Spareinlagen: Die Deutschen lieben Rendite-Töter


New York, 13. März 2015
image

Die Kunst auf dem Foto entdeckte ich im „New Museum“ in New York: Sie zeigt, was wir vor Augen haben und was wir denken. Sie ist von Shreyas Karle. Deutsche denken übers Sparen ziemlich eintönig: Sie schaffen Rücklagen via Girokonto, Sparbuch, Bausparvertrag oder Lebensversicherung. An den Aktienmarkt denkt kaum jemand, obgleich es die beste Anlageform ist (langfristig).

Wie die Deutschen sparen, ist eine Katastrophe. Die beste Anlageform, nämlich die Aktie, meiden sie. Hoch in der Gunst stehen dagegen das Girokonto, der Bausparvertrag, die Lebensversicherung, das Sparkonto, das Tagesgeld. Was die Leute vor Ihren Augen haben, wenn es ums Sparen geht, sind immer die gleichen Dinge: Rendite-Töter. Es ist ziemlich sicher, aber nur auf den ersten Blick. Wer genauer hinschaut, wird merken, dass typische Sparanlagen ziemlich doof und gefährlich sind. Langfristig ist damit keine gute Rendite zu holen. Die Inflation wird die Rendite auffressen.

Es liegt an der Angst mitsamt Unkenntnis, warum so wenig Menschen in den Aktienmarkt investieren. Kaum jemand versteht die Börse. Kaum jemand weiß, wie sie funktioniert. Und viele, die es dort versucht haben, verbrannten sich die Finger und lassen es später enttäuscht ganz sein. Es liegt am falschen Rezept.

Kaufen und Liegenlassen von hochsoliden Aktien bringt Ihnen kaum jemand bei. Warum? Weil mit Buy-and-Hold kaum Geld in der Branche verdient wird. Viel wird dagegen mit dem Trading bzw. Zocken verdient. Daher wird das entsprechend intensiv beworben.

Es ändern sich zum Glück die Zeiten. Seit dem Boom der Indexfonds und ETFs setzt sich mehr und mehr das Langfristinvestieren durch, was eine tolle Sache für die Menschen ist.

Wer sich mit seinen Finanzen nicht beschäftigt und einfach in den Tag hineinlebt, ohne Rücklagen zu bilden, kann eines Tages vor einem Problem stehen. Ich wünsche es niemanden.

Mit der gesetzlichen Rente allein wird es kaum noch reichen im Alter. Was eine feine Sache wäre: Die Bundesregierung sollte sich aktiv an der Aufklärung der Bevölkerung beteiligen. Sie sollte das Volk intensiv an eine renditestarke und gebührenschonende Altersvorsorge hinführen. Kein Deutscher sollte im Alter Katzenfutter essen müssen, weil das Geld nicht reicht.

Die US-Regierung informiert seine Bürger intensiv, um Altersarmut einzudämmen. Das sollte Berlin von den Amerikanern lernen. Sie finden auf Regierungsseiten so viele Informationen in den USA, es ist unglaublich, wie gut das alles gemacht ist:

http://www.dol.gov/ebsa/publications/savingsfitness.html

Wer keine Betriebspension bekommt und keine schuldenfreie Immobilie im Alter hat, sollte sich unbedingt um eine vernünftige Vorsorge frühzeitig kümmern. Je früher, desto besser. Angst war natürlich noch nie ein guter Ratgeber. Denken und handeln Sie vernünftig. Rational.

Unterschreiben Sie nie Verträge, die Sie nicht einer anderen Person erklären können. Informieren Sie sich umfassend vorher. Informieren Sie sich bei einer Person Ihres Vertrauens, bevor Sie etwas abschließen. Eventuell einem Familienmitglied, einem Freund oder Arbeitskollegen. Lassen Sie sich niemals zu einer Unterschrift drängen. Oft geht es nur um Provisionen, wenn Druck erzeugt wird.

Grundsätzlich ist ein guter Rat: Früh anzufangen mit dem Investieren in den Aktienmarkt. Aktien bieten langfristig die beste Rendite, also sollte Ihr größtes Asset aus Aktien bestehen. Schulden sollten Sie meiden. Immobilien sind, vernünftig ausgewählt und finanziert, langfristig OK. Aber sie sind kein Muss.

Mit Blick auf Ihren Konsum gilt: Bezahlen Sie immer alles sofort nach Möglichkeit. Ratenkredite sind keine gute Sache in meinen Augen.

Ignorieren Sie das Auf und Ab der Börse. Passen Sie bei Gebühren (Banken, Versicherungen, Fonds) strikt auf. Viele Produkte sind viel zu teuer und unnötig.

Fazit: Machen Sie sich nicht allzu viele Sorgen, wenn Sie den Plan einigermaßen umsetzen.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Spareinlagen: Die Deutschen lieben Rendite-Töter

  1. Joe

    Hallo Tim

     

    leider passiert in Österreich genau das Gegenteil. Obwohl es für eine ganze Generation keine Zinsen mehr gibt und daher der Aktienmarkt die einzige Möglichkeit darstellt für das Alter vorzusorgen- erhöht die Regierung die Kest ( Kapitaertragssteuer ) auf 27,5 %. Das ganze unter dem Titel “ mehr Netto vom Brutto “

    Was bleibt einem außer Auswandern übrig ?

     

  2. Mario

    Kleine Korrektur meinerseits zu den obigen Post von Joe.

    KESt wird erhöht das stimmt allerdings (vorerst) nur für Dividenden. Zinsen auf Bankguthaben, Sparguthaben, … Hier Bleibt die KESt bei 25%.

    Für mich ist diese „Steuerreform“ ein Nullsummenspiel, das was ich mir an Lohnsteuer erspare, fliesst über die „neue Dividenden-KESt“ direkt wieder zurück an den Staat.

    Soviel zur Arbeitnehmerentlastung.

    Gruß Mario

  3. Stefan Müller

    Guten Tag,

    habe im Abgeordnetenwatch bislang alle bekannten größeren Parteien bezüglich Riester und 401k Depots angeschrieben.

    CDU und SPD haben abgewiegelt und Riester gelobt. FDP hat sich offen für eine Reform der Riester und Neugestaltung gezeigt, Afd auch in diese Richtung.

    Der erste Grüne hatte gar keine Ahnung und der zweite Grüne (Dr. v. Notz) hat mir umfassend geantwortet und mich zum Bundestag nach Berlin (23.März) zu einem öffentlichen Fachgespräch eingeladen.

    Da ich 650km entfernt von Berlin bin und arbeiten muss, hat sich das für mich erledigt. Vielleicht ist jemand von euch in der Nähe von Berlin und kann da etwas machen.

    Siehe die Nachricht unten.

     

    Sehr geehrter Herr ,

    haben Sie herzlichen Dank für Ihre Frage zum Thema Finanzen. Entschuldigen Sie bitte zunächst, dass Sie erst heute diesbezüglich wieder von mir hören. Wie Sie wissen, liegen meine originären fachpolitischen Zuständigkeiten eher in anderen Bereichen, so dass ich mich, um Ihnen dennoch fundiert antworten zu können, noch einmal mit unserer Fachebene rückgekoppelt habe.

    Sie sprechen in Ihrem Schreiben die so genannten 401 (k) accounts an, die in den USA steuerbegünstigtes Sparen für die Altersvorsorge ermöglichen. Vergleichbare Modelle kennen wir durchaus auch noch aus anderen Staaten. In Großbritannien gibt es beispielsweise die personal pension schemes (PPS). Ich stimme Ihnen zu, dass diese Instrumente durchaus sinnvolle Möglichkeiten sein können, die Bürgerinnen und Bürger zu einer privaten Altersvorsorge zu motivieren.

    Das gemeinsame Ziel gesetzlicher Modelle und einer Förderung von Vorsorgeaktivität mit Steuergeldern ist schon heute eben diese Motivation der Bürgerinnen und Bürger, für ihre individuelle Alterssicherung privat vorzusorgen. Wichtig ist aus grüner Sicht, dass derartige Modelle nicht zu reinen Subventionsprogrammen für Finanzmarktakteure wie Investmentfondsgesellschaften, Finanzanlagevermittler, Banken oder Versicherungen verkommen. Außerdem müssen die Modelle für die Bürgerinnen und Bürger möglichst transparent und durchschaubar sein.

    Die genauen gesetzlichen Bestimmungen in USA oder in Großbritannien sowie die konkreten Erfahrungen der Verbraucherinnen und Verbraucher mit den dortigen Regelungen sind mir en detail nicht bekannt. Daher kann ich den Erfolg dieser Modelle hier nicht abschließend bewerten und auch nicht beurteilen, ob vergleichbare Modelle auch in Deutschland tatsächlich Sinn machen würden. Sicherlich würde ein solch zusätzliches Förderprogramm die Marktsituation und die Entscheidungsgrundlage für die Bürgerinnen und Bürger zunächst eher noch komplexer machen als sie heute ohnehin schon sind. Zudem wissen wir, dass Anlegerinnen und Anleger in Deutschland eher vorsichtig auf den Finanzmärkten agieren wollen. Aufgrund der durchaus unterschiedlichen Anlagekulturen halte ich es aus heutiger Perspektive daher für unsicher, ob ein solches Modell in Deutschland tatsächlich die versprochenen Erfolge erzielen würde.

    Allerdings, das möchte ich ausdrücklich sagen, halte ich es durchaus für einen bedenkenswerten Weg, der in der politischen Diskussion um die Zukunft der private Altersvorsorge daher auch Berücksichtigung finden sollte. Denn Handlungsbedarf besteht hier in Deutschland ohne Zweifel. Die Bürgerinnen und Bürger wissen zwar, dass sie über die gesetzliche Rente hinaus vorsorgen müssen. Mit der Riester-Rente wurden hierfür auch erste Anreize gesetzt. Ich stimme Ihnen jedoch zu, dass die Riester-Rente einfacher, verständlicher und flexibler werden muss, damit sie von der Bevölkerung angenommen wird.

    Von rund 35 Millionen Förderberechtigten sorgen heute nur rund 6,4 Millionen im Sinne des Riester-Konzepts vor. Lediglich eine Minderheit hat so also – zumindest theoretisch – die Chance, auf diesem Weg das Absinken des gesetzlichen Rentenniveaus tatsächlich zu kompensieren. Ihrer zentralen Funktion wird die Riester-Rente jedoch auch nach dreizehn Jahren nicht gerecht. Gerade Geringverdienerinnen und Geringverdiener gleichen ihre ohnehin geringen Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung oftmals eben nicht mithilfe der geförderten privaten Altersvorsorge aus, obwohl die Riester-Rente gerade diese Versicherten besonders begünstigen sollte.

    Dafür gibt es Gründe: Hohe Vertriebskosten, zu geringe Renditen und Produkte, die selbst für Expertinnen und Experten kaum zu durchschauen sind. Hier besteht aus grüner Sicht dringender Handlungsbedarf. Aus diesem Grund haben wir in der Vergangenheit immer wieder Alternativen zum bestehenden System in die politische Diskussion eingespeist.

    Die Bundesregierung hingegen resigniert. Von Riester hat sie sich inzwischen abgewandt. Arbeitsministerin Nahles verweist stattdessen auf die Betriebsrenten, die künftig einer begrenzten Gruppe einen Ausgleich des sinkenden Rentenniveaus ermöglichen sollen. Dies reicht uns aber bei Weitem nicht. Unser Ziel ist und bleibt die Lebensstandardsicherung für alle. Auch hierzu haben wir immer wieder sehr konkret Vorschläge unterbreitet.

    Um die von Ihnen aufgeworfenen Fragen gemeinsam mit Expertinnen und Experten zu erörtern und die Zukunft der Riester-Rente zu diskutieren, veranstaltet die Grüne Bundestagsfraktion am 23. März 2015 im Deutschen Bundestag ein öffentliches Fachgespräch. Eine ehrliche Problemanalyse zu diesem Thema ist aus unserer Sicht ebenso notwendig wie die Frage nach Reformoptionen für die private Altersvorsorge. Ich würde mich sehr freuen, sehr geehrter Herr , wenn wir Sie am 23. März im Bundestag begrüßen könnten.

    Mit freundlichen Grüßen nach Duisburg!
    Konstantin v. Notz

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Joe

    @ Mario

    Grundsätzlich ist es so, dass in Europa vielerorts Nachholbedarf besteht, wenn es um die Altersvorsorge geht. Es wird vom Staat das eigenverantwortliche Sparen über den Aktienmarkt nicht ausreichend gefördert. Das betrifft Österreich, Deutschland und andere Länder. Es ist eine traurige Sache. In Deutschland werden die Riester-Anbieter seit mehr als einem Jahrzehnt zu unreguliert auf die Menschen losgelassen. Gebührengräber sind die Folge. Es ist ein unfaires System, indem es an Transparenz mangelt. Es ist ein Versagen der Politik. Zwar gibt es leichte Verbesserungen. Doch es mangelt noch immer an der Vergleichbarkeit der Produkte. Die Gebühren müssten minimal, die Rendite ordentlich sein. Das Gegenteil ist vielfach der Fall.

    In den USA, in Großbritannien und Australien sind uns die Menschen um Meilen voraus.

     

    @ Stefan

    Vielen Dank für den Hinweis. Ich finde gut, was Konstantin von Notz schreibt. Er macht auf mich den Eindruck, den Kern des Problems zu verstehen.

    Ein Problem der deutschen Politik ist, dass auf Lobbyisten gehört wird. Dabei müsste es um die Bürger gehen. Es ist bedauerlich, wie Sparer zum Teil mit Riester-Verträgen rücksichtslos abgezockt werden. Freilich gibt es auch anständige Anbieter.

  5. L.K.

    Ende 2016 erwarte ich 1 Euro für 0,50 Dollars = 1 Dollar für 2 Euros und extrem hohe Überbewertung der Aktien in West Europa und USA, den Beginn des grossen Aktien Crash. Deswegen sollten die EU Regierungen den Mario Draghi schnell aus der ECB entfernen, weil er nur nach dem Befehl von Goldman Sachs handelt und den Euro kaputt macht. Vom Ende 2016 2,5 Jahre später im Januar oder April 2019 werden die Aktien so billig, dass man dann auch Coca-Cola mit KBV 3,0 oder KUV 3,0 kaufen kann. Während des Crash verkaufe ich nur die Aktien, die mir seit langem unsympathisch sind, das sind einige britische und amerikanische Banken, BAC, C, LLD, RBS. Die meisten Aktien verkaufe ich aber nie, egal wie tief sie bei dem Crash fallen, denn ich brauche ihre Dividenden jeden Monat.

  6. L.K.

    Die Zensur im Forum http://www.wallstreet-online.de ist so streng wie 1940. Alle guten Beiträge werden den Besuchern gelöscht, nur Schrott bleibt in der Diskussion stecken. Deswegen diskutieren die Aktionäre wie du und ich nun lieber in den Gruppen auf Facebook.

    https://www.facebook.com/groups/GlobalValueInvesting/ = Aktien Value Investing

    https://www.facebook.com/groups/geldcash/ = Aktienclub https://www.facebook.com/groups/aktientip/ = Aktientipp https://www.facebook.com/groups/AktientippBasics/ = Aktien Basics https://www.facebook.com/groups/328224567378629/ = Bluechip Aktien

  7. Schwarzer Kater

    @Tim

    Aktien kaufen bei Dax 12.000? Da ist der „Tag der Aktie“ doch vom Timing her wirklich bescheiden gewählt, oder?

    Genauso wenig, wie ich mir vor ein paar Monaten die Dax 12.000 vorstellen konnte, kann ich mir im Augenblick bzw. solange QE läuft einen Crash vorstellen. Aber dass es jeden Tag weiter 1% hochgeht im Dax ist ebenfalls unrealistisch.

    Von daher kann ich diejenigen, die gerade an der Seitenlinie stehen (Tagesgeld) sehr gut verstehen & es wird auch wieder günstigere Kurse geben. Bald ist ja wieder Mai:-)

     

     

  8. willihope

    @L.K.

    Na deine Zukunftsvisionen scheinen bei dir bisher nicht so besonders gefruchtet zu haben denn sonst würdest die Dividenden ja nicht jden Monat „brauchen“!

    Wenn du im Crash verkaufst macht du etwas falsch!

     

    Also gehen wir mal besser vom Gegenteil aus, der DAX steigt bis Ende 2016 auf 20.000 und nach der Wahl 2017 schafft Frankreich als erstes Land den Euro ab. Danach heisst es nur noch „Rette sich wer kann“ und alle steigen aus dem Euro aus, dann darf Deutschland als einzige im Euro mit einem Wechselkurst von 5:1 gegen Dollar seine Millionen Arbeitslosen genießen! Hauptsache die Währung ist hart wir Kruppstahl! 🙂

     

    BRAVO! Noch mehr solche Finanzkapazunder! 🙂

     

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Schwarzer Kater

    Aktien zu kaufen beim DAX-Stand von 12.000 Punkten ist ok. Wer Aktien (etwa quartalsweise) kauft, und das die kommenden 30 bis 40 Jahre macht, macht einen guten Deal. Das Kernproblem ist: Die Menschen haben einen zu kurzen Anlagehorizont bei Aktien.

  10. Felix

    Momentan ist die Börse wie das Schralaffenland. Ich habe in den fast zwei Jahrzehnten, die ich dabei bin, solche Zuwächse noch nicht erlebt. Vielleicht liegt es auch daran, dass inzwischen die absoluten Beträge nicht unerheblich sind. Das Dividendenkonto läuft schon wieder über.  Ich tue mir schwer, weiter  unbeschwert zu kaufen. Allerdings habe ich bei DAX 8000 auch schon so gedacht. Bisher war kaufen immer richtig, verkaufen fast immer falsch.

  11. Fruchtwein

    Ich stelle im Moment mein Geld zurück – das liegt aber an der geplanten Konto Eröffnung bei IB. Die wollen 10k USD in cash sehen – aber dann sinken die Gebühren extrem (10,- EUR -> 1,- USD pro Transaktion).

    Ansonsten würde ich trotz der Höchststände einkaufen. Ölwerte sind immernoch am Boden, REITs wurden wegen der drohenden Zinserhöhung in den USA kürzlich ja auch etwas durchgewirbelt und so weiter.

    Schnäppchen gibt es immer auf dem Markt, davon bin ich fest überzeugt.

    Sollte der Dax nächstes Jahr einbrechen und auf 7.000 Punkte oder so zurückfallen, erhöhe ich meine Sparbemühungen und versuche noch ein paar Euro mehr in den Markt zu werfen. Die Vergangenheit zeigt ja sehr eindrucksvoll, dass man bei langen Anlagehorizont (>20 Jahre) eigentlich immer gut weggekommen ist. Mal mehr, mal weniger – aber ein Plus ist ein Plus!

    Wer hätte sich denn die 12.000 beim DAX vor ein paar Monaten vorstellen können und wer kann sich heute ausmalen, ob wir die 15.000 irgendwann knacken? Und glaubt ihr, Menschen die in den 70ern investiert haben, konnten sich die heutigen Zahlen vorstellen? Alles eine Frage der Perspektive. Klar, crashen kann es, aber wenn es so heftig wird, dass wir ins bodenlos stürzen, dann ist auch euer Tagesgeldkonto im Arsch, weil das ganze Ged „weggezypert“ wird.

    Leute, seid etwas optimistischer. Die Welt wird nicht untergehen und wir werden weiterhin neue Höchststände erleben. Wie sagt man so schön, am dunkelsten ist die Nacht vor der Dämmerung.

     

  12. Daniel

    @Fruchtwein:
    Ich glaube wir sollten einen Club gründen. Mein IB Depot wird in Kürze 1 Jahr alt. Einer der letzten Käufe ist HCP, also ein REIT. Nur mit Ölaktien halte ich mich noch zurück. Zum einen habe ich schon Chevron, zum anderen glaube ich es wird noch billiger.

  13. Ralf

    Die Gebühren sind in der Tat extrem wichtig,
    Bei Onvista gibt es dazu ein gutes Angebotsmodell, das ich seit einiger Zeit nutze,
    hier bekommt man schon ab 2.000 Einlage auf dem Verrechnungskonto, 2 Freebuys, man zahlt lediglich Fremdspesen in Höhe von 1,50€ pro Trade,
    bei 500 € Invest sind das lediglich 0,3% Gebühr.

    Bei 3.000 € sind es bereits 5 Freebuys.

    Hier der Link dazu FreeBuyDepot

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *