliche Fallbeispiele finden, wo Leute erst mal jahrelang vegan gelebt haben und später genau das Gegenteil machen (oder umgekehrt!). Wie der Freund in diesem Video, der mal Veganer war und sich heute zum Frühstück mehrere hundert Gramm rohe Leber reinzieht. Hm … Da gibt es vielleicht “Probleme” ganz anderer Art.
    Seit Jahren versuchen wir unsere Leser zu sensibilisieren – es gibt drei wesentliche Gründe, warum wir moderaten Fleischkonsum empfehlen.

    Unsere Entwicklungsgeschichte zeigt eindeutig, dass der Mensch einmal Pflanzenfresser war, die Gattung Homo aber genau dann entstand, als zunehmend begonnen wurde, Fleisch und Tierfett (Knochenmark und Co.) zu essen. Welche genauen Implikationen das hat, hatten wir hier ausführlich erläutert.

    Die Praxis zeigt, dass Veganer, egal wieviel Mühe sie sich geben, kaum adäquat mit Mikronährstoffen versorgt sind. Die German Vegan Study bestätigte dies exemplarisch. Auch eine aktuelle “Fallstudie”, die wir im neuen Blog-Post besprechen, verdeutlicht diese Problematik.

    Der wohl wichtigste Punkt ist, dass im Fleisch bzw. in Tierprodukten Stoffe enthalten sind, die der menschlichen Physiologie nachweislich guttun:

    Fleisch ist extrem reich an Zink. Zink-Mangel umgekehrt “steht im Zusammenhang mit einem schlechten Immunsystem, erhöhten Entzündungen, die wiederum im Zusammenhang mit Krebs, Herzkreislauferkrankungen und Autoimmunerkrankungen stehen”.  Zink ist in Pflanzen ist kaum bioverfügbar. Dies legten wir zum Beispiel hier dar.
    Leber-Produkte sind außerordentlich reich an Vitamin A – wie kein anderes Nahrungsmittel versorgen sie den Körper mit Vitamin A. Neue Studien zeigen beispielsweise wie wichtig das aus Vitamin A gebildete Hormon (Retinsäure) für die Darmgesundheit (Stichwort leaky gut) ist. Umgekehrt ist es sehr schwer, mit einer rein pflanzlichen Ernährung gut mit Vitamin A versorgt zu sein.
    Manche Stoffe sind darüber hinaus nur in Fleisch enthalten – werden vom Körper aber nur unzureichend selbst gebildet. Es zeigt sich beispielsweise, dass Taurin-Mangel Männer unfruchtbar macht und umgekehrt ein Mehr an Carnitin, Omega-3-Fettsäuren, Zink, Q 10 und Selen die Fertilität boosten, indem sie die Spermiengesundheit verbessern.

    Die Erfahrung zeigt leider, dass eine Auseinandersetzung mit der Thematik noch so sachlich sein kann – jedes Mal, wenn wir solche Mails oder Artikel veröffentlichen, erhalten wir besonders böse Mails von einigen.
    Das ändert allerdings nichts an unserem Standpunkt, den wir auch weiterhin so vertreten werden. Bei allem, was wir aus der Praxis (und der Theorie!) wissen, können wir so eine Ernährungsform einfach nicht gutheißen. Für Leute, die gerne streng vegetarisch oder gar vegan leben wollen, gibt es bessere Anlaufstellen im Internet.
    Freilich darf man nicht vergessen, dass wir alle unterschiedliche genetische Voraussetzungen mitbringen und es gut sein kann, dass der eine etwas mehr, der andere etwas weniger Fleisch braucht. Das gilt gleichermaßen für den Pflanzenkonsum. Zudem werden uns auch fleischfreie Tage mal guttun!
    Lean. green. marine zu leben und dabei trotzdem auf die Umwelt zu achten – das erscheint uns sinnvoll.“

  52. Avatarust

    Ich selber kann mit vegan nicht viel anfangen, manchmal geht eben nichts über einen Schmorbraten oder schlicht Ei mit Speck. Aber ein wesentlicher Punkt ist die Qualität. Nach meiner Beobachtung essen viele unglaublich schlechtes Zeug, zu viel, zu fett, zu süß, zu salzig, zu viele Kohlenhydrate, seltsame Additive, und oft so zusammengestellt, dass die Packung aufessen muss. Oft wird dann noch die Hälfte weggeworfen, weil die Portionen zu groß sind. Selbst wenn einzelne Gerichte billig erscheinen, insgesamt ist es wahnsinnig teuer: Lieferpizza, Fertiggerichte, Dosen, Mittags im Restaurant/Kantine, Coffee-to-go. In der Summe unglaublich viel. Bei den Anbietern  liegt der Gewinn im Einkauf, also billigste Zutaten oder Schummelei (z.B. Analogkäse). Von den individuellen und gesellschaftlichen Kosten wegen durch Fehlernährung bedingten Krankheiten ganz zu schweigen.

    Selber mit guten Zutaten kochen führt dazu, einfach 1000mal besseres Essen zu haben. Ja, frische gute Zutaten sind oft teuer, aber Mehl, Linsen, Nudeln, Maisgries, Butterfett, Gewürze halten ewig und und kosten wirklich NICHTS im Vergleich zu dem, was dann tatsächlich ins Gericht wandert. Am Markt kannst Du saisonal kaufen, nicht Erdbeeren im Januar. Für die 100 EUR, die eine Bestellung zu viert beim Lieferdienst für Sushi schnell mal kostet, kannst Du dann problemlos ein Menü aus Spitzenzutaten machen: das würde leicht für Salat mit Jacobsmuscheln, Lammkeule aus frischem (!) Deichlamm mit Knödeln und Kraut, und eine Apfel/Birnentarte mit echter Vanillesoße reichen – und man hätte noch Geld für eine Rohmilch-Käseplatte übrig…

    Zeit: man kann sehr vieles im Voraus kochen und aufwärmen, Hülsenfrüchte und Kohlgerichte schmecken dann eh besser. Ein richtig großer Braten oder Vogel, am Wochenende zubereitet, reicht für mehrere Gerichte und Tage. Selber kochen geht übrigens hervorragend mit intermittierendem Fasten zusammen: Unter der Woche 22/2, am Wochenende 16/8, macht ca. 9-10 Möglichkeiten, selbst gekochte Gerichte zu essen. Ich prophezeie: selbst bei Einsatz teurer Zutaten wie frisches Bio-Lamm,  frischer Fisch oder Frischgeflügel und beim Kauf am Markt würden Familien weniger ausgeben als bei „üblicher“ Ernährung mittels Lieferando & Co. , bei gleichzeitig sehr guter Qualität. Und dann könnte man werktags sogar ab und an mit den Kollegen mitgehen, denn auch das Soziale am Essen ist ja ein Aspekt der Lebensfreude.

    Das ist jetzt ein ziemlich langer Rant, aber es geht doch letztlich darum: Geld sinnvoll ausgeben, um viel Lebenfreude rauszuholen. Lebensfreude gewinnst Du nicht, indem Du Wasser sparst weil Du irgendwie Trinkflaschen an öffentlichen Brunnen auffüllst. Sondern indem Du es Dir wirklich gutgehen lässt, und Dich dabei nicht über den Tisch ziehen lässt.

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