Wie Sie aus 1.000 Euro 2,6 Millionen in 30 Jahren machen


New York, 23. April 2015
Stanley Druckenmiller: Er war die rechte Hand von Hedgefondslegende George Soros. Druckenmiller verdiente in 30 Jahren im Schnitt 30% p.a. Aus 1.000 Euro wären so 2,6 Millionen Euro geworden.

Stanley Druckenmiller: Er war die rechte Hand von Hedgefondslegende George Soros. Druckenmiller, der später den eigenen Fonds „Duquesne Capital Management“ gründete, sammelte von hundert Freunden Geld ein. Er verdiente in 30 Jahren im Schnitt 30% p.a. Aus 1.000 Euro wären so 2,6 Millionen Euro geworden. (Foto: CNBC Institutional Investor Delivering Alpha Konferenz in New York 2014. Fotografin: Heidi Gutman/CNBC.)

Im Schnitt steigerte Warren Buffett ein halbes Jahrhundert lang das Eigenkapital seiner Beteiligungsgesellschaft um 20 Prozent per annum. Wer vor 30 Jahren in die Berkshire-Aktie 5.000 Euro rein theoretisch zusammen mit Familienmitgliedern investiert hat, kann sich heute auf mehr als 1 Millionen Euro freuen. Dank des talentierten Mannes in Omaha und des Zinseszinses.

Vor 50 Jahren begann das Genie Buffett, die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway aufzubauen. Mittlerweile beschäftigt der Koloss 340.000 Mitarbeiter. Das sind mehr Menschen als beispielsweise in Mannheim (ja, das ist mein Geburtsort) leben.

Hätten Sie damals vor 50 Jahren Buffett kennengelernt und sich intensiver mit ihm unterhalten, hätten Sie vermutlich gemerkt, dass er außergewöhnliche Fähigkeiten hat. Das sagen Leute, die sich damals mit ihm angefreundet hatten, zurückblickend. „Das merktest Du sofort, dass er außergewöhnlich war“, sagen seine Freunde. Einen seiner frühen Fans traf ich in New York. Er heißt David Gottesmann. Er investierte einen Großteil seines Vermögens seinerzeit in Berkshire-Aktien und wurde mehrfacher Milliardär. Er wusste vom Effekt des Zinseszinses und ließ sein Aktienpaket bis heute unangetastet arbeiten.

Die Journalistin Carol Loomis traf Buffett ebenfalls in seinen Anfangsjahren. Loomis merkte schnell, dass er ein unglaublich gutes Zahlengedächtnis hatte und investierte in seine Berkshire-Aktie. Sie wurde reich durch dieses Investment, das sie bis heute besitzt. Ich plauderte mit ihr in ihrem ehemaligen Redaktionszimmer beim „Fortune“-Wirtschaftsmagazin in Midtown.

Angenommen Sie hätten 1965 Buffett an der Columbia-Uni in New York kennengelernt und hätten für 100 Dollar seine Aktie gekauft. Dann hätten Sie heute 1,8 Millionen Dollar.

Komischerweise sehen Sie im Fernsehen eher Leute wie Bill Gross und andere selbstverliebte Anzugsträger, die deutlich weniger erreicht haben als Buffett, George Soros oder Peter Lynch. Die reden dann blablabla. Luftblasen. Und alle schauen in die Röhre.

Nehmen Sie Bond-King Bill Gross. Die Medien sind begeistert von ihm. Er erwirtschaftete in den vergangenen 30 Jahren nur eine Rendite von 7,8 Prozent (PDF eines Vortrags) per annum. Aus 1.000 Euro wären 10.000 Euro geworden. Gut, im Bondumfeld mag das viel sein, aber im Vergleich zur Börse sind das keine fürstlichen Renditen.

George Soros‘ rechte Hand Stanley Druckenmiller (Foto oben) erwirtschaftete 30 Jahre lang 30 Prozent Rendite. In keinem Jahr erlebte er einen Verlust. Aus 1.000 Euro wären 2,6 Millionen Euro geworden. Das ist ein Unterschied zum Bond-König wie Tag und Nacht!

Sie brauchen kein Soros oder Buffett sein. Mit ganz einfachen Methoden können Sie mehr als Bill Gross erreichen: Wenn Sie 20 Jahre alt sind und Sie einmalig 5.000 Euro im DAX anlegen, haben Sie, wenn Sie in den Ruhestand gehen, 160.000 Euro. Ich unterstelle einfach mal acht Prozent Rendite. Wenn Sie aber stattdessen warten, bis Sie 40 Jahre alt sind und erst dann die 5.000 Euro anlegen, haben Sie nur 34.000 Euro, wenn Ihre Rente beginnt.

Die meisten Leute verstehen den Hebel des Zinseszinses nicht. Die Zeit ist das Magische daran. Sie können mit der Zeit sehr viel Geld hereinholen. Der andere Faktor ist der Zinssatz.

Grundsätzlich gilt: Es ist nicht die Höhe Ihres Gehaltes entscheidend, sondern das, was Sie sinnvoll investieren. „Money makes Money“, sagte Benjamin Franklin.

Im Endeffekt kann jeder vom Zinseszins profitieren. Sie müssen nur das Grundprinzip des Sitzenbleibens begreifen. Sie müssen begreifen, dass Sie heute auf Konsum für Morgen verzichten müssen. Es ist eine enorme Selbstdisziplin nötig, wenn Sie das Potential ausschöpfen möchten. Niemand muss ein Mathegenie sein, um Geld wie Heu mit dem Wunder zu verdienen. Einfach den Indexfonds früh genug kaufen und Ruhe bewahren. Nie aufgeben.

Das Wunder kann genauso gegen Sie arbeiten. Nämlich dann, wenn Sie Schulden anhäufen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Wie Sie aus 1.000 Euro 2,6 Millionen in 30 Jahren machen

  1. Felix

    Eine interessante Gegenthese zu in der Jugend möglichst frühzeitig zu investieren, vertritt der Finanzexperte mit der Fliege Gerke, bekannt aus Funk und Fernsehen, im Handelsblatt-Interview, . Er sagt die Jungen sollten sich möglichst hoch verschulden, da Geld (siehe Niedrigzinsen) nichts mehr kostet. Das geliehene Geld sollen sie in eigengenutzte Häuser und Wohnungen stecken oder gut leben und die Kredite in 30 Jahren mit schlechterem Geld zurückzahlen. Das geliehene Geld kostet sie quasi nichts, anders als zu Buffetts Zeiten.

    Nur mal so als Gegenstrategie.

  2. trading optionstrading options

    @ Felix

    Das ist eine gewagte These, die dieser Herr Gerke aufstellt. Denn wie die Zukunft wirklich aussieht, weiß niemand. Was passiert, wenn der Euro zerfällt und eine neue Währung kommt? Dann werden Schulden wahrscheinlich anders verrechnet als Guthaben.

    Schulden tragen immer das Risiko in sich, dass man sie plötzlich nicht mehr bezahlen kann. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Ehescheidung, was auch immer. Besser schläft es sich ohne Verpflichtungen einer Bank gegenüber.

    @ Tim

    Die 30% p.a. hat Druckenmiller aber nicht gemacht, weil er nur gekauft und nie verkauft hat.

     

  3. Markus

    @Tim

    Warum wird eigentlich immer diese fragwürdige Benchmarking einer buchhalterischen Größe wie dem Buchwert bei Berkshire mit der Aktienmarkt-Rendite vom S&P500 verglichen und beworben???

    Korrekte Benchmark wäre eher ein midcap (die Beteiligungen sind größtenteils midcaps) value etf mit zusätzlichem (Cash) Hebel.

    7,8 % p. a. auf 30 Jahre sind im Vergleich zur Börse keine fürstlichen Renditen???

    Im Gegensatz zu 20 oder 30 % p. a. sicherlich… Nur welcher private Investor schafft 30 Jahre eine doppelte oder dreifache Aktienmarkt-Rendite jährlich über einen solchen Zeitraum??? Einer von 1 Mio. Anlegern ???

    Negative 30-Jahres-Renditen (breiter Index) gab es in der Börsengeschichte angeblich noch nie, aber es gab 30 Jahres-Renditen mit niedrigen einstelligen Renditen p. a.

     

    Es kommt auf viele Dinge an (vor/nach Kosten, Steuern, Bewertungen, Inflation und auf die Realisierbarkeit für den privaten Anleger).

     

     

     

  4. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @trading options

    >  @ Tim

    Die 30% p.a. hat Druckenmiller aber nicht gemacht, weil er nur gekauft und nie verkauft hat.

    Ich habe mir das verkniffen. Genau diese Renditen, oder möglichen Renditen, erwirtschaftet man NUR mit Management (um nicht das böse Wort Trading zu benutzen).

    Das ist wirklich sonnenklar. Man muss sich ja nur die Mühe machen, und einen Blick in die SEC-Files zu werfen. Druckenmiller hat ja mit 2010 aufgehört (weil es zu hart geworden ist).

    Am Beispiel meiner kürzlich aufgeführten INTEL hier mal die Bestandsänderungen von den letzten Jahren bei DUQUESNE CAPITAL MANAGEMENT LLC;

    Aufbau…

    Q2/07 102,082 Mio USD bei 4,300,000 Stück mittlerer Preis 23,74

    Q3/07 410,509 Mio USD bei 15,874,300 Stück mittlerer Preis 25,86

    Abbau

    Q4/07  26,481 Mio USD bei 993,300 Stück mittlerer Preis 26,66

    Ausverkauf

    Q1/08 keine Position, warten auf Neueinstieg

    Q2/08 keine Position, warten auf Neueinstieg

    Q3/08 keine Position, warten auf Neueinstieg

    Q4/08 keine Position, warten auf Neueinstieg

    Q1/09 keine Position, warten auf Neueinstieg

    Q2/09 keine Position, warten auf Neueinstieg

    Neueinstieg bei billigerem Preis;

    Q3/09 45,099 Mio USD bei 2,304,500 Stück mittlerer Preis 19,57

    Aufbau der Position;

    Q4/09 82,167 Mio USD bei 4,027,800 Stück mittlerer Preis 20,40

    Q1/10 107,191 Mio USD bei 4,815,400 Stück mittlerer Preis 22,26

    zusätzlich eine kleine Call-Position auf 9,200 Stück

    Q2/10 keine Position mehr, alles mit Gewinn verkauft

    Q3/10 keine Position mehr

    Q4/10 keine Position mehr

     

    Grüße

    MS

     

  5. Markus

    @Matthias

    Trading ist nicht per se schlecht!

    Aber die Promille, die damit wirklich gut umgehen können, haben einen ganz anderen Background als die paar „gierigen“ Privatinvestoren, die sich für überdurchschnittlich intelligente und neue Super-Investoren halten.

    Die Wahrscheinlichkeiten sprechen gewaltig dagegen…

    Ich argumentiere immer mit Wahrscheinlichkeiten… aber die Welt wäre extrem langweilig, wenn niemand mehr etwas riskieren würde… 😉

  6. trading optionstrading options

    @ Markus

    Welchen Background hat denn ein Druckenmiller, dass ihn dieser so einmalig macht? Warum sollen das nicht andere auch können?

    Wenn man natürlich seine „Tipps“ nur aus „Der Aktionär“ holt und dann glaubt, der neue Warren aus Omaha zu werden, dann gebe ich dir recht. Das wird unweigerlich scheitern.

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Felix

    Ich halte den Rat von Herrn Professor Gerke für Unfug. Das ist sehr gefährlich. Warum sollen junge Menschen möglichst hohe Schulden aufnehmen? Wie sollen sie die Zinsen bezahlen, wenn sie den Job verlieren oder krank werden? Immobilien sind sehr teuer geworden. Es kann sich um eine Blase handeln. Sein anderer Rat, sich hoch zu verschulden, um das Geld zu verleben, ist ein grauenhafter Ratschlag. Ist das ein Aprilscherz vom Professor? Wovon sollen die Menschen im Alter leben, wenn sie einen Sack voll Schulden haben und alles konsumiert haben? In meinen Augen ist das verrückt. Die gesetzliche Rente sinkt und sinkt.

    Mein Rat: Sparen Sie so viel Sie können. Investieren das Geld smart. Etwa in Indexfonds. Haben Sie ein ausreichend hohes Festgeldkonto für Notfälle. Meiden Sie Schulden aller Art.

     

    @ trading options

    Das stimmt. Druckenmiller ist ein Spekulant. Er hat eine große Wette pro Jahr gesucht, von der er sich sehr sicher war und verwettete darauf Haus und Hof. Er arbeitete mit Hebeln. (Als Privatanleger sollte man das nicht machen. Ich finde das zu riskant!)

     

    @ Markus

    Buffett dachte, der Buchwert ist eine faire Messgröße für den Erfolg seines Unternehmens, weil der mit konservativen Mitteln ermittelt wird. Börsenkurse können von Euphorie erfasst werden. Als er vor 50 Jahren begann, gab es ohnehin nicht viel Auswahl.

     

    @ Matthias

    Ja, Soros und Druckenmiller waren sehr aktiv. Aber ich glaube nicht, dass sie auf Monatsbasis viel gehandelt haben. Sondern sie ließen sich schon etwas mehr Zeit für ihre Wetten. Aber ganz klar: Beide sind geniale Spekulanten. Und keine Langfrist-Anleger wie Buffett.

  8. Markus

    @trading options

    Laut Deiner Vita handelst Du seit über 20 Jahren mit Optionen…

    Ob Du über 2 Dekaden die Märkte 2 – 3 fach jährlich schlägst, kannst Du selbst am besten beantworten.

    Wenn ja, und Du das auch noch beweisen kannst, dann mach ne Investment-Schule auf und die Jungs hier machen Dich mit den Beiträgen noch reicher. 😉

  9. AlexanderAlexander

    Tja, bis ich den Zinseszins-Effekt wirklich verstanden habe, dauerte es leider Jahre. Mathematik und verstehen sind eben doch zweierlei. Aber ich ärgere mich nicht, dann werden die Ziele eben etwas kleiner gesteckt und ich bin trotzdem zufrieden.

  10. Hans Wurst

    Hätte, hätte…..Fahrradkette….Mal ganz ehrlich wer hätte von euch im Jahre 1965 inBerkshire Hathaway investiert ?….Wahrscheinlich keiner, den da war der gute Buffet bei weitem nicht so bekannt wie Heute. Ich hab  auch zwei Zertifikate aufgelegt…..in diese investieren, wenn dann überhaupt auch die Familie und die Arbeitskollegen. Diese laufen auch ganz gut…sogar bis jetzt genauso gut wie Berkshire ………Nach 30 Jahren hab ich dann vielleicht auch 20% Jährlich……..und hätte man dann im Jahre 2015 in diese investiert…..hätte, hätte….Fahrradkette…

  11. Markus

    @trading options

    Wenn die 30 % p. a. über 30 Jahre stimmen, dann ist die Leistung was besonderes.

    Wobei rein mathematisch ein noch viel längerer Zeitraum notwendig wäre, um sicher zu sein, dass es kein Glück, Zockerei oder Insiderwissen war.

    Nein, niemand muss sich zwangsweise limitieren! Ansonsten gäbe es keine herausragenden Persönlichkeiten.

    Wobei ein Großteil der Menschen nicht in der Lage ist, die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten rational und realistisch einzuschätzen. Aus diesem Grund passieren leider auch sehr große Tragödien.

    Wenn Du dich nicht limitieren willst und damit überdurchschnittlich gut fährst, warum zeigst Du es dann nicht?

  12. trading optionstrading options

    @ Markus

    Was möchtest du sehen? Meine Steuererklärung?

    In meinem Blog, den es seit fast 3 Jahren gibt, liste ich centgenau jeden Trade auf, den ich mache. Dort konnte man von Dezember bis etwa Mitte Februar auch den größten Drawdown, den ich je hatte, verfolgen. Mehr werde ich nicht offenlegen. Eine „Investmentschule“ werde ich auch nicht eröffnen, denn 1. fehlt mir jedwedes pädagogische Talent und 2. fehlt mir dazu die Zeit.

    Und damit ist diese Diskussion für mich beendet. Falls du noch etwas wissen willst, dann schicke mir über meinen Blog eine E-Mail.

  13. Markus

    @trading options

    Nein, ich will keine Steuererklärung sehen!

    Ich war nur neugierig, ob wir hier alpha-Investoren haben, die 10, 15, 20 oder mehr Jahre z. B. ein etf-Weltportfolio schlagen…

    Wenige Jahre Datenbasis, niedrige Depotstände, Blogger, die nach ein paar Jahren aufgeben, Junggesellen, die noch nie ne Lebenskrise hatten etc… das haut mich irgendwie alles nicht vom Hocker.

    20 oder 30 % p. a. über Dekaden ist eine Seltenheit bei Privatinvestoren, wenn man sämtlichen Depot-Studien glauben darf.

    Es kommt deinerseits so rüber, als wenn Du dieses Ergebnis (wie auch immer es zu Stande kam) als limitiert ansiehst.

    Diese Anschauung hat mich neugierig gemacht ob diese Gedanken überheblich oder von einem Investment-Genie sind…

    Sollte zweiteres der Fall sein, würde eine Auskunft bei Deiner Homepage über Langfrist-Renditen Dir enormen Zulauf und neue Möglichkeiten bringen…wenn Du es denn willst.

    Value Investoren, die nach 3/4 Jahre nichts mehr veröffentlichen, Reichtumsblogs, die die Sparleistung als Rendite deklarieren, falsche Renditeberechnungen, Täuschungen und Selbsttäuschungen…. es wimmelt von vielen falschen Daten im Netz…

  14. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Markus,

    Du stellst hohe Ansprüche an andere Leute. Von Dir habe ich aber auch noch nichts vernommen, womit Du so glänzen könntest. Ich finde es schon hilfreich für mich, dass ich bei „trading options“ z.B. die Überzeugung habe, dass er grundsätzlich covered call Optionen usw. verstanden hat, und dass Erfolg oder Misserfolg ist für da erstmal unabhängig. Ich würde mich bei Interesse mit Verständnisfragen an ihn wenden wollen.

    Für die meisten Leute hört das Begreifen doch bei Aktien auf. Die kaufen sie womöglich auch noch für 25 € bei ihrem „Bankberater“. Meine Mutter geht mit 80 Jahren zum Akkuwechsel bei ihrem Handy zu einem Laden. Aber da wertschätze ich, dass sie sich überhaupt noch auf ein Handy eingelassen hat.

    Die Allermeisten rechnen sich ihren Erfolg mit ihrem Yield on Cost schön, weil die laufende Rendite auf das realisierbares Kapital zu bescheiden ist.  Einfach nur eine Aktie kaufen und glauben, die wird in 50 Jahren sicher viel viel teurer sein, das ist für mich keine Option.

    Die absoluten Profis, die Du suchst, die findest Du niemals in Blogs usw. Warum sollten die sich exhibitionieren? Blogs erfüllen gewissermaßen ein Mitteilungsbedürfnis, bzw. die Suche nach Gleichgesinnten. Mehr ist da nicht zu erwarten. Und da wir hier alle Zeit dafür haben und aufwenden, kann davon ausgegangen werden, dass niemand der Anwesenden es zu echtem Wohlstand gebracht hat. Dann hätte man es nämlich nicht mehr nötig, sich mit Anfeindungen usw. auseinander zu setzen.

    Schönen Tag

    MS

  15. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Korrektur; hier „und dass Erfolg oder Misserfolg ist für da erstmal unabhängig.“ ist mir Text verloren/durcheinander gegangen. Sollte natürlich nicht so „spackomäßig“ lauten. Eher; „und Erfolg oder Misserfolg  ist für mich davon erstmal unabhängig.“

    MS

     

  16. Markus

    @Matthias

    Ich frage nur bei deren Aussagen genauer nach, was die Realität und nicht die Träumerei so erbringt.

    Wenn das als Anfeindung rüberkommt, dann sollte derjenige, der sich angegriffen fühlt, mal nachdenken, ob ich einen wunden Punkt getroffen habe.

    Man kann evtl. berechtigte (ich weiß nicht ob sie wirklich berechtigt ist, denn dazu fehlen Daten) Kritik als auch Anstoß nehmen um Träumerei und Realität einander näher zu bringen…

    Ansonsten viel Glück! 😉

     

  17. trading optionstrading options

    Also gut, doch noch eine Anmerkung:

    Ich schreibe meinen Blog aus zwei Gründen:

    1. Das Wissen über den Optionshandel (NICHT binäre Optionen, das ist Mist) ist in D sehr gering. Dabei lassen sich damit sehr gute und kontinuierliche Geschäfte machen, WENN man bereit ist, sich intensiv mit dem Thema zu befassen.

    2. Ich diszipliniere mich selbst, wenn ich über das schreibe, was ich tue. Ich halte meine Regeln besser ein und über-trade mein Konto nicht.

    Ansonsten könnte ich noch viel zu meiner „Börsenkarriere“ schreiben, aber wie man auch in diesem Thread sieht, kann es dabei sehr schnell zu Missverständnissen und persönlichen Animositäten kommen. Deshalb lasse ich das.

    LG, Gert

  18. Markus

    @Gert

    Entschuldige bitte… in geschriebenen Worten können sehr unterschiedliche Emotionen reinprojiziert werden.

    Es ist gut, wenn Du damit anderen hilfst und es Dir hilft!

    Wieder andere (Börsenneulinge) haben andererseits mit 20, 30 % p. a. gewaltig überzogene Erwartungen.

    Selbst die 10 % p. a. sind keine Garantie für viele oder je nach Betrachtungszeitraum auch nicht erreichbar.

  19. Bernardo

    Hallo Herr Schäfer,

    Hallo liebe Gemeinde!

    Ich, 29, habe Ihre Beiträge aufmerksam und interessiert verfolgt. Ich war immer fleißig, habe immer neben Schule und Studium gejobbt und war stets sparsam, wie wir wissen sind das Werte, die in Deutschland mit Füßen getreten werden. Jetzt geht es mir um die Rettung meiner Ersparnisse, in meinen fünf Berufsjahren seit der Uni ist doch Einiges liegen geblieben.

    Die Frage mag seltsam anmuten: Wohin mit meinem Geld? Ich traue den deutschen Politiker nicht und noch kann ich nicht auswandern, möchte aber dem Weltsozioalamt Deutschland den Zugriff auf meine Ersparnisse so gut es geht entziehen.

    Ich habe bereits jetzt Angst, dass all meine Entbehrungen mal völlig umsonst gewesen sein werden.

    Was würden Sie einem Finazlaien wie mir raten?

    Vielen Dank und beste Grüße

     

     

     

     

  20. franz joseph

    Hi!

     

    Ich habe eine kurze technische Frage bzgl. US Dividenden: Wenn zB am 14.3. Ex dividend date ist, am 16.3. record date und am 21.3. payment date und ich kaufe die aktien am 14.3. am ex dividend date, habe ich dann anspruch auf dividende?

    vielen dank im voraus!

    Gratulation zu dem tollen blog, tim! Mach weiter so!

     

    lg franz joseph

  21. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Hallo Franz Joseph,

    nein, am Ex Dividende ist der Tag danach. Man muss sie vorher besessen haben um berechtigt zu sein.

    Gruß

    MS

  22. MakeMoney

    @ Bernado

    Du bis noch jung, vielleicht noch ledig und verdienst gut, dann wird dir bereits jetzt der Staat bis zur Hälfte deines Einkommens abnehmen, bevor du es überhaupt in die Hand bekommst. Schließlich wollen diejenigen, die sich weder um ihre Schulbildung noch um eine Ausbildung scheren auch leben. Ich sehe bei meinen Kindern, was netto vom brutto bleibt. Wie oft haben wir in Wahlkämpfen gehört, „mehr netto vom brutto“ – passiert ist nichts. Es gibt Parteien, die mit den Hufen scharren, um an die Regierung zu kommen und deren erste Maßnahme sein wird, die Steuern zu erhöhen. Die SPD gehört leider auch dazu. Die Kapitalertragssteuer mit 25 % ist ihre ein Dorn im Auge.

    Meine Tochter lebt in der Schweiz und verdient doppelt soviel wie mein Sohn in Deutschland. Steuern zahlt sie aber nur die Hälfte. Kursgewinne sind steuerfrei. Es gibt also Länder mit hohem Lebensstandard, die keine Steuergeier sind.

  23. Bernardo

    Hey Moneymaker, danke für die Antwort. Es ist auf jeden Fall der perspektivische Plan, dieses leistungsfeindliche Land in Bälde zu verlassen.

    Viele Grüße und alles Gute für deine Kinder

     

    Bernd

  24. AlexanderAlexander

    @Bernado

    Das Gleiche treibt mich auch um. Ich habe keine Angst vor einem Börsencrash. Die Kurse erholen sich wieder. Ich habe nur „Angst“ vor unserem deutschen Staat. Die Geschichte zeigt, dass Bargeld leicht einzuziehen ist. Immobilien können leicht besteuert werden und Zwangsabgaben eingeführt werden. Schwerer ist es mit Aktienbesitz, was Teil eines Unternehmens ist. Da hat der Staat evtl. Zugriff auf die Erträge (Dividende), aber enteignen wird schon sehr schwierig. Eine Alternative ist Gold, aber das bringt keine Rendite und wer will schon mit 10 Kilo Geld im Tresor rumsitzen und zittern. Eine Option wäre vielleicht ein Depot und ein Konto im Ausland, z. B. den USA oder der Schweiz. Die Erträge in der Steuererklärung angeben, dann schläft man ruhig, aber Enteignungen von Auslandskonten dürften schwierig werden. Im Extremfall kann man sich dann absetzen^^

     

  25. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Bernardo

    Was ich jedem rate: Ein Festgeldkonto/Sparkonto für den Notfall sollte jeder haben. Und das nicht zu gering, weil man nie weiß, was einem alles heimsuchen kann. Daneben bieten sich gerade für Laien (aber auch für Kenner) Indexfonds an. In Indexfonds würde ich langfristig investieren. Und immer was nachlegen. Am besten regelmäßig. Monatlich oder vierteljährlich. Und das mehrere Dekaden lang. Ich kenne keine bessere Anlagemöglichkeit als Aktien. Sie bieten die höchste Rendite auf lange Sicht.

  26. Bernardo

    @Alexander

    Sehr richtig, du hast auch meine Sorgen sehr gut abgebildet. Daher wäre ich für fundierte Meinungen zu moeglichen Strategien dankbar.

  27. Fruchtwein

    @Bernado

    Es ist (noch) nicht verboten ein Konto im Ausland zu unterhalten. Das Konto selber unterliegt aber einer Meldepflicht im Rahmen der Steuererklärung – ansonsten ist das „Vergessen der Meldung“ glaube ich eine Ordnungswidrigkeit.

    Kapitalerträge sind auf jeden Fall meldepflichtig und da ist man auch schnell im Bereich der Straftat. Steuerstraftaten werden im Gegensatz zu Raub, Vergewaltigung oder schlechter Umgang mit Steuermitteln auch gnadenlos verfolg tund bestraft.

    Auch ein Auslandskonto schützt nicht. Wird halt eine Sondersteuer gemacht und Du musst zahlen. Zahlst Du nicht -> Konsequenzen aus dem Steuerrecht. Und wenn der Fiskus Dich mit einem Gewehr in die Zelle treiben will, wirst Du sicherlich auch Dein Auslandskonto auflösen um die Steuerschuld zu begleichen.

    Lass Dich nicht von den ganzen Internetangeboten locken, von wegen eine Firma in Hong Kong oder so. Legal kannst Du die Steuern kaum umgehen und wegen einer AStG Zwischengesellschaft ranzukommen tut dann richtig weh.

    Außerdem zahlst Du auch in den Niedrigsteuerländern die Quellensteuern der „Aktien-Heimatländern“, die haben selten gute Doppelbesteuerungsabkommen. Bislang ist es dann ja auch nur ein kleiner Steueraufschlag zur KESt.

    Wenn Du Dich für solche Dinge interessierst, geht kein Weg an einen Steueranwalt oder -Berater vorbei und zwar einen der sich mit dem AStG auskennt!

    MakeMoney sagt es im Prinzip schon. Weg. Und zwar für immer. Es gibt genug Länder, die an Menschen mit Vermögen oder den Willen ein Vermögen zu erwirtschaften interesse haben und entsprechende Vorteile bieten.

    Mach das nur schnell genug, am Besten bevor großes Vermögen aufgebaut wurde, denn sonst greift die Wegzugsbesteuerung härter als notwendig.

    Um das hier kurz zu machen: Deutschland hat Dich an den Eiern. Egal was Du machst, es wird wehtun. 😉

  28. Bernardo

    Danke für die aufmunternden Worte , das gilt für Tim und natürlich besonders für das Fruchtweinchen;-)

    Da meine Freundin hier noch Jura studiert werde ich noch ein paar Jährchen in unserem schoenen Anti-Leistungs-Land leben müssen, ehe ich die Biege machen kann. Da wir Beide sparsam sind legen wir pro Monate – ohne das Gefühl von Entbehrungen zu haben – einen Tausender auf ein Girokonto, wo die Taler schoen langsam aufgefressen werden

    To make a long story short: Ich muss was machen und habe keinen großen Plan was. Festgeldkonto als Basisabsicherung ist vorhanden, der Rest schimmelt wie oben beschrieben vor sich hin.

    Erst im Ausland Kohle zu machen ist eine gute Idee, nur ist es dafür jetzt eben schon zu spät.

    Wie genau gehe ich in puncto Indexfonds vor?

    Mal wieder danke.

  29. Markus

    @Bernardo

    Wenn Du die Motzerei über den deutschen Staat in Leistung (Lernbereitschaft / Bücher / praktische Umsetzung) bei der Geldanlage ummünzt, dann ist Dir viel geholfen.

    Die Relation von 95 % negativer Einstellung zu evtl. 5 % ich kümmere mich um mein Wissen bei der Finanzanlage ist schwer erfolgsversprechend.

    So übel kann es in Deutschland nicht sein, wenn es Studenten gibt, die während dem Studium noch ordentliche Sparleistungen schaffen.

  30. Bernardo

    Danke für die freundlichen Worte. Ja, ich habe gelesen, dennoch interessieren mich Meinungen weiterhin. Schoen, dass es dir in Deutschland gefällt. Meine Diplomarbeit habe ich nachts geschrieben, ich hoffe, du gestattest, dass ich bei meiner Arbeit untertags, den Wochenende und in den Semesterferien etwas ansparen konnte?! Sehr großherzig wäre das.

  31. Markus

    @Bernardo

    Die Sparleistung und Deine Arbeitsamkeit sind doch super!

    Es ist Dein hart erarbeitetes Geld, dass Du jetzt aufgrund von fremden Meinungen evtl. sehr langfristig investieren möchtest…

    Sowas ist für 15, 20, 30 Jahre Anlagedauer etwas brenzlig (vorsichtig gesagt), denn die Meinungen fremder Personen sind sehr, sehr wechselhaft.

    Welcher Meinung kannst Du vertrauen?

    Ab wann änderst Du Deine Strategie?

    Wie ist Deine Risiko-Toleranz?

    Wie ist Deine Lebenssituation, ändert sich diese (Familie/Immobilie/Kariere/Risiko-Absicherung und und und????

    Welche Ziele hast Du (nur ja keinen großen Verlust & Millionär, da liegen Welten dazwischen…)?

    Fragen über Fragen, die ich nicht in einem Blog, sprich öffentlich diskutieren würde.

    Ich muss niemanden etwas gestatten noch bin ich niemanden etwas neidisch!

    Ich wollte nur an Dein Leistungsbereitschaft appellieren, und dass Du Dir eigenes Wissen aneignest….

    Ist ja ganz allein Deine Entscheidung und Dein sauer Erspartes….

     

  32. Felix

    Warum sollten auf diesem Blog keine Anlageentscheidungen diskutiert werden? Dazu ist er nachgerade da. Gerade als Anfänger kann man viel von den realen Erfahrungen lernen, die andere gemacht haben.w

  33. Pingback: Artikel über Wirtschaft und Devisen 26. April | Pipsologie

  34. Markus

    @Felix

    Weißt Du, ob der Junge die Mentalität für Aktien, etf`s und einen langfristigen Horizont hat?

    Es gibt viele Menschen, die kommen mit Aktien/etf`s nicht klar.

    Ich weiß nur, dass er eine tiefe Abneigung gegen den deutschen Staat & Steuern hat.

    Die eigene Verantwortung sich in Geldangelegenheiten zu informieren nimmt ihm keiner ab!

    Mein erster Eindruck ist, dass er lernen muss, selbst Verantwortung zu übernehmen.

    Pauschale Empfehlungen… nimm einen msci world etf, nimm basf, fielmann, nestle, berkshire, altria, coke, colgate palmolive, münchner rück, bat, novo norisk, unilever…. diversifiziere wenn Du es nicht besser weist und kaufe eher die im Verhältnis günstigeren Werte… sei bereit 40, 50 und 60 % als Buchverlust für 2,3 oder mehr Jahre zu akzeptieren, wenn Du wirklich die Kamikaze Mentalität eines buy & hold Anlegers hast… binde dich an den Mast fest, wenn alle schreien das Banksystem bricht weltweit zusammen, dieses mal ist alles anders… hab läppische 25 besser mehr Jahre im Leben Geduld… (Wahrscheinlichkeiten…keine Garantien!)

    Seine Mentalität & seinen Anlegertypus, seinen aktuellen Wissensstand / seine Lebenssituation und sein Verhalten kenne ich nicht genau und deswegen finde ich pauschale Aussagen grenzwertig…

    Ein Blog ist meistens auf pauschalen Aussagen von total unterschiedlichen Anlegertypen aufgebaut…

     

  35. Felix

    @ Markus

    Ehrlich gesagt verstehe ich deine Aussagen nicht. Der „Junge“ hat ein abgeschlossenes Studium und folglich Grips genug, um zu entscheiden, was gut für ihn ist. Wir müssen also nicht befürchten, dass wir ihn ins Unglück stürzen, wenn wir unsere Anlageerfahrungen hier weitergeben.

    Es gibt tausende von auch unseriösen Quellen im Internet. Sollen wir ihm deshalb das Internet verbieten :-)? Im Vergleich zu manchen dieser Quellen ist das hier eine Fundgrube an seriöser Information.

    Den dt. Steuerstaat kritisiere ich auch; er setzt leistungsfeindliche Anreize.

     

  36. Markus

    @Felix

    Wie viele im sonstigen Leben sehr intelligente Menschen haben sich in Deutschland die Finger an der Börse verbrannt???

    Ich kenne einige studierte Menschen, die nie wieder etwas von der Börse wissen wollen.

    Sicher können wir ihm alle mehr oder weniger hilfreiche Tipps ohne Gewähr geben! 😉

    Die nötige Umsetzung/Haftung wird aber keiner für uns für ihn übernehmen wollen.Wenn er schon länger hier mit liest, dann hat er evtl. auch schon Ansätze für ihn gefunden oder er kann es, weil er noch zu unsicher ist, nicht umsetzen…

    Meines Erachtens braucht man eine gewisse Einstellung um Erfolg an der Börse zu haben… Diese eignet man sich trotz vielen Tipps und Informationen über Jahre/Jahrzehnte an.

    Die Kommentare:

    – Sollen wir ihm das Internet verbieten?

    – Ob ich es gestatte, dass er neben dem Studium arbeitet?

    … sind am Thema vorbei bzw. emotional fehlgeleitet, weil ich einen empfindlichen Punkt getroffen habe.

    Man kann in Deutschland finanziell frei trotz Steuer werden…mit Leistungsbereitschaft! 😉

    Allerdings nicht jeder und eine Vielzahl wird zwangsläufig daran scheitern! Ähnlich wie in anderen Ländern auch.

    Wenn es zu drastisch & besserwisserisch rüberkommt, tut es mir leid!

    Evtl. Wahrheiten über eigene Fehler hören die wenigsten Menschen gern. Da bin ich selber schuld, wenn ich bestimmte Aussagen hier genauer hinterfrage.

  37. Marc

    @ Markus

    Stanley Druckenmiller war deshalb so erfolgreich weil sein Schwiegervater der berühmte Wall Street Veteran Barton Biggs war. Von Barton Biggs hat er sicherlich sehr viel gelernt.

    George Soros wurde auf Stanley Druckenmiller aufmerksam weil er den 1987er Börsencrash richtig vorhergesehen hat. Auch weil er viel von Barton Biggs und seinen Freunden gelernt hat.

    George Soros hat damals panikartig S & P 500 Futures über Chicago verkauft und dafür gesorgt, dass die Börsen noch weiter fallen. Seine Positionen waren nämlich besonders gross…schon damals.

    Stanley Druckenmiller soll später der Architekt der Pfund Spekulation gewesen sein. Wo Soros über Nacht deutlich über 1 Milliarde USD verdient hat. Im Jahr 2000 bei der Dotcom Krise hat er sich allerdings mit ein paar DotCom Aktien verzockt und George Soros trennte sich wieder von ihm.

    Wieso Stanley Druckenmiller so hohe Renditen erwirtschaftet hat ? 30 Prozent p.a. ?

    Also das liegt nur an seinem großartigen Netzwerk. Denn Stanley Druckenmiller soll JEDEN TAG mit Multi Milliardär Paul Tudor Jones telefoniert haben. Und beide verwalteteten grosse Geldmengen und hatten natürlich auch viel Einfluss.

     

     

  38. Marc

    @ Felix

    Man sollte niemals zu viele Schulden aufnehmen. Auch dann nicht wenn wir mit hoher Wahrscheinlichkeit eine sehr grosse Inflation bekommen werden.

    Denn Schulden können aufgewertet werden wie früher : Schuldenaufwertungsgesetz ! etc….

    Und nach der großen Hyperinflation in Deutschland kam die Hypothekengewinnsteuer.

    Diese wurde erst 1943…volle 20 Jahre nach der Hyperinflation erst wieder abgeschafft.

    Wer anschliessend das Glück hatte nicht augebombt zu werden, wurde mit dem Lastenausgleichsgesetz von 1952 wieder zur Kasse gebeten – sei es als Hypothekengewinner der Währungsreform oder schlicht als Vermögender.

    Weil zugleich die Mieten oft fixiert werden in Krisenzeiten, wurden aus vermeintlichen Inflationsgewinnern oft Verlierer, die Häuser verrotten ließen, weil sie sich die Instandhaltung nicht mehr leisten konnten.

    Also viel Spass mit Hauszinssteuer und Lastenausgleich.

    Steht auch alles in der Capital 9 / 2014

  39. Marc

    @ Felix

    1948 wurde die Reichsmarkt abeschafft und die Deutsche Mark eingeführt.

    1948 bei der Währungsreform.

    Schulden von Privatleuten wurden über 50 Prozent aufgewertet damals.

    Unternehmen haben es da einfacher mit Schulden als Privatleute.

    Aber diese Krise wird so schlimm werden, dass einige grosse Unternehmen mit starken Schulden pleitegehen könnten.

    Lieber Aktien kaufen von Unternehmen die wenig verschuldet sind.

    Mein Tipp : Die grössten Goldminenaktien kaufen und liegenlassen. Wenn der Dow Jones auf 1 Unze Gold fällt ( Dow Gold Ratio) dann alle Goldminenaktien blitzschnell verkaufen und wieder Dow Jones Aktien kaufen. Und physisches Gold kaufen und in goldfreundlichen Ländern lagern.

    Bis zu 30 Prozent vom Gesamtvermögen kann man dort investieren. Einige investieren auch 50 Prozent vom Gesamtvermögen dort.

    Und nicht vergessen…der ganz große Anstieg beim Goldpreis könnte wieder in 16 Börsentagen stattfinden wie im Januar 1980. Wenn der Chart ein parabolisches Kursmuster (Anzeichen für eine Blase) annimmt und der Dow Jones auf 1 Unze Gold fällt dann nix wie verkaufen…alles Gold raus ! Man könnte dann wieder Gold short gehen…da ich dann einen Rückschlag von 30 Prozent oder 40 Prozent erwarte….könnte auch bischen mehr sein…max. 50 Prozent würde ich sagen. Und dann kann man Dow Jones Aktien kaufen.

     

    Der US Dollar wird zusammenbrechen….Expeten wissen, dass der Goldpreis eigentlich gar nicht steigt, sondern man muss immer mehr wertloseres Papiergeld für 1 Unze Gold zahlen…..

     

     

  40. Markus

    @trading options

    Ok, da haben wir die Info was so besonders an dem Herrn Druckenmiller ist (ein Netzwerk, dass für einen „normalo“ Anleger nicht auch nur ansatzweise vorhanden ist).

    @Felix

    Mich stört die Diskrepanz aus der Aussage: Ich bin so fleißig und niemand honoriert das in diesem leistungsfeindlichem Land, will aber selber nicht denken und Verantwortung übernehmen…

    Solche Denkmuster finde ich als Unternehmer extremst unlogisch…

    Du findest meine Logik falsch, warum?

    @Matthias

    Warum ich so hohe Anforderungen an andere stelle?

    Ich ertrage nur manchmal schwer, mit welcher Vehemenz Meinungen vertreten werden, wo die logische Datenbasis fehlt.

    Ich bin auch nur ein Mensch und mache Fehler. Es ist wahrscheinlich ein Fehler von mir andere so direkt und frontal auf Ungereimtheiten Ihrer Denkweise anzusprechen (Buffett`s Lieblingsbuch von Carnegie würde eher eine indirektere Form der Beeinflussung empfehlen, wo es leichter ist das Gesicht des anderen zu wahren). Ich bin sehr direkt und ehrlich. Manchmal ist zu viel Authentizität zwischenmenschlich eine Katastrophe. Dass muss ich noch lernen.

    @Marc

    Wie kannst Du dir so sicher sein, dass der US Dollar zusammenbricht?

  41. Marc

    @ Markus

    Markus da bin ich mir sicher, dass der US Dollar zusammenbrechen wird

    Wieviel hat der US Dollar an Wert verloren seit Einführung der FED im Jahr 1913 ? 95 Prozent oder mehr…

    Die USA ist so stark verschuldet, dass die USA ihre Schulden weginflationieren wird. Außerdem könnte ein Krieg kommen. In diesem Fall könnte sogar Hyperinflation drohen.

    Hyperinflation kommt meistens nach Kriegen…. wenn man die Geschichte verfolgt.

    Gold wird vermutlich nicht mehr unter 1.000 USD pro Unze fallen. Mein worst worst case szenario ist bei etwa 950 USD pro Unze Gold. Das wäre eine 50 Prozent Korrektur seit dem Hoch bei etwa 1920 USD im September 2011. Bei 1000 USD und darunter dürften wohl einige kleine Goldminenaktien pleitegehen. Deren Förderkosten sind oft höher als die der grossen Player und deren Kostenstruktur ist auch nicht so gut wie bei den großen Goldminenunternehmen. Außerdem sind kleine Goldminenunternehmen gar nicht gehedged oder schlecht gehedged. Hedging ist teuer und Absicherungen kosten viel Geld. Banken lassen sich das gute bezahlen.

    Steigt der Goldpreis dann um nur 30 Prozent dann steigen viele Goldminenaktien um 80 bis 100 Prozent, weil die durch ihr Leverage einen ordentlichen Hebel haben. George Soros hat in 2014 viele Goldminenaktien gekauft.

    https://www.youtube.com/watch?v=iJNEjq7I5Is

    ich werde mir THE FORCASTER im Kino anschauen.

    Seine Prognose für Dow 32,000 Punkte für 2015 wird nicht mehr eintreten.

    Seine Crashprognose für 17. Oktober 2015 könnte aber noch eintreten.

    Ich erwarte für 2015 oder aller spätestens 2016 einen Börsencrash.  US Aktien können vielleicht noch 5 bis 10 Prozent steigen. Im best best case szenario knapp 20 Prozent. Sagen wir so 18 Prozent oder so. Im letzteren Fall würden die US Aktienmärkte dann aber um 50 Prozent crashen. Also wird auf der Shortseite schönes Geld zu verdienen sein. Nur die Goldminenaktien könnten sich stabil zeigen oder sogar steigen bei einem Börsencrash wie bei der GROSSEN DEPRESSION 1929. Im schlimmsten Fall würden diese Aktien nur sehr wenig verlieren.

    Ich empfehle mal das Buch von Martin Zweig zu lesen : Die Börse im Griff

    Und die Bücher von Jim Rogers. Jim ist einer der genialsten Finanzexperten der Welt.

    Übrigens in dieser Megakrise die spätestens bis 2020 rum zuschlagen wird….werden alle vermögende Menschen in etwa 50 Prozent ihres Vermögens verlieren.

    China dürfte die nächste Weltmacht werden und der Wohlstand in Europa und USA könnte absinken. Für die nächsten 10 Jahre wird man in Asien mehr Geld mit Aktien verdienen als in Europa oder USA.

     

     

     

     

     

  42. willihope

    Seid ihr beiden Mäs dann bald fertig?

    So einen Müll habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die Ziele der Fragestellers sind wohl offensichtlich nicht das tägliche CFD-Trading wenn er auf einem AKTIEN BUY AND HOLD Blog nachfragt! -oOo-

    Und emotional Fehlgeleitet ist da wohl eher derjenige der hohe Anforderungen stellt, an die anderen wohlgemerkt!

    Ich muss dir da recht geben, du bist eine Katastrophe und das wird auch nichts mehr!

    🙂

  43. Markus

    @willihope

    Stimmt, Eigenverantwortung wird total überbewertet und Deine Ressentiments über Deutschland werden auch voll bedient.

    Die Verbindung, dass ihm irgendjemand CFD-Trading empfiehlt hast Du wo hergestellt?

    Schon ärgerlich wenn es noch Menschen gibt, die hinterfragen… 😉

  44. Felix

    @ Markus

    „Mich stört die Diskrepanz aus der Aussage: Ich bin so fleißig und niemand honoriert das in diesem leistungsfeindlichem Land, will aber selber nicht denken und Verantwortung übernehmen…“

    Ehrlich gesagt, das lese ich gar nicht aus der Anfrage heraus. Ich wäre rückblickend froh, wenn ich mir als 29jähriger diese Gedanken und die Verantwortung über meine finanzielle Zukunft gemacht hätte, wie es dieser junge Mann macht-

  45. Markus

    @Felix

    Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich das Glück hatte mit 18 Jahren schon Interesse an der Börse zu zeigen… damals allerdings auch noch sehr blauäugig und gegen den Willen der Eltern.

    Wie es scheint, stellen die Anleger im WP-Forum ähnliche Hinterfragungen wie ich und er bekommt genauere Anleitungen und Hilfestellungen wie hier. Allerdings bekommt auch er ein wenig Kritik mit der Pauschalisierung über Deutschland ab.

    Die Hausaufgaben und die Umsetzung obliegen im selbst. Wenn jemand die innere Motivation hat, etwas zu schaffen, erhöhen sich die Wahrscheinlichkeiten gewaltig, dass es dieser Mensch auch packt.

    Deutschland ist wie jedes Land auf dieser Erde nicht perfekt und es gibt genügend der Kritik würdiges. Aber die Rahmenbedingungen für jemanden, der wirtschaftlichen Erfolg anstrebt und nicht die Schuld in 1. Linie beim Staat, sondern bei sich selbst sucht, sind im oberen Drittel auf dieser nicht perfekten Welt.

  46. willihope

    @Markus

    Schau, du hinterlässt den Eindruck das es dir nur ums stänkern geht, erst den Optiontrader, dann Bernardo und dann zu mir.

    Das mit dem Begriff Ressentiments schlagen wir nochmal nach, ok?

    Du bist für mich der Pausenclown, einfach nur im falschen Forum.

     

  47. Marc

    ich wundere mich auch wieso Tim nicht Jim Rogers mal erwähnt.

    Diese ganze Buy and Hold Geschichte ist doch alles unsinn.

    Die meisten meiner Mitmenschen haben gar nicht genug Vermögen um Buy and Hold über 10 Jahre oder länger durchzuziehen. Irgendwann brauchen die meisten wieder ihr Geld. Dafür gibt es viele Gründe: Arbeitslosigkeit, Scheidung, Krankheit, Teure Anschaffungen wie Auto oder Wohnung etc….und viele Gründe mehr.

    Seit 200 Jahren oder so haben wir in etwa alle 5 bis 7 Jahre eine Rezession in den USA. Und dann fallen oftmals die Aktien eben. Mal stärker und mal weniger stark. Die nächste Krise wird viel schlimmer als die 2008/2009 Finanzkrise. Wieso ? die Schulden der Staaten in Europa und USA sind viel höher als damals….wegen all den Bailouts etc….

    ja und ich wollte Tim noch was sagen : Warren Buffett ist nicht das große Genie. Das ist Charles Munger. Denn ohne Charles Munger hätte Buffett niemals Sees Candy gekauft. Und ohne den Sees Candy Deal hätte Buffett niemals genug Geld gehabt um all die Coca Cola Aktien zu kaufen.

    Buffett hätte multi Milliarden verloren in der letzten großen Finanzkrise 2008/2009 beim Lehman Crash wenn man all die Banken nicht mit TARP Money gerettet hätte. Seine Banken wären alle auf NULL gefallen. Jawohl auf NULL ! und seine Versicherungen wären auch  zusammengebrochen.

    Ohne Charles Munger ist Buffett nur noch halb so gut. Wenn überhaupt.

    Ich bin sicher, dass Tim seine Aktien verkaufen wird bevor es crasht und er vielleicht sogar short geht. All dieses ganze Buy and Hold blabla. Das kann man machen wenn man viele Millionen hat. Sonst kommt man damit nicht weit.

     

     

  48. Marc

    Wie wurde Buffett megareich ? indem er  seinen reichen Kunden Vermögensverwaltung angeboten hat und auch saftige Gebühren eingesteckt hat.

  49. Marc

    @Felix

    ja wie gesagt Felix der US Dollar hat 97 Prozent an Wert verloren seit 1913.

    Klar müssen die Börsen steigen wenn der US Dollar immer wertloser wird.

    Ja klar ein paar Dividenden hat man auch noch kassiert.

    ja dann kauft doch Aktien und behaltet sie 100 Jahre lang. Viel Spass dann !

    Einige Unternehmen werden dann längst nicht mehr existieren. Denn die durchschnittliche Lebensdauer eines Unternehmens sind 30 Jahre. Hahahaha

    In diesem schönen Chart sind Aktien die auf NULL gefallen sind oder aus dem Dow Jones Index rausgeflogen sind gar nicht inbegriffen. Und schon kannst du deinen Chart vergessen Felix.

    Ist wie Zauberei oder ? hahahaha lach

     

     

     

     

  50. Marc

    Tim sollte mal einen Artikel schreiben wieviele Aktien aus dem Dow Jones rausgeflogen sind seit der Gründung des Dow Jones und wieviele auf NULL gefallen sind und wieviele zu Pennystocks wurden. Dann sieht das Bild aber anders aus.

    Die einzige Aktie die sich noch im Dow Jones befindet seitdem er gegründet wurde ist General Electric (GE)

     

     

     

     

  51. Sebastian

    Schade, dass das Niveau vieler Beiträge zu wünschen übrig läßt.

    Tim fährt hier eine klare Linie. Eine wahre Fundgrube aus Geschichten, Portraits, Ideen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die deutlich zeigen, warum Buy-and-hold von Topunternehmen / ETF bei ausreichender Diversifizierung für uns Privatanleger vorzüglich funktioniert, um Vermögen aufzubauen. Wir brauchen und können uns doch mit den Profis gar nicht messen. Was soll also das Gezänk?

    Warum dann doch immer wieder bei einigen die Prognoseritis ausbricht, ist mir schleierhaft. Die Medien leben ja davon und suchen die Dummen, die zuhören. „Der Dollar wird…..“, „Der Crash kommt genau am….“, „Wegen der Staatsverschuldung wird bla bla bla….“. Wer da als Privatanleger meint mitmischen zu müssen, sollte sich doch lieber mit ausgezeichneter Finanzliteratur ins Studierstübchen einschließen und das große Rauschen an sich vorüberziehen lassen.

    Schön, dass es es hier neben Tims interessanten Beiträgen aber auch immer wieder Beiträge wie die von Michael C. Kissig gibt, die man ruhig zweimal lesen kann, um möglichst viel mitzunehmen. Das entschädigt ;).

    @willihope
    Mit seiner Kritik an Bernardo steht Markus übrigens nicht allein. Solche pauschalen Verunglimpfungen gehen mir ebenso auf die Nerven. Sicher auch vielen anderen, doch fühlt man sich nicht immer bemüßigt, darauf zu antworten.

    Wenn es hier so leistungsfeindlich zu geht, warum wollen dann so viele Menschen hierher kommen? Viele träumen von Deutschland, um es hier mit ehrlicher, harter Arbeit zu (bescheidenem, weil relativem) Wohlstand zu bringen. Und ja, Infrastruktur, Gesundheitswesen, KOSTENLOSE Bildung, Recht und Ordnung haben ihren Preis. Wenn Bernardo nicht auf einer Privatuni war, kann man schon mal fragen, wer das fast kostenlose Studium finanziert hat. Doch nicht etwa der deutsche Staat?

    Gerade du als Globetrotter müsstest doch wissen, dass in außereuropäischen Ländern teilweise katastrophale Bedingungen herrschen. Frei nach dem Motto „Wenn jeder nur an sich selbst denkt, ist doch an alle gedacht!“

    Es wird über die Sozialversicherungsbeiträge gemeckert…
    Ja Leute, wenn Jemand an Leukämie erkrankt, kostet es UNS ALLE als Solidargemeinschaft nun einmal ÜBER 100.000 Euro um das zu behandeln.
    Natürlich muss man das Gesundheitssystem permanent hinterfragen und kritisieren – Stichwort Pharmabranche – aber ein Gesundheitswesen wie in den USA oder gar China….? 🙁

    Valueria hat mir hier vor einiger Zeit aus dem Herzen gesprochen, so kann ich ihr dann doch noch einmal für die schönen Sätze danken. Nichts ist perfekt, aber im Vergleich zum Rest der Welt kann es uns wohl so schlecht nicht gehen.

    Abschließend kann ich mir nicht verkneifen zu bemerken, dass ich die Rolle des Miesepeters und Nörglers bisher eher bei dir verortet habe, willihope. Sorry, aber freundliche Worte sind auch nicht deine Stärke. Nichts für Ungut….

  52. Felix

    @ Marc

    Echt der Dollar hat 97 % an Wert verloren seit 1913. Die Aussage ist ziemlich sinnfrei, wenn man nicht dazusagt, was denn die 100 % sind.  Also gemessen an welchem Wert? Das suggeriert als würde es einen absoluten Wert geben.

    Wie der Chart des Dow zeigt, ist vom Indexstand 10 auf 10.000 gestiegen (logarithmische Darstellung. Wie viele % sind das?

    @ Sebastian

    Danke!

  53. Marc

    @sebastian

     

    Sebastian du bleibst LONG und behälst deine Aktien schön noch in 2015 und 2016

    und machst den CRASH voll mit…..

    andere sind schlauer : die verkaufen alle Aktien…..warten ab….bis es crasht und kaufen billigst wieder Aktien ein….von Dir zum Beispiel ! 🙂

    Prognoseritis nennst du das ? lach

    wie lange ist der letzte große Crash her ? 6 Jahre ! das ist schon recht lange….

    Die Wahrscheinlichkeit eines neuen CRASH steigt….auch deshalb weil US Aktien schon

    teuer sind…..

    Du glaubst doch nicht, dass Tim sich an diesen alten Mann Buffett halten wird mit seiner Buy and Hold Strategie ?

    Ich wette Tim wird alles verkaufen….sein Depot wird NULL Aktien haben….spätestens im Herbst 2015…..

    Nach dem CRASH wird er sagen…ein Glück ich habe nicht auf diesen alten verrückten Buffett und Munger gehört mit ihrer Buy and Hold Strategie. Ich kaufe jetzt billigst Aktien wieder….

    Buffett kannst vergessen um reich zu werden.

     

  54. Der Pausenclown ;-)

    @Marc
    „Die meisten meiner Mitmenschen haben gar nicht genug Vermögen um Buy and Hold über 10 Jahre oder länger durchzuziehen. Irgendwann brauchen die meisten wieder ihr Geld. Dafür gibt es viele Gründe: Arbeitslosigkeit, Scheidung, Krankheit, Teure Anschaffungen wie Auto oder Wohnung etc….und viele Gründe mehr.“
    Das Unterbewusstsein, die unbewussten Glaubenssätze in einem jedem von uns, haben zum Teil sehr großen Einfluss auf unser eigenes Leben.
    Wir suchen durch unserer unbewussten Glaubenssätze aus einer Vielzahl von Daten, die unsere eigene Meinung weiter bestätigen und verfestigen (ist nur menschlich, manchmal hilfreich manchmal weniger).
    Egal ob Du jetzt den engen Dow Jones oder den breiteren S&P 500 nimmst (Amerika hat mit einer der längsten Datenhistorien)… trotz Weltkriegen, trotz Währungsreformen, trotz Asien-Krise, trotz Weltwirtschaftkrise, trotz Ölkrise, trotz Kuba, trotz Bretton Woods, trotz hohen Inflationsraten, trotz kaltem Krieg, trotz 9/11, dotcom, subprime… real, sprich nach Inflation bei entsprechender Geduld (10 Jahre sind zu kurz!) und Mentalität den Investor am öftesten belohnt.
    Mit einer breiten Mischung aus Unternehmensbeteiligungen war man in der Vergangenheit und trotz gewaltigen drawdowns in sehr hohen Wahrscheinlichkeitszahlen ausgedrückt, bei der Geldanlage auf Platz 1 oder 2 aus mehreren assets… wenn man Geduld hatte und auf übriges Geld verzichten konnte.
    Es ist keine 100 % Garantie für die Zukunft und es ist nicht zu leugnen, dass das System Verwerfungen hat…. aber manchen von uns reicht die Gewissheit, dass es trotz Verwerfungen sehr stabil ist (stabiler als jeder bedruckte Geldschein) und es auch gewaltige Kräfte gibt, die es am laufen halten.
    Prognosen sind schwierig, besonders die, welche die Zukunft betreffen. 😉

  55. willihope

    @Sebastian

    Ich habe ja erst nichts dazu geschrieben denn da ist nichts was ich kommentieren müsste, erst als die beiden Patienten total aus der Spur sprangen sah ich mich gezwungen reagieren. 🙂

    Hast du alle Posts von den beiden Patienten gelesen? Ich meine den Optiontrader anzugreifen und Belege zu fordern ist schon ziemlich Sinnfrei, nicht? Belege im Internet sind für das Hong nam! (Von wegen Kosmopolitan und so) 🙂

    Der zweite Patient ist auch im falschen Blog, hier gehts um Aktien und nicht um Gold! Hab ja nichts dagegen wenn jemand mit Gold unterm Kopfpolster besser schläft aber wenn er sich unbedingt einen Crash wünscht dann dürfte die Performance bisher eher bescheiden sein. 🙂

     

    Für mich ist das aber hier zu ENDE denn zum B&H wurde schon alles geschrieben und die beiden Patienten sind die Zeit und Tinte auch nicht wert. 🙂

     

  56. Sebastian

    @ Marc

    Möglich, dass es sich hier um Satire handelt, da würde sich eine Antwort erübrigen. Nun bin ich aber schon dabei…

    Von mir wird während/nach dem Crash niemand Aktien bekommen, denn ich VERKAUFE NICHT!!! Schau doch noch einmal nach, was Buy-and-hold bedeutet.

    Der survivorship bias wird ja oft von Buy-and-hold-Gegnern bemüht. Die Indizes und so. Wichtiger finde ich ihn im Zusammenhang mit den Börsenergebnissen von Anlegern. Irgendeiner hat zufällig richtig gelegen und wird gefeiert. Von den 20 anderen, die falsch lagen hört man später kein Wort mehr.

    Es wäre für unser aller Erkenntnisgewinn wünschenswert, wenn du in ein paar Wochen von deinen „Profiten“ rund um die Goldspekulation berichtest. Faszinierend, dass du auf den Tag genau Bescheid weißt.

    Auch im nächsten Jahr könntest du dann nach dem Crash für uns Bilanz ziehen.

    Der Günther hat uns im vergangenem Herbst von seinem Shortmaleur berichtet. Wie sieht denn jetzt die Bilanz aus, Günther?

    Dazu der Leser – finde den Namen jetzt nicht – der auf 85% cash gegangen ist. Hoffentlich hören wir von ihm in den nächsten Jahren. Welche Ergebnisse hat er erzielt?

    In Bezug auf Tims Strategie wette ich übrigens gegen dich! 😉

  57. Patient1

    @willihope

    So gesehen hast Du eigentlich Recht. 😉

    Belege für Gedankengänge zu fordern, dass 30 % p. a. über 30 Jahre nichts besonderes sein soll, ist Schrott.

    Ich weiß allerdings nicht, ob ein Netz mit immer noch weniger überprüfbaren Fakten einen Nutzen für die Menschheit darstellt.

     

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