Ernährungsberaterin rät in diesen schweren Zeiten: Weniger Zucker, Salz und Weißmehl. Statt dessen mehr Gemüse, Obst, Vollkorn, Sport und Schlaf


New York, 29. März 2020
Die Berliner Ernährungsberaterin Joséphine Oeding schrieb einen Leserbrief für diesen Blog.
Sie empfiehlt diese Website für Ernährungstips: https://nutritionfacts.org/ Auf Youtube schätzt sie die Videos von Niko Rittenau

ich habe Joséphine Oeding schon mehrmals in New York zum Kaffee/Tee getroffen. Sie ist häufiger in der Metropole mit ihrem Freund für stressige Arbeitsprojekte. Wir plaudern manchmal über Ernährungs- und Fitnesstrends sowie Aktien. Ich bat sie um einen Leserbrief für meinen Blog. Sie schrieb mir: “Momentan ist es ja für viele Menschen nicht so leicht. Ich glaube, denen tut dein Optimismus da sehr gut. Ich habe jetzt doch endlich einen Text geschrieben, wenn du magst, kannst du ihn gern für deinen Blog verwenden.” Das ist die Homepage der Berlinerin: http://josephineoeding.com

Hallo Tim,

diesen Text habe ich schon vor Wochen begonnen, wollte ihn nun endlich abschließen und dir schicken. Da sich der Alltag der Allermeisten gerade etwas anders abspielt, möchte ich allerdings noch etwas hinzufügen.

Als Info vorweg: Ich bin Josi, Ernährungsberaterin. Ich habe Tim einige Male in New York getroffen. Da auch Tim sich für gute Ernährung und einen gesunden Lebensstil interessiert, haben wir oft über das Thema gesprochen. Er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte einen Artikel für seinen Blog zu schreiben. Lust natürlich sehr gerne, allerdings möchte ich nicht einfach so Ratschläge und Informationen „ins Blaue“ hinein geben.

Zum einen gibt es im Internet bereits unzählige Informationen und Aussagen (sinnvolle und weniger sinnvolle). Zum anderen habe ich die Erfahrung gemacht, dass man Menschen am besten helfen kann, indem man ihre Fragen individuell beantwortet.

Daher habe ich mich entschlossen, einen Aspekt zum Thema gesunde Ernährung anzusprechen, den ich im Moment selbst sehr spannend finde: Woran liegt es, dass wir uns oft nicht so gut und gesund ernähren, wie wir es eigentlich könnten?

Ganz ehrlich, mittlerweile müsste doch so gut wie jeder wissen, dass zu viel Zucker oder Salz schlecht, Gemüse und Obst gesund und Vollkorngetreide besser als Weißmehle sind… Ich denke, ihr wisst, was ich meine.

Warum ernähren wir uns ungesund?

Dennoch essen viele von uns nicht so gesund, wie sie es könnten, obwohl sie es eigentlich besser wissen. Warum?

Weil es nicht so gut schmeckt? Weil es zu viel Zeit kostet oder zu teuer ist? Weil wir viel zu sehr an Genussmittel gewöhnt und sogar abhängig sind? Oder vielleicht, weil man sich mit Essen belohnen oder beruhigen möchte? Es gibt viele Gründe, die meist noch andere Ursachen haben und eher als Ausrede fungieren.

Über einen Aspekt wird dabei eher selten gesprochen, der aber eine große Rolle spielt: Was sind wir uns selber wert? Oder, anders formuliert: Messen wir uns und unserem Körper zu wenig Wert bei?

Viele Gründe, die uns davon abhalten gesünder zu essen, haben nur einen kurzen Zeithorizont. Da steht mal wieder eine wichtige Zoom-Video-Konferenz an und man schiebt sich vorher lieber schnell ein Fertiggericht in die Mikrowelle, als selber zu kochen. Natürlich ist in dem Moment die Konferenz wichtiger. Dennoch sollten wir aufpassen, dass das die Ausnahme bleibt. Denn auf lange Sicht ist unsere Gesundheit doch wichtiger als Perfektionismus im Job, oder nicht?

Stress zu haben im Job gilt als cool

Klar, wir leben in einer Gesellschaft, in der es hoch angesehen ist viel zu arbeiten und zu leisten. Ich höre oft nach der Frage: „Wie geht es dir?“ die Antwort: „Ich habe sooo einen Stress.“

Dabei beschleicht mich manchmal das Gefühl, dass der ein oder andere auch etwas stolz darauf ist oder sich wichtiger macht, weil man viel Arbeit hat und das Bedürfnis nach Pausen oder Schlaf unterdrückt.

Ich kenne das Gefühl sehr gut. Ich weiß, dass es sich sogar gut anfühlen kann, eine Zeit lang extrem viel zu arbeiten und wenig zu schlafen. Dennoch passe ich mittlerweile auf, dass dieser Zustand nicht zu lang anhält. So habe ich es mir abgewöhnt zu sagen (und sogar zu denken): „Ich habe Stress.“ Meiner Gesundheit wegen und zum Trotz dem Trend gegenüber.

Wie schaffen wir es nun, gesunde Gewohnheiten zu etablieren, bei denen die einzelne Mahlzeit relativ unwichtig ist, die Gesamtheit aber einen wesentlichen Beitrag zu unserer Gesundheit, Leistungsfähigkeit und auch Stimmung leisten kann?

Ich bin der Meinung, wir sollten uns bewusst werden, wie wichtig es ist, sich selbst und seinen Körper ernst zu nehmen. So egoistisch, wie sich das vielleicht anhören mag, ist es gar nicht. Je gesünder und fitter ich bin, desto leistungsfähiger kann ich auch sein und damit nicht nur für mich, sondern auch für andere Menschen sorgen.

Natürlich kann es Überwindung kosten, einfach mal raus zum Joggen zu gehen, aber eigentlich weiß jeder ganz genau, wie gut es einem danach geht.

Genau das wichtig zu nehmen, dem eine hohe Priorität im Alltag zuzuschreiben, ist meiner Meinung nach der Punkt, auf den es immer wieder ankommt. Denn wer ist schon perfekt? Wer macht so regelmäßig Sport oder isst immer so gesund, wie er es sich eigentlich wünschen würde? Die Kunst ist, immer wieder damit anzufangen. Nicht ewig auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, sondern so früh wie möglich einfach zu starten.

Gerade in Zeiten von Corona ergeben sich Chancen zum Umdenken

Gerade jetzt, in Zeiten von Corona, in denen die meisten viel mehr zuhause sind als sonst und in denen Angst und Unsicherheit eine Rolle spielen, ergeben sich auch Chancen. So kann man sich jetzt endlich mal um Dinge kümmern, die im gewöhnlichen Alltag viel zu oft nach hinten verschoben werden oder für die man auf den „perfekten Zeitpunkt“ wartet.

Mir ist durchaus bewusst, dass diese Zeit gerade sehr schwierig für unglaublich viele Menschen ist, wirtschaftlich und sicherlich auch psychologisch. Dennoch ist es denke ich gerade jetzt wichtig, Chancen zu sehen. Es hört sich abgedroschen an, das beste daraus zu machen.

Vielleicht ist es eben auch eine Zeit, in der man sich mehr um seine Gesundheit kümmern kann. Viele arbeiten im Homeoffice und müssen sich ihre Zeit selber einteilen. Das ist gar nicht so leicht. Aber auch eine Chance neue, gesunde Gewohnheiten in den Alltag einzubauen.

Wenn ich auf Social Media schaue, scheint mir dies gerade ein Trend zu sein. Mal runterzukommen, ein regelmäßiges home workout zu machen, sich um sich zu kümmern, zu entschleunigen. Zu entschleunigen – diesen Begriff habe ich seit längerem nicht mehr gehört, jetzt passt er ganz gut. Gebe deiner Kreativität wieder Raum. Probiere etwas Neues aus, lerne. Eigne dir neue Gewohnheiten an. Und lege viel Wert auf deine Ernährung.

Es ist wirklich so, dass diese Art von Ruhe vielen Menschen gut tut. Es ist nicht nur eine schöne Vorstellung.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Ernährungsberaterin rät in diesen schweren Zeiten: Weniger Zucker, Salz und Weißmehl. Statt dessen mehr Gemüse, Obst, Vollkorn, Sport und Schlaf

  1. AvatarRationalist

    Um die Entschleunigung kommen wir momentan, mit Ausgangsbeschränkungen eh nicht wirklich rum. Wobei das nicht unbedingt heißt, dass in der Arbeit weniger los ist. Ich glaube bei dem Thema geht es auch viel um Gewohnheit. Ich habe hier vor längerem schon einen kurzen Text in Bezug auf Finanzen über Verzicht und die Gewohnheit hinter dem Konsum geschrieben. Ich bin der Meinung in Bezug auf den Konsum von Nahrung und Sport ist es sehr ähnlich. Es braucht eine gewisse Grundeinstellung und die Bereitschaft sich an neue positive Muster zu gewöhnen. Dann klappt das schon. 

  2. AvatarFlo

    Wenn ihr eine Dividendenaktie bewertet, welche Ausschüttungsquote schaut ihr euch an bzw. ist relevanter für euch?

    Ausschüttungsquote auf den Gewinn (Gewinn je Aktie)
    Ausschüttungsquote auf den Free Cash Flow (Cash Flow je Aktie)

    Welche Quote hat eurer Meinung nach die bessere Aussagekraft?

  3. AvatarZwitsch

    Werden die Dividenden ausgezahlt wenn es keine HV gibt … weiss das jemand?…. danke….im Mai sind viele…

  4. AvatarDanielKA

    Wir Kochen und backen selber. Qualitativ hochwertige Pizza, Nudelgerichte, Lasagne, Spargel usw. und Kuchen z.B Rhabarber Baiser für heute Mittag. Also selbst kochen heißt nicht auf Sparflamme zu leben

  5. AvatarSparta

    @Zwitsch
    Wenn es keine HV gibt, dann wahrscheinlich nicht. 
    Für digitale HV`s prüfen anscheinend ein paar AG`s die Möglichkeiten und dann wäre es wieder möglich.
    Aber vielleicht wissen dass unsere Div-Investoren besser.

  6. AvatarChristian

    Mir fehlen besonders die ca. 10.000 Schritte, die ich sonst täglich absolvieren.

    Wir versuchen, halbwegs gesund zu essen und kochen selbst. Überwiegend kocht meine Freundin. Sie hat Freude am Kochen und macht auch ganz gesunde Sachen. Häufige Zutaten: Karotten, Süßkartoffel, Aubergine, Zucchini, Humus, Kuskus, Salat etc.

    Fleisch haben wir in der letzen Zeit immer mehr reduziert. Vegetarier sind wir aber keine. Wir probieren aber viel aus. Smoothies, Haselnussmilch, Bananenbrot etc. Eben der Versuch, ein bisschen Balance in die Ernährung zu bekommen – und die hier genannten Dinge (Zucker, Weißmehl, Salz) zu reduzieren. Jedoch habe ich gestern mit 800 Gramm Weißmehl 2 Bleche Pizza für 2 Tage gebacken… 🙂

    Wir gehen zu Fuß einkaufen. Der Discounter ist ca. 10 Minuten entfernt. Vorräte gibt es dort noch genug – die Regale sind befüllt. Auch frisches Obst und Gemüse kommt regelmäßig nach. Der Markt hat einen kleinen Parkplatz (Stadtteil-Supermarkt), weshalb dort nicht so viel los ist. Bezahlen kann man mit Apple Pay kontaktlos. Die Kassen sind jetzt mit Plexiglas “eingezimmert”.

    Da unser McFit zur Zeit geschlossen ist, haben wir 6 Monate Cyberobics von McFit kostenlos erhalten. Meine Freundin nutzt das täglich, ich nicht. Aber ich muss mir jetzt auch etwas suchen um nicht einzurosten. Heute waren wir zwei Stunden an der frischen Luft, das hat gutgetan.

    Homeoffice: Ohne Mittagspause, ohne Espresso, ohne Cappuccino, ohne Ausgehen am Wochenende bin ich deutlich sparsamer geworden. Allerdings arbeite ich auch mehr. Man hat im Homeoffice noch mehr den Ehrgeiz am Ende des Tages “die Platte geputzt” zu haben. Ich befürchte sonst, die Arbeit könnte (geringerer Überblick) evtl. liegenbleiben oder sich stapeln. Auch verpasse ich oft meine Mittagspause (die Zeit verfliegt) und ich arbeite einfach durch. Hier muss ich noch besser werden.

    Netflix: Bald haben wir alles gesehen, was uns halbwegs interessiert. Disney oder Prime werden wir dennoch nicht zusätzlich abschließen. Eine der lokalen Buchhandlungen hat ein “Büchertaxi”, das ist eine nette Alternative. Zur digitalen “Die Zeit” (Aktion 1 Jahr kostenlos) habe ich mir jetzt F (FAZ) gegönnt. Kostet im Aktionszeitraum nur 4 €/Monat für 4 Monate. Der Wirtschaftszeil dieser Zeitung (Aktien, Immobilien, Finanzen) ist wirklich lesenswert.

    Anfang April wird der Sparplan in unveränderter Höhe (ca. 440 Euro) ausgeführt. Tagesgeld wird parallel ebenfalls wieder wie üblich ausgeführt/bespart.

    Toller Gastartikel, vielen Dank an die Autorin. Bleibt gesund! 🙂

  7. AvatarDaniel

    Mir fehlen besonders die ca. 10.000 Schritte, die ich sonst täglich absolvieren.
    dann geh sie doch? Es ist niemand der nicht zufällig erkrankt ist gezwungen im Haus zu bleiben. Selbst in Bayern kannst du notwendige Besorgungen erledigen. Dann ist es eben nicht der Supermarkt nebenan den du zu Fuß anläufst sondern der in 4km Entfernung. Ich verstehe nicht warum alle immer Denken das “draußen” Tabu ist.
    Homeoffice: Ohne Mittagspause, ohne Espresso, ohne Cappuccino, ohne Ausgehen am Wochenende bin ich deutlich sparsamer geworden. Allerdings arbeite ich auch mehr. Man hat im Homeoffice noch mehr den Ehrgeiz am Ende des Tages “die Platte geputzt” zu haben. Ich befürchte sonst, die Arbeit könnte (geringerer Überblick) evtl. liegenbleiben oder sich stapeln. Auch verpasse ich oft meine Mittagspause (die Zeit verfliegt) und ich arbeite einfach durch. Hier muss ich noch besser werden.
    Alles eine Art der Selbstdiziplin. Wir haben auch Leute die vom HOme-Office deutlich erschöpfter sind weil sie meinen den ganzen Tag, nonstop am PC zu hängen. Kaffee gemacht, zurück zjm Schreibtisch. Mittagessen gemacht. Teller mit zum PC. Das geht nicht. Man muss den Tag strukturieren.
    Ich könnte jeden Tag jetzt auch einfach um 9Uhr, also über 3 Stunden später aufstehen als sonst. Mache ich aber nicht, mein Wecker klingelt so wie immer. Wie im Büro auch mach ich um 8Uhr eine Viertelstunde Pause und von 13-13:45Uhr mache ich Mittagspause und wenn es nicht meine Bürokollegen sind die in Not sind bleibt das Handy auch bei Anruf liegen. Es hilft sich wiederkehrende (private) Kalendereinträge zu machen die einen daran erinnern Pausen zu machen. Das Smartphone legt man nach der Arbeit weg (sofern eigenes Dienstgerät) dass man nicht in Versuchung gerät draufzugucken, ansonsten verschwimmt Privates und Büro immer mehr. Ich empfehle ein gutes Headset und einen Dauerhaften Anruf mit Bürokollegen zu machen. Es fordert etwas Selbstdisziplin, aber ich wähle mich morgens um 6Uhr in unseren “Büro-Teams” Raum ein, und bleibe dort bis 16Uhr eingeloggt. Jeder stellt auf stumm und wenn einer was sagen will, sagt erst. So habe ich fast wieder das Gefühl im Büro zu sein. Mir fehlt nur die Kantine 😉 

    PS: Mach doch einfach mit deinen Freunden regelmäßige Teams, Skype, Whatsapp, Facetime Konferenzen. Fester Zeitraum jeden Tag, z.B. 19Uhr. Hat sich bei uns etabliert. Wir haben diesen Samstag mit 10 Leuten virtuell einen Geburtstag nachgefeiert, war sehr lustig.

  8. AvatarLivermore

    Mehr Obst und Gemuese? Warum sehen Vegetarier eigentlich immer so ungesund aus im Vergleich zu fleischfressenden Kraftsportlern?
     
    @ Value,
     
    danke fuer den Dividendenadel. Gute Seite!

  9. AvatarZaVodou

    @FloIch würde mir beides anschauen. Die höhere Aussagekraft hat mMn die Ausschüttungsquote auf den Free Cash Flow.Bei der Deutsche Telekom war die Dividende über Jahre nicht durch die Gewinne gedeckt jedoch durch den FCF.Bei KraftHeinz konnte man sehr gut erkennen, dass eine Dividendenkürzung zu befürchten war, da der FCF nicht mehr ausreichte, um die Dividenden zu zahlen.

  10. AvatarChristian

    @Daniel: Ja, das stimmt, man wird nicht daran gehindert. Komme auf ca. 5.000 Schritte. Aber ist eben weniger, da der tägliche Arbeitsweg fehlt. Ich werde vermutlich zum Feierabend jetzt immer eine Stunde rausgehen.

    Facetime hat auch bei mir deutlich zugenommen. Toll, dass es das gibt. Ansonsten klingelt mein Wecker auch wie sonst um 6 Uhr. Aber mit der Selbstdisziplin muss ich noch üben… 🙂

  11. AvatarZaVodou

    @Zwitsch
    Bei der HV muss die Dividende von den Aktionären abgesegnet werden. Sie ist ja nur ein Vorschlag seitens des Vorstands. Also keine HV keine Dividende.
    Das Aktiengesetzt schreibt jedoch vor, dass eine Hauptversammlung in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres stattzufinden hat.

  12. KievKiev

    @ Wolke
    Jeder hilft wie er kann. Kennst Du schon das Lied Rinascero rinascerai? Alle Rechte an dem Song hat der Sänger auf das Krankenhaus in Bergamo übertragen. Vielleicht kann es zumindest monetär etwas helfen:
    https://youtu.be/D5DhJS5hGWc
    Es wäre schön wenn YouTube die Gelder für solche Titel zu 100% abtreten würde.

    @ Christian
    Ich gehe 10 km am Tag. Das ist mit Arbeit ohne Home-Office tatsächlich einfacher. Ich gehe abends immer eine Runde. Ansonsten laufe ich noch den Holzboden ab oder Pfade im Garten..

  13. AvatarBruno

    “Warum sehen Vegetarier eigentlich immer so ungesund aus im Vergleich zu fleischfressenden Kraftsportlern?”
    Beginnen wir mal mit den Veganern:
    https://vegaliferocks.de/vegane-promis/
    Kraftsportler?
    Der stärkste Mann Deutschlands ist Veganer:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Patrik_Baboumian
    gibt noch einige mehr.
    Auch Arnold Schwarzenegger ernährt sich mittlerweile vegan. 
    Vegetarier gibt es dann noch deutlich mehr. 
    Dass man mit Pflanzen nicht stark und gesund sein kann, ist Aberglaube. Du kannst auch in die Tierwelt schauen, es gibt einige Tiere die sind deutlich stärker und kräftiger als wir und ernähren sich vegan oder fast ausschliesslich vegan, wie Gorillas, Elefanten etc. 
    100g Linsen haben 25.5g Protein, 100g Bratwurst haben 15g Protein, 100g Hähnchenbrustfilet haben 23g Protein. 
    Also ich kenne einige Fleischfresser, die sehen ziemlich ungesund aus und sind fettleibig. 
    Diese Aussage stimmt, ist aber genauso irreführend wie deine Aussage. Denn es gibt auch viele Fleischfresser, die gesund leben und auch gut ausschauen 😉
    Es zwingt dich ja niemand, Obst und Gemüse zu essen, wenn Du es nicht brauchst und als nicht gesund erachtest.
    Im übrigen hat die Dame ja nichts von fleischlos geschrieben im Brief, sobald aber das Wort Gemüse oder Obst fällt leuchten anscheinend schon alle Alarmglocken.

  14. AvatarRalf

    “Mehr Obst und Gemuese? Warum sehen Vegetarier eigentlich immer so ungesund aus im Vergleich zu fleischfressenden Kraftsportlern?”

    B12-Mangel ist bei Vegetariern offenbar verbreitet. Hinzu kommt, das Vegetarier öfters aus bereits bestehenden Gesundheitsproblemen heraus diese Ernährungsform starten und daher ausgemergelt wirken. Oder es dabei eben auch mal übertreiben mit Einseitigkeit. Gibt aber auch viele positive Beispiele.

    @Corona Italien: In Süditalien drohen laut Faz die Menschen mit „Sturm auf die Paläste“. Der Geheimdienst warnt offenbar vor sozialen Unruhen. Da kommt noch was. Auch im Bezug zum Thema EU und Euro insgesamt. Leider hat es nun auch einen Cousin (Mitte 50, Nichtraucher, sportlich) von mir aus dem Saarland erwischt, er liegt nun sogar im Koma. Durchaus unheimlich. Trotzdem gilt es Ruhe zu bewahren und sich möglichst zu bewegen.

  15. AvatarBruno

    @Ralf
    B12 Mangel ist auch bei Fleischfressern normal heutzutage, ausser sie essen Tiere wo dies zugesetzt wurde.
    Man kann sich tierisch oder vegan (oder jede andere Ernährungsform) gesund oder ungesund ernähren, wer vegan nur Ersatzprodukte isst, der ernährt sich natürlich ungesund. Vegan braucht etwas mehr Kenntnisse und Aufwand, das ist klar. 
    Aber es ging ja nicht darum im Artikel/Brief, sondern um Obst und Gemüse vs. Weissmehl und Zucker 😉

  16. AvatarLivermore

    @ Bruno,
    Nach der Logik koennen wir nem Sibirischen Tiger Gras zu fressen geben, weil ja der Gorilla davon auch gross und stark geworden ist.
    Jeder kann Ernaehrungsexperimente machen soviel er will, solange man mir kein Fleisch verbietet.

  17. AvatarPaluma

    An die Entschleunigung musste ich auch mit unter als erstes denken, als sich das Coronavirus angebahnt hat. Kinder dürfen wieder spielen, anstatt permanent von Termin zu Termin kutschiert zu werden. Das und die kurzfristige Schonung der Umwelt, sind aber leider nur die einzigen positiven Auswirkungen die ich sehen kann.
    Mir tuen die Familien leid, die jetzt auf engstem Raum leben müssen. Häusliche Gewalt soll auch zunehmen.
    Aber so lange für die Leute noch das größte Problem ist, dass sie ihren Urlaub jetzt verbrauchen, scheint es uns ja noch gut zu gehen.
    Schönen Sonnabend noch.
    Lg Paluma 

  18. AvatarMattoc

    @Luigi
    Nimm es bitte nicht persönlich, aber auf so einen Kommentar von dir kann man eigentlich nur wie folgt antworten:

    Ich mag keine dummen Kommentare, und dieser Kommentar von Luigi mit Verweis auf eine Seite, die für Verschwörungstheorien bekannt ist, und die Fakenews verbreitet, zeigt mir auch warum.
    Zitat: “Während Kleinsparer sich ihre Altersvorsorge nach dem Crash zum Teil abschminken müssen,”…was für ein Bullshit.
     

  19. AvatarBruno

    @Livermore Die DNS von Mensch und Gorilla unterscheidet sich nur um 1.6%. Aber keine Angst, niemand will Dir dein Würstchen wegnehmen 😉 Wenn dann musst Du dich aktuell eher sorgen kein Klopapier mehr zu ergattern.

  20. AvatarMarco

    Ja. Ich nutze Home Office und das Wegfallen von Freizeitangeboten unter anderem auch zum Kochen. Vor allem mehr Abwechslung ist drin.
    Ich gebe auch weniger Geld aus. Insgesamt. An einer Position merke ich aber eine Konsumsteigerung um das Dreifache. Bei meinen Kaffeebohnen. Der Kaffee aus dem Büro trinke ich jetzt zuhause. 🙂

  21. AvatarLivermore

    @ Bruno,
    Nah, es sind ca. 5.2% Unterschied. Damit sind wir vom Gorilla genetisch weiter entfernt als der Tiger von der modernen Hauskatze. Aber Klopapier hab ich tatsaechlich am Donnerstag im Supermarkt ergattert.  😀

  22. AvatarLivermore

    @Luigi,
    Der ETF von BlackRock kassiert hier aber nicht doppelt ab. Die Wertpapierleihe ist taegliches Geschaeft jedes ETFs und verringert das expense ratio. 
    Und auch wenn Sie Einzelaktien halten verleiht ihr Broker ihre Aktien. Das ist der Grund, warum Kleinanleger heute keine horrenden Transaktionsgebuehren mehr zahlen.

  23. AvatarFlo

    @ ValueDanke für den Link zum DividendenAdel. Ist eine wirklich interessante Seite.
    @ ZaVodouDanke für die Info und die Beispiele. Dann packe ich mir beides in die Übersicht. Falls ich mir mal ein Bewertungssystem a la Rating überlege, würde ich dann aber nur die Ausschüttungsquote auf den FCF mitreinnehmen.
    @ Home OfficeChristian, ich kann gerade die Punkte zu Mittagspause und Arbeitszeit nachvollziehen. Mir geht es da ganz ähnlich – der Kalender wird einem munter zugeblockt, da für vieles nun telefonische Abstimmungen angesetzt werden, die früher auch mal schnell per Zuruf stattgefunden haben. In 30min wird es eng  zu kochen und zu essen. Gibt dann also manchmal nur Kekse und was warmes erst am Abend…

  24. AvatarLuigi

    @Mattoc
    Doch ich nehme es persönlich, da ich auf eine Seite mit meiner Meinung dazu verwiesen habe und weder Dich noch andere persönlich und wenig wertschätzend beleidigt habe. Aber das kannst Du, weil…?
    Ich hoffe, für Dein Umfeld im wahren Leben, dass Du sowas nur in der Anonymität des Netzes machst.

    @Livermore
    Ich danke Dir für Deine konstruktive Antwort. So wird das gemacht.
     

  25. Avatar-M

    Die Autorin erscheint mir aber sehr frisch und vital 🙂
    Es ging um gesund essen… ich muss sagen, je mehr tierische Produkte wir in der letzten Zeit weglassen, desto fitter fühlen wir uns. Besonders beim Fussball fällt es mir auf, wenn ich am Tag davor und am Tag des Trainings vegetarisch oder vegan unterwegs war. 
     
    Ich hätte ein Problem damit B12 in irgendwelchen Tabletten oder Tropfen zu nehmen. Ich lehne jegliche Präparate ab. Nehme vlt 2x im Jahr eine Aspirin, das war’s.
    Ob man sich vegetarisch ohne B12 Zusatz gut auskommen würde ? Vegan geht bei mir gar nicht- ohne Gorgonzola kann und will ich nicht leben !! 🙂
     
    Wegeb Bewegung. Ich war gestern joggen – 3km – so schnell ich konnte gelaufen und war nach 20minuten schon wieder zu Hause. Hat mich kaum Zeit gekostet. 
     
    -M

  26. AvatarMattoc

    @Luigi
    Mir ist klar, dass es schwierig ist, den Unterschied zwischen „Kritik an der Person“ und „Kritik an der Sache“ zu unterscheiden. Deshalb habe ich extra noch geschrieben, dass du es nicht persönlich nehmen sollst, denn ich habe eine „Kritik an der Sache“ geäußert, in dem ich „deinen Kommentar“ als dumm bezeichnet habe. Ich habe ausdrücklich nicht dich (als Person) als dumm bezeichnet. 

    Mich ärgern solche Artikel sehr (insbesondere wenn sie dann auch noch verlinkt werden). weil sie bei Menschen, die sich mit dem Thema ETF nur oberflächlich beschäftigen und anfällig für Halbwahrheiten sind, ein Klima des Misstrauens gegenüber einem hervorragenden Altersvorsorgeprodukt erzeugen.

    @Adidas
    Private Vermieter erhalten die Aprilmiete kam gerade über den Ticker.
     

  27. AvatarSparta

    @-M
    Vegetarisch sehe ich keine Probleme bei B12. 
    Vegan sollte schon geprüft und ggf. suplementiert werden.
    Ansonsten weniger, dafür qualitativ gutes Fleisch bzw. ohne strikte Verbote ist ja auch eine Variante.

  28. AvatarBruno

    @-M
    Finde ich eine gute Einstellung, jeder sollte doch seine eigene Erfahrung machen und dann frei entscheiden, was für ihn passt oder nicht. Ist auch nicht jeder gleich, einige vertragen Gluten nicht, andere Milch schlecht etc. man sollte auch auf seinen Körper achten.
    Bei Vitamin B12 ist es so, dass dieses heute dem Vieh in der Massentierhaltung zugesetzt wird. Es ist also auch “künstlich” zugeführt, da die heutigen Bedingungen zu schlecht und unnatürlich sind.
    Achtet man beim Fleisch auf beste Bio-Ware mit Weidehaltung, sieht es besser aus, da diese sich noch natürlicher ernähren.
    Siehe z.B. deutscher Hersteller Vitamiral hat B12 und anderes natürlich dabei:
    https://www.agravis.de/de/ueber-agravis/markenwelt/vitamiral/
    Da wird also bei den Tieren Nahrungsergänzung betrieben in “grossem” Umfang. Das Antibiotika kommt dann noch dazu, je grösser die Fabrik, desto mehr.
    Ich bin kein Fleischgegner und denke auch nicht dass es generell ungesund ist, aber die Massentierhaltung sehe ich als problematisch an. Wir kaufen auch Fleisch für die Kinder, achten dann aber auf möglichst lokale Bio-Qualität mit natürlichem Auslauf. 
    Tier-Ethik ist natürlich noch ein anderes Thema das aber jeder selber entscheiden sollte.
     

  29. AvatarEx-Studentin

    Ich teste gerade, 10 Tage vegan zu leben.  Mal sehen, ob es was für die Gesundheit bringt. Ich frage mich, wie man ausreichend Eisen und Proteine als Veganer bekommt. Aktuell esse ich sehr einseitig: Reisprotein und Gemüse. Meiner Schilddrüse zuliebe esse ich generell kein Gluten & kein Soja. Aufgrund von Unverträglichkeiten kein Obst & Histamin. Da bleibt quasi nichts mehr übrig zum Essen. Sonst esse ich gerne Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse und Nüsse. Esse normalerweise jede Mahlzeit Proteine Gemüse und fühle mich damit sehr gut. Nehme auch dauerhaft Nahrungsergänzungsmittel wegen eines Gendefekts. Ich beneide gesunde Leute. Ich war leider schon als Baby kränkelnd. Aber über die Ernährung kann man zum Glück viel steuern.

  30. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Hallo Jenny!
    Probier’s Mal mit Haferflocken (ich koche sie mit Kokosmilch auf), Hirse (gut durchspülen vorm Kochen), Linsen, Spinat und Nüssen deiner Wahl. Coole Sache, deine zehn Tage. Guten Appetit!

  31. Avatar-M

    @Sparta / Bruno 
    Danke für die Info, habe auch grade nochmal gelesen, in Käse etc ist B12 drinnen. 
    Ja Fleisch holen wir beim Metzger unseres Vertrauens (Bruder meines Arbeitskollegens) im Ort oder 1 Ort weiter in der Landmetzgerei da läuft das Rind noch auf der Weide am Hof. 
     
    Ich mag Fleisch eigentlich sehr, aber so langsam ekelt mich das ganze massengedöns total an. Irgendwie ekelhaft. Es vergeht mir die Lust mehr und mehr.  Tier ethik ist tatsächlich immer mehr Thema bei uns zu Hause. 
     
    Das gute ist, dass ich essen liebe und es liebe zu kochen. Das Internet ist ja voller Rezepte und ich trage ja dann auch noch geschmacklich bei der Zubereitung (meist) das gewisse etwas bei mit tollen Gewürzen 🙂 
    Mal sehen, vlt lassen wir irgendwann komplett das Fleisch weg ohne irgend ein Verbot wie ihr es sagt. 
     
    So dann bis morgen – mal sehen was Mr Market uns bringt.
    -M

  32. AvatarDaniel

    Ich mag keine ETFs und dieser kritische Beitrag zeigt mir auch wieder warum.Die Gewinner der Krise – BlackRock und Co. kassieren gleich doppelt
    Der Artikel ist schlecht geschrieben da er bereits voreingenommen und einseitig beginnt. Es werden weder die Vor und Nachteile begründet, wie etwa das durch die Wertpapierleihe auch der ETF Besitzer profitiert da Mittel in den Fonds fließen, Gebühren senken usw.
    Desweiteren enthält der Artikel nichts neues, das ist alles bekannt. Zuletzt füge ich noch an, dass hier so getan wird als ob ein hemmungsloser und unverantwortlicher Zock betrieben wird. Lass dir gesagt sein, dass wohl kein Anbieter so dumm ist die Bestände leichtfertig aus dem Haus zu geben. Analog der SWAP Kontrakte wird der beliehene Wert gegengesichert. Meist sogar höher als der verliehene Wert. Und das nicht etwa mit volatilen Aktien sondern häufig mit Staatsanleihen usw.
    Im übrigen, für mich war jeder, der jetzt erschrocken aufschreit ein schlechter ETF Anleger, denn für ich gehört das zu einer normalen Recherche zu Finanzprodukten die man erwirbt. Und das Wertpapierleihe stattfindet ist nun wirklich kein Geheimnis.
    Um mal zu beweisen wie man die Diskussion ad absurdumg führen kann ein Artikel der genau andersherum argumentiert.
    https://de.extraetf.com/wissen/wertpapierleihe-in-etfs

  33. AvatarEx-Studentin

    @Sebastian
    Danke für den Tipp! Hirse hatte ich nicht auf dem Schirm. Seit 1,5 Jahren ernähre ich mich noch Low Carb. Aber sobald ich damit meine Ziele erreicht habe, will ich wieder gesunde Kohlenhydrate einbauen. 

  34. AvatarLuigi

    @Daniel
    Danke, wobei man jetzt einwerfen könnte, dass das Extra-Magazin ein werbefinanziertes Medium ist, dass ein Eigeninteresse daran hat, ETFs möglichst positiv darzustellen.
    Wenn man das mal ausblendet, sehe ich zumindest in der Tabelle Unterschiede zwischen z.B. einer Vanguard und Blackrock was maximale Leihe und Sicherheiten angeht.

  35. AvatarDaniel

    Danke, wobei man jetzt einwerfen könnte, dass das Extra-Magazin ein werbefinanziertes Medium ist, dass ein Eigeninteresse daran hat, ETFs möglichst positiv darzustellen.Wenn man das mal ausblendet, sehe ich zumindest in der Tabelle Unterschiede zwischen z.B. einer Vanguard und Blackrock was maximale Leihe und Sicherheiten angeht.
    richtig, eine gewisse Skepsis wer welche Interessen vertritt ist sicherlich nicht verkehrt. An dieser Stelle muss man aber einwerfen, das Extra-Magazin ja mehr oder weniger Auflistet was auch in der “Fakten-Liste” der ETF-Anbieter steht. Wie du schon richtig erkannt hast gibt es hier zum Teil erhebliche unterschiede.
    Worauf ich hinausmöchte ist die Tatsache, dass es immer zwei Seiten gibt und was der eine sehr schlimm findet findet der andere gut weil es die laufenden Kosten senkt und zum Teil die Abweichung vom Index durch die laufenden Kosten wieder einspielt.
    Da diese Informationen mehr oder weniger gut aber dennoch klar beschrieben sind muss der potentielle Käufer eines ETF sich einfach einlesen was er will. Ich habe sowohl ishares als auch lyxor als auch vanguard in meinem Depot und kann mich mit allen 3 arrangieren. Für mich ist Wertpapierleihe auch nichts gefährliches solange es reguliert ist. Und das ist es ja.

  36. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Jenny
     
    Empfehlen kann ich dir zusätzlich noch Feldsalat mit Rucola und gerösteten Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkernen (gibt es im Pack, Eisenlieferant), Trockenobst (wenig, da Zuckerbombe), sowie selbstgemachtes Leinsamen-/Sesammehl als Zugabe z.B. zum Haferbrei. Dazu Kakao (ohne Zucker! 😉 ).
     
    Dank dieser und weiterer pflanzlicher Lebensmittel besitze ich einen idealen Eisengehalt im Blut.

  37. AvatarEx-Studentin

    @Bruno & Freelancer
    Danke für die Tipps! Werde da mal mehr ausprobieren. Finde es aktuell noch schwierig, wirklich satt zu werden. Ich kann 200g Nüsse essen (1400kcal) und habe immer noch Hunger. Reisprotein sättigt schon besser. Hafer, Süßkartoffel etc muss ich mal austesten, wie sich das dauerhaft auf mein Wohlbefinden auswirkt. Nehme von KH leider schnell zu.

  38. AvatarBruno

    @Jenny
    Bohnen und Hülsenfrüchte machen wir häufig, man muss sie einfach gut würzen (Thai-Curry oder indisch falls man das mag) und z.B. auch mischen mit Gemüse, Reis etc., einfach so pur mag ich sie nicht vom Geschmack. Sie haben zwar auch KH, aber auch viel Eiweiss und Ballaststoffe und sättigen so rasch. Nüsse sind sehr gesund, aber haben eben auch viel kcal da viel Fett, von daher machen sie halt einfach zu wenig satt wenn man sie einfach so isst.
    Ich finde Eintöpfe ideal, man kann sie mehrfach aufwärmen und sie werden immer besser.

  39. AvatarInsider

    ttps://www.zeit.de/wirtschaft/2020-03/corona-krise-wirtschaft-finanzmarkte-usa-donald-trump
    ZEIT ONLINE: Werden wir in einer ganz anderen Welt leben, wenn die akute Krise vorbei ist?
    El-Erian: Absolut!ZEIT ONLINE: Wie wird die Welt nach dieser Krise aussehen?
    El-Erian: Die De-Globalisierung wird sich beschleunigen. Die Idee der Globalisierung ist schon vorher in Bedrängnis geraten. Einmal, weil klar wurde, dass sie viele Menschen wirtschaftlich einfach zurückgelassen hat. Dann kam der Handelskrieg der vergangenen Jahre. Aber bisher hatten wir immer noch die Konzerne, die die Globalisierung massiv unterstützten. Jetzt werden wir sehen, wie auch Unternehmen davon Abstand nehmen. All die hochgelobten Konzepte wie Just in Time und kostengünstiges Einkaufen – jetzt haben die Manager erlebt, dass die weltweiten Lieferketten ihre Unternehmen angreifbar machen.
    ZEIT ONLINE: Das heißt aber auch, dass Waren für uns Verbraucher teurer werden?
    El-Erian: Ja, wir werden höhere Inflation und niedrigere Produktivität haben. Und eine höhere Verschuldung. Und eine stärkere Verflechtung von Staat und Wirtschaft, die jetzt schon begonnen hat. Es wird für Regierung und Unternehmen vor allem darum gehen, Widerstandsfähigkeit zu stärken. Widerstandsfähigkeit wird oberste Priorität gewinnen. Wir werden fundamentale Änderungen erleben, die wir noch vor ein paar Wochen als unglaublich, sogar als lächerlich, abgetan hätten.
    ZEIT ONLINE: Zum Beispiel?
    El-Erian: Wir werden ernsthaft über ein garantiertes Grundeinkommen diskutieren. Die Idee, Menschen einfach Geld zu geben. Das ist ja bereits Bestandteil des US-Rettungspakets. Bis vor Kurzem wäre das unvorstellbar gewesen. Wir werden über Modern Monetary Theory diskutieren, das heißt, letztlich die Notenbanken der Fiskalpolitik unterwerfen. Und wir werden eine radikale Lösung für die Überschuldung finden müssen. Ich könnte die Liste beliebig weiterführen. Fest steht: Was gerade passiert, wird Generationen prägen

  40. AvatarSebo

    Bei viralen Infekten soll es allerdings wohl helfen sich ruhig weiterhin satt zu essen: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Essen-oder-Fasten-Was-hilft-bei-Infekten,infekt100.html
    So wie die alte Frau, die den Corona-Virus überlebt hat. Es soll wohl Kartoffelsuppe gewesen sein, die zum Überleben beigetragen hat:
    https://www.focus.de/politik/ausland/80-von-120-einwohnern-infiziert-frau-zeigt-dass-sie-die-erste-90-jaehrige-ist-die-den-covid-virus-in-den-arsch-tritt_id_11804250.html
    Kartoffeln haben viel Vitamin C, vielleicht war es das?
    Und da fällt mir noch Raimund von Helden ein. Der empfiehlt Vitamin D in der aktuellen Krise: https://www.youtube.com/watch?v=XFEtscQFeoU

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