1,5 bis 2 Millionen Euro reichen für ein zufriedenes Leben

Du machst für die Familie einen ETF-Sparplan. Die Sparquote ist hoch. Statt den Kindergeburtstag teuer zu feiern, hast du eine Party im Park gemacht. Es hat allen sehr viel Spass gemacht. Dein Ziel ist es, 1,5 Millionen Euro im Depot zu haben. Dann hängst du den Job an den Nagel oder du arbeitest nur noch Teilzeit.

Warum träumen die Menschen so oft vom plötzlichen großen Reichtum? Lebt ein Milliardär wie Bill Gates, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg oder Warren Buffett zufriedener als ein “normaler” Millionär von nebenan, der vielleicht zwei Millionen Dollar im Depot hat? Nicht unbedingt.

Ich finde, zwei Millionen Dollar im Depot – das ist schon ordentlich.

Sagen wir, du hast 1,5 Millionen Euro im Depot. Du hast hart dafür gearbeitet. Mit 55 Jahren bist du in den Ruhestand. Dein Haus, dein altes Auto sind abbezahlt. Du hast keine Schulden.

Du gehst reisen mit der Familie. OK, du gehst nicht jeden Tag ins Restaurant, aber oft genug. Du machst Sport. Du bist mit deinen Freunden zusammen. Du engagierst dich ehrenamtlich. Du hast Hobbys, spendest. Du lebst bescheiden, aber zufrieden. Wandern und Radtouren sind dir wichtig.

Du bist ein Millionär, fühlst dich aber nicht so. Was willst du mit 1 Milliarde Euro? Das würde dein Leben kaum “besser” machen. Oder?

Themenwechsel. Durch die sozialen Medien geistert ein Trader: Er hat aus einem Einsatz von 766 Dollar über 107.000 Dollar mit 2 Trades gemacht. Bloomberg hat die Angaben des Zockers überprüft und eine Story daraus gemacht. Die meisten Zocker fallen auf die Nase. Warum die Finanzagentur das so aufbauscht, ist verwunderlich. Was ist mit Zockern, die 766 Dollar verspielen? Oder die mehr als ihren Einsatz verwetten? Das passiert jeden Tag.

Ich meine das Trading ist nicht nachhaltig. Es ist ein Spiel. Vielleicht macht es Menschen Spass. Aber es ist nichts zum nachhaltigen Wohlstandsaufbau.

Kommen wir zu Netflix. Der einstige Aktienstar ist am Rutschen. Die einen sagen, das kalifornische Video-Streaming-Unternehmen ist angeschlagen, weil mehr Konkurrenz (Walt Disney, Apple…) mit den Hufen scharrt. Die anderen sagen, dass die Aktie überverkauft ist. Sie glauben, dass Netflix auf dem niedrigen Stand attraktiv ist.

Das dritte Quartal war gar ganz ordentlich. Der Gewinn stieg im Jahresvergleich von 403 auf 665 Millionen Dollar.

In den letzten zehn Jahren war Netflix eine der Aktien mit der besten Wertentwicklung weltweit. Manchmal stolpern diese Unternehmen und bieten Möglichkeiten, sie zu günstigen Kursen zu kaufen. Ob das hier der Fall ist? Keine Ahnung. Ich bin befangen, ich habe eine große Netflix-Position.

So ist die Netflix-Aktie explodiert:

Ich bin ein langfristig orientierter Anleger. Ich suche Aktien, die ich 20, 30, 40 Jahre besitzen möchte. Ich behalte meine Netflix-Position von 700 Stücken, für die ich vor vielen Jahren rund 5.000 Euro bezahlt hatte.

Ich bin ein mieser Trader. Deshalb bin ich extrem langfristig orientiert.

Ich weiß, dass es auf den Märkten viele Möglichkeiten gibt, Geld zu verdienen. Ich habe mich für das geruhsame Investieren entschieden. So wie es Warren Buffett macht. Buy and Hold. Ans Verkaufen denke ich nicht.

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Michael
2 Jahre zuvor

Ich halte es für ein wenig abschreckend neuen oder jungen Anlegern zu vermitteln 1.5 – 2 Millionen erreichen zu müssen um welches Ziel auch immer damit zu erreichen.

Viel wichtiger ist a. der Anfang und b. das disziplinierte Fortfahren der Investitionen.

Sie merken dann relativ schnell, dass da auch was bei rumkommt.

Und wenn ihr mit wenig auskommt, dann reicht auch weniger als die Hälfte, abhängig davon wie ihr es anlegt.

Marc
2 Jahre zuvor

Glückwunsch zur Netflix-Aktie.  Aber wie sieht es nun mit dem rechtzeitigen Ausstieg aus? Weiteres, vor allem profitables Wachstum dieses Unternehmens ist doch nicht garantiert. Fundamental ist die Aktie doch überbewertet. Es tut mir leid, ich verstehe diesen Investmentansatz nicht.

Sören
2 Jahre zuvor

Was Tim wohl meint ist, dass es vorrangig durch das lange Halten von Aktien möglich sein kann (nicht muss), sehr hohe Renditen zu erreichen. Der ideale Fall wäre, einem guten Einstiegszeitpunkt zu erwischen und dann bei selbst hoher zwischenzeitlicher Bewertung nicht zu verkaufen (wenn man die Aussichten des Unternehmens grundsätzlich weiterhin positiv weiterhin einschätzt. Und oft ist nicht nur der Platzhirsch eine gute Wahl, da der Markt auch den unmittelbaren Wettbewerbern genug Entfaltungsmöglichkeiten gibt). Sonst fängt man zwanghaft an, ständig umzuschichten. Das geht auf Dauer nicht gut. Wer sich hier in Selbstdisziplin üben will, dem kann ich Evotec  empfehlen 🙂

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Michael ich verstehe das als ein Modell, ein mögliches Ziel. Man kann, muss das aber nicht genauso erreichen. Ein anderer will vielleicht in der Baugenossenschaft wohnen und geht früher und mit weniger auch zufrieden in den Ruhestand.

Stefan
2 Jahre zuvor

@Sören

Sehe ich genauso. Evotec ist, auch aus meiner Sicht, eine gute Empfehlung.
Die Forschungsprojekte mit den großen Pharmafirmen (Bayer, Sanofi, Roche…) sind schon interessant.

 

 

Pferdinand
2 Jahre zuvor

Ein Ziel was so gut wie niemand erreicht zu Lebzeiten…also ich könnte auch bei 300.000 nur noch halbtags arbeiten und mein Lebensstil würde sich nicht ändern. Investmenttechnisch habe ich mich auf 2 Branchen festgelegt und investiere dort in die für mich interessanten Unternehmen. Hoch konzentriertes Portfolio. Wichtiger ist mir aber die Immobile nebenher. Die Rendite ist unschlagbar. Allen viel Erfolg dabei 2 Millionen Euro zu ersparen. Das werde ich vermutlich nicht erreichen, brauche ich zum Glück auch nicht…

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Tim

Glückwunsch zu Deinen Top Picks! Ich benötige keine Einhörner um mein Ziel zu erreichen. Das ist auch befreiend. Es läuft einfach langsam vor sich hin und es geht dabei immer schneller in die richtige Richtung. Bei mir stehen Titel wie ARX, RIO, SKT oder auch ein ETF wie Vanguard Emerging Markets aktuell auf der Wunschliste. Bei der Titelauswahl lässt sich hoffentlich erkennen, dass ich nicht auf den neusten heissen Trend aufspringen möchte. Ich suche eher vermeintlich günstige Aktien. Die meisten lasse ich auch im Depot liegen. Ich rechne mir immer gerne Positionen aus. Von ARX gefallen mir 600 STK. Dann komme ich auf 30 CAD im Monat. Mit meinen bisherigen kanadischen Firmen komme ich dann auf knapp 500 CAD im Jahr. Ich möchte zeitnah auf 1000 CAD im Jahr kommen, dass ich mir aus den Dividenden eine neue Aktie im Jahr kaufen oder aufstocken kann. Den Vanguard ETF kann ich nur als Option einbuchen lassen. Hier muss ich 100 STK nehmen. Das sind etwas über 4k€. BABA ist nach Tencent die NR. 2 in dem ETF. Alle 200 STK erhalte ich bei 2% Gewichtung von BABA in dem ETF eine BABA Aktie. Das gefällt mir, da noch weitere Aktien in dem ETF vorhanden sind. Die Dividende ist zwar nicht sehr hoch, aber meiner Meinung nach laufen Emerging Markets aktuell etwas hinterher. Wenn mir nichts einfällt kaufe ich einfach einen Satz Vanguard. Darin ist vermutlich einiges enthalten was mir in Zukunft Freude bereitet.

Ich habe noch zwei unterschiedliche Artikel. Die Niederlande wurden in der letzten Zeit viel zu wenig gelobt. Hier wird ihr Rentensystem beschrieben:

https://www.zeit.de/amp/wirtschaft/2019-10/grundrente-rentensysteme-vergleich-niederlande-mindestrente-theo-kocken

Achtung, es gibt eine Basisrente über 1200€ ohne Prüfung irgendwelcher Notwendigkeiten. Ist dem ein oder anderen vielleicht zu sozialistisch. Ich fand an dem Artikel schön, dass sie andere Länder bereisen und Rentensysteme prüfen um Schwachstellen in ihrem eigenen zu minimieren.

Den zweiten Artikel finde ich leider nicht mehr. Dort war beschrieben das Freelancer in der IT durchschnittlich um die 7300€ Netto im Monat erhalten, 47 Jahre alt sind und 45h in der Woche arbeiten. Und sie nehmen sich etwas weniger Urlaub als es gesetzlich vorgeschrieben ist. Das ist ein sehr gutes Gehalt und liegt fast doppelt so hoch wie mein eigenes als Angestellter. Da kann ich nur gratulieren.

Aber ich Frage mich schon ein wenig was die mit dem Geld machen. Wenn ich die Zahlen oben noch einmal lese drängen sich mir ein paar Fragen auf. Wo ist das bisher verdiente Geld geblieben? Freelancer sollten ein Jahrzehnt gut verdient haben. Wenn sie im Durchschnitt 47 Jahre alt sind, warum arbeiten sie dann im Durchschnitt 45h pro Woche? Mit 47 Jahren müsste ich ja selbst schon nicht mehr arbeiten… Meinetwegen hat der Durchschnitt keine Kinder und die Projekte sind kurzfristig und arbeitsintensiv. Aber warum verbringen sie dann weniger freie Tage als gesetzlich festgelegt? Legen Sie Geld beiseite für einen schönen Lebensabend? Bei dem Gehalt und 47 Jahren im Schnitt? Wenn ich das so lese bin ich sehr dankbar, dass ich Tims Blog früh genug entdeckt habe und auch verstanden habe was mir wirklich wichtig ist. Ich hatte nicht immer so wie heute gelebt. Und ich bin heute im übrigen viel glücklicher als in meiner Phase des konzentrierten Konsums.

Als Freelancer hätte ich wohl am Anfang Gas gegeben. Ich hätte mir einen Kundenstamm aufgebaut. Im Alter und mit Kindern hätte ich dann mein Pensum reduziert oder mich vorrangig interessanten Themen gewidmet.

2 Jahre zuvor

Hallo Tim!

Danke für Deine vielen motivierenden Artikel. Weiter so!

Du bist doch ein Freund von Dividenden. Frage: warum nicht eine Umschichtung Deiner Netflixposition in diese 3 ETF? Du hättest eine monatliche Ausschüttung von 538€ vor Steuer.

https://de.extraetf.com/etf-portfolio/jeden-monat-ausschuettungen

Klumpenrisiko ohne Ausschüttung vs. breite Streuung mit Ausschüttung…

GlG.

Didi

 

Hilda
2 Jahre zuvor

1,5 bis 2 Millionen??! Also das ist derart demotivierend, dass ich mit dem Aktiensparen lieber aufhöre und stattdessen ein angenehmes und ohne mit Sparzwang behaftetes Leben führe.

Hilda

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Hilda: Keine Sorge, mit weniger lässt es sich auch zufrieden leben. Ich brauche dafür kein 7-stelliges Vermögen. Die ersten Freiheitsgrade stellen sich schon viel früher ein: Stufe 1 (Schuldenfreiheit), 2 (Notreserve) usw. 😉

ManniB
2 Jahre zuvor

Hab Oracle nachgekauft und eine Erstposition Ecolab aufgebaut. Finde beide relativ günstig.

 

 

Mark 85
2 Jahre zuvor

An ManniB: Und ich habe heute meine ersten Kryptowährungen eingesammelt, um in den Markt reinzuschnuppern. 😀

Whirlwind
2 Jahre zuvor

Hallo allerseits,

 

einen Kapitalstamm i.H.v. 1,5 – 2 Mio. Euro finde ich persönlich für ein zufriedenes Leben auch deutlich zu hoch gesteckt. Aber wahrscheinlich wollte Tim mit der Überschrift einfach nur ein wenig provozieren. 😉 Ich denke, dass bereits 0,75 – 1 Mio. Euro genügen könnten. Aber letztendlich kommt es natürlich auf die individuellen Prioritäten und Stellschrauben an. Wo ich wieder beim Thema High Quality (Time) – Low Cost wäre… (Falls Freelancer Sebastian hier wieder mitliest, vielen Dank für’s erneute Aufgreifen kürzlich. :-)) Morgen früh backe ich mit dem 3-Jährigen Brötchen. 🙂  Der Quark-Öl-Teig ist zwar von einem Knüppelkuchenrezept, lässt sich aber auch für Brötchen prima verwenden, ist in 10 min. herstellen und schmeckt super. Gemeinsam haben wir geplant, dass wir sogar einige Brötchen mit a) Rosinen und b) Käse etwas “tunen”. Dabei fiel für mich die gemeinsame Zeit für die Planung mit dem Kleinen schon unter die Kategorie “HQLC”. Seine Augen wurden immer größer vor Begeisterung. Genauso, wie seine Vorfreund. Kinder an sich sind zwar nicht gerade “Low Cost”, aber dafür liefern sie um so mehr “High Quality Time”. 🙂

 

@766 Dollar Trader: “Warum die Finanzagentur das so aufbauscht, ist verwunderlich.” Wahrscheinlich eine rhetorische Frage, da die Antwort auf der Hand liegt… Schließlich leben die Finanzagenturen und -zeitschriften auch von der Zusammenarbeit mit den Banken und Brokern (und von deren Werbeanzeigen) und diese wiederum leben deutlich besser, wenn mehr getradet wird. Und ehrlich, gegen einen Trader, der aus 766 USD über 107.000 USD macht, ist ein langfristig anlegender ETF- oder Qualitätsaktieninvestor, der es innerhalb von 20 Jahren vielleicht sogar zu 1 Mio. USD bringt, doch eher langweilig.

 

Ansonsten habe ich mir für mein aktuelles Porträt die Stryker Corporation auf Basis meiner kennzahlenbasierten Bewertungssystematik genauer angeschaut. Besonders gut gefällt mir, dass sowohl die Umsätze als auch die um Sondereinflüsse bereinigten Gewinne über den gesamten Betrachtungszeitraum seit 2006 kontinuierlich gesteigert werden konnten, selbst während der Weltfinanzkrise in den Jahren 2008/2009. Weiterhin punktet das Unternehmen mit einer ausgeglichenen Bilanz sowie einem attraktiven Dividendenwachstum, verbunden mit einer geringen Ausschüttungsquote unter 40 %. Allerdings beträgt die annualisierte Dividendenrendite aktuell weniger als 1 %, weswegen ich das Unternehmen klar als Dividendenwachstumswert einordnen würde. Aus Sicht der Gesamtrendite hat ein Stryker Investment über 5 Jahre dennoch ~ 20 % p.a. erwirtschaftet und damit den breiten S&P 500 deutlich hinter sich gelassen.

Das vollständige Porträt, inkl. meiner üblichen Diagramme zum Kurs-Gewinn-Verhältnis, der Dividendenrendite und den Drawdowns kann bei Interesse gern unter https://www.whirlwind-investing.com/stryk-analyse-2019-10-18 angeschaut und diskutiert werden. 🙂

 

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, eine angenehme Zeit und maximale Erholung,

whirlwind.

2 Jahre zuvor

Ich habe versucht, die Netflix-Aktie zu bewerten.

 

Einerseits ist sie total überbewertet, andererseits hat sie eine Eigenkapitalrendite die extrem krass ist.

KBV von 24, Langfrist-KGV von 68.

 

Dennis
2 Jahre zuvor

Die 1,5 – 2 Millionen inkl. abbezahlter Immobilie werde ich wohl nie erreichen. Wenn ich mir meine Hochrechnungen so ansehe stehe ich vielleicht mit 0,5 Millionen am Ende dar, das aber dann trotzdem gut. Ich finde die Zahl wirklich sehr hoch und auch nicht gerade motivierend. Das liegt aber wahrscheinlich an der Zahl als solches. Ich gucke da eher auf meine Ausschüttungen und motiviere mich darüber.

Zum Thema Millionär sein: die meisten wollen gar nicht wie Buffett, Gates oder Zuckerberg sein. Die bekommen doch über YouTube, Instagram und TV was ganz anderes vorgelebt. Da interessiert nicht der alte Schlitten von Bezos oder das alte Buffett Haus und schon gar nicht die Gaderobe von Gates. Da ist es viel wichtiger welche neue Gucci Tasche das YouTube Sternchen hat, wo die Geissens gerade wieder feiern oder welches Auto Ronaldo gerade gekauft hat. Die Leute wollen nicht wie der Millionär von neben an sein, die wollen das Geld auch nicht verdienen/ansparen, die Leute wollen das Geld auf den Kopf hauen.

Mir ist’s wurscht. Jeder wie er mag. Die einen träumen vom Lotto Gewinn, die anderen vom Goldenen Griff an der Börse. Ich gucke das ich mein Ziel verfolge und damit hat sich’s.

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Vermögen für die Freiheit

Die 1-2 Mio sind vielleicht etwas hoch gegriffen. Tim bringt verschiedene Beispiele für Situationen. Wir werden die Höhe vermutlich erreichen, aber…

wenn nicht, so werde ich höchstwahrscheinlich nicht irgendwann auf dem Sterbebett liegen und schimpfen, dass mich das Schicksal so hart getroffen hat. Mit einem Vermögen über 1.9M so kurz vor der 2. Das ist wirklich nicht fair…

Bei dem Beispiel kann man eine beliebige Summe eintragen. Ich habe einmal die Ratschläge von Sterbenden recherchiert. Oder was sie anders gemacht hätten, wenn sie die Möglichkeit dafür hätten. Dort wurden nicht monetäre Ziele weiterverfolgt. Ein Buch darüber habe ich allerdings nicht gelesen. Ich finde es seltsam ein Buch über viele Menschen zu lesen, die kurz vor ihrem Tod stehen. Es kommt allerdings darauf an wie das Buch geschrieben ist. Im Grunde wissen die Menschen schon was ein gutes Leben ausmacht. Sie vergessen dabei nur es auch entsprechend umzusetzen.

@ HQLC

Den Ansatz verfolge ich auch. Er ist mir in ERE oder MMM zuerst begegnet. Hier kann man auch eine Tabelle mit Aktivitäten anlegen und Punkte vergeben und die Kosten grob geschätzt notieren. Man könnte auch Kategorien wie Erlebnis, Gemeinsame Zeit mit Familie usw. einbringen. Hier wird sich rausstellen, dass es Paare von Aktivitäten mit gleicher Punktzahl gibt. Diese unterscheiden sich aber in Bezug zu Geld mitunter enorm. Ich verteufel nicht Aktivitäten, die mehr kosten. Ich achte aber darauf, dass diese seltener durchgeführt werden. Am Anfang habe ich dies etwas forciert. Mittlerweile geht es automatisch.

Meine Kinder fahren heute gerne in die Bücherei, um ihren Bestand auszutauschen.

@ Whirlwind

Ich kann Dir ein Becherbackbuch für Kinder empfehlen. Hier sind Rezepte sehr gut für Kinder beschrieben. Sie können hier auch viel selbst übernehmen. Bei der Aktivität, kaufe ich dann auch die Zutaten mit den Kindern ein. Ich gehe ansonsten nie mit den Kindern einkaufen. Mit der Einkaufsliste gibt es auch kein gequängel bei Süßigkeiten. Bei dem Kochbuch dürfen die Kinder bei mir das Gericht auch aussuchen.

Skywalker
2 Jahre zuvor

Gucci Taschen brauchen nur arme Menschen. Entweder finanziell arm oder geistig arm. Jemand der weder finanziell noch geistig arm ist wird sich keine Gucci Tasche kaufen müssen lol

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Dennis

Deine Herangehensweise klingt sehr gut. Sie wird Dir mit der Zeit immer mehr Möglichkeiten bieten Dein Leben zu leben.

Der Ansatz mit der Tabelle für HQLC kann auch gedanklich bei abzustellenden Angewohnheiten angewendet werden. Ich trinke bei der Arbeit keinen Kaffee mehr. Es ist in Anbetracht der Qualität verschwendete Lebenszeit. Ich habe ihn durch Tee ersetzen können. Das Gespräch mit Kollegen und ein wenig Bewegung sind die Hauptgründe für meine Angewohnheit gewesen. Bei Süßigkeiten musste ich allerdings radikal vorgehen. Heute esse ich nur noch dunkle Schokolade und im Sommer auch öfter ein Eis. Chips, Milchschokolade, Kekse usw. sind verbannt. Ich esse weiterhin Kuchen, Kekse und andere Dinge bei Anlässen. Aber nicht regelmäßig. Das Resultat der Ernährungsumstellung ist heute Motivation genug nicht rückfällig zu werden.

Marc
2 Jahre zuvor

@ Sören

Ich würde es verstehen, wenn Netflix einen Burggraben hätte. Tatsächlich sind die Eintrittsbarrieren in den Streamingmarkt jedoch extrem niedrig. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass Streaming eine Modeerscheinung ist und die Menschen irgendwann keine Lust mehr haben, Stunden über Stunden mit Serien zu verbringen. Die tollste Serie wird doch etwas fad gegenüber echten Erlebnissen. Ist Netflix in 10 oder 20 Jahren mehr wert als heute? Dies ist eine Wette, die ich nicht eingehen würde. Buy and hold entbindet nicht von Fundamentalanalysen, die ich in diesem Blog wirklich vermisse. Spannende Themen wären auch mal, wie die Community mit dem Absparen ihres Portfolios umgeht, denn Netflix zahlt nun eben keine Dividende.

Wünsche trotzdem allen viel Erfolg, die an Netflix glauben.

Sparta
2 Jahre zuvor

Netflix verbrennt Cash… je mehr Umsatz je mehr Cash wird verbrannt.

Funktioniert nur wo Geld im Überfluss gedruckt wird.

2 Jahre zuvor

@Sparta

“je mehr Umsatz je mehr Cash wird verbrannt.”

 

Gemäss Zahlen von ariva.de gibt es aber jährlich Gewinne.

Das Eigenkapital wird jährlich grösser.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Kiev: Ich trinke bei der Arbeit keinen Kaffee mehr. Es ist in Anbetracht der Qualität verschwendete Lebenszeit. Ich habe ihn durch Tee ersetzen können. Das Gespräch mit Kollegen und ein wenig Bewegung sind die Hauptgründe für meine Angewohnheit gewesen.

Deine Beiträge hier lese ich sehr gerne und sehr oft gehe ich auch mit dir konform. Aber mit dieser Passage hast du mich gerade vor ein Rätsel gestellt … Kaffee trinken war für dich verschwendete Lebenszeit. Liegt das daran, dass du den Kaffee zusammen mit Kollegen und nach ein wenig Bewegung getrunken hast, du den Tee aber alleine, also ohne das Gespräch mit Kollegen und ohne vorherige Bewegung, trinkst? Für mich hieße das: Gespräch mit Kollegen und Bewegung waren verschwendete Lebenszeit … aber was spielt dabei das Getränk, Kaffee oder Tee, für eine Rolle? Ich verstehe es nicht. Wo liegt mein Denkfehler?

Timo
2 Jahre zuvor

Hi all

Vielen Dank für die tollen Artikel, auch wenn ich diese Summe nicht erreichen werde. Sehe ich nicht als schlimm an, da ich einen einfachen Job habe. Ich bin sehr froh diesen Blog gefunden zu haben und ich jetzt einige Dinge mehr hinterfrage in Bezug auf Komsum und Zeit. Vor allem die vielen Beiträge über Lebensqualität haben mich nachdenklich gemacht … Man sollte einfach seine Momente im Leben genießen und das geht auch ohne am Tag etwas ausgegeben zu haben . Schönes Wochenende allen . Ich geh jetzt mal zur Spätschicht?

Lg  Timo

 

Sören
2 Jahre zuvor

@ Marc

Streaming ist für mich die Fortführung des klassischen Fernsehens und somit keine Modeerscheinung sondern ein Dauerphänomen mit unglaublich hoher Attraktivität für viele Menschen. Ich selber habe aber auch keine Netflixaktien und kein Netflixabo. Tim hat rückblickend günstig eingekauft. Aber wann verkaufen? Das kann nur jeder für sich entscheiden. Tim verkauft einfach gar nicht. So entzieht er sich bewusst der Problematik mit der Bewertung und nun hat er eine riesige Position. Und ich überlege zugegebener Maßen öfter, ob ich meine Evotecs reduziere. Da hat sich in der Tat ein Klumpenrisiko aufgebaut und funamental schon recht grenzwertig. Aber dann sage ich mir: egal, liegen lassen, abwarten, Korrekturen aushalten. Aufgrund fundamentaler Aspekte hätte ich wohl bereits verkauft. Aber dann hätte ich mir diese Kursentwicklung entgehen lassen. Mein Klumpenrisiko reduziere ich einfach damit, meinen S&P500 Sparplan ordentlich zu füttern. Das wirkt beruhigend.

2 Jahre zuvor

Das ist für mich eine der grossen Fragen im Leben:

 

Wieviel Geld brauche ich, um glücklich zu sein?
Und was mache ich damit?

Damit meine ich:

Ich will mein Geld gerne ewig weiter vermehren, so wie Warren Buffett, einfach aus Freude am Investieren und an den Zahlen.

Aber ich will auch nicht auf alles verzichten, und dann mit 70 Jahren sterben, 4 Milliarden besitzen und auf alles verzichtet haben.

Im Luxus leben will ich auch nicht. Einfach ein paar schöne Dinge leisten und wissen, ich habe eine finanzielle Sicherheit, wenn zB mein Auto kaputt gehen würde oder sonst was.

Ich weiss aber auch, um so mehr ich spare, um so höher ist mein Vermögen später.

Gebe ich dieses Jahr 10’000 CHF weniger aus, werden daraus in 10 Jahren vielleicht 100’000 mehr Vermögen.

Also verkneife ich mir die 10’000 unnötige Ausgaben.
Aber für wie lange? Wann hört man auf zu sparen, und will man dann einfach den bisherigen Sparbetrag (zB 10’000/Jahr) für Sachen ausgeben, die man mag?

Oder will man mehr ausgeben, dh anfangen, das Vermögen zu verbrauchen?
Oder beispielsweise nur die erhaltene Dividende verbrauchen?

Es gibt also für mich folgende Stufen der Vermögensentwicklung:

A) Möglichst viel Geld einbezahlen, alle Gewinne reinvestieren.
B) Kein Geld mehr einbezahlen, dadurch besser leben, aber Gewinne reinvestieren.
C) Dividende ausbezahlen und verbrauchen.
D) Alle Aktiengewinne ausbezahlen (zB durch Verkauf gut gelaufener Aktien), zB immer wenn das Vermögen eine bestimmte Summe überschreitet.
E) Das Geld nach und nach verbrauchen, so dass man bis zum 80.Lebensjahr das Geld verbraucht hat.

Bei welcher Stufe steht ihr? Wann wechselt ihr in die nächste Stufe?

Ich bin in Stufe A, voraussichtlich noch bis 2030.
Danach ist Stufe B geplant, da kann ich dann gleich besser leben und mir gewisse Dinge gönnen.
Aber vielleicht springe ich auch von A nach C und lebe dann von den Dividenden.
Und am Schluss vererbe oder spende ich das Geld noch.

Ich könnte gar eine eigene Stiftung gründen oder einen Verein, mit einem von mir bestimmten Zweck, der finanzielle Hilfe leistet.

Eine Stiftung wäre gut.
Sie würde denjenigen Leuten helfen, die in der Schweiz unter die Räder kommen und auf finanzielle Hilfe angewiesen sind, weil der Staat versagt.
(Sei das wg. notwendiger Zahnbehandlung, Beizug eines Rechtsanwaltes oder ähnliches, wobei das Jahresbudget zB auf 10% des Stiftungsvermögens begrenzt ist und das Stiftungs-Vermögen durch Aktieninvestments wachsen soll.)

 

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Kaffe oder Tee?

@kiev

@rüdiger

Ich habe hier Kiev so verstanden, dass er nur den Kaffee durch Tee ersetzt hat aber den Spaziergang sowie die Hespräche mit den Kaffeekollegen mit einem Tee statt Kaffee in der Hand weiterführt.

Nun kapern die Klimaterroristen in London schon in der Rushhour die U-Bahn.

Claus
2 Jahre zuvor

@ Whirlwind

 

Stryker ist ein Paradebeispiel zur Langfristanlage. Habe die Aktie vor über 6 Jahren gekauft. Gewinn bisher 294,83%, p.A. 25,72%.

 

Fast das gleiche Ergebnis habe ich mit Becton Dickinson erzielt. Nach nun 6,75 jahren Haltedauer 281,11% Gewinn, p.A. 24,98%.

 

Nach solchen Kursanstiegen muss man natürlich mit Rücksetzern rechnen. Aber wie tief werden solche Aktien wohl fallen, auf die sehr viele “schon ewig” warten, um endlich einsteigen zu können? Ich bleibe auf alle Fälle dabei und verkaufe keine einzige Aktie…

 

LG

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Timo: Man sollte einfach seine Momente im Leben genießen und das geht auch ohne am Tag etwas ausgegeben zu haben.

Ich denke, das ist eine ganz wichtige Erkenntnis! Irgendwann stellt man sich die Frage (vielleicht durch eigene Überlegungen, vielleicht angeregt durch Tims tollen Blog und besonders die vielen sachdienlichen Kommentare): Was brauche ich für ein glückliches und erfülltes Leben? Vielleicht kommt man zu dem Ergebnis, dass Zufriedenheit nicht unbedingt mit hohen Konsumausgaben zusammenhängt. Damit ist schon viel gewonnen. Stellt man sein Leben darauf ein, bleibt am Ende des Monats ganz automatisch immer etwas Geld übrig, das mit der Zeit immer mehr wird. Hmmm … was mache ich jetzt mit der Kohle? Verjubeln? Auf dem Sparbuch “sicher” horten? Oder lieber doch (langfristig) investieren in ETFs oder Qualitätsaktien? Hat man sich erst einmal dazu entschlossen, das Geld nicht immer wieder zu verjubeln, wächst das Vermögen automatisch zu einem schönen Notgroschen. Ist die Notfall-Reserve groß genug, kann man all seinen Mut zusammenfassen und beginnen (langfristig) zu investieren und … fortan dem Vermögen beim Wachsen zusehen. Der letzte Schritt ist leider (noch) kein Mainstream …

Lange nicht so effektiv wie stringente Planung und Durchführung einer Vermögensaufbau-Strategie “von Anfang an”, aber letztendlich sehr bequem, schmerzlos … und am Ende des Tage viel erfogreicher als das, was den meisten unserer Mitbürger zur Verwendung ihres Gehalts so einfällt  😉

Sparta
2 Jahre zuvor

@Zen

“Das Eigenkapital wird jährlich grösser.”

Zum Glück nicht das Fremdkapital oder KCV-Verhältnis. 😉

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Rüdiger

Mein Beispiel über den Kaffeekonsum ist etwas zu kurz geraten. Ich werde es heute Abend oder morgen weiter ausführen. Ich mag Tims Beiträge über Ernährung und Gesundheit. Am Anfang möchten vermutlich viele Leser des Blogs möglichst schnell finanzielle Sprünge schaffen. Ernährung, Sport, qualitative Lebenszeit verbringen, sind aber sehr entscheidend. Das schöne ist, dass diese Dinge nicht viel kosten. Vielleicht spart man bei einer Umstellung sogar Geld dabei.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Kiev:

Danke!

Das ist das schöne an einem Finanzblog wie diesem. Es bleibt genug Platz für Ernährung, Sport, Lebensführung, … Versuche mal auf einem Ernährungsblog das Thema Geldanlage anzusprechen. Ob das gut geht? 😉

Wolke
2 Jahre zuvor

@Hilda

„1-1,5 Millionen erreichen zu wollen, ist demotivierend“

Ja das ist es, aber Du darfst nicht alles Ernst nehmen, was hier verbreitet wird. Papier ist geduldig. Die meisten „Millionäre“ hier auf dem Blog haben ihre Million geerbt und nicht erarbeitet und reden halt viel, wenn der Tag lang ist. Warum die nicht einen eigenen Millionärsblog gründen, ist mir schleierhaft, vielleicht fühlen sie sich besser und größer im Kreise von 100 Euro Kleinsparern. Laß Dich von denen nicht beirren, das Prinzip ist in Ordnung, du kannst eine gute Altersversorgung erreichen, den unrealistischen Traum von finanzieller Freiheit mit 40 würde ich eher fallen lassen, Du lebst besser ohne diesem.

 

JUn
2 Jahre zuvor

Der Markt verändert sich, ständig, das muss  einem bewusst sein, wenn man mit Anteile eines Unternehmens an der Börse partizipiert. z.B. Netflix, da drängen immer mehr an den “großen Kuchen ” und wollen ein Stück davon abhaben. Man muss aber auch wissen, dass man sich von Anteilen  vielleicht doch irgendwann trennen sollte, bevor man merkt, das das Alleinstellungsmerkmal nicht mehr gewährleistet ist !! Das machen auch CEO´s von großen Unternehmen,wenn sie sehen, dass die hohe Bewertung, nicht mehr den Wirtschaftsparametern des Unternehmens positiv entsprechen !!

 

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Timo: Man sollte einfach seine Momente im Leben genießen und das geht auch ohne am Tag etwas ausgegeben zu haben.

Man sollte sich immer fragen welche Erlebnisse aus der eigenen Kindheit am schönsten waren. Wir waren auch mal im Europapark, aber da mag ich mich kaum dran erinnern. Die Erlebnisse due bleiben waren das Feuer machen bei einer Waldhütte mit den Grosseltern. Das Kochen von Hörndli(Nudeln) in einer Gamelle über dem Feuer. Das zuschneiden einer Haselrute um den Cervelat dtanzustecken um ihn über der Glut(nicht dem Feuer sobst wird er verbrannt) zu braten. Solche Sachen kosten Zeit aber kaum Geld. Man ist an der frischen Luft im Wald.

2 Jahre zuvor

Die Message dahinter ist ja gut, aber die Summe von über einer Million in dem Fall sogar fast zwei Millionen finde ich dann doch sehr hoch gegriffen. Wie kommst du denn auf so eine Summe? Ich weiß nicht wie die Preise in New York sind, aber in Österreich und Deutschland geht sich das meiner Meinung nach schon unter einer halben Million aus. Dazu habe ich heute erst einen Artikel geschrieben: https://rationalist.at/das-25-fache-deiner-ausgaben-als-ziel-zur-finanziellen-freiheit/

Albr
2 Jahre zuvor

@Nico, aber aus ökologischen Gründen Feuer machen im Wald machen wird heutzutage schwierig 🙂

 

 

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Stimmt Albr

Und die Kinder werden ja auch immer so schmutzig wenn sie sich zu weit vom Sofa entfernen 😉

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Netflix:

https://thedlf.de/netflix-aktie/?fbclid=IwAR1eQbF8xoNPNsFTBZUpwbDFiHMxhbAJMnqYKvFF71yQgfo0gY0FxWEd9aA

Einer von vermutlich tausenden Kommentaren zur Netflix-Aktie. Vielleicht kann ein geneigter Leser etwas damit anfangen.

Kevin
2 Jahre zuvor

@Kiev: wenn ich mich recht erinnere, bist du doch leidenschaftlicher Kaffetrinker. Denke du spielst bei dem Arbeitskaffee auf die Qualität an. 😉

Daher trinkst du deinen Kaffee nur noch Zuhause, weil er dort qualitativ deutlich besser ist.

Beim Tee hast du kaum/keinen Qualitätsunterschied, daher du hast ein besseres Verhältnis für dich geschaffen. 😉

Daniel
2 Jahre zuvor

@Kiev: wenn ich mich recht erinnere, bist du doch leidenschaftlicher Kaffetrinker. Denke du spielst bei dem Arbeitskaffee auf die Qualität an. ?

Daher trinkst du deinen Kaffee nur noch Zuhause, weil er dort qualitativ deutlich besser ist.

Wenn ich mir ansehe wie unsere Kaffeemaschine im Büro und insbesondere die Kanne aussieht, dann vergeht mir da auch jeder Spaß und es tut mir leid um die Berater die wir manchmal zu Gast haben.

Ich habe mir schon vor 5 Jahren eine teure Handmühle geholt und mache meine Kaffeeportionen (ich trinke ohnehin nur 2x Kaffee am Tag) frisch und mit meinem eigenen Kaffee und dann in der French Press. Ist ein Unterschied wie Tag und Nacht und ich habe so Gelegenheit mich durch diverse Sorten durchzuprobieren. Hier in Münster habe ich bislang drei Röstereien entdeckt bei denen man, wenn man ganz lieb fragt, auch bunte Probiermuster a´100g bekommt. Der Spuk ist zwar gefühlt doppelt so teuer wie 0815 Kaffee, aber das ist es leider wert und das schmeckt man auch.

Kaffee ist ja auch ein durchaus gesundes Getränk.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Kaffee:

Zu Hause trinke ich 08/15-Filterkaffee aus der Filterkaffee-Maschine. Im Büro löslichen Kaffee von Norma. Banause halt … 😉

Bruno
2 Jahre zuvor

Zugegeben ich bin ein Kaffee-Junkie, im Büro und primär dort trinke ich Kaffee haben wir eine Jura Professional, ein super Teil, ein Knopfdruck und eine Tasse feinster Espresso oder ein Latte oder was auch immer steht bereit.

Tee mag ich auch, aber die Zubereitung ist eben mühsamer und braucht mehr Zeit, zu Hause passt das, aber im Büro fehlt die Zeit.

Aber ich versuche zu reduzieren 😉 Aber meine einzige (bekannte) Sucht, ob Kaffee gesund ist oder nicht, da streitet man sich ja. Sicher ist zu viel nicht gesund.

@Rüdiger: Profis trinken Filterkaffee, ich mag aber lieber Espresso. Eine Siebträgermaschine wäre zwar ideal, aber wir können uns im Büro noch keinen Barista leisten und dann würde das rasch im Chaos enden, da niemand aufräumen würde und ich darauf keine Lust habe 😉 So steht jetzt halt ein guter Vollautomat bereit. Banause hin oder her, wichtig ist doch da es schmeckt und seinen Zweck erfüllt.

Gernot
2 Jahre zuvor

Klar reicht 1 Mio um von den Kapitaleinkünften gut leben zu können.

Ein Luxusleben der Superreichen ist natürlich eine ganz andere Hausnummer: https://www.businessinsider.de/wie-jeff-bezos-mark-zuckerberg-und-co-ihr-geld-ausgeben-2019-10?op=1

 

-M
2 Jahre zuvor

@Whirlwind,

Ich genieße es mit meinem kleinen Pizza zu backen, die Küche muss man danach zwar grundreinigen aber egal, super spaßig 🙂

 

@Pferdinand

In welche 2 Branchen investierst du denn konzentriert? Hast du beruflich damit zu tun oder wie kommst auf die 2 Branchen ?

 

-M

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Nun ich hab das Verglichen mit dem Leben eines Milliardärs. Ich finde, mit 1,5 bis 2,0 Millionen kann man sehr gut leben.

Kann man zweifellos, obwohl das “nur” 1,5 bis 2,0 Promille einer Milliarde sind. 1000 Millionen (und mehr) als Privatvermögen sind schon eine abartig hohe Summe Geld. Dafür muss die berühmte alte Frau verdammt lange stricken  😉

2 Jahre zuvor

Hi,

netter Artikel, ich denke auch, dass die 1,5 Millionen reichen, aber die Frage ist, woher die kommen. 🙂 Das durfte für viele nicht so einfach sein.

Denke, auch mit weniger ist man schon deutlich finanziell freier. Arbeitszeit reduzieren ist mit deutlich weniger drin und nur auf der faulen Haut liegen, wollen auch die wenigsten.

Gruß

Fuse

Rüdiger
2 Jahre zuvor

und nur auf der faulen Haut liegen, wollen auch die wenigsten.

Das eine bedingt das andere … nicht! Machen die gerne als Vorbilder aus dem Kreis der Milliardäre zitierten Zeitgenossen ja auch nicht. Hmmm … oder sind die 1,5 Millionen dann vielleicht auch wieder nicht ausreichend, um nicht nur auf der faulen Haut liegen zu müssen? 😉

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Whirlwind

Ich besuche gelegentlich deinen Blog.

Mir gefällt deine Arbeit, man spührt dein Engagement und die Leidenschaft. Dein Blog hebt positiv ab von vielen anderen Blogs bei denen es scheinbar nur um Werbung geht. Mach weiter so.

Whirlwind
2 Jahre zuvor

@Nico: Vielen Dank für die netten Worte und die positive Rückmeldung. 🙂 Natürlich wäre es schön, wenn der Blog sich selbst trägt. Das sollte aber nicht oberste Priorität haben, finde ich. Eher sehe ich evtl. Affiliate-Einnahmen als Bonus bzw. Wertschätzung meiner Arbeit.
Ich mache weiter so. 🙂

Viele Grüße,

whirlwind

 

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